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	<title>Myanmar Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Myanmar Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Myanmar?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2017 09:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Myanmar hat uns sehr gut gefallen. Auch auf den vermeintlich ausgetretenen Pfaden sind (noch) vergleichsweise wenige Touristen unterwegs. Bagan, die Shwedagon-Pagode in Yangon und Kalaw waren die einzigen wirklich touristischen Orte. Sonst tauchten wir in den Alltag Myanmars ein. Aufgefallen sind wir natürlich trotzdem, v.a. Mona mit Ihren blonden Löckchen. Die Einheimischen waren uns gegenüber &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-myanmar/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Myanmar?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Myanmar hat uns sehr gut gefallen. Auch auf den vermeintlich ausgetretenen Pfaden sind (noch) vergleichsweise wenige Touristen unterwegs. Bagan, die Shwedagon-Pagode in Yangon und Kalaw waren die einzigen wirklich touristischen Orte. Sonst tauchten wir in den Alltag Myanmars ein. Aufgefallen sind wir natürlich trotzdem, v.a. Mona mit Ihren blonden Löckchen. Die Einheimischen waren uns gegenüber aber fast ohne Ausnahme freundlich und aufgeschlossen, was zu schönen und interessanten Begegnungen führte. Und es gibt in Myanmar viele spektakuläre Sehenswürdigkeiten.</p>
<figure id="attachment_1298" aria-describedby="caption-attachment-1298" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171113-090638-0035-Edit-1.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-1298" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171113-090638-0035-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Der alternative Golden Rock an der Nwa La Bo Pagode" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171113-090638-0035-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171113-090638-0035-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171113-090638-0035-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171113-090638-0035-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1298" class="wp-caption-text">Der alternative Golden Rock an der Nwa La Bo Pagode</figcaption></figure>
<p><span id="more-1207"></span></p>
<h2>Myanmar war anders als erwartet</h2>
<p>Es ist schwer zu sagen, was wir wirklich erwartet haben, aber wir sind uns einig, wir hatten uns Myanmar anders vorgestellt, irgendwie ärmer, irgendwie unorganisierter. Laut Statistik sieht es für Myanmar finanziell nicht so gut aus: Mit einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf">BIP von 1269 Dollar pro Kopf</a>, auf Platz 155 von 190, rangiert Myanmar deutlich im unteren Viertel der in der Statistik verglichenen Länder dieser Erde.</p>
<p>Misst man hingegen kaufkraftbereinigt, so ist Myanmar mit 5832 Dollar auf Platz 131, knapp hinter Vietnam (Platz 129) aber vor Laos (Platz 132) und Kambodscha (Platz 145). Diese Einordnung passt gefühlt auch deutlich besser. Die Märkte bieten ein großes und vielfältiges Warenangebot und viele Menschen machen einen sehr geschäftstüchtigen Eindruck. Die großen ausländischen Marken sind relativ wenig präsent, und so bekommen die Menschen viel Gegenwert für ihre Kyats, da kein Shareholder Value befriedigt oder aufwändiges Marketing betrieben werden muss.</p>
<figure id="attachment_1211" aria-describedby="caption-attachment-1211" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171103-134510-1181-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1211" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171103-134510-1181-1-1024x683.jpg" alt="Auf dem Fischmarkt in Mandalay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171103-134510-1181-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171103-134510-1181-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171103-134510-1181-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171103-134510-1181-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1211" class="wp-caption-text">Auf dem Fischmarkt in Mandalay</figcaption></figure>
<h2>Myanmar ist erstaunlich gut organisiert</h2>
<p>Außerdem funktionierte das Land vergleichsweise gut. Die Busse und Bahnen waren in der Regel langsam aber zuverlässig &#8211; die holperige Infrastruktur wird einfach mit eingerechnet. Wir konnten uns trotz manchmal auftretender Verständigungsschwierigkeiten immer auf die Menschen verlassen, versetzt wurden wir nie. Kurze Stromausfälle gab es nur im Süden in Mawlamyine, und das Internet funktionierte prima. Auch wenn so manches Hotel-WLAN eher auf Modem-Geschwindigkeit lief &#8211; vor allem mobil war man für umgerechnet 3 Euro im Monat bestens mit schnellem Internet versorgt.</p>
<p>Kein Wunder also, dass fast jeder Burmese nonchalant ein Smartphone im Bund seines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Longyi">Longyi</a>, des traditionellen Wickelrockes für Frauen und Männer, stecken hatte. Mönche waren da keine Ausnahme. Zuweilen hatten wir den Eindruck, dass das Gebot der Enthaltsamkeit in diesem Punkt aufgeweicht war. Traditionell darf ein Mönch nur Gewand, Sandalen, einen Fächer, einen Schirm und eine Almosenschale besitzen. Neuerdings scheint die Liste der erlaubten Besitztümer um das Smartphone erweitert worden zu sein.</p>
<figure id="attachment_1213" aria-describedby="caption-attachment-1213" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-170836-0258-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1213" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-170836-0258-1-1024x683.jpg" alt="Selfie mit modernerm Mönch" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-170836-0258-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-170836-0258-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-170836-0258-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-170836-0258-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1213" class="wp-caption-text">Selfie mit modernem Mönch</figcaption></figure>
<h2>Sehr buddhistisch und sehr golden</h2>
<p>Mönche waren überall ein fester Bestandteil des Straßenbildes in Myanmar. Ob Großstadt oder Dorf, am Flughafen oder im Vergnügungspark, Mönche haben wir überall gesehen. Auch wenn es zahlenmäßig nach unserer Wahrnehmung deutlich weniger sind, so gibt es auch viele buddhistische Nonnen, die an ihrer markanten rosafarbenen  Tracht zu erkennen sind. Die Zahl der Mönche und Nonnen muss in die Hunderttausende gehen.</p>
<figure id="attachment_1214" aria-describedby="caption-attachment-1214" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-083924-1656-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1214" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-083924-1656-1-1024x683.jpg" alt="Ein Mönch in Kalaw" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-083924-1656-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-083924-1656-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-083924-1656-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-083924-1656-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1214" class="wp-caption-text">Ein Mönch in Kalaw</figcaption></figure>
<p>Weiterhin prägen Tausende goldener Pagoden die Städte und das Landschaftsbild von Myanmar. Es ist kein Klischee sondern Realität: Es gibt nicht nur die großen bekannten &#8211; man hat den Eindruck an jeder Ecke stünde eine goldene Stupa. Das Gold ist natürlich selten echt sondern meistens Goldfarbe, aber die Farbpräferenz ist eindeutig: Gold is beautiful!</p>
<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-101000-9982-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1212" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-101000-9982-1-1024x683.jpg" alt="Myanmar, das goldene Land" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-101000-9982-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-101000-9982-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-101000-9982-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171110-101000-9982-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">Myanmar, das goldene Land</figcaption></figure>
<p>Der Buddhismus ist nicht nur dadurch wahrnehmbar im alltäglichen Leben der Menschen verwurzelt. Die vielen Tempel, Payas und Stupas sind aktive Anbetungsstätten. Für die Tempel, Klöster und das eigene Karma spenden die Burmesen gerne Kyats und Gebrauchsgegenstände oder legen den Mönchen, die morgens in langen Reihen durch den Ort gehen, Lebensmittel in ihre Almosenschalen. Oft gibt es einen Vorboten, der eine Art Glocke schlägt, damit die Gläubigen die Speisen bereitstellen können. Die Prozession der Mönche folgt einige Minuten später mit ihren Sammelschalen. Die Menschen geben ihnen Nahrungsmittelspenden und auch Hotelangestellte bringen etwas vom Buffet.</p>
<figure id="attachment_1215" aria-describedby="caption-attachment-1215" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171118-175143-0627-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1215" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171118-175143-0627-1-1024x683.jpg" alt="Die Sule Pagode in Yangon" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171118-175143-0627-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171118-175143-0627-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171118-175143-0627-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171118-175143-0627-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1215" class="wp-caption-text">Die Sule-Pagode in Yangon</figcaption></figure>
<h2>Viele Herausforderungen</h2>
<p>Man könnte also den Eindruck gewinnen, die Lage in Myanmar sei doch ganz gut. Das ist jedoch nur bedingt der Fall. Auf der <a href="http://wittmann-tours.de/politik-in-myanmar/">politischen Bühne</a> herrscht noch lange keine Einigkeit im Land, obwohl die Einheit Myanmars demonstrativ immer wieder betont wird. Das Militär bestimmt noch überproportional die Geschicke des Landes. In manchen Regionen herrschen kriegsähnliche Zustände. Der Drogenanbau und -handel ist weiterhin ein blühende Einkommensquelle in den Grenzgebieten im Osten. Zudem ist der Alltag für viele Bewohner Myanmars sehr hart und beschwerlich.</p>
<p>Auf dem Land haben sich in großen Teilen des Landes nach unserem Eindruck die landwirtschaftlichen Anbaumethoden seit Jahrhunderten nicht verändert. So romantisch einem als Reisenden von Ochsen gezogene Pflüge und von Hand gedroschener Reis auch erscheinen mögen, in Wirklichkeit ist es &#8211; vor allem in tropischem Klima &#8211; harte Knochenarbeit. Auch wenn wir insgesamt vom Lebensstandard positiv überrascht waren, so wirkten selbst die Großstädte auf uns eher wie große Dörfer und stellenweise fast ländlich.</p>
<figure id="attachment_1218" aria-describedby="caption-attachment-1218" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-172029-2546-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1218" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-172029-2546-1-1024x576.jpg" alt="Yagon von aus der Vogelperspektive. Mit 5 Mio die größte Stadt Myanmars, aber kein Großstadtfeeling" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-172029-2546-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-172029-2546-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-172029-2546-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-172029-2546-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1218" class="wp-caption-text">Yagon aus der Vogelperspektive. Mit 5 Mio die größte Stadt Myanmars, aber kein echtes Großstadtfeeling</figcaption></figure>
<p>Sobald man die Hauptstraßen verlässt, durchquert man selbst im Zentrum Yangons in den Nebenstraßen improvisierte Märkte mit Obst- und Gemüseständen, kleinen mobilen Garküchen und diversen anderen Ständen, die von der Handyhülle bis zum Regenschirm alle denkbaren Alltagsgegenstände verkaufen.</p>
<figure id="attachment_1216" aria-describedby="caption-attachment-1216" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-095301-2435-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1216" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-095301-2435-1-1024x683.jpg" alt="Eine Nebenstrasse in Yangon" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-095301-2435-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-095301-2435-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-095301-2435-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-095301-2435-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1216" class="wp-caption-text">Eine der größeren Nebenstraße in Yangon</figcaption></figure>
<p>Soziale Absicherung oder regelmäßiger Schulbesuch für Kinder sind leider keine Selbstverständlichkeit. Auch wenn gerne betont wird, dass Schulpflicht herrscht, haben wir trotzdem immer wieder Kinderarbeit gesehen. Am Eingang DER wichtigsten heiligen Stätte in Yangon, der Shwedagon-Pagode, passen Kinder auf die Schuhe der Besucher am Eingang auf &#8211; keine harte Arbeit, aber dennoch für uns ein ungewohnter Anblick. Unfassbar fanden wir allerdings, dass Kinder auch harte körperliche Arbeit nachts im Straßenbau verrichten.</p>
<h2>Myanmars Zukunft</h2>
<p>Es liegt also noch ein langer und steiniger Weg vor Myanmar. Die Menschen, mit denen wir gesprochen haben, blickten jedoch zuversichtlich in die Zukunft. Mit Aung San Suu Kyi als Kristallisationspunkt ist die Hoffnung auf mehr Demokratie vorhanden. Vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht geht es den Menschen deutlich besser als noch vor einigen Jahren. So hoffen wir, dass sich die Lebensbedingungen auch in Zukunft verbessern werden.</p>
<figure id="attachment_1217" aria-describedby="caption-attachment-1217" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-113158-1631-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1217" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-113158-1631-1-1024x683.jpg" alt="Ein Klassenzimmer in der Nähe von Kalaw" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-113158-1631-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-113158-1631-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-113158-1631-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-113158-1631-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1217" class="wp-caption-text">Ein Klassenzimmer in der Nähe von Kalaw</figcaption></figure>
<p>Es wäre erfreulich, wenn Myanmar weiterhin das freundliche und aufgeschlossene Land bleiben würde, das wir erlebt haben. Je mehr Touristen kommen, desto mehr Einheimische werden von dieser Entwicklung profitieren wollen. Dies wird zu mehr Professionalität im Umgang mit Reisenden, aber auch zu weniger persönlichen Begegnungen für diese mit Burmesen führen. Wie wenig touristisch Myanmar war, merkten wir erst so richtig, nachdem wir in Kambodscha gelandet waren, aber das ist eine andere Geschichte. Tata Myanmar! Auf Wiedersehen Myanmar! Den Einwohnern dieses wunderschönen Landes wünschen wir für die Zukunft alles Gute!</p>
<figure id="attachment_1219" aria-describedby="caption-attachment-1219" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-173604-0316-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1219" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-173604-0316-1-1024x693.jpg" alt="Sonnenuntergang bei Kyauk Kalat" width="525" height="355" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-173604-0316-1-1024x693.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-173604-0316-1-300x203.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-173604-0316-1-768x520.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171114-173604-0316-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1219" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang bei Kyauk Kalat</figcaption></figure>
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		<title>Frohe Weihnachten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2017 04:59:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[buddhistisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wünschen Euch allen ein frohes, friedliches und entspanntes Weihnachtsfest, kommt gut ins Neue Jahr und bleibt uns auf Wittmann-Tours treu oder plant am besten gleich selbst die nächste große Reise 😉 Wir sind in Neuseeland bei Livia und Doris angekommen, um mit ihnen zusammen Weihnachten zu feiern und das neue Jahr zu begrüßen. Damit &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/frohe-weihnachten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Frohe Weihnachten!“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wünschen Euch allen ein frohes, friedliches und entspanntes Weihnachtsfest, kommt gut ins Neue Jahr und bleibt uns auf Wittmann-Tours treu oder plant am besten gleich selbst die nächste große Reise <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1243" aria-describedby="caption-attachment-1243" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-090321-1607-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1243" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-090321-1607-1-1024x683.jpg" alt="Myanmaresischer Weihnachtsstern in voller Blühte" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-090321-1607-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-090321-1607-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-090321-1607-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171109-090321-1607-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1243" class="wp-caption-text">Burmesischer Weihnachtsstern in voller Blüte</figcaption></figure>
<p><span id="more-1241"></span></p>
<p>Wir sind in Neuseeland bei Livia und Doris angekommen, um mit ihnen zusammen Weihnachten zu feiern und das neue Jahr zu begrüßen. Damit fällt dieser Artikel aus gegebenem Anlass aus der chronologischen Reihenfolge unserer Reiseroute. Das Schreiben und Bebildern dauert einfach immer ein bisschen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Weihnachtskitsch in Hongkong</h2>
<p>Die vergangenen 5 Tage haben wir in Hongkong verbracht, wo an (fast) jeder Ecke ein großer Weihnachtsbaum stand, Geländer mit Christbaumkugeln geschmückt waren und Weihnachtsmusik dudelte, sogar Jingle Bells auf Chinesisch. Seasons Greetings stand auf großen Bannern und selbst auf den Hochhäusern der Skyline. Trotzdem, oder gerade deshalb, war es eher belustigend als besinnlich.</p>
<figure id="attachment_1264" aria-describedby="caption-attachment-1264" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183646-4340-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1264" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183646-4340-2-1024x683.jpg" alt="Übergroße Weihnachtsdeko" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183646-4340-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183646-4340-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183646-4340-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183646-4340-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1264" class="wp-caption-text">Überlebensgroße Weihnachtsdeko</figcaption></figure>
<p>Beim Ausflug zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tian_Tan_Buddha">großen Buddha</a> auf der Insel Lantau kamen wir zunächst in einem Ausflugsdorf mit Restaurants und Souvenirläden an, wo eine der großen Attraktionen ein Plastikrentierschlitten war, der zu Selfies einlud. Gesteigert wurde dies nur noch durch die täglich zweimal 20 Minuten Schneefall. 2 Mini-Schneekanönchen versprühten künstlich riechenden Kunstschnee, der eher ein Schneeschaum war ;). Der Buddha selbst rückte ob soviel Weihnachtlichkeit etwas ins Hintertreffen.</p>
<figure id="attachment_1265" aria-describedby="caption-attachment-1265" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-124529-4375-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1265" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-124529-4375-2-1024x683.jpg" alt="It's Snow-Time!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-124529-4375-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-124529-4375-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-124529-4375-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-124529-4375-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1265" class="wp-caption-text">It&#8217;s Snow-Time!</figcaption></figure>
<p>Auch andere Details erschienen uns bemerkenswert. Auf einer Speisekarte entdeckten wir &#8222;Glühwein&#8220; &#8211; nicht schlecht! Direkt darunter auch &#8222;Iced Glühwein&#8220; &#8211; Paradox&#8230; Wir haben keines der beiden Getränke bestellt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Dennoch war Hongkong sehr sehenswert; wir werden in einem anderen Beitrag noch mehr darüber berichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1263" aria-describedby="caption-attachment-1263" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183518-4337-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1263" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183518-4337-2-1024x683.jpg" alt="Weihnachtsbaumselfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183518-4337-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183518-4337-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183518-4337-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-183518-4337-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1263" class="wp-caption-text">Weihnachtsbaumselfie im Peninsula Hotel</figcaption></figure>
<h2>Die Weihnachtszeit in buddhistischen Landen</h2>
<p>Die eigentliche Vorweihnachtszeit verbrachten wir allerdings dieses Jahr in <a href="http://wittmann-tours.de/category/asien/myanmar/">Myanmar</a> und <a href="http://wittmann-tours.de/category/asien/kambodscha/">Kambodscha</a> (kommt bald) ohne Adventskalender und Marzipan, ohne Lebkuchen oder Weihnachtsmarkt, ganz zu schweigen von Schnee und Eis. Im Gegenteil, normalerweise zeigte das Thermometer um oder über 30 Grad an. Nur gelegentlich bemerkten wir etwas Weihnachtsdekoration :).</p>
<figure id="attachment_1245" aria-describedby="caption-attachment-1245" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG_1240-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1245 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG_1240-1-1024x683.jpg" alt="Unser Hotel in Siem Reap wünscht Frohe Weihnachten" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG_1240-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG_1240-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG_1240-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/IMG_1240-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1245" class="wp-caption-text">Unser Hotel in Siem Reap wünschte Frohe Weihnachten</figcaption></figure>
<p>In diesen buddhistischen Ländern haben wir eine andere Art von Spiritualität erlebt, mit anderen Bräuchen, Symbolen und Geschichten. Trotzdem verbindet uns mehr als uns trennt. Zum Beispiel schlägt ein einfaches Lächeln Brücken auf allen Kontinenten und in allen Kulturen.</p>
<p>Als buddhistische Weihnachtsbotschaft möchten wir Euch den kürzlich in der New York Times erschienen Artikel des Dalei Lama ans Herz legen:<br />
<a href="https://www.nytimes.com/2017/12/01/opinion/dalai-lama-despair-future.html">Our Future Is Very Much in Our Hands</a>,</p>
<p>Frohe Weihnachten!</p>
<p>Mona &amp; Christian</p>
<figure id="attachment_1244" aria-describedby="caption-attachment-1244" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171127-100909-2870-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1244" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171127-100909-2870-1-1024x683.jpg" alt="Weihnachtsdeko in Yangon, Myanmar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171127-100909-2870-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171127-100909-2870-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171127-100909-2870-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171127-100909-2870-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1244" class="wp-caption-text">Weihnachtsdeko in Yangon, Myanmar</figcaption></figure>
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		<title>Politik in Myanmar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2017 14:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Aung San Suu Kyi]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Moustache Brothers]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Myanmar hat seit einigen Monaten das zweifelhafte Privileg, in den internationalen Medien aufzutauchen. Der vielschichtige Konflikt um die Rohingya ist der Anlass (obwohl es noch zahlreiche andere teils bewaffnete Konflikte zwischen der burmesischen Armee und einigen Ethnien im Land gibt) und für uns auch ein Grund, mit offenen Augen und Ohren in Myanmar unterwegs zu &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/politik-in-myanmar/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Politik in Myanmar“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Myanmar hat seit einigen Monaten das zweifelhafte Privileg, in den internationalen Medien aufzutauchen. Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0uB8pBJ2S7I">vielschichtige Konflikt</a> um die Rohingya ist der Anlass (obwohl es noch zahlreiche andere teils bewaffnete Konflikte zwischen der burmesischen Armee und einigen Ethnien im Land gibt) und für uns auch ein Grund, mit offenen Augen und Ohren in Myanmar unterwegs zu sein und die Politik im Auge zu behalten. Was erzählen die Menschen? Was berichten die Medien? Und was vielleicht auch nicht?</p>
<figure id="attachment_1200" aria-describedby="caption-attachment-1200" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-132650-2499-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1200" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-132650-2499-1-1024x683.jpg" alt="Aung San Suu Kyi taucht oft in Myanmar auf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-132650-2499-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-132650-2499-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-132650-2499-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-132650-2499-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1200" class="wp-caption-text">Aung San Suu Kyi ist in Myanmar häufig präsent</figcaption></figure>
<p><span id="more-1178"></span></p>
<h2>Die Lady Aung San Suu Kyi</h2>
<p>Wie wir schon in unseren <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-myanmar/">Erlebnissen vom ersten Tag</a> berichteten, sprachen die Menschen gelegentlich auch aus eigener Initiative über Politik. Meist war dies nicht sehr differenziert und auch erst, wenn man etwas mehr Zeit miteinander verbracht hatte. Die Zeit der Militärregierung wird generell negativ wahrgenommen. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi">Aung San Suu Kyi</a> dagegen erfreut sich nach unserer Wahrnehmung großer Zustimmung in der Bevölkerung. Es hingen Plakate in einigen Dörfern, um sich zu ihr zu bekennen, auf der Straße wurden Kalender mit Bildern von ihr verkauft und in dem Frühstücksraum eines Hotels sahen wir auch ein Exemplar. Alle Menschen, mit denen wir redeten, sprachen positiv über sie, kritische Stimmen haben wir nicht gehört. Natürlich ist unser Eindruck aufgrund der weit verbreiteten Sprachbarriere nicht repräsentativ.</p>
<figure id="attachment_1194" aria-describedby="caption-attachment-1194" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-132047-0990-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1194" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-132047-0990-1-1024x683.jpg" alt="Unterstützung für Aung San Suu Kyi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-132047-0990-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-132047-0990-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-132047-0990-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-132047-0990-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1194" class="wp-caption-text">Unterstützung für Aung San Suu Kyi</figcaption></figure>
<p>Im Gegensatz dazu hat die Polizei ein sehr schlechtes Image. Sie wird als korrupt wahrgenommen. Sowohl von Taxifahrern als auch beim Besuch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moustache_Brothers">Moustache Brothers</a> erfuhren wir, dass man durch Zahlungen von kleineren Summen größeren Strafen entgehen kann. Es herrscht zum Beispiel eigentlich Helmpflicht beim Mopedfahren. Wird man ohne Helm &#8222;erwischt&#8220; (was bei konsequentem Durchsetzen dieser Regel gefühlte 80%+ der Fahrer wären), beläuft sich die Strafe offiziell auf 30.000 Kyat (ca. 20 Euro). 5.000 Kyat in die Hand des Polizisten reichen unter Umständen aber auch. Wie es bei schwerwiegenderen Vergehen läuft wurde nicht erwähnt, aber man kann es sich wohl vorstellen.</p>
<h2>Politisches Kabarett bei den Moustache Brothers</h2>
<p>Die oben erwähnten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moustache_Brothers">Moustache Brothers</a> waren ein Comedy-Trio, das durch ihre Aufführungen mit der Militärregierung in Konflikt geraten ist. Dafür haben Par Par Lay, Lu Zaw und Lu Maw lange Jahre im Gefängnis verbracht hat. Heute sind sie nur noch ein Duo, da Par Par Lay, der Kopf des Trios, vor ca. 4 Jahren verstarb. Trotzdem finden täglich Aufführungen in Mandalay statt: Das Zielpublikum sind Touristen, die Sprache ist Englisch. Einheimischen ist das Ansehen der Show nicht gestattet.</p>
<figure id="attachment_1196" aria-describedby="caption-attachment-1196" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-202522-1057-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1196" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-202522-1057-1-1024x683.jpg" alt="Die Show findet bei den Moustache Brothers im umgebauten Wohnzimmer statt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-202522-1057-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-202522-1057-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-202522-1057-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-202522-1057-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1196" class="wp-caption-text">Die Show findet bei den Moustache Brothers im umgebauten Wohnzimmer statt</figcaption></figure>
<p>Diese &#8222;aufrührerische&#8220; Comedy wollten wir uns natürlich ansehen. Die Show wurde von Lu Maw geführt, Lu Zaw hatte einen eher passiven Part. Das Programm bestand aus klassischen Tänzen, Slapstick und Comedy. Wer beißende Comedy und Satire erwartet, wird enttäuscht sein. Für unseren Geschmack waren die Inhalte eher zahm, aber wohl kritisch genug, um dafür ins Gefängnis zu kommen. Hier ein Beispiel:</p>
<p><em>Ein Burmese hat Zahnschmerzen und fährt nach Thailand, um sich dort behandeln zu lassen. Der Zahnarzt fragt: &#8222;Habt ihr denn in Myanmar keine Zahnärzte?&#8220; Daraufhin antwortet der Patient: &#8222;Klar, haben wir, aber wir dürfen zu Hause den Mund nicht aufmachen!&#8220;</em></p>
<p>Die Show war auf alle Fälle sehr unterhaltsam und sehenswert, auch wegen des engagierten und charismatischen Vortrags von Lu Maw!</p>
<figure id="attachment_1197" aria-describedby="caption-attachment-1197" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-212444-1074-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1197" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-212444-1074-1-683x1024.jpg" alt="Schilder unterstützen Lu Maws charismatische Performance" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-212444-1074-1-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-212444-1074-1-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-212444-1074-1-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171102-212444-1074-1.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1197" class="wp-caption-text">Schilder unterstützen Lu Maws charismatische Performance</figcaption></figure>
<h2>Der Buddhismus und andere Religionen</h2>
<p>Der buddhistische Glaube ist in der Bevölkerung Myanmars (egal ob bei jung oder alt, reich oder arm, einflußreich oder nicht) sehr tief verwurzelt und wir haben noch kein Land erlebt, in dem diese Religion so omnipräsent ist. Über 90% der Menschen sind Buddhisten, und der Buddhismus wird aktiv gelebt. Selbst in den abgelegensten Gegenden findet man goldene Pagoden, in allen Tempeln sahen wir betende Menschen, überall trifft man auf Mönche in ihren bordeauxfarbenen Gewändern, die Buddhastatuen werden gewaschen und poliert, Lebensmittel, Sachgegenstände und Geld an die Klöster gespendet.</p>
<p>Erstaunlich ist, dass es in Myanmar im Rahmen dieser friedliebenden Religion auch eine radikale Strömung, gewalttätige Mönche und sogar Pogrome gegen Moslems gibt &#8211; auch wenn wir darüber nur aus den <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/Myanmar-Buddhisten-hetzen-gegen-Muslime/Das-Erste/Video-Podcast?bcastId=329478&amp;documentId=47471682">westlichen Medien</a> wissen. Uns gegenüber wurden zwei mal Ressentiments gegenüber dem Islam geäußert, das Christentum dagegen wurde nicht als negativ betrachtet.</p>
<h2>Der Papst zu Besuch in Myanmar</h2>
<p>Kurz vor unserer Abreise landete Papst Franziskus auf seiner Reise nach Myanmar und Bangladesh in Yangon. Somit haben wir nur die Vorbereitungen miterlebt. Das eigentliche Event verfolgten wir aus der Ferne.</p>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-115523-2484-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1199" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-115523-2484-1-1024x683.jpg" alt="Papst Franziskus kommt zu Besuch" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-115523-2484-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-115523-2484-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-115523-2484-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-115523-2484-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Papst Franziskus zu Besuch in Myanmar</figcaption></figure>
<p>Der Anlass der Reise war aufgrund der Reiseroute des Papstes (Myanmar und Bangladesch) für uns offensichtlich. In der Öffentlichkeit wurden diplomatisch Friede und Toleranz als Grund für den Besuch genannt. Trotz der gerade mal 1% Katholiken im Land schien ganz Yangon den Papst begeistert zu erwarten. Viele Leute trugen T-Shirts mit dem Bildnis des Heiligen Vaters und überall prangten große Willkommensplakate. Der Konflikt mit den Rohingya fand nirgendwo Erwähnung.</p>
<p>Im Vorfeld hatten wir in den öffentlichen Medien (soweit wir diese verstehen konnten), nichts zum Papstbesuch gesehen, geschweige denn wurde das R-Wort erwähnt. Stattdessen hatten die Nachrichten bessere Beziehungen zu China, Fortschritte beim Ausbau von Kraftwerken und Sozialprojekte zum Thema. (Dieselben Nachrichten liefen übrigens tagelang im Fernsehen mit 100% den gleichen Beiträgen.) <a href="https://www.mmtimes.com/news/pope-francis-prayer-peace-myanmar.html">Dieser Artikel aus der Myanmar Times</a> schreibt wahrscheinlich so viel, wie zu dem Thema „Besuch des Papstes“ gesagt werden darf.</p>
<figure id="attachment_1198" aria-describedby="caption-attachment-1198" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-074957-0641-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1198" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-074957-0641-1-1024x683.jpg" alt="Saint Mary's Cathedral, die zentrale katholische Kirche in Yangon" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-074957-0641-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-074957-0641-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-074957-0641-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171119-074957-0641-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1198" class="wp-caption-text">Saint Mary&#8217;s Cathedral, die zentrale katholische Kirche in Yangon</figcaption></figure>
<h2>Wenig sichtbare Politik</h2>
<p>Aufgrund der Sprachbarriere, v.a. bei diesen etwas komplizierteren Themen, waren unsere Einblicke in die politischen Geschehnisse sehr begrenzt. Zudem haben wir politische Themen nicht aktiv angesprochen, sondern sind nur darauf eingegangen, wenn Einheimische sich uns gegenüber äußerten. Wir waren etwas überrascht, dass einige Burmesen uns gegenüber aktiv über Politik redeten. Auch wenn Kritik an der Regierung schwere Folgen haben kann, scheinen sie sich uns gegenüber sicher gefühlt zu haben.</p>
<p>Trotzdem ist das Internet anscheinend nicht zensiert. Die Rohversion dieses Artikels schrieb ich in Yangon am Flughafen. Dabei habe ich natürlich nach allen verdächtigen und aufrührerischen Stichwörtern gesucht &#8211; immer mit Erfolg und ohne jegliche Einschränkung. Wer also in Myanmar nach Informationen sucht und einer Fremdsprache mächtig ist (ja, viele Hindernisse), der stößt auf Antworten.</p>
<p>Für Myanmar hoffen wir, dass sich die vielen inneren Konflikte lösen lassen, damit endlich in allen Landesteilen Frieden einkehren kann.</p>
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		<title>Auf der Sea Gypsy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 14:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 7 Wochen unterwegs machten wir &#8222;Urlaub vom Reisen&#8220; ganz im Süden von Myanmar. In Kawthoung gingen wir für 5 Tage zusammen mit Roos, Kees und Conny an Bord der Sea Gypsy, um durch das Myeik Archipel zu schippern. Der Name des Bootes ist von der ethnischen Minderheit der Moken inspiriert. Es sind Seezigeuner, die in &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 7 Wochen unterwegs machten wir &#8222;Urlaub vom Reisen&#8220; ganz im Süden von Myanmar. In <a href="https://www.google.de/maps/place/Kawthaung,+Myanmar+(Birma)/@9.9963213,98.5344231,13.95z/data=!4m5!3m4!1s0x30564db9332efd15:0x594fdf223def259a!8m2!3d9.9958108!4d98.5528746">Kawthoung</a> gingen wir für 5 Tage zusammen mit Roos, Kees und Conny an Bord der Sea Gypsy, um durch das Myeik Archipel zu schippern. Der Name des Bootes ist von der ethnischen Minderheit der Moken inspiriert. Es sind Seezigeuner, die in der Trockenzeit in ihren Booten auf dem Wasser und in der Regenzeit an Land leben.</p>
<figure id="attachment_1181" aria-describedby="caption-attachment-1181" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-123444-0826-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1181" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-123444-0826-1-1024x683.jpg" alt="Die Sea Gypsy ankert, wir dürfen schnorcheln" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-123444-0826-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-123444-0826-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-123444-0826-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-123444-0826-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1181" class="wp-caption-text">Die Sea Gypsy ankert, wir dürfen schnorcheln</figcaption></figure>
<p><span id="more-1169"></span></p>
<h2>Paradies auf Erden</h2>
<p>Für 5 Tage wurden wir also selbst zu Seezigeunern und lichteten den Anker, um an einigen der 800 Inselchen des Archipels vorbei durch die Andamanensee zu fahren. Jeden Abend lag die Sea Gypsy in einer anderen Bucht. Tagsüber beanspruchten uns Aktivitäten wie Schwimmen, Schnorcheln, Stand up Paddling oder Seekajakfahren, meistens bei Sommer, Sonne und Sonnenschein. Abends oder nachts gab es manchmal kurze Schauer oder etwas böigen Wind, aber das gehört auf See wohl einfach dazu.</p>
<figure id="attachment_1182" aria-describedby="caption-attachment-1182" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-084621-0768-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1182" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-084621-0768-1-1024x683.jpg" alt="Wir fahren natürlich unter der Flagge von Myanmar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-084621-0768-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-084621-0768-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-084621-0768-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-084621-0768-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1182" class="wp-caption-text">Wir fahren natürlich unter der Flagge von Myanmar</figcaption></figure>
<p>Die &#8222;Kabinen&#8220; waren eher offene Schlafplätze, die durch Vorhänge von je einem Gang auf Backbord und Steuerbord abgetrennt sind. Trotzdem (oder gerade deshalb) waren sie sehr gemütlich. Da wir nur 5 Passagiere (maximal 10) an Bord waren, konnten wir uns sogar etwas ausbreiten.</p>
<figure id="attachment_1183" aria-describedby="caption-attachment-1183" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171121-123635-2592-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1183" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171121-123635-2592-1-1024x683.jpg" alt="Unsere Kabine auf der Sea Gypsy" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171121-123635-2592-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171121-123635-2592-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171121-123635-2592-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171121-123635-2592-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1183" class="wp-caption-text">Unsere Kabine auf der Sea Gypsy</figcaption></figure>
<p>Morgens, mittags und abends wurden wir von Ko Myo, dem Schiffskoch, seinem Assistenten Nei Nei und dem Rest der Mannschaft vorzüglichst versorgt. Neben frischen Früchten, leckeren Currys und schmackhaftem Gemüse waren natürlich die frisch zubereiteten Meeresbewohner die Stars der Menüfolge.</p>
<h2>Auf Tintenfischfang</h2>
<p>Die meisten anderen Boote auf der Andamanensee sind nicht zum Vergnügen unterwegs sondern zum Fischfang. Auf besonders interessante Art und Weise fangen einige von ihnen Tintenfisch: Die Boote sind mit vielen kräftigen Lampen an seitlich befestigten Stangen ausgestattet. Bei einsetzender Dunkelheit werden die Lichter eingeschaltet, wodurch die Tintenfische angelockt werden. Wenn sich die Tintenfische um das Boot versammelt haben, werden die Lichter nach und nach ausgemacht, um den angelockten Schwarm unter einer Lichtquelle zu versammeln und dann abzufischen &#8211; hört sich einfach an, ist aber bestimmt trotzdem ein Knochenjob.</p>
<figure id="attachment_1184" aria-describedby="caption-attachment-1184" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-184305-0964-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1184" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-184305-0964-1-1024x683.jpg" alt="Auf Tintenfisch-Fang" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-184305-0964-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-184305-0964-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-184305-0964-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-184305-0964-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1184" class="wp-caption-text">Auf Tintenfisch-Fang mit Festbeleuchtung</figcaption></figure>
<p>Als wir nachts in den diversen Buchten ankerten, sahen wir stets die beleuchteten Boote in der Ferne. Am zweiten Tag fuhren wir abends zu einem dieser Kutter und unsere Crew tauschte einige Bündel einheimischer Zigarren und 5 mal 1,5 Liter Softdrinks gegen einen Eimer Tintenfisch. Kurze Zeit später wurde die erste Charge als Sashimi-Snack serviert &#8211; das Leben an Bord war wirklich sehr hart <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1185" aria-describedby="caption-attachment-1185" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-173635-2649-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1185" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-173635-2649-1-1024x683.jpg" alt="Tintenfisch-Sahimi als Nachmittags-Snack" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-173635-2649-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-173635-2649-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-173635-2649-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-173635-2649-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1185" class="wp-caption-text">Tintenfisch-Sashimi als Nachmittags-Snack</figcaption></figure>
<h2>Unter den Wellen…</h2>
<p>Beim Schnorcheln tauchten wir im wahrsten Sinne des Wortes in eine andere Welt ein. Einmal noch prüfen, ob die Maske sitzt, und wir ließen uns rückwärts über Bord des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dingi">Dingis</a> fallen.</p>
<p>Platsch! &#8211; und Stille &#8211; wir schwebten im Wasser. Der Blick nach oben zeigte die Wasseroberflächenunterseite und Luftblasen stiegen funkelnd in die Höhe. Mit einigen Flossenschlägen drehten wir uns und erblicken die ersten Fische: Kleine blaue, silberne, längliche, mit goldenen Tupfen, größere grünblaue, knallig gelbe. An machen Stellen war das Meer wie ein Aquarium. Nemo haben wir auch gefunden!</p>
<figure id="attachment_1186" aria-describedby="caption-attachment-1186" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1186" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1-1024x1024.jpg" alt="Platsch! Eintauchen in die Andamanensee" width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171124-093307-1176-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1186" class="wp-caption-text">Platsch! Eintauchen in die Andamanensee</figcaption></figure>
<p>Der Artenreichtum war noch sehr vielfältig. Trotzdem gibt es selbst in dieser scheinbar unerschlossen und ursprünglichen Meereswelt zahlreiche Probleme, die die Natur gefährden. Immer wieder trieb Plastikmüll vorüber, der leider von den einheimischen Fischern einfach über Bord geworfen wird. Außerdem gibt es anscheinend immer noch unerlaubte Dynamit-„Fischerei“. Als ob jemand an Land mit Fliegerbomben auf die Jagd gehen würde! Bei solcher Rücksichtslosigkeit für den kurzfristigen Profit kann man innerlich nur zornig werden und dem Buddha einige Blumen spenden, auf dass die Verantwortlichen maximal als Schlammspringer wiedergebohren werden. Trotzdem hoffen wir, dass das Myeik Archipel seine Ursprünglichkeit erhalten kann.</p>
<figure id="attachment_1187" aria-describedby="caption-attachment-1187" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-122503-0816-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1187" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-122503-0816-1-1024x683.jpg" alt="Traumstrand mit glasklarem Wasser. Das Dingi ist unser Zweitboot" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-122503-0816-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-122503-0816-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-122503-0816-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-122503-0816-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1187" class="wp-caption-text">Das Dingi an einem Traumstrand mit glasklarem Wasser</figcaption></figure>
<p>Zurück an Bord der Sea Gypsy studierten wir fleißig den deutschen &#8222;Riff-Führer&#8220; aus dem Jahr 1995. Dieses Kompendium war ein steter Quell der Freude und es belehrte uns, dass wir auch Barrakudas und Riesenkugelfische gesehen hatten. Trotz Fachliteratur konnten wir leider nicht alle Seesterne, Feuerfische oder Clownfische bestimmen. Auch blieb offen, ob es sich bei einem gelben Fisch um einen Stülpmaul-Lippfisch oder einen Dreipunkt-Kaiserfisch gehandelt hatte. Fischtaxonomie kann auch Spaß machen ;). Für die nächste Auflage würden wir empfehlen, in der Familie der Doktorfische auch den Doktor-Mona-Fisch aufzunehmen :).</p>
<h2>Besuch bei den Moken</h2>
<p>Als echte Sea Gypsies war für uns ein Besuch in einem Dorf der Moken natürlich Pflicht! Wir nahmen die Panorama-Route und wurden auf der Südseite von Bo Cho Island abgesetzt. Von dort durchquerten wir den Dschungel auf der Insel zu Fuß. Dort zeigte sich einmal mehr, dass so ein Paradies auch seine Tücken haben kann. Die Mosquitos fielen nach kurzer Zeit über uns her, und trotz eines eher bewölkten Vormittags schwitzten wir in der schwülen Luft bald aus allen Poren. Zudem waren wir froh, dass es einen ausgetreten Weg gab. Schon einen Meter rechts oder links des Pfades wäre der Dschungel unpassierbar gewesen, so dicht standen die Pflanzen.</p>
<figure id="attachment_1190" aria-describedby="caption-attachment-1190" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-092032-0971-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1190" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-092032-0971-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Ein Baumriese am Wegesrand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-092032-0971-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-092032-0971-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-092032-0971-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-092032-0971-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1190" class="wp-caption-text">Ein Baumriese am Wegesrand</figcaption></figure>
<p>Im Dorf angekommen wurden vor allem von den kleinen Kindern überschwänglich begrüßt, die ihre helle Freude daran hatten, fotografiert zu werden und ihr Bild anschließend auf dem Display zu sehen. Von den echten Sea Gypsies haben wir leider nur recht wenig mitbekommen, da sie gerade in einem Konvoi von Booten das Dorf verließen.</p>
<figure id="attachment_1191" aria-describedby="caption-attachment-1191" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-105202-1042-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1191" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-105202-1042-1-1024x683.jpg" alt="Kamera-Posing im Moken Dorf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-105202-1042-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-105202-1042-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-105202-1042-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171123-105202-1042-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1191" class="wp-caption-text">Kamera-Posing im Moken Dorf</figcaption></figure>
<h2>5 Tage auf der Sea Gypsy</h2>
<p>Wir hatten 5 einzigartige Tage an Bord in außerordentlich guter Gesellschaft: Danke Roos, Kees und Conny für die wunderschönen Tage, die wir zusammen verbringen durften. Gerne wären wir einfach weitergefahren!</p>
<p>Ein großes Dankeschön geht besonders auch an die gesamte Crew der Sea Gypsy: Danke an Cho Cho für die hervorragende Organisation und die tollen Ausflüge. Danke Captain Ko Ching für die sichere Fahrt und das Captain&#8217;s BBQ, Ko Myo und Nei Nei für das wunderbare Essen, Lalu, für die tadellose Funktion der Technik an Bord und, last but not least, Ko Pyo für Deine stete Hilfsbereitschaft.</p>
<figure id="attachment_1189" aria-describedby="caption-attachment-1189" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-172744-0947-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1189" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-172744-0947-1-1024x637.jpg" alt="Sonnenuntergang in der Andamanensee" width="525" height="327" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-172744-0947-1-1024x637.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-172744-0947-1-300x187.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-172744-0947-1-768x478.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171122-172744-0947-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1189" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf der Andamanensee</figcaption></figure>
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		<title>Mit dem Zug von Yangon nach Mawlamyine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 11:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Myanmar ist das Standard-Überlandverkehrsmittel der Bus. Da wir gehört hatten, daß eine Bahnfahrt in diesem Land noch ein echtes Abenteuer sein solle, wollten wir mindestens einmal mit dem Zug fahren. Dafür wählten wir die Strecke von Yangon nach Mawlamyine. Und in der Tat, hier galt das alte Sprichwort: &#8222;Der Weg ist das Ziel.&#8220; Für &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Myanmar ist das Standard-Überlandverkehrsmittel der Bus. Da wir gehört hatten, daß eine Bahnfahrt in diesem Land noch ein echtes Abenteuer sein solle, wollten wir mindestens einmal mit dem Zug fahren. Dafür wählten wir die Strecke von Yangon nach Mawlamyine. Und in der Tat, hier galt das alte Sprichwort: &#8222;Der Weg ist das Ziel.&#8220; Für gut 300 Kilometer brauchte der Zug 10 Stunden, und uns war keine Sekunde langweilig!</p>
<figure id="attachment_1116" aria-describedby="caption-attachment-1116" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1116" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Der koloniale Bahnfof in Yangon" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1116" class="wp-caption-text">Der exotische Hauptbahnhof in Yangon</figcaption></figure>
<p><span id="more-1132"></span></p>
<h2>Erstes Abenteuer: Tickets buchen</h2>
<p>Der Weg begann beim Buchen der Tickets. Oft sind die Hotels eine gute Anlaufstelle, um Reisepläne aller Art zu organisieren. Für die Zugfahrkarten ging das leider nicht. Zum Glück haben wir über die exzellente Seite <a href="https://www.seat61.com/">seat61</a> eine Agentur gefunden, über die wir „online“ buchen konnten: Über ein Formular schickten wir unseren Reisewunsch ab. Daraufhin wurden wir am nächsten Tag per E-Mail kontaktiert. In der sich entwickelnden E-Mail-Kommunikation vereinbarten wir die Strecke, Uhrzeit, Klasse und die Lieferadresse unseres Hotels in Yangon. Als wir 3 Tage später abends im Beautyland &#8211; unserem Hotel <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; ankamen, warteten dort tatsächlich 2 (teils von Hand ausgefüllte) Zugtickets für den nächsten Morgen auf uns!</p>
<figure id="attachment_1129" aria-describedby="caption-attachment-1129" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1129" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-1024x588.jpg" alt="Unsere Zugtickets für die Upper Class" width="525" height="301" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-1024x588.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-300x172.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-768x441.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1129" class="wp-caption-text">Unsere Zugtickets für die Upper Class</figcaption></figure>
<p>Durch die Vermittlung hat das Ticket uns deutlich mehr als 4250 Kyat (ca. 2,70 Euro) gekostet. Trotzdem waren wir sehr beruhigt, unser Leben mit 1,76 Kyat bestens abgesichert zu wissen. Die Versicherungsbedingungen lagen leider nicht bei <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Myanmar Railways</h2>
<p>Morgens um halb sieben gingen wir bei schwülen 27 Grad die paar hundert Meter durch das um diese Zeit erwachende Yangon zum Hauptbahnhof. Die Angestellten von Myanmar Railways zeigten uns freundlich den Weg zum Gleis 3, wo der Zug schon wartete: Wagen 10 &#8211; Upper Class (höchste Buchungsklasse!).</p>
<p>Das Platzangebot war mit dem im Shinkansen vergleichbar. Dafür mussten wir andere leichte Abstriche in Kauf nehmen: Die Sitze waren durchgesessen, die dunkelgrüne Farbe bröckelte und der Fensterladen klemmte, ließ sich aber doch öffnen. Die Türen und Fenster standen im ganzen Zug sperrangelweit offen. Das war die Klimaanlage zusammen mit den rotierenden Ventilatoren unter der Decke.</p>
<figure id="attachment_1118" aria-describedby="caption-attachment-1118" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1118" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Beste Aussicht in der Upper Class" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1118" class="wp-caption-text">Beste Aussicht ohne störende Fensterscheibe in der Upper Class</figcaption></figure>
<h2>Der Zug fährt los</h2>
<p>Es gab keine Durchsagen am Gleis, dafür erklang das sonore Signalhorn des Zugs: Pünktlich um 7:15 Uhr fuhren wir los. Die erste knappe Stunde bummelten wir mit maximal 20-30 km/h durch die Vororte von Yangon, vorbei an Wohnsiedlungen und Vierteln, die eher wie Slums aussahen. Auf den Grünstreifen lag leider sehr viel Plastikmüll. Es scheint Usus zu sein, alles einfach aus dem Fenster zu werfen. Bei Bio-Müll ist das natürlich kein Problem, aber immer wieder flogen auch Plastikverpackungen aus dem Zug.</p>
<p>Am Rande von Yangon sahen wir einige wenige Industriegebäude und Hallen, die den Schienenweg säumten. Dort nahm die Bahn zum ersten Mal Fahrt auf. Mit geschlossenen Augen fühlte es sich mindestens wie 160 km/h an. Der Blick nach draußen vermittelte jedoch eher 40, vielleicht maximal 50 km/h.</p>
<figure id="attachment_1120" aria-describedby="caption-attachment-1120" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1120" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-1024x695.jpg" alt="Bahnübergang in Yangon" width="525" height="356" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-1024x695.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-300x204.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-768x521.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1120" class="wp-caption-text">Bahnübergang in Yangon</figcaption></figure>
<p>Der Takt des Zugs ist ein Viervierteltakt: Zwei Achtel, Pause, zwei Achtel, Pause, da capo ad infinitum in wechselnden Tempi und Tonlagen: Eins, zwei &#8211; drei, vier &#8211; eins, zwei &#8211; drei, vier &#8211; eins, zwei &#8211; drei, vier… Auf gerader Strecke andante, bei der Einfahrt in die Bahnhöfe adagio bis zum Stillstand, auf Brücken largo im tiefen Bariton. Auf manchen Abschnitten hüpfte der Zug im Takt über die Schienen, und die Wagons schunkelten im Rhythmus <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Tacktack-klappklapp-tacktack-klappklapp-tacktack-klappklapp…</p>
<h2>Kein Bordbistro, trotzdem bestens versorgt</h2>
<p>Die burmesische Mitropa besteht aus einem nicht abreißendem Strom von fliegenden Händlerinnen und Händlern, die mit knusprig gebratenen Teigtaschen (Samusa), vielerlei Arten von Eiern, gebratenen Hühnchen, gekochten Maiskolben, abgepackten Snacks wie Chips oder Nüssen, Süßigkeiten, frischen Früchten, Steckerlfisch, frittierten Heuschrecken und anderen Leckereien durch den Zug ziehen und ihre Waren lautstark anpreisen.</p>
<figure id="attachment_1124" aria-describedby="caption-attachment-1124" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1124" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-1024x683.jpg" alt="Balanceakt im fahrenden Zug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1124" class="wp-caption-text">Balanceakt im fahrenden Zug</figcaption></figure>
<p>Die Verkäufer kamen an den Bahnhöfen unterwegs an Bord. Einige stiegen schon während der Einfahrt des Zugs in den Bahnhof in bester Wild-West-Manier zu. Die Türen standen ja ohnehin offen. In der Bahn gingen sie im Mittelgang auf und ab, immer auf der Suche nach Kundschaft. Viele balancierten ihr Angebot in großen Körben oder auf silbernen Tabletts auf dem Kopf, freihändig unter der häufig schweren und hoch getürmten Last. Es wackelte und schaukelte, ruckelte und ratterte, trotzdem schwebten sie absolut souverän durch die Waggons, präsentieren ihre Waren der interessierten Kundschaft und sorgten für das leibliche Wohl der Fahrgäste. Wir mußten gut aufpassen, um keine der interessanten Köstlichkeiten zu verpassen, die aktuell vorbeigetragen wurden, da wir die Rufe der Händler dummerweise nicht verstanden. Zum zweiten Frühstück kauften wir 2 dampfend heiße Maiskolben und ein paar Samusas. Ratterdieklapper, ratterdieklapper, tacktack, tacktack, schaukelschuk, tut-tuuuuut!</p>
<figure id="attachment_1123" aria-describedby="caption-attachment-1123" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1123" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-815x1024.jpg" alt="Samosas in der Plastiktüte als zweites Frühstück" width="525" height="660" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-815x1024.jpg 815w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-239x300.jpg 239w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-768x965.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1.jpg 1273w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1123" class="wp-caption-text">Samusas in der Plastiktüte als zweites Frühstück</figcaption></figure>
<p>Vom gleichmäßigem Rhythmus des Zuges mal gewiegt, mal durchgeschüttelt fuhren wir durch die burmesische Tiefebene. Ein leichter Fahrtwind wehte durch die Bahn. Trotzdem stieg die Temperatur im Wagen schnell an. Zur Abkühlung stellten wir uns ab und zu an die offene Tür. Die Bäume und Sträucher schrammten dabei oft so eng am Zug entlang, dass wir immer wieder die Köpfe einziehen mußten.</p>
<h2>Das Landleben</h2>
<p>Die Diesellok arbeitete fleißig an der Spitze des Zugs. Oft stieß sie solche Rußschwaden in die Luft, daß wir uns nicht mehr ganz sicher waren, ob es sich nicht doch um eine historische Dampflokomotive handelte. Auch hatten wir bei der Fahrt über das Land den Eindruck, mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit gereist zu sein.</p>
<figure id="attachment_1122" aria-describedby="caption-attachment-1122" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1122" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-1024x576.jpg" alt="Reisernte ganz manuell" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1122" class="wp-caption-text">Reisernte gänzlich manuell</figcaption></figure>
<p>In der flachen Ebene dominierten kleinparzellige Reisfelder in allen Stadien: Überflutete Felder mit Setzlingen, saftig grüne Felder, gelblich verfärbte, zur Ernte bereite und abgeerntete Felder. Einige wurden auch abgebrannt, um das Feld für die nächste Saat vorzubereiten. Insgesamt wurden fast alle Arbeiten manuell durchgeführt. Bei der Ernte schnitten die Bauern die Reispflanzen von Hand. Auch das Dreschen lief so ab, wie wohl seit Hunderten von Jahren. Manchmal halfen Ochsen, die Felder zu bestellen, aber nur ganz selten sahen wir Maschinen, die den Bauern den Knochenjob abnahmen.</p>
<figure id="attachment_1126" aria-describedby="caption-attachment-1126" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1126" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-1024x683.jpg" alt="Bambushütten sahen wir in jedem Dorf an der Stecke" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1126" class="wp-caption-text">Bambushütten sahen wir in jedem Dorf an der Strecke</figcaption></figure>
<p>Die Häuser waren oft nur einfach Bambushütten, die auf Stelzen standen &#8211; vermutlich ist dies den Überflutungen während der Regenzeit geschuldet. Trotzdem machten die Menschen keinen unzufriedenen Eindruck. Die Kinder winkten den Passagieren der Bahn zu und freuten sich, wenn wir zurückwinkten.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen sahen wir auch immer wieder golden glänzende Pagoden vorüberziehen. Nach ungefähr 2 Wochen in Myanmar gehörten die goldenen Stupas nach unserem Gefühl schon ganz natürlich zur üppig-grünen, burmesischen Landschaft. Dennoch erschienen sie uns immer wieder bemerkenswert und märchenhaft schön. Klappklipp-klappklapp-Klappklipp-klappklapp-Klappklipp-klappklapp…</p>
<figure id="attachment_1127" aria-describedby="caption-attachment-1127" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1127" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-1024x683.jpg" alt="Eine von vielen goldenen Pagoden an der Strecke" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1127" class="wp-caption-text">Eine von vielen goldenen Pagoden an der Strecke</figcaption></figure>
<h2>Essen auf Schienen</h2>
<p>Um die Mittagszeit bekamen wir wieder Hunger. Da der Zug unterwegs wie eine gute Bummelbahn in jedem Dorf hielt, waren wir bester Dinge, dass das Essen auf Schienen bald an unseren Platz geliefert werden würde. In der Tat: Kurze Zeit später hielten wir in einem Bahnhof, in dem mehrere Garküchenbetreiber fieberhaft damit beschäftigt waren, Essen aus einer verheißungsvollen Batterie silbern glänzender Töpfe zu schöpfen und zu verpacken. Mehrere junge Männer bestiegen mit Bündeln von Plastiktüten den Zug. Eine davon sollte unsere werden: Hühnchen für 1500 Kyat (ca. 1 Euro).</p>
<p>Die Überraschungstüte enthielt eine gut verknotete kleine Plastiktüte mit einer roten Soße, eine weitere kleine Plastiktüte mit einem gegrillten Stück Hühnchen und ein in Zeitungspapier eingewickeltes Palmblatt, welches eine ordentliche Portion Reis enthielt, etwas Chili dazu und eine Art Gemüsedipp. Entfaltet diente das Bananenblatt als Bio-Teller auf unseren Knien. Mangels Besteck aßen wir mit den Fingern. Leider fehlte uns die richtige Technik, so dass uns das Hühnchen, Reis mit Chili und Soße zwar sehr gut schmeckten, wir aber mit eleganten Tischmanieren nicht glänzen konnten.</p>
<figure id="attachment_1117" aria-describedby="caption-attachment-1117" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1117" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-1024x768.jpg" alt="Reis in Palmbatt mit Chili und etwas Gemüse" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1117" class="wp-caption-text">Reis im Bananenblatt mit Chili und etwas Gemüse</figcaption></figure>
<p>Kaum hatten wir das schmackhafte Hühnchen verspeist, balancierte ein Händler appetitlich aufgeschnittene Wassermelone durch den Zug. Wir schlugen natürlich zu. Als zweiten Nachtisch gab es später einen hauchdünnen Fladen aus karamellisiertem Zucker, in dem reichlich Sesam eingeschlossen war und burmesisches Bounty, eine Art länglicher Riegel aus Palmzucker und Kokosraspeln. So gut haben wir im Speisewagen der Deutschen Bahn noch nie gegessen!</p>
<h2>Angekommen in Mawlamyine</h2>
<p>Auf den letzten ca. 50 Kilometern verwandelte sich das platte Land ein wenig. Im Osten tauchten die ersten Hügel auf und später wurde es sogar etwas bergig. Auf den Gipfeln, wie sollte es anders sein, standen goldene Pagoden. In ihrer Häufung erinnerten sie uns ein wenig an das Rheintal, wo eine Burg neben der nächsten steht.</p>
<figure id="attachment_1125" aria-describedby="caption-attachment-1125" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1125" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-1024x576.jpg" alt="Berge und Reisfelder" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1125" class="wp-caption-text">Berge und Reisfelder</figcaption></figure>
<p>Angekommen sind wir in Mawlamyine mit ca. 15 Minuten Verspätung, Gemessen an 10 Stunden Fahrzeit waren wir positiv überrascht. Wir haben die Fahrt sehr genossen und andere Eindrücke von Myanmar gewonnen, als es auf einer Busfahrt möglich gewesen wäre.</p>
<figure id="attachment_1128" aria-describedby="caption-attachment-1128" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1128" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-1024x575.jpg" alt="Sonnenuntergang in Mawlamyine" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-1024x575.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1128" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Mawlamyine</figcaption></figure>
<p>Den Abend nach der Ankunft fühlten wir uns noch etwas landkrank, nachdem wir uns so an das Geschaukel gewöhnt hatten. Auch wenn wir fast den ganzen Tag nur im Zug gesessen hatten, waren wir abends sehr müde und schlummerten mit einem Nachhall des Rhythmus des Zuges im Nu ein: Tacktack, tucktuck, tacktack, tucktuck, tacktack, tucktuck…</p>
<p>Statt weiterer Bilder folgt diesmal ein Film mit Eindrücken unserer Bahnfahrt. Er ist bewusst eher langsam geschnitten, um das meditative Element der Fortbewegung zu erhalten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/kbpjfu-VUTE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Bagan &#8211; zu Wasser, zu Lande und in der Luft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 01:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Ayeyarwady]]></category>
		<category><![CDATA[Bagan]]></category>
		<category><![CDATA[Ballon]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer denkt in Kyoto stünden viele Tempel, der hat sicher Recht. Eine deutliche Steigerung findet der Reisende jedoch in Bagan. Die Zahlen sind nicht eindeutig, auch wenn einige Tempel nur mit Nummern statt mit Namen bezeichnet werden. Angeblich sind es mindestens 3000 Tempel auf wenigen Quadratkilometern. Anreise nach Bagan auf dem Ayeyarwady Für die Anreise &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer denkt in <a href="http://wittmann-tours.de/kyoto-tempel-schreine-und-gaerten/">Kyoto</a> stünden viele Tempel, der hat sicher Recht. Eine deutliche Steigerung findet der Reisende jedoch in Bagan. Die Zahlen sind nicht eindeutig, auch wenn einige Tempel nur mit Nummern statt mit Namen bezeichnet werden. Angeblich sind es mindestens 3000 Tempel auf wenigen Quadratkilometern.</p>
<figure id="attachment_1141" aria-describedby="caption-attachment-1141" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-163206-1516-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1141 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-163206-1516-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Die Tha Beik Hmauk Paya" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-163206-1516-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-163206-1516-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-163206-1516-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-163206-1516-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1141" class="wp-caption-text">Die Tha Beik Hmauk Paya</figcaption></figure>
<p><span id="more-1138"></span></p>
<h2>Anreise nach Bagan auf dem Ayeyarwady</h2>
<p>Für die Anreise wählten wir die Panoramaroute. Statt des Busses nahmen wir das Schiff und verbrachten einen interessanten und erholsamen Tag auf dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Irrawaddy">Ayeyarwady</a>, der Lebensader Myanmars. Er verläuft durch eine Tiefebene und versorgt viele Menschen mit Wasser und Lebensmitteln (durch Fischfang und als Transportweg). Für manche Dörfer ist des Boot auch die einzige Verbindung zur Außenwelt.</p>
<p>Die Fahrt begann morgens um 7:00 Uhr und so bot sich bei tiefstehender Morgensonne ein wunderschönes Panorama von <a href="http://wittmann-tours.de/hauptstadt-hopping/">Sagaing</a>, das wir 2 Tage zuvor besichtigt hatten. Unzählige Pagoden glitzerten golden auf den Hügeln.</p>
<figure id="attachment_1142" aria-describedby="caption-attachment-1142" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-081020-9563-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1142" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-081020-9563-1-1024x576.jpg" alt="Blick auf Sagaing im Morgenlicht" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-081020-9563-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-081020-9563-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-081020-9563-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-081020-9563-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1142" class="wp-caption-text">Blick auf Sagaing im Morgenlicht</figcaption></figure>
<p>Der Wasserstand erschien uns trotz der gerade erst beginnenden Trockenzeit recht niedrig. Unser Schiff mäanderte immer wieder vom rechten zum linken Ufer und retour, um den Sandbänken auszuweichen und in der Fahrrinne zu bleiben. An manchen Stellen teilte sich der Fluss sogar in mehrere Arme, an anderen bildete er große Becken. Dort war bis zu 2 Kilometer breit, sonst aber eher 500 bis 700 Meter, und damit aber immer noch deutlich breiter als Donau oder Rhein.</p>
<figure id="attachment_1143" aria-describedby="caption-attachment-1143" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-110907-9577-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1143" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-110907-9577-1-1024x683.jpg" alt="Am Ufer des Ayeyarwady" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-110907-9577-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-110907-9577-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-110907-9577-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-110907-9577-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1143" class="wp-caption-text">Am Ufer des Ayeyarwady</figcaption></figure>
<p>Immer wenn wir nahe dem Ufer fuhren sahen wir goldene Stupas, die Felder der Bauern, Ochsen und andere Nutztiere und kleine Dörfer mit einfachen Häusern. Am Flussufer wuschen Frauen Wäsche, Kinder spielten, Fischer sortieren ihre Netze. Letztere befuhren den Fluß auch mit ihren kleinen Booten. Größere Schiffe hingegen sahen wir selten. Insgesamt herrschte auf dem Ayeyarwady weniger Schiffsverkehr als wir gedacht hätten.</p>
<p>Nach gut 8 Stunden erreichten wir Bagan und die letzten 20 Minuten an Bord nahm die Tempeldichte deutlich zu &#8211; und das sollte nur das Vorspiel gewesen sein ;).</p>
<figure id="attachment_1144" aria-describedby="caption-attachment-1144" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-162536-9607-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1144" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-162536-9607-1-1024x576.jpg" alt="Angekommen in Bagan, die ersten Tempel sind in Sicht" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-162536-9607-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-162536-9607-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-162536-9607-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171104-162536-9607-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1144" class="wp-caption-text">Angekommen in Bagan, die ersten Tempel sind in Sicht</figcaption></figure>
<h2>Tour de Bagan: Mit dem Drahtesel von Tempel zu Tempel</h2>
<p>Zwei der drei Tage in Bagan waren wir mit dem Fahrrad unterwegs. Unsere Fahrräder waren beinahe so alt wie die Tempel, ohne Gangschaltung, dafür mit quietschender Bremse. Trotzdem haben sie uns klappernd von Tempel zu Tempel gebracht. Aufgrund der Hitze (und des Materials) fuhren wir recht langsam. Das Gelände war größtenteils flach. Einige Wege waren so sandig, dass selbst die speziellen profillosen Sandreifen einsanken <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> und wir schieben mussten.</p>
<figure id="attachment_1147" aria-describedby="caption-attachment-1147" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-161412-1273-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1147" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-161412-1273-1-1024x576.jpg" alt="Zahlreiche kleine Tempel sind überall am Wegesrand" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-161412-1273-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-161412-1273-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-161412-1273-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-161412-1273-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1147" class="wp-caption-text">Zahlreiche kleine Tempel überall am Wegesrand</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zu den Haupttempeln fuhren wir an unzähligen kleinen vorbei. Die meisten bestehen nur noch aus roten Ziegelsteinen ohne Putz. Die ehemals vorhandenen reichen Stuckverzierungen und Wandbemalungen sind nur noch selten an und in besser erhaltenen Tempeln zu sehen. Eines der wenigen Gebäude, in dem die Fresken noch gut erhalten sind, ist der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gubyaukgyi_Temple_(Myinkaba)">Gubyaukgyi Tempel</a>. Dort kam eine junge Burmesin auf uns zu, die Deutsch lernen wollte und keinen Verkaufsstand hatte. Die meisten &#8222;Führer&#8220; kennen ein paar Details und weisen dann bald auf den eigenen Shop hin.</p>
<p>Die freundliche Burmesin war bestens informiert und erklärte uns, daß es sich bei den Wandbemalungen nicht um Fresken handle, weil die Pigmente auf den trockenen Verputz aufgetragen worden waren. Sie hatte eine gute Taschenlampe dabei, da man in den höhlenartigen Bauwerken mit kleinen Fenstern und ohne künstliche Beleuchtung die Bilder fast nicht erkennen konnte. Zu einigen Motiven erzählte sie uns die zugrundeliegenden Geschichten, die in unserem westlichen Bildungskanon unbekannt sind. Es handelte sich um sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jataka">Jatakas</a>, Episoden aus dem Leben Buddhas und seiner früheren Inkarnationen. Schlüsselszenen daraus werden neben anderen Motiven auf großen glasierten Kacheln oder als Wandbemalung dargestellt. So wurden die Abbildungen im Kegel der Taschenlampe für uns lebendig.</p>
<figure id="attachment_1149" aria-describedby="caption-attachment-1149" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-164056-9847-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1149" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-164056-9847-1-1024x683.jpg" alt="Prächtige Wandbemalungen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-164056-9847-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-164056-9847-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-164056-9847-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-164056-9847-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1149" class="wp-caption-text">Prächtige Wandbemalungen</figcaption></figure>
<h2>Die Tempelbesichtigung</h2>
<p>Die einzelnen Tempel sind alle auf ihre Art und Weise besonders und verschieden. Einige beeindrucken durch ihre Größe, die prächtigen goldenen Zedis, riesige Buddha-Statuen, Reste von Stuckverzierungen etc. Leider sind viele Gebäude zuletzt durch ein großes Erdbeben 2016 beschädigt worden, dennoch ist ihre Pracht ungebrochen.</p>
<p>Da die Bauwerke auch heute als Anbetungsstätten betrachtet werden, muß man vor dem Betreten unbedingt die Schuhe ausziehen. Beine und Schultern sollten auch bedeckt sein. Eher optional aber interessant: Einen religiösen Ort umrundet man im Uhrzeigersinn. Warum weiß keiner so genau, aber es heißt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pradakshina">Pradakshina</a> ;). Der Höhepunkt ist der Besuch des Tempelinneren: Nicht selten stehen dort riesige, oft auch vergoldete, Buddha-Statuen. Und bei tropischem Klima sehr angenehm: Drinnen ist es dank der dicken Mauern angenehm kühl <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1150" aria-describedby="caption-attachment-1150" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-104955-9653-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1150" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-104955-9653-1-1024x683.jpg" alt="Buddha Statur des Lemyethna Tempels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-104955-9653-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-104955-9653-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-104955-9653-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-104955-9653-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1150" class="wp-caption-text">Buddha-Statue im Leimyethna Tempel</figcaption></figure>
<p>Ein besonderes Highlight ist der Blick über die Tempellandschaft, vor allem bei Sonnenauf- und -untergang. Da Bagan bretteben ist, war es in der Vergangenheit möglich (d.h. unreglementiert), auf die Tempel zu klettern. Zum Glück für die Tempel und zum Leidwesen der Besucher wurde das Besteigen der Tempel mittlerweile fast überall untersagt. Der Grund ist offensichtlich: Der Schutz der archäologischen Substanz. Um trotzdem den Panoramablick zu ermöglichen, wurden (und werden) an einigen Stellen Erdhügel aufgeschüttet. Von dort aus kann man bei Sonnenaufgang auch die berühmten Heißluftballons über die Tempel schweben sehen, die das Landschaftsbild zusätzlich garnieren.</p>
<figure id="attachment_1151" aria-describedby="caption-attachment-1151" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-071857-9633-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1151" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-071857-9633-1-1024x576.jpg" alt="Ballons über den Tempeln im Morgengrauen" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-071857-9633-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-071857-9633-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-071857-9633-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171105-071857-9633-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1151" class="wp-caption-text">Ballons über den Tempeln in der Morgendämmerung</figcaption></figure>
<h2>Über den Tempeln von Bagan</h2>
<p>Für den zweiten Morgen in Bagan hatten wir uns sogar (recht lange im Voraus) einen Platz an Bord eines Ballons sichern können. So hieß es extra früh aufstehen: Wir wurden um 5:20 Uhr vom Hotel abgeholt und in einem liebevoll restaurierten, mit Holz ausgekleideten Oldtimerbus zum Startplatz gefahren. Nach Tee mit Keksen und einer kurzen Sicherheitseinweisung fingen die Crews an, die Ballons erst mit Kalt- und später mit Heißluft zu befüllen. Kurz nach Sonnenaufgang stiegen wir auf in die Lüfte über Bagan.</p>
<figure id="attachment_1152" aria-describedby="caption-attachment-1152" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-060735-1343-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1152" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-060735-1343-1-1024x683.jpg" alt="Die Startvorbereitungen laufen. Bald geht's los!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-060735-1343-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-060735-1343-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-060735-1343-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-060735-1343-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1152" class="wp-caption-text">Die Startvorbereitungen laufen. Bald geht&#8217;s los!</figcaption></figure>
<p>Unser Pilot Mike, ein Engländer, hielt den Ballon erst sehr tief, da der Wind in den oberen Luftschichten deutlich stärker wehte. So schwebten wir gemächlich über die ersten Tempel, zusammen mit 20 anderen Ballons. Die Tatsache, dass regelhaft mehrere Ballons fahren, macht die Fahrt für den Piloten anspruchsvoll und für die Gäste besonders spannend. Dass sich die Ballons berühren bzw. sich küssen, wie es in der Fachsprache heißt, kommt ab und zu vor und ist nicht schlimm.</p>
<figure id="attachment_1148" aria-describedby="caption-attachment-1148" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/GOPR6918-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1148" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/GOPR6918-1-1024x754.jpg" alt="Über den Tempeln von Bagan" width="525" height="387" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/GOPR6918-1-1024x754.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/GOPR6918-1-300x221.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/GOPR6918-1-768x565.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/GOPR6918-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1148" class="wp-caption-text">Über den Tempeln von Bagan</figcaption></figure>
<p>Von oben konnten wir sehen, welche Strecke wir am Tag zuvor geradelt waren und welche Tempel wir uns noch ansehen würden. Erst aus der Vogelperspektive kann man die Ausdehnung und die schiere Anzahl der Bauwerke ansatzweise erfassen. Zusätzlich gab es früher viele Holzbauten, die natürlich nicht erhalten geblieben sind. Das Ausmaß der Stadt muss andere Hauptstädte der Antike deutlich übertroffen haben. Die einzige Steigerung der Ballonfahrt wäre eine Reise mit einer Zeitmaschine in die Blütezeit Bagans.</p>
<figure id="attachment_1154" aria-describedby="caption-attachment-1154" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-065812-9700-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1154" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-065812-9700-1-1024x576.jpg" alt="Bagan aus der Vogelperspekive" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-065812-9700-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-065812-9700-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-065812-9700-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171106-065812-9700-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1154" class="wp-caption-text">Bagan aus der Vogelperspektive</figcaption></figure>
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		<title>Hauptstadt Hopping</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 15:16:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Inwa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Myanmar ist es anscheinend gute Tradition, die Hauptstadt zu verlegen. Viele Könige verschiedener Ethnien in Myanmar gründeten einen neuen Herrschersitz, sobald sie an die Macht gekommen waren. Auch die britischen Kolonialherren machten erst Moulmein (heute Mawlamyine), dann Rangoon (heute Yangon) zur Kapitale. 2005 tat es ihnen die damalige Militärregierung nach: Nay Pyi Taw (=königliche &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Myanmar ist es anscheinend gute Tradition, die Hauptstadt zu verlegen. Viele Könige verschiedener Ethnien in Myanmar gründeten einen neuen Herrschersitz, sobald sie an die Macht gekommen waren. Auch die britischen Kolonialherren machten erst Moulmein (heute Mawlamyine), dann Rangoon (heute Yangon) zur Kapitale. 2005 tat es ihnen die damalige Militärregierung nach: Nay Pyi Taw (=königliche Sonnenstadt), eine Retortenstadt, wurde inmitten von Reisfeldern zu immensen Kosten aus dem Boden gestampft. Viel interessanter sind jedoch die historischen Hauptstädte. Davon liegen je nach Zählweise 5-7 auf unserer Reiseroute. In unseren ersten Tagen in Myanmar erkundeten wir das Trio aus Mandalay, Inwa und Sagaing, deren Blütezeit im 14. bis 19. Jahrhundert lag.</p>
<figure id="attachment_1101" aria-describedby="caption-attachment-1101" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-164834-0881-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1101" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-164834-0881-1-1024x683.jpg" alt="Die Buddha Statue in der Mahamuni-Pagode in Mandalay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-164834-0881-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-164834-0881-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-164834-0881-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-164834-0881-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1101" class="wp-caption-text">Die Buddha-Statue in der Mahamuni-Pagode in Mandalay</figcaption></figure>
<p><span id="more-1096"></span></p>
<h2>Mandalay: Hauptstadt der letzten Könige</h2>
<p>Mandalay wurde erst 1861 Hauptstadt und war die letzte Königsstadt, bevor die Briten 1885 den Herrscher besiegten und Burma ihrem Kolonialreich hinzufügten. Die Stadt ist sehr weitläufig. Es wurde in die Breite, nicht in die Höhe gebaut. Mit ca. 1 Million Einwohnern würde gesamt Mandalay einwohnermäßig in 3 Toykoter Stadtteile passen, ist aber zu Fuß auf keinen Fall zu besichtigen.</p>
<p>Neben Klöstern und Tempeln mit vielen goldenen Stupas und dem <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-myanmar/">Mandalay Hill</a> ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten eine Rekonstruktion des Königspalastes. Die Anlage selbst wurde im zweiten Weltkrieg komplett zerstört und erst in den 90er Jahren wieder aufgebaut. Zu sehen sind um die 40 mehr oder weniger prächtige, hallenartige Gebäude aus Teakholz in mehr oder weniger gepflegtem Zustand. Die meisten sind leer, in den Hauptgebäuden sind einige wenige königliche Exponate ausgestellt. Trotzdem vermittelt die Anlage ein gewisses palastartiges Flair, und wir bemerken auch zum ersten Mal, dass das Militär in Myanmar sehr präsent ist.</p>
<figure id="attachment_1099" aria-describedby="caption-attachment-1099" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-124551-0821-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1099" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-124551-0821-1-1024x683.jpg" alt="Im königlichen Palast in Mandalay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-124551-0821-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-124551-0821-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-124551-0821-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-124551-0821-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1099" class="wp-caption-text">Im königlichen Palast in Mandalay</figcaption></figure>
<p>Die gut 2 mal 2 Kilometer große Fläche des Palastes ist zu großen Teilen Sperrgebiet. Bei der Einfahrt musste unser Taxifahrer sein Taxi registrieren lassen und für uns war nur der kleine Bereich mit den Holzgebäuden im Zentrum zugänglich. <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1.jpg">Vom Mandalay Hill aus betrachtet</a> sieht der Palastbezirk wie ein quadratischer, von einem Wassergraben und einer Wehrmauer umgebener Stadtwald aus. Was dort wirklich geschieht ist streng geheim.</p>
<h2>Inwa: viermal Hauptstadt</h2>
<p>Von Mandalay aus erreichten wir Inwa nach ca. 40 Minuten mit dem Taxi und einer kurzen Überfahrt mit dem Boot über den Myitnge River, einen Seitenarm des gewaltigen  Ayeryawady River. Heute mutet Inwa (ehemals auch als Ava bezeichnet) noch nicht einmal mehr wie ein Dorf an, es ist bemerkenswert ländlich.</p>
<p>Kaum waren wir angekommen stürzten sich sofort die Kutscher der Pfedefuhrwerke auf uns. Dahinter steckten gute Absichten für den eigenen Geldbeutel und die Füße der Besucher: Die Sehenswürdigkeiten verteilen sich auf dem ehemaligen Haupstadtgebiet von ca. 10 Quadratkilometer, das heute eher aus landwirtschaftlichen Nutzflächen und vereinzelten kleinen Siedlungen besteht. Wir wollten aber zunächst zu Fuß die Landschaft erkunden, was die Kutscher natürlich nicht verstehen konnten.</p>
<figure id="attachment_1108" aria-describedby="caption-attachment-1108" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-115713-0975-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1108" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-115713-0975-1-1024x683.jpg" alt="Zahlreiche Kutschen zur Auswahl" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-115713-0975-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-115713-0975-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-115713-0975-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-115713-0975-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1108" class="wp-caption-text">Zahlreiche Kutschen zur Auswahl</figcaption></figure>
<h2>Rundgang in Inwa</h2>
<p>Nach wenigen hundert Metern erreichen wir den ersten Tempel. Die ehemals gelben, nun aber mit schwarzen Flecken übersäten Mauern strahlten einen eher morbiden Charme aus. Eine benachbarte Stupa war gerade passgenau mit Bambus eingerüstet, um den ehemaligen Glanz aufzupolieren. Ein Teil der Tempel sind heute noch aktive Heiligtümer. Hinter dem Tempel konnten wir auf einer kleinen Anhöhe den Blick über den Ayeyarwady in Richtung Sagaing genießen, unser Ziel für den Nachmittag.</p>
<figure id="attachment_1102" aria-describedby="caption-attachment-1102" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-131907-0989-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1102" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-131907-0989-1-1024x683.jpg" alt="Ochsengespann in Inwa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-131907-0989-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-131907-0989-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-131907-0989-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-131907-0989-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1102" class="wp-caption-text">Ochsengespann in Inwa</figcaption></figure>
<p>Auf unserem Rundgang durch das ehemalige Inwa wanderten wir durch die Felder. Immer wieder standen ehemalige Tempel verstreut in der Landschaft. Mit der Nogatataphu Paya erreichten wir schließlich das erste renovierte religiöse Bauwerk. Mit den leuchtenden Farben, blendendem Weiß und strahlendem Gold, wirkte sie im Gegensatz zu den bisher gesehenen Heiligtümern fast schon zu neu und damit etwas künstlich.</p>
<figure id="attachment_1103" aria-describedby="caption-attachment-1103" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-133600-9317-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1103" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-133600-9317-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Die Nogatataphu Paya in Inwa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-133600-9317-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-133600-9317-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-133600-9317-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-133600-9317-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1103" class="wp-caption-text">Die Nogatataphu Paya in Inwa</figcaption></figure>
<p>Authentischer erschien dagegen das noch aktive Bagaya Kloster. Es ist vollständig aus Teakholz erbaut und steht prächtig in der grünen Landschaft: Dunkelbraun mit roten Dächern. Damit bietet es einen interessanten Kontrast zum sonst so dominanten Gold. Die Wände und Giebel sind reich mit filigran gearbeiteten Holzschnitzereien verziert. Im Inneren beherbergt es eine prächtige Buddha-Statue, und in den Bäumen um das Kloster tollten zu unserer Freude myanmaresische Eichhörnchen umher <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1104" aria-describedby="caption-attachment-1104" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-143402-9338-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1104" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-143402-9338-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Das Bagayan Kloster in Inwa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-143402-9338-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-143402-9338-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-143402-9338-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-143402-9338-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1104" class="wp-caption-text">Das Bagaya Kloster in Inwa</figcaption></figure>
<p>Nachdem unser 8km-Rundgang beendet war, waren zunächst leider nur Motorrad-Taxis im Angebot. Zum Glück fanden wir nach gut einem Kilometer aber doch eine freie Kutsche, die uns zurück zum Bootsanleger brachte. So konnten wir die Landschaft an uns vorüberziehen lassen, die wir vorher zu Fuß durchquert hatten.</p>
<figure id="attachment_1105" aria-describedby="caption-attachment-1105" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-150947-1020-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1105" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-150947-1020-1-1024x683.jpg" alt="Reger Kutschenverkehr" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-150947-1020-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-150947-1020-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-150947-1020-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-150947-1020-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1105" class="wp-caption-text">Reger Kutschenverkehr</figcaption></figure>
<h2>Sagaing: Eine alte Hauptstadt der Shan</h2>
<p>Auf der gegenüberliegenden Seite des Ayeryawady, einige Kilometer nördlich, liegt Sagaing. Schon von weitem erblickten wir die bewaldeten Hügel oberhalb der Stadt. Verteilt in der grünen Vegetation glänzten goldene Tempel und Stupas. Mit diesem Anblick wurde für uns ein Abglanz der Pracht der ehemaligen Hauptstadt spürbar. Auch heute ist Sagaing noch ein aktives spitituelles Zentrum Myanmars.</p>
<p>Auf dem höchsten Hügel befindet sich die Soon U Pon Nya Shin Paya &#8211; ein Paradebeispiel dafür, dass wir die meisten burmesischen Bezeichnungen einfach nicht behalten können. Einzig das letzte Wort &#8222;Paya&#8220; ist uns mittlerweile geläufig. Es bedeutet Heiligtum und taucht immer wieder auf. Neben dem schwer zu merkenden und auszusprechenden Namen bietet der Tempel eine fantastische Aussicht über die Stadt und den Ayeryawady. Von dort versuchten wir alle Pagoden zu zählen, die wir sehen konnten, und kamen beide auf ca. 70 Stück. Der Reiseführer spricht von hunderten…</p>
<figure id="attachment_1106" aria-describedby="caption-attachment-1106" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-173053-9380-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1106" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-173053-9380-1-1024x683.jpg" alt="Die Soon U Pon Nya Shin Paya auf dem Sagaing Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-173053-9380-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-173053-9380-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-173053-9380-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-173053-9380-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1106" class="wp-caption-text">Die Soon U Pon Nya Shin Paya auf dem Sagaing Hill</figcaption></figure>
<p>Zum Abschluss besuchten wir die unter Touristen unbekanntere aber nicht weniger prächtige Shin Pin Nan Kain. Sie steht auf einem anderen Hügel, und eine lange Treppe führt bis zum Tempel hoch. 2 <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chinthe">Chinthe</a>, mythische löwenartige Tempelwächter, fletschen am Fuße der Stiege drohend die Zähne. Einige hundert Stufen später erreichten wir den Tempel und genossen auch hier die spektakuläre Aussicht. Die ersten Minuten waren wir erstaunlicherweise komplett alleine. In der sich senkenden Abendsonne erschienen die Tempel sogar noch goldener.</p>
<figure id="attachment_1107" aria-describedby="caption-attachment-1107" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-183455-9431-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1107 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-183455-9431-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Blick von der Shin Pin Nan Kain Padode" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-183455-9431-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-183455-9431-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-183455-9431-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171102-183455-9431-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1107" class="wp-caption-text">Blick von der Shin Pin Nan Kain Padode</figcaption></figure>
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		<title>Myanmar kulinarisch: Teeblättersalat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2017 16:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Jade]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben verschiedenen Arten von Curry gibt es in Myanmar eine Spezialität, die uns so noch nicht auf den Teller gehüpft ist: Teeblättersalat (leq·p’eq). Jeder hat natürlich sein eigenes Spezialrezept, aber im wesentlichen gehören die folgenden Zutaten in jeden Teeblättersalat: Fermentierte Teeblätter, Bohnen, Knoblauch, grüne Tomaten und Erdnüsse. Das Ergebnis ist ein sehr erfrischender Salat, der &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben verschiedenen Arten von Curry gibt es in Myanmar eine Spezialität, die uns so noch nicht auf den Teller gehüpft ist: Teeblättersalat (leq·p’eq). Jeder hat natürlich sein eigenes Spezialrezept, aber im wesentlichen gehören die folgenden Zutaten in jeden Teeblättersalat: Fermentierte Teeblätter, Bohnen, Knoblauch, grüne Tomaten und Erdnüsse. Das Ergebnis ist ein sehr erfrischender Salat, der schön würzig und knusprig ist. Durch den Tee enthält der Salat auch Koffein, daher ist er optimal für erschöpfte Reisende. Er vertreibt die Müdigkeit und stärkt die Willenskraft.</p>
<figure id="attachment_1041" aria-describedby="caption-attachment-1041" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1041" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-1024x772.jpg" alt="Knuspriger Teeblättersalat" width="525" height="396" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-1024x772.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-300x226.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-768x579.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1041" class="wp-caption-text">Knuspriger Teeblättersalat</figcaption></figure>
<p><span id="more-1036"></span></p>
<h2>Teeblättersalat am Jademarkt</h2>
<p>Unseren ersten Teeblättersalat probierten wir in einem Teehaus in der Nähe des Jademarkts in Mandalay. Vor dem Mittagessen hatten wir eben jenen Jade-Umschlagplatz besucht. Dort werden die wertvollen Steine in den verschiedensten Qualitätsstufen geschliffen und gehandelt, wie uns ein freundlicher Einheimischer spontan erklärte. Außerdem lernten wir, dass es neben der bekannten grünen auch noch weiße, gelbe und rote Jade gibt. Auch wenn die Gewinnung und der Handel mit der Jade ein <a href="http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/myanmar-minen-jade100.html">dreckiges Geschäft</a> ist, war es faszinierend anzuschauen, wie &#8211; teilweise noch mit Fußantrieb &#8211; die Steine geschliffen wurden.</p>
<p>Bei der Mini-Führung war eine gewisse Jade-Gräberstimmung zu spüren und die Hoffnung auf das große Geld. Vorbilder gab es genug: Händler liefen mit dicken Bündeln von Geldscheinen oder mit Jade von Tüten mit stecknadelkopfkleinen Steinchen bis zum kinderkopfgroßen Brocken herum. Die Qualität der Jade wird anhand der Lichtdurchlässigkeit und dem Vorkommen von Einschlüssen geprüft. Die Profis benutzen spezielle Taschenlampen. Für den Einstieg reicht auch die Jade-App &#8222;Taschenlampe&#8220; im Smartphone.</p>
<figure id="attachment_1044" aria-describedby="caption-attachment-1044" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1044" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-1024x683.jpg" alt="Jade-Prüfung mit Taschenlampen-App" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1044" class="wp-caption-text">Jade-Prüfung mit Jade-App &#8222;Taschenlampe&#8220;</figcaption></figure>
<p>Das Unison Teehaus bestand aus einem runden, gefliesten Betonfundament, über dem ein Dachgestell stand, welches mit Palmwedeln gedeckt war und in dem einige Vögel ein- und ausflogen. Wände gab es nicht. Wir saßen auf Metallhockern an einem Tisch ziemlich in der Mitte, und es wehte eine leichte Brise. Als Ausländer wurden wir vom gestrengen Chef selbst betreut. Er nahm höchstpersönlich unsere Bestellung entgegen (gebratene Nudeln und den Salat), die er gleich in die Küche weiterrief &#8211; natürlich auf Burmesisch ;).</p>
<figure id="attachment_1042" aria-describedby="caption-attachment-1042" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1042" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-1024x683.jpg" alt="Im Unison Teehaus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1042" class="wp-caption-text">Im Unison Teehaus</figcaption></figure>
<p>Die ersten Bissen probierten wir etwas skeptisch, aber wir waren sofort begeistert. Insgesamt war der Teeblättersalat überraschenderweise sehr knusprig. Es hat gedauert bis wir uns sicher waren, dass die geheime Zutat wirklich frittierte Knoblauchscheibchen waren, und nicht zu knapp. Tatsächlich waren vielleicht mehr Knoblauchscheibchen als Teeblätter im Salat ;). An diesem Abend (und auch häufiger in Myanmar) hätten Vampire uns nichts anhaben können!</p>
<h2>Teeblättersalat in der Chanthaya Paya</h2>
<p>Unseren zweiten Teeblättersalat aßen wir in der Chanthaya Paya. Als wir sie besichtigen wollten, waren dort die Vorbereitungen für das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tazaungdaing_festival">Tazaungdaing</a>, einem Lichterfest, in vollem Gange.</p>
<figure id="attachment_1047" aria-describedby="caption-attachment-1047" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1047" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-1024x683.jpg" alt="Vorbereitungen für das Tazaungdaing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1047" class="wp-caption-text">Vorbereitungen für das Tazaungdaing</figcaption></figure>
<p>In Myanmar spielt ein Mondkalender eine große Rolle, in dem die Monate mit burmesischen Namen bezeichnet werden. So wird das Tazaungdaing zum Vollmond des Monats Tazaungmon gefeiert, was auch das Ende der Regenzeit bedeutet. Unter anderem werden hunderte von Kerzen in den Tempeln aufgestellt und abends entzündet. In einem Nebenraum der Chanthaya Paya wurden gerade die Kerzen vorbereitet, als wir neugierig einen Blick hineinwarfen. Kurze Zeit später waren wir mittendrin und wurden spontan zum Essen eingeladen: Es gab Omelett, Teeblättersalat und dazu Reis &#8211; diesmal etwas weniger knusprig, der Knoblauch war nicht frittiert, dafür zusätzlich mit Chili. Außerdem war er erfrischend mit Limette angemacht.</p>
<figure id="attachment_1048" aria-describedby="caption-attachment-1048" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1048" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-1024x683.jpg" alt="Teeblättersalat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1048" class="wp-caption-text">Teeblättersalat mit Chili und Limettensaft</figcaption></figure>
<p>Wir erfuhren etwas über das Fest, unsere Gastgeberinnen und versuchten, das Rezept des Teeblättersalates in Erfahrung zu bringen. Leider geriet die Unterhaltung zuweilen etwas ins Stocken, da es doch eine gewisse Sprachbarriere gab. Mit einem Lächeln, einem neuen Anlauf oder einem Themenwechsel ging es aber immer nett weiter. Bevor wir uns verabschiedeten fragten wir höflichkeitshalber, ob wir dem Tempel eine Spende zukommen lassen könnten. Für die 3000 Kyat, die wir gaben (umgerechnet 1,88 EUR), bekamen wir sogar eine offizielle Spendenquittung ;).</p>
<figure id="attachment_1130" aria-describedby="caption-attachment-1130" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1130" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-1024x608.jpg" alt="Spendenquittung über 3000 Kyat" width="525" height="312" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-1024x608.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-300x178.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-768x456.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1130" class="wp-caption-text">Spendenquittung über 3000 Kyat</figcaption></figure>
<p>Gerade Begegnungen wie diese machen das Reisen in Myanmar sehr angenehm und spannend. Die meisten Menschen sind offen und freundlich und sehen in Ausländern (noch) keine wandelnde Geldquelle.</p>
<p>Nicht selten waren wir auf einmal die Sehenswürdigkeit: Häufig wurden wir fotografiert oder mußten mit aufs Bild. Vor allem Mona mit ihren goldenen Löckchen erregte viel Aufmerksamkeit. Außerdem spürten wir ein ernsthaftes Interesse, &#8222;die Ausländer&#8220; kennenzulernen oder auch einfach nur das eigene Englisch zu verbessern.</p>
<figure id="attachment_1046" aria-describedby="caption-attachment-1046" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1046" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-1024x683.jpg" alt="Selfie mit unseren Gastgebern" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1046" class="wp-caption-text">Selfie mit unseren Gastgebern</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Myanmar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 13:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Mandalay]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mingalaba Myanmar! Hallo Myanmar! Inzwischen sind wir in Myanmar angekommen. Bevor sich ein Gewöhnungseffekt einstellt, hier unsere Eindrücke vom ersten Tag in Myanmar. Genauer gesagt kamen wir in Mandalay an, eher im Norden von Myanmar. Schon im Anflug sahen wir zahlreiche golden glänzenden Pagoden in der Landschaft verstreut. Nach der Landung versorgten wir uns zunächst &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mingalaba Myanmar! Hallo Myanmar! Inzwischen sind wir in Myanmar angekommen. Bevor sich ein Gewöhnungseffekt einstellt, hier unsere Eindrücke vom ersten Tag in Myanmar. Genauer gesagt kamen wir in Mandalay an, eher im Norden von Myanmar. Schon im Anflug sahen wir zahlreiche golden glänzenden Pagoden in der Landschaft verstreut. Nach der Landung versorgten wir uns zunächst mit Geld und einer lokalen SIM-Karte und fuhren mit dem Taxi ins Hotel.</p>
<figure id="attachment_1010" aria-describedby="caption-attachment-1010" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1010" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-1024x683.jpg" alt="Wir sind in Mandalay angekommen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1010" class="wp-caption-text">Ankunft in Mandalay</figcaption></figure>
<p><span id="more-1007"></span></p>
<h2>Falsche Seite?</h2>
<p>Während wir in extrem materialschonender Fahrweise über die für den geringen Verkehr am Flughafen viel zu breite Straße fuhren, entdeckten wir sofort ein Kuriosum, über das wir vorher schon gelesen hatten. In Myanmar herrscht Rechtsverkehr, aber das Steuer befindet sich in allen Autos auch auf der rechten Seite, fast ohne Ausnahme! Wir mussten nachlesen, um uns die Fakten ins Gedächtnis zu rufen: 1970 wurde per Dekret von einem Tag auf den anderen beschlossen, dass von Links- auf Rechtsverkehr umgestellt wird. Der Anlass was, dass der damalige Staatschef General Ne Win einen Traum hatte, der ihn zur Umstellung bewog.</p>
<figure id="attachment_1012" aria-describedby="caption-attachment-1012" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1012 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-1024x683.jpg" alt="In Myanmar gibt es Rechtsverkehr, auch der Fahrer sitzt i.d.R. auf der rechten Seite - unpraktisch oder Gewöhnungssache?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1012" class="wp-caption-text">In Myanmar gibt es Rechtsverkehr, auch der Fahrer sitzt i.d.R. auf der rechten Seite &#8211; unpraktisch oder Gewöhnungssache?</figcaption></figure>
<p>Allgemein herrscht auf den Straßen von Mandalay eher ein kreativer Fahrstil, obwohl immerhin rote Ampeln in der Regel beachtet werden. Autos, meist mindestens gefühlte 10 Jahre alt, und viele Motorroller fahren nicht schnell oder aggressiv, aber stetig, mal auf der falschen Seite oder auf dem &#8222;Gehweg&#8220;, manchmal auch irgendwie quer durcheinander. Dabei erinnerte die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wxaKd_0HVxM">Geräuschkulisse</a> auf den Hauptstraßen sehr an Vietnam. Das Schnurren der Motorroller ist der Grundton, dazu ein stetiges Hupkonzert, abgemischt mit vielen anderen Geräuschen. Insgesamt ist auf den Straßen aber (noch) deutlich weniger los.</p>
<h2>Rundgang mit einheimischer Begleitung</h2>
<p>Nach dem Einchecken machten wir uns auf unseren ersten Stadtrundgang. Auf dem Programm standen das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Shwenandaw_Monastery">Shwenandaw Kloster</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kuthodaw-Pagode">Kuthodaw Pagode</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mandalay_Hill">Mandalay Hill</a>. Der Aufstieg geht über mehrere Treppen, die durch viele Pagoden führen. Daher gingen wir barfuß, so schreibt es die Etikette vor. Auf dem Weg nach oben wurden wir von einem Lehrer (nennen wir ihn Utung, auch wenn es bestimmt falsch geschrieben ist) angesprochen, der sich in englischer Konversation üben wollte.</p>
<figure id="attachment_1013" aria-describedby="caption-attachment-1013" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1013" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-1024x576.jpg" alt="Blick über Mandalay in der Dämmerung" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1013" class="wp-caption-text">Blick über Mandalay in der Dämmerung</figcaption></figure>
<p>Was uns erst misstrauisch an Nepper und Schlepper denken ließ entwickelte sich zu einem angenehmen und interessanten Spaziergang bis zur Spitze und zurück. Wir redeten über Myanmar, die Sehenswürdigkeiten, Deutschland und mehr. Nach einiger Zeit wurde die Konversation auch etwas politisch. Utung beschrieb 50 Jahre Isolation und stellte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi">Aung San Suu Kyi</a> als Heldin dar, die jetzt für Demokratie sorge.  Wir sind gespannt, ob wir während unserer Reise in Myanmar noch Eindrücke von der politischen Situation werden gewinnen können.</p>
<figure id="attachment_1014" aria-describedby="caption-attachment-1014" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1014" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-1024x683.jpg" alt="Auf der Spitze des Mandalay Hill: Su Taung Pyi Pagode" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1014" class="wp-caption-text">Auf der Spitze des Mandalay Hill: Su Taung Pyi Pagode</figcaption></figure>
<p>Unten angekommen zogen wir unsere Sandalen wieder an und waren bestimmt länger barfuß draußen unterwegs gewesen als im bisherigen Verlauf des Jahres 2017. Den freundlichen Vorschlag Utungs, er könne uns auf seinem Motorroller zum Hotel bringen, d.h. 3 Leute auf einem Roller, konnten wir glücklicherweise höflich ablehnen.</p>
<h2>Das erste Abendessen in Myanmar</h2>
<p>Zum Abendessen wollten wir zur Einstimmung burmesisches Curry probieren. Eine Restaurant-Empfehlung im Lonely Plant befand sich ca. 1 km von unserem Hotel entfernt, so gingen wir durch die abenteuerlichen nächtlichen Straßen. Es gibt zwar (meistens) Gehwege, diese sind jedoch eher Multifunktionsbereiche neben der eigentlichen Fahrbahn. Gerne werden dort auch Motorroller geparkt oder diverse Stände aufgebaut. Zuweilen verläuft anscheinend die Kanalisation unter dem Gehweg, diese ist mit Betonplatten locker abgedeckt. Manchmal fehlen einige dieser Platten, so dass große Löcher im Weg entstehen, auf deren Grund das Abwasser steht. Watch your step!</p>
<figure id="attachment_1015" aria-describedby="caption-attachment-1015" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1015" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-1024x683.jpg" alt="Strassenverkehr bei Nacht in Mandalay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1015" class="wp-caption-text">Strassenverkehr bei Nacht in Mandalay</figcaption></figure>
<p>Im Restaurant angekommen bestellten wir zwei Currys und bekamen serviert, was auf dem Foto unten zu sehen ist. Die Currys (Hammel und Rind) sind die beiden Schälchen auf der rechten Seite mit dem dunkleren Inhalt. Der Rest ist Beilage: Suppe, eine Rohkostplatte mit Salat, einem unbekannten Kraut, Gurken, Auberginen, Okra, Möhren, zwei weitere gekochte Gemüse, würzige Soßen (nicht wirklich scharf), weitere Schüsseln mit Salaten und Dips und natürlich Reis. Nicht nur die Menge und Auswahl überzeugte, sondern auch Geschmack und Preis. Zusammen mit 2 Getränken bezahlten wir 12.000 Kyat, also ca. 8 Euro. Am Ende fragten wir uns nur, was mit den Resten geschieht. Wir konnten uns nicht vorstellen, daß Nahrungsmittel weggeworfen würden.</p>
<figure id="attachment_1011" aria-describedby="caption-attachment-1011" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1011" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-1024x768.jpg" alt="Burmesisches Curry - ein reichhaltiges Abendessen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1011" class="wp-caption-text">Burmesisches Curry mit Beilagen &#8211; ein reichhaltiges und vielseitiges Abendessen</figcaption></figure>
<p>Unser Ankunftstag in Mandalay war sehr interessant und verheißungsvoll. Zurück im Hotel amüsierten wir uns über unsere Minibar, in der sich Energy Drinks mit Namen wie &#8222;Shark&#8220; und &#8222;Burn&#8220; befanden. Trotz unüberhörbarem Straßenverkehr und durchgehender Musikuntermalung schliefen wir sofort ein.</p>
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