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	<title>Fähre Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Fähre Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Dar es Salaam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 00:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer Woche auf Sansibar setzten wir mit der Fähre auf das Festland nach Dar es Salaam über. Dar ist die größte Stadt Tansanias. 1973 verlor sie zwar ihren Status als offizielle Hauptstadt (stattdessen heute Dodoma), fungiert allerdings immer noch als de-facto Kapitale. Interessanterweise ist Dar es Salaam keine altehrwürdige Stadt, sondern hat nur eine &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/dar-es-salaam/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Dar es Salaam“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Woche auf <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-tansania-sansibar/">Sansibar</a> setzten wir mit der Fähre auf das Festland nach Dar es Salaam über. Dar ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Daressalam">größte Stadt Tansanias</a>. 1973 verlor sie zwar ihren Status als offizielle Hauptstadt (stattdessen heute <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dodoma">Dodoma</a>), fungiert allerdings immer noch als de-facto Kapitale. Interessanterweise ist Dar es Salaam keine altehrwürdige Stadt, sondern hat nur eine relativ kurze (koloniale) Geschichte vorzuweisen.</p>
<figure id="attachment_3465" aria-describedby="caption-attachment-3465" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3465" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-1024x576.jpg" alt="Blick über Dar es Salaam: Vor 100 Jahren noch ein Dorf mit 20.000 Einwohner, heute eine Multi-Millionenstadt" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-180012-8445.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3465" class="wp-caption-text">Blick über Dar es Salaam: Vor 100 Jahren noch ein Dorf mit 20.000 Einwohnern, heute eine Multi-Millionenstadt</figcaption></figure>
<p><span id="more-3472"></span></p>
<h2>Ausreise aus Sansibar</h2>
<p>Bevor wir uns auf der Fähre einschiffen durften, mussten wir offiziell aus Sansibar ausreisen. Im Gegensatz zur innerdeutsch-bayrischen Grenze, über die ja gerne gewitzelt wird, existierte hier eine reale Grenze innerhalb des Landes. Der formale Akt war scheinbar wichtig. Generell fragte ich mich an vielen Grenzübergängen: Was passiert eigentlich mit all den Ein- und Ausreiseformularen? Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung, dass sie eigentlich nur der Überprüfung dienen, ob der Reisende intelligent genug ist, seinen Pass abschreiben zu können, vor allem in Zeiten von maschinenlesbaren Ausweisdokumenten.</p>
<figure id="attachment_3466" aria-describedby="caption-attachment-3466" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3466" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-1024x683.jpg" alt="Typische Segelboote vor Sansibar. Unser Fähre war deutlich moderner." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180829-084148-0745.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3466" class="wp-caption-text">Traditionelle Dhaus vor der Küste Sansibars. Glücklicherweise war unsere Fähre deutlich moderner.</figcaption></figure>
<p>Bei der &#8222;Ausreise&#8220; von Sansibar nach Tanganjika wurde dieser Prozess in all seiner Absurdität zelebriert. Bevor man sich in die eher chaotische Schlange mehr drängte als stellte, sollte man besser (um der Zurückweisung zu entgehen) brav seinen Namen, Vornamen, Passnummer und viele andere spannende Daten in ein etwa DIN A6-großes Formular eingetragen haben. Natürlich gab es keinen geeigneten Platz, wo man dieses wichtige Dokument hätte ausfüllen können. So ein Rucksack als Unterlage ist zwar der Schönschrift nicht unbedingt zuträglich, aber wir gaben natürlich trotzdem unser Bestes.</p>
<figure id="attachment_3467" aria-describedby="caption-attachment-3467" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3467" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-1024x576.jpg" alt="Blick zurück auf Stone Town. Rechts das House of Wonders." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-133427-8412.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3467" class="wp-caption-text">Blick zurück auf Stone Town. Rechts das House of Wonders.</figcaption></figure>
<p>War man endlich an der Reihe, reichte man das ausgefüllte Formular, Ticket und Pass durch ein Fenster. Und nun geschah das Unglaubliche: Der Beamte drehte das Formular ungesehen um, stempelte es auf der Rückseite ab, malte noch einen Kringel dazu und dann landete es auf einem chaotischen Haufen (und dieser bei Feierabend im Mülleimer?). Wo war hier der Respekt vor der Autorität des geschriebenen Wortes, vor der Erhabenheit des Dokumentes? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wenigstens verglich er schließlich den Namen im Pass mit dem Namen auf dem Ticket (nachdem das Ticket schon zweimal abgestempelt worden war). Das nächste Mal trage ich &#8222;Kermit der Frosch&#8220; auf so einem Formular ein, nur um einmal auszuprobieren, ob ich darauf dann auch einen Stempel bekomme oder nicht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Mit der Fähre auf das Festland</h2>
<p>Nachdem wir den formalen Akt erledigt hatten, passierten wir einen Metalldetektor, der bei jedem Passagier energisch piepte, was allerdings die Sicherheitskräfte nicht im geringsten in ihrer lässigen Passivität zu erschüttern vermochte. Das Gepäck wurde ebenfalls durchleuchtet, bzw. es fuhr auf einem Laufband durch ein großes Gerät. Und dann Gepäck abgeben? Jein. Einen Sticker sollten wir ausfüllen und daraufkleben, aber tragen mussten wir es selbst (vielleicht auch besser so). So versuchten wir, den Abfertigungsprozess so gut wie möglich zu begreifen und zu unterstützen und amüsierten uns nebenbei, dass auf dem Bildschirm des Wartebereichs das kerngesunde TV-Programm von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tanzania_Broadcasting_Corporation">TBC</a> lief ;).</p>
<figure id="attachment_3468" aria-describedby="caption-attachment-3468" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3468" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-1024x683.jpg" alt="TBC: Tanzania Broadcasting Corporation" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-121043-8411.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3468" class="wp-caption-text">TBC: Tanzania Broadcasting Corporation</figcaption></figure>
<p>Die Fähre war modern und moderat überbucht, wir saßen auf dem Fußboden und auf den Treppenstufen. Schnell verschwand Sansibar am Horizont. Bei bewölktem und recht windigen Wetter erklomm die Fähre langgezogene Wellenberge und durchfuhr die zugehörigen Wellentäler, so dass es kaum möglich war, zu stehen, ohne sich festzuhalten. Viele Einheimische hatten sichtbar mit Seekrankheit zu kämpfen. Für die 85 Kilometer bis nach Dar es Salaam brauchten wir 2 Stunden.</p>
<figure id="attachment_3469" aria-describedby="caption-attachment-3469" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3469" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-1024x576.jpg" alt="Die Skyline von Dar es Salaam kommt in Sicht." width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-151438-8419.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3469" class="wp-caption-text">Die Skyline von Dar es Salaam kommt in Sicht.</figcaption></figure>
<h2>Angekommen in Dar es Salaam</h2>
<p>In Dar es Salaam angekommen, offenbarte sich die Großstadt mit Allem, was dazugehört. Es war laut, hektisch, unübersichtlich. Jede Menge Menschen, die alle nur unser Bestes wollten, begrüßten uns überschwänglich und boten uns Taxis, Hotels und vieles mehr an. Da wir wussten, wohin wir wollten und was der Transfer kosten sollte, gingen wir einfach weiter und hielten erst etwa 300 Meter vom Anleger entfernt an, um ein Uber zu rufen.</p>
<figure id="attachment_3470" aria-describedby="caption-attachment-3470" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3470" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-1024x683.jpg" alt="Eine typische Straßenszene aus Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-164944-8423.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3470" class="wp-caption-text">Eine typische Straßenszene aus Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Die App hatte vor allem in einer solchen Situation viele Vorteile und half uns, kein leichtes Opfer des Nepp zu werden. Bei Uber sind die Preise fest und nicht verhandelbar, der Fahrer ist registriert (den Namen sollte man trotzdem erfragen und überprüfen) und das Ganze funktionierte schnell und zuverlässig. Im Gegensatz zu Brasilien sprach jeder Uber-Fahrer Englisch, was daran liegt, dass in Tansania ab der Sekundarstufe <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/Education_in_Tanzania">auf Englisch unterrichtet wird</a>.</p>
<figure id="attachment_3471" aria-describedby="caption-attachment-3471" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3471" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-1024x683.jpg" alt="Der moderne Business District von Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-112530-8528.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3471" class="wp-caption-text">Der moderne Business District von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Der Empfang in Dar es Salaam konnte schon einschüchternd wirken und der Reiseführer tat sein Übriges, unsere Befürchtungen zu schüren, mit Passagen wie &#8222;Nimm nur so viel Bargeld auf die Straße mit, wie Du bereit bist, zu verlieren&#8220;. Und ja, Wachsamkeit war wichtig, wie in eigentlich jeder Großstadt. Trotzdem fühlten wir uns tagsüber überall sicher. Abends fragten wir im Hotel, ob es OK wäre, im Dunklen zum ausgewählten Restaurant zu laufen, was immer mit Vorsichtsbelehrungen (keine Wertsachen, Telefon in der Hosentasche lassen) verknüpft, aber bejaht wurde. Auch wenn es vielleicht eine eingebildete Unsicherheit war, an einen Abend fuhren wir trotzdem mit dem Taxi wieder zurück zum Hotel, da die Straßen schon auf dem Hinweg sehr dunkel und leer waren und auf dem Rückweg wohl umso mehr.</p>
<h2>Der Kariakoo Markt und die umgebenden Straßenmärkte</h2>
<p>In <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kariakoo">Kariakoo</a> sollte man nachts beispielsweise besser nicht unterwegs sein. Tagsüber ist der Stadtteil (mehr als an anderen Orten in der Stadt) ein riesiger Markt mit vielen kleinen Ständen und einer Markthalle im Zentrum. Das Angebot war vielfältig: Bürsten, Besen, meist in quietschbunten Farben, Teller, Töpfe, Besteck, Schüsseln, Pfannen, Tonnen und Wannen, Mülleimer, Siebe und vieles mehr rund um den Haushalt wurde feilgeboten. In der Markthalle befand sich ein Baumarkt mit Groß- und Kleingeräten, Düngemitteln, Samen etc. Außerdem hätte man Handyhüllen, Gürtel, Kleidung, Schuhe, Flipflops, Stoffe, Garne erwerben können &#8211; nur Zwirn haben wir leider nirgendwo gefunden. Unsere Vorräte gingen zur Neige, das meiste hatten wir schon im Rahmen von Flickarbeiten in unsere Ausrüstung eingearbeitet.</p>
<figure id="attachment_3473" aria-describedby="caption-attachment-3473" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3473" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-1024x683.jpg" alt="Der Kariakoo Markt ist eigentlich ein Stadtteil, wo überall auf der Straße alles mögliche verkauft wird." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165405-8426.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3473" class="wp-caption-text">Der Kariakoo Markt ist eigentlich ein Stadtteil, in dem überall auf der Straße alles Mögliche verkauft wird.</figcaption></figure>
<p>Früchte und Gemüse waren meistens akkurat arrangiert und oft zu hübschen kleinen Pyramiden aufgeschichtet: Äpfel, Avocados, Orangen (auch geschält, mit verbleibender weißer Schicht der Schale), Zuckerrohr, Jackfruit, Bananen, Trauben. Viele Verkäufer saßen einfach nur auf der Straße vor einer Schüssel oder einem Korb mit Maniok, Bohnen oder Kokosnüssen. Andere hatten eine Art Bauchladen oder schoben einen kleinen Wagen mit Zahnpasta, Seife, Windeln, Kämmen, Bürsten, Wäscheleinen, Wattestäbchen. Bei diesem Überangebot auf den Straßen war ein Supermarkt völlig überflüssig und das Warenangebot verteilte sich räumlich noch weiter als im größten Super-Center.</p>
<figure id="attachment_3474" aria-describedby="caption-attachment-3474" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3474" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-1024x683.jpg" alt="In Kariakoo ist der ganze Stadtteil scheinbar ein Markt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165432-8427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3474" class="wp-caption-text">In Kariakoo ist der ganze Stadtteil scheinbar ein einziger Markt.</figcaption></figure>
<h2>Kleinstunternehmer auf der Straße</h2>
<p>Schließlich kauften wir dann doch noch etwas ein: Zahnpasta. Die junge Frau war beinahe erstaunt, dass wir bei ihr einkaufen wollten. Womöglich hatte sie noch nie internationale Kundschaft.</p>
<figure id="attachment_3475" aria-describedby="caption-attachment-3475" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3475" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-1024x683.jpg" alt="Die kleine Form des Kleinunternehmertums. Diese Frauen verkaufen aus einer Schüssel Obst und Gemüse." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-165959-8433.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3475" class="wp-caption-text">Die grundlegende Form des Kleinunternehmertums: Diese Frauen verkaufen Obst und Gemüse in einer Schüssel.</figcaption></figure>
<p>Ein typisches Geräusch in Dar es Salaam erzeugten fliegende Händler, die eine paar große Münzen in der einen Hand klimpern ließen und damit wie mit einem Glöckchen Aufmerksamkeit auf sich zogen. Diese Technik und dieser Klang waren weltweit einzigartig. In der anderen Hand trugen sie einen Korb mit in Papiertütchen verpackten Erdnüssen, Zigaretten oder anderen Kleinigkeiten.</p>
<figure id="attachment_3476" aria-describedby="caption-attachment-3476" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3476" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-1024x683.jpg" alt="Ein Zuckerrohrverkäufer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180830-172004-8444.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3476" class="wp-caption-text">Ein Zuckerrohrverkäufer</figcaption></figure>
<p>Ab und zu wurden wir angesprochen, ob wir nicht ein Taxi, Stadttouren, Safaris oder Ähnliches bräuchten. Klar, wir waren eindeutig als Wazungu zu erkennen, und klar, man kann es ja mal versuchen. Taxi, vielleicht, aber wer bucht ernsthaft einfach so von einem wildfremden Menschen auf der Straße eine Safari? Wir wunderten uns ein wenig, aber Hakuna Matata, kein Problem, vielleicht ein anderes Mal.</p>
<h2>Dar es Salaams (koloniale) Geschichte</h2>
<p>Auch wenn Dar es Salaam größtenteils eine architektonisch nicht sehr aufregende Stadt ist, so befinden sich direkt in der Nähe des Hafens, im alten Stadtzentrum, einige interessante koloniale Gebäude. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Azania-Front-Kathedrale">Azania-Front-Kathedrale</a> zum Beispiel wurde im ausklingenden 18. Jahrhundert von evangelisch-lutherischen Missionaren gebaut. Dar es Salaam war damals gerade die Hauptstadt von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Ostafrika">Deutsch-Ostafrika</a> geworden und hatte nur etwa 13.500 Einwohner.</p>
<figure id="attachment_3477" aria-describedby="caption-attachment-3477" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3477 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-1024x683.jpg" alt="Die Azania-Front-Kathedrale, erbaut 1898-1899. Damals war sie bestimmt das größte Gebäude in Dar es Salaam." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-140352-8496.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3477" class="wp-caption-text">Die Azania-Front-Kathedrale, erbaut 1898-1899. Damals war sie bestimmt das größte Gebäude von Dar es Salaam.</figcaption></figure>
<p>Nach dem ersten Weltkrieg übernahmen die Engländer die Herrschaft über die deutsche Kolonie. Interessanterweise ehrten die Engländer die Tansanier, die als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Askari">Askari</a> im ersten Weltkrieg für sie gekämpft hatten mit einem Standbild. Das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Askari_Monument">Askari-Denkmal</a> steht heute, wie so manche Sehenswürdigkeit in Dar es Salaam, in der Mitte eines Kreisverkehrs.</p>
<figure id="attachment_3478" aria-describedby="caption-attachment-3478" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3478" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-1024x683.jpg" alt="Das Askari-Denkmal von Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-141733-8508.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3478" class="wp-caption-text">Das Askari-Denkmal von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Ein Symbol der Unabhängigkeit Tansanias am 9. Dezember 1961 ist das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Uhuru_Monument">Uhuru Denkmal</a>, welches eine Replik der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Uhuru_Torch">Uhuru Fackel</a>, der Fackel der Freiheit, zeigt. Diese Fackel wurde am Tage der Unabhängigkeit auf dem Gipfel des Kilimanjaro entzündet, um der jungen Nation das Licht der Hoffnung, der Liebe und des Respekts zu bringen. Diesem Symbol begegneten wir auch noch an anderen Orten im Land und es ist Bestandteil des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Tansanias">Wappens von Tansania</a>.</p>
<figure id="attachment_3479" aria-describedby="caption-attachment-3479" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3479" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-1024x683.jpg" alt="Das Uhuru Denkmal mit der Uhuru Fackel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180901-103735-8516.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3479" class="wp-caption-text">Das Uhuru Denkmal mit der Uhuru Fackel</figcaption></figure>
<h2>Im Nationalmuseum von Dar es Salaam</h2>
<p>Die verschiedenen Phasen der Geschichte Tansanias waren auch das Thema der Ausstellungen des Nationalmuseums, dessen Abteilungen allerdings von sehr gemischter Qualität waren. Sehr modern aufbereitet war eine Exposition über die Geschichte der Menschheit. Solch eine Ausstellung darf anscheinend in keinem Nationalmuseum Ostafrikas, das als Wiege der Menschheit betrachtet wird, fehlen. Trostlos hingegen wirkte die Biologie-Abteilung, die aus leeren Glaskästen, verstaubten Knochen, aufgespießten Schmetterlingen und wenigen bestückten Aquarien bestand.</p>
<figure id="attachment_3480" aria-describedby="caption-attachment-3480" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3480" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-1024x683.jpg" alt="Die traurige Biologie-Ausstellung im Nationalmuseum von Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-102601-8451.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3480" class="wp-caption-text">Die traurige Biologie-Ausstellung im Nationalmuseum von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Sehr interessant hingegen waren die Ausstellungen zur kolonialen und Zeitgeschichte. Zum Beispiel amüsierten wir uns über einen alten Stadtplan von Dar es Salaam, der eine kleine Ortschaft zeigte und durch deutsche Beschriftungen und Straßennamen komplettiert wurde. Dort, wo heute unser Hotel zwischen vielen anderen 10-stöckigen Häusern stand, hatte sich früher nur Wald befunden, außerdem waren Öl- und Kokospalmen eingezeichnet.</p>
<figure id="attachment_3481" aria-describedby="caption-attachment-3481" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3481" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-1024x683.jpg" alt="Dar es Salaam ano 1911" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-122217-8480.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3481" class="wp-caption-text">Dar es Salaam anno 1911</figcaption></figure>
<h2>Julius Nyerere, der Vater der Nation</h2>
<p>Als politische Persönlichkeit übertrifft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Nyerere">Julius Nyerere</a> alle anderen Tansanier an Berühmtheit und Ansehen. 24 Jahre lang war er Staatsoberhaupt und viermal wählten ihn die Bürger erneut zum Präsidenten. Vorher hatte er Tanganjika friedlich in die Unabhängigkeit geführt. Das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.</p>
<figure id="attachment_3482" aria-describedby="caption-attachment-3482" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3482" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-1024x825.jpg" alt="Fotos von Julius Nyerere im Nationalmuseum von Dar es Salaam" width="525" height="423" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-1024x825.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-300x242.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479-768x619.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180831-121159-8479.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3482" class="wp-caption-text">Fotos von Julius Nyerere im Nationalmuseum von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Wirtschaftlich gingen seine Konzepte leider nicht auf. Nach der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arusha-Deklaration">Arusha-Deklaration</a> im Jahre 1967 baute er Tansania kommunistisch um, die Nation sollte ich selbst versorgen. Er verstaatlichte Banken und andere Unternehmen, es fanden (zwangsweise) Umsiedlungen in sog. Ujumaas, sozialistische Dorfgemeinschaften, statt und er reformierte das Schulsystem. Die Alphabetisierungsquote stieg an, die Korruption allerdings auch und der ersehnte Aufschwung blieb aus.</p>
<figure id="attachment_3483" aria-describedby="caption-attachment-3483" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3483" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-1024x528.jpg" alt="Julius Nyerere auf dem 1000 Tsh-Schein: Hier führt es auch den Ehrentitel Mwalimu (&quot;Lehrer&quot;)." width="525" height="271" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-1024x528.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-300x155.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744-768x396.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_3744.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3483" class="wp-caption-text">Julius Nyerere auf dem 1000 Tsh-Schein: Hier führt er auch den Ehrentitel „Mwalimu“ (Lehrer).</figcaption></figure>
<p>Trotzdem hält Tansania Nyereres Ansehen weiterhin hoch. Durch seine friedlichen und toleranten politischen Überzeugungen konnte er Tansania über alle Stammesgrenzen hinweg als zusammengehörige Nation einen. Die Tansanier fühlen sich in der Gegenwart als Bürger eines Landes, obwohl sie einem der 129 verschiedenen Stämme angehören. Dafür bezeichnen die Menschen Nyerere auch heute noch als &#8222;Mwalimu&#8220; (Lehrer) und &#8222;Baba wa Taifa&#8220; (Vater der Nation).</p>
<h2>Dar es Salaam, interessanter als erwartet</h2>
<p>Zugegebenermaßen wird es Dar es Salaam nicht auf die Top-10-Liste der Lieblingsorte unserer Weltreise schaffen, aber die Stadt hat dennoch unsere Erwartungen übertroffen. Als Überbrückungsstation zwischen Sansibar und Safari geplant, zeigte uns Dar die Dynamik einer afrikanischen Großstadt mit einer kurzen, aber sehr interessanten Geschichte.</p>
<figure id="attachment_3484" aria-describedby="caption-attachment-3484" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3484" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-1024x683.jpg" alt="Gut eine Woche später flogen wir zurück nach Dar es Salaam (und weiter nach Arusha). Zwischendurch waren wir auf Safari." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/07/CW-20180908-155532-8992.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3484" class="wp-caption-text">Gut eine Woche später flogen wir zurück nach Dar es Salaam (und weiter nach Arusha). Zwischendurch gingen wir auf Safari.</figcaption></figure>
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		<title>Die Nationalstraße 8, über Belo nach Bekopaka</title>
		<link>https://wittmann-tours.de/die-nationalstrasse-8-ueber-belo-nach-bekopaka/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 00:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg von Kirindy zu den Tsingys folgten wir der Nationalstraße Nummer 8 für 150km nach Norden. Was sich aufgrund der objektiven Parameter nach einer entspannten Etappe anhört, war in Wirklichkeit ein ganzer Fahrtag auf Sandpiste, mit zwei Flußüberquerungen per Fähre und als Teil einer Polizei-Kolonne. Die Ankündigung &#8222;Abenteuer pur&#8220; war nicht übertrieben. Sandpiste, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/die-nationalstrasse-8-ueber-belo-nach-bekopaka/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Nationalstraße 8, über Belo nach Bekopaka“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg von Kirindy zu den Tsingys folgten wir der Nationalstraße Nummer 8 für 150km nach Norden. Was sich aufgrund der objektiven Parameter nach einer entspannten Etappe anhört, war in Wirklichkeit ein ganzer Fahrtag auf Sandpiste, mit zwei Flußüberquerungen per Fähre und als Teil einer Polizei-Kolonne. Die Ankündigung &#8222;Abenteuer pur&#8220; war nicht übertrieben.</p>
<figure id="attachment_3195" aria-describedby="caption-attachment-3195" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3195" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-1024x683.jpg" alt="Im Rausch der Geschwindigkeit auf der Nationalstraße 8" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-092134-7284.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3195" class="wp-caption-text">Im Rausch der Geschwindigkeit auf der Nationalstraße Nummer 8</figcaption></figure>
<p><span id="more-3199"></span></p>
<h2>Sandpiste, erste Episode</h2>
<p>Die Kühle der Nacht wich schnell einer trockenen Hitze. Kein Wölkchen trübte den Himmel. Im Auto wurde es auch heiß, die meiste Zeit öffneten wir die Fenster einen Spalt zur Abkühlung. Nur bei Gegenverkehr schlossen wir sie hastig, damit wir keine Breitseite Staub abbekamen.</p>
<figure id="attachment_3196" aria-describedby="caption-attachment-3196" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3196" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-1024x683.jpg" alt="Verbleibende Baobabs auf gerodeten Waldflächen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-135647-7592-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3196" class="wp-caption-text">Verbleibende Baobabs auf gerodeten Waldflächen</figcaption></figure>
<p>In der ersten Stunde fuhren wir über eine sandige, wellblechartige und holperige Piste, die Nationalstraße Nummer 8. Wir durchquerten offenes Gelände. Einige Mütter des Waldes, die Baobabs, standen vereinzelt im Buschland. Ein trauriges Bild, wenn man sich vorstellt, das alle Flächen ursprünglich bewaldet gewesen waren. Die ursprüngliche Vegetation war gerodet und abgebrannt worden, um Weideland für die Zebus zu schaffen.</p>
<h2>Mit der Autofähre nach Belo</h2>
<p>Von Tsimafana nahmen wir die Fähre nach Belo-sur-Tsiribihina, da es keine Brücke über den breiten Fluss Tsiribihina gab. Die Autofähre in Madagaskar hatte wenig Ähnlichkeit mit den großen Wasserfahrzeugen, die wir beispielsweise vom Bodensee kennen. Die Piste führte direkt bis zum Flussufer, die letzten Meter eine steile Böschung hinunter. Die Fahrspuren endeten direkt im Wasser. Oben an der Böschung gab etwas Fläche, um ein paar Autos zu parken. Dort warteten wir auf die Fähre.</p>
<figure id="attachment_3197" aria-describedby="caption-attachment-3197" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3197" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-1024x683.jpg" alt="Aus 2 mach 1: Eine Autofähre auf dem Tsiribihina" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-101907-7298.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3197" class="wp-caption-text">Madagaskar-Katamaran: Eine Autofähre auf dem Fluss Tsiribihina</figcaption></figure>
<p>Die Fähre bestand aus zwei etwa 12 Meter langen Booten, die zu einem Gefährt verbunden worden waren. Die aus  Holzbohlen konstruierte Plattform bot Platz für 4-6 Geländewagen. Für den Antrieb sorgten zwei ehemalige Traktormotoren. Die Bootsführer und Helfer banden das Wasserfahrzeug mit zwei Seilen an Büschen am Ufer &#8222;fest&#8220;. Anschließend platzierten sie zwei Metallrampen, eine pro Reifen, zwischen Böschung und Ladefläche. Wenn verfügbar verbanden sie zwei Fähren vorübergehend zu einer, um auf der Plattform mehr Platz zum Rangieren zu schaffen.</p>
<figure id="attachment_3198" aria-describedby="caption-attachment-3198" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3198" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-1024x683.jpg" alt="Verladen als Balanceakt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-100835-7294.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3198" class="wp-caption-text">Verladen als Balanceakt</figcaption></figure>
<h2>Schlaglochfreie Zone</h2>
<p>Die Autos fuhren nun nacheinander vorsichtig über die Rampen und rangierten in Millimeterarbeit auf der Ladefläche, bis die Kfz passgenau geparkt waren. Dabei gab die Besatzung lautstarke Anweisungen und die Männer legten Steine oder Holzklötze als Barrieren unter die Reifen, um Kollisionen mit anderen Fahrzeugen zu verhindern oder gar, dass die Wagen von der Plattform abkamen. Auch wenn es über eine Stunde dauerte, bis die Autos verladen waren, sah der Prozess geregelt und souverän aus. Dann wurden noch Waren verladen. Schließlich balancierten die Passagiere über die Rampen an Bord und suchten sich auch ein Plätzchen auf der Fähre.</p>
<figure id="attachment_3200" aria-describedby="caption-attachment-3200" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3200" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-1024x683.jpg" alt="Mit zwei vertäuten Fähren ist das Rangieren einfacher." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105506-7311.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3200" class="wp-caption-text">Mit zwei vertäuten Fähren ist das Rangieren einfacher.</figcaption></figure>
<p>Auch wir folgten Christian (unserem Fahrer) und unserem Geländewagen auf die schwimmende Holzplattform. Wir nahmen im Schatten eines Autos Platz und ließen die Landschaft, diesmal ganz ohne Schlaglöcher und Staub, an uns vorbeiziehen. Die Motoren knatterten laut, aber ein erfrischender Fahrtwind wehte und blies den schwarzen Dieselqualm fort. Die Fahrt dauerte gut eine halbe Stunde. Am Ufer wurden Zebus getränkt und Wäsche gewaschen und wir winkten den Leuten, die in kleinen Booten auf dem Fluss vorbeipaddelten. Auf der anderen Seite angekommen war das Entladen wesentlich einfacher, da es deutlich mehr Platz gab.</p>
<figure id="attachment_3201" aria-describedby="caption-attachment-3201" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3201" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-1024x683.jpg" alt="Auf dem Sonnendeck der Autofähre" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-105802-7315.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3201" class="wp-caption-text">Auf dem Sonnendeck der Autofähre</figcaption></figure>
<h2>Die Sicherheitslage</h2>
<p>Ab Belo fuhren wir in einem Polizeikonvoi weiter. Hintergrund war, dass es im Juni 2018 bewaffnete <a href="https://lexpress.mg/13/06/2018/insecurite-le-tourisme-alerte-les-hautes-instances/">Überfälle</a> auf Touristenjeeps gegeben hatte, bei denen nicht nur die Vazahas bestohlen worden waren, sondern auch ein Fahrer den Tod gefunden hatte. Aufgrund dieser Vorfälle hatten wir kurzfristig erwogen, die Reiseroute auf Madagaskar zu ändern. Als Gegenmaßnahme fuhren nun alle Touristen-Fahrzeuge in einem von der Polizei begleiteten Konvoi, um in der Gruppe besser geschützt zu sein und durch die bewaffnete Begleitung gewaltbereite Übeltäter abzuschrecken. Seit Inkrafttreten dieser Maßnahme hatte es keine weiteren Überfälle mehr gegeben, die Lage war offiziell unter Kontrolle und wir beließen die Reiseroute wie ursprünglich geplant.</p>
<figure id="attachment_3202" aria-describedby="caption-attachment-3202" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3202 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-1024x683.jpg" alt="Die Jeeps sammelten sich in Belo für die Polizeikarawane." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-132552-8620.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3202" class="wp-caption-text">Die Geländewagen sammeln sich in Belo vor dem Start der Fahrzeugkolonne.</figcaption></figure>
<p>Sammelpunkt war um 13:45 Uhr am nördlichen Ortsausgang von Belo. Christian wollte pünktlich dort sein, um einen guten Platz in der Kolonne zu bekommen. Im ersten Drittel würden wir nicht so viel Staub schlucken müssen und könnten zügiger fahren. Ungefähr 15 bis 20 Fahrzeuge fanden sich ein, die von der Polizei registriert wurden. Außerdem kassierten die Männer für jeden Wagen eine Gebühr von 5000 Ar (1,25 Euro). Im Laufe der Fahrt fragten wir uns, wie denn nun die tatsächliche Sicherheitslage aussah. Bestand wirklich noch die Gefahr eines Überfalls oder war der Konvoi mittlerweile zu einer angenehmen Einnahmequelle geworden?</p>
<h2>Im Polizeikonvoi</h2>
<p>Wie immer in einer solchen Situation versammelten sich viele neugierige Beobachter um die Vazahas, vor allem viele Kinder. Mona versuchte diesmal eine neue Taktik zur Ablenkung der Kinderschar. Sie zeigte den Kleinen Fotos aus unserem madegassischen Tierbestimmungsbuch &#8211; mit überwältigendem Erfolg! Süßigkeiten waren vergessen, stattdessen versuchten alle Kinder, einen Blick auf die bunten Bilder zu erhaschen :).</p>
<figure id="attachment_3204" aria-describedby="caption-attachment-3204" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3204" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-1024x683.jpg" alt="Die Macht des gedruckten Bildes" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-135432-7380.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3204" class="wp-caption-text">Die Macht des bunten Bildes</figcaption></figure>
<p>Die Karawane startete pünktlich um 14:00 Uhr. Statt allerdings zu versuchen, zusammen zu bleiben, fuhren alle Fahrzeuge anscheinend so schnell wie es nur ging. Jeder Fahrer versuchte, alles aus dem Geländewagen und der Piste herauszuholen. Das Feld zog sich also in die Länge, auch weil jedes Auto auf den meisten Abschnitten eine beachtliche Staubfahne hinter sich herzog. Nach kurzer Zeit hatten wir den Eindruck, alleine unterwegs zu sein. Weit und breit war kein anderes Fahrzeug mehr zu sehen, allerdings wäre im Ernstfall trotzdem relativ schnell das nächste Auto hinter uns aufgetaucht.</p>
<h2>100 Kilometer Piste in 4 Stunden</h2>
<p>Die Nationalstraße Nummer 8 war die meiste Zeit einspurig und mit Schlaglöchern in allen Größen und Formen garniert. Andere Abschnitte der Piste hatten eine ausgeprägte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wellblechpiste">wellblechartige Oberfläche</a> entwickelt, die man auf Madagaskar treffenderweise als Kuhrippen bezeichnet ;).  Wenn man darüber fährt, rappelt und vibriert das gesamte Fahrzeug. Wirklich schnell waren wir wegen des Zustandes der Straße selten unterwegs. Immer wieder bremste Christian, um das Auto besser kontrollieren zu können. Dennoch fühlte es sich an, als ob wir mit Karacho bei der Rallye Paris-Dakar dabei wären! Die tatsächliche Geschwindigkeit war allerdings eher bescheiden. Bei aller dynamischen Fahrweise schaffte Christian trotzdem einen erstaunlich guten Kompromiss aus Schnelligkeit und Komfort, Massage inklusive ;).</p>
<figure id="attachment_3205" aria-describedby="caption-attachment-3205" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3205" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-1024x683.jpg" alt="Die Nationalstraße 8 nördlich von Belo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-151716-7383.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3205" class="wp-caption-text">Die Nationalstraße Nummer 8 nördlich von Belo</figcaption></figure>
<p>Durch das ständige Ruckeln, Schaukeln und Holpern blockierten die Sicherheitsgurte und hielten uns in den Sitzen fest. Mit der Zeit wurden die Gurte immer kürzer, ließen sich aber nicht mehr herausziehen. Um wieder mehr Freiheit zu erlangen, war viel Geduld und Fingerspitzengefühl notwendig. Auch wenn unsere Körper im Sitz nahezu gefesselt waren, bewahrte uns das nicht davor, mit unseren schwankenden Köpfen das eine oder andere Mal kräftig gegen die Seitenscheiben zu klatschen. Autsch!</p>
<h2>Nationalstraße Nummer 8: Langsam und holperig</h2>
<p>Was wohl passieren würde, wenn ein Auto eine Panne hätte, fragten wir uns. Als ob wir es heraufbeschworen hätten, ging kurze Zeit später der Motor unseres Wagens in voller Fahrt über ein heftiges Wellblech einfach und ohne Vorwarnung aus. Christian sprang aus dem Auto, öffnete die Motorhaube, führte ein paar Handgriffe aus und&#8230; Fertig! Das Kfz sprang wieder an, bevor ein anderer Geländewagen hinter uns auffuhr. Christian hatte sein Fahrzeug wirklich in jeder Hinsicht im Griff.</p>
<figure id="attachment_3206" aria-describedby="caption-attachment-3206" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3206" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-1024x683.jpg" alt="Nur auf der Fähre konnte Christian ausspannen, den Rest des Tages musste er hart am Steuer arbeiten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-111646-7338.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3206" class="wp-caption-text">Nur auf der Fähre konnte Christian ausspannen, den Rest des Tages musste er hart am Steuer arbeiten.</figcaption></figure>
<p>Nach etwa Dreiviertel des Weges gab es einen Sammelpunkt, damit die hinteren Fahrzeuge der Kolonne aufschließen und bedürftige Fahrgäste eine Pause zur Erleichterung einlegen konnten. Auf der letzten Etappe setzte die Dämmerung ein, bei Sonnenuntergang erreichten wir kurz vor unserem Ziel den zweiten Fluss. Das Verladen ging diesmal deutlich schneller, da die Autos direkt vom Strand durch das Wasser auf die Rampen fahren konnten und es zwei Fähren gab. Außerdem dauerte das Übersetzen nur wenige Minuten. Wir waren an unserem Ziel im Ort Bekopaka angekommen.</p>
<figure id="attachment_3208" aria-describedby="caption-attachment-3208" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3208" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-1024x683.jpg" alt="(Fast) angekommen. Der Manambolo und damit die letzte Fährfahrt trennte uns von unserem Ziel in Bekopaka." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180805-174104-7390.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3208" class="wp-caption-text">(Fast) angekommen. Nur noch der Fluss Manambolo und damit die letzte Fährfahrt trennt uns noch von unserem Ziel in Bekopaka.</figcaption></figure>
<h2>Angekommen in Bekopaka</h2>
<p>Ein langer und aufregender Fahrtag lag hinter uns, vielleicht der abenteuerlichste der ganzen Weltreise. Effektiv hatten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15km/h erreicht. Zum Spaß versuchte ich, die Route beim Schreiben dieses Artikels mit GoogleMaps zu planen, was nicht gelang. GoogleMaps kannte nicht alle Abschnitte der madegassischen Nationalstraße Nummer 8 und auch die Fähren sind (noch) nicht eingezeichnet. Wieso bloß? Dafür lieferte <a href="https://www.openstreetmap.org/directions?engine=fossgis_osrm_car&amp;route=-20.06728%2C44.59703%3B-19.14000%2C44.79659#map=11/-19.3400/44.8098">OpenStreetMap</a> mit einer prognostizierten Zeit von über 11 Stunden ein erstaunlich akkurates Ergebnis.</p>
<figure id="attachment_3209" aria-describedby="caption-attachment-3209" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3209" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf der Nationalstraße 8: Geschüttelt, nicht gerührt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-103519-7581.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3209" class="wp-caption-text">Unterwegs auf der Nationalstraße Nummer 8: Geschüttelt, nicht gerührt.</figcaption></figure>
<p>Nicht nur wir waren an diesem Abend alle mürbe und durchgeschüttelt, auch das Auto hatte auf der Fahrt gelitten. Eine Plastikverkleidung am linken Radkasten hatte sich gelöst und die Klappe des Kofferraums schloss nicht mehr richtig, sie stand immer einen Spaltbreit offen. Unser Fahrer Christian hatte sie mit einer Kordel zugebunden, das Beladen ging damit nur über die umgeklappte Rücksitzbank.</p>
<figure id="attachment_3210" aria-describedby="caption-attachment-3210" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3210" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-1024x683.jpg" alt="Unser armes, geschundenes Auto. Hier bei der Abfahrt von der Fähre in Belo bei der Rückfahrt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/04/CW-20180808-130859-7583.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3210" class="wp-caption-text">Unser armes, geschundenes Auto. Hier beim Verlassen der Fähre in Belo auf der Rückfahrt.</figcaption></figure>
<p>Am Ende war ausnahmslos alles eingestaubt, das Auto von innen und außen, unser Gepäck und wir selbst, alles hatte eine dekorative rötliche Staubschicht angesetzt. Es war ein echtes Abenteuer. Und da ein kurzes Video manchmal mehr sagt als ein langer Artikel, hier zum Abschluss die Fahrt auf 2 Minuten komprimiert:<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Gc5eUg7Noc4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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