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	<title>Busfahrt Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Busfahrt Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Süßwasserschnorcheln in Bom Jardim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 00:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bom Jardim (ausgesprochen &#8222;Bom Dschar-dschim&#8220;, zu Deutsch: &#8222;Guter Garten&#8220;) ist ein kleiner Ort mit weniger als 1000 Einwohnern ungefähr 150 Kilometer nördlich von Cuiabá. Die große Attraktion sind Quellen mit kristallklarem Wasser, in denen man schnorcheln und sich die Flüsse hinuntertreiben lassen kann. Die Brasilianer nennen das &#8222;Flutação&#8220; und es ist ein außergewöhnliches Naturerlebnis! Unterwegs &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/suesswasserschnorcheln-in-bom-jardim/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Süßwasserschnorcheln in Bom Jardim“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bom Jardim (ausgesprochen &#8222;Bom Dschar-dschim&#8220;, zu Deutsch: &#8222;Guter Garten&#8220;) ist ein kleiner Ort mit weniger als 1000 Einwohnern ungefähr 150 Kilometer nördlich von Cuiabá. Die große Attraktion sind Quellen mit kristallklarem Wasser, in denen man schnorcheln und sich die Flüsse hinuntertreiben lassen kann. Die Brasilianer nennen das &#8222;Flutação&#8220; und es ist ein außergewöhnliches Naturerlebnis!</p>
<figure id="attachment_2990" aria-describedby="caption-attachment-2990" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3489.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2990" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3489-1024x768.jpg" alt="Unterwasser-Selfie mit Fisch" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3489-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3489-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3489-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3489.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2990" class="wp-caption-text">Unterwasser-Selfie mit Fischen</figcaption></figure>
<p><span id="more-3004"></span></p>
<h2>Unterwegs im brasilianischen Alltag</h2>
<p>Wir berichteten bisher von den großen Sehenswürdigkeiten, dem <a href="http://wittmann-tours.de/mit-der-lo-peix-unterwegs-auf-dem-rio-negro">Rio Negro</a>, dem <a href="http://wittmann-tours.de/das-pantanal-im-reich-der-jaguare">Pantanal</a>. Dabei kamen Einblicke in den brasilianischen Alltag vielleicht etwas zu kurz. Im täglichen Umgang erlebten wir ein sehr untouristisches Land, in dem wir Reisende eine Ausnahme und nicht die Regel waren. Erfahrt mit uns ein wenig den Reisealltag, bevor wir beim Schnorcheln ankamen.</p>
<p>Unsere Pousada (so heißen in Brasilien die Hotels) in Bom Jardim buchten wir über WhatsApp in einer Mischung aus Spanisch und mit Hilfe von Google übersetztem Portugiesisch. Für einen Anruf hätten unsere Sprachkenntnisse nicht ausgereicht. Weitere Informationen, zum Beispiel die Busverbindung zum kleinen Ort, waren allerdings schwierig in Erfahrung zu bringen. Es hieß, der Bus würde in Cuiabá an der Straße nach Bom Jardim um 14:00 Uhr abfahren. Vielleicht war damit für einen Brasilianer alles klar, für uns aber nicht, schließlich hat Cuiabá 550.000 Einwohner, ist Provinzhauptstadt, vermutlich führen mehrere Wege nach Bom Jardim und außerdem: Wo an der Straße? Also versuchten wir, die Einheimischen zu fragen.</p>
<figure id="attachment_2991" aria-describedby="caption-attachment-2991" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/462A0FFF-8421-4C18-93FA-7594B7E2104C.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2991" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/462A0FFF-8421-4C18-93FA-7594B7E2104C-1024x683.jpg" alt="Ist das unser Bus?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/462A0FFF-8421-4C18-93FA-7594B7E2104C-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/462A0FFF-8421-4C18-93FA-7594B7E2104C-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/462A0FFF-8421-4C18-93FA-7594B7E2104C-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/462A0FFF-8421-4C18-93FA-7594B7E2104C.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2991" class="wp-caption-text">Ist das vielleicht unser Bus?</figcaption></figure>
<p>Weitere Informationen über den genauen Ort der Abfahrt waren allerdings schwierig zu bekommen. Das Busunternehmen (GMTur) war im Internet nicht vertreten, die Tourismusbehörde und alle anderen, die wir fragten, kannten weder das Unternehmen noch die Verbindung, obwohl Bom Jardim als Ziel hoch im Kurs stand. Die meisten hätten uns am liebsten begleitet. Wir fühlten uns in einer Sackgasse… Nach einer weiteren spannenden WhatsApp-Runde mit der Pousada erfuhren wir, der Bus würde (naheliegenderweise) am Bus-Terminal abfahren, eine Auskunft, die wir besser einordnen konnten als &#8222;an der Straße&#8220;. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Eine Busfahrt, die ist lustig…</h2>
<p>Als wir mit viel Vorlauf am Busterminal ankamen, ging die Schnitzeljagd weiter. Die Brasilianer, die wir fragten, zeigten uns einen Schalter, an dem zwar nicht GMTur stand, die Angestellten fühlten sich aber trotzdem erstaunlicherweise für uns zuständig. Sie zeigten nach links und Richtung Untergeschoß, da sollte der Bus abfahren. Mona erinnerte sich, dass eines der Logos laut Reiseführer der frühere Name der Busgesellschaft (&#8222;CMT&#8220;) war, die Spur war also heiß.</p>
<p>An der Haltestelle angekommen fragten wir die dort wartenden Menschen: Ja, um 14:00 Uhr wäre Abfahrt. Um 14:00 Uhr kam dann allerdings kein Bus. Also warteten wir, bis gegen 14:30 Uhr in der Tat ein Omnibus (mit dem Aufdruck CMT) einfuhr &#8211; der falsche. Einige Minuten später kam dann doch der richtige, mit einem Schild Bom Jardim :). Interessanterweise war der Bus schon halbvoll (Waren die anderen Passagiere an der Landstraße eingestiegen?). Erleichtert verluden wir unser Gepäck und stiegen ein.</p>
<figure id="attachment_2992" aria-describedby="caption-attachment-2992" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180714-054648-6119.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2992" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180714-054648-6119-1024x683.jpg" alt="Pipi-Pause auf dem Weg nach Bom Jardim" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180714-054648-6119-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180714-054648-6119-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180714-054648-6119-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180714-054648-6119.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2992" class="wp-caption-text">Pipi-Pause auf dem Weg nach Bom Jardim</figcaption></figure>
<p>Damit ging es aber noch nicht sofort los. Der Busfahrer fing an, handschriftliche Tickets auszustellen mit dem vollständigem Namen und der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/National_identification_number#Brazil">CPF</a> jedes Fahrgastes. (Die CPF ist eine individuelle Nummer, die der Registrierung jeder Person zu Steuerzwecken dient und die der Bürger bei allen möglichen Anlässen angeben muss. Ohne eine CPF existiert man in Brasilien eigentlich nicht.) Für uns, die einzigen Ausländer im Bus, reichte glücklicherweise die Passnummer und unsere Namen waren so kompliziert, dass wir sie selbst eintragen sollten. Irgendwann kurz nach 15:00 Uhr ging es los.</p>
<p>Für die 150 Kilometer brauchten wir 4 Stunden, da erst immer wieder Leute einstiegen und später ausstiegen. Kurz vor der Ankunft in Bom Jardim waren nur noch 10 Passagiere im Bus. Gegen Ende der Fahrt schien es der Busfahrer eilig zu haben, da er das Tempo deutlich erhöhte. Das ganze Erlebnis war insgesamt recht lateinamerikanisch, aber auch sehr amüsant. Schließlich hielt der Bus direkt vor der Eingangstür unserer Pousada und der Fahrer wies uns freundlicherweise noch zum richtigen Haus.</p>
<h2>Erste Eindrücke aus Bom Jardim</h2>
<p>Bei unserer Ankunft war es schon dunkel und wir waren hungrig. An der Rezeption erkundigten wir uns nach den lokalen Restaurants. Amanda fragte nach unseren Wünschen, erklärte uns den Weg, und merkte, dass wir ihr nicht ganz folgen konnten. Also begleitete sie uns und zeigte uns freundlicherweise den Weg, fast ein bisschen japanisch ;). Die beiden Restaurants, die sie uns empfehlen wollte, waren allerdings geschlossen. Sie versprach, uns für den nächsten Abend einen Tisch zu reservieren und wir landeten erstmal in der Pizzeria des Ortes. Nachdem Bom Jardim als Ausflugsort in Brasilien sehr bekannt zu sein schien, fragten wir uns allerdings, wo sich denn die anderen Reisenden verköstigten.</p>
<figure id="attachment_2993" aria-describedby="caption-attachment-2993" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-061912-7503.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2993" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-061912-7503-1024x683.jpg" alt="Mehrere Riesentukane flogen beim Frühstück durch den Garten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-061912-7503-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-061912-7503-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-061912-7503-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-061912-7503.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2993" class="wp-caption-text">Mehrere Riesentukane flogen beim Frühstück durch den Garten.</figcaption></figure>
<p>Beim Frühstück im exotischen Garten der Pousada waren wir die einzigen Ausländer unter einigen brasilianischen Familien. Außerdem gab es einige tierische Besucher: Papageien und Tukane flogen über unsere Köpfe und saßen in den Bäumen. Welch ein bezaubernder Anblick!</p>
<figure id="attachment_2994" aria-describedby="caption-attachment-2994" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180713-054348-7566.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2994" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180713-054348-7566-1024x683.jpg" alt="Ein Halsbandarassari überwacht den Garten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180713-054348-7566-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180713-054348-7566-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180713-054348-7566-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180713-054348-7566.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2994" class="wp-caption-text">Ein Halsbandarassari überwacht den Garten.</figcaption></figure>
<h2>Aquário Encantado &#8211; das verzauberte Aquarium</h2>
<p>Unser erster Ausflug führte uns zum Aquário Encantado, dem verzauberten Aquarium. Es liegt auf dem Gelände einer Farm einige Kilometer von Bom Jardim entfernt. Dort angekommen bekamen wir Schnorchelausrüstung und eine Schwimmweste für den Auftrieb im Süßwasser bei der Flutação, dem im Wasser Dahinschweben. Anschließend fuhren wir ein kleines Stück in einem von einem Traktor gezogenen Anhänger zusammen mit einigen weiteren (ausschließlich brasilianischen) Gästen. Wenige Fußminuten auf einem schattigen Waldweg später erreichten wir schließlich das Aquarium.</p>
<figure id="attachment_2995" aria-describedby="caption-attachment-2995" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3442.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2995" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3442-1024x683.jpg" alt="Angekommen am Aquario Encantado" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3442-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3442-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3442-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3442.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2995" class="wp-caption-text">Angekommen am Aquário Encantado</figcaption></figure>
<p>Das Aquarium war ein natürliches blaues Becken mitten im Wald, in dem es in der Tat vor Fischen nur so wimmelte. Im fast überirdisch kristallklaren Wasser konnte man jedes kleinste Detail gestochen scharf erkennen. Schwärme von großen und kleinen Fischen schwammen im Aquário Encantado, das von einer unterirdischen Quelle gespeist wird, und wir waren mittendrin. Langsam bewegten wir uns durch das Farbenspiel von Licht und Schatten. Die Ruhe wurde immer dann kurz unterbrochen, wenn die Guides etwas Fischfutter ins Wasser warfen, was einen regelrechten Tumult auslöste.</p>
<figure id="attachment_2996" aria-describedby="caption-attachment-2996" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G0933564.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2996" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G0933564-1024x683.jpg" alt="Hunderte von Fischen im Aquario Encantado" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G0933564-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G0933564-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G0933564-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G0933564.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2996" class="wp-caption-text">Hunderte von Fischen im Aquário Encantado</figcaption></figure>
<p>Nach etwa 30 Minuten wechselten wir vom Becken in den Fluss. Auch hier gab es Fische, allerdings nicht so viele wie im Aquarium, dafür aber eine deutlich spürbare Strömung. Wir ließen uns für einige hundert Meter durch den Wald treiben  und erlebten den Regenwald aus einer ungewöhnlichen neuen Perspektive. Die Sonnenstrahlen fielen durch das Blätterdach ins Wasser und zeichneten leuchtende Spuren auf den sandigen Grund. Taucht mit uns im folgenden Video ein ins kühle Nass:<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/GbSP7OHmHKM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Auf Dauer &#8211; wir hatten uns ungefähr eine Stunde im vielleicht 20 Grad frischen Wasser getummelt &#8211; war es recht kühl geworden und wir genossen es sehr, uns anschließend in der prallen Sonne wieder aufzuwärmen.</p>
<h2>Besuch bei den Aras</h2>
<p>Am späten Nachmittag besuchten wir die Lagoa das Araras, den See der Aras. Dort leben einige Paare von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gelbbrustara">Gelbbrustaras</a>. Tagsüber sind sie unterwegs, aber in der Abenddämmerung kehren sie zur Lagune zurück und übernachten hoch oben in den Palmen, die im See stehen. Der Fußweg zum See dauerte maximal 30 Minuten, aber niemand in unserer Pousada konnte begreifen, dass wir freiwillig zu Fuß dorthin gehen wollten &#8211; komisch, diese Ausländer ;). Eindringlich warnten sie uns vor den Kühen, was uns ein wenig an den <a href="http://wittmann-tours.de/am-fusse-des-cotopaxi/">Cotopaxi-Nationalpark</a> erinnerte ;).</p>
<figure id="attachment_2997" aria-describedby="caption-attachment-2997" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-143206-7512-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2997" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-143206-7512-Edit-1024x683.jpg" alt="Die Wächter der Aras: Die gefährlichen Kühe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-143206-7512-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-143206-7512-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-143206-7512-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-143206-7512-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2997" class="wp-caption-text">Die Wächter der Aras: Die gefährlichen Kühe</figcaption></figure>
<p>Wir starteten gegen 16 Uhr und erreichten den See im schönsten Abendlicht. Einige weitere Besucher waren schon eingetroffen, darunter sogar ein paar weitere Deutsche. Die ersten Aras flogen bald unüberhörbar krächzend ein und landeten auf jeweils einer der Palmen im See. Dabei flogen sie in der Regel paarweise und steuerten zielgerichtet ohne große Umwege ihren Baum an.</p>
<figure id="attachment_2998" aria-describedby="caption-attachment-2998" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-150750-7531.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2998" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-150750-7531-1024x683.jpg" alt="Zwei Gelbbrustaras im Anflug auf ihre Palme" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-150750-7531-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-150750-7531-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-150750-7531-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-150750-7531.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2998" class="wp-caption-text">Zwei Gelbbrustaras im Anflug auf ihre Palme</figcaption></figure>
<p>Von zwei Plattformen auf dem See hatte man den besten Blick. Die Sonne verschwand bald hinter den Bäumen und ging unter. Die Aras waren alle zu Hause angekommen und bettfertig. Erst am nächsten Morgen würden sie zu neuen Abenteuern aufbrechen. Nach Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf den Rückweg, um in der kurzen Dämmerungsphase wenigstens noch an den bösartigen Kühen vorbeizukommen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2999" aria-describedby="caption-attachment-2999" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-153521-6086-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2999 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-153521-6086-HDR-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang an der Lagoa das Araras in Bom Jardim" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-153521-6086-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-153521-6086-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-153521-6086-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/CW-20180712-153521-6086-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2999" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang an der Lagoa das Araras in Bom Jardim</figcaption></figure>
<h2>Wasserfall, Fischakrobatik und Tirolesa</h2>
<p>Am nächsten Tag fuhren wir zum Cachoeira da Serra Azul (&#8222;Der Wasserfall des blauen Gebirges&#8220;), ebenfalls zur Flutação. Das Prozedere war ähnlich wie am Vortag, allerdings bekamen wir diesmal nur eine Tauchermaske und keinen Schnorchel. Bevor wir ins kühle Nass hüpfen konnten, mussten wir diesmal allerdings erst eine kleine Wanderung absolvieren. Das Becken, das vom Wasserfall gespeist wurde, war gut einen Kilometer vom Eingang entfernt und wir stiegen über 250 Stufen 50 Höhenmeter nach oben.</p>
<figure id="attachment_3000" aria-describedby="caption-attachment-3000" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3800-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3000" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3800-Edit-1024x768.jpg" alt="Cachoeira da Serra Azul" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3800-Edit-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3800-Edit-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3800-Edit-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3800-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3000" class="wp-caption-text">Cachoeira da Serra Azul</figcaption></figure>
<p>Im Wasser trafen wir wieder auf mehrere Fische. Insgesamt war die Flutação im Aquário Encantado deutlich spannender gewesen, dafür bot die natürliche Umgebung hier einiges an Dramatik. In einem Waldstück stürzte ein gewaltiger Wasserfall aus 50 Metern Höhe an einer Felswand hinab in ein großes blaues Becken. Wir machten uns den Spaß, gegen die Strömung zum Fuß der Kaskade zu schwimmen. Von der Seite gelangte man am besten unter den Wasserfall.</p>
<figure id="attachment_3001" aria-describedby="caption-attachment-3001" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1163774.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3001" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1163774-1024x683.jpg" alt="Piraputanga-Fische bei der Flotação" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1163774-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1163774-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1163774-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1163774.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3001" class="wp-caption-text"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brycon_hilarii">Piraputanga</a>-Fische bei der Flutação</figcaption></figure>
<p>Die Fische hielten sich im ruhigeren Teil des Beckens in der Nähe des Stegs auf und sie konnten ein ganz erstaunliches Kunststück zeigen. Wenn man ein kleines Stückchen Apfel auf einen Stock spießte und dieses ungefähr einen halben Meter über die Oberfläche hielt, sprangen sie hoch aus dem Wasser, um das Obst zu erbeuten!</p>
<figure id="attachment_3002" aria-describedby="caption-attachment-3002" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1133735.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3002" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1133735-1024x683.jpg" alt="Hoch im Kurs bei den Fischen: frische Apfelstückchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1133735-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1133735-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1133735-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/G1133735.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3002" class="wp-caption-text">Hoch im Kurs bei den Fischen: frische Apfelstückchen</figcaption></figure>
<p>Abwärts zurück zum Eingang ging es mit einer Zipline, die Brasilianer bezeichnen dies als &#8222;Tirolesa&#8220;. Das Wort amüsierte uns sehr, da es laut dem <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Tirolesa#Sobre_el_nombre">spanischen Wikipedia-Artikel</a> auf Tirol zurückgeht :). (Ob dies wohl nach Ansicht der Brasilianer in Österreich ein verbreitetes Fortbewegungsmittel ist?) Die Abfahrt war sehr erfrischend und flott. Bei bis zu 60 km/h legten wir die 50 Höhenmeter in gerade mal 40 Sekunden zurück &#8211; Jippie!</p>
<h2>Epilog</h2>
<p>Der kleine Ort Bom Jardim an sich machte einen sehr entspannten und familiären Eindruck, ein wenig wie <a href="http://wittmann-tours.de/die-garifuna-hauptstadt-dangriga/">Dangriga</a> auf brasilianisch. Unser Besuch dort war ein sehr einheimisches, außergewöhnliches Erlebnis. Kulinarisch wird uns vor allem unser denkwürdiges Abendessen in der Rancho Chapulin, bei der Heuschrecke, im Gedächtnis bleiben. Aber davon soll in einem anderen Blogpost berichtet werden.</p>
<figure id="attachment_3006" aria-describedby="caption-attachment-3006" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3470.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3006" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3470-1024x683.jpg" alt="Ein brasilianisches Highlight: Das Aquario Encantado bei Bom Jardim" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3470-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3470-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3470-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/02/GOPR3470.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3006" class="wp-caption-text">Ein brasilianisches Highlight: Das Aquario Encantado bei Bom Jardim</figcaption></figure>
<p>Die Rückfahrt von Bom Jardim nach Cuiabá war vergleichsweise einfach. Morgens um 6 Uhr ging es los. Der Bus hielt direkt vor unserer Pousada, es war der gleiche Bus. Derselbe Busfahrer begrüßte uns mit einem breiten Lächeln, er erkannte uns natürlich wieder. Die Tickets füllten wir diesmal direkt selbst aus, als ob wir seit 20 Jahren Stammkunden wären und am späten Vormittag kamen wir wieder in Cuiabá an.</p>
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		<title>Von Tupiza bis Sucre: Abschied vom Altiplano</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2018 00:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Potosi]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kleinstadt Tupiza war für uns der logische Endpunkt unserer Tour im Altiplano, da wir nicht wieder zurück nach Uyuni wollten. Nach der kargen, lebensfeindlichen Natur mit ihren teils abstrusen Manifestationen in den vergangenen Tagen wirkte der Ort eher bodenständig. Wir hatten Zeit für Besorgungen, zum Erholen, aber trotzdem auch zum Entdecken der sehr sehenswerten &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kleinstadt Tupiza war für uns der logische Endpunkt unserer <a href="http://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht">Tour im Altiplano</a>, da wir nicht wieder zurück nach Uyuni wollten. Nach der kargen, lebensfeindlichen Natur mit ihren teils abstrusen Manifestationen <a href="http://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza">in den vergangenen Tagen</a> wirkte der Ort eher bodenständig. Wir hatten Zeit für Besorgungen, zum Erholen, aber trotzdem auch zum Entdecken der sehr sehenswerten Landschaft in der Umgebung. Außerdem hatte Tupiza noch einige kleine Überraschungen zu bieten. Auf der anschließenden Busfahrt nach Sucre erlebten wir ebenfalls ein komplett untouristisches Bolivien.</p>
<figure id="attachment_2704" aria-describedby="caption-attachment-2704" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2704" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-1024x683.jpg" alt="Red Rock Country rund um Tupiza" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2704" class="wp-caption-text">Red Rock Country rund um Tupiza</figcaption></figure>
<p><span id="more-2715"></span></p>
<h2>Ausritt rund um Tupiza</h2>
<p>Auch wenn wir in den vergangenen Tagen vor allem im Auto gesessen hatten, waren wir nach der Altiplanotour recht erschöpft. Da kam es wie gerufen, dass auch Ausflüge zu Pferd rund um Tupiza angeboten wurden. Also buchten wir einen Halbtagesritt durch die Schluchten der Umgebung.</p>
<figure id="attachment_2705" aria-describedby="caption-attachment-2705" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2705" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-1024x683.jpg" alt="Mona auf Zaino am Ausgang des Cañon del Duende" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2705" class="wp-caption-text">Mona auf Zaino am Ausgang des Cañon del Duende</figcaption></figure>
<p>Damit begaben wir uns &#8211; passenderweise hoch zu Roß &#8211; auf die Spuren der berühmten Banditen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Butch_Cassidy">Butch Cassidy</a> und Sundance Kid, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Butch_Cassidy_und_Sundance_Kid">deren Leben</a> in der Nähe von Tupiza ein gewaltsames Ende fand. In der Tat erinnerte die Landschaft an eine Wild-West-Kulisse: Rote Felsformationen, große Kakteen. Wir besuchten den Cañon del Duende, eine enge Schlucht, in die man nur durch einen sehr schmalen Eingang gelangt und in der es angeblich spukt. Im Valle de los Machos sahen wir Steinsäulen, die sich phallusartig in die Höhe recken. Der Cañon del Inca ist deutlich breiter und wird durch die Puerta del Diabolo begrenzt.</p>
<figure id="attachment_2706" aria-describedby="caption-attachment-2706" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2706" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-1024x683.jpg" alt="Felszacken im Cañon del Inca" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2706" class="wp-caption-text">Felszacken im Cañon del Inca</figcaption></figure>
<p>Leider war es an dem Tag etwas bewölkt, so dass die Landschaft und die Felsformationen häufig im Schatten lagen. Dies schmälerte den monumentalen Eindruck leider ein wenig.</p>
<h2>Besorgungen, Fiesta und Salteñas</h2>
<p>An unserem zweiten Tag in Tupiza hatten wir ursprünglich geplant, für den Blog zu schreiben und ein paar Besorgungen zu erledigen. Zum Beispiel gingen wir beide zum Friseur &#8211; mit gemischtem Ergebnis. Unser Programm wurde überraschenderweise dahingehend bereichert, dass in Tupiza das 444. Gründungsjubiläum gefeiert wurde. So sahen wir uns mittags die Parade auf dem Hauptplatz an. Das Spektakel reichte erwartungsgemäß bei weitem nicht an die <a href="http://wittmann-tours.de/la-paz-fiesta-del-gran-poder-und-mehr">Fiesta del Gran Poder</a> heran, aber vermutlich war ganz Tupiza und Umgebung dabei, teils als Teilnehmer, teils als Zuschauer. Nicht nur Militär und Polizei marschierten in verschiedenen Gruppen mit, sondern auch z.B. der Fußballverein, verschiedenste Reiter auf wild zusammengewürfelten Pferden und die lokalen Tuktuks nahmen in Formation Teil.</p>
<figure id="attachment_2707" aria-describedby="caption-attachment-2707" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2707" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-1024x683.jpg" alt="Tuktuks in den bolivianischen Landesfarben auf der Parade in Tupiza" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2707" class="wp-caption-text">Tuktuks in den bolivianischen Landesfarben auf der Parade in Tupiza</figcaption></figure>
<p>Eine kulinarische Spezialität Boliviens sind Salteñas, köstliche, warme mit Hackfleisch und Kartoffeln gefüllte goldgelbe Teigtaschen. Obwohl sie an mehreren Stellen angeboten wurden, gab es eine lange Schlange vor dem Café &#8222;Salteñas del Pago&#8220;. Wir dachten uns &#8222;When in Tupiza, do as the Tupizeños do&#8220; und stellten uns auch an. Als wir dran waren, signalisierten wir durch Handzeichen, wie viele der begehrten Backwaren wir haben wollten und bekamen einige Minuten später eine verheißungsvoll gefüllte Tüte ausgehändigt. Wir wurden nicht enttäuscht: Die Teighülle war knusprig, die Füllung herzhaft, saftig und kochend heiß.</p>
<figure id="attachment_2708" aria-describedby="caption-attachment-2708" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2708" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-1024x683.jpg" alt="Köstliche Salteñas, frisch aus dem Ofen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2708" class="wp-caption-text">Köstliche Salteñas, frisch aus dem Ofen</figcaption></figure>
<h2>Basar oder Busbahnhof?</h2>
<p>Bei der Organisation der Weiterfahrt nach Sucre über Potosí erlebten wir mal wieder, dass ein Busbahnhof auch wie ein Marktplatz funktionieren kann. Von den diversen Schaltern riefen uns die Verkäuferinnen der verschiedenen Anbieter die Ziele, die Zeiten und die Klasse der Busse zu. Vom Verkaufsstand, an dem wir später unsere Tickets kaufen sollten, schallte es ungefähr alle 30 Sekunden: „Potosí, Potosí, a las 10, Bus cama, Potosí!“.</p>
<figure id="attachment_2709" aria-describedby="caption-attachment-2709" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2709" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-1024x683.jpg" alt="Am Busbahnhof von Tupiza" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2709" class="wp-caption-text">Am Busbahnhof von Tupiza</figcaption></figure>
<p>In Bolivien stehen Nachtbusse anscheinend hoch im Kurs, da die Leute durch die Fahrt keinen Arbeitstag verlieren möchten. Bei uns jedoch nicht, da wir in echten Betten besser schlafen, egal, wie komfortabel der Bus ist. Außerdem wollten wir auch gerne etwas von der Landschaft sehen. Wir hatten erwartet, dass die Strecke nach Potosí tagsüber regelmäßig von Buslinien befahren würde. Als wir uns am Busterminal durchfragten, gab es aber nur einen Bus vormittags nach Potosí, also folgten wir den Rufen „Potosí, Potosí, a las 10, Bus cama, Potosí!“ und kauften zwei Tickets für den Bus um 10 Uhr.</p>
<h2>Busfahrt nach Potosí</h2>
<p>Natürlich sagte man uns, dass wir mindestens 10 Minuten vor Abfahrt am Busbahnhof sein sollten. Aber Bolivien kann es beim Thema Pünktlichkeit nicht mit Mexiko oder Argentinien aufnehmen. Der Bus fuhr dann um 10 Minuten nach 10 Uhr ein. Das Versprechen der Klasse „Cama“ (wörtlich „Bett“) war hingegen nicht übertrieben. Der Doppeldeckerbus (bestimmt nicht neu, aber erstaunlich modern) hatte Raum wie in der Business Class und nur drei Sitze in einer Reihe und das für 30 Bolivianos, gut 4 Euro. Bei geschätzten 30 Plätzen erwirtschaftete der Bus also 120 Euro Umsatz, von dem der Bus selbst, der Busfahrer, die Fahrkartenverkäuferin und das Diesel bezahlt werden müssen. Es muss sich wohl lohnen, sonst würde die Busgesellschaft den Service bestimmt nicht anbieten.</p>
<figure id="attachment_2710" aria-describedby="caption-attachment-2710" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2710 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-1024x683.jpg" alt="Vielfältiges Gepäck und Fracht wartet darauf, verladen zu werden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2710" class="wp-caption-text">Vielfältiges Gepäck und Fracht wartet darauf, verladen zu werden.</figcaption></figure>
<p>Dann wurde eine Menge Gepäck und auch verschiedene Frachtgegenstände ausgeladen und eingeladen, ein paar Passagiere stiegen aus, wir stiegen ein. Weitere 10 Minuten später kamen noch ein paar fliegende Händler durch den Bus, ein sicheres Zeichen dafür, dass es nun wirklich bald losgehen würde ;). Fünf weitere Minuten später fuhr der Bus dann ab, also &#8222;pünktlich&#8220; um 10:30 Uhr. Die letzten riesigen Kakteen und Berge mit roten Felsen zogen an uns vorbei und wir sagten Tupiza „Adios“.</p>
<figure id="attachment_2711" aria-describedby="caption-attachment-2711" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2711" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-1024x683.jpg" alt="Mona macht es sich in der „Cama“-Klasse bequem." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2711" class="wp-caption-text">Mona macht es sich in der „Cama“-Klasse bequem.</figcaption></figure>
<p>Dann geschah leider das Unvermeidliche: Wenige Minuten nach der Abfahrt wurde ein Film (&#8222;Geotormenta&#8220;) gestartet und der Ton kam nicht über Kopfhörer, sondern in voller Lautstärke über die Lautsprecher. Es handelte sich um einen aktionsreichen Science Fiction-Streifen, dem man auf diese Weise nicht gänzlich entkommen konnte. Also schauten wir immer wieder „Geotormenta“ und waren froh, dass die Menschheit am Ende gerettet wurde. Noch erleichterter waren wir jedoch, dass der Film endlich vorbei war. Zur Mittagszeit hielt der Bus für 20 Minuten an einem Restaurant der Buslinie. Die kräftige Reissuppe mit Rindereinlage, Kartoffeln und getrockneten Kartoffeln kostete 5 Bolivianos (60 Euro Cent).</p>
<h2>Die legendäre Silberstadt Potosí</h2>
<p>In der sagenumwobenen Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Potos%C3%AD">Potosí</a> angekommen waren wir nicht wirklich traurig, dass wir sofort weiterfuhren. Der legendäre Cerro Rico, der reiche Silberberg von Potosí, hatte während der Kolonialzeit die Exzesse des spanischen Königshofes finanziert. Unzählige einheimische und afrikanische Sklaven waren der Gier nach dem edlen Metall zum Opfer gefallen und starben bei der harten Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen in den Silberminen auf einer Höhe von über 4000m über dem Meeresspiegel. Es ist nicht bekannt, welche unermesslichen Schätze in Potosí gefördert und auf dem Seeweg nach Spanien gebracht worden waren. Doch irgendwann geschah das Unvermeidliche: Nach vier Jahrhunderten des Abbaus waren die Vorkommen erschöpft.</p>
<figure id="attachment_2712" aria-describedby="caption-attachment-2712" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2712" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-1024x683.jpg" alt="Blick auf Potosí, insgesamt macht alles einen trostlosen Eindruck." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2712" class="wp-caption-text">Blick auf Potosí, insgesamt macht alles einen trostlosen Eindruck.</figcaption></figure>
<p>Noch heute suchen Bergleute unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen in den Minen nach dem Metall, aber die Erträge sind mager. Die ehemals unermesslich reiche Silberstadt wirkte trostlos auf uns, soweit wir das aus dem Bus sehen konnten. (Die Altstadt mit ihren prachtvollen Gebäuden aus der Kolonialzeit bekamen wir nicht zu Gesicht.) In der Umgebung der Stadt lagen Berge von Müll überall am Straßenrand und der kalte Wind wehte das Plastik über die kahlen, staubigen Felder. Dem vegetationslosen Cerro Rico sah man an, dass sein Unterstes zuoberst gekehrt worden war, überall lag Abraum.</p>
<h2>Umsteigen in Potosí</h2>
<p>Das Umsteigen in Potosí funktionierte sehr gut für uns. Wir kamen um 15:50 Uhr an und auf dem Weg in Richtung Hauptterminal kam uns eine Fahrkartenverkäuferin entgegen, die gerade dabei war, einen Bus nach Sucre aufzufüllen. Er sollte um 16:00 Uhr abfahren, was er natürlich nicht tat, da die Bolivianer noch ihr sämtliches umfangreiches Gepäck im Bus verstauen mussten. Es schien loszugehen, doch der Bus fuhr nur bis zum Ausgang des Busbahnhofes. Dann dauerte es dort noch etwas, da die obligatorische Terminalgebühr von 2 Bolivianos von jedem Passagier einzeln kassiert und noch zwei Fahrgäste eingesammelt wurden. &#8222;Pünktlich&#8220; um 16:20 Uhr war unser Solo Turismo-Bus (&#8222;nur Tourismus&#8220;), in dem zu 80% Einheimische saßen, unterwegs.</p>
<figure id="attachment_2713" aria-describedby="caption-attachment-2713" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2713" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-1024x683.jpg" alt="Der zweite Bus sah von außen gut aus, war aber schon sehr mitgenommen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2713" class="wp-caption-text">Der zweite Bus sah von außen gut aus, war aber schon sehr mitgenommen.</figcaption></figure>
<p>Diesmal waren wir mittendrin statt nur dabei. Der Gang war vollgestellt, der Bus schaukelte, klapperte und ratterte. Im Gegensatz zum Bus Cama, war so mancher Schulbus bequemer als unser Gefährt nach Sucre. Kaum 500 Meter weiter stiegen noch weitere Passagiere zu, mehrere Pakete und Taschen wurden in alle Ritzen gequetscht oder im Gang gestapelt, woraufhin von hinten unruhige Zwischenrufe ertönten „Vamos!“ („Auf geht‘s“) und dann waren wir schließlich und endlich unterwegs.</p>
<h2>Fahrt in die Dunkelheit</h2>
<p>Von Potosí aus ging es endgültig bergab. Wir verließen das Hochland. Unser Ziel, die Stadt Sucre, lag &#8222;nur&#8220; noch auf 2800 Metern. Unterwegs vergoldete ein spektakulärer Sonnenuntergang den Himmel und bald wurde es stockdunkel im Bus. Es war still und nicht einmal der Schein von Smartphones erhellte die Dunkelheit.</p>
<figure id="attachment_2714" aria-describedby="caption-attachment-2714" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2714" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-1024x683.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen, bevor es draußen und im Bus dunkel wurde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2714" class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen, bevor es draußen und im Bus dunkel wurde</figcaption></figure>
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