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	<title>Jordanien - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Jordanien - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Jordanien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 00:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>
		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Jordan Pass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jordanien unterschied sich von allen anderen Ländern, die wir vorher auf der Weltreise besucht hatten, und zwar nicht nur deshalb, weil es sich um einen arabischen Staat handelte. So viel geballte Geschichte und Kultur, das waren wir kaum noch gewohnt. Umringt von vielen Krisennationen ist Jordanien eine friedliche Insel, wegen der Sicherheitslage musste man sich &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jordanien unterschied sich von allen anderen Ländern, die wir vorher auf der Weltreise besucht hatten, und zwar nicht nur deshalb, weil es sich um einen arabischen Staat handelte. So viel geballte Geschichte und Kultur, das waren wir kaum noch gewohnt. Umringt von vielen Krisennationen ist Jordanien eine friedliche Insel, wegen der Sicherheitslage musste man sich nicht den Kopf zerbrechen. Während unseres Aufenthaltes sind wir vielen freundlichen, aufgeschlossenen und hilfsbereiten Jordaniern begegnet. Das Land kann aufgrund seiner modernen Infrastruktur außerdem vergleichsweise unkompliziert bereist werden und hat eine überaus schmackhafte Küche zu bieten. Ungewöhnlich fanden wir, dass wir in der Umgebung von Madaba immer wieder Beduinen sahen, die auf einem Feld ihre Zelte aufgeschlagen hatten und ihre Tiere dort weiden ließen. Es war überraschend für uns, dass anscheinend einige Menschen ihre traditionelle Lebensweise in einem vergleichsweise modernen Land nicht aufgegeben haben.</p>
<figure id="attachment_4001" aria-describedby="caption-attachment-4001" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4001 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145-1024x683.jpg" alt="Wir sitzen auf der Zuschauertribüne des Amphitheaters in Amman." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-102214-0145.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4001" class="wp-caption-text">Wir sitzen auf der Zuschauertribüne des Amphitheaters in Amman.</figcaption></figure>
<p><span id="more-4007"></span></p>
<h2>Islamische / arabische Welt für Einsteiger</h2>
<p>Ein wesentlicher Grund für die Auswahl von Jordanien als Reiseland war, dass wir ein arabisches Land bereisen wollten. Vieles von dem, was wir oberflächlich mit der arabischen Welt verbinden würden, haben wir allerdings in Jordanien nicht erlebt. Wir mussten uns z.B. nicht viel anders kleiden als sonst. Kurze Hosen und kurzärmlige Oberteile ließen wir trotzdem meistens im Rucksack. Das Tragen solcher Kleidungsstücke gilt als ungehörig. Es bestand aber zum Beispiel für Mona keine Notwendigkeit, ein Kopftuch zu tragen oder ihr Gesicht zu verhüllen.</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4002 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248-1024x683.jpg" alt="Barbie trägt Kopftuch, aber auf den Straßen in Jordanien bei weitem nicht jede Frau." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-155713-0248.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Barbie trägt Kopftuch, aber auf den Straßen in Jordanien bei weitem nicht jede Frau.</figcaption></figure>
<p>Auch den Islam als Religion haben wir eher am Rande wahrgenommen. Natürlich haben wir in regelmäßigen Abständen den Ruf des Muezzin vernommen und einige Führer baten um kurze Pausen, wenn sie beten wollten. Nur der Guide auf der Zitadelle von Amman startete einen kleinen Bekehrungsversuch, aber abgesehen davon wurde die Religion anscheinend als Privatsache betrachtet und war vielleicht so präsent wie der katholische Glauben in Lateinamerika.</p>
<figure id="attachment_4003" aria-describedby="caption-attachment-4003" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4003" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923-1024x683.jpg" alt="Straßenszene in Amman" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180924-162740-2923.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4003" class="wp-caption-text">Straßenszene in Amman</figcaption></figure>
<p>Mona konnte zudem vielfach mit ihrem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mona_(Vorname)">Vornamen</a> Sympathie wecken (&#8222;Oh, Arabic Name!&#8220;). Auf Arabisch bedeutet &#8222;Mona&#8220; &#8222;Hoffnung&#8220; oder &#8222;Traum&#8220; und so war das Eis schnell gebrochen, allein schon durch die Vorstellung, die immer auf Englisch erfolgte. Sprachprobleme hatten wir (fast) nie in Jordanien, was auch dazu beitrug, dass Jordanien sehr unproblematisch zu bereisen war.</p>
<h2>Sehr gute Infrastruktur</h2>
<p>Die gute Infrastruktur in Jordanien vereinfachte das Reisen zusätzlich: Stabiles Internet, der Fahrdienst Uber funktionierte in den Städten problemlos und die Straßen waren einwandfrei. Nur einen Wermutstropfen gab es: Der öffentliche Personenfernverkehr soll laut Reiseführer für Ausländer nicht zu bewältigen sein. Da mein Führerschein in Mexiko geblieben war, Mona nicht ausschließlich fahren wollte und wir uns keiner Rundreisegruppe anschließen wollten, war die einzige Option auf längeren Strecken ein gemietetes Auto mit Fahrer. Was dekadent klingt, stellte sich allerdings sogar als Sparmodell heraus. Aufgrund unserer Reiseroute wäre ein Mietwagen für die gesamte Zeit sogar teurer gewesen.</p>
<figure id="attachment_4004" aria-describedby="caption-attachment-4004" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4004 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573-1024x683.jpg" alt="Der Desert Highway verbindet Norden und Süden des Landes. Die 250 km von Amman nach Petra schafft man ohne Pause in gut 3 Stunden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181002-123119-0573.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4004" class="wp-caption-text">Der Desert Highway verbindet Norden und Süden des Landes. Die 250 km von Amman nach Petra schafft man ohne Pause in gut 3 Stunden.</figcaption></figure>
<p>Vor allem die Überlandverbindungen sind sehr gut ausgebaut. Der Desert Highway führt von Norden nach Süden durch das ganze Land und auch die Nebenstraßen sind weitestgehend schlaglochfrei. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind allerdings eher Dekoration, auch weil sie (viel) zu niedrig angesetzt sind. An Baustellen auf dem Desert Highway herrscht ein Limit von 40 oder 60km/h, obwohl die Fahrspuren breit sind. Infolgedessen fahren alle Verkehrsteilnehmer trotzdem 80 bis 100km/h. Man kommt also schnell und zuverlässig von A nach B.</p>
<figure id="attachment_4005" aria-describedby="caption-attachment-4005" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4005 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866-1024x683.jpg" alt="Diesen prächtigen Kamelen begegneten wir in Petra, aber wir sahen auch immer wieder Kamele am Straßenrand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-125740-3866.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4005" class="wp-caption-text">Diesen prächtigen Kamelen begegneten wir in Petra, aber wir sahen auch immer wieder Kamele am Straßenrand</figcaption></figure>
<p>Die freilaufenden Kamele, die gelegentlich den Desert Highway überqueren, können zu einem echten Hindernis werden. Sie zeigen recht eindrucksvoll das Spannungsfeld zwischen dem traditionellen Leben der Beduinen und der Moderne. In den Städten, v.a. in Amman, nimmt der Verkehr bisweilen recht kreative Formen an. Einige Autos fahren gerne so nah an eine Ampel heran, dass der Fahrer das Signal nicht mehr erkennen kann. Dass die Ampel grün geworden ist, merken sie dann daran, dass hinten gehupt wird.</p>
<h2>Stempelsammeln mit dem Jordan Pass</h2>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jordanien#Tourismus">Tourismus</a> ist in Jordanien ein wichtiger Wirtschaftszweig und ein gutes Geschäft. Er macht etwa 10% des BIP aus und ist ein wesentlicher Devisenbringer. Ein Zeichen dafür ist, dass an den Straßen spezielle Hinweisschilder (in braun statt in blau) stehen, auf denen die Entfernungen zu den Sehenswürdigkeiten abzulesen sind. Es gibt eine eigene Touristenpolizei und man kann den <a href="https://www.jordanpass.jo/">Jordan Pass</a> erwerben, der einem bei vielen Attraktionen freien oder reduzierten Eintritt gewährt. Eigentlich rechnet er sich sofort, sobald man nach Petra fahren (und wer will das nicht?) und noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten besuchen möchte.</p>
<figure id="attachment_4006" aria-describedby="caption-attachment-4006" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4006 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit-1024x683.jpg" alt="Braune Schilder weisen den Touristen in Jordanien den Weg." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181004-114344-0661-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4006" class="wp-caption-text">Braune Schilder weisen den Touristen in Jordanien den Weg.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn ein digitaler Jordan Pass möglich gewesen wäre, hatten wir ihn sicherheitshalber ausgedruckt, was sich an den meisten Stellen als vorteilhaft erwies, da die Kontrolleure (außer in Petra) ihn meist abstempeln wollten. Als großen Bonus bekam ich auch in mein <a href="http://wittmann-tours.de/wir-sammeln-stempel/">Stempelbuch</a> zahlreiche neue Stempel mit dekorativer arabischer Schrift :).</p>
<figure id="attachment_4008" aria-describedby="caption-attachment-4008" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4008" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657-723x1024.jpg" alt="Der Jordan Pass, reich bestempelt" width="525" height="744" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657-723x1024.jpg 723w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657-212x300.jpg 212w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657-768x1088.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657-1084x1536.jpg 1084w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_5657.jpg 1129w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4008" class="wp-caption-text">Der Jordan Pass, reich bestempelt</figcaption></figure>
<h2>Tourismus als Wirtschaftszweig</h2>
<p>Trotzdem hatten wir keineswegs den Eindruck, dass Jordanien vom Tourismus überlaufen war. Wenige Ausnahmen davon sind <a href="http://wittmann-tours.de/petra-die-hauptstadt-des-reiches-der-nabataeer">Petra</a> (natürlich), vermutlich auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Akaba_(Jordanien)">Aqaba</a> am Roten Meer (wo wir nicht waren) und die sogenannte &#8222;Church of the Map&#8220; in <a href="http://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/">Madaba</a>. An allen anderen Orten waren die Besucherzahlen eher überschaubar. Vielleicht ist Jordanien doch noch so etwas wie ein Geheimtipp, da von Westlern die umliegenden Konfliktherde pauschal auf den gesamten Nahen Osten und die arabische Welt projiziert werden.</p>
<figure id="attachment_4009" aria-describedby="caption-attachment-4009" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4009 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR-1024x683.jpg" alt="Petra ist der mit Abstand touristischste Ort in Jordanien und vor dem &quot;Schatzhaus&quot; rollt der Dinar für Souvenirs und Kamelritte." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181005-172629-3942-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4009" class="wp-caption-text">Petra ist der mit Abstand touristischste Ort in Jordanien und vor dem &#8222;Schatzhaus&#8220; rollt der Dinar für Souvenirs und Kamelritte.</figcaption></figure>
<p>Wir hatten allerdings den Eindruck, dass die touristische Infrastruktur in Jordanien gezielt als Parallelwelt geplant und inszeniert wird. Besucher werden mit dem Reisebus oder mit privatem Transfer von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gebracht und auf dem Weg dorthin in speziell für Touristen gebaute Geschäfte und Restaurants geschleust. Je nach Standpunkt könnte man sich über die gute Infrastruktur freuen oder aber Authentizität vermissen. Wir gehörten eher in die zweite Gruppe. Leider stieß unser Wunsch nach weniger Touristenblase nicht immer auf Verständnis.</p>
<h2>Wie der Tourismus Jordanien verändert</h2>
<p>Auf jeden Fall bietet der Tourismus anscheinend viele gut bezahlte Jobs. Zu denken gab uns die Geschichte eines Fahrers, der uns von <a href="http://wittmann-tours.de/feynan-nachhaltigkeit-in-der-wueste/">Feynan</a> nach Madaba brachte. Wir sprachen über unsere Berufe und zum Thema Medizin kannte er sich erstaunlich gut aus. Er erzählte, er sei um die 40 Jahre alt und wäre als Pfleger im Krankenhaus beschäftigt gewesen, auch auf der Intensivstation und im OP. Seine gute Arbeit wurde damit belohnt, dass er für die Koordination im OP zuständig war und dafür 20 Dinar (6,50 Euro) mehr im Monat bekam. Die Tätigkeit soll sehr stressig und anspruchsvoll gewesen sein, aber nicht gut bezahlt, daher sah er sich nach Alternativen um. Jetzt fährt er Touristen im Land umher und verdient damit nach eigenem Bekunden deutlich mehr als in seinem eigentlichen Beruf und die Arbeitszeiten sind angenehmer. Diese Erzählung hörte sich nicht nach einer positiven Entwicklung für das jordanische Gesundheitssystem an.</p>
<figure id="attachment_4010" aria-describedby="caption-attachment-4010" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4010 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254-1024x683.jpg" alt="Gruppenbild mit einem unserer Guides in Madaba. Das Bild wurde uns etwas von einer netten Jordanierin aufgedrängt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180925-161705-0254.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4010" class="wp-caption-text">Gruppenbild mit einem unserer Guides in Madaba. Das Bild wurde uns etwas von einer netten Jordanierin aufgedrängt.</figcaption></figure>
<p>Auf dieser Taxifahrt lernten wir viel über Jordanien. Insgesamt waren viele Jordanier uns gegenüber sehr aufgeschlossen und interessiert an uns als Menschen. Sie wollten wissen, woher wir kamen, wer wir waren. Das betraf jedoch fast ausschließlich die Leute auf der Straße. Viele Angestellte, die im Tourismus arbeiteten, also auch die meisten Fahrer, schienen diese Tätigkeit nicht aus Berufung gewählt zu haben, sondern nur als Job zu sehen. Alle waren sehr höflich, aber trotzdem hatten wir den Eindruck, als ob sie nicht mit Herzblut bei der Sache wären. Wahrscheinlich hätten die meisten lieber auf andere Weise ihr Geld verdienst, vielleicht in dem Beruf, den sie einmal für sich auserkoren hatten?</p>
<h2>Jordanien kulinarisch</h2>
<p>Immer wenn wir ohne Führer und ohne Fahrer unterwegs waren, entflohen wir schnell der Touristenblase, zum Beispiel beim Restaurantbesuch. Neben den interessanten Sehenswürdigkeiten ist allein das Essen Grund genug, Jordanien zu bereisen. In den <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-jordanien-in-amman/">ersten Eindrücken</a> berichteten wir schon über Mezze, sozusagen die jordanischen Tapas. Sie waren immer und überall (sogar in einem Fast Food Restaurant am Flughafen) schmackhaft und eine gute Wahl für eine leichte Mahlzeit. Die Klassiker Falafel, Hummus, Salat und Fladenbrot in zahlreichen Variationen wurden uns die ganze Zeit über nicht langweilig.</p>
<figure id="attachment_4011" aria-describedby="caption-attachment-4011" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4011" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105-1024x768.jpg" alt="Hummus, immer etwas anders, immer wieder lecker!" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2105.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4011" class="wp-caption-text">Hummus, immer etwas anders, immer wieder lecker!</figcaption></figure>
<p>Aber die jordanische Küche hat mehr als nur Mezze zu bieten. Frischen Salat mit aromatischen Tomaten, Gurken, Oliven und Schafskäse genossen wir ebenso wie Fatoush, ein Salat, der zusätzlich mit gerösteten, knusprigen Fladenbrotstückchen garniert wird. Außerdem probierten wir Taboulé, Shawarma, gefüllte Weinblätter, schmackhafte Würstchen (Naqaneq), <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kibbeh">Kibbeh</a> und Maftool. Maftool ist ein Gericht aus einer speziellen Form von Couscous. Dieses ist uns besonders im Gedächtnis geblieben. Nicht nur schmeckte es exzellent, es wurde uns in Madaba auch überaus effektvoll serviert. Der Kellner erhitzte einem Tonkrug über offener Flamme am Tisch und öffnete ihn dann mit einem Messer an einer Sollbruchstelle &#8211; Voilà, Maftool mit Hühnchen war serviert!</p>
<figure id="attachment_4012" aria-describedby="caption-attachment-4012" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4012 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086-1024x768.jpg" alt="Maftool effektvoll serviert" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2086.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4012" class="wp-caption-text">Maftool effektvoll serviert</figcaption></figure>
<p>Als Nachtisch ist uns besonders <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Muhallebi">Muhallabiyeh</a> im Gedächtnis geblieben, eine delikate Milchcreme, die mit Rosenwasser aromatisiert und gehackten Pistazien bestreut wird. Kulinarisch gesehen war Jordanien definitiv eines der interessantesten Länder auf der ganzen Weltreise. Zufälligerweise lagen wir mit unserer Entdeckung der lokalen Kochkunst voll im Trend. In vielen Medien wurden 2018 die gesunden, würzigen, leichten und wenig fleischlastigen Gerichte der Levante-Küche als Inspiration einer hippen, weltoffenen Fusion-Cuisine gefeiert. Umso mehr freuten wir uns über das Privileg, diese Speisen in ihrer authentischen Form im Ursprungsland kosten zu dürfen.</p>
<figure id="attachment_4060" aria-describedby="caption-attachment-4060" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4060 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076-1024x768.jpg" alt="Muhallabiyeh ist eine delikate aber leichte Milchcreme." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2076.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4060" class="wp-caption-text">Muhallabiyeh ist eine delikate aber leichte Milchcreme.</figcaption></figure>
<h2>Die Laster der Jordanier</h2>
<p>Jordanien ist im Wesentlichen trockengelegt, d.h. man trinkt wenig bis keinen Alkohol, wie es für ein muslimisches Land zu erwarten ist. Zwei Laster der Jordanier haben wir aber trotzdem schnell ausgemacht. Das erste ist Zucker, die Jordanier lieben es zuckersüß. Seien es sirupbeträufelte Baklava, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kunafah">Kunafah</a> (warmes Blätterteiggebäck mit Quarkfüllung) oder einfach nur Tee. In der traditionellen Zubereitungsart kamen mehrere gehäufte Esslöffel(!) in eine Kanne. Bestellten wir im Restaurant einen Tee, bekamen wir in der Regel 3-4 Tütchen Zucker dazu.</p>
<figure id="attachment_4013" aria-describedby="caption-attachment-4013" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4013" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074-1024x768.jpg" alt="Süß, süßer, jordanischer Tee" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/APC_2074.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4013" class="wp-caption-text">Süß, süßer, jordanischer Tee</figcaption></figure>
<p>Das zweite Laster ist das Rauchen, allerdings weniger Zigaretten, sondern häufiger Wasserpfeife. Diese steht in vielen Restaurants auf der Speisekarte. Den Rauch empfanden wir weniger als Belästigung, aber der blaue Dunst der Shisha soll noch gesundheitsschädlicher sein als der von Zigaretten. Kurioserweise baten einige Restaurants, in denen natürlich geraucht wurde, beim Bezahlen um eine Spende für die Jordanien Cancer Foundation.</p>
<h2>Geschichte zum Anfassen</h2>
<p>Neben den weltlichen Genüssen hat der Besuch in Jordanien sich auch positiv auf unsere Bildung ausgewirkt. Von den Anfängen unserer Zivilisation über die biblische Zeit bis zur Moderne hat Jordanien eine sehr interessante und bewegte Geschichte. Im weiteren Sinne sind Menschen in den Gebieten des Nahen Ostens zum ersten Mal sesshaft geworden, haben Tiere domestiziert und Landwirtschaft betrieben. Jordanien hatte diesbezüglich in biologischer und  geographischer Hinsicht Glück durch eine vorteilhafte Ausstattung an Flora und Fauna und fruchtbaren Böden am Jordan, die diese Entwicklung ermöglicht haben.</p>
<figure id="attachment_4014" aria-describedby="caption-attachment-4014" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4014 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869-1024x683.jpg" alt="Blick über Amman: Historische Bausubstanz inmitten der modernen Großstadt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180923-154903-2869.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4014" class="wp-caption-text">Blick über Amman: Historische Bausubstanz inmitten der modernen Großstadt.</figcaption></figure>
<p>Die antiken Großmächte gaben sich auf dem Gebiet des heutigen Jordanien die Klinke in die Hand: Griechen, Römer, Byzantiner. Befeuert wurde deren Präsenz durch die vielfältigen Möglichkeiten, Handel zu treiben. Damals war diese Gegend, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Levante">Levante</a>, das Bindeglied zwischen dem Mittelmeer und Arabien. Neben den damals schon entscheidenden wirtschaftlichen Verflechtungen bestimmten auch Naturkatastrophen, allen voran Erdbeben, den Lauf der Geschichte. Auch diese sorgten für einige Zäsuren.</p>
<figure id="attachment_4015" aria-describedby="caption-attachment-4015" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4015" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354-1024x683.jpg" alt="Abu Badd. Dieser gewaltige Felsen wurde einst verwendet, um den Zugang zu einem byzantinischen Kloster zu verschließen. Heute steht er am Mount Nebo." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20180926-172655-0354.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4015" class="wp-caption-text">Abu Badd. Dieser gewaltige Felsen wurde einst verwendet, um den Zugang zu einem byzantinischen Kloster zu verschließen. Heute steht er am Mount Nebo.</figcaption></figure>
<p>Nicht zuletzt ist Jordanien auch Schauplatz der Ereignisse gewesen, über die die Bibel berichtet. Auch wenn ihre genaue Lage wohl mehr auf Überlieferung als auf archäologischen Fakten beruht, so haben uns die <a href="http://wittmann-tours.de/jordaniens-biblische-orte/">biblischen Orte</a> und Landschaften sehr fasziniert. Sie lassen die Geschichten des Buches der Bücher in einem lebendigeren Licht erscheinen. So verging die Zeit im Morgenland wie im Fluge und wir könnten uns gut vorstellen, Jordanien in der Zukunft noch einmal einen Besuch abzustatten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-jordanien/">Wie war Jordanien?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-jordanien/">Wie war Jordanien?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wir reiten im Wadi Rum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2020 00:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bekanntlich ist Jordanien ein arabisches Land. Araberpferde sind wegen ihrer Kraft und Ausdauer zur Legende geworden und haben ihren Teil zur Geschichte Jordaniens beigetragen. Für 5 Tage unternahmen wir eine Reittour durch die Wüste im Wadi Rum, um diese vielbesungene Pferderasse näher kennenzulernen und die außergewöhnliche Landschaft zu genießen. Unsere Pferde Wir stießen in Petra &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wir-reiten-im-wadi-rum/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wir reiten im Wadi Rum“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich ist Jordanien ein arabisches Land. Araberpferde sind wegen ihrer Kraft und Ausdauer zur Legende geworden und haben ihren Teil zur Geschichte Jordaniens beigetragen. Für 5 Tage unternahmen wir eine Reittour durch die Wüste im Wadi Rum, um diese vielbesungene Pferderasse näher kennenzulernen und die außergewöhnliche Landschaft zu genießen.</p>
<figure id="attachment_3973" aria-describedby="caption-attachment-3973" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3973 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129-1024x683.jpg" alt="Wir reiten im Wadi Rum: Reiterselfie mit Mona auf Dahan." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101414-1129.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3973" class="wp-caption-text">Wir reiten im Wadi Rum: Reiterselfie mit Mona auf Dahan.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3989"></span></p>
<h2>Unsere Pferde</h2>
<p>Wir stießen in <a href="http://wittmann-tours.de/petra-die-hauptstadt-des-reiches-der-nabataeer">Petra</a> zu unserer gemischten englischen, französischen, niederländischen und deutschen Reisegruppe, nahmen dort an einer gemeinsamen Führung teil und fuhren am Tag darauf ins Wadi Rum, das 100km bzw. 2 Autostunden entfernt im Süden Jordaniens liegt. Es handelt sich um das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wadi_Rum">größte Wadi Jordaniens</a>, allerdings gab es nicht einen einzelnen Flusslauf. Stattdessen besteht das Wadi Rum aus einer 60x100km umfassenden Fels- und Sandwüste, in der Erhebungen aus Granit und Sandstein verstreut liegen. Das Wadi Rum ist außerdem für die abwechslungsreichen Farbschattierungen seines Sandes bekannt, von gelb bis tiefrot. Auf unserem fünftägigen Rundritt legten wir insgesamt etwa 170km Strecke zurück.</p>
<figure id="attachment_3974" aria-describedby="caption-attachment-3974" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3974 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map-1024x683.jpg" alt="Unsere Reit-Route durch das Wadi Rum. Sogar auf dem Satellitenbild ist der verschiedenfarbige Sand sichtbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/Wadi-Rum-Map.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3974" class="wp-caption-text">Unsere Reit-Route durch das Wadi Rum. Sogar auf dem Satellitenbild ist der verschiedenfarbige Sand sichtbar.</figcaption></figure>
<p>Bei der Einteilung der Pferde bekamen wir zwei Hengste zugewiesen: Mona ritt auf Dahan, ich auf Sulfaca. Sie waren Brüder, verstanden sich gut miteinander, aber trotzdem war es uns leider nicht möglich, zusammen in der Gruppe zu reiten. Sulfaca war weniger Hengst (&#8222;half stallion&#8220; laut Auskunft unseres Reitführers) und wollte immer vorne in der Gruppe sein, nur dort waren seine Ohren zufrieden nach vorne gerichtet. Dahan war deutlich hengstiger und musste vor allem den Stuten immer wieder zeigen, was für ein toller Hecht er sei. Deshalb musste er immer mit etwas Abstand hinter der Gruppe gehen. Also ritt Mona weit hinten und ich vorne, was auf unseren bisherigen Reittouren meistens anders war.</p>
<figure id="attachment_3975" aria-describedby="caption-attachment-3975" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3975" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462-1024x683.jpg" alt="Mona musste auf Dahan immer etwas Abstand zur Gruppe halten, da Dahan sehr hengstig war." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-163559-1462.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3975" class="wp-caption-text">Mona musste auf Dahan immer etwas Abstand zur Gruppe halten, da Dahan sehr hengstig war.</figcaption></figure>
<p>Sulfaca war mit Abstand das stärkste und schnellste Pferd, das ich jemals geritten habe, soviel war schnell klar. Und dennoch war er tief in seinem Herzen ein kleiner Angsthase. Trotz seiner stattlichen Figur und all seiner Kraft erschrak sich Sulfaca sehr, als wir den ersten Kamelen begegneten. Zugegeben, wir ritten über eine Düne und die Kamele hielten sich gut getarnt im Schatten auf. Er machte einen kräftigen Satz zur Seite und trabte noch ein Stück weiter, bis dann klar war, dass die Welt nicht untergehen würde. Kamele in der Wüste, wer kann auch mit so etwas rechnen?</p>
<figure id="attachment_3976" aria-describedby="caption-attachment-3976" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3976" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944-1024x683.jpg" alt="Christian und Sulfaca" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-104146-0944.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3976" class="wp-caption-text">Christian und Sulfaca</figcaption></figure>
<h2>Reiten im Wadi Rum</h2>
<p>Auch wenn die Zivilisation nicht weit entfernt war, trafen wir erstaunlich wenige andere Touristen (nur ein paar Jeeps mit ihren Insassen), ab und zu frei herumlaufende Kamele und auch nur selten einige Beduinen, die im Wadi Rum lebten. Die meiste Zeit erlebten wir die Wildnis als menschenleer. Nur die schroffe, trockene, aber landschaftlich sehr beeindruckende Wüste umgab uns. Dabei war der Boden sandig, selten locker wie an einem Strand, meistens staubig-fest. Um uns herum standen Hügel, die wie aufgeschichtet aussahen, teilweise wie mit Sirup übergossener mehrschichtiger Kuchen &#8211; vielleicht haben wir aber auch in der Hitze angefangen zu halluzinieren <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3977" aria-describedby="caption-attachment-3977" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3977 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026-1024x683.jpg" alt="Ein vielschichtiger Karamellkuchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-171617-1026.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3977" class="wp-caption-text">Ein vielschichtiger Karamellkuchen</figcaption></figure>
<p>So eintönig es vielleicht klingen mag, so abwechslungsreich war die Landschaft trotzdem. Zu Pferd konnten wir die Stille und Weite der Wüste auf uns wirken lassen. Unsere Araber kamen mit der Hitze und dem weichen Untergrund erwartungsgemäß sehr gut zurecht. Auch im tiefen Sand schritten sie unbeirrt und zügig vorwärts. Dann fühlte sich der Schritt deutlich ausgeprägter an, fast ein wenig wie auf einem Kamel ;).</p>
<figure id="attachment_3978" aria-describedby="caption-attachment-3978" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3978 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080-1024x576.jpg" alt="Sandpiste zu Pferd. Selbst im tiefen losen Untergrund, wo jeder SUV schon alle Räder von sich gestreckt hätte, kamen unsere Pferde noch gut voran." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-092831-1080.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3978" class="wp-caption-text">Sandpiste zu Pferd. Selbst im tiefen losen Untergrund, wo jeder SUV schon alle Räder von sich gestreckt hätte, kamen unsere Pferde noch gut voran.</figcaption></figure>
<p>Auf den Trab- oder Galoppstrecken offenbarte sich rasch das Temperament der Araber. Unser Reitführer hätte gerne gehabt, dass wir schön in Formation in Zweierreihen blieben. Das klappte aber selten genug, mag es an kollektiver mangelnder Reiterfahrung der Gruppe gelegen haben oder am Feuer der Tiere. Immer wieder brachen die Pferde aus der Gruppe aus oder stürmten forsch voran. Wenn in <a href="http://wittmann-tours.de/auf-reitsafari-in-der-masai-mara/">Kenia</a> jede Galoppade ein Genuss war, war es im Wadi Rum immer wieder aufregend, was diesmal passieren würde.</p>
<figure id="attachment_3979" aria-describedby="caption-attachment-3979" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3979 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005-1024x576.jpg" alt="Eine typische Reit-Szene. Wir ritten über sandigen Boden, umgeben von vielen emporragenden Felsen." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-163723-1005.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3979" class="wp-caption-text">Eine typische Reit-Szene. Wir ritten über sandigen Boden, umgeben von vielen emporragenden Felsen.</figcaption></figure>
<h2>Ein gigantischer Sternenhimmel</h2>
<p>Wenn wir abends am jeweiligen Ziel des Tages angekommen waren, sattelten wir ab und endlich konnten sich die Pferde im Wüstenstaub wälzen. Anschließend versorgten wir unsere Reittiere: Sie bekamen mindestens einen Eimer Wasser zu trinken und danach wurde das Abendessen serviert. Damit die Pferde es nicht in der Wüste verteilten, bekam jedes einen Futtersack um den Kopf gelegt, aus dem sie ihr Kraftfutter verspeisten. Für unser leibliches Wohl sorgte Koch Ali. Howard und Massah beförderten unser Gepäck, Ausrüstung, Futter und Wasser auf den Jeeps zu den Mittagspausen bzw. Abendlagern. Auf den Reitstrecken begleiteten uns auch zwei Salukis, elegante Windhunde, die mit unserer langsamen Form der Fortbewegung nicht ganz ausgelastet schienen.</p>
<figure id="attachment_3980" aria-describedby="caption-attachment-3980" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3980 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR-1024x683.jpg" alt="Für die Pferde war der Sonnenuntergang die Zeit für das Abendessen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-182450-1050-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3980" class="wp-caption-text">Für die Pferde war der Sonnenuntergang die Zeit für das Abendessen.</figcaption></figure>
<p>Nach Sonnenuntergang waren die einzigen Lichtquellen einige wenige Lampen (nur bei Hüttenübernachtung), unsere Taschenlampen und die Sterne am Himmel (später auch der Mond). Wir sahen deutlich die Planten Mars, gut an seiner rötlichen Farbe zu erkennen, Saturn und Jupiter, der allerdings sehr früh unterging. Außerdem leuchtete die Milchstraße hell über unseren Köpfen am Firmament.</p>
<figure id="attachment_3981" aria-describedby="caption-attachment-3981" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3981 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit-683x1024.jpg" alt="Die Milchstraße über unserem ersten Camp." width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit-1024x1536.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181008-195859-4165-Edit.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3981" class="wp-caption-text">Die Milchstraße über unserem ersten Camp.</figcaption></figure>
<p>Es war sogar so dunkel, dass es möglich war, mit Langzeitbelichtung <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Star_trail">Sternenstreifen</a> als Nachweis für die Rotation der Erde zu fotografieren. Das nachfolgende Bild zeigt eine Belichtung von 30 Minuten.</p>
<figure id="attachment_3982" aria-describedby="caption-attachment-3982" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3982 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183-1024x683.jpg" alt="Star Trails mit einer Belichtungszeit von 30 Minuten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-201201-4183.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3982" class="wp-caption-text">Star Trails mit einer Belichtungszeit von 30 Minuten.</figcaption></figure>
<h2>Ein Tag in der Wüste</h2>
<p>Morgens begann der Tag für uns mit Sonnenaufgang, damit wir so früh wie möglich, aber trotzdem ohne Hektik aufbrechen und die größte Hitze meiden konnten. Wir ritten morgens 3 bis 4 Stunden und die Wüste hatte erstaunlich viel Abwechslungsreiches zu bieten: In der Khazali-Schlucht sahen wir jahrhundertealte Felszeichnungen von Beduinen, die früher als Wegweiser gedient hatten. Sie stellten Menschen, Pferde, Kamele und Fußabdrücke dar. Mit unseren Reittieren zusammen kletterten wir ein Stück weit den Jabal Qattar hinauf und tränkten die Araber an einer Quelle, die bereits von den Nabatäern genutzt worden war. Auch passierten wir Orte, an denen schon <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T._E._Lawrence">Lawrence von Arabien</a> geritten war, sahen eindrucksvolle Felsformationen, die gewaltige natürliche Brücken formten, und blickten von einer Anhöhe aus ins Staatsgebiet des nur noch wenige Kilometer entfernten Saudi-Arabien.</p>
<figure id="attachment_3984" aria-describedby="caption-attachment-3984" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3984 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116-1024x683.jpg" alt="Mona auf Dahan, im Hintergrund liegt schon Saudi-Arabien." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-101114-1116.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3984" class="wp-caption-text">Mona auf Dahan, im Hintergrund liegt schon Saudi-Arabien.</figcaption></figure>
<p>Für die &#8222;heiß&#8220; ersehnte Mittagspause erwarteten uns Ali, Howard und Massah immer an einem anderen Ort, der im Schatten der Felsen lag. Die Matten, die uns nachts als Matratzen dienten, legten wir auf dem Boden aus. Auf einem Campingtisch baute Ali ein kleines Buffet mit Wasser, Limonade, Tee und einem einfachen, aber köstlichen Mittagessen auf. Die Mittagspause dauerte normalerweise ausgedehnte 3 Stunden, so dass auch genug Zeit für eine Siesta blieb, für den Austausch mit unseren Mitreitern, um ein wenig Blog zu schreiben oder etwas zu lesen.</p>
<figure id="attachment_3983" aria-describedby="caption-attachment-3983" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3983 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164-1024x683.jpg" alt="Ali und das von ihm hergerichtete, köstliche Mittagsbuffet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181010-120825-1164.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3983" class="wp-caption-text">Ali und das von ihm hergerichtete, köstliche Mittagsbuffet</figcaption></figure>
<p>Nachmittags ritten wir wieder 2 bis 3 Stunden. Kurz vor oder zum Sonnenuntergang erreichten wir das Ziel. Selbst an den Campingtagen bestand die Möglichkeit, uns in einem Duschzelt mit ein wenig Wasser etwas frischzumachen und den Schweiß des Tages abzuwaschen. Als Unterkunft hatten wir nagelneue Wurfzelte. Sie waren zwar schnell aufgebaut, niemand wusste allerdings genau, wie man sie wieder zusammenlegte. Jeden Morgen fühlte es sich mehr wie Zufall an, wenn ein widerspenstiges Zelt niedergerungen und verstaut war <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3985" aria-describedby="caption-attachment-3985" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3985" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533-1024x576.jpg" alt="Mittagspause im Schatten der Felsen" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-125648-1533.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3985" class="wp-caption-text">Mittagspause im Schatten der Felsen</figcaption></figure>
<h2>Übernachtung unter den Sternen</h2>
<p>Nachdem sich die Gruppe, meistens eher früher als später, zum Schafen zurückgezogen hatte, war es nicht nur dunkel, sondern auch still, erstaunlich still. Es war mucksmäuschenstill! Der kleinste Laut trug sehr weit und andere sonst unbedeutende Geräusche waren auf einmal hörbar. Ich saß im Dunkeln auf meiner Matratze, halb im Schlafsack, und notierte mir auf dem Smartphone ein paar Erlebnisse des Tages. Dabei hörte ich zum ersten Mal das Tippgeräusch meiner Finger auf dem Display des Gerätes.</p>
<figure id="attachment_3986" aria-describedby="caption-attachment-3986" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3986" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171-683x1024.jpg" alt="Nachts umgaben uns Dunkelheit und Stille." width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171-1024x1536.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181009-193741-4171.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3986" class="wp-caption-text">Nachts umgaben uns Dunkelheit und Stille.</figcaption></figure>
<p>In der Nacht des ersten und vorletzten Reittages übernachteten wir in einem Camp mit permanenten Hütten. Die beiden anderen Nächte konnten wir zwischen Matratze im Zelt (Mona) und Matratze unterm Sternenhimmel (ich) wählen. Die Option &#8222;Matratze unter dem Himmelszelt&#8220; war nicht in aller Konsequenz bequem, aber immer, wenn ich aufwachte, sah ich, dass sich die Sterne etwas weiter bewegt hatten. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kassiopeia_(Sternbild)">Kassiopeia</a> zum Beispiel war immer im Dunklen zu sehen, wie ein &#8222;M&#8220; oder &#8222;W&#8220; am Himmel. Andere Sternbilder gingen früher unter oder erschienen erst im Laufe der Nacht.</p>
<h2>Am Ende leider keine Empfehlung</h2>
<p>So schön wie die die Wüste auch war, so elegant und kraftvoll die Pferde &#8211; Mona wollte ihren Dahan am Ende kaum hergeben &#8211; so bleibt diese Reittour eine der wenigen Aktivitäten weltweit, die wir nicht weiterempfehlen würden. Dabei lag es nicht am Ritt selbst, sondern an der Art, wie er geführt wurde. Es fing damit an, dass es etwas seltsam war, einen Gast durch den Einsatz eines Hengstes dauernd von der Gruppe zu trennen. Es stand zwar in der Reisebeschreibung, dass auch Hengste mit auf den Ritt gehen, aber trotzdem wird dies wohl eine Kuriosität unserer Reiterurlaube bleiben.</p>
<figure id="attachment_3987" aria-describedby="caption-attachment-3987" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3987" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408-1024x576.jpg" alt="Ein Wüstenkamel im Wadi Rum" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181011-110140-1408.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3987" class="wp-caption-text">Ein Wüstenkamel im Wadi Rum</figcaption></figure>
<p>Sowieso waren immer die Gäste schuld, wenn etwas nicht passte. Wir hatten zum Beispiel keine Helme und Chaps dabei (vorher mehrmals angemeldet, also keine Überraschung) und wollten diese gerne vor Ort ausleihen. Als die ersten Chaps, mit Präzisionsblick vom Guide ausgewählt, nicht passten, bekamen wir gleich vorgeworfen, dass wir doch selbst welche hätten mitbringen sollen. Trotz einiger Beinaheunfälle unternahm unser Reitführer keinen Anlauf, das Chaos der Galoppaden in den Griff zu bekommen. Weder regte er Pferdewechsel an, noch gab er den Gästen den einen oder anderen Tipp (&#8222;I am no riding school.&#8220;). Stattdessen wurde das Problem am liebsten totgeschwiegen (&#8222;We keep silence.&#8220;) anstatt “Safety First” zu praktizieren. Ob das Kommunikationsdefizit wohl an den interkulturellen Unterschieden lag?</p>
<figure id="attachment_3988" aria-describedby="caption-attachment-3988" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3988" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557-1024x576.jpg" alt="Ritt in den Sonnenuntergang" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181012-174409-1557.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3988" class="wp-caption-text">Ritt in den Sonnenuntergang</figcaption></figure>
<p>Dass jeder Gast für 3 Stunden in der Hitze jeweils immer nur einen halben Liter Wasser zugeteilt bekam, war ebenso erstaunlich wie die Tatsache, dass die Guides in den Pausen das Gespräch mit den Gästen eher mieden. Sie waren nur zur Bewirtung da, ansonsten blieben sie gerne unter sich. Wir hingegen haben die Gesellschaft unserer Mitreiter sehr genossen. So bleibt ein Geschmäckle, trotzdem erinnern wir uns gerne an die einzigartige Landschaft, die kraftvollen Pferde und den funkelnden Sternenhimmel.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wir-reiten-im-wadi-rum/">Wir reiten im Wadi Rum</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wir-reiten-im-wadi-rum/">Wir reiten im Wadi Rum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Petra, die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jan 2020 00:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Petra ist mit Abstand die berühmteste Sehenswürdigkeit Jordaniens. Wer den Abenteuerstreifen &#8222;Indiana Jones und der letzte Kreuzzug&#8220; gesehen hat, kennt auch die Fassade des sogenannten &#8222;Schatzhauses des Pharao&#8220; (des wohl bekanntesten Gebäudes in Petra), das im Film den heiligen Gral barg. Für viele Touristen, die die antike Stätte in einem halben Tag besichtigen, ist das &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Petra ist mit Abstand die berühmteste Sehenswürdigkeit Jordaniens. Wer den Abenteuerstreifen &#8222;Indiana Jones und der letzte Kreuzzug&#8220; gesehen hat, kennt auch die Fassade des sogenannten &#8222;Schatzhauses des Pharao&#8220; (des wohl bekanntesten Gebäudes in Petra), das im Film den heiligen Gral barg. Für viele Touristen, die die antike Stätte in einem halben Tag besichtigen, ist das &#8222;Schatzhaus&#8220; auch wirklich das am besten zugängliche Highlight. Aber es gibt noch sehr viel mehr zu sehen. In Petra, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_(Jordanien)">Hauptstadt des Nabatäerreiches</a>, die für ihre prächtigen monolithischen Fassaden bekannt ist, sind die Kulturdenkmäler über ein riesiges Areal verteilt, das wir innerhalb von dreieinhalb Tagen sozusagen in einem archäologischen Marathon erwanderten.</p>
<figure id="attachment_3948" aria-describedby="caption-attachment-3948" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3948 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit-1024x576.jpg" alt="Ad-Deir (&quot;Das Kloster&quot;) ist eines der bekanntesten Monumente in Petra." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-152509-3905-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3948" class="wp-caption-text">Ad-Deir (&#8222;Das Kloster&#8220;) ist eines der bekanntesten Monumente in Petra.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3957"></span></p>
<h2>Wadi Musa und Petra</h2>
<p>Wir kamen nachmittags in Wadi Musa an. Der Name bezeichnet auch die Ortschaft, die am gleichnamigen Trockenflussbett entstanden ist. Beide stellen das Tor zum archäologischen Gebiet dar: Die Kleinstadt bietet den Besuchern Möglichkeiten zur Übernachtung und im Wadi selbst verläuft damals wie heute der Weg in die antike Metropole. Wo heute Touristengruppen laufen, zogen früher mit wertvollen und exotischen Waren beladene Karawanen entlang, die Petra und seinen damaligen Bewohnern, den Nabatäern, zu Reichtum verhalfen.</p>
<figure id="attachment_3949" aria-describedby="caption-attachment-3949" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3949 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137-1024x683.jpg" alt="Das Wadi Musa wird zum Siq. Diese enge Schlucht führt nach Petra." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-152327-4137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3949" class="wp-caption-text">Das Wadi Musa wird zum Siq. Diese enge Schlucht führt nach Petra.</figcaption></figure>
<p>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nabat%C3%A4er">Nabatäer</a> waren ein arabischer Beduinenstammesverbund, der sich in der Nähe des heutigen Petra niederließ. Ursprünglich überfielen und beraubten sie wohl durch ihr Gebiet ziehende Karawanen, waren angeblich aber auch selbst Händler. Langfristig erschien es wohl lukrativer, einen sicheren Rast- und Warenumschlagplatz anzubieten. Ab 150 vor Christus schlossen sie sich zum Königreich der Nabatäer zusammen. 250 Jahre lang konnten sie ihre Eigenständigkeit verteidigen, selbst gegen die damalige Weltmacht Rom. Erst 105 &#8211; 106 nach Christus wurde das nabatäische Reich als Provinz Arabia Petraea ins römische Imperium eingegliedert. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Petra stammen aus der Blütezeit des unabhängigen Nabatäerreiches.</p>
<figure id="attachment_3950" aria-describedby="caption-attachment-3950" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3950 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967-1024x683.jpg" alt="Wasser ist Leben, auch in Petra. Der Wasserkanal links im Bild ist Teil des ausgeklügelten Bewässerungssystems der Nabatäer." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-063342-3967.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3950" class="wp-caption-text">Wasser ist Leben, auch in Petra. Der Wasserkanal links im Bild ist Teil des ausgeklügelten Bewässerungssystems der Nabatäer.</figcaption></figure>
<p>Das Wadi Musa verbirgt in seinem Namen einen weiteren Grundstein für den Reichtum Petras, nämlich eine kontinuierliche Wasserversorgung. &#8222;Musa&#8220; leitet sich von Moses ab und die Legende besagt, dass Moses in Petra mit seinem Stab an einen Felsen schlug, aus dem daraufhin eine Quelle zu sprudeln begann (<a href="https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose17%2C3-7">Exodus 17,3–7</a>). In der Ortschaft Wadi Musa kann man den Stein besuchen, dem der Prophet das kühle Nass entlockt haben soll. Er befindet sich in einem weißen Gebäude mit drei Kuppeln. Historische Beweise gibt es natürlich nicht, aber Fakt ist, dass die Nabatäer ein komplexes Bewässerungssystem konstruierten, das eine kontinuierliche Versorgung mit der lebensnotwendigen Flüssigkeit ermöglichte.</p>
<h2>Petra by Night</h2>
<p>Zum ersten Mal pilgerten wir gleich am ersten Abend nach Einbruch der Dunkelheit durch das Wadi Musa. Wir hatten uns für die Veranstaltung &#8222;<a href="http://visitpetra.jo/detailspage/visitpetra/EntertainmentsDetailsEn.aspx?PID=4">Petra by Night</a>&#8220; angemeldet. Die Teilnehmer sammelten sich abends am Eingang des Besucherzentrums. Ab 20:30 Uhr war Einlass und einige hundert Besucher strömten durch das Trockenflussbett in Richtung Petra. Stimmungsvolle Kerzen säumten den Weg. Der Fußweg vom Eingang bis zum &#8222;Schatzhaus&#8220;, wo das Spektakel stattfinden sollte, beträgt ca. 1,5 km und so zog sich das Feld bald deutlich in die Länge.</p>
<figure id="attachment_3951" aria-describedby="caption-attachment-3951" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3951 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730-1024x683.jpg" alt="Der beleuchtete Weg führt zum &quot;Schatzhaus&quot;." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-221038-3730.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3951" class="wp-caption-text">Der beleuchtete Weg führt zum &#8222;Schatzhaus&#8220;.</figcaption></figure>
<p>Der Weg führte durch den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Siq">Siq</a>, einen schmalen Canyon, der am Ende nur wenige Meter breit ist. Auf einmal öffnete sich die enge Schlucht, wir betraten einen großen Platz und standen vor der angestrahlten Fassade des &#8222;Schatzhauses&#8220;, das die Einheimischen Khazne al-Firaun nennen. Zahllose Kerzen verbreiteten ein gelbliches Licht. Ein beeindruckender Anblick!</p>
<figure id="attachment_3952" aria-describedby="caption-attachment-3952" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3952 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729-1024x683.jpg" alt="Die Veranstaltung &quot;Petra by Night&quot; fand vor dem &quot;Schatzhaus&quot; statt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-215051-3729.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3952" class="wp-caption-text">Die Veranstaltung &#8222;Petra by Night&#8220; fand vor dem &#8222;Schatzhaus&#8220; statt.</figcaption></figure>
<p>Einige Beduinen wiesen die Besucher an, sich in Reihen auf den Boden zu setzen und boten uns einen Begrüßungstee an (der allerdings im Vergleich zum Heißgetränk in Feynan eher zurückhaltend gezuckert, aber trotzdem süß war.) Nachdem (fast) alle Besucher angekommen waren, startete eine kurze Aufführung von traditioneller Beduinenmusik mit Flöte, Gesang und anderen lokalen Instrumenten. Das Ganze fand ziemlich unplugged statt und war keine pompöse Show, was uns gut gefiel. Durch die schiere Anzahl der Besucher war es sicher nicht so stimmungsvoll, wie es hätte sein können. Insgesamt verschlug uns die Inszenierung nicht den Atem, aber dennoch freuten wir uns an der nächtlichen Atmosphäre und am warmen Kerzenschein.</p>
<figure id="attachment_3953" aria-describedby="caption-attachment-3953" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3953" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688-1024x683.jpg" alt="Selfie by Night" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181004-214407-0688.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3953" class="wp-caption-text">Selfie by Night</figcaption></figure>
<h2>Wadi Muthlim</h2>
<p>Morgens starteten wir entweder früh oder noch früher, um der Hitze und den zyklisch auftretenden Touristenströmen wenigstens etwas zuvorzukommen. Am ersten Morgen nahmen wir einen alternativen Weg nach Petra. Zwar gingen wir durch das Wadi Musa, dann aber nicht in den Siq hinein, sondern wir bogen nach rechts ins <a href="https://www.openstreetmap.org/way/303609419">Wadi Muthlim</a> ab. So entkamen wir selbst in dieser Touristenhochburg den Reisegruppen. Nach 200 Metern hatten wir den Trubel hinter uns gelassen und waren unglaublicherweise ganz allein.</p>
<figure id="attachment_3954" aria-describedby="caption-attachment-3954" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3954 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780-1024x683.jpg" alt="Im Wadi Muthlim hatten wir die Touristenmassen abgehängt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-101920-3780.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3954" class="wp-caption-text">Im Wadi Muthlim hatten wir die Touristenmassen abgehängt.</figcaption></figure>
<p>Die beeindruckende Landschaft erinnerte uns an Nationalparks in den USA (&#8222;Red Rock Country&#8220;). Aber es war nicht nur die Natur, die es zu entdecken gab. An den unwahrscheinlichsten Stellen fanden wir in den Sandstein gemeißelte Spuren der Nabatäer: die Darstellung eines Adlers, Nischen im Fels und geräumige Kammern. Die Wände des Wadi wichen mal auseinander, mal verengten sie sich und zwischendurch wandelte sich die Schlucht sogar zu einem durch die Kraft des Wassers in geschwungenen Formen erodierten Slot Canyon. Es machte uns sehr viel Spaß, durch die schmalen Windungen zu klettern und das sanfte Spiel des Lichts auf dem teils gelblichen, teils rötlichen Felsen auf uns wirken zu lassen.</p>
<figure id="attachment_3955" aria-describedby="caption-attachment-3955" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3955 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800-1024x683.jpg" alt="Glattgeschliffen und sehr bequem so ein Slot Canyon" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-103640-3800.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3955" class="wp-caption-text">Glattgeschliffen und sehr bequem so ein Slot Canyon</figcaption></figure>
<p>Als wir schon eine Weile durch die enge Schlucht geklettert waren, hörten wir oben am Rande des Canyons (etwa 20 Meter über uns) einen Hirten mit seinen Ziegen. Genauer gesagt bestand die Geräuschkulisse aus meckernden Ziegen, Ziegenglöckchen und Musik aus einem Handy. Wir bekamen die Verursacher jedoch nicht zu Gesicht. Nach einigen weiteren Kehren stießen wir auf einige in Stein gehauene Nischen, die Nabatäer waren also definitiv auch hier gewesen. Wir verweilten einige Minuten an diesem stimmungsvollen Ort. Nach ein paar Windungen weitete sich der Canyon und entließ uns in das breite Trockenflussbett des Wadi Mataha, über das wir uns Petra von Norden her näherten.</p>
<figure id="attachment_3956" aria-describedby="caption-attachment-3956" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3956 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR-683x1024.jpg" alt="Geheimnisvolle Nischen im Sidd Maajn" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR-1024x1536.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-104434-3818-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3956" class="wp-caption-text">Geheimnisvolle Nischen im Sidd Maajn</figcaption></figure>
<h2>Von Norden her ins Zentrum von Petra</h2>
<p>Wir liefen teils im, teils entlang des Flussbettes. Zu beiden Seiten des Wadi Mataha sahen wir Höhlen und monolithische Bauwerke der Nabatäer, vor allem in einer schroffen Felswand, die sich zu unserer Linken erhob. Bei einigen der Steinkammern schien auch heute noch weniger die Archäologie als der Nutzwert im Vordergrund zu stehen, da es in vielen so aussah, als seien sie noch bis vor kurzer Zeit bewohnt gewesen oder würden aktuell als Schuppen oder Schaf-/Ziegenstall genutzt.</p>
<figure id="attachment_3958" aria-describedby="caption-attachment-3958" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3958 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein Blick zurück nach Norden ins Wadi Mataha, von wo wir gekommen waren. Rechts sieht man einige Höhlen, die teilweise heute noch benutzt werden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112549-3828-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3958" class="wp-caption-text">Ein Blick zurück nach Norden ins Wadi Mataha, von wo wir gekommen waren. Rechts sieht man einige Höhlen, die teilweise heute noch benutzt werden.</figcaption></figure>
<p>Je näher wir dem historischen Stadtkern kamen, desto imposanter wurden die in den Fels gehauenen Fassaden. Dabei war nicht nur die (teils recht verwitterte) Handwerkskunst bemerkenswert, sondern auch die intensiven Farben und die abwechslungsreiche Marmorierung des Steins.</p>
<figure id="attachment_3959" aria-describedby="caption-attachment-3959" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3959 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833-1024x683.jpg" alt="Einige Felsen zeigten eine wundervolle Marmorierung in leuchtenden Farbschattierungen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-112833-3833.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3959" class="wp-caption-text">Einige Felsen zeigten eine wundervolle Marmorierung in leuchtenden Farbschattierungen.</figcaption></figure>
<h2>Alles nur Fassade</h2>
<p>In der Tat sind die Fassaden in Petra meist die eigentliche Sehenswürdigkeit. Es waren keine riesigen Paläste im Fels, die die Nabatäer geschaffen hatten, sondern prächtige Fronten, die beeindrucken sollten. Interessanterweise haben die antiken Steinmetze die Fassaden von oben nach unten aus dem Sandstein herausgemeißelt. Meistens handelte es sich bei den Baudenkmälern um Grabstätten oder Mausoleen. Im &#8222;Erdgeschoss&#8220; befanden sich fast immer einige kleine Räume, die aber in der Regel nicht mit Ornamenten ausgestaltet waren.</p>
<figure id="attachment_3960" aria-describedby="caption-attachment-3960" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3960 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit-1024x683.jpg" alt="Früh morgens war es am &quot;Schatzhaus&quot; noch menschenleer. Nur diese Kamele warteten auf Kundschaft." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-065614-3986-HDR-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3960" class="wp-caption-text">Früh morgens war es am &#8222;Schatzhaus&#8220; noch menschenleer. Nur diese Kamele warteten auf Kundschaft.</figcaption></figure>
<p>Das widerspricht natürlich dem, was wir im Film &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Indiana_Jones_und_der_letzte_Kreuzzug">Indiana Jones und der letzte Kreuzzug</a>&#8220; gesehen haben. Dort findet der Showdown im &#8222;Schatzhaus&#8220; statt. Indiana Jones, sein Vater und die Bösewichte betreten die &#8222;Treasury&#8220;, das Versteck des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Gral">heiligen Grals</a>. Sie gelangen in eine Eingangshalle mit übermannshohen Löwen- und Ritterstatuen und einem in den Boden eingelassenen Siegel. Um den Gral zu finden und das Leben seines Vaters zu retten, muss Indiana Jones drei Prüfungen (&#8222;Der Atem Gottes&#8220;, &#8222;Das Wort Gottes&#8220;, &#8222;Der Pfad Gottes&#8220;) bestehen, die sich immer tiefer im Berg, in jeweils einer weiteren Halle abspielen. Im vierten und letzten Raum bewacht ein Kreuzritter den heiligen Gral (&#8222;Den Becher eines Zimmermanns&#8220;).</p>
<figure id="attachment_3961" aria-describedby="caption-attachment-3961" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3961 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018-1024x683.jpg" alt="Nicht im &quot;Schatzhaus&quot; (dort ist der Zutritt verboten), sondern in einem anderen Grab. Die Kammern sind meist eher schmucklos." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-071710-4018.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3961" class="wp-caption-text">Nicht im &#8222;Schatzhaus&#8220; (dort ist der Zutritt verboten), sondern in einem anderen Grab. Die Kammern sind meist eher schmucklos.</figcaption></figure>
<p>Nicht nur existieren die im Film dargestellten Säle in der Tiefe des Felsens nicht (welche Überraschung!), es gibt nur einen eher schmucklosen Raum, den man heutzutage noch nicht einmal betreten darf. Das &#8222;Schatzhaus&#8220; und viele andere Bauwerke bestehen zu 90% aus der prunkvollen Fassade, dahinter befindet sich meistens nicht viel Aufregendes &#8211; oder aber es liegt vielleicht doch daran, dass beim Versuch, den Gral in Besitz zu nehmen, alles eingestürzt ist ;).</p>
<h2>Königswand und Säulenstraße</h2>
<p>Wir wanderten also von Norden aus in Richtung des antiken Stadtzentrums und die Fassaden wurden immer zahlreicher und pompöser. Die größten Fassaden in Petra sind bis zu 45 Meter hoch. Einige wirken noch deutlich höher, da sie nicht am Fuße des Felsens beginnen, sondern weiter oben. In den Fels gehauene Treppen führen zu den Grabkammern. Damit ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_(Jordanien)#Die_Gr%C3%A4ber_der_K%C3%B6nigswand">Königswand</a> so etwas wie die Skyline Petras, nur dass die &#8222;Gebäude&#8220; eben nicht freistehend sind.</p>
<figure id="attachment_3962" aria-describedby="caption-attachment-3962" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3962" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864-1024x683.jpg" alt="Die Königswand in ihrer vollen Pracht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-124440-3864.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3962" class="wp-caption-text">Die Königswand in ihrer vollen Pracht</figcaption></figure>
<p>Auch wenn sich das Nabatäerreich lange Zeit gegen fremde Mächte behaupten konnte und unabhängig blieb, so sind römische und griechische Einflüsse in der Architektur deutlich zu erkennen. Ginge man am Fuße der Königswand entlang, die eine Biegung beschreibt, würde man von der entgegengesetzten Seite in den Siq gelangen. Dort hatten die nabatäischen Steinmetze ein gewaltiges Amphitheater aus dem massiven Felsen herausgearbeitet, das Platz für mehrere tausend Zuschauer geboten haben muss. Welch ein unglaubliches Werk!</p>
<figure id="attachment_3963" aria-describedby="caption-attachment-3963" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3963 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR-1024x683.jpg" alt="In Petra wurde auch das Amphitheater aus dem massiven Felsen gehauen!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-135012-3870-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3963" class="wp-caption-text">In Petra wurde auch das Amphitheater aus dem massiven Felsen gehauen!</figcaption></figure>
<p>Entlang des Wadi Musa und ins Tal hinab führt die sogenannte Säulenstraße, die Hauptstraße Petras, damals wie heute. An einigen Stellen ist der originale Belag sogar noch vorhanden. Motorisierte Fahrzeuge dürfen hier nicht verkehren, nur der Strom der Besucher zu Fuß, Kamele und Esel bewegen sich hier. Die Mehrzahl der Gebäude Petras existiert nicht mehr. Die Ruinen zahlreicher Tempel, Markplätze, eines Nymphaeums und von Bädern säumen die Straße. Ein großes Tor trennt den weltlichen Teil der Stadtmitte vom Tempelbezirk ab. Auf dem Hügel gegenüber den älteren Bauwerken befinden sich die Gemäuer mehrerer byzantinischer Kirchen aus dem späten 5. Jahrhundert.</p>
<figure id="attachment_3964" aria-describedby="caption-attachment-3964" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3964" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928-1024x683.jpg" alt="Auf der Säulenstraße mit Blick auf die Königswand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-165207-3928.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3964" class="wp-caption-text">Auf der Säulenstraße mit Blick auf die Königswand</figcaption></figure>
<h2>Aufstieg zum &#8222;Kloster&#8220; Ad-Deir</h2>
<p>Auf der anderen Seite des Tals begannen wir den Aufstieg zum sogenannten &#8222;Kloster&#8220;. Diese Bezeichnung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ad_Deir">Ad-Deir</a> spiegelt allerdings nur teilweise die historische Verwendung wieder. Vermutlich war das Bauwerk ursprünglich das Mausoleum eines Herrschers. Nichtsdestotrotz wurde es ab dem 4. Jahrhundert als christliches Kloster genutzt und der Name ist überliefert worden.</p>
<figure id="attachment_3965" aria-describedby="caption-attachment-3965" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3965 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026-1024x683.jpg" alt="Ein freundliches Eselstaxi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-072001-4026.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3965" class="wp-caption-text">Ein freundliches Eselstaxi</figcaption></figure>
<p>Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon etliche Kilometer gelaufen und die Mittagshitze brannte auf unsere Köpfe. Um müde Besucher auf dem weitläufigen Areal zu ihren Zielen zu bringen, gab es einige tierische Fortbewegungsmittel: Vom Eingang des Siq bis zum &#8222;Schatzhaus&#8220; (und zurück) wurden fußlahme Touristen in Pferdekutschen transportiert, vom &#8222;Schatzhaus&#8220; bis in die antike Innenstadt könnte man auf einem Kamel reiten und fast überall auf der Hauptachse versuchen findige Einheimische, Eselritte anzubieten. Von keinem dieser Angebote machten wir Gebrauch. Die Pferde, die vor den Kutschen, welche nicht mit Bremsen ausgestattet waren, mit ihren Hufen über das abschüssige Pflaster des Siq rutschten, taten uns leid, ebenso die kleinen Esel, die ausgewachsene Menschen die steilen Stufen zum &#8222;Kloster&#8220; hochschleppten. So mussten wir denn selbst den Aufstieg auf uns nehmen.</p>
<figure id="attachment_3966" aria-describedby="caption-attachment-3966" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3966 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727-1024x683.jpg" alt="Geschafft! Wir waren beim &quot;Kloster&quot; angekommen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-153637-0727.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3966" class="wp-caption-text">Geschafft! Wir waren beim &#8222;Kloster&#8220; angekommen.</figcaption></figure>
<p>800 Stufen, 200 Höhenmeter und 45 Minuten später hatten wir es geschafft. Ad-Deir ist zwar ebenso hoch, aber seine Fassade deutlich klarer und schlichter als die des &#8222;Schatzhauses&#8220;. Neben dem monumentalen Kulturdenkmal genossen wir im Schein der allmählich länger werdenden Schatten spektakuläre Ausblicke über die Gebirgswelt. Nach einer kleinen Stärkung im gemütlichen Beduinen-Café machten wir uns auf den Rückweg, der uns auf direktem Weg 6km und erst 300m hinunter und dann allmählich 300m wieder hinauf bis zum Ausgang des archäologischen Gebietes führte.</p>
<h2>Der Petra Marathon</h2>
<p>Auch am nächsten Tag brachen wir früh auf, da wir erneut eine &#8222;archäologische Wanderung&#8220; geplant hatten, dieses Mal auf der anderen Seite des Tals zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hoher_Opferplatz">Hohen Opferplatz</a> (High Place of Sacrifice). Auch auf dem Weg dorthin mussten wir zahlreiche Stufen bewältigen und wir passierten die Ruinen einer Struktur, die vermutlich eine von mehreren Festungen der Kreuzfahrer in der Region war. Der Opferplatz selbst befand sich auf einer Plattform auf dem Gipfel eines Berges. Mehrere Becken und ausgeklügelte Rinnen legen nahe, dass hier in der Antike Blut geflossen sein muss. Ob es sich bei den Opfern um Tiere oder auch um Menschen gehandelt hat, ist nicht sicher. So gruselten wir uns ein wenig und genossen den weiten Blick über die Gebirgslandschaft, die uns zu Füßen lag.</p>
<figure id="attachment_3997" aria-describedby="caption-attachment-3997" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3997" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070-1024x683.jpg" alt="Der Hohe Opferplatz" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/01/CW-20181006-092454-4070.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3997" class="wp-caption-text">Der Hohe Opferplatz</figcaption></figure>
<p>Was Petra wirklich einzigartig macht, ist die Kombination von archäologischen Stätten und der atemberaubenden Gebirgslandschaft. Beide Aspekte für sich wären schon beeindruckend. Würde man sich die Bauwerke und Fassaden für einen Moment wegdenken, wäre die Natur allein Grund genug für die Existenz eines Nationalparks in dieser Region. Diesen Nationalpark, diese antike Stadt hatten wir in dreieinhalb Tagen erwandert und am Ende zeigte das GPS an, dass wir mehr als einen Marathon zurückgelegt hatten.</p>
<figure id="attachment_3967" aria-describedby="caption-attachment-3967" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3967 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR-1024x683.jpg" alt="Panoramablick auf einen Teil von Petra. Rechts geht es in den Siq zum &quot;Schatzhaus&quot;. Die Königswand liegt noch im Schatten, links führt der Weg zur Säulenstraße." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181006-085732-4061-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3967" class="wp-caption-text">Panoramablick auf einen Teil von Petra. Rechts geht es in den Siq zum &#8222;Schatzhaus&#8220;. Die Königswand liegt noch im Schatten, links führt der Weg zur Säulenstraße.</figcaption></figure>
<h2>Petra, ein magischer Ort</h2>
<p>Die Nabatäer waren ein hochentwickeltes Volk, das damals die Handelswege kontrollierte. Ihr Reichtum und ihre Kunstfertigkeit ermöglichten es ihnen, die architektonischen Kunstwerke zu hinterlassen, die heute zu den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltwunder#%E2%80%9EDie_neuen_sieben_Weltwunder%E2%80%9C">sieben neuen Weltwundern</a> zählen. Es ist erstaunlich, wie gut die Fassaden die Jahrhunderte und auch etliche Erdbeben überstanden haben. So hat das Erbe der Nabatäer durchaus etwas Magisches.</p>
<figure id="attachment_3968" aria-describedby="caption-attachment-3968" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3968" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit-1024x683.jpg" alt="Das Palastgrab. Die Fassade ist 49 Meter breit und 45 Meter hoch." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181005-120738-3851-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3968" class="wp-caption-text">Das Palastgrab. Die Fassade ist 49 Meter breit und 45 Meter hoch.</figcaption></figure>
<p>Petras prächtige Fassaden haben nicht nur Drehbuchautoren der Moderne inspiriert, sondern schon in der Vergangenheit die Phantasie der Beduinen beflügelt. Da man lange Zeit kaum mehr etwas über die Erbauer von Petra und die Verwendung der Gebäude wusste, ranken sich um zahlreiche Bauwerke die Legenden des Wüstenvolkes. Das &#8222;Schatzhaus des Pharao&#8220;, wie auch wir <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Khazne_al-Firaun">Khazne al-Firaun</a> in diesem Artikel genannt haben, war vermutlich in Wirklichkeit ein Mausoleum, wie viele andere Kulturdenkmäler in Petra. Trotzdem hielt sich lange der Mythos, dass der Pharao von Ägypten den Bau mittels schwarzer Magie geschaffen habe, um in der steinernen Urne weit oben in der Fassade seine Reichtümer zu verbergen. Einschusslöcher von Beduinenflinten an dem Gefäß belegen heute noch den vergeblichen Versuch, diesen Schatz zu bergen. Die Urne jedoch besteht aus massivem Sandstein.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/petra-die-hauptstadt-des-reiches-der-nabataeer/">Petra, die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/petra-die-hauptstadt-des-reiches-der-nabataeer/">Petra, die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 00:01:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Kreuzfahrerburgen besuchten wir die sogenannten Wüstenschlösser in der Wüste östlich von Amman. Diese Bauwerke haben eine ganz andere Geschichte. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert, also kurz nachdem der Islam im heutigen Jordanien Fuß gefasst hatte, und dienten den Umayyaden nicht als militärische Stützpunkte, sondern als Jagd- oder Landsitze. Die heute umgebende &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/von-wuestenschloss-zu-wuestenschloss/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den <a href="http://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak">Kreuzfahrerburgen</a> besuchten wir die sogenannten Wüstenschlösser in der Wüste östlich von Amman. Diese Bauwerke haben eine ganz andere Geschichte. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert, also kurz nachdem der Islam im heutigen Jordanien Fuß gefasst hatte, und dienten den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Umayyaden">Umayyaden</a> nicht als militärische Stützpunkte, sondern als Jagd- oder Landsitze. Die heute umgebende Wüstenlandschaft war in früheren Zeiten trotz der damals schon herrschenden Trockenheit für etwas Landwirtschaft geeignet gewesen. Die im Folgenden beschriebene Tagestour unternahmen wir von Madaba aus mit einem privaten Taxi.</p>
<figure id="attachment_3921" aria-describedby="caption-attachment-3921" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3921 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-1024x683.jpg" alt="Das Qasr Kharana erhebt sich abweisend aus der staubigen, eintönigen Wüstenlandschaft." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3921" class="wp-caption-text">Das Qasr Kharana erhebt sich abweisend aus der staubigen, eintönigen Wüstenlandschaft.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3937"></span></p>
<h2>Qasr Kharana</h2>
<p>Das im späten 7. Jahrhundert erbaute <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qasr_Kharana">Qasr Kharana</a> erhebt sich massiv und trutzig aus der eintönigen Wüstenlandschaft. Gut restauriert mit einer vollständigen Außenmauer und Türmen an jeder Eckte wirkt das Qasr (&#8222;Festung&#8220;) wehrhaft wie ein Fort oder eine Burg. Der Schein trügt allerdings, durch die &#8222;Schießscharten&#8220; in den 3 Meter dicken Wänden wäre es kaum möglich, einen Schuss abzugeben. Vielmehr dienten die Schlitze zur Belüftung und Kühlung der Innenbereiche. In seiner Funktion stellte das Qasr Kharana vermutlich das dar, was wir heute ein Konferenzhotel nennen würden, und diente wohl als Versammlungsort für die umayyadischen Kalifen mit lokalen Beduinenstämmen. Allerdings fehlt eine Wasserquelle, so dass die Gäste Trinkwasser für sich und ihre Tiere selbst mitbringen mussten.</p>
<figure id="attachment_3922" aria-describedby="caption-attachment-3922" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3922 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-1024x683.jpg" alt="Vom offenen Innenhof aus führen viele symmetrisch angeordnete Türen zu den verschiedenen Räumen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3922" class="wp-caption-text">Vom offenen Innenhof aus führen viele symmetrisch angeordnete Türen zu den verschiedenen Räumen.</figcaption></figure>
<p>In der Tat war es im Inneren des Gebäudes deutlich kühler, die schon morgens brütende Hitze blieb ausgesperrt. Von einem zentralen Innenhof aus führten offene Türen in die verschiedenen Zimmer der quadratischen Anlage. Wir nahmen eine Treppe in den ersten Stock. Die Räumlichkeiten waren schlicht, aber elegant mit Bögen, angedeuteten Säulen und Ornamenten ausgestattet. Über die genaue Nutzung der einzelnen Bereiche gehen die Einschätzungen der Archäologen auseinander, aber allein durch den Aufbau mit Einheiten von jeweils einem großen zentralen Raum, von dem einzelne kleinere Kammern abgehen, wirkte für uns die Theorie eines Treffpunkts für die damaligen Bewohner der Region plausibel. Unter etwas anderen Umständen hätten wir gerne ein Zimmer gebucht, auch wenn Einrichtungsgegenstände leider gänzlich fehlten.</p>
<figure id="attachment_3923" aria-describedby="caption-attachment-3923" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3923 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-1024x683.jpg" alt="Ein elegantes Gästezimmer im Qasr Kharana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3923" class="wp-caption-text">Ein elegantes Gästezimmer im Qasr Kharana</figcaption></figure>
<h2>Qusair &#8218;Amra</h2>
<p>Beinahe hätte man das vergleichsweise niedrige, sandfarbene Gebäude von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qusair_%CA%BFAmra">Qusair ʿAmra</a> in der Weite der Landschaft verpassen können. Auf der Fahrt von Wüstenschloss zu Wüstenschloss gab es zwischendurch wenig zu sehen, nur Staub und flimmernde Luft. Aber auf einmal kamen wir am Qusair (der &#8222;kleinen Burg&#8220;) an. In der Tat war der Komplex weit weniger ausgedehnt als Qasr Kharana und verfügte über Wasser aus dem Wadi Butm. Dies ermöglichte den Luxus eines Badehauses im Jagdschlösschen des umayyadischen Prinzen Walid. Die Jagd war wohl eine der Lieblingsbeschäftigungen der Herrscher bei den Ausflügen zu ihren Wüstenresidenzen.</p>
<figure id="attachment_3924" aria-describedby="caption-attachment-3924" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3924 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-1024x683.jpg" alt="Von außen eher unscheinbar und Ton in Ton mit der umgebenden Wüste: Qusair 'Amra" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3924" class="wp-caption-text">Von außen eher unscheinbar und Ton in Ton mit der umgebenden Wüste: Qusair &#8218;Amra</figcaption></figure>
<p>Das schlichte Äußere täuscht, wie so häufig in der islamischen Architektur, über den prächtigen Innenraum hinweg. Statt geometrischer Muster schmücken im Qusair ʿAmra überraschenderweise Fresken mit vielen verschiedenen figürlichen Motiven die Wände: die Jagd, Badeszenen, leicht bekleidete Frauen, Musiker, die Sternzeichen und einiges mehr. Erstaunlicherweise überdauerten diese Kunstwerke die islamische Bilderzerstörung, Vandalismus, Feuer und 1300 Jahre mit ihren Umwelteinflüssen. Ein kleines Wunder!</p>
<figure id="attachment_3926" aria-describedby="caption-attachment-3926" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3926 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-1024x683.jpg" alt="Innen überraschte eine Vielfalt von Fresken überall an den Wänden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3926" class="wp-caption-text">Innen überraschte eine Vielfalt von Fresken überall an den Wänden.</figcaption></figure>
<h2>Das Fort von Azraq</h2>
<p>Wenn es einen logischen Platz in der Wüste von Jordanien gibt, um eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qasr_al-Azraq">Burg</a> zu bauen, dann ist es Azraq. Dort befindet sich die einzige permanente Oase des Landes und die Siedlung liegt am Schnittpunkt der Handelsrouten von Syrien, dem Irak, Saudi-Arabien, nach Amman und zum Roten Meer. Den strategischen Wert dieses Ortes hatten schon die Römer erkannt, die dort im dritten Jahrhundert das erste Fort errichteten. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die aus blauem Basalt erbauten Befestigungsanlagen von den Byzantinern, den Umayyaden, den Ayyubiden, dann den Mameluken und schließlich den Osmanen genutzt (eine Abfolge, die wir so oder so ähnlich bereits einige Male erwähnten).</p>
<figure id="attachment_3927" aria-describedby="caption-attachment-3927" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3927 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-1024x683.jpg" alt="Der Eingang der Festung von Azraq" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3927" class="wp-caption-text">Der Eingang der Festung von Azraq</figcaption></figure>
<p>Während der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Revolte">Arabischen Revolte</a> nutzte der berühmte T. E. Lawrence Qasr al-Azraq im Winter 1917 als Hauptquartier. Auf die Spuren dieser schillernden Persönlichkeit sollten wir auch später in Jordanien noch stoßen: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T._E._Lawrence">Lawrence von Arabien</a>. Er war Verbindungsmann der Briten zu den aufständischen Arabern. Berühmt und zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T._E._Lawrence#Heroisierung">Mythos</a> wurde Lawrence durch Berichte und Vorträge zur arabischen Revolte, sein Buch &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_sieben_S%C3%A4ulen_der_Weisheit">Die sieben Säulen der Weisheit</a>&#8220; und nicht zuletzt durch den Film &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_von_Arabien_(Film)">Lawrence von Arabien</a>&#8222;.</p>
<figure id="attachment_3928" aria-describedby="caption-attachment-3928" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3928 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-1024x683.jpg" alt="Blick über den Innenhof der Burg von Azraq von dem Raum aus, den T. E. Lawrence bewohnte." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3928" class="wp-caption-text">Blick über den Innenhof der Burg von Azraq von dem Raum aus, den T. E. Lawrence bewohnte.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn das Fort noch vor etwa 100 Jahren militärisch genutzt wurde, so ist die Anlage insgesamt doch inzwischen eine Ruine. Die Erkundung der Festung fühlte sich ähnlich an wie die der Kreuzfahrerburgen. Der Eingangsbereich war wieder aufgebaut worden und im Zentrum der Burg gab es einen großen Innenhof. Innerhalb der Außenmauern hatte der Zahn der Zeit jedoch stark am Fort genagt: Eingefallene Mauern, freistehende Stützbögen ohne dazugehörige Dächer und Treppen, die ins Nirgendwo führten, waren Zeugnisse des Verfalls. Wir konnten die Anlage frei durchstreifen, es gab vereinzelte Erklärungstafeln und ein kleines Museum, aber die eigene Vorstellungskraft musste viel ergänzen.</p>
<figure id="attachment_3929" aria-describedby="caption-attachment-3929" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3929" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-1024x683.jpg" alt="Die Glanzzeiten des Forts sind vorüber, aber es ist ein sehr atmosphärischer Ort." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3929" class="wp-caption-text">Die Glanzzeiten des Forts sind vorüber, aber es ist ein sehr atmosphärischer Ort.</figcaption></figure>
<h2>Mittagessen mit Hindernissen</h2>
<p>Nach dem Besuch der Burg war es Zeit fürs Mittagessen. Nachdem wir schon auf anderen Transferfahrten nicht so gute Erfahrungen mit speziell für Touristen gebauten Komplexen aus Restaurant und Souvenirshop gemacht hatten (überteuert, mäßige Küche, kommerziell), war uns klar, dass es genau ein Lokal (&#8222;Tourist Palace&#8220;) in Azraq gab, das wir nicht besuchen wollten. Dummerweise hatte unser Fahrer andere Ansichten. Er hatte wohl auch von seinem Arbeitgeber einen Essensgutschein für dieses Etablissement bekommen, was er uns allerdings nicht mitteilte. Wir wollten aus der Touristenblase raus, wofür er aber kein Verständnis zeigte.</p>
<p>Da er uns nicht verriet, aus welchem Grund er unbedingt in das auserkorene Restaurant wollte, konnten wir auch nicht anbieten, dass wir ihn natürlich gerne in einem anderen Lokal einladen würden. Es offenbarte sich leider, dass er als stolzer Araber nicht auf die Wünsche seiner Gäste eingehen wollte. Und er war tödlich beleidigt, dass wir eigene Vorstellungen von unserer Mittagspause hatten. Nur sehr widerwillig fuhr er uns ins Zentrum der kleinen Stadt, wo wir eine Alternative suchten. Das war allerdings nicht ganz einfach. Dort gab es zwar zahlreiche Restaurants (für die Fahrer der vielen durchfahrenden Lkws), aber die klassische Mittagspause war dort anscheinend keine Prime Time und alle Touristen befanden sich wohl im “Tourist Palace“&#8230; Schließlich nahmen wir als einzige Gäste in einem Restaurant an der Hauptstraße auf Plastikstühlen Platz, nachdem wir das geschlachtete Lamm, das ungekühlt neben dem Grill hing, etwas skeptisch beäugt hatten.</p>
<figure id="attachment_3930" aria-describedby="caption-attachment-3930" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3930 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-1024x768.jpg" alt="Saftiges Lammkebab mit Fladenbrot" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3930" class="wp-caption-text">Saftiges Lammkebab mit Fladenbrot</figcaption></figure>
<p>Eine kleine Mannschaft junger Männer richtete im Handumdrehen einen Tisch für uns her. Die Tischdecke, eine dünne, transparente Plastikfolie, fixierten sie mit etwas Wasser und dessen Oberflächenspannung auf dem Tisch. Wir kommunizierten und bestellten mit Händen, Füßen und ein bisschen Google Translate. Als wir anschließend auf das Essen warteten, nicht genau wissend, was wir bestellt hatten bzw. ob die gesamte Information bei unseren Gastgebern angekommen war, überlegten wir kurz, ob der “Touristen Palast“ (Qasr Tourist <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) vielleicht doch die bessere Wahl gewesen wäre. Aber wir wurden nicht enttäuscht. Wir ließen uns saftiges, würziges Lammkebab mit Salat, frischen Kräutern und Fladenbrot schmecken. Für die jungen Männer, die uns bedienten, waren wir offensichtlich die Attraktion des Tages. Bevor wir gingen, mussten wir unbedingt ein Selfie zusammen machen.</p>
<figure id="attachment_3931" aria-describedby="caption-attachment-3931" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3931" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-1024x683.jpg" alt="Selfie mit unseren Gastgebern" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3931" class="wp-caption-text">Selfie mit unseren Gastgebern</figcaption></figure>
<h2>Azraq Wetlands</h2>
<p>Bevor wir weiterfuhren, besuchten wir den Ort, dem die Kleinstadt Azraq seine Existenz verdankt, das Quellgebiet der Oase im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Azraq_Wetland_Reserve">Azraq Wetland Reserve</a>. Das natürliche Feuchtgebiet ist allerdings schon länger Geschichte. Seit den 1960ern pumpt Jordanien sehr viel Wasser von Azraq in das über 100 Kilometer entfernte Amman, um die Hauptstadt mit dem wertvollen Nass zu versorgen. Auch wenn sich Jordanien im Nationalmuseum damit brüstete, im internationalen Vergleich sehr wenig Wasser zu verbrauchen, war der Entzug der lebensspendenden Flüssigkeit für das fragile Ökosystem in Azraq der Todesstoß.</p>
<figure id="attachment_3932" aria-describedby="caption-attachment-3932" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3932" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-1024x683.jpg" alt="Amman bezieht ein Viertel seines Wassers aus Azraq." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3932" class="wp-caption-text">Amman bezieht ein Viertel seines Wassers aus Azraq.</figcaption></figure>
<p>Seit 1992 sind die natürlichen Quellen versiegt, das Wasser wird jetzt aus der Tiefe gepumpt und der Grundwasserspiegel ist stark gesunken. Damit ist fast das gesamte Feuchtgebiet ausgetrocknet, nur (paradoxerweise) künstliche Bewässerung hält einen kläglichen Rest mehr oder weniger am Leben. Die Tiere und Pflanzen, die dort früher in großer Vielfalt existierten, haben ihre Lebensgrundlage verloren. In der Vergangenheit hatten hunderttausende Zugvögel Azraq für einen Zwischenstopp genutzt. Bei dem Feuchtgebiet, das in guten Jahren bis zu 50 km² Fläche umfasst haben soll, muss es sich um ein unglaubliches Paradies des Lebens mitten in der sonnenverbrannten Weite der Wüste gehandelt haben. Die Fakten sind eindeutig und werden auch im Besucherzentrum präsentiert. Damit enden aber anscheinend die Bemühungen. Der Bedarf an Wasser hat wohl Vorrang. Die Oase ist erfolgreich trockengelegt und es ist offen, wie lange Azraq noch weiter ausgequetscht werden kann.</p>
<figure id="attachment_3933" aria-describedby="caption-attachment-3933" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3933 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-1024x683.jpg" alt="Das letzte Wasserbecken in den Azraq Wetlands" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3933" class="wp-caption-text">Das letzte Wasserbecken in den Azraq Wetlands</figcaption></figure>
<h2>Qasr Al-Hallabat</h2>
<p>Auf der Rückfahrt nach Madaba nahmen wir die nördlichere Straße Richtung Zarqa, die uns zum <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Qasr_Al-Hallabat">Qasr al-Hallabat</a> führte. Auch wenn die Anzahl der Besucher in allen Wüstenschlössern überschaubar war, so verirrten sich noch wenigster Menschen zum Qasr al-Hallabat. Auch an diesem Ort befand sich ursprünglich eine Römische Festung, dann errichteten Ghassaniden, eine Gruppe einflussreicher christlicher Stämme, dort einen Landsitz mit Kapelle und Kloster, schließlich übernahmen im 8. Jahrhundert die Umayyaden den Komplex und bauten ihn prächtig aus. Anders als bei den anderen Qusur war die angegliederte Moschee neben dem Palast schön rekonstruiert.</p>
<figure id="attachment_3934" aria-describedby="caption-attachment-3934" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3934 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-1024x683.jpg" alt="Die Moschee ist ein stattliches Gebäude neben dem Qasr." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3934" class="wp-caption-text">Die Moschee ist ein stattliches Gebäude neben dem Qasr.</figcaption></figure>
<p>Abgesehen von der ruhigen Atmosphäre &#8211; wir waren fast allein im Qasr al-Hallabat &#8211; überraschte uns ein Raum mit einem riesigen Mosaik auf dem Boden. Das ursprünglich bildliche Mosaik war umgestaltet worden und zeigte ein erstaunlich gut erhaltenes geometrisches Muster.</p>
<figure id="attachment_3935" aria-describedby="caption-attachment-3935" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3935 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-1024x683.jpg" alt="Mosaik im Qasr al-Hallabat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3935" class="wp-caption-text">Mosaik im Qasr al-Hallabat</figcaption></figure>
<h2>Hammam Al-Sarah</h2>
<p>Der letzte Halt auf unserer Route war das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hammam_al-Sarah">Hammam al-Sarah</a> nur wenige Kilometer vom Qasr al-Hallabat entfernt. Wieder einmal war dieses umayyadische Badehaus von außen sehr schlicht. Im Inneren bewunderten wir eine wohl erst kürzlich mit Holz in geometrischen Mustern ausgekleidete elegante Kuppel.</p>
<figure id="attachment_3936" aria-describedby="caption-attachment-3936" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3936 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-1024x683.jpg" alt="Die aufwändig rekonstruierte Kuppel im Hammam al-Sarah" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3936" class="wp-caption-text">Die aufwändig rekonstruierte Kuppel im Hammam al-Sarah</figcaption></figure>
<p>So hielt jedes einzelne Wüstenschloss seine eigene Geschichte, seine Besonderheiten und auch Überraschungen für uns bereit. Erstaunlich war außerdem, dass wir immer wieder auf gut erhaltene römische Funde stießen. Abgesehen vom Zwischenfall zum Mittagessen haben wir den Tag sehr genossen und einige Geheimnisse der Wüste kennengelernt.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/von-wuestenschloss-zu-wuestenschloss/">Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/von-wuestenschloss-zu-wuestenschloss/">Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 00:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Karak]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine weitere Episode der wechselhaften Geschichte des heutigen Jordanien begann mit dem ersten Kreuzzug. Ab ca. 1100 wurde für knapp 100 Jahre das Königreich Jerusalem gegründet, ein christlicher Kreuzfahrerstaat, der die muslimische Herrschaft in dem Gebiet unterbrach. Die sichtbarsten Überreste aus dieser Zeit sind die Kreuzfahrerburgen. Zwei davon besuchten wir in zeitlichem Zusammenhang mit unserem &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Episode der wechselhaften Geschichte des heutigen Jordanien begann mit dem ersten Kreuzzug. Ab ca. 1100 wurde für knapp 100 Jahre das Königreich Jerusalem gegründet, ein christlicher Kreuzfahrerstaat, der die muslimische Herrschaft in dem Gebiet unterbrach. Die sichtbarsten Überreste aus dieser Zeit sind die Kreuzfahrerburgen. Zwei davon besuchten wir in zeitlichem Zusammenhang mit unserem Aufenthalt in <a href="http://wittmann-tours.de/feynan-nachhaltigkeit-in-der-wueste/">Feynan</a>. In <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kerak">Kerak</a> (&#8222;Karak&#8220;) stoppten wir auf dem Hinweg und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montreal_(Kreuzfahrerburg)">Montreal</a> (&#8222;Shobak Castle&#8220;) besichtigten wir auf dem Rückweg.</p>
<figure id="attachment_3904" aria-describedby="caption-attachment-3904" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3904" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-1024x683.jpg" alt="Nachwuchskreuzfahrer auf der Burg Kerak" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3904" class="wp-caption-text">Nachwuchskreuzfahrer auf der Burg Kerak</figcaption></figure>
<p><span id="more-3914"></span></p>
<h2>Wie kam es zu den Kreuzzügen?</h2>
<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug#Erster_Kreuzzug_und_Entstehung_der_Kreuzfahrerstaaten">erste Kreuzzug</a> wurde durch den Aufruf von Papst Urban II im Jahre 1095 ausgelöst. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug#Motive_der_Kreuzritter_und_Situation_vor_den_Kreuzz%C3%BCgen">Motive</a> waren keineswegs ausschließlich religiöser Natur, auch wenn es vordergründig darum ging, die Muslime aus der Heiligen Stadt bzw. dem Heiligen Land zu vertreiben. Der Kreuzzug führte zur Eroberung Jerusalems im Jahre 1099 und zur Gründung mehrerer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzfahrerstaaten">Kreuzfahrerstaaten</a>, einer davon auf Gebieten des heutigen Jordanien.</p>
<figure id="attachment_3905" aria-describedby="caption-attachment-3905" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3905 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-1024x683.jpg" alt="Das weitläufige Gelände der Kreuzfahrerburg Kerak " width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3905" class="wp-caption-text">Das weitläufige Gelände der Kreuzfahrerburg Kerak</figcaption></figure>
<p>Diese Fürstentümer lagen auf der Nachschubroute von Konstantinopel nach Jerusalem und wurden von europäischen (meist französischen) Adligen beherrscht. Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Jerusalem">Königreich Jerusalem</a>, der größte Kreuzfahrerstaat, der auch am längsten bestand, erstreckte sich auch östlich des Toten Meers in Gebieten des heutigen Jordanien. Zur Bekräftigung des Anspruches auf das Territorium und zur Verteidigung gegen die Muslime erbauten oder eroberten die Kreuzfahrer zahlreiche Festungen, die heute als Kreuzfahrerburgen bezeichnet werden.</p>
<h2>Die Kreuzfahrerburg Kerak</h2>
<p>Auf der Fahrt von Madaba nach Süden über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsstra%C3%9Fe_(Jordanien)">King&#8217;s Highway</a> erreichten wir Kerak am späten Vormittag. Die Burg thront gut sichtbar auf einem hohen Felsplateau, das im Osten, Süden und Westen steil abfällt. Ein Teil des gleichnamigen Ortes zieht sich im Norden den Berg hinauf. Hat man die Ruine erreicht, wandelt sich die Kulisse schlagartig von Kleinstadt zu historischer Festung. Wir schritten über eine breite hölzerne Brücke, die über einen tiefen Abgrund zum Burgfelsen führt.</p>
<figure id="attachment_3906" aria-describedby="caption-attachment-3906" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3906" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-1024x683.jpg" alt="Die massiven Mauern stehen schon seit fast 1000 Jahren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3906" class="wp-caption-text">Die massiven Mauern stehen schon seit fast 1000 Jahren.</figcaption></figure>
<p>Auf der anderen Seite der Brücke erwartete uns ein Labyrinth von Ruinen mit massiven, meterdicken Mauern, teils ober-, teils unterirdisch. Über bis zu sieben Stockwerke sollen sich die Räume der Festung erstreckt haben, bis in die Tiefen des Felsens. Auf dem weitläufigen Gelände, wo es viel zu entdecken gab, waren Hinweistafeln rar gesät. Es gab nur einen groben Übersichtsplan und gelegentlich Schilder, so dass sich die Erkundung der Burg spannend und etwas abenteuerlich gestaltete. Wie im Reiseführer empfohlen, hatten wir unsere Stirnlampen dabei, da das Tageslicht viele düstere Gewölbe nicht erreichte und es meist kein elektrisches Licht gab.</p>
<figure id="attachment_3907" aria-describedby="caption-attachment-3907" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3907" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-1024x683.jpg" alt="Vorbereitung ist alles. Auf Kerak ist eine Taschenlampe unverzichtbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3907" class="wp-caption-text">Vorbereitung ist alles. Auf Kerak ist eine Taschenlampe unverzichtbar.</figcaption></figure>
<h2>Die Erkundung der alten Gemäuer</h2>
<p>Auch wenn einige Abschnitte anschaulich restauriert waren, hatten wir in anderen Arealen den Eindruck, als stünden die Ruinen seit der Eroberung durch Salah ad-Din unverändert da. Kerak wurde im Jahre 1142 von den siegreichen Kreuzrittern des ersten Kreuzzuges erbaut. Nach vielen Schlachten und einer langen Belagerung fiel die Burg schließlich 1188 an die Muslime. Dann herrschten dort erst die Ayyubiden, dann die Mameluken und die Osmanen. So hat Kerak im Laufe der Jahrhunderte schon einige Völker kommen und gehen sehen.</p>
<figure id="attachment_3908" aria-describedby="caption-attachment-3908" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3908 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-1024x683.jpg" alt="Blick von Kerak aus ins Tal mit landwirtschaftlichen Flächen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3908" class="wp-caption-text">Blick von Kerak aus ins Tal mit landwirtschaftlichen Flächen</figcaption></figure>
<p>Absperrungen oder Geländer gab es auf der Festung kaum. Zum höchsten Punkt der Burg führte erst eine historische Treppe. Anschließend nahmen wir einen Pfad über einen kaum einen Meter breiten, unebenen Vorsprung der Befestigungsmauer. Nun folgte eine weitere dunkle, schmale Stiege und noch ein Stück auf der Außenmauer entlang. Von dort bot sich ein vollkommen unverstellter Blick über das Städtchen zu unseren Füßen, das Wadi Kerak und die umgebende Landschaft, ganz ohne Geländer. Anderswo auf der Welt wäre es undenkbar, dass Besucher ganz ohne Sicherung auf den Ruinen herumklettern (ohne dass wirklich Gefahr gedroht hätte). Diese Ursprünglichkeit machte einen großen Teil des Reizes der Burg aus. So konnten wir ungehindert alle noch zugänglichen Winkel der historischen Festung erkunden.</p>
<figure id="attachment_3909" aria-describedby="caption-attachment-3909" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3909 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-1024x683.jpg" alt="Auf Kerak gibt es kaum Geländer oder Absperrungen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3909" class="wp-caption-text">Auf Kerak gibt es kaum Geländer oder Absperrungen.</figcaption></figure>
<h2>Montreal: Shobak Castle</h2>
<p>Auch der Standort der Burg in Shobak war strategisch sehr gut gewählt. Auf der Kuppe eines Hügels liegt die Kreuzfahrerfestung an den wichtigen Handelsrouten zwischen Syrien und Arabien und an der Pilgerstraße nach Mekka. Außerdem hat der Ort einen Zugangsweg zum Toten Meer. (Zum ersten Mal fuhren wir an Shobak auf der Taxifahrt von Feynan nach Dana vorbei). Aus dieser Lage schlug der Burgherr <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Renaud_de_Châtillon">Renaud de Châtillon</a> ab 1176 Profit, indem er die reich beladenen Karawanen angriff und ausraubte, die dort vorbeizogen. Dummerweise provozierte er damit Sultan Salah ad-Din der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ayyubiden">Ayyubiden</a>, was letztendlich 1189 zum Fall der Burg Montreal nach einer zweijährigen, zähen Belagerung führte.</p>
<figure id="attachment_3910" aria-describedby="caption-attachment-3910" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3910 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-1024x683.jpg" alt="Die Burg Montreal (Shobak Castle) auf der Kuppe des Hügels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3910" class="wp-caption-text">Die Burg Montreal (Shobak Castle) auf der Kuppe des Hügels</figcaption></figure>
<p>Die Festung war insgesamt kleiner und verfallener als die Burg Kerak, dafür wurden wir von original ayyubidischen Kämpfern begrüßt. In historische Gewänder gekleidet und mit langen Krummsäbeln bewaffnet, boten sie sich als Führer an und posierten auch gerne für Erinnerungsfotos. Wie zogen es vor, die Festungsanlage auf eigene Faust zu erkunden, aber Mona konnte nicht widerstehen, Teile der historischen Rüstung anzulegen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3911" aria-describedby="caption-attachment-3911" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3911" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-1024x683.jpg" alt="You shall not pass!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3911" class="wp-caption-text">You shall not pass!</figcaption></figure>
<h2>In den Ruinen der Burg</h2>
<p>Über die Zeit nach der Vertreibung der Kreuzfahrer ist nur wenig überliefert. Fakt ist jedoch, dass die Burg auch nach der Eroberung durch Salah ad-Din genutzt wurde, davon zeugen eingemeißelte Kalligraphien an den Wänden aus der Zeit der Mameluken. Bis heute sind die Überreste einer christlichen Kirche und eines Palastes der Ayyubiden zu erkennen. In der Neuzeit befand sich bis in die 1950er Jahre in einem der Gebäude die Schule des Dorfes, sehr abwechslungsreich!</p>
<figure id="attachment_3912" aria-describedby="caption-attachment-3912" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3912 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-1024x683.jpg" alt="Eingemeißelte Kalligraphien auf der Burg Montreal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3912" class="wp-caption-text">Eingemeißelte Kalligraphien auf der Burg Montreal</figcaption></figure>
<p>Ähnlich wie in Kerak konnten wir uns in der Ruine vollkommen frei bewegen und mangels Absperrungen fungierte nur der eigene gesunde Menschenverstand als Grenze des Möglichen. Einzig die uralten (mittlerweile wohlbekannten und sogar auf <a href="https://www.openstreetmap.org/way/246333760">OpenStreetmap</a> eingezeichneten) Geheimgänge ins Dorf waren abgesperrt und ausschließlich mit einem Führer zugänglich. So gestaltete sich der Besuch der beiden Burgen sehr spannend und kurzweilig.</p>
<figure id="attachment_3913" aria-describedby="caption-attachment-3913" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3913" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-1024x683.jpg" alt="Shobak war noch ursprünglicher als Kerak." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3913" class="wp-caption-text">Shobak war noch ursprünglicher als Kerak.</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak/">Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak/">Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Feynan &#8211; Nachhaltigkeit in der Wüste?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2019 00:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Beduine]]></category>
		<category><![CDATA[Dana]]></category>
		<category><![CDATA[Feynan]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Wadi]]></category>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach so viel Kultur in Amman, rund um Madaba, an den biblischen Orten und in Jerash fuhren wir in die Wüste, um die Natur und das traditionelle Leben der Beduinen in Jordanien kennenzulernen. Wenn man dem Reiseführer und vielen Quellen im Internet glaubt, dann gibt es dafür keinen besseren Ort als die vielfach international ausgezeichnete &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/feynan-nachhaltigkeit-in-der-wueste/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Feynan &#8211; Nachhaltigkeit in der Wüste?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach so viel Kultur in Amman, rund um Madaba, an den biblischen Orten und in Jerash fuhren wir in die Wüste, um die Natur und das traditionelle Leben der Beduinen in Jordanien kennenzulernen. Wenn man dem Reiseführer und vielen Quellen im Internet glaubt, dann gibt es dafür keinen besseren Ort als die vielfach international ausgezeichnete <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Society_for_the_Conservation_of_Nature#Feynan_Ecolodge">Feynan Ökolodge</a>. Würde die Unterkunft die hohen Erwartungen erfüllen können? Wäre sie wirklich ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit?</p>
<figure id="attachment_3861" aria-describedby="caption-attachment-3861" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-172147-0493-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3861" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-172147-0493-HDR-1024x683.jpg" alt="Willkommen in der Feynan Ökolodge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-172147-0493-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-172147-0493-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-172147-0493-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-172147-0493-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3861" class="wp-caption-text">Willkommen in der Feynan Ökolodge</figcaption></figure>
<p><span id="more-3888"></span></p>
<h2>Die Feynan Ökolodge</h2>
<p>Das Konzept der Feynan Ökolodge beruht auf mehreren Elementen, die Nachhaltigkeit garantieren sollen. Mitten in der Wüste gelegen, ist das Hotel nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Stattdessen wird der gesamte Strom über Solarzellen generiert. Die Verpflegung ist ausschließlich vegetarisch und besteht im Wesentlichen aus lokalen Produkten. Außerdem rekrutiert die Lodge viele ihrer Angestellten aus den Beduinenfamilien der Region, vom Fahrer bis zum Guide. Auch bietet die Lodge Aktivitäten zusammen mit den lokalen Familien an, so dass die Besucher einen Einblick in deren Lebensweise gewinnen können. Das hört sich fast schon zu gut an, um wahr zu sein.</p>
<figure id="attachment_3862" aria-describedby="caption-attachment-3862" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151456-3455.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3862 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151456-3455-1024x683.jpg" alt="Von außen ist die Feynan Lodge eher unscheinbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151456-3455-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151456-3455-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151456-3455-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151456-3455.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3862" class="wp-caption-text">Von außen ist die Feynan Lodge eher unscheinbar.</figcaption></figure>
<p>Wir reisten via Pkw-Transfer an, mussten aber ab der Rezeption, 15 Kilometer von der eigentlichen Lodge entfernt, in den klapprigen 4&#215;4 Pickup eines Beduinen umsteigen. Unser Gepäck fand auf der Ladefläche Platz, wir auf dem Rücksitz. Der Rest des Weges war in der Tat eine Piste, die Jordanier unterschätzen jedoch ihre Straßen. Für alle Verkehrswege, die nicht asphaltiert waren, wurde uns ein Allradfahrzeug angeraten, im Geländewagen fuhr man dann maximal 10km/h. Andere Länder würden die Pisten dort zu Nationalstraßen erklären ;). Feynan müssen wir zugutehalten, dass die Beduinen sich mit den Transfers ein Zubrot verdienen können.</p>
<figure id="attachment_3887" aria-describedby="caption-attachment-3887" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-165520-0485.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3887 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-165520-0485-1024x683.jpg" alt="Diese Piste wäre auch für Pkws problemlos befahrbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-165520-0485-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-165520-0485-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-165520-0485-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-165520-0485.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3887" class="wp-caption-text">Diese Piste wäre auch für Pkws problemlos befahrbar.</figcaption></figure>
<p>Das Gebäude der Lodge spiegelte die Farben der Landschaft wider und erinnerte mit seinen abweisenden Außenmauern ein wenig an eine Festung. Statt Wachtürmen befanden sich allerdings Solarzellen auf dem Dach. Die dicken Wände und kleinen Fenster sollen tagsüber die Hitze abhalten, was allerdings in unserem Zimmer nur mäßig effektiv zu sein schien. Um die heiße Luft nach Sonnenuntergang wieder gegen kühlere auszutauschen, gab es statt einer stromfressenden Klimaanlage nur einen Standventilator, der allerdings der enormen Wüstenhitze wenig entgegenzusetzen hatte. Dabei handelte es sich um den einzigen Stromverbraucher im Zimmer. Um die Benutzung mitgebrachter Elektrogeräte zu verhindern, gab es für den Ventilator keine frei zugängliche Steckdose, sondern das Ende des Kabels verschwand in einem fest installierten Anschluss. Eigene Geräte mussten an einer der Steckdosen an der Rezeption geladen werden. Uns erschien Feynan subjektiv als der heißeste Ort unserer Weltreise und so hätten wir ein wenig Abkühlung durch eine Klimaanlage sehr begrüßt.</p>
<h2>Blick zu den Sternen</h2>
<p>Nach Sonnenuntergang wurde es nicht nur draußen finster, auch in der Lodge gab es dann wenig Helligkeit. Elektrisches Licht leuchtete nur im Rezeptionsbereich und in den Badezimmern. Die Schlafräume und Gänge wurden durch den Schein von lokal hergestellten Kerzen mehr oder weniger erleuchtet. Das war natürlich sehr stimmungsvoll, aber auch an der Grenze zum Unpraktischen, so dass wir nach Einbruch der Dunkelheit immer eine Stirnlampe zur Hand hatten, z.B. wenn wir in den Tiefen des Rucksacks etwas suchten.</p>
<figure id="attachment_3863" aria-describedby="caption-attachment-3863" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-220331-3418-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3863" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-220331-3418-HDR-683x1024.jpg" alt="Stimmungsvolles Kerzenlicht abends auf den Fluren" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-220331-3418-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-220331-3418-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-220331-3418-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-220331-3418-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3863" class="wp-caption-text">Stimmungsvolles Kerzenlicht abends auf den Fluren</figcaption></figure>
<p>Die Dunkelheit der Nacht in Feynan ist normalerweise optimal, um die Sterne zu beobachten. Weit entfernt von großen Städten präsentiert sich der Himmel in der Regel ungewohnt prächtig. So wurde jeden Abend eine Einführung in die Sternbilder und Planeten angeboten und ein Mitarbeiter der Lodge erläuterte auch die lokale Bedeutung der saisonalen Phänomene für die Beduinen. Durch das potente Teleskop auf dem Dach der Lodge konnten wir die zahlreichen Krater des Mondes und die Ringe des Saturns bewundern. Zahlreiche Matten luden dazu ein, sich hinzulegen und das Firmament auf sich wirken zu lassen. Leider konnten wir die volle Pracht des Sternenhimmels nur an einem Abend erleben, da wir ungünstigerweise um Vollmond herum dort waren und, untypisch für die Jahreszeit, einige Wolken aufzogen, aus denen es einmal sogar für wenige Minuten etwas tröpfelte.</p>
<figure id="attachment_3864" aria-describedby="caption-attachment-3864" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3987.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3864 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3987-1024x768.jpg" alt="Ein Blick durch das Teleskop auf die Oberfläche des Mondes" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3987-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3987-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3987-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3987.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3864" class="wp-caption-text">Ein Blick durch das Teleskop auf die Oberfläche des Mondes</figcaption></figure>
<h2>Katzen und Ziegen zur Frühstückszeit</h2>
<p>Beim Frühstück durften wir erneut feststellen, dass vieles (egal, worum es sich handelt) spannender und interessanter wird, wenn Tiere auftauchen. Zahlreiche Katzen schlichen um uns herum und maunzten uns an (<a href="https://youtu.be/w0ffwDYo00Q">Simon&#8217;s Cat</a> lässt grüßen), in der Hoffnung, etwas von unserer Mahlzeit abzubekommen. War ein Tisch unbewacht, so zögerten sie nicht lange: Sie sprangen auf die Tischplatte, um die geleerten Teller gewissenhaft vorzuspülen.</p>
<figure id="attachment_3865" aria-describedby="caption-attachment-3865" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4031.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3865 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4031-1024x768.jpg" alt="Ein niedliches Kätzchen auf der Jagd nach Frühstücksresten" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4031-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4031-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4031-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4031.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3865" class="wp-caption-text">Ein niedliches Kätzchen auf der Jagd nach Frühstücksresten</figcaption></figure>
<p>Jeden Tag um ca. 7:30 Uhr kamen außerdem einige neugierige schlappohrige Ziegen vorbei. Sie wurden zum Grasen in die Berge getrieben. Der Frühstücksbereich war aber für sie auf ihrem Weg immer einen Zwischenstopp wert. Sie fraßen die Blätter, die von einem großen schattenspendenden Baum gefallen waren. Aber manche gelüstete es nach anderen Leckerbissen. Eines Morgens steuerte eine der Ziegen schnurstracks auf einen eingedeckten Tisch zu und zog die Papierserviette unter dem Besteck hervor, um sie dann genüsslich zu verspeisen! Alles andere auf den Tellern, z.B. Obst und Gemüse, verschmähte sie jedoch.</p>
<figure id="attachment_3866" aria-describedby="caption-attachment-3866" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4048.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3866 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4048-1024x768.jpg" alt="Die lustigen Ziegen fraßen Blätter und Servietten." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4048-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4048-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4048-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_4048.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3866" class="wp-caption-text">Die lustigen Ziegen fraßen Blätter und Servietten.</figcaption></figure>
<h2>Wanderung im Wadi Ghwayr</h2>
<p>Unsere erste Wanderung führte in das Wadi Ghwayr. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wadi">Wadi</a> bedeutet ungefähr &#8222;Flussbett&#8220;, wobei der dazugehörige Wasserlauf in manchen Fällen erst nach Niederschlägen entsteht. Das Wadi Ghwayr führt normalerweise etwas Wasser, der Strom kann nach Regen aber massiv anschwellen und damit das Wadi unpassierbar machen. Hätten wir uns nicht in Jordanien befunden, dann hieße der Flusslauf vermutlich Ghwayr Canyon und die Wanderung wäre als Canyoning bezeichnet worden.</p>
<figure id="attachment_3867" aria-describedby="caption-attachment-3867" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-091417-3288.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3867" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-091417-3288-1024x683.jpg" alt="Im Wadi Ghwayr erblüht die Wüste." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-091417-3288-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-091417-3288-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-091417-3288-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-091417-3288.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3867" class="wp-caption-text">Im Wadi Ghwayr erblüht die Wüste.</figcaption></figure>
<p>Auch im Wadi Ghwayr ließ das Wasser die Wüste ergrünen. So standen neben dem Wasserlauf Bäume, Oleanderbüsche und hohe Gräser. Schon nach kurzer Zeit wechselte der Weg vom linken ans rechte Flussufer, dann wieder zurück ans linke und so weiter. Statt gewagte Sprünge vom einen zum anderen Ufer zu vollführen, liefen wir einfach durch das Wasser. Noch später, das Tal wurde immer enger, war das Flussbett selbst der einzige Weg. Unsere in den USA erworbenen Wasserschuhe erwiesen sich erneut als sehr nützlich und das feuchte Nass machte die Hitze von mindestens 35 Grad recht erträglich.</p>
<figure id="attachment_3868" aria-describedby="caption-attachment-3868" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131903-3356.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3868" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131903-3356-1024x683.jpg" alt="Im Laufe der Wanderung wurde der Weg immer anspruchsvoller." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131903-3356-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131903-3356-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131903-3356-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131903-3356.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3868" class="wp-caption-text">Im Laufe der Wanderung wurde der Weg immer anspruchsvoller.</figcaption></figure>
<p>Ab und zu mussten wir ein wenig klettern oder durch knietiefe Becken waten. Der Weg wand sich zwischen immer höheren Felswänden hindurch. Die Landschaft hielt hinter fast jeder Kurve eine kleine Überraschung bereit. Entweder wuchs dort eine Gruppe stattlicher Palmen, die Schlucht verengte sich zu einem schmalen Spalt, ein kleiner Wasserfall sprudelte zwischen Felsen hervor oder der Fluss hatte die Wände der Schlucht zu organisch anmutenden, geschwungenen Formen geglättet.</p>
<figure id="attachment_3869" aria-describedby="caption-attachment-3869" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131701-3346-Edit-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3869 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131701-3346-Edit-Edit-684x1024.jpg" alt="Das Wasser bahnte sich immer seinen Weg durch die spektakuläre Landschaft." width="525" height="786" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131701-3346-Edit-Edit-684x1024.jpg 684w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131701-3346-Edit-Edit-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131701-3346-Edit-Edit-768x1149.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-131701-3346-Edit-Edit.jpg 1069w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3869" class="wp-caption-text">Das Wasser bahnte sich immer seinen Weg durch die spektakuläre Landschaft.</figcaption></figure>
<p>Am Umkehrpunkt unserer Wanderung packte unser Führer Suleiman aus seinem Rucksack das Beduinen-Survival-Kit aus: Ein Teekesselchen, die Zutaten für den Tee und ein paar Gläser. Zwischen vier Steinen entzündete er ein kleines Feuer, um das mit viel Zucker versetzte Wasser zu erwärmen. In die kochende Flüssigkeit gab er etwas schwarzen Tee und Salbei. Der heiße Getränk zog nun neben dem Feuer und war nach wenigen Minuten genussfertig. In der Touristenvariante verwendete Suleiman nicht ganz so viel Zucker wie sonst üblich. Das Verhältnis lässt sich gut aus der Reihenfolge ableiten: Wasser, Zucker und Tee ;). Voller Energie waren wir nach der Pause bereit für den Rückweg.</p>
<figure id="attachment_3870" aria-describedby="caption-attachment-3870" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3989.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3870" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3989-1024x683.jpg" alt="Ein Beduinen-Tee zur Revitalisierung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3989-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3989-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3989-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_3989.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3870" class="wp-caption-text">Ein Beduinen-Tee zur Revitalisierung</figcaption></figure>
<h2>Wanderung von Dana nach Feynan</h2>
<p>Am folgenden Tag wanderten wir durch das Wadi Dana. Es beginnt oben in den Bergen auf etwa 1000 Metern über dem Meeresspiegel im Gebirgsdorf Dana und erstreckt sich auf einer Länge von etwa 20km Richtung Südwesten bis zur Feynan Lodge. Um in der brütenden Hitze der Wüste nicht diesen Anstieg machen zu müssen, wählten wir eine bequemere Variante und buchten einen Taxitransfer nach Dana, um dann zu unserem Hotel zurückzulaufen. In Ermangelung einer direkteren Straße dauerte die Fahrt gut 2 Stunden und war ca. 100km lang. GoogleMaps hatte uns dies zwar angekündigt, aber so recht konnten wir es erst glauben, nachdem wir es wirklich erlebt hatten.</p>
<figure id="attachment_3871" aria-describedby="caption-attachment-3871" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/Feynan2Dana-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3871 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/Feynan2Dana-Edit-1024x643.jpg" alt="Verschiedene Wege zum Ziel. Der Taxitransfer von Feynan nach Dana ist blau dargestellt, die Wanderung zurück orangefarben." width="525" height="330" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/Feynan2Dana-Edit-1024x643.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/Feynan2Dana-Edit-300x188.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/Feynan2Dana-Edit-768x482.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/Feynan2Dana-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3871" class="wp-caption-text">Verschiedene Wege zum Ziel. Der Taxitransfer von Feynan nach Dana ist <a href="https://www.openstreetmap.org/directions?engine=graphhopper_car&amp;route=30.6744%2C35.6083%3B30.6256%2C35.4453#map=11/30.7589/35.4604">blau</a> dargestellt, die Wanderung zurück <a href="https://www.openstreetmap.org/directions?engine=graphhopper_foot&amp;route=30.6744%2C35.6083%3B30.6256%2C35.4453#map=11/30.7861/35.3629">orangefarben</a>.</figcaption></figure>
<p>Im Wadi Dana gab es zu der Zeit kein Wasser, aber die Bäume im Tal wiesen eindeutig darauf hin, wo das Flussbett verlief. Abseits davon standen nur einige vertrocknete Büsche zwischen den Felsen. Mit jedem Schritt bauten wir Höhe ab und es wurde immer heißer. Der Hauptweg verlief im Wadi Dana meist nicht direkt im Flussbett. Schatten gab es auf dieser Wanderung fast nicht.</p>
<figure id="attachment_3872" aria-describedby="caption-attachment-3872" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-103339-3438.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3872 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-103339-3438-1024x683.jpg" alt="Blick ins Wadi Dana vom Startpunkt der Wanderung aus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-103339-3438-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-103339-3438-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-103339-3438-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-103339-3438.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3872" class="wp-caption-text">Blick ins Wadi Dana vom Startpunkt der Wanderung aus</figcaption></figure>
<h2>Zum Teetrinken bei einer Beduinenfamilie</h2>
<p>Nach etwa dreiviertel des Weges, wir hatten noch etwa 5 Kilometer zu laufen, erreichten wir bewohntes Gebiet. Einige Beduinen hatten ihre Zelte in kleinen Gruppen aufgeschlagen. Freundlicherweise lud uns eine Familie zum Tee ein. Erleichtert nahmen wir im an zwei Seiten offenen Vorzelt auf einer Matte Platz, ein angenehmes leichtes Lüftchen wehte. Wohltuender Schatten schützte uns nun vor den unbarmherzigen Strahlen der Sonne.</p>
<figure id="attachment_3874" aria-describedby="caption-attachment-3874" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-145618-0515.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3874" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-145618-0515-1024x683.jpg" alt="" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-145618-0515-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-145618-0515-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-145618-0515-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-145618-0515.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3874" class="wp-caption-text">Ein Beduinenzelt</figcaption></figure>
<p>Anscheinend lernen die Kinder in der Schule kein Englisch, sondern schnappen nur Brocken der Sprache von den Besuchern auf. Mit Händen und Füßen konnten wir gegenseitig unsere Namen austauschen, beschreiben, von wo wir kamen, wohin wir gingen, wie alt wir waren und uns für den wohlschmeckenden, belebenden Tee bedanken. Eine solche spontane Gastfreundschaft haben wir nur in wenigen Ländern erfahren dürfen. Die Einheimischen waren schlicht neugierig auf uns und nicht auf Profit aus. Ganz im Gegenteil, es wäre eine tödliche Beleidigung, zu versuchen, für den Tee zu bezahlen. So brachen wir denn durch das Erlebnis beschwingt, etwas ausgeruht und mit neuer Energie vom Beduinenzelt auf.</p>
<p>Den nicht gerade ökologischen 100km-Taxitransfer haben wir nicht bereut. Wir hatten zwar ausreichend Wasser dabei, aber nach 5 Stunden Wanderung waren alle unsere Vorräte aufgebraucht und wir fühlten uns trotzdem etwas dehydriert. Vor allem die letzte Stunde war brüllend heiß und wir liefen in der prallen Sonne gänzlich ohne Schatten bei mindestens 35 Grad &#8211; und das trotz der Schleierwolken, die in der Nacht die Sterne verdecken würden ;).</p>
<h2>Wüstenbrot</h2>
<p>Am folgenden Tag besuchten wir einen Beduinen, der auch für die Lodge Brot backte und uns in seine Geheimnisse einweihte. Das Rezept war sehr simpel: Mehl, Wasser und Salz. Aus den Zutaten knetete er einen Teig, den er zu einem Fladen formte. Der &#8222;Backofen&#8220; bestand aus Sand, Asche und Kohle. Er schob das brennende Holz seines Feuers beiseite und legte den Teig in das Aschebett. Nun bedeckte er den Fladen mit glühender Kohle und anschließend auch mit Sand. Nun backte das Brot für rund 20 Minuten.</p>
<figure id="attachment_3875" aria-describedby="caption-attachment-3875" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144034-0552.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3875" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144034-0552-1024x683.jpg" alt="Das Brot ist im Backofen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144034-0552-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144034-0552-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144034-0552-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144034-0552.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3875" class="wp-caption-text">Das Brot ist im Backofen.</figcaption></figure>
<p>Ein Tee versüßte uns die Backzeit und wir erinnern uns gerne an das interessante Gespräch mit Tamara und ihrem Ehemann Jenna zurück, die aus Jordanien stammten, aber in England lebten. Sie übersetzten freundlicherweise, was gesprochen wurde und hatten viele spannende Tatsachen über Jordanien zu berichten. Ein junger Beduine, der sich auch dort aufhielt, so gab Tamara an uns weiter, hatte nach der fünften Klasse die Schule abgebrochen, um seinen Vater beim Hüten der Ziegen zu unterstützen. Die Tiere stellen das Vermögen der Familie dar und sind daher wichtiger als die Bildung der Kinder. Englisch konnte der junge Mann gar nicht, was uns doch etwas verwunderte, da auch der Tourismus eine mögliche Einkommensquelle sein könnte.</p>
<figure id="attachment_3876" aria-describedby="caption-attachment-3876" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-143048-0537.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3876 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-143048-0537-1024x683.jpg" alt="Interessante Einblicke in das Leben der Beduinen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-143048-0537-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-143048-0537-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-143048-0537-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-143048-0537.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3876" class="wp-caption-text">Interessante Einblicke in das Leben der Beduinen</figcaption></figure>
<p>Als das Brot fertig war, schob unser Gastgeber Sand und Kohle beiseite und nahm den Fladen aus der Hitze. Er breitete eine Plane aus, schlug das Brot mehrmals kräftig darauf aus und strich mit der Hand darüber, um es zu reinigen. Dann brach er den Fladen in handliche, appetitanregend duftende Stücke. In der Tat, das Brot hatte eine knusprige Kruste und war trotzdem innen noch saftig, exzellent!</p>
<figure id="attachment_3877" aria-describedby="caption-attachment-3877" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-150501-3533.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3877 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-150501-3533-1024x683.jpg" alt="Ofenfrisches Wüstenbrot" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-150501-3533-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-150501-3533-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-150501-3533-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-150501-3533.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3877" class="wp-caption-text">Ofenfrisches Wüstenbrot</figcaption></figure>
<p>Während wir im Schatten des halb offenen Zeltes saßen, trieben sich in der Umgebung ein paar Ziegen herum. Sie knabberten an den Büschen oder mussten als Spielgefährten für unseren Führer und die Kinder herhalten. Damit war es ein sehr kurzweiliger Nachmittag.</p>
<figure id="attachment_3878" aria-describedby="caption-attachment-3878" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144014-0550.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3878 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144014-0550-1024x683.jpg" alt="Ist diese Ziege freiwillig in den Kochtopf gestiegen?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144014-0550-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144014-0550-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144014-0550-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-144014-0550.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3878" class="wp-caption-text">Ist diese Ziege freiwillig in den Kochtopf gestiegen?</figcaption></figure>
<h2>Der Beduine heute</h2>
<p>Einige Beduinenfamilien leben ähnlich wie ihre Vorväter mit und von ihren Tieren. Im Sommer sind sie in den kühleren Bergen, im Winter unten im Tal. Sie wohnen in Zelten, in der Natur und mit der Natur. Das klingt vermutlich romantischer als es wirklich ist, da zahlreiche Einflussfaktoren an dieser traditionellen Lebensweise zerren. Die sogenannten Errungenschaften der modernen Zivilisation wie auch Globalisierung und Klimawandel tragen genauso einen Teil dazu bei wie die Reaktion der Beduinen selbst auf diese äußeren Einflüsse.</p>
<figure id="attachment_3879" aria-describedby="caption-attachment-3879" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-084359-0518.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3879 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-084359-0518-1024x683.jpg" alt="Ein modernes Beduinendorf in der Nähe der Lodge mit Wasserleitung und Gehegen für die Ziegen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-084359-0518-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-084359-0518-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-084359-0518-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-084359-0518.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3879" class="wp-caption-text">Ein modernes Beduinendorf in der Nähe der Lodge mit Wasserleitung und Gehegen für die Ziegen</figcaption></figure>
<p>Nicht zuletzt durch die Existenz der Feynan Lodge sind die Beduinen sesshafter geworden. Entweder haben die Familien sich ganz an einem Ort niedergelassen oder die Frauen und Kinder wohnen in der Nähe des Hotels, während ein Teil der Männer mit den Tieren den Sommer über in die Berge zieht. Die Lodge bietet Arbeitsplätze und damit ein Einkommen. Außerdem gibt es in der Nähe eine Schule, die den Kindern Zugang zu einer Grundbildung ermöglicht.</p>
<h2>Leben mit und in der Wüste</h2>
<p>Zudem bietet die Sesshaftigkeit den Menschen die Möglichkeit, etwas Landwirtschaft zu betreiben. Die Familien bauen etwas Gemüse an, unter anderem auch Tomaten. Diese gedeihen prächtig im warmen Klima (Treibhäuser sind überflüssig), sie schmecken und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Allerdings sind Tomaten auch dafür bekannt, dass sie sehr viel Wasser benötigen und diese wertvolle Ressource ist in der Wüste bekanntlich knapp.</p>
<figure id="attachment_3880" aria-describedby="caption-attachment-3880" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-143043-0510.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3880" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-143043-0510-1024x683.jpg" alt="Die Ziegen suchen sich ihr Futter überall in der Wüste." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-143043-0510-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-143043-0510-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-143043-0510-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180929-143043-0510.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3880" class="wp-caption-text">Die Ziegen suchen sich ihr Futter überall in der Wüste.</figcaption></figure>
<p>Die Globalisierung schadet der Weidewirtschaft. Die Fleischpreise sind angeblich in den vergangenen Jahren stark eingebrochen (von 150 JD pro Ziege auf 80 JD, gerade einmal 100 Euro), so dass es immer schwieriger wird, mit der Zucht einen Gewinn zu erwirtschaften. Die Konkurrenz kommt jetzt aus Australien und Neuseeland. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch keine Obergrenze, wie viele Ziegen oder Schafe (auch im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Biosphärenreservat_Dana">Biosphärenreservat</a>) gehalten werden dürfen.</p>
<h2>Klimawandel in der Wüste</h2>
<p>Auch in Feynan macht sich der Klimawandel bemerkbar. Unsere Führer erzählten uns, dass die Flüsse früher wesentlich mehr Wasser geführt hätten. Heutzutage gäbe es nur gelegentliches <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sturzflut">Flash Flooding</a>. Die Versorgung mit Wasser ist also schlechter und unregelmäßiger bei steigendem Bedarf.</p>
<figure id="attachment_3881" aria-describedby="caption-attachment-3881" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-105904-3501.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3881" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-105904-3501-1024x683.jpg" alt="Eine Sinai-Agame. Die blaue Färbung gehört zur Brautschau." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-105904-3501-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-105904-3501-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-105904-3501-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181001-105904-3501.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3881" class="wp-caption-text">Eine Sinai-Agame. Die blaue Färbung gehört zur Brautschau.</figcaption></figure>
<p>Betrachtet man nun die Fakten, so ergibt sich eine gefährliche Mischung aus Klimawandel und stärkerer Nutzung der natürlichen Ressourcen. Mehr Schafe und Ziegen sollen die gesunkenen Fleischpreise ausgleichen, machen aber vielen der sowieso schon spärlichen Pflanzen den Garaus. Der Gemüseanbau quetscht jeden Tropfen Wasser aus dem Ökosystem. Der einst vorhandene kleine Wald ist schon lange abgeholzt, teils für den Kupferabbau, der dort bereits in grauer Vorzeit betrieben wurde, der Rest als Brennmaterial. Es drängt sich der Gedanke auf, dass die natürlichen Ressourcen zu stark beansprucht werden, und dass die Ökolodge, als wesentlicher Baustein dieses Systems, ihren Teil zu der negativen Entwicklung beiträgt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Feynan Ökolodge greift trotz bester Vorsätze massiv in die Umwelt und die Gesellschaft ein. Die lokalen Ressourcen werden genutzt, vor allem das Wasser, nicht nur direkt für die Lodge, sondern auch indirekt für den Gemüseanbau. Die lokalen Tomaten schmecken zwar sehr gut, sind aber natürlich nicht heimisch. Über die Ökobilanz könnte man bestimmt trefflich streiten, rein vegetarische Kost hin oder her. Allein durch ihre Existenz bewirkt die Lodge auch eine Veränderung des althergebrachten Lebensstils der Menschen. Vor allem die junge Generation profitiert davon allerdings sehr stark durch Ausbildung, Arbeitsplätze und besseres Einkommen. Man könnte aber auch in diesem Punkt dagegenhalten, dass die Lodge eventuell genau das negativ beeinflusst, was sie eigentlich bewahren möchte, nämlich die traditionelle Lebensweise der Beduinen. Es ist letztlich so, dass all unsere Handlungen Konsequenzen haben. Es gibt keine Aktionen, die nur für sich alleine wirken, sondern es entfaltet sich als Folge zwangsläufig ein komplexes Geflecht aus Wechselwirkungen.</p>
<figure id="attachment_3882" aria-describedby="caption-attachment-3882" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151252-3453.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3882 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151252-3453-1024x683.jpg" alt="Hinter der Lodge standen weitere Solarpanels zur Stromversorgung." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151252-3453-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151252-3453-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151252-3453-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180930-151252-3453.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3882" class="wp-caption-text">Hinter der Lodge standen weitere Solarpanels zur Stromversorgung.</figcaption></figure>
<p>Insgesamt hat uns der Aufenthalt in der Ökolodge gut gefallen, allerdings empfanden wir das Hotel nicht als ganz so Weltklasse, wie wir es anhand der euphorischen Bewertung im Reiseführer erwartet hätten. Einige Details ließen zu wünschen übrig, vor allem, wenn man den stolzen Preis des Aufenthaltes bedenkt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Standard initial höher war. Ein vielleicht im doppelten Wortsinn pauschales Indiz dafür ist vielleicht die Tatsache, dass ganze Reisegruppen dort übernachteten. Als Folge davon ist es häufig vorbei mit echter Individualität. Trotzdem hätten wir die Erfahrung nicht missen wollen, da uns die Tage in Feynan die Möglichkeit gegeben haben, interessante Begegnungen zu erleben, spannende Details über das Leben der Beduinen zu lernen und die beeindruckende Natur zu genießen. Das Beispiel der Lodge zeigt, wie schwierig echte Nachhaltigkeit ist, besonders in einem so fragilen Ökosystem wie der Wüste. Trotz aller Kritikpunkte ist jedoch bereits der Versuch einer Umsetzung lobenswert.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/feynan-nachhaltigkeit-in-der-wueste/">Feynan – Nachhaltigkeit in der Wüste?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/feynan-nachhaltigkeit-in-der-wueste/">Feynan &#8211; Nachhaltigkeit in der Wüste?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Auf den Spuren der Römer in Jerash</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 00:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von Amman und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. Gerasa) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-jordanien-in-amman">Amman</a> und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerasa">Gerasa</a>) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, sondern scheinbar daneben. Anstelle von römischen Gebäuden in der Stadt (wie man es aus Rom, Trier etc. kennt) befindet sich die antike Stadt in einem separaten Areal neben den modernen Häusern. Dies hat seinen Grund darin, dass bei der Wiederbesiedlung der Region tscherkessische Siedler sich in den ehemaligen römischen Wohnvierteln östlich des Flusses niederließen. Dort begann dann auch die heutige Kleinstadt zu wachsen.</p>
<figure id="attachment_3838" aria-describedby="caption-attachment-3838" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3838 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-1024x683.jpg" alt="Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3838" class="wp-caption-text">Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3851"></span></p>
<h2>Das historische und moderne Jerash nebeneinander</h2>
<p>Warum die historischen Ruinen auf der Westseite des Wadi Jerash nicht auch vollständig überbaut wurden, hat sich uns nicht vollständig erschlossen. Vielleicht waren die Trümmer der Prachtbauten, nachdem sie durch mehrere starke Erdbeben (wie in <a href="http://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba">Madaba</a>) zerstört worden waren, bei architektonischen Vorhaben im Wege.</p>
<p>Auch wenn wir über eine Römerstadt schreiben, so reicht doch die Geschichte viel weiter zurück. Die Griechen gründeten Jerash um 170 vor Christus, jedoch erinnern nur wenige Zeugnisse an diese Zeit. Ab 64 vor Christus übernahmen die Römer die Stadt. Sie wurde Teil der Provinz Syria und eine Stadt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dekapolis">Dekapolis</a>. Strategisch gut gelegen entwickelte sich Jerash zu einem wichtigen Handelsstützpunkt.</p>
<figure id="attachment_3839" aria-describedby="caption-attachment-3839" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3839 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-1024x683.jpg" alt="Auch im modernen Jerash gibt es einige antike Bauten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3839" class="wp-caption-text">Auch im modernen Jerash gibt es einige antike Bauten.</figcaption></figure>
<p>129-130 nach Christus erlebte Jerash eine Blütephase durch einen längeren Aufenthalt von Kaiser Hadrian. Dem Imperator zu Ehren wurde auch ein gewaltiger Triumphbogen errichtet. In der Folge änderte sich die politische Großwetterlage und die Stadt verlor an Bedeutung, ohne jedoch ganz unterzugehen. So wurde aus dem römischen Reich das byzantinische, die Muslime eroberten 636 die Region. 658 und vor allem 749 erschütterten zwei starke Erdbeben die Stadt. Die Auswirkungen müssen verheerend gewesen sein. Nach und nach verließen die meisten Menschen den Ort. Für mehr als 1000 Jahre gab es dort keine nennenswerte Siedlung mehr. Heutzutage ist das moderne Jerash um den Teil der historischen Stadt am westlichen Ufer des Flusses herum gewachsen. Eine Fläche von ca. 2km in Nord-Südausdehnung mit variabler Breite bleibt der alten Römerstadt vorbehalten.</p>
<figure id="attachment_3840" aria-describedby="caption-attachment-3840" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3840 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-1024x683.jpg" alt="Der Hadriansbogen stellt den südlichen Eingang zum antiken Gerasa dar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3840" class="wp-caption-text">Der Hadriansbogen stellt den südlichen Eingang zum antiken Gerasa dar.</figcaption></figure>
<h2>Willkommen in Jerash</h2>
<p>Wir betraten die römische Stadt durch den beeindruckenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hadriansbogen_(Gerasa)">Hadriansbogen</a>, der zu Ehren Kaiser Hadrians 129/130 nach Christus errichtet worden war. Der Bogen ist aufwändig restauriert worden und vermittelt einen guten Eindruck des alten Glanzes der Stadt. Folgt man nun dem Weg in die Stadt, erreicht man als nächstes das nicht besonders große (&#8222;nur&#8220; 244 mal 52 Meter), aber noch voll funktionstüchtige Hippodrom, das damals immerhin Platz für 15.000 Menschen bot. Interessanterweise kann man dort in modernen Zeiten an fast jedem Wochentag Wagenrennen anschauen. Als Teil der Darbietung demonstrierten außerdem einige römische Legionäre die Kampftechniken der römischen Fußtruppen. Und nicht zuletzt kämpften einige Gladiatoren ebenso engagiert wie mitreißend um ihr Leben.</p>
<figure id="attachment_3841" aria-describedby="caption-attachment-3841" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3841" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-1024x683.jpg" alt="Mona, Centurio et Christian en Hippodromo stant." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3841" class="wp-caption-text">Mona, Centurio et Christian in Hippodromo stant.</figcaption></figure>
<p>Die Karten für das Spektakel verkaufte uns ein römischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Centurio">Centurio</a> in einer imposanten, historisch nachgebauten Uniform. In Ermangelung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sesterz">Sesterzen</a> konnten wir zum Glück in JOD bezahlen und nahmen mitten auf der Haupttribüne des Circus Gerasius in bester Manier der Caesaren Platz. Kurze Zeit später marschierte auch schon eine Gruppe Legionäre auf.</p>
<figure id="attachment_3842" aria-describedby="caption-attachment-3842" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3842 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-1024x683.jpg" alt="Eine Tredecire römischer Soldaten marschiert auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3842" class="wp-caption-text">Eine Tredecire römischer Soldaten marschiert auf.</figcaption></figure>
<h2>Brot und Spiele</h2>
<p>Sie präsentierten ihre <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gladius_(Waffe)">GladiI</a>, ihre Lanzen und Schilde und zeigten, wie die römischen Soldaten nicht als einzelne Legionäre kämpften, sondern taktisch aufeinander abgestimmt agierten. Eine Strategie war zum Beispiel der &#8222;Rotate&#8220;-Befehl. Er bewirkte, dass sich in der Schlacht die erste Reihe der Römer hinter ihre Kameraden zurückziehen konnte, um sich zu regenerieren. Durch diesen Austausch rückten dann die Hintermänner nach vorne, so dass der Gegner immer körperlich frischen Soldaten gegenüberstand. Dieser Befehl konnte im Handgemenge alle paar Minuten gegeben werden. &#8211; Ein wesentlicher Vorteil im Kampf. Zur Demonstration bildete die Gruppe mit ihren Schilden auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schildkr%C3%B6tenformation">Schildkröte</a> und weitere Formationen.</p>
<figure id="attachment_3843" aria-describedby="caption-attachment-3843" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3843 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-1024x683.jpg" alt="Ein römischer Legionär in Angriffsstellung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3843" class="wp-caption-text">Ein römischer Legionär in Angriffsstellung</figcaption></figure>
<p>Anschließend betraten die Gladiatoren die Arena. Im Kampf Mann gegen Mann demonstrierten sie Wendigkeit und Kraft, jeder mit den Waffen seiner Wahl (Schwert, Dreizack etc.) und eher leichter Rüstung. War einer der Männer besiegt, durfte das Publikum wie in der Antike per Handzeichen über sein Schicksal entscheiden.</p>
<figure id="attachment_3844" aria-describedby="caption-attachment-3844" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3844" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-1024x683.jpg" alt="Zwei Gladiatoren im Kampf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3844" class="wp-caption-text">Zwei Gladiatoren im Kampf</figcaption></figure>
<h2>Historische Wagenrennen</h2>
<p>Zum krönenden Abschluss fuhren zwei doppelspännige Streitwagen à la Ben Hur ein, die in einem Rennen mit mehreren Runden gegeneinander antraten, zum Glück ohne Achsbruch, Sabotage oder Unfälle. Trotzdem war es ein spektakulärer Anblick, wie die Pferde in vollem Galopp über die Rennbahn jagten und mit wehender Staubfahne um die Kurven sausten.</p>
<figure id="attachment_3858" aria-describedby="caption-attachment-3858" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3858" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-1024x683.jpg" alt="Im Galopp um die Kehre im Hippodrom" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3858" class="wp-caption-text">Im Galopp um die Kehre im Hippodrom</figcaption></figure>
<p>Bei der Konzeption des Wagenrennens im Hippodrom waren auch Leute beteiligt gewesen, die schon am Set von Filmen wie Ben Hur oder Gladiator gearbeitet hatten. Der Kompromiss zwischen Show und historischer Authentizität war unserer Meinung nach sehr gut gelungen. Nach Abschluss des Wettstreits bot sich sogar die Möglichkeit, selbst die Bühne zu betreten und zusammen mit den Darstellern für ein Foto zu posieren. Einer der Legionäre, mit dem wir ins Gespräch gekommen waren, lud uns sehr herzlich zum Abendessen ein, was wir leider ausschlagen mussten, da wir unsere Rückfahrt am Nachmittag schon gebucht hatten.</p>
<figure id="attachment_3846" aria-describedby="caption-attachment-3846" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3846" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-1024x683.jpg" alt="Mona als angehende Wagenlenkerin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3846" class="wp-caption-text">Mona als angehende Wagenlenkerin</figcaption></figure>
<h2>Stadtrundgang im antiken Gerasa</h2>
<p>Nach dem Ende des Spektakel im Hippodrom folgten wir der Straße in den antiken Stadtkern und überquerten dabei das sog. ovale Forum mit einem Durchmesser von 80 bis 90 Metern. Diese Form soll dem Betrachter vorgaukeln, dass der elegante Platz in Wirklichkeit rund sei. Dazu tragen auch die Säulen bei, die sich in ihrer Höhe dem leicht ansteigenden Terrain anpassen und damit die Perspektive ausgleichen.</p>
<figure id="attachment_3847" aria-describedby="caption-attachment-3847" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3847" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-1024x576.jpg" alt="Das ovale Forum von Jerash" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3847" class="wp-caption-text">Das ovale Forum von Jerash</figcaption></figure>
<p>Weiter gingen wir auf der ehemaligen Hauptstraße, dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cardo">Cardo</a> Maximus, der die Nord-Südachse bildet. Er ist flankiert von zahlreichen Säulen und Gebäuden, von denen bei weitem nicht von allen bekannt ist, was ihre ursprüngliche Funktion einmal gewesen ist. Der Cardo war mit großen Steinplatten gepflastert, in die antike Wagenräder ihre Spuren eingegraben hatten. Für Fußgänger gab es schon damals einen Bürgersteig und unter der Straße befand sich eine Kanalisation.</p>
<figure id="attachment_3848" aria-describedby="caption-attachment-3848" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3848 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-1024x683.jpg" alt="Bummel über die ehemalige Hauptstraße, den Cardo Maximus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3848" class="wp-caption-text">Bummel über die ehemalige Hauptstraße, den Cardo Maximus</figcaption></figure>
<h2>Theater, Tempel, Kirchen und Mosaike</h2>
<p>Von den größeren Bauten stach u.a. das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nymph%C3%A4um">Nymphäum</a> ins Auge und natürlich die beiden Amphitheater. Im größeren der beiden erlebten wir 3 Araber, die Dudelsack und Trommeln spielten. Für ihre Darbietung nutzten sie die hervorragende Akustik des Theaters. Wir hatten sie schon von Weitem gehört und uns über die unerwarteten Klänge gewundert &#8211; so löste sich das Rätsel auf ;).</p>
<figure id="attachment_3849" aria-describedby="caption-attachment-3849" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3849" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-1024x683.jpg" alt="Das nördliche Amphitheater" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3849" class="wp-caption-text">Das nördliche Amphitheater</figcaption></figure>
<p>Einen herrlichen Blick über das antike und moderne Jerash hatten wir vom Tempel des Jupiter und vom luftigen Artemis-Heiligtum. Allein durch die Größe der Anlagen und den Ruinen nach zu urteilen müssen es früher ehrfurchtgebietende Anbetungsstätten gewesen sein. Aus späterer Zeit sahen wir die Grundmauern byzantinischer Kirchen, die mit feinen Mosaiken ausgelegt waren. Je weiter wir uns von der Hauptstraße entfernten, desto weniger aufwändig wurden die alten Schätze präsentiert. Einige Mosaike waren zum Schutz mehr oder weniger vollständig mit Sand bedeckt und es sah so aus, als ob an mehreren Orten weiterhin gegraben und geforscht würde. Es gibt bestimmt noch sehr viel zu entdecken.</p>
<figure id="attachment_3850" aria-describedby="caption-attachment-3850" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3850" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-1024x683.jpg" alt="Die Säulen des Artemis Tempels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3850" class="wp-caption-text">Die Säulen des Artemis Tempels</figcaption></figure>
<p>Nach unserem Besuch des antiken Gerasa fiel es uns nicht schwer zu glauben, dass der Ort eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt ist. Die Ruinen der historischen Siedlung erstrecken sich über ein riesiges, zusammenhängendes Areal, mit einigen erstaunlich gut erhaltenen bzw. wieder aufgebauten Gebäuden und sogar ganzen antiken Abschnitten wie dem Forum oder dem Cardo. Man fühlte sich fast wie mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit versetzt. Es hätte uns nicht weiter verwundert, wenn wir Gruppen distinguierter Römer in Togen, herausgeputzten Römerinnen mit künstlerischen Frisuren, Legionären, Sklaven und Ochsenfuhrwerken begegnet wären.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-roemer-in-jerash/">Auf den Spuren der Römer in Jerash</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-roemer-in-jerash/">Auf den Spuren der Römer in Jerash</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das Tote Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2019 00:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Salzwasser]]></category>
		<category><![CDATA[tiefster Punkt]]></category>
		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf eine Art ist auch das Tote Meer ein biblischer Ort, es wird im Alten Testament erwähnt. Fischfang war dort offensichtlich nicht möglich, aber man konnte sogenanntes &#8222;Erdpech&#8220; gewinnen, das in der Antike zur Mumifizierung von Verstorbenen verwendet wurde, und zeitweise fand über sein Wasser Schiffsverkehr zum Transport von Agrarprodukten statt. So ist auch auf &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf eine Art ist auch das Tote Meer ein <a href="http://wittmann-tours.de/jordaniens-biblische-orte">biblischer Ort</a>, es wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Totes_Meer#Antike_Darstellungen">im Alten Testament erwähnt</a>. Fischfang war dort offensichtlich nicht möglich, aber man konnte sogenanntes &#8222;Erdpech&#8220; gewinnen, das in der Antike zur Mumifizierung von Verstorbenen verwendet wurde, und zeitweise fand über sein Wasser Schiffsverkehr zum Transport von Agrarprodukten statt. So ist auch auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosaikkarte_von_Madaba">Mosaikkarte von Madaba</a> ein Boot im Toten Meer abgebildet. Heutzutage wissen wir, dass das Gewässer biologisch gesehen nicht ganz tot ist. Und es findet eine Nutzung statt: Am südlichen Teil des Sees werden Mineralien abgebaut und der Tourismus hat das Tote Meer entdeckt, zur Behandlung von Hautkrankheiten und zum reinen Vergnügen.</p>
<figure id="attachment_3823" aria-describedby="caption-attachment-3823" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-152904-2993-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3823 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-152904-2993-Edit-1024x671.jpg" alt="Blick über das Tote Meer am Dead Sea Panorama" width="525" height="344" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-152904-2993-Edit-1024x671.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-152904-2993-Edit-300x197.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-152904-2993-Edit-768x503.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-152904-2993-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3823" class="wp-caption-text">Blick über das Tote Meer am Dead Sea Panorama</figcaption></figure>
<p><span id="more-3828"></span></p>
<h2>Baden im Toten Meer</h2>
<p>Das Tote Meer ist nicht nur landschaftlich sehr sehenswert, auch das Baden ist ein Erlebnis. Das Wasser hat eine Temperatur wie in der Badewanne und seine Konsistenz weicht von dem des Meeres oder dem eines Pools ab. Es ist zähflüssiger, schillert schlierig und ein Geruch nach Schwefel hängt über der Landschaft. Als wir uns ins Wasser bewegten, fiel das Ufer rasch ab. Nach wenigen Metern standen wir bis zur Brust im Wasser, aber wir mussten nicht selbstständig mit Schwimmbewegungen beginnen. Einen Schritt weiter fingen wir an, im Wasser zu schweben und wie zwei Korken auf der Oberfläche zu treiben. Am bequemstem war es, sich ins Wasser zu setzen (ob man wollte oder nicht schwammen die Beine unter einem nach oben weg) und sich von der Lake tragen zu lassen. Es war ein riesiger Spaß!</p>
<figure id="attachment_3824" aria-describedby="caption-attachment-3824" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-130300-0316.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3824 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-130300-0316-1024x683.jpg" alt="Ertrinken fast unmöglich, das archimedische Prinzip funktioniert." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-130300-0316-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-130300-0316-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-130300-0316-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-130300-0316.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3824" class="wp-caption-text">Ertrinken fast unmöglich, das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Archimedisches_Prinzip">archimedische Prinzip</a> funktioniert.</figcaption></figure>
<p>Zügig vorwärts schwimmen kann man nicht, da der Auftrieb zu stark ist und damit der Schwerpunkt des Badenden zu hoch liegt. Versucht man, Brust zu schwimmen, passiert Folgendes: Man streckt sich nach vorne, versucht den ersten Schlag mit den Beinen, aber es funktioniert nicht richtig. Der Auftrieb drückt einem die Beine hoch, so dass man die Unterschenkel anwinkelt, sie aus dem Wasser streckt und ins Hohlkreuz geht, um das Gesicht nicht ins Wasser tauchen zu müssen, da die hohe Salzkonzentration höllisch in den Augen brennen würde. Um nun doch vorwärts zu kommen, ist allenfalls eine Hunde-Paddeltechnik möglich, ineffektiv und unbequem. Komfortabel in eine Zielrichtung rudern kann man nur im Wasser sitzend mit Armbewegungen neben dem Körper.</p>
<figure id="attachment_3825" aria-describedby="caption-attachment-3825" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-121834-0312.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3825 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-121834-0312-1024x683.jpg" alt="Schwarze Kosmetik: der Heilschlamm des Toten Meeres" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-121834-0312-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-121834-0312-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-121834-0312-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-121834-0312.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3825" class="wp-caption-text">Schwarze Kosmetik: der Heilschlamm des Toten Meeres</figcaption></figure>
<p>Aus medizinischer Sicht hilft das Salzwasser bei Hautkrankheiten wie atopischer Dermatitis und Psoriasis. In der Tat trafen wir einige Badegäste, die für mehrere Wochen eine Kur am Toten Meer machten. Wellness für Alle bietet der Schlamm des Toten Meeres. Man darf sich mal so richtig dreckig machen und sich am ganzen Körper damit einreiben ;). Ist der Schlamm in der Sonne getrocknet, duscht man ihn am Strand ab und lässt sich danach noch einmal im Toten Meer treiben, umgeben von Stille, der glatten Oberfläche des warmen Sees und den Bergen in dunstiger Ferne.</p>
<h2>Stirbt das Tote Meer?</h2>
<p>Wie viele natürliche Landschaften dieser Welt ist auch das Tote Meer bedroht: Es könnte sterben. Durch die intensive Nutzung der Zuflüsse zur Bewässerung erreicht immer weniger Flüssigkeit das Tote Meer. Jedes Jahr verdunstet mittlerweile wesentlich mehr Wasser aus dem Toten Meer, als hineinfließt. Damit geht sein Pegel derzeit um gut einen Meter pro Jahr zurück. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, könnte es in ca. 50 Jahren kein Totes Meer mehr geben.</p>
<figure id="attachment_3826" aria-describedby="caption-attachment-3826" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-133202-0334.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3826 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-133202-0334-1024x683.jpg" alt="Der Rückgang des Wasserstandes ist bestürzend. Im Jahr 2000 befand sich der Strand noch an dieser Stelle." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-133202-0334-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-133202-0334-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-133202-0334-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-133202-0334.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3826" class="wp-caption-text">Der Rückgang des Wasserstandes ist bestürzend. Im Jahr 2000 befand sich der Strand noch an dieser Stelle.</figcaption></figure>
<p>An der Hotelanlage, wo wir als Tagesgäste im toten Meer badeten, standen am Weg zum Strand einige Schilder, die diesen Rückgang dokumentierten und für uns erst sichtbar machten. Der offizielle Wasserstand liegt zur Zeit bei 428 Meter unter dem Meeresspiegel, Tendenz fallend.</p>
<h2>Der tiefste Punkt unserer Reise</h2>
<p>Damit war das Tote Meer auch der tiefste Punkt unserer Weltreise. Ist es auch der tiefste Punkt der Welt? Es kommt darauf an, welche Kriterien man in die Überlegungen einbezieht. Das Tote Meer ist der <a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/serie-erde-extrem-teil-12-420-meter-unter-dem-meeresspiegel-trocken-1.579582">tiefste Punkt an Land</a>. Steigt man jedoch in Höhlen hinab oder taucht auf den Grund der Meere, dann geht es noch <a href="https://www.redbull.com/de-de/die-acht-tiefsten-orte-der-erde">bedeutend tiefer</a>. Der Grund des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marianengraben">Marianengrabens</a> liegt ca. 11.000m unter dem Meeresspiegel bzw. 10580 Meter unter dem Toten Meeresspiegel.</p>
<figure id="attachment_3827" aria-describedby="caption-attachment-3827" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-115546-2978.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3827 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-115546-2978-1024x683.jpg" alt="Der Tote Meeresspiegel liegt zur Zeit bei ca. 428 Metern unter dem Meeresspiegel." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-115546-2978-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-115546-2978-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-115546-2978-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-115546-2978.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3827" class="wp-caption-text">Der Tote Meeresspiegel liegt zur Zeit bei ca. 428 Metern unter dem Meeresspiegel.</figcaption></figure>
<p>Für uns war der Besuch des Toten Meeres ein außergewöhnliches Erlebnis. Das Schweben im Salzwasser widerspricht unserer sonstiger Erfahrung der physikalischen Gesetze und ist unvergesslich. Low Place, Highlight!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-tote-meer/">Das Tote Meer</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-tote-meer/">Das Tote Meer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Jordaniens biblische Orte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 00:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl Jordanien ein arabisches Land ist, dessen Bevölkerung zu 97% aus Muslimen besteht, befinden sich auf dem Staatsgebiet viele historische christliche Stätten, die in der Bibel erwähnt werden. Wir besuchten drei biblische Orte: Den Berg Nebo, die Stelle am Jordan, an der Jesus getauft worden sein soll, und die Höhle, in der Lot vielleicht Zuflucht &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl Jordanien ein arabisches Land ist, dessen Bevölkerung zu 97% aus Muslimen besteht, befinden sich auf dem Staatsgebiet viele historische christliche Stätten, die in der Bibel erwähnt werden. Wir besuchten drei biblische Orte: Den Berg Nebo, die Stelle am Jordan, an der Jesus getauft worden sein soll, und die Höhle, in der Lot vielleicht Zuflucht gefunden hat. Auch die Städte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sodom_und_Gomorra#Arch%C3%A4ologische_Hypothesen">Sodom und Gomorrha</a>, die durch den Zorn Gottes zerstört wurden, könnten unweit des Toten Meeres gelegen haben, aber einig sind sich die Forscher in diesem Punkt nicht.</p>
<figure id="attachment_3807" aria-describedby="caption-attachment-3807" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-172220-3017.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3807" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-172220-3017-1024x683.jpg" alt="Bronzekreuz am Mount Nebo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-172220-3017-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-172220-3017-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-172220-3017-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-172220-3017.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3807" class="wp-caption-text">Bronzekreuz am Mount Nebo</figcaption></figure>
<p><span id="more-3819"></span></p>
<h2>Der Berg Nebo</h2>
<p>Die biblischen Orte, die wir besuchten, befanden sich alle in der Nähe des Toten Meeres. Eine Straße führte von <a href="http://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/">Madaba</a> am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nebo">Mount Nebo</a> vorbei. Vom Gipfel des Berges aus soll Moses nach vierzig Jahren in der Wüste das von Gott verheißene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gelobtes_Land">Land</a> erblickt haben, ohne es jemals selbst betreten zu dürfen (<a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Dtn32%2C48%E2%80%9350">Deuteronomium 32,48–50</a> und <a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Dtn34%2C1%E2%80%935">Deuteronomium 34,1-5</a> ). Für uns war der Ausblick leider nicht klar, da das Tal durch den Dunst des Wassers aus dem Toten Meer vernebelt war. An klaren Tagen, wenn der Wind den Dampf davonweht, soll man allerdings deutlich bis nach Jerusalem sehen können.</p>
<figure id="attachment_3809" aria-describedby="caption-attachment-3809" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-171542-3013.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3809 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-171542-3013-1024x576.jpg" alt="Der Blick über das Gelobte Land vom Gipfel des Berges Nebo" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-171542-3013-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-171542-3013-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-171542-3013-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-171542-3013.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3809" class="wp-caption-text">Der Blick über das Gelobte Land vom Gipfel des Berges Nebo</figcaption></figure>
<p>Der Berg Nebo ist für Juden, Christen und Moslems gleichermaßen ein heiliger Ort. Auf dem heute gut für Pilger und Touristen erschlossenen Areal steht die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mose-Memorialkirche_auf_dem_Berg_Nebo">Moses-Gedächtniskirche</a>, deren ältester Vorgängerbau aus dem 4. Jahrhundert stammt. Sie erinnert an den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mose">Propheten</a>, der an dieser Stelle verstorben sein soll, nachdem Gott ihm einen Blick über das Land Kanaan gewährt hatte. Die frisch renovierte Kirche beherbergt einige wunderschöne byzantinische Mosaike, die dort nach liebevoller Rekonstruktion präsentiert werden.</p>
<figure id="attachment_3810" aria-describedby="caption-attachment-3810" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-170746-3007.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3810 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-170746-3007-1024x683.jpg" alt="Byzantinische Mosaike in der Moses-Gedächtniskirche" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-170746-3007-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-170746-3007-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-170746-3007-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-170746-3007.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3810" class="wp-caption-text">Byzantinische Mosaike in der Moses-Gedächtniskirche</figcaption></figure>
<p>Wir folgten der Straße nun hinunter in Richtung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kanaan">Gelobten Landes</a>, aber auch wir erreichten es nicht (dafür hätten wir den Jordan nach Palästina überqueren müssen). Von ca. 800 Metern führte uns die Straße über viele Serpentinen bis deutlich unter den Meeresspiegel. Ab ca. 250 Metern unter Normalnull hatten wir die Talsohle erreicht und auf einmal waren wir von Grün umgeben. Der Boden an sich war zwar sandfarben, aber die Landschaft glich einer ausgedehnten Oase.</p>
<figure id="attachment_3811" aria-describedby="caption-attachment-3811" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-084002-0279.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3811 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-084002-0279-1024x576.jpg" alt="150 Meter unter dem Meeresspiegel: Nördlich des Toten Meeres ergrünt die bewässerte Wüste." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-084002-0279-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-084002-0279-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-084002-0279-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-084002-0279.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3811" class="wp-caption-text">150 Meter unter dem Meeresspiegel: Nördlich des Toten Meeres ergrünt die bewässerte Wüste.</figcaption></figure>
<h2>Die Taufstelle Jesu</h2>
<p>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Maghtas">Taufstätte Jesu</a> (&#8222;Baptism Site&#8220;) ist heutzutage wieder ein religiöser Pilgerort. Seit dem Sechstagekrieg 1967 war das Grenzland am Jordan vermintes militärisches Sperrgebiet. Nachdem der Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien 1994 unterzeichnet worden war, wurden die Minen geräumt. Archäologische Ausgrabungen begannen erneut und das Areal wurde wieder für Besucher geöffnet. Noch heute bildet der Jordan die Grenze zwischen Jordanien und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staat_Pal%C3%A4stina">Palästina</a>. 2015 erkannte die UNESCO der Stätte den Status als Weltkulturerbe zu, allerdings nur der jordanische Seite.</p>
<figure id="attachment_3812" aria-describedby="caption-attachment-3812" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-095757-0283.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3812 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-095757-0283-1024x683.jpg" alt="Dieses Becken ist die offiziell anerkannte Taufstelle Jesu." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-095757-0283-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-095757-0283-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-095757-0283-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-095757-0283.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3812" class="wp-caption-text">Dieses Becken ist die offiziell anerkannte Taufstelle Jesu.</figcaption></figure>
<p>Auf eigene Faust darf man das Areal, das in der Bibel als &#8222;Bethanien jenseits des Jordan&#8220; bezeichnet wird, nicht erkunden. Daher schlossen wir uns einer öffentlichen Führung an, mit der wir einen kurzen Rundgang durch die backofenartige Hitze zu den Sehenswürdigkeiten unternahmen. Nach 300-400 Metern Fußweg erreichten wir die Taufstelle, ein zu dem Zeitpunkt des Jahres trockengefallenes Becken, welches, durch die Reste von Mauern begrenzt, die Form eines Kreuzes hat. Von der byzantinischen Zeit bis zur frühen islamischen Periode war dies ein vielbesuchter christlicher Pilgerort.</p>
<p>Es gibt allerdings keine archäologischen Beweise dafür, dass dies der richtige Platz ist, aber viele <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_der_T%C3%A4ufer#Zeit_und_Ort_des_Auftretens">Indizien</a> &#8211; unter anderem auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosaikkarte_von_Madaba">Mosaikkarte von Madaba</a> &#8211; weisen darauf hin, dass die Taufe Jesu (<a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Mk1%2C9%E2%80%9311">Markus 1, 9-11</a> bzw. <a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Mt3%2C13%E2%80%9317">Matthäus 3, 13-17</a>) am östlichen Ufer des Jordan stattgefunden hat. Außerdem fand die Immersion vermutlich nicht direkt im Fluss statt, da die Strömung damals viel zu stark war. All das zusammengenommen ist der Ort zumindest plausibel.</p>
<figure id="attachment_3813" aria-describedby="caption-attachment-3813" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-100649-0289.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3813 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-100649-0289-1024x683.jpg" alt="Die griechisch-orthodoxe Johannes-Kirche an der Taufstätte Jesu" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-100649-0289-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-100649-0289-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-100649-0289-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-100649-0289.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3813" class="wp-caption-text">Die griechisch-orthodoxe Johannes-Kirche an der Taufstätte Jesu</figcaption></figure>
<p>Auf dem Areal stehen einige Kirchen verschiedener christlicher Glaubensgemeinschaften und in direkter Nähe des Jordan wurde die griechisch-orthodoxe Johannes-Kirche neu gebaut, die historische Vorgänger ersetzt. Wandgemälde erinnern nicht nur als die Taufe Jesu, sondern auch an die Begebenheit, als Elija im feurigen Wagen zum Himmel auffuhr, die sich auch in dieser Gegend ereignet haben soll.</p>
<figure id="attachment_3814" aria-describedby="caption-attachment-3814" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101015-0295.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3814 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101015-0295-1024x683.jpg" alt="Elija fährt im feurigen Wagen zum Himmel auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101015-0295-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101015-0295-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101015-0295-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101015-0295.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3814" class="wp-caption-text">Elija fährt im feurigen Wagen zum Himmel auf.</figcaption></figure>
<h2>Grenze am Jordan</h2>
<p>Al-Maghtas, so die arabische Bezeichnung der Taufstätte, wird auch als der Platz angesehen, wo die Israeliten den Jordan durchquert haben, um das verheißene Land Kanaan zu besiedeln. Durch die Kraft der Bundeslade an der Spitze des Zuges wurde der Fluss des Jordan aufgehalten, das Wasser stand wie ein Wall im Norden und das Volk konnten den damals reißenden Strom <a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Jos3%2C14.17">trockenen Fußes durchqueren</a>. Heute ist von dem Fluss allerdings wenig übrig geblieben. Der Jordan glich einem braunen, stehenden Gewässer und war keine 10 Meter breit. Das meiste Wasser wird zur Bewässerung in der Landwirtschaft abgezweigt, so dass nur ein trauriges Rinnsal zu sehen war.</p>
<figure id="attachment_3815" aria-describedby="caption-attachment-3815" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101212-0296.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3815 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101212-0296-1024x683.jpg" alt="Der Jordan: Taufbetrieb und Grenze zwischen Jordanien und Palästina" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101212-0296-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101212-0296-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101212-0296-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180926-101212-0296.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3815" class="wp-caption-text">Der Jordan: Taufbetrieb und Grenze zwischen Jordanien und Palästina</figcaption></figure>
<p>Der Jordan ist heute weiterhin die Grenze zwischen Jordanien und Palästina. Sie wird als solche auch bewacht, um illegale Grenzübertritte zu unterbinden, vor allem von Palästina nach Jordanien. Hauptsächlich am westlichen Ufer finden Taufzeremonien statt, die direkt im Jordan abgehalten werden. Dazu waren, mit Abtrennungen wie bei den Bahnen im Schwimmbad, zwei Grenzen gezogen, die jeweils den westlichen und östlichen Uferbereich markierten und in der Mitte 3 Meter Niemandswasser entstehen ließen. Auf der jordanischen Seite saßen zwei gelangweilte Militärs mit Gewehr in Wüstenflecktarn-Uniform, während auf der palästinensischen Seite ein reger Taufbetrieb herrschte. Wir beschränkten uns darauf, die Hände ins kühle Wasser des Jordan zu tauchen.</p>
<h2>Das Lot-Heiligtum</h2>
<p>Als dritten biblischen Ort besuchten wir das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lot-Heiligtum">Lot-Heilgtum</a> (Lot&#8217;s Sanctuary). <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lot_(Bibel_und_Koran)">Lot</a>, Abrahams Neffe, war laut alttestamentarischer Überlieferung der einige <a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Gen19%2C1%E2%80%9329">anständige Mann in Sodom</a>. Daher wurden er und seine Familie bei der Zerstörung von Sodom und Gomorrha durch Feuer und Schwefel als einzige verschont. Lot flüchtete mit seinen beiden Töchtern ins Gebirge und wohnte <a href="https://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Gen19%2C30%E2%80%9338">in einer Höhle</a>. Vermeintlich genau diese Felsspalte und die Überreste einer Kirche aus dem 5.-6. Jahrhundert, die zur Verehrung der Stätte gebaut worden war, kann man einige Kilometer abseits des Toten Meeres besuchen.</p>
<figure id="attachment_3816" aria-describedby="caption-attachment-3816" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151650-0472.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3816 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151650-0472-1024x683.jpg" alt="Der Eingang zur Höhle, in der Lot Zuflucht gefunden haben soll." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151650-0472-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151650-0472-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151650-0472-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151650-0472.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3816" class="wp-caption-text">Der Eingang zur Höhle, in der Lot Zuflucht gefunden haben soll.</figcaption></figure>
<p>Die Ruine liegt am Abhang der Berge, etwa 150 Höhenmeter über dem Toten Meeresspiegel. Der Parkplatz befindet sich am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_am_tiefsten_Punkt_der_Erde">Museum am tiefsten Punkt der Erde</a>, das zwar nicht ganz am tiefsten Punkt der Erde ist (dazu mehr im nächsten Artikel), aber das bedeutet, dass man einen ordentlichen Aufstieg zurücklegen muss. Entweder wandert man 20 Minuten (pro Weg) durch die brütende Mittagshitze oder man erspart sich die Mühsal und lässt sich für einen stolzen Preis mit einem klimatisierten 4&#215;4 Geländewagen vom Museum aus hinfahren. Zum Unverständnis der Einheimischen entschieden wir uns für die kleine Wanderung.</p>
<figure id="attachment_3817" aria-describedby="caption-attachment-3817" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151940-3278.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3817 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151940-3278-1024x576.jpg" alt="Blick in Richtung Totes Meer über landwirtschaftliche Nutzflächen" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151940-3278-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151940-3278-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151940-3278-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151940-3278.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3817" class="wp-caption-text">Blick in Richtung Totes Meer über landwirtschaftliche Nutzflächen</figcaption></figure>
<p>Oben angekommen sieht man den Eingang zur Höhle und die Ruine der Kirche mit Resten der historischen Mosaikböden. Wiederentdeckt wurde dieser Ort erst in den 1980ern, obwohl die Anbetungsstätte auf der Mosaikkarte von Madaba verzeichnet ist.</p>
<figure id="attachment_3818" aria-describedby="caption-attachment-3818" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151545-3276.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3818 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151545-3276-1024x683.jpg" alt="Die freigelegten Überreste der Kirche aus dem 5./6. Jahrhundert vor Lots Höhle" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151545-3276-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151545-3276-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151545-3276-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180928-151545-3276.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3818" class="wp-caption-text">Die freigelegten Überreste der Kirche aus dem 5./6. Jahrhundert vor Lots Höhle</figcaption></figure>
<p>Auch wenn bei allen drei von uns besuchten Orten die archäologische Authentizität im Sinne der biblischen Erzählungen kaum nachweisbar ist, so haben sich die Geschichten der Bibel doch zweifelsohne in dieser Region abgespielt.  Sie sind nicht nur Teil des Ursprung des heutigen christlichen und jüdischen Glaubens, sondern auch des Islam. Die Stätten und biblischen Personen, zum Beispiel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lot_(Bibel_und_Koran)#Lot_im_Islam">Lot</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moses_im_Islam">Moses</a>, sind auch im Koran erwähnt. Wie so oft eint uns mehr, als uns unterscheidet.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/jordaniens-biblische-orte/">Jordaniens biblische Orte</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/jordaniens-biblische-orte/">Jordaniens biblische Orte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die filigranen Mosaike von Madaba</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 00:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Madaba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Madaba ist eine Kleinstadt 30km südwestlich von Amman. Verkehrsgünstig gelegen ist die Stadt der eigentlich bessere Standort für viele Ziele rund um die Hauptstadt und es gibt dort selbst viel zu sehen. Madaba ist ein biblischer Ort (&#8222;Medaba&#8222;) und hat viele Völker kommen und gehen gesehen. Am berühmtesten ist die Siedlung allerdings für ihre Mosaike &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die filigranen Mosaike von Madaba“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Madaba ist eine Kleinstadt 30km südwestlich von Amman. Verkehrsgünstig gelegen ist die Stadt der eigentlich bessere Standort für viele Ziele rund um die Hauptstadt und es gibt dort selbst viel zu sehen. Madaba ist ein biblischer Ort (&#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Madaba#Geschichte">Medaba</a>&#8222;) und hat viele Völker kommen und gehen gesehen. Am berühmtesten ist die Siedlung allerdings für ihre Mosaike aus dem ersten bis sechsten Jahrhundert nach Christus. Interessanterweise besteht die Bevölkerung der Stadt zu über 95% aus Christen.</p>
<figure id="attachment_3794" aria-describedby="caption-attachment-3794" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3794 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-1024x683.jpg" alt="Die Städte Rom, Gregoria und Madaba, im Mosaik als Schicksalsgöttin Tyche dargestellt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3794" class="wp-caption-text">Die Städte Rom, Gregoria und Madaba, im Mosaik als Schicksalsgöttin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyche">Tyche</a> dargestellt.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3802"></span></p>
<h2>Madaba, die Stadt der Mosaike</h2>
<p>Warum es ausgerechnet in Madaba so viele gut erhaltene Mosaike gibt, mag erstmal rätselhaft erscheinen, könnte seine Ursache aber in der Geschichte des Ortes haben. Es liegt vermutlich nicht daran, dass ausgerechnet in dieser Stadt die besten Mosaikkünstler gewirkt oder dass dort früher lauter begeisterte Mosaikliebhaber gewohnte hatten. Nein, wahrscheinlich existierten in Amman und anderen Siedlungen der Region ähnlich kunstvolle Böden, aber paradoxerweise bewahrte in Madaba eine Naturkatastrophe die Mosaike. 746 zerstörte ein Erdbeben die Gebäude der Stadt, sie wurde aufgegeben und geriet in Vergessenheit. Erst 1880 wurde der Ort von Christen neu besiedelt und man fand die so erstaunlich gut erhaltenen Mosaike unter den Trümmern der Häuser.</p>
<figure id="attachment_3795" aria-describedby="caption-attachment-3795" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3795 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-1024x692.jpg" alt="Das berühmteste Mosaik von Madaba: Die Karte des Heiligen Landes" width="525" height="355" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-1024x692.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-300x203.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-768x519.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3795" class="wp-caption-text">Das berühmteste Mosaik von Madaba: Die Karte des Heiligen Landes</figcaption></figure>
<p>Wenn man sich nur ein Mosaik ansehen möchte, (und das tun zahllose Busladungen von Touristen), dann ist DAS Mosaik <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosaikkarte_von_Madaba">eine Karte des Heiligen Landes</a> in der St.-Georgs-Kirche (&#8222;Church of the Map&#8220;). Sie zeigt kartografisch für damalige Verhältnisse recht exakt die Lage der heiligen Orte, Jerusalem, die Taufstelle Jesu etc. Dabei sind die Orte aus der Vogelperspektive dargestellt und es ist problemlos vorstellbar, dass sie in früherer Zeit Pilgern als Wegweiser gedient hatte.</p>
<figure id="attachment_3796" aria-describedby="caption-attachment-3796" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3796 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-1024x683.jpg" alt="Die Darstellung des Heiligen Landes schmückt den Fußboden der St. Georgs-Kirche." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3796" class="wp-caption-text">Die Darstellung des Heiligen Landes schmückt den Fußboden der St. Georgs-Kirche.</figcaption></figure>
<p>Dieses Mosaik war, abgesehen von Petra, der wohl mit Abstand touristischste Ort in Jordanien. Immer wieder entleerten sich vor der Kirche Reisebusse, es gab separate kleine Räume, in denen die Führer ihre Vorträge über die Karte des Heiligen Landes halten konnten und kurze Zeit später waren die Horden auch schon auf der Weiterreise.</p>
<h2>Weitere Mosaike</h2>
<p>Insgesamt kann man in Madaba Hunderte von Mosaiken anschauen, die in der Vergangenheit die Fußböden der Kirchen oder der Häuser der reichen Oberschicht geziert hatten. Die Symbolik reicht von griechischer und römischer Mythologie über christliche Motive bis hin zu geometrischen Ornamenten aus muslimischer Zeit. Auffällig war, dass in einigen Mosaiken die Gesichter von dargestellten Personen und teilweise auch die Abbilder von Tieren, teils durch die grobe Entfernung der Steinchen, teils durch kunstvolle Umgestaltung, getilgt worden waren (ohne das ganze Mosaik zu zerstören). Hintergrund hierfür war nicht nur das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderverbot_im_Islam">Bildverbot im Islam</a>, sondern auch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinischer_Bilderstreit">byzantinische Bilderstreit</a>, die zu Strömungen von Ikonoklasmus geführt hatten.</p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3797 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-1024x683.jpg" alt="Die Kirche der Jungfrau Maria: Das Mosaik wurde im Jahre 767 mit rein geometrischem Muster erneuert." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Die Kirche der Jungfrau Maria: Das Mosaik wurde im Jahre 767 mit rein geometrischem Muster erneuert.</figcaption></figure>
<p>Viele Mosaike wirkten etwas blass, obwohl manchmal lebhafte Szenen dargestellt waren. War das schon immer so oder nagte hier der Zahn der Zeit? Nein, es war eher der Staub der Gegenwart. In der Apostelkirche zeigte uns ein Wärter, wie die Mosaike wirklich aussahen. (Ein Archäologe sollte vermutlich den Rest dieses Absatzes aus konservatorischen Gründen überspringen.) Er winkte uns zu sich und sprühte ein wenig Wasser über einen kleinen Teil des Boden. Wie durch Geisterhand fingen die dargestellten Rehe beinahe zu leuchten an, so viel kontrastreicher waren sie geworden. (Und hoffentlich bleiben sie das auch trotz des bestimmt regelmäßig stattfindenden Schauers).</p>
<figure id="attachment_3798" aria-describedby="caption-attachment-3798" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3798 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-1024x707.jpg" alt="Ein paar Spritzer Wasser brachten die Farben des Jahrhunderte alten Mosaiks wieder zum Leuchten." width="525" height="362" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-1024x707.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-300x207.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-768x530.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3798" class="wp-caption-text">Ein paar Spritzer Wasser brachten die Farben des Jahrhunderte alten Mosaiks wieder zum Leuchten.</figcaption></figure>
<h2>Die Kirche Johannes des Täufers</h2>
<p>Eine weitere spannende Sehenswürdigkeit war die Kirche Johannes des Täufers (&#8222;The Church of the Beheading of St John&#8220;). Auch dort gab es Mosaike zu sehen, aber die Kirche an sich war allein schon dadurch interessant, dass ihre Besichtigung einem kleinen Abenteuerparcours glich. Die Tour fing in den Gewölben des Untergeschosses an, wo die Reste eines uralten moabitischen Brunnens, &#8211; natürlich &#8211; Mosaike und die Geschichte der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Beheading_of_John_the_Baptist">Enthauptung von Johannes dem Täufer</a> in Bildern zu sehen waren. Anschließend führte der Weg durch schmale verwinkelte Gänge und über Stiegen in das Hauptschiff der Kirche und zu guter Letzt hoch auf den Glockenturm.</p>
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3799 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-1024x683.jpg" alt="Die Kirche Johannes des Täufers (The Church of the Beheading of St John) in Madaba" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Die Kirche Johannes des Täufers (The Church of the Beheading of St John) in Madaba</figcaption></figure>
<p>Beim Aufstieg erklommen wir enge Treppen, direkt an den Seilen vorbei, mit denen die Glocken geläutet werden konnten. Die Versuchung war groß, aus Versehen daran zu ziehen, aber das Verbotsschild war eindeutig: &#8222;Do not ring the bells!&#8220; Es hätte aber auch wirklich unabsichtlich passieren können, dass wir mit unseren Rucksäcken auf den schmalen Stiegen die Glocken angestoßen hätten.</p>
<figure id="attachment_3800" aria-describedby="caption-attachment-3800" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3800 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-1024x683.jpg" alt="Die Glocken der Kirche Johannes des Täufers" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3800" class="wp-caption-text">Die Glocken der Kirche Johannes des Täufers</figcaption></figure>
<p>Belohnt wurde der Aufstieg mit einem grandiosen Ausblick über Madaba. Die Kirche war auf dem höchsten Punkt der Stadt erbaut worden.</p>
<figure id="attachment_3801" aria-describedby="caption-attachment-3801" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3801" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-1024x683.jpg" alt="Blick über Madaba. Im Zentrum die König Hussein bin Talal Moschee" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3801" class="wp-caption-text">Blick über Madaba. Im Zentrum die König Hussein bin Talal Moschee</figcaption></figure>
<p>Unser Aufenthalt in der recht entspannten Stadt Madaba und die Erkundung der vielfältigen Mosaike hat uns sehr gut gefallen. Für einen vollständigen Stadtrundgang mit Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten hatten wir uns zwei Tage Zeit genommen. Sehr amüsiert haben wir uns, als uns eine Touristin auf der Straße nach dem Weg fragte: &#8222;Could you tell me where to find the mosaic, please?&#8220; Worauf wir etwas verwundert zurückfragten: &#8222;Which one are you looking for? There are hundreds in the city.&#8220;</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/">Die filigranen Mosaike von Madaba</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/">Die filigranen Mosaike von Madaba</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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