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	<title>Maya - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Maya - Wittmann Tours</title>
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		<title>Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook&#8217;s Hill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 00:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[Actun Tunichil Muknal]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook&#8217;s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook&#8217;s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir Mountain Nature Reserve. Auch hier befand sich früher eine Ortschaft der Maya und auf dem zentralen Platz der historischen Siedlung, der von teilweise rekonstruierten Mauern umgeben ist, kann man sehr stilvoll Krocket spielen. Die Lodge liegt in direkter Nähe der berühmten Actun Tunichil Muknal-Höhle, die allgemein ATM-Cave genannt wird. Direkt beim Einchecken erfuhren wir, dass am gleichen Tag auch eine große Gruppe Biologie-Studenten ankommen würde, um Forschung im Feld zu betreiben. Unsere Begeisterung darüber hielt sich erst in Grenzen, aber es sollte sich als sehr bereichernd erweisen.</p>
<figure id="attachment_2058" aria-describedby="caption-attachment-2058" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-2058 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook's Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2058" class="wp-caption-text">Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook&#8217;s Hill</figcaption></figure>
<p><span id="more-2060"></span></p>
<h2>Die Studenten kommen</h2>
<p>Es waren Studenten des Sohnes des Besitzers der Lodge, der in England als Biologie-Professor an der University of Southampton arbeitet. Uns wurde versichert, dass auf die zahlenden Gäste die größte Rücksicht genommen würde. Dies äußerte sich erstmal positiv darin, dass wir von einem Standard- in einen (von zwei) Deluxe-Bungalows hochgestuft wurden. Diese standen gut 200 Meter entfernt von den anderen Gebäuden unten am Fluss auf langen Stelzen. So hoch kann der Strom in der Regenzeit ansteigen…</p>
<figure id="attachment_2059" aria-describedby="caption-attachment-2059" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2059" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-1024x683.jpg" alt="Unser Deluxe-Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2059" class="wp-caption-text">Unser Deluxe-Bungalow</figcaption></figure>
<p>Die meisten der jungen Leute waren Bachelor-Studenten. Zwei etwas früher eingetroffene Studierende, Andy und Peter, arbeiteten hingegen an ihrer Doktorarbeit. Ihr gemeinsames Thema war &#8222;Gunshot detection&#8220;. Sie waren keine Biologen, sondern Informatiker: Andy war für Hardware, Peter für Software zuständig. Gemeinsam hatten sie kleine Geräte entwickelt, die den Namen AudioMoth tragen, und die Schüsse von Wilderern im Dschungel erkennen und aufzeichnen.</p>
<h2>AudioMoth: klein, energiesparend und preiswert</h2>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal von <a href="https://www.openacousticdevices.info">AudioMoth</a> ist, dass es klein und kompakt ist, wenig Energie verbraucht und wesentlich günstiger ist als vergleichbare Geräte. Andere kommerzielle Produkte sind darauf ausgelegt, dass in direkter Nähe eine Steckdose vorhanden ist.</p>
<figure id="attachment_2074" aria-describedby="caption-attachment-2074" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2074 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-1024x751.jpg" alt="AudioMoth: Allzeit bereit, Schüsse und andere ungewöhnliche Geräusche aufzuzeichnen. (Foto vom https://www.openacousticdevices.info/)" width="525" height="385" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-1024x751.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-300x220.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-768x563.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2.jpg 1632w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2074" class="wp-caption-text">AudioMoth: Allzeit bereit, Schüsse und andere ungewöhnliche Geräusche aufzuzeichnen. (Foto vom https://www.openacousticdevices.info/)</figcaption></figure>
<p>Das Projekt befand sich in der finalen Phase. Ein Jahr zuvor hatten sie die ersten Prototypen getestet und jetzt wollten sie im nahegelegenen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tapir_Mountain_Nature_Reserve">Tapir Mountain Nature Reserve</a> ein großes Netz an „Motten“ platzieren. Zunächst mussten sie die Geräte aus den Materialien zusammenbauen, die sie mitgebracht hatten: Rohre und Dichtungen, Batterien, SD-Karten und natürlich die Detektoren selbst.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="en">Made it to Belize, all unpacked! <a href="https://t.co/Pym8Ei67NT">pic.twitter.com/Pym8Ei67NT</a></p>
<p>— OpenAcousticDevices (@OpenAcoustics) <a href="https://twitter.com/OpenAcoustics/status/979086842837504000?ref_src=twsrc%5Etfw">March 28, 2018</a></p></blockquote>
<p>Da sie von England aus über Houston nach Belize hatten fliegen müssen, waren sie bei den texanischen Sicherheitskräften wegen des Inhaltes ihres Gepäcks natürlich aufgefallen, hochnotpeinlich befragt und gründlich gefilzt worden.</p>
<p>Trotz Übergepäcks hatten sie nicht alles aus England mitbringen können. Also waren die beiden an den Tagen, an denen wir sie auf Pook&#8217;s Hill trafen, auch damit beschäftigt, weiteres Material zu besorgen, zum Beispiel Batterien. Die passenden Batterien gab es aber nur im Set mit Taschenlampen… Eine Bestellung von Batterien (ohne Taschenlampe) würde vermutlich zu lange dauern… So kann es gut sein, dass sie nach unserer Abfahrt eine Kiste voll Taschenlampen gekauft haben, nur um die Batterien zu bekommen ;).</p>
<h2>Der Schutz des Tapir Mountain Nature Reserve</h2>
<p>Ziel des Projektes soll es sein, Fakten über illegale Aktivitäten im Tapir Mountain Nature Reserve zu erheben, das Ausmaß zu dokumentieren und damit gleichzeitig stichhaltige Beweise zu sammeln. Aktuell gibt es nur Vermutungen und folglich sehen sich die Politiker zurzeit nicht in der Pflicht, Maßnahmen zum Schutz des Gebietes zu ergreifen. So werden weiterhin illegal Tiere gejagt.</p>
<figure id="attachment_2062" aria-describedby="caption-attachment-2062" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2062 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Wald rund um Pook's Hill in seiner ganzen Pracht, so möge er bleiben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2062" class="wp-caption-text">Der Wald rund um Pook&#8217;s Hill in seiner ganzen Pracht, so möge er bleiben.</figcaption></figure>
<p>Auch das illegale Schlagen von Edelhölzern bedroht die Integrität des Naturreservates. Eine weitere Anwendung von „AudioMoth“ ist es, auch Geräusche von Motorsägen aufzeichnen, um auch illegale Abholzungsaktivitäten zu belegen.</p>
<p>Bis diese Daten verfügbar sein werden, wird noch etwas Zeit vergehen, da die Geräte die Daten nur speichern und nicht versenden können. In einem weiteren Schritt müssen die Detektoren also eingesammelt und ausgewertet werden. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg beim Projekt!</p>
<h2>Der Dschungel von Pook&#8217;s Hill erwacht</h2>
<p>Auch in Pook&#8217;s Hill gab es viele Gelegenheiten, die Tiere des Dschungels zu beobachten. Die beste Zeit war wie üblich früh morgens. (Warum können die Vögel nicht einfach ausschlafen? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) Der Urwald erwachte zum Sonnenaufgang ab 6 Uhr. Bald entfaltete sich eine bunt gemischte Geräuschkulisse. Der Dschungel schnatterte und quiekte, Papageien krächzten, Spechte zirpten und hämmerten und wieder andere Vögel piepten und zwitscherten. Die Zikaden erzeugten zusätzlich ihr allgegenwärtiges ohrenbetäubendes Hintergrundgeräusch.</p>
<figure id="attachment_2063" aria-describedby="caption-attachment-2063" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2063 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-1024x683.jpg" alt="Red-Throated Tanager am Frühstücksbuffet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2063" class="wp-caption-text">Red-Throated Tanager am Frühstücksbuffet</figcaption></figure>
<p>Noch vor dem Frühstück trafen wir uns mit Mario, einem der Führer, zur morgendlichen &#8222;Wanderung&#8220;. So richtig weit kamen wir allerdings nicht, da die Vögel schon auf uns warteten. Mario stellte das Scope (ein Fernrohr auf einem Stativ) immer wieder an eine andere Stelle und richtete es aus, um uns die verschiedenen Vögel zu zeigen: Trogons, kleine gelbe Flycatcher, Papageien, Tukane, etc.</p>
<figure id="attachment_2064" aria-describedby="caption-attachment-2064" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2064" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-1024x683.jpg" alt="Collared Aracari Toucanet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2064" class="wp-caption-text">Collared Aracari Toucanet</figcaption></figure>
<h2>Wandern, Tubing, Baden, Wandern</h2>
<p>Nach dem Frühstück machten wir eine echte kurze Wanderung auf den Wegen der Lodge. Das war dennoch eine schweißtreibende Angelegenheit, zumal das Terrain hügliger als bei Chan Chich war. Tiere sahen wir relativ wenige, nur einige schöne bunte Schmetterlinge. Auch die Mücken waren weniger aggressiv. Dafür war der Wald mit den riesigen alten Bäumen sehr beeindruckend.</p>
<figure id="attachment_2065" aria-describedby="caption-attachment-2065" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2065 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-1024x683.jpg" alt="Urwaldselfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2065" class="wp-caption-text">Urwaldselfie</figcaption></figure>
<p>Nachmittags lud der Fluss zum Baden oder Tubing ein. Die Fließgeschwindigkeit war eher träge, gerade so, dass wir gegen den Strom schwimmen konnten und dabei nicht vom Fleck kamen ;). Der Kingfisher-Pool machte seinem Namen alle Ehre: Dreimal begegneten wir diesen Vögeln, als sie dicht über der Wasseroberfläche den Flusslauf entlang flogen.</p>
<figure id="attachment_2066" aria-describedby="caption-attachment-2066" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2066 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-1024x683.jpg" alt="Der Roaring River eignet sich hervorragend zum Baden (hier der Kingfisher-Pool) und zum Tubing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2066" class="wp-caption-text">Der Roaring River eignet sich hervorragend zum Baden (hier der Kingfisher-Pool) und zum Tubing</figcaption></figure>
<p>Beim Tubing war das Prinzip das gleiche wie beim Cave-Tubing, nur diesmal ohne Höhle. Ganz gemütlich konnten wir uns in einem Reifen den Strom hinabtreiben lassen. Von unten kühlte das Wasser schön und wir hatten reichlich Zeit, uns den Dschungel zu begucken, da die Geschwindigkeit recht meditativ war. Wenn der Wasserstand zu niedrig wurde und wir strandeten, musste wir kurz aufstehen und etwas flussabwärts gehen. Sobald das Wasser wieder tiefer war, konnten wir uns mitsamt unserem Reifen wieder zu Wasser lassen und weiter ging es. Zwischendurch hielten wir auch mal an einer Badestelle an. Lustig waren die kleinen Tetra-Fische, die uns die Haut beknabberten, sobald wir stillhielten. Am Endpunkt des Tubing trafen wir die ganze Gruppe der Studenten beim Baden. Sie zeigten uns eine Gruppe von Brüllaffen, die direkt neben dem Fluss in einem Baum herumkletterten.</p>
<figure id="attachment_2132" aria-describedby="caption-attachment-2132" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2132" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-1024x683.jpg" alt="Nachts kommen andere Tiere zum Vorschein, zum Beispiel Frösche" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2132" class="wp-caption-text">Nachts kommen andere Tiere zum Vorschein, zum Beispiel Frösche</figcaption></figure>
<p>Den Tag beschlossen wir mit einer kleinen Nachtwanderung nach dem Abendessen. Nach Einbruch der Dunkelheit waren ganz andere Tiere aktiv als tagsüber. So entdeckte unser Führer Mario einige Spinnen und Frösche. Und hoch oben von einem Baum beobachtete uns ein Kinkajou.</p>
<h2>Die Actun Tunichil Muknal-Höhle</h2>
<p>Gut 40 Minuten auf einer holperigen Piste von Pook&#8217;s Hill entfernt liegt die sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Actun_Tunichil_Muknal">ATM-Cave</a>, wo man kein Geld abheben kann, um den obligatorischen Kalauer gleich hinter uns zu bringen ;). ATM steht für Actun Tunichil Muknal (Übersetzt: Cave of the Stone Sepulchre, also Höhle des steinernden Grabs).</p>
<p>Die Höhle war früher für die Maya von großer spiritueller Bedeutung. Sie sahen darin Xibalba, die Unterwelt. Die ATM-Cave ist dahingehend bedeutend, als dass Archäologen dort viele Artefakte und Skelette von Menschenopfern gefunden haben. Durch die Höhle fließt der gleiche Fluss (Roaring River), auf dem wir tags zuvor getubt waren (etwas weiter flussabwärts). Die Besichtigung war ein echtes Caving-Abenteuer.</p>
<figure id="attachment_2078" aria-describedby="caption-attachment-2078" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2078" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-768x1024.jpg" alt="Der Eingang zur ATM-Cave, Foto von Gonzo Gooner, CC-BY-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio.jpg 1536w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2078" class="wp-caption-text">Der Eingang zur ATM-Cave, Foto von Gonzo Gooner, CC-BY-3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg</a></figcaption></figure>
<p>Schon auf den ersten Metern des Weges zum Höhleneingang mussten wir durch den Fluss schwimmen, da die Brücke vor einigen Jahren in der Regenzeit weggespült und nicht wieder aufgebaut worden war. Noch zwei weitere Male mussten wir durch den Roaring River waten. Am Eingang der Höhle befand sich ein großes Becken, das wir durchschwammen. Drinnen gingen oder wateten wir ca. 5 Kilometer, vorbei an prächtigen Gesteinsformationen und glitzernden Kristallablagerungen. Ein paar Vorsprünge im Felsen, die wir erkletterten, und eine Leiter führten uns in die riesige Hauptkammer, vor deren Betreten wir unsere Schuhe ausziehen mussten. Schließlich waren wir &#8211; auf Socken &#8211; im archäologisch spannenden Teil der Höhle angekommen.</p>
<figure id="attachment_2077" aria-describedby="caption-attachment-2077" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2077" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-1024x768.jpg" alt="Maya-Töpferei in der ATM-Cave, Foto von Jkolecki, CC-BY-SA-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2077" class="wp-caption-text">Maya-Töpferei in der ATM-Cave, Foto von Jkolecki, CC-BY-SA-3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg</a></figcaption></figure>
<h2>Archäologische Schätze</h2>
<p>Tonbehältnisse lagen in der Höhle und einige waren mittlerweile quasi mit dem Boden verschmolzen, da Ablagerungen sie umschlungen hatten. Neben der Öffnung eines der Gefäße konnte man ganz klar die eingeritzte Zeichnung eines Affen erkennen. Vermutlich enthielten die Behälter ursprünglich Opfergaben an die Götter.</p>
<p>Der Höhepunkt des Besuches waren die Skelette von dort geopferten Erwachsenen und Säuglingen, die noch fast wie damals in der Höhle lagen, inzwischen aber auch mit einer Schicht von Ablagerungen überzogen waren. Leider sind durch die Besucher schon ein paar Fundstücke in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Tourist war auf den Schädel eines Skeletts getreten, und einem anderen Besucher war die Kamera auf einen anderen Schädel gefallen. Seitdem sind Fotoapparate in der Höhle strickt verboten (weshalb wir die Wikipedia-Fotos zeigen).</p>
<figure id="attachment_2076" aria-describedby="caption-attachment-2076" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2076" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-768x1024.jpg" alt="The Crystal Maiden, Das Skelett eines Menschenopfers in der ATM-Cave, Foto von Peter Andersen, CC-BY-SA-3.0-migrated, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal.jpg 1944w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2076" class="wp-caption-text">The Crystal Maiden, Das Skelett eines Menschenopfers in der ATM-Cave, Foto von Peter Andersen, CC-BY-SA-3.0-migrated, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg</a></figcaption></figure>
<p>Eigentlich ist es sehr erstaunlich, dass diese Höhle für Touristen geöffnet ist. Es würde uns nicht wundern, wenn sie in der Zukunft ganz geschlossen oder die Anzahl der Besucher stark eingeschränkt würde. In der Höhle geht es teilweise recht eng zu und vieles wirkte sehr fragil. Insgesamt haben wir etwa 100 andere Besucher getroffen (maximale Gruppengröße 8). Trotzdem kam es in engen Durchgängen und besonders beim Aufstieg in die Hauptkammer zu Staus und es ist vermutlich eine Frage der Zeit bis wieder etwas passiert, sei es die Verletzung einer Person oder die Beschädigung weiterer archäologischer Fundstücke.</p>
<h2>Ein unvergessliches Erlebnis</h2>
<p>Der Besuch von Actun Tunichil Muknal war ein außergewöhnliches Erlebnis in Belize, da sich auf wunderbare Art und Weise eine spektakuläre Höhle und eine einzigartige archäologische Stätte verbinden. Die Relikte der Maya sind sehr interessant und weltweit für Besucher in dieser Form nur dort so zu sehen.</p>
<figure id="attachment_2067" aria-describedby="caption-attachment-2067" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2067 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Dschungel von Pook's Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2067" class="wp-caption-text">Der Dschungel von Pook&#8217;s Hill</figcaption></figure>
<p>Insgesamt hat uns die Dschungel-Lodge Pook&#8217;s Hill besser gefallen als Chan Chich. Die Atmosphäre war familiär und authentisch, was wir sehr schätzten. Das interessante Projekt von Andy und Peter hat uns zusätzlich in seinen Bann gezogen. Und natürlich hat uns auch die Natur selbst sehr beeindruckt. Eines Abends konnten wir drei Horden von Brüllaffen aus verschiedenen Richtungen akustisch gut unterscheiden. Von den Studenten hörten wir im Gegensatz dazu nichts mehr. Den aufdringlichen Night Jay (einen ziemlich lauten Vogel, der einförmig immer wieder wie ein sehr niedrigfrequenter Digitalwecker piept) hätten wir nachts gerne abgeschaltet ;). Und Mona bestand auf der Entfernung einer fetten schwarzen Tarantel, die innen auf den getrockneten Palmwedeln saß, aus denen das Dach unserer Hütte bestand. Unvergesslich werden uns die Glühwürmchen bleiben, die im Dunkeln rund um unseren Bungalow blinkten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook’s Hill</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook&#8217;s Hill</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Mexiko?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 00:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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		<category><![CDATA[Fazit]]></category>
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		<category><![CDATA[Maya]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die verschiedenen Landesteile Mexikos boten uns kulturell und landschaftlich ganz unterschiedliche Szenarien und somit war unsere Zeit in Mexiko sehr abwechslungsreich. Die wenig bewohnte Baja California mit ihren Wüsten und natürlich den Walen, die Welt-Metropole Mexiko City oder der Dschungel im Süden liegen zwar im gleichen Land, sind aber völlig verschieden. Diese Vielfalt hat uns &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die verschiedenen Landesteile Mexikos boten uns kulturell und landschaftlich ganz unterschiedliche Szenarien und somit war unsere Zeit in Mexiko sehr abwechslungsreich. Die wenig bewohnte <a href="http://wittmann-tours.de/unterwegs-auf-der-baja-california/">Baja California</a> mit ihren Wüsten und natürlich den <a href="http://wittmann-tours.de/die-wale-von-guerrero-negro/">Walen</a>, die <a href="http://wittmann-tours.de/frueher-tenochtitlan-heute-mexiko-city/">Welt-Metropole</a> Mexiko City oder der <a href="http://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya">Dschungel im Süden</a> liegen zwar im gleichen Land, sind aber völlig verschieden. Diese Vielfalt hat uns sehr gut gefallen, da es an jedem Ort etwas Neues zu entdecken gab.</p>
<figure id="attachment_1969" aria-describedby="caption-attachment-1969" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1969" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-1024x683.jpg" alt="Blick von einer der Pyramiden in Palenque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-111103-7745.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1969" class="wp-caption-text">Blick vom Templo de la Cruz Foliada in Palenque</figcaption></figure>
<p><span id="more-1979"></span></p>
<h2>Mexiko erschien uns als sicheres Reiseland</h2>
<p>Wir hatten das Thema Sicherheit kurz in den <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-mexiko/">ersten Eindrücken</a> thematisiert, da Mexiko in den Medien so manche Schreckensgeschichte liefert. Rückblickend können wir sagen, dass es keine Situation gab, in der wir uns bedroht gefühlt hätten. Der Staat trug seinen Teil dazu bei, indem er auf Abschreckung durch viele, viele Polizeibeamte setzt und damit die Bad Boys zumindest aus den gut überwachten Bereichen fern hält. Polizei und Militär tauchen auf allen Ebenen auf: Hilfspolizei, Policia Municipal, Policia Regional oder Policia Federal. Was die Polizeipräsenz genau bewirkt, ist schwer zu sagen. Gegen Taschendiebstahl hilft sie auf alle Fälle nicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1970" aria-describedby="caption-attachment-1970" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1970" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-1024x576.jpg" alt="Die Kathedrale von Mexiko City" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180306-165010-7094.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1970" class="wp-caption-text">Die Kathedrale von Mexiko City im Abendlicht</figcaption></figure>
<p>Mit den zugrundeliegenden Problemen sind wir eigentlich nicht in Berührung gekommen. Der Drogenkrieg war für uns weit entfernt und nur einen Hauch von Korruption haben wir nur bei der <a href="http://wittmann-tours.de/an-der-grenze-von-mexiko-nach-belize/">Ausreise</a> erfahren. Trotzdem scheint Bestechlichkeit auf vielen Ebenen verbreitet zu sein. In Oaxaca fielen uns einige Plakate auf, die auf Korruptionsaffären aufmerksam machten und konkrete Politiker anprangerten. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Korruptionswahrnehmungsindex#2017">Korruptionswahrnehmungsindex</a> von Transparency International schneidet Mexiko auf keinen Fall gut ab: Nur Platz 135.</p>
<figure id="attachment_1971" aria-describedby="caption-attachment-1971" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1971" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-1024x683.jpg" alt="Basilica Menor de nuestra Señora de la Soledad, auf den Plätzen vor den Kirchen Oaxacas wurde oft im kleinen demonstriert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180310-093443-7320.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1971" class="wp-caption-text">Basilica Menor de Nuestra Señora de la Soledad, auf den Plätzen vor den Kirchen Oaxacas wurde oft im Kleinen gegen Missstände demonstriert</figcaption></figure>
<p>Noch schlechter ist es laut Statistik um die Pressefreiheit bestellt. Im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Press_Freedom_Index">Press Freedom Index</a> belegt Mexiko den unrühmlichen Platz 147. Aufmerksam geworden sind wir auf diesen Umstand im Museo de Arte Contemporáneo de Oaxaca, wo  wir eine Ausstellung besuchten, die Zensur der Berichterstattung und Bedrohung oder sogar Ermordung von Journalisten thematisierte.</p>
<h2>Gute Infrastruktur</h2>
<p>Trotzdem machte Mexiko auf uns den Eindruck, als ob das Land und seine Infrastruktur gut funktionierten. Die Busse waren meistens modern und pünktlich, das Internet sowohl mobil und als auch in Form von WLAN in den Hotels in der Regel relativ schnell und zuverlässig. Wie nicht weiter verwunderlich erlebten wir eine Art Gefälle von Mexiko City hin zu den ländlicheren Gegenden.</p>
<figure id="attachment_1972" aria-describedby="caption-attachment-1972" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1972" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-1024x683.jpg" alt="Der Palacio de Bellas Artes in Mexiko City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-090212-7147.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1972" class="wp-caption-text">Der Palacio de Bellas Artes in Mexiko City</figcaption></figure>
<p>Dies äußerte sich zum Beispiel am Komfort der Überlandbusse, bei denen wir aus Gründen der Bequemlichkeit immer die höchstmögliche Klasse gebucht haben. Von Mexiko-Stadt bis Chetumal rutschten wir bei jeder Fahrt jedoch immer eine Klasse tiefer. Die erste Fahrt nach Oaxaca konnten wir noch in Clase Ejecutivo fahren. Weiter ging es in der Primera Clase, wo es noch eine Toilette an Bord gab. Nach Chetumal fuhren wir auch Primera Clase, aber eine Toilette gab es nicht, dafür macht der Bus Pausen, was wir fast besser fanden :). Auf dem letzten Abschnitt gab es nur noch Busse der Segunda Clase.</p>
<figure id="attachment_1973" aria-describedby="caption-attachment-1973" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1973" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-1024x552.jpg" alt="20 Pesos, knapp ein Euro, Mexiko hat Benito Juarez viel zu verdanken, er war 3 mal Präsident" width="525" height="283" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-1024x552.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-300x162.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939-768x414.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_1939.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1973" class="wp-caption-text">20 Pesos, knapp ein Euro, mit einer Abbildung von Benito Juarez, einem der verdienstreichsten Präsidenten von Mexiko</figcaption></figure>
<p>Auch das Preisniveau sank deutlich, je weiter wir uns von Mexiko City entfernten (mit Ausnahme der Baja California). Zahlten wir z.B. für eine Mahlzeit mit Getränken in Mexiko City oft 500 bis 800 Pesos (20 bis 30 Euro) für 2 Personen, waren es in Villahermosa, Xpujil oder Chetumal selten mehr als 200 Pesos (ca. 10 Euro).</p>
<h2>Mexiko kulinarisch: Tortillas</h2>
<p>Zur Vielfalt Mexikos gehört zweifelsohne auch das fantastische mexikanische Essen. Eine wesentliche Zutat ist so verwandlungsfähig wie ein Chamäleon. Mexiko ist das Land der Tortillas. Sie gehören als Beilage oder integraler Bestandteil zu vielen Mahlzeiten und Gerichten untrennbar dazu. Im Norden gibt es die Auswahl zwischen Mais- und Weizen-Tortillas, wohingegen im Süden fast ausschließlich Mais-Tortillas serviert werden.</p>
<figure id="attachment_1974" aria-describedby="caption-attachment-1974" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1974" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-1024x768.jpg" alt="Tacos, hier mit Nopale-Kaktus und Käse" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1171.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1974" class="wp-caption-text">Tacos, hier mit Nopale-Kaktus und Käse</figcaption></figure>
<p>Die Basis für Tacos sind kleine Tortillas, die mit beinahe unendlich vielfältigen Füllungen zubereitet werden können. Auf der Baja sind die Fisch-Tacos legendär, aber natürlich gibt es sie auch mit Shrimps, Hühnchen, Schwein, Rind, al Pastor, Gobernador, Kaktus, Käse, Kürbisblüte, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maisbeulenbrand">Huitlacoche</a> etc. Je weiter wir reisten, desto mehr lokale Varianten lernten wir kennen. Besonders gut blieben uns die Tacos mit <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cochinita_pibil">Cochinita Pilbil</a> im Gedächtnis. Je nach Ort kann man die Tacos selbst zusätzlich noch mit mehr oder weniger scharfer Salsa, Tomatenstückchen, Zwiebeln oder Krautsalat anreichern.</p>
<figure id="attachment_1975" aria-describedby="caption-attachment-1975" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1975" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-1024x768.jpg" alt="Enfrijoladas: Gefüllte Tortillas mit Bohnen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1196.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1975" class="wp-caption-text">Enfrijoladas: Gefüllte Tortillas mit Bohnen und Käse</figcaption></figure>
<p>Werden die Tortillas größer, gerollt, mit diversen leckeren Füllungen serviert und mit einer roten oder grünen Chilisoße übergossen, dann werden sie zu Enchiladas. Nach der gleichen Logik sind Enfrijoladas gefüllte Tortillas, die mit Bohnen (frijoles) bedeckt werden. Herzhaft und saftig!</p>
<figure id="attachment_1976" aria-describedby="caption-attachment-1976" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1976" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-1024x768.jpg" alt="Gringas" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1287.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1976" class="wp-caption-text">Gringas</figcaption></figure>
<p>Damit wäre das Thema aber noch lange nicht erschöpft. Tortillas können sich in Gringas, Buritas, Quesadillas, Flautas und vieles mehr verwandeln. Same, same, but different <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Mexikos präkolumbianische Kulturen</h2>
<p>Am meisten haben uns die imposanten historischen Städte der Maya beeindruckt. Dies liegt vielleicht auch daran, dass uns der vorherige Besuch der Stätten früherer Kulturen (also zeitlich vor den Maya) das Verständnis einfacher gemacht hatte. Auch erfuhren wir viele Einzelheiten über das Leben, die individuellen kosmetischen „Verschönerungstechniken“ (Beeinflussung des Schädelwachstums, Modifikation und Verzierung der Zähne, Erzeugen einer Schielstellung der Augen), die Glaubenswelt, die Politik, die Kriege und das Kunsthandwerk der Maya.</p>
<figure id="attachment_1977" aria-describedby="caption-attachment-1977" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1977" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-1024x683.jpg" alt="Palenque: Der Templo del Conde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-115851-7724-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1977" class="wp-caption-text">Palenque: Der Templo del Conde</figcaption></figure>
<p>Auch wenn wir prinzipiell eine grobe Vorstellung von den präkolumbianischen Kulturen hatten, so lernten wir sehr viel über die Hintergründe, die verschiedenen Kulturen in den unterschiedlichen Zeitperioden und sahen ihre ehemaligen Städte. Es erstaunte uns etwas, wie viele Details über die Völker mittlerweile bekannt sind, nicht zuletzt durch die Entschlüsselung der Maya-Schrift. Wie in Europa auch gab es Königshäuser, komplexe politische Beziehungen und kriegerische Auseinandersetzungen. Sicher stehen noch interessante Entdeckungen bevor, von vielen Stätten sind bisher nur Bruchteile ausgegraben worden.</p>
<figure id="attachment_1978" aria-describedby="caption-attachment-1978" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1978" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-1024x683.jpg" alt="Der Stein der Sonne, eine Art Kalender der Azteken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180304-133522-6900.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1978" class="wp-caption-text">Der Stein der Sonne, eine Art Kalender der Azteken</figcaption></figure>
<p>Neben den präkolumbianischen Kulturen hat Mexiko aber noch sehr viel mehr Geschichte zu bieten, nicht zuletzt, da die Kolonialisierung und die Bekehrung der amerikanischen Bevölkerung zum Katholizismus hier begannen. Einige dieser Einflussfaktoren strahlten auf ganz Lateinamerika aus, z.B. die Verehrung der Virgen de Guadalupe, der wir später auch in anderen lateinamerikanischen Ländern immer wieder begegneten.</p>
<p>Nach einem Monat in Mexiko wären wir am Ende gerne länger geblieben (wie so häufig), da wir nur einen Bruchteil des großen Landes bereisen konnten. Mexiko hat uns sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt gerne wieder, um noch andere für uns unbekannte Gegenden kennenzulernen. Wie war Mexiko? Viva México!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-mexiko/">Wie war Mexiko?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-mexiko/">Wie war Mexiko?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Der Untergang der Maya</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Untergang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir besuchten einige Stätten verschiedener präkolumbianischer Kulturen in Mexiko. Einzig der Grund für den Untergang der Azteken ist sehr genau bekannt. In diesem Fall war es die Ankunft und die militärische Überlegenheit der Spanier. Bei den anderen Völkern, und das der Maya ist das präsenteste, ist der Niedergang weiterhin ein gewisses Rätsel, das auch in &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir besuchten einige Stätten verschiedener präkolumbianischer Kulturen in Mexiko. Einzig der Grund für den Untergang der Azteken ist sehr genau bekannt. In diesem Fall war es die Ankunft und die militärische Überlegenheit der Spanier. Bei den anderen Völkern, und das der Maya ist das präsenteste, ist der Niedergang weiterhin ein gewisses Rätsel, das auch in den zahlreichen Museen, die wir besuchten, nur wenig thematisiert wurde. Stattdessen ging es mehr darum, die damaligen Kulturen zu beschreiben, wie die Menschen gelebt haben, wie ihre spirituelle Welt aussah und was sie uns in Form von Artefakten hinterließen.</p>
<figure id="attachment_1944" aria-describedby="caption-attachment-1944" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-153057-7908.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1944" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-153057-7908-1024x683.jpg" alt="Der Herr des Lebenden Berges, die fleischlosen Lippen symbolosieren den Eingang ins Yibalbá, der Unterwelt der Maya" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-153057-7908-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-153057-7908-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-153057-7908-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-153057-7908.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1944" class="wp-caption-text">Der Herr des Lebenden Berges, die fleischlosen Lippen symbolisieren den Eingang ins Xibalbá, der Unterwelt der Maya</figcaption></figure>
<p><span id="more-2006"></span></p>
<h2>Der Untergang der Maya durch Klimawandel?</h2>
<p>Auch wenn es vielleicht etwas wissenschaftliches Glatteis ist, wollen wir trotzdem versuchen, einige, auch multifaktorielle, Theorien über mögliche Gründe der Aufgabe vieler prächtiger Maya-Städte zu skizzieren. Hierbei stützen wir uns auf das, was wir bei unseren Besuchen aufgeschnappt haben, auf das sehr interessante Buch <a href="https://www.amazon.de/dp/3596192587">&#8222;Kollaps&#8220; von Jared Diamond</a>, das unter anderem auch den Untergang der Maya (allerdings speziell in Tikal, Guatemala) untersucht, und unsere eigenen Interpretationen.</p>
<figure id="attachment_1943" aria-describedby="caption-attachment-1943" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-112127-7829-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1943" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-112127-7829-HDR-1024x683.jpg" alt="Trotz Ausgrabung, der Dschungel ist immer in Calakmul sichtbar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-112127-7829-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-112127-7829-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-112127-7829-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-112127-7829-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1943" class="wp-caption-text">Trotz Ausgrabung ist der Dschungel in Calakmul überall präsent.</figcaption></figure>
<p>Eine gängige These lautet, dass ein Klimawandel für den Niedergang der Maya verantwortlich war. Der Klimawandel der Maya ist jedoch ein anderer als der, mit dem wir uns heute konfrontiert sehen. Um ihre herrlichen Städte zu bauen, brauchten sie zunächst einmal Platz. Also rodeten sie großflächig den Wald, um Baugrund zu schaffen und um Ackerbau betreiben zu können, der die Einwohner ernährte. Auch wurde eine bestimmte Baumart zur Herstellung von Mörtel verwendet. Die Abholzung des Dschungels führte zu Bodenerosion, die Ernteerträge gingen zurück, also musste noch mehr Urwald weichen. Dies jedoch führte zu Trockenheit, da der Wald die Feuchtigkeit nicht mehr speicherte, was  wiederum die Landwirtschaft erschwerte.</p>
<figure id="attachment_2009" aria-describedby="caption-attachment-2009" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-114333-7723.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2009" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-114333-7723-1024x683.jpg" alt="Der Ballspielplatz in Palenque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-114333-7723-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-114333-7723-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-114333-7723-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-114333-7723.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2009" class="wp-caption-text">Der Ballspielplatz in Palenque</figcaption></figure>
<h2>Von den Göttern verlassen</h2>
<p>Um diesen Effekten entgegenzusteuern, nutzen die Maya die Strategien, die sie kannten. Sie taten ihr Bestes, die Felder zu bewässern und zu düngen. Außerdem opferten sie ihren Göttern, die für elementare Themen zuständig waren: Der Sonne, dem Regen, der Fruchtbarkeit. Die herrschende Klasse nahm für sich in Anspruch, mit den Überirdischen kommunizieren zu können, um das Wohlergehen der Bevölkerung sicherzustellen. Als dies offenbar nicht mehr funktionierte, wurden immer drastischere Opfer eingefordert. Es ist denkbar, daß die Menschen beim Ausbleiben von Erfolgen den Glauben an und die Loyalität gegenüber der Obrigkeit verloren haben.</p>
<figure id="attachment_1945" aria-describedby="caption-attachment-1945" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-145725-7793-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1945" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-145725-7793-HDR-1024x683.jpg" alt="Mehr Baum aus Ruine, der Dschungel erobert sein Gebiet zurück" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-145725-7793-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-145725-7793-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-145725-7793-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-145725-7793-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1945" class="wp-caption-text">Mehr Baum aus Ruine, der Dschungel erobert sein Gebiet zurück</figcaption></figure>
<p>Zusätzlich wird auch ein globaler Faktor diskutiert, der zeitlich in die Phase des Untergangs der Maya fällt, die <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit">mittelalterliche Warmzeit</a>. Dies würde dahingehend passen, dass diese um ca. 900 n. Chr. anfing und dass die Aufgabe der Maya-Städte grob in diesem Zeitrahmen begann. Vielleicht hat diese Warmzeit die Folgen des Raubbaus an der Natur zusätzlich verschärft. Wenn man diese möglichen Effekte zusammen betrachtet, war das Klima (und dadurch bedingte Dürren) wahrscheinlich ein Faktor für den Niedergang, aber bestimmt nicht der einzige, denn die verschiedenen Maya-Städte sind nicht alle zur gleichen Zeit untergegangen, sondern es war ein Prozess, der sich über gut 150 Jahre hinzog.</p>
<h2>Weitere Faktoren für den Untergang</h2>
<p>Kriege zwischen den Maya-Stadtstaaten waren wohl ein weiterer Faktor. Bei knapper werdenden Ressourcen kam es vermutlich zu Verteilungskämpfen, im Kleinen zwischen einzelnen Menschen und im Großen zwischen den Städten. Eventuell wurde dadurch weniger Energie auf die Landwirtschaft verwendet, was wieder zu geringeren Erträgen führte, ein Teufelskreis.</p>
<figure id="attachment_1946" aria-describedby="caption-attachment-1946" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131452-7856.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1946" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131452-7856-1024x683.jpg" alt="Der Ballspielplatz von Calakmul, die Gewinner wurden den Göttern geopfert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131452-7856-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131452-7856-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131452-7856-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131452-7856.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1946" class="wp-caption-text">Der Ballspielplatz von Calakmul: Nach dem Spiel wurden mitunter Menschen geopfert, vermutlich die Gewinner.</figcaption></figure>
<p>Zuweilen werden alte Kulturen stark idealisiert. In diesem Fall scheint es aber offensichtlich zu sein, dass auch die Maya kein universelles Verständnis der Natur hatten, wie es manchen Völkern oft zugesprochen wird. Sicher hatten sie ein umfassendes Wissen über Tiere, Pflanzen und Ökologie des Dschungels und konnten dieses geschickt nutzen. Trotzdem ist es wahrscheinlich, dass die Maya u.a. durch zu extensive Ausbeutung der Natur den Niedergang der eigenen Kultur verursacht haben. Auch die blutigsten Opferrituale konnten den Prozess nicht zum Stillstand bringen.</p>
<figure id="attachment_1947" aria-describedby="caption-attachment-1947" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-140611-7783.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1947" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-140611-7783-1024x683.jpg" alt="Kunstvolle Maya-Glyphen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-140611-7783-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-140611-7783-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-140611-7783-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-140611-7783.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1947" class="wp-caption-text">Kunstvolle Maya-Glyphen</figcaption></figure>
<p>Die Antwort der herrschenden Schicht war anscheinend nicht die richtige. Statt immer drastischere Opfer zu fordern, hätten andere Lösungsansätze vielleicht den Untergang der Gesellschaft verhindern und ihre eigene Stellung erhalten können. Zu dieser Einsicht ist es anscheinend jedoch nicht gekommen. Die Reaktion auf die offensichtlichen Probleme schienen überlieferte Glaubensrituale zu sein, nach den wirklichen Ursachen wurde wohl nicht adäquat gesucht. Diese mangelnde intellektuelle Anpassungsfähigkeit könnte ein weiterer aggravierender Faktor gewesen sein.</p>
<h2>Der Untergang der Maya &#8211; eine Lehre für die Gegenwart?</h2>
<p>Damals hätten es sich die Herrscher eines Millionenvolks wohl nicht träumen lassen, dass nach vergleichsweise kurzer Zeit nur noch wenige Menschen übrig sein würden. Alle waren abgewandert, gestorben und es gab zu wenige Geburten. Nur noch wenige Prozent der damaligen Bevölkerung lebten nach dem Niedergang in der Region. Die Pracht der mächtigen Maya-Stadtstaaten war vergangen.</p>
<figure id="attachment_1948" aria-describedby="caption-attachment-1948" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-095935-7704.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1948" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-095935-7704-1024x683.jpg" alt="Die ganze Pracht der Maya, die Grab-Pyramide von Pakal I." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-095935-7704-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-095935-7704-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-095935-7704-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-095935-7704.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1948" class="wp-caption-text">Nur noch Ruinen sind übrig von der Pracht der Maya, die Grab-Pyramide von Pakal I.</figcaption></figure>
<p>Auch wir wähnen uns heute unverwundbar und tun unser Bestes, die Welt nach allen Regeln kurzfristiger Profitmaximierung auszubeuten. Ignorante Herrschern leugnen den Klimawandel. Luft- und Wasserverschmutzung, Überfischung der Meere, Plastikmüll überall und vieles mehr sind bereits kaum mehr rückgängig zu machende Schäden, spielen aber in der Gegenwartspolitik eine viel zu geringe Rolle. In der täglichen Debatte sind es meistens andere Themen, die Schlagzeilen machen. Weiter so wie bisher, wir werden schon eine Lösung finden, Hauptsache, wir schlagen erstmal maximalen Gewinn für uns selbst aus der Sache. Kritische Stimmen nennen den Klimawandel unumkehrbar und das willkürliche Ziel einer Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad <a href="https://www.wired.com/story/the-dirty-secret-of-the-worlds-plan-to-avert-climate-disaster/">unerreichbar</a>.</p>
<figure id="attachment_1949" aria-describedby="caption-attachment-1949" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-151314-7894.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1949" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-151314-7894-1024x683.jpg" alt="Die ganze Pracht der Maya, die Grab-Pyramide von Pakal I." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-151314-7894-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-151314-7894-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-151314-7894-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-151314-7894.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1949" class="wp-caption-text">Herausgeputzte Maya-Würdenträger &#8211; Replik eines lebensechten Freskos aus Bonampak</figcaption></figure>
<p>Wir wollen kein Weltuntergangsszenario zeichnen, aber etwas Demut würde der gesamten Weltbevölkerung vermutlich gut tun. Wir haben mittlerweile über 10 Länder bereist und überall stoßen wir auf ähnliche Probleme: Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zu Lasten folgender Generationen und Umweltverschmutzung. Es ist Aufgabe jedes Einzelnen, seinen Teil dazu zu tun, bewusster zu leben, seine wirklichen Bedürfnisse zu reflektieren und sein Verhalten zu überdenken. Noch mehr aber sollten die Politiker, als die (demokratische) Machthaber, überall auf der Welt die Pflicht haben, vor allem die großen Konzerne in die Verantwortung zu nehmen, sich nicht von ihnen kaufen oder unter Druck setzen zu lassen und sie zu fairem, umweltbewussten und zukunftsweisenden Verhalten zu zwingen.</p>
<h2>Die Maya sind noch da</h2>
<p>Trotz des Unterganges ihrer glanzvollen Vergangenheit leben heute noch viele Maya. Sie sprechen diverse <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maya-Sprachen">Maya-Sprachen</a> und verfolgen alte Bräuche und Traditionen, die sich  teilweise mit christlichen und modernen Einflüssen vermischt haben. Die Maya zählen wieder mehrere Millionen Menschen in den Ländern Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras. Der alte Glanz jedoch ist vergangen. Die heutigen Maya sind nicht selten die Ärmsten in den genannten Ländern. Die auch heute noch sehr beeindruckenden Ruinenstädte sind Zeugen der historischen Pracht und sollten uns in der Gegenwart eine Mahnung sein.</p>
<figure id="attachment_1950" aria-describedby="caption-attachment-1950" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-124804-7747-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1950 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-124804-7747-HDR-1024x683.jpg" alt="Nach dem Untergang: Ruinen und Urwald sind untrennbar ineinander verschlungen, eines der weniger besuchten Gebiete in Palenque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-124804-7747-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-124804-7747-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-124804-7747-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-124804-7747-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1950" class="wp-caption-text">Nach dem Untergang: Ruinen und Urwald sind untrennbar ineinander verschlungen, eines der weniger besuchten Gebiete in Palenque</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/der-untergang-der-maya/">Der Untergang der Maya</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/der-untergang-der-maya/">Der Untergang der Maya</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die untergegangene Pracht der Maya</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2018 00:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Becán]]></category>
		<category><![CDATA[Calakmul]]></category>
		<category><![CDATA[Chicanná]]></category>
		<category><![CDATA[Maya]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ehemals prachtvollen Stadtstaaten der Maya befanden sich in Gebieten des heutigen Mexiko, Guatemala, Honduras und Belize. Neben den Azteken sind sie das bekannteste präkolumbianische Volk des heutigen Mexikos. Die Blütezeit der Maya-Kultur begann ungefähr von 250 n. Chr. und dauerte bis zum Niedergang ungefähr 900 n. Chr. Wir besuchten die berühmte Maya-Stadt von Palenque, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ehemals prachtvollen Stadtstaaten der Maya befanden sich in Gebieten des heutigen Mexiko, Guatemala, Honduras und Belize. Neben den Azteken sind sie das bekannteste präkolumbianische Volk des heutigen Mexikos. Die Blütezeit der Maya-Kultur begann ungefähr von 250 n. Chr. und dauerte bis zum Niedergang ungefähr 900 n. Chr. Wir besuchten die berühmte Maya-Stadt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palenque">Palenque</a>, außerdem die größere, aber heute weniger bekannte (und schwerer zu erreichende) Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calakmul">Calakmul</a>, sowie die Ruinen rund um Xpujil (ausgesprochen &#8222;Eschpudschil&#8220;). Nach all den Eindrücken versuchten wir uns vorzustellen, warum die architektonisch so eindrucksvollen Städte aufgegeben worden waren.</p>
<figure id="attachment_1927" aria-describedby="caption-attachment-1927" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1927 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715-1024x683.jpg" alt="Besuch bei den Maya in Palenque. Im Hintrergrund steht der Palast der Inschriften" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1927" class="wp-caption-text">Zu Besuch bei den Maya in Palenque. Im Hintergrund ragt der Tempel der Inschriften auf, in dem sich die prachtvolle Grabkammer Pakals des Großen befand.</figcaption></figure>
<p><span id="more-1928"></span></p>
<h2>Palenque, die Stadt Pakals des Großen</h2>
<p>Die Ruinen von Palenque waren ganz anders als diejenigen, die wir vorher gesehen hatten. Das lag nicht zuletzt an der natürlichen Umgebung: Palenque liegt im Dschungel. Damit war es schwül-warm, die Zikaden machten im Wald ohrenbetäubenden Lärm und den ausgegrabenen Teil der Ruinenstadt umgab dichtes Grün. Angeblich sind 95% der Anlage noch von üppiger Vegetation überwuchert und warten darauf, freigelegt zu werden. Dennoch entwickelte sich der Besuch der Stätte für uns zum archäologischen Wandertag und wir gaben es auf, zu zählen, wie viele Stufen wir bis zu den Spitzen der zahlreichen Tempelpyramiden erklommen hatten.</p>
<figure id="attachment_1929" aria-describedby="caption-attachment-1929" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-111856-7720.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1929" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-111856-7720-1024x683.jpg" alt="Blick auf Palenque vom Kreuztempel in Richtung Palast (hinten rechts)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-111856-7720-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-111856-7720-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-111856-7720-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-111856-7720.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1929" class="wp-caption-text">Blick auf Palenque vom Kreuztempel in Richtung Palast (hinten rechts)</figcaption></figure>
<p>Nach 20 kurzweiligen Minuten im Collectivo (einer Art Sammeltaxi) erreichten wir die Ruinen von Palenque. Nur wenige hundert Meter vom Eingang entfernt gelangten wir zu den ersten eindrucksvollen Bauten, unter anderem dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tempel_der_Inschriften">Tempel der Inschriften</a> (<a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101613-7715.jpg">Bild ganz oben</a>), einer 21 Meter hohen Pyramide. In ihren Tiefen hatten Archäologen die reich ausgestattete Grabkammer von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%27inich_Janaab_Pakal_I.">Pakal I.</a> gefunden, deren Nachbildung (sowie den Sarkophag und die <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180304-115657-6862-1.jpg">Totenmaske</a> des Königs) wir bereits in <a href="http://wittmann-tours.de/frueher-tenochtitlan-heute-mexiko-city">Mexiko City</a> im Anthropologischen Museum gesehen hatten.</p>
<figure id="attachment_1930" aria-describedby="caption-attachment-1930" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101116-7709.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1930" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101116-7709-1024x683.jpg" alt="Der Turm (das Observatorium?) des Palasts von Pelenque" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101116-7709-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101116-7709-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101116-7709-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-101116-7709.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1930" class="wp-caption-text">Der Turm (das Observatorium?) des Palastes von Palenque</figcaption></figure>
<p>Der sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Palenque#Der_Palast">Palast</a> war ein weiteres herausragendes Gebäude, das größte in Palenque. Der Turm, vermutlich ein Observatorium, soll angeblich in seiner Art einzigartig in allen Maya-Städten sein. In den Innenhöfen befanden sich, ähnlich wie in Monte Albán, in Steinplatten gemeißelte Abbildungen besiegter Würdenträger. Zusätzlich wurden auch Stelen mit restaurierten Maya-Glyphen ausgestellt. Die Maya hatten ein komplexes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maya-Schrift">Schriftsystem</a>, das heutzutage größtenteils entziffert ist und sehr kunstvoll aussieht.</p>
<figure id="attachment_1931" aria-describedby="caption-attachment-1931" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-103303-7725.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1931" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-103303-7725-1024x683.jpg" alt="4 Glyphen der Maya-Schrift" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-103303-7725-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-103303-7725-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-103303-7725-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-103303-7725.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1931" class="wp-caption-text">Vier Glyphen der Maya-Schrift</figcaption></figure>
<p>In Palenque durften wir noch viele Gebäude besteigen bzw. betreten (das soll angeblich in Chichén Itzá mittlerweile völlig verboten sein) und wir erhielten von oben einen noch besseren Eindruck von der Größe der Bauwerke und der ganzen Stadt, vor allem wenn man im Hinterkopf hat, dass wir nur ca. 5% der Anlage überblicken konnten. Natürlich waren wir nicht die einzigen Besucher. Palenque ist eine der Maya-Sehenswürdigkeiten schlechthin. So fauchten immer wieder die bekannten Jaguar-Imitatoren um uns herum, an den Wegen hatten die Souvenirverkäufer auf bunten Decken ihre Waren ausgebreitet und zuweilen sahen die Pyramiden aus der Ferne so aus, als ob viele bunte Ameisen auf ihnen herumklettern würden.</p>
<figure id="attachment_1932" aria-describedby="caption-attachment-1932" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-105728-7714.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1932" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-105728-7714-1024x683.jpg" alt="Der Kreuztempel mit vielen bunten Ameisen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-105728-7714-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-105728-7714-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-105728-7714-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180317-105728-7714.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1932" class="wp-caption-text">Der Kreuztempel mit vielen bunten Ameisen</figcaption></figure>
<h2>Weiterfahrt nach Xpujil</h2>
<p>Von Palenque aus fuhren wir weiter nach Osten, also nicht nach Norden auf die Yucatán-Halbinsel, sondern nach Xpujil im Bundesstaat Campeche, immer mit etwas Abstand parallel zur Grenze zu Guatemala. Xpujil ist ein kleiner Ort mit ca. 4000 Einwohnern und Ausländer waren dort eher eine Seltenheit. Trotzdem fanden wir eine nette, einfache, aber saubere Unterkunft. Unser Zimmer war der örtlichen Pizzeria angeschlossen. Damit war auch die Versorgung gesichert, sonntags war dieses Lokal nämlich das einzige im Dorf, das abends nach offen hatte.</p>
<figure id="attachment_1933" aria-describedby="caption-attachment-1933" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-171131-7837.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1933" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-171131-7837-1024x683.jpg" alt="Auf der zentralen Kreuzung von Xpujil stand eine Frau in traditionellem Gewand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-171131-7837-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-171131-7837-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-171131-7837-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-171131-7837.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1933" class="wp-caption-text">Auf der zentralen Kreuzung von Xpujil stand das Denkmal einer resoluten Dame in traditioneller Tracht, Hommage an die Frauen von Campeche</figcaption></figure>
<p>Die Ruinenanlagen rund um Xpujil sind eher klein. Wir besuchten die archäologischen Maya-Stätten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chicann%C3%A1">Chicanná</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bec%C3%A1n">Becán</a> and <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xpuhil">Xpujil</a> an einem Tag. Angenehm war, dass wir die Ruinen fast für uns alleine hatten. Immer wieder begegneten wir den gleichen zehn anderen Besuchern, die meisten davon Mexikaner. Trotzdem gab es Spektakuläres zu sehen. Höhepunkt in Chicanná war zum Beispiel eine Fassade, die einem riesigen aufgerissenem Schlangenmaul nachempfunden war. Im Eingangstor befand man sich also zwischen den Fangzähnen.</p>
<figure id="attachment_1934" aria-describedby="caption-attachment-1934" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-130634-7812.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1934" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-130634-7812-1024x683.jpg" alt="Mit viel Phantasie erkennt man ein Gesicht, in der Mitte der Mund und der vorgestreckte Unterkiefer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-130634-7812-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-130634-7812-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-130634-7812-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-130634-7812.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1934" class="wp-caption-text">Mit viel Phantasie erkennt man das aufgerissene Schlangenmaul: Die oberen Fangzähne befinden sich oberhalb des Eingangs, der vorgeschobene Unterkiefer mit den unteren Zähnen unterhalb.</figcaption></figure>
<p>In Becán waren die Pyramiden sogar höher als in Palenque. Nach Bewältigung der mehr schlecht als recht erhaltenen Stufen offenbarte sich ein weiter Blick über den scheinbar endlosen Dschungel. Einige der anderen Strukturen der Anlage lugten aus dem Blätterdach hervor. Interessant an Becán war auch der Aufbau: Den zentralen Teil der Stadt umgab ein Wassergraben, dies ist für eine Maya-Stätte einzigartig.</p>
<figure id="attachment_1935" aria-describedby="caption-attachment-1935" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-142250-7830.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1935" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-142250-7830-1024x683.jpg" alt="Aussicht von der Pyramide in Becán" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-142250-7830-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-142250-7830-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-142250-7830-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180318-142250-7830.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1935" class="wp-caption-text">Aussicht von einer der Pyramiden in Becán</figcaption></figure>
<p>Das eindrucksvollste Gebäude der Ausgrabungsstätte in Xpujil war ein riesiger Palast mit drei hohen Türmen, dessen Fassade maskenartige Dekorationen und Schlangenmaulportale schmückten.</p>
<figure id="attachment_2003" aria-describedby="caption-attachment-2003" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180318-154503-7805-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2003" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180318-154503-7805-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Palast von Xpujil" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180318-154503-7805-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180318-154503-7805-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180318-154503-7805-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180318-154503-7805-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2003" class="wp-caption-text">Der Palast von Xpujil</figcaption></figure>
<h2>Calakmul, Maya-Metropole mitten im Dschungel</h2>
<p>Xpujil war auch der Ausgangspunkt unserer Tour nach Calakmul, die Fahrt dauerte ungefähr 2 Stunden. Die erste Stunde fuhren wir auf der Hauptstraße (zurück) nach Westen, anschließend auf einer engen Straße durch dichten Wald nach Süden, fast bis zur guatemaltekischen Grenze.</p>
<p>Calakmul war flächenmäßig sogar noch größer als Palenque, dafür ist es nicht so penibel vom Dschungel befreit worden. Verglichen mit Palenque kommen zurzeit auch nur etwa 10% der Besucher. Selbst auf den großen Pyramiden wuchsen Bäume und auch hier gab es noch große unausgegrabene Bereiche. Unser Führer Ezequiel zeigte uns zum Beispiel einige unscheinbare Hügel im Wald, die für uns nach Erhebungen im Dschungel aussahen, unter denen allerdings Maya-Gebäude lagen.</p>
<figure id="attachment_1936" aria-describedby="caption-attachment-1936" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-110453-7846.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1936" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-110453-7846-1024x683.jpg" alt="Eine teilweise noch überwucherte Pyramide in Calakmul" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-110453-7846-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-110453-7846-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-110453-7846-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-110453-7846.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1936" class="wp-caption-text">Eine noch teilweise überwucherte Pyramide in Calakmul</figcaption></figure>
<p>Oft wird auch darüber berichtet, dass die Maya exzellente Astronomen waren. Nicht zuletzt aus dem Wissen um den Wandel der Jahreszeiten leitete sich die Macht der Elite ab. In Calakmul sahen wir einen Gebäudekomplex, der so konzipiert war, dass man an ihm die Jahreszeiten ablesen konnte. Vor dem mittleren Bauwerk war ein Fixpunkt angebracht, von dem aus man je eine Markierungsstruktur auf einem der drei Tempel als Indikator sah (wie in der  folgenden Abbildung zu erkennen). Ging die Sonne direkt über der linken oberen Ecke des linken Gebäudes auf, war es der Tag der Sommersonnenwende, stieg sie direkt über dem mittleren Tempel in den Himmel, konnte man Frühlings- oder Herbstanfang bestimmen und wenn sie über der rechten oberen Ecke des rechten Bauwerks erschien, war Wintersonnenwende.</p>
<figure id="attachment_1937" aria-describedby="caption-attachment-1937" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-154409-7916.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1937" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-154409-7916-899x1024.jpg" alt="Astronomie für Anfänger: Wie baue ich ein Observatorium?" width="525" height="598" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-154409-7916-899x1024.jpg 899w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-154409-7916-263x300.jpg 263w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-154409-7916-768x875.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-154409-7916.jpg 1405w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1937" class="wp-caption-text">Astronomie für Anfänger: Wie baue ich ein Observatorium?</figcaption></figure>
<h2>Prächtige Bauwerke in der ganzen Stadt</h2>
<p>An nur wenigen Bauwerken konnte man noch Reste der Original-Farben sehen. Früher war nicht alles grau in grau wie heute, sondern die Gebäude leuchteten innen und außen in prächtiger Bemalung. Die vorherrschenden Farben waren rot, blau und gelb. Der Zugang zum Inneren aller Gebäude war Besuchern leider verwehrt, zu groß ist die Angst vor Vandalismus, was wir sehr bedauerten. An den Außenwänden haben die Elemente das meiste der Farbe abgewaschen, aber manchmal fanden wir noch ein paar Überreste.</p>
<figure id="attachment_1938" aria-describedby="caption-attachment-1938" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-120322-7855.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1938" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-120322-7855-1024x683.jpg" alt="Glyphen mit historischer Farbe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-120322-7855-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-120322-7855-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-120322-7855-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-120322-7855.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1938" class="wp-caption-text">Glyphen mit historischer Farbe</figcaption></figure>
<p>Außerdem staunten wir darüber, dass noch einige Original-Stelen aufrecht im Dschungel standen (andere waren wieder aufgestellt worden). Diese Stelen zeigten Bildnisse damaliger Persönlichkeiten und berichteten in der Glyphenschrift der Maya über wichtige Ereignisse, zum Beispiel über Krönungen von Königen oder militärische Eroberungen. Dass ab ca. 900 n. Chr. keine neuen Inschriften mehr angefertigt wurden, wertet man als Zeichen für den Untergang der Maya.</p>
<figure id="attachment_1939" aria-describedby="caption-attachment-1939" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131141-7852-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1939" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131141-7852-HDR-1024x683.jpg" alt="Eine Maya-Stehle auf dem Gebiet von Calakmul" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131141-7852-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131141-7852-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131141-7852-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-131141-7852-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1939" class="wp-caption-text">Eine Maya-Stele in einem unausgegrabenen Teil des Gebietes von Calakmul</figcaption></figure>
<p>Andere interessante Orte waren die Opferstellen, wo auch die Herrscher immer wieder ihr eigenes Blut opfern mussten, um die Götterwelt gnädig zu stimmen. Die Frauen durchbohrten ihre Zunge, und das kostbarste Blut der Herrscher wurde aus ihrer Männlichkeit gewonnen &#8211; vielleicht war ein Leben als einfacher Bauer doch nicht so schlecht ;).</p>
<h2>Dschungel von oben und unten</h2>
<p>Auch in Calakmul durften wir die meisten Gebäude noch besteigen. Von oben eröffnete sich ein scheinbar endloser Blick über den Dschungel und die höchsten umliegenden Bauwerke.</p>
<figure id="attachment_1940" aria-describedby="caption-attachment-1940" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-115159-7834.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1940" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-115159-7834-1024x683.jpg" alt="Blick von einer der Pyramiden von Calakmul" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-115159-7834-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-115159-7834-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-115159-7834-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-115159-7834.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1940" class="wp-caption-text">Blick von einer Pyramide in Calakmul</figcaption></figure>
<p>Am Fuße der Pyramiden hielten sich viele wilde Truthähne mit schimmerndem Gefieder auf, die sich in Calakmul sehr wohlfühlen, da sie im umgebenden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Calakmul_Biosphere_Reserve">Biosphären-Reservat</a> nicht gejagt werden dürfen. Vor der Rückfahrt sahen wir am Nachmittag auf einem kurzen Spaziergang im Dschungel erstaunlich viele Tiere: Tukane, ein Krokodil und einen ganzen Baum voll Klammeraffen (und leider auch eine Myriade Moskitos).</p>
<figure id="attachment_1941" aria-describedby="caption-attachment-1941" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-162134-7881.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1941" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-162134-7881-1024x683.jpg" alt="Ein Klammeraffe hoch oben im Baum" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-162134-7881-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-162134-7881-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-162134-7881-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180319-162134-7881.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1941" class="wp-caption-text">Ein Klammeraffe hoch oben im Baum</figcaption></figure>
<h2>Zeugnisse der Vergangenheit</h2>
<p>Der Besuch der zahlreichen archäologischen Stätten war sehr interessant. Wir erfuhren eine Menge über die Kultur der Maya, das Leben vor allem der hochstehenden Persönlichkeiten, die Kriege, die Götterwelt, das Schönheitsideal und einige engagierte Führer haben die vergangene Zeit für uns zum Leben erweckt. Vieles kann leider nicht rekonstruiert werden, da die Spanier im Rahmen der Conquista alles zerstörten, was an die heidnische Vergangenheit erinnerte. Trotzdem ist heute einiges bekannt über die alten Kulturen, ihre Geschichte, ihre Mythen, ihre Herrscher und wie sie lebten.</p>
<figure id="attachment_2010" aria-describedby="caption-attachment-2010" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-134022-7770.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2010" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-134022-7770-1024x683.jpg" alt="Kunstvolle Maya-Glyphen. Diese Inschrift ist rekonstruiert." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-134022-7770-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-134022-7770-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-134022-7770-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180317-134022-7770.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2010" class="wp-caption-text">Kunstvolle Maya-Glyphen. Diese Inschrift ist rekonstruiert.</figcaption></figure>
<p>Dieses Wissen verdanken wir unter anderem einigen wesentlichen Dokumenten, die die Vernichtungskampagne überstanden haben. So ließ sich im 16. Jahrhundert <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diego_de_Landa">Diego de Landa</a>, Bischof von Yukatan, von einem adligen Maya das lateinische Alphabet in Glyphen aufschreiben. Dieses sogenannte Landa-Alphabet half den Wissenschaftlern trotz einiger Fehlinterpretationen bei der Entschlüsselung der Maya-Schrift.</p>
<figure id="attachment_1942" aria-describedby="caption-attachment-1942" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-152614-7902.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1942" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-152614-7902-1024x683.jpg" alt="Ein Auszug aus dem Maya Code" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-152614-7902-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-152614-7902-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-152614-7902-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180320-152614-7902.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1942" class="wp-caption-text">Die Maya lassen es sich gutgehen: Ein Auszug aus dem Madrider Codex</figcaption></figure>
<p>Auch sind Teile von vier Maya-Codices erhalten geblieben. Der längste davon ist der Madrider Codex mit 112 Seiten. Seine begleitenden Illustrationen erinnern, wie auch manche Wandbemalungen, ein wenig an einen Comic. Den ganzen Madrider Codex gibt es übrigens heutzutage auch <a href="http://www.famsi.org/research/graz/madrid/thumbs_5.html">online</a>. Nicht zuletzt hat eine Abschrift des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Popol_Vuh_(Buch)">Popol Vuh</a> in lateinischer Schrift durch einen Maya-Priester die Vernichtung überlebt. Das „Buch des Rates“ erzählt die Schöpfungsgeschichte, Mythen und historische Aspekte der Quiché-Maya in Guatemala.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya/">Die untergegangene Pracht der Maya</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya/">Die untergegangene Pracht der Maya</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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