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	<title>Kolibri Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Kolibri Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Ecuadors Nebelwald, morgens auch mit Bellavista</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 00:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir von den Galapagos-Inseln auf das ecuadorianische Festland zurückgekehrt waren, leiteten wir eine allmähliche Höhenanpassung ein, da wir planten, die nächsten Wochen in den Anden zu verbringen, in Ecuador, Peru und Bolivien. Zwischen der Küste und dem Hochland gibt es einen nicht sehr bekannten Nebelwald mit einer großen Biodiversität, der zwischen 900 und 2500 &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir von den Galapagos-Inseln auf das ecuadorianische Festland zurückgekehrt waren, leiteten wir eine allmähliche Höhenanpassung ein, da wir planten, die nächsten Wochen in den Anden zu verbringen, in Ecuador, Peru und Bolivien. Zwischen der Küste und dem Hochland gibt es einen nicht sehr bekannten Nebelwald mit einer großen Biodiversität, der zwischen 900 und 2500 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Unsere Unterkunft trug den verheißungsvollen Namen Bellavista (&#8222;Die schöne Aussicht&#8220;). Das erschien uns gleich ein wenig paradox: Wie lässt sich Nebel(wald) mit Ausblick vereinbaren?</p>
<figure id="attachment_2222" aria-describedby="caption-attachment-2222" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2222" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-1024x683.jpg" alt="Vor einer Stunde war es noch sonnig, und bald wird es neblig sein." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2222" class="wp-caption-text">Vor einer Stunde war es noch sonnig, doch die Nebelschwaden wabern schon.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2213"></span></p>
<h2>Bellavista im Nebelwald</h2>
<p>Bellavista ist eine Öko-Lodge, deren Besitzer 1990 angefangen haben, Regenwald aufzukaufen, um ihn zu schützen und Besuchern zugänglich zu machen. Das erschien den Leuten vor Ort damals als ziemlich verrückte Idee. Die Einheimischen holzten den Wald ab, um Weideland für Milchkühe zu schaffen oder um Baumtomaten anzupflanzen. Es gab sogar eine Vorschrift der Regierung, die bestimmte, dass das Land gerodet werden musste, um die landwirtschaftliche Nutzung voranzutreiben. Da die Böden an sich eher unfruchtbar sind und nur das intakte Nebelwald-Ökosystem die üppige Natur hervorbringt, nahm die Produktivität der bewirtschafteten Flächen schnell ab und die Bauern brauchten neues Land. Mehr Wald wurde gerodet, ein bekannter Teufelskreis…</p>
<figure id="attachment_2223" aria-describedby="caption-attachment-2223" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2223" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-1024x683.jpg" alt="Mehr als nur ein Baum. Durch das dauerhaft feuchte Klima fühlen sich Flechten und Bromelien pudelwohl." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2223" class="wp-caption-text">Mehr als nur ein Baum: Durch das dauerhaft feuchte Klima fühlen sich Flechten und Bromelien pudelwohl.</figcaption></figure>
<p>Zu Bellavista gehört heute ein beachtliches Waldgebiet von 700 Hektar, das aus Sekundär- und Primärwald besteht. Die Lodge steht im Bereich des Sekundärwaldes. Dort gibt es viele Wanderwege, um den Wald zu erkunden. Der Primärwald ist nicht durch Wege erschlossen, er soll bleiben wie er ist, unberührt und ungestört.</p>
<figure id="attachment_2224" aria-describedby="caption-attachment-2224" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2224" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-1024x683.jpg" alt="Bellavista im Nebelwald - nur früh morgens ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2224" class="wp-caption-text">Bellavista im Nebelwald &#8211; nur frühmorgens <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Es nebelt wirklich</h2>
<p>Der Nebelwald (Cloud Forest) hat seinen Namen zu Recht erhalten. Während unseres Aufenthaltes war der Himmel jeden Morgen klar, die Morgensonne begrüßte uns und es gab in der Tat eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Hügel und sogar auf die hohen Berge in der Ferne. Irgendwann zwischen 9 und 11 Uhr zogen Wolken auf und setzten sich im Wald als zäher Nebel fest, der der Stadt Ulm alle Ehre gemacht hätte ;). Die Sichtweite betrug zuweilen nur wenige Meter. Fast jeden Tag fing es außerdem am späten Vormittag oder am frühen Nachmittag zu regnen an, meist eher ein leichter Landregen. Normalerweise hörte es nach einiger Zeit auch wieder auf, aber es tropfte weiterhin aus dem Blätterdach. Der Nebel löste sich erst am nächsten Morgen auf, wenn die Landschaft nach dem frühen Aufstehen wie ausgewechselt erschien.</p>
<figure id="attachment_2225" aria-describedby="caption-attachment-2225" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2225" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Nebelwald macht seinem Namen alle Ehre" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2225" class="wp-caption-text">Der Nebelwald macht seinem Namen alle Ehre.</figcaption></figure>
<p>Nachts war es im Nebelwald erstaunlich ruhig. Es gab keine Schwärme von Zikaden, die um die Wette zirpten. Das lag vermutlich an den niedrigen Temperaturen, die nachts unter 10 Grad Celsius fielen. So packten wir unsere warme Kleidung aus und schalteten abends auch den kleinen Elektroheizkörper im Zimmer an.</p>
<h2>Alle Vög&#8217;lein sind schon da</h2>
<p>Eine der wesentlichen Attraktionen des Nebelwaldes sind die zahlreichen bunten Vögel. Im Gegensatz zu <a href="http://wittmann-tours.de/galapagos-die-verwunschenen-inseln/">Galapagos</a> waren die Tiere dort allerdings eher scheu, d.h. sie versteckten sich gut zwischen den Zweigen und Blättern und flogen oft sofort weg, sobald wir sie erspäht hatten. Daran mussten wir uns erst wieder gewöhnen ;). Zum Glück begleitete uns unser Guide Juan Carlos, ein wahrer Vogelzwitscherer. Wenn wir durch den Wald gingen, reichte ein Vogelruf und er wusste ganz genau, um welche Spezies es sich handelte. Mit einer App und Bluetooth-Lautsprecher imitierte er &#8211; etwas gemogelt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; die Vogelstimmen, erspähte die gefiederten Freunde in der üppigen Vegetation und zeigte uns mit einem grünen Laserpointer (ohne die Vögel selbst anzuleuchten), wo sie sich befanden.</p>
<figure id="attachment_2226" aria-describedby="caption-attachment-2226" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2226" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-1024x683.jpg" alt="Blue-winged Mountain Tanager" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2226" class="wp-caption-text">Blue-winged Mountain Tanager</figcaption></figure>
<p>Frühmorgens trafen wir uns (wie auch auf <a href="http://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Pook&#8217;s Hill</a>) vor dem Frühstück auf dem kleinen Bellavista-Parkplatz. Die Vögel schienen die Morgensonne ebenso zu genießen wie wir und wir sahen auf engstem Raum viele verschiedene Arten. Ein Trogon war Dauergast, wir sahen ihn jedem Morgen in direkter Nähe unseres Zimmers. Weiterhin gab es <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Garrulus">Jays</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baumsteiger_(V%C3%B6gel)">Woodcreeper</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tangaren">Tanagers</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannen">Flycatcher</a> und viele mehr.</p>
<figure id="attachment_2304" aria-describedby="caption-attachment-2304" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2304" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-1024x683.jpg" alt="Masked Trogon, männlich (Trogon personatus)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2304" class="wp-caption-text">Masked Trogon, männlich (Trogon personatus)</figcaption></figure>
<h2>Unterwegs im Nebelwald</h2>
<p>Jeweils am späteren Vormittag und nachmittags unternahmen wir mit Juan Carlos und einem weitgereisten belgischen Ehepaar 2-3 stündige Wanderungen auf den Wegen rund um die Lodge. Durch die Höhe (2250m), den Nebel und die damit verbundenen niedrigen Temperaturen (10 bis 15 Grad Celsius) erschien der ecuadorianische Cloud Forest zwar so dicht wie der Dschungel in Belize, aber Flora und Fauna waren ganz anders. Der Nebelwald hat nur ungefähr die Hälfte der Biomasse eines tropischen Regenwaldes. Interessanterweise sahen wir mehr Blüten als in Belize, außerdem gab es nur wenige Baumriesen.</p>
<figure id="attachment_2228" aria-describedby="caption-attachment-2228" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2228" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-1024x683.jpg" alt="Wanderweg im Nebelwald" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2228" class="wp-caption-text">Wanderweg im Nebelwald</figcaption></figure>
<p>Neben den vielen Vögel zeigte Juan Carlos uns auch die vielfältige Flora und andere Tiere wie Eidechsen und Frösche. Die Frösche waren winzig und hätten problemlos auf einer Münze Platz gefunden. Eines Abends konnten wir auf dem Gelände der Lodge ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wickelb%C3%A4r">Kinkajou (Wickelbär)</a> beobachten. Die Pflanzenwelt zeichnete sich durch eine unglaubliche Vielfalt aus und keine zwei Gewächse einer Art standen nebeneinander. Viele Pflanzen können auf die eine oder andere Art genutzt werden &#8211; als Medizin, als Werkstoff oder als Nahrungsmittel. Die verschiedenen Blätter erschienen in ihren unterschiedlichen Formen als wahre Kunstwerke, vor allem, wenn sie von Sonnenstrahlen, die den Weg durch das Blätterdach bis auf den Boden gefunden hatten, erleuchtet wurden.</p>
<figure id="attachment_2229" aria-describedby="caption-attachment-2229" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2229" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-1024x683.jpg" alt="Elephant Ear" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2229" class="wp-caption-text">Elephant Ear</figcaption></figure>
<h2>Die Kolibris von Bellavista</h2>
<p>Alle Gäste in Bellavista waren fasziniert von den Kolibris. In den Bäumen nahe der Lodge hingen ein paar Fütterungsstationen und in deren Umgebung schwirrten verschiedene Spezies in leuchtenden Farben durch die Lüfte. Die besonders kleinen Vögelchen einer Art summten beim Fliegen wie überdimensionierte Hummeln. Andere hatte hübsche weiße Federbüschel an den Beinen, die wie kleine Stiefelchen aussahen. Die Kolibris einer weiteren Art hatten lange, blaue Schwanzfedern. Sie alle tranken gerne das Zuckerwasser, hatten sich untereinander aber nicht lieb. Sie schubsten sich gegenseitig vom Rand der Feeder und behakten sich in der Luft mit den Schnäbeln. Das alles spielte sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit ab! Die kleinen Vögelchen müssen ein ganz anderes Zeitempfinden haben als wir.</p>
<figure id="attachment_2230" aria-describedby="caption-attachment-2230" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2230" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-1024x683.jpg" alt="Violet-tailed Sylph, ein junges Männchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2230" class="wp-caption-text">Violet-tailed Sylph, ein junges Männchen</figcaption></figure>
<p>Habt Ihr schon mal einen Kolibri auf der Hand gehabt? Wir bisher auch nicht! Das änderte sich am ersten Tag in Bellavista. Wir beobachteten die flinken Vögelchen, die alles andere als schreckhaft waren, an den Futterstationen. Beim ersten Versuch, sie zu filmen, landeten sie sogar auf der Kamera. Kurze Zeit später gab uns Sebastian (der Manager der Lodge) eine rotes Schälchen mit Zuckerwasser und sofort wurden die Kolibris vom Nektar magisch angezogen! Sie summten um unsere Köpfe, so dass wir diese manchmal sogar reflexartig einzogen. Sie landen auf dem Rand des Schälchens oder auf unseren Händen. Wir spürten die kleinen Krallen der wenigen Gramm schweren Winzlinge, was ein wenig pikste, und manchmal kitzelten die weichen Federn. Seht selbst:<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/MomTQTKNTu0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Rot ist anscheinend eine Futter verheißende Signalfarbe für die Vögelchen. Ein Kolibri ließ sogar seine lange Zunge in mein (Christians) von der Sonne auf Galapagos etwas gerötetes Ohr schnellen auf der Suche nach Nektar. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Der Cock-of-the-Rock</h2>
<p>Auch wenn wir keine ausgesprochenen Vogelbeobachter sind, so schauen wir uns doch sehr gerne vor allem bunte exotische Vögel in ihrer natürlichen Umgebung an. Eigentlich ist der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Felsenh%C3%A4hne">Cock-of-the-Rock</a> (zu Deutsch Felsenhahn) der Nationalvogel Perus, aber auch im Nebelwald von Ecuador gibt es gute Möglichkeiten, ihn zu sehen. So schlossen wir uns einer Tour an, um den eigenartigen Vogel in freier Natur zu erleben. Er ist kräftig rot und auf seinem Köpfchen trägt er stolz ein schmuckes Federbüschel wie einen Kamm, das auch den Schnabel größtenteils verdeckt, so dass seine Silhouette sehr ungewohnt aussieht.</p>
<figure id="attachment_2231" aria-describedby="caption-attachment-2231" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2231" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-1024x683.jpg" alt="Cock of the Rock, männlich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2231" class="wp-caption-text">Cock-of-the Rock, männlich, von hinten</figcaption></figure>
<p>Die Tour startete am Nachmittag und natürlich regnete es ;). Nach ein paar Kilometern Autofahrt, die aufgrund der schlechten Piste gut eine Stunde dauerten, erreichten wir den Ort, wo sich der Cock-of-the-Rock heimisch fühlte und öfters gesichtet wurde. Es gab sogar einen Unterstand, von dem aus wir einen guten Ausschnitt des Waldes überblicken konnten. Wenige Minuten später sahen wir in der Tat (wie bestellt) einen roten Punkt durch die Blätter fliegen. Juan Carlos versuchte, das Scope einzustellen, die Cocks-of-the-Rock blieben aber nie länger an einer Position. Sie flogen von rechts nach links und zurück durch die Äste. Auf einmal ging alles schnell: Zwei Vögel tauchten vergleichsweise nah vor uns auf, setzten sich auf einen Ast vielleicht 10 Meter von uns entfernt und posierten für ein Foto, nur um kurze Zeit später die Bühne wieder zu verlassen.</p>
<figure id="attachment_2232" aria-describedby="caption-attachment-2232" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2232" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-1024x683.jpg" alt="Cock of the Rock, männlich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2232" class="wp-caption-text">Cock-of-the-Rock, männlich, von vorn</figcaption></figure>
<p>Für drei Tage hat uns der Nebelwald sehr gut gefallen, aber auf Dauer würden wir ihn bestimmt nicht genießen können. In der Regenzeit regnet es angeblich wirklich jeden Tag, in der Trockenzeit wird es nur neblig. Wir erlebten die Übergangsphase zwischen Regen- und Trockenzeit. Egal wann, so richtig warm wird es nie, trotz der Lage direkt am Äquator. Die Tier und Pflanzenwelt war auf alle Fälle sehr interessant. So eine Art von Wald hatten wir vorher noch nie gesehen!</p>
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		<title>Im Dschungel von Chan Chich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 00:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich wohl zeigen würden?</p>
<figure id="attachment_2027" aria-describedby="caption-attachment-2027" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2027" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-1024x683.jpg" alt="Blick auf Chan Chich von oben: Link unser Bungalow, rechts der Gemeinschaftsbereich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2027" class="wp-caption-text">Blick auf Chan Chich von oben: Links unser Bungalow, rechts Restaurant und Bar</figcaption></figure>
<p><span id="more-2042"></span></p>
<h2>Auf Ruinen der Maya gebaut</h2>
<p>Die Lodge befindet sich in einem riesigen geschützten Waldgebiet nahe der Grenze zu Guatemala. Vor einigen hundert Jahren befand sich dort eine Maya-Siedlung. Daher leitet sich auch der Name des Hotels her: „Chan Chich“ heißt „kleiner Vogel“ in der Sprache der Maya. Heute sind im Dschungel und um die Unterkunftsbungalows herum einige Hügel zu sehen, unter denen sich nicht freigelegte Bauwerke der Maya befinden. Die Lodge wurde also auf dem zentralen Platz der früheren Ortschaft errichtet. Was sich zunächst erstaunlich anhört, ist gar nicht so ungewöhnlich, schließlich waren die Maya ein Volk von mehreren Millionen Menschen.</p>
<figure id="attachment_2028" aria-describedby="caption-attachment-2028" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2028" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-1024x683.jpg" alt="Unter dem dichten Blätterdach des Dschungels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2028" class="wp-caption-text">Das dichte Blätterdach des Dschungels filtert das Sonnenlicht.</figcaption></figure>
<p>Der Bau der Lodge ist aufgrund der archäologischen Stätte sicher reichlich kontrovers, aber die Begründung liegt darin, dass schon einige der historischen Gebäude durch Plünderer mittels Schächten eröffnet und Funde entwendet worden waren. (Ein interessanter Hintergrundartikel zu illegalen Grabungen ist kürzlich auf <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/maya-archaeologie-in-guatemala-auf-der-spur-der-raubgraeber-a-1210456.html">spiegel.de</a> erschienen.) Das Hotel an diesem Ort soll weitere solche sogenannte Mondschein-Archäologen abschrecken. Bei unseren Wanderungen um die Lodge herum besuchten wir auch einige der überwucherten Gebäude und konnten durch die Tunnel der Plünderer einen Blick in die ausgeraubten Grabkammern werfen. Die archäologische Stätte hatte allerdings nicht annähernd so viel Interessantes zu bieten wie die rekonstruierten Städte der Maya, die wir in <a href="http://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya/">Mexiko</a> besucht hatten.</p>
<figure id="attachment_2029" aria-describedby="caption-attachment-2029" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2029" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-1024x683.jpg" alt="Auf Wanderschaft im Dschungel, ganz natürlich, mit einem Stück Holz!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2029" class="wp-caption-text">Auf Wanderschaft im Dschungel: ganz natürlich, mit einem Stück Holz in der Hand!</figcaption></figure>
<h2>Die frühere Nutzung des Waldes</h2>
<p>Nach den Maya kamen Baumfäller und Chicleros in dieses Gebiet. Tropenholz war (und ist heute noch) eine der wichtigsten Einnahmequellen von Belize. So wurde der Wald früher selektiv abgeholzt, d.h. die Edelhölzer wurden geschlagen und abtransportiert, meistens über die Flüsse. Heute ist der Wald damit eigentlich ein Sekundärwald, aber er mutet wie ein echter Dschungel an, da er schon 30 Jahre unter Schutz steht, nur die echten Baumriesen fehlen.</p>
<figure id="attachment_2030" aria-describedby="caption-attachment-2030" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2030" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-1024x683.jpg" alt="Nur wenige wirklich hohe Bäume standen im Wald" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2030" class="wp-caption-text">Nur wenige wirklich hohe Bäume stehen im Wald.</figcaption></figure>
<p>Als Chicleros wurden Männer bezeichnet, die den Urwald auf der Suche nach Gummibäumen durchstreiften und den wertvollen Rohstoff abzapften. Auf dem Gelände von Chan Chich befand sich einst ein Chiclero-Camp und daher gibt es auch heute noch viele schöne Wege zum Wandern durch den Dschungel. Die Chicleros hingegen sind mittlerweile arbeitslos, da die Kautschukproduktion heute auf großen Plantagen in Asien betrieben wird.</p>
<figure id="attachment_2031" aria-describedby="caption-attachment-2031" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2031" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein Gummibaum mit seinen Narben (auch viele Jahre später)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2031" class="wp-caption-text">Ein Gummibaum mit seinen Narben (auch viele Jahre später noch)</figcaption></figure>
<p>Mitte der 1980er Jahre kaufte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Barry_Bowen">Barry Bowen</a>, einer der reichsten Männer Belizes, der als Abfüller für Coca Cola ein Vermögen gemacht hatte, das große Gebiet des Dschungels rund um die heutige Lodge und teilte es auf. Ein Areal des Landes wurde zu einer Farm (&#8222;Gallon Jug&#8220;), wo heute Getreide, Mais und Kaffee angebaut werden. Außerdem betreibt der Hof Weidewirtschaft mit Rindern. Der größte Teil der Fläche hingegen wurde unter Schutz gestellt und die Chan Chich-Lodge gebaut.</p>
<figure id="attachment_2032" aria-describedby="caption-attachment-2032" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2032" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-1024x683.jpg" alt="Die Farm Gallon Jug, sogar reiten konnten wir dort" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2032" class="wp-caption-text">Die Gallon Jug-Farm, wir konnten dort sogar reiten gehen. Mona auf Luna, die gerne schneller unterwegs gewesen wäre.</figcaption></figure>
<h2>Heute sehr luxuriös</h2>
<p>Die heutige Lodge hat keine Ähnlichkeit mehr mit dem ursprünglichen Chiclero-Camp. Wir bewohnten unseren eigenen luxuriösen Bungalow mit einem großzügigen Doppelzimmer, einem voll ausgestatteten Bad und mit Strom, Licht und eigenem Kühlschrank rund um die Uhr, kein Vergleich mit unserem Dschungel-Trekking in <a href="http://wittmann-tours.de/dschungel-trekking-in-chi-phat/">Kambodscha</a>! Dabei war die bescheidene Hütte trotzdem rundum offen, Glasscheiben gab es nicht. Stattdessen waren Insektengitter und Holzjalousien in den Fenstern befestigt. So hörten wir Tag und Nacht die unterschiedlichen Geräusche des Dschungels: Laut zirpende Zikaden, zwitschernde exotische Vögel, krächzende Papageien, brüllende Affen, quakende Frösche…</p>
<figure id="attachment_2033" aria-describedby="caption-attachment-2033" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2033" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-1024x683.jpg" alt="Unser &quot;bescheidener&quot; Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2033" class="wp-caption-text">Unser &#8222;bescheidener&#8220; Bungalow</figcaption></figure>
<p>Allein schon auf dem Gelände der Lodge sahen wir viele interessante Tiere und das aufmerksame und extrem sachkundige Personal machte uns auf einiges aufmerksam. So befand sich eines morgens eine Mini-Boa direkt neben dem Restaurant oder ein sogenannter <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Squirrel_cuckoo">Squirrel Cuckoo</a> saß wenige Meter von uns entfernt in einem Baum. Außerdem war ein Specht im Garten dabei, eine Nisthöhle in einen Stamm zu hämmern.</p>
<figure id="attachment_2034" aria-describedby="caption-attachment-2034" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2034" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-1024x683.jpg" alt="Auf den Foto erscheint sie größer als in Wirklichkeit, die Mini-Boa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2034" class="wp-caption-text">Auf dem Foto erscheint sie größer als in Wirklichkeit: die Mini-Boa.</figcaption></figure>
<h2>Den Moskitos zum Fraß</h2>
<p>Um mehr Tiere zu entdecken, unternahmen wir jeden Tag mindestens eine Wanderung auf dem umfangreichen Wegenetz rund um die Lodge. Obwohl wir vor Aufbruch das gute 40%-DEET-Spray großzügig verwendeten, wurden wir unterwegs immer wieder von den Moskitos traktiert. Anscheinend war ihnen nicht bekannt, dass DEET ein hochwirksames Insektengift ist ;). Sobald wir anhielten, um Bäume oder Tiere zu betrachten, fielen sie sofort über uns her, stachen uns sogar durch die Kleidung und summten penetrant um unsere Ohren.</p>
<figure id="attachment_2035" aria-describedby="caption-attachment-2035" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2035" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-683x1024.jpg" alt="Der Dschungel, das Zuhause der Moskitos" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2035" class="wp-caption-text">Pfad im Dschungel, die Moskitos warteten schon auf arglose Wanderer.</figcaption></figure>
<p>Eine typische Handbewegung war das Wedeln mit den Händen zum Verscheuchen der aufdringlichen Blutsauger. Trotzdem erwischten sie uns immer wieder. Lange Kleidung war also unabdingbar, obwohl bei den Temperaturen tagsüber T-Shirt und kurze Hose sehr angenehm gewesen wären.</p>
<h2>Unterwegs im Dschungel</h2>
<p>Neben den vielen lästigen Insekten begegneten wir auch einigen sympathischeren Tieren, obwohl es nicht leicht war, sie zu sichten. Die Vegetation war dicht und beim Wandern machten wir natürlich Geräusche, die die Fauna verscheuchen konnten. Wesentlich leichter ließen sich Pflanzen und Bäume betrachten. Der Dschungel unterschied sich deutlich von dem in Kambodscha. Wir sahen unter anderem Gummibäume und verschiedene Arten von Palmen, allen voran die riesigen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Attalea_cohune">Cohune Palmen</a>. Letztere befanden sich in großer Zahl in der Umgebung der Lodge, da die Maya die Samen zur Ölherstellung zu verwenden pflegten.</p>
<figure id="attachment_2036" aria-describedby="caption-attachment-2036" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2036" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-1024x683.jpg" alt="Gigantische Cohune Palmen sahen wir öfter im Dschungel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2036" class="wp-caption-text">Viele riesige Cohune Palmen standen in der Nähe der Lodge im Dschungel.</figcaption></figure>
<p>Fast jeden Tag konnten wir Familien von Affen hoch oben in den Bäumen beobachten. Dabei galt auch hier wieder, dass wir sie zunächst hörten und dann vielleicht auch sahen. Sie verrieten sich entweder durch das Rascheln der Blätter und Zweige, dadurch, dass sie Reste von Früchten, die sie verspeisten, fallen ließen oder durch ihre Lautäußerungen (im Fall der Brüllaffen nicht zu überhören). Sehr agil waren die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klammeraffen">Klammeraffen</a> (Spider Monkeys), die sich mit allen Vieren und ihrem Schwanz, den sie wie eine zusätzliche Greifhand einsetzen können, spielend leicht durch die Wipfel bewegten.</p>
<figure id="attachment_2037" aria-describedby="caption-attachment-2037" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2037" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-1024x683.jpg" alt="Klammeraffe und Klammeräffchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2037" class="wp-caption-text">Klammeraffe und Klammeräffchen</figcaption></figure>
<p>Außerdem sahen wir Eichhörnchen und natürlich viele Vögel. Der definitiv größte war der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Guan_(bird)">Guan</a>, der ein bisschen wie ein großer Truthahn aussieht, aber erstaunlich behände durch den Wald fliegen kann und gerne &#8211; erstaunlich schwierig zu entdecken &#8211; auf dickeren Ästen ausharrt.</p>
<figure id="attachment_2038" aria-describedby="caption-attachment-2038" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2038" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-1024x683.jpg" alt="Ein Crested Guan im Flug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2038" class="wp-caption-text">Ein Crested Guan im Flug</figcaption></figure>
<h2>Pirschfahrten zum Sonnenaufgang</h2>
<p>Neben den Wanderungen im Wald unternahmen wir einige Pirschfahrten mit einem Führer, immer auf der Suche nach Vögeln und Säugern. Da die lieben Tierchen rücksichtsloserweise früh aktiv werden, ging es morgens zum Sonnenaufgang los. Wir fuhren meistens durch den Wald bis zur Farm, wo es offeneres Gelände gab und damit bessere Möglichkeiten für Sichtungen. Immer wenn wir, meistens jedoch unser Guide, etwas Interessantes entdeckten, hielten wir an. Jeden Tag sahen wir Rehe und verschiedene, teilweise kunterbunte Vögel.</p>
<figure id="attachment_2045" aria-describedby="caption-attachment-2045" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2045" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-1024x683.jpg" alt="Ein Chan Chich Bamby (White Tailed Deer) im Morgenlicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2045" class="wp-caption-text">Ein Chan Chich-Bambi (White Tailed Deer) im Morgenlicht</figcaption></figure>
<p>Wenn es auch für wilde Katzen keine Garantie gab, so waren doch regelmäßig viele interessante Vögel zu sehen. Nicht umsonst ist Chan Chich unter Birdern (Vogelbeobachtern) sehr beliebt. Eine engagierte US-amerikanische Gruppe lief immer professionell ausgestattet mit gewaltigen Ferngläsern und Scopes herum. Ganz so entschlossen waren wir nicht, aber wir konnten uns trotzdem sehr für die bunten Tukane, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montezumastirnvogel">Oropéndolas</a> mit ihren kuriosen hängenden Nestern, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannen">Flycatcher</a> mit den langen Schwänzen, die bunten Spechte und die grünen krächzenden Papageien begeistern.</p>
<figure id="attachment_2046" aria-describedby="caption-attachment-2046" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2046" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-1024x683.jpg" alt="Ein farbenprächtiger Keel-billed Toucan" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2046" class="wp-caption-text">Ein farbenprächtiger Keel-billed Toucan</figcaption></figure>
<h2>Pirschfahrten bei Nacht</h2>
<p>Eine ganz andere Perspektive bot sich bei den Nachtfahrten, die mit einem Kleinlaster durchgeführt wurden. Auf der Ladefläche waren Bänke aufgeschraubt, so dass die Gäste und ein Guide dort Platz fanden. Gegen den Scheinwerfer unseres Führers erschienen unsere Taschenlampen wie schwache Funzeln. Und so folgten unsere Blicke meistens dem Scheinwerferlicht von links nach rechts, von oben nach unten, immer durch das Laub der Bäume und über den Boden streifend auf Suche nach interessanten Lebewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/-L9MYBWsBKU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Eigentlich war es erstaunlich, dass wir überhaupt Tiere entdeckten. Die Strategie ist, nicht nach den Silhouetten der Körper zu suchen, sondern nach dem Widerschein des Lichts in den Augen Ausschau zu halten. Nachts zeigte sich ein ganz anderes Spektrum der Fauna: vor allem nachtaktive Vögel, wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pauraque">Common Pauraque</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chachalaca">Chachalacas</a> und ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Northern_potoo">Northern Potoo</a>. Außerdem sahen wir prächtige Eulen wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schleiereule">Schleiereulen</a> (Barn Owl) oder die Vermiculated Screech-Owl (s. Foto unten). Nur die scheuen Katzen blieben leider in ihren Verstecken.</p>
<figure id="attachment_2047" aria-describedby="caption-attachment-2047" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2047" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-1024x683.jpg" alt="Vermiculated Screech-Owl" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2047" class="wp-caption-text">Vermiculated Screech-Owl</figcaption></figure>
<h2>Die Kolibris von Chan Chich</h2>
<p>Tagsüber kamen verschiedene Arten von Kolibris ab dem späten Vormittag zu den Futterstationen, die rund um das zentrale Restaurant aufgehängt waren. Die Vögelchen waren ein konstanter Quell der Freude für uns, wie sie sich in die Sträucher setzten und immer wieder zu den Feeding Stations summten, dicht über unsere Köpfen brausten, sich zuweilen aber auch gegenseitig mit den Schnäbeln traktierten. Das Licht der Sonne brachte das bunt schimmernde Gefieder zum Leuchten und verwandelte die kleinen Kreaturen in fliegende Edelsteine.</p>
<figure id="attachment_2039" aria-describedby="caption-attachment-2039" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2039" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-1024x683.jpg" alt="White-Necked Jacobin (male)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2039" class="wp-caption-text">White-Necked Jacobin (male)</figcaption></figure>
<p>Wie könnte man dieses bunte Treiben wohl einfangen? Schließlich sind die kleinen Vögelchen unglaublich schnell und agil… Da kam mir eine Idee: Wäre es nicht schön, die Kolibris aus direkter Nähe zu filmen? Der &#8222;Aufbau&#8220; war etwas kniffelig, aber schließlich hing die Kamera direkt an einem der Feeder. Zunächst waren die Kolibris eher zurückhaltend, aber nach ca. 10 Minuten lockte der Zuckersaft dann doch zu sehr. Im Video seht ihr ein (oder mehrere?) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/White-necked_jacobin">White-necked Jacobin</a>-Männchen.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/1gmw-fndnxM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Paddeln mit Brüllaffen</h2>
<p>An einem Nachmittag fuhren wir zur nahegelegenen Laguna Verde (die grüne Lagune), um dort Kanu zu fahren. Vielleicht würden wir ein paar Krokodile, bestimmt aber den Sonnenuntergang sehen. Wir paddelten eine Runde um den See, aber die Krokos waren anscheinend abgetaucht oder hatten sich in für uns unzugängliche Bereiche zurückgezogen. Dafür übernahmen die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCllaffen">Brüllaffen</a> (Howler Monkeys) lautstark die Bühne.</p>
<figure id="attachment_2040" aria-describedby="caption-attachment-2040" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2040" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf der Laguna Verde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2040" class="wp-caption-text">Auf der Laguna Verde</figcaption></figure>
<p>Auf der entgegengesetzten Seite des Sees fingen sie zu brüllen an, viel anders lässt es sich wirklich nicht beschreiben, da es alles andere als melodisch ist. Es hört sich an wie eine Mischung aus dem Hollywood-Löwen, einem heiser knurrenden und bellenden Hund und einem lauten Keuchen. Am liebsten hätten wir ihnen ein paar Hustenbonbons angeboten ;). Es dauerte gut 15 Minuten, bis wir quer über den See gepaddelt waren, aber die Affen waren sehr ausdauernd. Sie brüllten immer noch aus voller Kehle und wir konnten sie in den Baumwipfeln beobachten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/PM-Hus7nzcg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Leider bekamen wir bis zum Ende keine wilden Katzen zu Gesicht und ganz so viel Luxus hätte es gar nicht sein müssen, aber die Lage und Umgebung der Lodge waren wirklich wunderschön. Unsere Führer waren Spitzenklasse und dadurch haben wir wesentlich mehr interessante Tiere gesehen, als wir selbst entdeckt hätten. Außerdem haben wir einen ganz anderen Eindruck vom Dschungel bekommen als zuvor in anderen Ländern. So verließen wir Chan Chich um einige schöne Erfahrungen und viele, viele Mückenstiche reicher, die uns noch eine ganze Weile an unseren Aufenthalt dort erinnern sollten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/im-dschungel-von-chan-chich/">Im Dschungel von Chan Chich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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