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	<title>Urwald Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Urwald Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Im Dschungel von Chan Chich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 00:01:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich wohl zeigen würden?</p>
<figure id="attachment_2027" aria-describedby="caption-attachment-2027" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2027" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-1024x683.jpg" alt="Blick auf Chan Chich von oben: Link unser Bungalow, rechts der Gemeinschaftsbereich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2027" class="wp-caption-text">Blick auf Chan Chich von oben: Links unser Bungalow, rechts Restaurant und Bar</figcaption></figure>
<p><span id="more-2042"></span></p>
<h2>Auf Ruinen der Maya gebaut</h2>
<p>Die Lodge befindet sich in einem riesigen geschützten Waldgebiet nahe der Grenze zu Guatemala. Vor einigen hundert Jahren befand sich dort eine Maya-Siedlung. Daher leitet sich auch der Name des Hotels her: „Chan Chich“ heißt „kleiner Vogel“ in der Sprache der Maya. Heute sind im Dschungel und um die Unterkunftsbungalows herum einige Hügel zu sehen, unter denen sich nicht freigelegte Bauwerke der Maya befinden. Die Lodge wurde also auf dem zentralen Platz der früheren Ortschaft errichtet. Was sich zunächst erstaunlich anhört, ist gar nicht so ungewöhnlich, schließlich waren die Maya ein Volk von mehreren Millionen Menschen.</p>
<figure id="attachment_2028" aria-describedby="caption-attachment-2028" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2028" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-1024x683.jpg" alt="Unter dem dichten Blätterdach des Dschungels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2028" class="wp-caption-text">Das dichte Blätterdach des Dschungels filtert das Sonnenlicht.</figcaption></figure>
<p>Der Bau der Lodge ist aufgrund der archäologischen Stätte sicher reichlich kontrovers, aber die Begründung liegt darin, dass schon einige der historischen Gebäude durch Plünderer mittels Schächten eröffnet und Funde entwendet worden waren. (Ein interessanter Hintergrundartikel zu illegalen Grabungen ist kürzlich auf <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/maya-archaeologie-in-guatemala-auf-der-spur-der-raubgraeber-a-1210456.html">spiegel.de</a> erschienen.) Das Hotel an diesem Ort soll weitere solche sogenannte Mondschein-Archäologen abschrecken. Bei unseren Wanderungen um die Lodge herum besuchten wir auch einige der überwucherten Gebäude und konnten durch die Tunnel der Plünderer einen Blick in die ausgeraubten Grabkammern werfen. Die archäologische Stätte hatte allerdings nicht annähernd so viel Interessantes zu bieten wie die rekonstruierten Städte der Maya, die wir in <a href="http://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya/">Mexiko</a> besucht hatten.</p>
<figure id="attachment_2029" aria-describedby="caption-attachment-2029" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2029" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-1024x683.jpg" alt="Auf Wanderschaft im Dschungel, ganz natürlich, mit einem Stück Holz!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2029" class="wp-caption-text">Auf Wanderschaft im Dschungel: ganz natürlich, mit einem Stück Holz in der Hand!</figcaption></figure>
<h2>Die frühere Nutzung des Waldes</h2>
<p>Nach den Maya kamen Baumfäller und Chicleros in dieses Gebiet. Tropenholz war (und ist heute noch) eine der wichtigsten Einnahmequellen von Belize. So wurde der Wald früher selektiv abgeholzt, d.h. die Edelhölzer wurden geschlagen und abtransportiert, meistens über die Flüsse. Heute ist der Wald damit eigentlich ein Sekundärwald, aber er mutet wie ein echter Dschungel an, da er schon 30 Jahre unter Schutz steht, nur die echten Baumriesen fehlen.</p>
<figure id="attachment_2030" aria-describedby="caption-attachment-2030" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2030" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-1024x683.jpg" alt="Nur wenige wirklich hohe Bäume standen im Wald" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2030" class="wp-caption-text">Nur wenige wirklich hohe Bäume stehen im Wald.</figcaption></figure>
<p>Als Chicleros wurden Männer bezeichnet, die den Urwald auf der Suche nach Gummibäumen durchstreiften und den wertvollen Rohstoff abzapften. Auf dem Gelände von Chan Chich befand sich einst ein Chiclero-Camp und daher gibt es auch heute noch viele schöne Wege zum Wandern durch den Dschungel. Die Chicleros hingegen sind mittlerweile arbeitslos, da die Kautschukproduktion heute auf großen Plantagen in Asien betrieben wird.</p>
<figure id="attachment_2031" aria-describedby="caption-attachment-2031" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2031" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein Gummibaum mit seinen Narben (auch viele Jahre später)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2031" class="wp-caption-text">Ein Gummibaum mit seinen Narben (auch viele Jahre später noch)</figcaption></figure>
<p>Mitte der 1980er Jahre kaufte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Barry_Bowen">Barry Bowen</a>, einer der reichsten Männer Belizes, der als Abfüller für Coca Cola ein Vermögen gemacht hatte, das große Gebiet des Dschungels rund um die heutige Lodge und teilte es auf. Ein Areal des Landes wurde zu einer Farm (&#8222;Gallon Jug&#8220;), wo heute Getreide, Mais und Kaffee angebaut werden. Außerdem betreibt der Hof Weidewirtschaft mit Rindern. Der größte Teil der Fläche hingegen wurde unter Schutz gestellt und die Chan Chich-Lodge gebaut.</p>
<figure id="attachment_2032" aria-describedby="caption-attachment-2032" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2032" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-1024x683.jpg" alt="Die Farm Gallon Jug, sogar reiten konnten wir dort" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2032" class="wp-caption-text">Die Gallon Jug-Farm, wir konnten dort sogar reiten gehen. Mona auf Luna, die gerne schneller unterwegs gewesen wäre.</figcaption></figure>
<h2>Heute sehr luxuriös</h2>
<p>Die heutige Lodge hat keine Ähnlichkeit mehr mit dem ursprünglichen Chiclero-Camp. Wir bewohnten unseren eigenen luxuriösen Bungalow mit einem großzügigen Doppelzimmer, einem voll ausgestatteten Bad und mit Strom, Licht und eigenem Kühlschrank rund um die Uhr, kein Vergleich mit unserem Dschungel-Trekking in <a href="http://wittmann-tours.de/dschungel-trekking-in-chi-phat/">Kambodscha</a>! Dabei war die bescheidene Hütte trotzdem rundum offen, Glasscheiben gab es nicht. Stattdessen waren Insektengitter und Holzjalousien in den Fenstern befestigt. So hörten wir Tag und Nacht die unterschiedlichen Geräusche des Dschungels: Laut zirpende Zikaden, zwitschernde exotische Vögel, krächzende Papageien, brüllende Affen, quakende Frösche…</p>
<figure id="attachment_2033" aria-describedby="caption-attachment-2033" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2033" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-1024x683.jpg" alt="Unser &quot;bescheidener&quot; Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2033" class="wp-caption-text">Unser &#8222;bescheidener&#8220; Bungalow</figcaption></figure>
<p>Allein schon auf dem Gelände der Lodge sahen wir viele interessante Tiere und das aufmerksame und extrem sachkundige Personal machte uns auf einiges aufmerksam. So befand sich eines morgens eine Mini-Boa direkt neben dem Restaurant oder ein sogenannter <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Squirrel_cuckoo">Squirrel Cuckoo</a> saß wenige Meter von uns entfernt in einem Baum. Außerdem war ein Specht im Garten dabei, eine Nisthöhle in einen Stamm zu hämmern.</p>
<figure id="attachment_2034" aria-describedby="caption-attachment-2034" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2034" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-1024x683.jpg" alt="Auf den Foto erscheint sie größer als in Wirklichkeit, die Mini-Boa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2034" class="wp-caption-text">Auf dem Foto erscheint sie größer als in Wirklichkeit: die Mini-Boa.</figcaption></figure>
<h2>Den Moskitos zum Fraß</h2>
<p>Um mehr Tiere zu entdecken, unternahmen wir jeden Tag mindestens eine Wanderung auf dem umfangreichen Wegenetz rund um die Lodge. Obwohl wir vor Aufbruch das gute 40%-DEET-Spray großzügig verwendeten, wurden wir unterwegs immer wieder von den Moskitos traktiert. Anscheinend war ihnen nicht bekannt, dass DEET ein hochwirksames Insektengift ist ;). Sobald wir anhielten, um Bäume oder Tiere zu betrachten, fielen sie sofort über uns her, stachen uns sogar durch die Kleidung und summten penetrant um unsere Ohren.</p>
<figure id="attachment_2035" aria-describedby="caption-attachment-2035" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2035" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-683x1024.jpg" alt="Der Dschungel, das Zuhause der Moskitos" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2035" class="wp-caption-text">Pfad im Dschungel, die Moskitos warteten schon auf arglose Wanderer.</figcaption></figure>
<p>Eine typische Handbewegung war das Wedeln mit den Händen zum Verscheuchen der aufdringlichen Blutsauger. Trotzdem erwischten sie uns immer wieder. Lange Kleidung war also unabdingbar, obwohl bei den Temperaturen tagsüber T-Shirt und kurze Hose sehr angenehm gewesen wären.</p>
<h2>Unterwegs im Dschungel</h2>
<p>Neben den vielen lästigen Insekten begegneten wir auch einigen sympathischeren Tieren, obwohl es nicht leicht war, sie zu sichten. Die Vegetation war dicht und beim Wandern machten wir natürlich Geräusche, die die Fauna verscheuchen konnten. Wesentlich leichter ließen sich Pflanzen und Bäume betrachten. Der Dschungel unterschied sich deutlich von dem in Kambodscha. Wir sahen unter anderem Gummibäume und verschiedene Arten von Palmen, allen voran die riesigen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Attalea_cohune">Cohune Palmen</a>. Letztere befanden sich in großer Zahl in der Umgebung der Lodge, da die Maya die Samen zur Ölherstellung zu verwenden pflegten.</p>
<figure id="attachment_2036" aria-describedby="caption-attachment-2036" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2036" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-1024x683.jpg" alt="Gigantische Cohune Palmen sahen wir öfter im Dschungel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2036" class="wp-caption-text">Viele riesige Cohune Palmen standen in der Nähe der Lodge im Dschungel.</figcaption></figure>
<p>Fast jeden Tag konnten wir Familien von Affen hoch oben in den Bäumen beobachten. Dabei galt auch hier wieder, dass wir sie zunächst hörten und dann vielleicht auch sahen. Sie verrieten sich entweder durch das Rascheln der Blätter und Zweige, dadurch, dass sie Reste von Früchten, die sie verspeisten, fallen ließen oder durch ihre Lautäußerungen (im Fall der Brüllaffen nicht zu überhören). Sehr agil waren die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klammeraffen">Klammeraffen</a> (Spider Monkeys), die sich mit allen Vieren und ihrem Schwanz, den sie wie eine zusätzliche Greifhand einsetzen können, spielend leicht durch die Wipfel bewegten.</p>
<figure id="attachment_2037" aria-describedby="caption-attachment-2037" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2037" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-1024x683.jpg" alt="Klammeraffe und Klammeräffchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2037" class="wp-caption-text">Klammeraffe und Klammeräffchen</figcaption></figure>
<p>Außerdem sahen wir Eichhörnchen und natürlich viele Vögel. Der definitiv größte war der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Guan_(bird)">Guan</a>, der ein bisschen wie ein großer Truthahn aussieht, aber erstaunlich behände durch den Wald fliegen kann und gerne &#8211; erstaunlich schwierig zu entdecken &#8211; auf dickeren Ästen ausharrt.</p>
<figure id="attachment_2038" aria-describedby="caption-attachment-2038" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2038" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-1024x683.jpg" alt="Ein Crested Guan im Flug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2038" class="wp-caption-text">Ein Crested Guan im Flug</figcaption></figure>
<h2>Pirschfahrten zum Sonnenaufgang</h2>
<p>Neben den Wanderungen im Wald unternahmen wir einige Pirschfahrten mit einem Führer, immer auf der Suche nach Vögeln und Säugern. Da die lieben Tierchen rücksichtsloserweise früh aktiv werden, ging es morgens zum Sonnenaufgang los. Wir fuhren meistens durch den Wald bis zur Farm, wo es offeneres Gelände gab und damit bessere Möglichkeiten für Sichtungen. Immer wenn wir, meistens jedoch unser Guide, etwas Interessantes entdeckten, hielten wir an. Jeden Tag sahen wir Rehe und verschiedene, teilweise kunterbunte Vögel.</p>
<figure id="attachment_2045" aria-describedby="caption-attachment-2045" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2045" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-1024x683.jpg" alt="Ein Chan Chich Bamby (White Tailed Deer) im Morgenlicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2045" class="wp-caption-text">Ein Chan Chich-Bambi (White Tailed Deer) im Morgenlicht</figcaption></figure>
<p>Wenn es auch für wilde Katzen keine Garantie gab, so waren doch regelmäßig viele interessante Vögel zu sehen. Nicht umsonst ist Chan Chich unter Birdern (Vogelbeobachtern) sehr beliebt. Eine engagierte US-amerikanische Gruppe lief immer professionell ausgestattet mit gewaltigen Ferngläsern und Scopes herum. Ganz so entschlossen waren wir nicht, aber wir konnten uns trotzdem sehr für die bunten Tukane, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montezumastirnvogel">Oropéndolas</a> mit ihren kuriosen hängenden Nestern, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannen">Flycatcher</a> mit den langen Schwänzen, die bunten Spechte und die grünen krächzenden Papageien begeistern.</p>
<figure id="attachment_2046" aria-describedby="caption-attachment-2046" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2046" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-1024x683.jpg" alt="Ein farbenprächtiger Keel-billed Toucan" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2046" class="wp-caption-text">Ein farbenprächtiger Keel-billed Toucan</figcaption></figure>
<h2>Pirschfahrten bei Nacht</h2>
<p>Eine ganz andere Perspektive bot sich bei den Nachtfahrten, die mit einem Kleinlaster durchgeführt wurden. Auf der Ladefläche waren Bänke aufgeschraubt, so dass die Gäste und ein Guide dort Platz fanden. Gegen den Scheinwerfer unseres Führers erschienen unsere Taschenlampen wie schwache Funzeln. Und so folgten unsere Blicke meistens dem Scheinwerferlicht von links nach rechts, von oben nach unten, immer durch das Laub der Bäume und über den Boden streifend auf Suche nach interessanten Lebewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/-L9MYBWsBKU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Eigentlich war es erstaunlich, dass wir überhaupt Tiere entdeckten. Die Strategie ist, nicht nach den Silhouetten der Körper zu suchen, sondern nach dem Widerschein des Lichts in den Augen Ausschau zu halten. Nachts zeigte sich ein ganz anderes Spektrum der Fauna: vor allem nachtaktive Vögel, wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pauraque">Common Pauraque</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chachalaca">Chachalacas</a> und ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Northern_potoo">Northern Potoo</a>. Außerdem sahen wir prächtige Eulen wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schleiereule">Schleiereulen</a> (Barn Owl) oder die Vermiculated Screech-Owl (s. Foto unten). Nur die scheuen Katzen blieben leider in ihren Verstecken.</p>
<figure id="attachment_2047" aria-describedby="caption-attachment-2047" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2047" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-1024x683.jpg" alt="Vermiculated Screech-Owl" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2047" class="wp-caption-text">Vermiculated Screech-Owl</figcaption></figure>
<h2>Die Kolibris von Chan Chich</h2>
<p>Tagsüber kamen verschiedene Arten von Kolibris ab dem späten Vormittag zu den Futterstationen, die rund um das zentrale Restaurant aufgehängt waren. Die Vögelchen waren ein konstanter Quell der Freude für uns, wie sie sich in die Sträucher setzten und immer wieder zu den Feeding Stations summten, dicht über unsere Köpfen brausten, sich zuweilen aber auch gegenseitig mit den Schnäbeln traktierten. Das Licht der Sonne brachte das bunt schimmernde Gefieder zum Leuchten und verwandelte die kleinen Kreaturen in fliegende Edelsteine.</p>
<figure id="attachment_2039" aria-describedby="caption-attachment-2039" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2039" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-1024x683.jpg" alt="White-Necked Jacobin (male)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2039" class="wp-caption-text">White-Necked Jacobin (male)</figcaption></figure>
<p>Wie könnte man dieses bunte Treiben wohl einfangen? Schließlich sind die kleinen Vögelchen unglaublich schnell und agil… Da kam mir eine Idee: Wäre es nicht schön, die Kolibris aus direkter Nähe zu filmen? Der &#8222;Aufbau&#8220; war etwas kniffelig, aber schließlich hing die Kamera direkt an einem der Feeder. Zunächst waren die Kolibris eher zurückhaltend, aber nach ca. 10 Minuten lockte der Zuckersaft dann doch zu sehr. Im Video seht ihr ein (oder mehrere?) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/White-necked_jacobin">White-necked Jacobin</a>-Männchen.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/1gmw-fndnxM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Paddeln mit Brüllaffen</h2>
<p>An einem Nachmittag fuhren wir zur nahegelegenen Laguna Verde (die grüne Lagune), um dort Kanu zu fahren. Vielleicht würden wir ein paar Krokodile, bestimmt aber den Sonnenuntergang sehen. Wir paddelten eine Runde um den See, aber die Krokos waren anscheinend abgetaucht oder hatten sich in für uns unzugängliche Bereiche zurückgezogen. Dafür übernahmen die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCllaffen">Brüllaffen</a> (Howler Monkeys) lautstark die Bühne.</p>
<figure id="attachment_2040" aria-describedby="caption-attachment-2040" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2040" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf der Laguna Verde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2040" class="wp-caption-text">Auf der Laguna Verde</figcaption></figure>
<p>Auf der entgegengesetzten Seite des Sees fingen sie zu brüllen an, viel anders lässt es sich wirklich nicht beschreiben, da es alles andere als melodisch ist. Es hört sich an wie eine Mischung aus dem Hollywood-Löwen, einem heiser knurrenden und bellenden Hund und einem lauten Keuchen. Am liebsten hätten wir ihnen ein paar Hustenbonbons angeboten ;). Es dauerte gut 15 Minuten, bis wir quer über den See gepaddelt waren, aber die Affen waren sehr ausdauernd. Sie brüllten immer noch aus voller Kehle und wir konnten sie in den Baumwipfeln beobachten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/PM-Hus7nzcg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Leider bekamen wir bis zum Ende keine wilden Katzen zu Gesicht und ganz so viel Luxus hätte es gar nicht sein müssen, aber die Lage und Umgebung der Lodge waren wirklich wunderschön. Unsere Führer waren Spitzenklasse und dadurch haben wir wesentlich mehr interessante Tiere gesehen, als wir selbst entdeckt hätten. Außerdem haben wir einen ganz anderen Eindruck vom Dschungel bekommen als zuvor in anderen Ländern. So verließen wir Chan Chich um einige schöne Erfahrungen und viele, viele Mückenstiche reicher, die uns noch eine ganze Weile an unseren Aufenthalt dort erinnern sollten.</p>
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		<title>Dschungel-Trekking in Chi Phat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 20:35:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Chi Phat]]></category>
		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Trekking]]></category>
		<category><![CDATA[Urwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem eher kulturlastigen Programm in Phnom Penh, Angkor und Battambang freuten wir uns darauf, auch die Natur Kambodschas kennenzulernen. Wir fuhren ins Kardamom-Gebirge und besuchten das Öko-Tourismus-Projekt in Chi Phat, welches wie Phnom Tamao von Wildlife Alliance unterstützt wird. Dort unternahmen wir ein 3-tägiges Dschungel-Trekking. Allein das Wort Dschungel riecht schon nach Abenteuer und &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem eher kulturlastigen Programm in Phnom Penh, <a href="http://wittmann-tours.de/die-tempel-von-angkor/">Angkor</a> und Battambang freuten wir uns darauf, auch die Natur Kambodschas kennenzulernen. Wir fuhren ins Kardamom-Gebirge und besuchten das Öko-Tourismus-Projekt in <a href="http://www.chi-phat.org/">Chi Phat</a>, welches wie <a href="http://wittmann-tours.de/kuscheln-mit-elefanten-im-phnom-tamao/">Phnom Tamao</a> von <a href="https://www.wildlifealliance.org/">Wildlife Alliance</a> unterstützt wird. Dort unternahmen wir ein 3-tägiges Dschungel-Trekking. Allein das Wort Dschungel riecht schon nach Abenteuer und wir sollten nicht enttäuscht werden.</p>
<figure id="attachment_1361" aria-describedby="caption-attachment-1361" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-143258-3996-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1361" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-143258-3996-1-1024x683.jpg" alt="Der Dschungel von Chi Phat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-143258-3996-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-143258-3996-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-143258-3996-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-143258-3996-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1361" class="wp-caption-text">Der Dschungel bei Chi Phat</figcaption></figure>
<p><span id="more-1355"></span></p>
<h2>Von Phnom Penh in den Dschungel</h2>
<p>Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer. Wie empfohlen hatten wir eine Busverbindung nach Koh Kong gebucht und zeigten dem Busfahrer auf der Karte Andoung Teuk, wo wir aussteigen mussten. Zum Glück kannte er den Ort. Anscheinend waren wir nicht die Ersten, die dorthin wollten. Fünf Stunden dauerte die Fahrt mit dem Möchtegern-Rennfahrer. Wir waren also sehr erleichtert, endlich kurz vor der Brücke des Phipot-Flusses aussteigen zu dürfen.</p>
<figure id="attachment_1362" aria-describedby="caption-attachment-1362" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-123513-3813-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1362" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-123513-3813-1-1024x683.jpg" alt="Mittagshitze in Andoung Teuk, links das Wartehäuschen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-123513-3813-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-123513-3813-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-123513-3813-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-123513-3813-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1362" class="wp-caption-text">Mittagshitze in Andoung Teuk, links das Wartehäuschen</figcaption></figure>
<p>Dort gab es nicht viel mehr als ein kleines Hüttchen, die Bushaltestelle, wo die Zeit stillzustehen schien. Auf der Landstraße war fast kein Verkehr, und in der brütenden Mittagshitze regte sich auch sonst nichts. In der Bushaltestelle warteten noch einige weitere Touristen und mehrere Einheimische, von denen wir uns nicht sicher waren, ob sie irgendwo hin wollten oder ob sie einfach dort waren. Eine ältere Dame verkaufte Snacks und Erfrischungen.</p>
<p>Dankbar nahmen wir im Schatten Platz. Das Boot nach Chi Phat sollte fahren, sobald die beiden noch fehlenden Reisenden eingetroffen sein würden. So warteten wir auf eine sehr angenehme Art und Weise, die Hütte strahlte eine unbeschreibliche Ruhe aus: Niemand wusste, wie lange es dauern würde, keiner schien etwas vorzuhaben, die Hitze erdrückte jegliche Ambitionen, den Schatten verlassen zu wollen, aber fühlten wir gut aufgehoben dort.</p>
<h2>Willkommen in Chi Phat</h2>
<p>Gut 45 Minuten später kamen in der Tat die beiden weiteren Gäste an. Wir trugen unsere Rucksäcke zum Boot und fuhren flussaufwärts in Richtung Chi Phat. Unterwegs sahen wir trotz knatterndem Außenborder sogar einige Vögel, anfangs in den Mangroven, später in den Bäumen und Sträuchern am Flussufer. In Chi Phat angekommen bezogen wir einen sehr gemütlichen Bungalow, den ein Lehrer des Dorfes auf seinem Grundstück für Gäste gebaut hatte.</p>
<figure id="attachment_1363" aria-describedby="caption-attachment-1363" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-160557-3820-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1363" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-160557-3820-1-1024x683.jpg" alt="Unser gemütlicher Bungalow in Chi Phat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-160557-3820-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-160557-3820-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-160557-3820-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171212-160557-3820-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1363" class="wp-caption-text">Unser gemütlicher Bungalow in Chi Phat</figcaption></figure>
<p>Nach dem Abendessen nahmen wir unsere Ausrüstung in Empfang: Einen Rucksack, eine Hängematte mit integriertem Moskitonetz und eine Decke. Drei Liter Wasser und ein Frühstückspaket würden wir am Morgen bekommen. Außerdem sollten wir mitnehmen, was wir im Dschungel bräuchten, z.B. Waschzeug, Handtuch, Sonnen- und Insektenschutz. Beim Einpacken nach dem Abendessen versuchten wir uns vorzustellen, was notwendig sein würde. In Anbetracht der Tatsache, dass im Bungalow bereits Scharen von Insekten die Lichtquellen umschwärmten, Mona bei uns im Bad schon mit einem Frosch engere Bekanntschaft geschlossen hatte und es die nächsten beiden Abende keinen Strom geben würde, fragen wir uns, ob wir uns das wirklich gut überlegt hätten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; aber es gab kein zurück mehr. Am kommenden Morgen sollte es um 5:30 Uhr losgehen.</p>
<figure id="attachment_1364" aria-describedby="caption-attachment-1364" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171215-204236-2972-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1364" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171215-204236-2972-1-1024x683.jpg" alt="Unser Mitbewohner: Ein Frosch im Bad" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171215-204236-2972-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171215-204236-2972-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171215-204236-2972-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171215-204236-2972-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1364" class="wp-caption-text">Unser Mitbewohner: Ein Frosch im Bad</figcaption></figure>
<h2>Mit dem Boot in die Wildnis</h2>
<p>Morgens vor der Abfahrt trafen wir unsere beiden Begleiter, unseren Guide Mao und den Koch (&#8222;Forest Cook&#8220;) Kirn, beide junge Männer um die 30 Jahre. Die ersten 2 Stunden fuhren wir motorgetrieben im Boot, erst ein Stückchen den Phipot flussabwärts und dann flussaufwärts in einem Seitenarm. Gut 15 Minuten nachdem wir abgelegt hatten, tauchten wir in dichte Nebenbänke ein. Blätter trieben auf der Wasseroberfläche und immer wenn es windstill war, lag ein leicht modriger Geruch in der Luft. Die Sonne brauchte gut eine Stunde, um den Nebel aufzulösen. Bis dahin war es erstaunlich frisch auf dem Boot.</p>
<figure id="attachment_1365" aria-describedby="caption-attachment-1365" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-062550-3874-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1365" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-062550-3874-1-1024x683.jpg" alt="Morgennebel auf dem Phipot-Fluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-062550-3874-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-062550-3874-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-062550-3874-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-062550-3874-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1365" class="wp-caption-text">Morgennebel auf dem Phipot-Fluss</figcaption></figure>
<p>Gegen 8 Uhr wechselten wir vom Motorboot in je ein Ruderboot. Bei geringerer Lärmentwicklung hätten wir vielleicht die Möglichkeit, ein paar Tiere zu beobachten.</p>
<figure id="attachment_1366" aria-describedby="caption-attachment-1366" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-081240-3960-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1366" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-081240-3960-1-1024x683.jpg" alt="Tierbeobachtung vom Ruderboot aus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-081240-3960-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-081240-3960-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-081240-3960-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-081240-3960-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1366" class="wp-caption-text">Tierbeobachtung vom Ruderboot aus</figcaption></figure>
<p>In der Tat turnten ein paar Eichhörnchen, rotbraune und  größere schwarze, durch die Bäume. Außerdem sahen wir einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nashornv%C3%B6gel">Nashornvogel</a>, grüne Papageien und einige andere schwer bestimmbare Vögel, die den Tag begrüßten.</p>
<figure id="attachment_1367" aria-describedby="caption-attachment-1367" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-082806-2899-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1367" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-082806-2899-1-1024x683.jpg" alt="Ein schwarzes Dschungelhörnchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-082806-2899-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-082806-2899-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-082806-2899-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-082806-2899-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1367" class="wp-caption-text">Ein schwarzes Dschungelhörnchen</figcaption></figure>
<h2>Zu Fuß durch den Dschungel</h2>
<p>Nach gut 45 Minuten legten wir an. Ab jetzt ging es zu Fuß weiter. Mao führte unsere Vierergruppe, in der linken Hand einen Stock und in der rechten eine Art Machete. Diese verwendet er, um immer wieder den Weg freizumachen. Er kürzte Äste und Gräser. Wurzeln, die vorwitzig über den  Pfad verliefen und zu Stolperfallen werden konnten, durchtrennte er mit seinem Universalwerkzeug.</p>
<figure id="attachment_1368" aria-describedby="caption-attachment-1368" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-095322-4029-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1368" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-095322-4029-1-1024x683.jpg" alt="Mao und seine Machete machen den Weg frei" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-095322-4029-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-095322-4029-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-095322-4029-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-095322-4029-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1368" class="wp-caption-text">Mao und seine Machete machen den Weg frei</figcaption></figure>
<p>Trotz noch moderater Temperaturen im Schatten der Bäume dauerte es nicht mal 20 Minuten, bis wir komplett durchgeschwitzt waren. Das Gute daran war, dass die Kleidung uns auf diese Weise angenehm kühlte. Unterwegs hielten  wir immer wieder an, da Mao uns interessante Flora und Fauna zeigte: Giftige Pilze, gigantische Spinnen und Heilpflanzen.</p>
<figure id="attachment_1369" aria-describedby="caption-attachment-1369" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-095909-2905-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1369" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-095909-2905-1-1024x683.jpg" alt="Mit den Beinen ist die Spinne ungefähr so groß wie Eure Hand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-095909-2905-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-095909-2905-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-095909-2905-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-095909-2905-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1369" class="wp-caption-text">Mit den Beinen ist diese Spinne ungefähr so groß wie Eure Hand</figcaption></figure>
<p>Bei der ersten richtigen Pause bemerkte Mona, dass sich an ihrem Knöchel ein kleiner Blutegel befand. Diese possierlichen Tiere stehen wirklich aufgerichtet auf den Wegen und warten auf eine Nahrungsquelle. Auf Maos Anraten durften wir ausprobieren, dass unser DEET-haltiges Insektenspray, wie auf der Dose angegeben, auch wunderbar gegen solche Blutsauger half. Ein ordentlicher Sprühstoß und der Egel ließ los, krümmte sich und regte sich nicht mehr.</p>
<p>Der Höhepunkt des Morgens waren die Gibbons, deren Gesang wir zunächst in der Ferne hörten (Eine Klangprobe findet ihr ganz unten im Artikel). Je weiter wir gingen, desto deutlicher vernahmen wir ihre Rufe und dann hatte Mao sie hoch oben in den Bäumen erspäht: Ein schwarzes Männchen und ein helles Weibchen mit einem jungen Äffchen. Behände schwangen sie sich durch die Bäume, bis sie nach einiger Zeit verschwanden.</p>
<figure id="attachment_1370" aria-describedby="caption-attachment-1370" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-092920-2545-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1370" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-092920-2545-1-1024x683.jpg" alt="Ein Kappengibbon, im Dschungel haben wir sie zwar gesehen, aber für ein Foto hat es nicht gereicht. Dieses Bild stammt aus dem Tierpark bei Kbal Spean." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-092920-2545-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-092920-2545-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-092920-2545-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-092920-2545-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1370" class="wp-caption-text">Ein weiblicher Kappengibbon. Im Dschungel haben wir sie zwar gesehen, aber für ein Foto hat es nicht gereicht. Dieses Bild stammt aus dem Angkor Center for Conservation of Biodiversity (ACCB) bei Kbal Spean.</figcaption></figure>
<h2>Früher Holz und Jagd, heute Öko-Tourismus</h2>
<p>Die Wege, auf denen wir gingen, werden heute in erster Linie für den Tourismus genutzt. Früher dienten sie dem Transport von Holz, oder Jäger bewegten sich auf ihnen. Der Wald von Chi Phat ist seit ca. 15 Jahren geschützt. Das erklärt, warum er zwar wie ein Primärwald wirkt, alte Bäume jedoch fehlen.</p>
<figure id="attachment_1371" aria-describedby="caption-attachment-1371" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-075804-4015-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1371" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-075804-4015-1-1024x683.jpg" alt="Dichter Dschungel ohne Baumriesen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-075804-4015-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-075804-4015-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-075804-4015-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-075804-4015-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1371" class="wp-caption-text">Dichter Dschungel, jedoch ohne Baumriesen</figcaption></figure>
<p>Auch unsere beiden Begleiter waren früher noch mit ihren Vätern im Dschungel unterwegs gewesen, um zu jagen. Daher kannten die beiden den Regenwald wie ihre Westentasche und konnten uns ständig etwas Neues zeigen. Wenn man zum Beispiel die gut 10 cm dicken Äste einer bestimmten Pflanze mit der Machete entfernt und aufhackt, so kann man das darin enthaltene Wasser wie aus einem Gefäß trinken &#8211; erstaunlich! Heute sind die Beiden überzeugte Umwelt- und Tierschützer, da sie erkannt haben, dass ein intakter Wald für sie wertvoller ist als ein zerstörter.</p>
<figure id="attachment_1372" aria-describedby="caption-attachment-1372" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-091736-2526-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1372 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-091736-2526-1-1024x683.jpg" alt="Ein Hornbill, ebenfalls ein Gastfoto aus dem Tierpark bei Kbal Spean. Die Hornbills fliegen in freier Wildbahn über dem Blätterdach, und oft hört man nur die charakteristischen Fluggeräusche." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-091736-2526-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-091736-2526-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-091736-2526-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171207-091736-2526-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1372" class="wp-caption-text">Ein Nashornvogel, ebenfalls ein Gastfoto aus dem ACCB bei Kbal Spean. Diese großen Vögel fliegen in freier Wildbahn oberhalb des Blätterdaches, so daß man oft nur die charakteristischen Fluggeräusche hört.</figcaption></figure>
<p>Die Mittagspause verbrachten wir an einem kleinen Fluss. In einem tieferen Becken des Stromes konnte man sich wunderbar im kühlen Wasser erfrischen. Es gab dort viele Schmetterlinge in allen erdenklichen Farben und Größen, kleine Zitronenfalter, orangefarbene, neongrün leuchtende, blau oder gelb gemusterte. Sie fühlten sich anscheinend von unseren Rucksäcken angezogen und ließen sich gerne darauf nieder. Einige landeten sogar auf unseren Armen und Händen und schienen den salzigen Schweiß aufzusaugen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1373" aria-describedby="caption-attachment-1373" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-113129-3971-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1373" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-113129-3971-1-1024x683.jpg" alt="Kamera mit Schmetterlingseffekt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-113129-3971-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-113129-3971-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-113129-3971-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-113129-3971-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1373" class="wp-caption-text">Kamera mit Schmetterlingseffekt</figcaption></figure>
<h2>Im Dschungel-Camp</h2>
<p>Gegen 15 Uhr erreichten wir unser Nachtlager: eine Lichtung mit überdachten, auf Stelzen stehenden Plattformen, wo wir unsere Hängematten aufhängen konnten. Außerdem gab es Bänke und einen Tisch, die aus dünnen runden Holzstecken gebaut waren, und ein wenig einladendes Klohäuschen. Außerdem plätscherte ein kleiner Fluss in direkter Nachbarschaft, in dem wir Staub und Schweiß des Tages abwaschen konnten.</p>
<figure id="attachment_1374" aria-describedby="caption-attachment-1374" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-145208-3997-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1374 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-145208-3997-1-1024x683.jpg" alt="Das Dschungel-Camp am ersten Tag" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-145208-3997-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-145208-3997-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-145208-3997-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-145208-3997-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1374" class="wp-caption-text">Das Dschungel-Camp am ersten Tag</figcaption></figure>
<p>Pünktlich nachmittags um 16 Uhr machte der Regenwald seinem Namen alle Ehre. Erst fielen einige wenige dicke Tropfen, die auf das Wellblechdach unserer Unterkunft klopften. Kurze Zeit später regnete es in Strömen, vielleicht eine Stunde lang.</p>
<figure id="attachment_1375" aria-describedby="caption-attachment-1375" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-064623-4011-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1375" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-064623-4011-1-1024x683.jpg" alt="Idyllische Badestelle" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-064623-4011-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-064623-4011-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-064623-4011-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-064623-4011-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1375" class="wp-caption-text">Idyllische Badestelle</figcaption></figure>
<p>Abends gingen die Tage schnell zu Ende. Der Sonnenuntergang fand gegen 17:45 Uhr statt und spätestens um 18:15 Uhr war es dunkel. Kirn servierte das Abendessen entsprechend früh, um bei der Zubereitung das Tageslicht noch ausnutzen zu können. Nach dem Essen war es dunkel, nur der Schein unserer Stirnlampen erhellte das Camp. Der Dschungel jedoch ging nicht Schlafen. Ganz im Gegenteil, mit einsetzender Dunkelheit startete das Konzert der Zikaden, und auch viele andere Tiere wurden aktiv.</p>
<figure id="attachment_1376" aria-describedby="caption-attachment-1376" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-174043-4052-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1376" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-174043-4052-1-1024x683.jpg" alt="Die Stirnlampen waren die einzigen Lichtquellen nach Sonnenuntergang" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-174043-4052-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-174043-4052-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-174043-4052-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-174043-4052-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1376" class="wp-caption-text">Die Stirnlampen waren die einzigen Lichtquellen nach Sonnenuntergang</figcaption></figure>
<h2>Die Nacht im dunklen Wald</h2>
<p>Eine Überraschung präsentierte uns Mao mit Hilfe unserer Stirnlampen. Leuchtete man auf den Boden, so sah man an vielen Stellen glänzende Punkte verteilt. Bei genauem Hinsehen entpuppten sie sich nicht als Reflexionen von Regentropfen, sondern von Augen, und sie waren überall. Sie gehörten zu kleinen Spinnen, die überall auf Beute lauerten, für uns allerdings harmlos waren. Trotzdem sind geschlossene Schuhe sehr zu empfehlen ;).</p>
<figure id="attachment_1377" aria-describedby="caption-attachment-1377" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-192250-4070-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1377" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-192250-4070-1-1024x683.jpg" alt="Funkelnde Augen in der Nacht: Solche Spinnen saßen überall auf dem Boden" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-192250-4070-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-192250-4070-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-192250-4070-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-192250-4070-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1377" class="wp-caption-text">Funkelnde Augen in der Nacht: Solche Spinnen saßen überall auf dem Boden</figcaption></figure>
<p>Aufdringlicher waren die fliegenden Insekten, Mücken, Falter und Motten. Sie alle fanden die wenigen Lichter unwiderstehlich. So war der einzige Ort, an dem wir ungestört lesen konnten, unsere Hängematte mit dem Moskitonetz. Hübsch dagegen waren einige Glühwürmchen, die uns am zweiten Abend umschwebten.</p>
<figure id="attachment_1378" aria-describedby="caption-attachment-1378" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-190307-4001-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1378" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-190307-4001-1-1024x683.jpg" alt="Hängematte mit Moskitonetz" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-190307-4001-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-190307-4001-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-190307-4001-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171213-190307-4001-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1378" class="wp-caption-text">Hängematte mit Moskitonetz</figcaption></figure>
<p>Spätestens um 21 Uhr waren alle Lampen aus und unsere Äuglein zugefallen. Die Hängematte war erstaunlich bequem :). Für uns beide war es eine neue Erfahrung, eine Nacht in der Hängematte zu verbringen. Nach dem Regen und durch die hohe Luftfeuchtigkeit wurde es im Laufe der Nacht erstaunlich kühl, so dass unsere Decken uns gute Dienste leisteten.</p>
<p>Die Morgendämmerung setzte ab 5:30 Uhr ein und Sonnenaufgang war gegen 6 Uhr. Auch die Geräuschkulisse des Dschungels veränderte sich wieder. Das Konzert der Zikaden verstummte und die Vögel fingen an zu singen (manche ziemlich laut). So brauchten wir keinen Wecker, um für das Frühstück um 7 Uhr bereit zu sein.</p>
<figure id="attachment_1379" aria-describedby="caption-attachment-1379" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-071330-2939-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1379" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-071330-2939-1-1024x683.jpg" alt="Gut getarnte Spinne" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-071330-2939-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-071330-2939-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-071330-2939-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-071330-2939-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1379" class="wp-caption-text">Gut getarnte Spinne</figcaption></figure>
<h2>Das Mikroklima im Regenwald</h2>
<p>Insgesamt war das Klima im Dschungel feucht. Morgens gab es eine Art Morgennebel, als hätte der Wald während der Nacht die ganze Luftfeuchtigkeit aufgesogen und würde sie zu Beginn des Tages wieder abgeben. Während unserer Tage im Dschungel schloss sich der Kreislauf abends durch kräftige Regenfälle, obwohl offiziell Trockenzeit war. Klamotten, die über Nacht draußen gehangen hatten (d.h. außerhalb der Hängematte) waren morgens nicht nur klamm, sondern eher feucht.</p>
<p>Tagsüber wurde es im Dschungel nicht sehr heiß, da es fast überall schattig war, trotzdem erreichten die Temperaturen bestimmt 30 Grad. Der Wald konnte die Luftfeuchtigkeit halten und es war sehr schwül, so dass wir beim Wandern schnell wieder ins Schwitzen gerieten. Oder anders ausgedrückt: So richtig trocken war unsere Kleidung fast nie. Das machte bei der Wärme jedoch nichts aus.</p>
<figure id="attachment_1380" aria-describedby="caption-attachment-1380" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-102228-4031-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1380" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-102228-4031-1-1024x683.jpg" alt="Dschungel-Fluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-102228-4031-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-102228-4031-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-102228-4031-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-102228-4031-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1380" class="wp-caption-text">Dschungel-Fluss</figcaption></figure>
<p>Am zweiten Tag verließen wir den Wald auf ein paar Abschnitten. Wir besuchten ein Wasserloch (wo wir hätten Tiere beobachten können, wenn sie zum Trinken gekommen wären) und wanderten über eine Grasebene und durch eine Bananen-Plantage. Dort spürten wir den Unterschied im Klima im Vergleich zum Regenwald sofort: Die Luft war trockener, es war mindestens 3 Grad heißer, und die Sonne brannte vom Himmel.</p>
<figure id="attachment_1381" aria-describedby="caption-attachment-1381" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-092518-4023-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1381" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-092518-4023-1-1024x683.jpg" alt="Außerhalb des Waldes war es sofort wesentlich heißer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-092518-4023-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-092518-4023-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-092518-4023-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-092518-4023-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1381" class="wp-caption-text">Außerhalb des Waldes war es sofort wesentlich heißer.</figcaption></figure>
<h2>Der Dschungel war ein Erlebnis</h2>
<p>Der Regenwald ist ein einmaliges Ökosystem, das wir 3 Tage lange hautnah mit allen Sinnen erleben durften. Erstaunlicherweise hörten wir im Dschungel fast mehr als wir sahen. Durch den Wettlauf der Pflanzen nach einem Platz an der Sonne ist der Wald extrem dicht, zuweilen fast schon zweidimensional, da die Begrenzung des Weges eine fast undurchdringliche Vegetationsmauer ist. Regnet es tagsüber ein wenig, so tröpfelt es oben in den Blättern, aber unten am Boden kommen keine Tropfen an. Wenn ein großer Vogel, z.B. ein Nashornvogel über uns flog, hörten wir zuerst sein typisches Flügelschlagen. Mit etwas Glück sahen wir ihn auch durch das Blätterdach, manchmal in der Sonne auch sein schwarz-weißes Federkleid. Auch von den Affen haben wir wesentlich mehr gehört als gesehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ZaWCfYBAR_g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Das Wandern in der feuchten Wärme war anstrengend. Dennoch genossen wir die grüne Wildnis, die einsamen Schlafplätze, die wildromantischen Badestellen, die Begegnungen mit den Affen und Vögeln und die Geräusche des Waldes. Trotzdem waren wir nach 3 Tagen froh, wieder unseren Bungalow beziehen zu dürfen, wo wir Solarstrom und aus dem Wasserhahn fließendes Nass hatten, das Bad mit unserem Frosch teilten und die Geckos sich um die Dezimierung der Moskitos verdient machten.</p>
<figure id="attachment_1382" aria-describedby="caption-attachment-1382" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-120222-2951-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1382" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-120222-2951-1-1024x683.jpg" alt="Der hübscheste Gecko in Chi Phat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-120222-2951-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-120222-2951-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-120222-2951-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/01/CW-20171214-120222-2951-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1382" class="wp-caption-text">Der hübscheste Gecko in Chi Phat</figcaption></figure>
<p>Chi Phat ist ein sehr interessantes und anscheinend erfolgreiches Öko-Tourismus-Projekt. Hier sind aus manchen Jägern Tierschützer geworden und eine ganze Dorfgemeinschaft profitiert von den Einnahmen, nicht nur einige wenige Unternehmer. Wir wünschen den freundlichen Bewohnern von Chi Phat, dass sie auch in Zukunft ihre kostbarste Ressource, den Wald und die Tiere, schützen können.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/dschungel-trekking-in-chi-phat/">Dschungel-Trekking in Chi Phat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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