Wittmann-Tours macht Weihnachtspause

Vor ziemlich genau einem Jahr sind wir von unserer Reise rund um den Globus zurückgekommen. Nie hätten wir geglaubt, dass wir 12 Monate später immer noch am Blog schreiben würden. In der Realität zeigt sich, dass die Nachbereitung wohl mindestens nochmal so lange dauern wird wie die Reise selbst ;). Auch wenn das Verfassen der Blogposts durchaus zeitaufwändig ist, liegt uns dieses Projekt doch sehr am Herzen, nicht nur, um Euch zu Hause Gebliebene zumindest in Eurer Phantasie in ferne Länder mitzunehmen, sondern auch, um unsere Erinnerungen lebendig zu halten. Über die Weihnachtstage werden wir uns aber trotzdem eine Blog-Auszeit gönnen, bevor es im Neuen Jahr weitergeht mit Berichten aus Jordanien, Äthiopien und Indien. Euch allen, die Ihr mit Wittmann-Tours virtuell unsere Weltreise begleitet habt, wünschen wir fröhliche und entspannte Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2020!

Weihnachtsdeko in Yangon, Myanmar
Weihnachtsdeko in Yangon, Myanmar
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Feynan – Nachhaltigkeit in der Wüste?

Nach so viel Kultur in Amman, rund um Madaba, an den biblischen Orten und in Jerash fuhren wir in die Wüste, um die Natur und das traditionelle Leben der Beduinen in Jordanien kennenzulernen. Wenn man dem Reiseführer und vielen Quellen im Internet glaubt, dann gibt es dafür keinen besseren Ort als die vielfach international ausgezeichnete Feynan Ökolodge. Würde die Unterkunft die hohen Erwartungen erfüllen können? Wäre sie wirklich ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit?

Willkommen in der Feynan Ökolodge
Willkommen in der Feynan Ökolodge

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Auf den Spuren der Römer in Jerash

Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von Amman und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. Gerasa) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, sondern scheinbar daneben. Anstelle von römischen Gebäuden in der Stadt (wie man es aus Rom, Trier etc. kennt) befindet sich die antike Stadt in einem separaten Areal neben den modernen Häusern. Dies hat seinen Grund darin, dass bei der Wiederbesiedlung der Region tscherkessische Siedler sich in den ehemaligen römischen Wohnvierteln östlich des Flusses niederließen. Dort begann dann auch die heutige Kleinstadt zu wachsen.

Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash.
Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash.

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