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	<title>Natur Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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		<title>Im Pantanal, dem Reich der Jaguare</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2019 00:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jaguar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wörtlich übersetzt bedeutet Pantanal &#8222;Sumpf&#8222;. Eigentlich ist das Gebiet eher ein Marschland, bedeckt eine Fläche doppelt so groß wie Österreich und wird in der Regenzeit 3 Meter hoch überflutet. Damit ist das Pantanal ein Stückchen Erde, dass sich der Mensch bisher nur bedingt unterworfen hat. Mehr oder weniger ungestört konnte so eine unglaubliche reiche Tierwelt &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/im-pantanal-dem-reich-der-jaguare/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Im Pantanal, dem Reich der Jaguare“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wörtlich übersetzt bedeutet Pantanal &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal">Sumpf</a>&#8222;. Eigentlich ist das Gebiet eher ein Marschland, bedeckt eine Fläche doppelt so groß wie Österreich und wird in der Regenzeit 3 Meter hoch überflutet. Damit ist das Pantanal ein Stückchen Erde, dass sich der Mensch bisher nur bedingt unterworfen hat. Mehr oder weniger ungestört konnte so eine unglaubliche reiche Tierwelt überdauern, deren Stars zweifellos die Jaguare sind.</p>
<figure id="attachment_2937" aria-describedby="caption-attachment-2937" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-064247-6732-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2937" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-064247-6732-Edit-1024x682.jpg" alt="Aug in Aug mit dem Jaguar: Scarface ist auf der Jagd." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-064247-6732-Edit-1024x682.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-064247-6732-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-064247-6732-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-064247-6732-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2937" class="wp-caption-text">Aug in Aug mit dem Jaguar: Scarface ist auf der Jagd.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2955"></span></p>
<h2>Von Cuiabá ins Pantanal</h2>
<p>Obwohl wir uns weiterhin in Brasilien befanden, staunten wir über die Kontraste zur Landschaft des Amazonasbeckens, die kaum größer hätten sein können. Im Pantanal, 1500 km südlich von Manaus, ist der Wald kein Floresta, sondern ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cerrado_(Brasilien)">Cerrado</a>, also kein dichter Dschungel, sondern eine Savanne. In Manaus war die Regenzeit gerade vorüber, im Pantanal hingegen herrschte im Juli Trockenzeit. Das war auch gut so, denn in der Regenzeit ist das Feuchtgebiet kaum zu erreichen. Die einzige Straße, die von Norden ins Pantanal führt, die sogenannte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Transpantaneira">Transpantaneira</a>, ist eine zwar breite, aber unbefestigte Piste.</p>
<figure id="attachment_2938" aria-describedby="caption-attachment-2938" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-070428-5914.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2938" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-070428-5914-1024x683.jpg" alt="Die Einfahrt ins Pantanal auf der Transpantaneira" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-070428-5914-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-070428-5914-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-070428-5914-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-070428-5914.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2938" class="wp-caption-text">Die Einfahrt ins Pantanal auf der Transpantaneira</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Pantanal erklärte uns Marcos, unser Führer, die geografischen Gegebenheiten dieses Marschgebietes und den Zyklus von Regen und Trockenzeit, von Überschwemmungen, offenem Grasland, von Feucht- und Trockenwald. Es gibt zwar auch einen Pantanal-Nationalpark, aber erstaunlicherweise sind 95% des gesamten Areals in privatem Besitz. Die einzige mögliche Form der Nutzung ist die Weidewirtschaft. So haben auch die Rinder in den vergangenen 300 Jahren die Landschaft geformt und sind Teil des Ökosystems geworden.</p>
<figure id="attachment_2939" aria-describedby="caption-attachment-2939" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180710-062447-6031.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2939" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180710-062447-6031-1024x683.jpg" alt="Pantanal-Rinder, sie formen die Landschaft schon seit mindestens 300 Jahren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180710-062447-6031-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180710-062447-6031-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180710-062447-6031-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180710-062447-6031.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2939" class="wp-caption-text">Pantanal-Rinder, sie beeinflussen die Landschaft schon seit mindestens 300 Jahren.</figcaption></figure>
<p>Natürlich fragten wir gleich nach den Jaguaren. Es sei uns natürlich bewusst, dass es sehr schwierig sei, Raubkatzen in freier Wildbahn zu beobachten. Wie stünden denn unsere Chancen auf eine Sichtung? Marcos antwortete hingegen sehr selbstbewusst. Auf seinen Touren gäbe es eine Erfolgsquote von 100%. Wir staunten innerlich, nahmen es aber erstmal so hin und beschlossen abzuwarten, ob Marcos nicht übertrieben hätte.</p>
<h2>Die Einfahrt ins Pantanal</h2>
<p>Bereits vor der offiziellen Einfahrt ins Pantanal reckten wir die Hälse und hatten Schwierigkeiten zu entscheiden, wo wir zuerst hinsehen sollten. Schon in der Nähe des Kontrollpostens saß mindestens alle 100 Meter ein Greifvogel im Baum. Wasservögel wie Reiher, Ibisse oder Kingfisher säumten ebenso zahlreich die Straße wie Papageien und Störche. Bereits die reine Anzahl der Tiere war extrem beeindruckend. Erst bei genauerem Hinsehen und den Erklärungen von Marcos folgend realisierten wir, dass es sich nicht nur um zahlreiche Vögel, sondern auch um viele verschiedene Spezies handelte.</p>
<figure id="attachment_2940" aria-describedby="caption-attachment-2940" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-072210-6148.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2940" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-072210-6148-1024x683.jpg" alt="Vögel überall" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-072210-6148-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-072210-6148-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-072210-6148-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-072210-6148.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2940" class="wp-caption-text">Vögel, wohin das Auge blickt.</figcaption></figure>
<p>Wir hielten an einer Brücke, die über eine Art Kanal führte, der auch in der Trockenzeit noch Wasser führte. Dort lagen viele Kaimane im Wasser, mehrere riesige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jabiru_(Vogel)">Jabiru-Störche</a> stelzten umher und Kormorane jagten geschickt nach Fischen oder trockneten ihre Flügel in den struppigen Büschen und Bäumen.</p>
<figure id="attachment_2941" aria-describedby="caption-attachment-2941" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-071751-6137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2941" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-071751-6137-1024x683.jpg" alt="Ein Neotropic Cormorant (Olivenscharbe) mit fetter Beute, ein Catfish (Wels)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-071751-6137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-071751-6137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-071751-6137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-071751-6137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2941" class="wp-caption-text">Ein Neotropic Cormorant (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olivenscharbe">Olivenscharbe</a>) mit fetter Beute: ein Catfish (Wels)</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg weiter nach Süden hielten wir immer wieder an, um die Tiere genauer anzuschauen. Das alles war sehr spannend und wir hätten gerne viel häufiger und länger angehalten. Aber Marcos hatte die Zeit im Auge, wir wollten nicht zu spät in Porto Jofre ankommen. Er beruhigte uns, in dem er in etwa sagte: &#8222;Das werden wir später noch besser sehen&#8220;. &#8222;Noch besser?&#8220; fragten wir uns, stiegen jedoch brav ein und fuhren weiter.</p>
<figure id="attachment_2942" aria-describedby="caption-attachment-2942" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-102750-6167.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2942" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-102750-6167-1024x683.jpg" alt="Die rötesten Augen im Pantanal, ein Snail Kite (Schneckenweih)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-102750-6167-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-102750-6167-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-102750-6167-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-102750-6167.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2942" class="wp-caption-text">Die rötesten Augen im Pantanal, ein Snail Kite (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schneckenweih">Schneckenweih</a>)</figcaption></figure>
<h2>Bootsfahrt in Porto Jofre</h2>
<p>In Porto Jofre wohnten wir für zwei Nächte im Jaguar Camp. Die Unterkunft war relativ einfach, aber schön sauber und die meiste Zeit verbrachten wir sowieso draußen auf den zahlreichen Wasserwegen, die das Land durchzogen. Pro Tag waren wir insgesamt sieben bis acht Stunden in modernen Booten mit komfortablen Sitzen unterwegs. Zum Glück sind die tagaktiven Jaguare keine Frühaufsteher. Wir starteten morgens um 7:30 Uhr und kehrten gegen 12 Uhr zum Mittagessen zurück. Nachmittags fuhren wir ab 14:00/14:30 Uhr bis zum Sonnenuntergang um ca. 17:30 Uhr. Nach unserer Ankunft in Porto Jofre am ersten Tag stärkten wir uns mit einem leckeren Mittagessen und dann hieß es gleich Leinen los. Die Jaguare warteten bestimmt schon.</p>
<figure id="attachment_2943" aria-describedby="caption-attachment-2943" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124526-6189.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2943" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124526-6189-1024x683.jpg" alt="Ein Grünibis (Green Ibis)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124526-6189-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124526-6189-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124526-6189-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124526-6189.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2943" class="wp-caption-text">Ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnibis">Grünibis</a> (Green Ibis)</figcaption></figure>
<p>Das Pantanal-Feuerwerk der zahlreichen Eindrücke ging auch vom Boot aus weiter. In jedem Baum saß mindestens ein Wasservogel, verschiedene Reiher, Kingfisher, Ibisse und Greifvögel. Trotzdem hielten wir nicht für jeden Vogel an, da wir die ja &#8222;eh noch sehen würden&#8220;. Es galt, einen Jaguar zu finden! Keinesfalls fuhren wir allerdings an allen Tieren vorbei, vor allem nicht an den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Riesenotter">Riesenottern</a>. Früher bevölkerten sie viele Flüsse in Brasilien, aber leider sind sie selten geworden. Die Gruppe, die Marcos erspähte, hatte gerade fette Beute gemacht und ließ sich den frisch gefangenen Fisch sichtlich schmecken.</p>
<figure id="attachment_2944" aria-describedby="caption-attachment-2944" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124318-6181.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2944 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124318-6181-1024x683.jpg" alt="Ein Riesenotter (Giant River Otter) lässt es sich schmecken." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124318-6181-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124318-6181-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124318-6181-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-124318-6181.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2944" class="wp-caption-text">Ein Riesenotter (Giant River Otter) lässt es sich schmecken.</figcaption></figure>
<p>Ebenfalls sehr emblematisch für das Pantanal ist der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jabiru_(Vogel)">Jabiru-Storch</a>, der ebenfalls für einen Stopp interessant genug war. Die beeindruckenden Vögel werden bis zu 1,40m groß und haben eine Spannweite von über 2,50 Metern, fast ein kleines Wasserflugzeug <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2945" aria-describedby="caption-attachment-2945" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-133841-6250.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2945" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-133841-6250-1024x683.jpg" alt="Ein Jabiru-Storch hebt ab" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-133841-6250-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-133841-6250-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-133841-6250-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180705-133841-6250.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2945" class="wp-caption-text">Ein Jabiru-Storch hebt ab.</figcaption></figure>
<h2>Auf das Pantanal ist Verlass</h2>
<p>Am ersten Tag durften wir einige spektakuläre Tierbeobachtungen verzeichnen, hatten jedoch noch keine Katze zu Gesicht bekommen. Marcos Jaguar-Garantie geriet in unseren Augen etwas ins Wanken, aber neuer Tag, neues Glück ;). Nicht weit vom Camp entfernt &#8211; wir waren erst wenige Minuten im Boot &#8211; riss Marcos die Arme in die Höhe: &#8222;Juhu!&#8220; und zeigte ans rechte Ufer. Piu, unser Bootsführer, steuerte das Boot sofort in die Richtung und wir sahen erstmal &#8211; keinen Jaguar. Gut getarnt befand er sich im Wasser und im Schatten der Vegetation an der Böschung. Er war gerade auf der Jagd, verschwand aber nach kurzer Zeit im Dickicht.</p>
<figure id="attachment_2946" aria-describedby="caption-attachment-2946" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-060152-6317.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2946" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-060152-6317-1024x683.jpg" alt="Ruth auf der Jagd, mit über 10 Jahren, ist sie eine ältere Jaguardame." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-060152-6317-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-060152-6317-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-060152-6317-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-060152-6317.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2946" class="wp-caption-text">Ruth auf der Jagd, mit über 10 Jahren ist sie eine ältere Jaguardame.</figcaption></figure>
<p>Wir fuhren weiter und lernten, dass es auch hier zwei Techniken gibt, Jaguare zu finden. Man kann versuchen, sie selber zu erspähen. In dieser Disziplin herrschte ein reger Wettstreit zwischen Marcos und Piu, wer die meisten Katzen entdecken könne. Die andere Möglichkeit ist, dem Funkgerät zu lauschen. 15 Minuten von uns entfernt war einer der samtpfötigen Jäger gesichtet worden. Piu kannte die Stelle natürlich und wir starteten durch, soviel der Motor hergab.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/kjK4IKjiNp0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Jaguarbeobachtung vom Wasser aus</h2>
<p>Als wir ankamen, sahen wir zunächst ungefähr zehn andere Boote, die langsam flussaufwärts fuhren. Der Jaguar war auf der Jagd und bewegte sich auf der Suche nach Beute entlang des Ufers. Piu positionierte unseren schwimmenden Untersatz immer wieder neu, so dass wir die Großkatze durch Fenster in der Vegetation visuell verfolgen konnten. Die Wasserfahrzeuge kooperierten in einem Rotationsprinzip gut miteinander, so dass jeder Passagier immer recht gut sehen konnte. Jeder der Bootsführer bemühte sich natürlich, trotzdem das beste für seine Gäste rauszuholen. Sie versuchten sich auszumalen, wo der Jaguar als nächstes am besten zu beobachten sein würde, fuhren voraus und warteten geduldig in der vermeintlich besten Position.</p>
<figure id="attachment_2947" aria-describedby="caption-attachment-2947" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-064640-6338.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2947 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-064640-6338-1024x683.jpg" alt="??? auf der Suche nach einem Morgen-Snack. Das Muster des Fells ist wie ein Fingerabdruck." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-064640-6338-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-064640-6338-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-064640-6338-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-064640-6338.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2947" class="wp-caption-text">Ryan, ein Jaguarweibchen, auf der Suche nach einem Morgen-Imbiss. Das Muster des Fells ist wie ein Fingerabdruck.</figcaption></figure>
<p>Die Jaguare waren offensichtlich an die Boote gewöhnt und ließen sich durch unsere Anwesenheit nicht aus der Ruhe bringen. Die jetzige Generation der Raubkatzen ist mit dem Knattern der Motoren aufgewachsen und sie haben gelernt, dass von den Wasserfahrzeugen keine Gefahr ausgeht.</p>
<figure id="attachment_2948" aria-describedby="caption-attachment-2948" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063435-6700.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2948" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063435-6700-1024x683.jpg" alt="Hier sind Profis am Werk. Jedes Boot sucht die beste Position." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063435-6700-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063435-6700-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063435-6700-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063435-6700.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2948" class="wp-caption-text">Hier sind Profis am Werk. Jedes Boot sucht die beste Beobachtungsposition.</figcaption></figure>
<p>Der Jaguar, den Marcos später als Ryan identifizieren konnte, wanderte also flussaufwärts und sondierte das Ufer, ob sich dort vielleicht ein Leckerbissen finden ließe, zum Beispiel ein Kaiman. Elegant, vorsichtig und bestimmt absolut lautlos schlich die Katze den Fluss entlang. Insgesamt verbrachten wir bestimmt eine Viertelstunde mit der Jaguardame und beobachteten sie gebannt. Auf einmal war sie jedoch verschwunden, keiner hatte gesehen wohin. Die stillen Jäger sind wahrhaftig Meister der Täuschung ;).</p>
<figure id="attachment_2949" aria-describedby="caption-attachment-2949" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-070056-6388.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2949" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-070056-6388-1024x683.jpg" alt="Ein Jaguar-Weibchen, ungestört von den Booten auf dem Fluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-070056-6388-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-070056-6388-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-070056-6388-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-070056-6388.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2949" class="wp-caption-text">Ryan läßt sich von den Zuschauern auf dem Fluss nicht stören.</figcaption></figure>
<h2>Wenn‘s läuft, dann läuft‘s</h2>
<p>Als wir später am gleichen Vormittag wieder auf der Fahrt in Richtung Lodge waren, erspähte Marcos einen weiteren Jaguar. Einige Guides nennen ihn Ugly, ein kräftiges, aber schon älteres Männchen. Hässlich war er nun wirklich nicht, aber man sah ihm sein Alter etwas an. Ein Stück eines Eckzahns zum Beispiel war abgebrochen und eine Narbe zierte sein Gesicht. Auch Ugly lief flussaufwärts, legte sich aber nach 2 oder 3 Minuten mit Blick auf den Fluss hin, um sich auszuruhen.</p>
<figure id="attachment_2950" aria-describedby="caption-attachment-2950" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-091124-6517.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2950" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-091124-6517-1024x683.jpg" alt="So ein hübscher Junge: Ugly, auch Vaikue genannt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-091124-6517-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-091124-6517-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-091124-6517-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-091124-6517.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2950" class="wp-caption-text">So ein hübscher Junge: Ugly, auch Vaikue genannt.</figcaption></figure>
<p>Nachdem er es sich dort bequem gemacht hatte, fuhren wir weiter. Keinen Kilometer weiter flussabwärts fuhr ein anderes Boot langsam am Ufer entlang. Nach ein paar Handzeichen zwischen den Bootsführern war klar: Daumen hoch, noch ein Jaguar! Ein Weibchen schlich das Ufer entlang. Wir begleiteten sie für ein paar Minuten, sahen ihre Silhouette hinter dem Gebüsch und manchmal auch etwas mehr von ihr. Insgesamt sahen wir an diesem Tag fünf Jaguare, vier am Morgen, einen am Nachmittag. Zwei davon hatte Marcos entdeckt. Sehr, sehr beeindruckend, die großen gefleckten Raubkatzen!</p>
<figure id="attachment_2951" aria-describedby="caption-attachment-2951" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-132513-6561.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2951" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-132513-6561-1024x683.jpg" alt="Amber streift durch die Nachmittagssonne." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-132513-6561-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-132513-6561-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-132513-6561-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180706-132513-6561.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2951" class="wp-caption-text">Amber streift durch die Nachmittagssonne.</figcaption></figure>
<p>Zurück im Camp erwarteten uns oft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hyazinth-Ara">Hyazinth-Aras</a>, die in einem Baum im Garten lebten. Es war sehr lustig, die bunten Vögel zu beobachten, wie sie durch die Äste turnten, sich auch mal mit dem Kopf nach unten hängen ließen und wie sie in der Gruppe interagierten. Hyazinth-Aras sind die größten Aras der Welt und wunderschön, leider aber mittlerweile auch bedroht. Diese Exemplare freuten sich zum Glück ihres freien Lebens.</p>
<figure id="attachment_2952" aria-describedby="caption-attachment-2952" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-101506-6926.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2952" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-101506-6926-1024x683.jpg" alt="Hyacinth-Aras, spielerisch auf Nahrungssuche" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-101506-6926-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-101506-6926-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-101506-6926-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-101506-6926.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2952" class="wp-caption-text">Hyazinth-Aras, spielerisch auf Nahrungssuche</figcaption></figure>
<h2>Scarface auf der Jagd</h2>
<p>Am dritten Tag waren wir morgens noch nicht lange im Boot, als wir erfuhren, dass jemand einen Jaguar an einem engen Kanal gesehen hätte. Wir üblich hatten sich die Neuigkeiten per Funkgerät wie ein Lauffeuer verbreitet. Als wir ankamen, waren schon mindestens zehn Wasserfahrzeuge dort. Kaum hatte Piu das Boot zum ersten Mal in eine Warteposition manövriert, schaute auch schon ein Jaguar zwischen den Blättern der Büsche hervor. Es war Scarface! Marcos erkannte ihn sofort an seiner großen Narbe im Gesicht.</p>
<figure id="attachment_2953" aria-describedby="caption-attachment-2953" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063056-6692.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2953" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063056-6692-1024x683.jpg" alt="Scarface, bestens getarnt und auf leisen Pfoten streift er durch das hohe Gras." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063056-6692-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063056-6692-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063056-6692-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-063056-6692.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2953" class="wp-caption-text">Scarface, bestens getarnt und auf leisen Pfoten schleicht er durch das hohe Gras.</figcaption></figure>
<p>Scarface war auf der Jagd. Er streifte durch die Büsche und das hohe Gras am Flussufer. Die Boote begleiteten ihn in bekannter Manier, ohne dass es ihn beeindruckte oder störte. Auf einem kleinen Strand erblickten wir einen Kaiman und dachten: &#8222;Das wäre doch ein saftiger Happen für Scarface&#8220;. Er muss sich das gleiche gedacht haben, als er seine Nase durch das hohe Gras steckte. Er hielt kurz inne und sprang auf das Reptil zu.</p>
<figure id="attachment_2954" aria-describedby="caption-attachment-2954" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-065638-6779.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2954" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-065638-6779-1024x683.jpg" alt="Scarface wagt den Angriff auf einen Kaiman." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-065638-6779-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-065638-6779-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-065638-6779-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20180707-065638-6779.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2954" class="wp-caption-text">Scarface wagt den Angriff auf einen Kaiman.</figcaption></figure>
<p>Quasi zeitgleich gab es einen Schlag im Wasser, der Kaiman setzte blitzschnell zur Flucht an. Das Wasser spritzte und brodelte. Scarface war einen Wimpernschlag zu spät. Die große Echse war entkommen. Es war sehr aufregend, diese Jagdszene aus nächster Nähe mitzuerleben! Auf YouTube gibt es ein Video von National Geographic, in dem Scarface seine Beute erfolgreich geschnappt hat.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/DrY4EUirqgE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Auch wenn wir bis jetzt relativ viel über die Jaguare geschrieben haben, so stehlen sie doch dem Ökosystem und der sonstigen Tierwelt des Pantanal etwas die Schau. Was wir sonst noch im Marschland erlebt haben, könnt Ihr im zweiten Teil lesen.</p>
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		<title>Der bolivianische Dschungel im Madidi Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2019 00:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<category><![CDATA[Dschungel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher hatten wir in Ecuador, Peru und Bolivien hauptsächlich das Andenhochland bereist, obwohl alle drei Nationen auch viel Staatsgebiet im Amazonasbecken haben. Nach 7 Wochen in der Höhe der Anden flogen wir von La Paz nach Rurrenabaque (kurz: &#8222;Rurre&#8220;), um von dort aus den Madidi Nationalpark zu besuchen. Namensgebend für den 1995 gegründeten Nationalpark sind &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der bolivianische Dschungel im Madidi Nationalpark“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher hatten wir in Ecuador, Peru und Bolivien hauptsächlich das Andenhochland bereist, obwohl alle drei Nationen auch viel Staatsgebiet im Amazonasbecken haben. Nach 7 Wochen in der Höhe der Anden flogen wir von La Paz nach Rurrenabaque (kurz: &#8222;Rurre&#8220;), um von dort aus den Madidi Nationalpark zu besuchen. Namensgebend für den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Madidi_National_Park">1995 gegründeten</a> Nationalpark sind die Ameisen. &#8222;Madidi&#8220; heißt in der lokalen Sprache &#8222;Ameise&#8220;. Das klang ja vielversprechend ;).</p>
<figure id="attachment_2628" aria-describedby="caption-attachment-2628" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2628" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-1024x683.jpg" alt="Namespate für den Madidi Nationalpark, eine Ameise, dies ist eine Bullet Ant" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-112908-4652.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2628" class="wp-caption-text">Namensgebend für den Madidi Nationalpark sind die Ameisen, dies ist eine große Bullet Ant.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2656"></span></p>
<h2>Panoramaflug in den Dschungel</h2>
<p>Da Busreisen in den bolivianischen Dschungel lang (18-24 Stunden), unbequem und verspätungsanfällig sein können, entschlossen wir uns, von Sucre über La Paz nach Rurre zu fliegen. Der Flug von La Paz nach Rurrenabaque war bemerkenswert. Auch wenn die physikalischen Details vielleicht etwas vereinfacht sind, kam uns der Flug so vor: Einmal in La Paz (El Alto auf 4060 Metern) für den Start Anlauf nehmen, etwas Höhe gewinnen, um dann sofort in einen verlängerten Landeanflug überzugehen. Nach kaum 20 Minuten in der Luft landeten wir auf gerade einmal 200 Metern über dem Meeresspiegel und in einer gänzlich anderen Umgebung.</p>
<figure id="attachment_2629" aria-describedby="caption-attachment-2629" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2629" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-1024x683.jpg" alt="Neuschnee in den Anden" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142451-2577.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2629" class="wp-caption-text">Neuschnee in den Anden</figcaption></figure>
<p>Kurz nach dem Start sahen wir, dass es auf den Gipfeln rund um La Paz frisch geschneit hatte. Nach wenigen Minuten wandelte sich die Landschaft jedoch schlagartig. Wir segelten über endlose grüne Hügel und an den höheren Erhebungen hingen ein paar Wolken. Im krassen Gegensatz zur kargen Vegetation des Hochlandes landeten wir inmitten üppigen tropischen Grüns bei angenehmen 22 Grad.</p>
<figure id="attachment_2630" aria-describedby="caption-attachment-2630" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2630" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-1024x683.jpg" alt="Eben noch in den Anden, jetzt schon im Amazonasbecken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180608-142529-2580-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2630" class="wp-caption-text">Eben noch in den Anden, jetzt schon im Amazonasbecken</figcaption></figure>
<p>Der Kontrast zu den Teilen Boliviens, die wir vorher gesehen hatten, war enorm. Keine Ponchos, keine andinen Muster mehr. Stattdessen begrüßte uns das Bild eines Tukans im Hostel. Abends saßen wir im Freien in einem kleinen Fischrestaurant nicht weit vom Río Beni und das Leben der Kleinstadt zog &#8211; hauptsächlich auf Motorrädern &#8211; an uns vorbei. Die Eindrücke und die Geräuschkulisse erinnerten uns an Asien.</p>
<figure id="attachment_2631" aria-describedby="caption-attachment-2631" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2631" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-1024x683.jpg" alt="Tucan statt Kondor, auf geht's in den Dschungel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-053534-2628.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2631" class="wp-caption-text">Tukan statt Kondor, auf geht&#8217;s in den Madidi Nationalpark!</figcaption></figure>
<h2>Unterwegs auf den Seitenarmen des Amazonas</h2>
<p>Der einzige Weg in den Madidi Nationalpark führt erst über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Beni">Río Beni</a>, und anschließend biegt man in den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Tuichi">Río Tuichi</a> ein. Beide Ströme sind kleine Nebenästchen im riesigen Amazonas-Flussystem. Wir fuhren flussaufwärts zur Chalalán Ecolodge. Wenn wir dagegen dem Río Beni flussabwärts gefolgt wären, dann dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%ADo_Madre_de_Dios">Río Madre de Dios</a> und dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rio_Madeira">Río Madeira</a>, wären wir nach gut 2000 Kilometern mit dem Boot 150 Kilometer östlich von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manaus">Manaus</a> (eine unserer späteren Stationen in Brasilien) im Hauptfluss Amazonas angekommen und nach weiteren 1700 Kilometern im Atlantik, kaum vorstellbar!</p>
<figure id="attachment_2657" aria-describedby="caption-attachment-2657" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2657" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-1024x533.jpg" alt="Größenvergleich: Der Amazonas und die USA" width="525" height="273" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-1024x533.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-300x156.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2-768x400.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/Amazon-Basin-USA2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2657" class="wp-caption-text">Zum Größenvergleich: Das Amazonasbecken auf die Fläche der USA gelegt</figcaption></figure>
<p>Zusammen mit David aus Nordirland und Sergio, unserem Guide für die kommenden Tage, bestiegen wir das lange, schmale Motorboot. Der Morgen in Rurre war kühl, aber sonnig. Flauschig weich aussehende Baby-Alpaka-Wolken hingen in den Hügeln (das Wort &#8222;Berg&#8220; vermeiden wir hier bewusst, nachdem wir in den Anden echte Berge gesehen hatten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). An einigen Stellen sanken sie ins Flusstal hinab und lösten sich dabei auf.</p>
<figure id="attachment_2632" aria-describedby="caption-attachment-2632" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2632" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-1024x683.jpg" alt="Oder bestanden die Wolken doch aus Zuckerwatte?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-062416-2643.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2632" class="wp-caption-text">Oder bestanden die Wolken doch aus Zuckerwatte?</figcaption></figure>
<h2>Der mühsame Weg stromaufwärts</h2>
<p>Unser Boot kam stromaufwärts nur langsam voran. Für eine Strecke von 50 Kilometern benötigten wir 6 Stunden (auf der Rückfahrt würden wir dagegen nur 3 Stunden brauchen). Dabei erschien uns die Strömung des Flusses im Übergang zwischen Regen- und Trockenzeit insgesamt schon recht zahm und der Wasserstand niedrig. In der Regenzeit soll der Pegel 1 bis 2 Meter (oder sogar 5 Meter nach sehr starkem Regen) höher sein, als wir ihn gesehen haben.</p>
<figure id="attachment_2633" aria-describedby="caption-attachment-2633" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2633" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-1024x683.jpg" alt="Treibbaum statt Treibholz im Tuichi Fluss" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-071455-2651.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2633" class="wp-caption-text">Treibbaum statt Treibholz im Río Tuichi</figcaption></figure>
<p>Wie stark die Strömung in der Regenzeit wirklich wird, konnten wir nur erahnen. Nicht nur Treibholz, sondern ganze Treibbäume, die der Fluss angeschwemmt hatte, zeugten von seiner Kraft! Und obwohl die Wassermassen der Regenzeit schon abgeflossen waren, musste der Motor an den Stromschnellen trotzdem sehr hart arbeiten. An anderen Stellen hingegen war der Wasserstand so niedrig, dass der Außenborder hochgeklappt und das Boot mit einer Stange vorwärts gestakt wurde.</p>
<figure id="attachment_2634" aria-describedby="caption-attachment-2634" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2634" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-1024x683.jpg" alt="Ein Caiman lauert am Ufer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-081940-4318.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2634" class="wp-caption-text">Ein Kaiman nimmt am Ufer ein Sonnenbad.</figcaption></figure>
<p>Unterwegs sahen wir auch schon die ersten Tiere, allen voran die Wasservögel. Zahlreiche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cocoireiher">Cocoireiher</a> standen fast bewegungslos (zur Tarnung beim Fischfang) im Fluss. Raubvögel wie der Great Black Hawk und der King Vulture zogen ihre Kreise oder saßen am Flussufer. Kaimane lagen bewegungslos auf den Sandbänken in der Sonne und Totenkopfäffchen hüpften durch die Bäume. Ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Capybara">Capybara</a> beäugte uns vorsichtig aus dem Gebüsch. Besonders amüsant waren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Terekay-Schienenschildkr%C3%B6te">kleine Schildkröten</a>, die sich ebenfalls in Wassernähe sonnten, aber flugs eine nach der anderen in den Fluss hüpften, sobald wir zu dicht herankamen. So war die lange Fahrt sehr abwechslungsreich.</p>
<figure id="attachment_2635" aria-describedby="caption-attachment-2635" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2635" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-1024x683.jpg" alt="Noch sitzen die Schildkörten am Ufer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-085502-4340.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2635" class="wp-caption-text">Noch sitzen die Schildkröten am Ufer.</figcaption></figure>
<h2>Die Chalalán Ökolodge</h2>
<p>Die <a href="http://chalalan.com/es/index_en.php">Chalalán Lodge</a> war einerseits recht einfach, andererseits trotzdem komfortabel. Die Ausstattung unseres großen Bungalows im Grünen umfasste ein Doppelbett, komplette sanitäre Einrichtungen und eine Dusche. Die Fenster waren mit intakten Fliegengittern versehen und trotzdem hing ein lochfreies Moskitonetz über dem Bett, was auch gut so war ;). Andererseits gab es Strom nur abends von 6:30 bis 10:00 Uhr. Die Laufwege draußen waren nicht beleuchtet, so dass wir nach Einbruch der Dunkelheit immer mit Stirnlampen unterwegs waren. Das Brauchwasser hatte eine erfrischend kühle Temperatur, was aber nichts machte, da das Klima glücklicherweise warm war.</p>
<figure id="attachment_2636" aria-describedby="caption-attachment-2636" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2636" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-1024x683.jpg" alt="Home Sweet Home im Madidi-Park: Unser Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125055-4758-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2636" class="wp-caption-text">Home Sweet Home im Madidi-Park: Unser Bungalow im Regenwald</figcaption></figure>
<p>Die Lodge lag direkt an einem See, der nach den Wanderungen zu einem Bad einlud. Trotz oder gerade wegen der dort heimischen Kaimane, von denen sich einer gerne in der Nähe des Stegs aufhielt. Schwimmen mit Seelöwen oder Delfinen kann schließlich jeder, Schwimmen mit Kaimanen ist der neue Trend <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2637" aria-describedby="caption-attachment-2637" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2637" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-1024x683.jpg" alt="Ein Black Caiman direkt am Anleger des Chalalan Sees" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-170017-4575.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2637" class="wp-caption-text">Ein Black Caiman direkt am Anleger des Chalalán Sees</figcaption></figure>
<p>Ebenfalls am See (und gelegentlich auch im Bungalow) gab es Glühwürmchen. Eines morgens leuchtete eines direkt auf unserer Bettdecke noch schwach &#8211; wie auch immer es ins Moskitonetz gekommen sein mag. Frösche, Fledermäuse und Zikaden sorgten für die abendliche akustische Untermalung mit Dschungelgeräuschen. So war Chalalán eine Lodge ohne Schnickschnack. Den Tag verbrachten wir sowieso immer draußen und in der Nacht war unsere Hütte sehr bequem. Der Bungalow war in traditioneller Bauweise aus sehr ästhetischen Naturmaterialien erbaut worden. Auch deshalb hatten wir immer das Gefühl, draußen im Dschungel zu sein und nicht in einem Hotel. So sollte es unserer Meinung nach sein.</p>
<figure id="attachment_2638" aria-describedby="caption-attachment-2638" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2638" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-1024x683.jpg" alt="Auch drinnen fühlten wir uns wie in der freien Natur" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-125354-4762-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2638" class="wp-caption-text">Auch drinnen fühlten wir uns wie in der freien Natur.</figcaption></figure>
<h2>Wanderungen im Dschungel</h2>
<p>Die beste Art und Weise, den Dschungel kennenzulernen, war, ihn zu erwandern. Jeden Tag unternahmen wir längere Touren. Statt Wanderschuhen trugen wir Gummistiefel, da es sehr matschige Abschnitte gab. Unterwegs war es fast immer angenehm schattig. Im Regenwald ist es am Boden bis zu 10 Grad kühler als oberhalb des Blätterdaches. Dennoch kamen wir aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit gut ins Schwitzen. Dank der kleinen Gruppe mit 4 Personen (Sergio, David und wir beiden), entdeckten wir erstaunlich viele Tiere. Immer wieder begegneten wir zum Beispiel Familien von Kapuziner-, Spinnen- oder Totenkopfäffchen. Meistens verrieten sie sich durch das Rascheln der Blätter hoch in den Bäumen und mit etwas Glück sahen wir sie dann auch.</p>
<figure id="attachment_2639" aria-describedby="caption-attachment-2639" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2639" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-1024x683.jpg" alt="Ein neugeiriges Äffchen: Yellow Squirrel Monkey" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-140816-4527.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2639" class="wp-caption-text">Ein neugieriges Äffchen: Yellow Squirrel Monkey (Totenkopfäffchen)</figcaption></figure>
<p>Der Regenwald an sich, mit seinen Baumriesen, gewaltigen Brettwurzeln, Lianen und dem dichten Gewucher von Pflanzen, war sehr beeindruckend. Weiter entfernt vom Fluss gab es auch immer mehr alte Bäume, obwohl der Park erst seit 1995 unter Schutz steht. Das Schlagen von Holz war dort (zum Glück) wohl zu schwierig. Je älter die Bäume, desto mehr Schatten warfen sie und desto weniger Vegetation gab es direkt am Boden. Jedes Loch im Blätterdach verursacht hingegen ein &#8222;Rennen nach oben&#8220;, eine Explosion von grünem Leben, das zum Licht strebt. Bunte Schmetterlinge begleiteten uns manchmal ein Stück des Weges, bevor sie im Dickicht verschwanden. Am eindrucksvollsten waren die großen, leuchtend <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Morphofalter">blauen Morphos</a>.</p>
<figure id="attachment_2640" aria-describedby="caption-attachment-2640" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2640" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-1024x683.jpg" alt="Jede Lücke im Blätterdach wird ausgenutzt: Chonta Palm Tree" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-065026-2688-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2640" class="wp-caption-text">Jede Lücke im Blätterdach wird ausgenutzt: Chonta Palm Tree</figcaption></figure>
<p>Die außergewöhnlichsten Vögel, die wir im Dschungel ab und zu sahen, waren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hoatzin">Hoatzins</a>. Sie sind relativ groß, leben in Gruppen zusammen und stoßen markante, lautstarke Rufe aus. Auch ihr Aussehen ist bemerkenswert mit einer nackten blauen Partie um die roten Augen und einer wilden Federhaube auf dem Kopf, die an einen Irokesenschnitt erinnert. Ulkigerweise können diese Vögel nicht gut fliegen, sondern sie gleiten nur ein Stück weit oder klettern durch die Bäume. Besonders hilfreich ist dabei, dass Jungvögel an beiden Flügeln Haken besitzen, mit denen sie sich an den Ästen festhalten können. Daher wurde auch die Theorie aufgestellt, dass der Hoatzin einen überlebenden Verwandten des Urvogels Archaeopteryx darstellt, quasi ein lebendiges Fossil.</p>
<figure id="attachment_2743" aria-describedby="caption-attachment-2743" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2743" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-1024x683.jpg" alt="Der Hoatzin, ein außergewöhnlicher Vogel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180610-141537-4546.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2743" class="wp-caption-text">Der Hoatzin, ein außergewöhnlicher Vogel</figcaption></figure>
<h2>Madidi bei Nacht</h2>
<p>Tagsüber gab es im Dschungel überall kleine Spinnennetze, die wir erwischten, wenn wir nicht direkt auf dem Weg gingen. Auch nachts waren Spinnen die Tiere, die wir am häufigsten sahen. Im Madidi Nationalpark entpuppte sich nicht jeder im Schein der Stirnlampe reflektierende Punkt als Spinne. Ein Teil waren Wassertropfen, es gab aber auch eine Menge Spinnen! Sie saßen auf dem Boden, an Bäumen, auf Blättern oder in kleinen Löchern.</p>
<figure id="attachment_2642" aria-describedby="caption-attachment-2642" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2642" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-1024x683.jpg" alt="Eine der vielen Fox Spiders" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-181643-4425.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2642" class="wp-caption-text">Eine der vielen Fox Spiders</figcaption></figure>
<p>Direkt im mit Palmwedeln gedeckten Dach des Hauptgebäudes der Lodge wohnten außerdem mehrere beachtliche Vogelspinnen, die wir natürlich auch besichtigten mussten ;).</p>
<figure id="attachment_2643" aria-describedby="caption-attachment-2643" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2643" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-1024x683.jpg" alt="Tarantula lebt. Eine Vogelspinne in direkter Nähe der Lodge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-174001-4711.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2643" class="wp-caption-text">Eine große behaarte Vogelspinne in direkter Nähe der Lodge</figcaption></figure>
<p>Von weiteren Spinnenarten abgesehen sahen wir auch andere große Insekten (wie Gottesanbeterinnen) und Frösche. Während der ersten Nachtwanderung dachten wir für einen Moment, das großes Los gezogen zu haben, als wir ein Paar katzenhafter Augen in der Dunkelheit glaubten entdeckt zu haben. In Wirklichkeit war es jedoch nur ein Nagetier, ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Paca">Paca</a>.</p>
<figure id="attachment_2644" aria-describedby="caption-attachment-2644" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2644" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-1024x683.jpg" alt="Doch kein Kätzchen, sondern nur ein Paca" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-182440-4433.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2644" class="wp-caption-text">Doch keine wilde Katze, sondern nur ein Paca</figcaption></figure>
<h2>Der Harpy Eagle</h2>
<p>Natürlich möchte jeder Besucher des südamerikanischen Regenwaldes am liebsten einen Jaguar sehen, aber die Katzen sind sehr scheu und extrem gut getarnt. Es ist natürlich möglich, dass sich eine solche Wildkatze ganz in unserer Nähe befand und uns beobachtet hat. Wir sahen jedoch in den 4 Tagen im Madidi-Park keinen Jaguar, nur seine &#8211; immerhin frischen &#8211; Spuren.</p>
<figure id="attachment_2645" aria-describedby="caption-attachment-2645" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2645" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-1024x683.jpg" alt="Kein Jaguar, aber ein frischer Jaguar Fußabdruck" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-101840-2775.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2645" class="wp-caption-text">Kein Jaguar, aber ein frischer Pfotenabdruck</figcaption></figure>
<p>Noch viel seltener zu entdecken sei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Vogel)">Harpy Eagle</a>, sagte unser Führer. Angeblich 50mal schwieriger als ein Jaguar. Sergio hatte ihn seinen Angaben nach bisher nur zweimal gefunden, aber er wisse, wo die Greifvögel gewöhnlich ihr Nest hätten. Also wandten wir uns in diese Richtung, um das Unwahrscheinliche zu versuchen. Nach gut 2 Stunden Wanderung mit anderen interessanten Tier-Sichtungen bogen wir links ab und Sergio suchte in den Baumkronen. Fast erschien es uns zu einfach, denn da saß ein großer Harpy Eagle auf einmal gut 20 Meter über uns in einem Wipfel, hüpfte gelegentlich von Ast zu Ast, flog aber erst nach einigen Minuten weg. Es handelte sich wohl um ein junges Tier, das sich noch nicht weit vom Nest entfernt.</p>
<figure id="attachment_2646" aria-describedby="caption-attachment-2646" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2646" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-1024x683.jpg" alt="Der stärkste Greifvogel der Welt: Ein Harpy Eagle" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091104-4634.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2646" class="wp-caption-text">Der stärkste Greifvogel der Welt: Ein Harpy Eagle</figcaption></figure>
<p>Wie schwierig es wirklich war, den Vogel zu finden, können wir schwer einschätzen. Auf alle Fälle war das Foto vom Harpy Eagle, dem kräftigsten Raubvogel der Welt, am Abend die große Attraktion im Camp und jeder wollte die Aufnahme sehen. Ein wichtiges Merkmal waren die Federn am Hinterkopf, denn diese sind typisch für den Harpy Eagle.</p>
<figure id="attachment_2647" aria-describedby="caption-attachment-2647" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2647" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-1024x683.jpg" alt="Fast wichtiger als ein schönes Portrait, die Federn am Hinterkopf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-091519-4643.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2647" class="wp-caption-text">Fast wichtiger als ein schönes Portrait: die Federn am Hinterkopf</figcaption></figure>
<h2>Sterne, Millionen von Sternen</h2>
<p>Am zweiten Abend unternahmen wir einen Nachtausflug im Kanu auf dem See neben der Lodge. Auch wenn der Kaiman wieder direkt an der Anlegestelle im Wasser dümpelte, waren die Sterne die Hauptattraktion. Und was für ein Sternenhimmel sich uns präsentierte! Fernab von jeglicher Zivilisation und Lichtverschmutzung funkelte die Milchstraße über uns. In dieser mondlosen Nacht war es trotzdem hell genug, um die Konturen des Waldes und die Umrisse des Sees zu erkennen. Einige Sternschnuppen verglühten am Himmel und die glatte Wasseroberfläche reflektierte die Sterne wie ein Spiegel. Die gelegentlichen Paddelstöße, mit denen wir über den See glitten, verzerrten das Bild nur vorübergehend. Allein diese nahezu überirdisch schöne Bootsfahrt war es wert, nach Chalalán zu kommen!</p>
<figure id="attachment_2648" aria-describedby="caption-attachment-2648" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2648" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-1024x683.jpg" alt="Die Milchstraße in einer mondlosen Nacht über dem Chalalan See" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180610-192023-4580.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2648" class="wp-caption-text">Die Milchstraße leuchtet in einer mondlosen Nacht hell über dem Chalalán See.</figcaption></figure>
<h2>Piranhafischen auf der Laguna Rosa</h2>
<p>Am dritten Tag machten wir einen Ausflug zur Laguna Rosa, um dort Angeln zu gehen. Damit genug Zeit zum Fischen blieb, liefen wir von der Lodge 2 km zum Fluss und fuhren dann mit dem Boot, statt 6 km durch den Dschungel zu wandern. Die Laguna Rosa war wesentlich größer als die Laguna Chalalán. Bei unserer Ankunft war es vollkommen windstill; so war das Wasser spiegelglatt und reflektierte die Berge und die Wolken.</p>
<figure id="attachment_2649" aria-describedby="caption-attachment-2649" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2649" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-1024x683.jpg" alt="Windstille an der Laguna Rosa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-075100-2817.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2649" class="wp-caption-text">Auf der Wasseroberfläche der Laguna Rosa spiegelte sich die Landschaft und der Himmel.</figcaption></figure>
<p>Unser Kanu war gerade groß genug für 5 Personen, Sergio, William (ein weiterer Führer), David und uns beide, allerdings leckte es sichtlich, so dass wir regelmäßig Wasser aus dem Boot schöpfen mussten. Das Angelset bestand aus einem Hölzchen, auf das eine Angelschnur mit Haken gewickelt war. An der designierten Stelle im See angekommen wickelten wir etwas Leine ab, befestigten ein Stückchen rohes Rindfleisch am Haken und warfen mehr oder weniger elegant 2 bis 3 Meter Schnur aus.</p>
<figure id="attachment_2650" aria-describedby="caption-attachment-2650" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2650" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-1024x683.jpg" alt="Zum Glück war unser Kanu etwas seetüchtiger ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-074326-2811.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2650" class="wp-caption-text">Zum Glück war unser Kanu etwas seetüchtiger <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Catch of the Day</h2>
<p>Die empfohlene Technik war, den Köder treiben zu lassen, bis wir ein Knabbern spürten. Dann sollten wir fest an der Schur ziehen, wenn der Fisch angebissen hatte, damit der Haken sich verfing und wir ihn ins Boot ziehen konnten. Hört sich einfach genug an, aber unsere ersten Versuche waren eher eine Fischfütterung. Die Piranhas knabberten lediglich das Fleisch von unseren Haken! Statt Fischen angelten wir Stöckchen oder Algen. Sergio bewies aber, dass die Fischlein wohl anbissen, alle 5 bis 10 Minuten zog er einen an Bord. Erst am Ende konnten wir wenigstens ein bisschen zum Fangerfolg beitragen!</p>
<figure id="attachment_2651" aria-describedby="caption-attachment-2651" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2651" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-1024x683.jpg" alt="Catch of the Day!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-091552-2825.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2651" class="wp-caption-text">Catch of the Day!</figcaption></figure>
<p>Wir nahmen denselben Weg zurück nach Chalalán und kamen dort pünktlich zum Mittagessen an. Es gab Bohnen, Reis und Rote Beete. Kaum hatten wir angefangen zu essen, wurden außerdem, sozusagen als Hauptgang 2.0, zu unserer großen Freude auch frisch gebratene Piranhas aufgetragen! Sie waren etwas schwierig zu essen, da sie viele kleine Gräten aufwiesen, aber sehr schmackhaft.</p>
<figure id="attachment_2652" aria-describedby="caption-attachment-2652" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2652" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-1024x683.jpg" alt="Frisch gefangener und gebratener Piranha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-114444-2834.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2652" class="wp-caption-text">Frisch gefangene und gebratene Piranhas, man beachte die spitzen Zähnchen!</figcaption></figure>
<h2>Das bedrohte Paradies</h2>
<p>Der wunderschöne Madidi-Nationalpark, dessen viele Facetten wir erleben durften, könnte bald nicht wiedergutzumachenden Schaden nehmen. Die Lobby der Umwelt- und Tierschützer ist anscheinend weniger mächtig als die der Öl- und Gaswirtschaft. Unter dem Madidi-Park schlummern wohl ernstzunehmende Vorkommen dieser fossilen Brennstoffe und die Politik ist dabei, die Pfründe zu verteilen. Den Weg sollen Infrastrukturprojekte ebnen. In Rurrenabaque wird zum Beispiel eine neue Brücke gebaut und weitere Straßen sind in Planung, um den Park zu erschließen.</p>
<figure id="attachment_2653" aria-describedby="caption-attachment-2653" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2653" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-1024x683.jpg" alt="Eines der Infrastrukturprojekte zur Erschließung des Regenwaldes" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180609-061718-2638.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2653" class="wp-caption-text">Eines der Infrastrukturprojekte zur Erschließung des Regenwaldes</figcaption></figure>
<p>Außerdem soll ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Madidi_National_Park#The_Bala_Dam_Project">großer Staudamm</a> gebaut werden, der große Teile des südlichen Madidi-Parks überfluten, einige lokale Gemeinschaften heimatlos machen und den Lebensraum vieler Tiere zerstören würde. Wie sich das mit der <a href="http://www.bolivia.de/fileadmin/Dokumente/Presse-Medien_Dt%2BSp/Interessante%20Dokumente/CPE_aleman.pdf">bolivianischen Verfassung</a> verträgt, in der weitreichende Rechte indigener Völker verbrieft sind, blieb uns allerdings verborgen.</p>
<h2>Widerstand ist möglich</h2>
<p>Die Gemeinschaft, die die Chalalán Lodge betreibt, ist ein indigenes Dorf, das sich aktiv gegen die Erschließung des Regenwaldes wehrt. Die Organisationsform hörte sich, wie sie uns erklärt wurde, recht kommunistisch an. Alles gehört der Gemeinschaft, die Arbeitskräfte kommen aus dem Dorf und über die Verwendung der Gewinne wird zusammen entscheiden. Finanziert werden damit zum Beispiel die medizinische Versorgung vor Ort und Schulen für die Kinder mit insgesamt 4 Lehrern.</p>
<figure id="attachment_2654" aria-describedby="caption-attachment-2654" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2654" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-735x1024.jpg" alt="Eine Karte des Madidi-Nationalparks: 18 Ranger schützen ihn." width="525" height="731" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-735x1024.jpg 735w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-215x300.jpg 215w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836-768x1069.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180612-135223-2836.jpg 1149w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2654" class="wp-caption-text">Eine Karte des Madidi Nationalparks: 18 Ranger sind zum Schutz des Gebietes abgestellt.</figcaption></figure>
<p>Nach langen Anstrengungen wurde der Gemeinschaft ein großes Stück Land entlang des Tuichi Flusses zugesprochen. Die Fläche beträgt <a href="http://chalalan.com/es/comunidad_en.php">400.000 Hektar</a>. Die Waldbewohner versuchen, die Regierung zum Schutz des Nationalparks zu bewegen, sehen sich aber in einen Kampf gegen Windmühlen verwickelt, da der Staatsapparat angeblich andere Interessen verfolgt. Beispielhaft sei, dass gerade einmal 18 Ranger mit dem Schutz des gesamten Madidi-Gebietes von 18958 qkm betraut wurden. Für mehr Forstwächter gibt es anscheinend kein Geld vom Staat.</p>
<figure id="attachment_2655" aria-describedby="caption-attachment-2655" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2655" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-1024x683.jpg" alt="Intelligenter als mancher Politiker: Ein Brüllaffe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180611-132033-4703.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2655" class="wp-caption-text">So laut wie mancher Politiker, aber intelligenter: Ein Brüllaffe</figcaption></figure>
<p>Es ist der immer wiederkehrende Konflikt zwischen dem großen Geld und der Erhaltung der Natur. Wer hat den Mut, zu sagen, dass es mehr Wert ist, die Umwelt zu schützen, als das Öl zu gewinnen? An der Förderung hängen Millionen von Dollars und die Politiker versprechen Beschäftigung und Wohlstand für die Region. Wem der Wert dieses vielfältigen Ökosystems nicht klar ist, dem können wir einen mehrtägigen Besuch im Madidi-Nationalpark nur wärmstens empfehlen, um die Artenvielfalt persönlich zu erleben. Die Natur ist atemberaubend schön!</p>
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		<title>Salar de Uyuni, Salz soweit das Auge reicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 00:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Cueva de las Galaxias]]></category>
		<category><![CDATA[Isla Incahuasi]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pucara Ayque]]></category>
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		<category><![CDATA[Salar de Uyuni]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salar de Uyuni ist der vielleicht bekannteste Ort Boliviens. Kein Wunder, denn wenn man auf der endlos wirkenden Salzfläche steht, kann man schon den Eindruck haben, sich auf einem anderem Planeten zu befinden. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, man vielfach nur mit einem Geländewagen vorankommt und viele Standard-Touranbieter ihre Gäste in landestypisch ungeheizten Unterkünften einquartieren, griffen wir etwas tiefer in die Tasche und stellten uns eine individuelle Route zusammen (theoretisch mit Heizung). Für 5 Tage erkundeten wir mit unserem Führer Diter und Fahrer Rubén (Zorro) den Salar de Uyuni und das südliche Altiplano bis Tupiza.</p>
<figure id="attachment_2579" aria-describedby="caption-attachment-2579" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2579" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-1024x683.jpg" alt="Die Salar de Uyuni Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-160024-3721.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2579" class="wp-caption-text">Die Salar de Uyuni-Crew: Rubén (Zorro), Mona, Diter und Christian</figcaption></figure>
<p><span id="more-2598"></span></p>
<h2>Der Salar de Uyuni</h2>
<p>Der Salar ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salar_de_Uyuni">größte Salzpfanne der Welt</a>, 140 km lang und 110 km breit. Entstanden ist sie vor ca. 10.000 Jahren durch die Austrocknung eines Sees, nur das Salz blieb zurück. Somit ist die Salzfläche quasi eben mit nur minimalen Höhenunterschieden. Während der Regenzeit sammelt sich Wasser auf der Oberfläche der Salzkruste und verdunstet während der darauf folgenden Monate. Vor allem zu Beginn der Trockenzeit ist die Salzpfanne strahlend weiß. Die Kristalle glitzern in der Sonne, es bilden sich wabenförmige Muster aus und man könnte beinahe denken, es wäre kein Salz, sondern Schnee und Eis.</p>
<figure id="attachment_2580" aria-describedby="caption-attachment-2580" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2580" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-1024x683.jpg" alt="Unendliche Weiten: Salz soweit das Auge reicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-121647-3358.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2580" class="wp-caption-text">Unendliche Weiten: Salz, soweit das Auge reicht</figcaption></figure>
<p>Auch die Temperaturen konnten den Eindruck von Schnee und Eis stützen, denn es war trotz strahlenden Sonnenscheins auf 3650 Metern Höhe kalt. Ende Mai/Anfang Juni lagen die Höchsttemperaturen tagsüber bei 10 Grad und nachts kühlte es sich bis auf -5 Grad ab. Wenn wir über das Salz gingen, fühlte es sich in etwa wie Laufen auf verharschtem Schnee an, da die Salzkruste unter unseren Füßen knirschte. Interessanterweise klirrte es auch leise, wenn man Salzkristalle aufwirbelte.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/XqLU7wH_c4k" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Fahrt auf dem Salar war sehr bequem und wir kamen erstaunlich zügig voran. Einige Abschnitte hatten Fahrspuren, die jedes Jahr nach der Regenzeit neu „angelegt“ werden. Aber auch &#8222;offroad&#8220; fühlte sich die Fahrt fast wie auf einer asphaltierten Straße an. Rubén fuhr auf den langen trockenen Strecken zwischen 90 und 110 km/h und wir hatten das Gefühl, dass er problemlos noch weiter hätte beschleunigen können. Geschwindigkeitsrekorde stellten wir also keine auf ;), aber verglichen mit vielen anderen Wegen, die wir in den vergangenen Monaten benutzt hatten, war der Salar de Uyuni eine wohltuende Abwechslung :).<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/oaKdVEP_oiM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Würde es auf dem Salar allerdings doch einmal schneien (und es schneit wirklich!), hätte der Winterdienst von Uyuni wenig zu tun. Die „Straßen“ auf dem Salar wären sofort perfekt gestreut ;).</p>
<h2>Salz- und Lithiumgewinnung auf dem Salar de Uyuni</h2>
<p>Es findet ein Abbau des omnipräsenten Salzes statt. Man könnte es einfach vom Boden aufsammeln und das geschieht quasi auch. Entweder wird das weiße Mineral von der Oberfläche abgefräst oder in Blöcken aus dem Boden geschnitten und abtransportiert.</p>
<figure id="attachment_2581" aria-describedby="caption-attachment-2581" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2581" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-1024x576.jpg" alt="Salzproduktion auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-094508-3309.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2581" class="wp-caption-text">Salzgewinnung auf dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Die Salzblöcke werden auch als Baumaterial verwendet. Unser gut geheiztes Hotel „Palacio del Sal“ direkt neben dem Salar machte seinem Namen alle Ehre und bestand zu einem großen Anteil aus solchen Ziegeln. Kunstvolle Salzskulpturen zierten die Lobby und die Gänge. Am besten gefiel uns die lebensgroße Nachbildung eines weißen Lamas. In unserem Bad hing ein interessantes Hinweisschild, dass man beim Duschen die Badezimmertür schließen solle, damit durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit kein Salz von der Decke tropfte.</p>
<figure id="attachment_2582" aria-describedby="caption-attachment-2582" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2582" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-1024x683.jpg" alt="Salzblöcke als Baumaterial im Palacio del Sal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-164517-3506.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2582" class="wp-caption-text">Kuppel aus Salzblöcken in unserem Hotelzimmer im „Palacio del Sal“</figcaption></figure>
<p>Noch entscheidender als das Salz sind in Bolivien in der Zukunft vielleicht die <a href="https://www.dw.com/en/bolivias-evo-morales-plans-lithium-mining-offensive/a-39727810">Lithiumvorkommen</a>, angeblich die größten weltweit. Gesehen haben wir vom Abbau nichts und das Projekt scheint sich auch noch in der Anfangsphase zu befinden. Je eine deutsche und eine chinesische Firma betreiben kleine Anlagen. Es gibt wohl zwei Faktoren, die Probleme aufwerfen: Der Reinheitsgrad des Lithiums ist nicht so hoch wie an anderen Orten der Welt, so dass der Abbauprozess noch optimiert werden muss. Außerdem möchte Bolivien kein reiner Rohstofflieferant sein, sondern möglichst viel Wertschöpfung im Land betreiben. Ein sehr guter Ansatz, aber anscheinend nicht einfach umzusetzen.</p>
<figure id="attachment_2583" aria-describedby="caption-attachment-2583" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2583" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-1024x683.jpg" alt="Eulen nach Athen? Wozu Salz zum Picknick auf dem Salar mitbringen?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-113512-1841.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2583" class="wp-caption-text">Eulen nach Athen tragen? Wozu Salz zum Picknick auf den Salar mitbringen?</figcaption></figure>
<h2>Sehenswürdigkeiten am Rande des Salars</h2>
<p>Der Salar de Uyuni an sich ist eine unwirtliche Umgebung, auf der Salzfläche selbst gibt es kein Leben. Am Rande der Salzpfanne jedoch befanden sich schon in präkolumbianischer Zeit menschliche Siedlungen. Eine solche lag bei Pucara Ayque, wo wir die Ruinen von runden Steinhäusern und eine Grabhöhle besichtigten.</p>
<figure id="attachment_2584" aria-describedby="caption-attachment-2584" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2584" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-1024x683.jpg" alt="Grabhöhle bei Pucara Ayque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-131853-3376-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2584" class="wp-caption-text">Grabhöhle bei Pucara Ayque</figcaption></figure>
<p>Außerdem beobachteten wir in der Nähe einige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James-Flamingo">James Flamingos</a>, die sich erstaunlicherweise in diesem lebensfeindlichen Klima wohlfühlen.</p>
<figure id="attachment_2585" aria-describedby="caption-attachment-2585" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2585" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-1024x683.jpg" alt="Ein James's Flamingo am Rande des Salar Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-135124-3394.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2585" class="wp-caption-text">Ein James Flamingo am Rande des Salar</figcaption></figure>
<p>Die Cueva de las Galaxias (auch &#8222;Gruta de las Galaxias&#8220; oder &#8222;Gruta Cristal&#8220;; &#8222;Die Höhle der Galaxien&#8220;) wurde erst vor vergleichsweise kurzer Zeit im Jahre 2003 entdeckt. Sie enthält filigrane Gesteinsformationen, die aus dem <a href="http://uyuniland.com/uyuni/informacion-turistica-de-uyuni.php">Kontakt von Wasser mit Lava</a> entstanden sein sollen.</p>
<figure id="attachment_2599" aria-describedby="caption-attachment-2599" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2599" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-1024x683.jpg" alt="Filigrane Strukturen in der Cueva de las Galaxias" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-132107-3626.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2599" class="wp-caption-text">Filigrane Strukturen in der Cueva de las Galaxias</figcaption></figure>
<h2>Sonnenuntergang auf dem Salar</h2>
<p>Der Sonnenuntergang auf dem Salar war ein besonderes Erlebnis. Ende Mai/Anfang Juni gab es noch einige Stellen, an denen das Wasser ein paar Zentimeter tief auf der Salzkruste stand. Es war fast windstill und so bildete die Wasseroberfläche einen riesigen Spiegel, der den Himmel und die Landschaft reflektierte.</p>
<figure id="attachment_2586" aria-describedby="caption-attachment-2586" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2586" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-1024x683.jpg" alt="Das Wasser auf dem Salar de Uyuni war wie ein Spiegel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-153144-3430.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2586" class="wp-caption-text">Das Wasser auf dem Salar de Uyuni wirkt wie ein riesiger Spiegel.</figcaption></figure>
<p>Um uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang trotz einsetzender Kälte etwas angenehmer zu gestalten, baute unser Guide nach bester Safari-Tradition einen Tisch mit einer Flasche Wein als Sundowner und ein paar Knabbereien auf. Welch angenehme Überraschung :).</p>
<figure id="attachment_2587" aria-describedby="caption-attachment-2587" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2587" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-1024x683.jpg" alt="Nobel geht die Sonne unter: Sundowner auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-151844-3415.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2587" class="wp-caption-text">Nobel geht die Sonne unter: Sundowner auf dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Kaum war die wärmende Sonne hinter dem Horizont verschwunden, wurde es schlagartig bitterkalt! Nicht so sehr an den Füßen, die waren sowieso schon gefühllos, da wir seit fast einer Stunde in Gummistiefeln im kalten Wasser standen, sondern vor allem an den Händen. Beim Einfangen der Abendstimmung froren mir fast die Finger ab, aber das Farbspiel am Horizont war es wert!</p>
<figure id="attachment_2588" aria-describedby="caption-attachment-2588" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2588" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-1024x683.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen, jetzt wird es schlagartig bitterkalt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180529-155501-3463.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2588" class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen, jetzt wird es schlagartig bitterkalt.</figcaption></figure>
<h2>Inseln im Salzmeer</h2>
<p>Mitten in der Salzwüste ragen einige Hügel auf, Land im Salzmeer, die nicht nur Erhebungen über dem Salzspiegel darstellen, sondern auch Inseln des Lebens sind. Sie geben Vögeln, Viscachas und Insekten eine Heimat. Sträucher und Kakteen wachsen auf den Eilanden in der sonst rein weißen Einöde aus Salz, und was für Kakteen! Sie ragen meterhoch in den Himmel.</p>
<figure id="attachment_2589" aria-describedby="caption-attachment-2589" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2589" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-1024x683.jpg" alt="Stattliche Kakteen auf der Isla Incahuasi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-084151-3542.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2589" class="wp-caption-text">Stattliche Kakteen auf der Isla Incahuasi</figcaption></figure>
<p>Am bekanntesten ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isla_Incahuasi">Insel Incahuasi</a>. Ein kurzer Wanderweg führt über die Insel und auf den knapp 80 Meter über dem Salar liegenden Gipfel. Von oben genossen wir den beeindruckenden 360 Grad-Rundumblick über den Salar: Weiß, soweit das Auge reicht.</p>
<figure id="attachment_2590" aria-describedby="caption-attachment-2590" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2590" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-1024x683.jpg" alt="Eine Insel mitten in der Salzwüste" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-090451-3553.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2590" class="wp-caption-text">Eine Insel mitten in der Salzwüste</figcaption></figure>
<p>Die Isla Incahuasi ist aber bei weitem nicht die einzige Insel im Salar. Wir besuchten außerdem die Isla Campana, die nicht ganz so riesige Kakteen beheimatete, dafür aber menschenleer war.</p>
<figure id="attachment_2591" aria-describedby="caption-attachment-2591" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2591" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-1024x576.jpg" alt="Blick von der Isla Campana" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-104749-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2591" class="wp-caption-text">Blick von der Isla Campana auf den Salar</figcaption></figure>
<h2>Trickfotos auf dem Salar de Uyuni</h2>
<p>Durch das homogene Weiß des Salar de Uyuni verschwimmen die Grenzen zwischen Nah und Fern, wodurch lustige Trickfotos möglich sind. Diter war bestens ausgerüstet und hatte seinen Freund Tommy dabei, einen Plastikdinosaurier, der uns auf dem Salar Furcht und Schrecken einflößte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2592" aria-describedby="caption-attachment-2592" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2592" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-1024x768.jpg" alt="Tommy verbreitet Furcht und Schrecken" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/APC_1598.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2592" class="wp-caption-text">Tommy verbreitet Furcht und Schrecken</figcaption></figure>
<p>Der Kniff bei diesen Bildern liegt darin, dass man nicht erkennt, ob die Objekte im Foto direkt vor der Kamera stehen oder weiter entfernt sind, es ist also ein Spiel mit der Perspektive. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Größenverhältnisse umkehren. Dabei sollte man darauf achten, dass alle Motive im Fokus sind. Man muss also mit geschlossener Blende (z.B. f22, möglichst hohe Zahl) oder mit einem kleinen Sensor (zum Beispiel einem Smartphone) fotografieren, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Alternativ kann man zwei Bilder mit unterschiedlichem Fokus machen und diese bei der Nachbearbeitung zusammenführen.</p>
<figure id="attachment_2593" aria-describedby="caption-attachment-2593" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2593" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-1024x576.jpg" alt="Making of Rautbierfütterung. Mona bietet Tommy einen Apfel an. Das Ergebnis hier." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150211-1918.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2593" class="wp-caption-text">Making of Raubtierfütterung: Mona bietet Tommy einen Apfel an.</figcaption></figure>
<p>Und das ist das Ergebnis:</p>
<figure id="attachment_2594" aria-describedby="caption-attachment-2594" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2594" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-1024x683.jpg" alt="Mona bietet Tommy einen Apfel an." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150301-3673.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2594" class="wp-caption-text">Mona bietet Tommy einen Apfel an.</figcaption></figure>
<p>Nachdem wir das System verstanden hatten, kamen uns immer mehr Ideen, die wir leider wegen Zeitmangels nicht mehr umsetzen konnten. Auf alle Fälle war es ein Riesenspaß!</p>
<figure id="attachment_2595" aria-describedby="caption-attachment-2595" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2595" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-1024x683.jpg" alt="Aussichtsplattform mitten auf dem Salar de Uyuni ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-150443-1920.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2595" class="wp-caption-text">Aussichtsplattform mitten auf dem Salar de Uyuni <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Sonnenuntergang und Sternenhimmel</h2>
<p>Abends auf dem Weg zurück zum Hotel hielten wir wieder zum Sonnenuntergang an, allerdings ohne Sundowner… Diesmal gab es kein reflektierendes Wasser, dafür feine Wabenstrukturen im Salz, die im Licht der letzten Sonnenstrahlen ihre Farbe zu verändern schienen.</p>
<figure id="attachment_2596" aria-describedby="caption-attachment-2596" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2596" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang auf dem Salar de Uyuni" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-154802-3688.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2596" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über dem Salar de Uyuni</figcaption></figure>
<p>Nachdem die Sonne untergegangen war, kamen die Sterne zum Vorschein. Fernab größerer Ortschaften leuchteten die Milchstraße und der Sternenhimmel der Südhalbkugel hell in der eisigen Finsternis, bevor der aufgehende Mond sie überstrahlte.</p>
<figure id="attachment_2597" aria-describedby="caption-attachment-2597" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2597" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-1024x683.jpg" alt="Auf zu den Sternen! Die Milchstraße über dem Salar de Uyuni." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180530-165731-3729.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2597" class="wp-caption-text">Scheinbar zum Greifen nah! Die Milchstraße über dem Salar de Uyuni.</figcaption></figure>
<p>Die Landschaft am und auf dem Salar de Uyuni erinnerte fast an einen anderen Planeten und auf gewisse Weise ist sie das auch. Im Film „Star Wars: The Last Jedi“ diente der Salar als <a href="https://www.dw.com/es/bolivia-star-wars-los-%C3%BAltimos-jedi-se-film%C3%B3-en-el-salar-de-uyuni/a-38541679">Kulisse</a> für den Mineralplaneten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Orte_aus_Star_Wars#Crait">Crait</a>.</p>
<p>To be continued.</p>
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		<title>Kangaroo Island</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 00:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Kangaroo Island]]></category>
		<category><![CDATA[Känguru]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Seebär]]></category>
		<category><![CDATA[Seelöwe]]></category>
		<category><![CDATA[Wildlife]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum fährt man nach Kangaroo Island? In der Tat gibt es reichlich Gelegenheit, Kängurus zu sehen, auch wenn sich der Name nicht nur aus dem Vorkommen der Beuteltiere ableitet. Außerdem genehmigte sich der Entdecker und Kartograf Matthew Flinders nach seiner ersten Ankunft auf dem Eiland sich und seiner Mannschaft ein Festessen aus dem Fleisch der Tiere. &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/kangaroo-island/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kangaroo Island“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: black;">Warum fährt man nach Kangaroo Island? In der Tat gibt es reichlich Gelegenheit, Kängurus zu sehen, auch wenn sich der Name nicht nur aus dem Vorkommen der Beuteltiere ableitet. Außerdem genehmigte sich </span><span style="color: black;">der Entdecker und Kartograf </span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Matthew_Flinders">Matthew Flinders</a><span style="color: black;"> nach seiner ersten Ankunft auf dem Eiland sich und seiner Mannschaft ein Festessen aus dem Fleisch der Tiere. Interessanterweise unterscheiden sich die dortigen Kängurus in ihrem Aussehen etwas von ihren Verwandten auf dem Festland. Die drittgrößte Insel Australiens hat aber wesentlich mehr zu bieten. Auf einer 2-tägigen Tour durften wir einige der zahlreichen Attraktionen erleben.</span></p>
<figure id="attachment_1746" aria-describedby="caption-attachment-1746" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1746 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1-1024x683.jpg" alt="Natürlich gibt es auf Kangaroo Island auch Kängurus!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1746" class="wp-caption-text">Selbstverständlich gibt es auf Kangaroo Island auch Kängurus!</figcaption></figure>
<p><span id="more-1762"></span></p>
<h2>Sheepdog und Sheering Show</h2>
<p><span style="color: black;">Noch vor Einsetzen der Morgendämmerung wurden wir in Adelaide mit einem Bus abgeholt. Nach einer windigen und wellenreichen einstündigen Überfahrt erreichten wir Kangaroo Island </span>gegen 9:30 Uhr<span style="color: black;">. Der erste Programmpunkt war der Besuch einer Sheepdog und Sheering Show. Was kann man sich darunter vorstellen? Nun, auf Kangaroo Island war die Schafzucht historisch betrachtet der wichtigste Wirtschaftszweig. Die Merinoschafe werden wegen ihrer Wolle gehalten. </span></p>
<figure id="attachment_1747" aria-describedby="caption-attachment-1747" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-100653-6028-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1747" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-100653-6028-1-1024x683.jpg" alt="Im Pfoteumdrehen hatte ein Hund die Demoschafe eingesammelt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-100653-6028-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-100653-6028-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-100653-6028-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-100653-6028-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1747" class="wp-caption-text">Im Pfotenumdrehen hatte ein Hund die Demoschafe zusammengetrieben</figcaption></figure>
<p><span style="color: black;">Einmal pro Jahr werden die Schafe geschoren und von ihrem dicken Pelz befreit. Die </span><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sheep_dog">Sheepdogs</a><span style="color: black;">, keine Schäferhunde (Vorsicht, false friend!), sondern in diesem Falle Border Collies, sind unentbehrliche Helfer bei der Arbeit mit den Schafen. Wie die Farmer sagen ersetzt ein guter Hund 2-3 Menschen. Sie treiben die Schafe zusammen und zum gewünschten Ziel. Wenn&#8217;s richtig eng wird, klettern sie sogar über die Rücken der Schafe, um einen Stau in der Schafherde aufzulösen.</span></p>
<figure id="attachment_1748" aria-describedby="caption-attachment-1748" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-102013-6040-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1748" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-102013-6040-1-1024x683.jpg" alt="Gleich ist die ganze Wolle ab" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-102013-6040-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-102013-6040-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-102013-6040-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-102013-6040-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1748" class="wp-caption-text">Gleich ist die ganze Wolle ab</figcaption></figure>
<p>Auf der Farm, die wir besuchten, trieb der Border Collie ein paar Demo-Schafe zu uns und eines der Schafe wurde anschließend geschoren. Der Hund hatte die Schafe in null Komma nichts in die Umfriedung getrieben und der Farmer suchte das zu scherende Schaf aus. Dieses wurde quasi auf den Hintern gesetzt und aus dem Vlies geschält. Die Schafschur dauerte vielleicht 3 oder 4 Minuten und anschließend hatte das Schaf eine schicke Kurzhaarfrisur <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Der Seelöwen-Strand und die kleine Sahara</h2>
<p>Nach dem Mittagessen war die Seal Bay der nächste Stopp. Dort besuchten wir die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Australischer_Seel%C3%B6we">australischen Seelöwen</a>. Diese wurden leider in der Vergangenheit wegen ihres Pelzes stark bejagt und auch heute haben sich ihre Populationszahlen nicht erholt, obwohl sie unter Schutz stehen. Das besondere an diesem Ort ist, dass man die Meeressäuger nicht nur von einer Aussichtsplattform aus der Ferne anschauen darf, sondern auf den Strand laufen kann, wo sie sich von ihren 3-tägigen Ausflügen ins Meer erholen. So kamen wir den Tieren sehr nahe, der Abstand war etwa 30 oder 40 Meter, und beobachteten ihre Interaktionen. Da es in der Vergangenheit ein paar Zwischenfälle gegeben hat, ist der Zugang nur noch mit Ranger erlaubt, was aber sehr informativ war.</p>
<figure id="attachment_1750" aria-describedby="caption-attachment-1750" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-142116-5549-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1750" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-142116-5549-1-1024x683.jpg" alt="2 Seelöwen am Strand der Seal Bay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-142116-5549-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-142116-5549-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-142116-5549-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-142116-5549-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1750" class="wp-caption-text">Zwei Seelöwen am Strand der Seal Bay</figcaption></figure>
<p>Anschließend ging es zum Sandboarding in die Sanddünen der sogenannten Little Sahara. Da wir keine Snowboarder sind, wählten wir den Schlitten als Sandsportgerät. Die Besteigung der Dünen war bei gefühlten 35 Grad in der Sonne recht anstrengend und schweißtreibend. Die Mühe wurde aber durch die rasante Abfahrt belohnt. Auch wenn sich die Geister in Bezug auf die beste Technik schieden, auf dem Bauch liegend funktionierte es bei mir am besten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1749" aria-describedby="caption-attachment-1749" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-152824-6057-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1749" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-152824-6057-1-1024x683.jpg" alt="Mona vor der ersten Abfahrt in der Little Sahara" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-152824-6057-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-152824-6057-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-152824-6057-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180203-152824-6057-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1749" class="wp-caption-text">Mona vor der ersten Abfahrt in der Little Sahara</figcaption></figure>
<h2>Wenn Koalas zur Plage werden</h2>
<p><span style="color: black;">Am nächsten Morgen &#8211; der Morgennebel hing noch in den Bäumen &#8211; war unser erster Stopp das </span><a href="https://www.hansonbay.com.au/">Hanson Bay Wildlife Sanctuary</a><span style="color: black;">, wo wir endlich die ersten Kängurus auf der Insel aus nächster Nähe sahen (</span><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-090532-5679-1.jpg">erstes Foto dieses Beitrags</a><span style="color: black;">). Der eigentliche Grund für den Besuch des Tierschutzgebietes aber waren die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Koala">Koalabären</a>, die dort sehr zahlreich vertreten sind. Es war gar nicht so einfach, die Tierchen im Laub zu entdecken, die sich die meiste Zeit wenig oder gar nicht bewegten. So mussten wir zwar die Baumkronen der Eukalyptusbäume sorgfältig absuchen, fanden aber wirklich vergleichsweise einfach mehrere Tiere. Es gab auch ein paar Junge zu sehen, und einige der Koalas waren sogar wach!</span></p>
<figure id="attachment_1751" aria-describedby="caption-attachment-1751" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-084003-5633-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1751" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-084003-5633-1-1024x683.jpg" alt="Ein aufgeweckter Teddybär im Eukaplytusbaum" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-084003-5633-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-084003-5633-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-084003-5633-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-084003-5633-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1751" class="wp-caption-text">Ein aufgeweckter Teddybär im Eukaplytusbaum</figcaption></figure>
<p><span style="color: black;">Eigentlich sind die Koalas auf Kangaroo Island nicht heimisch, sondern sie wurden dort angesiedelt. Wie so häufig, wenn eine Geschichte so beginnt, endet sie nicht unbedingt gut. Die knuffigen Tierchen vermehrten sich prima und brachten leider das natürliche Gleichgewicht der einheimischen Flora  durcheinander. Vor allem die </span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rutenf%C3%B6rmiger_Eukalyptus">Manna Gum Bäume</a><span style="color: black;"> (Rutenförmiger Eukalyptus) leiden unter den großen Beständen der Koalas. Natural Resources Kangaroo Island ist daher aktiv damit beschäftigt, die </span><a href="http://www.naturalresources.sa.gov.au/kangarooisland/plants-and-animals/native-animals/koala-management">Koalazahlen zu reduzieren</a><span style="color: black;"> und die Pflanzen zu rehabilitieren. Dies geschieht durch gezielte Sterilisierung der Männchen, durch Aufforstung und durch Umsiedlung von Tieren auf das Festland.</span></p>
<figure id="attachment_1752" aria-describedby="caption-attachment-1752" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-082851-5621-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1752" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-082851-5621-1-1024x683.jpg" alt="Kann so ein niedlicher Koala zur Plage werden?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-082851-5621-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-082851-5621-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-082851-5621-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-082851-5621-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1752" class="wp-caption-text">Kann so ein niedlicher Koala zur Plage werden?</figcaption></figure>
<h2>Flinders Chase National Park</h2>
<p><span style="color: black;">Anschließend fuhren wir zum </span><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Flinders_Chase_National_Park">Flinders Chase National Park</a><span style="color: black;"> an der Westspitze von Kangaroo Island. Erst beguckten wir uns die </span><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Remarkable_Rocks">Remarkable Rocks</a><span style="color: black;">, die wirklich sehr bemerkenswert waren. Skurrile Felsformationen und grandiose Ausblicke über die Küste luden zum Fotoshooting ein. Die ausgefallenen Formen der riesigen oder kleinen Felsbrocken boten vielfältige Möglichkeiten für phantasievolle Aufnahmen.</span></p>
<figure id="attachment_1777" aria-describedby="caption-attachment-1777" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-100357-5703-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1777" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-100357-5703-1-1024x683.jpg" alt="Wirklich bemerkenswert, die Remarkable Rocks" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-100357-5703-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-100357-5703-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-100357-5703-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-100357-5703-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1777" class="wp-caption-text">Wirklich bemerkenswert, die Remarkable Rocks</figcaption></figure>
<p><span style="color: black;">Das </span><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cape_du_Couedic">Cape du Couedic</a><span style="color: black;"> bildet die Südwestspitze von Kangaroo Island. Dort gibt es gleich zwei Sehenswürdigkeiten: Eine Kolonie </span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neuseel%C3%A4ndischer_Seeb%C3%A4r">Neuseeländischer Seebären</a><span style="color: black;"> und den sogenannten Admirals Arch (<a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1.jpg">Bild siehe unten</a>).</span></p>
<p><span style="color: black;">Vom Parkplatz aus spazierten wir einen ungefähr 500 Meter langen Weg mit einigen Stufen zur rauen Küste hinab. Unten angekommen sahen (und rochen) wir eine ganze Menge Seebären. Die meisten sonnten sich auf den Felsen, einige schwammen in der Brandung und ließen sich souverän von den Wellen tragen. Junge Tiere ärgerten die dösenden erwachsenen, spielten miteinander oder übten in kleinen Wasserbecken das Schwimmen. Auch diese Meeressäuger wurden früher durch die Jagd fast ausgerottet, glücklicherweise waren in ihrem Fall die Schutzbemühungen aber von Erfolg gekrönt.</span></p>
<figure id="attachment_1754" aria-describedby="caption-attachment-1754" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-111642-5789-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1754" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-111642-5789-1-1024x683.jpg" alt="Neuseelänische Seebären, auch auf Kangaroo Island zusause" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-111642-5789-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-111642-5789-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-111642-5789-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-111642-5789-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1754" class="wp-caption-text">Neuseeländische Seebären, auch auf Kangaroo Island zu Hause</figcaption></figure>
<p>Noch ein paar Treppenstufen weiter erreichten wir am Endpunkt des Weges den Admirals Arch. Hier hat sich in einer Klippe ein riesiger Bogen mit dekorativen Stalaktiten gebildet und bietet einen herrlichen Ausblick auf schroffen Klippen und das blaue, blaue Meer. Auch an dieser Stelle tummelten sich die Seebären.</p>
<figure id="attachment_1755" aria-describedby="caption-attachment-1755" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1755 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Blick durch den Admirals Arch" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-110354-5756-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1755" class="wp-caption-text">Blick durch den Admirals Arch</figcaption></figure>
<h2>Australien im Kleinformat</h2>
<p>Im Rückblick waren die Kängurus (und auch einige Wallabies) auf keinen Fall die Hauptattraktion auf Kangaroo Island. Uns kam die Insel wie eine Art Australien im Kleinformat vor, so viele Sehenswürdigkeiten hatte sie zu bieten. Wir sahen ganz unterschiedliche Landschaftsformen: abgelegene Farmen und beschauliche Ortschaften, dramatische Küstenabschnitte, Naturschutzgebiete mit dichter Vegetation, deren Pflanzen sich durch die Isolation vom Festland etwas anders entwickelt haben. Zusätzlich zu den vielen Säugetieren, die wir teilweise ganz aus der Nähe erleben durften, gab es auch die in Australien verbreiteten bunten Papageien. Auf der Insel bieten sich viele sportliche Aktivitäten an. Neben Sandboarding und Wandern kann man auch zahlreiche Wassersportarten betreiben oder Angeln. Zum Abschluss verschaffte uns das einladend türkisfarbene Wasser in der Hanson Bay eine willkommene Abkühlung.</p>
<figure id="attachment_1778" aria-describedby="caption-attachment-1778" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-141650-5816-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1778" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-141650-5816-1-1024x683.jpg" alt="Badeparadies Hanson Bay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-141650-5816-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-141650-5816-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-141650-5816-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180204-141650-5816-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1778" class="wp-caption-text">Badeparadies Hanson Bay</figcaption></figure>
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		<title>Die Pinguine an der Great Ocean Road</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2018 00:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[chooks]]></category>
		<category><![CDATA[Maremma]]></category>
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		<category><![CDATA[Pinguin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Süden Australiens leben verschiedene Arten von Pinguinen. Unter anderem in Port Campbell und Warrnambool sind die kleinsten der Welt heimisch, die Zwergpinguine. Vor Ort werden sie als &#8222;little penguins&#8220; bezeichnet bzw. &#8222;fairy penguins&#8220;. Leider haben eingeschleppte Raubtiere, allen voran die Füchse, den Beständen stark zugesetzt. Trotzdem konnten wir sie an einem Abend beobachten, als &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Süden Australiens leben verschiedene Arten von Pinguinen. Unter anderem in Port Campbell und Warrnambool sind die kleinsten der Welt heimisch, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwergpinguin" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://de.wikipedia.org/wiki/Zwergpinguin&amp;source=gmail&amp;ust=1523144554856000&amp;usg=AFQjCNH1wkhqVYSHlUZLfbsjF_6mOV1OwA">Zwergpinguine</a>. Vor Ort werden sie als &#8222;little penguins&#8220; bezeichnet bzw. &#8222;fairy penguins&#8220;. Leider haben eingeschleppte Raubtiere, allen voran die Füchse, den Beständen stark zugesetzt. Trotzdem konnten wir sie an einem Abend beobachten, als sie an Land kamen. (Tagsüber verbringen sie ihre Zeit auf dem offenen Meer). Außerdem lernten wir eine erstaunlich einfache Strategie kennen, wie die Pinguine vor Feinden beschützt werden können.</p>
<figure id="attachment_1607" aria-describedby="caption-attachment-1607" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180129-085902-5833-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1607" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180129-085902-5833-Edit-1-1024x888.jpg" alt="Pinguin im Visitor Center von Fort Campbell" width="525" height="455" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180129-085902-5833-Edit-1-1024x888.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180129-085902-5833-Edit-1-300x260.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180129-085902-5833-Edit-1-768x666.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180129-085902-5833-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1607" class="wp-caption-text">Zwergpinguin im Visitors Center von Fort Campbell</figcaption></figure>
<p><span id="more-1605"></span></p>
<h2>Pinguine am Fuße der 12 Apostel</h2>
<p>Am Fuße der berühmten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Twelve_Apostles_(Australien)">12 Apostel</a> (so wird eine Gruppe von Felsformationen genannt, die aus dem Pazifik ragen) kommen jeden Abend die Pinguine der dort ansässigen Kolonie an Land. Das Schauspiel beginnt ca. 20 Minuten nach Sonnenuntergang. Die Pinguinbeobachtung lässt sich also bestens mit dem Sonnenuntergang an den 12 Aposteln kombinieren. Leider bescherte uns das Wetter an diesem Abend ein frisches Wolkenband. Daher war der Sonnenuntergang leider nicht so spektakulär wie gewünscht und die Dunkelheit kam schneller als gedacht.</p>
<figure id="attachment_1608" aria-describedby="caption-attachment-1608" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-190934-5821-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1608" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-190934-5821-1-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang an den 12 Aposteln" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-190934-5821-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-190934-5821-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-190934-5821-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-190934-5821-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1608" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang an den 12 Aposteln</figcaption></figure>
<p>Bei schwindendem Licht tauchte in der Tat gut 30 Minuten nach Sonnenuntergang ein schwarzes Pünktchen in den Wellen auf. Für einige Minuten ließ sich Pinguin Nummer eins immer wieder von den Wogen überspülen und in der Brandung treiben, fast als ob er großen Spaß daran hätte. Dann tauchten später Pinguine 2 und 3 auf. Als sie sich sicher genug fühlten, watschelten sie zu dritt über den Strand in eine mit Sträuchern bewachsene Zone.</p>
<figure id="attachment_1609" aria-describedby="caption-attachment-1609" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-201253-5163-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1609" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-201253-5163-1-1024x683.jpg" alt="Die ersten 3 Pinguine watscheln an Land" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-201253-5163-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-201253-5163-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-201253-5163-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-201253-5163-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1609" class="wp-caption-text">Die ersten 3 Pinguine watscheln an Land</figcaption></figure>
<p>Ungefähr 10 Minuten später folgte eine Gesellschaft von vielleicht 20 bis 30 Pinguinen, die gemeinsam zielstrebig den Strand bis zur Vegetationszone überquerte. Dort standen sie wie eine formelle Abordnung in ihrer eleganten Abendgarderobe herum. Kurze Zeit später kam eine weitere Gruppe aus dem Wasser und dann war es endgültig zu dunkel geworden. Obwohl wir ein gutes Fernglas dabei hatten (kann man sich kostenlos bei der Tourist-Info in Port Campbell ausleihen) verschwammen die Konturen immer mehr. Die Nacht legte ihren Mantel aus Dunkelheit über Vögel, Felsen und Strand.</p>
<h2>Pinguine beschützen leicht gemacht</h2>
<p>Von Menschen in Australien ausgewilderte Tiere stellen massive Probleme für das Ökosystem des Kontinents dar. Im Outback sind es <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kamele_in_Australien#Heutige_Situation">Kamele</a>, Wildscheine sind ebenfalls <a href="http://www.environment.nsw.gov.au/pestsweeds/FeralPigFactsheet.htm">eine Plage</a>, und für die Pinguine sind die Füchse ein Feind, den sie nicht kennen und dem sie hilflos ausgeliefert sind. Schwindende Populationen waren die Folge, bis ein Hühnerfarmer auf eine einfache Lösung gekommen ist: Pinguine sind auch nur Hühner im Frack!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/hZJwWDmclSk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Hühnerzüchter in Australien setzen italienische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maremmen-Abruzzen-Sch%C3%A4ferhund" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://de.wikipedia.org/wiki/Maremmen-Abruzzen-Sch%25C3%25A4ferhund&amp;source=gmail&amp;ust=1523144554856000&amp;usg=AFQjCNFiOVKGE0LOd7p3w0Pql2TYy5DWTQ">Maremma-Hunde</a> <wbr />ein, um ihre freilaufenden Hühner (australisch „chooks“) vor Füchsen zu schützen. Diese Art von Hütehunden, die einen natürlichen stark ausgeprägten Beschützer-Instinkt hat, kann dazu verwendet werden, Fressfeinde von Nutztieren fernzuhalten. Sie werden bereits als Welpen mit der Art von Vieh gehalten, die sie später als ihre Herde betrachten. So bewachen sie Hühner vor Feinden und es ist gelungen, die Hunde für ihre Mission bei den Pinguinen auszubilden. In den Pinguinkolonien wechseln sich einige Hunde dabei ab, die Pinguine zu beschützen. Das funktioniert schon so lange, dass die erste Hundegeneration in Rente geht und Nachwuchs ausgebildet wird.</p>
<p>Über diese geniale Idee ist sogar ein Film gedreht worden: „Oddball“ bietet viel Spannung und leichte, unkomplizierte Unterhaltung und mit absehbarem Happy End!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/P7AV2ZYlxvI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Campen unter Koalas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 00:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Koala]]></category>
		<category><![CDATA[Koalas]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach unserer ersten Unterkunft an der Great Ocean Road stießen wir auf den Bimbi Park, einen Campingplatz im Regenwaldgebiet von Cape Otway mit dem Werbeslogan &#8222;Camping unter Koalas&#8220;. Natürlich wollten wir unbedingt dort übernachten, auch wenn wir gar keine Campingausrüstung dabei hatten! Da alle Cabins ausgebucht waren, reservierten wir ein Camping Pod, für alle, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach unserer ersten Unterkunft an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Great_Ocean_Road" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://de.wikipedia.org/wiki/Great_Ocean_Road&amp;source=gmail&amp;ust=1522960667715000&amp;usg=AFQjCNEShtbbVftiItzqr-RRx2IlkYgALw">Great Ocean Road</a> stießen wir auf den <a href="http://www.bimbipark.com.au/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=http://www.bimbipark.com.au/&amp;source=gmail&amp;ust=1522960667715000&amp;usg=AFQjCNE3xOrTs-1tFHc06plVUBw_XvEvtw">Bimbi Park</a>, einen Campingplatz im Regenwaldgebiet von Cape Otway mit dem Werbeslogan &#8222;Camping unter Koalas&#8220;. Natürlich wollten wir unbedingt dort übernachten, auch wenn wir gar keine Campingausrüstung dabei hatten! Da alle Cabins ausgebucht waren, reservierten wir ein <a href="http://bimbipark.com.au/accommodation/camping_pods.html" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=http://bimbipark.com.au/accommodation/camping_pods.html&amp;source=gmail&amp;ust=1522960667715000&amp;usg=AFQjCNHdwdntijUOh3NZ_L4cTgHJ9Dd8jw">Camping Pod</a>, für alle, die kein Zelt dabei haben und trotzdem unter Koalas schlafen möchten.</p>
<figure id="attachment_1640" aria-describedby="caption-attachment-1640" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-174320-4968-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1640" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-174320-4968-1-1024x683.jpg" alt="Dieser Koala begrüßte uns bei der Ankunft im Bimbi-Park" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-174320-4968-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-174320-4968-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-174320-4968-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-174320-4968-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1640" class="wp-caption-text">Dieser Koala begrüßte uns bei der Ankunft im Bimbi Park</figcaption></figure>
<p><span id="more-1639"></span></p>
<h2>Das Versprechen wurde erfüllt</h2>
<p>Bei der Tierbeobachtung gibt es bekanntlich mehrere Strategien: Entweder man begibt sich selbst auf die Suche nach den Tieren oder man schaut, wo andere Leute etwas entdeckt haben. Direkt nach dem Einchecken auf dem Weg zu unserem Pod sahen wir eine kleine Gruppen von Menschen, die ihre Kameras in eine Baumkrone richteten. Tatsächlich, ein Koala! Der niedliche Kumpane bewegte sich sogar und ließ sich seine Eukalytus-Blätter in der Abendsonne sichtlich schmecken.</p>
<figure id="attachment_1641" aria-describedby="caption-attachment-1641" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-193821-5789-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1641" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-193821-5789-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Unser Camping-Pod bei Sonnenuntergang" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-193821-5789-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-193821-5789-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-193821-5789-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-193821-5789-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1641" class="wp-caption-text">Unser Camping-Pod bei Sonnenuntergang</figcaption></figure>
<p>Nach einiger Suche auf dem riesigen Gelände fanden wir endlich unseren Camping Pod. Die Grundfläche betrug etwa 6&#215;3 Meter und das einzige Mobiliar war eine Art Bett. Im hinteren Drittel der Unterkunft war eine Spanplatte eingezogen, auf der eine dünne Matratze lag. Zum Glück konnten wir an der Rezeption wenigstens eine Decke ausleihen&#8230; Diese Bleibe war damit die einfachste, die wir in Australien hatten, aber auch eine der am schönsten gelegenen.</p>
<figure id="attachment_1642" aria-describedby="caption-attachment-1642" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-192243-5016-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1642" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-192243-5016-1-1024x683.jpg" alt="Dieser Vogel suchte auf dem Boden nach Futter" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-192243-5016-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-192243-5016-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-192243-5016-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-192243-5016-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1642" class="wp-caption-text">Dieser Vogel suchte auf dem Boden nach Futter</figcaption></figure>
<p>Vor Sonnenuntergang unternahmen wir einen Spaziergang auf den Wegen des Bimbi Parks. Koalas fanden wir abends keine mehr, dafür waren die zahlreichen Vögel, die auch in diesem Wald ihr Zuhause haben, sehr aktiv. Die Kakadus krächzten, grüne und rosa Papageien pickten im Gras nach Futter und flogen unter lautem Geschrei gruppenweise von Baum zu Baum. Wir konnten uns an ihnen gar nicht sattsehen.</p>
<figure id="attachment_1643" aria-describedby="caption-attachment-1643" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-191750-5015-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1643" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-191750-5015-1-1024x683.jpg" alt="Diese 3er-Gang machte ordentlich Wirbel in den Wipfeln des Bimbi-Parks" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-191750-5015-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-191750-5015-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-191750-5015-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-191750-5015-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1643" class="wp-caption-text">Diese 3er-Gang machte ordentlich Wirbel in den Wipfeln des Bimbi Parks</figcaption></figure>
<h2>Übernachten unter den Koalas</h2>
<p>Nach Einbruch der Dunkelheit machten wir es uns auf den Stufen im Eingangsbereich unseres Pods bequem und aßen unser Abendessen im Taschenlampenschein. Auf einmal bemerkten wir im Licht der Stirnlampen viele kleine funkelnde Tröpfchen auf dem Boden. Das wunderte uns ein wenig, denn es hatte bestimmt nicht geregnet. Handelte es sich vielleicht um Spinnen, ähnlich, wie wir sie in <a href="http://wittmann-tours.de/dschungel-trekking-in-chi-phat/">Kambodscha im Dschungel</a> gesehen hatten? In der Tat, manche der kleinen Achtfüßler saßen auf dem Boden, bei anderen lugten nur die Augen aus dem Sand. Da wir nicht wussten, um welche Art von Spinnen es sich handelte und ob sie vielleicht giftig wären, navigierten wir auf dem Weg zum Wasch-/Toilettenhaus sicherheitshalber großzügig um sie herum.</p>
<figure id="attachment_1645" aria-describedby="caption-attachment-1645" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-212054-5804-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1645" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-212054-5804-1-1024x683.jpg" alt="Im Schutze der Dunkelheit wagten sich die Spinnen aus der Deckung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-212054-5804-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-212054-5804-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-212054-5804-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180127-212054-5804-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1645" class="wp-caption-text">Im Schutze der Dunkelheit wagten sich die Spinnen aus der Deckung</figcaption></figure>
<p>Auf einem dieser Gänge mitten in der Nacht reflektierte das Licht der Stirnlampe in einem paar Augen von einem großen Baum direkt in unserer Nachbarschaft. Ein Koala hatte es sich dort gemütlich gemacht und blinzelte herunter. Anscheinend nächtigte er buchstäblich über uns. Am nächsten Morgen fanden wir ihn nur wenige Äste weiter im gleichen Baum, wo er sich ein Schattenplätzchen gesucht hatte.</p>
<figure id="attachment_1646" aria-describedby="caption-attachment-1646" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-075512-5050-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1646 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-075512-5050-1-1024x683.jpg" alt="Noch etwas schläfrig. Dieser Koala übernachtete direkt oberhalb unseres Pods" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-075512-5050-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-075512-5050-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-075512-5050-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180128-075512-5050-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1646" class="wp-caption-text">Noch etwas schläfrig. Dieser Koala übernachtete direkt oberhalb unseres Pods</figcaption></figure>
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		<title>Die Kängurus vom Kangaroo Beach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 18:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Goanna]]></category>
		<category><![CDATA[Kangaroo Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Känguru]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pebbly Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Wildlife]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australiens außergewöhnliche Tierwelt haben wir nicht nur im Zoo gesehen, sondern zum Glück auch in freier Wildbahn. Am Pebbly Beach (Steve, thanks for the recommendation!), der auch Kangaroo Beach genannt wird, sahen wir unsere ersten wilden Kängurus. Wo sind die Kängurus? Der Pebbly Beach liegt gut 4 Stunden südlich von Sydney im Murramarang National Park. &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="im">Australiens außergewöhnliche Tierwelt haben wir nicht nur im Zoo gesehen, sondern zum Glück auch in freier Wildbahn. Am Pebbly Beach (Steve, thanks for the recommendation!), der auch Kangaroo Beach genannt wird, sahen wir unsere ersten wilden <span class="il">Kängurus</span>.</span></p>
<figure id="attachment_1600" aria-describedby="caption-attachment-1600" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1600 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1-1024x683.jpg" alt="Känguru-Familie am Kangaroo Beach" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1600" class="wp-caption-text">Känguru-Familie am Kangaroo Beach</figcaption></figure>
<p><span id="more-1598"></span></p>
<h2>Wo sind die Kängurus?</h2>
<p>Der Pebbly Beach liegt gut 4 Stunden südlich von Sydney im Murramarang National Park. Für uns war der Kangaroo Beach eine Durchreisestation, wir kamen zur Mittagszeit an. Da <span class="il">Kängurus</span> vor allem morgens und abends aktiv sind, war unsere Besuchszeit leider alles andere als optimal. Auf einem kurzen Spaziergang zum und entlang des hübschen Strandes sahen wir folgerichtig auch kein einziges Beuteltier. Als wir uns etwas enttäuscht auf den Rückweg zum Auto machten, erspähte Mona zwischen den Bäumen auf einer Lichtung dann aber doch vom weitem die Silhouetten einiger Exemplare <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1601" aria-describedby="caption-attachment-1601" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-105246-5318-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1601" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-105246-5318-1-1024x683.jpg" alt="Der Pebbly Beach, auch ohne Kängurus sehr sehenswert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-105246-5318-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-105246-5318-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-105246-5318-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-105246-5318-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1601" class="wp-caption-text">Der Pebbly Beach (mit dem rätselhaften Namen), auch ohne <span class="il">Kängurus</span> sehr sehenswert</figcaption></figure>
<p>Als wir uns ihnen näherten und zu den ersten Büschen kamen, raschelte es laut und anhaltend in den Blättern. Eine tödlich gefährliche australische Giftschlange? Nein, als Verursacher der Geräusche entpuppte sich ein für unsere Augen riesiger <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Goanna" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://en.wikipedia.org/wiki/Goanna&amp;source=gmail&amp;ust=1522434049826000&amp;usg=AFQjCNHmxODXNkgie2XxbDSzelU7D83OlQ">Goanna</a> (vermutlich ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lace_monitor" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://en.wikipedia.org/wiki/Lace_monitor&amp;source=gmail&amp;ust=1522434049826000&amp;usg=AFQjCNHYRXEjEXYrO0oX1QUcHhSLI_bSkQ">lace monitor</a> bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Buntwaran" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://de.wikipedia.org/wiki/Buntwaran&amp;source=gmail&amp;ust=1522434049826000&amp;usg=AFQjCNHhpvxegNM3u57jqBU2qVq46NKs-w">Buntwaran</a>). Von Kopf bis Schwanzende maß er bestimmt 1,50 Meter und watschelte 5 oder 6 Meter von uns entfernt durch das Gebüsch. Er fühlte sich durch uns anscheinend nicht gestört, da er eine große Delikatesse entdeckt hatte: Im trockenen Laub lag ein toter Rochen (wie auch immer der dorthin gekommen war).</p>
<figure id="attachment_1602" aria-describedby="caption-attachment-1602" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-112816-4339-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1602" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-112816-4339-1-1024x683.jpg" alt="Goanna am Kangaroo Beach" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-112816-4339-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-112816-4339-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-112816-4339-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-112816-4339-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1602" class="wp-caption-text">Goanna am Kangaroo Beach</figcaption></figure>
<p>Das war für das Reptil im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen! Der Goanna ließ es sich sichtlich schmecken, obwohl es für unsere Nasen sehr fischig und verdorben roch. So verschieden sind die Geschmäcker: Der eine isst gerne Steak, der andere lieber Gammelrochen ;). Zwischen den Happen machte er immer wieder Genießerpausen, schaute in die Umgebung und lächelte zufrieden in die Kamera.</p>
<h2>Die Kängurus warten</h2>
<p>Nach einigen Minuten verabschiedeten wir uns von dem Goanna, um die <span class="il">Kängurus</span> zu besuchen. Ein paar Schritte weiter konnten wir sie wieder sehen, stellten jedoch fest, dass sie sich auf einem Privatgrundstück aufhielten. Als wir eigentlich schon aufgeben wollten, kam der Besitzer des Grundstücks vorbei, sah unsere sehnsuchtsvollen Blicke und erlaubte uns freundlich, auf sein Grundstück zu kommen. Wir sollten allerdings den Tieren nicht zu nahe kommen, vor allem wegen des großen, kräftigen Männchens (auf dem <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1.jpg" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114118-4383-1.jpg&amp;source=gmail&amp;ust=1522434049826000&amp;usg=AFQjCNEH2jJ9ZABRCwZ66SlaDCXoE3KiEA">ersten Bild dieses Posts</a> hinten links).</p>
<figure id="attachment_1603" aria-describedby="caption-attachment-1603" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114013-4380-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1603" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114013-4380-1-1024x683.jpg" alt="Kängurus in Siestalaune" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114013-4380-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114013-4380-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114013-4380-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180118-114013-4380-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1603" class="wp-caption-text"><span class="il">Kängurus</span> beim Chillen</figcaption></figure>
<p>Wir näherten uns also vorsichtig geduckt und hielten mindestens 25 Meter Abstand. Die <span class="il">Kängurus</span> beobachteten uns interessiert, dösten dann aber weiter. Anscheinend fühlten sie sich durch uns nicht allzu sehr gestört. So lagen die meisten im Schatten auf dem Gras. Andere standen aufrecht, schienen aber auch zu entspannen. Als wir uns sattgesehen hatten, verabschiedeten wir uns nach einiger Zeit von den Beuteltieren und fuhren weiter Richtung Süden.</p>
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		<title>Die Flughunde von Bellingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 00:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bellingen]]></category>
		<category><![CDATA[Flughunde]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Wildlife]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Driveabout führte uns von Mon Repos immer entlang der Ostküste Australiens nach Süden. Es waren recht lange Fahrtage, aber Mona hatte immer wieder interessante Zwischenstopps und schöne Orte zum Übernachten ausgesucht. Die letzte Nacht, bevor wir Sydney erreichten, verbrachten wir in Bellingen (&#8222;Bello&#8220;). Die Sehenswürdigkeit des kleinen Hippiedorfes ist eine große Kolonie von Flughunden. Nach &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Driveabout führte uns von <a href="http://wittmann-tours.de/die-schildkroeten-von-mon-repos/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=http://wittmann-tours.de/die-schildkroeten-von-mon-repos/&amp;source=gmail&amp;ust=1521687570839000&amp;usg=AFQjCNFVzZAQDnwbKSmPQg_rvokW2Qwt4Q">Mon Repos</a> immer entlang der Ostküste Australiens nach Süden. Es waren recht lange Fahrtage, aber Mona hatte immer wieder interessante Zwischenstopps und schöne Orte zum Übernachten ausgesucht. Die letzte Nacht, bevor wir Sydney erreichten, verbrachten wir in Bellingen (&#8222;Bello&#8220;). Die Sehenswürdigkeit des kleinen Hippiedorfes ist eine große Kolonie von Flughunden. Nach unserer ersten Bekanntschaft mit den possierlichen Tierchen <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-australien-brisbane/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-australien-brisbane/&amp;source=gmail&amp;ust=1521687570839000&amp;usg=AFQjCNF4G0LmlZ0w9x-VhcybS4SOQg0IHA">in Brisbane</a> waren wir vorgewarnt &#8211; und vorbereitet!</p>
<figure id="attachment_1590" aria-describedby="caption-attachment-1590" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-181438-3908-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1590" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-181438-3908-1-1024x683.jpg" alt="Einfach mal abhängen!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-181438-3908-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-181438-3908-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-181438-3908-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-181438-3908-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1590" class="wp-caption-text">Einfach mal abhängen!</figcaption></figure>
<p><span id="more-1587"></span></p>
<h2>Zu Besuch bei den Flughunden</h2>
<p>In der Abenddämmerung starten Tausende Flughunde, um auf die nächtliche Jagd zu gehen. Die meisten Leute schauen sich den Abflug aus der Ferne an, das war auch unser ursprünglicher Plan. Da wir jedoch früh genug in Bellingen angekommen waren, unternahmen wir vorher einen Spaziergang direkt zu der Kolonie der Flughunde. Sie leben auf einer Insel im Bellinger-Fluss, in dieser Gegend das angeblich letzte Stück ursprünglichen Waldes.</p>
<figure id="attachment_1591" aria-describedby="caption-attachment-1591" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-171125-3799-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1591" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-171125-3799-1-1024x683.jpg" alt="Die Flughunde hängen überall in den Bäumen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-171125-3799-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-171125-3799-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-171125-3799-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-171125-3799-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1591" class="wp-caption-text">Die Flughunde hängen überall in den Bäumen</figcaption></figure>
<p>Auch wenn die Flughunde eigentlich nachtaktiv sind, veranstalteten sie schon am späten Nachmittag ein lautstarkes Spektakel. Von der Straße aus hörten wir sie schnattern und gelegentlich flogen auch einige Tiere umher. Bei genauerem Hinsehen hingen sie überall in den Bäumen und je länger wir schauten, desto mehr sahen wir.</p>
<figure id="attachment_1592" aria-describedby="caption-attachment-1592" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-173212-3837-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1592" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-173212-3837-1-1024x683.jpg" alt="Nur Fliegen ist schöner!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-173212-3837-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-173212-3837-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-173212-3837-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-173212-3837-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1592" class="wp-caption-text">Nur Fliegen ist schöner!</figcaption></figure>
<p><span class="im">Der Zugang zur Insel war gut versteckt, aber schließlich fanden wir doch eine in die Jahre gekommene Hinweistafel und den mit Gestrüpp überwucherten Pfad, der direkt ins Dickicht zu führen schien. Da wir ja schon aus leidvoller Erfahrung wussten, dass es Niederschlag geben könnte (nicht nur wegen der Wolken am Himmel) hatten wir als Vorsichtsmaßnahme Regenschirme dabei <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
<figure id="attachment_1593" aria-describedby="caption-attachment-1593" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180349-4919-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1593" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180349-4919-1-1024x683.jpg" alt="Wir laufen unten, die Flughunde hängen oben" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180349-4919-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180349-4919-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180349-4919-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180349-4919-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1593" class="wp-caption-text">Wir laufen unten, die Flughunde hängen oben</figcaption></figure>
<h2>Auf der Insel der Flughunde</h2>
<p>Aus der Nähe sahen wir durch die andere Perspektive erst nur wenige Tiere in den Bäumen hängen, bei genauerer Beobachtung erneut aber immer mehr. Sie versteckten sind ganz gut, und die meisten hingen recht weit oben in den Bäumen. Sie waren fleißig dabei, sich für ihren nächtlichen Ausflug bereitzumachen und ihre Flügel zu putzen.</p>
<figure id="attachment_1594" aria-describedby="caption-attachment-1594" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180307-3897-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1594" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180307-3897-1-1024x683.jpg" alt="Recken, Strecken, Flügel putzen!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180307-3897-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180307-3897-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180307-3897-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-180307-3897-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1594" class="wp-caption-text">Recken, Strecken, Flügel putzen!</figcaption></figure>
<p>Die Flughunde aus der Nähe zu beobachten, war an sich schon sehr beeindruckend. Die Geräuschkulisse, die sie verbreiteten, war beinahe schon unheimlich, ein Schnattern und Quieken, ein Rufen und ein Quietschen, eigentlich unbeschreiblich und ziemlich laut. Um einen Eindruck zu bekommen, hier ein kurzes Video, bei dem es ausschließlich um den Ton geht:<br />
<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/vngUuCd-1rY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Kaum waren wir zurück im Guesthouse, von wo wir einen guten Blick über den Wald auf der Insel hatten, da starteten auch schon die ersten Tiere auf ihren nächtlichen Ausflug, dann mehr und immer mehr. Es war ein Szenario wie aus einem Horrorfilm. Schwärme von Flughunden schwirrten am trüben, dämmrigen Himmel. Der Strom der Tiere ebbte erst ab, als es fast Dunkel war. Dann waren schließlich auch die Langschläfer aufgebrochen.</p>
<figure id="attachment_1595" aria-describedby="caption-attachment-1595" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-185007-3922-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1595" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-185007-3922-1-1024x683.jpg" alt="Zeit zum Aufbrechen, die Flughunde starten in die Nacht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-185007-3922-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-185007-3922-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-185007-3922-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180110-185007-3922-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1595" class="wp-caption-text">Zeit zum Aufbrechen, die Flughunde starten in die Nacht</figcaption></figure>
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		<title>Kuscheln mit Elefanten in Phnom Tamao</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2018 10:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Elefant]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Phnom Tamao]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Tiger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie mittlerweile fast überall in unserer modernen Welt geraten auch in Kambodscha Wildtiere immer stärker unter Druck, sei es, weil ihre Lebensräume schrumpfen, sie in Konflikt mit den Menschen kommen oder weil sie gejagt werden. Selbst in den abgelegenen Dschungelgebieten Kambodschas sind einige einheimische Tierarten schon ausgerottet worden: Der große Ibis, der indochinesische Tiger oder &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mittlerweile fast überall in unserer modernen Welt geraten auch in Kambodscha Wildtiere immer stärker unter Druck, sei es, weil ihre Lebensräume schrumpfen, sie in Konflikt mit den Menschen kommen oder weil sie gejagt werden. Selbst in den abgelegenen Dschungelgebieten Kambodschas sind einige einheimische Tierarten schon ausgerottet worden: Der große Ibis, der indochinesische Tiger oder der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kouprey">Kouprey</a>, eine wild lebende Rinderrasse. <a href="https://www.wildlifealliance.org">Wildlife Alliance</a> ist eine Tierschutzorganisation, die sich vielfältige Aufgaben gestellt hat. Sie engagiert sich unter anderem in Phnom Tamao, einem Wildschutzpark und Naturschutzgebiet nicht weit von Phnom Penh. Hier erhalten Tiere in Not Hilfe, sie werden gegebenenfalls medizinisch behandelt und gesundgepflegt. Letztendlich ist jedoch immer das Ziel, sie wenn möglich wieder in die Wildnis zu entlassen.</p>
<figure id="attachment_1329" aria-describedby="caption-attachment-1329" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-103159-1694-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1329" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-103159-1694-1-1024x683.jpg" alt="Lecker! Maiskolben!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-103159-1694-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-103159-1694-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-103159-1694-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-103159-1694-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1329" class="wp-caption-text">Lecker! Maiskolben!</figcaption></figure>
<p><span id="more-1279"></span></p>
<h2>Phnom Tamao &#8211; mehr als ein Zoo</h2>
<p>Wir haben viel Gutes über Phnom Tamao gelesen. Die Tiere werden unter sehr guten Bedingungen und in großen Gehegen gehalten. Das oberste Ziel ist nicht, die Tiere zur Schau zu stellen, sondern sie wieder auszuwildern. Außerdem betreibt Wildlife Alliance in Phnom Tamao einige Zuchtprogramme, um den Bestand bedrohter Tierarten zu vermehren. All dies waren für uns Gründe genug, die empfohlene Mindestspende von 150 Dollar zu leisten, um auf einer persönlichen Führung einen Tag in Phnom Tamao zu verbringen und die Arbeit der Organisation und einige Tiere näher kennenzulernen.</p>
<figure id="attachment_1291" aria-describedby="caption-attachment-1291" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-144901-1810-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1291" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-144901-1810-1-1024x683.jpg" alt="Cloud Leopard" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-144901-1810-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-144901-1810-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-144901-1810-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-144901-1810-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1291" class="wp-caption-text">Cloud Leopard</figcaption></figure>
<p>Auf den ersten Blick ist Phnom Tamao ein riesiger Zoo in einem Waldgebiet mit großzügigen Gehegen. Es ist sehr spannend, hier den verschiedensten Tieren zu begegnen. Tatsächlich ist dieser Teil von Phnom Tamao so etwas wie die PR-Abteilung. Die Tiere sind Botschafter und Sympathieträger, um ein ökologisches Bewusstsein zu schaffen oder die Opfer von Wilderei oder Tierhandel (also sich selbst) einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<figure id="attachment_1286" aria-describedby="caption-attachment-1286" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-115632-1753-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1286" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-115632-1753-1-1024x683.jpg" alt="Ein tollender Moon-Bear" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-115632-1753-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-115632-1753-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-115632-1753-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-115632-1753-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1286" class="wp-caption-text">Ein umhertollender Moon-Bear</figcaption></figure>
<p>Damit nicht nur wir uns an den Tieren erfreuen konnten, sondern um auch selbst bei den Bewohnern von Phnom Tamao Sympathiepunkte erwerben zu können, kauften wir zusammen mit Casey und Samedi (unseren beiden Begleitern) auf dem Weg dorthin auf einem Markt Leckereien ein: 2 Eimer aufgeschnittene Wassermelone, Maiskolben, zusätzlich Bananen, Kokosnüsse und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Longan">Longans</a>.</p>
<figure id="attachment_1282" aria-describedby="caption-attachment-1282" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-085545-3037-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1282 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-085545-3037-1-1024x683.jpg" alt="Beim Einkaufen der Leckerlis für den Besuch im Phnom Tamao" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-085545-3037-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-085545-3037-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-085545-3037-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-085545-3037-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1282" class="wp-caption-text">Beim Einkaufen der Mitbringsel für den Besuch in Phnom Tamao</figcaption></figure>
<h2>Elefanten ganz nah</h2>
<p>In Phnom Tamao angekommen besuchten wir zuerst die Elefanten, und die Elefantendame Lucky begrüßte uns höchstpersönlich auf ihrem Morgenspaziergang. Lucky hatte wirklich ziemlich viel Glück in ihrem bisherigen Leben. Als Jungelefant mit 6 Monaten kam sie nach Phnom Tamao, nachdem sie einem Tierhändler abgenommen worden war. Anschließend wurde sie von einem engagierten Pfleger aufgezogen, der auch heute noch den Spitznamen &#8222;Lucky&#8217;s Mother&#8220; hat. Vor einigen Monaten überlebte sie eine sehr gefährliche <a href="http://elefanten.wikia.com/wiki/Herpesvirus">Herpes-Erkrankung</a>, und jetzt standen wir mit frischer Wassermelone vor ihr!</p>
<figure id="attachment_1283" aria-describedby="caption-attachment-1283" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100053-1641-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1283" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100053-1641-1-1024x683.jpg" alt="Christian füttert Lucky" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100053-1641-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100053-1641-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100053-1641-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100053-1641-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1283" class="wp-caption-text">Christian füttert Lucky</figcaption></figure>
<p>Durch ihren frühen und intensiven Kontakt mit Menschen ist Lucky auch fremden Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen, vor allem, wenn sie etwas Leckeres mitbringen. So konnten wir uns ihr gefahrlos nähern und sogar ihre raue Elefantenhaut berühren &#8211; streicheln wäre vielleicht in diesem Kontext das falsche Wort ;). Die Melonenstücke griff Lucky mit ihrem Rüssel und nahm sie uns bereitwillig aus den Händen. Auf Kommando hob Lucky auch ihren Rüssel und erlaubte es uns, ihr die Melone direkt ins Maul zu legen: Ein interessantes Gefühl, die Wärme ihrer gigantischen Zunge zu spüren.</p>
<figure id="attachment_1284" aria-describedby="caption-attachment-1284" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100531-1678-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1284" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100531-1678-1-1024x683.jpg" alt="Mona füttert Lucky" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100531-1678-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100531-1678-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100531-1678-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-100531-1678-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1284" class="wp-caption-text">Mona füttert Lucky</figcaption></figure>
<h2>Die vielen Bewohner von Phnom Tamao</h2>
<p>Anschließend besuchten wir Tiger, Bären, Leoparden, Otter, Binturongs, Bantengs, Affen und viele andere Tiere. Die meisten hatten ähnliche Geschichten hinter sich, bevor sie nach Phnom Tamao gekommen waren. Einige wurden illegal auf dem Schwarzmarkt gehandelt, um ein &#8222;Haustier&#8220; (und ggf. später ein Problemtier) zu werden. Andere wurden unter teilweise erbärmlichen Bedingungen als Haustier oder in privaten Zoos gehalten. Auch die traditionelle Medizin spielt eine große Rolle, da nur Hörner, Knochen, Federn oder diverse teils bei lebendigem Leibe entnommene Körperflüssigkeiten echter Wildtiere angeblich heilende Wirkung haben. Wir trafen darüber hinaus einige Tiere, die aufgrund von immer kleiner werdenden Lebensräumen mit Menschen in Konflikt geraten waren.</p>
<figure id="attachment_1288" aria-describedby="caption-attachment-1288" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-135843-1780-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1288 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-135843-1780-1-1024x683.jpg" alt="Die Otter waren sehr aktiv und verspielt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-135843-1780-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-135843-1780-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-135843-1780-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-135843-1780-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1288" class="wp-caption-text">Die Otter waren sehr lebhaft und verspielt</figcaption></figure>
<p>Zum Abschluss unseres Besuchs durften wir ins Affengehege. Auch hier waren wir sehr populär, da wir schmackhafte Longans mitbrachten. Kaum waren wir in der Umfriedung und präsentierten die Leckereien, sprangen die Affen überall auf uns herum, auf unseren Armen, Beinen, Schultern. Um die Affen aufgrund ihrer festgelegten Rangordnung nicht zu provozieren, legte Casey uns die Früchte in die geöffneten Hände und die Affen konnten zugreifen.</p>
<figure id="attachment_1293" aria-describedby="caption-attachment-1293" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-154125-3099-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1293" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-154125-3099-1-1024x683.jpg" alt="Die Affenfütterung ist in vollem Gange" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-154125-3099-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-154125-3099-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-154125-3099-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-154125-3099-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1293" class="wp-caption-text">Die Affenfütterung ist in vollem Gange</figcaption></figure>
<h2>Die vielfältigen Bedrohungen</h2>
<p>Beim Besuch in Phnom Tamao hatte wir viel Spaß bei den vielen spannenden Tierbegegnungen, die so an einem anderen Ort kaum möglich gewesen wären. Vielleicht noch interessanter war es, etwas über die Ziele und die Strategie  der Tierschützer zu erfahren. Der Schutz, die Zucht und die Auswilderung vieler Tiere ist durchaus erfolgreich. Wildlife Alliance bekämpft nicht nur die Symptome sondern auch die Ursachen der Bedrohung vieler Tierarten.</p>
<figure id="attachment_1290" aria-describedby="caption-attachment-1290" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-143501-1801-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1290" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-143501-1801-1-1024x683.jpg" alt="The Frankenbear, ein Binturong" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-143501-1801-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-143501-1801-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-143501-1801-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-143501-1801-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1290" class="wp-caption-text">Frankenbear, ein Binturong</figcaption></figure>
<p>Zum Beispiel bekommen kambodschanische Kinder beim Besuch von Phnom Tamao Einblicke in Ökologie, Tier- und Umweltschutz. Zum Thema traditionelle Medizin lernen die Kinder, dass Haare, Fingernägel und Elfenbein (gemahlen) im wesentlichen das gleiche sind. So verschwindet hoffentlich irrationaler Aberglaube in der heranwachsenden Generation.</p>
<figure id="attachment_1292" aria-describedby="caption-attachment-1292" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-151743-1818-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1292" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-151743-1818-1-1024x683.jpg" alt="Ein kleines scheues Muntjak" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-151743-1818-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-151743-1818-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-151743-1818-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-151743-1818-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1292" class="wp-caption-text">Ein kleines scheues Muntjak</figcaption></figure>
<p>Solange es allerdings noch Abnehmer für wilde Tiere als Haustiere oder für traditionelle Medizin gibt, solange es Menschen gibt, die bedrohte Wildtierarten lieber essen als schützen, ist der Kampf nicht gewonnen. Auch nachhaltige Jobs im Ökotourismus oder im Tierschutz sind keine Lösung sondern nur ein weiterer Baustein. Bei den immensen Preisen, die für Wildtiere gezahlt werden, wird sich immer ein schwarzes Schaf finden, das zum Erfüllungsgehilfen von skrupellosen Menschen wird. Nur ein Wandel in den Köpfen der Menschen ist ein echter Schutz für die Tiere.</p>
<figure id="attachment_1289" aria-describedby="caption-attachment-1289" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-142418-1799-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1289" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-142418-1799-1-1024x683.jpg" alt="Mr. Grumpy, der Leopard - eigentlich nicht heimisch in Kambodscha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-142418-1799-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-142418-1799-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-142418-1799-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171130-142418-1799-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1289" class="wp-caption-text">Grumpy, der Leopard &#8211; eigentlich nicht heimisch in Kambodscha</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fliegende Eichhörnchen in Karuizawa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 15:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Eichhörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Musasabi]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein, wir haben nicht zu viel Sake getrunken, wir waren wirklich bei den fliegenden Eichhörnchen. Ok, eigentlich sind es Gleithörnchen, genauer gesagt japanische Riesengleithörnchen, aber das hört sich nicht so cool an 😉 &#8211; und Wikipedia bezeichnet die niedlichen Tiere im englischen Artikel als  Japanese giant flying squirrel. Na also! Karuizawa Wir waren schon fast &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/fliegende-eichhoernchen-in-karuizawa/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Fliegende Eichhörnchen in Karuizawa“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wir haben nicht zu viel Sake getrunken, wir waren wirklich bei den fliegenden Eichhörnchen. Ok, eigentlich sind es Gleithörnchen, genauer gesagt <a href="Japanisches%20Riesengleithörnchen">japanische Riesengleithörnchen</a>, aber das hört sich nicht so cool an <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; und Wikipedia bezeichnet die niedlichen Tiere im englischen Artikel als  <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Japanese_giant_flying_squirrel">Japanese giant flying squirrel</a>. Na also!</p>
<figure id="attachment_878" aria-describedby="caption-attachment-878" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-170020-8822-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-878" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-170020-8822-1-1024x687.jpg" alt="Vorsicht, Eichhörnchen im Anflug!" width="525" height="352" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-170020-8822-1-1024x687.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-170020-8822-1-300x201.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-170020-8822-1-768x516.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-170020-8822-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-878" class="wp-caption-text">Vorsicht Eichhörnchen im Anflug!</figcaption></figure>
<p><span id="more-873"></span></p>
<h2>Karuizawa</h2>
<p>Wir waren schon fast wieder auf dem Rückweg nach Tokyo und durchquerten die Japanischen Alpen. Unterwegs war ein Zwischenstopp in Karuizawa eingeplant, weil wir von den fliegenden Eichhörnchen gelesen hatten. Da wir <a href="http://christian-wittmann.com/squirrel-appreciation-day/">in Koblenz</a> zuweilen auch unsere Eichhörnchen beobachten dürfen und es in Japan mehr Kultur als Natur in unseren Programm gab, war dieser Programmpunkt schnell ganz oben auf der Wunschliste der Aktivitäten.</p>
<p>Die japanischen fliegenden Eichhörnchen sind nachtaktiv und starten erst gut 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Daher unternahmen wir tagsüber einen ebenfalls sehenswerten Ausflug zum Kumanokōtai Schrein und zum <a href="https://www.japan-guide.com/e/e6035.html">Aussichtspunkt am Usui Pass</a>. Endlich war er da, ein goldener Oktobertag, und so hatten wir einen fantastischen Blick auf die umliegenden Hügel, die sich verfärbenden Bäume und den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Asama">Mt. Asama</a>.</p>
<figure id="attachment_877" aria-describedby="caption-attachment-877" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-133948-8797-Edit-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-877" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-133948-8797-Edit-2-1024x683.jpg" alt="Fall Colors und Mt. Asama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-133948-8797-Edit-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-133948-8797-Edit-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-133948-8797-Edit-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-133948-8797-Edit-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-877" class="wp-caption-text">Fall Colors und Mt. Asama</figcaption></figure>
<p>Auf den ersten Blick würde man Mt. Fuji im Hintergrund vermuten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mt. Asama ist auch ein Vulkan und laut Wikipedia der aktivste auf der Hauptinsel Honshu. Taifun Lan hat vermutlich den Schneefall auf dem Gipfel verursacht. <a href="http://wittmann-tours.de/hakone-wandern-ryokan-und-fuji/">Vor gut 2 Wochen in Hakone</a> hatte auf dem Fuji noch kein Schnee gelegen. Fuji-san ist der höchste Berg Japans.</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-131329-8768-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-876" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-131329-8768-1-1024x683.jpg" alt="Goldener Oktober und bunte Ahornblätter" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-131329-8768-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-131329-8768-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-131329-8768-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-131329-8768-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Goldener Oktober und bunte Ahornblätter</figcaption></figure>
<h2>Auf zu den Eichhörnchen</h2>
<p>Nach einer hübschen Wanderung durch den herbstlichen Wald und einer kurzen Busfahrt kamen wir um ca. 16 Uhr bei <a href="https://www.wildlife-picchio.com/">Picchio</a>, einer Öko-Tourismus- und Umweltschutzorganisation an. Zunächst lernten wir einiges über die Hörnchen (Musasabi). Sie sind Vegetarier, ca. 80 Zentimenter lang (Körper und Schwanz zusammen) und können bis zu 100 Meter weit fliegen bzw. gleiten. Der Vortrag war auf Japanisch mit einigen Brocken Englisch gewürzt. Zusätzlich hatte unser Guide ein lebensechtes niedliches Stoff-Musasabi dabei, um das Gesagte zu verdeutlichen, was sehr gut funktionierte.</p>
<figure id="attachment_882" aria-describedby="caption-attachment-882" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-163314-0515-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-882" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-163314-0515-1-1024x683.jpg" alt="Die Musasabi-Flugtechnik" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-163314-0515-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-163314-0515-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-163314-0515-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-163314-0515-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-882" class="wp-caption-text">Die Musasabi-Flugtechnik</figcaption></figure>
<p>Mittlerweile war die Sonne hinter dem Horizont verschwunden und so gingen wir auf Pirsch. Die Eichhörnchen scheinen sich recht genau am Sonnenstand zu orientieren. Sie wachen bei Sonnenuntergang auf, putzen sich ausgiebig und kommen ca. 30 Minuten später aus ihren Nestern. Deshalb verschiebt sich der Beginn der Tour auch alle 10 Tage um einige Minuten. Im Vorfeld hatten wir noch über den minutengenauen Flugplan auf der Picchio-Webseite gewitzelt, aber die japanischen Hörnchen überzeugten (was ja eigentlich im Land des Shinkansen nicht überraschend ist) durch Pünktlichkeit.</p>
<h2>Die Eichhörnchen-Beobachtung</h2>
<p>Die Wartezeit bis zum Erscheinen der Eichhörnchen wurde auf interessante Weise überbrückt, indem wir über eine in der Nistbox installierte Kamera einem Musasabi bei der Abendtoilette zusehen konnten.</p>
<figure id="attachment_879" aria-describedby="caption-attachment-879" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-172751-8828-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-879" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-172751-8828-1-1024x607.jpg" alt="Eichhörnchen-Waschprogramm" width="525" height="311" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-172751-8828-1-1024x607.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-172751-8828-1-300x178.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-172751-8828-1-768x456.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-172751-8828-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-879" class="wp-caption-text">Eichhörnchen-Waschprogramm</figcaption></figure>
<p>Während wir auf einer Wiese standen, wo mehrere Eichhörnchen in einer Art Vogelhäuschen ihre Nester haben, wurde es immer dunkler und die Fledermäuse wurden allmählich aktiv. Die Temperatur sank schnell deutlich ab, nachdem die wärmende Sonne verschwunden war. Wie versprochen kam das Eichhörnchen gut 30 Minuten nach Sonnenuntergang zum Vorschein, steckte zunächst neugierig seinen Kopf aus dem Nest, um die Lage zu sondieren:</p>
<figure id="attachment_880" aria-describedby="caption-attachment-880" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-173625-8836-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-880" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-173625-8836-1-1024x738.jpg" alt="Ist die Luft rein?" width="525" height="378" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-173625-8836-1-1024x738.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-173625-8836-1-300x216.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-173625-8836-1-768x553.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171026-173625-8836-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-880" class="wp-caption-text">Ist die Luft rein?</figcaption></figure>
<p>Nach gut 2 Minuten war anscheinend klar, dass die Luft rein war. Das Musasabi kletterte auf den Nestkasten und ab da ging alles recht schnell. Wenige Momente später machte sich das Eichhörnchen auf den Weg nach oben auf den Baum. Oben angekommen machte es einen Satz und flog bis zum nächsten Baum &#8211; ungefähr so wie auf einem Video von Picchio zu sehen ist:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/NpiveTKvVYk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Unser Eichhörnchen konnten wir zweimal fliegen sehen bis es der Guide mit der Taschenlampe nicht mehr finden konnte.</p>
<p>Picchio bringt den Besuchern die zum Glück nicht gefährdeten aber schwer zu erblickenden Eichhörnchen in einer interessanten Tour nahe. Uns haben die Eichhörnchen sehr gut gefallen. Sie waren putzig anzuschauen und die Flugeinlagen waren spektakulär &#8211; ein einzigartiges Erlebnis.</p>
<figure id="attachment_928" aria-describedby="caption-attachment-928" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/APC_0697-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-928" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/APC_0697-1-1024x768.jpg" alt="Das offizielle Musasabi Beobachtungszertifikat" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/APC_0697-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/APC_0697-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/APC_0697-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/APC_0697-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-928" class="wp-caption-text">Das offizielle Musasabi Beobachtungszertifikat</figcaption></figure>
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