Süßwasserschnorcheln in Bom Jardim

Bom Jardim (ausgesprochen „Bom Dschar-dschim“, zu Deutsch: „Guter Garten“) ist ein kleiner Ort mit weniger als 1000 Einwohnern ungefähr 150 Kilometer nördlich von Cuiabá. Die große Attraktion sind Quellen mit kristallklarem Wasser, in denen man schnorcheln und sich die Flüsse hinuntertreiben lassen kann. Die Brasilianer nennen das „Flutação“ und es ist ein außergewöhnliches Naturerlebnis!

Unterwasser-Selfie mit Fisch
Unterwasser-Selfie mit Fischen

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Die reiche Tierwelt des Pantanal

Unsere Tage im Pantanal waren unbeschreiblich aufregend. Wir beobachteten neben den Jaguaren auch viele andere Tiere, die wir im ersten Teil sträflich vernachlässigt haben. Über diese wollen wir im Folgenden berichten. Dabei begegneten uns nicht nur Vögel, sondern auch viele Säugetiere, die wir fleißig zählten – und auch diesmal waren erstaunlicherweise Katzen dabei!

Ein Amazon Kingfisher (weiblich) mit fetter Beute
Ein Amazon Kingfisher (weiblich) mit fetter Beute

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Im Pantanal, dem Reich der Jaguare

Wörtlich übersetzt bedeutet Pantanal „Sumpf„. Eigentlich ist das Gebiet eher ein Marschland, bedeckt eine Fläche doppelt so groß wie Österreich und wird in der Regenzeit 3 Meter hoch überflutet. Damit ist das Pantanal ein Stückchen Erde, dass sich der Mensch bisher nur bedingt unterworfen hat. Mehr oder weniger ungestört konnte so eine unglaubliche reiche Tierwelt überdauern, deren Stars zweifellos die Jaguare sind.

Aug in Aug mit dem Jaguar: Scarface ist auf der Jagd.
Aug in Aug mit dem Jaguar: Scarface ist auf der Jagd.

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Brasilien kulinarisch: Von Früchten und Säften

Ein besonderer kulinarischer Höhepunkt in Brasilien sind die vielen tropischen Früchte und diese werden zu phantastischen Säften verarbeitet. Neben einigen guten Bekannten wie z.B. Ananas gibt es in Brasilien viele Obstsorten, von denen wir noch nie im Leben gehört, geschweige denn sie probiert oder deren Saft getrunken hatten. Diese Fruchtvielfalt haben wir als Herausforderung verstanden. So bestellten wir bei jeder Gelegenheit zum Trinken genau die Früchte, unter denen wir uns nichts vorstellen konnten.

In Brasilien probierten wir viele Säfte von uns bis dahin unbekannte Früchten. Links: Acerola-Saft, rechts: Taperebá-Saft
In Brasilien probierten wir viele Säfte von uns bis dahin unbekannte Früchten. Links: Acerola-Saft, rechts: Taperebá-Saft

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Parque Nacional do Jaú und zurück nach Manaus

Bei unserer Flusskreuzfahrt auf dem Rio Negro war bisher der Weg das (sehr) lohnenswerte Ziel gewesen. Es gab aber auch eine Endstation bzw. einen Umkehrpunkt, nämlich den Parque Nacional do Jaú, einen der größten Nationalparks Brasiliens, ein gewaltiges ununterbrochenes und unberührtes Stück Regenwald, das man nur mit dem Boot erreichen kann. So bogen wir denn vom Rio Negro aus in den Rio Jaú ein.

Fahrt durch die Wolken im Parque Nacional do Jaú
Fahrt durch die Wolken im Parque Nacional do Jaú

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Mit der Lo Peix unterwegs auf dem Rio Negro

An unseren vorherigen Stationen in Bolivien und Brasilien hatte der Regenwald selbst im Vordergrund gestanden. Dieses riesige Dschungelgebiet würde es aber nicht geben ohne den Amazonas und sein weit verästeltes Flusssystem. Um den Fluss, genauer gesagt den Rio Negro, besser kennenzulernen, heuerten wir auf der „Lo Peix“ (gesprochen „Lo Peïsch“) an. Jordi war für 7 Tage unser Ober-Rio-Negro-Fluss-Schifffahrts-Kapitän. Zusammen mit zwei Spanierinnen (Carmen, Julia) und zwei Brasilianerinnen (Gabriella und Carolina) fuhren wir flussaufwärts bis zum Parque Nacional do Jaú und wieder zurück nach Manaus.

Mit der Lo Peix unternahmen wir eine 7-tägige Flusskreuzfahrt auf dem Rio Negro.
Mit der „Lo Peix“ unternahmen wir eine 7-tägige Flusskreuzfahrt auf dem Rio Negro.

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Tropical Treeclimbing: Regenwald auf allen Etagen

Wer ist als Kind nicht leidenschaftlich im heimischen Garten in den Bäumen herumgeklettert? Wir wollten nun einen der Urwaldriesen im Dschungel besteigen, um den Regenwald aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Dieser Plan war der Anlass, Vanessa und Leo in der Wildnis zu besuchen und einige Nächte in ihrem Homestay zu verbringen. Neben der Kletterei lernten wir außerdem noch viel Spannendes über den Dschungel, seine Bewohner und über mögliche Strategien, den Wald zu nutzen, zu schützen und zu regenerieren.

Baumkronenselfie: Wir erklettern einen Urwaldriesen
Baumkronenselfie: Angekommen im Wipfel eines Urwaldriesen

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Erste Eindrücke aus Brasilien: Manaus

Nachdem wir unser Lateinamerika-Puzzle gelöst hatten, flogen wir direkt 😉 von Lima über São Paulo nach Manaus, mitten ins Amazonasgebiet und zur ehemaligen Kautschuk-Hauptstadt Brasiliens. Hier war es deutlich wärmer als im Madidi-Nationalpark im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens. Manaus liegt fast auf dem Äquator. Um Mitternacht zeigte das Thermometer bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit noch 25 Grad an. Im Taxi vom Flughafen in die Stadt herrschte jedoch leider wieder Altiplano-Kälte, da der Fahrer die Klimaanlage im Polarmodus laufen ließ ;).

Willkommen in Brasilien! Bei unserer Ankunft lief die WM-Vorrunde und Brasilien war im WM-Fieber.
Willkommen in Brasilien! Bei unserer Ankunft lief die WM-Vorrunde und die Brasilianer waren vollkommen im WM-Fieber.

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Flug über die Nazca-Linien

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Peru sind die Nazca-Linien, sog. Geoglyphen, die zwischen 450 und 600 n. Chr. entstanden sein sollen. Hierbei handelt es sich um Zeichnungen, die das Prä-Inka-Volk der Nazca vor über tausend Jahren in den Boden schabte und die noch heute zu sehen sind, allerdings am besten aus der Luft. Also buchten wir einen Flug über die Nazca-Linien von Pisco aus mit Transfer von Lima und zurück.

Bereit zum Start. Wir fliegen über die Nazca-Linien.
Bereit zum Start. Dieses Flugzeug wird uns zu den Nazca-Linien bringen.

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Peru reloaded: Lima und Umgebung

Von Bolivien aus flogen wir zurück in Richtung Norden nach Peru. Lima, das am Meer liegt, hatten wir als Station vorher bewusst, u.a. der Höhenanpassung wegen, ausgelassen, aber den Besuch der peruanischen Hauptstadt für später fest eingeplant. Dort gibt es schließlich viel zu sehen: eine koloniale Altstadt und die Überbleibsel mehrerer prä-Inka-Kulturen. Außerdem hatten wir einen Ausflug zu den mysteriösen Nazca-Linien organisiert (dazu mehr im folgenden Artikel).

Lima, die Perus Hauptstadt, haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben. Hier, der Präsidentenpalast am Plaza de Armas.q
Lima, die Hauptstadt Perus, haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben. Dies ist der Präsidentenpalast an der Plaza de Armas.

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