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	<title>Infrastruktur Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Infrastruktur Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Äthiopien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2020 00:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Äthiopien begegneten uns viele Gegensätze. Die Menschen sind materiell sehr arm, das Land aber ist unglaublich reich an Kulturschätzen. In Äthiopien erreicht das Thermometer am tiefsten Punkt Afrikas konstant so hohe Temperaturen wie sonst nirgendwo auf unserem Planeten. Dafür war es im Hochland mit einem der höchsten Gebirgszüge Afrikas erstaunlich kühl. Trotz vieler einzigartiger &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Äthiopien begegneten uns viele Gegensätze. Die Menschen sind materiell sehr arm, das Land aber ist unglaublich reich an Kulturschätzen. In Äthiopien erreicht das Thermometer am tiefsten <a href="http://wittmann-tours.de/dallol-der-heisseste-ort-der-welt">Punkt Afrikas</a> konstant so hohe Temperaturen wie sonst nirgendwo auf unserem Planeten. Dafür war es im Hochland mit einem der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hochland_von_Abessinien">höchsten Gebirgszüge</a> Afrikas erstaunlich kühl. Trotz vieler einzigartiger Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten gab es auch einige Wermutstropfen. Damit fällt unser Fazit zu Äthiopien eher gemischt aus. Warum? Weil wir keine Verbindung zu den Äthiopiern gefunden haben (oder sie zu uns).</p>
<figure id="attachment_4348" aria-describedby="caption-attachment-4348" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4348 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809-1024x683.jpg" alt="Grün, Gelb und Rot sind die Landesfarben Äthiopiens und die äthiopisch-orthodoxe Kirche ist mit ihren Regeln, Geboten und Feiertagen nicht aus dem Alltag der Menschen wegzudenken." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181016-151603-1809.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4348" class="wp-caption-text">Grün, Gelb und Rot sind die Landesfarben Äthiopiens und die äthiopisch-orthodoxe Kirche ist mit ihren Regeln, Geboten und Feiertagen nicht aus dem Alltag der Menschen wegzudenken.</figcaption></figure>
<p><span id="more-4349"></span></p>
<h2>Die Ferenji auf Reisen</h2>
<p>In unseren drei Wochen im Norden Äthiopiens können wir uns an kein noch so kurzes freundliches und spontanes Gespräch mit einem Äthiopier erinnern, der nicht hoffte, uns Geld zu entlocken, bzw. den wir nicht bezahlt hätten. Klingt komisch? Vielleicht, aber in allen anderen Ländern auf unserer Weltreise gab es solche Begegnungen, teils trotz massiver Sprachbarrieren. In Äthiopien sind wir immer die Ausländer, die Ferenji, geblieben. Wir wollen uns keinen romantischen Illusionen des Reisens hingeben, aber ausnahmslos jeder Kontakt lief darauf hinaus, dass uns jemand nach Geld gefragt hat.</p>
<figure id="attachment_4350" aria-describedby="caption-attachment-4350" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4350 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991-1024x683.jpg" alt="Wir haben viele nette Menschen in Äthiopien getroffen, aber letztendlich haben wir immer dafür bezahlt. An einem Abend in Lalibela haben wir mit einer äthiopischen Familie gekocht und gespeist." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181101-190406-2991.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4350" class="wp-caption-text">Wir haben viele nette Menschen in Äthiopien getroffen, aber letztendlich haben wir immer dafür bezahlt. An einem Abend in Lalibela haben wir mit einer äthiopischen Familie gekocht und gespeist.</figcaption></figure>
<p>Wir hatten natürlich erwartet, als Ausländer wahrgenommen zu werden, aber leider müssen wir sagen, dass wir uns mehr als einmal respektlos behandelt gefühlt haben. Das äußerte sich häufig in extrem aufdringlichem Betteln mit mehr als überzogener Erwartungshaltung oder penetranten Verkäufern, für die ein wiederholtes und ehrliches &#8222;Nein&#8220; keine Antwort war. Sehr wahrscheinlich gibt es umgekehrt auch Touristen, die sich respektlos gegenüber Äthiopiern verhalten, aber diese immer wiederkehrenden unangenehmen Situationen wirkten ermüdend. Selbst wenn wir auf freier Strecke kurz anhielten, um hinter einem Busch zu verschwinden, konnte es passieren, dass fordernde Kinder auftauchten oder Bauern ihr Glück versuchten.</p>
<p>Die durchaus gute touristische Infrastruktur in Äthiopien hat vielleicht ihren Teil dazu beigetragen, da Ferenji immer die gleichen Orte aufsuchen. So konnte sich ein Teil der Einheimischen vor Ort anscheinend das eine oder andere Geschäftsmodell aneignen, um aus den Besuchern Profit zu schlagen. Im Nachhinein waren wir froh, nicht auf eigene Faust unterwegs gewesen zu sein. Zum einen war das Reisen in einem privaten Fahrzeug wesentlich bequemer und zuverlässiger als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum anderen konnte Maru einige unangenehme Situationen von uns fernhalten oder sogar ab und zu (letztendlich bezahlte) Brücken zu den Äthiopiern bauen.</p>
<h2>Pflügen wie vor Jahrhunderten</h2>
<p>Auf dem Weg nach <a href="http://wittmann-tours.de/awra-amba-eine-verwirklichte-utopie/">Awra Amba</a> fuhren wir zum Beispiel durch das ländliche Äthiopien und die Bauern gingen ihrer täglichen Arbeit nach. In dieser Region wurde viel Reis angebaut, aber auch Mais und Getreide. Es war Erntezeit. Durch den Regen der vorherigen Tage war der Boden feucht und lehmig und damit relativ weich. Optimale Bedingungen, um die ersten abgeernteten Felder umzupflügen. Damit wir diesen Vorgang aus der Nähe anschauen konnten, hielt Maru an einem Acker an, auf dem eine Familien direkt neben der Straße mit einem Ochsengespann arbeitete.</p>
<figure id="attachment_4351" aria-describedby="caption-attachment-4351" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4351 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987-1024x683.jpg" alt="Für uns ein archaischer Anblick, aber in Äthiopien Alltag. Ein junger Mann pflügte ein Feld mit einem Ochsengespann." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-095049-1987.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4351" class="wp-caption-text">Für uns ein archaischer Anblick, aber in Äthiopien Alltag. Ein junger Mann pflügte ein Feld mit einem Ochsengespann.</figcaption></figure>
<p>Es war ein Anblick wie aus der Vergangenheit, aber Realität in der Gegenwart. Ein Junge führte barfuß den Pflug, mit einer Peitsche dirigierte er zwei Ochsen. Sein kleiner Bruder und andere Familienmitglieder halfen außerdem, die Zugtiere mit Rufen und Stockhieben auf der Spur zu halten. Der Pflug an sich war eine Holzkonstruktion, nur die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pflug#Aufbau_des_Pfluges">Schar</a>, das den Boden schneidende Messer, war aus Metall und wurde über einen Hebel in den Boden gedrückt.</p>
<figure id="attachment_4352" aria-describedby="caption-attachment-4352" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4352" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971-1024x683.jpg" alt="Mona beim Pflügen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094623-1971.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4352" class="wp-caption-text">Mona beim Pflügen</figcaption></figure>
<p>Maru redete mit den Leuten und fragte auf einmal: <span style="font-style: italic;">&#8222;Do you want to try?&#8220;</span> Obwohl erstmal überrascht, waren wir sofort dabei und durften jeder selbst für zwei Spuren den Pflug führen. Es sah, wie mit vielen Dingen auf dieser Welt, sehr einfach aus, aber es war ziemlich schwer, das Gerät in der Spur zu halten (und wir reden nicht vom gleichzeitigen Dirigieren der Tiere).</p>
<figure id="attachment_4353" aria-describedby="caption-attachment-4353" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4353" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977-1024x683.jpg" alt="Christian beim Pflügen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181019-094811-1977.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4353" class="wp-caption-text">Christian beim Pflügen</figcaption></figure>
<p>Eigentlich musste man &#8222;nur&#8220; die metallene Schar über den Holzhebel in den Boden drücken, die Kraft nach vorne kommt durch den Zug der Ochsen. Aber klumpige Erdschollen warfen den Pflug immer wieder aus der Bahn. Die Tiere zogen etwas ruckartig und wir mussten auf dem unebenen Boden hinterherlaufen und trotzdem das Gerät in den Boden drücken. So braucht man relativ viel Kraft (oder die richtige Technik?), um den Pflug sauber zu führen, es ist echte Präzisions- und Knochenarbeit! Wir wären nicht überrascht, wenn sie unsere Spuren nach unserer Abfahrt erneut gepflügt hätten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Unterwegs auf den Straßen Äthiopiens</h2>
<p>Unterwegs haben wir sehr viel Zeit im Auto verbracht, ehrlich gesagt deutlich mehr als erwartet. Häufig haben sich Fahrtage mit Unternehmungstagen abgewechselt und auch für scheinbar überschaubare Distanzen haben wir erstaunlich viele Stunden benötigt. Außer auf den asphaltierten Straßen in die / in der Danakil-Wüste haben wir einen Schnitt von 40km/h selten überschreiten können, obwohl Maru zügig (aber sicher) fuhr.</p>
<figure id="attachment_4354" aria-describedby="caption-attachment-4354" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4354 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23-1024x513.jpg" alt="Das Höhenprofil der Fahrt vom Simiengebirge nach Gondar mit mehreren tausend Höhenmetern Differenz" width="525" height="263" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23-1024x513.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23-300x150.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23-768x384.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23-1536x769.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/Höhenprofil-2018-10-23.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4354" class="wp-caption-text">Das Höhenprofil der Fahrt vom Simiengebirge nach Gondar mit mehreren tausend Höhenmetern Differenz</figcaption></figure>
<p>Dabei waren die Straßen insgesamt nicht schlecht, aber die meiste Zeit bestand die Strecke aus einer Aneinanderreihung von Kurven und Steigungen. Es kam nicht selten vor, dass wir an einem Tag mehrere tausend Höhenmeter bergauf und bergab zurücklegten. Außerdem bremste uns der äthiopische Alltag aus. Selbstbewusste Esel gingen z.B. einsam ihrer Wege. Da machte es keinen Sinn, viel zu hupen, besser wir wichen aus.</p>
<figure id="attachment_4355" aria-describedby="caption-attachment-4355" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4355" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333-1024x683.jpg" alt="Dieser Esel marschierte unbeirrt auf der falschen Straßenseite." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-135240-2333.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4355" class="wp-caption-text">Dieser Esel marschierte unbeirrt auf der falschen Straßenseite.</figcaption></figure>
<p>Auch das Internet wies die meiste Zeit eher ein Schneckentempo auf. Von Hotel-WLANs waren wir das schon aus anderen Ländern gewohnt, dort war allerdings meist das mobile Internet wesentlich besser. In Äthiopien jedoch erinnerte auch bei vollem 3G-Ausschlag die Verbindung oft an die guten alten Zeiten des Modems. Dafür gab es immerhin fast überall Empfang, womit wir nicht gerechnet hatten. Die Abdeckung war sehr gut, aber die Netzkapazität konnte anscheinend (noch) nicht mit dem Bedarf mithalten. 15% der Menschen besaßen ein Mobiltelefon, Smartphones waren 2018 noch eine Seltenheit. Damit gehörte Äthiopien zu den Ländern, in denen man noch einen Nokia-Klingelton hören konnte.</p>
<h2>Äthiopien kulinarisch</h2>
<p>Über unsere kulinarischen <a href="http://wittmann-tours.de/aethiopien-kulinarisch-injera-mit-shiro">Eindrücke in Äthiopien</a> hatten wir bereits berichtet. Auch hier war schließlich das Fazit eher zurückhaltend, was auch daran liegen könnte, dass wir öfter als in anderen Ländern einen verstimmten Magen beklagen mussten. Nach anfänglicher Begeisterung wählten wir gegen Ende der Reise viel lieber internationale Gerichte, was sonst auf kein anderes Land unserer Weltreise zutraf. Vielleicht hätten wir einfach mehr Alkohol zur Desinfektion trinken sollen ;).</p>
<figure id="attachment_4356" aria-describedby="caption-attachment-4356" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4356" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033-1024x683.jpg" alt="Tej, äthiopischer Honigwein" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181103-201723-3033.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4356" class="wp-caption-text">Tej, äthiopischer Honigwein</figcaption></figure>
<p>Der landestypische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tej">Tej</a>, äthiopischer Honigwein, ist uns sehr schmackhaft im Gedächtnis geblieben. Leider stand er nur relativ selten auf der Getränkekarte… Das metartige Getränk wird anscheinend nur lokal und in kleinen Mengen hergestellt, nicht für den Massenkonsum. Serviert wird Tej in dekorativen Glasrundkolben, die nicht als Karaffe, sondern als Glas dienen.</p>
<figure id="attachment_4357" aria-describedby="caption-attachment-4357" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2183.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4357 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2183-768x1024.jpg" alt="Nahrhaft und lecker, ein frisches Avocado-Getränk" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2183-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2183-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2183-1152x1536.jpg 1152w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/APC_2183.jpg 1200w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4357" class="wp-caption-text">Nahrhaft und lecker, ein frisches Avocado-Getränk</figcaption></figure>
<p>Außerdem wird Äthiopien uns als Land des Avocado-Saftes im Gedächtnis bleiben. Er war zwar beinahe eine Mahlzeit für sich, aber, mit einem Spritzer Zitrone verfeinert, immer köstlich. Man konnte auch eine Kombination aus saisonalen frischen Säften bestellen. Eigentlich handelte es sich mehr um ein Fruchtpüree, bei dem die verschiedenen Sorten schichtweise in einen großen Glas serviert wurden. Ebenso dekorativ wie köstlich und gesund.</p>
<h2>Touristen als Weihnachtsmänner</h2>
<p>Wenn man auf Kuba sarkastisch fragt: &#8222;Was haben Touristen und Zuckerrohr gemein?&#8220; (&#8222;Beide werden ausgequetscht.&#8220;), dann würde die Scherzfrage in Äthiopien lauten: &#8222;Was haben Touristen und der Weihnachtsmann gemein?&#8220; Unsere Antwort wäre: &#8222;Beide sollen möglichst viele Geschenke im Land verteilen.&#8220; &#8211; So zumindest unsere Wahrnehmung der Erwartungshaltung vieler Äthiopier, vor allem der Kinder. Je länger wir im Land waren, desto mehr hatten wir den Eindruck, und womöglich war diese Haltung im Norden und in Lalibela (also gegen Ende unserer Reise) am ausgeprägtesten.</p>
<figure id="attachment_4358" aria-describedby="caption-attachment-4358" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4358 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182-1024x683.jpg" alt="Unter einem Weihnachtssternchen in Gondar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181020-163909-2182.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4358" class="wp-caption-text">Unter einem Weihnachtssternchen in Gondar</figcaption></figure>
<p>Wenn Kinder unser Auto erspähten, kamen sie immer in einem Affentempo angerannt. Sie standen am Straßenrand, winkten und riefen uns gelegentlich auch schon ihre Forderungen zu (&#8222;Pen!&#8220;). Wenn das Fahrzeug stand, bildete sich oft eine kleine Kindertraube um uns, die darauf wartete, dass endlich etwas abfiele: Geld, Stifte, Süßigkeiten. Wir fanden das etwas befremdlich, aber sie schienen gelernt zu haben, dass Ausländer Banknoten, Kugelschreiber und Bonbons einfach nach dem Gießkannenprinzip verteilten. Anders konnten wir uns dieses Verhalten nicht erklären. In unserem Falle war allerdings die Enttäuschung groß, da wir aus mehreren Gründen nie etwas verschenkt haben.</p>
<figure id="attachment_4359" aria-describedby="caption-attachment-4359" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4359" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365-1024x683.jpg" alt="Eine freundliche Geste oder eine Forderung?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181023-144239-2365.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4359" class="wp-caption-text">Eine freundliche Geste oder eine Forderung?</figcaption></figure>
<h2>Keine Geschenke auf der Straße</h2>
<p>Süßigkeiten sind zwar ein Hochgenuss für die Kinder, aber der Zucker schadet bekanntlich ihren Zähnen. Vermutlich betreiben die wenigsten Kleinen regelmäßige Zahnpflege, ein Besuch beim Zahnarzt ist (leider) für viele nicht möglich. Geld zu verteilen ist erst recht problematisch, da man die Kinder so Bettlern erziehen würde. Die Touristen um Bares zu bitten wäre damit (kurzfristig) viel lukrativer, als in die Schule zu gehen. Aus genau dem gleichen Grund haben wir auch grundsätzlich nichts von Mädchen oder Jungs gekauft, egal wie oft wir gehört haben, dass der Unterricht zu einer anderen Tageszeit stattfände. Man sollte Kinderarbeit unserer Meinung nach generell nicht fördern.</p>
<figure id="attachment_4360" aria-describedby="caption-attachment-4360" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4360 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999-1024x683.jpg" alt="Schilder wie dieses dokumentierten die Projekte diverser internationaler Hilfsorganisationen in Äthiopien." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181102-092247-2999.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4360" class="wp-caption-text">Schilder wie dieses dokumentierten die Projekte diverser internationaler Hilfsorganisationen in Äthiopien.</figcaption></figure>
<p>Auch vom Verschenken der vermeintlich sinnvollen Stifte (für die Schule) würden wir eher abraten. Auch diese können zur Ware werden und beim Verteilen auf der Straße wäre eine gerechte Förderung Glückssache. So forderte eines schönen Tages ein hübsches Mädchen mit großen dunklen Kulleraugen, langen Zöpfen und Schulranzen auf dem Rücken, kaum dass sie uns sah: &#8222;Pen!&#8220;. In ihrer Hand jedoch trug sie zwei neu aussehende Kugelschreiber. Woraufhin wir lachen mussten und sie aufforderten, sie solle uns doch lieber einen ihrer Stifte geben.</p>
<p>Spenden direkt an Schulen oder über Hilfsorganisationen erscheinen viel sinnvoller und in Äthiopien sind sehr viele NGOs tätig. Im Simiengebirge wiesen zahlreiche Schilder auf österreichische Hilfe hin, die Norweger unterstützten die Flüchtlinge aus Eritrea, USAID war sehr präsent und auch das EU-Logo tauchte immer wieder auf. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Einwohner eines Landes an Unterstützung aus dem Ausland gewöhnen und sie als selbstverständlich ansehen, ja sogar meinen, ein Anrecht darauf zu haben ( &#8211; ohne Entwicklungshilfe grundsätzlich infrage stellen zu wollen).</p>
<h2>Gutmenschen oder das Dilemma mit &#8222;gut gemeint&#8220;</h2>
<p>Und selbst unter denjenigen, die wissen sollten, wie verantwortungsvolle Hilfe funktioniert, gab es noch Gutmenschen, deren Tun zwar gut gemeint, im Endergebnis aber eher kontraproduktiv war. In Lalibela trafen wir z.B. die ehrenamtliche Mitarbeiterin einer NGO, die vorher eine Woche bei einer äthiopischen Familie verbracht hatte. Die älteste Tochter arbeitete als Näherin für einen deutschen Textil-Discounter und verdiente 1690 Birr (47 Euro) im Monat. Der Lohn war nicht üppig, anderswo erhält man bis zu 2000 Birr pro Monat, aber der Job hatte einen Monat Kündigungsfrist als Sicherheit.</p>
<p>Diese deutsche Dame im mittleren Alter berichtete uns stolz, dass Kinder sie nach Stiften gefragt hätten. Da sie keine gehabt habe, sei sie in den nächsten Laden gegangen, hätte welche gekauft und verteilt. Auch berichtete sie von einem Jungen, der sich auf der Straße in Lalibela an sie gewandt habe. Sein Englisch sei sehr gut gewesen. Er erzählte ihr, er hätte so gerne ein Wörterbuch, um noch mehr lernen zu können und auch seine Freunde könnten das Nachschlagewerk nutzen. Auch hier hat die Gutfrau (&#8222;Beim Thema Lernen werde ich immer schwach.&#8220;) geholfen, indem sie das gewünschte Buch kaufte (der Kleine wusste, wo es eines gab) und es ihm geschenkt.</p>
<p>Ohne ausschließlich schlechte Absichten zu unterstellen, ist es mehr als wahrscheinlich, dass das Wörterbuch kurze Zeit später wieder zum Händler zurückkehrte und der Ladenbesitzer und der Jugendliche sich das erschwindelte Geld teilten. Diese Art von Tricks sind in vielen ärmeren Ländern gängig, mal geht es dabei auch um Medikamente oder Milchpulver für Babies. Vermutlich wird das beredte Kind bald dem nächsten Ferenji die gleiche Geschichte aufgetischt haben. Was der Junge dabei lernt, ist, dass es viel einfacher ist, weichherzige Touristen zu betrügen, als eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten.</p>
<p>Bestimmt mangelt es an Stiften und Lehrmaterial im Land, aber wir schüttelten nur die Köpfe, da diese Hilfe vermutlich nicht dort angekommen ist, wo sie gebraucht wird. Stattdessen haben die Kinder die Erfahrung gemacht, dass die Weißen wahllos Geschenke verteilen und dass Betteln und Betrügen sich lohnt. Dies wäre damit wohl eine Lose-Lose-Situation.</p>
<h2>Ein armes Land mit reicher Ernte</h2>
<p>Bei Äthiopien handelt es sich zweifelsohne um ein armes Land. Auf unserer Weltreise war nur die Bevölkerung in Madagaskar materiell schlechter gestellt. Trotzdem sind uns nirgendwo im Land unterernährte Menschen aufgefallen. Viele Äthiopier haben sicher ein hartes Leben in der Landwirtschaft und wohnen in einem mit Kuhmist verkleideten Holzhaus, aber gleichzeitig standen die Felder im ganzen Hochland voller Getreide.</p>
<figure id="attachment_4361" aria-describedby="caption-attachment-4361" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4361 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829-1024x683.jpg" alt="Ein Bauer mit seinen Eseln" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181031-095614-2829.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4361" class="wp-caption-text">Ein Bauer mit seinen Eseln</figcaption></figure>
<p>Doch Äthiopien ist anfällig für Dürren durch ausbleibenden Regen oder durch zu viel Niederschlag zum ungünstigen Zeitpunkt. Erst kürzlich, Anfang 2020, sind Teile des Landes (vor allem der Süden, den wir nicht besucht hatten) von verheerenden <a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/heuschrecken-plage-2020-afrika-1.4784106">Heuschreckenplagen</a> heimgesucht worden. Die Situation könnte folglich dieses Jahr deutlich anders aussehen als zur Zeit unserer Reise Ende 2018.</p>
<h2>Ein zuversichtliches Land</h2>
<p>Besonders besorgt stimmte uns allerdings das rasante <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84thiopien#Bev%C3%B6lkerungsentwicklung">Bevölkerungswachstum</a> im Land. Äthiopien wird voraussichtlich in nicht allzu ferner Zukunft eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt sein. Dies liegt wohl auch in der Haltung der äthiopisch-orthodoxen Kirche bezüglich Familienplanung begründet. Es gibt sehr viele junge Menschen, aber zu wenige (für uns sichtbare) Verdienstmöglichkeiten. Trotzdem war Äthiopien das Land auf unserer Weltreise, das mit Abstand am zuversichtlichsten in die Zukunft blickte.</p>
<figure id="attachment_4362" aria-describedby="caption-attachment-4362" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4362 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905-1024x683.jpg" alt="Abiy Ahmed als neuer Hoffnungsträger war überall im Land präsent, da Menschen Bilder von ihm auf Bussen, Tuktuks, an Häusern und Mauern angebracht hatten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/03/CW-20181017-143045-1905.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4362" class="wp-caption-text">Abiy Ahmed als neuer Hoffnungsträger war überall im Land präsent, da Menschen Bilder von ihm auf Bussen, Tuktuks, an Häusern und Mauern angebracht hatten.</figcaption></figure>
<p>Viele Menschen waren stolz auf ihren neuen Ministerpräsidenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abiy_Ahmed">Abiy Ahmed</a> und vertrauten darauf, dass er das Land in Frieden und Wohlstand führen würde. Auch die Wahl von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sahle-Work_Zewde">Sahle-Work Zewde</a> zur <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/aethiopien-erste-frau-zur-praesidentin-gewaehlt-a-1235112.html">neuen Präsidentin</a> fiel in unsere Reisezeit. Es herrschte Aufbruchsstimmung in Äthiopien und wir hoffen sehr für das Land und die Menschen, dass ihre Hoffnungen nicht enttäuscht werden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-aethiopien/">Wie war Äthiopien?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Tansania?</title>
		<link>https://wittmann-tours.de/wie-war-tansania/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2019 00:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir länger in Tansania bleiben wollen, entschieden uns jedoch stattdessen, auch nach Kenia zu fahren. Damit waren wir insgesamt &#8222;nur&#8220; 3 Wochen im Land, eine Woche davon auf Sansibar. Die meiste Zeit verbrachten wir mehr oder weniger behütet durch touristische Infrastruktur, aber trotzdem fühlten wir uns als Individualreisende und hatten häufig sogar den &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-tansania/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Tansania?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir länger in Tansania bleiben wollen, entschieden uns jedoch stattdessen, auch nach Kenia zu fahren. Damit waren wir insgesamt &#8222;nur&#8220; 3 Wochen im Land, eine Woche davon auf <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/">Sansibar</a>. Die meiste Zeit verbrachten wir mehr oder weniger behütet durch touristische Infrastruktur, aber trotzdem fühlten wir uns als Individualreisende und hatten häufig sogar den Eindruck, &#8222;off-the-beaten-track&#8220; unterwegs zu sein. Abgesehen von den Hotspots begegneten wir nur wenigen Ausländern.</p>
<figure id="attachment_3654" aria-describedby="caption-attachment-3654" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3654 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-1024x683.jpg" alt="Unsere Safaris in Tansania waren spektakulär, aber das Land hat deutlich mehr zu bieten als nur afrikanische Fauna." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180907-173135-2004.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3654" class="wp-caption-text">Unsere Safaris in Tansania waren spektakulär, aber das Land hat deutlich mehr zu bieten als nur afrikanische Fauna.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3662"></span></p>
<h2>Tansania ist kein günstiges Reiseland</h2>
<p>Tansania war gemessen am BIP pro Kopf das drittärmste Land auf unserer Weltreise. Damit ist man versucht, sich der Illusion hinzugeben, dort auch günstig reisen können. Das stimmt allerdings nur so lange, wie man die einheimische Infrastruktur nutzen möchte und darf bzw. keine Angebote in Anspruch nimmt, deren Zielgruppe ausländische Reisende sind. In Tansania wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Preisdifferenzierung">preisdiskriminiert</a>, d.h. Menschen unterschiedlicher Nationalität wird die gleiche Leistung zu verschiedener Vergütung verkauft. Wir als Wazungu zahlten somit häufig einen höheren Preis als die Einheimischen. Prinzipiell ein naheliegendes Konzept, um die Einnahmen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kaufkraft zu steigern.</p>
<figure id="attachment_3655" aria-describedby="caption-attachment-3655" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3655 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-1024x683.jpg" alt="Nicht nur bei Briefen wird in Tansania nach national und international unterschieden. Häufig zahlen Ausländer höhere Preise als Tansanier." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180823-150159-8336.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3655" class="wp-caption-text">Nicht nur bei Briefen wird in Tansania nach national und international unterschieden. Häufig zahlen Ausländer höhere Preise als Tansanier.</figcaption></figure>
<p>Ein Beispiel ist die Überfahrt mit der Fähre von Sansibar nach <a href="http://wittmann-tours.de/dar-es-salaam/">Dar es Salaam</a>. Das Ticket kostete für Einheimische <a href="https://azammarine.com/passengers/">25.000 Tsh (etwa 11 USD)</a>, wir bezahlten 35 USD (zu begleichen in US-Dollar-Banknoten!) in der Economy Class, also etwa den dreifachen Preis. Auf Safari erhöhte sich die Differenz beträchtlich. Im <a href="http://wittmann-tours.de/auf-safari-im-ruaha-nationalpark">Ruaha Nationalpark</a> lag der Faktor zwischen der Eintrittsgebühr für Tansanier und Ausländer beim <a href="http://ruahanationalpark.weebly.com/park-fees.html">10- bis 15-fachen</a>. Damit schlug ein Tag Safari pro Person mit mindestens 300 Dollar zu Buche und das waren noch nicht die teuren Angebote. Dass der Übernachtungspreis für ein Hotel auf Sansibar bei durchschnittlich 100 Euro pro Nacht lag, war keine Seltenheit.</p>
<h2>Warum so teuer?</h2>
<p>Damit kann nicht mehr von einem erschwinglichen Reiseland die Rede sein, allein schon deshalb, weil günstige Angebote oft schlicht nicht existieren. Das Preisniveau liegt im Tourismus oft im gleichen Rahmen oder über dem der westlichen Welt. Wir könnten ketzerisch spekulieren, dass viele Hotels oder Safarianbieter ausländischen Investoren gehören und damit internationale Renditen erwirtschaften wollen oder müssen. Unabhängig davon erlebten wir allerdings zuweilen stolze Preise und minimalen Service. Spätestens da hörte der Spaß für uns dann allerdings auf.</p>
<figure id="attachment_3656" aria-describedby="caption-attachment-3656" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3656 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-1024x683.jpg" alt="Das kann doch nicht Warzenschwein! ;) - Safaris bieten interessante Erlebnisse, in Tansania muss man allerdings oft mit exorbitanten Preisen rechnen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180902-160236-0779.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3656" class="wp-caption-text">Das kann doch nicht Warzenschwein! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Safaris bieten interessante Erlebnisse, in Tansania muss man allerdings oft mit exorbitanten Preisen rechnen.</figcaption></figure>
<p>Die Ursache für die hohen Preise der Safaris liegt auch in den gesalzenen Eintrittspreisen der Nationalparks selbst. Wenn man sich allerdings überlegt, dass Tansania viele große Parks aufweist und dass Wilderei ein Problem sein kann, dann hat der Schutz der Natur und der Tiere eben seinen Preis. Gerne möchten wir daran glauben, dass die Eintrittsgelder auch wirklich zu diesem Zwecke verwendet werden. Was uns etwas nachdenklich stimmte war, dass es für uns leider so aussah, als seien die Parks nicht für die Tansanier da, sondern eher für ausländische Besucher.</p>
<h2>Ein L für ein R vormachen</h2>
<p>Wenn wir eine Frühlingsrolle als &#8222;Flühlingslolle&#8220; bezeichnen, dann machen wir uns darüber lustig, dass Asiaten angeblich kein R aussprechen können. Das stimmt so auf keinen Fall, schließlich bedankt man sich in Japan mit &#8222;Arigato!&#8220; (nicht mit &#8222;Aligato&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Trotzdem ist es richtig, dass die Angehörigen einiger asiatischer Völker manchmal R und L vertauschen. In Japan bemerkten wir diesen Sachverhalt am eindrucksvollsten im <a href="http://wittmann-tours.de/sightseeing-in-der-mega-city-tokyo/">Samurai-Museum in Shinjuku</a>, wo uns bei der englischsprachigen Führung ein engagierter Mitarbeiter die Brustpanzer und Helme in &#8222;bruh&#8220;, einer beliebten Farbe bei den Kriegern, näherbringen wollte. Er meinte &#8222;blue&#8220;. Es dauerte ein bisschen, bis bei uns der Gloschen fiel ;).</p>
<figure id="attachment_3657" aria-describedby="caption-attachment-3657" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3657" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-1024x683.jpg" alt="Lilac Breasted Roller / Lilac Blested Lola" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180905-173559-1418.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3657" class="wp-caption-text">Lilac Breasted Roller / Lilac Blested Lola</figcaption></figure>
<p>In Tansania dachten wir erst, wir hätten einen Hörfehler, als unser Führer auf Chumbe vom &#8222;Leef&#8220; sprach, aber das &#8222;Reef&#8220; (also das Riff) meinte. Das Phänomen blieb kein Einzelfall. Auf Safari wiesen uns unsere Guides regelmäßig auf den Vogel &#8222;Lola&#8220; hin. Gemeint war der prächtige Lilac Breasted Roller (&#8222;Lilac Blested Lola&#8220;). &#8222;Look on the light of the load! In the liver there is a leino!&#8220; Alles klar? Natürlich stark übertrieben, aber R und L scheinen auch Swahili-Muttersprachler vor Herausforderungen zu stellen. Anfänglich waren wir überrascht und mussten uns erst etwas in die lokale Sprechweise einhören.</p>
<h2>Intrastruktur in Tansania</h2>
<p>Tansania entwickelt sich und die Infrastruktur war wesentlich besser, als wir erwartet hatten. Lasen wir in unserem <a href="https://www.amazon.de/Rough-Guide-Tanzania-Guides/dp/1409354865">Reiseführer</a> von 2015 (neue Auflage überfällig, aber trotzdem sehr empfehlenswert) von vielen schlechten Straßen, so hatte sich die Situation in den 3 Jahren zwischen Auflage und von uns erlebter Realität deutlich verändert. Die Fernstraßen, auf denen wir unterwegs waren, hatten keine Schlaglöcher. Sie waren frisch asphaltiert und wir kamen zügig voran.</p>
<figure id="attachment_3658" aria-describedby="caption-attachment-3658" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3658 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-1024x683.jpg" alt="Die Straßen in Tansania waren deutlich besser, als dieses Prachtexemplar von LKW vermuten ließe." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180904-094040-8644.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3658" class="wp-caption-text">Die Straßen in Tansania waren deutlich besser, als dieses Prachtexemplar von LKW vermuten ließe.</figcaption></figure>
<p>Einen wesentlichen Beitrag dazu hat vermutlich der seit 2015 amtierende Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Magufuli">John Magufuli</a> geleistet. Nicht nur kämpft er gegen Korruption und unnötige Staatsausgaben, sondern er brachte auch viele Infrastrukturprogramme auf dem Weg. Dies hat ihm den Spitznamen &#8222;Bulldozer&#8220; eingebracht. Die meisten dieser Projekte werden von chinesischen Partnerfirmen umgesetzt, was unter der Bevölkerung allerdings nicht uneingeschränkt positiv gesehen wird.</p>
<figure id="attachment_3659" aria-describedby="caption-attachment-3659" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3659" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-1024x683.jpg" alt="Schon vor vielen Jahrhunderten gab es Verbindungen nach China und Indien." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-110237-8457.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3659" class="wp-caption-text">Schon vor vielen Jahrhunderten gab es Verbindungen nach China und Indien.</figcaption></figure>
<p>Spannungsfelder ergeben sich unter anderem daraus, dass chinesische Firmen ihre eigenen Arbeitskräfte mitbringen und somit in Tansania keine Jobs für Einheimische schaffen. Angeblich auch ein Thema, das unter John Magufuli besser geworden sei. Neben den Chinesen sind auch die zahlreichen Inder, die im Land leben, nicht sehr beliebt. Sie blieben unter sich, seien knallkarte Geschäftsleute und kommandierten die tansanischen Angestellten gerne herum, wie uns erzählt wurde. Sicher sind die Meinungen, die wir hörten, subjektiv eingefärbt, aber vermutlich ist etwas daran, dass eine Art moderne Kolonialisierung stattfindet. Der Theorie nach ist es das Ziel, die Märkte in Afrika vorzubereiten und die Nachfrage zu schaffen, damit dort mehr und mehr in Asien hergestellte Produkte verkauft werden können.</p>
<h2>Arusha-Cut</h2>
<p>In vielen Ländern rund um den Globus war ein Besuch beim Friseur immer wieder aufregend. In Tansania (Arusha) galt dies umso mehr als anderswo auf der Welt, da die Tansanier einfach andere Haare haben als wir Mitteleuropäer. Ray arbeitete sehr ordentlich, rasierte in mehreren Durchgängen und mit verschiedenen Aufsätzen meine Haare. Die Schere nutzte er nur, um abstehende Haare schwungvoll abzuschneiden. Das Konzept der Ausdünnschere (bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friseurschere#Effilierschere">Effilierschere</a>) kannte er nicht. Wo in Asien oder Lateinamerika das Zeigen eines Fotos des betreffenden Gegenstandes das Instrument häufig zutage förderte, musste Ray passen. Vermutlich hatte er dafür normalerweise keine Verwendung. So geriet der Schnitt sommerlich luftig, aber trotzdem dicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3660" aria-describedby="caption-attachment-3660" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3660" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-1024x683.jpg" alt="Selfie mit Friseur. Der Haarschnitt war kurz und praktisch ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180912-120827-9110.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3660" class="wp-caption-text">Selfie mit Friseur. Der Haarschnitt war kurz und praktisch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Auf dem Landweg nach Kenia</h2>
<p>Vermutlich wurde unsere Auswahl an Zielen (Sansibar, Safari und ein bisschen mehr) Tansania als Land nicht ganz gerecht. Gerne hätten wir noch weitere Orte entdeckt, aber selbst auf einer Weltreise mit scheinbar unendlich viel Zeit muss man Prioritäten setzen ;). So verließen wir das frühere <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Ostafrika">Deutsch-Ostafrika</a> nordwärts Richtung Kenia.</p>
<figure id="attachment_3661" aria-describedby="caption-attachment-3661" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3661 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-1024x683.jpg" alt="Ein Zeugnis der deutschen Kolonialzeit in Tanganjika" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-122353-8481.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3661" class="wp-caption-text">Ein Zeugnis der deutschen Kolonialzeit in Tanganjika</figcaption></figure>
<p>Tansania (genauer gesagt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tanganjika">Tanganjika</a>) war die einzige ehemalige deutsche Kolonie auf unserer Reise. Die wenigen Male, die wir mit der Geschichte in Berührung kamen, waren interessant, aber trotzdem ungewohnt und kurios zugleich. Höflicherweise erzählten uns die Tansanier häufig, dass sie die deutschen Kolonialisten (wir ergänzen: aus heutiger Sicht) positiv sähen, zumindest positiver als die Engländer. Die Deutschen hätten einiges aufgebaut und zurückgelassen. Die Gebäude stünden noch heute und selbst die Eisenbahnstrecken existierten noch &#8211; vielleicht fahren wir ja beim nächsten Mal auf einer davon!</p>
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		<title>Zurück in Deutschland &#8211; Home Sweet Home</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 05:48:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind zurück in Deutschland. Aktuell versuchen wir, unsere Wohnung und unseren Alltag wieder in Betriebsmodus zu bringen. Jede Menge Post durchsehen, Internet- und Telefonanschluss organisieren, Auto wieder zulassen usw. Insgesamt scheint sich zu Hause relativ wenig verändert zu haben, während wir unterwegs waren. Angela Merkel ist noch Bundeskanzlerin, der BER ist weiterhin fast fertig &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind zurück in Deutschland. Aktuell versuchen wir, unsere Wohnung und unseren Alltag wieder in Betriebsmodus zu bringen. Jede Menge Post durchsehen, Internet- und Telefonanschluss organisieren, Auto wieder zulassen usw. Insgesamt scheint sich zu Hause relativ wenig verändert zu haben, während wir unterwegs waren. Angela Merkel ist noch Bundeskanzlerin, der BER ist weiterhin <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/flughafen-ber-berlin-termin-herbst-2020-soll-bleiben-15860516.html">fast fertig</a> und unsere Wohnung war noch so, wie wir sie verlassen haben. Ohne einem zukünftigen Artikel &#8222;Wie war die Welt?&#8220; vorzugreifen, hier ein kleines Fazit.</p>
<figure id="attachment_2734" aria-describedby="caption-attachment-2734" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-201920-4982.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2734" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-201920-4982-1024x683.jpg" alt="Zurück in Deutschland am Frankfurter Flughafen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-201920-4982-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-201920-4982-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-201920-4982-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-201920-4982.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2734" class="wp-caption-text">Zurück in Deutschland am Frankfurter Flughafen</figcaption></figure>
<p><span id="more-2613"></span></p>
<h2>Wie war die Weltreise?</h2>
<p>Sehr interessant <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; und zu kurz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; wir haben nur 19 von 193 Ländern dieser Welt bereist. Und selbst wenn man die Staaten dieser Erde abzieht, die aufgrund von militärischen Konflikten aktuell keine Reiseziele sind, bleiben noch genug weiße Flecken auf der Landkarte und einige freie Seiten in unseren Pässen. Aber im Ernst, wir haben die Zeit sehr genossen und fühlen uns sehr privilegiert, dass wir diese lange Reise unternehmen konnten. 4 Kontinente, 19 Länder in 14 Monaten, mit dem Flugzeug, im Ballon, mit der Bahn, im Bus, mit dem Boot, mit dem Mietwagen, in der Pferdekutsche, im Zebukarren, im Tuktuk, zu Pferd, auf dem Fahrrad, zu Fuß, einmal um die Welt. Fast wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reise_um_die_Erde_in_80_Tagen">Phileas Fogg</a> im Roman von Jules Verne, aber etwas länger als in 80 Tagen und ohne Elefanten als Reittier, Elefanten habe wir <a href="http://wittmann-tours.de/kuscheln-mit-elefanten-im-phnom-tamao/">nur gefüttert</a> ;).</p>
<figure id="attachment_2736" aria-describedby="caption-attachment-2736" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Wittmann-Tours-2018-12-05.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2736 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Wittmann-Tours-2018-12-05-1024x605.jpg" alt="Unsere Reiseroute. Unterwegs ergaben sich nur zwei Änderungen: Wir reisten für eine Reitsafari nach Kenia, außerdem besuchten wir Jordanien statt des Irans." width="525" height="310" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Wittmann-Tours-2018-12-05-1024x605.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Wittmann-Tours-2018-12-05-300x177.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Wittmann-Tours-2018-12-05-768x454.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Wittmann-Tours-2018-12-05.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2736" class="wp-caption-text">Unsere Reiseroute. Unterwegs ergaben sich nur zwei Änderungen: Wir reisten für eine Reitsafari nach Kenia, außerdem besuchten wir Jordanien statt des Irans.</figcaption></figure>
<p>Die Elefanten waren nur einer der vielfältigen Höhepunkte. Seien es die Tempel von <a href="http://wittmann-tours.de/die-tempel-von-angkor/">Angkor Wat</a>, das <a href="http://wittmann-tours.de/die-wale-von-guerrero-negro/">Whale Watching</a> in Mexiko, die <a href="http://wittmann-tours.de/galapagos-die-verwunschenen-inseln/">Galapagos-Inseln</a>, die <a href="http://wittmann-tours.de/la-paz-fiesta-del-gran-poder-und-mehr/">Fiesta del Gran Poder</a> in La Paz, die <a href="https://www.duden.de/suchen/dudenonline/ber%C3%BCckend">berückende</a> Schönheit der Landschaft im Amazonasgebiet oder, oder, oder. Die vollständige Liste wäre sehr lang. Diese Welt ist sehr, sehr sehenswert und wir werden uns ein Leben lang immer wieder gerne an den Reiz unterschiedlichster Landschaftsformen, die verschiedenen Kulturen und die Begegnungen mit den Menschen erinnern :).</p>
<h2>Reisen ist kein Urlaub</h2>
<p>Das Reisen war dabei meistens sehr abwechslungsreich und spannend, aber manchmal auch etwas anstrengend. Reisen ist eben nicht gleichbedeutend mit Urlaub. Nicht nur haben wir oft bis spät in die Nacht hinein im Reiseführer gelesen und Hotels oder Transportmittel gebucht. Ein wesentlicher Punkt war auch, dass wir uns nur selten auf Erfahrungswerte verlassen konnten.</p>
<p>In Deutschland, in unserem gewohnten Umfeld, segeln wir einfach durch den Alltag, ohne groß darüber nachzudenken. Das merken wir gerade jetzt, kurz nach der Rückkehr, extrem! Auf Reisen ist hingegen alles neu, überall, und selbst die vermeintlich einfachen Dinge sind beim ersten Mal kompliziert. Die Lernkurve ist zwar steil, aber trotzdem fingen wir oft bei Null an. Jedes Land hat neues Geld und einen eigenen Umrechnungskurs. Was sind angemessene Preise? Auf welche Art kommuniziert man am besten mit den Menschen vor Ort? Häufig begegneten wir uns unbekannten Sprachen und teilweise auch anderen Schriften. Wie funktioniert das Metronetz? Was steht da alles auf der Speisekarte? Wo fahren die Busse ab? Hatten wir einmal den Bogen raus, brachen wir meistens wieder auf.</p>
<figure id="attachment_2614" aria-describedby="caption-attachment-2614" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171012-182749-9808.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2614" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171012-182749-9808-1024x683.jpg" alt="Eine japanische Waschmaschine. Auch hier gilt: Gewusst wie! Dann ist alles ganz einfach." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171012-182749-9808-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171012-182749-9808-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171012-182749-9808-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171012-182749-9808.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2614" class="wp-caption-text">Eine japanische Waschmaschine. Auch hier gilt: Gewusst wie! Dann ist alles ganz einfach.</figcaption></figure>
<p>Das Fehlen von Routine war natürlich auch bereichernd, da wir immer mit offenen Augen durch die Welt laufen mussten. Und so waren es nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, sondern auch der Reisealltag, der uns sehr gefallen hat. Auf diese Weise bekamen wir eine Idee davon, wie die einzelnen Länder ticken. Immer wieder spannend war zum Beispiel der Besuch beim Friseur. Die besten Haarschnitte gab es in Neuseeland (für Mona) und in Japan (für mich), andere waren nicht immer 100% überzeugend <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2615" aria-describedby="caption-attachment-2615" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180912-120827-9110.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2615" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180912-120827-9110-1024x683.jpg" alt="Selfie mit Friseur in Tansania. Der Haarschnitt war kurz und praktisch ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180912-120827-9110-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180912-120827-9110-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180912-120827-9110-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20180912-120827-9110.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2615" class="wp-caption-text">Selfie mit Friseur in Tansania. Der Haarschnitt war kurz und praktisch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Norden, Süden, Osten, Westen, zu Hause ist&#8217;s am besten?</h2>
<p>Einerseits könnten wir problemlos weiterreisen, andererseits ist vielleicht jetzt auch eine Pause ganz gut, die Weihnachtszeit ist schließlich etwas ganz Besonderes. Nebenbei, Deutschland ist in der Top Ten als Reiseland des kommenden Jahres vom Lonely Planet-Reisebuchverlag <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/lonely-planet-best-in-travel-2019-deutschland-gehoert-zu-den-top-ten-laendern-a-1234589.html">für 2019 empfohlen</a> worden! Außerdem ist unsere Ausrüstung nach 14 Monaten ziemlich am Ende. Die Technik hat erstaunlich gut gehalten, aber unsere Sohlen sind abgelaufen und unsere Kleidungsstücke mürbe. Einiges konnten (und mussten) wir unterwegs ersetzen, anderes war in vielen Ländern unmöglich zu beschaffen. Dafür war es dann aber meistens möglich, Kleidung oder Schuhe schnell und für wenig Geld reparieren zu lassen.</p>
<figure id="attachment_2616" aria-describedby="caption-attachment-2616" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20181031-072602-2791.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2616" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20181031-072602-2791-1024x683.jpg" alt="Erta Ale in Äthiopien war die Sohle meiner Wanderschuhe am Ende..." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20181031-072602-2791-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20181031-072602-2791-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20181031-072602-2791-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20181031-072602-2791.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2616" class="wp-caption-text">Nach der Besteigung des Erta Ale in Äthiopien war die Sohle meiner Wanderschuhe am Ende…</figcaption></figure>
<p>Zu Hause ist es am schönsten? Ja und nein! Es gab natürlich manches, was wir unterwegs vermisst haben: Allen voran unsere Familie und Freunde, aber auch ganz Profanes wie eine verlässliche Infrastruktur. Zurück in Deutschland fiel uns sofort auf, wie gut hier doch alles funktioniert. Züge fahren relativ pünktlich, auf dem Amt muss man niemanden bestechen, die Straßen sind keine Aneinanderreihung von Schlaglöchern. Ab und zu &#8211; je nach Unterkunft &#8211; wünschten wir uns gelegentlich das eigene Bett herbei, eine Dusche mit ausreichend warmem Wasser oder eine funktionierende Heizung(!). An Nahrungsmitteln waren wir am Ende ausgehungert nach g´scheitem Brot (wie es sich für echte Deutsche gehört), abwechslungsreichem Käse, Schokolade, Nutella….</p>
<figure id="attachment_2735" aria-describedby="caption-attachment-2735" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-205428-4992.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2735 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-205428-4992-1024x683.jpg" alt="Fällt Euch etwas auf? Nix? Genau! Top Infrastruktur, alles so, wie es sein soll!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-205428-4992-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-205428-4992-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-205428-4992-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20181204-205428-4992.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2735" class="wp-caption-text">Fällt Euch etwas auf? Nix? Genau! Top Infrastruktur, alles so, wie es sein soll!</figcaption></figure>
<h2>In Deutschland geht es uns gut</h2>
<p>Wir leben in Deutschland in <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kriminalstatistik-zahl-der-straftaten-2017-deutlich-gesunken-a-1206707.html">paradiesischer Sicherheit</a>. Im internationalen Vergleich sind die deutschen Politiker (von wenigen Ausnahmen abgesehen) integer und schwer in Ordnung, auch wenn manche Stimmen uns etwas anders suggerieren wollen. Für alle diejenigen, die daran Zweifel hegen, können wir gerne ein paar Reisetipps geben, wo man korrupte Regierungen, Kriminalität auf der Straße, mangelhafte Infrastruktur und bittere Armut jeden Tag erleben kann. Jeder genießt in Deutschland die Freiheit, laut seine Meinung äußern zu dürfen und wir sind vor Unrecht, Verbrechen und staatlicher Willkür geschützt. Es geht uns schon sehr gut!</p>
<p>Was ist es nun, was wir im Vergleich zu unserem Reisealltag in Deutschland vermissen (werden)? Vom elektrisierenden Abenteuer der Entdeckung neuer Orte und Kulturen mal abgesehen, ist es das abwechslungsreiche Treiben außerhalb der Gebäude auf der Straße, das meist mit angenehm warmem Wetter und Sonnenschein einherging. Auch konnten wir viel Zeit im Freien und in der Natur verbringen. Die Selbstverständlichkeit von saftig-süßen tropischen Früchten und aromatischem frischen Gemüse in unseren Reiseländern kommt uns im deutschen Winter wie ein großer Luxus vor.</p>
<h2>Wittmann Tours reist virtuell weiter</h2>
<p>Auch wenn wir jetzt wieder zurück im kalten Deutschland sind, gibt es noch viel von unserer Reise zu berichten. Im Laufe der Zeit sind wir mit dem Blog ganz schön ins Hintertreffen geraten. Es gab unterwegs einfach zu viel zu sehen und zu viel zu schreiben. Fast 100 Artikel in 430 Tagen sind immerhin schon zusammengekommen. Wir sind selbst überrascht, wie viele Blogposts wir veröffentlicht haben ;).</p>
<figure id="attachment_2617" aria-describedby="caption-attachment-2617" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171009-222904-9663.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2617" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171009-222904-9663-1024x683.jpg" alt="Christian schreibt für Wittmann-Tours" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171009-222904-9663-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171009-222904-9663-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171009-222904-9663-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/CW-20171009-222904-9663.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2617" class="wp-caption-text">Christian (stilecht im Yukata) schreibt für Wittmann Tours in einem japanischen Ryokan</figcaption></figure>
<p>Von Bolivien aus, über das wir in den aktuellen Artikeln berichten, reisten wir weiter nach Brasilien, dann nach Madagaskar, Tansania, Kenia, Jordanien, Äthiopien und von Indien aus wieder zurück nach Deutschland. 7 Länder liegen also virtuell noch vor uns und wir sind fest entschlossen, unsere Reiseberichte zu komplettieren. Als Teaser hier ein Video mit einigen Höhepunkten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/hviVBDuTg9Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Hoffentlich sehen wir den einen oder anderen von Euch bald wieder! Auf jeden Fall wünschen wir Euch allen eine fröhliche und angenehme Weihnachtszeit!</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Ecuador</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2018 00:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[erste Eindrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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		<category><![CDATA[Plaza Grande]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Organisation der Anreise von Belize nach Ecuador gestaltete sich etwas schwierig. Natürlich gab es keinen Direktflug von Belize City nach Ecuador (weder nach Guayaquil noch nach Quito). Einen Flug mit weniger als einer Stunde Umsteigezeit über San Salvador haben wir uns nicht zu buchen getraut (wegen des ungewissen Gepäcktranfers). Damit führte der &#8222;direkte&#8220; Weg &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Organisation der Anreise von Belize nach Ecuador gestaltete sich etwas schwierig. Natürlich gab es keinen Direktflug von Belize City nach Ecuador (weder nach Guayaquil noch nach Quito). Einen Flug mit weniger als einer Stunde Umsteigezeit über San Salvador haben wir uns nicht zu buchen getraut (wegen des ungewissen Gepäcktranfers). Damit führte der &#8222;<a href="https://www.google.de/maps/dir/Cdad.+de+Belice,+Belice/Houston,+Texas,+EE.+UU./Quito,+Ecuador">direkte</a>&#8220; Weg über die USA. Houston wurde der Umsteige-Flughafen unserer Wahl. Welch ein Zufall! Clemens und Thomas hatten unabhängig auch einen Flug nach Houston gebucht! So trafen wir uns am Gepäckband für ungefähr eine halbe Stunde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2135" aria-describedby="caption-attachment-2135" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2135" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-1024x683.jpg" alt="Welch ein Zufall! Clemens und Thomas trafen wir am Flughafen in Houston" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2135" class="wp-caption-text">Welch ein Zufall! Clemens und Thomas trafen wir am Flughafen in Houston.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2136"></span></p>
<h2>In Ecuador angekommen</h2>
<p>Nachdem wir einen vollen Tag im Flieger verbracht hatten, kamen wir kurz vor Mitternacht am neu gebauten, hochmodernen, aber nicht allzu großen Flughafen in Quito an. Früher gab es einen zentralen Flughafen mitten in der Stadt. Früher bedeutet vor 13 Jahren, als ich (Christian) 2005 schon einmal in Ecuador war. Es könnte also auch an anderer Stelle in den Ecuador-Artikeln vorkommen, dass sich ein Vergleich mit der Situation von vor 13 Jahren einschleicht, da sich in Ecuador viel verändert hat.</p>
<figure id="attachment_2137" aria-describedby="caption-attachment-2137" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2137 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-1024x683.jpg" alt="Ecuador hat wirklich moderne Straßen. Im Hintergrund schaut der Cotopaxi aus den Wolken." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2137" class="wp-caption-text">Ecuador hat nagelneue, moderne Straßen. Im Hintergrund lugt der Cotopaxi aus den Wolken hervor.</figcaption></figure>
<p>Nicht nur der Flughafen war funkelnagelneu, auch die Straßen vom Flughafen in die Innenstadt waren 2- oder 3-spurig und in perfektem Zustand. Im modernen Taxi gab es Sicherheitsgurte auf der Rücksitzbank und fixe Preise für die Fahrt in die Altstadt. Dort, im historischen Zentrum, hatte sich Quito glücklicherweise weniger verändert. Ein Projekt findet aber aktuell im Untergrund statt: eine U-Bahn ist im Bau. Die Altstadt ist weiterhin ein koloniales Juwel Lateinamerikas mit wunderschönen, gut erhaltenen alten Häusern und einheitlichem Stadtbild. Die Innenstadt besichtigten wir zunächst nur für einen Tag (dieser war als Puffertag geplant), bevor es auf die Galapagos-Inseln ging (dazu natürlich im nächsten Beitrag mehr).</p>
<figure id="attachment_2138" aria-describedby="caption-attachment-2138" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2138 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-1024x576.jpg" alt="Altstadtpanorama von Quito, links der Kirchturm von Santo Domingo und rechts der Panecillo (der Brötchen-Hügel)" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2138" class="wp-caption-text">Altstadtpanorama von Quito, links der Kirchturm von Santo Domingo und rechts der Panecillo (der Brötchen-Hügel) mit der Statue der Jungfrau Maria</figcaption></figure>
<p>Quito und die gute Höhenluft der Anden begrüßten uns aber auch noch auf andere Art und Weise. So kalt wie in Quito war es schon lange auf unserer Reise nicht mehr gewesen. Da war die dicke Bettdecke im landestypisch ungeheizten Hotelzimmer sehr willkommen. Am nächsten morgen &#8222;explodierte&#8220; unsere Sonnencreme aufgrund des niedrigeren Luftdrucks &#8211; Quito liegt auf ca. 2800m &#8211; und spendete auf einen Schlag viel zu viel Creme. T-Shirt und kurze Hosen sind in Quito eher unzweckmäßig <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Demonstrationen und Wachwechsel auf der Plaza Grande</h2>
<p>Unser erstes Ziel des Stadtrundgangs war die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Plaza_de_la_Independencia">Plaza Grande</a> (offiziell Plaza de la Independencia), wo jeden Montag um 11 Uhr vor dem Präsidentenpalast der zeremonielle Wachwechsel stattfindet. Wir erwarteten nur ein paar marschierende Soldaten. Stattdessen fanden wir einen prall gefüllten Platz vor, auf dem die Vorbereitungen liefen und eine Demonstration stattfand. Was wir sahen, war angeblich nur eine Auftaktveranstaltung für eine Großdemonstration am folgenden Tag. Die pensionierten Lehrer forderten höhere Renten, wie uns eine der demonstrierenden Lehrerinnen erklärte. Ecuador hätte viel in Infrastruktur (wie Flughafen und Straßen) oder Bildung investiert, was prinzipiell auch gut sei. Insgesamt habe Ecuador aber trotz aller Einnahmen aus den Erdölexporten noch viele Schulden angehäuft und die Lehrer (vor allem die Rentner) vollkommen vergessen. Die Rentnerin berichtete, sie habe zu Pferd in die Schule reiten müssen. Mona erschien dies zwar gleich sehr erstrebenswert, die Lehrerin empfand ihr Transportmittel allerdings als rückständig.</p>
<figure id="attachment_2139" aria-describedby="caption-attachment-2139" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2139" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-1024x683.jpg" alt="Die ecuatorianischen Rentner demonstrieren vor der Kathedrale von Quito" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2139" class="wp-caption-text">Die ecuadorianischen Rentner demonstrieren vor der Kathedrale von Quito.</figcaption></figure>
<p>Kurz vor 11 Uhr sorgte die Polizei dafür, dass die Menschen die Straße vor dem Präsidentenpalast verließen und sich hinter die Absperrungen begaben, was alles sehr friedlich ablief. Und dann begann die Zeremonie: Die Wachen marschierten mit vollständiger Blasmusikkapelle und in prachtvollen Galauniformen ein. Außerdem waren ein paar berittene Soldaten dabei, die nicht nur vor den Palast, sondern auch (durch abgesperrte Korridore hindurch) mitten auf den Platz ritten.</p>
<figure id="attachment_2140" aria-describedby="caption-attachment-2140" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2140 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-1024x683.jpg" alt="Wachwechsel auf dem Plaza Grande mit prunkvollen Uniformen, Pferden und Blasmusik" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2140" class="wp-caption-text">Wachwechsel auf dem Plaza Grande mit prunkvollen Uniformen, Pferden und Blasmusik</figcaption></figure>
<h2>Parade und noch eine Demonstration</h2>
<p>Nach dem Einritt gab es kurze Ansprachen, Flaggen wurden gehisst und die Wachen marschierten zackig, alles zu schneidiger Blasmusik. Insgesamt dauerte das ganze Schauspiel eine gute Stunde und war deutlich unterhaltsamer als wir erwartet hatten.</p>
<figure id="attachment_2141" aria-describedby="caption-attachment-2141" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2141" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-1024x683.jpg" alt="Die Wachen marschieren mit den ecuatorianischen Farben" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2141" class="wp-caption-text">Die Wachen marschieren mit ecuadorianischen Flaggen.</figcaption></figure>
<p>Nach der Parade wurde eine weitere Demonstration abgehalten. Die Demonstranten (andere, nicht die Lehrer) forderten den Rücktritt der Sportministerin, aber wir konnten keinen echten Grund dafür auf den Transparenten lesen. Die Quiteños, die wir fragten, konnten uns auch keine hilfreiche Antwort geben. In den Nachrichten lasen wir von einem Plan, Sportförderung in Millionenhöhe (Landeswährung ist der US-Dollar) zu betreiben, um bei der Olympiade in Tokio 2020 mehr Medaillen erringen zu können. Vielleicht ging es darum, dass einige Menschen der Meinung waren, dass das Geld an anderen Stellen dringend benötigt werde.</p>
<h2>Nos faltan tres &#8211; Wir vermissen 3</h2>
<p>Auf der Plaza Grande fielen uns außerdem Plakate mit der Aufschrift &#8222;Nos faltan tres&#8220; (&#8222;Wir vermissen 3&#8220;) und den Fotos von 3 Männern auf. Wie wir später erfuhren, handelte es sich bei den dreien um ecuadorianische Journalisten (genauer einen Journalisten, seinen Fotografen und einen Fahrer), die im Grenzgebiet von Ecuador und Kolumbien <a href="https://amerika21.de/2018/03/198149/ecuador-entfuehrte-journalisten">gekidnappt worden waren</a>. Sie waren damit zu Geiseln im Konflikt zwischen der ecuadorianischen Regierung und einem kolumbianischen Drogenboss (&#8222;Guacho&#8220;) geworden. Kolumbien ist weiterhin im Drogengeschäft aktiv und die neue Regierung von Ecuador toleriert den Drogenhandel im Gegensatz zu früher nicht mehr.</p>
<figure id="attachment_2142" aria-describedby="caption-attachment-2142" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2142" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-1024x683.jpg" alt="Gekidnappte Journalisten #nosfaltan3" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2142" class="wp-caption-text">Gekidnappte Journalisten <a href="https://twitter.com/hashtag/NosFaltan3?src=hash">#nosfaltan3</a></figcaption></figure>
<p>Leider hörten wir später (als wir nach 2 Wochen wieder in Quito waren), dass die 3 von Guachos Männern <a href="http://www.dw.com/en/ecuadors-president-confirms-2-abducted-journalists-killed-in-border-region/a-43384191">ermordet worden waren</a>. Ecuador hat auch die Hilfe der USA angefordert und mit den USA ein <a href="https://www.telesurtv.net/english/news/Ecuador-Signs-Security-Deal-with-US-Military-Presence-Expected-20180426-0006.html">Abkommen unterzeichnet</a>, um im Kampf gegen den Drogenhandel härter durchgreifen zu können. (Interessanterweise hatte Ecuador die US-Armee erst 2014 zum Abzug aus Ecuador bewegt). Wie erfolgreich die Maßnahmen sein werden, bleibt abzuwarten.</p>
<h2>Die koloniale Altstadt</h2>
<p>Nachdem wir deutlich mehr Zeit auf der Plaza Grande verbracht hatten als gedacht, besuchten wir anschließend einige sehenswerte Kirchen der Stadt, jede mit ihren Besonderheiten. In der Kathedrale von Quito befand sich zum Beispiel der Sarg von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Jos%C3%A9_de_Sucre">Mariscal Sucre</a>. Neben <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sim%C3%B3n_Bol%C3%ADvar">Simón Bolívar</a> war er vielleicht der wichtigsten Kämpfer für die Unabhängigkeit Südamerikas von der spanischen Kolonialmacht. (Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht realisierten war, wie häufig wir seinen Namen in den nächsten Wochen auch in Peru und Bolivien noch hören sollten.) Außerdem beherbergte die Kathedrale ein Gemälde, das eine interessante andine Version des <a href="https://goo.gl/images/GeYuFk">letzten Abendmahls</a> darstellt. Vor Jesus Christus steht ein Teller mit gegrilltem Meerschweinchen (eine Delikatesse der Anden) auf dem Tisch. (Fotografieren war in der Kirche nicht erlaubt, aber <a href="https://goo.gl/images/GeYuFk">auf dieser Seite</a> findet ihr ein Bild.)</p>
<figure id="attachment_2144" aria-describedby="caption-attachment-2144" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2144" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR.jpg" alt="Innenraum der Kirche Compañía de Jesús, Foto von Diego Delso, delso.photo, License CC-BY-SA" width="640" height="385" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR.jpg 640w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2144" class="wp-caption-text">Innenraum der Kirche Compañía de Jesús in der Altstadt von Quito, Foto von Diego Delso, <a href="http://delso.photo/">delso.photo</a>, Lizenz <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode">CC-BY-SA</a></figcaption></figure>
<p>Die angeblich schönste Kirche ganz Ecuadors soll die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Compa%C3%B1%C3%ADa_de_Jes%C3%BAs,_Quito">Iglesia de la Compañía de Jesús</a>, die Kirche des Jesuitenordens sein. Die Fassade wirkte eher nüchtern, dieser Eindruck änderte sich jedoch drastisch, sobald wir das Gotteshaus betraten. Das Innere ist über und über auf das barockste verziert und durch die verschwenderische Verwendung von Blattgold fühlte man sich wie in einem Schmuckkästchen.</p>
<p>Auf den Straßen von Quito sahen wir auch an den Gesichtszügen und der Kleidung der Leute, dass wir in den Anden angekommen waren. Erstaunlich viele Menschen trugen traditionelle Kleidung. Waren, Einkäufe oder Kinder wurden in Tragetüchern transportiert und als Kopfbedeckung sahen wir die typischen Hüte.</p>
<figure id="attachment_2210" aria-describedby="caption-attachment-2210" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2210" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-1024x683.jpg" alt="Nächtlicher Blick über die koloniale Altstadt von Quito. Im Vordergrund ist die Kathedrale, im Hintergund der Panecillo." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2210" class="wp-caption-text">Nächtlicher Blick über die koloniale Altstadt von Quito. Im Vordergrund ist die Kathedrale, im Hintergund der Panecillo.</figcaption></figure>
<p>Quito hatte uns einen spektakulären Empfang bereitet. In gut zwei Wochen würden wir zurückkommen, vorher besuchten wir jedoch die Galapagos-Inseln, den Nebelwald bei Mindo und Otavalo.</p>
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		<title>Wie war Belize?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 00:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[BTL]]></category>
		<category><![CDATA[Fazit]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir Belize in unsere Länderauswahl aufgenommen, um eine Art Reisepause einzulegen, am Strand auszuspannen, Schnorcheln zu gehen und Zeit zum Planen zu gewinnen. Beim Studium des Reiseführers erfuhren wir jedoch, dass es in Belize viel zu sehen gibt, nämlich den Dschungel und die diversen Kulturen. In Belize befinden sich auch einige sehenswerte ehemalige &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-belize/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Belize?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir Belize in unsere Länderauswahl aufgenommen, um eine Art Reisepause einzulegen, am Strand auszuspannen, Schnorcheln zu gehen und Zeit zum Planen zu gewinnen. Beim Studium des Reiseführers erfuhren wir jedoch, dass es in Belize viel zu sehen gibt, nämlich den Dschungel und die diversen Kulturen. In Belize befinden sich auch einige sehenswerte ehemalige Städte der Maya. Aus geplanten zwei Wochen wurden drei und wir wären &#8211; wie so oft &#8211; gerne noch länger geblieben.</p>
<figure id="attachment_2147" aria-describedby="caption-attachment-2147" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2147" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-1024x683.jpg" alt="Belize-Selfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2147" class="wp-caption-text">Belize-Selfie</figcaption></figure>
<p><span id="more-2155"></span></p>
<h2>Ein sehr interessantes und schönes Fleckchen Erde</h2>
<p>Wie wir schon in den <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-belize">ersten Eindrücken</a> geschildert hatten, ist Belize sehr vielfältig. Diese Impression hat sich in der Tat bestätigt. In Belize gibt es große geschützte Gebiete Regenwaldes mit vielen wilden Tieren, eine spektakuläre Unterwasserwelt und das Land ist kulturell sehr divers. Aufgrund von Englisch als Amtssprache und der offenen Mentalität der Menschen war es sehr einfach, mit den Leuten in Kontakt zu kommen und mehr über das Land zu erfahren. Es gab viel zu entdecken!</p>
<figure id="attachment_2148" aria-describedby="caption-attachment-2148" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2148" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-1024x683.jpg" alt="Baselisc Lizard, weiblich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2148" class="wp-caption-text">Weiblicher Basilisk</figcaption></figure>
<p>Trotz scheinbar gut funktionierendem Multikulti und großer gegenseitiger Toleranz ist Belize auch ein in sich widersprüchliches Land. Die Unterschiede zwischen arm und reich sind gewaltig, mancherorts fühlte es sich wie ein Spielplatz für (zum Großteil US-amerikanische) Touristen an und viele Einheimische beschwerten sich über die Politik und die Korruption. Diese Seite von Belize offenbart sich aber erst, wenn die Reizüberflutung etwas abnimmt.</p>
<h2>Dubiose Geschäfte</h2>
<p>Nehmen wir die Infrastruktur als Beispiel. Diese fanden wir insgesamt vergleichsweise gut (und trotzdem wird es ein &#8222;aber&#8220; geben). Die Landstraßen waren alle geteert und nahezu frei von Schlaglöchern. Das mobile Internet zeichnete sich in der Regel durch Schnelligkeit und Zuverlässigkeit aus. Einzig der Kauf einer Prepaid-SIM-Karte war vergleichsweise teuer. Im Vergleich zu Mexiko schlug dies mit mehr als dem doppelten Betrag zu Buche. Kein Wunder allerdings bei einem Monopolanbieter&#8230; Auch sonst war das Preisniveau in Belize erstaunlich hoch.</p>
<figure id="attachment_2149" aria-describedby="caption-attachment-2149" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2149" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-1024x683.jpg" alt="Verkehr in Belize: Geteerte Landstraßen und Schulbusse als Überlandbusse" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2149" class="wp-caption-text">Verkehr in Belize: Geteerte Landstraßen und ausrangierte Schulbusse als Überlandbusse</figcaption></figure>
<p>Und jetzt zum &#8222;aber&#8220;. Einige Menschen schimpften über Korruption und wir hörten, dass vieles im Land früher besser funktioniert habe. Als Beispiel wurde die Organisation des Überlandverkehrs mit Bussen genannt. Früher habe Belize gute und zuverlässige Linien mit einem festen Fahrplan gehabt. Man hätte Sitzplatzreservierungen vornehmen können und die Leute seien zufrieden gewesen mit dem Service. Dann habe wohl ein Großinvestor einen Kredit vom Staat bekommen, um alle Buslinien aufzukaufen und ein Großunternehmen zu schaffen. Leider sei das Unternehmen nach kurzer Zeit bankrott gewesen und damit habe sich die heutige Situation entwickelt. Als quasi-sozialistische Lösung dieses Dilemmas sei die Konkursmasse den Busfahrern übertragen worden. Heute sind Buslinien nicht aufeinander abgestimmt, es existiert kein zentraler Fahrplan, Sitzplatzreservierungen gibt es nicht mehr und alles funktioniert eher flexibel und spontan.</p>
<h2>Subjektive Wahrheiten</h2>
<p>Was man hört, ist manchmal eine subjektive Auffassung der Wahrheit, aber die heutige Situation des öffentlichen Transportwesens können wir bestätigen. Es war unmöglich, im Voraus Informationen über den Busfahrplan in Belize zu bekommen. Es gibt keine offiziellen Internetseiten oder zentralen Anlaufstellen. Wenn die Einheimischen eine Überlandfahrt planen, versuchen sie, den Bus in aller Herrgottsfrühe zu nehmen (man weiß ja nie). Irgendwie funktioniert es. Wie es dazu gekommen ist, ließ sich im Internet nicht ganz recherchieren. Es scheint ein staatlicher Kredit an Novelo (ein großes Busunternehmen der Novelo-Brüder) geflossen zu sein, dieses meldete dann 2006 Konkurs an. Unter identischer Führung (den beiden Brüdern) war das Busunternehmen anschließend als <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/National_Transportation_Services_Limited">National Transportation Services Limited</a> (NTSL) auferstanden. NTSL war einige Jahre später (2010) ebenfalls zahlungsunfähig und seitdem ist die Transportsituation so, wie wir sie erlebt haben. Klingt alles recht dubios&#8230;</p>
<figure id="attachment_2150" aria-describedby="caption-attachment-2150" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2150" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-1024x683.jpg" alt="Bestimmt nicht bequem, aber sehr malerisch, die Bluebird-Busse" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2150" class="wp-caption-text">Bestimmt nicht sonderlich bequem, aber schön bunt, die Bluebird-Busse (ehemalige US-amerikanische Schulbusse)</figcaption></figure>
<p>Die Geschehnisse um <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Belize_Telemedia_Limited">BTL</a> (Belize Telecom) sind ein weiterer Fall, in dem die Steuerzahler für Fehlentscheidungen der Regierung aufkommen müssen. Ein Name, der in diesem Zusammenhang (und anderen) immer wieder fällt ist Sir <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Ashcroft">Michael Ashcroft</a>. Ihm gehörten 94% dieses Unternehmens. In einer (geheimen?) Absprache mit der Regierung waren Ashcroft <a href="http://www.7newsbelize.com/sstory.php?nid=14843">15% Rendite garantiert</a> worden. Da diese Rendite (angeblich) nicht erreicht wurde, verklagte Ashcroft regelmäßig den Staat Belize. Um die Klagewelle zu beenden, kaufte der Staat die Anteile von Michael Ashcroft. Dieser war der große Profiteur, der Staat Belize hat dadurch viel Kapital in einem angeblich weiterhin sehr profitablen Unternehmen gebunden (oder neue Schulden gemacht).</p>
<h2>Noch relativ untouristisch</h2>
<p>Geschichten dieser Art hörten wir einige&#8230; Es ist zwar immer einfach zu sagen, dass sich die Reichen auf Kosten der Armen immer weiter bereichern und wahrscheinlich haben erstere eine andere Version der Geschichte. Trotzdem wirft es einen dunklen Schatten auf Belizes Regierungsriege und manche Geschäftsleute. Vielleicht sind Klüngelei und Korruption ein Grund, dass keine der großen Ketten und nur wenige internationale Investoren in Belize vertreten sind. Stattdessen gibt es nur kleine, private Restaurants oder Geschäfte und nicht viel Industrie. Einen modernen großen Supermarkt im westlichen Stil haben wir nur im Zentrum von Belize City angetroffen.</p>
<figure id="attachment_2151" aria-describedby="caption-attachment-2151" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2151" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-1024x683.jpg" alt="Strandparadies am Glover's Reef" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2151" class="wp-caption-text">Tropenparadies am Southwest Caye</figcaption></figure>
<p>Die beiden größten Industrien des Landes sind laut Statistik die Holzwirtschaft und der Tourismus. Von ersterer haben wir nicht viel mitbekommen, wir sahen nur ein paar Plantagen am Wegesrand. Bei letzterer waren wir mittendrin. Insgesamt erschien uns das Ausmaß des Tourismus trotzdem eher gering, soll heißen, wir begegneten erfreulich wenig anderen Reisenden. Das mag allerdings an der Auswahl unserer Ziele gelegen haben.</p>
<h2>Vielleicht noch ein Geheimtipp</h2>
<p>So werden uns die Unterwasserwelt, vor allem aber der Dschungel und die verschiedenen Tiere in bester Erinnerung bleiben. Außerdem erinnern wir uns gerne an viele interessante und positive Begegnungen mit Belizianern und auch einige kuriose Geschichten zurück. Eine davon erzählte uns einer unserer Fahrer, der in seinem früheren Job für einen Mennoniten gearbeitet hatte. Da der Mennonit traditionell lebte, besaß unser Fahrer offiziell dessen Mobiltelefon und auch dessen Auto. Wann immer ein Gespräch zu führen war oder eine Fahrt von A nach B anstand, war unser Fahrer zur Stelle. Auch das ist anscheinend eine Facette von Belize.</p>
<figure id="attachment_2152" aria-describedby="caption-attachment-2152" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2152" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-683x1024.jpg" alt="Ein Klammeraffe macht seinem Namen alle Ehre" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2152" class="wp-caption-text">Ein Klammeraffe macht seinem Namen alle Ehre.</figcaption></figure>
<p>Aufgrund von Englisch als Amtssprache war Belize einerseits sehr einfach zu bereisen, da die Kommunikation nie ein Problem darstellte. Andererseits war Belize immer dann, wenn wir kein Paket (also nicht so wie z.B. die Tage am Glover&#8217;s Reef) gebucht hatten, organisatorisch etwas aufwändig. Vor Busfahrten holten wir zum Beispiel immer vor Ort eine Zweit- oder Drittmeinung ein, um sicherzugehen, dass wir wie gewünscht ankommen würden. An manchen Orten machte allein die Tatsache, dass wir die einzigen Besucher waren, den Aufenthalt deutlich spannender und interessanter als in anderen Ländern, z.B. unsere Tage in <a href="http://wittmann-tours.de/die-garifuna-hauptstadt-dangriga/">Dangriga</a>. Aber sind das nicht genau die Ziele, die wir als Reisende suchen? Alles in allem sind wir von Belize sehr positiv überrascht worden!</p>
<figure id="attachment_2153" aria-describedby="caption-attachment-2153" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2153" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-1024x683.jpg" alt="Mondaufgang am Glover's Reef" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2153" class="wp-caption-text">Mondaufgang am Glover&#8217;s Reef Atoll</figcaption></figure>
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