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	<title>Essen - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Essen - Wittmann Tours</title>
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		<title>Indien kulinarisch &#8211; Ein Land von Vegetariern?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2020 00:01:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Essen in Indien stellte zuverlässig einen kleinen Höhepunkt dar, vom Frühstück über das Mittag- und Abendessen bis zum Nachtisch und den Süßigkeiten. Dabei bilden indische Gerichte einen ganz eigenen schmackhaften Kosmos, der sich deutlich von unseren westlichen kulinarischen Vorstellungen unterscheidet. Jenseits des Klischees von Curry und Reis ist ein bemerkenswerter Punkt an der indischen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Essen in Indien stellte zuverlässig einen kleinen Höhepunkt dar, vom Frühstück über das Mittag- und Abendessen bis zum Nachtisch und den Süßigkeiten. Dabei bilden indische Gerichte einen ganz eigenen schmackhaften Kosmos, der sich deutlich von unseren westlichen kulinarischen Vorstellungen unterscheidet. Jenseits des Klischees von Curry und Reis ist ein bemerkenswerter Punkt an der indischen Küche, dass sie sich größtenteils vegetarisch präsentiert.</p>
<figure id="attachment_4607" aria-describedby="caption-attachment-4607" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4607 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295-1024x768.jpg" alt="Ein vegetarisches Thali mit Mattar Paneer, einem Okra-Gericht, Dal, Reis, Chapati, Papadam und Joghurt" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2295.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4607" class="wp-caption-text">Ein vegetarisches Thali mit Mattar Paneer, einem Okra-Gericht, Dal, Reis, Chapati, Papadam und Joghurt</figcaption></figure>
<p><span id="more-4604"></span></p>
<h2>Die Indier ernähren sich größtenteils &#8222;veg&#8220;</h2>
<p>In Indien unterscheidet man zwischen &#8222;veg&#8220; (&#8222;wedsch&#8220; ausgesprochen) und &#8222;non-veg&#8220;. In der Tat gab es immer sehr viele leckere &#8222;veg&#8220;, also vegetarische, Gerichte zur Auswahl, die ganz und gar nicht nach einer Notlösung schmeckten wie der gemischte Salat mit Käsewürfeln im bayrischen Biergarten. Egal ob man Vegetarier ist oder nicht, die Eckpfeiler der indischen Küche sind vegetarisch. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Paneer">Paneer</a> z.B. ist ein Frischkäse, der in etwa eine Konsistenz zwischen Tofu und Mozarella aufweist. Dieser kann auf unzählige verschiedene Arten zubereitet werden, etwa mit Spinat als Palak Paneer, mit Erbsen als Mattar Paneer oder in einem würzigen Curry als Paneer Masala. Ein weiterer Klassiker sind Dal-Gerichte aus diversen Hülsenfrüchten in würzigen Saucen, immer anders und immer wieder sehr schmackhaft. So verwandelten wir uns in Indien zu 97% in Wahl-Vegetarier, ohne jemals etwas zu vermissen.</p>
<figure id="attachment_4608" aria-describedby="caption-attachment-4608" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4608" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328-1024x768.jpg" alt="Palak Paneer, ein indischer Klassiker" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2328.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4608" class="wp-caption-text">Palak Paneer, ein indischer Klassiker</figcaption></figure>
<p>Eine vegetarische Lebensweise gehört in Indien ganz normal zum Alltag, so sehr, dass wir geschätzt hätten, dass 80 bis 90% der Inder Vegetarier sind. Das lässt sich mit offiziellen Statistiken allerdings nicht untermauern. Laut <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus#Indien">Wikipedia</a> ernähren sich überraschenderweise nur 20 bis 40% der Inder vegetarisch. Betrachtet man den Anteil der Vegetarier an der Gesamtbevölkerung, ist Indien trotzdem weltweit führend. Laut <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/261627/umfrage/anteil-von-vegetariern-und-veganern-an-der-bevoelkerung-ausgewaehlter-laender-weltweit/">dieser Quelle</a> praktizieren 38% der Inder Vegetarismus, in allen anderen Länder der Welt sind es deutlich weniger. Unklar ist dabei natürlich, wie diese Daten genau erhoben wurden und in welche Kategorie die Einstufung von De-facto-Vegetariern erfolgte, also Menschen, die vegetarisch leben, weil sie sich Fleisch nicht leisten können, die es aber prinzipiell essen würden.</p>
<figure id="attachment_4609" aria-describedby="caption-attachment-4609" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4609 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250-1024x768.jpg" alt="Eines der wenigen Fleischgerichte, die wir in Indien gegessen haben: Chelo Kababs, aromatisch gewürztes Lammfleisch mit Reis und Ei." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2250.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4609" class="wp-caption-text">Eines der wenigen Fleischgerichte, die wir in Indien gegessen haben: Chelo Kababs, aromatisch gewürztes Lammfleisch mit Reis und Ei.</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer interessanter Faktor ist der Konsum von Fleisch pro Kopf. Dieser liegt in Indien bei gerade einmal <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/landwirtschaft-fischerei/tierhaltung-fleischkonsum/_inhalt.html">3,7 kg pro Jahr und Mensch</a>. Dies ist nur ein Bruchteil des Fleischkonsums in anderen Ländern. Zum Vergleich: China 61,8 kg/Kopf und Mensch, Deutschland 86 kg/Kopf und Mensch und USA 115,1 kg/Kopf und Mensch. Wenn man diese Relationen betrachtet, bestätigte sich unser subjektiver Eindruck vor Ort schon eher, da selbst Nicht-Vegetarier in Indien vergleichsweise wenig Fleisch zu sich nehmen.</p>
<h2>Indien als Fleischproduzent</h2>
<p>Nicht minder interessant ist in Indien neben dem Konsum auch die Angebotsseite, also die Fleischproduktion. Indien gehört weltweit zu den größten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgelproduktion">Geflügelproduzenten</a> mit Platz 5 im internationalen Vergleich, taucht allerdings laut Wikipedia in den Statistiken der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schweineproduktion">Schweine-</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rinderproduktion">Rinderproduktion</a> nicht auf. &#8211; Produktion, ein eigenartiges Wort für die Haltung von Schlachttieren, aber kann das stimmen? Es ist allgemein bekannt, dass Kühe im Hinduismus heilig sind (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_India#Statistics">80% der Inder sind Hindus</a>) und der Vegetarismus ist u.a. aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus#Religiöse_und_kulturelle_Einstellungen">religiösen Gründen</a> in diesem Teil der Welt entstanden. Daher verbieten viele indische Bundesstaaten <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cattle_slaughter_in_India">das Schlachten von Rindern</a> sowie den Fleischexport.</p>
<figure id="attachment_4610" aria-describedby="caption-attachment-4610" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4610 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit-1024x683.jpg" alt="Wasserbüffel in Varanasi, dies sind keine heiligen Kühe." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-124251-3247-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4610" class="wp-caption-text">Wasserbüffel in Varanasi, dies sind keine heiligen Kühe.</figcaption></figure>
<p>Es gibt allerdings noch eine anderen Kategorie, die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Buffalo_meat#Indian_export">Büffelproduktion</a>, bei der Indien weltweit an der Spitze liegt. Dieser feine Unterschied wird in einigen Statistiken nicht berücksichtigt und daher findet man im Netz einige Artikel, die Indien als <a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-suendigste-geschaeft-indiens-ld.1302018">Exportweltmeister</a> von Rindfleisch bezeichnen. Das Geschäft mit dem Fleisch ist auf alle Fälle ein explosives Politikum und strenggläubigen Hindus ein Dorn im Auge. Regelmäßig entlädt sich dieser religiöse Fundamentalismus sogar in Form von &#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cow_vigilante_violence_in_India">cow-related violence</a>&#8220; mit Toten und Verletzten. Der Respekt vor Kühen ist tief in der indischen Seele verwurzelt, was wiederum auch zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Kuh#Schlachten_von_K%C3%BChen">wirtschaftlichen Problemen</a> führen kann, wenn Tiere alt oder krank werden und ihr Unterhalt die finanziellen Möglichkeiten des Bauern übersteigt.</p>
<figure id="attachment_4611" aria-describedby="caption-attachment-4611" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4611" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347-683x1024.jpg" alt="Eine heilige Kuh in Varanasi" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347-1024x1536.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-125953-6347.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4611" class="wp-caption-text">Eine heilige Kuh in Varanasi</figcaption></figure>
<p>Während unseres Aufenthaltes in Indien haben wir weder Rindfleisch gegessen, noch auf einer Speisekarte aufgeführt gesehen. Sogar international bekannte Fast Food-Ketten, deren Filialen uns in keiner der besuchten Städte aufgefallen sind, gestalten ihre <a href="https://www.mcdonaldsindia.com/products.html">Speisekarte</a> auf der Basis von Geflügel bzw. vegetarisch. Wenn man bedenkt, daß eine vegetarische Ernährungsform bis zu einem Grade den Klima- und Umweltschutz fördert, global gesehen die Ernährung der Weltbevölkerung verbessern würde und außerdem der eigenen Gesundheit zugute kommt, könnte man Indien durchaus als Vorbild betrachten, v.a. weil das indische Essen unserer Meinung nach einfach köstlich ist. Die folgenden Abschnitte sollen Euch auf eine kleine kulinarische Reise nach Indien entführen, natürlich ausschließlich vegetarisch.</p>
<h2>Pakora, Paratha oder Papadam als Vorspeise</h2>
<p>Als Vorspeise könnte man mit ein paar <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Samosa">Samosas</a> beginnen. Dabei handelt es sich um knusprige kleine Teigtaschen in Form einer Pyramide mit dreieckiger Grundfläche, die mit gut gewürztem Gemüse oder Kartoffeln gefüllt und anschließend frittiert werden. Etwas weniger elegant, aber nicht minder schmackhaft sind <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pakora">Pakoras</a>. Sie bestehen aus verschiedenen Sorten Gemüse, das in einen Teig aus Kichererbsenmehl getaucht und frittiert wird, sozusagen indisches Tempura ;).</p>
<figure id="attachment_4612" aria-describedby="caption-attachment-4612" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4612 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289-1024x768.jpg" alt="Frittierte Gemüse-Pakoras" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2289.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4612" class="wp-caption-text">Frittierte Gemüse-Pakoras</figcaption></figure>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Paratha">Paratha</a> ist ein ungesäuertes Fladenrot, welches oft gefüllt wird, mit Kartoffeln, Blumenkohl, Tomaten, Kichererbsen, Paneer etc. Paratha kann ein Snack sein, aber auch eine vollständige Mahlzeit. Vielleicht die klassische Vorspeise Indiens stellen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Papadum">Papadams</a> dar. Dies sind frittierte, hauchdünne, knusprige Fladen aus Linsenmehl. Es gibt sie als neutrale oder pikant gewürzte Variante und sie werden mit Dips und Chutneys serviert.</p>
<figure id="attachment_4613" aria-describedby="caption-attachment-4613" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4613 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346-1024x768.jpg" alt="Masala Papad erinnert entfernt an Bruschetta." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2346.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4613" class="wp-caption-text">Masala Papad erinnert entfernt an Bruschetta.</figcaption></figure>
<h2>Thali als Hauptspeise</h2>
<p>Wenn man in Gesellschaft zusammen isst, entspricht es den Gepflogenheiten, verschiedene Gerichte zu bestellen und sie gemeinsam zu verspeisen. Als Einzelperson ist oft ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Thali">Thali</a> die abwechslungsreicheste Wahl. Man bekommt auf einer großen Platte mehrere kleine Schälchen mit verschiedenen Gerichten und Beilagen serviert. In kleineren Restaurants wählt man nur die Anzahl der Schüsselchen. Die Gerichte sind dann eine Auswahl aus dem Tagesmenü. Wenn man Glück hat, enthält das Angebot auch ein kleines Dessert.</p>
<figure id="attachment_4614" aria-describedby="caption-attachment-4614" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4614" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270-1024x768.jpg" alt="Ein vegetarisches Thali mit Dal, einem Blumenkohl-Curry, Palak Paneer, Reis, Raita und Naan" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2270.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4614" class="wp-caption-text">Ein vegetarisches Thali mit Dal, einem Blumenkohl-Curry, Palak Paneer, Reis, Raita und Naan</figcaption></figure>
<p>Thali bezeichnet eigentlich nur die große Platte, auf der das Essen angerichtet wird, entweder in separaten Schüsselchen oder es wird in Vertiefungen gefüllt. Ebenfalls häufig auf einer Art Thali serviert, aßen wir auch sehr gerne <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Dosa">Dosas</a>. Dies sind riesige, hauchdünne, knusprige Pfannkuchen, die aus einem Teig von Reismehl und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Vigna_mungo">Urdbohnen</a> hergestellt und ähnlich wie Crêpes gebacken werden. Die Füllung besteht meist aus würzigen Kartoffeln oder Gemüse, dazu werden z.B. ein Linsengericht (Sambar) und mehrere Saucen oder Chutneys gereicht.</p>
<figure id="attachment_4615" aria-describedby="caption-attachment-4615" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4615 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275-1024x768.jpg" alt="Dosa, gefüllt mit einem Curry aus gut gewürzten Kartoffeln" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2275.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4615" class="wp-caption-text">Dosa, gefüllt mit einem Curry aus gut gewürzten Kartoffeln</figcaption></figure>
<h2>Verschiedene Brote und Raita als Beilage</h2>
<p>Als Beilage gab es bei weitem nicht nur Reis. Mindestens ebenso häufig bekamen wir verschiedene Arten von Brot, z.B. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chapati">Chapati</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Naan">Naan</a> oder Puri, serviert. Am außergewöhnlichsten unter diesen dreien waren die weichen, warmen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Puri_(food)">Puris</a>, die durch das Ausbacken in heißem Öl wie ein Luftballon aufgehen, beim Zerteilen aber schnell wieder in sich zusammenfallen.</p>
<figure id="attachment_4616" aria-describedby="caption-attachment-4616" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4616 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239-1024x768.jpg" alt="Puri, ein wie ein Luftballon aufgetriebenes Brot" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2239.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4616" class="wp-caption-text">Puri, ein wie ein Luftballon aufgetriebenes Brot</figcaption></figure>
<p>Auch aromatisches <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Raita">Raita</a> bestellten wir gerne als Beilage, wenn es nicht ohnehin im Thali eingeschlossen war. Dabei handelt es sich um ein Mittelding aus Sauce und Salat auf Joghurtbasis. Es gibt unzählige Varianten, herzhaft mit Tomaten oder Gurken, mit allen Arten von Gemüse, süß mit Früchten. Mal ist es eher flüssig, mal sämig. Wir mochten am liebsten das erfrischende Gurkenraita, aber Boondi Raita ist mehr als erwähnenswert. Auf das Raita werden winzige frittierte Bällchen aus Kichererbsenmehl (Boondi) gestreut, etwas so groß wie Rice Krispies. Sie erinnern von der Konsistenz ein wenig an Backerbsen. Anfangs sind sie knusprig, weichen jedoch leider rasch auf.</p>
<figure id="attachment_4617" aria-describedby="caption-attachment-4617" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4617" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251-1024x683.jpg" alt="Ein Gurkenraita" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2251.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4617" class="wp-caption-text">Ein Gurkenraita</figcaption></figure>
<h2>Indische Süßigkeiten und Desserts</h2>
<p>Den krönenden Abschluss auch einer indischen Mahlzeit stellt natürlich der Nachtisch dar. Allein schon wegen der köstlichen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sweets_from_the_Indian_subcontinent">Süßigkeiten</a> würden wir eine Indienreise empfehlen. Es gibt eine schier unendliche Auswahl an Konfekt, Pudding, Teigwaren, süßen Klößchen, Eiscreme, verfeinert mit Nüssen und Früchten, aromatisiert mit exotischen Gewürzen wie Kardamom, Rosenwasser und Safran, manchmal sogar dekoriert mit eßbarer Silberfolie (Vark).</p>
<p>Trotz aller Begeisterung raten wir jedoch zur Vorsicht: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Rasgulla">Rasgulla</a> zum Beispiel ist zu zuckerig, um wahr zu sein. Es besteht aus süßen Frischkäse-Bällchen, die auch noch in einem konzentrierten Zuckersirup dümpeln. Mehr als maximal ein Stück kann man als Westler nicht zu sich nehmen. Dies lässt aber trotzdem den Blutzuckerspiegel in ungeahnte Höhen schnellen. Ähnlich, aber nicht ganz so extrem süß sind <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gulab_jamun">Gulab Jamun</a>. Die Bällchen aus eingekochtem Milchkonzentrat werden frittiert und in Rosensirup eingelegt. Unser Favorit unter den süßen Klößchen waren <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ras_malai">Ras Malai</a>. Auch hier handelt es sich um Bällchen aus Frischkäse, die mit Kardamom aromatisiert und mit clotted cream übergossen werden.</p>
<figure id="attachment_4837" aria-describedby="caption-attachment-4837" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4837 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245-1024x768.jpg" alt="Super-süße Rasgulla in Zuckersirup" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2245.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4837" class="wp-caption-text">Super-süße Rasgulla in Zuckersirup</figcaption></figure>
<p>Ein weitere köstliche indische Süßigkeit ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kulfi">Kulfi</a>, das sich am besten als relativ feste indische Eiscreme beschreiben lässt. Kulfi besteht im Wesentlichen aus einer Mischung von eingekochter Milch, Sahne und gesüßter Kondensmilch, die mit weiteren Zutaten wie Pistazien, Kardamom, Rosenwasser oder Früchten verfeinert und gefroren wird.</p>
<figure id="attachment_4838" aria-describedby="caption-attachment-4838" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4838" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262-1024x768.jpg" alt="Mango-Kulfi mit Pistazien" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/06/APC_2262.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4838" class="wp-caption-text">Mango-Kulfi mit Pistazien</figcaption></figure>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Barfi">Barfi</a>, eine Art Konfekt, weist verglichen mit Rasgulla eine eher kontrollierte Süße auf, obwohl es im Wesentlichen aus einem eingekochten Gemisch aus Zucker und Kondensmilch besteht. Angedickt mit Kichererbsenmehl, verschiedenen Sorten von Nüssen, Gewürzen oder Früchten gibt es Barfi in den unterschiedlichsten delikaten Sorten.</p>
<figure id="attachment_4619" aria-describedby="caption-attachment-4619" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4619" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268-1024x683.jpg" alt="Dieser kleine Laden verkauft verschiedene Variationen von Barfi." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/CW-20181110-172150-3268.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4619" class="wp-caption-text">Dieser kleine Laden verkauft verschiedene Variationen von Barfi.</figcaption></figure>
<p>Einer unserer absoluten Favoriten ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kaju_katli">Kaju Katli</a>, ein Marzipan aus Cashew-Nüssen, das in rautenförmige Stücke geschnitten und mit essbarer Silberfolie überzogen wird. Im Gegensatz zu den leicht verderblichen Barfis hält sich Kaju Katli etwas länger, ist in jedem gut sortierten indischen Duty Free-Laden erhältlich und daher ein optimales Mitbringsel aus Indien!</p>
<figure id="attachment_4620" aria-describedby="caption-attachment-4620" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4620 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377-1024x768.jpg" alt="Kaju Katli, Cashewmarzipan dekoriert mit Silberfolie" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377-1536x1152.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/05/APC_2377.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4620" class="wp-caption-text">Kaju Katli, Cashewmarzipan dekoriert mit Silberfolie</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/indien-kulinarisch-ein-land-von-vegetariern/">Indien kulinarisch – Ein Land von Vegetariern?!</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/indien-kulinarisch-ein-land-von-vegetariern/">Indien kulinarisch &#8211; Ein Land von Vegetariern?!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Tansania kulinarisch: Ugali</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2019 00:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Indisch]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ebenso wie auf Madagaskar war es in Tansania schwierig, wirklich einheimische Kost zu probieren. Auf Safari servierten unsere Gastgeber internationale Küche und viele Restaurants haben indische Besitzer. Um Tansania authentisch kulinarisch zu erleben, blieben damit fast nur die lokalen Märkte. Das zentrale Element in der Küche Tansanias ist dabei Ugali. Ugali morgens, mittags, abends Böse &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie auf Madagaskar war es in Tansania schwierig, wirklich einheimische Kost zu probieren. Auf Safari servierten unsere Gastgeber internationale Küche und viele Restaurants haben indische Besitzer. Um Tansania authentisch kulinarisch zu erleben, blieben damit fast nur die lokalen Märkte. Das zentrale Element in der Küche Tansanias ist dabei Ugali.</p>
<figure id="attachment_3626" aria-describedby="caption-attachment-3626" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3626" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-1024x768.jpg" alt="Unser erstes Ugali auf einem Markt in Dar es Salaam" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1994.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3626" class="wp-caption-text">Unser erstes Ugali auf dem Markt in Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p><span id="more-3639"></span></p>
<h2>Ugali morgens, mittags, abends</h2>
<p>Böse Zungen könnten behaupten, man verpasse nicht viel, denn Tansania hatte vielleicht das unspannendste Essen, das wir auf unserer Reise genossen haben. Ugali dominiert die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ugali">Küche Tansanias</a> morgens, mittags und abends. So wie die Madegassen vom Reis leben, ernähren sich die Tansanier von Ugali. Während die ehemalige französische Kolonialmacht auf Madagaskar die traditionelle Küche überaus positiv ergänzt hat, blieben die Deutschen und Engländer Tansania kulinarische Highlights schuldig ;). Aber was ist es nun, dieses Ugali?</p>
<figure id="attachment_3627" aria-describedby="caption-attachment-3627" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3627" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-1024x683.jpg" alt="Bänke, Sonnenschirme und Ugali" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133706-8484.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3627" class="wp-caption-text">Bänke, Sonnenschirme und Ugali</figcaption></figure>
<p>Ugali ist ein sehr dicker Getreidebrei. Meist wird Maismehl in Wasser gekocht, der eine ähnliche Konsistenz hat wie Knödel. Zum ersten Mal aßen wir Ugali auf dem Markt in Dar es Salaam. Die tansanischen Mama Lishas (&#8222;Feeding Ladies&#8220;; also die Frauen, die gekochte Mahlzeiten auf dem Markt verkaufen) hatten kleine Stände mit Tischen, Bänken und einem Sonnenschirm. Die großen Töpfe mit Reis und Ugali standen auf dem Boden. Die Beilagen (Bohnen, Gemüse und etwas Fleisch) befanden sich abgedeckt auf dem Tisch. Wir machten die Runde, schauten in die Töpfe und bestellten an einem Stand eine sehr großzügige Portion, die wir uns teilten.</p>
<h2>Gegessen wird mit der (rechten) Hand</h2>
<p>Zum Servieren stach die freundliche Mama das Ugali mit einem kleinen Teller von der großen Masse ab und gab es auf unser Geschirr. Die Beilagen servierte sie mit einem Löffel, gegessen wurde aber selbstverständlich mit der Hand. Jedoch galt auch hier: Vor dem Essen Hände waschen. Frisches Wasser (allerdings keine Seife) hierfür gab es in einer Kanne auf dem Tisch.</p>
<figure id="attachment_3628" aria-describedby="caption-attachment-3628" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3628" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-1024x683.jpg" alt="Die Zubereitung fand komplett im Freien statt." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180831-133713-8485.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3628" class="wp-caption-text">Die Zubereitung fand komplett im Freien statt.</figcaption></figure>
<p>Wir nahmen also etwas Ugali (mit der rechten Hand), tauchten es in die Soße und versuchten, auch etwas Beilage auf dem Weg zum Mund mit zu balancieren. Die einheimischen Gäste hatten eine ausgereifte Technik und formten ebenmäßige kleine Ugali-Bällchen. Hier ist wohlgemerkt Ugali das Hauptgericht und Fleisch nur die Beilage, umgekehrt als bei uns zu Hause, wo wir Schnitzel mit Pommes frites oder Kassler mit Klößen essen.</p>
<figure id="attachment_3629" aria-describedby="caption-attachment-3629" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3629" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-1024x631.jpg" alt="Wie die Menschheit isst (Zahlen von hier und hier)" width="525" height="324" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-1024x631.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-300x185.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst-768x473.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/Wie-die-Welt-isst.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3629" class="wp-caption-text">Wie die Menschheit isst (Zahlen von <a href="http://www.eatingutensils.net/facts-about-eating-utensils/eating-utensils-facts-and-statistics/">hier</a> und <a href="https://www.stern.de/noch-fragen/essen-mehr-menschen-mit-den-fingern-staebchen-oder-besteck-1000553491.html">hier</a>)</figcaption></figure>
<p>Mit der Hand zu essen war für uns recht ungewohnt, ist aber weltweit sehr verbreitet und eher die Regel als die Ausnahme. Echte Statistiken haben wir nicht gefunden (für sachdienliche Hinweise würden wir uns über Kommentare freuen), aber je nach Quelle essen die Hälfte bis zwei Drittel der Menschheit mit den Händen. Dazu kommt, dass das westliche Essbesteck eigentlich eine relativ moderne Erfindung ist.</p>
<h2>Ugali mal anders?</h2>
<p>Die Mahlzeit hat uns gut geschmeckt und der Erlebnisfaktor war beim ersten Mal natürlich enorm. Objektiv betrachtet ist das Ugali selbst aber eher geschmacksneutral. Ein paar Gewürze oder Kräuter hätten vielleicht Abhilfe schaffen können, das erlebten wir jedoch nirgends. Wir waren auch etwas verwundert, dass wir kein einziges Restaurant fanden, das ausgefallen tansanisch kochte und Ugali einmal anders präsentierte. Möglich? Bestimmt. Eine Marktlücke? Vielleicht.</p>
<figure id="attachment_3630" aria-describedby="caption-attachment-3630" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3630" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-1024x768.jpg" alt="Exklusiv-Ugali am Flughafen von Dar es Salaam" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2027.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3630" class="wp-caption-text">Exklusiv-Ugali am Flughafen von Dar es Salaam</figcaption></figure>
<p>Das exklusivste Ugali aßen wir am Flughafen in Dar es Salaam auf dem Zwischenstopp unserer Reise von Ruaha nach Arusha. Das Restaurant war das einzige im Terminal. Es gab Ugali mit einem Hühnchenschlegel, etwas Gemüse und einer Suppe. Dicht gefolgt in puncto Raffinesse wurde es vom Ugali, das wir in unserem Hostel in Arusha an einen Abend aßen. Ein riesiger Klumpen Ugali war flankiert von zwei Sorten Gemüse und frischer aromatischer Avokado.</p>
<figure id="attachment_3631" aria-describedby="caption-attachment-3631" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3631 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-1024x768.jpg" alt="Eine Riesenportion Ugali mit Gemüse für jeden im Guest House in Arusha" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_2032.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3631" class="wp-caption-text">Eine Riesenportion Ugali mit Gemüse für jeden im Guest House in Arusha</figcaption></figure>
<h2>Indisches Essen überall</h2>
<p>Dass die historischen Kolonialmächte keine kulinarischen Spuren hinterließen, ist vielleicht auch kein großer Verlust ;). Heutzutage prägen Inder die Restaurantszene in Tansania maßgeblich. Sowohl auf Sansibar als auch in Dar es Salaam befanden sich die Mehrzahl der besseren Restaurants fest in indischer Hand. Selbst im Hotel in Dar es Salaam bestand der bessere Teil des Frühstücks aus indischen Gerichten.</p>
<figure id="attachment_3632" aria-describedby="caption-attachment-3632" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3632 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-1024x768.jpg" alt="Viele Restaurant boten indische Küche an und meistens ausnehmend gut." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/APC_1978.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3632" class="wp-caption-text">Viele Restaurant boten indische Küche an und meistens ausnehmend gut.</figcaption></figure>
<p>In Dar es Salaam gab es sogar eine Straße mit indischen Tempeln und einem Laden, der indische Süßigkeiten verkaufte! Zu unserer großen Freude konnten wir dort frische Barfis, Cashew-Marzipan und andere Leckereien erstehen :).</p>
<figure id="attachment_3633" aria-describedby="caption-attachment-3633" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3633" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-1024x683.jpg" alt="Wie im siebten Himmel: Indische Süßigkeiten in Dar es Salaam" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/08/CW-20180901-115823-8530.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3633" class="wp-caption-text">Wie im siebten Himmel: Indische Süßigkeiten in Dar es Salaam</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/tansania-kulinarisch-ugali/">Tansania kulinarisch: Ugali</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/tansania-kulinarisch-ugali/">Tansania kulinarisch: Ugali</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Bolivien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 00:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Altiplano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende. Im Altiplano war &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Bolivien?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende.</p>
<figure id="attachment_2664" aria-describedby="caption-attachment-2664" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2664" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-1024x683.jpg" alt="Typisch Bolivien: Alpakas auf dem Altiplano" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2664" class="wp-caption-text">Typisch für Bolivien: Alpakas im Altiplano</figcaption></figure>
<p><span id="more-2674"></span></p>
<h2>Im Altiplano war es kalt</h2>
<p>Ich glaube, wir sagten es bereits ;). Im <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/Altiplano#/media/File%3AMapa_cuencas_endorréicas_meseta_del_collao.jpg">Altiplano</a> war es sehr kalt und das, obwohl immer strahlender Sonnenschein herrschte und es an keinem Tag geregnet hat. An unserem letzten Altiplanomorgen begrüßte uns das Thermometer zum Abschied sogar mit -17 Grad… Auch die Einheimischen beklagten sich über die Kälte, aber viele hatten keine Heizung zu Hause. Wir möchten also nicht miterleben, wie die Temperaturen in einem durchschnittlichen bolivianischen Haus sind. Es hat uns schon sehr verwundert, da die Kälte ja kein neues Phänomen darstellt und es Möglichkeiten zum Heizen gäbe. Eines morgens in Uyuni erzählte unser Führer Diter, es sei am vorhergehenden Abend so kalt gewesen, dass er zu Hause nichts hätte machen können und daher einfach ins Bett gegangen sei.</p>
<figure id="attachment_2665" aria-describedby="caption-attachment-2665" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2665" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-1024x683.jpg" alt="Auf verlorenem Posten: Mit 50% Leistung steig die Zimmertemperatur um maximal 2 Grad an" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2665" class="wp-caption-text">Auf verlorenem Posten: Bei 50% Leistung steigt die Zimmertemperatur um maximal 2 Grad an.</figcaption></figure>
<p>Während ich den Entwurf dieser Zeilen tippte, saßen wir übrigens im Hotel in <a href="http://wittmann-tours.de/von-tupiza-bis-sucre-abschied-vom-altiplano">Tupiza</a> im Süden Boliviens, auf &#8222;nur noch&#8220; 3000 Metern in einem der besten Hotels der Stadt. Als Heizung haben wir erst auf Nachfrage einen wackeligen Elektroheizkörper bekommen, der nur zu 50% funktionierte, da eines von zwei Heizelementen durchgebrannt war. Ich trug ein Thermounterhemd, ein Merino T-Shirt, einen Wollpullover, eine Strickjacke und meine Regenjacke. Damit war mir nicht mehr kalt ;).</p>
<h2>Die gute Höhenluft</h2>
<p>Aber nicht nur in Hotelzimmern, sondern auch im Auto war es mit der Heizung nicht so einfach in Bolivien. So ein Verbrennungsmotor produziert zwar schön viel Abwärme, aber die Bolivianer öffnen lieber das Fenster eine Handbreit, um die gute Höhenluft hereinzulassen, seufz&#8230; Dabei haben wir in einigen Fahrzeugen gesessen, in denen die Heizung prinzipiell an war, d.h. der Dreh- bzw. Schieberegler für die Temperatur stand auf heiß, aber das Gebläse war nicht eingeschaltet. Damit war es auch im Kfz landestypisch kalt… Aber kein Problem, wie eigentlich überall trägt man ja ohnehin mehrere Schichten warmer Kleidung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2666" aria-describedby="caption-attachment-2666" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2666" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-1024x683.jpg" alt="Zur Vermeidung des Käfergrußes benutzen die Bolivianer nicht die Heizung, sondern öffnen die Fenster" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2666" class="wp-caption-text">Zur Vermeidung des Käfergrußes benutzen die Bolivianer nicht die Heizung, sondern öffnen die Fenster.</figcaption></figure>
<p>Die Höhenluft der Anden war nicht nur kalt, sondern auch sehr trocken. Das folgende würde also fast besser in einen Artikel &#8222;Wie war das Hochland?&#8220; passen. Nach 7 Wochen Aufenthalt im Hochland der Anden, von Ecuador über Peru bis Bolivien, waren unsere Schleimhäute, vor allem die der Nase, quasi mumifiziert. Spätestens seit unserem Aufenthalt am <a href="http://wittmann-tours.de/titicacasee-und-homestay-auf-amantani/">Titicaca-See</a> hatte die feuchtigkeitsarme Höhenluft sie vollkommen ausgetrocknet. Auch wenn wir nicht erkältet waren, so war das Resultat beim Naseputzen immer blutig und krustig, und wir freuten uns sehr auf das feuchte Amazonasklima. In der Tat, nach den Tagen im <a href="http://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/">Madidi Nationalpark</a> waren unsere Schleimhäute wieder rehydriert.</p>
<h2>Evo Morales, weiser Staatenlenker oder doch korrupt?</h2>
<p>Unterwegs in Bolivien erfuhren wir nicht nur viel über historische Persönlichkeiten wie Simón Bolivar und Mariscal Sucre. Auch der amtierende Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales">Evo Morales</a> war sehr präsent, er lächelte auf zahlreichen Plakaten oder auf Bildern in öffentlichen Einrichtungen. In den Medien und nach der Meinung der Menschen schwindet allerdings seine Beliebtheit. Dabei fing alles so gut an. Morales, Sohn eines Kokabauern, kam aus armen Verhältnissen und wurde trotzdem der erste indigene Präsident des Staates, the Bolivian Dream! Evo Morales hat Bolivien viele positive Impulse gegeben und das Land schien ein Beispiel dafür zu sein, dass ein verantwortungsvolles Staatsoberhaupt, das immer das Wohl des Volkes im Blick hat, gut für die Nation ist.</p>
<figure id="attachment_2667" aria-describedby="caption-attachment-2667" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2667" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-683x1024.jpg" alt="Boliviens Präsident Evo Morales ist seit Ende 2005 im Amt" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2667" class="wp-caption-text">Boliviens Präsident Evo Morales ist seit Ende 2005 im Amt.</figcaption></figure>
<p>Als wir in Bolivien waren, bestand Unsicherheit darüber, ob Morales noch eine weitere Amtszeit regieren würde bzw. ob er überhaupt bei den bevorstehenden Wahlen 2020 erneut antreten könne. Für uns als Außenstehende sah es in der Tat so aus, als klammere sich Morales recht ausdauernd an die Macht. Und selbst wenn er der beste Präsident für Bolivien war, ist und sein würde, aktuell sehen die Fakten so aus: Eigentlich darf ein Präsident in Bolivien diese Funktion nur für zwei Amtszeiten bekleiden, so steht es in der eigens von Evo Morales auf den Weg gebrachten neuen Verfassung Boliviens. Morales  befindet sich &#8211; je nach Auslegung &#8211; aktuell in seiner zweiten (wenn man erst ab der Verabschiedung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivien#Verfassung">neuen Verfassung</a> rechnet) oder sogar schon in der dritten Amtszeit. Ein Volksreferendum 2016 über eine weitere Amtszeit von Morales wurde negativ beschieden. Damit müsste er 2019 seinen Posten räumen. Angeblich versucht er aber trotzdem noch, die Verfassung zu seinen Gunsten zu ändern.</p>
<h2>Vertrauen in die Staatsgewalt?</h2>
<p>Zu Beginn seiner Regierungsperiode war Morales beim Volk sehr beliebt gewesen. Inzwischen muss man jedoch sagen, dass der Präsident bei den Bolivianern <a href="https://www.nzz.ch/international/referendum-in-bolivien-evo-morales-steht-vor-der-niederlage-1.18699206">in Ungnade gefallen ist</a>, selbst im Altiplano, seiner politischen Hochburg. Einige Menschen, mit denen wir sprachen, berichteten von Korruptionsvorwürfen. Es werde gerade ein pompöser Präsidentenpalast gebaut und eine ehemalige Partnerin von Morales hätte sich ebenfalls <a href="http://www.dw.com/de/evo-morales-und-die-moral/a-19085745">stark bereichert</a>. Schade, dachten wir, denn Bolivien bräuchte einen integren Präsidenten an der Spitze, um das Vertrauen in die Zentralgewalt zu festigen bzw. überhaupt erst aufzubauen.</p>
<figure id="attachment_2669" aria-describedby="caption-attachment-2669" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2669" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-1024x683.jpg" alt="Das bolivianische Wappen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2669" class="wp-caption-text">Das bolivianische Wappen</figcaption></figure>
<p>Im Reiseführer lasen wir, dass die Menschen in Bolivien sich über Jahre und Jahrzehnte mit Streiks und Blockaden gegen wirtschaftliche Ausbeutung gewehrt, damit aber den Fortschritt im Land gelähmt hätten. Protestieren können die Bolivianer anscheinend effektiv. Oder aber sie nehmen ihr Schicksal auch heute noch gleich selbst in die Hand, ohne auf Unterstützung durch den Staat zu hoffen oder zu warten. Wir erinnerten uns nur an den Eintritt, den wir in <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Copacabana</a> hatten bezahlen müssen, die <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Blockade auf der Isla del Sol</a> oder die <a href="http://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Studentenproteste</a> in El Alto. In La Paz und El Alto hingen in einigen Stadtteilen lebensgroße Puppen mit einem Strick um den Hals an Straßenlaternen. Eine klare Warnung, dass mit Einbrechern kurzer Prozess gemacht wird. Ein funktionierender Staat sieht für uns anders aus.</p>
<h2>Bolivien kulinarisch</h2>
<p>Aber wenden wir uns lieber profaneren Dingen zu, nämlich der bolivianischen Küche, die wir bisher in unseren Berichten vernachlässigt haben. Boliviens Küche ist nicht so raffiniert wie die peruanische. Stattdessen erschien sie uns eher bodenständig wie in Ecuador. Trotzdem gibt es einige typische Gerichte, zum Beispiel <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Silpancho">Silpancho</a> de Llama. Dabei handelt es sich um ein großes, sehr dünnes Stück Lamafleisch, welches mit Reis und Kartoffeln darunter, Tomaten- und Zwiebelstückchen, sowie einem oder zwei Spiegeleiern oben darauf serviert wird. Es erinnert damit entfernt an ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lomo_a_lo_pobre">Lomo a lo pobre</a>.</p>
<figure id="attachment_2670" aria-describedby="caption-attachment-2670" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2670" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-1024x683.jpg" alt="Silpancho de Llama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2670" class="wp-caption-text">Silpancho de Llama</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer bolivianischer Klassiker ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pique_macho">Pique a lo macho</a>. Das Gericht ist in Bolivien sehr beliebt zur Bekämpfung eines Katers, schmeckt aber auch stocknüchtern gut. Vermischt werden Fleisch, Pommes frites, gekochtes Ei, Zwiebeln, Paprika und weiteres Gemüse. Ein wenig tat es uns dabei um die Pommes frites leid, da diese nicht mehr knusprig waren, sondern aufgeweicht. Dennoch eine leckere, herzhafte Speise, die meist in einer so großen Portion serviert wird, dass zwei Personen sie nicht ganz verdrücken können.</p>
<figure id="attachment_2671" aria-describedby="caption-attachment-2671" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2671" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-1024x768.jpg" alt="Pique a lo macho" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2671" class="wp-caption-text">Pique a lo macho</figcaption></figure>
<p>Außerdem gibt es in Bolivien einige interessante Getränke. Der bolivianische Schnaps ist <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Singani">Singani</a>, ein Traubendestillat, das auch pur nicht zu scharf schmeckt. Zusammen mit Ginger Ale wird Singani zum <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Chuflay">Chuflay</a>, dem angeblich beliebtesten Cocktail Boliviens. Typische nicht-alkoholische Getränke sind: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Api_(Getr%C3%A4nk)">Api</a>, ein dickflüssiges, unglaublich lilafarbenes Maisgetränk, aromatischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passiflora_tarminiana">Tumbo</a>-Saft (südamerikanische Passionsfrucht) oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mocochinchi">Mocochinchi</a>, ein kaltes Gebräu aus Zuckerrohrsaft und Zimtstangen, in dem ein etwas wabbeliger getrockneter Pfirsich schwimmt.</p>
<figure id="attachment_2672" aria-describedby="caption-attachment-2672" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2672" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-1024x768.jpg" alt="Mocochinchi" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2672" class="wp-caption-text">Mocochinchi</figcaption></figure>
<h2>Die kleinen Dinge</h2>
<p>So aggressiv bzw. ambitioniert wie die Bolivianer oft im Straßenverkehr unterwegs waren, so langsam bewegten sie sich zu Fuß fort, zumindest für unser Empfinden. Wir liefen per pedes ständig auf Leute auf und überholten sie. Waren wir am Ende vielleicht doch so gut höhenangepasst, dass wir ein derart flottes Tempo vorlegen konnten? Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass wir deutlich größer waren als die meisten Bolivianer, obwohl wir nach deutschen Maßstäben eher unter dem Mittelmaß liegen.</p>
<figure id="attachment_2673" aria-describedby="caption-attachment-2673" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2673" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-1024x683.jpg" alt="Unser kleinster bolivianischer Busfahrer ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2673" class="wp-caption-text">Unser kleinster bolivianischer Busfahrer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Bolivien war offensichtlich das materiell ärmere Land im Vergleich zu Ecuador und Peru, was es aber auf keinen Fall weniger sehenswert machte. Ganz im Gegenteil, an einigen Orten fühlte sich Bolivien sogar noch wie ein Geheimtipp an, den bisher nur wenige Reisende entdeckt haben.</p>
<figure id="attachment_2717" aria-describedby="caption-attachment-2717" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2717" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-1024x683.jpg" alt="Hasta luego, Bolivia!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2717" class="wp-caption-text">Hasta luego, Bolivia!</figcaption></figure>
<p>Damit verabschieden wir uns (fast) aus dem spanischsprachigen Lateinamerika. Rückblickend war es ein großer Luxus, dass wir uns mit den Menschen in einer ihrer Landessprachen hatten verständigen können. Wie schmerzlich wir dies vermissen würden, war uns zum Zeitpunkt unserer Abreise noch nicht bewusst, aber schon in Brasilien reifte diese Erkenntnis rasch. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher nach Lima, der Hauptstadt von Peru.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/">Wie war Bolivien?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/">Wie war Bolivien?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Peru</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 00:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<category><![CDATA[Cusco]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Peru erlebten wir am Flughafen in Lima die simpelste Einreiseprozedur seit langem. Wir mussten kein Formular ausfüllen, weder online noch am Flughafen, keine Zollerklärungen abgeben und keine Einreisegebühr bezahlen. Stattdessen gingen wir mit unserem Pass zum Grenzbeamten, er fragte uns nur, mit welchem Flug wir gekommen waren und wie lange wir bleiben wollten, dann &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Peru erlebten wir am Flughafen in Lima die simpelste Einreiseprozedur seit langem. Wir mussten kein Formular ausfüllen, weder online noch am Flughafen, keine Zollerklärungen abgeben und keine Einreisegebühr bezahlen. Stattdessen gingen wir mit unserem Pass zum Grenzbeamten, er fragte uns nur, mit welchem Flug wir gekommen waren und wie lange wir bleiben wollten, dann bekamen wir unseren Stempel in knalligem Pink. So einfach kann es gehen!</p>
<figure id="attachment_2341" aria-describedby="caption-attachment-2341" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_2603-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2341" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_2603-Edit-1024x714.jpg" alt="Willkommen in Peru! Den Einreisestempel (unten rechts in pink) erhielten wir ohne auch nur ein einziges Formular auszufüllen." width="525" height="366" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_2603-Edit-1024x714.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_2603-Edit-300x209.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_2603-Edit-768x536.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/IMG_2603-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2341" class="wp-caption-text">Willkommen in Peru! Den Einreisestempel (unten rechts in Pink) erhielten wir, ohne auch nur ein einziges Formular auszufüllen.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2349"></span></p>
<h2>An anderer Stelle aber sehr kompliziert</h2>
<p>So einfach die Einreise sich gestaltete, so kompliziert war es, eine SIM-Karte für das Telefon zu kaufen. Am Flughafen in Lima erklärten uns die Claro-Angestellten, dass nur peruanische Staatsangehörige SIM-Karten kaufen könnten (sehr sinnvoll!). Die gleiche Geschichte hörten wir auch in anderen Claro-Geschäften sowie bei Moviestar (dies sind die beiden größten Anbieter mit den besten Netzen). Entweder wurden wir abgewiesen oder in eine andere Filiale geschickt &#8211; und davon schien es an jeder Ecke eine zu geben. Wir hatten uns vorher informiert und es ist richtig, dass in Peru der SIM-Kartenkauf staatlich kontrolliert wird. Jeder Ausländer kann jedoch unter Vorlage seines Reisepasses eine SIM kaufen &#8211; das macht aber womöglich etwas Arbeit…</p>
<figure id="attachment_2342" aria-describedby="caption-attachment-2342" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180827-172604-0662.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2342" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180827-172604-0662-1024x683.jpg" alt="So kompliziert wie in Peru war es bisher noch in keinem Land, eine SIM-Karte zu kaufen." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180827-172604-0662-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180827-172604-0662-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180827-172604-0662-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180827-172604-0662.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2342" class="wp-caption-text">Unsere internationale Kartensammlung. So kompliziert wie in Peru war es bisher noch in keinem Land, eine SIM-Karte zu kaufen.</figcaption></figure>
<p>Schließlich fanden wir doch ein Geschäft, das uns für umgerechnet ca. 10 Euro einen Monat Internet mit 3GB Daten verkaufte. Die Aktivierung der SIM-Karte gestaltete sich dann jedoch problematisch, was nach unserem Eindruck aber nicht daran lag, dass wir Ausländer waren ;). Nach mehr als einer Stunde im Laden hatten fast alle anwesenden Angestellten versucht, unseren Fall zu lösen, von der Auszubildenden bis zur Supervisorin. Am Ende war die Lösung, dass wir eine andere SIM-Karte bekamen, die statt mit 3GB mit 13 GB aufgeladen war &#8211; Danke Claro!</p>
<h2>Willkommen in Cuzco</h2>
<p>Lima, das auf Meereshöhe liegt, war für uns nur eine Durchreisestation. Gleich am nächsten Morgen flogen wir weiter nach Cuzco, um die mittlerweile seit gut zwei Wochen antrainierte Höhenanpassung nicht zu verlieren. (Wir planten, später nach Lima zurückzukehren). Cuzco liegt offiziell <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cusco">auf 3416 Metern</a>, also noch einmal mehr als 500 Meter höher als Quito und das merkten wir, da die Stadt alles andere als flach ist.</p>
<figure id="attachment_2343" aria-describedby="caption-attachment-2343" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180508-142343-0179.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2343" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180508-142343-0179-1024x683.jpg" alt="Die Straßen von Cusco sind selten eben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180508-142343-0179-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180508-142343-0179-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180508-142343-0179-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180508-142343-0179.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2343" class="wp-caption-text">Die Straßen von Cuzco sind selten eben.</figcaption></figure>
<p>In Cuzco angekommen, war nicht nur die Höhe anstrengend. Dort hatten wir auf einmal ganz viele Freunde (&#8222;Hola Amigo!&#8220;), die uns Verschiedenes verkaufen wollten: ausgestopfte Mini-Lamas, Ketten, Ringe, Ponchos, Kleidung aus Alpaka-Wolle oder sonstige Souvenirs. In Cuzco gab es anscheinend mehr Touranbieter als Besucher und erstere priesen ihre mehr oder weniger vertrauenswürdigen Dienste an. Außerdem standen vor vielen Restaurants Angestellte, die zielgerichtet Touristen ansprachen und ins Lokal zu locken versuchten. Etwas seltener boten junge oder junggebliebene Damen Massagen oder schamanistische Heilzeremonien aus der Inkazeit an. Die Taxifahrer riefen uns an jeder Ecke &#8222;Taxi!&#8220; zu. Frauen in traditioneller Tracht posierten mit aufgeputzten Baby-Alpakas für Fotos (natürlich gegen Entgelt) oder die Schuhputzer wollten unsere Wanderschuhe mit schwarzer Schuhcreme auf Hochglanz polieren. Klar, jeder möchte seinen Teil vom Tourismus-Kuchen abhaben, aber es konnte schon etwas auf die Nerven gehen…</p>
<figure id="attachment_2344" aria-describedby="caption-attachment-2344" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180506-133404-1948-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2344" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180506-133404-1948-HDR-1024x646.jpg" alt="Blick über den Plaza de Armas von Cusco" width="525" height="331" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180506-133404-1948-HDR-1024x646.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180506-133404-1948-HDR-300x189.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180506-133404-1948-HDR-768x485.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180506-133404-1948-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2344" class="wp-caption-text">Blick über die Plaza de Armas von Cuzco</figcaption></figure>
<p>Die Innenstadt von Cuzco wirkte sehr hübsch restauriert, beinah schon zu hübsch. Der Plaza de Armas war auf Hochglanz poliert und wurde von Beamten der Touristenpolizei überwacht. Die Stadt präsentierte sich in einem einheitlichen Stil mit rekonstruierten dicken Inka-Mauern, so einheitlich, dass es einen Masterplan zur Renovierung gegeben haben muss. Alles sah äußerst historisch aus. Werbetafeln oder Hinweisschilder waren so klein, dass wir zum Beispiel nach einer Bank etwas gesucht haben. Auch McDonalds und Starbucks wirkten hinter scheinbar alten Steinmauern weniger aufdringlich als sonst. Kaum verließ man jedoch die direkte Stadtmitte, bröckelte der Putz von den Häusern und nachts machten sich in den Vororten die Straßenhunde über den Inhalt der Müllsäcke her.</p>
<h2>Die Markthalle von Cuzco</h2>
<p>Abseits der von Touristen besuchten Pfade nahm das peruanische Leben seinen gewohnten Gang. Auf der Suche nach einem Schneider (eine Hose war reparaturbedürftig, eine andere musste gekürzt werden), lernten wir eine wohltuend authentische Seite Cuzcos in der Markthalle nördlich der Plaza San Blas kennen. Nicht nur fanden wir eine nette Schneiderin (&#8222;Virginia&#8220;), die mit ihrer antiken Nähmaschine schnell und professionell innerhalb eines Tages unseren Auftrag bearbeitete. Sondern wir aßen dort auch sehr gut und günstig (3 Soles pro Person, weniger als 1 Dollar) unter den Einheimischen zu Mittag.</p>
<figure id="attachment_2345" aria-describedby="caption-attachment-2345" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180505-120750-9941.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2345" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180505-120750-9941-1024x683.jpg" alt="Der Saftstand von Cristina in der Markthalle von Cusco" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180505-120750-9941-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180505-120750-9941-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180505-120750-9941-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180505-120750-9941.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2345" class="wp-caption-text">Der Saftstand von Cristina in der Markthalle von Cuzco</figcaption></figure>
<p>Eigentlich war die Quinoasuppe nur die Vorspeise des fix angebotenen Menüs, für uns aber voll und ganz ausreichend. Zu unserer Linken und Rechten aßen einige Handwerker anschließend noch einen gigantischen Teller voll Reis, Hühnchen und Gemüse. Es war ihnen allerdings auch anzusehen, dass sie körperlich schwere Arbeit leisteten. Die Stimmung in der Markthalle war sehr gelassen und man konnte die Menschen in ihrem Alltag erleben.</p>
<p>Da es draußen auf einmal wie aus Kübeln zu schütten begann, beschlossen wir, dass wir es nicht so eilig hätten, das schützende Dach zu verlassen. Um die gewonnene Zeit angenehm zu verbringen, genehmigten wir uns zum Nachtisch eine Batida de Mango (eine Mango und zwei Erdbeeren zusammen mit Milch in den Mixer geben, 2 Minuten zerkleinern, fertig!). Wir unterhielten uns sehr nett mit der Standbesitzerin (&#8222;Cristina&#8220;), die uns u.a. erzählte, dass sie vor langer Zeit als Schulkind Machu Picchu und die Thermen von Aguas Calientes besucht hatte.</p>
<h2>Peru kulinarisch: Mehr als Hausmannskost</h2>
<p>In der Markthalle hatten wir eine sehr bodenständige Spielart der peruanischen Küche probiert. Schon in den ersten Tagen im Land bemerkten wir jedoch, dass es auch noch eine andere Seite gab. Die Gerichte in Peru waren oft deutlich interessanter als die vermeintlich ähnlichen ecuadorianischen. Die Speisen waren komplexer gewürzt, hübsch angerichtet, manchmal gab es noch eine kleine Garnitur (zum Beispiel ein paar Oliven) oder ausländische Einflüsse. Die Peruaner sind zu Recht sehr stolz auf ihre novoandine Küche. Ein peruanischer Klassiker ist z.B. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ceviche">Ceviche</a>: rohe Fischwürfel, die einige Zeit in einer Limetten-Zwiebel-Chili-Gewürz-Marinade eingelegt werden, sehr wohlschmeckend, leicht und aromatisch. Inzwischen entwickelte sich die Abwandlung <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tiradito">Tiradito</a>, die Einflüsse der japanischen Küche aufweist. Dazu wird der Fisch in Scheibchen geschnitten und erst direkt vor dem Servieren mit der Würzsauce übergossen. Dadurch unterbleibt die Denaturierung des Fischeiweiß durch die Säure und das Gericht erinnert ein wenig an Sashimi.</p>
<figure id="attachment_2346" aria-describedby="caption-attachment-2346" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1507.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2346" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1507-1024x768.jpg" alt="Tiradito, eine japanisch inspirierte Ceviche" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1507-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1507-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1507-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1507.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2346" class="wp-caption-text">Tiradito, ein japanisch inspiriertes Ceviche</figcaption></figure>
<p>So wirkte die peruanische Küche auch im Rückblick deutlich raffinierter auf uns als die der andinen Nachbarländer Ecuador und Bolivien. Der Eindruck bestätigte sich schon beim Frühstück. Wir bekamen leckere knusprige Brötchen serviert! Das lässt das Herz des Deutschen natürlich höher schlagen ;).</p>
<figure id="attachment_2347" aria-describedby="caption-attachment-2347" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1518.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2347" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1518-1024x768.jpg" alt="Irgendwer muss den Peruanern das Backen beigebracht haben, knusprige Brötchen zum Frühstück!" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1518-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1518-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1518-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1518.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2347" class="wp-caption-text">Die Peruaner beherrschen das Bäckereihandwerk: knusprige Brötchen zum Frühstück!</figcaption></figure>
<p>Ebenfalls in sehr guter Erinnerung ist uns das Alpaka-Fleisch geblieben, welches überaus zart und schmackhaft war. Bei der Zubereitung auf einem heißen Stein konnte man die gewünschte Garstufe selbst bestimmen, musste aber aufpassen, dass es nicht zu lange briet. Wegen des geringen Fettgehaltes war es englisch (also blutig) am schmackhaftesten, zu lange erhitzt wurde es schnell zäh.</p>
<figure id="attachment_2348" aria-describedby="caption-attachment-2348" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1527.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2348" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1527-1024x768.jpg" alt="Ebenso possierlich wie Lecker: Alpacca" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1527-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1527-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1527-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1527.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2348" class="wp-caption-text">Ebenso possierlich wie lecker: Das Alpaka-Fleisch brutzelt auf dem heißen Stein.</figcaption></figure>
<p>Solch einen Touristenrummel wie in Cuzco hatten wir schon länger nicht mehr erlebt. Es hat natürlich seinen Grund, warum die Stadt so gut besucht war. Sowohl die historische Altstadt als auch die nahegelegenen Inka-Stätten waren sehr sehenswert. Nicht zuletzt ist Cuzco das Tor zum heiligen Tal und nach Machu Picchu, mehr dazu in den folgenden Beiträgen.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-peru/">Erste Eindrücke aus Peru</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-peru/">Erste Eindrücke aus Peru</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Mexiko kulinarisch: Von Schokolade bis Mole</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 00:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Oaxaca befanden wir uns ziemlich nahe dem angeblichen Geburtsort der Schokolade. Das Wort „xocólatl“ (aus der Sprache der Atzteken Nahuatl) bezeichnete ein bitteres und scharfes Kakaogetränk. Daraus entwickelte sich das spanische „chocolate“ und dann die deutsche Schokolade. Als wir durch die Straßen von Oaxaca gingen, duftete es aus einigen Geschäften, allen voran aus den &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/mexiko-kulinarisch-von-schokolade-bis-mole/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mexiko kulinarisch: Von Schokolade bis Mole“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Oaxaca befanden wir uns ziemlich nahe dem angeblichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schokolade">Geburtsort</a> der Schokolade. Das Wort „xocólatl“ (aus der Sprache der Atzteken <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nahuatl">Nahuatl</a>) bezeichnete ein bitteres und scharfes Kakaogetränk. Daraus entwickelte sich das spanische „chocolate“ und dann die deutsche Schokolade. Als wir durch die Straßen von Oaxaca gingen, duftete es aus einigen Geschäften, allen voran aus den Mayordomo-Filialen, herrlich nach frisch gemahlenen Kakaobohnen. Schokolade ist zwar nur eine von vielen Zutaten in bestimmten Sorten von Mole, aber ein wesentliche. Was es genau damit auf sich hat, erforschten wir im heroischen Selbstversuch.</p>
<figure id="attachment_1871" aria-describedby="caption-attachment-1871" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110924-7357-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1871 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110924-7357-1-1024x683.jpg" alt="Die beste Schokolade von Oaxaca: Eine der Mayordomo-Filialen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110924-7357-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110924-7357-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110924-7357-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110924-7357-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1871" class="wp-caption-text">Die beste Schokolade Mexikos: Eine der Mayordomo-Filialen</figcaption></figure>
<p><span id="more-1872"></span></p>
<h2>Oaxaca duftet von oben bis unten nach Schokolade</h2>
<p>Vielleicht ist diese Überschrift etwas übertrieben, aber immerhin duftete es in Oaxaca wesentlich häufiger nach Schokolade als in Panamá nach Bananen ;). Historisch belegt ist auf alle Fälle, dass die Olmeken ab ca. 1500 v. Chr. den Kakaobaum nutzten. Ab etwa 600 n. Chr. bauten auch die Maya Kakao an. Die Kakaobohnen wurden sogar als Währung benutzt, so wertvoll waren sie.</p>
<figure id="attachment_1873" aria-describedby="caption-attachment-1873" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110957-7358-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1873" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110957-7358-1-1024x683.jpg" alt="Heute kein Zahlungsmittel mehr aber nicht minder wertvoll: Kakaobohnen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110957-7358-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110957-7358-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110957-7358-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110957-7358-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1873" class="wp-caption-text">Heute kein Zahlungsmittel mehr, aber trotzdem nicht minder wertvoll: Kakaobohnen</figcaption></figure>
<p>Die Schokolade, die wir in Oaxaca probierten, war dunkel und herb. Sie war nicht so fein (i.S.v. cremig), wie wir es von der industriell hergestellten Schokolade kennen. Sie zergeht nicht im Mund und wird nicht flüssig. Stattdessen fühlt es sich im Mund wie ein grober Schokoladensand aus Kakao- und Zuckerkörnern an. Einfach köstlich!</p>
<figure id="attachment_1874" aria-describedby="caption-attachment-1874" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1257-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1874" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1257-1-1024x768.jpg" alt="Pfannkuchen mit Schoko, der Geschmack, typisch Oaxaca" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1257-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1257-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1257-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1257-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1874" class="wp-caption-text">Pfannkuchen mit reichlich Schokosauce: der Geschmack &#8211; typisch Oaxaca</figcaption></figure>
<p>Das Kakaogetränk der Azteken ist heute durch heiße Schokolade ersetzt worden. Auch die schmeckt deutlich anders als der Pulverkakao (egal welcher Marke), den wir kennen. Der Grundgeschmack ist definitiv sehr schokoladig und weist die typische Oaxaca-Note auf. Häufig rundet eine Stange Zimt den Geschmack ab.</p>
<figure id="attachment_1875" aria-describedby="caption-attachment-1875" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1231-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1875" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1231-1-768x1024.jpg" alt="Auch heute noch ein Göttertrank: Heiße Schokolade" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1231-1-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1231-1-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1231-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1875" class="wp-caption-text">Auch heute noch ein Göttertrank: Heiße Schokolade</figcaption></figure>
<h2>Die Verbindung von Schokolade zur Mole</h2>
<p>Mole ist sicher eines der Nationalgerichte Mexikos. Es gibt viele unterschiedliche Arten dieser köstlichen herzhaften Soße, die aus vielen verschiedenen Chili-Sorten, Nüssen, Gemüse, Kräutern, etlichen geheimen Zutaten und eben in einigen Fällen Schokolade besteht. In der Regel wird diese Art von Mole mit Hühnchen und Reis serviert. Am bekanntesten ist vermutlich die Mole Poblano (<a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Mole_poblano">aus Puebla</a>), die wir hier allerdings bewusst ignorieren, schließlich geht es ja um Oaxaca <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1878" aria-describedby="caption-attachment-1878" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1229-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1878" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1229-1-1024x768.jpg" alt="Mole Negro bzw. Mole Oaxaqueño" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1229-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1229-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1229-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1229-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1878" class="wp-caption-text">Mole negro bzw. Mole oaxaqueño</figcaption></figure>
<p>In Oaxaca ist es die schwarze Mole (mole negro) bzw. die Oaxaca Mole (mole oaxaqueño), die ebenfalls Schokolade enthält und einen kräftigen, auch rauchigen Geschmack hat. In Oaxaca gibt es angeblich sieben verschiedene Sorten von Mole und sie sind sehr unterschiedlich. Manche enthalten über 30 Zutaten. Meist sind sie nach ihrer Farbe benannt, aber es gibt auch die „Tischtuchkleckerer“-Mole (mole mancha manteles). Leider war nicht eindeutig zu bestimmen, welche diese sieben besagten Sorten nun wirklich sind. Auf den Speisekarten und im Internet kursieren die folgenden beiden Listen: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mole_sauce#Oaxaca">Diese hier</a> und <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Mole_oaxaque%C3%B1o">diese hier</a>.</p>
<figure id="attachment_1876" aria-describedby="caption-attachment-1876" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110627-7355-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1876" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110627-7355-1-1024x683.jpg" alt="Auf dem Markt gibt es Pasten zur Herstellung der verschiedenen Mole-Arten" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110627-7355-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110627-7355-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110627-7355-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-110627-7355-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1876" class="wp-caption-text">Auf dem Markt gibt es Pasten zur Herstellung der verschiedenen Mole-Sorten</figcaption></figure>
<p>Auch wenn die Listen voneinander abweichen, so hatten wir uns doch für die Tage in Oaxaca zum Ziel gesetzt, die verschiedenen Arten von Mole zu probieren, um die Vielfalt kennenzulernen, die hinter dem Wort Mole steckt. Recht ähnlich zur schwarzen Mole ist die rote Mole (mole rojo). Auch sie enthält verschiedenste Chilis und Schokolade, unterscheidet sich aber wesentlich im Aroma und ist ein klein wenig scharf. Wir mochten sie lieber als die schwarze Mole. Bei der Auswahl der Beilage war Mona mutig und bestellte Reis mit chapulines, frittierten Grashüpfern. Auch wenn die Insekten gut gewürzt waren und nicht schlecht schmeckten, war das Gefühl im Mund gewöhnungsbedürftig.</p>
<figure id="attachment_1879" aria-describedby="caption-attachment-1879" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1255-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1879" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1255-1-1024x768.jpg" alt="Mole rojo con chapulines, Rote Mole mit frittierten Grashüpfern" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1255-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1255-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1255-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1255-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1879" class="wp-caption-text">Mole rojo y arroz con chapulines, rote Mole und Reis mit frittierten Grashüpfern</figcaption></figure>
<h2>Mole ohne Schokolade</h2>
<p>Bei weitem nicht jede Art von Mole enthält Schokolade. Die Coloradito erinnerte entfernt an ungarisches Paprika-Hühnchen, allerdings ist statt Paprika Chili und Tomate in der Soße, außerdem Zwiebel, Knoblauch und Mandeln.</p>
<figure id="attachment_1880" aria-describedby="caption-attachment-1880" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1228-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1880" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1228-1-1024x768.jpg" alt="Auch eine Mole: Coloradito" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1228-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1228-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1228-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1228-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1880" class="wp-caption-text">Auch eine Mole: Coloradito</figcaption></figure>
<p>Während die Coloradito noch eine gewisse Ähnlichkeit zu den bisher vorgestellten Arten von Mole aufweist, so ist die grüne Mole (mole verde) ganz anders. Bestandteile der milden, sehr aromatischen Kräutersauce sind neben den obligatorischen Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch und (hier grünen) Chilis zum Beispiel Sesam, Kürbiskerne und Koriander. Die Mole verde war auch die erste, die uns nicht mit Hühnchen serviert wurde, sondern mit stattdessen mit Fisch.</p>
<figure id="attachment_1881" aria-describedby="caption-attachment-1881" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1234-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1881" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1234-1-1024x768.jpg" alt="Mole Verde, die grüne Mole mit Fisch" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1234-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1234-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1234-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1234-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1881" class="wp-caption-text">Mole verde, die grüne Mole, mit Fischfilet</figcaption></figure>
<p>Nach der gelben Mole (mole amarillo) mussten wir etwas suchen. Mindestens zwei Versuche, sie zu bestellen, scheiterten, da sie gerade nicht verfügbar war. Schließlich und endlich landete sie aber doch auf unserem Teller. Die Mole amarillo wird gerne auch mit Rind serviert und sie ist nicht nur eine Soße, sondern enthält auch Gemüsestücke wie Karotten und Kartoffeln.</p>
<figure id="attachment_1882" aria-describedby="caption-attachment-1882" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1251-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1882" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1251-1-1024x768.jpg" alt="Mole amarillo. Gelbe Mole mit Rindfleisch" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1251-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1251-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1251-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1251-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1882" class="wp-caption-text">Mole amarillo, gelbe Mole mit Rindfleisch</figcaption></figure>
<h2>Ein Außenseiter</h2>
<p>Auch wenn einige Quellen Chichilo als eine der berühmten Moles von Oaxaca bezeichnen, so sind sich hier die Köche anscheinend nicht einig, sie wird nicht immer genannt. Da sie uns allerdings auf den Teller hüpfte, nehmen wir sie gerne in unsere Mole-Kollektion auf:</p>
<figure id="attachment_1883" aria-describedby="caption-attachment-1883" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1259-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1883" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1259-1-1024x768.jpg" alt="Chichilo con filete de res, Chichilo mit Rinderfilet" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1259-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1259-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1259-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1259-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1883" class="wp-caption-text">Chichilo con filete de res, Chichilo mit Rinderfilet</figcaption></figure>
<p>Chichilo wird anscheinend in der Regel mit Rind serviert, einige Rezepte nehmen auch Rinderzunge. Optisch erinnert Chichilo an Mole negro, ist aber flüssiger und enthält keine Schokolade. Ansonsten ist Chichilo aber auch ein köstlicher Mix aus verschiedensten Chilis, Mais, Tomate, Avokadoblättern und vielem mehr.</p>
<figure id="attachment_1884" aria-describedby="caption-attachment-1884" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1253-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1884" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1253-1-1024x683.jpg" alt="Beim Mole-Tasting: Mole Amarillo und Mole Rojo con chapulines" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1253-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1253-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1253-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/APC_1253-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1884" class="wp-caption-text">Beim Mole-Tasting: Mole amarillo und Mole rojo con arroz y chapulines</figcaption></figure>
<p>Damit endet unser delikater Ausflug in die Tiefen von Schokolade bis Mole. Solltet ihr Lust auf Mole bekommen haben, so könnt ihr relativ leicht den Selbstversuch starten, ohne ein Flugticket nach Mexiko erwerben zu müssen. Bei Amazon (und vielleicht sogar in gut sortierten Geschäften) gibt es <a href="https://www.amazon.de/dp/B003BPKWVI">Mole von Doña Maria</a> quasi komplett fertig. Diese Mole hatten wir auch in Deutschland schon probiert. Die Zubereitung ist sehr einfach: Die Paste wird mit Wasser verdünnt und Hühnchen hinzugegeben. Buen provecho! Guten Appetit!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/mexiko-kulinarisch-von-schokolade-bis-mole/">Mexiko kulinarisch: Von Schokolade bis Mole</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/mexiko-kulinarisch-von-schokolade-bis-mole/">Mexiko kulinarisch: Von Schokolade bis Mole</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Australien kulinarisch: Bush Tucker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 00:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bush Food]]></category>
		<category><![CDATA[Bush Tucker]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gariwerd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Bush Tucker oder Bushfood werden Nahrungsmittel bezeichnet, die ursprünglich von den Aborigines verzehrt wurden. Es hat knapp 3 Wochen gedauert, bis wir ein Restaurant dieser Richtung ausfindig machen konnten. Sogar im kosmopolitischen Sydney erkundigten wir uns vergebens. Wir hatten erwartet, dass es regelmäßig die Gelegenheit geben würde, authentische traditionelle Nahrungsmittel des Landes zu bekommen. &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Bush Tucker oder Bushfood werden Nahrungsmittel bezeichnet, die ursprünglich von den Aborigines verzehrt wurden. Es hat knapp 3 Wochen gedauert, bis wir ein Restaurant dieser Richtung ausfindig machen konnten. Sogar im kosmopolitischen Sydney erkundigten wir uns vergebens. Wir hatten erwartet, dass es regelmäßig die Gelegenheit geben würde, authentische traditionelle Nahrungsmittel des Landes zu bekommen. Aber weit gefehlt, erst in Melbourne war es soweit. Auch in <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Grampians_National_Park">Gariwerd</a> (den Grampians, einem Gebirge im Bundesstaat Victoria) konnten wir diverse Bush Tucker-Spezialitäten probieren.</p>
<figure id="attachment_1656" aria-describedby="caption-attachment-1656" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1656 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1-1024x768.jpg" alt="Känguru, medium rare" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1656" class="wp-caption-text">Känguru medium rare, auf Rote-Beete-Reduktion mit Süßkartoffelpüree</figcaption></figure>
<p><span id="more-1657"></span></p>
<h2>Zum ersten Mal Bushfood</h2>
<p>Warum Bushfood so selten angeboten wurde, ist uns nicht ganz klar. Liegt es daran, dass an der Ostküste, wo wir erst unterwegs waren, nur noch sehr wenige Aborigines leben? Sind die Zutaten nicht verfügbar? Gibt es kein Interesse an solchen Restaurants? Vielleicht sind das mögliche Faktoren. Auf alle Fälle ist zum Beispiel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ngurufleisch">Kängurufleisch</a> nicht sehr beliebt, obwohl es ein sehr wohlschmeckendes, mageres Fleisch ist und an den Beuteltieren, die sich rasch vermehren, wahrlich kein Mangel herrscht. Erstaunlicherweise wird es größtenteils exportiert oder zu Hundefutter verarbeitet. Die Australier essen lieber Lamm, Rind, Schwein oder Hühnchen.</p>
<figure id="attachment_1658" aria-describedby="caption-attachment-1658" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-174949-5465-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1658" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-174949-5465-1-1024x683.jpg" alt="Ebenso possierlich wie lecker ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-174949-5465-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-174949-5465-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-174949-5465-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-174949-5465-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1658" class="wp-caption-text">Ebenso possierlich wie lecker <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; aber in Australien kein Renner (oder Hüpfer?)</figcaption></figure>
<p>Im Restaurant „<a href="https://www.charcoallane.com.au">Charcoal Lane</a>“ in Melbourne, das sozial benachteiligten jungen Ureinwohnern eine Ausbildung bietet, war es dann aber endlich soweit. Neugierig bestellten wir als Vorspeise eine Platte mit Aboriginal Tapas und als Hauptgericht eine Portion Känguru und Emu.</p>
<figure id="attachment_1659" aria-describedby="caption-attachment-1659" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0968-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1659" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0968-1-1024x768.jpg" alt="Bush Tucker Tapas in der Charcole Lane" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0968-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0968-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0968-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0968-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1659" class="wp-caption-text">Bush Tucker Tapas in der Charcole Lane</figcaption></figure>
<p>Die Vorspeise war ein interessanter Crossover aus europäischer und Bush Food-Küche: Känguru mit Buschtomatenchutney und grünen Bohnen, Emu-Kabanossi mit sauren Gurken, Kartoffelkroketten in rosa Sauce, Hummus mit Haselnüssen, schwarze und grüne Oliven, Rucola-Salat, Ozeanforelle mit Chili-Relish und Kumquat.</p>
<h2>Emu, Känguru und mehr</h2>
<p>Das Känguru als Hauptgericht war sehr lecker und hatte einen deutlichen Wild-Geschmack. Wie auf dem <a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0970-1.jpg">ersten Bild dieses Artikels</a> zu erkennen ist, war das Fleisch innen noch recht blutig. Als Garstufen existieren nur rare und medium rare, da es aufgrund des geringen Fettgehalts nicht länger gegrillt werden sollte, sonst wird es zäh. Einig waren wir uns, dass der Emu noch besser war als das Känguru. Das Fleisch war noch zarter und saftiger.</p>
<figure id="attachment_1660" aria-describedby="caption-attachment-1660" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0969-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1660" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0969-1-1024x768.jpg" alt="Ein saftiges Emu-Steak" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0969-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0969-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0969-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0969-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1660" class="wp-caption-text">Saftiges Emu-Steak auf Davidson-Plum-Reduktion mit gegrilltem Spargel und Pastinaken-Timbale</figcaption></figure>
<p>Zum Nachtisch gab es Lemon Mytrle-Eis, Regenwald-Kirsch-Sorbet, Pepperberries und andere Früchte. Wie auch schon bei den beiden vorherigen Gängen waren einige Geschmacksrichtungen ungewohnt und sehr intensiv, vielleicht nicht unbedingt für jedermann angenehm, aber für uns insgesamt sehr wohlschmeckend.</p>
<figure id="attachment_1661" aria-describedby="caption-attachment-1661" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0974-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1661" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0974-1-1024x768.jpg" alt="Bush Tucker Nachtisch" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0974-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0974-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0974-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0974-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1661" class="wp-caption-text">Der wichtigste Gang: Bush Tucker-Nachtisch</figcaption></figure>
<p>Als die Teller abgeräumt waren, hatten wir viele für uns neue Lebensmittel probiert, die wir noch nie zuvor gegessen hatten. Den Besuch in der „Charcoal Lane“ können wir aufgrund der schmackhaften und außergewöhnlichen Gerichte jedem interessierten Foodie nur ans Herz legen.</p>
<h2>Bush Tucker im Gariwerd-Gebirge</h2>
<p>Die nächste Gelegenheit zu erfahren, was im Busch sonst noch so interessantes wächst, ergab sich schon 5 Tage später, als wir im Gariwerd-Gebirge ankamen, einem Nationalpark nordwestlich von Melbourne. Neben viel Natur ist eine der Sehenswürdigkeiten das <a href="http://www.brambuk.com.au/">Brambuk Cultural Center</a>, welches sich ausführlich mit der Geschichte und Kultur der dort lebenden Aborigines beschäftigt. Ein Aspekt ist das Essen, und so bietet das angeschlossene Café Bushfood in vielen Variationen.</p>
<figure id="attachment_1773" aria-describedby="caption-attachment-1773" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180201-142027-5389-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1773" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180201-142027-5389-1-1024x683.jpg" alt="Beliebter Fleischlieferant der Aborigines: Emu" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180201-142027-5389-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180201-142027-5389-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180201-142027-5389-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/04/CW-20180201-142027-5389-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1773" class="wp-caption-text">Beliebter Fleischlieferant der Aborigines: Emu</figcaption></figure>
<p>Als eine der treibende Kräfte hinter dem Café lernten wir den Betreiber und Koch <a href="https://www.facebook.com/blakesbushfood">Blake</a> kennen. Er ist selbst kein Aborigine, hat aber lange mit Aborigines zusammen gelebt und das Kochen ist eine seiner Leidenschaften. Zusammen mit Blake haben wir zwei kleine Wanderungen unternommen, auf denen wir einige traditionelle Nahrungspflanzen kennenlernten, zum Beispiel den Wattleseed-Baum.</p>
<h2>Probieren geht über Studieren</h2>
<p>Im Café durften wir praktische Möglichkeiten der Zubereitung degustieren.</p>
<figure id="attachment_1662" aria-describedby="caption-attachment-1662" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0994-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1662" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0994-1-1024x768.jpg" alt="Grillteller Bushfood-Style" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0994-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0994-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0994-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0994-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1662" class="wp-caption-text">Grillteller Bushfood-Style</figcaption></figure>
<p>Was auf den ersten Blick wie ein recht herkömmlicher Grillteller aussieht, war in Wirklichkeit &#8222;beef sausage and native mint &amp; pink salt spiced beef burger with bush tomato sauce&#8220;. Bushfood zum Eingewöhnen. Das Fleisch war fantastisch gewürzt und die Tomatensauce hatte ein gutes Aroma.</p>
<figure id="attachment_1663" aria-describedby="caption-attachment-1663" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0997-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1663" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0997-1-1024x768.jpg" alt="Blake's Bushfood Tapas" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0997-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0997-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0997-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0997-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1663" class="wp-caption-text">Blake&#8217;s Bushfood Tapas</figcaption></figure>
<p>Der zweite Teller bestand aus reinem Bushfood, diversen Häppchen zum Probieren. Im Einzelnen, zunächst die vegetarischen Schälchen: oben links: lemon aspen &amp; pepper berry. Unten links: riberry. Oben rechts: native current. Unten rechts &#8211; quandong. Das Fleisch auf der rechten Seite war: oben: Känguru. Unten: Emu.</p>
<p>Das Fleisch war saftig und sehr schmackhaft, auch hier war der Emu etwas zarter. Die eingemachten Früchte waren teilweise sehr intensiv und ungewohnt im Geschmack. Vieles ließ sich nicht wirklich beschreiben mit &#8222;schmeckt so ähnlich wie…&#8220;. An den pepper berries schieden sich unsere Geister. Während Mona sie gerne mochte, fand ich sie zu intensiv mit einem langen, dominanten Nachgeschmack. Alle anderen Kostproben waren sehr angenehm im Geschmack.</p>
<figure id="attachment_1664" aria-describedby="caption-attachment-1664" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0983-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1664" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0983-1-1024x768.jpg" alt="Der Damper ist das Bushfood-Äquivament zum Brötchen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0983-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0983-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0983-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_0983-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1664" class="wp-caption-text">Traditionelles Buschbrot wird als Damper bezeichnet, hier in Form von Brötchen</figcaption></figure>
<p>Als Bush Tucker-Backwaren hatte Blake kreiert: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Wattleseed">Wattleseed</a> Damper und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Backhousia_citriodora">Lemon Myrle</a> Scones. Der Damper erinnerte an Brötchen, allerdings waren sie nicht knusprig, sondern saftig. Die Lemon Myrtle Scones hatten in der Tat ein leichtes zitroniges Aroma.</p>
<p>Auch beim Bush Tucker ist der wichtigste Gang natürlich der Nachtisch. Blake servierte uns Eiscreme, Outback Gelato, in interessanten Aboriginal Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel &#8222;Roast Almond &amp; Quandong&#8220; oder &#8222;Ribbery &amp; Raspberry&#8220;.</p>
<figure id="attachment_1665" aria-describedby="caption-attachment-1665" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-143733-5999-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1665" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-143733-5999-1-1024x683.jpg" alt="Bush-Eiscreme, klingt paradox, ist aber lecker!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-143733-5999-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-143733-5999-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-143733-5999-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/CW-20180201-143733-5999-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1665" class="wp-caption-text">Bush-Eiscreme, klingt paradox, ist aber köstlich!</figcaption></figure>
<p>Insgesamt wirkten Blake&#8217;s Kreationen authentischer als in der „Charcoal Lane“, da sie nur wenige europäischen Elemente enthielten. Das hat uns sehr gut gefallen, ein komplett neues Geschmackserlebnis, sehr zu empfehlen!</p>
<h2>Noch mehr Bush Tucker</h2>
<p>Wenn&#8217;s läuft, dann läuft&#8217;s! Der Bann schien gebrochen, im Gariwerd gab es nicht nur bei Blake Bushfood, sondern auch im Kookaburra Restaurant. Dort probierten wir <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barramundi">Barramundi</a>, einen schmackhaften australischen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Euryhaline">euryhalinen</a> Raubfisch. Zusammen mit einem Weißwein aus der Region eine perfekte Kombination.</p>
<figure id="attachment_1666" aria-describedby="caption-attachment-1666" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_1000-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1666" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_1000-1-1024x768.jpg" alt="Baramundi-Filet und lokaler Weiswein" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_1000-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_1000-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_1000-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/03/APC_1000-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1666" class="wp-caption-text">Baramundi-Filet und lokaler Weißwein</figcaption></figure>
<p>Davon abgesehen fanden wir ulkigerweise im Supermarkt ein Bush Tucker-Müsli und sogar im Flugzeug auf dem Weg in die USA gab es Fleisch in Wattleseed-Kruste. Wir wagen es kaum zu glauben, nachdem wir die ersten Wochen vergeblich gesucht hatten (oder wussten wir nur nicht worauf wir achten sollten?). Unsere Nachforschungen haben sich auf alle Fälle gelohnt!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/australien-kulinarisch-bush-tucker/">Australien kulinarisch: Bush Tucker</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/australien-kulinarisch-bush-tucker/">Australien kulinarisch: Bush Tucker</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Essen mit Stern: Hongkong kulinarisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 21:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hongkong]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Tea Time]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hongkong ist ein Schmelztiegel britischer und chinesischer Kultur. Dies spiegelt sich auch in der kulinarischen Szene wider: Hongkong hat weit mehr als ausgezeichnete kantonesische Küche zu bieten. Die Spannweite reicht von Streetfood (mit Michelin-Stern) bis zu exquisiten Häppchen in 5-Sterne-Ambiente. Von dieser Bandbreite möchten wir Euch beispielhaft in vier kurzen Episoden berichten, vom Frühstück bis &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hongkong ist ein Schmelztiegel britischer und chinesischer Kultur. Dies spiegelt sich auch in der kulinarischen Szene wider: Hongkong hat weit mehr als ausgezeichnete kantonesische Küche zu bieten. Die Spannweite reicht von Streetfood (mit Michelin-Stern) bis zu exquisiten Häppchen in 5-Sterne-Ambiente. Von dieser Bandbreite möchten wir Euch beispielhaft in vier kurzen Episoden berichten, vom Frühstück bis zum Nachtisch.</p>
<figure id="attachment_1318" aria-describedby="caption-attachment-1318" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0866-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1318" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0866-1-1024x768.jpg" alt="Niedlich verzierte Dim Sum, ebenso possierlich wie lecker" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0866-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0866-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0866-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0866-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1318" class="wp-caption-text">Niedlich verzierte Dim Sum, ebenso possierlich wie lecker</figcaption></figure>
<p><span id="more-1313"></span></p>
<h2>Pantyhose Tea zum Frühstück</h2>
<p>Unser Hotel war sehr zentral gelegen, aber viel mehr als ein Bett, ein sauberes Bad und akzeptables Internet gab es nicht. Das war auch genau das, was wir gebucht hatten, schließlich wollten wir Hongkong und nicht unser Hotel erkunden ;). Frühstück wurde nicht angeboten und so war unsere Morgenmahlzeit gleich am ersten Tag ein Erlebnis.</p>
<p>Auf der Suche nach dem typischen Hongkonger Milchtee, den der Lonely-Planet-Reiseführer versprach, gingen wir durch die Straßen im Großhandelsviertel östlich vom Central District. Hier wirkt Hongkong sehr authentisch. Fleisch- und Gemüsehändler preisen in Buden oder in zur Straße hin offenen Geschäften ihre bunten Waren an. Fischgeschäfte offerieren, teils lebendig, alle nur vorstellbaren Lebewesen des Meeres. Außerdem gibt es viele Apotheken für traditionelle chinesische Medizin, die getrocknete Kräuter und Pilze, Ginseng, Schwimmblasen von Fischen, Seepferdchen, Hirschgeweihe und manch andere rätselhafte Waren verkaufen. Die Straßen sind eng und es gibt nicht den Glamour der Luxusmarken.</p>
<figure id="attachment_1490" aria-describedby="caption-attachment-1490" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/02/CW-20171218-111420-4245-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1490" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/02/CW-20171218-111420-4245-1-1024x683.jpg" alt="Die geheimnisvolle Welt der chinesischen Medizin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/02/CW-20171218-111420-4245-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/02/CW-20171218-111420-4245-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/02/CW-20171218-111420-4245-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/02/CW-20171218-111420-4245-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1490" class="wp-caption-text">Die geheimnisvolle Welt der chinesischen Medizin</figcaption></figure>
<p>Nach gut 10 Minuten standen wir vor einer unscheinbaren Bude, in der offensichtlich große Mengen Tee gebraucht wurden &#8211; nicht notwendigerweise mit einer <a href="https://dict.leo.org/englisch-deutsch/pantyhose">Strumpfhose</a>, sondern mit einer Art elefantösem Teesocken. Es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten übersehen, dass es tatsächlich einen Eingang gab, um auch drinnen zu essen.</p>
<figure id="attachment_1322" aria-describedby="caption-attachment-1322" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-090002-4449-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1322" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-090002-4449-1-1024x683.jpg" alt="Hier wird der berühmte Pantyhose Tea serviert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-090002-4449-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-090002-4449-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-090002-4449-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-090002-4449-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1322" class="wp-caption-text">Hier wird der berühmte Pantyhose Tea serviert</figcaption></figure>
<p>Die Wände und der Fußboden waren gefliest, der Raum sehr niedrig, und auf einer Fläche von vielleicht 25 Quadratmetern standen mindestens 10 größere und kleinere Tische, die eigentlich voll besetzt waren. An einem Tisch waren doch noch 2 Hocker frei und wir studierten die kurze und zum Glück mehrsprachige Karte. Für den Anfang fiel unsere Wahl auf, natürlich, 2mal Milchtee und zusätzlich zwei Hongkong Crispy Buns.</p>
<p>Der Tee war für einen Schwarztee trotz eines guten Milchanteils erstaunlich bitter und nach unserem Geschmack nur mit viel Zucker genießbar. Das Crispy Bun entpuppte sich als eine Art Toastbrötchen (in der Tat knusprig) mit gesüßter Kondensmilch als Aufstrich. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, ist aber für Liebhaber eines süßen Frühstücks recht wohlschmeckend. Als herzhafte Variante lernten wir an einem anderen Tag die Sandwiches mit zarter Rinderzunge oder gebratenem Schweinefleisch zu schätzen.</p>
<h2>5 O&#8217;Clock Tea im Peninsula Hotel</h2>
<p>In mancher Hinsicht ist Hongkong noch sehr britisch und die Tea Time, very British indeed, ist ein kulinarisches Paradebeispiel. Angeblich gibt es in Hongkong keinen besseren Ort als das ehrwürdige Peninsula Hotel, um den Nachmittagstee stilvoll zu genießen. Nachdem die Warteschlange überwunden war, nahmen wir in der luxuriösen, im Dezember pompös weihnachtlich geschmückten Lobby Platz. Auf einer Empore spielten drei Musiker klassische Werke und auf der Speisekarte gibt es eigentlich nur eine mögliche Wahl: den klassischen Afternoon Tea.</p>
<figure id="attachment_1319" aria-describedby="caption-attachment-1319" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0870-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1319" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0870-1-768x1024.jpg" alt="Afternoon Tea, very British, indeed!" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0870-1-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0870-1-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0870-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1319" class="wp-caption-text">Afternoon Tea, very British indeed!</figcaption></figure>
<p>Neben Tee landete auf unserem Tisch eine Etagere, in der sich köstliche Leckereien befanden. In der Mitte lagen herzhafte Häppchen mit Lachs und Schinken. In der unteren Etage warteten Rosinen-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scone_(Geb%C3%A4ck)">Scones</a> darauf, mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Clotted_Cream">Clotted Cream</a> und Erdbeerkonfitüre verzehrt zu werden. Im Oberschloss fanden wir süße Leckereien wie Pistazien-Macarons, Kastanienmousse, Schokoladen- und Himbeerküchlein.</p>
<figure id="attachment_1320" aria-describedby="caption-attachment-1320" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0871-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1320" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0871-1-1024x768.jpg" alt="Der krönende Abschluss des Afternoon Teas" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0871-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0871-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0871-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0871-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1320" class="wp-caption-text">Der krönende Abschluss des Afternoon Tea</figcaption></figure>
<p>Die Atmosphäre wirkte durchaus vornehm, aber die alten englischen Herrschaften würden sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn sie wüssten, wie es heute beim Afternoon Tea im Peninsula zugeht. Der prächtige Weihnachtsbaum neben dem Eingang war ein Hotspot für Selfies aller Art. In Trekkinghose, Pullover und mit Tagesrucksack zählten wir verglichen mit einigen Asiaten und Asiatinnen in Trainingsanzug und Baseballkappe noch zu den besser gekleideten Gästen. So können sich die Zeiten ändern.</p>
<h2>Knuspriger Gänsebraten</h2>
<p>Typisch kantonesisch und für uns geradezu gewohnt weihnachtlich aßen wir bei <a href="http://www.krg.com.hk/!en/">Kam&#8217;s Roast Goose</a> einen leckeren Gänsebraten. Das Restaurant liegt an einer der Hauptverkehrsstraßen, ist eher klein und unscheinbar. Eines der besten Erkennungsmerkmale ist die Menschentraube, die abends auf dem Bürgersteig hungrig darauf wartet, endlich einen Tisch zugeteilt zu bekommen.</p>
<figure id="attachment_1326" aria-describedby="caption-attachment-1326" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-184405-4285-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1326" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-184405-4285-1-1024x683.jpg" alt="Um einen Platz zu bekommen, muss man Gans schön lange warten" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-184405-4285-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-184405-4285-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-184405-4285-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171218-184405-4285-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1326" class="wp-caption-text">Um einen Platz zu bekommen, muss man Gans schön lange warten</figcaption></figure>
<p>Beim Warten nutzten wir bereits die Gelegenheit, die knusprigen Gänse im Schaufenster zu bewundern. Durch das rege Treiben auf dem Bürgersteig und auf den Straßen wurde uns nicht wirklich langweilig. Mit gerade mal 15 Grad war es jedoch für unser Gefühl unerwartet kühl. Nach gut 45 Minuten wurde endlich unsere Nummer aufgerufen und wir nahmen an einer langen Tafel auf 2 Stühlen nahe dem Tafelende Platz. Beim Studium der Speisekarte half uns ein freundlicher älterer Hongkonger, damit wir die echten Spezialitäten des Hauses bestellen konnten: Eine Viertel-Ente (unteres Stück mit Keule), Nudeln und die Tagessuppe mit kräftiger Fleischeinlage.</p>
<figure id="attachment_1317" aria-describedby="caption-attachment-1317" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0859-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1317" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0859-1-1024x768.jpg" alt="Kantonesischer Gänsebraten" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0859-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0859-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0859-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0859-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1317" class="wp-caption-text">Kantonesischer Gänsebraten</figcaption></figure>
<p>Wenn es nicht wirklich gut gewesen wäre, würden wir wohl nicht darüber schreiben ;). Die Ente war vollmundig, saftig und sehr knusprig, so dass der ästhetische Verzehr mit Stäbchen gar nicht so einfach war. Die Empfehlung des Reiseführers, die Menschentraube und der Michelin-Stern haben sich nicht geirrt, hmmm. Trotzdem verwunderte uns der Stern etwas, da wir mit einem Michelin-Stern eher ultimative Gourmet-Küche in einem edlem Ambiente verbinden.</p>
<p>Auch waren wir erstaunt, dass es in Hongkong unerwartet viele Michelin-Sterne gibt, z.B. in der Kategorie Streetfood &#8211; davon hatten wir noch nie gehört. So aßen wir auch einmal eine Michelin-gesterndelte Ei-Waffel (gefüllt mit z.B. Sesam oder Schokolade) auf der Straße bei Mammy&#8217;s. Diese Waffeln sind eine der Hongkonger Spezialitäten schlechthin und sollten unserer Meinung nach bei einem Hongkong-Besuch unbedingt probiert werden!</p>
<figure id="attachment_1323" aria-describedby="caption-attachment-1323" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-115641-4475-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1323" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-115641-4475-1-1024x683.jpg" alt="Streetfood mit Michelin Stern: Mammy's Ei-Waffeln" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-115641-4475-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-115641-4475-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-115641-4475-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/CW-20171221-115641-4475-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1323" class="wp-caption-text">Streetfood mit Michelin Stern: Mammy&#8217;s Ei-Waffeln</figcaption></figure>
<h2>Das Desserant</h2>
<p>Auch einen Stern hätte das <a href="https://www.facebook.com/ATUMDesserant/">ATUM Desserant</a> verdient. Die Bezeichnung an sich ist schon ein Kunstwerk und anscheinend <a href="https://www.google.com/search?q=desserant">weltweit einzigartig</a>. Außerdem gilt: Der Name ist Programm! Der Nachtisch ist Weltklasse, nicht nur geschmacklich, sondern auch in der Präsentation. Dank Google Maps fanden wir den unauffälligen Eingang, über dem L.Square geschrieben stand, an einer der geschäftigsten Straßen Hongskongs. Dahinter verbarg sich ein Aufzug, der uns in den 16. Stock, direkt in das wohnzimmergroße Restaurant beförderte. Alle Gäste saßen rund um eine Bar, die in der Mitte des Raums stand.</p>
<p>Die Empfehlung des Hauses ist die &#8222;Improvisation&#8220;, die wir natürlich bestellten. Daraufhin wurde eine Art Gummimatte, vielleicht 1 Meter mal 60 Zentimeter, vor uns ausgerollt, auf der kurze Zeit später die Improvisation begann. Der Dessertmeister begann damit, verschiedene Cremes und Saucen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen vor uns zu verteilen, die ein kunstvolles Muster ergaben. Nach kurzer Zeit gravitierten frische Himbeeren, ein fruchtiges Gelee, Matcha-Mochis und Schokoladenmousse in mehrere Dessert-Zentren. Zum Abschluss dieses Aktes trug unser Zuckerartist unsere persönliche Nachricht auf, aber seht selbst:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/k8gZ7QJDuE0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Im zweiten Akt spielte sich der Zauber hauptsächlich in einer Isolierschlüssel ab. Unser Nachtischkomponist füllte flüssigen Stickstoff (-196°C) in eine große silberfarbene Schale und gab anschließend flüssiges Fruchtpüree (erst Himbeere, dann Schokolade) hinzu. Der Stickstoffnebel brodelte, waberte über den Rand und dampfte! Unter ständigem Rühren wurde das so entstehende Sorbet schockgefrostet und gerann in feine Schollen, die uns ob ihrer Konsistenz an Lavagestein erinnerten. Die Show dauerte gut 8-10 Minuten und das Ergebnis war eigentlich zu schade zum Essen. Trotzdem konnten wir nicht widerstehen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1321" aria-describedby="caption-attachment-1321" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0875-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1321" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0875-1-1024x768.jpg" alt="Das Dessert-Kunstwerk ist vollendet" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0875-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0875-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0875-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/12/APC_0875-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1321" class="wp-caption-text">Das Dessert-Kunstwerk ist vollendet</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/essen-mit-stern-hongkong-kulinarisch/">Essen mit Stern: Hongkong kulinarisch</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/essen-mit-stern-hongkong-kulinarisch/">Essen mit Stern: Hongkong kulinarisch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Myanmar kulinarisch: Teeblättersalat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2017 16:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Jade]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Teeblättersalat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben verschiedenen Arten von Curry gibt es in Myanmar eine Spezialität, die uns so noch nicht auf den Teller gehüpft ist: Teeblättersalat (leq·p’eq). Jeder hat natürlich sein eigenes Spezialrezept, aber im wesentlichen gehören die folgenden Zutaten in jeden Teeblättersalat: Fermentierte Teeblätter, Bohnen, Knoblauch, grüne Tomaten und Erdnüsse. Das Ergebnis ist ein sehr erfrischender Salat, der &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben verschiedenen Arten von Curry gibt es in Myanmar eine Spezialität, die uns so noch nicht auf den Teller gehüpft ist: Teeblättersalat (leq·p’eq). Jeder hat natürlich sein eigenes Spezialrezept, aber im wesentlichen gehören die folgenden Zutaten in jeden Teeblättersalat: Fermentierte Teeblätter, Bohnen, Knoblauch, grüne Tomaten und Erdnüsse. Das Ergebnis ist ein sehr erfrischender Salat, der schön würzig und knusprig ist. Durch den Tee enthält der Salat auch Koffein, daher ist er optimal für erschöpfte Reisende. Er vertreibt die Müdigkeit und stärkt die Willenskraft.</p>
<figure id="attachment_1041" aria-describedby="caption-attachment-1041" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1041" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-1024x772.jpg" alt="Knuspriger Teeblättersalat" width="525" height="396" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-1024x772.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-300x226.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1-768x579.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0727-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1041" class="wp-caption-text">Knuspriger Teeblättersalat</figcaption></figure>
<p><span id="more-1036"></span></p>
<h2>Teeblättersalat am Jademarkt</h2>
<p>Unseren ersten Teeblättersalat probierten wir in einem Teehaus in der Nähe des Jademarkts in Mandalay. Vor dem Mittagessen hatten wir eben jenen Jade-Umschlagplatz besucht. Dort werden die wertvollen Steine in den verschiedensten Qualitätsstufen geschliffen und gehandelt, wie uns ein freundlicher Einheimischer spontan erklärte. Außerdem lernten wir, dass es neben der bekannten grünen auch noch weiße, gelbe und rote Jade gibt. Auch wenn die Gewinnung und der Handel mit der Jade ein <a href="http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/myanmar-minen-jade100.html">dreckiges Geschäft</a> ist, war es faszinierend anzuschauen, wie &#8211; teilweise noch mit Fußantrieb &#8211; die Steine geschliffen wurden.</p>
<p>Bei der Mini-Führung war eine gewisse Jade-Gräberstimmung zu spüren und die Hoffnung auf das große Geld. Vorbilder gab es genug: Händler liefen mit dicken Bündeln von Geldscheinen oder mit Jade von Tüten mit stecknadelkopfkleinen Steinchen bis zum kinderkopfgroßen Brocken herum. Die Qualität der Jade wird anhand der Lichtdurchlässigkeit und dem Vorkommen von Einschlüssen geprüft. Die Profis benutzen spezielle Taschenlampen. Für den Einstieg reicht auch die Jade-App &#8222;Taschenlampe&#8220; im Smartphone.</p>
<figure id="attachment_1044" aria-describedby="caption-attachment-1044" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1044" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-1024x683.jpg" alt="Jade-Prüfung mit Taschenlampen-App" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-160459-0854-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1044" class="wp-caption-text">Jade-Prüfung mit Jade-App &#8222;Taschenlampe&#8220;</figcaption></figure>
<p>Das Unison Teehaus bestand aus einem runden, gefliesten Betonfundament, über dem ein Dachgestell stand, welches mit Palmwedeln gedeckt war und in dem einige Vögel ein- und ausflogen. Wände gab es nicht. Wir saßen auf Metallhockern an einem Tisch ziemlich in der Mitte, und es wehte eine leichte Brise. Als Ausländer wurden wir vom gestrengen Chef selbst betreut. Er nahm höchstpersönlich unsere Bestellung entgegen (gebratene Nudeln und den Salat), die er gleich in die Küche weiterrief &#8211; natürlich auf Burmesisch ;).</p>
<figure id="attachment_1042" aria-describedby="caption-attachment-1042" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1042" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-1024x683.jpg" alt="Im Unison Teehaus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171101-154947-0838-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1042" class="wp-caption-text">Im Unison Teehaus</figcaption></figure>
<p>Die ersten Bissen probierten wir etwas skeptisch, aber wir waren sofort begeistert. Insgesamt war der Teeblättersalat überraschenderweise sehr knusprig. Es hat gedauert bis wir uns sicher waren, dass die geheime Zutat wirklich frittierte Knoblauchscheibchen waren, und nicht zu knapp. Tatsächlich waren vielleicht mehr Knoblauchscheibchen als Teeblätter im Salat ;). An diesem Abend (und auch häufiger in Myanmar) hätten Vampire uns nichts anhaben können!</p>
<h2>Teeblättersalat in der Chanthaya Paya</h2>
<p>Unseren zweiten Teeblättersalat aßen wir in der Chanthaya Paya. Als wir sie besichtigen wollten, waren dort die Vorbereitungen für das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tazaungdaing_festival">Tazaungdaing</a>, einem Lichterfest, in vollem Gange.</p>
<figure id="attachment_1047" aria-describedby="caption-attachment-1047" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1047" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-1024x683.jpg" alt="Vorbereitungen für das Tazaungdaing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122149-1124-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1047" class="wp-caption-text">Vorbereitungen für das Tazaungdaing</figcaption></figure>
<p>In Myanmar spielt ein Mondkalender eine große Rolle, in dem die Monate mit burmesischen Namen bezeichnet werden. So wird das Tazaungdaing zum Vollmond des Monats Tazaungmon gefeiert, was auch das Ende der Regenzeit bedeutet. Unter anderem werden hunderte von Kerzen in den Tempeln aufgestellt und abends entzündet. In einem Nebenraum der Chanthaya Paya wurden gerade die Kerzen vorbereitet, als wir neugierig einen Blick hineinwarfen. Kurze Zeit später waren wir mittendrin und wurden spontan zum Essen eingeladen: Es gab Omelett, Teeblättersalat und dazu Reis &#8211; diesmal etwas weniger knusprig, der Knoblauch war nicht frittiert, dafür zusätzlich mit Chili. Außerdem war er erfrischend mit Limette angemacht.</p>
<figure id="attachment_1048" aria-describedby="caption-attachment-1048" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1048" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-1024x683.jpg" alt="Teeblättersalat" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122529-1125-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1048" class="wp-caption-text">Teeblättersalat mit Chili und Limettensaft</figcaption></figure>
<p>Wir erfuhren etwas über das Fest, unsere Gastgeberinnen und versuchten, das Rezept des Teeblättersalates in Erfahrung zu bringen. Leider geriet die Unterhaltung zuweilen etwas ins Stocken, da es doch eine gewisse Sprachbarriere gab. Mit einem Lächeln, einem neuen Anlauf oder einem Themenwechsel ging es aber immer nett weiter. Bevor wir uns verabschiedeten fragten wir höflichkeitshalber, ob wir dem Tempel eine Spende zukommen lassen könnten. Für die 3000 Kyat, die wir gaben (umgerechnet 1,88 EUR), bekamen wir sogar eine offizielle Spendenquittung ;).</p>
<figure id="attachment_1130" aria-describedby="caption-attachment-1130" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1130" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-1024x608.jpg" alt="Spendenquittung über 3000 Kyat" width="525" height="312" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-1024x608.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-300x178.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1-768x456.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1054-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1130" class="wp-caption-text">Spendenquittung über 3000 Kyat</figcaption></figure>
<p>Gerade Begegnungen wie diese machen das Reisen in Myanmar sehr angenehm und spannend. Die meisten Menschen sind offen und freundlich und sehen in Ausländern (noch) keine wandelnde Geldquelle.</p>
<p>Nicht selten waren wir auf einmal die Sehenswürdigkeit: Häufig wurden wir fotografiert oder mußten mit aufs Bild. Vor allem Mona mit ihren goldenen Löckchen erregte viel Aufmerksamkeit. Außerdem spürten wir ein ernsthaftes Interesse, &#8222;die Ausländer&#8220; kennenzulernen oder auch einfach nur das eigene Englisch zu verbessern.</p>
<figure id="attachment_1046" aria-describedby="caption-attachment-1046" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1046" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-1024x683.jpg" alt="Selfie mit unseren Gastgebern" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171103-122038-1121-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1046" class="wp-caption-text">Selfie mit unseren Gastgebern</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/myanmar-kulinarisch-teeblaettersalat/">Myanmar kulinarisch: Teeblättersalat</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/myanmar-kulinarisch-teeblaettersalat/">Myanmar kulinarisch: Teeblättersalat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Myanmar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 13:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[erste Eindrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Mandalay]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mingalaba Myanmar! Hallo Myanmar! Inzwischen sind wir in Myanmar angekommen. Bevor sich ein Gewöhnungseffekt einstellt, hier unsere Eindrücke vom ersten Tag in Myanmar. Genauer gesagt kamen wir in Mandalay an, eher im Norden von Myanmar. Schon im Anflug sahen wir zahlreiche golden glänzenden Pagoden in der Landschaft verstreut. Nach der Landung versorgten wir uns zunächst &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mingalaba Myanmar! Hallo Myanmar! Inzwischen sind wir in Myanmar angekommen. Bevor sich ein Gewöhnungseffekt einstellt, hier unsere Eindrücke vom ersten Tag in Myanmar. Genauer gesagt kamen wir in Mandalay an, eher im Norden von Myanmar. Schon im Anflug sahen wir zahlreiche golden glänzenden Pagoden in der Landschaft verstreut. Nach der Landung versorgten wir uns zunächst mit Geld und einer lokalen SIM-Karte und fuhren mit dem Taxi ins Hotel.</p>
<figure id="attachment_1010" aria-describedby="caption-attachment-1010" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1010" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-1024x683.jpg" alt="Wir sind in Mandalay angekommen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-134837-0734-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1010" class="wp-caption-text">Ankunft in Mandalay</figcaption></figure>
<p><span id="more-1007"></span></p>
<h2>Falsche Seite?</h2>
<p>Während wir in extrem materialschonender Fahrweise über die für den geringen Verkehr am Flughafen viel zu breite Straße fuhren, entdeckten wir sofort ein Kuriosum, über das wir vorher schon gelesen hatten. In Myanmar herrscht Rechtsverkehr, aber das Steuer befindet sich in allen Autos auch auf der rechten Seite, fast ohne Ausnahme! Wir mussten nachlesen, um uns die Fakten ins Gedächtnis zu rufen: 1970 wurde per Dekret von einem Tag auf den anderen beschlossen, dass von Links- auf Rechtsverkehr umgestellt wird. Der Anlass was, dass der damalige Staatschef General Ne Win einen Traum hatte, der ihn zur Umstellung bewog.</p>
<figure id="attachment_1012" aria-describedby="caption-attachment-1012" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1012 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-1024x683.jpg" alt="In Myanmar gibt es Rechtsverkehr, auch der Fahrer sitzt i.d.R. auf der rechten Seite - unpraktisch oder Gewöhnungssache?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-144750-0735-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1012" class="wp-caption-text">In Myanmar gibt es Rechtsverkehr, auch der Fahrer sitzt i.d.R. auf der rechten Seite &#8211; unpraktisch oder Gewöhnungssache?</figcaption></figure>
<p>Allgemein herrscht auf den Straßen von Mandalay eher ein kreativer Fahrstil, obwohl immerhin rote Ampeln in der Regel beachtet werden. Autos, meist mindestens gefühlte 10 Jahre alt, und viele Motorroller fahren nicht schnell oder aggressiv, aber stetig, mal auf der falschen Seite oder auf dem &#8222;Gehweg&#8220;, manchmal auch irgendwie quer durcheinander. Dabei erinnerte die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wxaKd_0HVxM">Geräuschkulisse</a> auf den Hauptstraßen sehr an Vietnam. Das Schnurren der Motorroller ist der Grundton, dazu ein stetiges Hupkonzert, abgemischt mit vielen anderen Geräuschen. Insgesamt ist auf den Straßen aber (noch) deutlich weniger los.</p>
<h2>Rundgang mit einheimischer Begleitung</h2>
<p>Nach dem Einchecken machten wir uns auf unseren ersten Stadtrundgang. Auf dem Programm standen das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Shwenandaw_Monastery">Shwenandaw Kloster</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kuthodaw-Pagode">Kuthodaw Pagode</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mandalay_Hill">Mandalay Hill</a>. Der Aufstieg geht über mehrere Treppen, die durch viele Pagoden führen. Daher gingen wir barfuß, so schreibt es die Etikette vor. Auf dem Weg nach oben wurden wir von einem Lehrer (nennen wir ihn Utung, auch wenn es bestimmt falsch geschrieben ist) angesprochen, der sich in englischer Konversation üben wollte.</p>
<figure id="attachment_1013" aria-describedby="caption-attachment-1013" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1013" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-1024x576.jpg" alt="Blick über Mandalay in der Dämmerung" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-192954-0750-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1013" class="wp-caption-text">Blick über Mandalay in der Dämmerung</figcaption></figure>
<p>Was uns erst misstrauisch an Nepper und Schlepper denken ließ entwickelte sich zu einem angenehmen und interessanten Spaziergang bis zur Spitze und zurück. Wir redeten über Myanmar, die Sehenswürdigkeiten, Deutschland und mehr. Nach einiger Zeit wurde die Konversation auch etwas politisch. Utung beschrieb 50 Jahre Isolation und stellte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi">Aung San Suu Kyi</a> als Heldin dar, die jetzt für Demokratie sorge.  Wir sind gespannt, ob wir während unserer Reise in Myanmar noch Eindrücke von der politischen Situation werden gewinnen können.</p>
<figure id="attachment_1014" aria-describedby="caption-attachment-1014" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1014" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-1024x683.jpg" alt="Auf der Spitze des Mandalay Hill: Su Taung Pyi Pagode" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-202554-9142-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1014" class="wp-caption-text">Auf der Spitze des Mandalay Hill: Su Taung Pyi Pagode</figcaption></figure>
<p>Unten angekommen zogen wir unsere Sandalen wieder an und waren bestimmt länger barfuß draußen unterwegs gewesen als im bisherigen Verlauf des Jahres 2017. Den freundlichen Vorschlag Utungs, er könne uns auf seinem Motorroller zum Hotel bringen, d.h. 3 Leute auf einem Roller, konnten wir glücklicherweise höflich ablehnen.</p>
<h2>Das erste Abendessen in Myanmar</h2>
<p>Zum Abendessen wollten wir zur Einstimmung burmesisches Curry probieren. Eine Restaurant-Empfehlung im Lonely Plant befand sich ca. 1 km von unserem Hotel entfernt, so gingen wir durch die abenteuerlichen nächtlichen Straßen. Es gibt zwar (meistens) Gehwege, diese sind jedoch eher Multifunktionsbereiche neben der eigentlichen Fahrbahn. Gerne werden dort auch Motorroller geparkt oder diverse Stände aufgebaut. Zuweilen verläuft anscheinend die Kanalisation unter dem Gehweg, diese ist mit Betonplatten locker abgedeckt. Manchmal fehlen einige dieser Platten, so dass große Löcher im Weg entstehen, auf deren Grund das Abwasser steht. Watch your step!</p>
<figure id="attachment_1015" aria-describedby="caption-attachment-1015" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1015" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-1024x683.jpg" alt="Strassenverkehr bei Nacht in Mandalay" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171031-220956-0785-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1015" class="wp-caption-text">Strassenverkehr bei Nacht in Mandalay</figcaption></figure>
<p>Im Restaurant angekommen bestellten wir zwei Currys und bekamen serviert, was auf dem Foto unten zu sehen ist. Die Currys (Hammel und Rind) sind die beiden Schälchen auf der rechten Seite mit dem dunkleren Inhalt. Der Rest ist Beilage: Suppe, eine Rohkostplatte mit Salat, einem unbekannten Kraut, Gurken, Auberginen, Okra, Möhren, zwei weitere gekochte Gemüse, würzige Soßen (nicht wirklich scharf), weitere Schüsseln mit Salaten und Dips und natürlich Reis. Nicht nur die Menge und Auswahl überzeugte, sondern auch Geschmack und Preis. Zusammen mit 2 Getränken bezahlten wir 12.000 Kyat, also ca. 8 Euro. Am Ende fragten wir uns nur, was mit den Resten geschieht. Wir konnten uns nicht vorstellen, daß Nahrungsmittel weggeworfen würden.</p>
<figure id="attachment_1011" aria-describedby="caption-attachment-1011" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1011" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-1024x768.jpg" alt="Burmesisches Curry - ein reichhaltiges Abendessen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0719-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1011" class="wp-caption-text">Burmesisches Curry mit Beilagen &#8211; ein reichhaltiges und vielseitiges Abendessen</figcaption></figure>
<p>Unser Ankunftstag in Mandalay war sehr interessant und verheißungsvoll. Zurück im Hotel amüsierten wir uns über unsere Minibar, in der sich Energy Drinks mit Namen wie &#8222;Shark&#8220; und &#8222;Burn&#8220; befanden. Trotz unüberhörbarem Straßenverkehr und durchgehender Musikuntermalung schliefen wir sofort ein.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-myanmar/">Erste Eindrücke aus Myanmar</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-myanmar/">Erste Eindrücke aus Myanmar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Wie war Japan?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 16:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die einfache Antwort ist: Japan hat uns sehr gut gefallen, das Land war sehr abwechslungsreich und vielfältig. Es gibt die große Kultur in Kyoto, Nara und Nikko. Dann ist da Hypermoderne in Tokyo, außerdem gibt es wunderbare Natur, von der wir leider nicht so viel gesehen haben, wie wir es uns gewünscht hätten. Leider hat &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-japan/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Japan?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die einfache Antwort ist: Japan hat uns sehr gut gefallen, das Land war sehr abwechslungsreich und vielfältig. Es gibt die große Kultur in <a href="http://wittmann-tours.de/kyoto-tempel-schreine-und-gaerten/">Kyoto</a>, <a href="http://wittmann-tours.de/ausflug-nach-nara/">Nara</a> und Nikko. Dann ist da Hypermoderne in <a href="http://wittmann-tours.de/sightseeing-in-der-mega-city-tokyo/">Tokyo</a>, außerdem gibt es wunderbare Natur, von der wir leider nicht so viel gesehen haben, wie wir es uns gewünscht hätten. Leider hat <a href="http://wetterkanal.kachelmannwetter.com/starker-taifun-lan-trifft-heute-auf-japan/">Taifun Lan</a> uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass unser geplantes Besichtigungsprogramm in Kanazawa buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Damit gibt es einen Abzug in der B-Note für schlechtes Wetter, aber trotzdem 9,5/10 Punkten.</p>
<figure id="attachment_1076" aria-describedby="caption-attachment-1076" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171017-113712-9983-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1076" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171017-113712-9983-1-1024x622.jpg" alt="Das berühmte Torii des Itsukushima-jinja auf der Insel Miyajima" width="525" height="319" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171017-113712-9983-1-1024x622.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171017-113712-9983-1-300x182.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171017-113712-9983-1-768x467.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171017-113712-9983-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1076" class="wp-caption-text">Das berühmte Torii des Itsukushima-jinja auf der Insel Miyajima</figcaption></figure>
<p><span id="more-1079"></span></p>
<h2>Japan glänzt mit Höflichkeit</h2>
<p>Um die Frage etwas differenzierter beantworten zu können, müssen wir etwas weiter ausholen. Ein wesentlicher Aspekt sind die Japaner, die wir stets höflich, freundlich und hilfsbereit erlebt haben. Manchmal ist das Verhalten der Japaner schon fast niedlich, was nichts mit <a href="http://wittmann-tours.de/was-bedeutet-kawaii/">kawaii</a> zu tun hat und in jeder Hinsicht positiv gemeint ist. Klingt eigenartig? Wir versuchen es an ein paar Beispielen zu erläutern.</p>
<figure id="attachment_1077" aria-describedby="caption-attachment-1077" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-092819-9461-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1077" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-092819-9461-1-1024x683.jpg" alt="U-Bahn-Reinigung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-092819-9461-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-092819-9461-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-092819-9461-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-092819-9461-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1077" class="wp-caption-text">U-Bahn-Reinigung</figcaption></figure>
<p>Die Höflichkeit der Japaner ist für unsere Begriffe manchmal fast schon übertrieben. Kunden werden in Japan überschwänglich begrüßt &#8222;Irasheimasen!&#8220; und man bedankt sich immer und immer wieder &#8222;arigatou gozaimasu&#8220;, dabei verbeugt man sich, auch gerne häufiger. Dieser freundliche Umgang steckt an und wir machten eifrig mit, ohne das Gefühl zu haben, mithalten zu können.</p>
<p>In unseren westlichen Augen wirkt es fast skurril, wenn sich der Kassierer im 7-Eleven tief verbeugt, wenn man nur eine Flasche Wasser kauft. Es ist auch ganz selbstverständlich, dass man Plastiklöffel und feuchte Erfrischungstücher in die Einkaufstüte gesteckt bekommt, wenn man einen der köstlichen japanischen Puddings oder ein Dessert erwirbt. Gleichermaßen würden wir uns wünschen, dass sich die Schaffner der Deutschen Bahn auch jedes Mal verbeugten, wenn sie einen Waggon betreten oder verlassen. Ebenso mutet es eigenartig an, wenn das Zimmermädchen im Hotel sich tief verbeugt und freudestrahlend einen Müllbeutel entgegennimmt, der die Kapazität des Mini-Mülleimerchen auf dem Zimmer übersteigt.</p>
<figure id="attachment_1078" aria-describedby="caption-attachment-1078" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0376-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1078" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0376-1-1024x768.jpg" alt="Gut gemeinte, unfreiwillige Komik" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0376-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0376-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0376-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0376-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1078" class="wp-caption-text">Gut gemeinte, unfreiwillige Komik</figcaption></figure>
<p>Auch im öffentliche Raum achten die Japaner einander, schätzen die Ruhe und wahren die Privatsphäre: Im Shinkansen ist wörtlich dieses Schild zu lesen: &#8222;Please be considerate of other passengers while using your computer (Keyboard noise, etc.)&#8220;. Von derartigen Erlebnissen könnten wir noch eine Vielzahl mehr berichten.</p>
<p>Das erstaunliche an all diesen Begebenheiten ist, dass die Freundlichkeit selten aufgesetzt wirkt. Vielmehr ist diese Höflichkeit anscheinend tief verwurzelt im Wesen der Japaner, was wir sehr zu schätzen gelernt haben.</p>
<h2>Ordnung muss sein</h2>
<p>Auch der Ordnungssinn der Japaner ist stark ausgeprägt. Natürlich stehen alle auf der Rolltreppe auf der richtigen Seite (links stehen, rechts gehen) und warten in den eingezeichneten Linien auf dem Bahnhof, für die der Zug auch immer passgenau anhält.</p>
<figure id="attachment_1080" aria-describedby="caption-attachment-1080" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171008-193822-9623-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1080" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171008-193822-9623-1-1024x683.jpg" alt="Die Linien zeigen, wo der Zug hält, und sie werden immer beachtet!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171008-193822-9623-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171008-193822-9623-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171008-193822-9623-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171008-193822-9623-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1080" class="wp-caption-text">Die Linien zeigen, wo der Zug hält, und sie werden immer beachtet!</figcaption></figure>
<p>Manchmal hatten wir auch den Eindruck, die Japaner übertrieben ein wenig: Im Bus steigt man in der Regel hinten ein und vorne aus. Da uns manchmal nicht klar war, ob ein Bus das gewünschte Ziel ansteuerte, fragten wir einmal an der Vordertür: &#8222;Kanazawa eki?&#8220; (&#8222;Zum Bahnhof Kanazawa?&#8220;) Der Busfahrer bejahte unsere Anfrage (&#8222;Hai!&#8220;), worauf wir Anstalten machten, einzusteigen. Daraufhin wurden wir höflich darauf aufmerksam gemacht, bitte hinten einzusteigen, was wir auch brav taten &#8211; Ordnung muss sein.</p>
<h2>Irgendwie niedlich</h2>
<p>Eine andere Begebenheit erlebten wir in einem Tempel in Tokyo. Wir wollten eigentlich nur fragen, wieviel das <a href="http://wittmann-tours.de/wir-sammeln-stempel/">Goshuin</a> kosten würde („How much does it cost?”). Die junge Dame war sichtlich verlegen, und leider fiel uns nicht schnell genug “ikura desu ka?” ein. Bevor wir uns versahen, huschte sie zu unserer Verblüffung kichernd und errötend von dannen…</p>
<figure id="attachment_1081" aria-describedby="caption-attachment-1081" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-165055-7580-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1081" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-165055-7580-1-1024x683.jpg" alt="Reinigungsbecken des Atago-Schreins" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-165055-7580-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-165055-7580-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-165055-7580-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-165055-7580-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1081" class="wp-caption-text">Reinigungsbecken des Atago-Schreins</figcaption></figure>
<p>Es dauerte vielleicht 10 Sekunden bis sie wieder um die Ecke lugte und eine andere Dame uns erklärte, das junge Mädchen spräche kein Englisch und dies wäre ihr sehr unangenehm. Nach einigen Entschuldigungen (“<span class="st">sumimasen</span>”) bekamen wir 300 Yen zur Antwort. Uns war es fast genauso peinlich, diese Situation ausgelöst zu haben, wie dem Mädchen, dass sie uns nicht angemessen antworten konnte.</p>
<h2>In Japan ist der Kunde ist König</h2>
<p>Japan ist in mehrfacher Hinsicht ein Kundenservice-Paradies. Es fängt damit an, dass es überall Menschen gibt, die sich um die Kunden kümmern und die wir im Zweifelsfall ansprechen konnten. Außerdem gibt es Funktionen, die bei uns nicht mehr oder noch nie besetzt waren: Es gibt Angestellte, die dafür da sind, die Kunden zu begrüßen oder zu verabschieden, Plastiktüten für nasse Regenschirme auszuteilen oder ähnliches.</p>
<p>Wenn wir nach dem Weg fragten, und nicht auf Anhieb den Eindruck vermittelten, als verstünden wir die Beschreibung, führte uns der Befragte oftmals den ersten Teil des Weges bis es offensichtlich war, wohin wir uns wenden sollten. Unglaublich nett und außergewöhnlich hilfsbereit und nicht nur in Einzelfällen!</p>
<p>Der Höhepunkt der Rücksichtnahme war vielleicht die Führung im Kaiserpalast, wo uns ernsthaft erklärt wurde, dass besonders weiche Steine auf dem Platz vor der Residenz des Kaisers verlegt worden waren, damit man sich nicht verletzt, falls man stürzen sollte!</p>
<figure id="attachment_1082" aria-describedby="caption-attachment-1082" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-102041-7497-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1082" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-102041-7497-1-1024x683.jpg" alt="Fujimi-yagura auf der Mauer des Kaiserpalasts" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-102041-7497-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-102041-7497-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-102041-7497-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171007-102041-7497-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1082" class="wp-caption-text">Fujimi-yagura auf der Mauer des Kaiserpalasts</figcaption></figure>
<p>Wie erstklassig der Service in Japan ist, merkt man erst, wenn das auf einmal nicht mehr der Fall ist. Beim Stopover in Bangkok waren die Angestellten bei der Sicherheitskontrolle zutiefst demotiviert und gleichgültig…</p>
<h2>Japan kulinarisch</h2>
<p>Und dann gibt es natürlich das phantastische japanische Essen, über das wir schon berichteten. Mit den bisherigen Blogposts kratzen wir jedoch maximal an der Oberfläche. Es gibt noch Okonomiyaki, Sukiyaki, Shabu-Shabu, Gyoza, und und und. Überraschend für uns war, dass die japanische Küche so viele herzhafte Leckereien bietet.</p>
<figure id="attachment_1083" aria-describedby="caption-attachment-1083" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0404-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1083" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0404-1-900x1024.jpg" alt="Yaki-Soba: Eine der herzhaften Spezialitäten Japans" width="525" height="597" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0404-1-900x1024.jpg 900w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0404-1-264x300.jpg 264w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0404-1-768x874.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0404-1.jpg 1406w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1083" class="wp-caption-text">Yaki-Soba: Eine der herzhaften Spezialitäten Japans</figcaption></figure>
<p>Die Rubrik &#8222;Japan kulinarisch&#8220; wäre aber nicht vollständig ohne Kaiseki. So wie Kyoto die japanische Kultur verkörpert, so ist Kaiseki der Gipfel der japanischen Küche. Kaiseki ist bestimmt so gesund, wie wir uns die japanische Cuisine immer vorstellen. Es beinhaltet kein Fleisch, dafür aber Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse, Suppe, Tofu &#8211; und das alles als Kunstwerk serviert.</p>
<p>An einem Abend haben wir uns dieses exklusive Vergnügen in einem Ryokan gegönnt und wurden mit zahlreichen Köstlichkeiten verwöhnt. Serviert wird natürlich auf dem eigenen Zimmer: Beim Mahl saßen wir auf dem mit Tatami-Matten ausgelegten Boden auf einem dünnen Kissen am niedrigen Tisch. Die Auswahl der Speisen erinnerte etwas an Tapas. Es gab viele sehr kunstvoll drapierte Kleinigkeiten in edlen kleinen Schüsselchen und Tellerchen, farblich harmonisch aufeinander abgestimmt und selbstverständlich passend zur Jahreszeit. Wir hatten unsere liebe Mühe, alles zu identifizieren. Auch die englische Speisekarte (eine Übersetzung wurde eigens für uns angefertigt!) konnte leider nicht alle Geheimnisse lüften. Daher stellen wir an dieser Stelle eine kleine Kaiseki-Sammlung ein, um die Vielfalt zu zeigen.</p>
<p>[envira-gallery id=&#8220;1060&#8243;]</p>
<p>Natürlich haben wir beim Ausprobieren auch mal die eine oder andere Niete gezogen. Vor allem das japanische Frühstück ist für uns Westler gewöhnungsbedürftig. Milder Fisch, Misosuppe und Reis können auch zum Frühstück lecker sein. Eingelegter ganzer Mini-Tintenfisch oder Natto (fermentierte Sojabohnen) verbuchten wir eher unter &#8222;Erfahrung&#8220; ;). Aber trotzdem: Es lohnt sich, allein wegen des Essens nach Japan zu fahren!</p>
<h2>Japan kurios</h2>
<p>Immer wieder bemerkten wir, dass Japan an vielen Stellen einfach anders tickt, dass es Dinge gibt, die uns fremd sind oder die im japanischen Alltag für uns ungewohnt, aber clever gelöst sind. Ein Paradebeispiel sind die Getränkeautomaten, die wirklich überall in Japan zu finden sind.</p>
<figure id="attachment_1084" aria-describedby="caption-attachment-1084" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171025-125308-0474-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1084" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171025-125308-0474-1-1024x683.jpg" alt="Getränkeautomat mit heißen und kalten Getränken. Die Farbe unter dem Getränk signalisiert die Temperatur" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171025-125308-0474-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171025-125308-0474-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171025-125308-0474-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171025-125308-0474-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1084" class="wp-caption-text">Getränkeautomat mit heißen und kalten Getränken. Die Farbe unter dem Getränk signalisiert die Temperatur</figcaption></figure>
<p>Natürlich gibt es grünen Tee, Kaffee und Cola, aber auch <a href="http://www.independent.co.uk/life-style/food-and-drink/coca-cola-plus-new-coke-fibre-healthiest-soft-drink-fizzy-digestion-a7561341.html">Coke Plus</a>, Trinkpudding in der Dose (funktioniert leider nicht so gut), Calpis (fruchtiges japanisches Joghurtgetränk) und Zuckerwatte-Drinks. Viele Automaten können neben kalten auch Heißgetränke liefern, zuweilen das gleiche Getränk, z.B. Milchtee kalt oder warm. Als heiße Spezialität an kalten Tagen wird uns auch die Maissuppe aus der Dose für immer im Gedächtnis bleiben.</p>
<p>Heiß und kalt sind auch im Café wichtige Spezifikationen. Bestellt man Tee oder Kaffee wird man nicht nur gefragt, ob es &#8222;für hier&#8220; oder &#8222;zum Mitnehmen&#8220; ist, sondern auch, ob heiß oder kalt gewünscht ist. Im Supermarkt gibt es gleichermaßen nicht nur ein Kühlregal, sondern auch ein Wärmeregal &#8211; verrückt!</p>
<figure id="attachment_1085" aria-describedby="caption-attachment-1085" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171014-105134-9874-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1085" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171014-105134-9874-1-683x1024.jpg" alt="Das Wärmeregal ist auch gut gegen kalte Hände!" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171014-105134-9874-1-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171014-105134-9874-1-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171014-105134-9874-1-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171014-105134-9874-1.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1085" class="wp-caption-text">Das Wärmeregal ist auch gut gegen kalte Hände!</figcaption></figure>
<h2>Japan ist einfach zu bereisen</h2>
<p>Sollten wir dem einen oder anderen jetzt Lust auf eine Japan-Reise gemacht haben, so gibt es zum Schluss zwei gute Nachrichten. Erstens ist Japan nicht so teuer wie befürchtet. Das Preisniveau liegt nach unserem Gefühl in etwa so wie in Deutschland. Damit ist Japan kein Budget-Urlaubsland, aber es ist nicht so wie zum Beispiel in Island, dass die Preise einem förmlich die Tränen in die Augen treiben. Eigentlich ganz im Gegenteil. Wir haben für gute (aber kleine) Hotelzimmer umgerechnet 70 bis 80 Euro ausgegeben. Sehr schmackhaft essen kann man auch oft für 20 bis 30 Euro (natürlich kein High-end-Sushi).</p>
<figure id="attachment_1086" aria-describedby="caption-attachment-1086" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0846-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1086" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0846-1-1024x381.jpg" alt="Der Shinkansen, immer auf die Minute pünktlich" width="525" height="195" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0846-1-1024x381.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0846-1-300x112.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0846-1-768x286.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0846-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1086" class="wp-caption-text">Der Shinkansen, immer auf die Minute pünktlich</figcaption></figure>
<p>Vielleicht noch wichtiger: Trotz gewisser kultureller Unterschiede, v.a. der Sprache, ist Japan ein relativ einfach zu bereisendes Land. Die Infrastruktur ist extrem gut, es gibt eigentlich immer einen Bus oder eine Bahn, die einen ans Ziel bringt, und Google Maps weist dem Reisenden im Zweifelsfall den Weg. Der Shinkansen hatten in Summe auf der ganzen Reise 0 (in Worten: Null!) Minuten Verspätung, so dass man problemlos seine Uhr nach den Zügen stellen könnte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Eine Website, die wir lobend erwähnen und weiterempfehlen möchten ist <a href="http://www.wanderweib.de">www.wanderweib.de</a>. Hier gibt Tessa viele gute Tipps rund um Japan: Ausflüge, japanische Süßigkeiten und Vieles mehr. Solche Seiten würden wir uns auch für andere Länder wünschen!</p>
<p>In 4 Wochen haben wir einige Highlights auf der Hauptinsel Honshu gesehen. Es gibt natürlich noch viel mehr zu entdecken, so dass wir sehr gerne für eine Fortsetzung der Erkundungstour wieder nach Japan fliegen würden! Erst geht die Reise jedoch weiter nach Myanmar.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-japan/">Wie war Japan?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-japan/">Wie war Japan?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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