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	<title>Bolivien - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Bolivien - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Bolivien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 00:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende. Im Altiplano war &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Bolivien?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende.</p>
<figure id="attachment_2664" aria-describedby="caption-attachment-2664" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-2664" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-1024x683.jpg" alt="Typisch Bolivien: Alpakas auf dem Altiplano" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2664" class="wp-caption-text">Typisch für Bolivien: Alpakas im Altiplano</figcaption></figure>
<p><span id="more-2674"></span></p>
<h2>Im Altiplano war es kalt</h2>
<p>Ich glaube, wir sagten es bereits ;). Im <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/Altiplano#/media/File%3AMapa_cuencas_endorréicas_meseta_del_collao.jpg">Altiplano</a> war es sehr kalt und das, obwohl immer strahlender Sonnenschein herrschte und es an keinem Tag geregnet hat. An unserem letzten Altiplanomorgen begrüßte uns das Thermometer zum Abschied sogar mit -17 Grad… Auch die Einheimischen beklagten sich über die Kälte, aber viele hatten keine Heizung zu Hause. Wir möchten also nicht miterleben, wie die Temperaturen in einem durchschnittlichen bolivianischen Haus sind. Es hat uns schon sehr verwundert, da die Kälte ja kein neues Phänomen darstellt und es Möglichkeiten zum Heizen gäbe. Eines morgens in Uyuni erzählte unser Führer Diter, es sei am vorhergehenden Abend so kalt gewesen, dass er zu Hause nichts hätte machen können und daher einfach ins Bett gegangen sei.</p>
<figure id="attachment_2665" aria-describedby="caption-attachment-2665" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2665" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-1024x683.jpg" alt="Auf verlorenem Posten: Mit 50% Leistung steig die Zimmertemperatur um maximal 2 Grad an" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2665" class="wp-caption-text">Auf verlorenem Posten: Bei 50% Leistung steigt die Zimmertemperatur um maximal 2 Grad an.</figcaption></figure>
<p>Während ich den Entwurf dieser Zeilen tippte, saßen wir übrigens im Hotel in <a href="http://wittmann-tours.de/von-tupiza-bis-sucre-abschied-vom-altiplano">Tupiza</a> im Süden Boliviens, auf &#8222;nur noch&#8220; 3000 Metern in einem der besten Hotels der Stadt. Als Heizung haben wir erst auf Nachfrage einen wackeligen Elektroheizkörper bekommen, der nur zu 50% funktionierte, da eines von zwei Heizelementen durchgebrannt war. Ich trug ein Thermounterhemd, ein Merino T-Shirt, einen Wollpullover, eine Strickjacke und meine Regenjacke. Damit war mir nicht mehr kalt ;).</p>
<h2>Die gute Höhenluft</h2>
<p>Aber nicht nur in Hotelzimmern, sondern auch im Auto war es mit der Heizung nicht so einfach in Bolivien. So ein Verbrennungsmotor produziert zwar schön viel Abwärme, aber die Bolivianer öffnen lieber das Fenster eine Handbreit, um die gute Höhenluft hereinzulassen, seufz&#8230; Dabei haben wir in einigen Fahrzeugen gesessen, in denen die Heizung prinzipiell an war, d.h. der Dreh- bzw. Schieberegler für die Temperatur stand auf heiß, aber das Gebläse war nicht eingeschaltet. Damit war es auch im Kfz landestypisch kalt… Aber kein Problem, wie eigentlich überall trägt man ja ohnehin mehrere Schichten warmer Kleidung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2666" aria-describedby="caption-attachment-2666" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2666" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-1024x683.jpg" alt="Zur Vermeidung des Käfergrußes benutzen die Bolivianer nicht die Heizung, sondern öffnen die Fenster" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2666" class="wp-caption-text">Zur Vermeidung des Käfergrußes benutzen die Bolivianer nicht die Heizung, sondern öffnen die Fenster.</figcaption></figure>
<p>Die Höhenluft der Anden war nicht nur kalt, sondern auch sehr trocken. Das folgende würde also fast besser in einen Artikel &#8222;Wie war das Hochland?&#8220; passen. Nach 7 Wochen Aufenthalt im Hochland der Anden, von Ecuador über Peru bis Bolivien, waren unsere Schleimhäute, vor allem die der Nase, quasi mumifiziert. Spätestens seit unserem Aufenthalt am <a href="http://wittmann-tours.de/titicacasee-und-homestay-auf-amantani/">Titicaca-See</a> hatte die feuchtigkeitsarme Höhenluft sie vollkommen ausgetrocknet. Auch wenn wir nicht erkältet waren, so war das Resultat beim Naseputzen immer blutig und krustig, und wir freuten uns sehr auf das feuchte Amazonasklima. In der Tat, nach den Tagen im <a href="http://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/">Madidi Nationalpark</a> waren unsere Schleimhäute wieder rehydriert.</p>
<h2>Evo Morales, weiser Staatenlenker oder doch korrupt?</h2>
<p>Unterwegs in Bolivien erfuhren wir nicht nur viel über historische Persönlichkeiten wie Simón Bolivar und Mariscal Sucre. Auch der amtierende Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales">Evo Morales</a> war sehr präsent, er lächelte auf zahlreichen Plakaten oder auf Bildern in öffentlichen Einrichtungen. In den Medien und nach der Meinung der Menschen schwindet allerdings seine Beliebtheit. Dabei fing alles so gut an. Morales, Sohn eines Kokabauern, kam aus armen Verhältnissen und wurde trotzdem der erste indigene Präsident des Staates, the Bolivian Dream! Evo Morales hat Bolivien viele positive Impulse gegeben und das Land schien ein Beispiel dafür zu sein, dass ein verantwortungsvolles Staatsoberhaupt, das immer das Wohl des Volkes im Blick hat, gut für die Nation ist.</p>
<figure id="attachment_2667" aria-describedby="caption-attachment-2667" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2667" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-683x1024.jpg" alt="Boliviens Präsident Evo Morales ist seit Ende 2005 im Amt" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2667" class="wp-caption-text">Boliviens Präsident Evo Morales ist seit Ende 2005 im Amt.</figcaption></figure>
<p>Als wir in Bolivien waren, bestand Unsicherheit darüber, ob Morales noch eine weitere Amtszeit regieren würde bzw. ob er überhaupt bei den bevorstehenden Wahlen 2020 erneut antreten könne. Für uns als Außenstehende sah es in der Tat so aus, als klammere sich Morales recht ausdauernd an die Macht. Und selbst wenn er der beste Präsident für Bolivien war, ist und sein würde, aktuell sehen die Fakten so aus: Eigentlich darf ein Präsident in Bolivien diese Funktion nur für zwei Amtszeiten bekleiden, so steht es in der eigens von Evo Morales auf den Weg gebrachten neuen Verfassung Boliviens. Morales  befindet sich &#8211; je nach Auslegung &#8211; aktuell in seiner zweiten (wenn man erst ab der Verabschiedung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivien#Verfassung">neuen Verfassung</a> rechnet) oder sogar schon in der dritten Amtszeit. Ein Volksreferendum 2016 über eine weitere Amtszeit von Morales wurde negativ beschieden. Damit müsste er 2019 seinen Posten räumen. Angeblich versucht er aber trotzdem noch, die Verfassung zu seinen Gunsten zu ändern.</p>
<h2>Vertrauen in die Staatsgewalt?</h2>
<p>Zu Beginn seiner Regierungsperiode war Morales beim Volk sehr beliebt gewesen. Inzwischen muss man jedoch sagen, dass der Präsident bei den Bolivianern <a href="https://www.nzz.ch/international/referendum-in-bolivien-evo-morales-steht-vor-der-niederlage-1.18699206">in Ungnade gefallen ist</a>, selbst im Altiplano, seiner politischen Hochburg. Einige Menschen, mit denen wir sprachen, berichteten von Korruptionsvorwürfen. Es werde gerade ein pompöser Präsidentenpalast gebaut und eine ehemalige Partnerin von Morales hätte sich ebenfalls <a href="http://www.dw.com/de/evo-morales-und-die-moral/a-19085745">stark bereichert</a>. Schade, dachten wir, denn Bolivien bräuchte einen integren Präsidenten an der Spitze, um das Vertrauen in die Zentralgewalt zu festigen bzw. überhaupt erst aufzubauen.</p>
<figure id="attachment_2669" aria-describedby="caption-attachment-2669" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2669" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-1024x683.jpg" alt="Das bolivianische Wappen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2669" class="wp-caption-text">Das bolivianische Wappen</figcaption></figure>
<p>Im Reiseführer lasen wir, dass die Menschen in Bolivien sich über Jahre und Jahrzehnte mit Streiks und Blockaden gegen wirtschaftliche Ausbeutung gewehrt, damit aber den Fortschritt im Land gelähmt hätten. Protestieren können die Bolivianer anscheinend effektiv. Oder aber sie nehmen ihr Schicksal auch heute noch gleich selbst in die Hand, ohne auf Unterstützung durch den Staat zu hoffen oder zu warten. Wir erinnerten uns nur an den Eintritt, den wir in <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Copacabana</a> hatten bezahlen müssen, die <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Blockade auf der Isla del Sol</a> oder die <a href="http://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Studentenproteste</a> in El Alto. In La Paz und El Alto hingen in einigen Stadtteilen lebensgroße Puppen mit einem Strick um den Hals an Straßenlaternen. Eine klare Warnung, dass mit Einbrechern kurzer Prozess gemacht wird. Ein funktionierender Staat sieht für uns anders aus.</p>
<h2>Bolivien kulinarisch</h2>
<p>Aber wenden wir uns lieber profaneren Dingen zu, nämlich der bolivianischen Küche, die wir bisher in unseren Berichten vernachlässigt haben. Boliviens Küche ist nicht so raffiniert wie die peruanische. Stattdessen erschien sie uns eher bodenständig wie in Ecuador. Trotzdem gibt es einige typische Gerichte, zum Beispiel <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Silpancho">Silpancho</a> de Llama. Dabei handelt es sich um ein großes, sehr dünnes Stück Lamafleisch, welches mit Reis und Kartoffeln darunter, Tomaten- und Zwiebelstückchen, sowie einem oder zwei Spiegeleiern oben darauf serviert wird. Es erinnert damit entfernt an ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lomo_a_lo_pobre">Lomo a lo pobre</a>.</p>
<figure id="attachment_2670" aria-describedby="caption-attachment-2670" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2670" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-1024x683.jpg" alt="Silpancho de Llama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2670" class="wp-caption-text">Silpancho de Llama</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer bolivianischer Klassiker ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pique_macho">Pique a lo macho</a>. Das Gericht ist in Bolivien sehr beliebt zur Bekämpfung eines Katers, schmeckt aber auch stocknüchtern gut. Vermischt werden Fleisch, Pommes frites, gekochtes Ei, Zwiebeln, Paprika und weiteres Gemüse. Ein wenig tat es uns dabei um die Pommes frites leid, da diese nicht mehr knusprig waren, sondern aufgeweicht. Dennoch eine leckere, herzhafte Speise, die meist in einer so großen Portion serviert wird, dass zwei Personen sie nicht ganz verdrücken können.</p>
<figure id="attachment_2671" aria-describedby="caption-attachment-2671" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2671" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-1024x768.jpg" alt="Pique a lo macho" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2671" class="wp-caption-text">Pique a lo macho</figcaption></figure>
<p>Außerdem gibt es in Bolivien einige interessante Getränke. Der bolivianische Schnaps ist <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Singani">Singani</a>, ein Traubendestillat, das auch pur nicht zu scharf schmeckt. Zusammen mit Ginger Ale wird Singani zum <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Chuflay">Chuflay</a>, dem angeblich beliebtesten Cocktail Boliviens. Typische nicht-alkoholische Getränke sind: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Api_(Getr%C3%A4nk)">Api</a>, ein dickflüssiges, unglaublich lilafarbenes Maisgetränk, aromatischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passiflora_tarminiana">Tumbo</a>-Saft (südamerikanische Passionsfrucht) oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mocochinchi">Mocochinchi</a>, ein kaltes Gebräu aus Zuckerrohrsaft und Zimtstangen, in dem ein etwas wabbeliger getrockneter Pfirsich schwimmt.</p>
<figure id="attachment_2672" aria-describedby="caption-attachment-2672" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2672" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-1024x768.jpg" alt="Mocochinchi" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2672" class="wp-caption-text">Mocochinchi</figcaption></figure>
<h2>Die kleinen Dinge</h2>
<p>So aggressiv bzw. ambitioniert wie die Bolivianer oft im Straßenverkehr unterwegs waren, so langsam bewegten sie sich zu Fuß fort, zumindest für unser Empfinden. Wir liefen per pedes ständig auf Leute auf und überholten sie. Waren wir am Ende vielleicht doch so gut höhenangepasst, dass wir ein derart flottes Tempo vorlegen konnten? Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass wir deutlich größer waren als die meisten Bolivianer, obwohl wir nach deutschen Maßstäben eher unter dem Mittelmaß liegen.</p>
<figure id="attachment_2673" aria-describedby="caption-attachment-2673" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2673" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-1024x683.jpg" alt="Unser kleinster bolivianischer Busfahrer ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2673" class="wp-caption-text">Unser kleinster bolivianischer Busfahrer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Bolivien war offensichtlich das materiell ärmere Land im Vergleich zu Ecuador und Peru, was es aber auf keinen Fall weniger sehenswert machte. Ganz im Gegenteil, an einigen Orten fühlte sich Bolivien sogar noch wie ein Geheimtipp an, den bisher nur wenige Reisende entdeckt haben.</p>
<figure id="attachment_2717" aria-describedby="caption-attachment-2717" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2717" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-1024x683.jpg" alt="Hasta luego, Bolivia!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2717" class="wp-caption-text">Hasta luego, Bolivia!</figcaption></figure>
<p>Damit verabschieden wir uns (fast) aus dem spanischsprachigen Lateinamerika. Rückblickend war es ein großer Luxus, dass wir uns mit den Menschen in einer ihrer Landessprachen hatten verständigen können. Wie schmerzlich wir dies vermissen würden, war uns zum Zeitpunkt unserer Abreise noch nicht bewusst, aber schon in Brasilien reifte diese Erkenntnis rasch. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher nach Lima, der Hauptstadt von Peru.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/">Wie war Bolivien?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/">Wie war Bolivien?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Der bolivianische Dschungel im Madidi Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2019 00:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Chalalan]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher hatten wir in Ecuador, Peru und Bolivien hauptsächlich das Andenhochland bereist, obwohl alle drei Nationen auch viel Staatsgebiet im Amazonasbecken haben. Nach 7 Wochen in der Höhe der Anden flogen wir von La Paz nach Rurrenabaque (kurz: &#8222;Rurre&#8220;), um von dort aus den Madidi Nationalpark zu besuchen. Namensgebend für den 1995 gegründeten Nationalpark sind &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der bolivianische Dschungel im Madidi Nationalpark“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher hatten wir in Ecuador, Peru und Bolivien hauptsächlich das Andenhochland bereist, obwohl alle drei Nationen auch viel Staatsgebiet im Amazonasbecken haben. Nach 7 Wochen in der Höhe der Anden flogen wir von La Paz nach Rurrenabaque (kurz: &#8222;Rurre&#8220;), um von dort aus den Madidi Nationalpark zu besuchen. Namensgebend für den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Madidi_National_Park">1995 gegründeten</a> Nationalpark sind die Ameisen. &#8222;Madidi&#8220; heißt in der lokalen Sprache &#8222;Ameise&#8220;. Das klang ja vielversprechend ;).</p>
<figure id="attachment_2628" aria-describedby="caption-attachment-2628" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2628" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-1024x683.jpg" alt="Namespate für den Madidi Nationalpark, eine Ameise, dies ist eine Bullet Ant" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2628" class="wp-caption-text">Namensgebend für den Madidi Nationalpark sind die Ameisen, dies ist eine große Bullet Ant.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2656"></span></p>
<h2>Panoramaflug in den Dschungel</h2>
<p>Da Busreisen in den bolivianischen Dschungel lang (18-24 Stunden), unbequem und verspätungsanfällig sein können, entschlossen wir uns, von Sucre über La Paz nach Rurre zu fliegen. Der Flug von La Paz nach Rurrenabaque war bemerkenswert. Auch wenn die physikalischen Details vielleicht etwas vereinfacht sind, kam uns der Flug so vor: Einmal in La Paz (El Alto auf 4060 Metern) für den Start Anlauf nehmen, etwas Höhe gewinnen, um dann sofort in einen verlängerten Landeanflug überzugehen. Nach kaum 20 Minuten in der Luft landeten wir auf gerade einmal 200 Metern über dem Meeresspiegel und in einer gänzlich anderen Umgebung.</p>
<figure id="attachment_2629" aria-describedby="caption-attachment-2629" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2629" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-1024x683.jpg" alt="Neuschnee in den Anden" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2629" class="wp-caption-text">Neuschnee in den Anden</figcaption></figure>
<p>Kurz nach dem Start sahen wir, dass es auf den Gipfeln rund um La Paz frisch geschneit hatte. Nach wenigen Minuten wandelte sich die Landschaft jedoch schlagartig. Wir segelten über endlose grüne Hügel und an den höheren Erhebungen hingen ein paar Wolken. Im krassen Gegensatz zur kargen Vegetation des Hochlandes landeten wir inmitten üppigen tropischen Grüns bei angenehmen 22 Grad.</p>
<figure id="attachment_2630" aria-describedby="caption-attachment-2630" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2630" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-1024x683.jpg" alt="Eben noch in den Anden, jetzt schon im Amazonasbecken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2630" class="wp-caption-text">Eben noch in den Anden, jetzt schon im Amazonasbecken</figcaption></figure>
<p>Der Kontrast zu den Teilen Boliviens, die wir vorher gesehen hatten, war enorm. Keine Ponchos, keine andinen Muster mehr. Stattdessen begrüßte uns das Bild eines Tukans im Hostel. Abends saßen wir im Freien in einem kleinen Fischrestaurant nicht weit vom Río Beni und das Leben der Kleinstadt zog &#8211; hauptsächlich auf Motorrädern &#8211; an uns vorbei. Die Eindrücke und die Geräuschkulisse erinnerten uns an Asien.</p>
<figure id="attachment_2631" aria-describedby="caption-attachment-2631" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2631" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-1024x683.jpg" alt="Tucan statt Kondor, auf geht's in den Dschungel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2631" class="wp-caption-text">Tukan statt Kondor, auf geht&#8217;s in den Madidi Nationalpark!</figcaption></figure>
<h2>Unterwegs auf den Seitenarmen des Amazonas</h2>
<p>Der einzige Weg in den Madidi Nationalpark führt erst über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Beni">Río Beni</a>, und anschließend biegt man in den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Tuichi">Río Tuichi</a> ein. Beide Ströme sind kleine Nebenästchen im riesigen Amazonas-Flussystem. Wir fuhren flussaufwärts zur Chalalán Ecolodge. Wenn wir dagegen dem Río Beni flussabwärts gefolgt wären, dann dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Madre_de_Dios">Río Madre de Dios</a> und dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rio_Madeira">Río Madeira</a>, wären wir nach gut 2000 Kilometern mit dem Boot 150 Kilometer östlich von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manaus">Manaus</a> (eine unserer späteren Stationen in Brasilien) im Hauptfluss Amazonas angekommen und nach weiteren 1700 Kilometern im Atlantik, kaum vorstellbar!</p>
<figure id="attachment_2657" aria-describedby="caption-attachment-2657" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2657" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-1024x533.jpg" alt="Größenvergleich: Der Amazonas und die USA" width="525" height="273" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-1024x533.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-300x156.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-768x400.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2657" class="wp-caption-text">Zum Größenvergleich: Das Amazonasbecken auf die Fläche der USA gelegt</figcaption></figure>
<p>Zusammen mit David aus Nordirland und Sergio, unserem Guide für die kommenden Tage, bestiegen wir das lange, schmale Motorboot. Der Morgen in Rurre war kühl, aber sonnig. Flauschig weich aussehende Baby-Alpaka-Wolken hingen in den Hügeln (das Wort &#8222;Berg&#8220; vermeiden wir hier bewusst, nachdem wir in den Anden echte Berge gesehen hatten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). An einigen Stellen sanken sie ins Flusstal hinab und lösten sich dabei auf.</p>
<figure id="attachment_2632" aria-describedby="caption-attachment-2632" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2632" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-1024x683.jpg" alt="Oder bestanden die Wolken doch aus Zuckerwatte?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2632" class="wp-caption-text">Oder bestanden die Wolken doch aus Zuckerwatte?</figcaption></figure>
<h2>Der mühsame Weg stromaufwärts</h2>
<p>Unser Boot kam stromaufwärts nur langsam voran. Für eine Strecke von 50 Kilometern benötigten wir 6 Stunden (auf der Rückfahrt würden wir dagegen nur 3 Stunden brauchen). Dabei erschien uns die Strömung des Flusses im Übergang zwischen Regen- und Trockenzeit insgesamt schon recht zahm und der Wasserstand niedrig. In der Regenzeit soll der Pegel 1 bis 2 Meter (oder sogar 5 Meter nach sehr starkem Regen) höher sein, als wir ihn gesehen haben.</p>
<figure id="attachment_2633" aria-describedby="caption-attachment-2633" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2633" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-1024x683.jpg" alt="Treibbaum statt Treibholz im Tuichi Fluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2633" class="wp-caption-text">Treibbaum statt Treibholz im Río Tuichi</figcaption></figure>
<p>Wie stark die Strömung in der Regenzeit wirklich wird, konnten wir nur erahnen. Nicht nur Treibholz, sondern ganze Treibbäume, die der Fluss angeschwemmt hatte, zeugten von seiner Kraft! Und obwohl die Wassermassen der Regenzeit schon abgeflossen waren, musste der Motor an den Stromschnellen trotzdem sehr hart arbeiten. An anderen Stellen hingegen war der Wasserstand so niedrig, dass der Außenborder hochgeklappt und das Boot mit einer Stange vorwärts gestakt wurde.</p>
<figure id="attachment_2634" aria-describedby="caption-attachment-2634" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2634" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-1024x683.jpg" alt="Ein Caiman lauert am Ufer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2634" class="wp-caption-text">Ein Kaiman nimmt am Ufer ein Sonnenbad.</figcaption></figure>
<p>Unterwegs sahen wir auch schon die ersten Tiere, allen voran die Wasservögel. Zahlreiche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cocoireiher">Cocoireiher</a> standen fast bewegungslos (zur Tarnung beim Fischfang) im Fluss. Raubvögel wie der Great Black Hawk und der King Vulture zogen ihre Kreise oder saßen am Flussufer. Kaimane lagen bewegungslos auf den Sandbänken in der Sonne und Totenkopfäffchen hüpften durch die Bäume. Ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Capybara">Capybara</a> beäugte uns vorsichtig aus dem Gebüsch. Besonders amüsant waren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Terekay-Schienenschildkr%C3%B6te">kleine Schildkröten</a>, die sich ebenfalls in Wassernähe sonnten, aber flugs eine nach der anderen in den Fluss hüpften, sobald wir zu dicht herankamen. So war die lange Fahrt sehr abwechslungsreich.</p>
<figure id="attachment_2635" aria-describedby="caption-attachment-2635" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2635" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-1024x683.jpg" alt="Noch sitzen die Schildkörten am Ufer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2635" class="wp-caption-text">Noch sitzen die Schildkröten am Ufer.</figcaption></figure>
<h2>Die Chalalán Ökolodge</h2>
<p>Die <a href="http://chalalan.com/es/index_en.php">Chalalán Lodge</a> war einerseits recht einfach, andererseits trotzdem komfortabel. Die Ausstattung unseres großen Bungalows im Grünen umfasste ein Doppelbett, komplette sanitäre Einrichtungen und eine Dusche. Die Fenster waren mit intakten Fliegengittern versehen und trotzdem hing ein lochfreies Moskitonetz über dem Bett, was auch gut so war ;). Andererseits gab es Strom nur abends von 6:30 bis 10:00 Uhr. Die Laufwege draußen waren nicht beleuchtet, so dass wir nach Einbruch der Dunkelheit immer mit Stirnlampen unterwegs waren. Das Brauchwasser hatte eine erfrischend kühle Temperatur, was aber nichts machte, da das Klima glücklicherweise warm war.</p>
<figure id="attachment_2636" aria-describedby="caption-attachment-2636" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2636" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-1024x683.jpg" alt="Home Sweet Home im Madidi-Park: Unser Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2636" class="wp-caption-text">Home Sweet Home im Madidi-Park: Unser Bungalow im Regenwald</figcaption></figure>
<p>Die Lodge lag direkt an einem See, der nach den Wanderungen zu einem Bad einlud. Trotz oder gerade wegen der dort heimischen Kaimane, von denen sich einer gerne in der Nähe des Stegs aufhielt. Schwimmen mit Seelöwen oder Delfinen kann schließlich jeder, Schwimmen mit Kaimanen ist der neue Trend <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2637" aria-describedby="caption-attachment-2637" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2637" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-1024x683.jpg" alt="Ein Black Caiman direkt am Anleger des Chalalan Sees" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2637" class="wp-caption-text">Ein Black Caiman direkt am Anleger des Chalalán Sees</figcaption></figure>
<p>Ebenfalls am See (und gelegentlich auch im Bungalow) gab es Glühwürmchen. Eines morgens leuchtete eines direkt auf unserer Bettdecke noch schwach &#8211; wie auch immer es ins Moskitonetz gekommen sein mag. Frösche, Fledermäuse und Zikaden sorgten für die abendliche akustische Untermalung mit Dschungelgeräuschen. So war Chalalán eine Lodge ohne Schnickschnack. Den Tag verbrachten wir sowieso immer draußen und in der Nacht war unsere Hütte sehr bequem. Der Bungalow war in traditioneller Bauweise aus sehr ästhetischen Naturmaterialien erbaut worden. Auch deshalb hatten wir immer das Gefühl, draußen im Dschungel zu sein und nicht in einem Hotel. So sollte es unserer Meinung nach sein.</p>
<figure id="attachment_2638" aria-describedby="caption-attachment-2638" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2638" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-1024x683.jpg" alt="Auch drinnen fühlten wir uns wie in der freien Natur" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2638" class="wp-caption-text">Auch drinnen fühlten wir uns wie in der freien Natur.</figcaption></figure>
<h2>Wanderungen im Dschungel</h2>
<p>Die beste Art und Weise, den Dschungel kennenzulernen, war, ihn zu erwandern. Jeden Tag unternahmen wir längere Touren. Statt Wanderschuhen trugen wir Gummistiefel, da es sehr matschige Abschnitte gab. Unterwegs war es fast immer angenehm schattig. Im Regenwald ist es am Boden bis zu 10 Grad kühler als oberhalb des Blätterdaches. Dennoch kamen wir aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit gut ins Schwitzen. Dank der kleinen Gruppe mit 4 Personen (Sergio, David und wir beiden), entdeckten wir erstaunlich viele Tiere. Immer wieder begegneten wir zum Beispiel Familien von Kapuziner-, Spinnen- oder Totenkopfäffchen. Meistens verrieten sie sich durch das Rascheln der Blätter hoch in den Bäumen und mit etwas Glück sahen wir sie dann auch.</p>
<figure id="attachment_2639" aria-describedby="caption-attachment-2639" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2639" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-1024x683.jpg" alt="Ein neugeiriges Äffchen: Yellow Squirrel Monkey" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2639" class="wp-caption-text">Ein neugieriges Äffchen: Yellow Squirrel Monkey (Totenkopfäffchen)</figcaption></figure>
<p>Der Regenwald an sich, mit seinen Baumriesen, gewaltigen Brettwurzeln, Lianen und dem dichten Gewucher von Pflanzen, war sehr beeindruckend. Weiter entfernt vom Fluss gab es auch immer mehr alte Bäume, obwohl der Park erst seit 1995 unter Schutz steht. Das Schlagen von Holz war dort (zum Glück) wohl zu schwierig. Je älter die Bäume, desto mehr Schatten warfen sie und desto weniger Vegetation gab es direkt am Boden. Jedes Loch im Blätterdach verursacht hingegen ein &#8222;Rennen nach oben&#8220;, eine Explosion von grünem Leben, das zum Licht strebt. Bunte Schmetterlinge begleiteten uns manchmal ein Stück des Weges, bevor sie im Dickicht verschwanden. Am eindrucksvollsten waren die großen, leuchtend <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Morphofalter">blauen Morphos</a>.</p>
<figure id="attachment_2640" aria-describedby="caption-attachment-2640" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2640" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-1024x683.jpg" alt="Jede Lücke im Blätterdach wird ausgenutzt: Chonta Palm Tree" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2640" class="wp-caption-text">Jede Lücke im Blätterdach wird ausgenutzt: Chonta Palm Tree</figcaption></figure>
<p>Die außergewöhnlichsten Vögel, die wir im Dschungel ab und zu sahen, waren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hoatzin">Hoatzins</a>. Sie sind relativ groß, leben in Gruppen zusammen und stoßen markante, lautstarke Rufe aus. Auch ihr Aussehen ist bemerkenswert mit einer nackten blauen Partie um die roten Augen und einer wilden Federhaube auf dem Kopf, die an einen Irokesenschnitt erinnert. Ulkigerweise können diese Vögel nicht gut fliegen, sondern sie gleiten nur ein Stück weit oder klettern durch die Bäume. Besonders hilfreich ist dabei, dass Jungvögel an beiden Flügeln Haken besitzen, mit denen sie sich an den Ästen festhalten können. Daher wurde auch die Theorie aufgestellt, dass der Hoatzin einen überlebenden Verwandten des Urvogels Archaeopteryx darstellt, quasi ein lebendiges Fossil.</p>
<figure id="attachment_2743" aria-describedby="caption-attachment-2743" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2743" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-1024x683.jpg" alt="Der Hoatzin, ein außergewöhnlicher Vogel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2743" class="wp-caption-text">Der Hoatzin, ein außergewöhnlicher Vogel</figcaption></figure>
<h2>Madidi bei Nacht</h2>
<p>Tagsüber gab es im Dschungel überall kleine Spinnennetze, die wir erwischten, wenn wir nicht direkt auf dem Weg gingen. Auch nachts waren Spinnen die Tiere, die wir am häufigsten sahen. Im Madidi Nationalpark entpuppte sich nicht jeder im Schein der Stirnlampe reflektierende Punkt als Spinne. Ein Teil waren Wassertropfen, es gab aber auch eine Menge Spinnen! Sie saßen auf dem Boden, an Bäumen, auf Blättern oder in kleinen Löchern.</p>
<figure id="attachment_2642" aria-describedby="caption-attachment-2642" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2642" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-1024x683.jpg" alt="Eine der vielen Fox Spiders" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2642" class="wp-caption-text">Eine der vielen Fox Spiders</figcaption></figure>
<p>Direkt im mit Palmwedeln gedeckten Dach des Hauptgebäudes der Lodge wohnten außerdem mehrere beachtliche Vogelspinnen, die wir natürlich auch besichtigten mussten ;).</p>
<figure id="attachment_2643" aria-describedby="caption-attachment-2643" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2643" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-1024x683.jpg" alt="Tarantula lebt. Eine Vogelspinne in direkter Nähe der Lodge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2643" class="wp-caption-text">Eine große behaarte Vogelspinne in direkter Nähe der Lodge</figcaption></figure>
<p>Von weiteren Spinnenarten abgesehen sahen wir auch andere große Insekten (wie Gottesanbeterinnen) und Frösche. Während der ersten Nachtwanderung dachten wir für einen Moment, das großes Los gezogen zu haben, als wir ein Paar katzenhafter Augen in der Dunkelheit glaubten entdeckt zu haben. In Wirklichkeit war es jedoch nur ein Nagetier, ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Paca">Paca</a>.</p>
<figure id="attachment_2644" aria-describedby="caption-attachment-2644" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2644" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-1024x683.jpg" alt="Doch kein Kätzchen, sondern nur ein Paca" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2644" class="wp-caption-text">Doch keine wilde Katze, sondern nur ein Paca</figcaption></figure>
<h2>Der Harpy Eagle</h2>
<p>Natürlich möchte jeder Besucher des südamerikanischen Regenwaldes am liebsten einen Jaguar sehen, aber die Katzen sind sehr scheu und extrem gut getarnt. Es ist natürlich möglich, dass sich eine solche Wildkatze ganz in unserer Nähe befand und uns beobachtet hat. Wir sahen jedoch in den 4 Tagen im Madidi-Park keinen Jaguar, nur seine &#8211; immerhin frischen &#8211; Spuren.</p>
<figure id="attachment_2645" aria-describedby="caption-attachment-2645" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2645" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-1024x683.jpg" alt="Kein Jaguar, aber ein frischer Jaguar Fußabdruck" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2645" class="wp-caption-text">Kein Jaguar, aber ein frischer Pfotenabdruck</figcaption></figure>
<p>Noch viel seltener zu entdecken sei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Vogel)">Harpy Eagle</a>, sagte unser Führer. Angeblich 50mal schwieriger als ein Jaguar. Sergio hatte ihn seinen Angaben nach bisher nur zweimal gefunden, aber er wisse, wo die Greifvögel gewöhnlich ihr Nest hätten. Also wandten wir uns in diese Richtung, um das Unwahrscheinliche zu versuchen. Nach gut 2 Stunden Wanderung mit anderen interessanten Tier-Sichtungen bogen wir links ab und Sergio suchte in den Baumkronen. Fast erschien es uns zu einfach, denn da saß ein großer Harpy Eagle auf einmal gut 20 Meter über uns in einem Wipfel, hüpfte gelegentlich von Ast zu Ast, flog aber erst nach einigen Minuten weg. Es handelte sich wohl um ein junges Tier, das sich noch nicht weit vom Nest entfernt.</p>
<figure id="attachment_2646" aria-describedby="caption-attachment-2646" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2646" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-1024x683.jpg" alt="Der stärkste Greifvogel der Welt: Ein Harpy Eagle" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2646" class="wp-caption-text">Der stärkste Greifvogel der Welt: Ein Harpy Eagle</figcaption></figure>
<p>Wie schwierig es wirklich war, den Vogel zu finden, können wir schwer einschätzen. Auf alle Fälle war das Foto vom Harpy Eagle, dem kräftigsten Raubvogel der Welt, am Abend die große Attraktion im Camp und jeder wollte die Aufnahme sehen. Ein wichtiges Merkmal waren die Federn am Hinterkopf, denn diese sind typisch für den Harpy Eagle.</p>
<figure id="attachment_2647" aria-describedby="caption-attachment-2647" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2647" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-1024x683.jpg" alt="Fast wichtiger als ein schönes Portrait, die Federn am Hinterkopf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2647" class="wp-caption-text">Fast wichtiger als ein schönes Portrait: die Federn am Hinterkopf</figcaption></figure>
<h2>Sterne, Millionen von Sternen</h2>
<p>Am zweiten Abend unternahmen wir einen Nachtausflug im Kanu auf dem See neben der Lodge. Auch wenn der Kaiman wieder direkt an der Anlegestelle im Wasser dümpelte, waren die Sterne die Hauptattraktion. Und was für ein Sternenhimmel sich uns präsentierte! Fernab von jeglicher Zivilisation und Lichtverschmutzung funkelte die Milchstraße über uns. In dieser mondlosen Nacht war es trotzdem hell genug, um die Konturen des Waldes und die Umrisse des Sees zu erkennen. Einige Sternschnuppen verglühten am Himmel und die glatte Wasseroberfläche reflektierte die Sterne wie ein Spiegel. Die gelegentlichen Paddelstöße, mit denen wir über den See glitten, verzerrten das Bild nur vorübergehend. Allein diese nahezu überirdisch schöne Bootsfahrt war es wert, nach Chalalán zu kommen!</p>
<figure id="attachment_2648" aria-describedby="caption-attachment-2648" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2648" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-1024x683.jpg" alt="Die Milchstraße in einer mondlosen Nacht über dem Chalalan See" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2648" class="wp-caption-text">Die Milchstraße leuchtet in einer mondlosen Nacht hell über dem Chalalán See.</figcaption></figure>
<h2>Piranhafischen auf der Laguna Rosa</h2>
<p>Am dritten Tag machten wir einen Ausflug zur Laguna Rosa, um dort Angeln zu gehen. Damit genug Zeit zum Fischen blieb, liefen wir von der Lodge 2 km zum Fluss und fuhren dann mit dem Boot, statt 6 km durch den Dschungel zu wandern. Die Laguna Rosa war wesentlich größer als die Laguna Chalalán. Bei unserer Ankunft war es vollkommen windstill; so war das Wasser spiegelglatt und reflektierte die Berge und die Wolken.</p>
<figure id="attachment_2649" aria-describedby="caption-attachment-2649" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2649" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-1024x683.jpg" alt="Windstille an der Laguna Rosa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649" class="wp-caption-text">Auf der Wasseroberfläche der Laguna Rosa spiegelte sich die Landschaft und der Himmel.</figcaption></figure>
<p>Unser Kanu war gerade groß genug für 5 Personen, Sergio, William (ein weiterer Führer), David und uns beide, allerdings leckte es sichtlich, so dass wir regelmäßig Wasser aus dem Boot schöpfen mussten. Das Angelset bestand aus einem Hölzchen, auf das eine Angelschnur mit Haken gewickelt war. An der designierten Stelle im See angekommen wickelten wir etwas Leine ab, befestigten ein Stückchen rohes Rindfleisch am Haken und warfen mehr oder weniger elegant 2 bis 3 Meter Schnur aus.</p>
<figure id="attachment_2650" aria-describedby="caption-attachment-2650" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2650" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-1024x683.jpg" alt="Zum Glück war unser Kanu etwas seetüchtiger ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2650" class="wp-caption-text">Zum Glück war unser Kanu etwas seetüchtiger <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Catch of the Day</h2>
<p>Die empfohlene Technik war, den Köder treiben zu lassen, bis wir ein Knabbern spürten. Dann sollten wir fest an der Schur ziehen, wenn der Fisch angebissen hatte, damit der Haken sich verfing und wir ihn ins Boot ziehen konnten. Hört sich einfach genug an, aber unsere ersten Versuche waren eher eine Fischfütterung. Die Piranhas knabberten lediglich das Fleisch von unseren Haken! Statt Fischen angelten wir Stöckchen oder Algen. Sergio bewies aber, dass die Fischlein wohl anbissen, alle 5 bis 10 Minuten zog er einen an Bord. Erst am Ende konnten wir wenigstens ein bisschen zum Fangerfolg beitragen!</p>
<figure id="attachment_2651" aria-describedby="caption-attachment-2651" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2651" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-1024x683.jpg" alt="Catch of the Day!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2651" class="wp-caption-text">Catch of the Day!</figcaption></figure>
<p>Wir nahmen denselben Weg zurück nach Chalalán und kamen dort pünktlich zum Mittagessen an. Es gab Bohnen, Reis und Rote Beete. Kaum hatten wir angefangen zu essen, wurden außerdem, sozusagen als Hauptgang 2.0, zu unserer großen Freude auch frisch gebratene Piranhas aufgetragen! Sie waren etwas schwierig zu essen, da sie viele kleine Gräten aufwiesen, aber sehr schmackhaft.</p>
<figure id="attachment_2652" aria-describedby="caption-attachment-2652" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2652" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-1024x683.jpg" alt="Frisch gefangener und gebratener Piranha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2652" class="wp-caption-text">Frisch gefangene und gebratene Piranhas, man beachte die spitzen Zähnchen!</figcaption></figure>
<h2>Das bedrohte Paradies</h2>
<p>Der wunderschöne Madidi-Nationalpark, dessen viele Facetten wir erleben durften, könnte bald nicht wiedergutzumachenden Schaden nehmen. Die Lobby der Umwelt- und Tierschützer ist anscheinend weniger mächtig als die der Öl- und Gaswirtschaft. Unter dem Madidi-Park schlummern wohl ernstzunehmende Vorkommen dieser fossilen Brennstoffe und die Politik ist dabei, die Pfründe zu verteilen. Den Weg sollen Infrastrukturprojekte ebnen. In Rurrenabaque wird zum Beispiel eine neue Brücke gebaut und weitere Straßen sind in Planung, um den Park zu erschließen.</p>
<figure id="attachment_2653" aria-describedby="caption-attachment-2653" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2653" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-1024x683.jpg" alt="Eines der Infrastrukturprojekte zur Erschließung des Regenwaldes" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2653" class="wp-caption-text">Eines der Infrastrukturprojekte zur Erschließung des Regenwaldes</figcaption></figure>
<p>Außerdem soll ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Madidi_National_Park#The_Bala_Dam_Project">großer Staudamm</a> gebaut werden, der große Teile des südlichen Madidi-Parks überfluten, einige lokale Gemeinschaften heimatlos machen und den Lebensraum vieler Tiere zerstören würde. Wie sich das mit der <a href="http://www.bolivia.de/fileadmin/Dokumente/Presse-Medien_Dt%2BSp/Interessante%20Dokumente/CPE_aleman.pdf">bolivianischen Verfassung</a> verträgt, in der weitreichende Rechte indigener Völker verbrieft sind, blieb uns allerdings verborgen.</p>
<h2>Widerstand ist möglich</h2>
<p>Die Gemeinschaft, die die Chalalán Lodge betreibt, ist ein indigenes Dorf, das sich aktiv gegen die Erschließung des Regenwaldes wehrt. Die Organisationsform hörte sich, wie sie uns erklärt wurde, recht kommunistisch an. Alles gehört der Gemeinschaft, die Arbeitskräfte kommen aus dem Dorf und über die Verwendung der Gewinne wird zusammen entscheiden. Finanziert werden damit zum Beispiel die medizinische Versorgung vor Ort und Schulen für die Kinder mit insgesamt 4 Lehrern.</p>
<figure id="attachment_2654" aria-describedby="caption-attachment-2654" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2654" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-735x1024.jpg" alt="Eine Karte des Madidi-Nationalparks: 18 Ranger schützen ihn." width="525" height="731" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-735x1024.jpg 735w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-215x300.jpg 215w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-768x1069.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836.jpg 1149w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2654" class="wp-caption-text">Eine Karte des Madidi Nationalparks: 18 Ranger sind zum Schutz des Gebietes abgestellt.</figcaption></figure>
<p>Nach langen Anstrengungen wurde der Gemeinschaft ein großes Stück Land entlang des Tuichi Flusses zugesprochen. Die Fläche beträgt <a href="http://chalalan.com/es/comunidad_en.php">400.000 Hektar</a>. Die Waldbewohner versuchen, die Regierung zum Schutz des Nationalparks zu bewegen, sehen sich aber in einen Kampf gegen Windmühlen verwickelt, da der Staatsapparat angeblich andere Interessen verfolgt. Beispielhaft sei, dass gerade einmal 18 Ranger mit dem Schutz des gesamten Madidi-Gebietes von 18958 qkm betraut wurden. Für mehr Forstwächter gibt es anscheinend kein Geld vom Staat.</p>
<figure id="attachment_2655" aria-describedby="caption-attachment-2655" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2655" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-1024x683.jpg" alt="Intelligenter als mancher Politiker: Ein Brüllaffe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2655" class="wp-caption-text">So laut wie mancher Politiker, aber intelligenter: Ein Brüllaffe</figcaption></figure>
<p>Es ist der immer wiederkehrende Konflikt zwischen dem großen Geld und der Erhaltung der Natur. Wer hat den Mut, zu sagen, dass es mehr Wert ist, die Umwelt zu schützen, als das Öl zu gewinnen? An der Förderung hängen Millionen von Dollars und die Politiker versprechen Beschäftigung und Wohlstand für die Region. Wem der Wert dieses vielfältigen Ökosystems nicht klar ist, dem können wir einen mehrtägigen Besuch im Madidi-Nationalpark nur wärmstens empfehlen, um die Artenvielfalt persönlich zu erleben. Die Natur ist atemberaubend schön!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/">Der bolivianische Dschungel im Madidi Nationalpark</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/">Der bolivianische Dschungel im Madidi Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Sucre, das koloniale Juwel Boliviens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 00:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
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		<category><![CDATA[Mariscal Sucre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sucre gefiel uns auf Anhieb. Es ist eine wunderschöne Kolonialstadt, in der nicht die üblichen roten Backsteinhäuser dominieren, sondern schöne weiß gestrichene Gebäude, und das nicht nur im direkten Zentrum. Nicht umsonst wird Sucre auch die weiße Stadt (&#8222;Ciudad Blanca&#8220;) genannt. Nach den Tagen im Altiplano hatten wir den Eindruck, wieder in der Zivilisation angekommen &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/sucre-das-koloniale-juwel-boliviens/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sucre, das koloniale Juwel Boliviens“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sucre gefiel uns auf Anhieb. Es ist eine wunderschöne Kolonialstadt, in der nicht die üblichen roten Backsteinhäuser dominieren, sondern schöne weiß gestrichene Gebäude, und das nicht nur im direkten Zentrum. Nicht umsonst wird Sucre auch die weiße Stadt (&#8222;Ciudad Blanca&#8220;) genannt. Nach den Tagen im Altiplano hatten wir den Eindruck, wieder in der Zivilisation angekommen zu sein.</p>
<figure id="attachment_2722" aria-describedby="caption-attachment-2722" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-135500-4289.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2722" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-135500-4289-1024x683.jpg" alt="Blick über Sucre, die weiße Stadt, vom Dach des Templo de la Merced" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-135500-4289-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-135500-4289-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-135500-4289-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-135500-4289.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2722" class="wp-caption-text">Blick über Sucre, die weiße Stadt, vom Dach des Templo de la Merced</figcaption></figure>
<p><span id="more-2720"></span></p>
<h2>Adiós Altiplano</h2>
<p>Auch wenn <a href="http://wittmann-tours.de/von-tupiza-bis-sucre-abschied-vom-altiplano/">Tupiza</a> nicht mehr offiziell zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Altiplano">Altiplano</a> gehört, hatten wir erst in Sucre das Gefühl, das Hochland wirklich verlassen zu haben. Es war deutlich wärmer, obwohl Sucre mit 2800 Metern fast genauso hoch liegt wie Tupiza. In der Mittagssonne wurden sogar T-Shirt-Temperaturen erreicht in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sucre">konstitutionellen Hauptstadt</a> Boliviens. Die Regierung befindet sich allerdings in La Paz.</p>
<figure id="attachment_2723" aria-describedby="caption-attachment-2723" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-100048-4205.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2723" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-100048-4205-1024x683.jpg" alt="Die Prefectura de Chuquisaca an der Plaza 25 de Mayo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-100048-4205-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-100048-4205-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-100048-4205-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-100048-4205.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2723" class="wp-caption-text">Die Prefectura de Chuquisaca an der Plaza 25 de Mayo</figcaption></figure>
<p>Unser Eindruck, zurück in die Zivilisation gelangt zu sein, verstärkte sich noch, als wir das erste Mal unser Hotelzimmer betraten. Das „Hostal de Su Merced“ befindet sich in einem gepflegten kolonialen Haus mit einem wunderschönen Innenhof, unser Zimmer war liebevoll mit Antiquitäten und Gemälden ausgestattet.</p>
<figure id="attachment_2724" aria-describedby="caption-attachment-2724" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-183919-4188.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2724" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-183919-4188-1024x683.jpg" alt="Unser Hotelzimmer mit kolonialem Charme" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-183919-4188-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-183919-4188-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-183919-4188-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-183919-4188.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2724" class="wp-caption-text">Unser Hotelzimmer mit kolonialem Charme</figcaption></figure>
<h2>Kultur in Sucre</h2>
<p>In der Innenstadt mit seinem schachbrettartigen Netz aus Einbahnstraßen ging es eng zu, aber trotzdem gab es viele kleine Grünflächen und die <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Plaza_25_de_Mayo_(Sucre)">Plaza 25 de Mayo</a> (quasi die obligatorische Plaza de Armas), die an die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chuquisaca_Revolution">Chuquisaca Revolution</a> erinnert, war ebenfalls üppig begrünt. Der Reiseführer hatte nicht übertrieben, wir empfanden Sucre als ein kleines Juwel verglichen mit allen anderen Städten, die wir vorher in Bolivien gesehen hatten. Hier ging es nicht so hektisch und chaotisch zu wie im Moloch La Paz, das Stadtbild wirkte harmonisch und die prächtigen kolonialen Gebäude sahen gut erhalten aus. Einer unserer bolivianischen Führer hatte gesagt, dass er sich im Ruhestand in Sucre niederlassen wolle, nun verstanden wir warum.</p>
<figure id="attachment_2725" aria-describedby="caption-attachment-2725" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-105545-2378.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2725" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-105545-2378-1024x683.jpg" alt="In Sucre wächst viel Grün zwischen den roten Dächern." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-105545-2378-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-105545-2378-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-105545-2378-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-105545-2378.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2725" class="wp-caption-text">In Sucre wächst viel Grün zwischen den roten Dächern.</figcaption></figure>
<p>Zu den kulturellen Höhepunkten gehörte das Museo Eclesiàstico de Sucre. Neben den interessanten Ausstellungsstücken, wie einem Grabtuch Christi, Reliquien, religiösen Gemälden und mit edlen Metallen und Edelsteinen verzierten Kelchen genossen wir eine sehr engagierte und amüsante Führung. Unser Guide, ein Jesuit, erzählte uns zum Beispiel von einem Wunder, welches sich in der angeschlossenen Kathedrale ereignet hatte. In einer Nacht war ein Dieb eingedrungen und hatte versucht, eine Monstranz zu stehlen, schlief dann aber im zentralen Gang der Kirche ein. Der Priester fand ihn dort am nächsten Morgen selig ruhend mit dem wertvollen Stück im Arm. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2726" aria-describedby="caption-attachment-2726" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-152639-4218.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2726" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-152639-4218-1024x683.jpg" alt="Die Kirche San Francisco / Iglesia de San Fransisco" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-152639-4218-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-152639-4218-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-152639-4218-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-152639-4218.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2726" class="wp-caption-text">Die Kirche San Francisco / Iglesia de San Fransisco</figcaption></figure>
<h2>Die Helden der Unabhängigkeit</h2>
<p>Sucre ist der Geburtsort der Nation Bolivien. Hier wurde am 6. August 1825 die bolivianische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet und Bolivien bekam seinen Namen. Benannt wurde das Land (natürlich) nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sim%C3%B3n_Bol%C3%ADvar">Simón Bolivar</a>, der vielleicht wichtigsten Persönlichkeit der Unabhängigkeitsbewegung Lateinamerikas. Seine Statue steht in jeder ernstzunehmenden Stadt im Norden Südamerikas. Interessanterweise sichteten wir eine Nachbildung seiner Person sogar in Rio de Janeiro, obwohl er im heutigen Brasilien historisch gesehen keine Rolle gespielt hatte. Bolivar befürwortete eigentlich ein Konzept wie die Vereinigten Staaten von Südamerika, konnte diese Idee aber nicht in die Realität umsetzen. Um ihn gnädig zu stimmen, benannte man das neu gegründete Land nach ihm (Bolivar -&gt; Bolivia -&gt; Bolivien). Außerdem ernannte man ihn zum ersten Präsidenten der jungen Nation. Er übte das Amt allerdings nur 4 Monate lang aus und zog sich dann zurück.</p>
<figure id="attachment_2727" aria-describedby="caption-attachment-2727" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-094352-4197.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2727" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-094352-4197-1024x683.jpg" alt="Die Unabhängigkeitserklärung, allerdings nur eine Replik. Das Original liegt gut verschlossen in einem Tresor." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-094352-4197-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-094352-4197-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-094352-4197-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-094352-4197.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2727" class="wp-caption-text">Die Unabhängigkeitserklärung, allerdings nur eine Replik. Das Original liegt gut verschlossen in einem Tresor.</figcaption></figure>
<p>Die Stadt Sucre erhielt ihren Namen nach dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Jos%C3%A9_de_Sucre">zweiten Präsident</a> Boliviens Mariscal Sucre. Er war ebenfalls eine wichtige Persönlichkeit im Unabhängigkeitskampf gegen die Spanier. In Quito hatten wir sein Wohnhaus besucht, wo er aufgrund seiner Mission nicht viel Zeit verbringen konnte. In der ecuadorianischen Hauptstadt ist &#8222;nur&#8220; ein Stadtteil nach ihm benannt, in Bolivien gleich die gesamte Kapitale.</p>
<figure id="attachment_2728" aria-describedby="caption-attachment-2728" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-084620-4242.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2728" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-084620-4242-1024x683.jpg" alt="Statue von Mariscal Sucre auf dem Plaza 25 de Mayo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-084620-4242-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-084620-4242-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-084620-4242-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-084620-4242.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2728" class="wp-caption-text">Statue von Mariscal Sucre auf dem Plaza 25 de Mayo</figcaption></figure>
<h2>Spaziergang der Dinosaurier</h2>
<p>Eine unerwartete Sehenswürdigkeit nach so viel Kultur und Geschichte war der <a href="http://parquecretacicosucre.com/">Parque Cretácico</a>, wo es tausende Fußspuren von 15 verschiedenen Dinosaurierarten zu sehen gab, die vor 68 Millionen Jahren entstanden sind. Die Dinos sind dort durch den Schlamm gestapft, die Abdrücke wurden durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sedimentation">Sediment</a> bedeckt und versteinerten im Laufe der Zeit. Wie durch ein Wunder bemerkten Arbeiter 1994 im Steinbruch 68 Millionen Jahre später die Spuren. Zudem war das Gestein genau ab der Schicht mit den Abdrücken durch bestimmte Inhaltsstoffe für den Abbau unbrauchbar. Damit konnten sie glücklicherweise erhalten werden.</p>
<figure id="attachment_2729" aria-describedby="caption-attachment-2729" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104852-4263.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2729" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104852-4263-1024x683.jpg" alt="68 Millionen Jahre alte Dinosaurier-Fußabdrücke" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104852-4263-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104852-4263-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104852-4263-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104852-4263.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2729" class="wp-caption-text">68 Millionen Jahre alte Dinosaurier-Fußabdrücke</figcaption></figure>
<p>Der Fundort liegt ein paar Kilometer außerhalb von Sucre auf dem Gelände der<br />
Fabrica Nacional de Cemento SA (Fancesa), dem lokalen Zementwerk. Neben den Industrieanlagen gibt es ein durchaus beachtliches Museum mit Fundstücken und Hintergrundinformationen zu den Dinosauriern, die vor Jahrmillionen dort in einem noch ganz anderen Klima lebten. Die meisten Fußspuren sind durch sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sauropoden">Sauropoden</a> verursacht worden, pflanzenfressende Riesendinosaurier. Im Laufe der Zeit hat sich das Gestein aufgefaltet und der ehemalige Boden bildet jetzt eine fast senkrechte Wand, quasi ein Naturmuseum.</p>
<figure id="attachment_2730" aria-describedby="caption-attachment-2730" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104926-2516.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2730" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104926-2516-1024x683.jpg" alt="Auf Dinosaurier-Expedition" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104926-2516-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104926-2516-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104926-2516-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180607-104926-2516.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2730" class="wp-caption-text">Auf Dinosaurier-Expedition</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/sucre-das-koloniale-juwel-boliviens/">Sucre, das koloniale Juwel Boliviens</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/sucre-das-koloniale-juwel-boliviens/">Sucre, das koloniale Juwel Boliviens</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Hochland kulinarisch: Coca</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2019 00:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paarmal haben wir schon darauf hingewiesen, dass noch ein Beitrag zum Thema &#8222;Coca&#8220; folgen werde. Hier ist er nun, der angekündigte Artikel, denn keine Reise ins Andenhochland wäre vollständig ohne eine Begegnung mit Cocablättern. Bei uns in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz (aufgeführt in Anlage 2 BtMG) streng verboten (hoffentlich damit nicht auch dieser Blogpost), &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/hochland-kulinarisch-coca/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hochland kulinarisch: Coca“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paarmal haben wir schon darauf hingewiesen, dass noch ein Beitrag zum Thema &#8222;Coca&#8220; folgen werde. Hier ist er nun, der angekündigte Artikel, denn keine Reise ins Andenhochland wäre vollständig ohne eine Begegnung mit Cocablättern. Bei uns in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz (aufgeführt in <a href="https://dejure.org/gesetze/BtMG/Anlage_II.html">Anlage 2 BtMG</a>) streng verboten (hoffentlich damit nicht auch dieser Blogpost), gehört Coca in Peru und Bolivien zum täglichen Leben wie in Deutschland Kaffee, Kaugummi oder Aspirin.</p>
<figure id="attachment_2602" aria-describedby="caption-attachment-2602" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2530.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2602 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2530-1024x768.jpg" alt="Cocatee aus echten Cocablättern und ein bisschen Muña" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2530-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2530-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2530-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2530.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2602" class="wp-caption-text">Coca-Tee aus ganzen Cocablättern und einem Zweig Muña-Minze</figcaption></figure>
<p><span id="more-2604"></span></p>
<h2>Coca, das Allheilmittel</h2>
<p>Im Hochland der Anden wird Coca-Tee sowohl in Peru als auch in Bolivien als Wunderwaffe gegen die Höhenkrankheit propagiert. Wer probieren möchte, muss nicht lange suchen. Coca-Tee gehört in jedem Hotel und Restaurant zur normalen Auswahl, genauso wie Kamille oder Pfefferminz. Manchmal steht auch eine Schale mit Cocablättern bereit, so dass man diese mit heißem Wasser aufbrühen oder je nach Gusto pur kauen kann.</p>
<figure id="attachment_2603" aria-describedby="caption-attachment-2603" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1596.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2603" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1596-1024x768.jpg" alt="Cocatee gab es in jedem Hotel, als Beutel oder mit ganzen Blättern." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1596-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1596-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1596-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1596.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2603" class="wp-caption-text">Coca-Tee gab es in jedem Hotel und Restaurant, als Beutel oder ganze Blätter.</figcaption></figure>
<p>Cocablätter helfen aber nicht nur gegen die Höhenkrankheit, sie sind angeblich auch eine Wunderwaffe gegen viele Erkrankungen. Rolando, unser Führer auf der <a href="http://wittmann-tours.de/ritt-auf-paso-peruanos-im-colca-tal/">Reittour im Colca-Tal</a>, hatte Cocablätter im Erste-Hilfe-Kit. Coca kann als Antiseptikum bei Wunden und gegen einen verstimmten Magen verwendet werden, um nur einige Anwendungsbereiche zu nennen. Über Evo Morales, den heutigen Präsidenten und ehemaligen Cocalero (d.h. Coca-Bauer) lasen wir auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales#Jugend_und_Ausbildung">Wikipedia</a>, dass früher in seinem Elternhaus hohes Fieber behandelt wurde, indem der Kranke Cocablätter und Zucker unter die Achseln geklemmt bekam. An der Wirksamkeit bestehen allerdings Zweifel, da vier seiner Brüder in jungem Alter starben.</p>
<figure id="attachment_2605" aria-describedby="caption-attachment-2605" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-095550-0692.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2605" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-095550-0692-1024x683.jpg" alt="Der wichtigste Bestandteil des Erste-Hilfe-Sets: Cocablätter!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-095550-0692-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-095550-0692-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-095550-0692-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-095550-0692.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2605" class="wp-caption-text">Der wichtigste Bestandteil des Erste-Hilfe-Sets: Cocablätter!</figcaption></figure>
<h2>Cocablätter, ein Politikum</h2>
<p>In seiner Amtszeit als Präsident (zurzeit bereits über 10 Jahre) setzt sich Evo Morales persönlich für die Interessen der Coca-Bauern ein. Dabei macht Morales einen deutlichen Unterschied zwischen Kokain (das bekanntlich aus Coca-Blättern gewonnen wird) und dem Konsum der Blätter an sich, was er als Teil der Kultur seines Landes bezeichnet. In einer berühmten Ansprache 2013 vor Vertretern der Vereinten Nationen in Wien bezeichnete er die Einstufung der Cocablätter durch die UN als Droge als historischen Fehler und bat um eine Richtigstellung. Im Laufe der Rede präsentierte er einige Cocablätter und kaute sie sogar öffentlichkeitswirksam. Hier ist das durchaus sehenswerte Video mit dem Appell an die UNO, allerdings steckte Morales erst in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ilz6WzdaP14">Teil 2</a> (bei 3:33) ein Cocablatt in den Mund.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/FzuL5vHLMPA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass Coca-Tee wie irgend ein beliebiger, nicht sonderlich aromatischer Kräutertee schmeckt und auch eine ebensolche Wirkung entfaltet. Wir haben jedenfalls keinerlei Effekt bemerkt. Auch das Kauen von ein paar Kokablättern bescherte uns auf keinen Fall einen Rausch. Wenn man zusätzlich einen Hilfsstoff hinzufügt, wirken die Blätter anregend wie ein starker Kaffee, Tee oder Coca-Cola. Laut <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Coca-Cola">Wikipedia</a> stammt der Namensbestandteil &#8222;Coca&#8220; wirklich vom Cocablatt. Auszüge der Pflanze waren wohl Teil der ursprünglichen Rezeptur. Die heutige Zusammensetzung ist natürlich streng geheim. <a href="https://www.livescience.com/41975-does-coca-cola-contain-cocaine.html">Einige Quellen</a> behaupten trotzdem, dass Coca-Extrakt bis in die 1980er ein Bestandteil von Coca-Cola gewesen sein soll. Fakt oder Mythos? Vermutlich nicht ergründbar. Offiziell wurde Coca jedenfalls aus der Produktgeschichte komplett entfernt.</p>
<figure id="attachment_2606" aria-describedby="caption-attachment-2606" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1540.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2606" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1540-1024x768.jpg" alt="Cocablätter statt Coca-Cola" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1540-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1540-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1540-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1540.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2606" class="wp-caption-text">Cocablätter statt Coca-Cola</figcaption></figure>
<p>Heutzutage werden die Blätter in Bolivien und Peru gegen den Hunger, als Aufputschmittel oder aus Langeweile wie Kaugummi gekaut. Dabei wird nicht das komplette Blatt in den Mund genommen. Der Stiel wird vorher entfernt, damit es beim Kauen im Mund nicht piekt. Man nimmt etwa 3 bis 5 Blätter, sammelt sie in einer Backe und kaut darauf herum (schluckt sie aber nicht herunter). Der Geschmack erinnert etwas an grünen Tee. An der Stelle im Mund, wo sich die Blätter befinden, wird die Schleimhaut und ein Teil der Zunge nach einer Weile taub. Für uns war es keine weltverändernde Erfahrung. Auch wurden wir weder abhängig noch traten Entzugserscheinungen auf ;).</p>
<h2>Coca als Opfergabe</h2>
<p>Die Bedeutung der Cocablätter geht aber weit über den reinen Konsum im Alltag hinaus. Die Menschen benutzen Coca auch in vielen Lebenslagen als Opfergabe. Am zweiten Tag unserer Reittour im Colca-Tal zum Beispiel opferten wir <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pachamama">Pachamama</a> in Uyo Uyo Cocablätter, um für einen guten Ritt zu bitten. Rolando holte die Cocablätter aus dem Erste-Hilfe-Kit (woher auch sonst!), jeder suchte drei besonders schöne Blätter aus der Tüte heraus, nahm sie in die Hand, richtete sich zu einem der schneebedeckten großen Berge aus, blies auf die Blätter und sprach seinen Wunsch aus. Anschließend zerkleinerten wir die Blätter und übergaben die Stückchen dem Wind.</p>
<figure id="attachment_2607" aria-describedby="caption-attachment-2607" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-094733-0691.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2607" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-094733-0691-1024x683.jpg" alt="Die besten 3 Cocablätter sind für Pachamama bestimmt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-094733-0691-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-094733-0691-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-094733-0691-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180515-094733-0691.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2607" class="wp-caption-text">Die drei schönsten Cocablätter sind für Pachamama bestimmt.</figcaption></figure>
<p>Einige Wochen später auf unserer <a href="http://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza">Tour im südlichen Altiplano</a> in Bolivien kamen wir an einer Stelle vorbei, an der unser Führer Diter vor längerer Zeit einen Lkw-Fahrer gefunden hatte, der nach einer Panne seines Fahrzeuges dort erfroren war. Im Andenken an den Verstorbenen streute er an der entsprechenden Stelle an der Straße ein paar Cocablätter aus dem Fenster unseres Geländewagens. Auch sahen wir an vielen Orten, die den Ahnen geweiht waren, z.B. Begräbnisstätten, Cocablätter als Opfergabe.</p>
<figure id="attachment_2608" aria-describedby="caption-attachment-2608" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180601-054639-2011.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2608" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180601-054639-2011-1024x683.jpg" alt="Cocablätter als Opfergabe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180601-054639-2011-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180601-054639-2011-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180601-054639-2011-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180601-054639-2011.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2608" class="wp-caption-text">Cocablätter als Opfergabe</figcaption></figure>
<h2>Coca immer und überall</h2>
<p>In Peru und Bolivien sieht man Coca so häufig und selbstverständlich im Alltag, dass man nicht auf die Idee kommen würde, dass Cocablätter anderswo auf der Welt verboten sein könnten. Erhältlich sind sie in Tia-Rosa-Läden genauso wie an vielen Ständen auf der Straße. Kenner bevorzugen Blätter einer bestimmten Region, angeblich schmecken sie etwas anders und haben eine angenehmere Konsistenz. So gibt es sogar bei Cocablättern verschiedene Sorten ;).</p>
<figure id="attachment_2609" aria-describedby="caption-attachment-2609" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180613-173744-2862.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2609" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180613-173744-2862-1024x683.jpg" alt="Ein ganz normales Bild in La Paz: Cocablätter auf dem Markt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180613-173744-2862-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180613-173744-2862-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180613-173744-2862-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180613-173744-2862.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2609" class="wp-caption-text">Ein ganz normales Bild in La Paz: Säcke mit Cocablättern auf dem Markt</figcaption></figure>
<p>Fast jeder unserer Führer hatte eine Tüte mit Cocablättern dabei, eine Tour ohne Coca wäre undenkbar gewesen. Diter zum Beispiel war sehr stolz auf seine neu erworbene Weste, die hätte viele Taschen, damit man alles Wichtige reintun könne: Cocablätter, Handschuhe, Handy… Damit waren die Prioritäten klar <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/hochland-kulinarisch-coca/">Hochland kulinarisch: Coca</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/hochland-kulinarisch-coca/">Hochland kulinarisch: Coca</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Von Tupiza bis Sucre: Abschied vom Altiplano</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2018 00:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kleinstadt Tupiza war für uns der logische Endpunkt unserer Tour im Altiplano, da wir nicht wieder zurück nach Uyuni wollten. Nach der kargen, lebensfeindlichen Natur mit ihren teils abstrusen Manifestationen in den vergangenen Tagen wirkte der Ort eher bodenständig. Wir hatten Zeit für Besorgungen, zum Erholen, aber trotzdem auch zum Entdecken der sehr sehenswerten &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kleinstadt Tupiza war für uns der logische Endpunkt unserer <a href="http://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht">Tour im Altiplano</a>, da wir nicht wieder zurück nach Uyuni wollten. Nach der kargen, lebensfeindlichen Natur mit ihren teils abstrusen Manifestationen <a href="http://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza">in den vergangenen Tagen</a> wirkte der Ort eher bodenständig. Wir hatten Zeit für Besorgungen, zum Erholen, aber trotzdem auch zum Entdecken der sehr sehenswerten Landschaft in der Umgebung. Außerdem hatte Tupiza noch einige kleine Überraschungen zu bieten. Auf der anschließenden Busfahrt nach Sucre erlebten wir ebenfalls ein komplett untouristisches Bolivien.</p>
<figure id="attachment_2704" aria-describedby="caption-attachment-2704" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2704" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-1024x683.jpg" alt="Red Rock Country rund um Tupiza" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-120644-4182.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2704" class="wp-caption-text">Red Rock Country rund um Tupiza</figcaption></figure>
<p><span id="more-2715"></span></p>
<h2>Ausritt rund um Tupiza</h2>
<p>Auch wenn wir in den vergangenen Tagen vor allem im Auto gesessen hatten, waren wir nach der Altiplanotour recht erschöpft. Da kam es wie gerufen, dass auch Ausflüge zu Pferd rund um Tupiza angeboten wurden. Also buchten wir einen Halbtagesritt durch die Schluchten der Umgebung.</p>
<figure id="attachment_2705" aria-describedby="caption-attachment-2705" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2705" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-1024x683.jpg" alt="Mona auf Zaino am Ausgang des Cañon del Duende" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-110518-2208.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2705" class="wp-caption-text">Mona auf Zaino am Ausgang des Cañon del Duende</figcaption></figure>
<p>Damit begaben wir uns &#8211; passenderweise hoch zu Roß &#8211; auf die Spuren der berühmten Banditen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Butch_Cassidy">Butch Cassidy</a> und Sundance Kid, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Butch_Cassidy_und_Sundance_Kid">deren Leben</a> in der Nähe von Tupiza ein gewaltsames Ende fand. In der Tat erinnerte die Landschaft an eine Wild-West-Kulisse: Rote Felsformationen, große Kakteen. Wir besuchten den Cañon del Duende, eine enge Schlucht, in die man nur durch einen sehr schmalen Eingang gelangt und in der es angeblich spukt. Im Valle de los Machos sahen wir Steinsäulen, die sich phallusartig in die Höhe recken. Der Cañon del Inca ist deutlich breiter und wird durch die Puerta del Diabolo begrenzt.</p>
<figure id="attachment_2706" aria-describedby="caption-attachment-2706" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2706" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-1024x683.jpg" alt="Felszacken im Cañon del Inca" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-123930-2242.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2706" class="wp-caption-text">Felszacken im Cañon del Inca</figcaption></figure>
<p>Leider war es an dem Tag etwas bewölkt, so dass die Landschaft und die Felsformationen häufig im Schatten lagen. Dies schmälerte den monumentalen Eindruck leider ein wenig.</p>
<h2>Besorgungen, Fiesta und Salteñas</h2>
<p>An unserem zweiten Tag in Tupiza hatten wir ursprünglich geplant, für den Blog zu schreiben und ein paar Besorgungen zu erledigen. Zum Beispiel gingen wir beide zum Friseur &#8211; mit gemischtem Ergebnis. Unser Programm wurde überraschenderweise dahingehend bereichert, dass in Tupiza das 444. Gründungsjubiläum gefeiert wurde. So sahen wir uns mittags die Parade auf dem Hauptplatz an. Das Spektakel reichte erwartungsgemäß bei weitem nicht an die <a href="http://wittmann-tours.de/la-paz-fiesta-del-gran-poder-und-mehr">Fiesta del Gran Poder</a> heran, aber vermutlich war ganz Tupiza und Umgebung dabei, teils als Teilnehmer, teils als Zuschauer. Nicht nur Militär und Polizei marschierten in verschiedenen Gruppen mit, sondern auch z.B. der Fußballverein, verschiedenste Reiter auf wild zusammengewürfelten Pferden und die lokalen Tuktuks nahmen in Formation Teil.</p>
<figure id="attachment_2707" aria-describedby="caption-attachment-2707" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2707" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-1024x683.jpg" alt="Tuktuks in den bolivianischen Landesfarben auf der Parade in Tupiza" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-090607-2286.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2707" class="wp-caption-text">Tuktuks in den bolivianischen Landesfarben auf der Parade in Tupiza</figcaption></figure>
<p>Eine kulinarische Spezialität Boliviens sind Salteñas, köstliche, warme mit Hackfleisch und Kartoffeln gefüllte goldgelbe Teigtaschen. Obwohl sie an mehreren Stellen angeboten wurden, gab es eine lange Schlange vor dem Café &#8222;Salteñas del Pago&#8220;. Wir dachten uns &#8222;When in Tupiza, do as the Tupizeños do&#8220; und stellten uns auch an. Als wir dran waren, signalisierten wir durch Handzeichen, wie viele der begehrten Backwaren wir haben wollten und bekamen einige Minuten später eine verheißungsvoll gefüllte Tüte ausgehändigt. Wir wurden nicht enttäuscht: Die Teighülle war knusprig, die Füllung herzhaft, saftig und kochend heiß.</p>
<figure id="attachment_2708" aria-describedby="caption-attachment-2708" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2708" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-1024x683.jpg" alt="Köstliche Salteñas, frisch aus dem Ofen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180603-081842-2154.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2708" class="wp-caption-text">Köstliche Salteñas, frisch aus dem Ofen</figcaption></figure>
<h2>Basar oder Busbahnhof?</h2>
<p>Bei der Organisation der Weiterfahrt nach Sucre über Potosí erlebten wir mal wieder, dass ein Busbahnhof auch wie ein Marktplatz funktionieren kann. Von den diversen Schaltern riefen uns die Verkäuferinnen der verschiedenen Anbieter die Ziele, die Zeiten und die Klasse der Busse zu. Vom Verkaufsstand, an dem wir später unsere Tickets kaufen sollten, schallte es ungefähr alle 30 Sekunden: „Potosí, Potosí, a las 10, Bus cama, Potosí!“.</p>
<figure id="attachment_2709" aria-describedby="caption-attachment-2709" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2709" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-1024x683.jpg" alt="Am Busbahnhof von Tupiza" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075719-2328.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2709" class="wp-caption-text">Am Busbahnhof von Tupiza</figcaption></figure>
<p>In Bolivien stehen Nachtbusse anscheinend hoch im Kurs, da die Leute durch die Fahrt keinen Arbeitstag verlieren möchten. Bei uns jedoch nicht, da wir in echten Betten besser schlafen, egal, wie komfortabel der Bus ist. Außerdem wollten wir auch gerne etwas von der Landschaft sehen. Wir hatten erwartet, dass die Strecke nach Potosí tagsüber regelmäßig von Buslinien befahren würde. Als wir uns am Busterminal durchfragten, gab es aber nur einen Bus vormittags nach Potosí, also folgten wir den Rufen „Potosí, Potosí, a las 10, Bus cama, Potosí!“ und kauften zwei Tickets für den Bus um 10 Uhr.</p>
<h2>Busfahrt nach Potosí</h2>
<p>Natürlich sagte man uns, dass wir mindestens 10 Minuten vor Abfahrt am Busbahnhof sein sollten. Aber Bolivien kann es beim Thema Pünktlichkeit nicht mit Mexiko oder Argentinien aufnehmen. Der Bus fuhr dann um 10 Minuten nach 10 Uhr ein. Das Versprechen der Klasse „Cama“ (wörtlich „Bett“) war hingegen nicht übertrieben. Der Doppeldeckerbus (bestimmt nicht neu, aber erstaunlich modern) hatte Raum wie in der Business Class und nur drei Sitze in einer Reihe und das für 30 Bolivianos, gut 4 Euro. Bei geschätzten 30 Plätzen erwirtschaftete der Bus also 120 Euro Umsatz, von dem der Bus selbst, der Busfahrer, die Fahrkartenverkäuferin und das Diesel bezahlt werden müssen. Es muss sich wohl lohnen, sonst würde die Busgesellschaft den Service bestimmt nicht anbieten.</p>
<figure id="attachment_2710" aria-describedby="caption-attachment-2710" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2710 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-1024x683.jpg" alt="Vielfältiges Gepäck und Fracht wartet darauf, verladen zu werden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-075530-2325.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2710" class="wp-caption-text">Vielfältiges Gepäck und Fracht wartet darauf, verladen zu werden.</figcaption></figure>
<p>Dann wurde eine Menge Gepäck und auch verschiedene Frachtgegenstände ausgeladen und eingeladen, ein paar Passagiere stiegen aus, wir stiegen ein. Weitere 10 Minuten später kamen noch ein paar fliegende Händler durch den Bus, ein sicheres Zeichen dafür, dass es nun wirklich bald losgehen würde ;). Fünf weitere Minuten später fuhr der Bus dann ab, also &#8222;pünktlich&#8220; um 10:30 Uhr. Die letzten riesigen Kakteen und Berge mit roten Felsen zogen an uns vorbei und wir sagten Tupiza „Adios“.</p>
<figure id="attachment_2711" aria-describedby="caption-attachment-2711" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2711" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-1024x683.jpg" alt="Mona macht es sich in der „Cama“-Klasse bequem." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-083934-2332.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2711" class="wp-caption-text">Mona macht es sich in der „Cama“-Klasse bequem.</figcaption></figure>
<p>Dann geschah leider das Unvermeidliche: Wenige Minuten nach der Abfahrt wurde ein Film (&#8222;Geotormenta&#8220;) gestartet und der Ton kam nicht über Kopfhörer, sondern in voller Lautstärke über die Lautsprecher. Es handelte sich um einen aktionsreichen Science Fiction-Streifen, dem man auf diese Weise nicht gänzlich entkommen konnte. Also schauten wir immer wieder „Geotormenta“ und waren froh, dass die Menschheit am Ende gerettet wurde. Noch erleichterter waren wir jedoch, dass der Film endlich vorbei war. Zur Mittagszeit hielt der Bus für 20 Minuten an einem Restaurant der Buslinie. Die kräftige Reissuppe mit Rindereinlage, Kartoffeln und getrockneten Kartoffeln kostete 5 Bolivianos (60 Euro Cent).</p>
<h2>Die legendäre Silberstadt Potosí</h2>
<p>In der sagenumwobenen Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Potos%C3%AD">Potosí</a> angekommen waren wir nicht wirklich traurig, dass wir sofort weiterfuhren. Der legendäre Cerro Rico, der reiche Silberberg von Potosí, hatte während der Kolonialzeit die Exzesse des spanischen Königshofes finanziert. Unzählige einheimische und afrikanische Sklaven waren der Gier nach dem edlen Metall zum Opfer gefallen und starben bei der harten Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen in den Silberminen auf einer Höhe von über 4000m über dem Meeresspiegel. Es ist nicht bekannt, welche unermesslichen Schätze in Potosí gefördert und auf dem Seeweg nach Spanien gebracht worden waren. Doch irgendwann geschah das Unvermeidliche: Nach vier Jahrhunderten des Abbaus waren die Vorkommen erschöpft.</p>
<figure id="attachment_2712" aria-describedby="caption-attachment-2712" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2712" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-1024x683.jpg" alt="Blick auf Potosí, insgesamt macht alles einen trostlosen Eindruck." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-143639-2345.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2712" class="wp-caption-text">Blick auf Potosí, insgesamt macht alles einen trostlosen Eindruck.</figcaption></figure>
<p>Noch heute suchen Bergleute unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen in den Minen nach dem Metall, aber die Erträge sind mager. Die ehemals unermesslich reiche Silberstadt wirkte trostlos auf uns, soweit wir das aus dem Bus sehen konnten. (Die Altstadt mit ihren prachtvollen Gebäuden aus der Kolonialzeit bekamen wir nicht zu Gesicht.) In der Umgebung der Stadt lagen Berge von Müll überall am Straßenrand und der kalte Wind wehte das Plastik über die kahlen, staubigen Felder. Dem vegetationslosen Cerro Rico sah man an, dass sein Unterstes zuoberst gekehrt worden war, überall lag Abraum.</p>
<h2>Umsteigen in Potosí</h2>
<p>Das Umsteigen in Potosí funktionierte sehr gut für uns. Wir kamen um 15:50 Uhr an und auf dem Weg in Richtung Hauptterminal kam uns eine Fahrkartenverkäuferin entgegen, die gerade dabei war, einen Bus nach Sucre aufzufüllen. Er sollte um 16:00 Uhr abfahren, was er natürlich nicht tat, da die Bolivianer noch ihr sämtliches umfangreiches Gepäck im Bus verstauen mussten. Es schien loszugehen, doch der Bus fuhr nur bis zum Ausgang des Busbahnhofes. Dann dauerte es dort noch etwas, da die obligatorische Terminalgebühr von 2 Bolivianos von jedem Passagier einzeln kassiert und noch zwei Fahrgäste eingesammelt wurden. &#8222;Pünktlich&#8220; um 16:20 Uhr war unser Solo Turismo-Bus (&#8222;nur Tourismus&#8220;), in dem zu 80% Einheimische saßen, unterwegs.</p>
<figure id="attachment_2713" aria-describedby="caption-attachment-2713" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2713" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-1024x683.jpg" alt="Der zweite Bus sah von außen gut aus, war aber schon sehr mitgenommen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140142-2336.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2713" class="wp-caption-text">Der zweite Bus sah von außen gut aus, war aber schon sehr mitgenommen.</figcaption></figure>
<p>Diesmal waren wir mittendrin statt nur dabei. Der Gang war vollgestellt, der Bus schaukelte, klapperte und ratterte. Im Gegensatz zum Bus Cama, war so mancher Schulbus bequemer als unser Gefährt nach Sucre. Kaum 500 Meter weiter stiegen noch weitere Passagiere zu, mehrere Pakete und Taschen wurden in alle Ritzen gequetscht oder im Gang gestapelt, woraufhin von hinten unruhige Zwischenrufe ertönten „Vamos!“ („Auf geht‘s“) und dann waren wir schließlich und endlich unterwegs.</p>
<h2>Fahrt in die Dunkelheit</h2>
<p>Von Potosí aus ging es endgültig bergab. Wir verließen das Hochland. Unser Ziel, die Stadt Sucre, lag &#8222;nur&#8220; noch auf 2800 Metern. Unterwegs vergoldete ein spektakulärer Sonnenuntergang den Himmel und bald wurde es stockdunkel im Bus. Es war still und nicht einmal der Schein von Smartphones erhellte die Dunkelheit.</p>
<figure id="attachment_2714" aria-describedby="caption-attachment-2714" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2714" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-1024x683.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen, bevor es draußen und im Bus dunkel wurde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-154311-2349.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2714" class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen, bevor es draußen und im Bus dunkel wurde</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/von-tupiza-bis-sucre-abschied-vom-altiplano/">Von Tupiza bis Sucre: Abschied vom Altiplano</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/von-tupiza-bis-sucre-abschied-vom-altiplano/">Von Tupiza bis Sucre: Abschied vom Altiplano</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 00:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Tagen auf dem Salar de Uyuni verbrachten wir weitere drei Tage im Altiplano. Wir fuhren immer weiter in Richtung Süden. Die Landschaft wurde zwar weniger salzig, dafür aber nicht minder spektakulär. Der Weg führte auf teilweise recht aufregenden Pisten allmählich immer weiter in die Höhe, bis auf fast 5000 Meter über dem Meeresspiegel &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Tagen auf dem <a href="http://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht">Salar de Uyuni</a> verbrachten wir weitere drei Tage im Altiplano. Wir fuhren immer weiter in Richtung Süden. Die Landschaft wurde zwar weniger salzig, dafür aber nicht minder spektakulär. Der Weg führte auf teilweise recht aufregenden Pisten allmählich immer weiter in die Höhe, bis auf fast 5000 Meter über dem Meeresspiegel und bis in die Nähe der chilenischen Grenze. Der Endpunkt war Tupiza, von wo aus wir Abschied vom Altiplano nahmen.</p>
<figure id="attachment_2677" aria-describedby="caption-attachment-2677" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2677" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-1024x683.jpg" alt="Vorsicht freilaufende Lamas!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2677" class="wp-caption-text">Vorsicht freilaufende Lamas!</figcaption></figure>
<p><span id="more-2699"></span></p>
<h2>Unterwegs im Altiplano zwischen Salar de Uyuni und Tupiza</h2>
<p>Die ersten Kilometer der Straße waren asphaltiert, aber je weiter wir nach Süden kamen, desto lückenhafter wurde der Fahrbahnbelag. Auf guten Streckenabschnitten gab es Tempolimits von 40 oder 60km/h, die Schilder standen aber anscheinend eher zur Dekoration dort. Tatsächlich fuhren wir eher 80 bis 100km/h, ohne dass es sich unsicher anfühlte. Im Laufe der Fahrt regelte allerdings der Straßenzustand die Geschwindigkeit automatisch herunter. Immer wenn Rubén doch ein großes Schlagloch oder einen dicken Stein erwischte, litt er sichtlich, zusammen mit dem Auto.</p>
<figure id="attachment_2678" aria-describedby="caption-attachment-2678" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2678" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-1024x683.jpg" alt="Lama-Crossing. Die Schilder standen zu Recht am Straßenrand ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2678" class="wp-caption-text">Lama-Crossing. Die Schilder standen zu Recht am Straßenrand <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Neben der kargen, aber sehenswerten Landschaft erfreuten uns auch die Tiere am Wegesrand. Immer wieder sahen wir Lamas und Alpakas, die am Straßenrand grasten, fast wie Kühe auf der Weide, nur dass die Landschaft dort eine trockene, karge Wüste war. Die vertrockneten kleinwüchsigen Büsche sahen für uns alles andere als saftig aus. Kurz bevor wir das erste offizielle Zwischenziel erreichten, das Valle de las Rocas (das Tal der Steine), sahen wir sogar ein paar <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Andean_flamingo">Andean Flamingos</a> vergnügt in einem Fluss auf der Suche nach Nahrung herumstaksen.</p>
<figure id="attachment_2679" aria-describedby="caption-attachment-2679" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2679" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-1024x683.jpg" alt="Ein Andean Flamingo sucht südlich von Alota vergnügt nach Nahrung." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2679" class="wp-caption-text">Ein Andean Flamingo sucht südlich von Alota vergnügt nach Nahrung.</figcaption></figure>
<h2>Valle de las Rocas</h2>
<p>Im Valle des las Rocas gab es &#8211; welche Überraschung &#8211; Steine zu bestaunen: bizarre Felsformationen und freistehende, zerbröselnde Wände, sowie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Viscacha">Viscachas</a> :). Diesen Nagetieren, die wie eine Kreuzung aus Kaninchen, Pokemon und Känguru aussehen, waren wir schon in Peru begegnet. Hier dösten sie auf einem Felsen direkt am Parkplatz. In anderen Ländern hätte man schon lange einen Nationalpark aus dem Valle de las Rocas gemacht. In Bolivien hingegen gab es nur einen Parkplatz &#8211; genauer gesagt endete die Piste einfach dort, wo die Viscachas leben, und bildete eine Art Wendehammer. Weder auf Google Maps noch auf OpenStreetmaps ist der Ort eingezeichnet, ein Naturerlebnis mitten im Nirgendwo ;).</p>
<figure id="attachment_2680" aria-describedby="caption-attachment-2680" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2680" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-1024x683.jpg" alt="Schläfriges Empfangskomitee: eines der dösenden Viscachas" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2680" class="wp-caption-text">Schläfriges Empfangskomitee: eines der dösenden Viscachas</figcaption></figure>
<p>Im Valle unternahmen wir einen kleinen Spaziergang. Natürlich gab es keine Wege oder Hinweisschilder, aber Diter zeigte uns die grobe Richtung. Unterwegs fanden wir ein Prachtexemplar einer Yareta, einer kuriosen, polsterartigen Pflanze, die ein wenig wie wucherndes Moos aussieht, sich aber beim Anfassen wie ein rauer Stein anfühlt. Sie wächst extrem langsam, nur 1-3 Quadrat-Millimeter pro Jahr. Große Exemplare können bis zu 3000 Jahre alt werden &#8211; wenn sie nicht vorher &#8222;geerntet&#8220; werden. Angeblich geben sie ein ausgezeichnetes Brennmaterial ab.</p>
<figure id="attachment_2681" aria-describedby="caption-attachment-2681" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2681" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-1024x683.jpg" alt="Grüner Anden-Blumenkohl: Yareta. Dieses Exemplar muss sehr alt gewesen sein." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2681" class="wp-caption-text">Grüner Anden-Blumenkohl: Yareta. Dieses Exemplar muss sehr alt gewesen sein.</figcaption></figure>
<h2>Laguna Negra</h2>
<p>Unser nächster Halt, gut eine halbe Stunde entfernt, war die Laguna Negra, zu der wir ebenfalls querfeldein wanderten. Der Weg führte durch ein Tal, welches von zahlreichen kleinen Bächen durchzogen war, so dass wir immer wieder von der einen auf die andere Seite hüpfen mussten. Wie eigentlich immer im Hochland war es trotz strahlendem Sonnenschein kalt (wir wiederholen uns). Dort war es sogar so kalt, dass im Dauerschatten Bäche und Pfützen eine Eiskruste hatten.</p>
<figure id="attachment_2682" aria-describedby="caption-attachment-2682" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2682" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-1024x683.jpg" alt="Eiskruste in der Nähe der Laguna Negra. Im Dauerschatten war das Wasser gefroren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2682" class="wp-caption-text">Eiskruste in der Nähe der Laguna Negra. Im Dauerschatten war das Wasser gefroren.</figcaption></figure>
<p>Sogar am Rande der Laguna Negra selbst gab es ein wenig Eis, ein Zeichen dafür, dass es hier im Altiplano nachts bitterkalt wird.</p>
<figure id="attachment_2683" aria-describedby="caption-attachment-2683" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2683" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-1024x683.jpg" alt="Selbst am Rande der Laguna Negra gab es eine dünne Eisschicht." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2683" class="wp-caption-text">Selbst am Rande der Laguna Negra gab es eine dünne Eisschicht.</figcaption></figure>
<p>Auf der Weiterfahrt sahen wir neben den Lamas auch Guanakos und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nandus">Rheas</a> (auch Nandu bzw. ñandú oder in Bolivien Suri genannt). Es sind straußenähnliche Laufvögel, die allerdings meistens schnell die Flucht ergriffen, wenn wir auf der Piste angeholpert kamen.</p>
<figure id="attachment_2684" aria-describedby="caption-attachment-2684" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2684" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-1024x683.jpg" alt="Ein Rhea wandelt durch das Altiplano." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2684" class="wp-caption-text">Ein Rhea wandelt durch das Altiplano.</figcaption></figure>
<h2>Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas</h2>
<p>Am nächsten Morgen fuhren wir bei -5 Grad Celsius auf 4000m Höhe los. Ein kleines Bächlein am Straßenrand war zugefroren und wir merkten sofort den Unterscheid zwischen Morgensonne (andenfrisch) und Schatten (klirrend kalt). Unser erstes Ziel war die Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas, eine Festung und ein präkolumbianischer Friedhof.</p>
<figure id="attachment_2685" aria-describedby="caption-attachment-2685" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2685" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein präkolumbianisches Grab (Chullpa) beim Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2685" class="wp-caption-text">Ein präkolumbianisches Grab (Chullpa) beim Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas</figcaption></figure>
<p>Hier bestatteten die damaligen Bewohner ihre Toten in runden Steinbauten, sogenannten Chullpas. Wir wanderten durch eine Art Canyon, der uns etwas an den mittleren Westen der USA erinnerte. Dort befanden sich unzählige dieser Gräber und mehrere Viscachas &#8222;wärmten&#8220; sich in der andenfrischen Morgensonne auf. Es ist nicht viel über die Hintergründe dieser Stätte bekannt, aber der Ort, den sich dieses Volk ausgesucht hatte, bildete zweifelsohne einen der landschaftlich schönsten Friedhöfe der Welt. Allerdings waren alle Chullpas leer, vermutlich waren sie geplündert worden. Auf der anderen Seite des Canyons sahen wir außerdem die Reste einiger Befestigungsmauern.</p>
<figure id="attachment_2686" aria-describedby="caption-attachment-2686" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2686" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-1024x683.jpg" alt="Erst auf den zweiten Blick zu erkennen: Festungsmauern im Vordergrund" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2686" class="wp-caption-text">Erst auf den zweiten Blick zu erkennen: Festungsmauern im Vordergrund</figcaption></figure>
<p>Nach einem kleinen Abstieg erreichten wir einige Felsmalereien (Pinturas Rupestres). Abgebildet waren Menschen, eine Schlange und ein Schamane. Darstellungen von Figuren mit langen Fortsätzen auf dem Kopf sind auch schon als Bildnisse von Außerirdischen gedeutet worden.</p>
<figure id="attachment_2687" aria-describedby="caption-attachment-2687" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2687" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-1024x683.jpg" alt="Felszeichnungen von Außerirdischen?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2687" class="wp-caption-text">Felszeichnungen von Außerirdischen?</figcaption></figure>
<h2>Noch höher hinauf ins Altiplano: Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa</h2>
<p>Und immer weiter ging es hinauf, in den Nationalpark <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reserva_Nacional_de_Fauna_Andina_Eduardo_Avaroa">Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa</a>. Im Süden Boliviens ist das Altiplano (&#8222;die hohe Ebene&#8220;) nochmal deutlich höher. Je höher wir kamen, desto spärlicher wurde die ohnehin schon karge Vegetation. Auf 4600 Metern Höhe gab es immerhin noch ein paar 10 bis 20 Zentimeter große Büsche, auf 4900 Metern sahen wir zwar noch Guanakos, aber die Vegetation beschränkte sich auf wenige Zentimeter messende ausgetrocknete Grasbüschel.</p>
<figure id="attachment_2688" aria-describedby="caption-attachment-2688" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2688" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-1024x683.jpg" alt="Auf der Fahrt zum Nationalpark Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2688" class="wp-caption-text">Auf der Fahrt zum Nationalpark Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa</figcaption></figure>
<p>Die Piste war inzwischen auf einem abenteuerlichen Niveau angekommen. Mal war sie sandig, mal steinig, zuweilen nur ein einspuriges ausgefahrenes Band in der andinen Hochebene. Streckenweise hatte sich auch heftiges <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wellblechpiste">Wellblech</a> gebildet, eine echte Tortur für die Reifen. Das Unvermeidliche geschah am vierten Tag. Einen Pneu hatte es erwischt, in der Mittagspause musste er ausgetauscht werden.</p>
<figure id="attachment_2689" aria-describedby="caption-attachment-2689" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2689" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-1024x683.jpg" alt="Am vierten Tag war ein Reifen hinüber, zum Glück war Reserve vorhanden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2689" class="wp-caption-text">Am vierten Tag war ein Reifen hinüber, zum Glück war Reserve vorhanden.</figcaption></figure>
<h2>Die bunte Wüste im Altiplano</h2>
<p>Beim Fahren ließen wir die faszinierende Natur des Altiplano auf uns wirken. Auf dem Weg zu den bunten Lagunen passierten wir das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salvador-Dal%C3%AD-W%C3%BCste">Valle de Dalí</a>, wo bizarr geformte Felsen aus dem bunten Sand ragten. In dieser Gegend präsentierte sich die Landschaft in fast allen Farben des Regenbogens. Kleinste Pflänzchen gaben einigen Hängen einen kräftigen Gelb- oder Grünton. Andere Gelbtöne waren schwefeligen Ursprungs. Manche Hügel und Sandflächen leuchteten rot und orangefarben. Zusätzlich gab es aber auch grau, schwarz, weiß und braun.</p>
<figure id="attachment_2690" aria-describedby="caption-attachment-2690" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2690" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-1024x683.jpg" alt="Die bunte Wüste im südlichen Altiplano nahe der chilenischen Grenze" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2690" class="wp-caption-text">Die bunte Wüste im südlichen Altiplano nahe der chilenischen Grenze</figcaption></figure>
<p>Nur wenige Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt, am Südpunkt unserer Tour, lag die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laguna_Verde_(Bolivien)">Laguna Verde</a> (der grüne See), die in der Tat in einem unnatürlichen bläulichen Grün leuchtete. Ursache hierfür ist ein Cocktail von Mineralien. Beim Aussteigen aus dem Auto pfiff uns ein kräftiger kalter Wind um die Ohren, offiziell 3 Grad, gefühlt jedoch wesentlich kälter. Es war so unangenehm, dass wir nur kurz ausstiegen, um ein paar Fotos zu machen, und dann weiterfuhren.</p>
<figure id="attachment_2691" aria-describedby="caption-attachment-2691" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2691" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-1024x609.jpg" alt="Das Idyll trügt. Am Aussichtspunkt an der Laguna Verde pfiff eine eiskalte Brise." width="525" height="312" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-1024x609.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-300x178.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-768x456.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2691" class="wp-caption-text">Das Idyll trügt. Am Aussichtspunkt an der Laguna Verde pfiff eine eiskalte Brise.</figcaption></figure>
<p>Am nächsten Halt war es deutlich wärmer und windgeschützter, es gab sogar eine natürliche Fußbodenheizung. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_de_Ma%C3%B1ana">Geothermalgebiet Sol de Mañana</a> bestaunten wir auf 4850 Metern Höhe kochende Schlammtümpel und fauchende Fumarolen. Ein kräftiger schwefeliger Geruch lag in der Luft. Es gab auch viele verschiedenfarbige Becken mit bunten Ablagerungen an deren Rändern.</p>
<figure id="attachment_2692" aria-describedby="caption-attachment-2692" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2692" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-1024x683.jpg" alt="Eine abwechslungsreiche Farbpalette im Geothermalgebiet Sol de Mañana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2692" class="wp-caption-text">Eine abwechslungsreiche Farbpalette im Geothermalgebiet Sol de Mañana</figcaption></figure>
<h2>Bunt, bunter, Laguna Colorada</h2>
<p>Kaum hielten wir eine Steigerung noch für möglich, doch es wurde noch seltsamer, noch bunter. Die Farbe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laguna_Colorada">Laguna Colorada</a> war unwirklich tiefrot, wie ein eigenartiger See auf einem fremden Planeten. Um es noch skurriler zu machen, leben dort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James-Flamingo">James Flamingos</a>. Die Farbe der Lagune erklärt sich durch spezielle Arten von Algen und Plankton. Die Flamingos hingegen werden grau geboren und entwickeln die rosa Farbe ihres Gefieders erst im Laufe des Lebens, da sie Kieselalgen und Krebse verspeisen und der Farbstoff sich im Körper anreichert.</p>
<figure id="attachment_2693" aria-describedby="caption-attachment-2693" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2693" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-1024x683.jpg" alt="Blick auf die Laguna Colorada mit James Flamingos" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2693" class="wp-caption-text">Blick auf die Laguna Colorada mit James Flamingos</figcaption></figure>
<p>Wir hatten zwar schon ein paar hundert Höhenmeter abgebaut, die Laguna Colorada liegt auf ca. 4300 Metern, aber wärmer war es deshalb trotzdem nicht geworden ;). Wieder pfiff uns der eiskalte Hochland-Wind scharf in und um die Ohren. Zunächst wanderten wir über einen Hügel, von dem aus wir den ganzen See im Panorama überblicken konnten und wo es sogar ein Betonhäuschen als Windschutz gab :).</p>
<figure id="attachment_2694" aria-describedby="caption-attachment-2694" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2694" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-1024x683.jpg" alt="James Flamingos im Landeanflug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2694" class="wp-caption-text">James Flamingos im Landeanflug</figcaption></figure>
<p>Anschließend gingen wir hinunter zum Rand der Lagune, um die Flamingos aus nächster Nähe zu sehen. Sie schienen die Besucher gewöhnt zu sein. Gut 50 Touristen spazierten dort entlang, ohne dass es die Vögel im Geringsten zu stören schien. Sie durchkämmten ungerührt in direkter Ufernähe das Wasser und den Schlick auf der Suche nach Nahrung.</p>
<figure id="attachment_2695" aria-describedby="caption-attachment-2695" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2695" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-1024x683.jpg" alt="Das Gefieder der jungen Flamingos ist noch grau." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2695" class="wp-caption-text">Das Gefieder der jungen Flamingos ist noch grau.</figcaption></figure>
<h2>Zurück hinab ins Leben</h2>
<p>Am fünften und letzten Tag unserer Tour fand der Transfer nach Tupiza statt. Morgens stellte das Altiplano für uns einen weiteren Weltreise-Rekord auf: Nicht nur hatten wir am Tag zuvor mit 4927 Metern über dem Meeresspiegel den höchsten Punkt unserer Reise erreicht, in der Früh zeigte das Thermometer -17 Grad Celsius an. Nirgendwo sonst war es annähernd so kalt gewesen. Leider war etwas mit der Heizung im Geländewagen nicht in Ordnung, so dass hinten die Seitenscheiben durch die Feuchtigkeit unseres Atems eine dünne Eisschicht ansetzten. Erst 2 Stunden später, als die Sonne genug Kraft entwickelt hatte, wurde hinten die Sicht wieder frei…</p>
<figure id="attachment_2696" aria-describedby="caption-attachment-2696" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2696" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-1024x683.jpg" alt="Minus 17 Grad und eine überforderte Heizung führten zu eingefrorenen Seitenscheiben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2696" class="wp-caption-text">Minus 17 Grad und eine überforderte Heizung führten zu eingefrorenen Seitenscheiben.</figcaption></figure>
<p>Wir verloren langsam an Höhe. Allmählich wurde auch die Vegetation üppiger. Die Büsche waren wieder 30 bis 40 Zentimeter groß und ein gelber Schleier aus trockenem Miniaturgras bedeckte den Boden. Hier sahen wir neben den Rheas und Guanacos auch wieder Lamas umherstreifen. Es tat gut, wieder etwas Flora und Fauna zu Gesicht zu bekommen nach unserem Aufenthalt in der lebensfeindlichen Umgebung. Ein wenig fühlten wir uns, als seien wir auf Safari ;).</p>
<figure id="attachment_2697" aria-describedby="caption-attachment-2697" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2697" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-1024x683.jpg" alt="Lamas am Wegesrand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2697" class="wp-caption-text">Lamas am Wegesrand</figcaption></figure>
<p>In diesen 5 Tagen sind wir sehr viel gefahren, nicht unbedingt lange Distanzen, aber jeden Tag saßen wir mindestens 8 Stunden im Auto. Die Landschaft im südlichen Altiplano war eine der abweisendsten und kärgsten Regionen, die wir auf unserer Reise besucht hatten. Trotzdem fanden wir die Gegend wild und unwirklich und auf eine herbe Art schön. Als wir Tupiza, auf ca. 3000 Metern gelegen, am Nachmittag erreichten, kam uns die Vegetation dort mit großen Kakteen und ausgewachsenen Bäumen regelrecht üppig vor.</p>
<figure id="attachment_2698" aria-describedby="caption-attachment-2698" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2698" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-1024x683.jpg" alt="Kurz vor Tupiza: Quebrada Palala" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2698" class="wp-caption-text">Kurz vor Tupiza: Quebrada Palala</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza/">Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza/">Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 00:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<category><![CDATA[Isla Incahuasi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten Unterkünften einquartieren, griffen wir etwas tiefer in die Tasche und stellten uns eine individuelle Route zusammen (theoretisch mit Heizung). Für 5 Tage erkundeten wir mit unserem Führer Diter und Fahrer Rubén (Zorro) den Salar de Uyuni und das südliche Altiplano bis Tupiza.</p>
<figure id="attachment_2579" aria-describedby="caption-attachment-2579" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2579" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-1024x683.jpg" alt="Die Salar de Uyuni Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2579" class="wp-caption-text">Die Salar de Uyuni-Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian</figcaption></figure>
<p><span id="more-2598"></span></p>
<h2>Der Salar de Uyuni</h2>
<p>Der Salar ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Uyuni">größte Salzpfanne der Welt</a>, 140 km lang und 110 km breit. Entstanden ist sie vor ca. 10.000 Jahren durch die Austrocknung eines Sees, nur das Salz blieb zurück. Somit ist die Salzfläche quasi eben mit nur minimalen Höhenunterschieden. Während der Regenzeit sammelt sich Wasser auf der Oberfläche der Salzkruste und verdunstet während der darauf folgenden Monate. Vor allem zu Beginn der Trockenzeit ist die Salzpfanne strahlend weiß. Die Kristalle glitzern in der Sonne, es bilden sich wabenförmige Muster aus und man könnte beinahe denken, es wäre kein Salz, sondern Schnee und Eis.</p>
<figure id="attachment_2580" aria-describedby="caption-attachment-2580" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2580" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-1024x683.jpg" alt="Unendliche Weiten: Salz soweit das Auge reicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2580" class="wp-caption-text">Unendliche Weiten: Salz, soweit das Auge reicht</figcaption></figure>
<p>Auch die Temperaturen konnten den Eindruck von Schnee und Eis stützen, denn es war trotz strahlenden Sonnenscheins auf 3650 Metern Höhe kalt. Ende Mai/Anfang Juni lagen die Höchsttemperaturen tagsüber bei 10 Grad und nachts kühlte es sich bis auf -5 Grad ab. Wenn wir über das Salz gingen, fühlte es sich in etwa wie Laufen auf verharschtem Schnee an, da die Salzkruste unter unseren Füßen knirschte. Interessanterweise klirrte es auch leise, wenn man Salzkristalle aufwirbelte.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/XqLU7wH_c4k" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Fahrt auf dem Salar war sehr bequem und wir kamen erstaunlich zügig voran. Einige Abschnitte hatten Fahrspuren, die jedes Jahr nach der Regenzeit neu „angelegt“ werden. Aber auch &#8222;offroad&#8220; fühlte sich die Fahrt fast wie auf einer asphaltierten Straße an. Rubén fuhr auf den langen trockenen Strecken zwischen 90 und 110 km/h und wir hatten das Gefühl, dass er problemlos noch weiter hätte beschleunigen können. Geschwindigkeitsrekorde stellten wir also keine auf ;), aber verglichen mit vielen anderen Wegen, die wir in den vergangenen Monaten benutzt hatten, war der Salar de Uyuni eine wohltuende Abwechslung :).<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/oaKdVEP_oiM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Würde es auf dem Salar allerdings doch einmal schneien (und es schneit wirklich!), hätte der Winterdienst von Uyuni wenig zu tun. Die „Straßen“ auf dem Salar wären sofort perfekt gestreut ;).</p>
<h2>Salz- und Lithiumgewinnung auf dem Salar de Uyuni</h2>
<p>Es findet ein Abbau des omnipräsenten Salzes statt. Man könnte es einfach vom Boden aufsammeln und das geschieht quasi auch. Entweder wird das weiße Mineral von der Oberfläche abgefräst oder in Blöcken aus dem Boden geschnitten und abtransportiert.</p>
<figure id="attachment_2581" aria-describedby="caption-attachment-2581" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2581" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-1024x576.jpg" alt="Salzproduktion auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2581" class="wp-caption-text">Salzgewinnung auf dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Die Salzblöcke werden auch als Baumaterial verwendet. Unser gut geheiztes Hotel „Palacio del Sal“ direkt neben dem Salar machte seinem Namen alle Ehre und bestand zu einem großen Anteil aus solchen Ziegeln. Kunstvolle Salzskulpturen zierten die Lobby und die Gänge. Am besten gefiel uns die lebensgroße Nachbildung eines weißen Lamas. In unserem Bad hing ein interessantes Hinweisschild, dass man beim Duschen die Badezimmertür schließen solle, damit durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit kein Salz von der Decke tropfte.</p>
<figure id="attachment_2582" aria-describedby="caption-attachment-2582" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2582" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-1024x683.jpg" alt="Salzblöcke als Baumaterial im Palacio del Sal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2582" class="wp-caption-text">Kuppel aus Salzblöcken in unserem Hotelzimmer im „Palacio del Sal“</figcaption></figure>
<p>Noch entscheidender als das Salz sind in Bolivien in der Zukunft vielleicht die <a href="https://www.dw.com/en/bolivias-evo-morales-plans-lithium-mining-offensive/a-39727810">Lithiumvorkommen</a>, angeblich die größten weltweit. Gesehen haben wir vom Abbau nichts und das Projekt scheint sich auch noch in der Anfangsphase zu befinden. Je eine deutsche und eine chinesische Firma betreiben kleine Anlagen. Es gibt wohl zwei Faktoren, die Probleme aufwerfen: Der Reinheitsgrad des Lithiums ist nicht so hoch wie an anderen Orten der Welt, so dass der Abbauprozess noch optimiert werden muss. Außerdem möchte Bolivien kein reiner Rohstofflieferant sein, sondern möglichst viel Wertschöpfung im Land betreiben. Ein sehr guter Ansatz, aber anscheinend nicht einfach umzusetzen.</p>
<figure id="attachment_2583" aria-describedby="caption-attachment-2583" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2583" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-1024x683.jpg" alt="Eulen nach Athen? Wozu Salz zum Picknick auf dem Salar mitbringen?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2583" class="wp-caption-text">Eulen nach Athen tragen? Wozu Salz zum Picknick auf den Salar mitbringen?</figcaption></figure>
<h2>Sehenswürdigkeiten am Rande des Salars</h2>
<p>Der Salar de Uyuni an sich ist eine unwirtliche Umgebung, auf der Salzfläche selbst gibt es kein Leben. Am Rande der Salzpfanne jedoch befanden sich schon in präkolumbianischer Zeit menschliche Siedlungen. Eine solche lag bei Pucara Ayque, wo wir die Ruinen von runden Steinhäusern und eine Grabhöhle besichtigten.</p>
<figure id="attachment_2584" aria-describedby="caption-attachment-2584" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2584" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-1024x683.jpg" alt="Grabhöhle bei Pucara Ayque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2584" class="wp-caption-text">Grabhöhle bei Pucara Ayque</figcaption></figure>
<p>Außerdem beobachteten wir in der Nähe einige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James-Flamingo">James Flamingos</a>, die sich erstaunlicherweise in diesem lebensfeindlichen Klima wohlfühlen.</p>
<figure id="attachment_2585" aria-describedby="caption-attachment-2585" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2585" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-1024x683.jpg" alt="Ein James's Flamingo am Rande des Salar Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2585" class="wp-caption-text">Ein James Flamingo am Rande des Salar</figcaption></figure>
<p>Die Cueva de las Galaxias (auch &#8222;Gruta de las Galaxias&#8220; oder &#8222;Gruta Cristal&#8220;; &#8222;Die Höhle der Galaxien&#8220;) wurde erst vor vergleichsweise kurzer Zeit im Jahre 2003 entdeckt. Sie enthält filigrane Gesteinsformationen, die aus dem <a href="http://uyuniland.com/uyuni/informacion-turistica-de-uyuni.php">Kontakt von Wasser mit Lava</a> entstanden sein sollen.</p>
<figure id="attachment_2599" aria-describedby="caption-attachment-2599" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2599" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-1024x683.jpg" alt="Filigrane Strukturen in der Cueva de las Galaxias" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2599" class="wp-caption-text">Filigrane Strukturen in der Cueva de las Galaxias</figcaption></figure>
<h2>Sonnenuntergang auf dem Salar</h2>
<p>Der Sonnenuntergang auf dem Salar war ein besonderes Erlebnis. Ende Mai/Anfang Juni gab es noch einige Stellen, an denen das Wasser ein paar Zentimeter tief auf der Salzkruste stand. Es war fast windstill und so bildete die Wasseroberfläche einen riesigen Spiegel, der den Himmel und die Landschaft reflektierte.</p>
<figure id="attachment_2586" aria-describedby="caption-attachment-2586" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2586" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-1024x683.jpg" alt="Das Wasser auf dem Salar de Uyuni war wie ein Spiegel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2586" class="wp-caption-text">Das Wasser auf dem Salar de Uyuni wirkt wie ein riesiger Spiegel.</figcaption></figure>
<p>Um uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang trotz einsetzender Kälte etwas angenehmer zu gestalten, baute unser Guide nach bester Safari-Tradition einen Tisch mit einer Flasche Wein als Sundowner und ein paar Knabbereien auf. Welch angenehme Überraschung :).</p>
<figure id="attachment_2587" aria-describedby="caption-attachment-2587" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2587" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-1024x683.jpg" alt="Nobel geht die Sonne unter: Sundowner auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2587" class="wp-caption-text">Nobel geht die Sonne unter: Sundowner auf dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Kaum war die wärmende Sonne hinter dem Horizont verschwunden, wurde es schlagartig bitterkalt! Nicht so sehr an den Füßen, die waren sowieso schon gefühllos, da wir seit fast einer Stunde in Gummistiefeln im kalten Wasser standen, sondern vor allem an den Händen. Beim Einfangen der Abendstimmung froren mir fast die Finger ab, aber das Farbspiel am Horizont war es wert!</p>
<figure id="attachment_2588" aria-describedby="caption-attachment-2588" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2588" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-1024x683.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen, jetzt wird es schlagartig bitterkalt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2588" class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen, jetzt wird es schlagartig bitterkalt.</figcaption></figure>
<h2>Inseln im Salzmeer</h2>
<p>Mitten in der Salzwüste ragen einige Hügel auf, Land im Salzmeer, die nicht nur Erhebungen über dem Salzspiegel darstellen, sondern auch Inseln des Lebens sind. Sie geben Vögeln, Viscachas und Insekten eine Heimat. Sträucher und Kakteen wachsen auf den Eilanden in der sonst rein weißen Einöde aus Salz, und was für Kakteen! Sie ragen meterhoch in den Himmel.</p>
<figure id="attachment_2589" aria-describedby="caption-attachment-2589" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2589" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-1024x683.jpg" alt="Stattliche Kakteen auf der Isla Incahuasi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2589" class="wp-caption-text">Stattliche Kakteen auf der Isla Incahuasi</figcaption></figure>
<p>Am bekanntesten ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isla_Incahuasi">Insel Incahuasi</a>. Ein kurzer Wanderweg führt über die Insel und auf den knapp 80 Meter über dem Salar liegenden Gipfel. Von oben genossen wir den beeindruckenden 360 Grad-Rundumblick über den Salar: Weiß, soweit das Auge reicht.</p>
<figure id="attachment_2590" aria-describedby="caption-attachment-2590" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2590" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-1024x683.jpg" alt="Eine Insel mitten in der Salzwüste" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2590" class="wp-caption-text">Eine Insel mitten in der Salzwüste</figcaption></figure>
<p>Die Isla Incahuasi ist aber bei weitem nicht die einzige Insel im Salar. Wir besuchten außerdem die Isla Campana, die nicht ganz so riesige Kakteen beheimatete, dafür aber menschenleer war.</p>
<figure id="attachment_2591" aria-describedby="caption-attachment-2591" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2591" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-1024x576.jpg" alt="Blick von der Isla Campana" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2591" class="wp-caption-text">Blick von der Isla Campana auf den Salar</figcaption></figure>
<h2>Trickfotos auf dem Salar de Uyuni</h2>
<p>Durch das homogene Weiß des Salar de Uyuni verschwimmen die Grenzen zwischen Nah und Fern, wodurch lustige Trickfotos möglich sind. Diter war bestens ausgerüstet und hatte seinen Freund Tommy dabei, einen Plastikdinosaurier, der uns auf dem Salar Furcht und Schrecken einflößte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2592" aria-describedby="caption-attachment-2592" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2592" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-1024x768.jpg" alt="Tommy verbreitet Furcht und Schrecken" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2592" class="wp-caption-text">Tommy verbreitet Furcht und Schrecken</figcaption></figure>
<p>Der Kniff bei diesen Bildern liegt darin, dass man nicht erkennt, ob die Objekte im Foto direkt vor der Kamera stehen oder weiter entfernt sind, es ist also ein Spiel mit der Perspektive. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Größenverhältnisse umkehren. Dabei sollte man darauf achten, dass alle Motive im Fokus sind. Man muss also mit geschlossener Blende (z.B. f22, möglichst hohe Zahl) oder mit einem kleinen Sensor (zum Beispiel einem Smartphone) fotografieren, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Alternativ kann man zwei Bilder mit unterschiedlichem Fokus machen und diese bei der Nachbearbeitung zusammenführen.</p>
<figure id="attachment_2593" aria-describedby="caption-attachment-2593" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2593" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-1024x576.jpg" alt="Making of Rautbierfütterung. Mona bietet Tommy einen Apfel an. Das Ergebnis hier." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2593" class="wp-caption-text">Making of Raubtierfütterung: Mona bietet Tommy einen Apfel an.</figcaption></figure>
<p>Und das ist das Ergebnis:</p>
<figure id="attachment_2594" aria-describedby="caption-attachment-2594" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2594" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-1024x683.jpg" alt="Mona bietet Tommy einen Apfel an." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2594" class="wp-caption-text">Mona bietet Tommy einen Apfel an.</figcaption></figure>
<p>Nachdem wir das System verstanden hatten, kamen uns immer mehr Ideen, die wir leider wegen Zeitmangels nicht mehr umsetzen konnten. Auf alle Fälle war es ein Riesenspaß!</p>
<figure id="attachment_2595" aria-describedby="caption-attachment-2595" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2595" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-1024x683.jpg" alt="Aussichtsplattform mitten auf dem Salar de Uyuni ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2595" class="wp-caption-text">Aussichtsplattform mitten auf dem Salar de Uyuni <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Sonnenuntergang und Sternenhimmel</h2>
<p>Abends auf dem Weg zurück zum Hotel hielten wir wieder zum Sonnenuntergang an, allerdings ohne Sundowner… Diesmal gab es kein reflektierendes Wasser, dafür feine Wabenstrukturen im Salz, die im Licht der letzten Sonnenstrahlen ihre Farbe zu verändern schienen.</p>
<figure id="attachment_2596" aria-describedby="caption-attachment-2596" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2596" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2596" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Nachdem die Sonne untergegangen war, kamen die Sterne zum Vorschein. Fernab größerer Ortschaften leuchteten die Milchstraße und der Sternenhimmel der Südhalbkugel hell in der eisigen Finsternis, bevor der aufgehende Mond sie überstrahlte.</p>
<figure id="attachment_2597" aria-describedby="caption-attachment-2597" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2597" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-1024x683.jpg" alt="Auf zu den Sternen! Die Milchstraße über dem Salar de Uyuni." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2597" class="wp-caption-text">Scheinbar zum Greifen nah! Die Milchstraße über dem Salar de Uyuni.</figcaption></figure>
<p>Die Landschaft am und auf dem Salar de Uyuni erinnerte fast an einen anderen Planeten und auf gewisse Weise ist sie das auch. Im Film „Star Wars: The Last Jedi“ diente der Salar als <a href="https://www.dw.com/es/bolivia-star-wars-los-%C3%BAltimos-jedi-se-film%C3%B3-en-el-salar-de-uyuni/a-38541679">Kulisse</a> für den Mineralplaneten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Orte_aus_Star_Wars#Crait">Crait</a>.</p>
<p>To be continued.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/">Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/">Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 00:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Aliens]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stundentenprotest]]></category>
		<category><![CDATA[Tiwanaku]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das hochentwickelte und mächtige Volk von Tiwanaku wird als Mutterkultur der Anden angesehen. Es handelte sich um eine Hochkultur lange vor den Inka, die über ein beachtliches Gebiet herrschte. Ihr Einfluss in der Region hielt über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren an, während die Macht der Inka nur ca. 100 Jahre dauerte. Die Ruinen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das hochentwickelte und mächtige Volk von Tiwanaku wird als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tiwanaku">Mutterkultur der Anden</a> angesehen. Es handelte sich um eine Hochkultur lange vor den Inka, die über ein beachtliches Gebiet herrschte. Ihr Einfluss in der Region hielt über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren an, während die Macht der Inka nur ca. 100 Jahre dauerte. Die Ruinen ihrer mutmaßlichen Hauptstadt Tiwanaku liegen südöstlich des Titicacasees nicht weit von La Paz und sind problemlos in einem Tagesausflug zu besuchen. Auf geht&#8217;s!</p>
<figure id="attachment_2544" aria-describedby="caption-attachment-2544" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2544" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-1024x683.jpg" alt="Die Estela Ponce, verziert mit typischen Tiwanaku-Mustern" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2544" class="wp-caption-text">Die <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Monolito_Ponce">Estela Ponce</a>, ein typisches Beispiel der Steinmetzkunst in Tiwanaku</figcaption></figure>
<p><span id="more-2573"></span></p>
<h2>Bolivianische Anfahrt</h2>
<p>Eigentlich sollte unsere Tour ganz bequem um 9 Uhr morgens beginnen. Am Abend zuvor rief uns allerdings um 22 Uhr die Agentur an, bei der wir den Ausflug gebucht hatten, dass wir unbedingt schon um 7 Uhr losfahren sollten, da es voraussichtlich am kommenden Morgen in El Alto zu Demonstrationen und Straßensperren kommen werde. Was blieb uns anderes übrig, als den Wecker deutlich früher zu stellen als ursprünglich geplant?</p>
<p>Was aber war nun der Grund für die Proteste? Wie wir am kommenden Morgen erfuhren und später auch in der Zeitung <a href="https://www.eldeber.com.bo/bolivia/Estudiante-de-El-Alto-muere-por-impacto-de-una-canica-la-UPEA-desconfia--20180525-0005.html#">nachlasen</a>, ging es bei den Demonstrationen ursprünglich „nur“ um mehr Geld für die Universität von El Alto. Drei Tage vor unserem Tiwanaku-Ausflug war dabei allerdings ein Student erschossen worden. Niemand wollte die Verantwortung für die Tat übernehmen. Dadurch waren die Proteste (verständlicherweise) deutlich eskaliert und die Studenten zogen auf die Straße, um gegen staatliche Willkür und für die Aufklärung des Todes von Jonathan Quispe Vila zu demonstrieren.</p>
<figure id="attachment_2545" aria-describedby="caption-attachment-2545" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2545" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-1024x576.jpg" alt="Den Stau hatten wir umgangen. Landschaftsaufnahme auf dem Weg nach Tiwanaku" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2545" class="wp-caption-text">Landschaftsaufnahme auf dem Weg nach Tiwanaku</figcaption></figure>
<p>In der Tat gelang es uns, die geplanten Straßensperren durch den frühen Start zu umgehen. Wie wir später aus den Nachrichten erfuhren, präsentierte die Polizei schließlich und endlich einen <a href="http://www.la-razon.com/sociedad/Identifican-subteniente-Policia-Jonathan-Quispe-Bolivia_0_2938506143.html">Schuldigen</a> als Bauernopfer.</p>
<h2>Tiwanaku</h2>
<p>An der Ruinenstätte angekommen besichtigten wir nach einem improvisierten Frühstück zunächst das kleine Museum, das uns die Geschichte von Tiwanaku näher brachte. Leider konnten wir nur einen Teil der Ausstellung sehen, da das Dach des neu gebauten Hauses vom Einsturz gefährdet war und daher nicht alle Fundstücke gezeigt werden konnten. Trotz wesentlich früherer Funde entwickelte sich Tiwanaku erst ab 300 v. Chr. zu einem administrativen, religiösen und kulturellen Zentrum in der Region. Den Höhepunkt seiner Macht erlebte Tiwanaku zwischen 600 und 900 n. Chr. Zu dieser Zeit erstreckte sich das Reich vom Süden des heutigen Peru über die gegenwärtige bolivianische Provinz Cochabamba bis zur Pazifikküste Nordchiles und Teilen des heutigen Argentinien. Der Niedergang Tiwanakus folgte circa 1200 n. Chr., Ursache war vermutlich eine ausgeprägte Dürreperiode. Trotzdem hatte die Kultur wohl eine große Strahlkraft, so dass Elemente ihrer Religion bis in die Inka-Zeit lebendig blieben.</p>
<figure id="attachment_2546" aria-describedby="caption-attachment-2546" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2546" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-1024x683.jpg" alt="Zu gut erhalten für ein Original: Diese kunstvolle Replik stand vor dem Museum" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2546" class="wp-caption-text">Zu gut erhalten für ein Original: Diese kunstvolle Replik stand vor dem Museum</figcaption></figure>
<p>Die ausgegrabene Stadt selbst ist ein weitläufiges Areal mit den Resten mehrerer Bauwerke, einer Pyramide an einem Hügel, Tempel, anderer zeremonieller Gebäude und einiger Stelen. Viele Details rund um Tiwanaku sind weiterhin Spekulation, nicht zuletzt, weil die Stadt später von Schatzjägern geplündert und als Steinbruch genutzt wurde. (Die Dorfkirche des Ortes wurde zum Beispiel ohne Zweifel zur Zeit der Kolonialisierung durch die Spanier mit Baumaterial aus den Ruinen errichtet.) Die Ausmaße der Stätte zeugen dennoch von einer sehr frühen Hochkultur, die einige architektonische Meisterwerke hervorgebracht hatten.</p>
<figure id="attachment_2547" aria-describedby="caption-attachment-2547" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2547" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-1024x683.jpg" alt="Blick über Tiwanaku von der Piámide Akapana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2547" class="wp-caption-text">Blick über Tiwanaku von der Pirámide Akapana</figcaption></figure>
<p>Nicht nur, dass sie tonnenschwere Steinblöcke gut 40 Kilometer aus den Steinbrüchen transportiert hatten. Die Tiwanaku-Baumeister konnten die Steine auch haarfein bearbeiten und verzieren und das 500 bis 700 Jahre bevor die Inka ihre berühmten Bauwerke errichteten. Am sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pumapunku">Puma Punku</a> haben die Tiwanaku-Steinmetze zum Beispiel Steinplatten passgenau angefertigt, die bis zu 140 Tonnen wiegen und mehrere Meter lang sowie breit sind.</p>
<figure id="attachment_2548" aria-describedby="caption-attachment-2548" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2548" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-1024x683.jpg" alt="Riesige Steinblöcke am Puma Punku" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2548" class="wp-caption-text">Riesige Steinblöcke am Puma Punku</figcaption></figure>
<h2>Wurde Tiwanaku von Aliens gebaut?</h2>
<p>Wie die Tiwanakuaner es schaffen konnten, Steinmetzarbeiten einer solchen Präzision auszuführen und solche gewaltigen Steinblöcke zu transportieren, ist weiterhin rätselhaft. Um das Unerklärliche verständlich zu machen, werden in Tiwanaku sogar die <a href="https://www.ancient-code.com/the-alien-connection-the-pre-inca-tiwanaku-culture/">Außerirdischen</a> bemüht. Befeuert werden die Theorien durch einen mittlerweile verwitterten Steinkopf im Templete Semisubterráneo, der so aussieht, wie man sich ein Alien aus der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Area_51#UFO-_und_Verschw%C3%B6rungstheorien">Area 51</a> vorstellt.</p>
<figure id="attachment_2576" aria-describedby="caption-attachment-2576" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2576" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z.jpg" alt="Foto (https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/22687671199) von Jose Luis Hidalgo R. (https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/), Lizenz CC BY 2.0" width="640" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z.jpg 640w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2576" class="wp-caption-text">Tiwanaku-Alien: <a href="https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/22687671199">Foto</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/">Jose Luis Hidalgo R.</a>, Lizenz CC BY 2.0</figcaption></figure>
<p>Weiterhin wurde die Theorie aufgestellt, dass das berühmte Sonnentor ein Dimensionsportal gewesen sein soll. Alles sehr amüsant und prinzipiell möglich ;). Leider befand sich um das Monument eine Absperrung, so dass wir es nicht selbst ausprobieren konnten. Vielleicht  werden die Archäologen in der Zukunft noch andere Erklärungsmodelle aufstellen, schließlich sind weite Teile von Tiwanaku noch nicht ausgegraben.</p>
<figure id="attachment_2549" aria-describedby="caption-attachment-2549" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2549" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-1024x683.jpg" alt="Das reich verzierte Sonnentor (Puerta del Sol)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2549" class="wp-caption-text">Das reich verzierte Sonnentor (Puerta del Sol)</figcaption></figure>
<p>Zweifelsohne ist die Stätte von Tiwanaku bei weitem nicht so spektakulär wie z.B. Machu Picchu. Nichtsdestotrotz fanden wir unseren Tagesausflug dorthin lohnenswert.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>La Paz, Fiesta del Gran Poder und mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 00:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>La Paz, die de-facto Hauptstadt Boliviens, war unser nächstes Ziel. Den Zeitpunkt unseres Besuches hatten wir so geplant, dass wir das Fest &#8222;Nuestro Señor Jesús del Gran Poder&#8220; (kurz: &#8222;Gran Poder&#8220;) miterleben würden. Der Reiseführer beschrieb diese Fiesta vollmundig, online gab es dazu allerdings, wie so häufig in Bolivien, kaum etwas Konkretes zu erfahren. Also &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/la-paz-fiesta-del-gran-poder-und-mehr/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„La Paz, Fiesta del Gran Poder und mehr“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>La Paz, die de-facto Hauptstadt Boliviens, war unser nächstes Ziel. Den Zeitpunkt unseres Besuches hatten wir so geplant, dass wir das <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Fiesta_del_Gran_Poder">Fest</a> &#8222;Nuestro Señor Jesús del Gran Poder&#8220; (kurz: &#8222;Gran Poder&#8220;) miterleben würden. Der Reiseführer beschrieb diese Fiesta vollmundig, online gab es dazu allerdings, wie so häufig in Bolivien, kaum etwas Konkretes zu erfahren. Also fuhren wir am Vortag des Festes von Copacabana nach La Paz, um uns überraschen zu lassen und es uns einfach anzuschauen. Wir sollten nicht enttäuscht werden!</p>
<figure id="attachment_2557" aria-describedby="caption-attachment-2557" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-113046-1655.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2557" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-113046-1655-1024x683.jpg" alt="La Festividad de Nuestro Señor Jesús del Gran Poder: Ein Morenada-Kostüm in den bolivianischen Landesfarben" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-113046-1655-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-113046-1655-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-113046-1655-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-113046-1655.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2557" class="wp-caption-text">La Festividad de Nuestro Señor Jesús del Gran Poder: Ein Morenada-Kostüm in den bolivianischen Landesfarben</figcaption></figure>
<p><span id="more-2555"></span></p>
<h2>Abschied vom Titicacasee</h2>
<p>Beim Transfer nach La Paz wollten wir gerne vormittags von Copacabana aufbrechen. Da die bequemen Touristenbusse allerdings alle erst nachmittags fuhren, landeten wir in einem ausrangierten Tourist Ejecutivo, in dem die Sitzpolster schon mindestens 20 Jahre durchgesessen worden waren, dessen Reifen kaum noch Profil hatten und in dem das Verhältnis von Einheimischen zu Touristen ungefähr 5:1 betrug.</p>
<figure id="attachment_2540" aria-describedby="caption-attachment-2540" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-080138-1577.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2540" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-080138-1577-1024x683.jpg" alt="Unser Bus auf einer der zahlreichen Auto-Fähren" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-080138-1577-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-080138-1577-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-080138-1577-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-080138-1577.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2540" class="wp-caption-text">Unser Bus auf einer der zahlreichen Auto-Fähren</figcaption></figure>
<p>Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde kamen wir in San Pablo de Tiquina an, wo wir den Titicacasee an einer See-Enge überqueren mussten. Es gab dort aber nicht nur eine Fähre, sondern gleich zwei, eine für den Bus und eine weitere für die Passagiere. Die Busfähre war ein flaches Boot, ohne jegliche Aufbauten, komplett aus Holz und der Boden war mit massiven Brettern ausgelegt. Der Bus wirkte viel zu groß und zu hoch für das einfache Wasserfahrzeug. Für die Passagiere standen kleine Motorboote bereit, die uns zum Preis von 2 Bolivianos (25 Cent) übersetzten.</p>
<figure id="attachment_2541" aria-describedby="caption-attachment-2541" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180525-080258-1579.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2541" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180525-080258-1579-1024x683.jpg" alt="Die Passagiere mussten separat mit einem kleinen Motorboot übersetzen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180525-080258-1579-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180525-080258-1579-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180525-080258-1579-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180525-080258-1579.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2541" class="wp-caption-text">Die Passagiere mussten separat mit einem kleinen Motorboot übersetzen</figcaption></figure>
<p>Nach einem letzten Blick zurück auf den Titicacasee fuhren wir erst durch eine Hügellandschaft. Nach kurzer Zeit zeigte sich ein Panorama aus schneebedeckten, mehr als 6000m hohen Bergen auf der linken Seite, das uns bis nach La Paz begleitete. Das erste, was wir von der Großstadt sahen, war die weitläufige Vorstadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/El_Alto">El Alto</a>, ein eigenständiger Ort auf einem Hochplateau auf 4100m, der nahtlos in das im Tal gelegene La Paz übergeht. In El Alto befindet sich auch der höchstgelegene internationale Flughafen der Welt. Die Vorstadt selbst hingegen war weniger spannend, viel Stau und Verkehrschaos, die üblichen Häuser aus roten Ziegelsteinen, die unverputzt und unfertig aussahen. Die Perspektive wandelte sich schlagartig, als wir von El Alto hinunter nach La Paz (auf 3600m) fuhren. Es eröffnete sich ein phantastischer Blick über die Stadt mit dem Berg <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Illimani">Illimani</a> im Hintergrund.</p>
<figure id="attachment_2542" aria-describedby="caption-attachment-2542" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-102104-1602.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2542 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-102104-1602-1024x683.jpg" alt="Auf der Fahrt von El Alto hinunter ins Tal nach La Paz" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-102104-1602-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-102104-1602-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-102104-1602-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180525-102104-1602.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2542" class="wp-caption-text">Auf der Fahrt von El Alto hinunter ins Tal nach La Paz</figcaption></figure>
<h2>La Festividad de Nuestro Señor Jesús del Gran Poder</h2>
<p>Aufgrund der spärlichen Informationslage rund um Gran Poder hatten wir in Copacabana einen Strohhalm ergriffen, indem wir über die Agentur, mit der wir auf der Isla del Sol waren, zwei Plätze auf der Tribüne eines Hotels für umgerechnet ein paar Euros reserviert hatten. Es wurde uns gesagt, es ginge um 11 Uhr los, aber schon als wir beim Frühstück saßen, vernahmen wir Musik von der Straße. Wir erreichten das Hotel gegen 10 Uhr und der Umzug war schon in vollem Gange. Wir bekamen einen Platz auf der Holztribüne und es gab die Möglichkeit, die Toiletten zu benutzen. Als weitere Utensilien bekamen wir eine Styropor-Sitzunterlage, ein kleines Souvenir und (endlich) einen Plan über die Gruppen und den Ablauf.</p>
<figure id="attachment_2558" aria-describedby="caption-attachment-2558" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-093409-3041.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2558" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-093409-3041-1024x683.jpg" alt="El Gran Poder begrüßte uns mit fulminanter Blasmusik" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-093409-3041-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-093409-3041-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-093409-3041-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-093409-3041.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2558" class="wp-caption-text">El Gran Poder begrüßte uns mit fulminanter Blasmusik</figcaption></figure>
<p>Der Plan war aber in dem Moment wirklich uninteressant, da uns die Fiesta sofort voll und ganz in ihren Bann zog. Es war ein Rausch von bunten Farben, lauter Musik und Bewegung. Gruppen mit Blasmusik, Tuba, Trompeten, Klarinetten und Posaunen zogen vorbei, zusätzlich traditionell gekleidete Tänzerinnen (nicht nur junge, sondern auch ältere Semester), die unisono ihre Rasseln drehten. Voluminöse Trommeln, Pauken oder Becken bestimmten den Takt &#8211; das Spektakel war in vollem Gange.</p>
<figure id="attachment_2559" aria-describedby="caption-attachment-2559" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100010-3069.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2559 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100010-3069-1024x683.jpg" alt="Den Rhythmus gaben Trommeln oder solche wohldimensionierten Becken an." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100010-3069-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100010-3069-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100010-3069-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100010-3069.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2559" class="wp-caption-text">Den Rhythmus gaben Trommeln oder solche wohldimensionierten Becken an.</figcaption></figure>
<p>Jede Gruppe trug ein Banner vor sich her, anhand dessen wir sie identifizieren konnten. Unser Plan listete die Startzeiten der Vereinigungen, die gut 90 Minuten später als gelistet an unserer Tribüne vorbeizogen. Jeder Teilnehmer bewegte sich mehrere Kilometer durch die Stadt. Da der Umzug den ganzen Tag dauerte, machten die Tänzer und Musiker zwischendurch auch einfach mal Pause, um zu trinken, sprich die Bierdose oder eine Flasche mit Hochprozentigem kreisen zu lassen, auf die Toilette zu gehen oder einfach nur, um kurz auszuruhen, bevor es nach wenigen Minuten weiterging, schließlich war die Fiesta für die Teilnehmer Schwerstarbeit.</p>
<figure id="attachment_2560" aria-describedby="caption-attachment-2560" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-102350-3106.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2560 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-102350-3106-1024x683.jpg" alt="Dieses schwere Morenada-Kostüm wiegt bestimmt mehrere Kilo, so dass die Tänzer bei strahlendem Sonnenschein stark ins Schwitzen gerieten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-102350-3106-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-102350-3106-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-102350-3106-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-102350-3106.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2560" class="wp-caption-text">Dieses schwere Morenada-Kostüm wiegt bestimmt mehrere Kilo, so dass die Tänzer bei strahlendem Sonnenschein stark ins Schwitzen gerieten.</figcaption></figure>
<h2>Ursprung der Feier</h2>
<p>Aber <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Fiesta_del_Gran_Poder#El_origen_de_la_Fiesta_del_Gran_Poder">worum geht es</a> bei Gran Poder eigentlich? Der Name ist natürlich religiös, lässt sich bis ins Jahr 1663 zurückverfolgen und bezeichnet ein für unsere Augen heute ungewöhnliches Gemälde von Jesus Christus mit drei Gesichtern, das die heilige Dreifaltigkeit darstellt. Darauf war, frei übersetzt, zu lesen: &#8222;Der Vater ist nicht der Sohn, der Sohn ist nicht der Heilige Geist und der Heilige Geist ist nicht der Vater, deshalb sind die drei ein Gott oder El Gran Poder (die große Macht)&#8220;. Später wurde das ursprüngliche Kunstwerk übermalt und Jesus Christus ist in der modernen Version nur noch mit einem Antlitz dargestellt. Es war nicht herauszufinden, weshalb das Motiv des Bildes abgeändert worden war. Vermutlich entsprach die ursprüngliche Ausdrucksweise des Gemäldes nicht mehr den späteren Gaubens- und künstlerischen Normen.</p>
<figure id="attachment_2561" aria-describedby="caption-attachment-2561" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2730.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2561 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2730-1024x874.jpg" alt="Rechts das ursprüngliche Gemälde Nuestro Señor Jesús del Gran Poder, links die neue Version (abfotografiert aus einem kleinen Heftchen, das bei der Fiesta ausgeteilt wurde)" width="525" height="448" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2730-1024x874.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2730-300x256.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2730-768x656.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_2730.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2561" class="wp-caption-text">Rechts das ursprüngliche Gemälde Nuestro Señor Jesús del Gran Poder, links die neue Version (abfotografiert aus einem kleinen Heftchen, das bei der Fiesta ausgeteilt wurde)</figcaption></figure>
<p>Die moderne Variante der Festivitäten von Gran Poder fand zuerst 1939 als Kerzenprozession statt, an dessen Spitze das Gemälde von Jesus Christus getragen wurde. In den Folgejahren nahmen auch immer mehr Folkloregruppen teil und das Festival wuchs stetig weiter. Viele Tänzer legen das <a href="https://www.eabolivia.com/blogs/25300-10-cosas-sobre-la-imagen-de-jesus-del-gran-poder.html">Versprechen</a> ab, zu Ehren von Jesus El Gran Poder, 3 Jahre jeweils bei der Fiesta zu tanzen. Damit nehmen heutzutage mehr als 25.000 Menschen in über 70 Gruppen am Umzug teil und zeigen verschiedene Tänze. Dazu gehören u.a. die Morenada, Caporales, zeremoniell gekleidete tanzende Inka oder Suri Sikuris, ein Tanz, bei dem die Teilnehmer mit Straußenfedern geschmückte Kostüme tragen.</p>
<figure id="attachment_2562" aria-describedby="caption-attachment-2562" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-132527-3189.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2562" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-132527-3189-1024x683.jpg" alt="Beim Suri Sikuris-Tanz besteht der Schmuck aus Straußenfedern." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-132527-3189-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-132527-3189-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-132527-3189-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-132527-3189.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2562" class="wp-caption-text">Beim Suri Sikuris-Tanz besteht der Schmuck aus Straußenfedern.</figcaption></figure>
<h2>Die Tänze und die traditionellen Kostüme</h2>
<p>Einer der häufigsten Tänze war die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivianische_T%C3%A4nze#Morenada">Morenada</a> (&#8222;Der Tanz der schwarzen Sklaven&#8220;). Die Tänzer trugen mehrere Kilo schwere Kostüme und jede Gruppe übertraf die nächste bei der Gestaltung der Masken, die die Sklaven in den Minen von Potosí darstellen sollen. Die Zungen hingen den schwarzen Bergleuten wegen der schweren Arbeitsbedingungen im Schacht und in der Höhe von über 4000m aus dem Munde. Die Tänzer trugen große Ratschen, die alle Teilnehmer einer Gruppe immer auf Kommando gemeinsam drehten, und die das Rasseln der Ketten an den Füßen der Sklaven nachahmten.</p>
<figure id="attachment_2563" aria-describedby="caption-attachment-2563" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-105408-3141.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2563" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-105408-3141-1024x683.jpg" alt="Diese Morenada-Kostüme stellen Sklaven aus den Minen von Potosí dar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-105408-3141-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-105408-3141-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-105408-3141-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-105408-3141.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2563" class="wp-caption-text">Diese Morenada-Kostüme stellen Sklaven aus den Minen von Potosí dar.</figcaption></figure>
<p>Auch die Tänzer(innen) der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivianische_T%C3%A4nze#Diablada">Diablada</a> präsentierten prächtige, aber wesentlich filigranere Kostüme. Thema dieses Tanzes ist der Kampf des Erzengels Gabriel gegen den Teufel zu Ehren der Jungfrau Maria. Die Symbolik ist vielfältig und es tauchten auch andere Figuren wie die Dämonen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Supay">Supay</a> oder <a href="http://blog.trip-peru.com/2009/10/29/huari-el-que-vive-en-los-cerros/">Huari</a> auf.</p>
<figure id="attachment_2564" aria-describedby="caption-attachment-2564" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-141239-3207.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2564" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-141239-3207-1024x683.jpg" alt="Eine Teufelin höchstpersönlich. Der Tanz heißt Diablada." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-141239-3207-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-141239-3207-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-141239-3207-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-141239-3207.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2564" class="wp-caption-text">Eine Teufelin höchstpersönlich. Der Tanz heißt Diablada.</figcaption></figure>
<p>Beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivianische_T%C3%A4nze#Caporales">Caporales</a>-Tanz sahen manche Kostüme wie die von Superhelden oder Cowboys im übertriebenen Sonntagsstaat aus. Die Outfits waren knallig bunt glitzernde Anzüge mit hohem Kragen, Schellen an den Beinen und Cowboystiefeln. Mit einer Trillerpfeife gab der Fronttänzer die Kommandos für die Truppe, die daraufhin sehr dynamische und athletische Tanzeinlagen darbot. Der Tanz ahmt die schwarzen Vorarbeiter (Caporal) nach, die ihre ebenfalls dunkelhäutigen Untergebenen mit der Peitsche antrieben.</p>
<figure id="attachment_2565" aria-describedby="caption-attachment-2565" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-115323-3157.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2565" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-115323-3157-1024x683.jpg" alt="Bei den Caporales waren die Superhelden am Start." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-115323-3157-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-115323-3157-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-115323-3157-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-115323-3157.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2565" class="wp-caption-text">Bei den Caporales waren die Superhelden am Start.</figcaption></figure>
<h2>Die Fiesta ging immer weiter</h2>
<p>Um das (leibliche) Wohl musste sich keiner der Besucher Sorgen machen. Fliegende Händlerinnen und Händler verkauften alles, was man auf den Tribünen irgendwie brauchen könnte: Essen, Getränke und diverse andere Utensilien. Besonders beliebt war Bier, die Brauerei von La Paz war schließlich auch Hauptsponsor ;). Die Verkäuferinnen und Verkäufer waren so unterschiedlich wie ihre Waren. Einige trugen Tabletts oder Bauchläden, auf denen sie ihre Waren präsentierten. Andere schleppte nur einen Rucksack oder eine Plastiktüte (meist gefüllt mit Getränkedosen). Die Profis hingegen hatten einen Hackenporsche oder Kühlboxen dabei. Zu kaufen gab es Spielzeug, Zuckerwatte in allen möglichen Farben, Ratschen (um selbst mit für Stimmung sorgen zu können), Popcorn, Wackelpudding, Limo, Sitzunterlagen, Selfiesticks, Sandwiches, Eis, Hüte, Mützen, Schirme, Chips, Luftballons, Fleisch-Spießchen, Kaugummi, Taschentücher, Quietschetierchen, Toilettenpapier, Hochprozentiges, Cola… Einfach alles, um die Fiesta für die Zuschauer so angenehm wie möglich zu machen.</p>
<figure id="attachment_2566" aria-describedby="caption-attachment-2566" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100028-3079.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2566" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100028-3079-1024x683.jpg" alt="Popcorn im Überfluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100028-3079-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100028-3079-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100028-3079-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-100028-3079.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2566" class="wp-caption-text">Popcorn im Überfluss</figcaption></figure>
<p>Die Gruppen waren riesig, viele hatten etwa 200-300, die größten über 500 Akteure. Gelegentlich feuerten sie zwischendurch auch ein kleines Feuerwerk ab. Laut offiziellem Plan dauerte es 10 Minuten, bis eine Gruppe vorbeigezogen war. Da auch innerhalb der Gruppen die Kostüme und Musikinstrumente variierten, wurde uns keine Sekunde langweilig.</p>
<figure id="attachment_2567" aria-describedby="caption-attachment-2567" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-120421-3165.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2567" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-120421-3165-1024x683.jpg" alt="Traditionelle Tinku-Kostüme" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-120421-3165-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-120421-3165-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-120421-3165-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-120421-3165.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2567" class="wp-caption-text">Traditionelle Tinku-Kostüme</figcaption></figure>
<p>Eigentlich ist Gran Poder unbeschreiblich, eine energiegeladene Fiesta, die ihresgleichen sucht. Jeder Versuch, dieses Spektakel zu beschreiben, bleibt zwangsläufig hinter dem Original zurück. Vielleicht gelingt es diesem Video, etwas von der Stimmung zu transportieren.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/9jfOLGwjWVk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Bis in die Nacht hinein</h2>
<p>Nach gut sechs Stunden Fiesta war die offizielle Prozession gerade mal zur Hälfte an uns vorbeigezogen. Leicht übersättigt von den vielen Eindrücken zogen wir zunächst noch etwas durch die Stadt, danach ins Hotel und später zum Abendessen. Der Umzug und die La Paz-weite Feier gingen noch bis spät in die Nacht weiter. Wir sahen abends immer wieder Feuerwerk aufsteigen, sogar noch kurz vor Mitternacht &#8211; das wäre im Schwabenländle nicht erlaubt! Gran Poder ging bis in die frühen Morgenstunden weiter und wir schliefen mit Trompetenklängen aus der Ferne ein. So eine rauschende Fiesta hatten wir noch nie erlebt!</p>
<figure id="attachment_2568" aria-describedby="caption-attachment-2568" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-091029-3011.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2568" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-091029-3011-1024x683.jpg" alt="Bei der Waca Tocori reitet der Tänzer quasi auf einem Stier." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-091029-3011-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-091029-3011-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-091029-3011-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180526-091029-3011.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2568" class="wp-caption-text">Bei der Waca Tocori reitet der Tänzer quasi auf einem Stier.</figcaption></figure>
<h2>Teleferico</h2>
<p>Am nächsten Tag zeigte uns La Paz auf unserem Stadtrundgang ein etwas anderes Bild (mit ein bisschen Katerstimmung). Die Liste der offiziellen Sehenswürdigkeiten war eher kurz und wenig aufregend. Dafür gibt es in La Paz ein System aus Seilbahnen als öffentliches Verkehrsmittel statt Bussen, U- oder S-Bahnen.</p>
<figure id="attachment_2569" aria-describedby="caption-attachment-2569" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-130047-1684.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2569" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-130047-1684-1024x683.jpg" alt="Seilbahn im Vordergrund, der Illimani im Hintergrund" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-130047-1684-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-130047-1684-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-130047-1684-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-130047-1684.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2569" class="wp-caption-text">Seilbahn im Vordergrund, der Illimani im Hintergrund</figcaption></figure>
<p>Die ersten 3 Routen eröffneten im Jahre 2014. Als wir dort waren (Mai 2018) waren es bereits 7 Linien und der Ausbau lief offensichtlich weiter. Die Seilbahnen verliefen bisher um das Zentrum herum, die Anbindung der Innenstadt war noch im Bau. Trotzdem unternahmen wir einen Ausflug mit den Gondeln, um die Aussicht über La Paz und die umgebende Bergwelt zu genießen. Zunächst fuhren wir mit einem Taxi zur Station Chuqi Apu im Süden des Zentrums und von dort mit der gelben Linie hinauf nach Qhana Pata, wo im Streckennetz ein Aussichtspunkt eingezeichnet war. Und in der Tat, der Blick über die Stadt mit den aufragenden, schneebedeckten Bergen im Hintergrund war sehr sehenswert.</p>
<figure id="attachment_2570" aria-describedby="caption-attachment-2570" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-144304-1698.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2570" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-144304-1698-1024x683.jpg" alt="Blick über La Paz aus der gelben Linie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-144304-1698-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-144304-1698-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-144304-1698-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-144304-1698.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2570" class="wp-caption-text">Blick über La Paz aus der gelben Linie</figcaption></figure>
<p>Schon allein die Fahrt an sich war sehr interessant. Wir schwebten einfach über allem, über Fußballplätzen, Krankenhäusern, Dachterrassen, Wellblechdächern und, ganz wichtig, über die sonst kurvigen und steilen Straßen, auf denen die gleichen Strecken deutlich länger dauern würden &#8211; und das ganz ohne Aussicht.</p>
<figure id="attachment_2571" aria-describedby="caption-attachment-2571" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-155617-3245.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2571" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-155617-3245-1024x683.jpg" alt="Der Illimani im Abendlicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-155617-3245-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-155617-3245-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-155617-3245-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180527-155617-3245.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2571" class="wp-caption-text">Der Illimani im Abendlicht</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/la-paz-fiesta-del-gran-poder-und-mehr/">La Paz, Fiesta del Gran Poder und mehr</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/la-paz-fiesta-del-gran-poder-und-mehr/">La Paz, Fiesta del Gran Poder und mehr</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Bolivien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 00:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick änderte sich nach dem unproblematischen Grenzübertritt von Peru nach Bolivien in Kasani relativ wenig. Einige Häuser aus rotem Backstein, eine hügelige Landschaft, immer wieder herrliche Ausblicke auf den tiefblauen Titicacasee, ein ländliches Bolivien. Dass Bolivien anders ist als Peru, bemerkten wir kurze Zeit später, als wir in Copacabana einfuhren. Ein Mann &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick änderte sich nach dem unproblematischen Grenzübertritt von Peru nach Bolivien in Kasani relativ wenig. Einige Häuser aus rotem Backstein, eine hügelige Landschaft, immer wieder herrliche Ausblicke auf den tiefblauen Titicacasee, ein ländliches Bolivien. Dass Bolivien anders ist als Peru, bemerkten wir kurze Zeit später, als wir in Copacabana einfuhren. Ein Mann stieg in den Bus und sammelte von jedem Fahrgast &#8222;Eintritt&#8220; für Copacabana ein: 2 Bolivianos oder 1 Sol (0,25 Euro) pro Person. Kurtaxe? Steuern? Vermutlich eine Art der Selbstverwaltung und in der Masse eine gute Einnahmequelle.</p>
<figure id="attachment_2516" aria-describedby="caption-attachment-2516" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-160048-2885.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2516" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-160048-2885-1024x683.jpg" alt="Blick über Copacabana im Abendlicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-160048-2885-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-160048-2885-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-160048-2885-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-160048-2885.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2516" class="wp-caption-text">Blick über Copacabana im Abendlicht</figcaption></figure>
<p><span id="more-2532"></span></p>
<h2>Copacabana in Bolivien: Klein, beschaulich, unproblematisch</h2>
<p>Im Vergleich zu Puno in Peru (der Stadt, die wir am Titicacasee besucht hatten), wirkte Copacabana sehr beschaulich und wir sahen nur eine Handvoll Touristen. Nicht nur war der Ort wesentlich kleiner, es gab auch viel weniger Autos. Das deutlich geringere Verkehrsaufkommen werteten wir als Indiz dafür, dass der Lebensstandard in Bolivien niedriger war als in Peru.</p>
<figure id="attachment_2534" aria-describedby="caption-attachment-2534" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-120408-1485.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2534" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-120408-1485-1024x683.jpg" alt="Im Zentrum von Copacabana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-120408-1485-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-120408-1485-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-120408-1485-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-120408-1485.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2534" class="wp-caption-text">Im Zentrum von Copacabana</figcaption></figure>
<p>Der Reiseführer hatte uns vorgewarnt, dass Geld in Bolivien ein Problem sein könne. Geldautomaten seien öfters leer und das Wechseln von großen Scheinen (mehr als 20 Bolivianos (2,50 Euro)) ein Volkssport. Kreditkarten böten auch keinen Ausweg, da man nur in seltenen Einzelfällen damit bezahlen könne. Wie so oft malte der Lonely Planet die Situation zum Glück etwas zu schwarz und beim Abheben am Geldautomaten wähnten wir uns sehr glücklich. Die Maschine spuckte im ersten Anlauf nur 10er und 20er Scheine aus. So hoben wir ein paar mal das Transaktionsmaximum von 500 Bolivianos (63 Euro) ab. Am Ende fühlten wir uns ein wenig wie Bankräuber, als wir mit einem dicken Geldbündel in einer Plastiktüte die Filiale verließen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2517" aria-describedby="caption-attachment-2517" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-141202-1431.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2517" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-141202-1431-1024x683.jpg" alt="Bargeld lacht, diese Stapel Geld ist ungefähr 380 Euro Wert." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-141202-1431-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-141202-1431-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-141202-1431-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-141202-1431.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2517" class="wp-caption-text">Bargeld lacht: Dieser Stapel Scheine ist ungefähr 380 Euro wert.</figcaption></figure>
<h2>Die wundertätige Jungfrau von Copacabana</h2>
<p>Copacabana ist vielleicht der wichtigste Wallfahrtsort in Bolivien. Hier kann man sogar sein neu erstandenes Fahrzeug segnen lassen (jeden Samstag und Sonntag um 10 Uhr morgens, separate Parkplätze vor der Kirche stehen bereit). Die Spende für den Priester ist ja auch günstiger als eine Kfz-Versicherung ;). Angebetet wird hier die Jungfrau von Copacabana. Die holzgeschnitzte Statue der Muttergottes in der Kathedrale hat eine sehr interessante Entstehungsgeschichte. Die erste christliche Gemeinschaft in Copacabana wählte La Santísima Virgen de Candelaria als ihre Schutzpatronin, also brauchte man ein passendes Bild für den Altar.</p>
<figure id="attachment_2518" aria-describedby="caption-attachment-2518" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-130032-2858-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2518 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-130032-2858-Edit-1024x683.jpg" alt="Das Eingangsportal der Kathedrale von Copacabana, Bolivien" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-130032-2858-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-130032-2858-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-130032-2858-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180522-130032-2858-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2518" class="wp-caption-text">Das Eingangsportal der Kathedrale von Copacabana, Bolivien</figcaption></figure>
<p>Ein direkter Nachfahre der Inka-Herrscher, Francisco Tito Yupanqui, fertigte eine Skulptur aus Ton an, die aber als nicht angemessen abgelehnt und entfernt wurde. Statt enttäuscht aufzugeben, studierte er in Potosí Kunst. 1583 stellte er die in 8-monatiger Arbeit geschnitzte Statue der dunklen Virgen Morena del Lago (die dunkle Jungfrau des Sees) fertig. Kurz nachdem diese ihren Platz auf dem Altar der Kirche von Copacabana gefunden hatte, begannen die Wunder in Form von unerklärlichen Heilungen. Copacanaba wurde zum Pilgerort.</p>
<figure id="attachment_2533" aria-describedby="caption-attachment-2533" style="width: 518px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/518px-Flickr_-_archer10_Dennis_-_Bolivia-113.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2533" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/518px-Flickr_-_archer10_Dennis_-_Bolivia-113.jpg" alt="Foto von der Virgen von Wikipedia: Die Jungfrau von Copacabana, Foto (https://en.wikipedia.org/wiki/File:Flickr_-_archer10_(Dennis)_-_Bolivia-113.jpg) von archer10 (Dennis) (https://www.flickr.com/photos/22490717@N02/2218107224), Lizenz CC-BY-SA 2.0" width="518" height="767" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/518px-Flickr_-_archer10_Dennis_-_Bolivia-113.jpg 518w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/518px-Flickr_-_archer10_Dennis_-_Bolivia-113-203x300.jpg 203w" sizes="(max-width: 518px) 100vw, 518px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2533" class="wp-caption-text">Die Jungfrau von Copacabana, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/File:Flickr_-_archer10_(Dennis)_-_Bolivia-113.jpg">Foto</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/22490717@N02/2218107224">archer10 (Dennis)</a>, Lizenz CC-BY-SA 2.0</figcaption></figure>
<h2>Brasilien, Bolivien?</h2>
<p>Wer Copacabana eher mit Brasilien statt mit Bolivien in Verbindung bringt, liegt gar nicht so falsch. In der Tat ist das bolivianische Copacabana namensgebend für den brasilianischen Stadtteil Rio de Janeiros mit dem berühmten Strand. Die Geschichte, die uns erzählt wurde, geht ungefähr so: Brasilianische Wallfahrer kamen, um die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Virgen_de_Copacabana">Jungfrau</a> von Copacabana anzubeten und erwarben auch ein Gemälde der Heiligen, das sie mit sich nahmen. Als an ihrem Heimatort in Brasilien ein schwerer Sturm drohte, beteten sie zur Virgen. Wie durch ein Wunder überlebte die gesamte Familie das schreckliche Unwetter unbeschadet. Zum Dank für die unerwartete Rettung stifteten sie eine Kapelle (die heute leider nicht mehr existiert), die der Jungfrau von Copacabana geweiht wurde, und stellten dort das Bild der Virgen aus. Der Stadtteil in Rio de Janeiro wurde nach der Schutzheiligen des kleinen Gotteshauses benannt.</p>
<h2>In Copacabana und am Titicacasee</h2>
<p>Die interessantesten Sehenswürdigkeiten des Titicacasees auf bolivianischer Seite sind die beiden Inseln <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isla_del_Sol">Isla del Sol</a> (&#8222;Insel der Sonne&#8220;) und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isla_de_la_Luna">Isla de la Luna</a> (&#8222;Insel des Mondes&#8220;). Beides sind zentrale Orte des Schöpfungsmythos der Inka. Die Isla del Sol ist der Geburtsort der Sonne selbst, des Schöpfergottes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wiraqucha">Viracocha</a> und der ersten Inka Manco Capac und seiner Schwester-Gemahlin Mama Ocllo. Die Isla de la Luna ist der Ort, an dem Viracocha dem Mond befohlen hat, in den Himmel aufzusteigen. Das Wetter machte der Legende vom Titicacasee als Geburtsort der Sonne alle Ehre: Der strahlende Sonnenschein ließ den See in einem unglaublichen Blau leuchten.</p>
<figure id="attachment_2519" aria-describedby="caption-attachment-2519" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180618-100101-3216.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2519" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180618-100101-3216-1024x683.jpg" alt="Blick aus der Vogelperspektive: Die Isla de la Luna (unten links) und die Isla del Sol (auf der rechten Seite)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180618-100101-3216-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180618-100101-3216-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180618-100101-3216-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180618-100101-3216.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2519" class="wp-caption-text">Blick aus der Vogelperspektive auf den Titicacasee: Die Isla de la Luna (unten links) und die Isla del Sol (auf der rechten Seite)</figcaption></figure>
<p>Es gibt mehrere Theorien, woher sich der Name des Titicacasees herleitet. Die häufigste bezieht sich auf einen Felsen im Norden der Isla del Sol in der Nähe einer rituellen Opferstelle. Seine Form soll einem Raubtier ähneln, daher wird er auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quechua">Quechua</a> als „Titi Khar´ka“ (Felsen des Puma) bezeichnet. Dieser große Stein soll namensgebend für den See sein, verballhornt hat sich daraus Titicaca entwickelt.</p>
<h2>Blockade auf der Isla del Sol</h2>
<p>Der Versuch, eine Tour zu den Inseln zu organisieren, gestaltete sich leider etwas schwierig. Auf der Isla del Sol herrschte ein lokaler Konflikt. Einheimische blockierten das Ufer im Norden der Insel, wo sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden. Fakt war, dass man seit ungefähr einem Jahr (Stand Mai 2018) als Ausländer den Norden der Insel nicht mehr besuchen durfte. Die genauen Gründe waren schwierig zu ergründen und wir hörten die unterschiedlichsten Geschichten. Außerdem schien bereits eine gewisse Legendenbildung eingesetzt zu haben.</p>
<figure id="attachment_2520" aria-describedby="caption-attachment-2520" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-101939-2917.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2520 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-101939-2917-1024x683.jpg" alt="Die Südseite der Isla del Sol (von der Isla de la Luna aus gesehen)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-101939-2917-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-101939-2917-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-101939-2917-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-101939-2917.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2520" class="wp-caption-text">Die Südseite der Isla del Sol (von der Isla de la Luna aus gesehen)</figcaption></figure>
<p>Einheimische erzählten uns unter anderem, es ginge um Gold. Die Blockade sollte verhindern, dass Außenstehende nach dem wertvollen Metall suchten. Am besten gefiel uns diese Version: Am Tag der Sommersonnenwende werde ein Sonnenstrahl auf den Felsen des Puma fallen. Dadurch werde sich der Stein öffnen und einen Goldschatz offenbaren.</p>
<p>Die seriöseren Erklärungen deuteten darauf hin, dass es auf der Isla del Sol zu Unzufriedenheit gekommen sei, da die Bewohner im Norden der Insel nur vergleichsweise geringe Einnahmen aus dem Tourismus erhielten, obwohl es dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gibt.</p>
<h2>Krieg am Gartenzaun</h2>
<p>Die glaubwürdigsten Berichte zu den Vorkommnissen auf der Isla del Sol, die wir auch in einer Zeitung fanden (<a href="http://www.paginasiete.bo/cultura/2017/7/18/comunidades-pugna-turismo-toman-isla-144989.html">hier</a> und <a href="http://www.paginasiete.bo/sociedad/2018/1/14/conflicto-comunal-isla-agudiza-166491.html">hier</a>), wirkte auf uns etwas wie ein Krieg am Gartenzaun. Seit Februar 2017 gab es einen Konflikt zwischen den Gemeinden Cha&#8217;lla (in der Mitte der Insel) und Cha&#8217;llapampa (im Norden der Isla del Sol) bezüglich einiger Cabañas, die zum Zwecke des Öko-Tourismus in direkter Nähe der archäologischen Stätten (im Norden, d.h. in Cha&#8217;llapampa) gebaut worden waren.</p>
<figure id="attachment_2521" aria-describedby="caption-attachment-2521" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-124021-2964.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2521 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-124021-2964-1024x683.jpg" alt="Im Süden der Isla del Sol mit Blick auf das Festland" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-124021-2964-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-124021-2964-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-124021-2964-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-124021-2964.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2521" class="wp-caption-text">Im Süden der Isla del Sol mit Blick auf das Festland</figcaption></figure>
<p>Die Bewohner der Gemeinde Cha&#8217;lla (also in der Mitte der Insel) waren der Meinung, dass die neu gebauten Hütten zu nah an den Ausgrabungsstätten lägen. Ihre Argumente wurden allerdings von den Behörden nicht angehört. Also ergriffen die Leute von Cha&#8217;lla selbst die Initiative und zerstörten die Cabañas, was wiederum die Menschen aus Cha&#8217;llapampa sehr verärgerte. Die Bewohner von Cha´lla ließen dann keine Touristen mehr in den Norden der Insel, es sollen schon Reisende bedroht worden sein. Die Blockade wurde als Druckmittel eingesetzt, um den Konflikt zu lösen, indem sie jegliche Einnahmen aus dem Tourismus unterband. Die Auseinandersetzung erschien festgefahren, eine Lösung nicht in Sicht.</p>
<p>Etwas befremdlich fanden wir, dass anscheinend niemand, keine Lokal- oder Zentralregierung, die Macht hatte, eine Lösung durchzusetzen. Die Bewohner von Cha&#8217;lla haben stattdessen Selbstjustiz geübt. Allerdings gab es unserer Meinung nach viele Verlierer: Alle Bewohner im Norden der Isla del Sol, da sie keine Einnahmen durch die Touristen hatten, und die Besucher, die die Inka-Ruinen nicht besuchen konnten.</p>
<h2>Besuch der zugänglichen Sehenswürdigkeiten</h2>
<p>Trotz der Blockade konnten wir eine Kombinationstour der Isla de la Luna und Isla del Sol buchen, allerdings ohne den wohl interessantesten Teil, den Norden der Isla del Sol. Zusammen mit zwei Ecuadorianern aus Guayaquil, Veronika und Luis, und unserer Führerin Rosemary, einer echten bolivianischen <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Chola_boliviana">Cholita</a>, stachen wir in See.</p>
<figure id="attachment_2522" aria-describedby="caption-attachment-2522" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134432-1480.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2522" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134432-1480-1024x683.jpg" alt="Gruppenbild mit unserer Führerin Rosemary" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134432-1480-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134432-1480-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134432-1480-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134432-1480.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2522" class="wp-caption-text">Gruppenbild mit unserer Führerin Rosemary</figcaption></figure>
<p>Unser erstes Ziel war die Isla de la Luna, wo wir den <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/I%C3%B1akuyu">Templo de las Virgenes</a>  (&#8222;Tempel der Jungfrauen&#8220;) besuchten, ein Kloster für auserwählte junge Mädchen. Ihre Bestimmung war es, in jungen Jahren den Göttern der Sonne oder des Mondes geopfert zu werden. Wenn sie ein gewisses Alter überschritten hatten, blieben sie als Lehrerinnen der jüngeren Frauen im Konvent oder es kam vor, dass hochstehende Inka sie als Konkubinen zu sich holten. Der teils rekonstruierte Bau war mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andenkreuz">Andenkreuz</a> verziert, allerdings in der Mondvariante. Die vier mal 7 Ecken (also 28, müssten aber eigentlich 29,5 sein (Anmerkung der Redaktion)) sollten die Tage der Mondphasen darstellen.</p>
<figure id="attachment_2523" aria-describedby="caption-attachment-2523" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-094030-2906.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2523" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-094030-2906-1024x683.jpg" alt="Der Tempel der Jungfrauen, rechts und links ist das Mond-Andenkreuz" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-094030-2906-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-094030-2906-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-094030-2906-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-094030-2906.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2523" class="wp-caption-text">Der Tempel der Jungfrauen: Über dem Eingang, rechts und links ist das Mond-Andenkreuz zu sehen.</figcaption></figure>
<p>Anschließend überquerten wir die schmale Insel von Norden nach Süden, wobei wir ca. 100 Meter auf- und absteigen mussten. Von oben offenbarte sich ein atemberaubender Blick über den See mit mehreren schneebedeckten 6000m hohen Gipfeln der Cordillera Real in der Ferne. Die Berge werden auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aymara_(Sprache)">Aymara</a> auch als die Achachilas bezeichnet, was soviel wie Beschützer bedeutet.</p>
<figure id="attachment_2524" aria-describedby="caption-attachment-2524" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134745-2972.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2524" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134745-2972-1024x576.jpg" alt="Die Achachilas, die Beschützer, links der Illampu (6390m), rechts der Janco Uma (6388m)" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134745-2972-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134745-2972-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134745-2972-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-134745-2972.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2524" class="wp-caption-text">Die Achachilas, die Beschützer, links der Illampu (6390m), rechts der Janco Uma (6388m)</figcaption></figure>
<h2>Der Süden der Isla del Sol</h2>
<p>Auf der Isla del Sol gingen wir in der Nähe der Südspitze an Land, wo sich die Ruinen des sogenannten Palacio del Inca befinden. Das gut erhaltene Bauwerk ist auf zwei übereinanderliegenden Terassen am Hang erbaut worden. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick über den Titicacasee auf die Isla de la Luna. Es wird vermutet, dass das Gebäude vom Inka-Herrscher Tupac-Yupanqui errichtet worden war.</p>
<figure id="attachment_2526" aria-describedby="caption-attachment-2526" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-120826-2935.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2526" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-120826-2935-1024x683.jpg" alt="Im Palacio del Inca auf der Isla des Sol" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-120826-2935-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-120826-2935-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-120826-2935-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-120826-2935.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2526" class="wp-caption-text">Im Palacio del Inca auf der Isla del Sol</figcaption></figure>
<p>Von dort aus wanderten wir zum Ort Yumani. Unterhalb des Dorfes erfrischten wir uns an einer Quelle, die ein Jungbrunnen sein soll. Angeblich sollen die drei Wasserströme für eine gesellschaftliche Regel der Inka stehen: „Stehle nicht, lüge nicht und sei nicht faul.“ Was es wohl bedeutet, dass eines der drei Rohre trockengefallen ist?</p>
<figure id="attachment_2551" aria-describedby="caption-attachment-2551" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180523-133047-1471.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2551" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180523-133047-1471-1024x683.jpg" alt="Mona am Jungbrunnen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180523-133047-1471-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180523-133047-1471-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180523-133047-1471-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180523-133047-1471.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2551" class="wp-caption-text">Mona am Jungbrunnen</figcaption></figure>
<p>Anschließend stiegen wir über die sorgfältig rekonstruierte Treppe der Inka (Escalera del Inca) bis zum Seeufer ab.</p>
<figure id="attachment_2527" aria-describedby="caption-attachment-2527" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-133718-1476.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2527" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-133718-1476-1024x683.jpg" alt="Die Treppe der Inca auf der Isla del Sol" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-133718-1476-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-133718-1476-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-133718-1476-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-133718-1476.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2527" class="wp-caption-text">Die Treppe der Inca auf der Isla del Sol</figcaption></figure>
<p>Zusammengefasst war es eine sehr schöne Tour mit Wehrmutstropfen. Die Landschaft der Inseln und die Ausblicke über den Titicacasee waren nahezu überirdisch schön, allerdings hatten wir die kulturellen Sehenswürdigkeiten im Norden der Isla del Sol nicht besuchen können.</p>
<h2>Lamas und Alpakas</h2>
<p>Die große Tourismus-Weisheit &#8222;Alle Sehenswürdigkeiten werden interessanter und lustiger, wenn es Tiere gibt&#8220; konnten die Bolivianer noch steigern. Sowohl auf der Isla del Sol als auch in unserem Hotel in Copacabana durften wir Lamas und Alpakas sogar streicheln und füttern! Auf der Isla del Sol hatte Mona die Gelegenheit, zwei weiße Baby-Alpakas (Lukas und Luna) mit einem Milchfläschchen zu bestechen &#8211; Entschuldigung: zu füttern.</p>
<figure id="attachment_2528" aria-describedby="caption-attachment-2528" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-122302-2958.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2528" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-122302-2958-1024x683.jpg" alt="Mona mit Lukas und Luna" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-122302-2958-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-122302-2958-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-122302-2958-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180523-122302-2958.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2528" class="wp-caption-text">Mona mit Lukas und Luna</figcaption></figure>
<p>Unser Hotel in Copacabana war ebenfalls sehr um seine Gäste bemüht. Es gab mehrere mehr oder weniger freilaufende Alpakas und ein Lama. Wir konnten jederzeit an die Rezeption gehen und uns eine Tüte Anden-Popcorn (deutlich größer als unseres und natur) geben lassen, um die lieben Tierchen zu füttern. Natürlich waren die Alpakas sofort unsere besten Freunde. &#8211; Manchmal vielleicht sogar zu gute Freunde, nämlich wenn sie versuchten, sich selbst zu bedienen. Dabei konnten wir sie auch streicheln und es ist unbeschreiblich, wie weich vor allem die Baby-Alpakas sind. Die Hand versinkt fast ohne Widerstand in der flauschigen Wolle und sofort fühlt es sich warm an.</p>
<figure id="attachment_2529" aria-describedby="caption-attachment-2529" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150918-1543.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2529" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150918-1543-1024x683.jpg" alt="Lamafütterung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150918-1543-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150918-1543-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150918-1543-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150918-1543.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2529" class="wp-caption-text">Lamafütterung</figcaption></figure>
<p>Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Lama und einem Alpaka bzw. wie kann man sie auseinanderhalten? Lamas sind größer, haben längere, bananenförmige Ohren und eine längere Schnauze. Im Gegensatz zum Alpaka hat das Lama an den Beinen außerdem keine Wolle: &#8222;They walk more sexy&#8220; ;).</p>
<figure id="attachment_2530" aria-describedby="caption-attachment-2530" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150030-1512.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2530" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150030-1512-1024x683.jpg" alt="Neugieriges Baby-Alpaka" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150030-1512-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150030-1512-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150030-1512-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180524-150030-1512.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2530" class="wp-caption-text">Neugieriges Baby-Alpaka</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Erste Eindrücke aus Bolivien</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Erste Eindrücke aus Bolivien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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