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	<title>Tansania - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Tansania - Wittmann Tours</title>
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		<title>Safari, ein Suchspiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 00:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kenia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist anders als die anderen Blogposts, kein klassischer Reisebericht, sondern ein Mitmachartikel, ein Suchspiel. Versteckt haben sich die Tiere und Ihr könnt versuchen, sie zu finden. Wann genau mir die Idee zu diesem Artikel kam, kann ich nicht mehr sagen, aber das Konzept dahinter ist, dass sich die wilden Tiere in ihrem Lebensraum &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/safari-ein-suchspiel/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Safari, ein Suchspiel“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist anders als die anderen Blogposts, kein klassischer Reisebericht, sondern ein Mitmachartikel, ein Suchspiel. Versteckt haben sich die Tiere und Ihr könnt versuchen, sie zu finden. Wann genau mir die Idee zu diesem Artikel kam, kann ich nicht mehr sagen, aber das Konzept dahinter ist, dass sich die wilden Tiere in ihrem Lebensraum eben meistens nicht formatfüllend zur Schau stellen, sondern in ihrer natürlichen Umgebung ziemlich gut getarnt sind.</p>
<figure id="attachment_3725" aria-describedby="caption-attachment-3725" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-170051-1411.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3725" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-170051-1411-1024x576.jpg" alt="" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-170051-1411-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-170051-1411-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-170051-1411-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-170051-1411.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3725" class="wp-caption-text">Suchbild: Nur Bäume oder auch ein Tier?</figcaption></figure>
<p><span id="more-3755"></span></p>
<h2>Ein verzerrtes Bild von der Tierbeobachtung auf Safari</h2>
<p>In den vorherigen Safari-Artikeln aus <a href="http://wittmann-tours.de/auf-safari-im-mikumi-nationalpark/">Mikumi</a>, <a href="http://wittmann-tours.de/auf-safari-im-ruaha-nationalpark/">Ruaha</a> und der <a href="http://wittmann-tours.de/auf-reitsafari-in-der-masai-mara">Masai Mara</a> haben wir versucht, nicht nur die Highlights zu beschreiben, sondern auch ein wenig die Realität des Safari-Alltags. Trotzdem geben die Blogposts natürlich ein verzerrtes Bild wider. Wir beschreiben, was wir mit Euch teilen möchten, was wir für bemerkenswert hielten oder woran wir uns später gerne erinnern würden. Was die Auswahl der Fotos betrifft, sind es natürlich die besten Aufnahmen, die wir im Blog veröffentlichen.</p>
<figure id="attachment_3726" aria-describedby="caption-attachment-3726" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-165940-1405.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3726" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-165940-1405-1024x683.jpg" alt="" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-165940-1405-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-165940-1405-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-165940-1405-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-165940-1405.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3726" class="wp-caption-text">Ein Schakal rastet im Schatten.</figcaption></figure>
<p>Safari funktioniert in der Wirklichkeit nicht so, dass man in den Jeep steigt, in den Nationalpark fährt und dann liegen die Löwen in bester National Geographic Manier bereit, um den Besuchern die eindrucksvollsten Motive für die Kamera zu bieten. Die wilden Tiere sind keine Fotomodelle und sie trachten auch nicht danach, sich in idealer Beleuchtung in Positur zu werfen und für eine Aufnahme zu lächeln. Ganz im Gegenteil: Die meiste Zeit verstecken sie sich, halten sich im Schatten auf, um nicht von der Sonne gebraten zu werden, und die Kamera ist ihnen im besten Falle egal.</p>
<figure id="attachment_3727" aria-describedby="caption-attachment-3727" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-122152-9940-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3727 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-122152-9940-HDR-1024x576.jpg" alt="Ein Baum in der Masai Mara, ein Fleck in der Landschaft" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-122152-9940-HDR-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-122152-9940-HDR-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-122152-9940-HDR-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-122152-9940-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3727" class="wp-caption-text">Ein Baum in der Masai Mara, ein Fleck in der Landschaft</figcaption></figure>
<h2>Wer suchet, der findet</h2>
<p>In manch anderen Artikeln hatten wir schon beschrieben, wie schwierig es häufig ist, Tiere in freier Wildbahn zu entdecken und zu beobachten. Dies ist auf Safari nicht viel anders. Die folgende Bilderserie versucht, Euch einen Eindruck davon zu vermitteln, wie der Safari-Alltag in der Wirklichkeit aussieht, wie schwierig es ist, Lebewesen in der Wildnis zu erspähen. Und trotzdem ist es eine Positivauswahl, da es auf jeder Aufnahme etwas zu entdecken gibt ;). In der Realität findet das Suchen kontinuierlich aus einem auf einer sandigen Piste fahrenden Geländewagen statt und nur mit dem Zoom der eigenen Augen, deren Vergrößerungsmöglichkeit im Ergebnis viel geringer ist als die auf den Fotos abgebildete.</p>
<figure id="attachment_3728" aria-describedby="caption-attachment-3728" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-121900-2686-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3728 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-121900-2686-Edit-1024x683.jpg" alt="Zwei Geparden ruhen sich im Schatten des Baumes aus." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-121900-2686-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-121900-2686-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-121900-2686-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-121900-2686-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3728" class="wp-caption-text">Zwei Geparden ruhen sich im Schatten des Baumes aus.</figcaption></figure>
<p>Wenn ihr also jetzt die folgenden Aufnahmen anschaut, dann sind dies immer Bilderpaare. Auf dem jeweils ersten Foto ist ein Tier zu sehen &#8211; oder besser zu erspähen &#8211; aber mit wenig Zoom. Auf dem jeweils folgenden Bild entdeckt Ihr, was Ihr hättet sehen können. Viel Spaß beim Suchen &#8211; und Finden!</p>
<h2>Die Suchspiel-Gallerie</h2>
<p>Jedes einzelne Bild könnt ihr zum Vergrößern anklicken:</p>
<figure id="attachment_3729" aria-describedby="caption-attachment-3729" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-115602-1269.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3729 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-115602-1269-1024x576.jpg" alt="In der Nähe des Great Ruaha River im Ruaha Nationalpark…" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-115602-1269-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-115602-1269-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-115602-1269-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-115602-1269.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3729" class="wp-caption-text">In der Nähe des Great Ruaha River im Ruaha Nationalpark…</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3730" aria-describedby="caption-attachment-3730" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-120631-1280.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3730 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-120631-1280-1024x683.jpg" alt="...liegen einige Löwen unter einem Baum." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-120631-1280-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-120631-1280-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-120631-1280-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180905-120631-1280.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3730" class="wp-caption-text">&#8230;liegen einige Löwen unter einem Baum.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3731" aria-describedby="caption-attachment-3731" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115212-8808.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3731 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115212-8808-1024x683.jpg" alt="Der Weg führt geradeaus..." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115212-8808-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115212-8808-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115212-8808-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115212-8808.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3731" class="wp-caption-text">Der Weg führt geradeaus&#8230;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3732" aria-describedby="caption-attachment-3732" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115219-1527.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3732 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115219-1527-1024x683.jpg" alt="...und die Löwen chillen im Schatten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115219-1527-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115219-1527-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115219-1527-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-115219-1527.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3732" class="wp-caption-text">&#8230;und die Löwen chillen im Schatten.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3733" aria-describedby="caption-attachment-3733" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154857-1652.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3733 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154857-1652-1024x683.jpg" alt="Nur Gestrüpp?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154857-1652-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154857-1652-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154857-1652-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154857-1652.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3733" class="wp-caption-text">Nur Gestrüpp?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3734" aria-describedby="caption-attachment-3734" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154831-1651.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3734 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154831-1651-1024x683.jpg" alt="Im Schatten dieses Baumes ist der Leopard fast unsichtbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154831-1651-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154831-1651-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154831-1651-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-154831-1651.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3734" class="wp-caption-text">Im Schatten dieses Baumes ist der Leopard fast unsichtbar.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3735" aria-describedby="caption-attachment-3735" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160245-8825-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3735 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160245-8825-HDR-1024x683.jpg" alt="Die Sonne blendet im Gegenlicht." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160245-8825-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160245-8825-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160245-8825-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160245-8825-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3735" class="wp-caption-text">Die Sonne blendet im Gegenlicht.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3736" aria-describedby="caption-attachment-3736" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160233-1662.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3736 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160233-1662-1024x683.jpg" alt="So können sich selbst Elefanten erfolgreich verstecken." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160233-1662-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160233-1662-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160233-1662-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180906-160233-1662.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3736" class="wp-caption-text">So können sich selbst Elefanten erfolgreich verstecken.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3737" aria-describedby="caption-attachment-3737" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3737 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-1024x683.jpg" alt="Typische Vegetation im Ruaha Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3737" class="wp-caption-text">Typische Vegetation im Ruaha Nationalpark</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3738" aria-describedby="caption-attachment-3738" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3738 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-2-1024x683.jpg" alt="Eine Giraffe lugt durch die Zweige." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-111219-8918-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3738" class="wp-caption-text">Eine Giraffe lugt durch die Zweige.</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3739" aria-describedby="caption-attachment-3739" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160116-1908.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3739 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160116-1908-1024x683.jpg" alt="Freie Sicht, was ist das neben dem Wasserlauf?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160116-1908-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160116-1908-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160116-1908-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160116-1908.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3739" class="wp-caption-text">Freie Sicht, was ist das neben dem Wasserlauf?</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3740" aria-describedby="caption-attachment-3740" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160201-1909.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3740 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160201-1909-1024x683.jpg" alt="Einige Wasserböcke am Großen Ruaha Fluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160201-1909-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160201-1909-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160201-1909-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-160201-1909.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3740" class="wp-caption-text">Einige Wasserböcke am Großen Ruaha Fluss</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3741" aria-describedby="caption-attachment-3741" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163151-1937.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3741 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163151-1937-1024x683.jpg" alt="Ein weiter Blick über die Savanne im Ruaha Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163151-1937-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163151-1937-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163151-1937-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163151-1937.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3741" class="wp-caption-text">Ein weiter Blick über die Savanne im Ruaha Nationalpark</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3742" aria-describedby="caption-attachment-3742" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163142-1936.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3742 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163142-1936-1024x683.jpg" alt="Ein Straußenmännchen auf Wanderschaft" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163142-1936-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163142-1936-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163142-1936-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180907-163142-1936.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3742" class="wp-caption-text">Ein Straußenmännchen auf Wanderschaft</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3743" aria-describedby="caption-attachment-3743" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3743 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-1024x683.jpg" alt="Erstaunlich viel Grün für die Masai Mara" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3743" class="wp-caption-text">Erstaunlich viel Grün für die Masai Mara</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3744" aria-describedby="caption-attachment-3744" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3744 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-2-1024x683.jpg" alt="Ein Löwe ruht im Gebüsch." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180915-173416-9194-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3744" class="wp-caption-text">Ein Löwe ruht im Gebüsch.</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3745" aria-describedby="caption-attachment-3745" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092607-9322.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3745 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092607-9322-1024x683.jpg" alt="Kleiner Tipp: Das Tier, das wir in diesen Bild suchen, ist nicht das Pferd ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092607-9322-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092607-9322-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092607-9322-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092607-9322.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3745" class="wp-caption-text">Kleiner Tipp: Das Tier, das wir in diesen Bild suchen, ist nicht das Pferd <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3746" aria-describedby="caption-attachment-3746" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092658-9328.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3746 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092658-9328-1024x683.jpg" alt="Diese beiden Geparden sahen wir vom Pferderücken aus." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092658-9328-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092658-9328-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092658-9328-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180917-092658-9328.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3746" class="wp-caption-text">Diese beiden Geparden sahen wir vom Pferderücken aus.</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3747" aria-describedby="caption-attachment-3747" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-112923-2522.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3747 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-112923-2522-1024x683.jpg" alt="Nach etwas Übung findet Ihr hier das Tier bestimmt sofort." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-112923-2522-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-112923-2522-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-112923-2522-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-112923-2522.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3747" class="wp-caption-text">Nach etwas Übung findet Ihr hier das Tier bestimmt sofort.</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3748" aria-describedby="caption-attachment-3748" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-113109-2524.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3748 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-113109-2524-1024x683.jpg" alt="Der König der Tiere höchstpersönlich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-113109-2524-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-113109-2524-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-113109-2524-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180918-113109-2524.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3748" class="wp-caption-text">Der König der Tiere höchstpersönlich</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3749" aria-describedby="caption-attachment-3749" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113318-9916-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3749 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113318-9916-HDR-1024x683.jpg" alt="Auch hier ist das Muster jetzt bestimmt bekannt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113318-9916-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113318-9916-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113318-9916-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113318-9916-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3749" class="wp-caption-text">Auch hier ist das Muster jetzt bestimmt bekannt.</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3750" aria-describedby="caption-attachment-3750" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113517-2643-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3750 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113517-2643-1-1024x683.jpg" alt="Ein Löwenjunges" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113517-2643-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113517-2643-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113517-2643-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180921-113517-2643-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3750" class="wp-caption-text">Ein Löwenjunges</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_3751" aria-describedby="caption-attachment-3751" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083732-9217.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3751 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083732-9217-1024x683.jpg" alt="Der Pferdeblick weist den Weg." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083732-9217-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083732-9217-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083732-9217-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083732-9217.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3751" class="wp-caption-text">Der Pferdeblick weist den Weg.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3752" aria-describedby="caption-attachment-3752" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083805-9218-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3752 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083805-9218-1-1024x683.jpg" alt="Ein Löwe beim deftigen Frühstück" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083805-9218-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083805-9218-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083805-9218-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180916-083805-9218-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3752" class="wp-caption-text">Ein Löwe beim deftigen Frühstück</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3753" aria-describedby="caption-attachment-3753" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102549-0055.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3753 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102549-0055-1024x683.jpg" alt="Auch hier liegt jemand im Schatten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102549-0055-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102549-0055-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102549-0055-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102549-0055.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3753" class="wp-caption-text">Auch hier liegt jemand im Schatten.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3754" aria-describedby="caption-attachment-3754" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102540-2793.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3754 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102540-2793-1024x683.jpg" alt="Ein Rudel schläfriger Löwen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102540-2793-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102540-2793-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102540-2793-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/09/CW-20180922-102540-2793.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3754" class="wp-caption-text">Ein Rudel schläfriger Löwen</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/safari-ein-suchspiel/">Safari, ein Suchspiel</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/safari-ein-suchspiel/">Safari, ein Suchspiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Tansania?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2019 00:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Kolonie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir länger in Tansania bleiben wollen, entschieden uns jedoch stattdessen, auch nach Kenia zu fahren. Damit waren wir insgesamt &#8222;nur&#8220; 3 Wochen im Land, eine Woche davon auf Sansibar. Die meiste Zeit verbrachten wir mehr oder weniger behütet durch touristische Infrastruktur, aber trotzdem fühlten wir uns als Individualreisende und hatten häufig sogar den &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-tansania/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Tansania?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir länger in Tansania bleiben wollen, entschieden uns jedoch stattdessen, auch nach Kenia zu fahren. Damit waren wir insgesamt &#8222;nur&#8220; 3 Wochen im Land, eine Woche davon auf <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/">Sansibar</a>. Die meiste Zeit verbrachten wir mehr oder weniger behütet durch touristische Infrastruktur, aber trotzdem fühlten wir uns als Individualreisende und hatten häufig sogar den Eindruck, &#8222;off-the-beaten-track&#8220; unterwegs zu sein. Abgesehen von den Hotspots begegneten wir nur wenigen Ausländern.</p>
<figure id="attachment_3654" aria-describedby="caption-attachment-3654" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3654 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-1024x683.jpg" alt="Unsere Safaris in Tansania waren spektakulär, aber das Land hat deutlich mehr zu bieten als nur afrikanische Fauna." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3654" class="wp-caption-text">Unsere Safaris in Tansania waren spektakulär, aber das Land hat deutlich mehr zu bieten als nur afrikanische Fauna.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3662"></span></p>
<h2>Tansania ist kein günstiges Reiseland</h2>
<p>Tansania war gemessen am BIP pro Kopf das drittärmste Land auf unserer Weltreise. Damit ist man versucht, sich der Illusion hinzugeben, dort auch günstig reisen können. Das stimmt allerdings nur so lange, wie man die einheimische Infrastruktur nutzen möchte und darf bzw. keine Angebote in Anspruch nimmt, deren Zielgruppe ausländische Reisende sind. In Tansania wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Preisdifferenzierung">preisdiskriminiert</a>, d.h. Menschen unterschiedlicher Nationalität wird die gleiche Leistung zu verschiedener Vergütung verkauft. Wir als Wazungu zahlten somit häufig einen höheren Preis als die Einheimischen. Prinzipiell ein naheliegendes Konzept, um die Einnahmen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kaufkraft zu steigern.</p>
<figure id="attachment_3655" aria-describedby="caption-attachment-3655" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3655 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-1024x683.jpg" alt="Nicht nur bei Briefen wird in Tansania nach national und international unterschieden. Häufig zahlen Ausländer höhere Preise als Tansanier." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3655" class="wp-caption-text">Nicht nur bei Briefen wird in Tansania nach national und international unterschieden. Häufig zahlen Ausländer höhere Preise als Tansanier.</figcaption></figure>
<p>Ein Beispiel ist die Überfahrt mit der Fähre von Sansibar nach <a href="http://wittmann-tours.de/dar-es-salaam/">Dar es Salaam</a>. Das Ticket kostete für Einheimische <a href="https://azammarine.com/passengers/">25.000 Tsh (etwa 11 USD)</a>, wir bezahlten 35 USD (zu begleichen in US-Dollar-Banknoten!) in der Economy Class, also etwa den dreifachen Preis. Auf Safari erhöhte sich die Differenz beträchtlich. Im <a href="http://wittmann-tours.de/auf-safari-im-ruaha-nationalpark">Ruaha Nationalpark</a> lag der Faktor zwischen der Eintrittsgebühr für Tansanier und Ausländer beim <a href="http://ruahanationalpark.weebly.com/park-fees.html">10- bis 15-fachen</a>. Damit schlug ein Tag Safari pro Person mit mindestens 300 Dollar zu Buche und das waren noch nicht die teuren Angebote. Dass der Übernachtungspreis für ein Hotel auf Sansibar bei durchschnittlich 100 Euro pro Nacht lag, war keine Seltenheit.</p>
<h2>Warum so teuer?</h2>
<p>Damit kann nicht mehr von einem erschwinglichen Reiseland die Rede sein, allein schon deshalb, weil günstige Angebote oft schlicht nicht existieren. Das Preisniveau liegt im Tourismus oft im gleichen Rahmen oder über dem der westlichen Welt. Wir könnten ketzerisch spekulieren, dass viele Hotels oder Safarianbieter ausländischen Investoren gehören und damit internationale Renditen erwirtschaften wollen oder müssen. Unabhängig davon erlebten wir allerdings zuweilen stolze Preise und minimalen Service. Spätestens da hörte der Spaß für uns dann allerdings auf.</p>
<figure id="attachment_3656" aria-describedby="caption-attachment-3656" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3656 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-1024x683.jpg" alt="Das kann doch nicht Warzenschwein! ;) - Safaris bieten interessante Erlebnisse, in Tansania muss man allerdings oft mit exorbitanten Preisen rechnen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3656" class="wp-caption-text">Das kann doch nicht Warzenschwein! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Safaris bieten interessante Erlebnisse, in Tansania muss man allerdings oft mit exorbitanten Preisen rechnen.</figcaption></figure>
<p>Die Ursache für die hohen Preise der Safaris liegt auch in den gesalzenen Eintrittspreisen der Nationalparks selbst. Wenn man sich allerdings überlegt, dass Tansania viele große Parks aufweist und dass Wilderei ein Problem sein kann, dann hat der Schutz der Natur und der Tiere eben seinen Preis. Gerne möchten wir daran glauben, dass die Eintrittsgelder auch wirklich zu diesem Zwecke verwendet werden. Was uns etwas nachdenklich stimmte war, dass es für uns leider so aussah, als seien die Parks nicht für die Tansanier da, sondern eher für ausländische Besucher.</p>
<h2>Ein L für ein R vormachen</h2>
<p>Wenn wir eine Frühlingsrolle als &#8222;Flühlingslolle&#8220; bezeichnen, dann machen wir uns darüber lustig, dass Asiaten angeblich kein R aussprechen können. Das stimmt so auf keinen Fall, schließlich bedankt man sich in Japan mit &#8222;Arigato!&#8220; (nicht mit &#8222;Aligato&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Trotzdem ist es richtig, dass die Angehörigen einiger asiatischer Völker manchmal R und L vertauschen. In Japan bemerkten wir diesen Sachverhalt am eindrucksvollsten im <a href="http://wittmann-tours.de/sightseeing-in-der-mega-city-tokyo/">Samurai-Museum in Shinjuku</a>, wo uns bei der englischsprachigen Führung ein engagierter Mitarbeiter die Brustpanzer und Helme in &#8222;bruh&#8220;, einer beliebten Farbe bei den Kriegern, näherbringen wollte. Er meinte &#8222;blue&#8220;. Es dauerte ein bisschen, bis bei uns der Gloschen fiel ;).</p>
<figure id="attachment_3657" aria-describedby="caption-attachment-3657" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3657" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-1024x683.jpg" alt="Lilac Breasted Roller / Lilac Blested Lola" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3657" class="wp-caption-text">Lilac Breasted Roller / Lilac Blested Lola</figcaption></figure>
<p>In Tansania dachten wir erst, wir hätten einen Hörfehler, als unser Führer auf Chumbe vom &#8222;Leef&#8220; sprach, aber das &#8222;Reef&#8220; (also das Riff) meinte. Das Phänomen blieb kein Einzelfall. Auf Safari wiesen uns unsere Guides regelmäßig auf den Vogel &#8222;Lola&#8220; hin. Gemeint war der prächtige Lilac Breasted Roller (&#8222;Lilac Blested Lola&#8220;). &#8222;Look on the light of the load! In the liver there is a leino!&#8220; Alles klar? Natürlich stark übertrieben, aber R und L scheinen auch Swahili-Muttersprachler vor Herausforderungen zu stellen. Anfänglich waren wir überrascht und mussten uns erst etwas in die lokale Sprechweise einhören.</p>
<h2>Intrastruktur in Tansania</h2>
<p>Tansania entwickelt sich und die Infrastruktur war wesentlich besser, als wir erwartet hatten. Lasen wir in unserem <a href="https://www.amazon.de/Rough-Guide-Tanzania-Guides/dp/1409354865">Reiseführer</a> von 2015 (neue Auflage überfällig, aber trotzdem sehr empfehlenswert) von vielen schlechten Straßen, so hatte sich die Situation in den 3 Jahren zwischen Auflage und von uns erlebter Realität deutlich verändert. Die Fernstraßen, auf denen wir unterwegs waren, hatten keine Schlaglöcher. Sie waren frisch asphaltiert und wir kamen zügig voran.</p>
<figure id="attachment_3658" aria-describedby="caption-attachment-3658" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3658 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-1024x683.jpg" alt="Die Straßen in Tansania waren deutlich besser, als dieses Prachtexemplar von LKW vermuten ließe." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3658" class="wp-caption-text">Die Straßen in Tansania waren deutlich besser, als dieses Prachtexemplar von LKW vermuten ließe.</figcaption></figure>
<p>Einen wesentlichen Beitrag dazu hat vermutlich der seit 2015 amtierende Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Magufuli">John Magufuli</a> geleistet. Nicht nur kämpft er gegen Korruption und unnötige Staatsausgaben, sondern er brachte auch viele Infrastrukturprogramme auf dem Weg. Dies hat ihm den Spitznamen &#8222;Bulldozer&#8220; eingebracht. Die meisten dieser Projekte werden von chinesischen Partnerfirmen umgesetzt, was unter der Bevölkerung allerdings nicht uneingeschränkt positiv gesehen wird.</p>
<figure id="attachment_3659" aria-describedby="caption-attachment-3659" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3659" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-1024x683.jpg" alt="Schon vor vielen Jahrhunderten gab es Verbindungen nach China und Indien." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3659" class="wp-caption-text">Schon vor vielen Jahrhunderten gab es Verbindungen nach China und Indien.</figcaption></figure>
<p>Spannungsfelder ergeben sich unter anderem daraus, dass chinesische Firmen ihre eigenen Arbeitskräfte mitbringen und somit in Tansania keine Jobs für Einheimische schaffen. Angeblich auch ein Thema, das unter John Magufuli besser geworden sei. Neben den Chinesen sind auch die zahlreichen Inder, die im Land leben, nicht sehr beliebt. Sie blieben unter sich, seien knallkarte Geschäftsleute und kommandierten die tansanischen Angestellten gerne herum, wie uns erzählt wurde. Sicher sind die Meinungen, die wir hörten, subjektiv eingefärbt, aber vermutlich ist etwas daran, dass eine Art moderne Kolonialisierung stattfindet. Der Theorie nach ist es das Ziel, die Märkte in Afrika vorzubereiten und die Nachfrage zu schaffen, damit dort mehr und mehr in Asien hergestellte Produkte verkauft werden können.</p>
<h2>Arusha-Cut</h2>
<p>In vielen Ländern rund um den Globus war ein Besuch beim Friseur immer wieder aufregend. In Tansania (Arusha) galt dies umso mehr als anderswo auf der Welt, da die Tansanier einfach andere Haare haben als wir Mitteleuropäer. Ray arbeitete sehr ordentlich, rasierte in mehreren Durchgängen und mit verschiedenen Aufsätzen meine Haare. Die Schere nutzte er nur, um abstehende Haare schwungvoll abzuschneiden. Das Konzept der Ausdünnschere (bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friseurschere#Effilierschere">Effilierschere</a>) kannte er nicht. Wo in Asien oder Lateinamerika das Zeigen eines Fotos des betreffenden Gegenstandes das Instrument häufig zutage förderte, musste Ray passen. Vermutlich hatte er dafür normalerweise keine Verwendung. So geriet der Schnitt sommerlich luftig, aber trotzdem dicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3660" aria-describedby="caption-attachment-3660" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3660" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-1024x683.jpg" alt="Selfie mit Friseur. Der Haarschnitt war kurz und praktisch ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3660" class="wp-caption-text">Selfie mit Friseur. Der Haarschnitt war kurz und praktisch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Auf dem Landweg nach Kenia</h2>
<p>Vermutlich wurde unsere Auswahl an Zielen (Sansibar, Safari und ein bisschen mehr) Tansania als Land nicht ganz gerecht. Gerne hätten wir noch weitere Orte entdeckt, aber selbst auf einer Weltreise mit scheinbar unendlich viel Zeit muss man Prioritäten setzen ;). So verließen wir das frühere <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Ostafrika">Deutsch-Ostafrika</a> nordwärts Richtung Kenia.</p>
<figure id="attachment_3661" aria-describedby="caption-attachment-3661" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3661 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-1024x683.jpg" alt="Ein Zeugnis der deutschen Kolonialzeit in Tanganjika" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3661" class="wp-caption-text">Ein Zeugnis der deutschen Kolonialzeit in Tanganjika</figcaption></figure>
<p>Tansania (genauer gesagt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tanganjika">Tanganjika</a>) war die einzige ehemalige deutsche Kolonie auf unserer Reise. Die wenigen Male, die wir mit der Geschichte in Berührung kamen, waren interessant, aber trotzdem ungewohnt und kurios zugleich. Höflicherweise erzählten uns die Tansanier häufig, dass sie die deutschen Kolonialisten (wir ergänzen: aus heutiger Sicht) positiv sähen, zumindest positiver als die Engländer. Die Deutschen hätten einiges aufgebaut und zurückgelassen. Die Gebäude stünden noch heute und selbst die Eisenbahnstrecken existierten noch &#8211; vielleicht fahren wir ja beim nächsten Mal auf einer davon!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-tansania/">Wie war Tansania?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-tansania/">Wie war Tansania?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Tansania kulinarisch: Ugali</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2019 00:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Indisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ebenso wie auf Madagaskar war es in Tansania schwierig, wirklich einheimische Kost zu probieren. Auf Safari servierten unsere Gastgeber internationale Küche und viele Restaurants haben indische Besitzer. Um Tansania authentisch kulinarisch zu erleben, blieben damit fast nur die lokalen Märkte. Das zentrale Element in der Küche Tansanias ist dabei Ugali. Ugali morgens, mittags, abends Böse &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie auf Madagaskar war es in Tansania schwierig, wirklich einheimische Kost zu probieren. Auf Safari servierten unsere Gastgeber internationale Küche und viele Restaurants haben indische Besitzer. Um Tansania authentisch kulinarisch zu erleben, blieben damit fast nur die lokalen Märkte. Das zentrale Element in der Küche Tansanias ist dabei Ugali.</p>
<figure id="attachment_3626" aria-describedby="caption-attachment-3626" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3626" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-1024x768.jpg" alt="Unser erstes Ugali auf einem Markt in Dar es Salaam" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3626" class="wp-caption-text">Unser erstes Ugali auf dem Markt in Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p><span id="more-3639"></span></p>
<h2>Ugali morgens, mittags, abends</h2>
<p>Böse Zungen könnten behaupten, man verpasse nicht viel, denn Tansania hatte vielleicht das unspannendste Essen, das wir auf unserer Reise genossen haben. Ugali dominiert die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ugali">Küche Tansanias</a> morgens, mittags und abends. So wie die Madegassen vom Reis leben, ernähren sich die Tansanier von Ugali. Während die ehemalige französische Kolonialmacht auf Madagaskar die traditionelle Küche überaus positiv ergänzt hat, blieben die Deutschen und Engländer Tansania kulinarische Highlights schuldig ;). Aber was ist es nun, dieses Ugali?</p>
<figure id="attachment_3627" aria-describedby="caption-attachment-3627" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3627" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-1024x683.jpg" alt="Bänke, Sonnenschirme und Ugali" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3627" class="wp-caption-text">Bänke, Sonnenschirme und Ugali</figcaption></figure>
<p>Ugali ist ein sehr dicker Getreidebrei. Meist wird Maismehl in Wasser gekocht, der eine ähnliche Konsistenz hat wie Knödel. Zum ersten Mal aßen wir Ugali auf dem Markt in Dar es Salaam. Die tansanischen Mama Lishas (&#8222;Feeding Ladies&#8220;; also die Frauen, die gekochte Mahlzeiten auf dem Markt verkaufen) hatten kleine Stände mit Tischen, Bänken und einem Sonnenschirm. Die großen Töpfe mit Reis und Ugali standen auf dem Boden. Die Beilagen (Bohnen, Gemüse und etwas Fleisch) befanden sich abgedeckt auf dem Tisch. Wir machten die Runde, schauten in die Töpfe und bestellten an einem Stand eine sehr großzügige Portion, die wir uns teilten.</p>
<h2>Gegessen wird mit der (rechten) Hand</h2>
<p>Zum Servieren stach die freundliche Mama das Ugali mit einem kleinen Teller von der großen Masse ab und gab es auf unser Geschirr. Die Beilagen servierte sie mit einem Löffel, gegessen wurde aber selbstverständlich mit der Hand. Jedoch galt auch hier: Vor dem Essen Hände waschen. Frisches Wasser (allerdings keine Seife) hierfür gab es in einer Kanne auf dem Tisch.</p>
<figure id="attachment_3628" aria-describedby="caption-attachment-3628" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3628" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-1024x683.jpg" alt="Die Zubereitung fand komplett im Freien statt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3628" class="wp-caption-text">Die Zubereitung fand komplett im Freien statt.</figcaption></figure>
<p>Wir nahmen also etwas Ugali (mit der rechten Hand), tauchten es in die Soße und versuchten, auch etwas Beilage auf dem Weg zum Mund mit zu balancieren. Die einheimischen Gäste hatten eine ausgereifte Technik und formten ebenmäßige kleine Ugali-Bällchen. Hier ist wohlgemerkt Ugali das Hauptgericht und Fleisch nur die Beilage, umgekehrt als bei uns zu Hause, wo wir Schnitzel mit Pommes frites oder Kassler mit Klößen essen.</p>
<figure id="attachment_3629" aria-describedby="caption-attachment-3629" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3629" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-1024x631.jpg" alt="Wie die Menschheit isst (Zahlen von hier und hier)" width="525" height="324" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-1024x631.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-300x185.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-768x473.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3629" class="wp-caption-text">Wie die Menschheit isst (Zahlen von <a href="http://www.eatingutensils.net/facts-about-eating-utensils/eating-utensils-facts-and-statistics/">hier</a> und <a href="https://www.stern.de/noch-fragen/essen-mehr-menschen-mit-den-fingern-staebchen-oder-besteck-1000553491.html">hier</a>)</figcaption></figure>
<p>Mit der Hand zu essen war für uns recht ungewohnt, ist aber weltweit sehr verbreitet und eher die Regel als die Ausnahme. Echte Statistiken haben wir nicht gefunden (für sachdienliche Hinweise würden wir uns über Kommentare freuen), aber je nach Quelle essen die Hälfte bis zwei Drittel der Menschheit mit den Händen. Dazu kommt, dass das westliche Essbesteck eigentlich eine relativ moderne Erfindung ist.</p>
<h2>Ugali mal anders?</h2>
<p>Die Mahlzeit hat uns gut geschmeckt und der Erlebnisfaktor war beim ersten Mal natürlich enorm. Objektiv betrachtet ist das Ugali selbst aber eher geschmacksneutral. Ein paar Gewürze oder Kräuter hätten vielleicht Abhilfe schaffen können, das erlebten wir jedoch nirgends. Wir waren auch etwas verwundert, dass wir kein einziges Restaurant fanden, das ausgefallen tansanisch kochte und Ugali einmal anders präsentierte. Möglich? Bestimmt. Eine Marktlücke? Vielleicht.</p>
<figure id="attachment_3630" aria-describedby="caption-attachment-3630" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3630" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-1024x768.jpg" alt="Exklusiv-Ugali am Flughafen von Dar es Salaam" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3630" class="wp-caption-text">Exklusiv-Ugali am Flughafen von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Das exklusivste Ugali aßen wir am Flughafen in Dar es Salaam auf dem Zwischenstopp unserer Reise von Ruaha nach Arusha. Das Restaurant war das einzige im Terminal. Es gab Ugali mit einem Hühnchenschlegel, etwas Gemüse und einer Suppe. Dicht gefolgt in puncto Raffinesse wurde es vom Ugali, das wir in unserem Hostel in Arusha an einen Abend aßen. Ein riesiger Klumpen Ugali war flankiert von zwei Sorten Gemüse und frischer aromatischer Avokado.</p>
<figure id="attachment_3631" aria-describedby="caption-attachment-3631" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3631 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-1024x768.jpg" alt="Eine Riesenportion Ugali mit Gemüse für jeden im Guest House in Arusha" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3631" class="wp-caption-text">Eine Riesenportion Ugali mit Gemüse für jeden im Guest House in Arusha</figcaption></figure>
<h2>Indisches Essen überall</h2>
<p>Dass die historischen Kolonialmächte keine kulinarischen Spuren hinterließen, ist vielleicht auch kein großer Verlust ;). Heutzutage prägen Inder die Restaurantszene in Tansania maßgeblich. Sowohl auf Sansibar als auch in Dar es Salaam befanden sich die Mehrzahl der besseren Restaurants fest in indischer Hand. Selbst im Hotel in Dar es Salaam bestand der bessere Teil des Frühstücks aus indischen Gerichten.</p>
<figure id="attachment_3632" aria-describedby="caption-attachment-3632" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3632 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-1024x768.jpg" alt="Viele Restaurant boten indische Küche an und meistens ausnehmend gut." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3632" class="wp-caption-text">Viele Restaurant boten indische Küche an und meistens ausnehmend gut.</figcaption></figure>
<p>In Dar es Salaam gab es sogar eine Straße mit indischen Tempeln und einem Laden, der indische Süßigkeiten verkaufte! Zu unserer großen Freude konnten wir dort frische Barfis, Cashew-Marzipan und andere Leckereien erstehen :).</p>
<figure id="attachment_3633" aria-describedby="caption-attachment-3633" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3633" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-1024x683.jpg" alt="Wie im siebten Himmel: Indische Süßigkeiten in Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3633" class="wp-caption-text">Wie im siebten Himmel: Indische Süßigkeiten in Dar es Salaam</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/tansania-kulinarisch-ugali/">Tansania kulinarisch: Ugali</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/tansania-kulinarisch-ugali/">Tansania kulinarisch: Ugali</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Cultural Tourism, zu Besuch bei den Massai</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 00:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Denkt man an Tansania, so kommen einem vielleicht als erstes Safaris in den Sinn oder auch die Insel Sansibar. Sicher sind dies die bekanntesten Aktivitäten bzw. Ziele in Tansania. Um die Menschen und das Land an sich besser kennenzulernen, bietet sich der sogenannte Cultural Tourism an. Wir wohnten in Arusha und besuchten von dort aus &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/cultural-tourism-zu-besuch-bei-den-massai/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Cultural Tourism, zu Besuch bei den Massai“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Denkt man an Tansania, so kommen einem vielleicht als erstes Safaris in den Sinn oder auch die Insel Sansibar. Sicher sind dies die bekanntesten Aktivitäten bzw. Ziele in Tansania. Um die Menschen und das Land an sich besser kennenzulernen, bietet sich der sogenannte Cultural Tourism an. Wir wohnten in <a href="http://wittmann-tours.de/arusha-am-fusse-des-mount-meru">Arusha</a> und besuchten von dort aus ein Dorf der emblematischen Massai.</p>
<figure id="attachment_3599" aria-describedby="caption-attachment-3599" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-125205-2066.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3599 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-125205-2066-1024x683.jpg" alt="Zwei Massai-Krieger, wie man sie sich vorstellt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-125205-2066-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-125205-2066-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-125205-2066-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-125205-2066.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3599" class="wp-caption-text">Zwei Massai-Krieger, wie man sie sich vorstellt</figcaption></figure>
<p><span id="more-3600"></span></p>
<h2>Cultural Tourism, was ist das?</h2>
<p>Kaum ein anderes Volk hat so viel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massai">Strahlkraft</a> wie die Massai. Man denkt an stattliche Krieger, den Prototypen des &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Edler_Wilder">edlen Wilden</a>&#8222;, der im Einklang mit der Natur lebt. Mit ihren Speeren töten sie unerschrocken Löwen und trinken das Blut ihrer Rinder mit Milch vermischt. So oder so ähnlich könnte man die Massai klischeehaft beschreiben, aber deckt sich das auch mit der Realität? Wie leben die Massai heute? Um solche Fragen zu beantworten, gibt es Cultural Tourism.</p>
<figure id="attachment_3601" aria-describedby="caption-attachment-3601" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-135652-2135.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3601 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-135652-2135-1024x683.jpg" alt="Meet the locals: Mona mit Massai-Perlenkragen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-135652-2135-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-135652-2135-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-135652-2135-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-135652-2135.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3601" class="wp-caption-text">Meet the locals: Mona mit Massai-Perlenkragen</figcaption></figure>
<p>Die Organisation im Vorfeld war nicht einfach, da die Strukturen in Tansania vor allem darauf ausgerichtet sind, dass man Aktivitäten vor Ort bucht. Vieles findet man (noch) nicht im Internet und in diesem Fall gab es die zentrale Online Anlaufstelle (<a href="http://www.tanzaniaculturaltourism.go.tz">http://www.tanzaniaculturaltourism.go.tz</a>) einfach nicht mehr. So waren wir dankbar für die Vermittlung eines Kontakts durch unsere Safari-Lodge in Ruaha. <a href="http://www.stainbokadventures.co.tz/cultural-tourism/">Gideon</a>, ein Massai, der schon lange in der Stadt lebt, organisierte u.a. Touren in sein Dorf. Auf diese Art kann man im Rahmen von Cultural Tourism Einblicke in Leben und Kultur von lokalen Bevölkerungsgruppen gewinnen.</p>
<h2>Auf dem Weg zu den Massai</h2>
<p>Bei der Buchung wussten wir noch nicht, welches einzigartige Erlebnis uns erwarten würde. So fuhren wir morgens von Arusha aus nach Norden in Richtung der kenianischen Grenze. Unterwegs erzählte uns Gideon, dass wir nicht nur das Dorf sehen würden, sondern außerdem die günstige Gelegenheit nutzen könnten, die Zusammenkunft einiger Massai-Krieger in der Nähe zu besuchen. Zusammen mit Gideon (in westlicher Kleidung) und Saidoti (im Massai-Shúkà), dem Dorfvorsteher, wanderten wir (im Touri-Look) zu den Massai.</p>
<figure id="attachment_3602" aria-describedby="caption-attachment-3602" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-112650-9044.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3602" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-112650-9044-1024x683.jpg" alt="Im Norden von Tansania, nahe der Grenze zu Kenia, ist das Land trocken und nur ein bisschen grün." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-112650-9044-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-112650-9044-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-112650-9044-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-112650-9044.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3602" class="wp-caption-text">Im Norden von Tansania, nahe der Grenze zu Kenia, ist das Land trocken und nur wenig grün.</figcaption></figure>
<p>Das satte Grün Arushas war einer trockenen und heißen Halbwüstenlandschaft gewichen. Roter, staubiger Boden, kleine Bäume oder Büsche und vertrocknetes Gras prägten die Landschaft. Es ging leicht bergauf und wir trafen einige Hirten mit ihren Ziegen auf dem Weg. Die meisten waren Kinder und die traditionelle Begrüßung verlief wie folgt: Sie kamen zu uns und senkten ihren Kopf wie bei einer Verbeugung, um uns Respekt zu bezeugen. Der Gruß wird erwidert, indem man ihnen die Hand auf den Kopf legt und &#8222;Supai&#8220; sagt.</p>
<figure id="attachment_3603" aria-describedby="caption-attachment-3603" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-113540-9051.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3603" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-113540-9051-1024x683.jpg" alt="Rinder bedeuten Reichtum in der Welt der Massai." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-113540-9051-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-113540-9051-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-113540-9051-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-113540-9051.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3603" class="wp-caption-text">Rinder bedeuten Reichtum in der Welt der Massai.</figcaption></figure>
<p>Das letzte Stück des Pfades ging es steiler bergauf. Dort hatten acht Massai-Krieger für etwa 2 Wochen ein Lager aufgeschlagen. Sie trafen sich, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und um gemeinsam ein sog. &#8222;meat eating ritual&#8220; (&#8222;Ol Pul&#8220;) durchzuführen. Frei übersetzt könnte man es als traditionelles Schlachtfest bezeichnen. Gemeinsam hatten sie an dem Tag eine Ziege geschlachtet, um sie anschließend in den folgenden Tagen zu verspeisen. Teile des Fleisches sollten auch an junge Männer anderer Dörfer verteilt werden. Frauen dürfen sich während der Zeremonie nicht dem Lager der Krieger nähern. Für Mona galt glücklicherweise eine Ausnahme.</p>
<h2>Die Massai-Krieger schlachteten eine Ziege</h2>
<p>Als wir ankamen, waren zwei Massai gerade damit beschäftigt, die Ziege zu zerlegen. Sie hatten sie erstickt, damit das wertvolle Blut nicht ausliefe. Dieses wurde im Laufe des Zerteilungsprozesses abgeschöpft, um es später zu trinken. Ein Massai führte dabei die beiden Messer, ein langes und ein kurzes, er fungierte als Lehrer. Der andere Massai war der Schüler und assistierte mit bloßen Händen, indem er die Ziege ausrichtete und festhielt.</p>
<figure id="attachment_3604" aria-describedby="caption-attachment-3604" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123456-2047.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3604" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123456-2047-1024x683.jpg" alt="Die Ziege wird gewissenhaft zerteilt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123456-2047-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123456-2047-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123456-2047-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123456-2047.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3604" class="wp-caption-text">Die Ziege wurde gewissenhaft zerteilt.</figcaption></figure>
<p>Es war eine blutige Angelegenheit, aber die beiden strahlten eine unglaubliche Ruhe aus und arbeiteten sehr routiniert. Das archaische Ritual war nicht abstoßend, sondern faszinierend zu beobachten. Die beiden zogen der Ziege nach und nach das Fell ab und öffneten den Rumpf immer weiter. Sie entnahmen die Innereien und schöpften das Blut in eine Metallschüssel ab. Danach zerteilten sie das Tier in handlichere Stücke. Natürlich waren die Umstände mit heutigen Vorstellungen von Lebensmittelhygiene ganz und gar nicht vereinbar. Zahlreiche Fliegen surrten über den Kadaver und saßen auf dem Fleisch. Einziges Zugeständnis an die Sauberkeit war, dass der Boden, auf dem das Schlachtgut lag, mit abgeschnittenen Zweigen und Blättern bedeckt war. Unter den Gegebenheiten erschien ein solches Verfahren jedoch normal und nicht zu ändern.</p>
<figure id="attachment_3605" aria-describedby="caption-attachment-3605" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123723-2053.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3605" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123723-2053-1024x683.jpg" alt="Der Albtraum eines jeden Lebensmittelchemikers" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123723-2053-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123723-2053-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123723-2053-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-123723-2053.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3605" class="wp-caption-text">Der Albtraum eines jeden Lebensmittelchemikers</figcaption></figure>
<p>Wir waren willkommene Gäste, um zu beobachten, was die beiden taten. Zwischendurch durften wir auch ihr einfaches Quartier besuchen. Sie hatten einen Bereich vor einem großen Felsvorsprung mit dornigen Ästen umzäunt. Dort gab es eine Feuerstelle mit einem großen Topf, ein Gestell zum Trocknen und Aufbewahren des Fleisches und mehrere Schlafplätze.</p>
<figure id="attachment_3606" aria-describedby="caption-attachment-3606" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-122849-2035.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3606" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-122849-2035-1024x683.jpg" alt="Abgetrennt mit ein dornigen Ästen. Hier wohnten die Massai-Krieger während des Schlachtfestes." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-122849-2035-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-122849-2035-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-122849-2035-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-122849-2035.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3606" class="wp-caption-text">Umzäunt mit dornigen Ästen. Hier wohnten die Massai-Krieger während des Ol Pul.</figcaption></figure>
<h2>Im Dorf der Massai</h2>
<p>Anschließend wanderten wir zum Massai-Dorf, wo wir von den Bewohnern begrüßt wurden. Ein Massai-Dorf ist allerdings beinahe ein Widerspruch in sich, da die Massai ursprünglich ein halb-nomadisches Leben geführt hatten. Sie zogen früher zu verschiedenen Jahreszeiten in unterschiedliche Regionen, damit ihre Rinder, ihr großer Reichtum, stets bestens versorgt waren. Permanente Siedlungen sind damit eine eher neue Erfindung, die es ihnen heutzutage auch ermöglicht, selbst ein wenig Landwirtschaft zu betreiben. Früher hatten sich die Massai stets geweigert, Ackerbau zu betreiben, aber aufgrund der geringeren Größe der Herden können sie in der Gegenwart auf Getreide und Mais in ihrer Ernährung nicht mehr verzichten.</p>
<figure id="attachment_3607" aria-describedby="caption-attachment-3607" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142136-2146.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3607" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142136-2146-1024x683.jpg" alt="Im Massai-Dorf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142136-2146-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142136-2146-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142136-2146-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142136-2146.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3607" class="wp-caption-text">Im Massai-Dorf</figcaption></figure>
<p>Die Massai des Dorfes, das wir besuchten, hatten ursprünglich in der Serengeti gelebt. Sie waren aber umgesiedelt worden, als das Gebiet zum Nationalpark erklärt wurde. Statt jedoch eine Geschichte von Vertreibung und Bitterkeit zu erzählen, war diese Gruppe von Massai nach ihren Angaben mit dem Tausch sehr zufrieden. Sie waren entschädigt worden und die Kinder haben jetzt besseren Zugang zu Schulen. Diese positive Haltung ist jedoch nicht die Regel, da man im Internet auch aktuell Berichte über <a href="https://afrika.info/newsroom/tansania-maasai-werden-aus-ihren-doerfern-vertrieben/">menschenunwürdige Zwangsumsiedlungen</a> findet.</p>
<h2>Tanz und Gesang</h2>
<p>Ein Höhepunkt unseres Besuches im Dorf war die Darbietung eines typischen Massai-Tanzes, der von einem rhythmischen Sprechgesang begleitet wurde. Die Menschen bildeten einen  Kreis, die Frauen standen auf der einen, die Männer auf der anderen Seite, die Kinder drumherum. Einige Massai erzeugten mit ihren Stimmen den Rhythmus, andere die Melodie mit dem Text. Die Männer wippten in den Knien und nach und nach kam jeweils einer in die Mitte und sprang einige Male kräftig in die Höhe. Dies war eine Kraftdemonstration der unverheirateten Männer und Werbung um die hübschesten Mädchen.</p>
<figure id="attachment_3608" aria-describedby="caption-attachment-3608" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134840-2095.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3608" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134840-2095-1024x683.jpg" alt="Massai men can jump!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134840-2095-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134840-2095-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134840-2095-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134840-2095.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3608" class="wp-caption-text">Massai men can jump!</figcaption></figure>
<p>Die Frauen bewegten sich ebenfalls zur Musik. Ihr prächtiger Schmuck aus Ketten und Armreifen verstärkte so den Rhythmus. Instrumente gab es nicht. Alles war a capella, trotzdem aber harmonisch, kraftvoll und mitreißend.</p>
<figure id="attachment_3609" aria-describedby="caption-attachment-3609" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134610-2083.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3609" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134610-2083-1024x683.jpg" alt="Ein Tanz voller Energie und Dynamik" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134610-2083-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134610-2083-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134610-2083-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134610-2083.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3609" class="wp-caption-text">Ein Tanz voller Energie und Dynamik</figcaption></figure>
<h2>Mittendrin statt nur dabei</h2>
<p>Wie wir es aus Madagaskar kannten, es aber in Tansania noch nicht erlebt hatten, wollten die Kinder sich selbst und auch die anderen Dorfbewohner auf dem Display meiner Kamera bestaunen. Es war ein großer Spaß für sie und für uns ein einfacher Weg, uns ein wenig zu revanchieren. Gideon versprach, bei einem nächsten Besuch einige Bilder als Abzüge mitzubringen und zu verteilen.</p>
<figure id="attachment_3610" aria-describedby="caption-attachment-3610" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134208-9079.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3610 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134208-9079-1024x683.jpg" alt="Die Frauen trugen typische Ketten und Perlenkragen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134208-9079-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134208-9079-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134208-9079-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-134208-9079.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3610" class="wp-caption-text">Die Frauen trugen typische Ketten und Perlenkragen.</figcaption></figure>
<p>Zum Abschluss besuchten wir eine typische Massai-Hütte, das Haus der Mutter des Dorfvorstehers Saidoti. Ein Gerüst aus Holz gab dem Gebäude Stabilität, das Dach war aus Zweigen, die mit getrocknetem Gras gedeckt waren, und die Wände aus Lehm und Kuhdung mit winzigen Fenstern. Vor allem direkt nach dem Eintreten erschien uns das Innere der Hütte sehr dunkel und unsere Augen mussten sich erst an das gedämpfte Licht gewöhnen. Verglichen mit draußen war es in dem Raum aber relativ kühl. Wir sahen die Schlafplätze der Bewohner, die Kochstelle und einen kleinen Abstellraum in der niedrigen Hütte, in der wir nicht aufrecht stehen konnten.</p>
<figure id="attachment_3611" aria-describedby="caption-attachment-3611" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-141600-2137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3611 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-141600-2137-1024x683.jpg" alt="In der schattigen und kühlen Massai-Hütte" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-141600-2137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-141600-2137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-141600-2137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-141600-2137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3611" class="wp-caption-text">In der schattigen und kühlen Massai-Hütte</figcaption></figure>
<h2>Ein faszinierender Tag</h2>
<p>Das Leben der Massai hat sich im Gegensatz zu früheren Zeiten in einigen Punkten geändert. Wir hatten den Eindruck, dass der Alltag der Menschen, den wir sahen, keine Touristen-Show war, sondern dass ihre Kultur einen großen Stellenwert einnahm und dass auch jüngere Generationen die Traditionen achteten und fortführten. Wir haben an diesem Tag viel gelernt, auch oder gerade wegen unseres Führers Gideon als modernen Massai, der mit uns seine eigenen Wurzeln besuchte und viele Brücken für uns schlagen konnte.</p>
<figure id="attachment_3612" aria-describedby="caption-attachment-3612" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142047-2143.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3612" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142047-2143-1024x683.jpg" alt="Ein Gruppenbild zum Abschied" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142047-2143-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142047-2143-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142047-2143-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180910-142047-2143.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3612" class="wp-caption-text">Ein Gruppenbild zum Abschied</figcaption></figure>
<p>Der Besuch bei den Massai war ein faszinierendes Erlebnis. Besonders das Treffen der Krieger zum Schlachtfest hat uns in seiner archaischen Form tief beeindruckt. Wir verbrachten einen wirklich außergewöhnlichen Tag mit den Massai.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/cultural-tourism-zu-besuch-bei-den-massai/">Cultural Tourism, zu Besuch bei den Massai</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/cultural-tourism-zu-besuch-bei-den-massai/">Cultural Tourism, zu Besuch bei den Massai</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Arusha, am Fuße des Mount Meru</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2019 00:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
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		<category><![CDATA[Cultural Tourism]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arusha ist für viele Reisende das Tor zum Ngorongoro Krater oder Sprungbrett für die Besteigung des Kilimanjaro. Wir wollten dort sog. Cultural Tourism erleben, um Land und Leute aus einer anderen Sicht kennenzulernen. Dazu erkundeten wir Arusha selbst und die unmittelbare Umgebung (dieser Artikel). Außerdem planten wir einen Besuch bei den Massai (mehr dazu im &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/arusha-am-fusse-des-mount-meru/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Arusha, am Fuße des Mount Meru“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Arusha ist für viele Reisende das Tor zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ngorongoro">Ngorongoro Krater</a> oder Sprungbrett für die Besteigung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kilimandscharo">Kilimanjaro</a>. Wir wollten dort sog. Cultural Tourism erleben, um Land und Leute aus einer anderen Sicht kennenzulernen. Dazu erkundeten wir Arusha selbst und die unmittelbare Umgebung (dieser Artikel). Außerdem planten wir einen Besuch bei den Massai (mehr dazu im nächsten Artikel).</p>
<figure id="attachment_3615" aria-describedby="caption-attachment-3615" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111535-9024.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3615 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111535-9024-1024x683.jpg" alt="Der Mount Meru ist von vielen Orten in Arusha gut zu sehen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111535-9024-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111535-9024-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111535-9024-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111535-9024.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3615" class="wp-caption-text">Der Mount Meru ist von vielen Orten in Arusha gut zu sehen.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3635"></span></p>
<h2>Arusha, grün und ländlich</h2>
<p>Arusha ist grün, erstaunlich grün, so grün, dass es so überhaupt nicht zur Vorstellung von Afrika mit Wüsten und Steppen passt. Auf gut 1400m über dem Meeresspiegel und am Fuße des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Meru">Mount Meru</a> hat Arusha ein sehr angenehmes Klima und fruchtbare Böden. Trotz seiner 400.000+ Einwohner lag unser Hostel, gut 1km südlich des Zentrums, in einem Stadtteil mit hohen Bäumen und freien Flächen für Gemüsebeete. Außerdem gackerten die Hühner und krähten die Hähne, selbstredend auch früh morgens ;).</p>
<figure id="attachment_3616" aria-describedby="caption-attachment-3616" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-105401-9019.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3616" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-105401-9019-1024x683.jpg" alt="Auch in direkter Nachbarschaft unseres Hostels sahen wir den majestätischen Mount Meru" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-105401-9019-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-105401-9019-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-105401-9019-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-105401-9019.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3616" class="wp-caption-text">Auch in direkter Nachbarschaft unseres Hostels sahen wir den majestätischen Mount Meru.</figcaption></figure>
<p>Trotz des scheinbaren Idylls umgab eine hohe Mauer unser Hostel und der Besitzer riet uns, wir sollten uns bei Dunkelheit in den unbeleuchteten Straßen des Viertels besser nur mit dem Taxi bewegen. Damit fühlten wir uns ein wenig im Paradies eingesperrt. Das Hostel war einfach, ein freundlicher Familienbetrieb mit einem hübschen Garten. Die Früchte des riesigen Avocadobaums waren offensichtlich reif. Immer, wenn eine Windböe aufkam, raschelte es in den Blättern und anschließend vernahmen wir entweder ein dumpfes „Pfump“ (Avocado war auf dem Rasen gelandet) oder ein lautes Scheppern (Avocado war auf das Wellblechdach eines kleinen Schuppens gefallen).</p>
<h2>Arusha, vom Tourismus verdorben</h2>
<p>Arusha hat als Stadt wenige echte Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auf einem einstündigen Rundgang hat man schnell die Deutsche Boma, den Uhrturm und die dortige Uhuru-Fackel gesehen. Aber man kommt auch nicht nach Arusha, um die Stadt zu sehen, sondern um zum Beispiel auf Safari zu gehen.</p>
<figure id="attachment_3617" aria-describedby="caption-attachment-3617" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-114530-9032.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3617" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-114530-9032-1024x683.jpg" alt="Ein Safari-Kreisverkehr in Arusha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-114530-9032-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-114530-9032-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-114530-9032-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-114530-9032.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3617" class="wp-caption-text">Ein Safari-Kreisverkehr in Arusha</figcaption></figure>
<p>Damit waren in Arusha entsprechend viele Nepper, Schlepper und Bauernfänger unterwegs. In der Nähe des Uhrturms konnte man als Ausländer keine 2 Meter gehen, ohne ständig angesprochen zu werden (&#8222;Hello my friend!&#8220;), ob man nicht ein Hotel oder eine Safari buchen, ein Taxi nehmen oder Souvenirs kaufen wolle. Viele selbsternannte Reiseführer haben sich uns angeboten, die sich natürlich nach eigenen Angaben bestens auskannten und am liebsten gleich ungefragt loslegten.</p>
<figure id="attachment_3618" aria-describedby="caption-attachment-3618" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111727-9025.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3618" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111727-9025-1024x683.jpg" alt="Der Uhrturm von Arusha, Zentrum der Stadt und Treffpunkt der Bauernfänger" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111727-9025-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111727-9025-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111727-9025-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180909-111727-9025.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3618" class="wp-caption-text">Der Uhrturm von Arusha, Zentrum der Stadt und Treffpunkt der Bauernfänger</figcaption></figure>
<p>Wir hatten uns überlegt, entspannt über den angeblich sehenswerten Stadtmarkt zu schlendern. Und schon klebte wieder ein Mensch an unseren Fersen, der sich aufdrängte und uns das Geld aus der Tasche ziehen wollte. Dieser selbsternannte König des Marktes war auch der König der Lästigkeit. Er behauptete, Ausländer dürften nicht ohne einen Führer auf den Markt. Er verfolgte uns regelrecht und ließ nicht locker. Da wir unter den Bedingungen nichts kaufen wollten, verließen wir den Markt nach kurzer Zeit. Leider war dieses Erlebnis symptomatisch für Arusha. Die Aufdringlichkeit der Nepper war extrem nervig und ihr Verhalten sehr respektlos (und damit hoffentlich auch bei anderen wenig von Erfolg gekrönt). Der Stadtrundgang war, leider müssen wir es so sagen, ein weltweites, absolutes Lowlight unserer Reise. Zum Glück hatte Arusha aber auch eine andere Seite.</p>
<h2>Das ländliche Tansania</h2>
<p>Zum Glück war Arusha abseits des Zentrums doch einfach nur eine normale Stadt. Über ihr thront der von vielen Stellen aus sichtbare 4.565 Meter hohe Mount Meru. Gipfelambitionen hatten wir keine. Dafür wanderten wir im Rahmen von Cultural Tourism zusammen mit unserem Führer Jojo zum Napuru-Wasserfall.</p>
<figure id="attachment_3620" aria-describedby="caption-attachment-3620" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-102357-9092.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3620" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-102357-9092-1024x683.jpg" alt="Üppiges Grün und reiche Ernte" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-102357-9092-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-102357-9092-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-102357-9092-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-102357-9092.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3620" class="wp-caption-text">Üppiges Grün und reiche Ernte</figcaption></figure>
<p>Nur wenige Kilometer entfernt vom Zentrum waren wir im ländlichen Tansania angekommen. Wir liefen eine unasphaltierte Straße entlang, vorbei an Feldern und Gärten. Auch hier dominierte neben dem Braun des lehmigen Bodens die Farbe Grün. Was sich wildromantisch anhört, bedeutete aber für die Menschen harte Arbeit. Es war später Vormittag und viele Frauen und Kinder kamen uns schwer beladen entgegen, sie hatten Feuerholz im Wald gesammelt. Dafür waren sie bei Sonnenaufgang um 6 Uhr aufgebrochen und trugen nun die schwere Last meistens auf ihren Köpfen, seltener in Gestellen auf ihren Rücken, zu ihren Häusern.</p>
<figure id="attachment_3621" aria-describedby="caption-attachment-3621" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-105945-9096.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3621 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-105945-9096-1024x683.jpg" alt="Rückkehr vom Holzsammeln. Das Holz muss unglaublich schwer sein." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-105945-9096-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-105945-9096-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-105945-9096-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-105945-9096.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3621" class="wp-caption-text">Rückkehr vom Holzsammeln. Das Holz muss unglaublich schwer sein.</figcaption></figure>
<h2>Wanderung zum Napuru-Waterfall</h2>
<p>Nach einigen Kilometern endete das besiedelte Gebiet und wir betraten den Arusha Nationalpark und damit einen wunderschönen Wald. Der Weg führte über einen steilen, aber gut befestigten Weg hinunter zum Themi River. Vom Eingang des Nationalparks an begleiteten uns zwei 12 bis 14 Jahre alte Jungs, selbsternannte Co-Führer, die immer wieder ihre Hilfe anboten, die wir aber weder benötigten noch bestellt hatten. Trotzdem waren die beiden fest entschlossen, mitzuwandern &#8211; man ahnt schon, warum.</p>
<figure id="attachment_3622" aria-describedby="caption-attachment-3622" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113745-2160.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3622" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113745-2160-1024x683.jpg" alt="Der Themi-Fluss im Arusha Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113745-2160-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113745-2160-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113745-2160-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113745-2160.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3622" class="wp-caption-text">Der Themi-Fluss im Arusha Nationalpark</figcaption></figure>
<p>Den letzten Kilometer wanderten wir entlang des Themi Rivers und in üppiger Vegetation, bis wir den Napuru-Wasserfall erreicht hatten. Zum Baden führte der Fluss nicht genügend Wasser. Stattdessen verzehrten wir mit Blick auf die Katarakt unser Lunchpaket.</p>
<figure id="attachment_3623" aria-describedby="caption-attachment-3623" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-124912-2201-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3623" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-124912-2201-HDR-683x1024.jpg" alt="Der Napuru-Waterfall" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-124912-2201-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-124912-2201-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-124912-2201-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-124912-2201-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3623" class="wp-caption-text">Der Napuru-Waterfall</figcaption></figure>
<p>Nachdem wir auf dem Rückweg den Park verlassen hatten, kam es, wie es kommen musste. Die beiden Co-Guides forderten Trinkgeld ein. Vielleicht funktioniert das bei anderen Wazungu, aber wir hatten nun mal einen Führer dabei und für ihn auch ein Trinkgeld eingeplant. Damit blieb uns leider nur übrig, den schwarzen Peter weiterzugeben und die Jungs an Jojo zu verweisen.</p>
<figure id="attachment_3624" aria-describedby="caption-attachment-3624" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113616-2152-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3624" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113616-2152-HDR-1024x683.jpg" alt="Urwald rund um den Wasserfall" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113616-2152-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113616-2152-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113616-2152-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180911-113616-2152-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3624" class="wp-caption-text">Urwald rund um den Wasserfall</figcaption></figure>
<h2>Touristenfalle Arusha</h2>
<p>Der Ausflug als solcher gefiel uns sehr gut, aber es blieb leider ein fader Nachgeschmack. Arusha ist eine klassische Touristenfalle, darauf sollte man vorbereitet sein. Leider geschieht dies an vielen Orten, wo die Schere zwischen Arm und Reich zu groß ist und (vermeintlich) wohlhabende Reisende auf eine (finanziell) weniger bemittelte Bevölkerung treffen. Die Stadt war trotzdem ein Extrem auf der Nepp-Skala. Bevor man nach Arusha aufbricht (wenn man wirklich fest entschlossen ist, dorthin zu wollen), sollte man geistig darauf vorbereitet sein, sonst sind unangenehme Überraschungen vorprogrammiert. Aber das sind sie vor Ort vermutlich sowieso.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/arusha-am-fusse-des-mount-meru/">Arusha, am Fuße des Mount Meru</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/arusha-am-fusse-des-mount-meru/">Arusha, am Fuße des Mount Meru</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Auf Safari im Ruaha Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 00:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Fußsafari]]></category>
		<category><![CDATA[Great Ruaha]]></category>
		<category><![CDATA[Großer Ruaha]]></category>
		<category><![CDATA[Leopard]]></category>
		<category><![CDATA[Löwe]]></category>
		<category><![CDATA[Ruaha]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Ruaha Nationalpark waren wir dreieinhalb Tage lang klassisch auf Safari. Die meiste Zeit fuhren wir im Jeep durch den Park, waren aber auch einmal zu Fuß unterwegs, um die vielen Tiere, Pflanzen und die Landschaft anzuschauen. Wir waren sehr gespannt, was wir sehen würden. Die von Touristen oft ersehnten Big Five waren in Ruaha &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Ruaha Nationalpark waren wir dreieinhalb Tage lang klassisch auf Safari. Die meiste Zeit fuhren wir im Jeep durch den Park, waren aber auch einmal zu Fuß unterwegs, um die vielen Tiere, Pflanzen und die Landschaft anzuschauen. Wir waren sehr gespannt, was wir sehen würden. Die von Touristen oft ersehnten Big Five waren in Ruaha allerdings von vorneherein ausgeschlossen. Alle Nashörner waren von ambitionierten Jägern und Wilderern schon länger ins Nirvana befördert worden. Trotzdem, soviel nehmen wir vorweg, gab es wesentlich mehr als nur die Big Four zu sehen.</p>
<figure id="attachment_3538" aria-describedby="caption-attachment-3538" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-095026-8779.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3538" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-095026-8779-1024x683.jpg" alt="Die Safari-Crew im Raha-Nationalpark: Isaac, Baraka, Mona und Christian" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-095026-8779-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-095026-8779-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-095026-8779-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-095026-8779.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3538" class="wp-caption-text">Die Safari-Crew im Ruaha-Nationalpark: Isaac, Baraka, Mona und Christian</figcaption></figure>
<p><span id="more-3570"></span></p>
<h2>Die Ruaha Hilltop Lodge</h2>
<p>Unser <a href="http://www.ruahahilltoplodge.com/">Domizil</a> war die Ruaha Hilltop Lodge, die, wie der Name schon sagt, wenige Kilometer vom Parkeingang oben an einem Hügel gelegen die Ebene überblickte. Auch hier waren wir in den ersten beiden Nächten die einzigen Gäste. Dummerweise <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> kamen an den beiden anderen Tagen doch noch andere Besucher. Am persönlichen und aufmerksamen Service änderte dies jedoch nichts. Alois war für den Empfang zuständig und Exhaud kümmerte sich um die Gäste im Restaurant und das scheinbar rund um die Uhr.</p>
<figure id="attachment_3539" aria-describedby="caption-attachment-3539" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-065622-1181-HDR-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3539 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-065622-1181-HDR-Edit-1024x683.jpg" alt="Malerischer Sonnenaufgang vor unserem Bungalow in der Ruaha Hilltop Lodge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-065622-1181-HDR-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-065622-1181-HDR-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-065622-1181-HDR-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-065622-1181-HDR-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3539" class="wp-caption-text">Malerischer Sonnenaufgang vor unserem Bungalow in der Ruaha Hilltop Lodge</figcaption></figure>
<p>Nach dem Abendessen zogen wir uns meistens erschöpft von den langen und aufregenden Fahrtagen zeitig in unseren Bungalow zurück. Morgens bekamen wir unser Frühstück immer schon vor Sonnenaufgang serviert, damit wir möglichst früh zum Nationalpark aufbrechen konnten. Am Fuße des Hügels, von der Terrasse aus gut zu überblicken, war eine Wasserquelle, an der sich gelegentlich sogar einige Tiere einfanden. Eines Morgens hörten wir wiederholt lautes Grunzen. Verwundert versuchten wir festzustellen, welche Art von Lebewesen diese Laute von sich gegeben hatte. Zu unserer Überraschung war ein Impala-Böckchen der Verursacher dieser Geräusche. Wer hätte gedacht, dass diese sonst so stillen, kleinen, fragilen Tiere solche gutturalen Lautäußerungen von sich geben?</p>
<figure id="attachment_3540" aria-describedby="caption-attachment-3540" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-060742-8870.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3540 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-060742-8870-1024x683.jpg" alt="Candle-Light-Breakfast auf der Terrasse der Ruaha Hilltop Lodge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-060742-8870-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-060742-8870-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-060742-8870-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-060742-8870.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3540" class="wp-caption-text">Candle-Light-Breakfast auf der Terrasse der Ruaha Hilltop Lodge</figcaption></figure>
<p>Wie auch schon in <a href="http://wittmann-tours.de/auf-safari-im-mikumi-nationalpark/">Mikumi</a> chauffierte Isaac uns im Jeep durch den Park. Donard blieb tagsüber in der Lodge, statt seiner übernahm der junge, engagierte Baraka die Funktion des Führers.</p>
<h2>Bürokratie am Parkeingang</h2>
<p>Vor die Safari hat die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tanzania_National_Parks_Authority">TANAPA</a> die tägliche Bürokratie gestellt. Mehrtagestickets? Fehlanzeige. Jeden Tag musste Baraka sich mit vielen Papieren und unseren Pässen bei den Rangern am Tor des Parks vorstellen, um die 20- bis 30-minütige Prozedur über sich ergehen zu lassen und die durchaus <a href="http://ruahanationalpark.weebly.com/park-fees.html">beachtlichen Gebühren</a> zu bezahlen. Der Eintritt kostete 30 USD pro Ausländer und 150 USD für das Fahrzeug, die per Kreditkarte über eine instabile Mobilfunkverbindung zu bezahlen waren &#8211; mit ein Grund für das zeitaufwändige Verfahren.</p>
<figure id="attachment_3541" aria-describedby="caption-attachment-3541" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-093454-8703.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3541 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-093454-8703-1024x683.jpg" alt="Ein verwitterter Elefantenschädel dekorierte den Parkplatz am Eingang des Nationalparks." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-093454-8703-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-093454-8703-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-093454-8703-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-093454-8703.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3541" class="wp-caption-text">Ein verwitterter Elefantenschädel dekorierte den Parkplatz am Eingang des Nationalparks.</figcaption></figure>
<p>Wir hatten also reichlich Zeit für einen letzten Boxenstopp, denn das Verlassen des Fahrzeugs war im Park nur an ausgewiesenen Rastplätzen erlaubt. Schließlich wollten wir nicht hinter einem Busch von einem Löwen gefressen werden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Willkommen im Ruaha Nationalpark</h2>
<p>Fünf Kilometer hinter dem Parkeingang erreichten wir den namensgebenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruaha">Fluss</a> des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruaha-Nationalpark">Nationalparks</a>, den Great Ruaha River. Vom kleinen Parkplatz und von der Brücke über den Fluss aus sahen wir vor allem morgens viele Tiere. Immer wieder erschienen neue Herden: Erst tranken die Kudus, dann die Impalas, zwischendurch schnauften die Hippos wohlig im Wasser, ein Fischadler kreiste über unseren Köpfen, Krokodile dümpelten im Fluss und dann betrat eine Gruppe Elefanten die Bühne. Man hätte es sich auch einfach mit einem Sonnenschirm und einer gut gefüllten Kühlbox einen Tag lang dort bequem machen können und es wäre sicher nicht langweilig geworden.</p>
<figure id="attachment_3542" aria-describedby="caption-attachment-3542" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-104941-1239.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3542 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-104941-1239-1024x683.jpg" alt="Eine Gruppe Kudus trinkt am Großen Ruaha Fluss." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-104941-1239-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-104941-1239-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-104941-1239-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-104941-1239.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3542" class="wp-caption-text">Eine Gruppe Kudus trinkt am Großen Ruaha Fluss.</figcaption></figure>
<p>Dennoch setzten wir unsere Fahrt nach einiger Zeit fort. Immer wieder begegneten wir unterwegs Gruppen von Tieren.  Impalas waren bei weitem in der Mehrzahl, aber es gab auch erstaunlich viele Elefanten, Zebras, Giraffen und so weiter. Trotz der beachtliche Größe mancher Tiere erstaunte es uns, wie sehr sie trotzdem optisch mit der Landschaft verschmolzen. Es war keineswegs so, dass uns Elefanten oder Giraffen bereits aus weiter Entfernung ins Auge stachen. Sogar Giraffen sahen wir manchmal erst, wenn wir wenige Meter entfernt an den Paarhufern vorbeifuhren.</p>
<figure id="attachment_3544" aria-describedby="caption-attachment-3544" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-102520-1211.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3544" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-102520-1211-1024x683.jpg" alt="Aus direkter Nähe nicht zu übersehen: Eine Giraffe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-102520-1211-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-102520-1211-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-102520-1211-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-102520-1211.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3544" class="wp-caption-text">Aus direkter Nähe nicht zu übersehen: Eine Giraffe</figcaption></figure>
<p>Neben dem Großwild gab es auch sehr viele Vögel, nicht nur was die reine Anzahl, sondern auch die Vielfalt der Spezies betraf. Besonders stolz war man im Park natürlich auf die beiden dort endemischen Arten, den &#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ruaha_chat">Ruaha white headed black chat</a>&#8220; und den &#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tanzanian_red-billed_hornbill">Tanzanian red-billed hornbill</a>&#8220; (Tockus ruahae). Den letztgenannten sah man im Park recht häufig. Trotzdem ist die Tatsache, dass es sich um eine eigene Spezies handelt (daran zu erkennen, dass die Zeichnung um die Augen herum nicht grau sondern schwarz ist!), erst seit wenigen Jahren bekannt.</p>
<figure id="attachment_3545" aria-describedby="caption-attachment-3545" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-151218-1387.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3545" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-151218-1387-1024x683.jpg" alt="Tanzanian red-billed hornbill (Tockus ruahae)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-151218-1387-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-151218-1387-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-151218-1387-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-151218-1387.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3545" class="wp-caption-text">Tanzanian red-billed hornbill (Tockus ruahae)</figcaption></figure>
<h2>Vorsicht, Tsetsefliegen!</h2>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tsetsefliegen">Tsetsefliegen</a> sind vermutlich den meisten als Überträger der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanische_Trypanosomiasis">Schlafkrankheit</a> bekannt. Prinzipiell ist dies in Ruaha auch der Fall, die Durchseuchung ist aber relativ gering. Die tagaktiven Tsetsefliegen gab es außerdem nur in begrenzten Gebieten (kleinen Wäldern), so dass wir bei Verdacht die Fenster des Geländewagens schließen konnten. Eines dieser Areale lag allerdings zwischen Lodge und Parkeingang, wie wir erfahren mussten, so dass wir mindestens zweimal täglich ein Tsetse-Gebiet durchquerten.</p>
<figure id="attachment_3546" aria-describedby="caption-attachment-3546" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-085435-8748.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3546" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-085435-8748-1024x683.jpg" alt="Ein Bio-Tesetsefliegenköder" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-085435-8748-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-085435-8748-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-085435-8748-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-085435-8748.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3546" class="wp-caption-text">Ein Tesetsefliegenköder</figcaption></figure>
<p>Bei der Abwehr sind Insektensprays (auch hochkonzentriertes DEET) leider keine Hilfe. Selbst wenn man die Tierchen direkt einsprüht, stört sie dies (kurzfristig?) überhaupt nicht. Eine wertvolle Information ist jedoch, dass dunkle Farben die Fliegen anziehen. Am liebsten mögen sie Blau und Schwarz, aber auch dunkelgrün. Rund um den Parkeingang und den dortigen Parkplatz hingen deshalb dunkelblaue Tücher als Falle in den Büschen ausgespannt, die vermutlich mit Insektiziden getränkt waren. Daraus leitet sich die Empfehlung ab, auf Safari eher helle Kleidung zu tragen. Allerdings auch kein strahlendes Weiß, da dies wiederum die afrikanischen Tiere verschrecken könnte, die man eigentlich sehen möchte. Ein helles Safari-Beige ist damit wohl am besten.</p>
<h2>Der Kampf mit den Tsetsefliegen</h2>
<p>Eines Morgens hatten wir dummerweise den Fehler begangen, in der Nähe des von Tsetsefliegen infestierten Gebietes anzuhalten, um Vögel zu beobachten. Leider war der dunkelgrüne Geländewagen wohl ein überaus attraktives Ziel und bevor wir uns recht besannen, hatten uns die Insekten erfolgreich umstellt (umflogen?). Wir schlossen sofort die Fenster, aber es war schon zu spät. Mehrere Dutzend Fliegen waren bereits ins Innere des Wagens gelangt. Da die natürlichen Opfer der Blutsauger sich bewegen, klebten die lieben Tierchen erst recht am Auto, als wir losfuhren. Trotz flotter Fahrt konnten wir die Plagegeister nicht abschütteln und auch fliegend konnten sie durchaus mithalten.</p>
<figure id="attachment_3547" aria-describedby="caption-attachment-3547" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-173627-0842.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3547" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-173627-0842-1024x683.jpg" alt="Unser Safari-Gefährt in Dunkelgrün, darauf fliegen die Tsetsefliegen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-173627-0842-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-173627-0842-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-173627-0842-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-173627-0842.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3547" class="wp-caption-text">Unser Safari-Gefährt in Dunkelgrün, darauf fliegen die Tsetsefliegen.</figcaption></figure>
<p>Sie waren ungefähr einen Zentimeter lang, summten aggressiv und die Stiche waren recht schmerzhaft. Isaac hatte einige Lappen dabei, eigentlich um das Auto zu entstauben. Nun mussten sie stattdessen als Tsetsefliegenklatschen herhalten. Dabei verwunderte uns, wie widerstandsfähig die Insekten waren. Ein Schlag, der eine mitteleuropäische Stubenfliege sicher ins Jenseits befördert hätte, bewirkte häufig nur, dass die Tsetses kurz betäubt dasaßen oder auf dem Rücken lagen, sich dann aber wieder berappelten und uns mit neuem Elan attackierten. Es dauerte mindestens 10 bis 15 Minuten, bis der Innenraum des Autos wieder fliegenfrei war. Als wir am Parkeingang anhielten, umgaben immer noch einige Exemplare unseren Jeep. Isaac machte den überlebenden dann unbarmherzig den Garaus.</p>
<h2>Freiluftzoo Ruaha</h2>
<p>Am zweiten Tag sahen wir morgens vergleichsweise wenige Tiere. Trotzdem wurde es uns auf Safari nicht langweilig. Baraka erklärte uns unter anderem das soziale Gefüge in den verschiedenen Herden. Bei den Elefanten zum Beispiel gibt es mindestens drei Formen des Verbandes: Familien mit einer erfahrenen Leitkuh, Weibchen und ihren heranwachsenden Elefantenkindern, Gruppen aus männlichen Junggesellen und männliche Einzelgänger. Meist leben entweder junge Bullen oder alte Tiere allein. Die Männchen stoßen nur zur Brunftzeit zu den Familien-Herden, um sich zu paaren.</p>
<figure id="attachment_3548" aria-describedby="caption-attachment-3548" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-170807-1114.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3548 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-170807-1114-1024x683.jpg" alt="Vielen Tieren kamen wir im Safari-Jeep erstaunlich nahe. Dieser Prachtkerl war weniger als 10 Meter von uns entfernt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-170807-1114-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-170807-1114-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-170807-1114-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-170807-1114.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3548" class="wp-caption-text">Vielen Tieren kamen wir im Safari-Jeep erstaunlich nahe. Dieser Prachtkerl war weniger als 10 Meter von uns entfernt.</figcaption></figure>
<p>Auch die Flora hatte einige Kuriositäten zu bieten. Eine verbreitete Pflanze mit länglichen roten Blüten stach aus der sonst eher kargen Vegetation hervor. Aufgrund ihrer Form bezeichnet man sie als <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Combretum_rotundifolium">Affenbürste</a> oder einfach als Zahnbürstenstrauch.</p>
<figure id="attachment_3549" aria-describedby="caption-attachment-3549" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-110853-1248.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3549" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-110853-1248-1024x683.jpg" alt="Eine Affen(zahn)bürste" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-110853-1248-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-110853-1248-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-110853-1248-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-110853-1248.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3549" class="wp-caption-text">Eine Affen(zahn)bürste</figcaption></figure>
<h2>Ein Löwenrudel</h2>
<p>Der Morgen plätscherte ein wenig dahin, doch auf einmal gab es förmlich einen Paukenschlag! Eine Löwin schritt nur wenige Meter von uns entfernt parallel zu unserem Weg durch die Büsche. Mit ihrem sandfarbenen Fell war sie optimal getarnt. Dann entdeckten wir noch eine, und noch eine, und noch mehrere. Ein ganzes Rudel lief zielgerichtet durch das trockene Gestrüpp. Nach kurzer Zeit ließen sich die Raubkatzen alle im sehr begrenzten Schatten eines kärglichen Busches nieder.</p>
<figure id="attachment_3550" aria-describedby="caption-attachment-3550" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-113319-1495.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3550 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-113319-1495-1024x683.jpg" alt="Perfekte Tarnung: Eine Löwin durchstreift das Gebüsch." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-113319-1495-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-113319-1495-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-113319-1495-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-113319-1495.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3550" class="wp-caption-text">Perfekte Tarnung: Eine Löwin durchstreift das Gebüsch.</figcaption></figure>
<p>Die Damen waren sehr hungrig und gereizt. Den Busch hatten sie nicht zufällig ausgewählt. In der Nähe verlief ein Fluss und einige Pfade zum Ufer führten dort vorbei. Früher oder später würden Tiere diese Wildwechsel benutzen, um zum Wasser zu gelangen und zu trinken. Genau an solch einem Zugang zur überlebensnotwenigen Tränke lagen die Löwinnen. Unseren Jeep, geparkt in etwa 15 Metern Entfernung, ignorierten sie vollkommen. Aber natürlich würde keine Beute kommen, solange wir dort waren. Also fuhren wir nach einigen Minuten weiter und wünschten den Damen Waidmannsheil.</p>
<figure id="attachment_3551" aria-describedby="caption-attachment-3551" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-114146-1516.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3551 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-114146-1516-1024x683.jpg" alt="Gemeinsam im Schatten lauernd haben die Löwinnen einen 360-Grad Rundumblick." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-114146-1516-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-114146-1516-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-114146-1516-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-114146-1516.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3551" class="wp-caption-text">Gemeinsam im Schatten lauernd haben die Löwinnen einen 360-Grad Rundumblick.</figcaption></figure>
<h2>Picknick mit Wildlife</h2>
<p>In ungefähr einem Kilometer Entfernung von der Stelle, wo wir die Löwen gesehen hatten, lag unser designierter Picknickplatz, ebenfalls am Fluss. Es gab ein paar Sitzgelegenheiten und Tische im Schatten einiger großer Bäume sowie ein Toilettenhäuschen. Der Ort war aber nicht von einem Zaun umgeben. Trotz der spärlichen Anzeichen von Zivilisation waren wir weiterhin mitten im Nationalpark zwischen den wilden Tieren. In der Ferne, auf der anderen Seite des Flusses, zogen einige Giraffen entlang des Ufers und sie erinnerten uns daran.</p>
<figure id="attachment_3552" aria-describedby="caption-attachment-3552" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-122758-1572.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3552" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-122758-1572-1024x683.jpg" alt="Sooo süß! Ein Ruaha-Hörnchen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-122758-1572-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-122758-1572-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-122758-1572-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-122758-1572.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3552" class="wp-caption-text">Sooo süß! Ein Ruaha-Hörnchen.</figcaption></figure>
<p>Sehr niedlich und zutraulich waren einige Hörnchen, die offensichtlich in den schattenspendenden Bäumen wohnten und genau wussten, dass die Touristen immer leckere Lunchpakete dabei haben und dass sie selbst, die kleinen Nager, unwiderstehlich süß waren. Da musste es doch etwas zu holen geben bei den Picknickern! Auch ohne dass wir sie aktiv fütterten fanden sie genug Krumen von uns und vorherigen Gruppen und knusperten diese emsig in unserer Nähe.</p>
<h2>Ein Leopard zeigt sich</h2>
<p>Auch auf Safari hat das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz">Murphy&#8217;sche Gesetz</a> Gültigkeit. Kaum hatten wir uns eine Mini-Auszeit gegönnt, um während der Fahrt ein paar Erdnüsse zu knabbern, da rief Baraka plötzlich: &#8222;A Leopard! Did you see it?&#8220; &#8211; Natürlich nicht, wir waren ja gerade anderweitig beschäftigt gewesen… Dann sahen wir doch noch für eine kurze Sekunde ein Leopardenmuster im Busch verschwinden… Ganz langsam fuhr Isaac weiter, wir schauten nach rechts, wohin das Raubtier verschwunden war, in der Hoffnung, mit unserem Röntgenblick etwas im Dickicht zu erspähen, da sagte Isaac auf einmal: &#8222;Left!&#8220;, und tatsächlich war das Kätzchen auf einmal auf der linken Seite des Wagens, musterte uns kurz und entfernte sich.</p>
<figure id="attachment_3553" aria-describedby="caption-attachment-3553" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-153749-1640-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3553" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-153749-1640-Edit-1024x683.jpg" alt="Ein Leopard. Kurz musterte er uns und zog weiter." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-153749-1640-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-153749-1640-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-153749-1640-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-153749-1640-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3553" class="wp-caption-text">Ein Leopard. Kurz musterte er uns und zog weiter.</figcaption></figure>
<p>Wir fuhren ein Stückchen bis zur nächsten Kurve und hielten Ausschau. Einige Vögel schlugen Alarm, der Leopard war also noch in der Umgebung. Kaum hätten wir es für möglich gehalten, da zeigte er sich wieder. Er schlich durch das Dickicht, in etwa 10 Meter von uns entfernt. Lautlos bewegte er sich, elegant und bestens getarnt, schenkte uns keinerlei Beachtung und wurde wieder vom Gestrüpp verschluckt. Zum Glück folge die Piste ungefähr seiner Richtung, also fuhren wir langsam weiter. Unsere Augen durchsuchten den Busch. Zwei bis drei Minuten später erspähte Baraka ihn erneut. Diesmal lag er im Schatten eines Baumes, verborgen hinter vielen dürren Zweigen. Für unsere Augen wäre es ein Stein gewesen, aber er war es wirklich wieder.</p>
<figure id="attachment_3554" aria-describedby="caption-attachment-3554" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-154831-1651.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3554" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-154831-1651-1024x683.jpg" alt="Im Schatten dieses Baumes war der Leopard fast unsichtbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-154831-1651-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-154831-1651-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-154831-1651-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-154831-1651.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3554" class="wp-caption-text">Im Schatten dieses Baumes war der Leopard fast unsichtbar.</figcaption></figure>
<p>Lange blieb er nicht liegen, sondern schlich weiter. Vermutlich war er hungrig. Eine Zeitlang verloren wir ihn aus den Augen. Er bewegte sich entlang der Piste, also fuhren wir erneut langsam weiter. Schließlich entdeckten wir ihn wieder hinter unserem Jeep zwischen den Sträuchern. Der Leopard hatte die Richtung gewechselt, steuerte auf die Straße zu und überquerte sie. Danach entfernte er sich endgültig im hohen Gras. Einige Male sahen wir noch seine Silhouette in der Ferne, dann war er endgültig verschwunden. Was für ein Erlebnis!</p>
<figure id="attachment_3555" aria-describedby="caption-attachment-3555" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155240-1654.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3555" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155240-1654-1024x683.jpg" alt="Leopard-Crossing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155240-1654-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155240-1654-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155240-1654-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155240-1654.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3555" class="wp-caption-text">Leopard-Crossing</figcaption></figure>
<h2>Abendsonne und Regenschauer</h2>
<p>Nachmittags zogen jeden Tag einige Wolken auf, die angenehmen Schatten spendeten. Die Tiere wurden aktiver und wir sahen manchmal sogar, dass es in der Ferne regnete. Wir selbst bekamen aber nie einen Schauer ab. Neben dem nicht mehr so grellen Abendlicht, welches die Savanne erleuchtete, unterstrichen die Regenwolken die Weite der Landschaft.</p>
<figure id="attachment_3556" aria-describedby="caption-attachment-3556" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-165216-8742.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3556" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-165216-8742-1024x683.jpg" alt="Ein nachmittäglicher Regenschauer in der Ferne." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-165216-8742-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-165216-8742-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-165216-8742-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-165216-8742.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3556" class="wp-caption-text">Ein nachmittäglicher Regenschauer in der Ferne.</figcaption></figure>
<p>Die markanten Baobab-Bäume zogen unsere Blicke auf sich. Auch in Tansania ranken sich zahlreiche Legenden um die Affenbrotbäume. Sie werden entweder als Tree of Life bezeichnet oder als Upside-Down-Tree. Letzteres bezieht sich auf die typische Silhouette der ungewöhnlichen Bäume: Die eigentliche Baumkrone befindet sich laut diesem Mythos unter der Erde, während die Wurzeln in der Luft ragen.</p>
<figure id="attachment_3557" aria-describedby="caption-attachment-3557" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155557-8823.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3557 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155557-8823-1024x683.jpg" alt="Baobab-Bäume recken in einigen Regionen des Ruaha Nationalparks ihre kahlen Äste in den Himmel." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155557-8823-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155557-8823-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155557-8823-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180906-155557-8823.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3557" class="wp-caption-text">Baobab-Bäume recken in einigen Regionen des Ruaha Nationalparks ihre kahlen Äste in den Himmel.</figcaption></figure>
<h2>Safari zu Fuß entlang des Großen Ruaha Flusses</h2>
<p>Am nächsten Tag unternahmen wir eine Safari zu Fuß, was uns eine ganz andere Perspektive bot. Emanuel und Brosso, zwei Ranger des Parks, begleiteten uns. Sie waren mit geladenen Großkalibergewehren bewaffnet, gaben aber zu, dass sie nur ganz selten einen Schuss abgegeben hätten, und wenn, dann meist in die Luft. Nur einmal hatten sie bisher zur Verteidigung auf ein Tier schießen müssen, aber das hätte einen umfangreichen Papierkrieg nach sich gezogen. Schließlich hatten sie glaubhaft darlegen können, dass sie keine Wilderer waren.</p>
<figure id="attachment_3558" aria-describedby="caption-attachment-3558" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-093748-8897.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3558 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-093748-8897-1024x683.jpg" alt="Zu Fuß auf Safari im Ruaha Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-093748-8897-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-093748-8897-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-093748-8897-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-093748-8897.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3558" class="wp-caption-text">Zu Fuß auf Safari im Ruaha Nationalpark</figcaption></figure>
<p>Wir gingen entlang des Great Ruaha River und zogen anscheinend mehr Aufmerksamkeit auf uns als ein Rudel Löwen. Zu Fuß verschreckten wir die Tiere mehr als im Jeep. Vermutlich waren sie die großen fahrenden Elefanten eher gewohnt als diese aufrecht gehenden, seltsam gewandeten Homines Sapiens. Trotzdem suchten wir Deckung und liefen wir nicht offen im kiesigen Flussbett, sondern am Flussufer entlang. Emanuel ging voran, Brosso bildete die Nachhut, wir zusammen mit Baraka hielten uns in der Mitte. Dort, wo das Gelände unübersichtlich war, bewegten wir uns zügig vorwärts und blieben nicht stehen.</p>
<figure id="attachment_3559" aria-describedby="caption-attachment-3559" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-084440-1785.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3559 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-084440-1785-1024x683.jpg" alt="Wir liefen entlang des Great Ruaha River." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-084440-1785-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-084440-1785-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-084440-1785-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-084440-1785.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3559" class="wp-caption-text">Wir liefen entlang des Great Ruaha River.</figcaption></figure>
<h2>Schreckhafte Tiere und ihre Spuren</h2>
<p>Auch wenn die meisten Tiere anscheinend einen großen Bogen um uns machten, gab es viel zu sehen. Baraka zeigte und erklärte uns die Spuren im Sand, Federn von Vögeln und verschiedene Arten von Losung. Elefanten verdauen nicht gut, ihre Hinterlassenschaften erinnern an sehr große Pferdeäpfel. Impalas sind überaus effiziente Verwerter von Nährstoffen und Flüssigkeit, sie geben ihren Kot in vielen kleinen, harten Kügelchen ab. Giraffen-Köttel sind größer und liegen etwas verstreut, da sie von hoch oben herunterfallen. Die Hinterlassenschaften der Wasserböcke erinnern an kleine Kuhfladen, da die Antilopen relativ viel Wasser trinken. So konnten wir herausfinden, welche Tiere unseren Weg gekreuzt hatten.</p>
<figure id="attachment_3560" aria-describedby="caption-attachment-3560" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-085142-1789.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3560" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-085142-1789-1024x683.jpg" alt="Der Abdruck einer Löwentatze im Sand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-085142-1789-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-085142-1789-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-085142-1789-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-085142-1789.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3560" class="wp-caption-text">Der Abdruck einer Löwentatze im Sand</figcaption></figure>
<p>Einige Tiere bekamen wir aber dennoch zu Gesicht. Im Fluss befanden sich an einer Stelle zahlreiche Krokodile. An einem anderen Abschnitt tummelte sich eine Gruppe von Flusspferden im Wasser. Sie hatten Nachwuchs und die Baby-Hippos hielten sich immer in der Mitte der Gruppe auf. Näher heran wollten wir auf keinen Fall, schließlich sind Flusspferde angeblich für die meisten Todesfälle auf Safari verantwortlich. Diese <a href="https://lowvelder.co.za/245166/10-dangerous-animals-africa/">Weisheit</a> wird zwar oft berichtet, aber auch hier kommt darauf an, welche Gefahren man in den Vergleich einschließt. In der Flusspferd-Statistik geht es um große Tiere im Sinne von Großwild. Wesentlich gefährlicher sind jedoch statistisch gesehen Mosquitos, Menschen und Schlangen, nicht nur <a href="https://www.tripsavvy.com/africas-most-dangerous-animals-1454125">in Afrika</a>, sondern auch  <a href="https://www.statista.com/chart/2203/the-worlds-deadliest-animals/">weltweit</a>.</p>
<figure id="attachment_3561" aria-describedby="caption-attachment-3561" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-094440-1820.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3561 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-094440-1820-1024x683.jpg" alt="Happy (Baby) Hippos baden im Großen Ruaha Fluß." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-094440-1820-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-094440-1820-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-094440-1820-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-094440-1820.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3561" class="wp-caption-text">Happy (Baby) Hippos baden im Großen Ruaha Fluß.</figcaption></figure>
<h2>Termine mit den Tieren</h2>
<p>Nachdem uns das Safari-Glück in den vergangenen Tagen konstant so hold gewesen war und wir einige spektakuläre Sichtungen hatten erleben dürfen, stiegen natürlich unsere Erwartungen immer weiter. Wir zogen Baraka damit auf, dass uns nach der Begegnung mit den Löwen und dem Leoparden noch ein Gepard auf der Liste der Raubkatzen fehlte. Gelegentlich telefonierte Baraka mit befreundeten Führern, um Neuigkeiten auszutauschen. Wir witzelten, er würde Treffpunkte mit den Tieren vereinbaren. Nur ein Witz oder war es wirklich so?</p>
<figure id="attachment_3562" aria-describedby="caption-attachment-3562" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-155046-1402.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3562 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-155046-1402-1024x683.jpg" alt="Eine Siedleragamenpaar. Das Männchen hat einen roten Kopf, das Weibchen ist eher farblos." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-155046-1402-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-155046-1402-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-155046-1402-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-155046-1402.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3562" class="wp-caption-text">Ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Siedleragame">Siedleragamenpaar</a>. Das Männchen hat einen roten Kopf, das Weibchen ist eher unaufregend braun.</figcaption></figure>
<p>Diesmal nahmen wir auf dem Rückweg zur Lodge eine andere Route. Sie führte entlang der anderen Seite des Ruaha Flusses. Unverhofft bogen wir rechts ab und blickten in die vielen Augen einer große Herde von Büffeln. Einige lagen auf dem staubigen Boden, andere standen. Sie fixierten uns, als wollten sie sagen: Bis hierher und nicht weiter. Nicht umsonst gehören sie mit ihren kräftigen Körpern und gewaltigen Hörnern zu den Big Five.</p>
<figure id="attachment_3564" aria-describedby="caption-attachment-3564" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-162518-1921.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3564" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-162518-1921-1024x683.jpg" alt="Ein Büffel-Bollwerk" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-162518-1921-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-162518-1921-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-162518-1921-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-162518-1921.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3564" class="wp-caption-text">Ein Büffel-Bollwerk</figcaption></figure>
<h2>Rückfahrt durch die Little Serengeti</h2>
<p>Nun führte der Weg durch die sogenannte Little Serengeti. In diesem Abschnitt des Parks gab es weniger Bäume und Sträucher. Die weite Graslandschaft ist ein ideales Revier für Geparden, da sie hier ihre Schnelligkeit besser zur Jagd nutzen können. Aber wo steckten sie?</p>
<figure id="attachment_3565" aria-describedby="caption-attachment-3565" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3565" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967-1024x1024.jpg" alt="Ein Gepard sondiert seine Umgebung." width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-170642-1967.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3565" class="wp-caption-text">Ein Gepard sondiert seine Umgebung.</figcaption></figure>
<p>Auch hier half die Ranger-Connection. Die Insassen eines anderen Fahrzeugs hatten einen Geparden gesichtet und den Tipp an Baraka weitergegeben. Als wir eintrafen, war der gefleckte Katzer anscheinend gerade von einem Nickerchen aufgewacht. Er hockte halb auf seine Vorderpfoten aufgerichtet und schien die Umgebung zu sondieren. Vielleicht überlegte er, wo er lohnendes Wild auftreiben könne.</p>
<figure id="attachment_3566" aria-describedby="caption-attachment-3566" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-171413-1977.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3566 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-171413-1977-1024x683.jpg" alt="Auch am späten Nachmittag noch ist es im Schatten am bequemsten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-171413-1977-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-171413-1977-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-171413-1977-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-171413-1977.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3566" class="wp-caption-text">Auch am späten Nachmittag noch ist es im Schatten am bequemsten.</figcaption></figure>
<p>Welch unglaubliche Überraschung! Der Gepard übernahm damit für uns die würdige Vertretung des Nashorns zur Komplettierung unserer persönlichen Big Five!</p>
<h2>Weiterflug nach Arusha</h2>
<p>Am Abreisetag wurde es noch einmal spannend. Es war eine dieser Situationen, in denen man als Auf-eigene-Faust-Reisender vielleicht aufgeschmissen wäre. Es hatte sich eine Veränderung am Flug ergeben. Überraschenderweise war es aber nicht die Abflugzeit, sondern der Flughafen. Der neue Abreise-Flughafen war Ifunda. Auf keiner Karte, weder Google noch OpenStreetMap, war dieser Ort eingezeichnet und selbst unser Isaac musste sich durchfragen, wo er denn sei. Schließlich und endlich erreichten wir ein Tor und den Airstrip, eine Ebene mit trockenem Gras und einer staubigen Piste: Ifunda International.</p>
<figure id="attachment_3567" aria-describedby="caption-attachment-3567" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-104319-8953.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3567" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-104319-8953-1024x683.jpg" alt="Abschied am Flughafen von Ifunda" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-104319-8953-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-104319-8953-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-104319-8953-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-104319-8953.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3567" class="wp-caption-text">Abschied am Flughafen von Ifunda</figcaption></figure>
<p>Nach und nach kamen noch ein paar weitere Fahrzeuge und ein Kleinbus. Wie sich herausstellte fand der Check-in in diesem Bus statt und insgesamt hatten sich 11 Passagiere eingefunden. Eine Sicherheitsüberprüfung fand nicht statt. Auf einmal landete das Flugzeug, Gepäck wurde aus- und eingeladen und dann stiegen wir ein, freie Platzwahl bei vier Reihen mit je einem und zwei Sitzen pro Reihe.</p>
<figure id="attachment_3568" aria-describedby="caption-attachment-3568" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-172022-9011.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3568" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-172022-9011-1024x683.jpg" alt="Das Flugzeug hatte gerade einmal 12 Sitzplätze." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-172022-9011-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-172022-9011-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-172022-9011-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-172022-9011.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3568" class="wp-caption-text">Das Flugzeug hatte gerade einmal 12 Sitzplätze.</figcaption></figure>
<p>Beim Umsteigen in Dar es Salaam erlebten wir ein auf der Weltreise einmaliges Vorkommnis. Unser Anschlussflieger startete zu früh. Das war jedoch kein Zufall, sondern eigentlich nur konsequent. So ein Flugzeug ist schließlich auch nur ein besseres Sammeltaxi ;). Alle Fluggäste hatten sich am Schalter vorgestellt und waren eingecheckt. Wozu sollte man noch 45 Minuten warten? Verdutzt gingen wir schnell noch einmal auf die Toilette, eilten zum Flugzeug und hoben kurze Zeit später Richtung Arusha ab. In der Luft nicht weit von unserem Ziel durften wir den Gipfel des Kilimanjaro sozusagen auf Augenhöhe bewundern.</p>
<figure id="attachment_3569" aria-describedby="caption-attachment-3569" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-170929-9008.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3569 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-170929-9008-1024x576.jpg" alt="Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-170929-9008-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-170929-9008-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-170929-9008-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180908-170929-9008.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3569" class="wp-caption-text">Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/auf-safari-im-ruaha-nationalpark/">Auf Safari im Ruaha Nationalpark</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/auf-safari-im-ruaha-nationalpark/">Auf Safari im Ruaha Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Der Udzungwa Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2019 00:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Boma]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Mkwawa]]></category>
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		<category><![CDATA[Mkwawa]]></category>
		<category><![CDATA[Sanje]]></category>
		<category><![CDATA[Sanje Falls]]></category>
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		<category><![CDATA[Udzungwa]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Udzungwa Nationalpark ist landschaftlich ein ziemlicher Gegensatz zu Mikumi. Statt mit Savanne ist Udzungwa mit dichtem Regenwald bewachsen. Flora und Fauna unterscheiden sich damit sehr. Statt Löwen und Zebras sahen wir Affen und Schmetterlinge. Außerdem besuchten wir den höchsten Wasserfall in Tansanias Nationalparks. Ein Wald mitten in der Savanne Nur etwa 50 Straßenkilometer von &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/der-udzungwa-nationalpark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der Udzungwa Nationalpark“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Udzungwa Nationalpark ist landschaftlich ein ziemlicher Gegensatz zu <a href="http://wittmann-tours.de/auf-safari-im-mikumi-nationalpark">Mikumi</a>. Statt mit Savanne ist Udzungwa mit dichtem Regenwald bewachsen. Flora und Fauna unterscheiden sich damit sehr. Statt Löwen und Zebras sahen wir Affen und Schmetterlinge. Außerdem besuchten wir den höchsten Wasserfall in Tansanias Nationalparks.</p>
<figure id="attachment_3516" aria-describedby="caption-attachment-3516" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-115336-0899-HDR-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3516" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-115336-0899-HDR-Edit-1024x683.jpg" alt="Die Sanje Falls im Udzungwa Nationalpark. Mit 170 Metern Höhe sind sie die höchsten Wasserfälle in Tansanias Nationalparks." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-115336-0899-HDR-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-115336-0899-HDR-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-115336-0899-HDR-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-115336-0899-HDR-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3516" class="wp-caption-text">Die Sanje Falls im Udzungwa Nationalpark. Mit 170 Metern Höhe sind sie die höchsten Wasserfälle in Tansanias Nationalparks.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3514"></span></p>
<h2>Ein Wald mitten in der Savanne</h2>
<p>Nur etwa 50 Straßenkilometer von Mikumi entfernt (eigentlich handelt es sich um ein zusammenhängendes System aus Nationalparks) beginnen die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Eastern_Arc_Mountains">Eastern Arc Mountains</a> sich zu erheben. An ihren Ausläufern ändert sich die Landschaft schlagartig: In der Ebene erstrecken sich Felder, an den Hängen Wald. Die steilen Berge machen Landwirtschaft aufwändig bis unmöglich. Neben dieser geografischen Ursache gibt es auch eine kulturelle, die dazu geführt hat, dass die Bäume nicht abgeholzt wurden. Der Wald in den Bergen ist mit Tabus belegt. Wer z.B. eine bestimmte Baumart fällt, läuft Gefahr, in naher Zukunft von einem Löwen gefressen zu werden. Dieser Aberglaube war ein wirksamer Schutz für den Urwald.</p>
<figure id="attachment_3517" aria-describedby="caption-attachment-3517" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-102549-8605.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3517" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-102549-8605-1024x683.jpg" alt="Eine Karte des Udzungwa Nationalpark, viel Wald und wenige Straßen oder Wege. Wir kamen von Nordosten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-102549-8605-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-102549-8605-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-102549-8605-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-102549-8605.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3517" class="wp-caption-text">Eine Karte des Udzungwa Nationalparks zeigt viel Wald und wenige Straßen oder Wege. Wir kamen von Nordosten.</figcaption></figure>
<p>Trotzdem bedrohten in Udzungwa Abholzung und Wilderei das Ökosystem, daher wurde 1992 der Nationalpark gegründet. Von der Umgebung geografisch getrennt und dann unter Schutz gestellt, konnten sich viele Tiere und Pflanzen wie auf einer Insel über Jahrmillionen eigenständig entwickeln. Der Anteil der endemischen Pflanzen und Tiere ist sehr hoch und immer noch entdecken Forscher dort regelmäßig neue Arten. Im Nationalpark gibt es auch heute fast keine Straßen und nur wenige offizielle Wege.</p>
<figure id="attachment_3518" aria-describedby="caption-attachment-3518" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093402-8600.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3518" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093402-8600-1024x683.jpg" alt="Durchfahrt durch ein Dorf auf dem Weg nach Udzungwa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093402-8600-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093402-8600-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093402-8600-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093402-8600.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3518" class="wp-caption-text">Ortsdurchfahrt durch ein Dorf auf dem Weg nach Udzungwa</figcaption></figure>
<p>Auf dem Hinweg bogen wir vom Tanzam Highway nach Süden ab. Die Straße war erst ein schmales Asphaltband, später nur noch Piste, aber gut befahrbar. Dort bekamen wir einen ersten Eindruck vom ländlichen Tansania. Statt kahler Savanne gab es viele große Bäume und Palmen. Verglichen mit Madagaskar war die Infrastruktur insgesamt wesentlich besser. Besonders fielen uns Landmaschinen auf, die die Menschen offensichtlich bei der Arbeit unterstützten.</p>
<figure id="attachment_3519" aria-describedby="caption-attachment-3519" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093143-8598.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3519" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093143-8598-1024x683.jpg" alt="Nicht nur Muskelkraft sondern auch Traktoren werden in Tansanias Landwirtschaft eingesetzt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093143-8598-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093143-8598-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093143-8598-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-093143-8598.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3519" class="wp-caption-text">Nicht nur Muskelkraft, sondern auch Traktoren werden in Tansanias Landwirtschaft eingesetzt.</figcaption></figure>
<h2>Aufstieg zu den Sanje Falls</h2>
<p>Um den Wald kennenzulernen, unternahmen wir eine durchaus anstrengende Wanderung zur oberen Kante der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sanje_Falls">Sanje Falls</a>. Mit 170 Metern Höhe sind sie die höchsten Wasserfälle in Tansanias Nationalparks, ein etwas spezieller Superlativ. Für die Einschränkung sind vermutlich die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kalambo-F%C3%A4lle">Kalambo-Fälle</a> verantwortlich, die an der Grenze zu Sambia liegen und mindestens 221 Metern hoch sind.</p>
<figure id="attachment_3520" aria-describedby="caption-attachment-3520" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-112142-8613.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3520" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-112142-8613-1024x683.jpg" alt="Wegweiser zum der höchsten Wasserfall in Tansanias Nationalparks" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-112142-8613-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-112142-8613-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-112142-8613-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-112142-8613.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3520" class="wp-caption-text">Wegweiser zum höchsten Wasserfall in Tansanias Nationalparks</figcaption></figure>
<p>Der Weg führte mehr oder weniger konstant bergauf. Zwischendurch gab es allerdings immer wieder gute Gelegenheiten für kleine Verschnaufpausen, da uns Samuel, unser junger lokaler Führer, die Verwendung zahlreicher Pflanzen erklärte. Auch wenn der Wald offiziell ein Regenwald ist, so stellte er sich für uns im September eher als recht trocken dar. Von Juni bis Oktober (und Dezember bis Februar) ist Trockenzeit und es regnet in der Tat sehr selten.</p>
<figure id="attachment_3521" aria-describedby="caption-attachment-3521" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-124315-0912-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3521" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-124315-0912-HDR-1024x683.jpg" alt="Trotz Trockenzeit war der Wald saftig grün." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-124315-0912-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-124315-0912-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-124315-0912-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-124315-0912-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3521" class="wp-caption-text">Trotz Trockenzeit war der Wald saftig grün.</figcaption></figure>
<h2>Oben angekommen</h2>
<p>Oben angekommen erstreckte sich zu unseren Füßen ein scheinbar unendlicher Fernblick über die Ebene, die, gut bewässert durch das Nass aus den Udzungwa-Bergen, erstaunlicherweise fast flächendeckend grün war. Bevor wir uns zum wohlverdienten Picknick niederließen, besuchten wir erst die zwei oberen, nicht so hohen Stufen des Wasserfalls. In der Trockenzeit waren dies schon bemerkenswerte Katarakte, die allerdings in der Regenzeit um ein Vielfaches anschwellen.</p>
<figure id="attachment_3522" aria-describedby="caption-attachment-3522" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-125905-0919.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3522" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-125905-0919-1024x683.jpg" alt="Die untere der beiden oberen Stufen der Sanje Falls" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-125905-0919-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-125905-0919-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-125905-0919-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-125905-0919.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3522" class="wp-caption-text">Die untere der beiden oberen Stufen der Sanje Falls</figcaption></figure>
<p>Der Sanje Fluss ist eher unbedeutend und kurz. Im Internet findet man nichts darüber. Nur auf <a href="https://www.openstreetmap.org/way/135171104#map=14/-7.7763/36.9280">Openstreetmap</a> ist er eingezeichnet. Dort beginnt er kurz vor den Fällen und versickert nach wenigen Kilometern in der Ebene. Für die Trockenzeit entspricht das vermutlich den Tatsachen, in der Regenzeit mündet er aber bestimmt in den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruaha">Great Ruaha River</a>.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/7TEHZTROoPQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Große flache Felsen im Flussbett boten direkt an der Abbruchkante der Wasserfälle den perfekten Picknickplatz mit phantastischer Aussicht &#8211; natürlich ohne Absperrungen oder Warnschilder ;).</p>
<h2>Wildlife im Udzungwa Nationalpark</h2>
<p>Bisher hatten wir auf unserer Wanderung kaum Lebewesen gesehen. Natürlich gab es diverse Vögel und Schmetterlinge, aber die Affen zeigten sich erst beim Abstieg. Wir sahen zwei Gruppen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Stummelaffen">roten Stummelaffen</a> (Red Calabass Monkey). Ähnlich wie die Lemuren in Masoala waren sie schwer zu sichten, da sie ganz oben in den Bäumen saßen. Mit ihren lustigen Gesichtern und steilen Punkerfrisuren waren sie allerdings sehr sehenswert.</p>
<figure id="attachment_3524" aria-describedby="caption-attachment-3524" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-144244-1039.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3524" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-144244-1039-1024x683.jpg" alt="Eine Grupep von roten Stummelaffen (Red Calabass Monkeys)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-144244-1039-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-144244-1039-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-144244-1039-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-144244-1039.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3524" class="wp-caption-text">Eine Gruppe von roten Stummelaffen (Red Calabass Monkey)</figcaption></figure>
<p>Wieder am Fuß der Sanje Fälle angekommen, nutzen wir die Gelegenheit, um in einem natürlichen Becken in das erfrischend kühle Wasser des Sanje zu hüpfen. Später am Abend, zurück in Mikumi, machte der Regenwald (vielleicht) doch seinem Namen alle Ehre. Es regnete ein wenig. Bei uns fielen nur ein paar Tropfen, im Udzungwa-Wald aber vielleicht umso mehr.</p>
<figure id="attachment_3525" aria-describedby="caption-attachment-3525" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-155056-1056-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3525" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-155056-1056-HDR-1024x683.jpg" alt="Die Sanje Falls von unten betrachtet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-155056-1056-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-155056-1056-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-155056-1056-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180903-155056-1056-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3525" class="wp-caption-text">Die Sanje Falls von unten betrachtet</figcaption></figure>
<h2>Chief Mkwawa</h2>
<p>Nach einer letzten Übernachtung in Mikumi brachen wir am nächsten Morgen zum Ruaha Nationalpark auf. Auf der Weiterfahrt planten wir einen Zwischenhalt in der Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iringa">Iringa</a>, da es dort noch ein paar deutsche Kolonialgebäude geben sollte. Mit ein bisschen Glück durften wir unterwegs einen Abschnitt der lokalen Geschichte hautnah erleben. Kurz vor Iringa bogen wir unerwartet von der Hauptstraße nach links ab. Dort stand ein Denkmal, das von den Deutschen für ihre gefallenen Soldaten errichtet worden war. 1891 waren die Männer an dieser Stelle getötet worden, nachdem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chief_Mkwawa">Chief Mkwawa</a>, Stammesoberhaupt der Hehe, sie in einen Hinterhalt gelockt hatte. Dies war einer der wenigen vernichtenden Siege der Einheimischen über die Kolonialmacht.</p>
<figure id="attachment_3526" aria-describedby="caption-attachment-3526" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-104137-8649-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3526" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-104137-8649-Edit-1024x683.jpg" alt="Denkmal für die gefallenen deutschen Soldaten in der Schlacht von Lugalo Hills am 17.08.1891." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-104137-8649-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-104137-8649-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-104137-8649-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-104137-8649-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3526" class="wp-caption-text">Denkmal für die gefallenen deutschen Soldaten in der Schlacht von Lugalo Hills am 17.08.1891</figcaption></figure>
<p>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hehe">Hehe</a>, angeführt von Häuptling Mkwawa, waren damals der dominierende Stamm mit überregionalem Einfluss in der Gegend. Es dauerte 3 Jahre, bis die Deutschen sich für einen Gegenangriff gesammelt hatten und die Hehe besiegen konnten. Nach ihrer Niederlage führten die Hehe sechs Jahr lang einen Guerilla-Krieg gegen die Deutschen, bis Chief Mkwawa gefangen und erschossen wurde. Seinen abgetrennten Kopf schickte man als Beweis für seinen Tod nach Deutschland. Erst 1954 wurde sein Haupt an Tansania zurückgegeben.</p>
<figure id="attachment_3527" aria-describedby="caption-attachment-3527" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-103854-8647.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3527" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-103854-8647-1024x683.jpg" alt="Eine deutsche Beschriftung. Interessant, dass sie über ein Jahrhundert überlebt hat." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-103854-8647-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-103854-8647-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-103854-8647-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-103854-8647.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3527" class="wp-caption-text">Die deutsche Tafel am Denkmal hat mehr als ein Jahrhundert überdauert.</figcaption></figure>
<p>Zufälligerweise trafen wir am Denkmal einen Nachfahren von Chief Mkwawa. Es war ein offensichtlich wohlhabender Tansanier, der mit seiner Familie in einem modernen Pickup vorfuhr. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte uns die Geschichte seines Vorfahren am Ort des größten Sieges der Hehe über die Deutschen. Wir waren sehr beeindruckt und dankten dem Schicksal, das uns diese interessante Fügung hatte zuteil werden lassen. Der späte Nachfahre von Mkwawa gab sich sehr tolerant uns gegenüber und schien glücklicherweise keinen Groll gegen Deutsche zu hegen.</p>
<h2>Iringa Boma</h2>
<p>In der Tat gab es in Iringa noch ein paar deutsche Gebäude, allen voran die <a href="https://www.lonelyplanet.com/tanzania/iringa/attractions/iringa-boma/a/poi-sig/1583173/1001344">Iringa Boma</a>, das älteste Gebäude in Iringa, erbaut um 1900. &#8222;Boma&#8220; ist eigentlich Swahili und bedeutet soviel wie befestigtes Bauwerk oder Festung. Die Bedeutung des Wortes hat sich aber gewandelt und bezeichnet heute auch Kolonialgebäude wie dieses. Ursprünglich war die Boma ein Militärkrankenhaus, dann ein Verwaltungsgebäude und heute beherbergt sie ein Museum.</p>
<figure id="attachment_3531" aria-describedby="caption-attachment-3531" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-115519-8674.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3531" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-115519-8674-1024x683.jpg" alt="Die Iringa Boma, deutsche Wertarbeit frisch renoviert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-115519-8674-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-115519-8674-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-115519-8674-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-115519-8674.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3531" class="wp-caption-text">Die Iringa Boma, deutsche Wertarbeit frisch renoviert</figcaption></figure>
<p>Frisch renoviert (von der EU und Deutschland gefördert) erschien es fast ein wenig paradox, dass in der Ausstellung dort natürlich auch über die Heldentaten von Chief Mkwawa und über den Widerstand gegen die Deutschen berichtet wurde ;). Außerdem thematisierte die Ausstellung die Geschichte und Kultur der Hehe, widmete sich dem Wissen und den Praktiken von Naturheilern und stellte lokale Künstler vor. Insgesamt hat uns das Museum sehr gut gefallen: Ein Niveau, dass wir uns auch vom Nationalmuseum in Dar es Salaam gewünscht hätten ;).</p>
<figure id="attachment_3528" aria-describedby="caption-attachment-3528" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-114712-8666.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3528" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-114712-8666-1024x683.jpg" alt="Zwei moderne Hehes ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-114712-8666-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-114712-8666-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-114712-8666-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-114712-8666.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3528" class="wp-caption-text">Zwei hellhäutige Hehes <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt, in deren Straßen auch Markt abgehalten wurde, fuhren wir weiter nach Ruaha. Etwa 20 Kilometer von Iringa entfernt wandelte sich die Asphaltstraße zu einer Piste. Diese war jedoch erfreulich breit mit vielen Fahrspuren, oft sogar breiter als der mit Belag versehene Streifen des Tanzam Highway. Manchmal hatte sich zwar ein sehr ausgeprägtes Wellblech entwickelt, außerdem Schlaglöcher und Buckel, Isaac nutzte die Fahrbahn jedoch in ihrer ganzen Breite aus, um die beste Spur zu finden. Damit war es zwar sehr laut im Wagen, aber vergleichsweise bequem.</p>
<figure id="attachment_3529" aria-describedby="caption-attachment-3529" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-120044-8677.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3529" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-120044-8677-1024x683.jpg" alt="Straßenmarkt in Iringa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-120044-8677-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-120044-8677-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-120044-8677-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180904-120044-8677.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3529" class="wp-caption-text">Straßenmarkt in Iringa</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/der-udzungwa-nationalpark/">Der Udzungwa Nationalpark</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/der-udzungwa-nationalpark/">Der Udzungwa Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Auf Safari im Mikumi Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 00:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich waren wir ja insgesamt 14 Monate auf Safari (&#8222;Reise&#8220; auf Swahili ). Eine &#8222;echte&#8220; Safari wollten wir natürlich auch unternehmen. Statt einen der bekannten Nationalparks zu besuchen, die Serengeti oder den Ngorongoro Krater, entschieden wir uns für eine Route &#8222;off the beaten track&#8220;. Unsere erste Station war der Mikumi Nationalpark, danach fuhren wir in &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/auf-safari-im-mikumi-nationalpark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Auf Safari im Mikumi Nationalpark“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich waren wir ja insgesamt 14 Monate auf Safari (&#8222;Reise&#8220; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Safari">auf Swahili</a> ). Eine &#8222;echte&#8220; Safari wollten wir natürlich auch unternehmen. Statt einen der bekannten Nationalparks zu besuchen, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serengeti">Serengeti</a> oder den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ngorongoro">Ngorongoro Krater</a>, entschieden wir uns für eine Route &#8222;off the beaten track&#8220;. Unsere <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mikumi-Nationalpark">erste Station</a> war der Mikumi Nationalpark, danach fuhren wir in den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Udzungwa-Mountains-Nationalpark">Udzungwa Nationalpark</a> und abschließend waren wir noch drei Tage im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruaha-Nationalpark">Ruaha Nationalpark</a> unterwegs.</p>
<figure id="attachment_3497" aria-describedby="caption-attachment-3497" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-162953-8568-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3497" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-162953-8568-1-1024x683.jpg" alt="Von Wildtieren umringt am Eingang zum Mikumi Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-162953-8568-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-162953-8568-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-162953-8568-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-162953-8568-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3497" class="wp-caption-text">Von Wildtieren umringt am Eingang zum Mikumi Nationalpark</figcaption></figure>
<p><span id="more-3511"></span></p>
<h2>Safari-Auswahl</h2>
<p>Die Preise für Safaris in Tansania sind oft absurd hoch. Auf einer nach oben offenen Preisskala gibt es keine Grenzen. Mit den roten Elefanten im Geldbeutel auf den 10000 Tsh-Scheinen kommt man allerdings nicht weit. US-Dollars sind die Safari-Währung. Es ist kein Problem, mehr als 1000 Dollar pro Tag und Person auszugeben. Am unteren Ende der Skala bezeichnete der Reiseführer alles unter 200 Dollar pro Tag und Person als Reinfall mit Ansage.</p>
<figure id="attachment_3498" aria-describedby="caption-attachment-3498" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/APC_2985-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3498" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/APC_2985-1-768x1024.jpg" alt="Safari im Geldbeutel: 50 Tsh: Nashorn; 100 Tsh: Impalala; 200 Tsh: Löwe; 500 Tsh: Büffel; 2000 Tsh: Löwe; 5000 Tsh: Nashorn; 10000Tsh Elefant. Bei der Bezahlung einer Safari sind diese Scheine und Münzen allerdings wertlos." width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/APC_2985-1-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/APC_2985-1-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/APC_2985-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3498" class="wp-caption-text">Safari im Geldbeutel: 50 Tsh: Nashorn; 100 Tsh: Impala; 200 Tsh: Löwe; 500 Tsh: Büffel; 2000 Tsh: Löwe; 5000 Tsh: Nashorn; 10000 Tsh: Elefant. Bei der Bezahlung einer Safari sind diese Scheine und Münzen allerdings vollkommen wertlos.</figcaption></figure>
<p>Hinzu kommt, dass sich die meisten Safari-Anbieter in ausländischer Hand befinden und die Safari-Dollars damit nicht den Bürgern des Landes zugute kommen. Nach langer Recherche fanden wir einen relativ erschwinglichen tansanischen Anbieter, die <a href="http://www.ruahahilltoplodge.com/">Ruaha Hilltop Lodge</a>, mit guten Bewertungen. Über einen freundlichen E-Mail-Verkehr stellten wir ein individuelles Programm zusammen, überwiesen eine trotzdem stattliche Summe und erwarteten unsere Abholung in Dar es Salaam. Um eins vorweg zu nehmen: Einen Haken gab es nicht, die Ruaha Hilltop Lodge war ein Glücksgriff und wir haben die Safari sehr genossen. Und so brachen wir denn auf.</p>
<h2>Auf dem Tanzam Highway</h2>
<p>Wie geplant trafen wir Donard (den Sohn des Besitzer) am Vorabend der Abfahrt für ein kurzes Briefing in Dar es Salaam. Am nächsten Morgen starteten wir so früh wie möglich, um der Rush-Hour in Dar es Salaam zuvorzukommen und am gleichen Tag schon den ersten Game Drive unternehmen zu können. Die Stadt erwachte und interessanterweise nutzten Gruppen von Läufern die Kühle des Morgens für eine frühe Runde. Je weiter wir das Zentrum der Stadt hinter uns ließen, umso weniger Pkws waren auf den Straßen unterwegs. Wir sahen fast nur noch Busse in verschiedenen Größen sowie Lkws, die Personen bzw. Waren transportierten.</p>
<figure id="attachment_3499" aria-describedby="caption-attachment-3499" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/Map2Mikumi-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3499" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/Map2Mikumi-1-1024x725.jpg" alt="Die Route von Dar es Salaam nach Mikumi" width="525" height="372" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/Map2Mikumi-1-1024x725.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/Map2Mikumi-1-300x212.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/Map2Mikumi-1-768x544.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/Map2Mikumi-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3499" class="wp-caption-text">Die <a href="https://www.openstreetmap.org/directions?engine=fossgis_osrm_car&amp;route=-6.8160%2C39.2800%3B-7.4070%2C36.9730#map=8/-7.016/38.128">Route</a> von Dar es Salaam nach Mikumi (Quelle: Openstreetmap)</figcaption></figure>
<p>Wir folgten dem frisch von einer chinesischen Firma asphaltierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tanzam_Highway">Tanzam Highway</a> landeinwärts. Die Straßenschilder waren trotzdem meist auf Englisch ;), nur wenige auf Swahili. Den einheimischen Fahrstil beschrieb unser gedruckter Reiseführer in vielen Kapiteln als quasi selbstmörderisch. In der Tat sahen wir einige Fahrzeugwracks am Straßenrand: verunglückte Tanklaster oder Pkws im Graben. Vor allem moderne Überlandbusse zeigten waghalsige Überholmanöver. Nach den Beschreibungen hätten wir es uns allerdings schlimmer vorgestellt. &#8211; Vielleicht war unsere subjektive Wahrnehmung des Verkehrsgeschehens aber auch schon durch unsere Erfahrungen in einigen unserer bisherigen Reiseländer abgestumpft worden. &#8211; Unser Fahrer Patrick jedenfalls fuhr ruhig und besonnen, 80km/h über Land, 50km/h im Ort. An das Überholverbot im Ort hielt sich eigentlich jeder.</p>
<figure id="attachment_3500" aria-describedby="caption-attachment-3500" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-122815-8543-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3500" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-122815-8543-1-1024x683.jpg" alt="Auf dem Weg nach Westen ins Landesinnnere auf dem Tanzam Highway" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-122815-8543-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-122815-8543-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-122815-8543-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-122815-8543-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3500" class="wp-caption-text">Auf dem Weg nach Westen ins Landesinnere auf dem Tanzam Highway</figcaption></figure>
<p>Vielleicht lag das auch an der beachtlichen Polizeipräsenz. Unterwegs hielten uns die Staatsbediensteten trotz vorschriftsmäßiger Fahrweise mehrmals an: zum Prüfen des Autos, um Nachzusehen, ob es unbezahlte Strafen gab, und zur Kontrolle des Versicherungsstatus und der Zulassung. Dabei trugen die Herren Polizisten schnieke, strahlend weiße Uniformen, zu denen auch ein elegantes Stöckchen gehörte, das sie sich autoritär unter einen Arm klemmten. So sahen sie fast wie Kolonialherren aus ;).</p>
<h2>Die erste Mikumi Durchfahrt</h2>
<p>Der Tanzam Highway führt direkt durch den Mikumi Nationalpark. Paviane, Elefanten, Zebras und Giraffen sahen wir direkt von der Straße aus, auch wenn es manchmal schwierig war, zu verlangsamen, geschweige denn anzuhalten. Interessanterweise sollen die Tiere gelernt haben, dass sie in der Nähe der Straße sicher vor Räubern sind. Diese mögen den Lärm des Verkehrs nicht. Unglücklicherweise sind sich die Tiere aber der Gefahr durch die Fahrzeuge nicht bewusst.</p>
<figure id="attachment_3501" aria-describedby="caption-attachment-3501" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-132646-8550-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3501" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-132646-8550-1-1024x683.jpg" alt="Zebra-Crossing im Mikumi Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-132646-8550-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-132646-8550-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-132646-8550-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-132646-8550-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3501" class="wp-caption-text">Zebra-Crossing im Mikumi Nationalpark</figcaption></figure>
<p>Wildunfälle sind hier, vor allem nachts, leider sehr häufig. Straßenschilder wiesen drastische Strafen aus. Eine Antilope zu überfahren kostet 325 USD, einen Löwen 4900 USD und einen Elefanten sogar 15.000 USD &#8211; dann hat man allerdings zudem auch noch einen Totalschaden des eigenen Autos zu verbuchen ;).</p>
<figure id="attachment_3502" aria-describedby="caption-attachment-3502" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-130912-8546-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3502" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-130912-8546-1-1024x683.jpg" alt="Ein Unfall mit einem Elefanten ist eine teure Angelegenheit." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-130912-8546-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-130912-8546-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-130912-8546-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-130912-8546-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3502" class="wp-caption-text">Ein Unfall mit einem Elefanten ist eine teure Angelegenheit.</figcaption></figure>
<p>Kurz nach der Westgrenze des Parks bogen wir links ab. Nach 15 weiteren Pistenminuten erreichten wir die Mikumi Safari Lodge in einem lichten Wäldchen, wo wir gerade die einzigen Gäste waren. Karibu, herzlich willkommen! Das gesamte Personal war sehr zuvorkommend und freundlich. Sie hatten anscheinend alle den gleichen Hospitality-Kurs absolviert. Fast jede Konversation endete mit den Worten &#8222;You are most welcome!&#8220;. (Fußnote: Man würde sich wünschen, die Deutsche Bahn würde den gleichen Kurs einführen, wenn mal wieder ein Schaffner in einen fast leeren Waggon kommt und vor sich hin brummelt, direkt vor einem stehend: &#8222;Die zugestiegenen Fahrgäste die Fahrscheine bitte!&#8220;)</p>
<figure id="attachment_3503" aria-describedby="caption-attachment-3503" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-154837-8560-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3503" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-154837-8560-1-1024x683.jpg" alt="Auf den letzten Metern zur Mikumi Safari Lodge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-154837-8560-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-154837-8560-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-154837-8560-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-154837-8560-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3503" class="wp-caption-text">Auf den letzten Metern zur Mikumi Safari Lodge</figcaption></figure>
<h2>Auf Pirschfahrt durch den Mikumi Nationalpark</h2>
<p>Nach der Mittagshitze starteten wir auf die erste echte Pirschfahrt. Unser Jeep offenbarte dabei ungeahnte Möglichkeiten. Das Dach ließ sich zu etwa 70% öffnen, spendete dabei sogar Schatten. So konnten wir stehend und ohne störende Fensterscheibe die Savanne an uns vorbeiziehen und uns den erfrischenden Fahrtwind um die Nase wehen lassen.</p>
<figure id="attachment_3504" aria-describedby="caption-attachment-3504" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-175345-8594-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3504" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-175345-8594-2-1024x683.jpg" alt="Bester Ausblick von Safari-Jeep" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-175345-8594-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-175345-8594-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-175345-8594-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-175345-8594-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3504" class="wp-caption-text">Bester Ausblick aus dem Safari-Jeep</figcaption></figure>
<p>Und tatsächlich gab es viele Tiere zu sehen. Warzenschweine liefen durch das hohe Gras, auf der Flucht vor uns immer das Schwänzchen mit dem Puschel kerzengerade in die Höhe gereckt. Elefanten durchstreiften die Ebene oder Abschnitte mit meterhohem, zu Recht so benanntem Elefantengras, das sie vollständig vor unseren Blicken verbarg. Außerdem sahen wir einige Zebras in kleinen Herden.</p>
<figure id="attachment_3505" aria-describedby="caption-attachment-3505" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-160003-0776.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3505" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-160003-0776-1024x683.jpg" alt="Zwei freundliche Zebras lächeln und zu." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-160003-0776-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-160003-0776-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-160003-0776-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-160003-0776.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3505" class="wp-caption-text">Zwei freundliche Zebras lächeln uns zu.</figcaption></figure>
<h2>Die Löwen-Romanze</h2>
<p>Auf Safari gibt es mehrere Strategien. Natürlich versuchten wir, Guide und Fahrer, selbst möglichst viele Tiere zu sichten. Alternativ kann man auch die anderen Fahrzeuge beobachten, um zu sehen, ob deren Insassen interessante Fauna entdeckt haben. Unser Führer wendete noch eine dritte Taktik an: Immer wenn wir ein anderes Auto trafen, fragte er, was die Leute gesehen hätten, natürlich auf Swahili. So wusste Donard, was zu erwarten war. Unser Geländewagen hielt an und er fragte: &#8222;Do you see the lions?&#8220; Wir antworteten: &#8222;Which lions?&#8220; Tatsächlich lagen drei Löwen kaum 10 Meter von uns entfernt halb verborgen im trockenen Gras.</p>
<figure id="attachment_3506" aria-describedby="caption-attachment-3506" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-170841-0794.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3506" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-170841-0794-1024x683.jpg" alt="Perfekt getarnte Löwen im Gras" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-170841-0794-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-170841-0794-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-170841-0794-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-170841-0794.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3506" class="wp-caption-text">Löwen perfekt getarnt im Gras</figcaption></figure>
<p>Die Löwen (auf Kiswahili <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Simba">Simba</a>), ein männlicher und zwei weibliche, waren schon seit dem Morgen dort und ruhten sich aus. Der König der Tiere schaute manchmal auf und in die Runde. Nach gut 10 Minuten erhoben sich das Männchen und ein Weibchen, bewegten sich wenige Meter fort und vergnügten sich miteinander. Der Akt dauerte nur wenige Sekunden, soll sich aber alle 15 Minuten wiederholen, 5 Tage lang, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Löwe#Fortpflanzung_und_Entwicklung">bis zu 40 mal am Tag</a>, damit es mit dem Nachwuchs auch wirklich klappt.</p>
<figure id="attachment_3507" aria-describedby="caption-attachment-3507" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172221-0819.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3507" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172221-0819-1024x683.jpg" alt="Ein stattliches Löwenpärchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172221-0819-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172221-0819-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172221-0819-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172221-0819.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3507" class="wp-caption-text">Ein stattliches Löwenpärchen</figcaption></figure>
<h2>Fahrt in den Sonnenuntergang</h2>
<p>Da wir den Park bis Sonnenuntergang verlassen mussten, kehrten wir allmählich um. Das war eigentlich schade, da viele Tiere um diese Zeit in dem Maße aktiver wurden, in dem die Hitze des Tages wich. Neben der typisch afrikanischen Safari-Fauna gab es auch einige nicht so bekannte Arten,  <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Helmperlhuhn">Perlhühner</a> zum Beispiel. In Gruppen von ca. 25 Tieren leben sie genauso wie Zebras oder Giraffen in den Steppen Afrikas und fallen durch ihr hübsch gepunktetes Gefieder auf.</p>
<figure id="attachment_3508" aria-describedby="caption-attachment-3508" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172858-0834.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3508" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172858-0834-1024x683.jpg" alt="Ein Helmperlhuhn" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172858-0834-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172858-0834-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172858-0834-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-172858-0834.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3508" class="wp-caption-text">Ein Helmperlhuhn</figcaption></figure>
<p>Auch wenn die Räuber in der Regel die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so sind doch Antilopen nicht minder elegant. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Park graste eine große Herde Impalas direkt neben unserer Fahrspur, angeführt von einem stattlichen Männchen. Erst als wir anhielten setzte der Fluchtinstinkt ein und einige der kleinen Antilopen hüpften in gewaltigen Sprüngen vor uns davon.</p>
<figure id="attachment_3509" aria-describedby="caption-attachment-3509" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-180954-0867.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3509" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-180954-0867-1024x683.jpg" alt="Der Impala-Boss und seine Herde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-180954-0867-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-180954-0867-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-180954-0867-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-180954-0867.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3509" class="wp-caption-text">Der Impala-Boss und seine Herde</figcaption></figure>
<p>Für den ersten Tag war die &#8222;Ausbeute&#8220; sehr beachtlich, nennen wir es Big Three: Elefanten, sogar einen Büffel und die Löwen, dazu Zebras, Antilopen, viele Vögel. Safari-Herz, was willst du mehr? Und für uns war dies nur der Auftakt, bald würden weitere Safari-Tage folgen.</p>
<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-181840-0889.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3510" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-181840-0889-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang über Mikumi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-181840-0889-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-181840-0889-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-181840-0889-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180902-181840-0889.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über dem Mikumi Nationalpark</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/auf-safari-im-mikumi-nationalpark/">Auf Safari im Mikumi Nationalpark</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/auf-safari-im-mikumi-nationalpark/">Auf Safari im Mikumi Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Dar es Salaam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 00:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Askari]]></category>
		<category><![CDATA[Dar es Salaam]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch-Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Fähre]]></category>
		<category><![CDATA[Julius Nyerere]]></category>
		<category><![CDATA[Kariakoo]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Uhuru]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer Woche auf Sansibar setzten wir mit der Fähre auf das Festland nach Dar es Salaam über. Dar ist die größte Stadt Tansanias. 1973 verlor sie zwar ihren Status als offizielle Hauptstadt (stattdessen heute Dodoma), fungiert allerdings immer noch als de-facto Kapitale. Interessanterweise ist Dar es Salaam keine altehrwürdige Stadt, sondern hat nur eine &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/dar-es-salaam/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Dar es Salaam“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Woche auf <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/">Sansibar</a> setzten wir mit der Fähre auf das Festland nach Dar es Salaam über. Dar ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Daressalam">größte Stadt Tansanias</a>. 1973 verlor sie zwar ihren Status als offizielle Hauptstadt (stattdessen heute <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dodoma">Dodoma</a>), fungiert allerdings immer noch als de-facto Kapitale. Interessanterweise ist Dar es Salaam keine altehrwürdige Stadt, sondern hat nur eine relativ kurze (koloniale) Geschichte vorzuweisen.</p>
<figure id="attachment_3465" aria-describedby="caption-attachment-3465" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3465" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-1024x576.jpg" alt="Blick über Dar es Salaam: Vor 100 Jahren noch ein Dorf mit 20.000 Einwohner, heute eine Multi-Millionenstadt" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3465" class="wp-caption-text">Blick über Dar es Salaam: Vor 100 Jahren noch ein Dorf mit 20.000 Einwohnern, heute eine Multi-Millionenstadt</figcaption></figure>
<p><span id="more-3472"></span></p>
<h2>Ausreise aus Sansibar</h2>
<p>Bevor wir uns auf der Fähre einschiffen durften, mussten wir offiziell aus Sansibar ausreisen. Im Gegensatz zur innerdeutsch-bayrischen Grenze, über die ja gerne gewitzelt wird, existierte hier eine reale Grenze innerhalb des Landes. Der formale Akt war scheinbar wichtig. Generell fragte ich mich an vielen Grenzübergängen: Was passiert eigentlich mit all den Ein- und Ausreiseformularen? Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass sie eigentlich nur der Überprüfung dienen, ob der Reisende intelligent genug ist, seinen Pass abschreiben zu können, vor allem in Zeiten von maschinenlesbaren Ausweisdokumenten.</p>
<figure id="attachment_3466" aria-describedby="caption-attachment-3466" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3466" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-1024x683.jpg" alt="Typische Segelboote vor Sansibar. Unser Fähre war deutlich moderner." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3466" class="wp-caption-text">Traditionelle Dhaus vor der Küste Sansibars. Glücklicherweise war unsere Fähre deutlich moderner.</figcaption></figure>
<p>Bei der &#8222;Ausreise&#8220; von Sansibar nach Tanganjika wurde dieser Prozess in all seiner Absurdität zelebriert. Bevor man sich in die eher chaotische Schlange mehr drängte als stellte, sollte man besser (um der Zurückweisung zu entgehen) brav seinen Namen, Vornamen, Passnummer und viele andere spannende Daten in ein etwa DIN A6-großes Formular eingetragen haben. Natürlich gab es keinen geeigneten Platz, wo man dieses wichtige Dokument hätte ausfüllen können. So ein Rucksack als Unterlage ist zwar der Schönschrift nicht unbedingt zuträglich, aber wir gaben natürlich trotzdem unser Bestes.</p>
<figure id="attachment_3467" aria-describedby="caption-attachment-3467" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3467" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-1024x576.jpg" alt="Blick zurück auf Stone Town. Rechts das House of Wonders." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3467" class="wp-caption-text">Blick zurück auf Stone Town. Rechts das House of Wonders.</figcaption></figure>
<p>War man endlich an der Reihe, reichte man das ausgefüllte Formular, Ticket und Pass durch ein Fenster. Und nun geschah das Unglaubliche: Der Beamte drehte das Formular ungesehen um, stempelte es auf der Rückseite ab, malte noch einen Kringel dazu und dann landete es auf einem chaotischen Haufen (und dieser bei Feierabend im Mülleimer?). Wo war hier der Respekt vor der Autorität des geschriebenen Wortes, vor der Erhabenheit des Dokumentes? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wenigstens verglich er schließlich den Namen im Pass mit dem Namen auf dem Ticket (nachdem das Ticket schon zweimal abgestempelt worden war). Das nächste Mal trage ich &#8222;Kermit der Frosch&#8220; auf so einem Formular ein, nur um einmal auszuprobieren, ob ich darauf dann auch einen Stempel bekomme oder nicht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Mit der Fähre auf das Festland</h2>
<p>Nachdem wir den formalen Akt erledigt hatten, passierten wir einen Metalldetektor, der bei jedem Passagier energisch piepte, was allerdings die Sicherheitskräfte nicht im geringsten in ihrer lässigen Passivität zu erschüttern vermochte. Das Gepäck wurde ebenfalls durchleuchtet, bzw. es fuhr auf einem Laufband durch ein großes Gerät. Und dann Gepäck abgeben? Jein. Einen Sticker sollten wir ausfüllen und daraufkleben, aber tragen mussten wir es selbst (vielleicht auch besser so). So versuchten wir, den Abfertigungsprozess so gut wie möglich zu begreifen und zu unterstützen und amüsierten uns nebenbei, dass auf dem Bildschirm des Wartebereichs das kerngesunde TV-Programm von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tanzania_Broadcasting_Corporation">TBC</a> lief ;).</p>
<figure id="attachment_3468" aria-describedby="caption-attachment-3468" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3468" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-1024x683.jpg" alt="TBC: Tanzania Broadcasting Corporation" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3468" class="wp-caption-text">TBC: Tanzania Broadcasting Corporation</figcaption></figure>
<p>Die Fähre war modern und moderat überbucht, wir saßen auf dem Fußboden und auf den Treppenstufen. Schnell verschwand Sansibar am Horizont. Bei bewölktem und recht windigen Wetter erklomm die Fähre langgezogene Wellenberge und durchfuhr die zugehörigen Wellentäler, so dass es kaum möglich war, zu stehen, ohne sich festzuhalten. Viele Einheimische hatten sichtbar mit Seekrankheit zu kämpfen. Für die 85 Kilometer bis nach Dar es Salaam brauchten wir 2 Stunden.</p>
<figure id="attachment_3469" aria-describedby="caption-attachment-3469" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3469" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-1024x576.jpg" alt="Die Skyline von Dar es Salaam kommt in Sicht." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3469" class="wp-caption-text">Die Skyline von Dar es Salaam kommt in Sicht.</figcaption></figure>
<h2>Angekommen in Dar es Salaam</h2>
<p>In Dar es Salaam angekommen, offenbarte sich die Großstadt mit Allem, was dazugehört. Es war laut, hektisch, unübersichtlich. Jede Menge Menschen, die alle nur unser Bestes wollten, begrüßten uns überschwänglich und boten uns Taxis, Hotels und vieles mehr an. Da wir wussten, wohin wir wollten und was der Transfer kosten sollte, gingen wir einfach weiter und hielten erst etwa 300 Meter vom Anleger entfernt an, um ein Uber zu rufen.</p>
<figure id="attachment_3470" aria-describedby="caption-attachment-3470" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3470" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-1024x683.jpg" alt="Eine typische Straßenszene aus Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3470" class="wp-caption-text">Eine typische Straßenszene aus Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Die App hatte vor allem in einer solchen Situation viele Vorteile und half uns, kein leichtes Opfer des Nepp zu werden. Bei Uber sind die Preise fest und nicht verhandelbar, der Fahrer ist registriert (den Namen sollte man trotzdem erfragen und überprüfen) und das Ganze funktionierte schnell und zuverlässig. Im Gegensatz zu Brasilien sprach jeder Uber-Fahrer Englisch, was daran liegt, dass in Tansania ab der Sekundarstufe <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/Education_in_Tanzania">auf Englisch unterrichtet wird</a>.</p>
<figure id="attachment_3471" aria-describedby="caption-attachment-3471" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3471" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-1024x683.jpg" alt="Der moderne Business District von Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3471" class="wp-caption-text">Der moderne Business District von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Der Empfang in Dar es Salaam konnte schon einschüchternd wirken und der Reiseführer tat sein Übriges, unsere Befürchtungen zu schüren, mit Passagen wie &#8222;Nimm nur so viel Bargeld auf die Straße mit, wie Du bereit bist, zu verlieren&#8220;. Und ja, Wachsamkeit war wichtig, wie in eigentlich jeder Großstadt. Trotzdem fühlten wir uns tagsüber überall sicher. Abends fragten wir im Hotel, ob es OK wäre, im Dunklen zum ausgewählten Restaurant zu laufen, was immer mit Vorsichtsbelehrungen (keine Wertsachen, Telefon in der Hosentasche lassen) verknüpft, aber bejaht wurde. Auch wenn es vielleicht eine eingebildete Unsicherheit war, an einen Abend fuhren wir trotzdem mit dem Taxi wieder zurück zum Hotel, da die Straßen schon auf dem Hinweg sehr dunkel und leer waren und auf dem Rückweg wohl umso mehr.</p>
<h2>Der Kariakoo Markt und die umgebenden Straßenmärkte</h2>
<p>In <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kariakoo">Kariakoo</a> sollte man nachts beispielsweise besser nicht unterwegs sein. Tagsüber ist der Stadtteil (mehr als an anderen Orten in der Stadt) ein riesiger Markt mit vielen kleinen Ständen und einer Markthalle im Zentrum. Das Angebot war vielfältig: Bürsten, Besen, meist in quietschbunten Farben, Teller, Töpfe, Besteck, Schüsseln, Pfannen, Tonnen und Wannen, Mülleimer, Siebe und vieles mehr rund um den Haushalt wurde feilgeboten. In der Markthalle befand sich ein Baumarkt mit Groß- und Kleingeräten, Düngemitteln, Samen etc. Außerdem hätte man Handyhüllen, Gürtel, Kleidung, Schuhe, Flipflops, Stoffe, Garne erwerben können &#8211; nur Zwirn haben wir leider nirgendwo gefunden. Unsere Vorräte gingen zur Neige, das meiste hatten wir schon im Rahmen von Flickarbeiten in unsere Ausrüstung eingearbeitet.</p>
<figure id="attachment_3473" aria-describedby="caption-attachment-3473" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3473" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-1024x683.jpg" alt="Der Kariakoo Markt ist eigentlich ein Stadtteil, wo überall auf der Straße alles mögliche verkauft wird." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3473" class="wp-caption-text">Der Kariakoo Markt ist eigentlich ein Stadtteil, in dem überall auf der Straße alles Mögliche verkauft wird.</figcaption></figure>
<p>Früchte und Gemüse waren meistens akkurat arrangiert und oft zu hübschen kleinen Pyramiden aufgeschichtet: Äpfel, Avocados, Orangen (auch geschält, mit verbleibender weißer Schicht der Schale), Zuckerrohr, Jackfruit, Bananen, Trauben. Viele Verkäufer saßen einfach nur auf der Straße vor einer Schüssel oder einem Korb mit Maniok, Bohnen oder Kokosnüssen. Andere hatten eine Art Bauchladen oder schoben einen kleinen Wagen mit Zahnpasta, Seife, Windeln, Kämmen, Bürsten, Wäscheleinen, Wattestäbchen. Bei diesem Überangebot auf den Straßen war ein Supermarkt völlig überflüssig und das Warenangebot verteilte sich räumlich noch weiter als im größten Super-Center.</p>
<figure id="attachment_3474" aria-describedby="caption-attachment-3474" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3474" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-1024x683.jpg" alt="In Kariakoo ist der ganze Stadtteil scheinbar ein Markt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3474" class="wp-caption-text">In Kariakoo ist der ganze Stadtteil scheinbar ein einziger Markt.</figcaption></figure>
<h2>Kleinstunternehmer auf der Straße</h2>
<p>Schließlich kauften wir dann doch noch etwas ein: Zahnpasta. Die junge Frau war beinahe erstaunt, dass wir bei ihr einkaufen wollten. Womöglich hatte sie noch nie internationale Kundschaft.</p>
<figure id="attachment_3475" aria-describedby="caption-attachment-3475" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3475" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-1024x683.jpg" alt="Die kleine Form des Kleinunternehmertums. Diese Frauen verkaufen aus einer Schüssel Obst und Gemüse." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3475" class="wp-caption-text">Die grundlegende Form des Kleinunternehmertums: Diese Frauen verkaufen Obst und Gemüse in einer Schüssel.</figcaption></figure>
<p>Ein typisches Geräusch in Dar es Salaam erzeugten fliegende Händler, die eine paar große Münzen in der einen Hand klimpern ließen und damit wie mit einem Glöckchen Aufmerksamkeit auf sich zogen. Diese Technik und dieser Klang waren weltweit einzigartig. In der anderen Hand trugen sie einen Korb mit in Papiertütchen verpackten Erdnüssen, Zigaretten oder anderen Kleinigkeiten.</p>
<figure id="attachment_3476" aria-describedby="caption-attachment-3476" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3476" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-1024x683.jpg" alt="Ein Zuckerrohrverkäufer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3476" class="wp-caption-text">Ein Zuckerrohrverkäufer</figcaption></figure>
<p>Ab und zu wurden wir angesprochen, ob wir nicht ein Taxi, Stadttouren, Safaris oder Ähnliches bräuchten. Klar, wir waren eindeutig als Wazungu zu erkennen, und klar, man kann es ja mal versuchen. Taxi, vielleicht, aber wer bucht ernsthaft einfach so von einem wildfremden Menschen auf der Straße eine Safari? Wir wunderten uns ein wenig, aber Hakuna Matata, kein Problem, vielleicht ein anderes Mal.</p>
<h2>Dar es Salaams (koloniale) Geschichte</h2>
<p>Auch wenn Dar es Salaam größtenteils eine architektonisch nicht sehr aufregende Stadt ist, so befinden sich direkt in der Nähe des Hafens, im alten Stadtzentrum, einige interessante koloniale Gebäude. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Azania-Front-Kathedrale">Azania-Front-Kathedrale</a> zum Beispiel wurde im ausklingenden 18. Jahrhundert von evangelisch-lutherischen Missionaren gebaut. Dar es Salaam war damals gerade die Hauptstadt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Ostafrika">Deutsch-Ostafrika</a> geworden und hatte nur etwa 13.500 Einwohner.</p>
<figure id="attachment_3477" aria-describedby="caption-attachment-3477" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3477 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-1024x683.jpg" alt="Die Azania-Front-Kathedrale, erbaut 1898-1899. Damals war sie bestimmt das größte Gebäude in Dar es Salaam." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3477" class="wp-caption-text">Die Azania-Front-Kathedrale, erbaut 1898-1899. Damals war sie bestimmt das größte Gebäude von Dar es Salaam.</figcaption></figure>
<p>Nach dem ersten Weltkrieg übernahmen die Engländer die Herrschaft über die deutsche Kolonie. Interessanterweise ehrten die Engländer die Tansanier, die als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Askari">Askari</a> im ersten Weltkrieg für sie gekämpft hatten mit einem Standbild. Das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Askari_Monument">Askari-Denkmal</a> steht heute, wie so manche Sehenswürdigkeit in Dar es Salaam, in der Mitte eines Kreisverkehrs.</p>
<figure id="attachment_3478" aria-describedby="caption-attachment-3478" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3478" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-1024x683.jpg" alt="Das Askari-Denkmal von Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3478" class="wp-caption-text">Das Askari-Denkmal von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Ein Symbol der Unabhängigkeit Tansanias am 9. Dezember 1961 ist das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Uhuru_Monument">Uhuru Denkmal</a>, welches eine Replik der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Uhuru_Torch">Uhuru Fackel</a>, der Fackel der Freiheit, zeigt. Diese Fackel wurde am Tage der Unabhängigkeit auf dem Gipfel des Kilimanjaro entzündet, um der jungen Nation das Licht der Hoffnung, der Liebe und des Respekts zu bringen. Diesem Symbol begegneten wir auch noch an anderen Orten im Land und es ist Bestandteil des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Tansanias">Wappens von Tansania</a>.</p>
<figure id="attachment_3479" aria-describedby="caption-attachment-3479" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3479" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-1024x683.jpg" alt="Das Uhuru Denkmal mit der Uhuru Fackel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3479" class="wp-caption-text">Das Uhuru Denkmal mit der Uhuru Fackel</figcaption></figure>
<h2>Im Nationalmuseum von Dar es Salaam</h2>
<p>Die verschiedenen Phasen der Geschichte Tansanias waren auch das Thema der Ausstellungen des Nationalmuseums, dessen Abteilungen allerdings von sehr gemischter Qualität waren. Sehr modern aufbereitet war eine Exposition über die Geschichte der Menschheit. Solch eine Ausstellung darf anscheinend in keinem Nationalmuseum Ostafrikas, das als Wiege der Menschheit betrachtet wird, fehlen. Trostlos hingegen wirkte die Biologie-Abteilung, die aus leeren Glaskästen, verstaubten Knochen, aufgespießten Schmetterlingen und wenigen bestückten Aquarien bestand.</p>
<figure id="attachment_3480" aria-describedby="caption-attachment-3480" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3480" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-1024x683.jpg" alt="Die traurige Biologie-Ausstellung im Nationalmuseum von Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3480" class="wp-caption-text">Die traurige Biologie-Ausstellung im Nationalmuseum von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Sehr interessant hingegen waren die Ausstellungen zur kolonialen und Zeitgeschichte. Zum Beispiel amüsierten wir uns über einen alten Stadtplan von Dar es Salaam, der eine kleine Ortschaft zeigte und durch deutsche Beschriftungen und Straßennamen komplettiert wurde. Dort, wo heute unser Hotel zwischen vielen anderen 10-stöckigen Häusern stand, hatte sich früher nur Wald befunden, außerdem waren Öl- und Kokospalmen eingezeichnet.</p>
<figure id="attachment_3481" aria-describedby="caption-attachment-3481" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3481" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-1024x683.jpg" alt="Dar es Salaam ano 1911" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3481" class="wp-caption-text">Dar es Salaam anno 1911</figcaption></figure>
<h2>Julius Nyerere, der Vater der Nation</h2>
<p>Als politische Persönlichkeit übertrifft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Nyerere">Julius Nyerere</a> alle anderen Tansanier an Berühmtheit und Ansehen. 24 Jahre lang war er Staatsoberhaupt und viermal wählten ihn die Bürger erneut zum Präsidenten. Vorher hatte er Tanganjika friedlich in die Unabhängigkeit geführt. Das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.</p>
<figure id="attachment_3482" aria-describedby="caption-attachment-3482" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3482" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-1024x825.jpg" alt="Fotos von Julius Nyerere im Nationalmuseum von Dar es Salaam" width="525" height="423" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-1024x825.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-300x242.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-768x619.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3482" class="wp-caption-text">Fotos von Julius Nyerere im Nationalmuseum von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Wirtschaftlich gingen seine Konzepte leider nicht auf. Nach der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arusha-Deklaration">Arusha-Deklaration</a> im Jahre 1967 baute er Tansania kommunistisch um, die Nation sollte ich selbst versorgen. Er verstaatlichte Banken und andere Unternehmen, es fanden (zwangsweise) Umsiedlungen in sog. Ujumaas, sozialistische Dorfgemeinschaften, statt und er reformierte das Schulsystem. Die Alphabetisierungsquote stieg an, die Korruption allerdings auch und der ersehnte Aufschwung blieb aus.</p>
<figure id="attachment_3483" aria-describedby="caption-attachment-3483" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3483" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-1024x528.jpg" alt="Julius Nyerere auf dem 1000 Tsh-Schein: Hier führt es auch den Ehrentitel Mwalimu (&quot;Lehrer&quot;)." width="525" height="271" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-1024x528.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-300x155.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-768x396.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3483" class="wp-caption-text">Julius Nyerere auf dem 1000 Tsh-Schein: Hier führt er auch den Ehrentitel „Mwalimu“ (Lehrer).</figcaption></figure>
<p>Trotzdem hält Tansania Nyereres Ansehen weiterhin hoch. Durch seine friedlichen und toleranten politischen Überzeugungen konnte er Tansania über alle Stammesgrenzen hinweg als zusammengehörige Nation einen. Die Tansanier fühlen sich in der Gegenwart als Bürger eines Landes, obwohl sie einem der 129 verschiedenen Stämme angehören. Dafür bezeichnen die Menschen Nyerere auch heute noch als &#8222;Mwalimu&#8220; (Lehrer) und &#8222;Baba wa Taifa&#8220; (Vater der Nation).</p>
<h2>Dar es Salaam, interessanter als erwartet</h2>
<p>Zugegebenermaßen wird es Dar es Salaam nicht auf die Top-10-Liste der Lieblingsorte unserer Weltreise schaffen, aber die Stadt hat dennoch unsere Erwartungen übertroffen. Als Überbrückungsstation zwischen Sansibar und Safari geplant, zeigte uns Dar die Dynamik einer afrikanischen Großstadt mit einer kurzen, aber sehr interessanten Geschichte.</p>
<figure id="attachment_3484" aria-describedby="caption-attachment-3484" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3484" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-1024x683.jpg" alt="Gut eine Woche später flogen wir zurück nach Dar es Salaam (und weiter nach Arusha). Zwischendurch waren wir auf Safari." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3484" class="wp-caption-text">Gut eine Woche später flogen wir zurück nach Dar es Salaam (und weiter nach Arusha). Zwischendurch gingen wir auf Safari.</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/dar-es-salaam/">Dar es Salaam</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/dar-es-salaam/">Dar es Salaam</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Tansania: Sansibar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2019 00:01:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tansania war das erste Land, das wir auf dem afrikanischen Kontinent besuchten. Wir planten, eine Safari zu unternehmen und ein Land kennenzulernen, über das wir schon viel gehört und gelesen hatten. Unsere erste Station war, noch nicht ganz auf dem afrikanischen Festland, eine Woche auf Sansibar. Schon der Name der Insel beschwört Vorstellungen von Strand, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Erste Eindrücke aus Tansania: Sansibar“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tansania war das erste Land, das wir auf dem afrikanischen Kontinent besuchten. Wir planten, eine Safari zu unternehmen und ein Land kennenzulernen, über das wir schon viel gehört und gelesen hatten. Unsere erste Station war, noch nicht ganz auf dem afrikanischen Festland, eine Woche auf Sansibar. Schon der Name der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sansibar">Insel</a> beschwört Vorstellungen von Strand, Gewürzen und Exotik herauf.</p>
<figure id="attachment_3437" aria-describedby="caption-attachment-3437" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-180448-0655-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3437" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-180448-0655-HDR-1024x576.jpg" alt="Blick über Stone Town. Eine Woche verbrachten wir auf Sansibar: Zum Planen und um die Insel anzuschauen." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-180448-0655-HDR-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-180448-0655-HDR-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-180448-0655-HDR-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-180448-0655-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3437" class="wp-caption-text">Blick über Stone Town. Eine Woche verbrachten wir auf Sansibar: Zum Planen und um die Insel anzuschauen.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3459"></span></p>
<h2>Angekommen in Stone Town</h2>
<p>Mitten in der Nacht kamen wir am kleinen internationalen Flughafen von Sansibar an. Zwei Formulare, 50 USD pro Kopf (zahlbar ausschließlich mit Kreditkarte, nicht in Cash wie vom Reiseführer angekündigt) und eine wenig herzliche Abfertigung später hatten wir unser Visum im Pass und fuhren mit dem Taxi zum Hotel.</p>
<figure id="attachment_3438" aria-describedby="caption-attachment-3438" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3661-Edit-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3438" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3661-Edit-Edit-1024x721.jpg" alt="Unerkennbar personalisiert: Unser Tansania-Visum" width="525" height="370" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3661-Edit-Edit-1024x721.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3661-Edit-Edit-300x211.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3661-Edit-Edit-768x540.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3661-Edit-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3438" class="wp-caption-text">Unerkennbar personalisiert: Unser Tansania-Visum</figcaption></figure>
<p>In der Altstadt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stone_Town">Stone Town</a> durchquerten wir ein regelrechtes Labyrinth aus menschenleeren Gassen. Immer wieder bog das Taxi ab, rechts, links, recht, links und wir fragten uns etwas besorgt, ob wir im Kreis fahren würden. Aber nein, ein Blick auf Maps.me zeigte es deutlich, der Taxifahrer steuerte zielstrebig zum Hotel. Schließlich hielt er in einer dunklen Sackgasse, wo es für das Auto zu eng wurde, direkt neben einigen überquellenden Müllcontainern. Angekommen. Wo waren wir hier gelandet? Hatten wir die Katze im Sack gebucht? Nur wenige Schritte weiter jedoch ging es um eine Ecke und wir hatten das Hotel erreicht, das sich von außen luxuriös und von innen hell und freundlich präsentierte.</p>
<figure id="attachment_3439" aria-describedby="caption-attachment-3439" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-151351-8346.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3439" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-151351-8346-1024x683.jpg" alt="Wir wohnten in der Nähe des alten Forts. Nachts gab es kaum Beleuchtung." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-151351-8346-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-151351-8346-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-151351-8346-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-151351-8346.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3439" class="wp-caption-text">Unser Hotel befand sich in der Nähe des alten Forts. Nachts gab es keine Straßenbeleuchtung.</figcaption></figure>
<p>Am nächsten Morgen bestand die erste Bürgerpflicht darin, wie immer in einem neuen Land, Geld abzuheben. Das war überraschenderweise im für den internationalen Tourismus gut erschlossenen Stone Town schwieriger als erwartet. Erst der vierte Geldautomat funktionierte und wir waren wieder mal reich. 800.000 Shilling (circa 300 Euro) konnten wir dem Automaten in 2 Transaktionen entlocken. Der größte tansanische Schein ist eine 10.000 Shilling Banknote (weniger als 4 Euro), auf dem ein imposanter Elefantenkopf abgebildet ist. Auch in Tansania kann man Safari im Portemonnaie machen, auf fast allen Scheinen sind afrikanische Tiere aufgedruckt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3440" aria-describedby="caption-attachment-3440" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180823-114056-8330.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3440" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180823-114056-8330-1024x683.jpg" alt="Safari im Geldbeutel: 800.000 Tsh. Ein Elefant tauscht man gegen Waren im Wert von knapp 4 Euro." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180823-114056-8330-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180823-114056-8330-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180823-114056-8330-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180823-114056-8330.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3440" class="wp-caption-text">Safari im Geldbeutel: 800.000 Tsh. Einen Elefanten tauscht man gegen Waren im Wert von knapp 4 Euro.</figcaption></figure>
<h2>Jambo! &#8211; Kiswahili für Einsteiger</h2>
<p>&#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Jambo!">Jambo!</a>&#8220; So schallte es uns zur Begrüßung oft entgegen. Was man heute mit &#8222;Hallo!&#8220; übersetzen könnte, war im Grunde genommen eine heutzutage etwas veraltete Form des Grußes zwischen Händlern in Ostafrika. Die Tansanier begrüßen sich untereinander eher z.B. mit &#8222;Habari?&#8220; (&#8222;Was gibt&#8217;s Neues?&#8220;), aber wir als Ausländer, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mzungu">Wazungu</a>, wurden in der Regel mit &#8222;Jambo!&#8220; begrüßt.</p>
<figure id="attachment_3441" aria-describedby="caption-attachment-3441" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-113826-0705.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3441" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-113826-0705-1024x683.jpg" alt="Hakuna Matata: Kein Problem!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-113826-0705-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-113826-0705-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-113826-0705-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-113826-0705.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3441" class="wp-caption-text">Hakuna Matata: Kein Problem!</figcaption></figure>
<p>Die aber vielleicht wichtigste Floskel ist &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hakuna_Matata">Hakuna Matata</a>!&#8220;. Sie bedeutet &#8222;Kein Problem&#8220; und ist genauso zu benutzen wie das australische &#8222;No worries, mate&#8220; oder einfach nur &#8222;Alles bestens&#8220;. Sollte Euch der Ausdruck &#8222;Hakuna Matata&#8220; bekannt vorkommen und Ihr wisst nicht warum, dann habt Ihr vielleicht das Musical &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=xB5ceAruYrI">König der Löwen</a>&#8220; gesehen.</p>
<figure id="attachment_3442" aria-describedby="caption-attachment-3442" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-172833-0615.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3442" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-172833-0615-1024x683.jpg" alt="Auch hier Hakuna Matata: Abends bedeten die Kinder am Übergang vom Strand zur Uferpromenade des Forodhani Parks." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-172833-0615-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-172833-0615-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-172833-0615-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-172833-0615.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3442" class="wp-caption-text">Auch hier Hakuna Matata: Abends baden die Kinder am Übergang vom Strand zur Uferpromenade des Forodhani Parks.</figcaption></figure>
<p>Grundsätzlich war auf Sansibar die Kommunikation auf Englisch meistens problemlos möglich. Wir hatten den Eindruck, dass deutlich mehr Menschen Englisch sprachen als zum Beispiel in Brasilien. Vielleicht auch ein Erbe der Kolonialzeit? Für uns vervollständigte &#8222;Asante&#8220; (&#8222;Danke&#8220;) das Trio der wichtigsten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Swahili_(Sprache)">Kiswahili</a>-Begriffe. Für Bonuspunkte im Crash-Kurs: &#8222;Asante Sana&#8220; bedeutet &#8222;Vielen Dank&#8220;.</p>
<h2>Wie habt ihr das eigentlich alles geplant?</h2>
<p>Häufig wurde uns die Frage gestellt, wie wir konkret so eine lange Reise organisiert haben. Die Antwort ist so einfach wie naheliegend. Nach viel Vorbereitung in Deutschland (Krankenversicherung, Bändigung des Papiertigers, Impfungen, grobe Reiseroute d.h. Festlegung der Reiseländer) haben wir unterwegs mehr oder weniger 3 Monate rollierend und abwechselnd im Voraus geplant. So fungierte ich z.B. als Reiseleiter in Japan, Mona war für die Planung des Programms in Myanmar zuständig usw. Dafür haben wir uns auch unterwegs viel Zeit genommen, so dass auf keinen Fall jeder Tag unserer Reise komplett mit Unternehmungen ausgefüllt war (auch wenn es sich vielleicht im Blog anders liest).</p>
<figure id="attachment_3443" aria-describedby="caption-attachment-3443" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-173608-0630-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3443" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-173608-0630-HDR-1024x683.jpg" alt="Das sog. House of Wonders in der Nähe unseres Hotels. Der ehemalige Prachtbar war lange Zeit das höchste Gebäude in Ost-Afrika." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-173608-0630-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-173608-0630-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-173608-0630-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-173608-0630-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3443" class="wp-caption-text">Das sog. House of Wonders am Ufer des Meeres. Der frühere Prachtbau war lange Zeit das höchste Gebäude in Ostafrika.</figcaption></figure>
<p>Außerdem legten wir zwischendurch immer wieder Reisepausen ein. Sansibar war so eine Art Ruhepunkt für uns. In den 7 Tagen auf der Insel haben wir natürlich auch einiges unternommen (dazu gleich mehr), aber die Woche war nicht zuletzt zum Weiterplanen gedacht. Mona begann, unsere Reiseroute in Jordanien auszutüfteln und ich informierte mich über Äthiopien. Außerdem schrieben wir unseren Reiseblog weiter. Wir hatten einiges aufzuholen, da wir auf Madagaskar kaum daran gearbeitet hatten.</p>
<figure id="attachment_3444" aria-describedby="caption-attachment-3444" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-175058-0648.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3444" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-175058-0648-1024x683.jpg" alt="The Old Dispensary, eines von Sansibars prächtigsten Gebäuden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-175058-0648-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-175058-0648-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-175058-0648-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-175058-0648.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3444" class="wp-caption-text">The Old Dispensary, eines von Sansibars prächtigsten Gebäuden.</figcaption></figure>
<p>Manchmal fühlte es sich tatsächlich fast wie Arbeit an, wenn wir bis spät abends im Reiseführer lasen, Details im Internet recherchierten oder uns um Flüge, Hotels oder Visa kümmerten. Aber natürlich wussten wir genau, weshalb wir diese Überstunden einlegten ;). Damit war Sansibar für uns Reiseziel und Planungsstandort mit guter Infrastruktur zugleich.</p>
<h2>Sansibar &#8211; arabisch und afrikanisch</h2>
<p>Aber neben Planung und Organisation wollten wir natürlich auch Sansibar kennenlernen. Auf den ersten Blick fiel sofort auf, dass Sansibar nicht afrikanisch wirkte, sondern eher arabisch: die engen Gassen, die Souks, die Architektur der Häuser, die Kleidung der Menschen (Männer in langen Gewändern, Frauen mit Burka oder Kopftuch), arabische Schrift. Nicht zuletzt rief der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Muezzin">Muezzin</a> die Menschen mehrmals am Tag zum Gebet.</p>
<figure id="attachment_3445" aria-describedby="caption-attachment-3445" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-083627-0731.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3445" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-083627-0731-1024x683.jpg" alt="Ein Minarett über den Wellblechdächern von Stone Town" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-083627-0731-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-083627-0731-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-083627-0731-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-083627-0731.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3445" class="wp-caption-text">Ein Minarett ragt über den Wellblechdächern von Stone Town auf.</figcaption></figure>
<p><span lang="de">Dies ist kein Zufall, denn Sansibar hatte geschichtlich gesehen durch seine günstige Lange an den Handelsrouten entlang der Küste Ostafrikas eine enge Verbindung zur arabischen Welt. Stone Town war zeitweise sogar die Hauptstadt des Oman. Der arabische Einfluss spiegelt sich auch im Namen der Insel wieder. Der persische Ausdruck </span><span lang="ar-SA" style="direction: rtl; unicode-bidi: embed;">زنگبار </span><span lang="de">(&#8222;Zangi-bar&#8220;) wird mit &#8222;K</span><span lang="en-US">üste der Schwarzen&#8220; übersetzt.</span></p>
<figure id="attachment_3446" aria-describedby="caption-attachment-3446" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-100417-0534.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3446" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-100417-0534-1024x683.jpg" alt="Von außen waren die meisten Häuser unscheinbar. Aufwändig geschnitzte Türen machten hier eine Ausnahme." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-100417-0534-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-100417-0534-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-100417-0534-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-100417-0534.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3446" class="wp-caption-text">Von außen wirken die meisten Häuser unscheinbar. Aufwändig geschnitzte schwere Türen sind häufig die einzigen Akzente.</figcaption></figure>
<p>Nachdem Vasco da Gama 1498 den Weg nach Indien um das Kap der guten Hoffnung gefunden hatte, waren Portugiesen die ersten Europäer, die versuchten, in der Region Einfluss zu gewinnen. Sie konnten sich allerdings nicht langfristig dort etablieren. Nach der Niederlage der Portugiesen in der Schlacht von Hormus 1622 zementierte der Sultan des Oman seine Macht und baute sie weiter aus. Sansibar wurde ein wichtiger Handelsstützpunkt für Gewürze, Elfenbein und Sklaven.</p>
<h2>Sklaverei &#8211; ein schrecklich(es) profitables Geschäft</h2>
<p>Der berühmt-berüchtigte Sklavenmarkt von Stone Town war der größte Ostafrikas und zu seinen &#8222;Spitzenzeiten&#8220; wurden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Arab_slave_trade#19th_century">bis zu 50.000 Sklaven pro Jahr</a> verkauft. Der Vertrieb muss extrem lukrativ gewesen sein. Trotz der sich ab Anfang des 19. Jahrhunderts durchsetzenden Einsicht, dass Sklaverei unethisch ist (Großbritannien verbot den Handel 1807), ging der Handel auf Sansibar weiter. Das blutige Geschäft wurde erst 1873 eingestellt. Dies geschah unter dem Einfluss und mit erheblichem politischen Druck der Engländer auf den Sultan durch Androhung einer Seeblockade.</p>
<figure id="attachment_3447" aria-describedby="caption-attachment-3447" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180825-144319-0581.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3447" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180825-144319-0581-1024x683.jpg" alt="Vergangene Pracht: Der Eingang Tippu Tip’s Haus. Tippu Tip war der erfolgreichste Sklavenhändler auf Sansibar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180825-144319-0581-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180825-144319-0581-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180825-144319-0581-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180825-144319-0581.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3447" class="wp-caption-text">Morbide Pracht: Der Eingang von Tippu Tip’s Haus. Tippu Tip war der einflussreichste Sklavenhändler auf Sansibar.</figcaption></figure>
<p>Die Orte, an denen früher die Sklavenmärkte abgehalten worden waren, sind heutzutage nur noch durch Hinweistafeln als solche zu erkennen oder können besichtigt werden. Das heißt aber nicht, dass Sklaverei heutzutage nicht mehr existiert. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Slavery_in_the_21st_century">Moderne Sklaverei</a> ist ein vielfach unbekanntes, aber reales Phänomen. <a href="https://www.globalslaveryindex.org/">Über 40 Millionen Menschen</a> weltweit leben als moderne Sklaven. Auf <a href="http://wittmann-tours.de/madegassischer-alltag-von-antsirabe-bis-morondava/">Madagaskar</a> haben wir sie direkt am Straßenrand gesehen, aber in vielen Fällen bleiben sie für uns <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-X9HkP0JDRU">unsichtbar</a>. Auf Sansibar legte man Weihnachten 1873 dort den Grundstein für die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Christ_Church,_Zanzibar">anglikanische Kathedrale</a>, wo der größte Umschlagplatz geschlossen worden war.</p>
<figure id="attachment_3462" aria-describedby="caption-attachment-3462" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-104703-0549-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3462 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-104703-0549-Edit-1024x683.jpg" alt="Die anglikale Kathedrale auf Sansibar. Früher befand sich an diesem Ort der größte Sklavenmarkt Ost-Afrikas." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-104703-0549-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-104703-0549-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-104703-0549-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-104703-0549-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3462" class="wp-caption-text">Die anglikanische Kathedrale auf Sansibar. Früher befand sich an diesem Ort der größte Sklavenmarkt Ostafrikas.</figcaption></figure>
<h2>Die Sklavenkammern / Slave Chambers</h2>
<p>Auf dem Gelände der anglikanischen Kathedrale kann man heute noch die Kammern &#8211; oder besser Verliese &#8211; besichtigen, in die die Sklaven vor ihrem Verkauf gesperrt wurden. In die beiden Kellerlöcher, die zu sehen sind, pferchte man 50 bzw. 75 Stück menschliche Ware auf engstem Raum: Es war eng, dunkel, unhygienisch. Eine Grube im Boden in der Mitte des Raumes diente als Toilette. Ein anderer gern zitierter grausamer Fakt war, dass die Sklaven auf dem Markt vor der Kundschaft ausgepeitscht wurden, um ihre Widerstandskraft zu zeigen. Wer weniger schrie, erzielte einen höheren Preis.</p>
<figure id="attachment_3449" aria-describedby="caption-attachment-3449" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-105249-0558-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3449" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-105249-0558-HDR-1024x683.jpg" alt="In dieser Kammer wurden 75 Sklaven zusammengepfercht." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-105249-0558-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-105249-0558-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-105249-0558-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-105249-0558-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3449" class="wp-caption-text">In dieser Kammer wurden 75 Sklaven zusammengepfercht.</figcaption></figure>
<p>Die &#8222;Rohstoffe&#8220; (Sklaven und Elfenbein) kamen vom afrikanischen Festland und auf Sansibar verdienten die europäischen und arabischen Händler das große Geld. Damals lebten viele verschiedene Stämme an der Küste und im Inland Ostafrikas, von denen manche sich ebenfalls am grausamen Handel beteiligten. Die heutige Nation Tansania existiert in dieser Form erst seit 1964. Die beiden Landesteile, das Festland (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tanganjika">Tanganjika</a>) und die Inseln von Sansibar erkennt man auch heute noch im Namen &#8222;Tansania&#8220; wieder. Die Bezeichnung setzt sich aus <span style="font-weight: bold;">Tan</span>ganjika, <span style="font-weight: bold;">Sa</span>nsibar und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Azania">Aza<span style="font-weight: bold;">nia</span></a> zusammen. Auch heute noch gibt es große Unterschiede zwischen Sansibar und Tanganjika und die Inselgruppe hat einen halbautonomen Status. Der wohl auffälligste Kontrast bleibt auf den ersten Blick die arabische bzw. afrikanische Prägung.</p>
<h2>Unterwegs in den Gassen von Stone Town</h2>
<p>Gerne liefen wir durch die verwinkelten Souks, die trotz allem Tourismus noch sehr authentisch auf uns wirkten. Abends grillten viele Bewohner Stone Towns mit der ganzen Familie auf der Straße. Kleine Stände oder Geschäfte für Lebensmittel wurden von und für Einheimische betrieben. Die Lieferung von Waren erfolgte mit dem Handwagen und trotz der engen Gassen flitzten die Motorroller sehr schwungvoll um die Ecken. Wo es in Lateinamerika viele streunende Hunde gegeben hätte, waren es auf Sansibar die Katzen, die die Straßen bevölkerten.</p>
<figure id="attachment_3450" aria-describedby="caption-attachment-3450" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-141250-0568.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3450" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-141250-0568-1024x683.jpg" alt="Unterwegs in den Souks von Stone Town" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-141250-0568-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-141250-0568-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-141250-0568-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180824-141250-0568.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3450" class="wp-caption-text">Unterwegs in den Souks von Stone Town</figcaption></figure>
<p>Andererseits gab es auch einige Gassen, in denen sich viele touristische Souvenirläden aneinander reihten. Massai-Shops (kleine geographische Verirrung…), Holzschnitzereien, Tücher, T-Shirts, Malerei und mehr. &#8222;Welcome! Here, look my shop!&#8220; &#8211; So wurden wir immer wieder eher unaufdringlich angesprochen. Manche fliegenden Händler dagegen waren schon hartnäckiger. Sie boten CDs, T-Shirts und Sonnenbrillen an und begleiteten uns auch gerne mal 50 Meter. Vor allem an solchen Orten hatte scheinbar jeder etwas an die Wazungu zu verkaufen: Taxifahrten, Tour Guides, Ausflüge nach Prison Island.</p>
<h2>Ausflug nach Prison Island</h2>
<p>Die Ausflüge, die wir planten, buchten wir (natürlich) nicht auf der Straße, sondern in dem kleinen Laden eines vom Reiseführer empfohlenen lokalen Anbieters in der Nähe unseres Hotels. Eine Bootsfahrt nach Prison Island (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Changuu">Changuu Island</a>), ca. 5km von Stone Town entfernt, war ein kurzweiliger Halbtagesausflug. Die Insel hatte früher als &#8222;Zwischenlager&#8220; für Sklaven gedient, die vom Festland nach Sansibar gebracht worden waren. Auf Sansibar gab es nicht genug Kapazitäten für die &#8222;Ware&#8220;. Nach der Schließung des Sklavenmarktes wurde Changuu schnell zum Ausflugsziel für die damalige Elite.</p>
<figure id="attachment_3451" aria-describedby="caption-attachment-3451" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3951.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3451" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3951-1024x768.jpg" alt="Selfie mit Aldabra-Riesenschildkröte" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3951-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3951-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3951-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3951.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3451" class="wp-caption-text">Selfie mit Aldabra-Riesenschildkröte</figcaption></figure>
<p>Heute sind die dort lebenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aldabra-Riesenschildkr%C3%B6te">Aldabra-Riesenschildkröten</a> die große Sehenswürdigkeit auf der Insel. Vier ihrer Vorfahren waren 1919 als Geschenk des Gouverneurs der Seychellen hierher gebracht worden. Sie vermehrten sich prächtig &#8211; immer wieder wurden allerdings einige gestohlen &#8211; und heute stehen die Reptile dort unter Schutz. Wenige Exemplare sind sehr alt, die meisten allerdings eher jung. Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich die Schildkröten auf keinen Fall beklagen. Gerne lassen sie sich mit ein paar Kohlblättern füttern.</p>
<figure id="attachment_3452" aria-describedby="caption-attachment-3452" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3910.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3452" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3910-1024x768.jpg" alt="Unterwasser-Selfie vor Prison Island." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3910-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3910-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3910-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR3910.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3452" class="wp-caption-text">Unterwasser-Selfie vor Prison Island</figcaption></figure>
<p>Nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser gab es Tiere zu sehen. Der Schnorchelgang vor Changuu Island war zwar nicht außergewöhnlich, aber dennoch interessant.</p>
<h2>Auf Gewürz-Tour</h2>
<p>Ein weiterer &#8222;Pflichtausflug&#8220; auf Sansibar ist die sog. Spice Tour. Klingt touristisch, ist es auch, wir fanden es aber dennoch sehr interessant. Eines Vormittags fuhren wir also zu einer Gewürzplantage, die eher einem großen Garten glich.</p>
<figure id="attachment_3453" aria-describedby="caption-attachment-3453" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-105218-0684.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3453" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-105218-0684-1024x683.jpg" alt="Muskatnuss. Der Kern wird gerieben und ergibt das Gewürz, dass wir kennen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-105218-0684-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-105218-0684-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-105218-0684-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-105218-0684.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3453" class="wp-caption-text">Muskatnuss. Der Kern wird gerieben und ergibt so das Gewürz, dass wir kennen.</figcaption></figure>
<p>Dort sahen wir auf einer unterhaltsamen Führung unter anderem Vanille, Kaffee, Karambole (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sternfrucht">Sternfrucht</a>), Ingwer, Pfeffer und natürlich auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%BCrznelkenbaum">Gewürznelken</a>, für die Sansibar berühmt ist. Sie waren neben Sklaven und Elfenbein das dritte traditionelle Handelsgut der Insel (und in diesem Fall auch der Nachbarinsel Pemba). Auch wenn Nelken ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammen, produziert man auf Sansibar auch heute noch die beste Qualität der Erde. Im 19. Jahrhundert war die Insel sogar der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sansibar-Archipel#Wirtschaft">weltgrößte Produzent von Gewürznelken</a>. Damals haben &#8211; wen wundert es &#8211; Sklaven die aufwändige Arbeit erledigt.</p>
<figure id="attachment_3454" aria-describedby="caption-attachment-3454" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-102637-8359.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3454" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-102637-8359-1024x683.jpg" alt="Gewürznelken, eines der wichtigsten Handelsgüter von Sansibar, früher wie heute." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-102637-8359-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-102637-8359-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-102637-8359-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-102637-8359.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3454" class="wp-caption-text">Gewürznelken, eines der wichtigsten Handelsgüter Sansibars, damals wie heute.</figcaption></figure>
<p>Zwischenzeitlich sammelten wir fleißig (bzw. wurden wir angehalten zu sammeln) Bestandteile aller Pflanzen, die wir gesehen hatten, in einem fix gebastelten Bio-Behälter aus besten Blättern. Und dann folgte der touristische Höhepunkt: Wir wurden zu Gewürzkönigin und -könig gekürt. Natürlich bekamen wir auch prunkvolle Gewänder gestellt ;).</p>
<figure id="attachment_3455" aria-describedby="caption-attachment-3455" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-114655-8380.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3455" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-114655-8380-1024x683.jpg" alt="Das Gewürzkönigspaar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-114655-8380-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-114655-8380-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-114655-8380-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180828-114655-8380.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3455" class="wp-caption-text">Das Gewürzkönigspaar</figcaption></figure>
<h2>Schnorcheln vor der Insel Chumbe</h2>
<p>Unser letzter und am schwierigsten zu organisierender Ausflug führte uns auf die Insel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chumbe">Chumbe</a>, über die wir gelesen hatten, dass man dort exzellent schnorcheln könne. Die Bootsüberfahrt war erstaunlich unruhig, obwohl das Wasser gar nicht so einen aufgewühlten Eindruck machte. Die Wellen schwappten gelegentlich sogar ins Boot, so dass die begehrtesten Plätze ganz hinten waren. Auf Chumbe angekommen durften wir erst das qualitativ hochwertige Büffet plündern und nutzten im Anschluss die Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang über die Insel, bis die Flut hoch genug war, dass wir gefahrlos losschnorcheln konnten. Auf dem tropischen Privat-Eiland befindet sich ein aus natürlichen Materialien erbautes Öko-Resort in traumhafter Lage am Meer. Wir waren zusammen mit einer Gruppe von Besuchern als Tagesgäste dort.</p>
<figure id="attachment_3456" aria-describedby="caption-attachment-3456" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-105418-8402.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3456" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-105418-8402-1024x683.jpg" alt="Die Überfahrt nach Chumbe Island war erstaunlich wellig." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-105418-8402-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-105418-8402-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-105418-8402-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-105418-8402.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3456" class="wp-caption-text">Die Überfahrt nach Chumbe Island war erstaunlich turbulent.</figcaption></figure>
<p>Die Unterwasserwelt war deutlich belebter als bei Prison Island. Schwärme knallbunter, gepunkteter oder gestreifter Fische in allen nur erdenklichen Formen und Farben umgaben uns. Die Papageienfische knabberten hörbar an den Korallen (und halten damit das Riff in Ordnung, indem sie kranke Teile fressen). Dieses Riff soll angeblich eines der intaktesten in Ostafrika sein, aber auch hier war <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Korallenbleiche">Coral-Bleaching</a> zu sehen, das durch zu warmes Wasser ausgelöst wird. Anzeichen des Klimawandels fielen uns also auch hier ins Auge und die einmalige Unterwasserwelt könnte schon bald der Vergangenheit angehören.</p>
<figure id="attachment_3457" aria-describedby="caption-attachment-3457" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR4038.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3457" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR4038-1024x683.jpg" alt="Bunte Fische beim Schnorcheln vor Chumbe Island." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR4038-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR4038-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR4038-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/GOPR4038.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3457" class="wp-caption-text">Bunte Fische beim Schnorcheln vor Chumbe Island</figcaption></figure>
<p>So endete unsere Arbeits- und Planungswoche auf eine sehr entspannte Weise. Wir hatten zwar im Sinne der Organisation, wie so häufig, mal wieder nicht so viel erledigt, wie wir uns vorgenommen hatten, dafür aber auch ein wenig das sehr sehenswerte Sansibar kennengelernt. Unsere Erwartungen waren sogar deutlich übertroffen worden, da die Insel trotz des Tourismus noch viel Authentisches zu bieten hat.</p>
<figure id="attachment_3458" aria-describedby="caption-attachment-3458" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-174213-0638.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3458" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-174213-0638-1024x683.jpg" alt="Abendstimmung an der Uferpromenade, im Hintergrund der Hafen. Von dort aus werden wir zum Festland fahren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-174213-0638-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-174213-0638-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-174213-0638-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180826-174213-0638.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3458" class="wp-caption-text">Abendstimmung an der Uferpromenade, im Hintergrund der Hafen. Von dort aus werden wir zum Festland fahren.</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/">Erste Eindrücke aus Tansania: Sansibar</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/">Erste Eindrücke aus Tansania: Sansibar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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