Erste Eindrücke aus Jordanien in Amman

Jordanien hatten wir in unsere Reiseroute aufgenommen, da wir auf unserer Weltreise mindestens ein arabisches Land besuchen wollten. Über die arabische und muslimische Welt gibt es vor allem in der heutigen Zeit viele Vorurteile und da liegt nichts näher, als einfach hinzufahren und selbst Eindrücke zu gewinnen. Nachdem wir uns gegen den Iran entschieden hatten, war Jordanien eine logische, unkomplizierte und interessante Alternative. Es gibt kaum politische Spannungen und das Land gilt als sehr weltoffen. Außerdem hat es eine sehr spannende und wechselhafte Geschichte. Einige biblische Stätten befinden sich auf dem Staatsgebiet, Griechen, Nabatäer und Römer haben ihren Einfluss in der Region ausgeweitet, die Kreuzritter hinterließen gewaltige Burgen, gefolgt von der arabischen Blütezeit. Nicht zuletzt wird unter anderem in Jordanien eine der berühmtesten Pferderassen der Welt gezüchtet, die Araber, so dass wir die Gelegenheit ergreifen wollten, vor Ort diese herrlichen Kreaturen kennenzulernen. Zuerst besuchten wir die Hauptstadt Amman.

Das römische Amphitheater in Amman. Schon viele Kulturen bewohnten diesen Ort.
Das römische Amphitheater in Amman. Schon viele Kulturen bewohnten diesen Ort.

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Tansania kulinarisch: Ugali

Ebenso wie auf Madagaskar war es in Tansania schwierig, wirklich einheimische Kost zu probieren. Auf Safari servierten unsere Gastgeber internationale Küche und viele Restaurants haben indische Besitzer. Um Tansania authentisch kulinarisch zu erleben, blieben damit fast nur die lokalen Märkte. Das zentrale Element in der Küche Tansanias ist dabei Ugali.

Unser erstes Ugali auf einem Markt in Dar es Salaam
Unser erstes Ugali auf dem Markt in Dar es Salaam

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Wie war Madagaskar?

Auf Madagaskar haben wir 3 sehr intensive Wochen verbracht. Das Reisetempo war deutlich höher als in anderen Ländern, wie es auf einer organisierten Reise mit Reiseleiter eben ist. So wie es für Katja der Sommerurlaub war, hatten auch wir freigenommen vom Organisieren und Blogschreiben. Dafür wäre bei der Fülle von Eindrücken auch keine Zeit gewesen, der beeindruckenden Natur, den einzigartigen Tieren, der spannenden Kultur, der leider allgegenwärtigen Armut und den vielen Begegnungen mit den Madegassen.

Zebus sind sie wichtigsten Arbeitstiere auf Madagaskar. Hier ein Karren mit 2 Zebu-Stärken.
Zebus sind sie wichtigsten Arbeitstiere auf Madagaskar. Hier ein Karren mit 2 Zebu-Stärken.

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Die großen und kleinen Tsingys

Die Tsingys sind ein abgelegener Nationalpark, eine Karstlandschaft aus scharfkantigem Felsen. Vor Millionen von Jahren hatten sich Kalkablagerungen aus Fossilien und Muscheln auf dem Grunde des Ozeans gebildet und nachdem der so entstandene Stein nicht mehr im Meer lag, schuf die Erosion mit Regenwasser ein seltsames Labyrinth aus bedrohlichen Felsnadeln. Es ist eine beeindruckende Landschaft und dieses eigenartige Gebirge bietet zahlreichen Tieren ein Zuhause. Wie schroff die Tsingys sind, beschreibt ihr Name auf Malagasy. Übersetzt heißt Tsingy „auf Zehen laufen“ oder „wo man nicht barfuß laufen kann“.

Der Nationalpark Tsingy de Bemaraha
Der Nationalpark Tsingy de Bemaraha

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Brasilien kulinarisch, Rodizio und mehr!

In Brasilien hätten wir wegen der vielen exotischen Früchte und der leckeren Säfte problemlos zu Frutariern werden können. Dann hätten wir jedoch unverzeihlicherweise viele andere Leckereien nicht probieren können. Die brasilianische Küche ist eher weniger raffiniert, dafür aber sehr reichhaltig, besteht aus frischen lokalen Zutaten und tendiert definitiv auf die herzhafte Seite. Bestes Beispiel dafür ist Rodizio. Außerdem hat Brasilien auch leckere Süßigkeiten zu bieten – ein Rundum-Sorglos-Paket.

In Brasilien isst man Rindfleisch, klar, aber es gibt auch exzellenten Fisch!
In Brasilien isst man gerne Rindfleisch, klar, aber es gibt auch exzellenten Fisch!

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Brasilien kulinarisch: Von Früchten und Säften

Ein besonderer kulinarischer Höhepunkt in Brasilien sind die vielen tropischen Früchte und diese werden zu phantastischen Säften verarbeitet. Neben einigen guten Bekannten wie z.B. Ananas gibt es in Brasilien viele Obstsorten, von denen wir noch nie im Leben gehört, geschweige denn sie probiert oder deren Saft getrunken hatten. Diese Fruchtvielfalt haben wir als Herausforderung verstanden. So bestellten wir bei jeder Gelegenheit zum Trinken genau die Früchte, unter denen wir uns nichts vorstellen konnten.

In Brasilien probierten wir viele Säfte von uns bis dahin unbekannte Früchten. Links: Acerola-Saft, rechts: Taperebá-Saft
In Brasilien probierten wir viele Säfte von uns bis dahin unbekannte Früchten. Links: Acerola-Saft, rechts: Taperebá-Saft

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Peru reloaded: Lima und Umgebung

Von Bolivien aus flogen wir zurück in Richtung Norden nach Peru. Lima, das am Meer liegt, hatten wir als Station vorher bewusst, u.a. der Höhenanpassung wegen, ausgelassen, aber den Besuch der peruanischen Hauptstadt für später fest eingeplant. Dort gibt es schließlich viel zu sehen: eine koloniale Altstadt und die Überbleibsel mehrerer prä-Inka-Kulturen. Außerdem hatten wir einen Ausflug zu den mysteriösen Nazca-Linien organisiert (dazu mehr im folgenden Artikel).

Lima, die Perus Hauptstadt, haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben. Hier, der Präsidentenpalast am Plaza de Armas.q
Lima, die Hauptstadt Perus, haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben. Dies ist der Präsidentenpalast an der Plaza de Armas.

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Wie war Bolivien?

Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende.

Typisch Bolivien: Alpakas auf dem Altiplano
Typisch für Bolivien: Alpakas im Altiplano

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Hochland kulinarisch: Coca

Ein paarmal haben wir schon darauf hingewiesen, dass noch ein Beitrag zum Thema „Coca“ folgen werde. Hier ist er nun, der angekündigte Artikel, denn keine Reise ins Andenhochland wäre vollständig ohne eine Begegnung mit Cocablättern. Bei uns in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz (aufgeführt in Anlage 2 BtMG) streng verboten (hoffentlich damit nicht auch dieser Blogpost), gehört Coca in Peru und Bolivien zum täglichen Leben wie in Deutschland Kaffee, Kaugummi oder Aspirin.

Cocatee aus echten Cocablättern und ein bisschen Muña
Coca-Tee aus ganzen Cocablättern und einem Zweig Muña-Minze

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