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	<title>Salz - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Salz - Wittmann Tours</title>
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		<title>Dallol, der heißeste Ort der Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 00:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die nächsten Tage hieß es &#8222;Hochland, Adé!&#8220;. Wir besuchten die Danakil-Wüste in der Afar-Region, die teils auf, teils unter Meeresspiegelniveau liegt. Statt fruchtbarer Berglandschaft prägt diese Region eine lebensfeindliche Wüste, in der sich der heißeste Ort der Welt befinden soll: Dallol. Das Thermometer steigt Auf dem Weg nach Osten sahen wir schon nach kurzer &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die nächsten Tage hieß es &#8222;Hochland, Adé!&#8220;. Wir besuchten die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Danakil_Desert">Danakil-Wüste</a> in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afar_(Region)">Afar-Region</a>, die teils auf, teils unter Meeresspiegelniveau liegt. Statt fruchtbarer Berglandschaft prägt diese Region eine lebensfeindliche Wüste, in der sich der heißeste Ort der Welt befinden soll: Dallol.</p>
<figure id="attachment_4252" aria-describedby="caption-attachment-4252" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4252" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738-1024x683.jpg" alt="Ein heißer Anblick! Das Geothermalgebiet am Dallol protzt mit kräftigen Farben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-091146-5738.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4252" class="wp-caption-text">Ein heißer Anblick! Das Geothermalgebiet am Dallol protzt mit kräftigen Farben.</figcaption></figure>
<p><span id="more-4250"></span></p>
<h2>Das Thermometer steigt</h2>
<p>Auf dem Weg nach Osten sahen wir schon nach kurzer Zeit keine Felder mehr am Straßenrand, stattdessen nur noch einige Ziegenherden, die sich in der kärglichen Umgebung ihr Futter suchten. Langsam aber sicher rollten wir Kurve um Kurve aus dem Hochland hinab. Die Straße war erstaunlich gut, durchgehend glatter Asphalt ohne Schlaglöcher, nur gelegentlich lagen die Reste von Geröll-Lawinen auf den Fahrspuren. Diese Verbindung scheinbar durchs Nirgendwo war deutlich besser als alle anderen Straßen, auf denen wir bisher gefahren waren. Der Abbau von Salz und Pottasche schien uns als Erklärung dafür eher unwahrscheinlich. Vielleicht standen militärische Gründe dahinter? Schließlich führte die Straße in das Grenzgebiet zu Eritrea.</p>
<figure id="attachment_4253" aria-describedby="caption-attachment-4253" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4253 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504-1024x683.jpg" alt="Je weiter wir hinabfuhren, desto kahler wurde die Landschaft." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-142023-2504.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4253" class="wp-caption-text">Je weiter wir hinabfuhren, desto kahler wurde die Landschaft.</figcaption></figure>
<p>In einer Kehre stand ein Junge, der ein Bündel Zweige hochhielt, als er unser Fahrzeug kommen sah. Wie Maru uns erklärte, bot der Jugendliche Ästchen des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zahnb%C3%BCrstenbaum">Zahnbürstenbaums</a> zum Verkauf an. Traditionell benutzen Angehörige der Volksgruppe der Afar das Holz dieses Gewächses zur Reinigung ihres Gebisses. Und in der Tat sahen wir in diesem Teil des Landes immer wieder Männer, die auf einem Zweig herumkauten oder ihn lässig im Mundwinkel hängen ließen.</p>
<p>Je mehr Höhe wir abbauten, desto heißer wurde es und schnell war die 30 Grad-Marke überschritten. Obwohl die Sonne ihren Zenit schon lange überschritten hatte, stieg das Thermometer weiter. Die Zeit war gekommen, die Klimaanlage einzuschalten. (Bisher hatten wir meist die Fenster zum Lüften etwas geöffnet). Gegen 16 Uhr stand das Thermometer bei kuscheligen 37 Grad. Als ich die Scheibe kurz herunterließ, um ein Foto zu machen, blies ein heißer Zugwind, fast wie ein Föhn, ins Wageninnere.</p>
<figure id="attachment_4254" aria-describedby="caption-attachment-4254" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4254 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532-1024x683.jpg" alt="42 Grad gut eine Stunde vor Sonnenuntergang" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-164427-2532.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4254" class="wp-caption-text">42 Grad gut eine Stunde vor Sonnenuntergang</figcaption></figure>
<p>Als wir auf Meeresspiegelniveau anlangten, zeigte das Thermometer schon 40 Grad, Tendenz steigend. Um 16:45 Uhr kamen wir am Ort unseres Nachtlagers in der Nähe des kleinen Ortes Hamed Ela auf -90m an. Das Dorf war nicht mehr als die Ansammlung einer Handvoll verstreuter Hütten mit Wänden aus Holzstangen in einer graubraunen Steinwüste. Dort erreichte das Thermometer unser Tagesmaximum von 42 Grad Celsius.</p>
<h2>Sonnenuntergang über dem Salzsee</h2>
<p>Wir verweilten allerdings nur so lange in der wenig einladenden Siedlung, bis Maru nach einigem Palaver mit den einheimischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afar_(Volk)">Afar</a> und einer kurzen Wartezeit den für diesen Abschnitt vorgeschriebenen Roadguide, zwei bewaffnete Bewacher und den zusätzlichen Fahrer aufgetrieben hatte. Diese fuhren in einem separaten Auto vor uns her. Es gab keine Zeit zu verlieren, denn zum Sonnenuntergang wollten wir am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karumsee">Karum-Salzsee</a> sein. Schon wenige Meter hinter dem Dorf endete die asphaltierte Straße und wir fuhren auf einer Piste über die Salzpfanne des Sees. Diese führte erst über eine trockene Trasse, dann durch seichtes Wasser. Die Szenerie, wenn auch sicherlich nicht die Temperaturen, erinnerten uns naturgemäß sehr an den Salar de Uyuni in Bolivien.</p>
<figure id="attachment_4255" aria-describedby="caption-attachment-4255" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4255 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541-1024x683.jpg" alt="Endlose Weiten. Wabenartige Strukturen der Salzpfanne am Karumsee" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-172541-2541.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4255" class="wp-caption-text">Endlose Weiten. Wabenartige Strukturen der Salzpfanne am Karumsee</figcaption></figure>
<p>Am designierten Sonnenuntergangspunkt standen schon ein paar andere Geländewagen. Der Ort war nicht zufällig gewählt. Dort fing der See an, das Wasser stand wenige Zentimeter tief und spiegelte sehr stimmungsvoll den Sonnenuntergang. Die Ausdehnung des Salzsees schwankt saisonal erheblich. In der Regenzeit wird er durch Wasser aus dem Hochland gespeist und wächst, in der Trockenzeit verdunstet viel Flüssigkeit in der sengenden Hitze.</p>
<figure id="attachment_4256" aria-describedby="caption-attachment-4256" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4256 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR-1024x576.jpg" alt="Sonnenuntergang über dem Karum- Salzsee" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-173520-5629-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4256" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über dem Karum- Salzsee</figcaption></figure>
<p>Es erschien uns schon etwas paradox: 5 Monate zuvor hatten wir auf dem <a href="http://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/">Salar de Uyuni</a> auf 3600 Metern über dem Meeresspiegel bitterlich beim Sonnenuntergang in einer ähnlichen Landschaft gefroren. In Äthiopien standen wir nun 130 Meter unter dem Meeresspiegel barfuß und schwitzend im seichten Salzwasser, welches bei 40 Grad Außentemperatur allerdings keine Abkühlung spendete.</p>
<figure id="attachment_4257" aria-describedby="caption-attachment-4257" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4257 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664-1024x683.jpg" alt="Salar de Uyuni? Nein, dort hätten wir nicht barfuß laufen wollen!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181026-175805-5664.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4257" class="wp-caption-text">Salar de Uyuni? Nein, dort hätten wir nicht barfuß laufen wollen!</figcaption></figure>
<h2>Das Wüstencamp</h2>
<p>Unser &#8222;Camp&#8220; bestand aus einer aus dünnen Holzstangen, Drahtgitter und Naturfasermatten konstruierten Hütte, in der unsere Crew wohnte. In diesem Teil Äthiopiens war es notwendig, eine ganze Entourage von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afar_(Volk)">Afar</a> zu engagieren. Neben dem Roadguide und dem Fahrer gehörten auch ein Koch und zwei Bewacher mit Gewehren zu unserem Gefolge. (Diese Region war lange Zeit durch politische Instabilität geprägt.) Wir hielten wir uns fast die gesamte Zeit außerhalb des rudimentären Bauwerks auf, da es drinnen noch heißer war.</p>
<figure id="attachment_4258" aria-describedby="caption-attachment-4258" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4258" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552-1024x683.jpg" alt="Die Hütte, in der die Crew übernachtete" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-072029-2552.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4258" class="wp-caption-text">Die Hütte, in der die Crew übernachtete</figcaption></figure>
<p>In einer Senke nicht weit von unserer Hütte hatte sich einiges an Müll angesammelt, Plastik und alte Konservendosen. Organischer Abfall wurde, wie wir miterlebten, restlos von den lokalen Ziegen verwertet. Wir vergnügten uns damit, die munteren gehörnten Nutztiere mit Gurkenschalen und dergleichen zu füttern und in der Tat wurde nichts verschmäht. Wir hofften auch, die Ziegen dadurch davon abhalten zu können, Bestandteile der Holzbude zu fressen. Dies gelang jedoch nur vorübergehend.</p>
<figure id="attachment_4394" aria-describedby="caption-attachment-4394" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4394" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610-1024x683.jpg" alt="Die Ziegen knabberten sogar an der Hütte." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-130502-2610.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4394" class="wp-caption-text">Die Ziegen knabberten sogar an der Hütte.</figcaption></figure>
<h2>Eine Nacht im Freien</h2>
<p>Es gab keine sanitären Einrichtungen und wenig Deckung in der vegetationslosen Wüste, der zweite Punkt relativierte sich allerdings nach Einbruch der Dunkelheit ;). Maru hatte sogar eine Art Camping-Dusche dabei, so dass wir uns im Schutze der Nacht wenigstens vorübergehend den Schweiß abwaschen konnten. Das Thermometer stand weiterhin stur auf 38 Grad. Während des Abendessens setzte relativ plötzlich ein anhaltender Wind ein. Er entstand vermutlich durch die nun unterschiedlich schnell erkaltenden Luftmassen, trug aber nur wenig zur Abkühlung bei.</p>
<figure id="attachment_4259" aria-describedby="caption-attachment-4259" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4259 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204-1024x768.jpg" alt="Unser Nachtlager unter freiem Himmel" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2204.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4259" class="wp-caption-text">Unser Nachtlager unter freiem Himmel</figcaption></figure>
<p>In dieser Nacht schliefen wir im Freien auf sehr einfachen, aber erstaunlich bequemen Holzpritschen, die wir im Windschatten des Geländewagens positionierten. Ein drittes, auf die Seite gestelltes Bett komplettierte den Windschutz für eine der heißesten Nächte unseres Lebens ;-). Der Sternenhimmel war allerdings weit weniger eindrucksvoll als man vielleicht vermuten könnte. Neben den über uns liegenden Luftmassen mit hoher Luftfeuchtigkeit war der Mond der Übeltäter. Er überstrahlte die Milchstraße und machte eine Taschenlampe vollkommen überflüssig. Ab 22 Uhr legte sich der Wind ein wenig, frischte aber gegen Morgen wieder auf. Kurz vor Sonnenaufgang lag die Tiefsttemperatur gerade einmal noch bei erfrischenden 30 Grad Celsius &#8211; nur um kurze Zeit später wieder zügig anzusteigen.</p>
<h2>Kamele statt Lastwagen</h2>
<p>Am nächsten Morgen fuhren wir auf dem Weg zum Geothermalgebiet am Vulkan Dallol zunächst wieder in Richtung Karumsee. Auf dem Weg zur Salzpfanne trafen wir eine Kamelkarawane. Die Männer waren mit den Lasttieren auf dem Weg zum Salzabbaugebiet, das wir später noch besuchten. Erstaunlicherweise sind die ausdauernden Kamele auch heute noch das beste Transportmittel in dieser unwirtlichen Gegend, zuverlässiger als jeder Lkw.</p>
<figure id="attachment_4260" aria-describedby="caption-attachment-4260" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4260" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671-1024x683.jpg" alt="Die Kamelkarawane war in der Morgenfrische bei 34 Grad unterwegs zum Ort des Salzabbaus." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-074357-5671.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4260" class="wp-caption-text">Die Kamelkarawane war in der Morgenfrische bei 34 Grad unterwegs zum Ort des Salzabbaus.</figcaption></figure>
<p>Die Karawane umfasste in etwa 20 Tiere. Bis zu ihrem Ziel waren es noch gut 2 Kilometer, aber wir konnten nicht einschätzen, wie lange sie schon unterwegs waren. Weder den Männern noch den Kamelen schien die Hitze zu schaffen zu machen. Mona durfte sich sogar als Karawanenführerin versuchen.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/LgIISLs_fmk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Aber auch den zähen Paarhufern kann diese lebensfeindliche Umgebung zu viel abverlangen. Ab und zu sahen wir die gebleichten Skelette von verendeten Kamelen neben der Piste liegen.</p>
<h2>Das Geothermalgebiet Dallol</h2>
<p>Ein paar Kilometer nördlich des Salzsees befindet sich der Vulkan Dallol, in dessen Umfeld sich ein wahrhaft spektakuläres Geothermalgebiet erstreckt. Vom Ende der Piste aus wanderten wir einige hundert Meter über ein erkaltetes Lavafeld. Der Weg wies eine leichte Steigung auf und führte in Richtung des &#8222;Gipfels&#8220; (auf -48m gelegen). Aus dem unebenen graubraunen Stein des Untergrundes erhoben sich einige Felskonen, vielleicht handelte es sich um ehemals aktive kleine Lavaschlote?</p>
<figure id="attachment_4261" aria-describedby="caption-attachment-4261" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4261" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586-1024x576.jpg" alt="Eine kuriose Lava-Skulptur" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586-1536x864.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-084707-2586.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4261" class="wp-caption-text">Eine kuriose Lava-Skulptur</figcaption></figure>
<p>Einige hundert Meter weiter wurde es auf einmal bunt. Zunächst sahen wir kleine farbige Flecken von einem oder zwei Metern Durchmesser, die sich in einem kräftigen, schwefeligen Gelb vom restlichen Grau-in-grau der Lava abhoben. Je weiter wir gingen, desto größer wurden diese Ablagerungsareale und desto intensiver die Farben. Neben dem Gelb komplettierten ein kräftiges Braun-orange und Weiß die Palette. Darin befanden sich giftgrüne Pfützen, deren Flüssigkeit einen extrem sauren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/PH-Wert">pH-Wert</a> von maximal 1 haben sollen.</p>
<figure id="attachment_4262" aria-describedby="caption-attachment-4262" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4262 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771-1024x683.jpg" alt="Die grünen Tümpel weisen angeblich einen pH-Wert von 1 und darunter auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-093511-5771.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4262" class="wp-caption-text">Die grünen Tümpel weisen angeblich einen pH-Wert von 1 und darunter auf.</figcaption></figure>
<p>Es war ein mehr als heißer Anblick, nicht nur weil die Temperaturen schon wieder die 40 Grad-Marke überschritten hatten. In der Luft lag ein Geruch nach faulen Eiern und es zischte und brodelte hier und da aus Spalten und kleinen Thermalspringbrunnen. Der Boden war mit filigranen Ablagerungen überkrustet, die an Butterstreusel oder Popcorn erinnerten. Schlammtümpel oder Geysire gab es nicht. Wir standen mitten im Wunderland des unglaublich knallbunten Dallol-Geothermalgebietes, dessen unwirkliche Landschaft aus einer psychodelischen Halluzination zu stammen schien.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/m-DnuTJ-etc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Am Fuße des Vulkans Dallol</h2>
<p>Eineinhalb Stunden und eine große Wasserflasche pro Person später waren wir wieder zurück im Auto, wo uns die Klimaanlage etwas Erfrischung spendete. Wir fuhren entlang des Dallol, der so flach war, dass er kaum als Berg auszumachen war. Am Übergang zur Salzpfanne war eine ganz eigene Umgebung aus rötlich-weiß aufgeschichteten Formationen entstanden.</p>
<figure id="attachment_4263" aria-describedby="caption-attachment-4263" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4263 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799-1024x683.jpg" alt="Am Fuße des Dallol war eine Landschaft aus rot-weiß gebänderten Formationen entstanden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-102319-5799.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4263" class="wp-caption-text">Am Fuße des Dallol war eine Landschaft aus rot-weiß gebänderten Formationen entstanden.</figcaption></figure>
<p>Wir hatten Maru vom Salar de Uyuni erzählt und auch, dass wir dort Trickbilder geschossen hatten. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob er uns geglaubt hatte, daher zeigten wir ihm ein <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg">Beispiel</a>. Er war begeistert und so nutzten wir die Gelegenheit und hielten an einem geeigneten Ort, mitten im Weiß der salzigen Wüste, für ein kurzes Shooting an. Maru durfte unseren Geländewagen auf der Handfläche halten ;).</p>
<figure id="attachment_4264" aria-describedby="caption-attachment-4264" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4264" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit-1024x683.jpg" alt="Maru trägt unser Auto mit links!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2216-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4264" class="wp-caption-text">Maru trägt unser Auto mit links!</figcaption></figure>
<h2>Salz aus der Wüste</h2>
<p>Auf dem Rückweg zum Camp hielten wir am Ort des Salzabbaus an. Die Afar betreiben diese Art der Mineralgewinnung in dieser Gegend unverändert seit Jahrhunderten. Heutzutage wird der gewonnene Rohstoff als Viehsalz gehandelt. Die Männer dort haben vielleicht den härtesten Job der Welt. In der brütenden Hitze verrichteten sie bei über 40 Grad Celsius körperliche Schwerstarbeit, ganz gleich welchen Arbeitsschritt man betrachtet. Zunächst hackten sie die Salzwaben auseinander, die sich durch natürliche Prozesse im Laufe der Zeit gebildet hatten.</p>
<figure id="attachment_4265" aria-describedby="caption-attachment-4265" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4265 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829-683x1024.jpg" alt="Schritt 1: Salzwaben aufspalten" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829-1024x1536.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113317-5829.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4265" class="wp-caption-text">Schritt 1: Salzwaben aufspalten</figcaption></figure>
<p>Anschließend führten sie Stangen in die geschaffenen Rinnen ein und hebelten mit diesen die großen Platten nach oben, so dass sie unter ihrem eigenen Gewicht zerbrachen. Weit und breit gab es keinen Schatten und einige (wenige) trugen noch nicht einmal eine Kopfbedeckung. Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz waren absolute Fremdwörter. Wir wollten uns nicht ausmalen, was bei einem Unfall passieren würde.</p>
<figure id="attachment_4266" aria-describedby="caption-attachment-4266" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4266 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597-1024x683.jpg" alt="Schritt 2: Salzplatten anheben/anhebeln, damit sie zerbrechen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112623-2597.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4266" class="wp-caption-text">Schritt 2: Salzplatten anheben/anhebeln, damit sie zerbrechen</figcaption></figure>
<p>Abschließend zerteilten sie die so entstandenen &#8222;handlicheren&#8220; Tafeln weiter und meißelten sie zu einer normierten Größe für den Transport via Kamelkarawane. Jeder dieser Arbeitsschritte muss ein höllisch schwerer Knochenjob sein. Einzig der Satan höchstpersönlich als Aufseher hätte noch gefehlt.</p>
<figure id="attachment_4267" aria-describedby="caption-attachment-4267" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4267 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601-1024x683.jpg" alt="Schritt 3: Genormte Salztafeln herstellen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-112801-2601.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4267" class="wp-caption-text">Schritt 3: Genormte Salztafeln herstellen</figcaption></figure>
<p>Für 3 Birr (8 Euro-Cent) pro Stück kauften die Karawanenführer diese Salzblöcke von den Arbeitern. Mit ca. 20 dieser Platten beluden sie daraufhin je ein Kamel, um die Tafeln 2 Tage später nach einem langen Fußmarsch für 20 Birr auf dem Markt wieder zu verkaufen. Der Wert des Salzes versiebenfachte sich also durch den Transport und eine Kamelladung erlöste etwas mehr als 11 Euro. Bei 20 bis 30 Tieren pro Karawane ein hart erarbeiteter, aber vermeintlich stolzer Gewinn, wenn die Kameltreiber nicht einen Großteil des Geldes an die Besitzer der Lasttiere abgeben müssten…</p>
<figure id="attachment_4268" aria-describedby="caption-attachment-4268" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4268 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604-1024x683.jpg" alt="Die Kamele bringen die Salzblöcke auf den 70 Kilometer entfernten Markt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181027-113859-2604.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4268" class="wp-caption-text">Die Kamele bringen die Salzblöcke auf den 70 Kilometer entfernten Markt.</figcaption></figure>
<h2>Dallol, der heißeste Ort der Welt?</h2>
<p>Ist Dallol nun wirklich der heißeste Ort der Welt? Das kommt natürlich darauf an, welche Kriterien man betrachtet. Wenn man die höchste jemals gemessene Temperatur zugrunde legt, dann führt das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hitzepol#H%C3%B6chste_Einzelmessungen">Death Valley</a> die Statistik mit 56,7°C an. Geht es jedoch um die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hitzepol#H%C3%B6chste_Jahresdurchschnittstemperatur">Durchschnittstemperatur</a>, so stellt Dallol wohl tatsächlich das konstant heißeste Gebiet der Welt dar. Bei durchschnittlich(!) 34,4 °C bekommt man dort so schnell keine kalten Füße. Die Tendenz der Statistik können wir aus persönlicher Erfahrung bestätigen. In beiden Gegenden kann es ziemlich warm werden. Im Death Valley haben wir allerdings auch schon einmal gefroren. Dafür fiel das Thermometer in Dallol (bzw. in der Umgebung) nicht unter 30 Grad Celsius &#8211; und wir hatten uns in der kühleren Jahreszeit dort aufgehalten!</p>
<figure id="attachment_4269" aria-describedby="caption-attachment-4269" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4269 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621-1024x683.jpg" alt="Einfach, aber geradezu luxuriös im Vergleich zur vorherigen Nacht." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181028-075118-2621.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4269" class="wp-caption-text">Einfach, aber geradezu luxuriös im Vergleich zur vorherigen Nacht.</figcaption></figure>
<p>Wie faszinierend Dallol auch gewesen war, wir genossen unsere nächste, wenn auch recht einfache Unterkunft in Abala sehr. Im Zimmer des Guesthouse fehlte zwar jegliches Mobiliar, so dass wir auf mitgebrachten Schaumstoffmatratzen schliefen. Dafür gab es aber fließendes Wasser, Toiletten, Duschen und es herrschten erträgliche Temperaturen. Die Nacht war eine angenehme Verschnaufpause, bevor wir am nächsten Tag zum Erta Ale aufbrachen.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/dallol-der-heisseste-ort-der-welt/">Dallol, der heißeste Ort der Welt</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/dallol-der-heisseste-ort-der-welt/">Dallol, der heißeste Ort der Welt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 00:01:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten Unterkünften einquartieren, griffen wir etwas tiefer in die Tasche und stellten uns eine individuelle Route zusammen (theoretisch mit Heizung). Für 5 Tage erkundeten wir mit unserem Führer Diter und Fahrer Rubén (Zorro) den Salar de Uyuni und das südliche Altiplano bis Tupiza.</p>
<figure id="attachment_2579" aria-describedby="caption-attachment-2579" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2579" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-1024x683.jpg" alt="Die Salar de Uyuni Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2579" class="wp-caption-text">Die Salar de Uyuni-Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian</figcaption></figure>
<p><span id="more-2598"></span></p>
<h2>Der Salar de Uyuni</h2>
<p>Der Salar ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Uyuni">größte Salzpfanne der Welt</a>, 140 km lang und 110 km breit. Entstanden ist sie vor ca. 10.000 Jahren durch die Austrocknung eines Sees, nur das Salz blieb zurück. Somit ist die Salzfläche quasi eben mit nur minimalen Höhenunterschieden. Während der Regenzeit sammelt sich Wasser auf der Oberfläche der Salzkruste und verdunstet während der darauf folgenden Monate. Vor allem zu Beginn der Trockenzeit ist die Salzpfanne strahlend weiß. Die Kristalle glitzern in der Sonne, es bilden sich wabenförmige Muster aus und man könnte beinahe denken, es wäre kein Salz, sondern Schnee und Eis.</p>
<figure id="attachment_2580" aria-describedby="caption-attachment-2580" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2580" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-1024x683.jpg" alt="Unendliche Weiten: Salz soweit das Auge reicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2580" class="wp-caption-text">Unendliche Weiten: Salz, soweit das Auge reicht</figcaption></figure>
<p>Auch die Temperaturen konnten den Eindruck von Schnee und Eis stützen, denn es war trotz strahlenden Sonnenscheins auf 3650 Metern Höhe kalt. Ende Mai/Anfang Juni lagen die Höchsttemperaturen tagsüber bei 10 Grad und nachts kühlte es sich bis auf -5 Grad ab. Wenn wir über das Salz gingen, fühlte es sich in etwa wie Laufen auf verharschtem Schnee an, da die Salzkruste unter unseren Füßen knirschte. Interessanterweise klirrte es auch leise, wenn man Salzkristalle aufwirbelte.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/XqLU7wH_c4k" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Fahrt auf dem Salar war sehr bequem und wir kamen erstaunlich zügig voran. Einige Abschnitte hatten Fahrspuren, die jedes Jahr nach der Regenzeit neu „angelegt“ werden. Aber auch &#8222;offroad&#8220; fühlte sich die Fahrt fast wie auf einer asphaltierten Straße an. Rubén fuhr auf den langen trockenen Strecken zwischen 90 und 110 km/h und wir hatten das Gefühl, dass er problemlos noch weiter hätte beschleunigen können. Geschwindigkeitsrekorde stellten wir also keine auf ;), aber verglichen mit vielen anderen Wegen, die wir in den vergangenen Monaten benutzt hatten, war der Salar de Uyuni eine wohltuende Abwechslung :).<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/oaKdVEP_oiM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Würde es auf dem Salar allerdings doch einmal schneien (und es schneit wirklich!), hätte der Winterdienst von Uyuni wenig zu tun. Die „Straßen“ auf dem Salar wären sofort perfekt gestreut ;).</p>
<h2>Salz- und Lithiumgewinnung auf dem Salar de Uyuni</h2>
<p>Es findet ein Abbau des omnipräsenten Salzes statt. Man könnte es einfach vom Boden aufsammeln und das geschieht quasi auch. Entweder wird das weiße Mineral von der Oberfläche abgefräst oder in Blöcken aus dem Boden geschnitten und abtransportiert.</p>
<figure id="attachment_2581" aria-describedby="caption-attachment-2581" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2581" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-1024x576.jpg" alt="Salzproduktion auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2581" class="wp-caption-text">Salzgewinnung auf dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Die Salzblöcke werden auch als Baumaterial verwendet. Unser gut geheiztes Hotel „Palacio del Sal“ direkt neben dem Salar machte seinem Namen alle Ehre und bestand zu einem großen Anteil aus solchen Ziegeln. Kunstvolle Salzskulpturen zierten die Lobby und die Gänge. Am besten gefiel uns die lebensgroße Nachbildung eines weißen Lamas. In unserem Bad hing ein interessantes Hinweisschild, dass man beim Duschen die Badezimmertür schließen solle, damit durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit kein Salz von der Decke tropfte.</p>
<figure id="attachment_2582" aria-describedby="caption-attachment-2582" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2582" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-1024x683.jpg" alt="Salzblöcke als Baumaterial im Palacio del Sal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2582" class="wp-caption-text">Kuppel aus Salzblöcken in unserem Hotelzimmer im „Palacio del Sal“</figcaption></figure>
<p>Noch entscheidender als das Salz sind in Bolivien in der Zukunft vielleicht die <a href="https://www.dw.com/en/bolivias-evo-morales-plans-lithium-mining-offensive/a-39727810">Lithiumvorkommen</a>, angeblich die größten weltweit. Gesehen haben wir vom Abbau nichts und das Projekt scheint sich auch noch in der Anfangsphase zu befinden. Je eine deutsche und eine chinesische Firma betreiben kleine Anlagen. Es gibt wohl zwei Faktoren, die Probleme aufwerfen: Der Reinheitsgrad des Lithiums ist nicht so hoch wie an anderen Orten der Welt, so dass der Abbauprozess noch optimiert werden muss. Außerdem möchte Bolivien kein reiner Rohstofflieferant sein, sondern möglichst viel Wertschöpfung im Land betreiben. Ein sehr guter Ansatz, aber anscheinend nicht einfach umzusetzen.</p>
<figure id="attachment_2583" aria-describedby="caption-attachment-2583" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2583" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-1024x683.jpg" alt="Eulen nach Athen? Wozu Salz zum Picknick auf dem Salar mitbringen?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2583" class="wp-caption-text">Eulen nach Athen tragen? Wozu Salz zum Picknick auf den Salar mitbringen?</figcaption></figure>
<h2>Sehenswürdigkeiten am Rande des Salars</h2>
<p>Der Salar de Uyuni an sich ist eine unwirtliche Umgebung, auf der Salzfläche selbst gibt es kein Leben. Am Rande der Salzpfanne jedoch befanden sich schon in präkolumbianischer Zeit menschliche Siedlungen. Eine solche lag bei Pucara Ayque, wo wir die Ruinen von runden Steinhäusern und eine Grabhöhle besichtigten.</p>
<figure id="attachment_2584" aria-describedby="caption-attachment-2584" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2584" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-1024x683.jpg" alt="Grabhöhle bei Pucara Ayque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2584" class="wp-caption-text">Grabhöhle bei Pucara Ayque</figcaption></figure>
<p>Außerdem beobachteten wir in der Nähe einige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James-Flamingo">James Flamingos</a>, die sich erstaunlicherweise in diesem lebensfeindlichen Klima wohlfühlen.</p>
<figure id="attachment_2585" aria-describedby="caption-attachment-2585" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2585" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-1024x683.jpg" alt="Ein James's Flamingo am Rande des Salar Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2585" class="wp-caption-text">Ein James Flamingo am Rande des Salar</figcaption></figure>
<p>Die Cueva de las Galaxias (auch &#8222;Gruta de las Galaxias&#8220; oder &#8222;Gruta Cristal&#8220;; &#8222;Die Höhle der Galaxien&#8220;) wurde erst vor vergleichsweise kurzer Zeit im Jahre 2003 entdeckt. Sie enthält filigrane Gesteinsformationen, die aus dem <a href="http://uyuniland.com/uyuni/informacion-turistica-de-uyuni.php">Kontakt von Wasser mit Lava</a> entstanden sein sollen.</p>
<figure id="attachment_2599" aria-describedby="caption-attachment-2599" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2599" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-1024x683.jpg" alt="Filigrane Strukturen in der Cueva de las Galaxias" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2599" class="wp-caption-text">Filigrane Strukturen in der Cueva de las Galaxias</figcaption></figure>
<h2>Sonnenuntergang auf dem Salar</h2>
<p>Der Sonnenuntergang auf dem Salar war ein besonderes Erlebnis. Ende Mai/Anfang Juni gab es noch einige Stellen, an denen das Wasser ein paar Zentimeter tief auf der Salzkruste stand. Es war fast windstill und so bildete die Wasseroberfläche einen riesigen Spiegel, der den Himmel und die Landschaft reflektierte.</p>
<figure id="attachment_2586" aria-describedby="caption-attachment-2586" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2586" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-1024x683.jpg" alt="Das Wasser auf dem Salar de Uyuni war wie ein Spiegel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2586" class="wp-caption-text">Das Wasser auf dem Salar de Uyuni wirkt wie ein riesiger Spiegel.</figcaption></figure>
<p>Um uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang trotz einsetzender Kälte etwas angenehmer zu gestalten, baute unser Guide nach bester Safari-Tradition einen Tisch mit einer Flasche Wein als Sundowner und ein paar Knabbereien auf. Welch angenehme Überraschung :).</p>
<figure id="attachment_2587" aria-describedby="caption-attachment-2587" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2587" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-1024x683.jpg" alt="Nobel geht die Sonne unter: Sundowner auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2587" class="wp-caption-text">Nobel geht die Sonne unter: Sundowner auf dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Kaum war die wärmende Sonne hinter dem Horizont verschwunden, wurde es schlagartig bitterkalt! Nicht so sehr an den Füßen, die waren sowieso schon gefühllos, da wir seit fast einer Stunde in Gummistiefeln im kalten Wasser standen, sondern vor allem an den Händen. Beim Einfangen der Abendstimmung froren mir fast die Finger ab, aber das Farbspiel am Horizont war es wert!</p>
<figure id="attachment_2588" aria-describedby="caption-attachment-2588" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2588" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-1024x683.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen, jetzt wird es schlagartig bitterkalt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2588" class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen, jetzt wird es schlagartig bitterkalt.</figcaption></figure>
<h2>Inseln im Salzmeer</h2>
<p>Mitten in der Salzwüste ragen einige Hügel auf, Land im Salzmeer, die nicht nur Erhebungen über dem Salzspiegel darstellen, sondern auch Inseln des Lebens sind. Sie geben Vögeln, Viscachas und Insekten eine Heimat. Sträucher und Kakteen wachsen auf den Eilanden in der sonst rein weißen Einöde aus Salz, und was für Kakteen! Sie ragen meterhoch in den Himmel.</p>
<figure id="attachment_2589" aria-describedby="caption-attachment-2589" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2589" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-1024x683.jpg" alt="Stattliche Kakteen auf der Isla Incahuasi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2589" class="wp-caption-text">Stattliche Kakteen auf der Isla Incahuasi</figcaption></figure>
<p>Am bekanntesten ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isla_Incahuasi">Insel Incahuasi</a>. Ein kurzer Wanderweg führt über die Insel und auf den knapp 80 Meter über dem Salar liegenden Gipfel. Von oben genossen wir den beeindruckenden 360 Grad-Rundumblick über den Salar: Weiß, soweit das Auge reicht.</p>
<figure id="attachment_2590" aria-describedby="caption-attachment-2590" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2590" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-1024x683.jpg" alt="Eine Insel mitten in der Salzwüste" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2590" class="wp-caption-text">Eine Insel mitten in der Salzwüste</figcaption></figure>
<p>Die Isla Incahuasi ist aber bei weitem nicht die einzige Insel im Salar. Wir besuchten außerdem die Isla Campana, die nicht ganz so riesige Kakteen beheimatete, dafür aber menschenleer war.</p>
<figure id="attachment_2591" aria-describedby="caption-attachment-2591" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2591" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-1024x576.jpg" alt="Blick von der Isla Campana" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2591" class="wp-caption-text">Blick von der Isla Campana auf den Salar</figcaption></figure>
<h2>Trickfotos auf dem Salar de Uyuni</h2>
<p>Durch das homogene Weiß des Salar de Uyuni verschwimmen die Grenzen zwischen Nah und Fern, wodurch lustige Trickfotos möglich sind. Diter war bestens ausgerüstet und hatte seinen Freund Tommy dabei, einen Plastikdinosaurier, der uns auf dem Salar Furcht und Schrecken einflößte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2592" aria-describedby="caption-attachment-2592" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2592" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-1024x768.jpg" alt="Tommy verbreitet Furcht und Schrecken" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2592" class="wp-caption-text">Tommy verbreitet Furcht und Schrecken</figcaption></figure>
<p>Der Kniff bei diesen Bildern liegt darin, dass man nicht erkennt, ob die Objekte im Foto direkt vor der Kamera stehen oder weiter entfernt sind, es ist also ein Spiel mit der Perspektive. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Größenverhältnisse umkehren. Dabei sollte man darauf achten, dass alle Motive im Fokus sind. Man muss also mit geschlossener Blende (z.B. f22, möglichst hohe Zahl) oder mit einem kleinen Sensor (zum Beispiel einem Smartphone) fotografieren, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Alternativ kann man zwei Bilder mit unterschiedlichem Fokus machen und diese bei der Nachbearbeitung zusammenführen.</p>
<figure id="attachment_2593" aria-describedby="caption-attachment-2593" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2593" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-1024x576.jpg" alt="Making of Rautbierfütterung. Mona bietet Tommy einen Apfel an. Das Ergebnis hier." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2593" class="wp-caption-text">Making of Raubtierfütterung: Mona bietet Tommy einen Apfel an.</figcaption></figure>
<p>Und das ist das Ergebnis:</p>
<figure id="attachment_2594" aria-describedby="caption-attachment-2594" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2594" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-1024x683.jpg" alt="Mona bietet Tommy einen Apfel an." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2594" class="wp-caption-text">Mona bietet Tommy einen Apfel an.</figcaption></figure>
<p>Nachdem wir das System verstanden hatten, kamen uns immer mehr Ideen, die wir leider wegen Zeitmangels nicht mehr umsetzen konnten. Auf alle Fälle war es ein Riesenspaß!</p>
<figure id="attachment_2595" aria-describedby="caption-attachment-2595" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2595" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-1024x683.jpg" alt="Aussichtsplattform mitten auf dem Salar de Uyuni ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2595" class="wp-caption-text">Aussichtsplattform mitten auf dem Salar de Uyuni <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Sonnenuntergang und Sternenhimmel</h2>
<p>Abends auf dem Weg zurück zum Hotel hielten wir wieder zum Sonnenuntergang an, allerdings ohne Sundowner… Diesmal gab es kein reflektierendes Wasser, dafür feine Wabenstrukturen im Salz, die im Licht der letzten Sonnenstrahlen ihre Farbe zu verändern schienen.</p>
<figure id="attachment_2596" aria-describedby="caption-attachment-2596" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2596" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2596" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Nachdem die Sonne untergegangen war, kamen die Sterne zum Vorschein. Fernab größerer Ortschaften leuchteten die Milchstraße und der Sternenhimmel der Südhalbkugel hell in der eisigen Finsternis, bevor der aufgehende Mond sie überstrahlte.</p>
<figure id="attachment_2597" aria-describedby="caption-attachment-2597" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2597" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-1024x683.jpg" alt="Auf zu den Sternen! Die Milchstraße über dem Salar de Uyuni." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2597" class="wp-caption-text">Scheinbar zum Greifen nah! Die Milchstraße über dem Salar de Uyuni.</figcaption></figure>
<p>Die Landschaft am und auf dem Salar de Uyuni erinnerte fast an einen anderen Planeten und auf gewisse Weise ist sie das auch. Im Film „Star Wars: The Last Jedi“ diente der Salar als <a href="https://www.dw.com/es/bolivia-star-wars-los-%C3%BAltimos-jedi-se-film%C3%B3-en-el-salar-de-uyuni/a-38541679">Kulisse</a> für den Mineralplaneten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Orte_aus_Star_Wars#Crait">Crait</a>.</p>
<p>To be continued.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/">Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht/">Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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