Von Tupiza bis Sucre: Abschied vom Altiplano

Die Kleinstadt Tupiza war für uns der logische Endpunkt unserer Tour im Altiplano, da wir nicht wieder zurück nach Uyuni wollten. Nach der kargen, lebensfeindlichen Natur mit ihren teils abstrusen Manifestationen in den vergangenen Tagen wirkte der Ort eher bodenständig. Wir hatten Zeit für Besorgungen, zum Erholen, aber trotzdem auch zum Entdecken der sehr sehenswerten Landschaft in der Umgebung. Außerdem hatte Tupiza noch einige kleine Überraschungen zu bieten. Auf der anschließenden Busfahrt nach Sucre erlebten wir ebenfalls ein komplett untouristisches Bolivien.

Red Rock Country rund um Tupiza
Red Rock Country rund um Tupiza

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Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza

Nach zwei Tagen auf dem Salar de Uyuni verbrachten wir weitere drei Tage im Altiplano. Wir fuhren immer weiter in Richtung Süden. Die Landschaft wurde zwar weniger salzig, dafür aber nicht minder spektakulär. Der Weg führte auf teilweise recht aufregenden Pisten allmählich immer weiter in die Höhe, bis auf fast 5000 Meter über dem Meeresspiegel und bis in die Nähe der chilenischen Grenze. Der Endpunkt war Tupiza, von wo aus wir Abschied vom Altiplano nahmen.

Vorsicht freilaufende Lamas!
Vorsicht freilaufende Lamas!

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Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht

Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten Unterkünften einquartieren, griffen wir etwas tiefer in die Tasche und stellten uns eine individuelle Route zusammen (theoretisch mit Heizung). Für 5 Tage erkundeten wir mit unserem Führer Diter und Fahrer Rubén (Zorro) den Salar de Uyuni und das südliche Altiplano bis Tupiza.

Die Salar de Uyuni Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian
Die Salar de Uyuni-Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian

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Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden

Das hochentwickelte und mächtige Volk von Tiwanaku wird als Mutterkultur der Anden angesehen. Es handelte sich um eine Hochkultur lange vor den Inka, die über ein beachtliches Gebiet herrschte. Ihr Einfluss in der Region hielt über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren an, während die Macht der Inka nur ca. 100 Jahre dauerte. Die Ruinen ihrer mutmaßlichen Hauptstadt Tiwanaku liegen südöstlich des Titicacasees nicht weit von La Paz und sind problemlos in einem Tagesausflug zu besuchen. Auf geht’s!

Die Estela Ponce, verziert mit typischen Tiwanaku-Mustern
Die Estela Ponce, ein typisches Beispiel der Steinmetzkunst in Tiwanaku

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Zurück in Deutschland – Home Sweet Home

Wir sind zurück in Deutschland. Aktuell versuchen wir, unsere Wohnung und unseren Alltag wieder in Betriebsmodus zu bringen. Jede Menge Post durchsehen, Internet- und Telefonanschluss organisieren, Auto wieder zulassen usw. Insgesamt scheint sich zu Hause relativ wenig verändert zu haben, während wir unterwegs waren. Angela Merkel ist noch Bundeskanzlerin, der BER ist weiterhin fast fertig und unsere Wohnung war noch so, wie wir sie verlassen haben. Ohne einem zukünftigen Artikel „Wie war die Welt?“ vorzugreifen, hier ein kleines Fazit.

Zurück in Deutschland am Frankfurter Flughafen
Zurück in Deutschland am Frankfurter Flughafen

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La Paz, Fiesta del Gran Poder und mehr

La Paz, die de-facto Hauptstadt Boliviens, war unser nächstes Ziel. Den Zeitpunkt unseres Besuches hatten wir so geplant, dass wir das Fest „Nuestro Señor Jesús del Gran Poder“ (kurz: „Gran Poder“) miterleben würden. Der Reiseführer beschrieb diese Fiesta vollmundig, online gab es dazu allerdings, wie so häufig in Bolivien, kaum etwas Konkretes zu erfahren. Also fuhren wir am Vortag des Festes von Copacabana nach La Paz, um uns überraschen zu lassen und es uns einfach anzuschauen. Wir sollten nicht enttäuscht werden!

La Festividad de Nuestro Señor Jesús del Gran Poder: Ein Morenada-Kostüm in den bolivianischen Landesfarben
La Festividad de Nuestro Señor Jesús del Gran Poder: Ein Morenada-Kostüm in den bolivianischen Landesfarben

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