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	<title>Geschichte - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Geschichte - Wittmann Tours</title>
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		<title>Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 00:01:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Kreuzfahrerburgen besuchten wir die sogenannten Wüstenschlösser in der Wüste östlich von Amman. Diese Bauwerke haben eine ganz andere Geschichte. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert, also kurz nachdem der Islam im heutigen Jordanien Fuß gefasst hatte, und dienten den Umayyaden nicht als militärische Stützpunkte, sondern als Jagd- oder Landsitze. Die heute umgebende &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/von-wuestenschloss-zu-wuestenschloss/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den <a href="http://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak">Kreuzfahrerburgen</a> besuchten wir die sogenannten Wüstenschlösser in der Wüste östlich von Amman. Diese Bauwerke haben eine ganz andere Geschichte. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert, also kurz nachdem der Islam im heutigen Jordanien Fuß gefasst hatte, und dienten den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Umayyaden">Umayyaden</a> nicht als militärische Stützpunkte, sondern als Jagd- oder Landsitze. Die heute umgebende Wüstenlandschaft war in früheren Zeiten trotz der damals schon herrschenden Trockenheit für etwas Landwirtschaft geeignet gewesen. Die im Folgenden beschriebene Tagestour unternahmen wir von Madaba aus mit einem privaten Taxi.</p>
<figure id="attachment_3921" aria-describedby="caption-attachment-3921" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-3921 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-1024x683.jpg" alt="Das Qasr Kharana erhebt sich abweisend aus der staubigen, eintönigen Wüstenlandschaft." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-092337-3598.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3921" class="wp-caption-text">Das Qasr Kharana erhebt sich abweisend aus der staubigen, eintönigen Wüstenlandschaft.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3937"></span></p>
<h2>Qasr Kharana</h2>
<p>Das im späten 7. Jahrhundert erbaute <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qasr_Kharana">Qasr Kharana</a> erhebt sich massiv und trutzig aus der eintönigen Wüstenlandschaft. Gut restauriert mit einer vollständigen Außenmauer und Türmen an jeder Eckte wirkt das Qasr (&#8222;Festung&#8220;) wehrhaft wie ein Fort oder eine Burg. Der Schein trügt allerdings, durch die &#8222;Schießscharten&#8220; in den 3 Meter dicken Wänden wäre es kaum möglich, einen Schuss abzugeben. Vielmehr dienten die Schlitze zur Belüftung und Kühlung der Innenbereiche. In seiner Funktion stellte das Qasr Kharana vermutlich das dar, was wir heute ein Konferenzhotel nennen würden, und diente wohl als Versammlungsort für die umayyadischen Kalifen mit lokalen Beduinenstämmen. Allerdings fehlt eine Wasserquelle, so dass die Gäste Trinkwasser für sich und ihre Tiere selbst mitbringen mussten.</p>
<figure id="attachment_3922" aria-describedby="caption-attachment-3922" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3922 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-1024x683.jpg" alt="Vom offenen Innenhof aus führen viele symmetrisch angeordnete Türen zu den verschiedenen Räumen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-093026-3604.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3922" class="wp-caption-text">Vom offenen Innenhof aus führen viele symmetrisch angeordnete Türen zu den verschiedenen Räumen.</figcaption></figure>
<p>In der Tat war es im Inneren des Gebäudes deutlich kühler, die schon morgens brütende Hitze blieb ausgesperrt. Von einem zentralen Innenhof aus führten offene Türen in die verschiedenen Zimmer der quadratischen Anlage. Wir nahmen eine Treppe in den ersten Stock. Die Räumlichkeiten waren schlicht, aber elegant mit Bögen, angedeuteten Säulen und Ornamenten ausgestattet. Über die genaue Nutzung der einzelnen Bereiche gehen die Einschätzungen der Archäologen auseinander, aber allein durch den Aufbau mit Einheiten von jeweils einem großen zentralen Raum, von dem einzelne kleinere Kammern abgehen, wirkte für uns die Theorie eines Treffpunkts für die damaligen Bewohner der Region plausibel. Unter etwas anderen Umständen hätten wir gerne ein Zimmer gebucht, auch wenn Einrichtungsgegenstände leider gänzlich fehlten.</p>
<figure id="attachment_3923" aria-describedby="caption-attachment-3923" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3923 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-1024x683.jpg" alt="Ein elegantes Gästezimmer im Qasr Kharana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-095354-3613.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3923" class="wp-caption-text">Ein elegantes Gästezimmer im Qasr Kharana</figcaption></figure>
<h2>Qusair &#8218;Amra</h2>
<p>Beinahe hätte man das vergleichsweise niedrige, sandfarbene Gebäude von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qusair_%CA%BFAmra">Qusair ʿAmra</a> in der Weite der Landschaft verpassen können. Auf der Fahrt von Wüstenschloss zu Wüstenschloss gab es zwischendurch wenig zu sehen, nur Staub und flimmernde Luft. Aber auf einmal kamen wir am Qusair (der &#8222;kleinen Burg&#8220;) an. In der Tat war der Komplex weit weniger ausgedehnt als Qasr Kharana und verfügte über Wasser aus dem Wadi Butm. Dies ermöglichte den Luxus eines Badehauses im Jagdschlösschen des umayyadischen Prinzen Walid. Die Jagd war wohl eine der Lieblingsbeschäftigungen der Herrscher bei den Ausflügen zu ihren Wüstenresidenzen.</p>
<figure id="attachment_3924" aria-describedby="caption-attachment-3924" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3924 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-1024x683.jpg" alt="Von außen eher unscheinbar und Ton in Ton mit der umgebenden Wüste: Qusair 'Amra" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-104755-3615.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3924" class="wp-caption-text">Von außen eher unscheinbar und Ton in Ton mit der umgebenden Wüste: Qusair &#8218;Amra</figcaption></figure>
<p>Das schlichte Äußere täuscht, wie so häufig in der islamischen Architektur, über den prächtigen Innenraum hinweg. Statt geometrischer Muster schmücken im Qusair ʿAmra überraschenderweise Fresken mit vielen verschiedenen figürlichen Motiven die Wände: die Jagd, Badeszenen, leicht bekleidete Frauen, Musiker, die Sternzeichen und einiges mehr. Erstaunlicherweise überdauerten diese Kunstwerke die islamische Bilderzerstörung, Vandalismus, Feuer und 1300 Jahre mit ihren Umwelteinflüssen. Ein kleines Wunder!</p>
<figure id="attachment_3926" aria-describedby="caption-attachment-3926" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3926 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-1024x683.jpg" alt="Innen überraschte eine Vielfalt von Fresken überall an den Wänden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-105612-3625.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3926" class="wp-caption-text">Innen überraschte eine Vielfalt von Fresken überall an den Wänden.</figcaption></figure>
<h2>Das Fort von Azraq</h2>
<p>Wenn es einen logischen Platz in der Wüste von Jordanien gibt, um eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qasr_al-Azraq">Burg</a> zu bauen, dann ist es Azraq. Dort befindet sich die einzige permanente Oase des Landes und die Siedlung liegt am Schnittpunkt der Handelsrouten von Syrien, dem Irak, Saudi-Arabien, nach Amman und zum Roten Meer. Den strategischen Wert dieses Ortes hatten schon die Römer erkannt, die dort im dritten Jahrhundert das erste Fort errichteten. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die aus blauem Basalt erbauten Befestigungsanlagen von den Byzantinern, den Umayyaden, den Ayyubiden, dann den Mameluken und schließlich den Osmanen genutzt (eine Abfolge, die wir so oder so ähnlich bereits einige Male erwähnten).</p>
<figure id="attachment_3927" aria-describedby="caption-attachment-3927" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3927 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-1024x683.jpg" alt="Der Eingang der Festung von Azraq" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122831-0639.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3927" class="wp-caption-text">Der Eingang der Festung von Azraq</figcaption></figure>
<p>Während der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Revolte">Arabischen Revolte</a> nutzte der berühmte T. E. Lawrence Qasr al-Azraq im Winter 1917 als Hauptquartier. Auf die Spuren dieser schillernden Persönlichkeit sollten wir auch später in Jordanien noch stoßen: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T._E._Lawrence">Lawrence von Arabien</a>. Er war Verbindungsmann der Briten zu den aufständischen Arabern. Berühmt und zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T._E._Lawrence#Heroisierung">Mythos</a> wurde Lawrence durch Berichte und Vorträge zur arabischen Revolte, sein Buch &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_sieben_S%C3%A4ulen_der_Weisheit">Die sieben Säulen der Weisheit</a>&#8220; und nicht zuletzt durch den Film &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_von_Arabien_(Film)">Lawrence von Arabien</a>&#8222;.</p>
<figure id="attachment_3928" aria-describedby="caption-attachment-3928" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3928 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-1024x683.jpg" alt="Blick über den Innenhof der Burg von Azraq von dem Raum aus, den T. E. Lawrence bewohnte." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-122511-3667-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3928" class="wp-caption-text">Blick über den Innenhof der Burg von Azraq von dem Raum aus, den T. E. Lawrence bewohnte.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn das Fort noch vor etwa 100 Jahren militärisch genutzt wurde, so ist die Anlage insgesamt doch inzwischen eine Ruine. Die Erkundung der Festung fühlte sich ähnlich an wie die der Kreuzfahrerburgen. Der Eingangsbereich war wieder aufgebaut worden und im Zentrum der Burg gab es einen großen Innenhof. Innerhalb der Außenmauern hatte der Zahn der Zeit jedoch stark am Fort genagt: Eingefallene Mauern, freistehende Stützbögen ohne dazugehörige Dächer und Treppen, die ins Nirgendwo führten, waren Zeugnisse des Verfalls. Wir konnten die Anlage frei durchstreifen, es gab vereinzelte Erklärungstafeln und ein kleines Museum, aber die eigene Vorstellungskraft musste viel ergänzen.</p>
<figure id="attachment_3929" aria-describedby="caption-attachment-3929" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3929" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-1024x683.jpg" alt="Die Glanzzeiten des Forts sind vorüber, aber es ist ein sehr atmosphärischer Ort." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-121049-3654-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3929" class="wp-caption-text">Die Glanzzeiten des Forts sind vorüber, aber es ist ein sehr atmosphärischer Ort.</figcaption></figure>
<h2>Mittagessen mit Hindernissen</h2>
<p>Nach dem Besuch der Burg war es Zeit fürs Mittagessen. Nachdem wir schon auf anderen Transferfahrten nicht so gute Erfahrungen mit speziell für Touristen gebauten Komplexen aus Restaurant und Souvenirshop gemacht hatten (überteuert, mäßige Küche, kommerziell), war uns klar, dass es genau ein Lokal (&#8222;Tourist Palace&#8220;) in Azraq gab, das wir nicht besuchen wollten. Dummerweise hatte unser Fahrer andere Ansichten. Er hatte wohl auch von seinem Arbeitgeber einen Essensgutschein für dieses Etablissement bekommen, was er uns allerdings nicht mitteilte. Wir wollten aus der Touristenblase raus, wofür er aber kein Verständnis zeigte.</p>
<p>Da er uns nicht verriet, aus welchem Grund er unbedingt in das auserkorene Restaurant wollte, konnten wir auch nicht anbieten, dass wir ihn natürlich gerne in einem anderen Lokal einladen würden. Es offenbarte sich leider, dass er als stolzer Araber nicht auf die Wünsche seiner Gäste eingehen wollte. Und er war tödlich beleidigt, dass wir eigene Vorstellungen von unserer Mittagspause hatten. Nur sehr widerwillig fuhr er uns ins Zentrum der kleinen Stadt, wo wir eine Alternative suchten. Das war allerdings nicht ganz einfach. Dort gab es zwar zahlreiche Restaurants (für die Fahrer der vielen durchfahrenden Lkws), aber die klassische Mittagspause war dort anscheinend keine Prime Time und alle Touristen befanden sich wohl im “Tourist Palace“&#8230; Schließlich nahmen wir als einzige Gäste in einem Restaurant an der Hauptstraße auf Plastikstühlen Platz, nachdem wir das geschlachtete Lamm, das ungekühlt neben dem Grill hing, etwas skeptisch beäugt hatten.</p>
<figure id="attachment_3930" aria-describedby="caption-attachment-3930" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3930 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-1024x768.jpg" alt="Saftiges Lammkebab mit Fladenbrot" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/APC_2122.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3930" class="wp-caption-text">Saftiges Lammkebab mit Fladenbrot</figcaption></figure>
<p>Eine kleine Mannschaft junger Männer richtete im Handumdrehen einen Tisch für uns her. Die Tischdecke, eine dünne, transparente Plastikfolie, fixierten sie mit etwas Wasser und dessen Oberflächenspannung auf dem Tisch. Wir kommunizierten und bestellten mit Händen, Füßen und ein bisschen Google Translate. Als wir anschließend auf das Essen warteten, nicht genau wissend, was wir bestellt hatten bzw. ob die gesamte Information bei unseren Gastgebern angekommen war, überlegten wir kurz, ob der “Touristen Palast“ (Qasr Tourist <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) vielleicht doch die bessere Wahl gewesen wäre. Aber wir wurden nicht enttäuscht. Wir ließen uns saftiges, würziges Lammkebab mit Salat, frischen Kräutern und Fladenbrot schmecken. Für die jungen Männer, die uns bedienten, waren wir offensichtlich die Attraktion des Tages. Bevor wir gingen, mussten wir unbedingt ein Selfie zusammen machen.</p>
<figure id="attachment_3931" aria-describedby="caption-attachment-3931" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3931" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-1024x683.jpg" alt="Selfie mit unseren Gastgebern" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-133442-0645.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3931" class="wp-caption-text">Selfie mit unseren Gastgebern</figcaption></figure>
<h2>Azraq Wetlands</h2>
<p>Bevor wir weiterfuhren, besuchten wir den Ort, dem die Kleinstadt Azraq seine Existenz verdankt, das Quellgebiet der Oase im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Azraq_Wetland_Reserve">Azraq Wetland Reserve</a>. Das natürliche Feuchtgebiet ist allerdings schon länger Geschichte. Seit den 1960ern pumpt Jordanien sehr viel Wasser von Azraq in das über 100 Kilometer entfernte Amman, um die Hauptstadt mit dem wertvollen Nass zu versorgen. Auch wenn sich Jordanien im Nationalmuseum damit brüstete, im internationalen Vergleich sehr wenig Wasser zu verbrauchen, war der Entzug der lebensspendenden Flüssigkeit für das fragile Ökosystem in Azraq der Todesstoß.</p>
<figure id="attachment_3932" aria-describedby="caption-attachment-3932" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3932" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-1024x683.jpg" alt="Amman bezieht ein Viertel seines Wassers aus Azraq." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-135044-0651.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3932" class="wp-caption-text">Amman bezieht ein Viertel seines Wassers aus Azraq.</figcaption></figure>
<p>Seit 1992 sind die natürlichen Quellen versiegt, das Wasser wird jetzt aus der Tiefe gepumpt und der Grundwasserspiegel ist stark gesunken. Damit ist fast das gesamte Feuchtgebiet ausgetrocknet, nur (paradoxerweise) künstliche Bewässerung hält einen kläglichen Rest mehr oder weniger am Leben. Die Tiere und Pflanzen, die dort früher in großer Vielfalt existierten, haben ihre Lebensgrundlage verloren. In der Vergangenheit hatten hunderttausende Zugvögel Azraq für einen Zwischenstopp genutzt. Bei dem Feuchtgebiet, das in guten Jahren bis zu 50 km² Fläche umfasst haben soll, muss es sich um ein unglaubliches Paradies des Lebens mitten in der sonnenverbrannten Weite der Wüste gehandelt haben. Die Fakten sind eindeutig und werden auch im Besucherzentrum präsentiert. Damit enden aber anscheinend die Bemühungen. Der Bedarf an Wasser hat wohl Vorrang. Die Oase ist erfolgreich trockengelegt und es ist offen, wie lange Azraq noch weiter ausgequetscht werden kann.</p>
<figure id="attachment_3933" aria-describedby="caption-attachment-3933" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3933 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-1024x683.jpg" alt="Das letzte Wasserbecken in den Azraq Wetlands" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-141143-3686.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3933" class="wp-caption-text">Das letzte Wasserbecken in den Azraq Wetlands</figcaption></figure>
<h2>Qasr Al-Hallabat</h2>
<p>Auf der Rückfahrt nach Madaba nahmen wir die nördlichere Straße Richtung Zarqa, die uns zum <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Qasr_Al-Hallabat">Qasr al-Hallabat</a> führte. Auch wenn die Anzahl der Besucher in allen Wüstenschlössern überschaubar war, so verirrten sich noch wenigster Menschen zum Qasr al-Hallabat. Auch an diesem Ort befand sich ursprünglich eine Römische Festung, dann errichteten Ghassaniden, eine Gruppe einflussreicher christlicher Stämme, dort einen Landsitz mit Kapelle und Kloster, schließlich übernahmen im 8. Jahrhundert die Umayyaden den Komplex und bauten ihn prächtig aus. Anders als bei den anderen Qusur war die angegliederte Moschee neben dem Palast schön rekonstruiert.</p>
<figure id="attachment_3934" aria-describedby="caption-attachment-3934" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3934 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-1024x683.jpg" alt="Die Moschee ist ein stattliches Gebäude neben dem Qasr." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-152850-3689.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3934" class="wp-caption-text">Die Moschee ist ein stattliches Gebäude neben dem Qasr.</figcaption></figure>
<p>Abgesehen von der ruhigen Atmosphäre &#8211; wir waren fast allein im Qasr al-Hallabat &#8211; überraschte uns ein Raum mit einem riesigen Mosaik auf dem Boden. Das ursprünglich bildliche Mosaik war umgestaltet worden und zeigte ein erstaunlich gut erhaltenes geometrisches Muster.</p>
<figure id="attachment_3935" aria-describedby="caption-attachment-3935" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3935 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-1024x683.jpg" alt="Mosaik im Qasr al-Hallabat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-153316-3693.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3935" class="wp-caption-text">Mosaik im Qasr al-Hallabat</figcaption></figure>
<h2>Hammam Al-Sarah</h2>
<p>Der letzte Halt auf unserer Route war das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hammam_al-Sarah">Hammam al-Sarah</a> nur wenige Kilometer vom Qasr al-Hallabat entfernt. Wieder einmal war dieses umayyadische Badehaus von außen sehr schlicht. Im Inneren bewunderten wir eine wohl erst kürzlich mit Holz in geometrischen Mustern ausgekleidete elegante Kuppel.</p>
<figure id="attachment_3936" aria-describedby="caption-attachment-3936" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3936 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-1024x683.jpg" alt="Die aufwändig rekonstruierte Kuppel im Hammam al-Sarah" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/12/CW-20181003-160229-0657.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3936" class="wp-caption-text">Die aufwändig rekonstruierte Kuppel im Hammam al-Sarah</figcaption></figure>
<p>So hielt jedes einzelne Wüstenschloss seine eigene Geschichte, seine Besonderheiten und auch Überraschungen für uns bereit. Erstaunlich war außerdem, dass wir immer wieder auf gut erhaltene römische Funde stießen. Abgesehen vom Zwischenfall zum Mittagessen haben wir den Tag sehr genossen und einige Geheimnisse der Wüste kennengelernt.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/von-wuestenschloss-zu-wuestenschloss/">Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/von-wuestenschloss-zu-wuestenschloss/">Von Wüstenschloss zu Wüstenschloss</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 00:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine weitere Episode der wechselhaften Geschichte des heutigen Jordanien begann mit dem ersten Kreuzzug. Ab ca. 1100 wurde für knapp 100 Jahre das Königreich Jerusalem gegründet, ein christlicher Kreuzfahrerstaat, der die muslimische Herrschaft in dem Gebiet unterbrach. Die sichtbarsten Überreste aus dieser Zeit sind die Kreuzfahrerburgen. Zwei davon besuchten wir in zeitlichem Zusammenhang mit unserem &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Episode der wechselhaften Geschichte des heutigen Jordanien begann mit dem ersten Kreuzzug. Ab ca. 1100 wurde für knapp 100 Jahre das Königreich Jerusalem gegründet, ein christlicher Kreuzfahrerstaat, der die muslimische Herrschaft in dem Gebiet unterbrach. Die sichtbarsten Überreste aus dieser Zeit sind die Kreuzfahrerburgen. Zwei davon besuchten wir in zeitlichem Zusammenhang mit unserem Aufenthalt in <a href="http://wittmann-tours.de/feynan-nachhaltigkeit-in-der-wueste/">Feynan</a>. In <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kerak">Kerak</a> (&#8222;Karak&#8220;) stoppten wir auf dem Hinweg und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montreal_(Kreuzfahrerburg)">Montreal</a> (&#8222;Shobak Castle&#8220;) besichtigten wir auf dem Rückweg.</p>
<figure id="attachment_3904" aria-describedby="caption-attachment-3904" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3904" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-1024x683.jpg" alt="Nachwuchskreuzfahrer auf der Burg Kerak" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114057-3265.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3904" class="wp-caption-text">Nachwuchskreuzfahrer auf der Burg Kerak</figcaption></figure>
<p><span id="more-3914"></span></p>
<h2>Wie kam es zu den Kreuzzügen?</h2>
<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug#Erster_Kreuzzug_und_Entstehung_der_Kreuzfahrerstaaten">erste Kreuzzug</a> wurde durch den Aufruf von Papst Urban II im Jahre 1095 ausgelöst. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug#Motive_der_Kreuzritter_und_Situation_vor_den_Kreuzz%C3%BCgen">Motive</a> waren keineswegs ausschließlich religiöser Natur, auch wenn es vordergründig darum ging, die Muslime aus der Heiligen Stadt bzw. dem Heiligen Land zu vertreiben. Der Kreuzzug führte zur Eroberung Jerusalems im Jahre 1099 und zur Gründung mehrerer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzfahrerstaaten">Kreuzfahrerstaaten</a>, einer davon auf Gebieten des heutigen Jordanien.</p>
<figure id="attachment_3905" aria-describedby="caption-attachment-3905" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3905 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-1024x683.jpg" alt="Das weitläufige Gelände der Kreuzfahrerburg Kerak " width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-113624-3262.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3905" class="wp-caption-text">Das weitläufige Gelände der Kreuzfahrerburg Kerak</figcaption></figure>
<p>Diese Fürstentümer lagen auf der Nachschubroute von Konstantinopel nach Jerusalem und wurden von europäischen (meist französischen) Adligen beherrscht. Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Jerusalem">Königreich Jerusalem</a>, der größte Kreuzfahrerstaat, der auch am längsten bestand, erstreckte sich auch östlich des Toten Meers in Gebieten des heutigen Jordanien. Zur Bekräftigung des Anspruches auf das Territorium und zur Verteidigung gegen die Muslime erbauten oder eroberten die Kreuzfahrer zahlreiche Festungen, die heute als Kreuzfahrerburgen bezeichnet werden.</p>
<h2>Die Kreuzfahrerburg Kerak</h2>
<p>Auf der Fahrt von Madaba nach Süden über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsstra%C3%9Fe_(Jordanien)">King&#8217;s Highway</a> erreichten wir Kerak am späten Vormittag. Die Burg thront gut sichtbar auf einem hohen Felsplateau, das im Osten, Süden und Westen steil abfällt. Ein Teil des gleichnamigen Ortes zieht sich im Norden den Berg hinauf. Hat man die Ruine erreicht, wandelt sich die Kulisse schlagartig von Kleinstadt zu historischer Festung. Wir schritten über eine breite hölzerne Brücke, die über einen tiefen Abgrund zum Burgfelsen führt.</p>
<figure id="attachment_3906" aria-describedby="caption-attachment-3906" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3906" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-1024x683.jpg" alt="Die massiven Mauern stehen schon seit fast 1000 Jahren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105436-3233.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3906" class="wp-caption-text">Die massiven Mauern stehen schon seit fast 1000 Jahren.</figcaption></figure>
<p>Auf der anderen Seite der Brücke erwartete uns ein Labyrinth von Ruinen mit massiven, meterdicken Mauern, teils ober-, teils unterirdisch. Über bis zu sieben Stockwerke sollen sich die Räume der Festung erstreckt haben, bis in die Tiefen des Felsens. Auf dem weitläufigen Gelände, wo es viel zu entdecken gab, waren Hinweistafeln rar gesät. Es gab nur einen groben Übersichtsplan und gelegentlich Schilder, so dass sich die Erkundung der Burg spannend und etwas abenteuerlich gestaltete. Wie im Reiseführer empfohlen, hatten wir unsere Stirnlampen dabei, da das Tageslicht viele düstere Gewölbe nicht erreichte und es meist kein elektrisches Licht gab.</p>
<figure id="attachment_3907" aria-describedby="caption-attachment-3907" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3907" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-1024x683.jpg" alt="Vorbereitung ist alles. Auf Kerak ist eine Taschenlampe unverzichtbar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-112314-3246-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3907" class="wp-caption-text">Vorbereitung ist alles. Auf Kerak ist eine Taschenlampe unverzichtbar.</figcaption></figure>
<h2>Die Erkundung der alten Gemäuer</h2>
<p>Auch wenn einige Abschnitte anschaulich restauriert waren, hatten wir in anderen Arealen den Eindruck, als stünden die Ruinen seit der Eroberung durch Salah ad-Din unverändert da. Kerak wurde im Jahre 1142 von den siegreichen Kreuzrittern des ersten Kreuzzuges erbaut. Nach vielen Schlachten und einer langen Belagerung fiel die Burg schließlich 1188 an die Muslime. Dann herrschten dort erst die Ayyubiden, dann die Mameluken und die Osmanen. So hat Kerak im Laufe der Jahrhunderte schon einige Völker kommen und gehen sehen.</p>
<figure id="attachment_3908" aria-describedby="caption-attachment-3908" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3908 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-1024x683.jpg" alt="Blick von Kerak aus ins Tal mit landwirtschaftlichen Flächen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-105621-3234.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3908" class="wp-caption-text">Blick von Kerak aus ins Tal mit landwirtschaftlichen Flächen</figcaption></figure>
<p>Absperrungen oder Geländer gab es auf der Festung kaum. Zum höchsten Punkt der Burg führte erst eine historische Treppe. Anschließend nahmen wir einen Pfad über einen kaum einen Meter breiten, unebenen Vorsprung der Befestigungsmauer. Nun folgte eine weitere dunkle, schmale Stiege und noch ein Stück auf der Außenmauer entlang. Von dort bot sich ein vollkommen unverstellter Blick über das Städtchen zu unseren Füßen, das Wadi Kerak und die umgebende Landschaft, ganz ohne Geländer. Anderswo auf der Welt wäre es undenkbar, dass Besucher ganz ohne Sicherung auf den Ruinen herumklettern (ohne dass wirklich Gefahr gedroht hätte). Diese Ursprünglichkeit machte einen großen Teil des Reizes der Burg aus. So konnten wir ungehindert alle noch zugänglichen Winkel der historischen Festung erkunden.</p>
<figure id="attachment_3909" aria-describedby="caption-attachment-3909" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3909 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-1024x683.jpg" alt="Auf Kerak gibt es kaum Geländer oder Absperrungen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180928-114328-3267-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3909" class="wp-caption-text">Auf Kerak gibt es kaum Geländer oder Absperrungen.</figcaption></figure>
<h2>Montreal: Shobak Castle</h2>
<p>Auch der Standort der Burg in Shobak war strategisch sehr gut gewählt. Auf der Kuppe eines Hügels liegt die Kreuzfahrerfestung an den wichtigen Handelsrouten zwischen Syrien und Arabien und an der Pilgerstraße nach Mekka. Außerdem hat der Ort einen Zugangsweg zum Toten Meer. (Zum ersten Mal fuhren wir an Shobak auf der Taxifahrt von Feynan nach Dana vorbei). Aus dieser Lage schlug der Burgherr <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Renaud_de_Châtillon">Renaud de Châtillon</a> ab 1176 Profit, indem er die reich beladenen Karawanen angriff und ausraubte, die dort vorbeizogen. Dummerweise provozierte er damit Sultan Salah ad-Din der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ayyubiden">Ayyubiden</a>, was letztendlich 1189 zum Fall der Burg Montreal nach einer zweijährigen, zähen Belagerung führte.</p>
<figure id="attachment_3910" aria-describedby="caption-attachment-3910" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3910 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-1024x683.jpg" alt="Die Burg Montreal (Shobak Castle) auf der Kuppe des Hügels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-115745-0571-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3910" class="wp-caption-text">Die Burg Montreal (Shobak Castle) auf der Kuppe des Hügels</figcaption></figure>
<p>Die Festung war insgesamt kleiner und verfallener als die Burg Kerak, dafür wurden wir von original ayyubidischen Kämpfern begrüßt. In historische Gewänder gekleidet und mit langen Krummsäbeln bewaffnet, boten sie sich als Führer an und posierten auch gerne für Erinnerungsfotos. Wie zogen es vor, die Festungsanlage auf eigene Faust zu erkunden, aber Mona konnte nicht widerstehen, Teile der historischen Rüstung anzulegen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3911" aria-describedby="caption-attachment-3911" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3911" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-1024x683.jpg" alt="You shall not pass!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-110724-3580.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3911" class="wp-caption-text">You shall not pass!</figcaption></figure>
<h2>In den Ruinen der Burg</h2>
<p>Über die Zeit nach der Vertreibung der Kreuzfahrer ist nur wenig überliefert. Fakt ist jedoch, dass die Burg auch nach der Eroberung durch Salah ad-Din genutzt wurde, davon zeugen eingemeißelte Kalligraphien an den Wänden aus der Zeit der Mameluken. Bis heute sind die Überreste einer christlichen Kirche und eines Palastes der Ayyubiden zu erkennen. In der Neuzeit befand sich bis in die 1950er Jahre in einem der Gebäude die Schule des Dorfes, sehr abwechslungsreich!</p>
<figure id="attachment_3912" aria-describedby="caption-attachment-3912" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3912 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-1024x683.jpg" alt="Eingemeißelte Kalligraphien auf der Burg Montreal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-114439-0563.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3912" class="wp-caption-text">Eingemeißelte Kalligraphien auf der Burg Montreal</figcaption></figure>
<p>Ähnlich wie in Kerak konnten wir uns in der Ruine vollkommen frei bewegen und mangels Absperrungen fungierte nur der eigene gesunde Menschenverstand als Grenze des Möglichen. Einzig die uralten (mittlerweile wohlbekannten und sogar auf <a href="https://www.openstreetmap.org/way/246333760">OpenStreetmap</a> eingezeichneten) Geheimgänge ins Dorf waren abgesperrt und ausschließlich mit einem Führer zugänglich. So gestaltete sich der Besuch der beiden Burgen sehr spannend und kurzweilig.</p>
<figure id="attachment_3913" aria-describedby="caption-attachment-3913" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3913" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-1024x683.jpg" alt="Shobak war noch ursprünglicher als Kerak." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20181002-111122-3581.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3913" class="wp-caption-text">Shobak war noch ursprünglicher als Kerak.</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak/">Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-kreuzfahrerburgen-kerak-und-shobak/">Die Kreuzfahrerburgen Kerak und Shobak</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Auf den Spuren der Römer in Jerash</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 00:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von Amman und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. Gerasa) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-jordanien-in-amman">Amman</a> und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerasa">Gerasa</a>) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, sondern scheinbar daneben. Anstelle von römischen Gebäuden in der Stadt (wie man es aus Rom, Trier etc. kennt) befindet sich die antike Stadt in einem separaten Areal neben den modernen Häusern. Dies hat seinen Grund darin, dass bei der Wiederbesiedlung der Region tscherkessische Siedler sich in den ehemaligen römischen Wohnvierteln östlich des Flusses niederließen. Dort begann dann auch die heutige Kleinstadt zu wachsen.</p>
<figure id="attachment_3838" aria-describedby="caption-attachment-3838" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3838 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-1024x683.jpg" alt="Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3838" class="wp-caption-text">Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3851"></span></p>
<h2>Das historische und moderne Jerash nebeneinander</h2>
<p>Warum die historischen Ruinen auf der Westseite des Wadi Jerash nicht auch vollständig überbaut wurden, hat sich uns nicht vollständig erschlossen. Vielleicht waren die Trümmer der Prachtbauten, nachdem sie durch mehrere starke Erdbeben (wie in <a href="http://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba">Madaba</a>) zerstört worden waren, bei architektonischen Vorhaben im Wege.</p>
<p>Auch wenn wir über eine Römerstadt schreiben, so reicht doch die Geschichte viel weiter zurück. Die Griechen gründeten Jerash um 170 vor Christus, jedoch erinnern nur wenige Zeugnisse an diese Zeit. Ab 64 vor Christus übernahmen die Römer die Stadt. Sie wurde Teil der Provinz Syria und eine Stadt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dekapolis">Dekapolis</a>. Strategisch gut gelegen entwickelte sich Jerash zu einem wichtigen Handelsstützpunkt.</p>
<figure id="attachment_3839" aria-describedby="caption-attachment-3839" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3839 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-1024x683.jpg" alt="Auch im modernen Jerash gibt es einige antike Bauten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3839" class="wp-caption-text">Auch im modernen Jerash gibt es einige antike Bauten.</figcaption></figure>
<p>129-130 nach Christus erlebte Jerash eine Blütephase durch einen längeren Aufenthalt von Kaiser Hadrian. Dem Imperator zu Ehren wurde auch ein gewaltiger Triumphbogen errichtet. In der Folge änderte sich die politische Großwetterlage und die Stadt verlor an Bedeutung, ohne jedoch ganz unterzugehen. So wurde aus dem römischen Reich das byzantinische, die Muslime eroberten 636 die Region. 658 und vor allem 749 erschütterten zwei starke Erdbeben die Stadt. Die Auswirkungen müssen verheerend gewesen sein. Nach und nach verließen die meisten Menschen den Ort. Für mehr als 1000 Jahre gab es dort keine nennenswerte Siedlung mehr. Heutzutage ist das moderne Jerash um den Teil der historischen Stadt am westlichen Ufer des Flusses herum gewachsen. Eine Fläche von ca. 2km in Nord-Südausdehnung mit variabler Breite bleibt der alten Römerstadt vorbehalten.</p>
<figure id="attachment_3840" aria-describedby="caption-attachment-3840" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3840 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-1024x683.jpg" alt="Der Hadriansbogen stellt den südlichen Eingang zum antiken Gerasa dar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3840" class="wp-caption-text">Der Hadriansbogen stellt den südlichen Eingang zum antiken Gerasa dar.</figcaption></figure>
<h2>Willkommen in Jerash</h2>
<p>Wir betraten die römische Stadt durch den beeindruckenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hadriansbogen_(Gerasa)">Hadriansbogen</a>, der zu Ehren Kaiser Hadrians 129/130 nach Christus errichtet worden war. Der Bogen ist aufwändig restauriert worden und vermittelt einen guten Eindruck des alten Glanzes der Stadt. Folgt man nun dem Weg in die Stadt, erreicht man als nächstes das nicht besonders große (&#8222;nur&#8220; 244 mal 52 Meter), aber noch voll funktionstüchtige Hippodrom, das damals immerhin Platz für 15.000 Menschen bot. Interessanterweise kann man dort in modernen Zeiten an fast jedem Wochentag Wagenrennen anschauen. Als Teil der Darbietung demonstrierten außerdem einige römische Legionäre die Kampftechniken der römischen Fußtruppen. Und nicht zuletzt kämpften einige Gladiatoren ebenso engagiert wie mitreißend um ihr Leben.</p>
<figure id="attachment_3841" aria-describedby="caption-attachment-3841" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3841" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-1024x683.jpg" alt="Mona, Centurio et Christian en Hippodromo stant." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3841" class="wp-caption-text">Mona, Centurio et Christian in Hippodromo stant.</figcaption></figure>
<p>Die Karten für das Spektakel verkaufte uns ein römischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Centurio">Centurio</a> in einer imposanten, historisch nachgebauten Uniform. In Ermangelung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sesterz">Sesterzen</a> konnten wir zum Glück in JOD bezahlen und nahmen mitten auf der Haupttribüne des Circus Gerasius in bester Manier der Caesaren Platz. Kurze Zeit später marschierte auch schon eine Gruppe Legionäre auf.</p>
<figure id="attachment_3842" aria-describedby="caption-attachment-3842" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3842 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-1024x683.jpg" alt="Eine Tredecire römischer Soldaten marschiert auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3842" class="wp-caption-text">Eine Tredecire römischer Soldaten marschiert auf.</figcaption></figure>
<h2>Brot und Spiele</h2>
<p>Sie präsentierten ihre <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gladius_(Waffe)">GladiI</a>, ihre Lanzen und Schilde und zeigten, wie die römischen Soldaten nicht als einzelne Legionäre kämpften, sondern taktisch aufeinander abgestimmt agierten. Eine Strategie war zum Beispiel der &#8222;Rotate&#8220;-Befehl. Er bewirkte, dass sich in der Schlacht die erste Reihe der Römer hinter ihre Kameraden zurückziehen konnte, um sich zu regenerieren. Durch diesen Austausch rückten dann die Hintermänner nach vorne, so dass der Gegner immer körperlich frischen Soldaten gegenüberstand. Dieser Befehl konnte im Handgemenge alle paar Minuten gegeben werden. &#8211; Ein wesentlicher Vorteil im Kampf. Zur Demonstration bildete die Gruppe mit ihren Schilden auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schildkr%C3%B6tenformation">Schildkröte</a> und weitere Formationen.</p>
<figure id="attachment_3843" aria-describedby="caption-attachment-3843" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3843 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-1024x683.jpg" alt="Ein römischer Legionär in Angriffsstellung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3843" class="wp-caption-text">Ein römischer Legionär in Angriffsstellung</figcaption></figure>
<p>Anschließend betraten die Gladiatoren die Arena. Im Kampf Mann gegen Mann demonstrierten sie Wendigkeit und Kraft, jeder mit den Waffen seiner Wahl (Schwert, Dreizack etc.) und eher leichter Rüstung. War einer der Männer besiegt, durfte das Publikum wie in der Antike per Handzeichen über sein Schicksal entscheiden.</p>
<figure id="attachment_3844" aria-describedby="caption-attachment-3844" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3844" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-1024x683.jpg" alt="Zwei Gladiatoren im Kampf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3844" class="wp-caption-text">Zwei Gladiatoren im Kampf</figcaption></figure>
<h2>Historische Wagenrennen</h2>
<p>Zum krönenden Abschluss fuhren zwei doppelspännige Streitwagen à la Ben Hur ein, die in einem Rennen mit mehreren Runden gegeneinander antraten, zum Glück ohne Achsbruch, Sabotage oder Unfälle. Trotzdem war es ein spektakulärer Anblick, wie die Pferde in vollem Galopp über die Rennbahn jagten und mit wehender Staubfahne um die Kurven sausten.</p>
<figure id="attachment_3858" aria-describedby="caption-attachment-3858" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3858" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-1024x683.jpg" alt="Im Galopp um die Kehre im Hippodrom" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3858" class="wp-caption-text">Im Galopp um die Kehre im Hippodrom</figcaption></figure>
<p>Bei der Konzeption des Wagenrennens im Hippodrom waren auch Leute beteiligt gewesen, die schon am Set von Filmen wie Ben Hur oder Gladiator gearbeitet hatten. Der Kompromiss zwischen Show und historischer Authentizität war unserer Meinung nach sehr gut gelungen. Nach Abschluss des Wettstreits bot sich sogar die Möglichkeit, selbst die Bühne zu betreten und zusammen mit den Darstellern für ein Foto zu posieren. Einer der Legionäre, mit dem wir ins Gespräch gekommen waren, lud uns sehr herzlich zum Abendessen ein, was wir leider ausschlagen mussten, da wir unsere Rückfahrt am Nachmittag schon gebucht hatten.</p>
<figure id="attachment_3846" aria-describedby="caption-attachment-3846" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3846" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-1024x683.jpg" alt="Mona als angehende Wagenlenkerin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3846" class="wp-caption-text">Mona als angehende Wagenlenkerin</figcaption></figure>
<h2>Stadtrundgang im antiken Gerasa</h2>
<p>Nach dem Ende des Spektakel im Hippodrom folgten wir der Straße in den antiken Stadtkern und überquerten dabei das sog. ovale Forum mit einem Durchmesser von 80 bis 90 Metern. Diese Form soll dem Betrachter vorgaukeln, dass der elegante Platz in Wirklichkeit rund sei. Dazu tragen auch die Säulen bei, die sich in ihrer Höhe dem leicht ansteigenden Terrain anpassen und damit die Perspektive ausgleichen.</p>
<figure id="attachment_3847" aria-describedby="caption-attachment-3847" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3847" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-1024x576.jpg" alt="Das ovale Forum von Jerash" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3847" class="wp-caption-text">Das ovale Forum von Jerash</figcaption></figure>
<p>Weiter gingen wir auf der ehemaligen Hauptstraße, dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cardo">Cardo</a> Maximus, der die Nord-Südachse bildet. Er ist flankiert von zahlreichen Säulen und Gebäuden, von denen bei weitem nicht von allen bekannt ist, was ihre ursprüngliche Funktion einmal gewesen ist. Der Cardo war mit großen Steinplatten gepflastert, in die antike Wagenräder ihre Spuren eingegraben hatten. Für Fußgänger gab es schon damals einen Bürgersteig und unter der Straße befand sich eine Kanalisation.</p>
<figure id="attachment_3848" aria-describedby="caption-attachment-3848" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3848 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-1024x683.jpg" alt="Bummel über die ehemalige Hauptstraße, den Cardo Maximus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3848" class="wp-caption-text">Bummel über die ehemalige Hauptstraße, den Cardo Maximus</figcaption></figure>
<h2>Theater, Tempel, Kirchen und Mosaike</h2>
<p>Von den größeren Bauten stach u.a. das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nymph%C3%A4um">Nymphäum</a> ins Auge und natürlich die beiden Amphitheater. Im größeren der beiden erlebten wir 3 Araber, die Dudelsack und Trommeln spielten. Für ihre Darbietung nutzten sie die hervorragende Akustik des Theaters. Wir hatten sie schon von Weitem gehört und uns über die unerwarteten Klänge gewundert &#8211; so löste sich das Rätsel auf ;).</p>
<figure id="attachment_3849" aria-describedby="caption-attachment-3849" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3849" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-1024x683.jpg" alt="Das nördliche Amphitheater" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3849" class="wp-caption-text">Das nördliche Amphitheater</figcaption></figure>
<p>Einen herrlichen Blick über das antike und moderne Jerash hatten wir vom Tempel des Jupiter und vom luftigen Artemis-Heiligtum. Allein durch die Größe der Anlagen und den Ruinen nach zu urteilen müssen es früher ehrfurchtgebietende Anbetungsstätten gewesen sein. Aus späterer Zeit sahen wir die Grundmauern byzantinischer Kirchen, die mit feinen Mosaiken ausgelegt waren. Je weiter wir uns von der Hauptstraße entfernten, desto weniger aufwändig wurden die alten Schätze präsentiert. Einige Mosaike waren zum Schutz mehr oder weniger vollständig mit Sand bedeckt und es sah so aus, als ob an mehreren Orten weiterhin gegraben und geforscht würde. Es gibt bestimmt noch sehr viel zu entdecken.</p>
<figure id="attachment_3850" aria-describedby="caption-attachment-3850" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3850" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-1024x683.jpg" alt="Die Säulen des Artemis Tempels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3850" class="wp-caption-text">Die Säulen des Artemis Tempels</figcaption></figure>
<p>Nach unserem Besuch des antiken Gerasa fiel es uns nicht schwer zu glauben, dass der Ort eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt ist. Die Ruinen der historischen Siedlung erstrecken sich über ein riesiges, zusammenhängendes Areal, mit einigen erstaunlich gut erhaltenen bzw. wieder aufgebauten Gebäuden und sogar ganzen antiken Abschnitten wie dem Forum oder dem Cardo. Man fühlte sich fast wie mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit versetzt. Es hätte uns nicht weiter verwundert, wenn wir Gruppen distinguierter Römer in Togen, herausgeputzten Römerinnen mit künstlerischen Frisuren, Legionären, Sklaven und Ochsenfuhrwerken begegnet wären.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-roemer-in-jerash/">Auf den Spuren der Römer in Jerash</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-roemer-in-jerash/">Auf den Spuren der Römer in Jerash</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die filigranen Mosaike von Madaba</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 00:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Madaba]]></category>
		<category><![CDATA[Mosaik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Madaba ist eine Kleinstadt 30km südwestlich von Amman. Verkehrsgünstig gelegen ist die Stadt der eigentlich bessere Standort für viele Ziele rund um die Hauptstadt und es gibt dort selbst viel zu sehen. Madaba ist ein biblischer Ort (&#8222;Medaba&#8222;) und hat viele Völker kommen und gehen gesehen. Am berühmtesten ist die Siedlung allerdings für ihre Mosaike &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Madaba ist eine Kleinstadt 30km südwestlich von Amman. Verkehrsgünstig gelegen ist die Stadt der eigentlich bessere Standort für viele Ziele rund um die Hauptstadt und es gibt dort selbst viel zu sehen. Madaba ist ein biblischer Ort (&#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Madaba#Geschichte">Medaba</a>&#8222;) und hat viele Völker kommen und gehen gesehen. Am berühmtesten ist die Siedlung allerdings für ihre Mosaike aus dem ersten bis sechsten Jahrhundert nach Christus. Interessanterweise besteht die Bevölkerung der Stadt zu über 95% aus Christen.</p>
<figure id="attachment_3794" aria-describedby="caption-attachment-3794" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3794 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-1024x683.jpg" alt="Die Städte Rom, Gregoria und Madaba, im Mosaik als Schicksalsgöttin Tyche dargestellt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162150-0583.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3794" class="wp-caption-text">Die Städte Rom, Gregoria und Madaba, im Mosaik als Schicksalsgöttin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyche">Tyche</a> dargestellt.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3802"></span></p>
<h2>Madaba, die Stadt der Mosaike</h2>
<p>Warum es ausgerechnet in Madaba so viele gut erhaltene Mosaike gibt, mag erstmal rätselhaft erscheinen, könnte seine Ursache aber in der Geschichte des Ortes haben. Es liegt vermutlich nicht daran, dass ausgerechnet in dieser Stadt die besten Mosaikkünstler gewirkt oder dass dort früher lauter begeisterte Mosaikliebhaber gewohnte hatten. Nein, wahrscheinlich existierten in Amman und anderen Siedlungen der Region ähnlich kunstvolle Böden, aber paradoxerweise bewahrte in Madaba eine Naturkatastrophe die Mosaike. 746 zerstörte ein Erdbeben die Gebäude der Stadt, sie wurde aufgegeben und geriet in Vergessenheit. Erst 1880 wurde der Ort von Christen neu besiedelt und man fand die so erstaunlich gut erhaltenen Mosaike unter den Trümmern der Häuser.</p>
<figure id="attachment_3795" aria-describedby="caption-attachment-3795" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3795 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-1024x692.jpg" alt="Das berühmteste Mosaik von Madaba: Die Karte des Heiligen Landes" width="525" height="355" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-1024x692.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-300x203.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178-768x519.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-112858-0178.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3795" class="wp-caption-text">Das berühmteste Mosaik von Madaba: Die Karte des Heiligen Landes</figcaption></figure>
<p>Wenn man sich nur ein Mosaik ansehen möchte, (und das tun zahllose Busladungen von Touristen), dann ist DAS Mosaik <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mosaikkarte_von_Madaba">eine Karte des Heiligen Landes</a> in der St.-Georgs-Kirche (&#8222;Church of the Map&#8220;). Sie zeigt kartografisch für damalige Verhältnisse recht exakt die Lage der heiligen Orte, Jerusalem, die Taufstelle Jesu etc. Dabei sind die Orte aus der Vogelperspektive dargestellt und es ist problemlos vorstellbar, dass sie in früherer Zeit Pilgern als Wegweiser gedient hatte.</p>
<figure id="attachment_3796" aria-describedby="caption-attachment-3796" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3796 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-1024x683.jpg" alt="Die Darstellung des Heiligen Landes schmückt den Fußboden der St. Georgs-Kirche." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-113135-2927.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3796" class="wp-caption-text">Die Darstellung des Heiligen Landes schmückt den Fußboden der St. Georgs-Kirche.</figcaption></figure>
<p>Dieses Mosaik war, abgesehen von Petra, der wohl mit Abstand touristischste Ort in Jordanien. Immer wieder entleerten sich vor der Kirche Reisebusse, es gab separate kleine Räume, in denen die Führer ihre Vorträge über die Karte des Heiligen Landes halten konnten und kurze Zeit später waren die Horden auch schon auf der Weiterreise.</p>
<h2>Weitere Mosaike</h2>
<p>Insgesamt kann man in Madaba Hunderte von Mosaiken anschauen, die in der Vergangenheit die Fußböden der Kirchen oder der Häuser der reichen Oberschicht geziert hatten. Die Symbolik reicht von griechischer und römischer Mythologie über christliche Motive bis hin zu geometrischen Ornamenten aus muslimischer Zeit. Auffällig war, dass in einigen Mosaiken die Gesichter von dargestellten Personen und teilweise auch die Abbilder von Tieren, teils durch die grobe Entfernung der Steinchen, teils durch kunstvolle Umgestaltung, getilgt worden waren (ohne das ganze Mosaik zu zerstören). Hintergrund hierfür war nicht nur das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderverbot_im_Islam">Bildverbot im Islam</a>, sondern auch der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinischer_Bilderstreit">byzantinische Bilderstreit</a>, die zu Strömungen von Ikonoklasmus geführt hatten.</p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3797 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-1024x683.jpg" alt="Die Kirche der Jungfrau Maria: Das Mosaik wurde im Jahre 767 mit rein geometrischem Muster erneuert." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20181002-162558-0590.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Die Kirche der Jungfrau Maria: Das Mosaik wurde im Jahre 767 mit rein geometrischem Muster erneuert.</figcaption></figure>
<p>Viele Mosaike wirkten etwas blass, obwohl manchmal lebhafte Szenen dargestellt waren. War das schon immer so oder nagte hier der Zahn der Zeit? Nein, es war eher der Staub der Gegenwart. In der Apostelkirche zeigte uns ein Wärter, wie die Mosaike wirklich aussahen. (Ein Archäologe sollte vermutlich den Rest dieses Absatzes aus konservatorischen Gründen überspringen.) Er winkte uns zu sich und sprühte ein wenig Wasser über einen kleinen Teil des Boden. Wie durch Geisterhand fingen die dargestellten Rehe beinahe zu leuchten an, so viel kontrastreicher waren sie geworden. (Und hoffentlich bleiben sie das auch trotz des bestimmt regelmäßig stattfindenden Schauers).</p>
<figure id="attachment_3798" aria-describedby="caption-attachment-3798" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3798 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-1024x707.jpg" alt="Ein paar Spritzer Wasser brachten die Farben des Jahrhunderte alten Mosaiks wieder zum Leuchten." width="525" height="362" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-1024x707.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-300x207.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236-768x530.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-153210-0236.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3798" class="wp-caption-text">Ein paar Spritzer Wasser brachten die Farben des Jahrhunderte alten Mosaiks wieder zum Leuchten.</figcaption></figure>
<h2>Die Kirche Johannes des Täufers</h2>
<p>Eine weitere spannende Sehenswürdigkeit war die Kirche Johannes des Täufers (&#8222;The Church of the Beheading of St John&#8220;). Auch dort gab es Mosaike zu sehen, aber die Kirche an sich war allein schon dadurch interessant, dass ihre Besichtigung einem kleinen Abenteuerparcours glich. Die Tour fing in den Gewölben des Untergeschosses an, wo die Reste eines uralten moabitischen Brunnens, &#8211; natürlich &#8211; Mosaike und die Geschichte der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Beheading_of_John_the_Baptist">Enthauptung von Johannes dem Täufer</a> in Bildern zu sehen waren. Anschließend führte der Weg durch schmale verwinkelte Gänge und über Stiegen in das Hauptschiff der Kirche und zu guter Letzt hoch auf den Glockenturm.</p>
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3799 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-1024x683.jpg" alt="Die Kirche Johannes des Täufers (The Church of the Beheading of St John) in Madaba" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-134346-2944.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Die Kirche Johannes des Täufers (The Church of the Beheading of St John) in Madaba</figcaption></figure>
<p>Beim Aufstieg erklommen wir enge Treppen, direkt an den Seilen vorbei, mit denen die Glocken geläutet werden konnten. Die Versuchung war groß, aus Versehen daran zu ziehen, aber das Verbotsschild war eindeutig: &#8222;Do not ring the bells!&#8220; Es hätte aber auch wirklich unabsichtlich passieren können, dass wir mit unseren Rucksäcken auf den schmalen Stiegen die Glocken angestoßen hätten.</p>
<figure id="attachment_3800" aria-describedby="caption-attachment-3800" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3800 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-1024x683.jpg" alt="Die Glocken der Kirche Johannes des Täufers" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-133811-2940.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3800" class="wp-caption-text">Die Glocken der Kirche Johannes des Täufers</figcaption></figure>
<p>Belohnt wurde der Aufstieg mit einem grandiosen Ausblick über Madaba. Die Kirche war auf dem höchsten Punkt der Stadt erbaut worden.</p>
<figure id="attachment_3801" aria-describedby="caption-attachment-3801" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3801" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-1024x683.jpg" alt="Blick über Madaba. Im Zentrum die König Hussein bin Talal Moschee" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180925-132956-2933.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3801" class="wp-caption-text">Blick über Madaba. Im Zentrum die König Hussein bin Talal Moschee</figcaption></figure>
<p>Unser Aufenthalt in der recht entspannten Stadt Madaba und die Erkundung der vielfältigen Mosaike hat uns sehr gut gefallen. Für einen vollständigen Stadtrundgang mit Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten hatten wir uns zwei Tage Zeit genommen. Sehr amüsiert haben wir uns, als uns eine Touristin auf der Straße nach dem Weg fragte: &#8222;Could you tell me where to find the mosaic, please?&#8220; Worauf wir etwas verwundert zurückfragten: &#8222;Which one are you looking for? There are hundreds in the city.&#8220;</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/">Die filigranen Mosaike von Madaba</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba/">Die filigranen Mosaike von Madaba</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Jordanien in Amman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2019 00:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jordanien hatten wir in unsere Reiseroute aufgenommen, da wir auf unserer Weltreise mindestens ein arabisches Land besuchen wollten. Über die arabische und muslimische Welt gibt es vor allem in der heutigen Zeit viele Vorurteile und da liegt nichts näher, als einfach hinzufahren und selbst Eindrücke zu gewinnen. Nachdem wir uns gegen den Iran entschieden hatten, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jordanien hatten wir in unsere Reiseroute aufgenommen, da wir auf unserer Weltreise mindestens ein arabisches Land besuchen wollten. Über die arabische und muslimische Welt gibt es vor allem in der heutigen Zeit viele Vorurteile und da liegt nichts näher, als einfach hinzufahren und selbst Eindrücke zu gewinnen. Nachdem wir uns gegen den <a href="http://wittmann-tours.de/warum-wir-doch-nicht-den-iran-besuchten">Iran</a> entschieden hatten, war Jordanien eine logische, unkomplizierte und interessante Alternative. Es gibt kaum politische Spannungen und das Land gilt als sehr weltoffen. Außerdem hat es eine sehr spannende und wechselhafte Geschichte. Einige biblische Stätten befinden sich auf dem Staatsgebiet, Griechen, Nabatäer und Römer haben ihren Einfluss in der Region ausgeweitet, die Kreuzritter hinterließen gewaltige Burgen, gefolgt von der arabischen Blütezeit. Nicht zuletzt wird unter anderem in Jordanien eine der berühmtesten Pferderassen der Welt gezüchtet, die Araber, so dass wir die Gelegenheit ergreifen wollten, vor Ort diese herrlichen Kreaturen kennenzulernen. Zuerst besuchten wir die Hauptstadt Amman.</p>
<figure id="attachment_3772" aria-describedby="caption-attachment-3772" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-104634-2918.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3772" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-104634-2918-1024x683.jpg" alt="Das römische Amphitheater in Amman. Schon viele Kulturen bewohnten diesen Ort." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-104634-2918-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-104634-2918-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-104634-2918-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-104634-2918.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3772" class="wp-caption-text">Das römische Amphitheater in Amman. Schon viele Kulturen bewohnten diesen Ort.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3781"></span></p>
<h2>Die arabische Schrift</h2>
<p>Direkt nach der Ankunft fielen uns natürlich überall arabische Hinweistafeln ins Auge. Jordanien war eines der Länder unserer Reise, in denen wir die einheimische Schrift nicht entziffern konnten. Zum Glück gab es aber viele zweisprachige Schilder, auf denen uns eine zusätzliche englische Beschriftung weiterhalf. Nicht nur sind die Zeichen ganz anders, sondern man liest auch von rechts nach links, so dass man den Eindruck hat, gar nichts verstehen zu können. Denkste! Dank perfektem Branding waren einige internationale Marken auch auf Arabisch unzweifelhaft zu identifizieren, wobei die Schriftzeichen dazu allerdings keinen Beitrag leisteten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_3773" aria-describedby="caption-attachment-3773" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-112214-0087.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3773 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-112214-0087-1024x683.jpg" alt="Denkst Du noch oder erkennst Du schon?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-112214-0087-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-112214-0087-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-112214-0087-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-112214-0087.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3773" class="wp-caption-text">Denkst Du noch oder erkennst Du schon?</figcaption></figure>
<p><span lang="de">Bei den Zahlen hingegen fragten wir uns, warum es in dem arabischen Land andere Nummernsymbole gab als die, die wir als arabische Ziffern (also 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9) kennen. Wie wir auf </span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Zahlschrift#Der_Sprung_ins_Abendland"><span lang="de">Wikipedia</span></a><span lang="de"> lernten, kamen die &#8222;arabischen&#8220; Zahlen in Wirklichkeit aus Indien, fanden dann aber ihren Weg nach Europa über die arabische Welt und das damals muslimische Spanien. Daher hat sich ihre eigentlich missverständliche Bezeichnung gehalten. Interessant ist, dass die Ziffern im Arabischen entgegen der dort normalen Richtung auch von links nach rechts geschrieben werden, so wie bei uns. Damit gab es am Geldautomaten keine Missverständnisse. Aus 200 JOD werden </span><span lang="ar-SA" style="direction: rtl; unicode-bidi: embed;">٢٠٠ </span><span lang="de">JOD und das Jahr 2018 wird auf arabisch</span><span lang="ar-SA" style="direction: rtl; unicode-bidi: embed;"> ٢٠١٨ </span><span lang="de">geschrieben (nicht umgekehrt)</span><span lang="ar-SA" style="direction: rtl; unicode-bidi: embed;">.</span></p>
<figure id="attachment_3774" aria-describedby="caption-attachment-3774" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-110421-0085.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3774" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-110421-0085-1024x683.jpg" alt="" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-110421-0085-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-110421-0085-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-110421-0085-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-110421-0085.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3774" class="wp-caption-text">Arabische Ziffern und arabische Schrift</figcaption></figure>
<h2>Die Hauptstadt Amman</h2>
<p>So fuhren wir vom hochmodernen Flughafen von Amman, 30 Kilometer südlich des Zentrums gelegen, mit einem Taxi in die Innenstadt zu unserem Hotel. Die Straßen waren sehr gut ausgebaut und am Straßenrand fielen uns wir die ersten Kamele auf. Auf den ersten Blick wirkte alles sehr modern und trotzdem waren wir eindeutig in einem arabischen, traditionsbewussten Land angekommen. Die Architektur der Häuser und die Kleidung der Leute spiegelten diese Durchmischung von muslimischen Bräuchen und Gegenwart recht deutlich wider. Viele Frauen trugen zum Beispiel Kopftuch, aber vollverschleierte Personen in Burkas sahen wir nicht.</p>
<figure id="attachment_3775" aria-describedby="caption-attachment-3775" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150433-2859.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3775 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150433-2859-1024x683.jpg" alt="Die al-Husseini-Moschee im Zentrum von Amman" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150433-2859-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150433-2859-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150433-2859-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150433-2859.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3775" class="wp-caption-text">Die al-Husseini-Moschee im Zentrum von Amman</figcaption></figure>
<p>Die lange Geschichte Ammans spiegelt sich auch im Namen des Ortes wieder, der in biblischer Zeit als Rabba bekannt war. Der heutige Name geht auf die schon im Alten Testament erwähnten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amman#Ursprung_des_Namens">Ammoniter</a> zurück. Dieses Volk lebte in etwa im 13 Jh. vor Christus dort. Nach den erfolgreichen Feldzügen Alexanders des Großen (332 v. Chr.) in der Region hieß die Stadt für viele Jahrhunderte Philadelphia. Erst um 630, nach der Eroberung durch die Muslime, nannte man die Siedlung Amman. Aufgrund ihrer geographischen Lage haben im Laufe der Jahrhunderte viele Völker dort ihre Spuren hinterlassen und die lange, wechselhafte und vielfältige Geschichte des heutigen Landes Jordanien sollte uns in den kommenden Wochen begleiten.</p>
<figure id="attachment_3776" aria-describedby="caption-attachment-3776" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-100140-0144.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3776" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-100140-0144-1024x683.jpg" alt="Eine der Hauptstraßen im Zentrum von Amman" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-100140-0144-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-100140-0144-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-100140-0144-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-100140-0144.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3776" class="wp-caption-text">Eine der Hauptstraßen im Zentrum von Amman</figcaption></figure>
<p>Bei unserem Hotel im Hier und Jetzt angekommen, wäre allerdings unser Taxifahrer beinah mit unserem Gepäck davongefahren. Wir stiegen aus und er fuhr sofort los. Huch! Ich konnte noch auf den Kofferraum des rollenden Wagens klopfen, was ihn zum Glück zum Anhalten bewegte. Beim Zurücksetzen überfuhr er uns fast und entschuldigte sich nach dem Aussteigen mit einem blumigen Wortschwall. Es täte ihm schrecklich leid, es wäre alles seine Schuld, keine Absicht, nichts passiert, kein Problem, keine Absicht, er wäre ein ehrlicher Mann. Zum Abschied küsste er mich auf die Stirn. Wir glaubten ihm, dass es ein Versehen war. Dennoch schwankten unsere Gefühle zwischen Verärgerung und Amüsement.</p>
<h2>Jordanien kulinarisch &#8211; Mezze</h2>
<p>Bevor wir mit der von Mona vorbereiteten Entdeckungstour von Amman starteten, stand das Mittagessen auf dem Programm. Die Empfehlung der Rezeption war mehr ein Imbiss als ein Restaurant auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Wir hatten Probleme, als einzige Ausländer einen Sitzplatz zu finden, ein gutes Zeichen!</p>
<figure id="attachment_3777" aria-describedby="caption-attachment-3777" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/APC_2055.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3777" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/APC_2055-1024x768.jpg" alt="Arabische Kleinigkeiten (Mezze) zum Mittagessen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/APC_2055-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/APC_2055-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/APC_2055-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/APC_2055.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3777" class="wp-caption-text">Arabische Kleinigkeiten (Mezze) zum Mittagessen</figcaption></figure>
<p>Glücklicherweise fanden wir noch einen Platz in dem Hof, der von einer Plastikplane als Sonnenschutz überspannt wurde. Wir bestellten ein paar Kleinigkeiten, Mezze, quasi jordanische Tapas: Falafel, Humus, eine Auberginenpaste (die mehr als nur Spuren von Knoblauch enthielt) und einen Salat. Fladenbrot gab es natürlich auch dazu. Das Essen war phantastisch und sehr gut gewürzt. Dies war seit langem das beste einheimische Essen, das wir genossen haben. Klar haben wir in Afrika auch gut gegessen, aber dort war die einheimische Küche weniger spannend und oft (z.B. auf den Safaris) gab es eher westliche Gerichte. In Jordanien freuten wir uns nun auf jede Mahlzeit!</p>
<figure id="attachment_3778" aria-describedby="caption-attachment-3778" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150957-2863.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3778" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150957-2863-1024x683.jpg" alt="Süß, süßer, Baklawa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150957-2863-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150957-2863-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150957-2863-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-150957-2863.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3778" class="wp-caption-text">Süß, süßer, Baklawa</figcaption></figure>
<p>Nicht zu vernachlässigen waren natürlich die orientalischen Süßigkeiten. Diverse Geschäfte lockten mit üppigen Auslagen, die wahrhaftig glänzten und funkelten &#8211; Dank all dem Sirup, mit dem sie übergossen waren ;). Natürlich mussten wir probieren. In der Tat, sie waren so süß und köstlich, wie sie aussahen und klebten regelrecht am Teller fest! Der schuldbewusste Versuch, die in diesem Naschwerk aus 1001 Nacht enthaltenen Kalorien zu ermitteln, würde jedem westlichen Ernährungswissenschaftler die Tränen in die Augen treiben.</p>
<h2>Die Zitadelle &#8211; die Akropolis von Amman</h2>
<p>Einer der Höhepunkte der Stadt (auch in geografischer Hinsicht) ist die Zitadelle von Amman. Zahlreiche Kulturen errichteten auf diesem Hügel religiöse Stätten und Paläste. Die Ruinen dieser Gebäude sind auch heute noch, Jahrhunderte später, zu sehen: der römische Herkulestempel, eine byzantinische Kirche und zahlreiche Bauwerke der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Umayyaden">Umayyaden</a>, z.B. ein Palast, ein Hamam und eine Zisterne. Die meisten stehen wiederum auf den Grundmauern vorheriger Gebäude anderer Bauherren. Vom Hügel aus hatten wir im warmen Abendlicht einen herrlichen Blick über die Stadt und das sehr gut erhaltene römische Theater.</p>
<figure id="attachment_3779" aria-describedby="caption-attachment-3779" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-175144-2886.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3779" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-175144-2886-1024x683.jpg" alt="Der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel von Amman" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-175144-2886-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-175144-2886-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-175144-2886-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-175144-2886.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3779" class="wp-caption-text">Der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel von Amman</figcaption></figure>
<p>Das sehenswerte Museum präsentierte Fundstücke der Zitadelle und ordnete die Perioden für uns zeitlich ein. Auch wenn es bei Geschichte eigentlich nicht um Jahreszahlen geht, gab es schon ein paar wichtige Eckpunkte. So herrschten die Griechen von 332-63 v.Chr., die Römer bis 324 n.Chr., anschließend die Byzantiner und die Zeit von 661 bis 1916 wurde als Islamische Ära bezeichnet. Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs 1918 folgte das moderne Jordanien.</p>
<figure id="attachment_3780" aria-describedby="caption-attachment-3780" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-162533-2881.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3780" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-162533-2881-1024x683.jpg" alt="Der Umayyaden Palast" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-162533-2881-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-162533-2881-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-162533-2881-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-162533-2881.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3780" class="wp-caption-text">Der Palast der Umayyaden</figcaption></figure>
<p>Fußnote: Zurück in Deutschland sahen wir interessanterweise in einem Krimi die Stadt und die Zitadelle von Amman, die einen Ort in Syrien darstellen sollten. Man rechnete wohl nicht damit, dass Mitteleuropäer die jordanische Hauptstadt erkennen würden ;).</p>
<h2>Das Nationalmuseum in Amman</h2>
<p>Das Nationalmuseum in Amman ist ein Vorzeigeprojekt bzw. befindet sich im Begriff, eines zu werden. Leider waren große Teile des modernen Gebäudes wegen Renovierungsarbeiten nicht zugänglich. Immerhin konnten wir uns die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftrollen_vom_Toten_Meer">Schriftrollen von Qumran</a> ansehen, von denen sich ein Teil in Jordanien befindet.</p>
<figure id="attachment_3833" aria-describedby="caption-attachment-3833" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145141-0159.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3833" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145141-0159-1024x683.jpg" alt="Die Qumran-Schriftrollen sind die ältesten bekannten Bibelhandschriften der Welt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145141-0159-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145141-0159-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145141-0159-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145141-0159.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3833" class="wp-caption-text">Die Qumran-Schriftrollen sind die ältesten bekannten Bibelhandschriften der Welt.</figcaption></figure>
<p>Im Nationalmuseum versuchte sich Jordanien als modernes Land mit einer langen Geschichte zu präsentieren. Interessant war ein Terminal, auf dem man seinen Namen in den verschiedenen Alphabeten der früher im Land ansässigen Völker schreiben lassen konnte.</p>
<figure id="attachment_3782" aria-describedby="caption-attachment-3782" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-142758-0151.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3782" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-142758-0151-1024x683.jpg" alt="Die Schriftsysteme aus Jordaniens Vergangenheit und Gegenwart" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-142758-0151-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-142758-0151-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-142758-0151-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-142758-0151.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3782" class="wp-caption-text">Die Schriftsysteme aus Jordaniens Vergangenheit und Gegenwart</figcaption></figure>
<p>Jordanien präsentierte sich als Standort von Technologie und Innovation, es ging um Umweltschutz, Energie und gesunde Ernährung, alles Problemfelder im Land. Die Präsentation signalisierte einen offenen Umgang mit diesen Themen. Jordanien verbraucht sehr wenig <a href="http://www.fao.org/nr/water/aquastat/data/query/index.html">Wasser pro Kopf</a> (besonders verglichen mit den direkten Nachbarländern und den meisten Industrienationen) und nimmt für sich Fortschritte bei den Frauenrechten in Anspruch.</p>
<figure id="attachment_3783" aria-describedby="caption-attachment-3783" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145525-0164.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3783 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145525-0164-1024x614.jpg" alt="Frauenrechte in Jordanien, Realität oder nur Fassade?" width="525" height="315" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145525-0164-1024x614.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145525-0164-300x180.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145525-0164-768x460.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180924-145525-0164.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3783" class="wp-caption-text">Frauenrechte in Jordanien, Realität oder nur Fassade?</figcaption></figure>
<p>Nach diesem Auftakt irritierte und verwunderte uns eine Ausstellung im ersten Stock über die Erfindungen islamischer Gelehrter ein wenig. Aufwändige Multimedia-Installationen, eher für Kinder als für Erwachsene konzipiert, folgten alle dem immer gleichen Grundtenor: Heutzutage vollkommen vergessene islamische Forscher haben die Grundlagen für die Errungenschaften der modernen Wissenschaften gelegt. Eigentlich haben sie Flugzeuge erfunden, Medizin und Mathematik geprägt etc. Sicher eine interessante, wohl aber etwas einseitig polarisierte Betrachtungsweise der Geschichte… Immerhin, wenn die Ausstellung das Ziel erreichte, Kinder für die Wissenschaft zu begeistern, dann hätte sie ein positives Resultat zu verbuchen.</p>
<h2>Moderner als erwartet</h2>
<p>Jordanien gibt sich fortschrittlich und Tradition und Moderne erschienen uns ohne wirkliches Spannungsfeld im Alltag vereint. Jordanien präsentierte sich uns als gut organisiert und deutlich weniger chaotisch als erwartet. Wenn man Marrakesch als Maßstab im Kopf hat, dann ist Amman dagegen eine friedliche Oase. Als Ausländer waren wir natürlich leicht zu erkennen, aber niemand versuchte, daraus Kapital zu schlagen. Die Sicherheitslage war vollkommen entspannt, auch abends und bei Dunkelheit &#8211; so viel zum Thema der bedrohlichen islamischen Welt: Wir bemerkten keine Spur davon.</p>
<figure id="attachment_3784" aria-describedby="caption-attachment-3784" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-163005-0125.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3784" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-163005-0125-1024x576.jpg" alt="Blick über Amman vom Zitadellenhügel aus" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-163005-0125-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-163005-0125-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-163005-0125-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/10/CW-20180923-163005-0125.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3784" class="wp-caption-text">Blick über Amman vom Zitadellenhügel aus</figcaption></figure>
<p>Amman wirkte nicht so modern und glitzernd wie Dubai. Jordanien kann nicht mit Öl-Dollars protzen, sondern muss sein Geld in anderen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jordanien#Wirtschaftssektoren">Wirtschaftszweigen</a> verdienen, zum Beispiel mit Phosphatabbau und der Produktion von Düngemitteln. Das Land ist damit nicht übermäßig reich, aber die Wirtschaft wächst stetig, was auch auf den Straßen sichtbar war. Ein moderner Fuhrpark rollte durch Amman, vor allem die Uber-Autos (auch in Jordanien konnten wir den Fahrdienst bequem und problemlos nutzen) waren fast ausnahmslos brandneue Hybrid-Modelle. Damit machte die Nation einen sehr positiven ersten Eindruck auf uns. Wir freuten uns darauf, mehr vom Königreich, sowohl Historisches als auch die Kultur der Gegenwart, kennenzulernen.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-jordanien-in-amman/">Erste Eindrücke aus Jordanien in Amman</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-jordanien-in-amman/">Erste Eindrücke aus Jordanien in Amman</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Belize</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 00:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir die Grenze überquert hatten, merkten wir ziemlich schnell, dass Belize sich sehr von den umgebenden lateinamerikanischen Ländern unterscheidet. Auf einmal wurde nicht mehr Spanisch, sondern Englisch gesprochen und geschrieben. Auch die Leute sahen ganz anders aus, ohne dass es diskriminierend klingen soll. Die Hautfarbe der Menschen war wesentlich dunkler und etwas polemisch könnte &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir die <a href="http://wittmann-tours.de/an-der-grenze-von-mexiko-nach-belize/">Grenze</a> überquert hatten, merkten wir ziemlich schnell, dass Belize sich sehr von den umgebenden lateinamerikanischen Ländern unterscheidet. Auf einmal wurde nicht mehr Spanisch, sondern Englisch gesprochen und geschrieben. Auch die Leute sahen ganz anders aus, ohne dass es diskriminierend klingen soll. Die Hautfarbe der Menschen war wesentlich dunkler und etwas polemisch könnte man sagen, dass auf einmal viele Bob Marley-Typen herumliefen, manche komplett mit eingeflochtenen Muscheln in den langen Rastalocken. Belize ist in vielerlei Hinsicht anders und die Gründe dafür liegen in der (Kolonial-)Geschichte.</p>
<figure id="attachment_1982" aria-describedby="caption-attachment-1982" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1982" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-1024x683.jpg" alt="Willkommen in Belize!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1982" class="wp-caption-text">Willkommen in Belize!</figcaption></figure>
<p><span id="more-1999"></span></p>
<h2>Erwerbslose Piraten schulen um</h2>
<p>Wie kam es dazu, dass die Geschichte in Belize einen anderen Lauf genommen hat als in den Nachbarländern?</p>
<p>Den von der See ankommenden Spaniern erschien die sumpfige Küste aufgrund des dichten Mangrovenwachstums abweisend, sie hielten das Land wegen des unwegsamen Dschungels zur menschlichen Besiedlung für ungeeignet (das war den Maya, die im Landesinneren seit Jahrhunderten zahlreich in vielen Städten und Siedlungen lebten, allerdings nicht bekannt) und segelten von dannen. Zur Zeit der Conquista durch die Kolonialisatoren in Mexiko wurde das heutige Belize dann ein Rückzugsort der verbliebenen Maya. Die undurchdringlichen Wälder und die wehrhaften Ureinwohner machten die Region für die Spanier wenig attraktiv, zumal es in anderen Gebieten mehr zu holen gab.</p>
<p>Der reiche Strom von Gold und Silber aus den Kolonien in die alte Welt war auch für Piraten eine lukrative Einnahmequelle. Besonders gefürchtet waren die englischen Freibeuter. Diese hatten ebenfalls das heutige Belize als Rückzugsgebiet erkannt und zwar besonders die zahlreichen, der Küste vorgelagerten Inseln, die Teil des Belize <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Belize_Barrier_Reef">Barrier Reef</a> sind. Nach erfolgreichen Raubzügen konnten sie mit ihren schnellen und wendigen Schiffen in den schwierigen Gewässern besser manövrieren und sich zwischen die Eilande flüchten, wohin ihnen die schweren spanischen Galeonen nicht folgen konnten.</p>
<figure id="attachment_1983" aria-describedby="caption-attachment-1983" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1983" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-1024x683.jpg" alt="Heute ankern keine Piratenschiffe mehr in Belize City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1983" class="wp-caption-text">Heute ankern keine Piratenschiffe mehr in Belize City</figcaption></figure>
<p>1670 hatte das lukrative Piratenleben ein Ende. Großbritannien und Spanien unterzeichneten einen Vertrag, der die Freibeuterei beendete. Um nicht auf Hartz IV zurückzufallen, wendeten sich die erwerbslosen Piraten dem Handel mit Tropenhölzern zu. Die Erlaubnis dazu bekamen sie interessanterweise von den Spaniern. Für die schweren Holzfällarbeiten im Urwald beschafften sich die Engländer schiffsladungsweise Sklaven aus Afrika. Es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Spaniern und den britischen Siedlern. Das Blatt wendete sich 1798 nach der Schlacht von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St._George%E2%80%99s_Caye">St. George’s Caye</a> mit einem Sieg der sogenannten englischen „Baymen“ und schließlich stand das Land endgültig unter britischer Herrschaft. 1862 erhielt das damalige Britisch Honduras den Status einer Kronkolonie. 1973 wurde das Land wieder in „Belize“ (die historische Bezeichnung des Gebietes, zu deren Herkunft es mehrere Theorien gibt) umbenannt, unabhängig wurde es allerdings erst 1981.</p>
<h2>Das englische Erbe</h2>
<p>Damit ist Belize heute das einzige englischsprachige Land Lateinamerikas, wie die Belizianer immer wieder stolz betonten. Das frühere British Honduras ist heute noch <a href="http://thecommonwealth.org/our-member-countries/belize">Teil des Commonwealth</a> und immer wieder begegneten wir Spuren der ehemaligen Kronkolonie. In Belize City tragen die Straßen Namen wie Regent Street oder Albert Street, es gibt einen Stadtteil namens Fort George und die größte Kirche des Landes ist die anglikanische <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/St._John%27s_Cathedral_(Belize_City)">St. John&#8217;s Cathedral</a>.</p>
<figure id="attachment_1984" aria-describedby="caption-attachment-1984" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1984" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-1024x683.jpg" alt="Die anglikane St. John Cathedral" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1984" class="wp-caption-text">Die anglikanische St. John&#8217;s Cathedral</figcaption></figure>
<p>Die Beschilderung ist auf Englisch, die Geschwindigkeit wird in Meilen pro Stunde gemessen und Längenangaben auf Verkehrsschildern sind in Meilen und Yards angegeben. Trotzdem fährt man in Belize auf der richtigen, der rechten Seite. Die Queen lächelt von den Geldscheinen und auch die Häuser zeugen mit Ihrer Architektur von der kolonialen Vergangenheit. Leider sind an vielen Fassaden Zeichen des Verfalls oder Schäden der letzten Hurrikane unübersehbar, aber einige repräsentative Bauten sind noch erhalten.</p>
<figure id="attachment_1985" aria-describedby="caption-attachment-1985" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1985" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-1024x683.jpg" alt="Eines der schönsten Gebäude in Belize City, das High Court Building" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1985" class="wp-caption-text">Eines der schönsten Gebäude in Belize City: Das High Court Building</figcaption></figure>
<h2>Vielfalt ist an der Tagesordnung</h2>
<p>Die Nachfahren der Engländer sieht man draußen auf der Straße nicht und sie stellen auch keineswegs den Großteil der Bevölkerung dar. Heute sind die Belizianer ein kunterbunter Haufen von gerade einmal 350.000 Einwohnern. (Ungefähr so viele Menschen wie auf Island oder in Bielefeld). Die größten Volksgruppen sind die Maya, Mestizen (Maya-Europäer), Kreolen (Afrikaner-Europäer) und Garinagu (mehr zu den Garinagu folgt noch). Außerdem gibt es noch viele kleinere Gruppen, manche mit nur wenigen hundert Menschen. Zu diesen gehören u.a. Inder, die von den Briten als Arbeiter oder Polizeioffiziere verpflichtet worden waren, und Mennoniten, die ursprünglich aus deutschsprachigen Ländern kamen.</p>
<p>Ein Teil von letzteren sind Anhänger einer konservativen Strömung. Sie lehnen die Verwendung von elektrischen Geräten und Maschinen ab und leben von der Landwirtschaft wie vor Hunderten von Jahren. Vor allem im Süden sahen wir einige Mennoniten. Die Frauen trugen lange Röcke und Kopftücher, die Männer weiße Hemden, Hosen mit Hosenträgern und Strohhüte und sie wirkten ein wenig wie Zeitreisende aus der Vergangenheit, was sie auf eine Art ja auch sind. Einmal sahen wir auch zwei junge Burschen auf einem Pferdefuhrwerk. Als wäre dies nicht schon ungewöhnlich genug, muss man sich diese Leute mit nordeuropäischem Äußeren in einem tropischen Umfeld in einer vorwiegend dunkelhäutigen Gesellschaft vorstellen.</p>
<figure id="attachment_1986" aria-describedby="caption-attachment-1986" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1986" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-1024x683.jpg" alt="Die Albert Street, eine beiden Hauptstraßen im Zentrum von Belize City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1986" class="wp-caption-text">Die Albert Street, eine beiden Hauptstraßen im Zentrum von Belize City</figcaption></figure>
<p>Auch sprachlich herrscht Vielfalt. Englisch dominiert zwar im öffentlichen Leben, aber es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Belizianer im Alltag vier Sprachen benutzt. Diese sind neben Englisch: Kreol (eine vereinfachte und verballhornte Variante des Englischen, die von den Sklaven gesprochen wurde, damit ihre &#8222;Herren&#8220; sie nicht verstünden), Spanisch (vor allem nahe den Grenzen) und Maya oder Garifuna. Dabei werden nicht alle Sprachen in Reinkultur verwendet. Ein Satz kann gerne Wörter aus mehreren Sprachen enthalten. Spanglish ist eine sehr beliebte Verständigungsform.</p>
<figure id="attachment_1987" aria-describedby="caption-attachment-1987" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1987" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-1024x683.jpg" alt="Keine offizielle Sehenswürdigkeit, die Post von Belize City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1987" class="wp-caption-text">Keine offizielle Sehenswürdigkeit, die Post von Belize City</figcaption></figure>
<h2>Stadtrundgang</h2>
<p>Belize City ist zwar seit dem schweren Hurrikan Hattie 1961 nicht mehr die Hauptstadt, dennoch mit ca. 63.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt in Belize. In San Ignacio (der zweitgrößten Stadt) leben nicht ganz 20.000 Menschen und Belmopan (die Hauptstadt) zählt nicht einmal 15.000 Einwohner. Ein orientierender Stadtrundgang in Belize Stadt am ersten Tag dauerte nicht lange und wir hatten vorher genug Zeit für unsere üblichen Erledigungen: SIM-Karte kaufen und Geld abheben. Entgegen eher pessimistischen Schilderungen im Reiseführer war beides kein Problem, die Geldautomaten waren reichlich bestückt.</p>
<figure id="attachment_2050" aria-describedby="caption-attachment-2050" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2050" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-1024x683.jpg" alt="Leuchtturm und Baron Bliss Memorial" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2050" class="wp-caption-text">Leuchtturm und Baron Bliss Memorial</figcaption></figure>
<p>Neben einigen sehenswerten Gebäuden gibt es ein sogenanntes Touristendorf mit vielen Souvenir- und Kunsthandwerksständen, in dem immer dann viele potentielle Käufer eintreffen, wenn ein Kreuzfahrtschiff vor Belize City ankert. Für uns gab es dort wenig zu sehen und die Belizianer sehen diese Art von Tourismus sehr kritisch, weil fast kein Geld im Land bleibt. Der Spaziergang entlang des Ufers mit Blick auf das sonnenüberglänzte Meer an Kolonialstilhäusern vorbei, die schon bessere Zeiten gesehen hatten, war sehr lohnenswert. Dort konnten wir verschiedene Schiffe beobachten und den Pelikanen beim Fischfang zuzusehen.</p>
<figure id="attachment_1989" aria-describedby="caption-attachment-1989" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1989" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-1024x683.jpg" alt="Ein Pelikan im Vorbeiflug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1989" class="wp-caption-text">Ein Pelikan im Vorbeiflug</figcaption></figure>
<h2>Belize City am Abend</h2>
<p>Am ersten Abend, als wir gegen 19:30 Uhr zum Abendessen aufbrachen, lernten wir noch eine andere Seite von Belize City kennen. Zu Fuß kamen wir gerade mal einen Block weit. Ein Polizei-Pickup hielt neben uns an und die Beamten fragten, wohin des Weges wir seien. Wir nannten das Restaurant, sie überlegten und baten uns auf den beiden Hauptstraßen zu bleiben, da es abseits unsicher sein könnte. Dann meinte einer der Polizisten im Auto, das Lokal sei geschlossen, aber sie würden uns trotzdem gerne hinfahren, nur um sicherzugehen, dass uns nichts geschieht. Die Polizei, unser Freund und Helfer!</p>
<p>So fuhren wir ein paar Blocks weiter und in der Tat, das Restaurant war geschlossen :(. Nach kurzem Überlegen nannte Mona ein anderes, das auf der anderen Seite der Brücke war, wir waren mittags schon dort gewesen. Die Beamten kannten die Lokalität und fuhren uns bis zur Brücke, da dort ihr Bezirk endete, wirklich sehr freundlich! Leider war im zweiten Restaurant eine geschlossene Gesellschaft, so dass wir uns einen Plan C überlegen mussten…</p>
<figure id="attachment_1990" aria-describedby="caption-attachment-1990" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1990" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-1024x768.jpg" alt="Doch noch ein geöffneter Imbiss abends in Belize City" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1990" class="wp-caption-text">Doch noch ein geöffneter Imbiss abends in Belize City</figcaption></figure>
<p>Wir gingen entlang der Hauptstraße zurück, wie uns geraten worden war. Nur noch wenige Menschen waren auf der Straße und alle Geschäfte und Lokale schienen geschlossen zu sein. Schließlich entdeckten wir doch noch eine Imbissstube, wo wir <a href="http://belizenewspost.com/belizeanstewedbeans/">Stew-Beans</a>, Reis und Rind bestellten. Beglückt wurden wir mit einer großen, dampfenden Portion (s. folgendes Foto). Es war köstlich! Beim Essen kamen wir mit dem Besitzer des Ladens ins Gespräch, was hier aufgrund der Sprache (Englisch) und der offenen Menschen sehr einfach war. Er erzählte, dass er 20 Jahre in den USA gelebt habe, aber nach Belize zurückgekommen sei, da er in seinem Heimatland investieren wollte. Er habe zwei Lokale und sei der festen Überzeugung, dass es Belize unter der richtigen Führung viel besser gehen würde.</p>
<figure id="attachment_1991" aria-describedby="caption-attachment-1991" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1991" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-1024x768.jpg" alt="Stew-Beans, Reis, Krautsalat und Rind" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1991" class="wp-caption-text">Stew-Beans, Reis, Krautsalat und Rind</figcaption></figure>
<h2>Die Auflösung zwei Tage später</h2>
<p>Dass die Bürgersteige so früh hochgeklappt wurden und wir erst nach langer Suche ein offenes Lokal finden konnten, hatte uns sehr verwundert. Nachdem uns die Polizei aufgegabelt hatte, hegten wir schon ein etwas mulmiges Gefühl. Dies hielt uns aber nicht davon ab, unser kreolisches Abendessen zu genießen. Die Hintergründe erfuhren wir zwei Tage später, als wir beim gleichen Imbiss frühstückten. Die Zeitung lag aus und titelte &#8222;A murderous weekend&#8220;.</p>
<figure id="attachment_1992" aria-describedby="caption-attachment-1992" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1992" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-708x1024.jpg" alt="Der Grund für die abends hochgeklappen Bürgersteige: Bandenkrieg in Belize City" width="525" height="759" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-708x1024.jpg 708w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-207x300.jpg 207w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-768x1111.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056.jpg 1106w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1992" class="wp-caption-text">Der Grund für die abends so früh hochgeklappten Bürgersteige: Bandenkrieg in Belize City</figcaption></figure>
<p>Hier ging es um einen Bandenkrieg. Der Boss einer Bande war erschossen worden, was eine Welle der Gewalt und Vergeltung ausgelöst hatte. Daher war die Polizei in doppelter Alarmbereitschaft und die Menschen fühlten sich anscheinend auf einmal bei Dunkelheit draußen nicht mehr sicher.</p>
<h2>Die Garinagu</h2>
<p>Belize City hatte aber mehr zu bieten als ein paar hübsche Gebäude. Die eigentliche Sehenswürdigkeit sind die Menschen und die verschiedenen Kulturen der unterschiedlichen Volksgruppen. Eine der wichtigen (und stolzen) ethnischen Gruppen in Belize sind die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Garifuna">Garinagu (Singular: Garifuna)</a>. Um mehr über sie zu erfahren, besuchten wir das Garifuna Museum in Belize City. Dieses Museum wird vermutlich den Preis des familiärsten Museums auf unserer Reise gewinnen.</p>
<figure id="attachment_1993" aria-describedby="caption-attachment-1993" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1993" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-1024x683.jpg" alt="Wichtige Aspekte der Garifuna Kultur, präsentiert in familiärer Atmosphäre" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1993" class="wp-caption-text">Wichtige Aspekte der Garifuna Kultur, präsentiert in familiärer Atmosphäre</figcaption></figure>
<p>Das Museum befindet sich in zwei Räumen des Erdgeschosses eines Hauses in einem Wohngebiet. Wir nahmen vom Zentrum aus ein Taxi für die ungefähr 3 Kilometer. Um unser Kommen anzukündigen, hupte der Taxifahrer vor der Tür und eine ältere Frau rief uns von einem Fenster im ersten Stock aus zu, wir sollten kurz auf der Bank vor dem Haus Platz nehmen, sie würde gleich kommen. Anscheinend musste sie noch ihren sieben Monate alten Enkel fertigmachen, den sie wenige Minuten später auf dem Arm hatte und im Ausstellungsraum in eine Spielecke setzte. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung gab sie uns eine kleine Führung zur Geschichte und Kultur der Garinagu. Anschließend durften wir die Ausstellung selbst erkunden und sie spielte mit ihrem Enkel. Zum Abschied riet sie uns paradoxerweise noch, wir sollten vorsichtig sein und nicht mit den „schwarzen Jungs herumhängen“, was wir sehr lustig fanden, da sie selbst eine alles andere als lilienweiße Haut hatte.</p>
<h2>Eine ungewöhnliche Geschichte</h2>
<p>Die Geschichte der Garinagu ist sehr ungewöhnlich, denn es sind Schwarze, die nicht versklavt wurden. Es ist statt dessen eine Geschichte von Vertreibung, Flucht vor der Sklaverei, der Suche nach einer neuen Heimat und dem Bewahren von Traditionen. Alles begann 1635 als zwei Sklavenschiffe bei St. Vincent Schiffbruch erlitten und sich die Überlebenden mit den dort heimischen Kariben vermischten. Vor der Versklavung konnten sich die Garifuna retten, der Preis ihres Widerstandes gegen die englischen Kolonialisatoren war 1796 die Deportierung von St. Vincent auf die Insel Baliceaux, wo mangels natürlicher Ressourcen ungefähr 50% der Gefangenen starben. Dann erfolgte eine erneute Umsiedelung auf die Insel Roatan. Verzweifelt suchten die Garinagu nach einer neuen Heimat und 1832 landeten viele Angehörige dieses Volkes in ihren Schiffen am Strand des heutigen Dangriga in Belize.</p>
<figure id="attachment_1994" aria-describedby="caption-attachment-1994" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1994" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-1024x683.jpg" alt="Die Garifuna Flagge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1994" class="wp-caption-text">Die Garifuna-Flagge</figcaption></figure>
<p>Heute leben ungefähr 25.000 Garinagu in Belize. Sie sprechen ihre eigene Sprache (Garifuna), haben ihre eigene Flagge, sind stolz auf ihre Musik und versuchen ihre Geschichte und Traditionen am Leben zu erhalten. Der Tag der Ankunft der Angehörigen dieses Volkes (Garifuna Settlement Day) ist mittlerweile ein nationaler Feiertag in Belize. Fester Bestandteil des Festes ist das Nachspielen des Erreichens der Küste durch die ersten Garinagu.</p>
<p>Zu den traditionellen Tänzen gehört auch der Jankanu. Bei diesem Tanz werden die Europäer der Kolonialzeit mit rosa Masken, weißen Kleidern und Hosenträgern nachgemacht und ins Lächerliche gezogen.</p>
<figure id="attachment_1995" aria-describedby="caption-attachment-1995" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1995" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-1024x683.jpg" alt="Die pinken Jankanu-Masken stellen die Weißen dar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1995" class="wp-caption-text">Tänzer mit rosa Jankanu-Masken stellen die Weißen dar.</figcaption></figure>
<h2>Cave Tubing</h2>
<p>Kultur ist aber bestimmt nicht der einzige Grund, Belize zu besuchen. Neben dem Dschungel und dem karibischen Meer locken auch einige adrenalintreibende Angebote in der Umgebung von Belize City. Ziplining und Cave Tubing wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen, was sich gut zu einem Tagesausflug kombinieren ließ.</p>
<figure id="attachment_1996" aria-describedby="caption-attachment-1996" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1996" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-1024x768.jpg" alt="Zum Cave Tubing bracht man eine Tube und einen Helm mit Stirnlampe" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1996" class="wp-caption-text">Zum Cave Tubing bracht man eine Tube und einen Helm mit Stirnlampe</figcaption></figure>
<p>Als erstes ging es zum Cave Tubing. Dabei lässt man sich auf einem aufgeblasenen Schlauch (Tube), entweder von einem alten Reifen oder in der modernen Variante, auf einem Fluß durch eine Höhle (Cave) treiben. Damit nichts passieren kann, ist man mit einem Führer unterwegs. Wir wurden mit den Tubes ausgestattet und liefen ungefähr 30 Minuten stromaufwärts durch dichten grünen Dschungel. Schon auf dem Weg bekamen wir nasse Füße, da wir den Fluss zweimal queren mussten.</p>
<figure id="attachment_1997" aria-describedby="caption-attachment-1997" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1997" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-1024x683.jpg" alt="Startklar zum Cave Tubing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1997" class="wp-caption-text">Startklar zum Cave Tubing</figcaption></figure>
<p>Zum Glück waren wir früh von Belize City aus gestartet und hatten so die Höhle für uns alleine. Schnell wurde es dämmerig als wir hineintrieben, und nach einer Kurve war ganz dunkel. Ein kleiner Wasserfall wurde von den Steinwänden akustisch zu riesenhafter Größe verstärkt. Unser Guide zeigte uns einige interessante Felsformationen und erklärte uns, dass die Höhle von den Maya (die auch in Belize heimisch waren und sind) als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xibalb%C3%A1">Xibalbá</a> (Unterwelt) angesehen wurde. Hierhin wurden Geschenke für die Götter gebracht. In anderen Höhlen sind auch Skelette von Menschenopfern gefunden worden.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/6qC7l-dEXyY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Ziplining</h2>
<p>Zum Glück durchquerten wir die Unterwelt unbeschadet und wurden quasi an der anderen Öffnung der Höhle neu geboren ;). Wir ließen uns noch etwa 20 Minuten gemächlich den Fluss abwärts treiben und kamen wieder am Ausgangspunkt an. Anschließend wechselten wir das Equipment und es ging los zum Ziplining.</p>
<figure id="attachment_2051" aria-describedby="caption-attachment-2051" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2051" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-1024x683.jpg" alt="Mona an der Zipline" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2051" class="wp-caption-text">Mona an der Zipline</figcaption></figure>
<p>Beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seilrutsche">Ziplining</a> (zu deutsch Seilrutsche-Fahren) waren durch den Dschungel lange Stahlseile zwischen den Bäumen gespannt, an denen entlang man mit einer Rolle fahren konnte. An dieser hing man wiederum mit einem Beckengeschirr. Durch die Schwerkraft angetrieben sausten wir also durch das Blätterdach des Regenwaldes und über den Fluss, auf dem wir uns vorher hatten treiben lassen. Im Umkehrschluss hieß das natürlich, dass wir zunächst ein paar Höhenmeter nach oben laufen mussten, um anschließend die Abfahrt genießen zu können ;).</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/rfco2IRHZAM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>So bekamen wir einen Vorgeschmack auf den Dschungel aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Noch viel mehr Urwald sollten wir in den kommenden Tagen in Belize sehen, doch mehr dazu im nächsten Post.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-belize/">Erste Eindrücke aus Belize</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-belize/">Erste Eindrücke aus Belize</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Ausflug nach Nara</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 15:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Rehe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ebenfalls ein Muss ist ein Ausflug nach Nara, damit ist das Hauptstadt-Trio vollständig. Nara war die erste permanente Hauptstadt Japans (710 bis 784) vor Kyoto und Tokyo. Von Kyoto aus war Nara für uns ein ereignisreicher Tagesausflug. Auch hier erwartet den Besucher große Kultur und viel japanische Geschichte, aber auch der vielleicht größte Streichel-Zoo der &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/ausflug-nach-nara/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ausflug nach Nara“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenfalls ein Muss ist ein Ausflug nach Nara, damit ist das Hauptstadt-Trio vollständig. Nara war die erste permanente Hauptstadt Japans (710 bis 784) vor Kyoto und Tokyo. Von Kyoto aus war Nara für uns ein ereignisreicher Tagesausflug. Auch hier erwartet den Besucher große Kultur und viel japanische Geschichte, aber auch der vielleicht größte Streichel-Zoo der Welt.</p>
<figure id="attachment_905" aria-describedby="caption-attachment-905" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-133653-9911-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-905" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-133653-9911-1-1024x683.jpg" alt="Die Rehe von Nara sind überall, auch vor dem Nandaimon des Todai-ji" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-133653-9911-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-133653-9911-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-133653-9911-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-133653-9911-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-905" class="wp-caption-text">Die Rehe von Nara sind überall, auch vor dem Nandaimon des  Todai-ji</figcaption></figure>
<p><span id="more-893"></span></p>
<h2>Die Rehe von Nara</h2>
<p>Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der große Buddha von Nara. Gleich dahinter rangieren die Rehe von Nara &#8211; und die sind sehr niedlich und lustig! Es sind heilige Tiere, Boten der Götter, und als solche leben sie in den Parks der Stadt, angeblich ca. 1000 Tiere. Das Füttern der Rehe ist hier erlaubt. Für 150 Yen, also gut einen Euro, bekommt man ein Bündel Bambi-Kekse.</p>
<figure id="attachment_902" aria-describedby="caption-attachment-902" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-902" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1-1024x1024.jpg" alt="Mona ist bei den Rehlein super-beliebt!" width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-111518-9889-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-902" class="wp-caption-text">Mona ist bei den Rehlein auf einmal sehr beliebt!</figcaption></figure>
<p>Hält man die Kekse in den Händen, ist man sofort der Lieblingsmensch aller Bambis. Es heißt zwar, die Rehe würden sich höflich verbeugen (das tun sie manchmal sogar), trotzdem sind sie sehr fordernd. So bereut mancher Tourist schnell die Investition, und es fällt schwer, die Kekse nach eigenem Willen zu verfüttern. So verwandelt sich ein vermeintlich niedliches Fotomotiv zuweilen in eine Gruppe Kleidung zupfender und zerkauender Tiere. Unter Umständen kommt es zu ungewollter Komik wenn die Rehe Touristen verfolgen oder kleine Kinder erschreckt werden.</p>
<figure id="attachment_903" aria-describedby="caption-attachment-903" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-112055-9901-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-903" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-112055-9901-1-1024x683.jpg" alt="Bambi-Fütterung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-112055-9901-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-112055-9901-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-112055-9901-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-112055-9901-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-903" class="wp-caption-text">Bambi-Fütterung</figcaption></figure>
<p>Einzig ein älterer Japaner konnte den Spieß nicht minder amüsant umdrehen. Er ging mit tiefer, lauter Stimme redend auf die Rehlein zu und streckte abrupt die Hand mit den Keksen aus, woraufhin die Bambis verunsichert den Rückzug antraten&#8230;</p>
<h2>Der große Buddha</h2>
<p>Die echte Hauptsehenswürdigkeit ist aber eigentlich der große Buddha von Nara im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Ddai-ji">Tōdai-ji</a>. Seine Größe ist wirklich äußerst beeindruckend und übersteigt die Erwartungen. Die Bilder können seine Höhe von ca. 15 Metern (plus 3 Meter Sockel) kaum widergeben.</p>
<figure id="attachment_907" aria-describedby="caption-attachment-907" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-135842-8176-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-907" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-135842-8176-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Der große Buddha von Nara" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-135842-8176-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-135842-8176-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-135842-8176-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-135842-8176-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-907" class="wp-caption-text">Der große Buddha von Nara</figcaption></figure>
<p>Die Halle (Daibutsuden), eines der größten Holzgebäude der Welt, ist gleichermaßen gigantisch &#8211; obwohl sie nach einem Feuer (<a href="http://wittmann-tours.de/kyoto-tempel-schreine-und-gaerten/">gleiche Geschichte wie in Kyoto</a>) ca. 30% kleiner als das ursprüngliche Bauwerk wieder aufgebaut wurde.</p>
<figure id="attachment_909" aria-describedby="caption-attachment-909" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-144419-8198-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-909" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-144419-8198-1-1024x683.jpg" alt="Daibutsuden-Selfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-144419-8198-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-144419-8198-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-144419-8198-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-144419-8198-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-909" class="wp-caption-text">Daibutsuden-Selfie</figcaption></figure>
<p>Neben einigen weiteren Tempeln und Schreinen besuchten wir den sehr sehenswerten und gepflegten Insuien-Garten und hatten so trotz Regenwetter einen schönen und ausgefüllten Tag. Erst bei Sonnenuntergang waren wir zurück am Bahnhof, um die Heimfahrt nach Kyoto anzutreten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/ausflug-nach-nara/">Ausflug nach Nara</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/ausflug-nach-nara/">Ausflug nach Nara</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Kyoto: Tempel, Schreine und Gärten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 15:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[buddhistisch]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Moderne in Toyko und Natur in Hakone fuhren wir nach Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt (1000 Jahre lang) und sicherlich weiterhin des kulturellen Zentrums Japans. Dass sich die Namen Kyoto und Tokyo aus den gleichen Silben in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen, scheint Zufall zu sein, auch wenn beide das Zeichen für Hauptstadt enthalten (京). Tokyo (東京) &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/kyoto-tempel-schreine-und-gaerten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kyoto: Tempel, Schreine und Gärten“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="http://wittmann-tours.de/sightseeing-in-der-mega-city-tokyo/">Moderne in Toyko</a> und <a href="http://wittmann-tours.de/hakone-wandern-ryokan-und-fuji/">Natur in Hakone</a> fuhren wir nach Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt (1000 Jahre lang) und sicherlich weiterhin des kulturellen Zentrums Japans. Dass sich die Namen Kyoto und Tokyo aus den gleichen Silben in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen, scheint Zufall zu sein, auch wenn beide das Zeichen für Hauptstadt enthalten (<span class="st">京</span>). Tokyo (<span class="st">東京</span>) ist die “Ost-Hauptstadt“ und Kyoto (京都) die „kaiserliche Residenz“. In Kyoto wartet also die große Kultur: Tempel, Schreine und Gärten.</p>
<figure id="attachment_932" aria-describedby="caption-attachment-932" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-110129-7785-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-932" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-110129-7785-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Der Kannon-den (Silberner Pavillon), Genkaku-ji, Kyoto, Japan" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-110129-7785-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-110129-7785-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-110129-7785-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-110129-7785-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-932" class="wp-caption-text">Der Kannon-den (Silberner Pavillon), Ginkaku-ji</figcaption></figure>
<p><span id="more-916"></span></p>
<h2>Kyoto, die kulturelle Hauptstadt Japans</h2>
<p>An wirklich jeder Ecke steht in Kyoto ein Schrein oder ein Tempel. Soviele, dass es ein Running-Gag wurde: &#8222;Schau mal ein Schrein!&#8220; &#8211; und dann war da wirklich einer! Selbst von den bedeutenden gibt es so viele, so dass es schwer fällt, eine Auswahl zu treffen. Auch wenn alle ihren eigenen Reiz und Charme haben, so liest sich ihre Beschreibung doch oft erstaunlich ähnlich. Aber Vorsicht! Hier wird jetzt stark übertrieben und verallgemeinert.</p>
<p>Die Gründung war vor vielen Hunderten von Jahren. Manche waren früher Villen, die nach dem Tod Ihrer Besitzer zu Tempeln oder Schreinen umgewidmet wurden. Im Laufe der Geschichte richteten Erdbeben oder Feuer große Verwüstung an, so dass sie regelmäßig wieder aufgebaut wurden. Bekannte Persönlichkeiten der japanischen Geschichte, z.B. die Shogune <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toyotomi_Hideyoshi">Toyotomi Hideyoshi</a> oder <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tokugawa_Ieyasu">Tokugawa Ieyasu</a> spielten in der Geschichte der religiösen Stätten zuweilen eine tragende Rolle. Die heutige Form stammt oft aus dem 18. Jahrhundert. Seit den späten 1990er Jahren sind die Hauptsehenswürdigkeiten UNESCO Weltkulturerbe geworden, und eigentlich alles ist entweder ein &#8222;Japanese National Treasure&#8220; oder &#8222;Important Cultural Property&#8220;. Die besten Besuchszeiten (i.S.v. optisch am attraktivsten und am meisten besucht) sind die Kirschblüte und wenn sich die Blätter im Spätherbst verfärben.</p>
<figure id="attachment_967" aria-describedby="caption-attachment-967" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-153728-8110-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-967" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-153728-8110-1-1024x683.jpg" alt="Der Goldene Pavillon im Kinkaku-ji" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-153728-8110-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-153728-8110-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-153728-8110-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-153728-8110-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-967" class="wp-caption-text">Der Goldene Pavillon im Kinkaku-ji</figcaption></figure>
<h2>Touristen überall</h2>
<p>Wenn Kyoto die Stadt der 1000 Tempel und Schreine ist, dann ist sie leider definitiv auch die Stadt der 100.000 Touristen. An den Top-Sehenswürdigkeiten waren wir nicht unbedingt allein unterwegs, um es zurückhaltend japanisch zu formulieren. Wie so oft im Leben gibt es auch ungeahnt positive Seiten: Besonders hervorzuheben sind die meist chinesischen Touristinnen, die gerne Geisha-Kostüme ausleihen und im historischen Look auf Sightseeingtour gehen. So werten sie das Straßenbild deutlich auf und tragen zum traditionalen Charme der Stadt bei &#8211; auch wenn sie mit Smartphone und Selfie-Stick herumlaufen. Zusätzlich gibt es schön renovierte Straßen und Gassen. An vielen Orten in der Stadt fühlten wir uns in die Filmkulissen von historischen Samurai- oder Ninja-Filmen versetzt.</p>
<figure id="attachment_954" aria-describedby="caption-attachment-954" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-115711-9787-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-954" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-115711-9787-1-1024x683.jpg" alt="Koreanische Geisha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-115711-9787-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-115711-9787-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-115711-9787-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-115711-9787-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-954" class="wp-caption-text">Koreanische Geisha</figcaption></figure>
<h2>Kyotos Gärten</h2>
<p>Die japanischen Gärten sind eigentlich begehbare Kunstwerke. Auch wenn vieles sehr natürlich aussieht, so wird doch nichts dem Zufall überlassen. Heerscharen von Gärtnern sogen nicht nur dafür, dass die Muster in den Zen-Steingärten geharkt werden, sondern auch dafür, dass maximal eine natürlich erscheinend Anzahl von Blättern auf den Moosflächen liegt. Richtig gelesen, Moos wird hier sehr gepflegt. Es ziert Steine, Wurzeln, ganze Baumstämme und auch den Boden. Der Vertikutierer scheint nicht zur typischen Gärtnerausrüstung zu zählen.</p>
<figure id="attachment_966" aria-describedby="caption-attachment-966" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-114832-8071-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-966" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-114832-8071-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Ahornblatt auf Moos" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-114832-8071-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-114832-8071-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-114832-8071-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-114832-8071-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-966" class="wp-caption-text">Ahornblatt auf Moos</figcaption></figure>
<p>Die Bäume werden auch einzeln intensiv gepflegt. Die Nadeln der Kiefern werden so präpariert, dass sie büschelweise nach oben zeigen. Selbstredend werden braune Nadeln gezupft, um das Auge des Betrachters nicht zu irritieren. Gleichermaßen werden die Ahornbäume, die sich im Herbst feurig rot verfärben, so geschnitten, dass von außen gesehen eine Blätterkugel entsteht. Von der Ferne aus betrachtet, wirkt das Blätterdach somit sehr dicht und prächtig. Steht man jedoch unter dem Baum, ist es schön luftig, und das Blätterdach lässt, so die Sonne denn scheint, auch ein paar Sonnenstrahlen durch.</p>
<figure id="attachment_964" aria-describedby="caption-attachment-964" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-112041-9831-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-964" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-112041-9831-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Intensive Baumpflege. Insgesamt waren 7 Gärtner mit dem Baum beschäftigt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-112041-9831-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-112041-9831-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-112041-9831-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-112041-9831-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-964" class="wp-caption-text">Intensive Baumpflege. Insgesamt waren 7 Gärtner mit dieser Kiefer beschäftigt.</figcaption></figure>
<p>Die Teiche in den Gärten beherbergen oft prächtige und sehr große Koi-Karpfen. Manche Exemplare sind wahre Goldfische, die im Sonnenlicht glänzen. Allen Kois ist gemein, dass sie gerne bei den Besuchern um Leckerlis betteln.</p>
<figure id="attachment_1029" aria-describedby="caption-attachment-1029" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171018-140713-8482-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1029 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171018-140713-8482-1-1024x683.jpg" alt="Vielfarbige Koi-Karpfen, auch in Gold" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171018-140713-8482-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171018-140713-8482-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171018-140713-8482-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171018-140713-8482-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1029" class="wp-caption-text">Vielfarbige Koi-Karpfen, auch in Gold</figcaption></figure>
<p>In den Teichen gibt es kleine Inseln, die oft als Schildkröten- oder Kranich-Inseln bezeichnet werden. Sie sind zuweilen über kleine Brücken begehbar und laden zum Lustwandeln ein. Weitere Attraktionen sind die Teehäuser in den Gärten.</p>
<figure id="attachment_971" aria-describedby="caption-attachment-971" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-121533-8143-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-971" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-121533-8143-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Blick vom Teehaus in den Garten" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-121533-8143-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-121533-8143-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-121533-8143-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171014-121533-8143-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-971" class="wp-caption-text">Blick vom Teehaus in den Garten</figcaption></figure>
<h2>Shintoistische Schreine</h2>
<p>Religion ist in Japan etwas undurchsichtig und kompliziert für die Besucher aus dem westlichen Abendland. Auch wenn es eine Durchmischung von Shintoismus und Buddhismus gibt, so lassen sich die buddhistischen Tempel von den shintoistischen Schreinen recht gut unterscheiden.  Es ist aber durchaus verbreitet, dass ein Tempel ein paar kleine Schreine enthält. Es gibt Tempel von unterschiedlichen buddhistischen Strömungen und Schreine für unzählige shintoistische Gottheiten und Geister (Kami), die auch mal in Naturerscheinungen wie Bäumen, Wasserfällen oder Bergen in Erscheinung treten können.</p>
<figure id="attachment_944" aria-describedby="caption-attachment-944" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-094612-9756-Edit-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-944" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-094612-9756-Edit-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Touristenmassen am Eingangs-Torii des Fushimi Inari-Taisha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-094612-9756-Edit-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-094612-9756-Edit-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-094612-9756-Edit-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171012-094612-9756-Edit-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-944" class="wp-caption-text">Touristenmassen am Eingangs-Torii des Fushimi Inari-Taisha</figcaption></figure>
<p>Der Vielleicht berühmteste Schrein ist der Fushimi Inari-Taisha, dessen markante rote Toriis häufig als typisches Japan-Motiv herhalten müssen. Diese Toriis symbolisieren Spenden an den Schrein. Ein kleines Torii ist für umgerechnet 3.000 Euro zu bekommen, ein großes kostet deutlich über 10.000 Euro. Der Inari-Schrein ist spirituell einer der bedeutendsten in Japan, da er der Hauptschrein von Tausenden weiteren Inari-Schreinen ist. Inari ist der u.a. der Reisgott, und Reis ist bekanntlich die traditionelle Lebensquelle in Japan. In der modernen Gesellschaft gilt er auch als zuständige Gottheit für Handel und Gechäfte, so dass viele Firmen gerne Toriis spenden &#8211; in der Hoffnung auf Erfolg im Business.</p>
<figure id="attachment_953" aria-describedby="caption-attachment-953" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171012-110109-7966-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-953" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171012-110109-7966-1-1024x683.jpg" alt="Selfie mit Torii und Fuchs" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171012-110109-7966-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171012-110109-7966-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171012-110109-7966-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171012-110109-7966-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-953" class="wp-caption-text">Selfie mit Torii und Fuchs</figcaption></figure>
<p>Der Fuchs gilt als Bote und als mögliche Erscheinungsform des Inari-Kami. Kami sind die Gottheiten oder Geister im Shintoismus. In einem Schrein ist ein Kami (oder mehrere) eingeschreint, was in etwa bedeutet, dass die Kami dort zuhause sind.</p>
<h2>Buddhistische Tempel</h2>
<p>Der Zen-Buddhismus ist eine buddhistische Strömung und die typischen fein säuberlich geharkten Kies-Gärten gibt es in Kyoto, genau wie wir sie von Bildern her kennen. Zen ist in Japan aber nur eine von vielen buddhistischen Strömungen. Zusätzlich gibt es z.B. noch Shingon, Tendai, Jodo und mehr.</p>
<figure id="attachment_935" aria-describedby="caption-attachment-935" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-144046-7851-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-935" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-144046-7851-1-1024x576.jpg" alt="Zen Garten im Nanzen-ji" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-144046-7851-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-144046-7851-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-144046-7851-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171011-144046-7851-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-935" class="wp-caption-text">Zen Garten im Nanzen-ji</figcaption></figure>
<p>Ein buddhistischer Tempel sieht in Japan nicht unbedingt so aus wie in anderen asiatischen Ländern. Goldene Buddha-Statuen gibt es, aber sie sind eher selten. Am Tenryu-ji (&#8222;Drache des Himmels&#8220;) ist die bekannteste Buddha-Statue aus Holz geschnitzt. Wie der Name schon sagt gibt es einen bekannten Drachen, ein Deckengemälde, welches über den Buddha wacht und nicht fotografiert werden darf. Drachenabbildungen gibt es aber auch an anderer Stelle im Tempel:</p>
<figure id="attachment_963" aria-describedby="caption-attachment-963" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-111627-8058-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-963" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-111627-8058-1-1024x576.jpg" alt="Drache im Tenryū-ji Tempel" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-111627-8058-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-111627-8058-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-111627-8058-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/10/CW-20171013-111627-8058-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-963" class="wp-caption-text">Drache im Tenryū-ji Tempel</figcaption></figure>
<h2>Fazit zu Kyoto</h2>
<p>Eine Japanreise ohne Kyotobesuch ist unvollständig. Hier erscheint Japan wie man es sich traditionell vorstellt, nur die Samurai fehlen im Straßenbild. Die Touristenmagneten sind auch hier absolut sehenswert, einzig der immer wieder empfohlene <a href="https://www.insidekyoto.com/arashiyama-bamboo-grove">Arashiyama Bamboo Grove</a> fiel etwas ab, da im Unterholz ein enges Dickicht aus Selfie-Sticks gewachsen ist, der sich durch die an sich eindrucksvolle Allee aus dichtem hohem Bambus bewegt. Von einsamem Naturerlebnis also leider keine Spur. Die Touristenmassen sind einfach da; am besten man versucht, sie zu akzeptieren. Glücklicherweise scheint die japanische Höflichkeit auf viele Touristen abgefärbt zu haben, so dass vielfach Rücksicht aufeinander genommen wird. Auch die etwas unbekannteren Sehenswürdigkeiten waren Weltklasse. Unser Favorit war der relativ schlichte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ginkaku-ji">Ginkaku-ji</a> (erstes Bild ganz oben) mit seinem schönen Garten und überschaubaren Besucherzahlen. Weitere Eindrücke findet ihr in der folgenden Bildersammlung.</p>
<p>[envira-gallery id=&#8220;930&#8243;]</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/kyoto-tempel-schreine-und-gaerten/">Kyoto: Tempel, Schreine und Gärten</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/kyoto-tempel-schreine-und-gaerten/">Kyoto: Tempel, Schreine und Gärten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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