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	<title>Sicherheit - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Sicherheit - Wittmann Tours</title>
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		<title>Erta Ale, Rauchender Berg und Tor zur Hölle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 00:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Erta Ale ist ein aktiver Vulkan, ein sehr aktiver Vulkan, einer der wenigen Vulkane weltweit, in dem es einen permanent offenen Lavasee gibt. Nach reiflicher Überlegung wollten wir das Abenteuer wagen, den Erta Ale zu besteigen und in das &#8222;Tor zur Hölle&#8220; zu blicken, wie er von den Einheimischen genannt wird. Sicherheitsbedenken Als wir &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erta Ale ist ein aktiver Vulkan, ein sehr aktiver Vulkan, einer der wenigen Vulkane weltweit, in dem es einen permanent offenen Lavasee gibt. Nach reiflicher Überlegung wollten wir das Abenteuer wagen, den Erta Ale zu besteigen und in das &#8222;Tor zur Hölle&#8220; zu blicken, wie er von den Einheimischen genannt wird.</p>
<figure id="attachment_4293" aria-describedby="caption-attachment-4293" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-4293" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1-1024x683.jpg" alt="In der Caldera des Erta Ale: Der Dampf wird vom Lavasee angeleuchtet." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-223543-5903-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4293" class="wp-caption-text">In der Caldera des Erta Ale: Der Dampf wird vom Lavasee angeleuchtet.</figcaption></figure>
<p><span id="more-4316"></span></p>
<h2>Sicherheitsbedenken</h2>
<p>Als wir den Abschnitt über den Erta Ale im Reiseführer genauer lasen, kamen uns Zweifel, ob es wirklich eine gute Idee wäre, dort hinzufahren. In der Vergangenheit war es gelegentlich zu (tödlichen) Zwischenfällen gekommen, nicht wegen der Aktivität des Vulkans, sondern durch Überfälle mit Schusswaffengebrauch. Der letzte Vorfall hatte sich im <a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/aethiopien-deutscher-tourist-bei-ueberfall-getoetet-a-1181912.html">Dezember 2017</a> ereignet. Zu dem Zeitpunkt als wir unsere Route in Äthiopien planten (im August 2018), war also noch nicht einmal ein Jahr seither vergangen. Eine entsprechende Sicherheitswarnung (aber keine Reisewarnung) stand (und steht (Stand März 2020)) auch auf den Seiten des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/aethiopien-node/aethiopiensicherheit/209504">Auswärtigen Amtes</a>.</p>
<figure id="attachment_4294" aria-describedby="caption-attachment-4294" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4294" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1-1024x683.jpg" alt="Vulkanische Landschaft in der Danalik-Wüste auf dem Weg zur Erta Ale." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-121351-2639-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4294" class="wp-caption-text">Vulkanische Landschaft in der Danalik-Wüste auf dem Weg zur Erta Ale.</figcaption></figure>
<p>Nach eingehender Überlegung und einem Mailwechsel mit unserer Reiseagentur entschieden wir uns dennoch, den Erta Ale zu besuchen. Bei dem Vorfall 2017 war wohl viel Unvernunft im Spiel gewesen und wir würden durch (vorgeschriebene) Sicherheitskräfte begleitet werden. Allein die Tatsache, dass unser deutscher Reiseveranstalter diesen Programmpunkt ruhigen Gewissens empfahl, war für uns in Zeiten einer allgemeinen Übervorsichtigkeit ein besänftigendes Signal. Außerdem hatten sich die Spannungen im Grenzgebiet zu Eritrea zwischenzeitlich gelegt.</p>
<p>Um es vorwegzunehmen: Wir erlebten keine Sicherheitsprobleme (im Sinne von bewaffneten Überfällen etc.) am Erta Ale. Einige andere Besuchergruppen befanden sich gleichzeitig mit uns auf dem Berg, so dass wir uns auch durch die Herde geschützt fühlten. Nicht zuletzt habt Ihr keine Berichte über uns in der Presse gelesen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Seit Dezember 2017 gab es keine weiteren Zwischenfälle am Erta Ale, was aber nicht bedeutet, dass unser Ausflug zum &#8222;Tor zur Hölle&#8220;  ein reiner Sonntagsspaziergang war.</p>
<h2>Stationen auf dem Weg zum Erta Ale</h2>
<p>Der Fahrtag fing gut an. Die ersten 150km legten wir zügig auf erstaunlich guten Straßen zurück. Wir gelangten wieder in die Danakil-Wüste hinab, das Thermometer stieg (diesmal allerdings nicht über 40°C) und die Landschaft wandelte sich zu einer vulkanischen Ebene. Links und rechts des Asphaltbandes zogen Lavafelder vorbei, auf denen sich nur wenige verdorrte Grasbüschel halten konnten.</p>
<p>Die Mittagspause verbrachten wir im rudimentären Lager eines Straßenbauprojekts. Der Bauherr war ein chinesisches Unternehmen, die Bauarbeiter Äthiopier. Die Verhältnisse waren katastrophal, es gab keine (für uns zugänglichen) sanitären Einrichtungen. Die Männer, die am Sonntag offensichtlich frei hatten, saßen oder lagen im Schatten vor den aufgeheizten Wellblechbaracken auf dem steinigen Boden. Sie vergnügten sich damit, bunte Limonaden zu trinken und Chips zu kauen. Plastikabfall flog überall herum und der Wind spielte Müllabfuhr, indem er die leeren Tüten und Flaschen im Lavafeld verteilte.</p>
<figure id="attachment_4295" aria-describedby="caption-attachment-4295" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4295" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658-1024x683.jpg" alt="Desolate Zustände im Lager der Straßenbauarbeiter" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-125814-2658.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4295" class="wp-caption-text">Desolate Zustände im Lager der Straßenbauarbeiter</figcaption></figure>
<p>Von dort aus fuhren wir über eine staubige Sandpiste zum Dorf Kusrawad, weil Maru mit den einheimischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afar_(Volk)">Afar</a> Details für unsere Expedition zum Erta Ale absprechen musste. Auch die Siedlung machte auf uns einen trostlosen Eindruck. Die Stabilität der Hütten aus Wellblech und Holzstangen erschien uns nicht sehr vertrauenerweckend. Das Umfeld mit Müll und diversen Tonnen, die in der Gegend herumlagen, weckte auch nicht gerade Inspirationen. Nur wenige Menschen bewegten sich draußen in der Hitze, lediglich ein paar Ziegen waren unterwegs. Maru empfahl uns, im Auto zu bleiben, es würde nicht lange dauern. Wir stiegen trotzdem aus, um uns in den Schatten einer der Buden zu stellen.</p>
<figure id="attachment_4296" aria-describedby="caption-attachment-4296" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4296" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1-1024x576.jpg" alt="Kusrawad machte auf uns einen deprimierenden Eindruck." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142937-2676-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4296" class="wp-caption-text">Kusrawad machte auf uns einen deprimierenden Eindruck.</figcaption></figure>
<p>Ein paar Kinder und Jugendliche beäugten uns kritisch, kamen aber nicht näher. Es herrschte eine gespannte Atmosphäre. Anderswo auf der Welt hätte unsere Ankunft ein großes Hallo ausgelöst. Die Afar hingegen verhielten sich zurückhaltend und misstrauisch. Vermutlich konnten wir froh sein, dass wir nicht wie früher üblich empfangen worden waren. Noch bis in die 1930er Jahre, so der Reiseführer, wurden männliche Ankömmlinge getötet und deren Hoden als Trophäen betrachtet. Im Vergleich dazu war unser Empfang also geradezu herzlich.</p>
<figure id="attachment_4297" aria-describedby="caption-attachment-4297" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4297 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673-1024x683.jpg" alt="Bis auf ein paar Ziegen hielt sich fast niemand im Freien auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142516-2673.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4297" class="wp-caption-text">Bis auf ein paar Ziegen hielt sich fast niemand im Freien auf.</figcaption></figure>
<h2>Nur Bares ist Wahres</h2>
<p>Insgesamt dauerten die Verhandlungen dann länger als vorgesehen. &#8222;Organisieren&#8220; hieß für Maru im Wesentlichen anscheinend &#8222;Bezahlen&#8220;. Nach einigen Diskussionen, die nicht den Eindruck eines Treffens alter Freunde machten, zählte unser Fahrer und Gefährte die Scheine ab und dicke Bündel wechselten den Besitzer. Zurück im Auto war der sonst so ausgeglichene Maru sichtlich empört ob der Situation. Die Afar würden jedes Mal mehr und mehr Geld verlangen und auch Leistungen berechnen, die nicht von ihnen erbracht wurden. So musste er zum Beispiel für das Mittagessen bezahlen, dass wir vorher im Straßenbaulager eingenommen hatten. Maru erklärte uns, dass er schlechte Erfahrungen mit den Mahlzeiten im Dorf gemacht hätte und die Mittagspause daher vorverlegt hatte, aber blechen musste er trotzdem…</p>
<figure id="attachment_4298" aria-describedby="caption-attachment-4298" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4298 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616-1024x683.jpg" alt="500 Birr bringen einen nicht weit auf dem Weg zum Erta Ale." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_3616.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4298" class="wp-caption-text">500 Birr bringen einen nicht weit auf dem Weg zum Erta Ale.</figcaption></figure>
<p>Wir waren froh, dass wir nicht selbst die Verhandlungen mit den Afar hatten führen müssen. Es wäre sonst wohl ein bodenloses Unterfangen gewesen, denn die Liste der Posten, für die der Reiseveranstalter bezahlen musste, war auch so schon lang genug: Die Dorfältesten kassierten ebenso ihren Anteil wie zwei Polizisten und zwei Militärs (beide zu unserer Bewachung). Ein Road Guide, ein Koch, ein Kochassistent, eine Hütte zum Kochen, Wasser zum Kochen, Matratzen, Lastkamele fürs Gepäck, Unterkunft am Erta Ale etc. fanden ebenfalls Eingang in die lange Rechnung. Wahrscheinlich würden neue Punkte auftauchen, die auch beglichen werden müssten. Die Beträge waren zudem nicht nur für äthiopische Verhältnisse beachtlich. Die Afar nutzen ihre Monopolstellung in Bezug auf die Touren zum Erta Ale schamlos aus.</p>
<figure id="attachment_4299" aria-describedby="caption-attachment-4299" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4299" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672-1024x683.jpg" alt="In Kusrawad halfen die EU und Coopi den Afar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-142501-2672.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4299" class="wp-caption-text">In Kusrawad halfen die EU und Coopi den Afar.</figcaption></figure>
<p>Ob der üppigen Einnahmequelle wunderten wir uns allerdings ein wenig, dass auch ein Schild im Dorf stand, welches auf ein Hilfsprojekt von EU und <a href="https://www.coopi.org/en">Coopi</a> hinwies.</p>
<h2>Die letzten Kilometer</h2>
<p>Vom Dorf aus nahmen wir direkten Kurs auf den Erta Ale. Die Piste war keine eindeutig definierte Fahrbahn, vielmehr handelte es sich um ein verästeltes System aus querfeldein gefahrenen Spuren im sandigen Grund. Wichtig für die Navigation waren dabei nur zwei Parameter: das Ziel am Horizont und der Zustand der Piste auf den sichtbaren Metern voraus. So kreuzten wir über den weichen Wüstenboden, gefolgt von einer gewaltigen Staubwolke.</p>
<figure id="attachment_4300" aria-describedby="caption-attachment-4300" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4300" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754-1024x683.jpg" alt="Querfeldein über die Sandpiste" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-104944-2754.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4300" class="wp-caption-text">Querfeldein über die Sandpiste</figcaption></figure>
<p>Die letzten 12 Kilometer verliefen über die vielleicht forderndste Piste unserer ganzen Weltreise. Sie führte mitten durch ein Lavafeld und sah auf den ersten Blick eigentlich ganz ordentlich aus. Trotzdem lag die Maximalgeschwindigkeit bei 20km/h. Die spitzen Felsen und tiefen Schlaglöcher bewirkten, dass die 12 Kilometer förmlich ein kontinuierliches Ausweichmanöver waren. Erstaunt waren wir, dass die Reifen den harten Kanten des Steins standhielten. Die Karosserie ächzte in den Einsenkungen und Erhebungen und der Wagen setzte einige Male auf. Die braun-schwarze Landschaft um uns herum unter der glühenden Sonne hätte auch in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Regionen_und_Orte_in_Tolkiens_Welt#Mordor">Mordor</a> liegen können. Der Erta Ale, den wir schon rauchend in der Ferne sahen, wirkte bedrohlich wie Mount Doom. Dennoch war unsere Reise trotz allem deutlich bequemer und weniger schicksalhaft als die der Hobbits. Wir planten auch nicht, einen Ring in den Schlot des Vulkans zu werfen ;).</p>
<figure id="attachment_4301" aria-describedby="caption-attachment-4301" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4301" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697-1024x683.jpg" alt="Die vielleicht holperigste Piste unserer Weltreise auf den letzten 12km zum Erta Ale" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153104-2697.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4301" class="wp-caption-text">Die vielleicht holperigste Piste unserer Weltreise auf den letzten 12km zum Erta Ale</figcaption></figure>
<p>Am Ende der Piste erreichten wir einen Parkplatz, auf dem schon einige andere Geländewagen zwischen runden, aus Lavagestein errichteten und mit Zweigen gedeckten Hütten standen. Vor einem frühen Abendessen kontrollierten wir unsere Ausrüstung für den Aufstieg und die bevorstehende Nacht auf dem Vulkan, v.a. die Taschenlampen. Maru kümmerte sich darum, dass unser Gepäck, unsere Matratzen und das Wasser auf die Kamele verladen wurden. Die Sonne ging unter und es kühlte sich allmählich ab. Gegen 18:30 Uhr, schon in völliger Dunkelheit, brachen wir auf.</p>
<figure id="attachment_4302" aria-describedby="caption-attachment-4302" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4302 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706-1024x683.jpg" alt="Verglichen mit den Salztransportkamelen eher leicht beladen, trotzdem sieht das Tier nicht glücklich aus…" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-170749-2706.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4302" class="wp-caption-text">Verglichen mit den Salztransportkamelen eher leicht beladen, trotzdem sieht das Tier nicht glücklich aus…</figcaption></figure>
<h2>Aufstieg im Schein der Stirnlampe</h2>
<p>Der erste Teil des Weges führte durch eine sandige Wüste mit hohem Gras. Wir hatten Schwierigkeiten, mit unseren beiden Afar-Führern mitzuhalten, da das Laufen auf dem weichen Boden etwas anstrengend war. Nebenbei fragten wir uns, wo eigentlich all die Begleiter blieben, für die Maru hatte bezahlen müssen. Unsere Guides waren nicht bewaffnet, aber eigentlich hatten wir auch für zwei Milizen und zwei Polizisten bezahlt&#8230; Vermutlich saßen sie strategisch günstig postiert im Lavafeld, allzeit bereit, uns zu retten, falls irgendwelche Bösewichte auftauchen sollten ;). Oder sie haben sich gedacht, es wäre zu unbequem und jetzt herrschte ja sowieso Frieden mit Eritrea, wir würden also auch alleine zurechtkommen. Umgerechnet auf die verschiedenen Gruppen, die unterwegs waren, hätte sich eine ganze Hundertschaft bewaffneter Afar mit uns auf dem Weg zu Gipfel befinden müssen…</p>
<figure id="attachment_4303" aria-describedby="caption-attachment-4303" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4303 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710-1024x683.jpg" alt="Aufstieg zum Erta Ale in völliger Dunkelheit" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-204216-2710.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4303" class="wp-caption-text">Aufstieg zum Erta Ale in völliger Dunkelheit</figcaption></figure>
<p>Nach etwa 20 Minuten wurde der Weg felsig, dadurch griffiger, aber im Schein der Stirnlampe nicht übersichtlicher. Er führte über unebene Stufen und über Felsen im Lavafeld, Vorsicht war geboten. Unsere Afar-Führer stürmten trotzdem weiter voran, sie kannten den Weg. Anfänglich warteten sie in größeren Zeitabständen, saßen dann auf einem Felsen, kauten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kathstrauch">Kath</a>, tranken etwas aus einer Plastikflasche und unterhielten sich miteinander. Mit uns wechselten sie kein Wort. Später trafen wir nur noch auf einen von beiden.</p>
<p>Glücklicherweise begleitete Maru uns in der Dunkelheit. Der Pfad war einfach zu erkennen und es gab sogar einige Markierungen. Für mehr Licht schaltete ich zusätzlich die Taschenlampe des Smartphones ein, was die Sicht deutlich verbesserte. Bei einer Trinkpause (es war immer noch recht warm), steckte ich es mir hinter den Gürtel. Das funktionierte auch beim Laufen recht gut, so hatte ich immer genug Licht direkt vor mir und, dank der Stirnlampe, auch in Blickrichtung.</p>
<figure id="attachment_4304" aria-describedby="caption-attachment-4304" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4304 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734-1024x683.jpg" alt="Nachgestellte Handyhalterung zum Ausleuchten des Weges" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20200308-220828-9734.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4304" class="wp-caption-text">Nachgestellte Handyhalterung zum Ausleuchten des Weges</figcaption></figure>
<p>Nach knapp 10 km kontinuierlichen Anstiegs (430 Höhenmeter) erreichten wir gegen 21 Uhr das Camp direkt am Gipfel des Erta Ale. Auch hier gab es die gleichen runden und sehr einfachen Steinhütten, von denen wir eine bezogen, d.h. etwas Ballast ablegten. Selbst in der Dunkelheit sahen wir, dass zwischen den Häuschen Müll herumlag. Sanitäre Einrichtungen waren nicht vorhanden.</p>
<h2>Giftige Gase auf dem Erta Ale</h2>
<p>Ohne viel Zeit zu verlieren, machten wir uns auf den Weg zur Hauptattraktion. Unweit des Camps führte eine Art &#8222;Treppe&#8220; aus losen, unebenen Gesteinsbrocken 20 bis 30 Meter hinab in die äußere Caldera, deren Boden mit erstarrtem Magma ausgefüllt war. Der aktive Lavasee befand sich in einem weiteren Sub-Krater.</p>
<figure id="attachment_4305" aria-describedby="caption-attachment-4305" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4305" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map-1024x689.jpg" alt="Ein Satellitenbild von Google Maps: Vom Camp aus stiegen wir in den äußeren Krater, in dem der Lavasee liegt." width="525" height="353" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map-1024x689.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map-300x202.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map-768x516.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map-1536x1033.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Erta-Ale-Map.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4305" class="wp-caption-text">Ein Satellitenbild von Google Maps: Vom Camp aus stiegen wir in den äußeren Krater, in dem der Lavasee liegt.</figcaption></figure>
<p>Unser Weg führte uns über die Lavakruste, welche aus brüchigen Platten erkalteten Magmas mit schroffen Kanten und Hohlräumen (theoretisch bestand die Gefahr einzubrechen) bestand &#8211; alles andere als einfaches Gelände. Unser Afar-&#8222;Guide&#8220; führte uns direkt auf den Krater zu, mitten in eine Rauchwolke hinein. Mehrfach mussten wir zwischen den Lavaplatten in Deckung gehen, da uns heißer, giftiger Dampf entgegenwaberte. Beim Einatmen schmerzte es in der Lunge, die Augen brannten und tränten. Wir duckten uns und warteten, bis die Wolke nicht mehr direkt über uns war, bevor wir weitergehen konnten. Nach mehreren Stopps hatten wir den Rauch stark hustend durchquert, der aufsteigende Qualm versperrte uns allerdings die Sicht in den Vulkan und auf den Lavasee.</p>
<figure id="attachment_4306" aria-describedby="caption-attachment-4306" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4306" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713-1024x683.jpg" alt="Nichts als roter, giftiger Rauch" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-215324-2713.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4306" class="wp-caption-text">Nichts als roter, giftiger Rauch</figcaption></figure>
<p>Aufgrund der schlechten Sicht wollte uns unser &#8222;Führer&#8220; auf die andere Seite der Caldera bringen. Bis heute haben wir nicht verstanden, warum er uns erneut mitten durch die giftige Wolke leitete, die vom Wind nach Nordosten getragen wurde. Wären wir andersherum gegangen, hätten wir die (noch intensiveren) reizenden Schwaden einfach umgehen können… Kräftig hustend hatten wir unser Vertrauen in ihn nun endgültig verloren, weshalb wir, aus unserer Sicht durchaus nachvollziehbar, vom geführten Weg abwichen. Wir zogen uns zurück, um aus dem Qualm hinaus zu gelangen und dann einen deutlich weiteren Bogen zu schlagen.</p>
<h2>Roter Rauch statt Lavasee</h2>
<p>Auf der anderen Seite angekommen blickten wir mit dem Wind im Rücken auf den aufsteigenden, rötlich angeleuchteten Rauch, der manchmal mehr, manchmal weniger stark aus dem Krater waberte. Fasziniert und gespannt beobachteten wir den Qualm, ob er eventuell doch noch den Blick in die Tiefe freigeben würde. Die wechselnde Färbung der Dampfes verriet, dass der Lavasee unten aktiv sein musste.</p>
<figure id="attachment_4400" aria-describedby="caption-attachment-4400" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4400" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1-1024x683.jpg" alt="Manchmal zog sich die Wolke etwas zurück, gab allerdings den Blick auf die brodelnde Lava nicht frei." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-220902-5871-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4400" class="wp-caption-text">Manchmal zog sich die Wolke etwas zurück, gab allerdings den Blick auf die brodelnde Lava nicht frei.</figcaption></figure>
<p>Der Mond war aufgegangen und erleuchtete die unwirkliche schwarze Landschaft um uns herum, doch die Rauchwolke war unnachgiebig und verhüllte den Lavasee hartnäckig. Nach gut einer Stunde am Kraterrand traten wir den Rückzug zu unserem Nachtlager an. Die Nacht sollte kurz genug werden: Um 4 Uhr früh wollten wir einen erneuten Versuch starten, einen Blick auf die kochende Lava zu wagen.</p>
<figure id="attachment_4308" aria-describedby="caption-attachment-4308" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4308 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882-1024x683.jpg" alt="Mondschein über dem Erta Ale" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-221842-5882.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4308" class="wp-caption-text">Mondschein über dem Erta Ale</figcaption></figure>
<p>Die Rechnung der (kurzen) Nachtruhe hatten wir allerdings ohne eine italienische Reisegruppe gemacht, deren Mitglieder lautstark begannen, im Camp zu kochen und Wein auszuschenken. Dies beschnitt unsere ohnehin schon kurze Schlafdauer zusätzlich. Wo waren unsere Afar-Leibwächter, wenn wir sie einmal brauchten?</p>
<h2>Erneuter Versuch am frühen Morgen</h2>
<p>Trotz der lärmenden Italiener fanden wir nach einiger Zeit etwas Schlaf, standen wie geplant um 4 Uhr morgens auf (wobei wir uns keine Mühe gaben, uns leise zu verhalten) und stiegen erneut in den Krater hinab. Diesmal mieden wir die Rauchwolke. Wir beobachteten wieder den rötlichen Dampf, wie er aus der Tiefe aufstieg. Leider hatten wir auch diesmal kein Glück. Der Erta Ale rauchte unentwegt.</p>
<figure id="attachment_4309" aria-describedby="caption-attachment-4309" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4309 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914-1024x683.jpg" alt="Auch am nächsten Morgen hatte sich der Rauch leider nicht verzogen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-051248-5914.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4309" class="wp-caption-text">Auch am nächsten Morgen hatte sich der Rauch leider nicht verzogen.</figcaption></figure>
<p>Je heller es wurde, desto mehr verblasste der Rotschimmer des vulkanischen Qualms. Dafür verfärbte sich der Himmel feurig im Morgenrot. Die Zeit war gekommen, den Rückweg anzutreten. Vor uns lag noch der Abstieg und eine lange Fahrt, außerdem würden die Temperaturen in Kürze wieder ansteigen und den Weg zum Parkplatz deutlich beschwerlicher machen. Leider tauchten in unserem Fall keine Riesenadler auf, um uns bequem vom Mount Doom wieder ins Tal zu bringen ;).</p>
<figure id="attachment_4310" aria-describedby="caption-attachment-4310" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4310" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937-1024x576.jpg" alt="Sonnenaufgang am Kraterrand" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-053129-5937.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4310" class="wp-caption-text">Sonnenaufgang am Kraterrand</figcaption></figure>
<h2>Abstieg vom Erta Ale</h2>
<p>Auf dem Rückweg sahen wir, was die Dunkelheit beim Aufstieg gnädig verborgen hatte. Der Weg war eine einzige Müllkippe. Überall flog Plastik herum und war an manchen Stellen in Höhlungen im Lavagestein gesammelt worden. Auch leere Batterien (vermutlich von den Taschenlampen, die dort regelmäßig verwendet werden) lagen auf dem Pfad. Umso absurder war es, dass Maru auch eine Reinigungs- und Umweltgebühr (450 Birr, also 12,50 Euro) an die Afar hatte bezahlen müssen. &#8222;Leave no Trace&#8220; sieht anders aus…</p>
<figure id="attachment_4311" aria-describedby="caption-attachment-4311" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4311 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735-1024x683.jpg" alt="Eine der zahlreichen Müllhalden am Wegesrand. Ökotourismus sieht anders aus…" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-063224-2735.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4311" class="wp-caption-text">Eine der zahlreichen Müllhalden am Wegesrand. Ökotourismus sieht anders aus…</figcaption></figure>
<p>Der Erta Ale war ein hartes und anspruchsvolles Pflaster, so sehr, dass einer meiner Wanderschuhe auf dem Rückweg anfing, seine Sohle von sich zu strecken. Die äußere Schicht begann, sich abzulösen, wurde aber zum Glück nicht zur Stolperfalle.</p>
<figure id="attachment_4312" aria-describedby="caption-attachment-4312" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4312 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791-1024x683.jpg" alt="Nach dem Abstieg vom Erta Ale in Äthiopien war die Sohle meines Wanderschuhs am Ende…" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-072602-2791.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4312" class="wp-caption-text">Nach dem Abstieg vom Erta Ale in Äthiopien war die Sohle meines Wanderschuhs am Ende…</figcaption></figure>
<p>Um 9:30 Uhr erreichten wir den Parkplatz. Die Temperatur lag schon bei 37 Grad Celsius. Nach einer kurzen Stärkung stiegen wir wieder ins Auto und holperten zurück über die Lavapiste. Auf dem folgenden Abschnitt in der Wüste zog ein Sandsturm auf. Um ihn zu umfahren, mussten wir einen deutlichen Umweg in Kauf nehmen. Lavasee hin oder her, der Ausflug zum Erta Ale war in der Tat ein Abenteuer gewesen.</p>
<h2>Der Rauchende Berg</h2>
<p>Im Nachhinein bedauerten wir es natürlich sehr, dass das &#8222;Tor zur Hölle&#8220; von Qualm verhüllt gewesen war. Der Erta Ale, wörtlich übersetzt &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Erta_Ale">der Rauchende Berg</a>&#8222;, hatte seinem Namen alle Ehre gemacht. Trotz mehrfacher Erkundigungen bekamen wir keine befriedigende Antwort auf unsere Frage, wie denn generell die Chancen stünden, direkt in die kochende Lava zu blicken.</p>
<figure id="attachment_4313" aria-describedby="caption-attachment-4313" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4313 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867-1024x683.jpg" alt="Erta Ale, der Rauchende Berg" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-153750-5867.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4313" class="wp-caption-text">Erta Ale, der Rauchende Berg</figcaption></figure>
<p>Im Vorfeld unserer Äthiopienreise wie auch jetzt bei der Recherche zu diesem Artikel waren/sind verlässliche Informationen über die Aktivität des Erta Ale dünn gesät. Es scheint so, als hätte sich der Lavasee nach einem Ausbruch im Januar 2017 abgesenkt. Trotzdem findet man vereinzelte Videos auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iH-xsAuRCAU">Youtube</a>, auf denen man die brodelnde Lava sehen kann. In der Zwischenzeit hat sich die Situation wohl erneut gewandelt und die <a href="http://www.vulkane.net/blogmobil/?s=Erta+Ale">Aktivität des Lavasees</a> verändert sich wieder. Ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4UkxijRPUHQ">spektakulärer Blick</a> ist wohl auch weiterhin alles andere als garantiert. Aber, wer nicht wagt, der nicht gewinnt?</p>
<h2>Epilog</h2>
<p>Das Folgende hat nichts mit der Enttäuschung zu tun, dass wir den Lavasee nicht gesehen haben. Es soll keine Abrechnung sein, sondern eine im Rahmen der Möglichkeiten objektive Stellungnahme: Die Leistung unserer Afar-&#8222;Führer&#8220; stand in keinerlei Verhältnis zu den Summen, die sie kassiert hatten. Schon beim Aufstieg nahmen sie kaum Notiz von uns, geschweige denn, dass sie sich in irgendeiner Weise um uns bemüht hätten. Einer von ihnen leitete uns direkt in den giftigen Qualm des Vulkans. Eine eigentliche Führung im Sinne von Erläuterungen oder dergleichen fand nicht statt, wir haben auch keinen der Afar ein Wort Englisch reden hören. Ein Glück, dass Maru bei uns war und alles organisiert hat, sonst wären wir aufgeschmissen gewesen. Er begleitete uns auch beim nächtlichen Aufstieg auf den Erta Ale. In solch einem Gelände muss man eher einen falschen Tritt befürchten als den Angriff von Bösewichten.</p>
<figure id="attachment_4314" aria-describedby="caption-attachment-4314" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4314 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748-1024x683.jpg" alt="Am Parkplatz wurde der Müll einfach in die Landschaft geworfen. Den Rest erledigte der Wind." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-090248-2748.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4314" class="wp-caption-text">Am Parkplatz wurde der Müll einfach in die Landschaft geworfen. Den Rest erledigte der Wind.</figcaption></figure>
<p>Letztendlich tauchten keine Bösewichte auf. Das lag aber vermutlich nicht am heldenhaften Schutz der Afar. Dennoch haben sie sich diese &#8222;Sicherheit&#8220; fürstlich entlohnen lassen und dafür keine Gegenleistung erbracht, nicht einmal zum Schein. Wir sahen zwar am Gipfel einige wenige Afar, die Gewehre herumtrugen, die vier bewaffneten Männer jedoch, für die der Reiseveranstalter hatte bezahlen müssen und die uns persönlich hätten begleiten sollen, haben wir nicht getroffen. Eigentlich handelte es sich bei den meisten Zahlungen nur um ein schlecht verbrämtes Wegegeld zum Erta Ale. Müll verunreinigte die Camps, den Weg und die umgebende Landschaft. Die Hütten am Gipfel waren bar jeglicher Ausstattung, es gab keine sanitären Einrichtungen. Alles, was man brauchte, musste man selbst mitbringen, Ausrüstung, Wasser, Essen.</p>
<p>Wenn man hochrechnet, was die Afar wohl von den vielen Touristengruppen kassiert hatten, müssten sie eigentlich gut leben können. Wir sahen allerdings keinerlei offensichtliche Zeichen des Wohlstandes. Hütten, Kleidung und Eigentum der Menschen wirkten so, als hätte sich seit Hunderten von Jahren wenig geändert. Da stellt sich natürlich die Frage, was aus dem Geld geworden ist. Womöglich liegt der Schlüssel zu diesem Rätsel im Kath-Konsum der Männer, der viel finanzielle Ressourcen verschlingt. Es wirkte es auf uns nicht so, als ob der Tourismus für die Menschen vor Ort zu besseren Lebensumständen, einer Ausbildung der Kinder oder einer medizinischen Versorgung geführt hätte.</p>
<figure id="attachment_4315" aria-describedby="caption-attachment-4315" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4315 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943-1024x683.jpg" alt="Ein durstiges Vögelchen auf dem Parkplatz am Fuße des Erta Ale" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181029-081716-5943.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4315" class="wp-caption-text">Ein durstiges Vögelchen auf dem Parkplatz am Fuße des Erta Ale</figcaption></figure>
<p>Wenn man es verklären möchte, dann gehörte dieses gesamte unprofessionelle, korrupte und unverschämte Drumherum vielleicht zum Abenteuer dazu, aber man sollte sich dessen bewusst sein, wenn man eine Tour zum Erta Ale unternehmen möchte. Am besten versucht man jedoch, diese unerfreulichen Aspekte in den Erinnerungen auszublenden, damit einem schließlich trotzdem zwei aufregende Tage im Gedächtnis bleiben.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erta-ale-rauchender-berg-und-tor-zur-hoelle/">Erta Ale, Rauchender Berg und Tor zur Hölle</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erta-ale-rauchender-berg-und-tor-zur-hoelle/">Erta Ale, Rauchender Berg und Tor zur Hölle</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die Nationalstraße 8, über Belo nach Bekopaka</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 00:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg von Kirindy zu den Tsingys folgten wir der Nationalstraße Nummer 8 für 150km nach Norden. Was sich aufgrund der objektiven Parameter nach einer entspannten Etappe anhört, war in Wirklichkeit ein ganzer Fahrtag auf Sandpiste, mit zwei Flußüberquerungen per Fähre und als Teil einer Polizei-Kolonne. Die Ankündigung &#8222;Abenteuer pur&#8220; war nicht übertrieben. Sandpiste, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/die-nationalstrasse-8-ueber-belo-nach-bekopaka/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Nationalstraße 8, über Belo nach Bekopaka“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg von Kirindy zu den Tsingys folgten wir der Nationalstraße Nummer 8 für 150km nach Norden. Was sich aufgrund der objektiven Parameter nach einer entspannten Etappe anhört, war in Wirklichkeit ein ganzer Fahrtag auf Sandpiste, mit zwei Flußüberquerungen per Fähre und als Teil einer Polizei-Kolonne. Die Ankündigung &#8222;Abenteuer pur&#8220; war nicht übertrieben.</p>
<figure id="attachment_3195" aria-describedby="caption-attachment-3195" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3195" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-1024x683.jpg" alt="Im Rausch der Geschwindigkeit auf der Nationalstraße 8" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3195" class="wp-caption-text">Im Rausch der Geschwindigkeit auf der Nationalstraße Nummer 8</figcaption></figure>
<p><span id="more-3199"></span></p>
<h2>Sandpiste, erste Episode</h2>
<p>Die Kühle der Nacht wich schnell einer trockenen Hitze. Kein Wölkchen trübte den Himmel. Im Auto wurde es auch heiß, die meiste Zeit öffneten wir die Fenster einen Spalt zur Abkühlung. Nur bei Gegenverkehr schlossen wir sie hastig, damit wir keine Breitseite Staub abbekamen.</p>
<figure id="attachment_3196" aria-describedby="caption-attachment-3196" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3196" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-1024x683.jpg" alt="Verbleibende Baobabs auf gerodeten Waldflächen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3196" class="wp-caption-text">Verbleibende Baobabs auf gerodeten Waldflächen</figcaption></figure>
<p>In der ersten Stunde fuhren wir über eine sandige, wellblechartige und holperige Piste, die Nationalstraße Nummer 8. Wir durchquerten offenes Gelände. Einige Mütter des Waldes, die Baobabs, standen vereinzelt im Buschland. Ein trauriges Bild, wenn man sich vorstellt, das alle Flächen ursprünglich bewaldet gewesen waren. Die ursprüngliche Vegetation war gerodet und abgebrannt worden, um Weideland für die Zebus zu schaffen.</p>
<h2>Mit der Autofähre nach Belo</h2>
<p>Von Tsimafana nahmen wir die Fähre nach Belo-sur-Tsiribihina, da es keine Brücke über den breiten Fluss Tsiribihina gab. Die Autofähre in Madagaskar hatte wenig Ähnlichkeit mit den großen Wasserfahrzeugen, die wir beispielsweise vom Bodensee kennen. Die Piste führte direkt bis zum Flussufer, die letzten Meter eine steile Böschung hinunter. Die Fahrspuren endeten direkt im Wasser. Oben an der Böschung gab etwas Fläche, um ein paar Autos zu parken. Dort warteten wir auf die Fähre.</p>
<figure id="attachment_3197" aria-describedby="caption-attachment-3197" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3197" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-1024x683.jpg" alt="Aus 2 mach 1: Eine Autofähre auf dem Tsiribihina" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3197" class="wp-caption-text">Madagaskar-Katamaran: Eine Autofähre auf dem Fluss Tsiribihina</figcaption></figure>
<p>Die Fähre bestand aus zwei etwa 12 Meter langen Booten, die zu einem Gefährt verbunden worden waren. Die aus  Holzbohlen konstruierte Plattform bot Platz für 4-6 Geländewagen. Für den Antrieb sorgten zwei ehemalige Traktormotoren. Die Bootsführer und Helfer banden das Wasserfahrzeug mit zwei Seilen an Büschen am Ufer &#8222;fest&#8220;. Anschließend platzierten sie zwei Metallrampen, eine pro Reifen, zwischen Böschung und Ladefläche. Wenn verfügbar verbanden sie zwei Fähren vorübergehend zu einer, um auf der Plattform mehr Platz zum Rangieren zu schaffen.</p>
<figure id="attachment_3198" aria-describedby="caption-attachment-3198" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3198" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-1024x683.jpg" alt="Verladen als Balanceakt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3198" class="wp-caption-text">Verladen als Balanceakt</figcaption></figure>
<h2>Schlaglochfreie Zone</h2>
<p>Die Autos fuhren nun nacheinander vorsichtig über die Rampen und rangierten in Millimeterarbeit auf der Ladefläche, bis die Kfz passgenau geparkt waren. Dabei gab die Besatzung lautstarke Anweisungen und die Männer legten Steine oder Holzklötze als Barrieren unter die Reifen, um Kollisionen mit anderen Fahrzeugen zu verhindern oder gar, dass die Wagen von der Plattform abkamen. Auch wenn es über eine Stunde dauerte, bis die Autos verladen waren, sah der Prozess geregelt und souverän aus. Dann wurden noch Waren verladen. Schließlich balancierten die Passagiere über die Rampen an Bord und suchten sich auch ein Plätzchen auf der Fähre.</p>
<figure id="attachment_3200" aria-describedby="caption-attachment-3200" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3200" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-1024x683.jpg" alt="Mit zwei vertäuten Fähren ist das Rangieren einfacher." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3200" class="wp-caption-text">Mit zwei vertäuten Fähren ist das Rangieren einfacher.</figcaption></figure>
<p>Auch wir folgten Christian (unserem Fahrer) und unserem Geländewagen auf die schwimmende Holzplattform. Wir nahmen im Schatten eines Autos Platz und ließen die Landschaft, diesmal ganz ohne Schlaglöcher und Staub, an uns vorbeiziehen. Die Motoren knatterten laut, aber ein erfrischender Fahrtwind wehte und blies den schwarzen Dieselqualm fort. Die Fahrt dauerte gut eine halbe Stunde. Am Ufer wurden Zebus getränkt und Wäsche gewaschen und wir winkten den Leuten, die in kleinen Booten auf dem Fluss vorbeipaddelten. Auf der anderen Seite angekommen war das Entladen wesentlich einfacher, da es deutlich mehr Platz gab.</p>
<figure id="attachment_3201" aria-describedby="caption-attachment-3201" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3201" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-1024x683.jpg" alt="Auf dem Sonnendeck der Autofähre" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3201" class="wp-caption-text">Auf dem Sonnendeck der Autofähre</figcaption></figure>
<h2>Die Sicherheitslage</h2>
<p>Ab Belo fuhren wir in einem Polizeikonvoi weiter. Hintergrund war, dass es im Juni 2018 bewaffnete <a href="https://lexpress.mg/13/06/2018/insecurite-le-tourisme-alerte-les-hautes-instances/">Überfälle</a> auf Touristenjeeps gegeben hatte, bei denen nicht nur die Vazahas bestohlen worden waren, sondern auch ein Fahrer den Tod gefunden hatte. Aufgrund dieser Vorfälle hatten wir kurzfristig erwogen, die Reiseroute auf Madagaskar zu ändern. Als Gegenmaßnahme fuhren nun alle Touristen-Fahrzeuge in einem von der Polizei begleiteten Konvoi, um in der Gruppe besser geschützt zu sein und durch die bewaffnete Begleitung gewaltbereite Übeltäter abzuschrecken. Seit Inkrafttreten dieser Maßnahme hatte es keine weiteren Überfälle mehr gegeben, die Lage war offiziell unter Kontrolle und wir beließen die Reiseroute wie ursprünglich geplant.</p>
<figure id="attachment_3202" aria-describedby="caption-attachment-3202" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3202 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-1024x683.jpg" alt="Die Jeeps sammelten sich in Belo für die Polizeikarawane." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3202" class="wp-caption-text">Die Geländewagen sammeln sich in Belo vor dem Start der Fahrzeugkolonne.</figcaption></figure>
<p>Sammelpunkt war um 13:45 Uhr am nördlichen Ortsausgang von Belo. Christian wollte pünktlich dort sein, um einen guten Platz in der Kolonne zu bekommen. Im ersten Drittel würden wir nicht so viel Staub schlucken müssen und könnten zügiger fahren. Ungefähr 15 bis 20 Fahrzeuge fanden sich ein, die von der Polizei registriert wurden. Außerdem kassierten die Männer für jeden Wagen eine Gebühr von 5000 Ar (1,25 Euro). Im Laufe der Fahrt fragten wir uns, wie denn nun die tatsächliche Sicherheitslage aussah. Bestand wirklich noch die Gefahr eines Überfalls oder war der Konvoi mittlerweile zu einer angenehmen Einnahmequelle geworden?</p>
<h2>Im Polizeikonvoi</h2>
<p>Wie immer in einer solchen Situation versammelten sich viele neugierige Beobachter um die Vazahas, vor allem viele Kinder. Mona versuchte diesmal eine neue Taktik zur Ablenkung der Kinderschar. Sie zeigte den Kleinen Fotos aus unserem madegassischen Tierbestimmungsbuch &#8211; mit überwältigendem Erfolg! Süßigkeiten waren vergessen, stattdessen versuchten alle Kinder, einen Blick auf die bunten Bilder zu erhaschen :).</p>
<figure id="attachment_3204" aria-describedby="caption-attachment-3204" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3204" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-1024x683.jpg" alt="Die Macht des gedruckten Bildes" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3204" class="wp-caption-text">Die Macht des bunten Bildes</figcaption></figure>
<p>Die Karawane startete pünktlich um 14:00 Uhr. Statt allerdings zu versuchen, zusammen zu bleiben, fuhren alle Fahrzeuge anscheinend so schnell wie es nur ging. Jeder Fahrer versuchte, alles aus dem Geländewagen und der Piste herauszuholen. Das Feld zog sich also in die Länge, auch weil jedes Auto auf den meisten Abschnitten eine beachtliche Staubfahne hinter sich herzog. Nach kurzer Zeit hatten wir den Eindruck, alleine unterwegs zu sein. Weit und breit war kein anderes Fahrzeug mehr zu sehen, allerdings wäre im Ernstfall trotzdem relativ schnell das nächste Auto hinter uns aufgetaucht.</p>
<h2>100 Kilometer Piste in 4 Stunden</h2>
<p>Die Nationalstraße Nummer 8 war die meiste Zeit einspurig und mit Schlaglöchern in allen Größen und Formen garniert. Andere Abschnitte der Piste hatten eine ausgeprägte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wellblechpiste">wellblechartige Oberfläche</a> entwickelt, die man auf Madagaskar treffenderweise als Kuhrippen bezeichnet ;).  Wenn man darüber fährt, rappelt und vibriert das gesamte Fahrzeug. Wirklich schnell waren wir wegen des Zustandes der Straße selten unterwegs. Immer wieder bremste Christian, um das Auto besser kontrollieren zu können. Dennoch fühlte es sich an, als ob wir mit Karacho bei der Rallye Paris-Dakar dabei wären! Die tatsächliche Geschwindigkeit war allerdings eher bescheiden. Bei aller dynamischen Fahrweise schaffte Christian trotzdem einen erstaunlich guten Kompromiss aus Schnelligkeit und Komfort, Massage inklusive ;).</p>
<figure id="attachment_3205" aria-describedby="caption-attachment-3205" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3205" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-1024x683.jpg" alt="Die Nationalstraße 8 nördlich von Belo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3205" class="wp-caption-text">Die Nationalstraße Nummer 8 nördlich von Belo</figcaption></figure>
<p>Durch das ständige Ruckeln, Schaukeln und Holpern blockierten die Sicherheitsgurte und hielten uns in den Sitzen fest. Mit der Zeit wurden die Gurte immer kürzer, ließen sich aber nicht mehr herausziehen. Um wieder mehr Freiheit zu erlangen, war viel Geduld und Fingerspitzengefühl notwendig. Auch wenn unsere Körper im Sitz nahezu gefesselt waren, bewahrte uns das nicht davor, mit unseren schwankenden Köpfen das eine oder andere Mal kräftig gegen die Seitenscheiben zu klatschen. Autsch!</p>
<h2>Nationalstraße Nummer 8: Langsam und holperig</h2>
<p>Was wohl passieren würde, wenn ein Auto eine Panne hätte, fragten wir uns. Als ob wir es heraufbeschworen hätten, ging kurze Zeit später der Motor unseres Wagens in voller Fahrt über ein heftiges Wellblech einfach und ohne Vorwarnung aus. Christian sprang aus dem Auto, öffnete die Motorhaube, führte ein paar Handgriffe aus und&#8230; Fertig! Das Kfz sprang wieder an, bevor ein anderer Geländewagen hinter uns auffuhr. Christian hatte sein Fahrzeug wirklich in jeder Hinsicht im Griff.</p>
<figure id="attachment_3206" aria-describedby="caption-attachment-3206" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3206" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-1024x683.jpg" alt="Nur auf der Fähre konnte Christian ausspannen, den Rest des Tages musste er hart am Steuer arbeiten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3206" class="wp-caption-text">Nur auf der Fähre konnte Christian ausspannen, den Rest des Tages musste er hart am Steuer arbeiten.</figcaption></figure>
<p>Nach etwa Dreiviertel des Weges gab es einen Sammelpunkt, damit die hinteren Fahrzeuge der Kolonne aufschließen und bedürftige Fahrgäste eine Pause zur Erleichterung einlegen konnten. Auf der letzten Etappe setzte die Dämmerung ein, bei Sonnenuntergang erreichten wir kurz vor unserem Ziel den zweiten Fluss. Das Verladen ging diesmal deutlich schneller, da die Autos direkt vom Strand durch das Wasser auf die Rampen fahren konnten und es zwei Fähren gab. Außerdem dauerte das Übersetzen nur wenige Minuten. Wir waren an unserem Ziel im Ort Bekopaka angekommen.</p>
<figure id="attachment_3208" aria-describedby="caption-attachment-3208" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3208" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-1024x683.jpg" alt="(Fast) angekommen. Der Manambolo und damit die letzte Fährfahrt trennte uns von unserem Ziel in Bekopaka." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3208" class="wp-caption-text">(Fast) angekommen. Nur noch der Fluss Manambolo und damit die letzte Fährfahrt trennt uns noch von unserem Ziel in Bekopaka.</figcaption></figure>
<h2>Angekommen in Bekopaka</h2>
<p>Ein langer und aufregender Fahrtag lag hinter uns, vielleicht der abenteuerlichste der ganzen Weltreise. Effektiv hatten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15km/h erreicht. Zum Spaß versuchte ich, die Route beim Schreiben dieses Artikels mit GoogleMaps zu planen, was nicht gelang. GoogleMaps kannte nicht alle Abschnitte der madegassischen Nationalstraße Nummer 8 und auch die Fähren sind (noch) nicht eingezeichnet. Wieso bloß? Dafür lieferte <a href="https://www.openstreetmap.org/directions?engine=fossgis_osrm_car&amp;route=-20.06728%2C44.59703%3B-19.14000%2C44.79659#map=11/-19.3400/44.8098">OpenStreetMap</a> mit einer prognostizierten Zeit von über 11 Stunden ein erstaunlich akkurates Ergebnis.</p>
<figure id="attachment_3209" aria-describedby="caption-attachment-3209" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3209" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf der Nationalstraße 8: Geschüttelt, nicht gerührt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3209" class="wp-caption-text">Unterwegs auf der Nationalstraße Nummer 8: Geschüttelt, nicht gerührt.</figcaption></figure>
<p>Nicht nur wir waren an diesem Abend alle mürbe und durchgeschüttelt, auch das Auto hatte auf der Fahrt gelitten. Eine Plastikverkleidung am linken Radkasten hatte sich gelöst und die Klappe des Kofferraums schloss nicht mehr richtig, sie stand immer einen Spaltbreit offen. Unser Fahrer Christian hatte sie mit einer Kordel zugebunden, das Beladen ging damit nur über die umgeklappte Rücksitzbank.</p>
<figure id="attachment_3210" aria-describedby="caption-attachment-3210" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3210" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-1024x683.jpg" alt="Unser armes, geschundenes Auto. Hier bei der Abfahrt von der Fähre in Belo bei der Rückfahrt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3210" class="wp-caption-text">Unser armes, geschundenes Auto. Hier beim Verlassen der Fähre in Belo auf der Rückfahrt.</figcaption></figure>
<p>Am Ende war ausnahmslos alles eingestaubt, das Auto von innen und außen, unser Gepäck und wir selbst, alles hatte eine dekorative rötliche Staubschicht angesetzt. Es war ein echtes Abenteuer. Und da ein kurzes Video manchmal mehr sagt als ein langer Artikel, hier zum Abschluss die Fahrt auf 2 Minuten komprimiert:<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Gc5eUg7Noc4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-nationalstrasse-8-ueber-belo-nach-bekopaka/">Die Nationalstraße 8, über Belo nach Bekopaka</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-nationalstrasse-8-ueber-belo-nach-bekopaka/">Die Nationalstraße 8, über Belo nach Bekopaka</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Mexiko?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 00:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die verschiedenen Landesteile Mexikos boten uns kulturell und landschaftlich ganz unterschiedliche Szenarien und somit war unsere Zeit in Mexiko sehr abwechslungsreich. Die wenig bewohnte Baja California mit ihren Wüsten und natürlich den Walen, die Welt-Metropole Mexiko City oder der Dschungel im Süden liegen zwar im gleichen Land, sind aber völlig verschieden. Diese Vielfalt hat uns &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-mexiko/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Mexiko?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die verschiedenen Landesteile Mexikos boten uns kulturell und landschaftlich ganz unterschiedliche Szenarien und somit war unsere Zeit in Mexiko sehr abwechslungsreich. Die wenig bewohnte <a href="http://wittmann-tours.de/unterwegs-auf-der-baja-california/">Baja California</a> mit ihren Wüsten und natürlich den <a href="http://wittmann-tours.de/die-wale-von-guerrero-negro/">Walen</a>, die <a href="http://wittmann-tours.de/frueher-tenochtitlan-heute-mexiko-city/">Welt-Metropole</a> Mexiko City oder der <a href="http://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya">Dschungel im Süden</a> liegen zwar im gleichen Land, sind aber völlig verschieden. Diese Vielfalt hat uns sehr gut gefallen, da es an jedem Ort etwas Neues zu entdecken gab.</p>
<figure id="attachment_1969" aria-describedby="caption-attachment-1969" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1969" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-1024x683.jpg" alt="Blick von einer der Pyramiden in Palenque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1969" class="wp-caption-text">Blick vom Templo de la Cruz Foliada in Palenque</figcaption></figure>
<p><span id="more-1979"></span></p>
<h2>Mexiko erschien uns als sicheres Reiseland</h2>
<p>Wir hatten das Thema Sicherheit kurz in den <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-mexiko/">ersten Eindrücken</a> thematisiert, da Mexiko in den Medien so manche Schreckensgeschichte liefert. Rückblickend können wir sagen, dass es keine Situation gab, in der wir uns bedroht gefühlt hätten. Der Staat trug seinen Teil dazu bei, indem er auf Abschreckung durch viele, viele Polizeibeamte setzt und damit die Bad Boys zumindest aus den gut überwachten Bereichen fern hält. Polizei und Militär tauchen auf allen Ebenen auf: Hilfspolizei, Policia Municipal, Policia Regional oder Policia Federal. Was die Polizeipräsenz genau bewirkt, ist schwer zu sagen. Gegen Taschendiebstahl hilft sie auf alle Fälle nicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1970" aria-describedby="caption-attachment-1970" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1970" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-1024x576.jpg" alt="Die Kathedrale von Mexiko City" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1970" class="wp-caption-text">Die Kathedrale von Mexiko City im Abendlicht</figcaption></figure>
<p>Mit den zugrundeliegenden Problemen sind wir eigentlich nicht in Berührung gekommen. Der Drogenkrieg war für uns weit entfernt und nur einen Hauch von Korruption haben wir nur bei der <a href="http://wittmann-tours.de/an-der-grenze-von-mexiko-nach-belize/">Ausreise</a> erfahren. Trotzdem scheint Bestechlichkeit auf vielen Ebenen verbreitet zu sein. In Oaxaca fielen uns einige Plakate auf, die auf Korruptionsaffären aufmerksam machten und konkrete Politiker anprangerten. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Korruptionswahrnehmungsindex#2017">Korruptionswahrnehmungsindex</a> von Transparency International schneidet Mexiko auf keinen Fall gut ab: Nur Platz 135.</p>
<figure id="attachment_1971" aria-describedby="caption-attachment-1971" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1971" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-1024x683.jpg" alt="Basilica Menor de nuestra Señora de la Soledad, auf den Plätzen vor den Kirchen Oaxacas wurde oft im kleinen demonstriert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1971" class="wp-caption-text">Basilica Menor de Nuestra Señora de la Soledad, auf den Plätzen vor den Kirchen Oaxacas wurde oft im Kleinen gegen Missstände demonstriert</figcaption></figure>
<p>Noch schlechter ist es laut Statistik um die Pressefreiheit bestellt. Im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Press_Freedom_Index">Press Freedom Index</a> belegt Mexiko den unrühmlichen Platz 147. Aufmerksam geworden sind wir auf diesen Umstand im Museo de Arte Contemporáneo de Oaxaca, wo  wir eine Ausstellung besuchten, die Zensur der Berichterstattung und Bedrohung oder sogar Ermordung von Journalisten thematisierte.</p>
<h2>Gute Infrastruktur</h2>
<p>Trotzdem machte Mexiko auf uns den Eindruck, als ob das Land und seine Infrastruktur gut funktionierten. Die Busse waren meistens modern und pünktlich, das Internet sowohl mobil und als auch in Form von WLAN in den Hotels in der Regel relativ schnell und zuverlässig. Wie nicht weiter verwunderlich erlebten wir eine Art Gefälle von Mexiko City hin zu den ländlicheren Gegenden.</p>
<figure id="attachment_1972" aria-describedby="caption-attachment-1972" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1972" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-1024x683.jpg" alt="Der Palacio de Bellas Artes in Mexiko City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1972" class="wp-caption-text">Der Palacio de Bellas Artes in Mexiko City</figcaption></figure>
<p>Dies äußerte sich zum Beispiel am Komfort der Überlandbusse, bei denen wir aus Gründen der Bequemlichkeit immer die höchstmögliche Klasse gebucht haben. Von Mexiko-Stadt bis Chetumal rutschten wir bei jeder Fahrt jedoch immer eine Klasse tiefer. Die erste Fahrt nach Oaxaca konnten wir noch in Clase Ejecutivo fahren. Weiter ging es in der Primera Clase, wo es noch eine Toilette an Bord gab. Nach Chetumal fuhren wir auch Primera Clase, aber eine Toilette gab es nicht, dafür macht der Bus Pausen, was wir fast besser fanden :). Auf dem letzten Abschnitt gab es nur noch Busse der Segunda Clase.</p>
<figure id="attachment_1973" aria-describedby="caption-attachment-1973" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1973" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-1024x552.jpg" alt="20 Pesos, knapp ein Euro, Mexiko hat Benito Juarez viel zu verdanken, er war 3 mal Präsident" width="525" height="283" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-1024x552.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-300x162.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-768x414.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1973" class="wp-caption-text">20 Pesos, knapp ein Euro, mit einer Abbildung von Benito Juarez, einem der verdienstreichsten Präsidenten von Mexiko</figcaption></figure>
<p>Auch das Preisniveau sank deutlich, je weiter wir uns von Mexiko City entfernten (mit Ausnahme der Baja California). Zahlten wir z.B. für eine Mahlzeit mit Getränken in Mexiko City oft 500 bis 800 Pesos (20 bis 30 Euro) für 2 Personen, waren es in Villahermosa, Xpujil oder Chetumal selten mehr als 200 Pesos (ca. 10 Euro).</p>
<h2>Mexiko kulinarisch: Tortillas</h2>
<p>Zur Vielfalt Mexikos gehört zweifelsohne auch das fantastische mexikanische Essen. Eine wesentliche Zutat ist so verwandlungsfähig wie ein Chamäleon. Mexiko ist das Land der Tortillas. Sie gehören als Beilage oder integraler Bestandteil zu vielen Mahlzeiten und Gerichten untrennbar dazu. Im Norden gibt es die Auswahl zwischen Mais- und Weizen-Tortillas, wohingegen im Süden fast ausschließlich Mais-Tortillas serviert werden.</p>
<figure id="attachment_1974" aria-describedby="caption-attachment-1974" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1974" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-1024x768.jpg" alt="Tacos, hier mit Nopale-Kaktus und Käse" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1974" class="wp-caption-text">Tacos, hier mit Nopale-Kaktus und Käse</figcaption></figure>
<p>Die Basis für Tacos sind kleine Tortillas, die mit beinahe unendlich vielfältigen Füllungen zubereitet werden können. Auf der Baja sind die Fisch-Tacos legendär, aber natürlich gibt es sie auch mit Shrimps, Hühnchen, Schwein, Rind, al Pastor, Gobernador, Kaktus, Käse, Kürbisblüte, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maisbeulenbrand">Huitlacoche</a> etc. Je weiter wir reisten, desto mehr lokale Varianten lernten wir kennen. Besonders gut blieben uns die Tacos mit <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cochinita_pibil">Cochinita Pilbil</a> im Gedächtnis. Je nach Ort kann man die Tacos selbst zusätzlich noch mit mehr oder weniger scharfer Salsa, Tomatenstückchen, Zwiebeln oder Krautsalat anreichern.</p>
<figure id="attachment_1975" aria-describedby="caption-attachment-1975" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1975" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-1024x768.jpg" alt="Enfrijoladas: Gefüllte Tortillas mit Bohnen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1975" class="wp-caption-text">Enfrijoladas: Gefüllte Tortillas mit Bohnen und Käse</figcaption></figure>
<p>Werden die Tortillas größer, gerollt, mit diversen leckeren Füllungen serviert und mit einer roten oder grünen Chilisoße übergossen, dann werden sie zu Enchiladas. Nach der gleichen Logik sind Enfrijoladas gefüllte Tortillas, die mit Bohnen (frijoles) bedeckt werden. Herzhaft und saftig!</p>
<figure id="attachment_1976" aria-describedby="caption-attachment-1976" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1976" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-1024x768.jpg" alt="Gringas" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1976" class="wp-caption-text">Gringas</figcaption></figure>
<p>Damit wäre das Thema aber noch lange nicht erschöpft. Tortillas können sich in Gringas, Buritas, Quesadillas, Flautas und vieles mehr verwandeln. Same, same, but different <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Mexikos präkolumbianische Kulturen</h2>
<p>Am meisten haben uns die imposanten historischen Städte der Maya beeindruckt. Dies liegt vielleicht auch daran, dass uns der vorherige Besuch der Stätten früherer Kulturen (also zeitlich vor den Maya) das Verständnis einfacher gemacht hatte. Auch erfuhren wir viele Einzelheiten über das Leben, die individuellen kosmetischen „Verschönerungstechniken“ (Beeinflussung des Schädelwachstums, Modifikation und Verzierung der Zähne, Erzeugen einer Schielstellung der Augen), die Glaubenswelt, die Politik, die Kriege und das Kunsthandwerk der Maya.</p>
<figure id="attachment_1977" aria-describedby="caption-attachment-1977" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1977" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-1024x683.jpg" alt="Palenque: Der Templo del Conde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1977" class="wp-caption-text">Palenque: Der Templo del Conde</figcaption></figure>
<p>Auch wenn wir prinzipiell eine grobe Vorstellung von den präkolumbianischen Kulturen hatten, so lernten wir sehr viel über die Hintergründe, die verschiedenen Kulturen in den unterschiedlichen Zeitperioden und sahen ihre ehemaligen Städte. Es erstaunte uns etwas, wie viele Details über die Völker mittlerweile bekannt sind, nicht zuletzt durch die Entschlüsselung der Maya-Schrift. Wie in Europa auch gab es Königshäuser, komplexe politische Beziehungen und kriegerische Auseinandersetzungen. Sicher stehen noch interessante Entdeckungen bevor, von vielen Stätten sind bisher nur Bruchteile ausgegraben worden.</p>
<figure id="attachment_1978" aria-describedby="caption-attachment-1978" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1978" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-1024x683.jpg" alt="Der Stein der Sonne, eine Art Kalender der Azteken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1978" class="wp-caption-text">Der Stein der Sonne, eine Art Kalender der Azteken</figcaption></figure>
<p>Neben den präkolumbianischen Kulturen hat Mexiko aber noch sehr viel mehr Geschichte zu bieten, nicht zuletzt, da die Kolonialisierung und die Bekehrung der amerikanischen Bevölkerung zum Katholizismus hier begannen. Einige dieser Einflussfaktoren strahlten auf ganz Lateinamerika aus, z.B. die Verehrung der Virgen de Guadalupe, der wir später auch in anderen lateinamerikanischen Ländern immer wieder begegneten.</p>
<p>Nach einem Monat in Mexiko wären wir am Ende gerne länger geblieben (wie so häufig), da wir nur einen Bruchteil des großen Landes bereisen konnten. Mexiko hat uns sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt gerne wieder, um noch andere für uns unbekannte Gegenden kennenzulernen. Wie war Mexiko? Viva México!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-mexiko/">Wie war Mexiko?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-mexiko/">Wie war Mexiko?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Australien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 00:01:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick ist Australien ein sehr westlich geprägtes Land, keine fremdländische Exotik wie in Myanmar oder Kambodscha. Auf den zweiten Blick gibt es jedoch sehr viel zu entdecken: Die Kultur der ersten Bewohner, eine geradezu außerirdisch wirkende Tier- und Pflanzenwelt mit Kängurus, Schnabeltieren, Koalas, Flughunden und jeder Menge außergewöhnlicher Vögel, ulkiger Grasbäume oder &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-australien/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Australien?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick ist Australien ein sehr westlich geprägtes Land, keine fremdländische Exotik wie in Myanmar oder Kambodscha. Auf den zweiten Blick gibt es jedoch sehr viel zu entdecken: Die Kultur der ersten Bewohner, eine geradezu außerirdisch wirkende Tier- und Pflanzenwelt mit Kängurus, Schnabeltieren, Koalas, Flughunden und jeder Menge außergewöhnlicher Vögel, ulkiger Grasbäume oder undurchdringlichem Regenwald. Auch unter den Aussies selbst fanden sich einige lustige Vögel und alle, die wir trafen, waren sehr entspannt und freundlich, so dass wir die 5 Wochen in Australien sehr genossen haben.</p>
<figure id="attachment_1726" aria-describedby="caption-attachment-1726" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180206-161234-5947-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1726" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180206-161234-5947-1-1024x683.jpg" alt="Durstiger Papagei im Park in Adelaide" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180206-161234-5947-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180206-161234-5947-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180206-161234-5947-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180206-161234-5947-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1726" class="wp-caption-text">Durstiger Papagei auf einem Springbrunnen im Botanischen Garten in Adelaide</figcaption></figure>
<p><span id="more-1742"></span></p>
<h2>Keep left!</h2>
<p>Nach 4500 Kilometern hatten wir uns gut daran gewöhnt, auf der falschen Seite der Straße zu fahren. Eigentlich ist es ja nicht so schwierig, aber es dauert trotzdem. Auf der linken Seite zu fahren ist ungefähr so einfach oder so schwierig, wie seinen Nachnamen zu ändern. Vom ersten Moment an auf Australiens Straßen war uns klar: Ab jetzt wird links gefahren. Bis es zu eingeübter Routine wurde, dauerte es jedoch ein bisschen.</p>
<figure id="attachment_1727" aria-describedby="caption-attachment-1727" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180218-184604-6350-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1727" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180218-184604-6350-Edit-1-1024x683.jpg" alt="4500 Kilometer Roadtrip durch Australien, von Brisbane nach Adelaide" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180218-184604-6350-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180218-184604-6350-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180218-184604-6350-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180218-184604-6350-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1727" class="wp-caption-text">4500 Kilometer Roadtrip durch Australien, von Brisbane nach Adelaide</figcaption></figure>
<p>Am Anfang kam es recht häufig vor, dass wir den Scheibenwischer statt des Blinkers betätigten, da die Funktionen der beiden Hebel bei australischen Autos vertauscht sind. Nach ein bis zwei Tagen nahm die Anzahl der &#8222;Fehltritte&#8220; deutlich ab. Fährt man aber vermeintlich routiniert, ist man ganz allein auf der Straße oder durch viel Verkehr oder komplizierte Verkehrsführung auf eher unbewusste Reaktionen angewiesen, so blitzte auch nach Wochen noch der Rechtsfahrer durch, und die Scheibe war mal wieder unabsichtlich gewischt :).</p>
<figure id="attachment_1728" aria-describedby="caption-attachment-1728" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180202-104004-6002-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1728" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180202-104004-6002-1-1024x683.jpg" alt="In Australien wird links gefahren" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180202-104004-6002-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180202-104004-6002-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180202-104004-6002-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180202-104004-6002-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1728" class="wp-caption-text">In Australien wird links gefahren</figcaption></figure>
<p>Interessanterweise war die schwierigste Disziplin, elegant in der linken Fahrspur zu bleiben. Am Anfang hatten wir immer die Tendenz, zu weit links zu fahren, worauf uns die melodischen Seitenstreifen, die es auf vielen Straßen gibt, lautstark aufmerksam machten. Alles in allem hat die Umstellung 2 bis 3 Wochen gedauert. Sie war also abgeschlossen, als wir unseren Mietwagen zurückgaben ;).</p>
<figure id="attachment_1729" aria-describedby="caption-attachment-1729" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0978-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1729" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0978-1-1024x768.jpg" alt="Hitzerekord an der Great Ocean Road" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0978-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0978-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0978-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0978-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1729" class="wp-caption-text">Hitzerekord an der Great Ocean Road</figcaption></figure>
<h2>Der Schilderwald</h2>
<p><span style="color: black;">Neben dem dichten Busch beheimatet Australien auch einen gut gehegten und gepflegten Schilderwald. Die Beschilderung („Signage“) bemüht sich an vielen Orten die Menschen zu regulieren, strikte Anweisungen zu geben und bei Zuwiderhandlung harte Strafen anzudrohen. Das Konzept ist ähnlich wie in </span><a href="http://wittmann-tours.de/zu-ihrer-sicherheit/">Hongkong</a><span style="color: black;">, hat aber mehr regulierenden Charakter. Trotz der warmherzigen und freundlichen Natur der Australier sind einige Schilder im Ton leider erschreckend drastisch (&#8222;By going beyond this point you risk serious injury or death!&#8220;).</span></p>
<figure id="attachment_1730" aria-describedby="caption-attachment-1730" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180113-104850-5025-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1730" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180113-104850-5025-1-1024x683.jpg" alt="Heftige Strafen werden oft angedroht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180113-104850-5025-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180113-104850-5025-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180113-104850-5025-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180113-104850-5025-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1730" class="wp-caption-text">Hier wurde leider ein Schild vergessen: No trolley parking!</figcaption></figure>
<p>Auch wenn der Wille, die Menschen vor ihrer eigenen Dummheit zu bewahren, sicher gut gemeint ist, haben manchmal die Aussies unserer Meinung nach etwas übertrieben. Einige Schilder sind einfach nur lustig oder skurril, wie dieses Beispiel vom Flughafen in Adelaide:</p>
<figure id="attachment_1731" aria-describedby="caption-attachment-1731" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180207-100614-6229-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1731" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180207-100614-6229-1-1024x683.jpg" alt="Schlechte Nachrichten für alle die gerne aus der Toliette trinken - hier wird kein Trinkwasser verwendet!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180207-100614-6229-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180207-100614-6229-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180207-100614-6229-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180207-100614-6229-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1731" class="wp-caption-text">Schlechte Nachrichten für alle die gerne aus der Toilette trinken &#8211; hier wird kein Trinkwasser verwendet!</figcaption></figure>
<p>Regeln sind insgesamt in Australien sehr wichtig. Es gibt nicht nur viele Schilder, sondern auch auf jeder Führung wird zu Beginn auf die Rahmenbedingungen eingegangen. Neben den üblichen Dingen wie &#8222;Nichts anfassen!&#8220; oder &#8222;Nicht mit Blitz fotografieren!&#8220; gab es auch hier einige Stilblüten. Unser absoluter Favorit bleibt die Führung im Split Point-Leuchtturm, wo explizit darauf hingewiesen wurde, dass die Farbe des Geländers giftig sein könnte, also bitte nicht daran lecken. Wir ergänzen: Lieber im Anschluss ein Eis kaufen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1732" aria-describedby="caption-attachment-1732" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180127-144925-5786-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1732" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180127-144925-5786-1-1024x683.jpg" alt="Vorsicht, nicht am Geländer lecken!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180127-144925-5786-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180127-144925-5786-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180127-144925-5786-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180127-144925-5786-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1732" class="wp-caption-text">Vorsicht, nicht am Geländer lecken!</figcaption></figure>
<p>Irgendwo im australischen Verkehrsministerium muss es auch eine Abteilung von Nachwuchs-Dichtern geben, die gereimte Schilder erfinden. So wurde immer wieder der &#8222;Driver Reviver&#8220; propagiert, kostenloser Kaffee für müde Autofahrer :). Außerdem lasen wir Hinweise wie &#8222;Drive and stay alive&#8220; oder &#8222;Open your eyes, stay alive&#8220; :). In Queensland gab es sogar ein Schilder-Quiz, um Autofahrer wach zu halten. So las man z.B. eine Frage wie „Was ist der längste Fluss Australiens?“ und ein paar Kilometer später folgte dann ein weiteres Schild mit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Fl%C3%BCsse_in_Australien">Antwort</a>.</p>
<h2>Australien kulinarisch</h2>
<p><span style="color: black;">Kulinarisch gesehen bot Australien durchaus einige Highlights, obwohl auch hier die Exotik nur auf den zweiten Blick sichtbar wurde, z.B. beim </span><a href="http://wittmann-tours.de/australien-kulinarisch-bush-tucker">Bush Tucker</a><span style="color: black;">. Dank der vielen Einwanderer gibt es neben westlicher Küche auch exzellente internationale Küche, vor allem aus dem asiatischen Raum. In Sydney aßen wir zum Beispiel bessere Dim Sum als in Hongkong und auch exzellent thailändisch, inklusive ausgefallener Desserts.</span></p>
<figure id="attachment_1733" aria-describedby="caption-attachment-1733" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-155137-5196-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1733" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-155137-5196-1-1024x683.jpg" alt="Wunderbares Motel, aber kein Brekkie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-155137-5196-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-155137-5196-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-155137-5196-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-155137-5196-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1733" class="wp-caption-text">Wunderbares Motel, aber kein Brekkie</figcaption></figure>
<p>Eine Mahlzeit, die uns in Australiens Hotelgewerbe unterrepräsentiert erschien, war das Frühstück: Brekkie war kein einziges Mal in der Hotel-, Motel- oder Guesthouse-Rate inkludiert und die wenigsten boten überhaupt Frühstück an. Immerhin waren fast alle Unterkünfte mit einen Kühlschrank ausgestattet. So kauften wir unser Frühstück selbst ein mit Müsli, Milch, Joghurt und frischen Früchten, alles stolz in Australien produziert.</p>
<figure id="attachment_1734" aria-describedby="caption-attachment-1734" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0975-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1734" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0975-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Die Australier sind sehr stolz auf ihre Lebensmittel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0975-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0975-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0975-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0975-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1734" class="wp-caption-text">Die Australier sind sehr stolz auf ihre Lebensmittel</figcaption></figure>
<p>Was nicht alles in Australien wächst! Der Kontinent ist riesig und erstreckt sich im Norden bis in die Tropen. Zu unserer großen Freude konnten wir fast überall aromatische frische Früchte einkaufen. Anscheinend war gerade Mango-Saison, da ließen wir uns nicht zweimal bitten. Die Früchte waren reif und das süße Fruchtfleisch zerging auf der Zunge.</p>
<figure id="attachment_1735" aria-describedby="caption-attachment-1735" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180125-111019-5612-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1735" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180125-111019-5612-1-1024x683.jpg" alt="Frisches Obst im Überfluss im Queen Victoria Markt in Melbourne" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180125-111019-5612-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180125-111019-5612-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180125-111019-5612-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180125-111019-5612-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1735" class="wp-caption-text">Frisches Obst im Überfluss im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Queen-Victoria-Markt">Queen Victoria Markt</a> in Melbourne</figcaption></figure>
<h2>Zwei weitere Australische Klassiker</h2>
<p><span style="color: black;">Vieles in Australien wird mit der Bezeichnung &#8222;Heritage&#8220; versehen, wenn es in irgendeiner Art geschichtlich bedeutsam sein könnte. Etwas kurios fanden wir die Rubrik &#8222;Heritage-Food&#8220;. Unser absoluter Favorit war der Pie Floater in Adelaide: Ein Meat Pie, der mit Erbsensuppe übergossen wird. Erst beim zweiten Hinsehen sieht man den Hügel in der Erbsensuppe, das ist der Pie. Die besten Pie Floater gibt’s bei </span><a href="https://www.vilis.com/cafe-de-vilis">Vili&#8217;s</a><span style="color: black;"> &#8211; 24 Stunden rund um die Uhr. Angeblich eignet sich das Gericht auch sehr gut als Mitternachtsimbiß.</span></p>
<figure id="attachment_1737" aria-describedby="caption-attachment-1737" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_1001-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1737" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_1001-1-1024x768.jpg" alt="Die besten Pie Floater gibt's bei Vilis" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_1001-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_1001-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_1001-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_1001-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1737" class="wp-caption-text">Die besten Pie Floater gibt&#8217;s bei Vili&#8217;s</figcaption></figure>
<p>Fish and Chips sind zwar das inoffizielle Nationalgericht des Vereinigten Königreiches, erfreuen sich aber auch in Australien großer Beliebtheit. Da wir immer an der Küste entlang fuhren, mangelte es nicht an frischem Fisch :). Die beliebteste Sorte ist der Flake, der auch als Gummy Shark bezeichnet wird :). Immer wenn wir unsere Fish&#8217;n&#8217;Chips im Freien aßen, waren wir sofort bei den Möwen extrem beliebt. Sie hofften auf fette Beute und man musste aufpassen, dass die lieben Vögelchen einem nicht Teile der Mahlzeit vom Teller stibitzten.</p>
<figure id="attachment_1736" aria-describedby="caption-attachment-1736" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0980-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1736 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0980-1-1024x768.jpg" alt="Fish'n'Chips, ein echter Klassiker in der Deluxe-Variante" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0980-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0980-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0980-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/APC_0980-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1736" class="wp-caption-text">Fish&#8217;n&#8217;Chips, ein echter Klassiker, hier in der Deluxe-Variante</figcaption></figure>
<h2>Die gefiederten Freunde</h2>
<p>Noch frecher als die Möwen war ein Kakadu in Gariwerd, der Mona die gerade gekauften Sandwiches abjagen wollte. Erst hüpfte er ganz zutraulich auf dem Boden herum. Auf einmal, schwuuups, flog er auf ihre Schulter in der Hoffnung, von dort besser auf Beutejagd gehen zu können.</p>
<figure id="attachment_1738" aria-describedby="caption-attachment-1738" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180131-090615-5918-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1738" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180131-090615-5918-1-1024x683.jpg" alt="Mona mit aufdringlichem Kakadu" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180131-090615-5918-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180131-090615-5918-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180131-090615-5918-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180131-090615-5918-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1738" class="wp-caption-text">Mona mit aufdringlichem Kakadu</figcaption></figure>
<p>Sonst fielen die Kakadus eher durch ihr lautes Krächzen und ihr schickes Federkleid auf. Wesentlich melodischer und fast wie von einem anderen Stern erschien uns der Ruf der Flötenvögel („Australian Magpie“). Wir nannten sie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oYEYc8Ge3nw">Radiovögel</a>, da sie sich fast so anhören als ob man mit einem alten Radio einen Sender sucht :). Im wahrsten Sinne des Wortes schießt jedoch der Kookaburra den Vogel ab. Er singt nicht, weder piepst noch trällert er, sondern man hat den Eindruck, als fiele er vor <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UXA0-YAoo9Q">wildem Gelächter</a> fast vom Ast <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> :).</p>
<figure id="attachment_1739" aria-describedby="caption-attachment-1739" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180126-140742-4917-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1739" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180126-140742-4917-1-1024x683.jpg" alt="Kukaburra mit fetter Beute" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180126-140742-4917-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180126-140742-4917-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180126-140742-4917-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180126-140742-4917-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1739" class="wp-caption-text">Kookaburra mit saftigem Käfer</figcaption></figure>
<h2>Das unerwartete Australien</h2>
<p>Der rote Kontinent präsentierte sich uns an seiner Ostküste recht grün. Vom dichten Regenwald ist zwar auch hier viel abgeholzt worden, trotzdem sind wir durch ausgedehnte Wälder gefahren. In den zahlreichen Nationalparks konnten wir fabelhaft wandern und diese grüne Seite Australiens näher kennenlernen.</p>
<figure id="attachment_1740" aria-describedby="caption-attachment-1740" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-142201-4246-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1740" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-142201-4246-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Der rote Kontinent ganz grün im Minnamurra Rainforest" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-142201-4246-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-142201-4246-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-142201-4246-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180116-142201-4246-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1740" class="wp-caption-text">Der rote Kontinent ganz grün im Minnamurra Rainforest</figcaption></figure>
<p>Als wir Australien auf die Welt-Reiseroute setzen, waren zwei der Gründe die geografische Nähe zu Neuseeland und die geografische Ferne zu Europa. Da wir nun mal in Ozeanien waren, wollten wir auch den Roten Kontinent bereisen. Als wir uns später genauer mit Australien beschäftigten, merkten wir, dass viele Ziele in Australien im Januar nicht in Frage kommen würden. Im Norden herrschte Regenzeit, im Outback war es zu heiß. Ein wenig ernüchtert legten wir die Route von Brisbane nach Adelaide fest. Noch wussten wir nicht, was uns erwarten würde.</p>
<figure id="attachment_1741" aria-describedby="caption-attachment-1741" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180208-112920-6270-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1741" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180208-112920-6270-1-1024x683.jpg" alt="Unser letzter Blick auf Australien: Manly und der North Head bei Sydney von oben" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180208-112920-6270-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180208-112920-6270-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180208-112920-6270-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180208-112920-6270-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1741" class="wp-caption-text">Unser letzter Blick auf Australien: Manly und der North Head bei Sydney von oben</figcaption></figure>
<p>Rückblickend müssen wir sagen, dass selbst dieser &#8222;kurze&#8220; Abschnitt der australischen Küste ein sehr ambitioniertes Programm bot und sich die Highlights nur so aneinander reihten: Freundliche Aussies, sehenswerte Städte, traumhafte Küsten und Strände, dichte Urwälder und spektakuläre Tierbeobachtungen. Wir werden Australien in bester Erinnerung behalten und freuen uns darauf, noch weitere Teile des riesigen Landes zu entdecken!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-australien/">Wie war Australien?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-australien/">Wie war Australien?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Zu Ihrer Sicherheit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 22:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hongkong]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel fängt gleich an. Bitte beachten Sie den Unterschied der Helligkeit zwischen der Umgebung und Ihrem Bildschirm. Bitte fangen Sie nicht mit dem Lesen an, wenn Ihre Augen geschlossen sind. Achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit auf einen konstanten und regelmäßigen Lidschlag zur Befeuchtung der Hornhaut Ihrer Augen. Sollten Sie trotzdem einzelne Buchstaben oder &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/zu-ihrer-sicherheit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Zu Ihrer Sicherheit!“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel fängt gleich an. Bitte beachten Sie den Unterschied der Helligkeit zwischen der Umgebung und Ihrem Bildschirm. Bitte fangen Sie nicht mit dem Lesen an, wenn Ihre Augen geschlossen sind. Achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit auf einen konstanten und regelmäßigen Lidschlag zur Befeuchtung der Hornhaut Ihrer Augen. Sollten Sie trotzdem einzelne Buchstaben oder Worte nicht klar erkennen können, konsultieren Sie bitte sofort Ihren Augenarzt.</p>
<figure id="attachment_1272" aria-describedby="caption-attachment-1272" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105511-4231-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1272" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105511-4231-1-1024x683.jpg" alt="No dogs, no icecream, no rollersates" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105511-4231-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105511-4231-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105511-4231-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105511-4231-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1272" class="wp-caption-text">No dogs, no icecream, no rollerskates</figcaption></figure>
<p><span id="more-1270"></span></p>
<h2>Ihre Persönliche Sicherheit</h2>
<p>Sollten Sie stehen, achten Sie bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit darauf, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen. Achten Sie auf unebenen oder feuchten Untergrund, um nicht zu fallen oder auszurutschen. Gehen, Rennen, Radfahren, Skateboarden, Inlinern oder auf einem Bein stehen ist strengstens verboten. Sollten Sie sich unsicher fühlen, stützen Sie sich bitte mit einer Hand ab oder bitten andere, Ihnen zu helfen. Ob stehend oder sitzend, bitte nehmen Sie unbedingt eine aufrechte Körperhaltung ein. Das Lesen unter der Bettdecke ist strengstens verboten!</p>
<figure id="attachment_1273" aria-describedby="caption-attachment-1273" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105906-4232-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1273" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105906-4232-1-1024x683.jpg" alt="Bitte keine Sumpfschildkröten freilassen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105906-4232-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105906-4232-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105906-4232-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-105906-4232-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1273" class="wp-caption-text">Bitte keine Sumpfschildkröten freilassen</figcaption></figure>
<p>Achten Sie auf einen konstanten Lesefluss. Lesen Sie jede Zeile aufmerksam von links nach rechts, beachten Sie unbedingt die Satzzeichen. Absätze und Zwischenüberschriften gliedern zu Ihrer eigenen Sicherheit den Artikel. Das Überspringen einzelner Wörter oder Absätze ist strengstens verboten! Lesepausen sind nur zwischen den Absätzen erlaubt. Zu schnelles Scrollen kann zu epileptischen Anfällen führen.</p>
<h2>Unter Strafe verboten!</h2>
<p>Internationale Gesetzgebung verpflichtet Brillenträger, ihre Brille jederzeit zu tragen, dies gilt insbesondere für Lesebrillen(träger). Verschmutze Brillengläser sind umgehend zu reinigen. Brillenputztücher erhalten Sie in jeder Drogerie. Eine Missachtung wird mit mindestens 150.000 Dollar Geldstrafe oder 2 Monaten Freiheitsstrafe geahndet. 3D-Brillen dürfen nicht verwendet werden, dieser Artikel ist strengstens zweidimensional!</p>
<figure id="attachment_1274" aria-describedby="caption-attachment-1274" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-151812-4319-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1274 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-151812-4319-1-1024x683.jpg" alt="No leisurely or cultural bird feeding" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-151812-4319-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-151812-4319-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-151812-4319-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171219-151812-4319-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1274" class="wp-caption-text">No leisurely or cultural bird feeding</figcaption></figure>
<p>Während des Lesens ist es strengstens untersagt, Tauben, Kanarienvögel, Fische, Hunde, Katzen, Pferde, Hamster, Meerschweinchen, Pandabären, Delphine oder andere Haus-, Wild- oder Kuscheltiere zu füttern, zu streicheln, anzufassen oder an der Leine zu führen. Blindenhunde sind von dieser Regelung selbstverständlich ausgenommen. Grünflächen dürfen nicht betreten werden. Bitte nicht auf die Bäume klettern. Offenes Feuer ist zu meiden. Auf keinen Fall darf dieser Text mit Blitzlicht oder Selfiestick fotografiert werden!</p>
<h2>Bitte die Regeln beachten!</h2>
<p>Essen und Trinken ist nicht gestattet. Dies gilt auch und im besonderen für Eiscreme, Kaugummi, sowie alkoholische Getränke. Dieser Artikel darf nicht zur Herstellung von Buchstabensuppe verwendet werden. Bitte benehmen Sie sich respektvoll. Über diesen Text darf nicht gelacht oder gelästert werden!</p>
<p>Als hätten wir es geahnt: Dieser Artikel ist ein Nichtraucherbeitrag. Obwohl Aschenbecher zwischen den Zeilen vorhanden sind, haben wir natürlich auch Rauchmelder installiert. Diese entdecken auch Schokoladen-, Kaugummi-, Gras-, Wasser- und Zuckerwattezigaretten, -pfeifen und -zigarren.</p>
<figure id="attachment_1276" aria-describedby="caption-attachment-1276" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1276" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1-1024x1024.jpg" alt="Es gab wirklich freilaufende Kühe beim großen Buddha!" width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171220-135750-4403-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1276" class="wp-caption-text">Es gab tatsächlich freilaufende Kühe beim großen Buddha!</figcaption></figure>
<p>Träger von Herzschrittmachern oder Glasaugen, Diabetiker, Asthmatiker, Schlafwandler sowie überzeugte Veganer müssen wir darauf hinweisen, dass das Lesen dieses Artikels auf eigene Gefahr erfolgt. Erdnuss! Dieser Artikel kann Spuren von Erdnüssen enthalten.</p>
<p>Abschließend noch eine Warnung an alle Nutzer von Smartphones und Tablets: Bitte den Artikel nicht berühren!</p>
<p>Sollte Euch das alles zu kompliziert erscheinen, benutzt bitte einfach Euren gesunden Menschenverstand.</p>
<p>PS.: Die Hongkonger sind die Großmeister im Aufstellen von Verbots- und Hinweisschildern.</p>
<figure id="attachment_1277" aria-describedby="caption-attachment-1277" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-125147-4480-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1277 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-125147-4480-1-683x1024.jpg" alt="Nur ordentliche Erkältungen bitte" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-125147-4480-1-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-125147-4480-1-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-125147-4480-1-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-125147-4480-1.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1277" class="wp-caption-text">Nur ordentliche Erkältungen bitte</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/zu-ihrer-sicherheit/">Zu Ihrer Sicherheit!</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/zu-ihrer-sicherheit/">Zu Ihrer Sicherheit!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Es geht los!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 07:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Monaten der Vorbereitung geht es jetzt endlich los! Wir tauschen unsere Arbeit und den deutschen Alltag für 14 Monate gegen die große weite Welt. So genau wissen wir noch nicht, was uns erwartet. Auch wenn wir schon viel gereist sind, ist so eine Weltreise doch anders, und das ist auch gut so. Wir wollen &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/es-geht-los/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Es geht los!“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Monaten der Vorbereitung geht es jetzt endlich los! Wir tauschen unsere Arbeit und den deutschen Alltag für 14 Monate gegen die große weite Welt. So genau wissen wir noch nicht, was uns erwartet. Auch wenn wir schon viel gereist sind, ist so eine Weltreise doch anders, und das ist auch gut so. Wir wollen neugierig sein und Neues lernen und entdecken, unseren Horizont erweitern: Verschiedene Kulturen, Geschichte, Religionen, Werte und Normen anderer Ländern kennenlernen, auch mal ein Fremder sein, Gerüche, Geschmäcker aufnehmen, die Natur, exotische Tiere und Landschaften und manches (hoffentlich zivilisierte) Abenteuer erleben.<br />
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<h2>Ist das denn sicher?</h2>
<p>Neben den vielen guten Wünschen, die wir in den letzten Tagen und Wochen erhalten haben, hörten wir auch immer wieder die Sorge: Ob das denn sicher sei. Auch das wissen wir letztendlich nicht, aber denken wir nach: In all den Jahren sind wir weder in Deutschland noch sonst wo auf dieser Welt überfallen oder ausgeraubt worden. Ganz im Gegenteil, wir erinnern uns an viele Momente, in denen Fremde uns einfach so geholfen haben. Vermutlich lässt sich das sogar verallgemeinern: Menschen sind viel häufiger hilfsbereit als feindselig. Prinzipiell gilt in allen Lebenslagen: Don&#8217;t panic!</p>
<h2>Mostly harmless</h2>
<p>In der ganzen Sicherheitsdebatte (nicht nur in Bezug auf Reisen sondern ganz allgemein) ignorieren wir auch gerne (und immer häufiger) Statistiken und den gesunden Menschenverstand. Wo passieren die meisten Unfälle? Natürlich zu Hause! Was gibt es also Sichereres, als um die Welt zu reisen? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Das heißt natürlich nicht, dass wir der Meinung sind, man sollte bewusst die Gefahr suchen, vielleicht sogar in Krisengebiete reisen, ganz im Gegenteil. Vernunft, gesunder Menschenverstand, unsere Reiseführer und die Menschen vor Ort werden uns bestimmt einen sicheren Weg weisen, schließlich ist unser Planet &#8222;mostly harmless&#8220;.</p>
<p>Außerdem haben wir ein Netz mit doppeltem Boden: Wir haben uns gegenseitig und können uns blind aufeinander verlassen. Wir sprechen zusammen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Ungarisch und einige Fetzen aus anderen Sprachen. Wir sind gegen alles Mögliche geimpft, unsere Reiseapotheke ist von Amoxicillin bis zur Zeckenzange gut gefüllt. Unsere Telefone sind mit den verschiedensten Apps als elektronischen Helferlein ausgerüstet. Und wir haben Euch: Danke Mama, dass Du uns den Rücken freihältst und den Papiertiger bändigst. Danke Thomas für den IT-Support. Danke Euch allen, die Ihr uns Tipps für die Reise gegeben habt, und danke Euch, die wir Euch besuchen dürfen!</p>
<h2>Das echte Leben</h2>
<p>Unsere globalisierte Welt wird vermeintlich immer komplizierter und unübersichtlicher: Ständig werden wir mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert. Welchen besseren Weg gibt es, sich eine Meinung zu bilden als hinzufahren und zu schauen, wie ein Land wirklich funktioniert, mit den Leuten zu reden, ihr Land und ihre Art zu leben zu sehen, ihre Speisen zu essen, ihren Alltag und ihre Kultur zu erleben… und dann davon zu berichten. Wir freuen uns sehr auf die Monate, die vor uns liegen. Es würde uns sehr freuen, wenn wir Euch über unseren Blog etwas vom Duft der Ferne, von unseren Eindrücken und von unseren Erlebnissen vermitteln könnten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/es-geht-los/">Es geht los!</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/es-geht-los/">Es geht los!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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