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	<title>Zoo Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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		<title>Erste Eindrücke aus Brasilien: Manaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 00:01:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir unser Lateinamerika-Puzzle gelöst hatten, flogen wir direkt 😉 von Lima über São Paulo nach Manaus, mitten ins Amazonasgebiet und zur ehemaligen Kautschuk-Hauptstadt Brasiliens. Hier war es deutlich wärmer als im Madidi-Nationalpark im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens. Manaus liegt fast auf dem Äquator. Um Mitternacht zeigte das Thermometer bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit noch 25 &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir unser <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3.jpg">Lateinamerika-Puzzle</a> gelöst hatten, flogen wir direkt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> von Lima über São Paulo nach Manaus, mitten ins Amazonasgebiet und zur ehemaligen Kautschuk-Hauptstadt Brasiliens. Hier war es deutlich wärmer als im <a href="http://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/">Madidi</a>-Nationalpark im bolivianischen Teil des Amazonasbeckens. Manaus liegt fast auf dem Äquator. Um Mitternacht zeigte das Thermometer bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit noch 25 Grad an. Im Taxi vom Flughafen in die Stadt herrschte jedoch leider wieder Altiplano-Kälte, da der Fahrer die Klimaanlage im Polarmodus laufen ließ ;).</p>
<figure id="attachment_2799" aria-describedby="caption-attachment-2799" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-075232-6147-Edit.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-2799" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-075232-6147-Edit-1024x683.jpg" alt="Willkommen in Brasilien! Bei unserer Ankunft lief die WM-Vorrunde und Brasilien war im WM-Fieber." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-075232-6147-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-075232-6147-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-075232-6147-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-075232-6147-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2799" class="wp-caption-text">Willkommen in Brasilien! Bei unserer Ankunft lief die WM-Vorrunde und die Brasilianer waren vollkommen im WM-Fieber.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2810"></span></p>
<h2>Ein modernes Land?!</h2>
<p>Hui, so viel Zivilisation! Der hypermoderne Flughafen in São Paulo war so groß wie alle Flughäfen zusammen, von denen aus wir in Südamerika bisher gereist waren. Und auch in Manaus begegnete uns zunächst viel vermeintliche Modernität. Wir hätten zum Beispiel (fast) überall mit Kreditkarte bezahlen können. Ein Taxi ruft man am besten per Handy-App und Uber ist sowieso am günstigsten und hat die beste Abdeckung. Seinen Uber-Fahrer kann man natürlich via PayPal bezahlen. Außerdem ist die Infrastruktur deutlich besser: Schlaglochfreie, asphaltierte Straßen! Woran wir uns wieder gewöhnen mussten, war, dass die Geschäfte in Brasilien Öffnungszeiten hatten. Auf einmal gab es nicht mehr an jeder Ecke einen Minimarkt, bei dem wir bis spät in der Nacht noch einkaufen konnten.</p>
<figure id="attachment_2800" aria-describedby="caption-attachment-2800" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180703-095724-5871.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2800" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180703-095724-5871-1024x683.jpg" alt="Die Apotheken sahen sehr modern aus. Sie glänzten mit langen Öffnungszeiten und waren auch kleine Mini-Märkte, die allerdings eher Cola als Wasser verkauften ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180703-095724-5871-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180703-095724-5871-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180703-095724-5871-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180703-095724-5871.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2800" class="wp-caption-text">Die Apotheken sehen sehr modern aus. Sie glänzen mit langen Öffnungszeiten und sind gleichzeitig kleine Mini-Märkte, die allerdings eher Cola und Eis am Stiel als Wasser verkaufen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Dieses moderne Bild relativierte sich aber ein wenig mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Land. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit wurde Manaus für unsere Begriffe deutlich lateinamerikanischer. Es gab Essensstände auf der Straße und die Brasilianer drehten gerne die Musik auf (schalteten sie aber auch um 10 oder 11 Uhr wieder aus). Außerdem wurden die Ampeln endgültig zur Straßendekoration. Über so viele rote Ampeln sind wir im Taxi in noch keinem anderen Land gefahren.</p>
<h2>Man spricht Portugiesisch</h2>
<p>Auf der östlichen Seite der Anden (auch wenn dies eine extreme Vereinfachung ist) verlief die Geschichte auf dem südamerikanischen Kontinent etwas anders als auf der Westseite. Das Gebiet des heutigen Brasilien war portugiesische Kolonie. 1815 verlegte der König von Portugal sogar seine Hauptstadt von Lissabon nach Rio de Janeiro und regierte von dort aus. 1822 erlangte das Land ohne Blutvergießen seine Unabhängigkeit. Offenkundiges Überbleibsel dieser von der den spanischen Kolonien so verschiedenen Geschichte ist die Landessprache Portugiesisch.</p>
<figure id="attachment_2801" aria-describedby="caption-attachment-2801" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4784.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2801" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4784-1024x782.jpg" alt="Portugiesisch ohne Mühe: Memrise war eine der Apps, mit der ich sehr zufrieden war (zum Vokalen lernen, weniger für Konversation)" width="525" height="401" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4784-1024x782.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4784-300x229.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4784-768x587.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_4784.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2801" class="wp-caption-text">Portugiesisch ohne Mühe: Memrise ist eine der Apps, mit der ich sehr zufrieden bin (zum Vokabeln lernen, weniger für Konversation).</figcaption></figure>
<p>Portugiesisch und Spanisch sind sehr eng miteinander verwandt. Wie einfach oder schwierig es ist, Portugiesisch im Selbststudium auf der Grundlage von soliden Spanischkenntnissen zu lernen, wollte ich herausfinden. Dafür hatte ich drei Monate vor unserer Ankunft in Brasilien angefangen, mit zwei Apps immer wieder zwischendurch Portugiesisch zu lernen. Die Lerngeschwindigkeit war in der Tat ziemlich hoch, da es viele (annähernd) gleiche Worte gibt und auch die Grammatik sehr ähnlich ist. Mein Ziel war es nicht, perfekt Portugiesisch zu können, sondern einigermaßen Portuñol zur Verständigung.</p>
<h2>Portugiesische Sprache, schwere Sprache</h2>
<p>Was sich beim Lernen schon andeutete, bestätigte sich in der Realität. Es war sehr einfach für mich, Portugiesisch zu lesen, einfache Sätze zu sagen oder zum Beispiel zu fragen „Wo ist die Toilette?“ (&#8222;Onde fica o banheiro?&#8220;, gesprochen: &#8222;Ondsche fika o banjero?&#8220;). Die echte Herausforderung war aber, die Antwort zu verstehen! Portugiesisch klingt deutlich anders als Spanisch und selbst bei vermeintlich einfachen Themen haben wir im ersten (und nicht selten auch im zweiten) Anlauf wenig verstanden. Naja, wir hatten ja mehrere Wochen vor uns für den praktischen Teil des Portugiesischkurses  ;).</p>
<figure id="attachment_2802" aria-describedby="caption-attachment-2802" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-101054-6156.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2802" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-101054-6156-1024x683.jpg" alt="Zum Glück zweisprachig, obwohl wir schriftlich deutlich mehr verstanden als mündlich." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-101054-6156-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-101054-6156-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-101054-6156-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180715-101054-6156.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2802" class="wp-caption-text">Zum Glück zweisprachig. Schriftlich verstanden wir deutlich mehr als mündlich.</figcaption></figure>
<p>Beim Einchecken im Hotel in Manaus sagte ich meine ersten echten Worte auf Portugiesisch. Meine Begrüßung des Rezeptionisten schien überzeugend genug gewesen zu sein. Er antwortete mit einem Schwall Turbo-Portugiesisch und hatte mich in wenigen Sekunden abgehängt. Zum Glück sprach er aber auch Englisch :).</p>
<figure id="attachment_2803" aria-describedby="caption-attachment-2803" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180622-192112-3468.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2803 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180622-192112-3468-1024x683.jpg" alt="Rund um das Teatro Amazonas in Manaus probierten wir unser Portuñol aus." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180622-192112-3468-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180622-192112-3468-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180622-192112-3468-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180622-192112-3468.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2803" class="wp-caption-text">Rund um das Teatro Amazonas in Manaus probierten wir unser Portuñol aus.</figcaption></figure>
<p>Aufgrund der Ähnlichkeit von Spanisch und Portugiesisch verfolgte ich die Strategie, Standard-Phrasen, die ich kannte, auf Portugiesisch zu sagen, ansonsten spanische Grammatik mit möglichst vielen portugiesischen Wörtern zu benutzen und alles andere mit Spanisch aufzufüllen. Damit waren die Erfolge gemischt, aber meistens brauchbar. Ulkigerweise fragte uns einmal ein Kellner, ob wir aus Portugal kämen, wir hatten wohl einen komischen Akzent :).</p>
<h2>Manaus &#8211; Das Paris der Tropen</h2>
<p>Manaus liegt mitten im Dschungel des Amazonasbeckens. Eine Ansiedlung gab es schon seit 1669, aber erst ab zirka 1870 wurde Manaus eine richtige Stadt. Der Grund für das Wachstum war der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kautschukboom">Kauschtukboom</a>. Nachdem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Goodyear">Charles Goodyear</a> die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vulkanisation">Vulkanisierung</a> erfunden hatte, entwickelte sich Gummi durch die große Nachfrage zum Massenprodukt. Kautschuk war der Rohstoff, der für die Herstellung benötigt wurde, und dieser wurde in den Regenwäldern des Amazonas von wilden Kautschukbäumen gewonnen. Manaus war das Kautschuk-Zentrum Brasiliens und wurde damit zur wohlhabenden Großstadt.</p>
<figure id="attachment_2804" aria-describedby="caption-attachment-2804" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-130912-5091-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2804" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-130912-5091-Edit-1024x683.jpg" alt="Palácio Rio Negro, erbaut vom deutschen Kautschukbaron Karl Waldemar Scholz" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-130912-5091-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-130912-5091-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-130912-5091-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-130912-5091-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2804" class="wp-caption-text"><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A1cio_Rio_Negro_(Manaus)">Palácio Rio Negro</a>, erbaut vom deutschen Kautschukbaron Karl Waldemar Scholz</figcaption></figure>
<p>Einige prächtige Gebäude erinnern noch heute an die Zeit der Kautschukbarone, die u.a. prachtvolle Villen bauten. Manaus war zudem die erste Stadt Brasiliens, die über elektrischen Strom, eine Trinkwasserversorgung und ein Abwassersystem verfügte. So erhielt der Flecken Zivilisation mitten im Regenwald den Spitznamen &#8222;Paris der Tropen&#8220;. Höhepunkt der Dekadenz war das auch heute noch aktive, prunkvolle <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teatro_Amazonas">Teatro Amazonas</a>. In der guten alten Zeit gab es sogar eine Einfahrt aus Pflastersteinen, die mit Gummi überzogen waren, damit die Kutschen der zu spät kommenden Besucher die Aufführung nicht störten ;).</p>
<figure id="attachment_2805" aria-describedby="caption-attachment-2805" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-094927-5079.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2805" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-094927-5079-1024x683.jpg" alt="Blick aus der einer Logen im prächtigen Teatro Amazonas" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-094927-5079-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-094927-5079-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-094927-5079-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180623-094927-5079.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2805" class="wp-caption-text">Blick aus einer der Logen im prächtigen Teatro Amazonas</figcaption></figure>
<p>Heute (wie bestimmt auch damals) riecht es nicht überall nach Rosen in Manaus, auch wenn die Stadt kein Großstadt-Moloch ist. Für immer werden uns die kuriosen Öffnungszeiten der Museen im Gedächtnis bleiben. Am Wochenende hatten die meisten Ruhetag und wochentags machten viele eine ausgedehnte Mittagspause, bevor sie um 17 Uhr schon wieder schlossen. Auch unser Besuch im Büro der Touristeninformation hat sich uns eingeprägt, wo ein sehr engagierter Mitarbeiter uns in flüssigem Englisch über 10 Minuten die Öffnungszeiten aller örtlichen Museen aufsagte….</p>
<h2>Im Zoo in Manaus</h2>
<p>Auch wenn wir bisher bei unseren Tierbeobachtungen in freier Wildbahn viele Sichtungen hatten verzeichnen können, wollten wir doch sicher gehen, dass wir die Fauna des Regenwaldes auch wirklich zu Gesicht bekommen würden. Daher gingen wir in Manaus in den Zoo, genauer gesagt gleich in zwei. Einer der beiden wird interessanterweise vom brasilianischen Militär unterhalten. Wir stellten uns immer wieder schmunzelnd einen Bundeswehr-Zoo vor ;). Am Eingang des anderen Zoos (Bosque da Ciência) hing ein Schild, dass die Anlage während der Spiele der brasilianischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brasilianische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft">Seleção</a> bei der WM geschlossen wäre. Zum Glück fand gerade kein Spiel statt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2806" aria-describedby="caption-attachment-2806" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-084346-3510.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2806" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-084346-3510-683x1024.jpg" alt="Während der Spiele der brasilianischen Nationalmannschaft war der Zoo geschlossen." width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-084346-3510-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-084346-3510-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-084346-3510-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-084346-3510.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2806" class="wp-caption-text">Während der Spiele der brasilianischen Nationalmannschaft war der Zoo geschlossen.</figcaption></figure>
<p>Der Bosque da Ciência war interessanterweise eher ein großer Park, in dem etliche Tiere sogar außerhalb von Gehegen lebten. Damit war natürlich nicht garantiert, dass man sie auch wirklich sehen konnte &#8211; wie in freier Wildbahn. So turnte eine Gruppe von Affen nach Herzenslust durch den Wald und wir sahen (eher durch Zufall) sogar ein Faultier oben in einem Baum hängen, erst reglos, dann verschwand es in Zeitlupe.</p>
<figure id="attachment_2807" aria-describedby="caption-attachment-2807" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-102837-5130.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2807" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-102837-5130-1024x683.jpg" alt="Einfach mal abhängen - Ein Faultier im Bosque da Ciência" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-102837-5130-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-102837-5130-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-102837-5130-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-102837-5130.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2807" class="wp-caption-text">Einfach mal abhängen &#8211; Ein Faultier im Bosque da Ciência</figcaption></figure>
<p>Der Militärzoo war ein klassischer Zoo mit besseren und schlechteren Anlagen, sprich größeren und kleineren Gehegen. Davon abgesehen wirkte jedoch alles bestens in Schuss und gut gepflegt, nirgendwo blätterte Farbe ab und die Tiere machten auf keinen Fall einen vernachlässigten Eindruck. Trotzdem blickten einige tierische Bewohner auf eine schreckliche Vorgeschichte zurück und waren nichtsdestotrotz ein Botschafter ihrer Spezies. Ein Jaguar, Cunhã, war als misshandeltes Jungtier in den Zoo gekommen, nachdem er aus illegaler Gefangenschaft befreit worden war. Im Zoo erholte er sich wieder, erblindete aber im Laufe der Zeit wegen zurückliegender Mangelernährung. In freier Wildbahn wäre er gestorben, im Zoo konnte er die Herzen der Kinder erobern, die hoffentlich die Sinnhaftigkeit von Umwelt- und Tierschutz erkennen.</p>
<figure id="attachment_2808" aria-describedby="caption-attachment-2808" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-134046-5185.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2808 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-134046-5185-1024x683.jpg" alt="Cunhã: Als Welpe misshandelt, erblindet als Jugendlicher, heute ein Star des Zoos von Manaus." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-134046-5185-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-134046-5185-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-134046-5185-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180624-134046-5185.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2808" class="wp-caption-text">Cunhã: Als Jungtier misshandelt, später erblindet, heute ein Star des Militärzoos von Manaus.</figcaption></figure>
<h2>Daumen hoch für Brasilien</h2>
<p>Brasilien gefiel uns auf Anhieb sehr gut: freundliche Menschen, schönes warmes Wetter und Manaus war eine interessante und sehr entspannte Stadt, die sich auf keinen Fall nach einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manaus">2 Millionen-Metropole</a> anfühlte. Immer wenn den Brasilianern etwas gefiel, zeigten sie ein Thumbs-up. Daumen hoch konnte auch heißen &#8222;ja&#8220;, &#8222;alles in Ordnung&#8220; oder &#8222;vielen Dank&#8220;. Diese Geste war so universell, dass wir nach kürzester Zeit ebenfalls immer häufiger ein Thumbs-up zeigten, um zu signalisieren, das alles in bester Ordnung war oder einfach nur als Dankeschön.</p>
<figure id="attachment_2809" aria-describedby="caption-attachment-2809" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3254.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2809" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3254-1024x479.jpg" alt="Auf jedem Schein ein anderes Tier. Am besten hat uns der Jaguar auf dem 50 Reais-Schein gefallen." width="525" height="246" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3254-1024x479.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3254-300x140.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3254-768x360.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/IMG_3254.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2809" class="wp-caption-text">Auf jeder Banknote ein anderes Tier. Am besten gefiel uns der Jaguar auf dem 50 Reais-Schein (ca. 12 Euro).</figcaption></figure>
<p>Ein doppeltes Thumbs-up gibt es von uns für die brasilianischen Geldscheine. Sie gefielen uns von allen Währungen, mit denen wir bis dahin zu tun hatten, am besten. Auf jeder Banknote ist ein anderes wunderschönes Tier abgebildet: Schildkröten, Reiher, Papageien, Affen, Jaguare und Fische sind vertreten. Vielleicht sollte der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jair_Bolsonaro">neue brasilianische Präsident</a> weniger mit Kreditkarte bezahlen, sondern lieber sein hübsches Geld in die Hand nehmen. Dann würde er den Regenwald &#8211; Lebensraum all dieser Tiere &#8211; vielleicht nicht abholzen wollen.</p>
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		<title>Auf den Spuren der Olmeken in Villahermosa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 00:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jaguar]]></category>
		<category><![CDATA[Koatis]]></category>
		<category><![CDATA[Olmeken]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg in den Osten Mexikos, wo wir die berühmten Maya-Ruinen von Palenque und die weniger bekannte, aber nicht minder bedeutende Maya-Metropole Calakmul besuchen wollten (dazu mehr im nächsten Post), fuhren wir von Oaxaca aus mit dem Nachtbus nach Villahermosa. Als wir morgens im Bus aufwachten, staunten wir nicht schlecht, dass über Nacht draußen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg in den Osten Mexikos, wo wir die berühmten Maya-Ruinen von Palenque und die weniger bekannte, aber nicht minder bedeutende Maya-Metropole Calakmul besuchen wollten (dazu mehr im nächsten Post), fuhren wir von <a href="http://wittmann-tours.de/in-oaxaca-und-um-oaxaca-herum/">Oaxaca</a> aus mit dem Nachtbus nach Villahermosa. Als wir morgens im Bus aufwachten, staunten wir nicht schlecht, dass über Nacht draußen Palmen gewachsen waren. Willkommen zurück auf Meeresniveau!</p>
<figure id="attachment_1911" aria-describedby="caption-attachment-1911" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1911" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-1024x683.jpg" alt="Villahermosa hat auch seine schönen Ecken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1911" class="wp-caption-text">Villahermosa hat auch seine schönen Ecken</figcaption></figure>
<p><span id="more-1915"></span></p>
<h2>Villahermosa, heutige Heimat der Tolteken</h2>
<p>Für uns war Villahermosa, die Hauptstadt des Bundesstaates Tabasco, eigentlich nicht mehr als eine Durchreisestation, um es nach der Nacht im Bus ruhig angehen zu lassen und am nächsten Tag nach Palenque aufzubrechen. Der Reiseführer berichtete süffisant, dass der Name Villahermosa („die schöne Stadt&#8220;) alles andere als der Wahrheit entspräche. Naja, der Ort ist keine Perle Lateinamerikas. Aber wir wollen die Stadt auf keinen Fall schlecht reden, schließlich gibt es dort den sehenswerten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parque-Museo_La_Venta">Museumspark La Venta</a>.</p>
<figure id="attachment_1912" aria-describedby="caption-attachment-1912" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1912" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-1024x683.jpg" alt="Die Stele des Königs" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1912" class="wp-caption-text">Die Stele des Königs</figcaption></figure>
<p>Dieser Park ist die angeblich beste Gelegenheit, archäologische Funde des Volkes der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olmeken">Olmeken</a> zu Gesicht zu bekommen. Die Olmeken waren die erste bedeutende Hochkultur Mexikos zwischen 1500 und 400 vor Christus. Sie haben damit in vielen Bereichen den Grundstein für spätere Kulturen gelegt. Ihnen wird die erste Errichtung von Tempelpyramiden und das Ballspiel, sowie eine Schrift und Kalenderrechnung zugeschrieben. Vieles bleibt aber leider im Unklaren, gerade was ihre Gesellschaftsstruktur, ethische Vorstellungen und Religion anbetrifft. Was man weiß ist, dass sie gekonnt riesige vulkanische Gesteinsblöcke bearbeiten und transportieren konnten.</p>
<figure id="attachment_1956" aria-describedby="caption-attachment-1956" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1956" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-1024x683.jpg" alt="Die sogenannte junge Göttin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1956" class="wp-caption-text">Die sogenannte junge Göttin</figcaption></figure>
<h2>Monumentale Werke der Olmeken</h2>
<p>Sich wiederholende Motive sind gewaltige Köpfe mit teils negroiden (Lippen und Nase), teils asiatischen Zügen (mandelförmige Augen), die vermutlich wichtige Persönlichkeiten, z.B. Herrscher oder Krieger portraitierten. Die riesigen ca. 1,50 Meter großen Häupter ohne dazugehörigen Körper, Kolossalköpfe genannt, wirken teilweise erstaunlich lebendig. Häufig sieht man die Darstellung von höhlenartigen Strukturen, aus denen Menschen ans Licht gelangen. Diese werden als symbolische Darstellung des Mysteriums der Geburt gedeutet. Es tauchen auch immer wieder katzenähnliche Gravuren und Skulpturen auf, entweder als realistisches oder abstraktes Motiv oder als Bildnis einer zoomorphen Figur, also mit einer Mischung aus felinen und menschlichen Zügen. In diesem Zusammenhang vermutet man die Verehrung einer Jaguar-Gottheit.</p>
<figure id="attachment_1914" aria-describedby="caption-attachment-1914" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1914" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-1024x683.jpg" alt="Triumphaler Altar der Olmeken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1914" class="wp-caption-text">Triumphaler Altar der Olmeken mit Darstellung einer Höhle und stilisiertem felinem Gesicht am Rande der Platte</figcaption></figure>
<p>Ein Großteil der Fundstücke im Museumspark steht nicht in einem klassischen Museum präsentiert, sondern in einem großen Park, umgeben von üppiger Vegetation. Die Exponate sind in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_Venta_(Mexiko)">La Venta</a> gefunden worden, etwas 120km von Villahermosa entfernt. Sie wurden in den Park gebracht, um nicht durch Ölexploration zerstört zu werden.</p>
<figure id="attachment_1913" aria-describedby="caption-attachment-1913" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1913" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-1024x683.jpg" alt="Einer der 4 erhaltenen Kolossalköpfe in La Venta" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1913" class="wp-caption-text">Einer der vier erhaltenen Kolossalköpfe von La Venta</figcaption></figure>
<h2>Der Zoo</h2>
<p>Neben den archäologischen Ausstellungsstücken gab es auch einen Zoo, der erfreulich große Gehege und erstaunlich vielfältige, vor allem einheimische Tiere präsentierte. Unter anderem sahen wir viele bunte Vögel, Affen, Schlangen und Pekaris. Auch außerhalb der Umfriedungen bewegten sich einige ansässige Spezies, so z.B. wilde Brüllaffen und neugierige Coatis. Wir hatten Glück, die verschiedenen Katzenarten waren unerwartet aktiv. Wir sahen gelbe Jaguare, einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tigerkatze">Tigrillo</a>, ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ozelot">Ozelot</a> und einen schwarzen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jaguar">Jaguar</a>, der durch sein Gehege schlich und sich lautstark äußerte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/--vwgf8Ho-Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Beim Mittagessen schlossen wir außerdem ungewollt enge Bekanntschaft mit den frei umherlaufenden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Coati">Coatis</a>. Sie sind mit den Waschbären verwandt und nicht gerade scheu. Am Ende tauften wir sie Chaotis <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Lvhc5BOG0wQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Vier Tage in Sydney</title>
		<link>https://wittmann-tours.de/4-tage-in-sydney/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 17:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Harbour Bridge]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Pie]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen waren wir viel gefahren, Australien ist schon richtig groß ;). Die Strecke von Mon Repos nach Sydney betrug gut 1300km entlang einer sehr sehenswerten Küste. In Sydney angekommen, haben wir uns zuerst unseres Auto entledigt (Thank you Hans!). Sydney erkundeten wir zu Fuß, mit der Bahn und per Schiff. Wo alles &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/4-tage-in-sydney/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Vier Tage in Sydney“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen waren wir viel gefahren, Australien ist schon richtig groß ;). Die Strecke von Mon Repos nach Sydney betrug gut 1300km entlang einer sehr sehenswerten Küste. In Sydney angekommen, haben wir uns zuerst unseres Auto entledigt (Thank you Hans!). Sydney erkundeten wir zu Fuß, mit der Bahn und per Schiff.</p>
<figure id="attachment_1546" aria-describedby="caption-attachment-1546" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-124259-5006-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1546" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-124259-5006-1-1024x683.jpg" alt="Die Skyline von Sydney" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-124259-5006-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-124259-5006-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-124259-5006-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-124259-5006-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1546" class="wp-caption-text">Die Skyline von Sydney</figcaption></figure>
<p><span id="more-1556"></span></p>
<h2>Wo alles begann</h2>
<p>Am ersten Morgen besuchten wir den Botanischen Garten. Dort hatten wir uns zu einer Aborigine-Führung angemeldet. Unsere Führerin mit heller Haut und roten Haaren stellte sich als Ureinwohnerin vor. Wir waren sehr erstaunt, da wir in ihr niemals eine Aborigine erkannt hätten. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde eine gängige Vorstellung widerlegt &#8211; Reisen bildet :).</p>
<p>Auf der Tour stellte sie uns viele Pflanzen samt traditionellen Verwendungsmöglichkeiten und einige (aus unserer Sicht) australische Kuriositäten vor. In Australien gibt es zum Beispiel Grasbäume. Sie wachsen extrem langsam und sehen für unsere europäischen Augen sehr ungewöhnlich aus.</p>
<figure id="attachment_1548" aria-describedby="caption-attachment-1548" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-100238-4966-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1548" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-100238-4966-1-1024x683.jpg" alt="Gras auf Baum, ein Grasbaum" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-100238-4966-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-100238-4966-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-100238-4966-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-100238-4966-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1548" class="wp-caption-text">Grasbüschel mit Stamm, ein Grasbaum</figcaption></figure>
<p>Außerdem erfuhren wir, dass Kapitän Arthur Phillip ziemlich genau an diesem Platz am 26. Januar 1788 mit der First Fleet an Land gegangen war, laut offizieller australischer Zeitrechnung der Beginn der Besiedlung. Die Sichtweise der Aborigines auf dieses Datum ist ganz anders. Das gilt sowohl für den Botanischen Garten in Sydney im Kleinen als auch für ganz Australien allgemein. Dort, wo heute der Park ist, war früher ein besonderer Ort, an dem Initiationsriten durchgeführt wurden. Auch die Veränderung des Landes durch Bebauung sahen die Ureinwohner als störenden Eingriff in die Natur. Für wenige Momente wirkte unsere nette Führerin sehr ärgerlich &#8211; und wir wurden zum ersten Mal Zeugen eines tiefen Konfliktes in der australischen Gesellschaft.</p>
<figure id="attachment_1547" aria-describedby="caption-attachment-1547" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-130617-3971-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1547" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-130617-3971-1-1024x683.jpg" alt="Im Botanischen Garten, unweit der Anlegestelle der First Fleet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-130617-3971-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-130617-3971-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-130617-3971-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-130617-3971-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1547" class="wp-caption-text">Im Botanischen Garten, unweit der Anlegestelle der First Fleet</figcaption></figure>
<p>Der Moment verflog schnell und die Führung endete mit der Verkostung von traditionell zubereitetem Bush-Brot (&#8222;Damper&#8220;). Das war allerdings nur ein leckeres Häppchen. Für unser richtiges Mittagessen mussten wir noch ein bisschen Laufen.</p>
<h2>Harry weckt den Tiger in Dir</h2>
<p>Unser Ziel war <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Harry's_Cafe_de_Wheels">Harry&#8217;s Cafe de Wheels</a>, ein ehemaliger Food Truck in Kings Cross am Hafen, der auf über 70 Jahre Tradition zurückblicken kann und mittlerweile eine fest installierte Bude ist. Im Laufe der Jahre wurde das Cafe de Wheels eine Institution und viele Stars und Sternchen waren hier zu Gast. Hier reihten wir uns gerne ein ;).</p>
<figure id="attachment_1549" aria-describedby="caption-attachment-1549" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-110658-4978-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1549" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-110658-4978-1-1024x683.jpg" alt="Die Speisekarte des Harry's Cafe de Wheels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-110658-4978-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-110658-4978-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-110658-4978-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-110658-4978-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1549" class="wp-caption-text">Die Speisekarte des Harry&#8217;s Cafe de Wheels</figcaption></figure>
<p>Die Spezialität des Hauses ist der „Tiger“, eine herzhafte Fleischpastete nach Wahl, die mit Kartoffelpüree und mushy peas bedeckt wird. In das breiige Topping wird eine Mulde gedrückt und diese mit Soße aufgefüllt. Als Beilage gab es Pommes Frites und Cola. Eigentlich das ideale Katerfrühstück nach einer durchzechten Nacht, aber ebenso gut ein kulinarisches Commonwealth Highlight zur Mittagszeit!</p>
<figure id="attachment_1550" aria-describedby="caption-attachment-1550" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-111653-4980-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1550" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-111653-4980-1-1024x683.jpg" alt="Der Tiger: Pie, Kartoffel- und Erbsenbrei mit Soße, dazu Pommes Frites und Cola" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-111653-4980-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-111653-4980-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-111653-4980-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-111653-4980-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1550" class="wp-caption-text">Der „Tiger&#8220;: Pie, Kartoffel- und Erbsenbrei mit Soße, dazu Pommes Frites und Cola</figcaption></figure>
<h2>Das sensationelle Sydney-Panorama</h2>
<p>Vieles, was wir über Brisbane geschrieben haben, trifft auch auf Sydney zu, allerdings ist hier alles etwas größer. Mit 4 Millionen Einwohnern ist Sydney die größte Stadt Australiens und doppelt so groß wie Brisbane. In den Parks gibt es außergewöhnliche Vögel (z.B. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gelbhaubenkakadu">Gelbhaubenkakadus</a>), die Namen der Straßen und Plätze sind sehr britisch und es gibt viele englisch anmutende, prachtvolle Gebäude. Insgesamt macht die Metropole einen schicken und selbstbewußten Eindruck. Das Besondere an Syndey ist jedoch seine Lage, seine Lage und nochmal seine Lage.</p>
<figure id="attachment_1551" aria-describedby="caption-attachment-1551" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180114-100115-4068-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1551" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180114-100115-4068-1-1024x683.jpg" alt="Die koloniale Sydney Town Hall und moderne Hochhäuser" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180114-100115-4068-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180114-100115-4068-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180114-100115-4068-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180114-100115-4068-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1551" class="wp-caption-text">Die koloniale Sydney Town Hall und moderne Hochhäuser</figcaption></figure>
<p>Die Mündung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parramatta_River">Parramatta River</a> bildet den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Port_Jackson">Port Jackson</a>, Sydneys riesigen natürlichen Hafen mit zahlreichen Nebenbuchten. An vielen Punkten in der Stadt hat man einen herrlichen Blick aufs Wasser und das gibt einem ein Gefühl der Weite, so dass man sich zwischen den Wolkenkratzern nicht so eingeengt vorkommt. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sydney_Harbour_Bridge">Harbour Bridge</a> (von den Einwohnern Syndeys liebevoll „Coat Hanger“ genannt) überspannt Port Jackson, verbindet das Nord- und das Südufer und bildet einen Fixpunkt der Skyline. Vom Aussichtspunkt auf einem der Brückenpfeiler bietet sich eine wundervoller Ausblick.</p>
<figure id="attachment_1552" aria-describedby="caption-attachment-1552" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-144815-3998-Pano-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1552" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-144815-3998-Pano-1-1024x454.jpg" alt="Sydney-Panorama, aufgenommen vom Pylon Lookout auf der Harbor Bridge" width="525" height="233" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-144815-3998-Pano-1-1024x454.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-144815-3998-Pano-1-300x133.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-144815-3998-Pano-1-768x341.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180112-144815-3998-Pano-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1552" class="wp-caption-text">Sydney-Panorama, aufgenommen vom Pylon Lookout auf der Harbour Bridge</figcaption></figure>
<h2>Ausflug nach Manley</h2>
<p>An einem anderen Tag fuhren wir nach Manly, um dort den sog. North Head auf einer Wanderung zu umrunden, den nördlichen Ausläufer des Landes an der Hafeneinfahrt. Zum Startpunkt brachte uns eine Linienfähre, die am Circular Quay ablegte, direkt zwischen Opernhaus und Harbour Bridge. Entsprechend atemberaubend war der Blick, vor allem am Anfang der Fahrt.</p>
<figure id="attachment_1553" aria-describedby="caption-attachment-1553" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-095030-4021-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1553" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-095030-4021-1-1024x576.jpg" alt="Opernhaus und Harbor Bridge" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-095030-4021-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-095030-4021-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-095030-4021-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-095030-4021-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1553" class="wp-caption-text">Opernhaus und Harbour Bridge</figcaption></figure>
<p>In Manly angekommen, begannen wir unsere Wanderung. Das Thermometer zeigte bestimmt schon 30 Grad &#8211; warm aber kein Vergleich zu den extremen Temperaturen der vorherigen Tage, über die selbst die <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/IMG-1443-crop.jpg">Lippische Landeszeitung</a> berichtet hatte. (Zu dem Zeitpunkt befanden wir uns noch weiter im Norden Australiens, wo es nicht ganz so heiß war.)</p>
<p>Unser Weg führte über einige Strände, durch einen trotz der Trockenheit erstaunlich grünen kleinen Wald, über einen professionell angelegten langen Boardwalk durch buschbestandene Vegetation mit interessanten Pflanzen. Eine Sehenswürdigkeit auf dem Weg war der Dritte Quarantäne Friedhof.</p>
<figure id="attachment_1554" aria-describedby="caption-attachment-1554" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-121433-4043-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1554" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-121433-4043-1-1024x683.jpg" alt="Der dritte Quarantäne Friedhof" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-121433-4043-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-121433-4043-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-121433-4043-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-121433-4043-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1554" class="wp-caption-text">Der dritte Quarantäne Friedhof</figcaption></figure>
<p>Die nahegelege <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quarantine_Station_North_Head">Quarantänestation</a> diente dazu, erkrankte Passagiere einlaufender Schiffe abzusondern, um die Ausbreitung von Infektionserkrankungen in der Bevölkerung zu verhindern. Der Friedhof war relativ klein. Dennoch berichtete eine Informationstafel von einem archäelogischen Forschungsprojekt rund um den Friedhof. Immer wieder erlebten wir in Australien, wie die relativ kurze Geschichte seit der Kolonialisierung als wichtiges Kulturgut angesehen wird.</p>
<figure id="attachment_1555" aria-describedby="caption-attachment-1555" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-131623-4045-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1555" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-131623-4045-1-1024x576.jpg" alt="Blick vom North Head auf die Skyline von Sydney" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-131623-4045-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-131623-4045-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-131623-4045-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-131623-4045-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1555" class="wp-caption-text">Blick vom North Head auf die Skyline von Sydney</figcaption></figure>
<p>Von der Spitze des North Head bot sich ein wunderschöner Blick auf die Bucht von Sydney und die Skyline in der Ferne. Kapitän Phillip hatte sich damals einen ausgesprochen schönen Platz zum Landen ausgesucht! Auf dem Weg zurück wanderten wir zunächst durch struppige, mannshohe Vegetation bis wir schließlich den kurzen Abstieg erreichen, der zur idyllischen geschützten kleinen Bucht des Shelly Beach führte. Endlich konnten wir uns in den erfrischenden Fluten des Pazifik abkühlen.</p>
<figure id="attachment_1557" aria-describedby="caption-attachment-1557" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-144512-4060-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1557" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-144512-4060-1-1024x576.jpg" alt="Angekommen am Manly Beach" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-144512-4060-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-144512-4060-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-144512-4060-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180113-144512-4060-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1557" class="wp-caption-text">Angekommen am Shelly Beach</figcaption></figure>
<h2>Der Zoo von Sydney</h2>
<p>Unseren letzten Tag in Sydney verbrachten wir im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Taronga_Zoo">Taronga Zoo</a>, um mehr über die ungewöhnliche australische Tierwelt zu erfahren. Der Zoologische Garten ist wunderschön auf einer Halbinsel der Bucht von Sydney gelegen, so dass einige Tiere, vor allem die Giraffen mit ihren langen Hälsen, einen Panoramablick über Sydney genießen können.</p>
<figure id="attachment_1558" aria-describedby="caption-attachment-1558" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-104726-5112-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1558" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-104726-5112-1-1024x683.jpg" alt="Zoo mit Aussicht, besonders für die Giraffen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-104726-5112-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-104726-5112-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-104726-5112-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-104726-5112-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1558" class="wp-caption-text">Zoo mit Aussicht, besonders für die Giraffen</figcaption></figure>
<p>Besonders interessierten uns natürlich diejenigen einheimischen Tiere, die wir vermutlich in freier Wildbahn nicht sehen würden. Beim Betrachten der giftigen Spinnen im Terrarium hofften wir sehr, dass uns ein Wiedersehen ohne trennende Glasscheibe erspart bleiben würde.</p>
<p>Einer unserer Favoriten war das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schnabeltier">Platypus (Schnabeltier)</a>. Es ist eines der extrem seltenen eierlegenden Säugetiere, 40 bis 50 Zentimeter lang. Es schwamm ziemlich agil nach Nahrung schnäbelnd durch sein halbdunkles Aquarium und sah wirklich putzig aus. Als englische Zoologen die ersten Exemplare in die Heimat schickten, bezweifelte die europäische Fachwelt die Echtheit des Tieres. So unwahrscheinlich erschien die Existenz eines solchen Lebewesens, dass es eher glaubhaft schien, die „Beweisstücke“ seien aus Teilen verschiedener Spezies zusammengenäht worden.</p>
<figure id="attachment_1559" aria-describedby="caption-attachment-1559" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0992-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1559" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0992-1-1024x768.jpg" alt="Das Platypus ist selbst im Zoo unfotografierbar, statt dessen: Platypus Wasser" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0992-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0992-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0992-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0992-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1559" class="wp-caption-text">Das Platypus ist selbst im Zoo unfotografierbar, statt dessen: Platypus Wasser</figcaption></figure>
<p>Der Taronga Zoo war sehr sehenswert. Die Lemuren haben unsere Vorfreude auf Madagaskar im August gesteigert, und wir haben einige weitere typisch australische Tiere gesehen: Einige Arten nachtaktiver Nager (alles Beuteltiere, die sich hüpfend fortbewegen), ca. schweinchengroße, pelzige Wombats, dynamische Echidnas und den prächtigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leierschw%C3%A4nze">Leierschwanz-Vogel</a>. Am späten Nachmittag wurden sogar die Kängurus und Wallabys aktiv.</p>
<figure id="attachment_1560" aria-describedby="caption-attachment-1560" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-124445-4179-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1560" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-124445-4179-1-1024x683.jpg" alt="Das Wallabie: Ein hüpfendes Wollknäul" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-124445-4179-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-124445-4179-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-124445-4179-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180115-124445-4179-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1560" class="wp-caption-text">Das Wallaby: Ein hüpfendes Wollknäuel</figcaption></figure>
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