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	<title>Ecuador Archive - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Ecuador Archive - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Ecuador?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 00:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Ecuador lag der Schwerpunkt für uns ganz klar auf Natur, und das auf Weltklasse-Niveau! Der Nebelwald und das Hochland, der Cotopaxi-Nationalpark und vor allem die Galapagos-Inseln waren mehr als spektakulär. Die Küste und das Amazonasgebiet hatten wir bewusst ausgelassen, da wir planten, in anderen Ländern (Bolivien und Brasilien) in den Dschungel zu fahren. Trotzdem &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-ecuador/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Ecuador?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Ecuador lag der Schwerpunkt für uns ganz klar auf Natur, und das auf Weltklasse-Niveau! Der Nebelwald und das Hochland, der Cotopaxi-Nationalpark und vor allem die Galapagos-Inseln waren mehr als spektakulär. Die Küste und das Amazonasgebiet hatten wir bewusst ausgelassen, da wir planten, in anderen Ländern (Bolivien und Brasilien) in den Dschungel zu fahren. Trotzdem gab es mit Otavalo und Quito auch kulturelle Highlights. Die koloniale Altstadt von Quito ist womöglich die schönste in Lateinamerika.</p>
<figure id="attachment_2331" aria-describedby="caption-attachment-2331" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180419-052930-0553.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2331" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180419-052930-0553-1024x683.jpg" alt="Turquoise Jay, im Nebelwald von Ballavista" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180419-052930-0553-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180419-052930-0553-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180419-052930-0553-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180419-052930-0553.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2331" class="wp-caption-text">Turquoise Jay im Nebelwald von Bellavista</figcaption></figure>
<p><span id="more-2330"></span></p>
<h2>Panflötenvariationen</h2>
<p>Es ist die Vorstellung verbreitet, dass die Musik der Anden mit Panflötenklängen gleichzusetzen ist, wie wir sie aus den Darbietungen in deutschen Fußgängerzonen kennen. In Ecuador selbst hörten wir Panflöten-Coverversionen aller gängiger Hits der 70er und 80er von ABBA bis Hotel California. Wir haben nicht erfahren, ob diese Art Musik den Einheimischen auch gefällt oder ob sie nur zur Unterhaltung der Touristen dient. Jedenfalls schien uns diese Art weichgespülter Klänge zu verfolgen, dies sollte auch später in Peru der Fall sein. Wir philosophierten schon, ob es auch Panflötenuntermalungen der Songs von Rammstein und Alice Cooper geben könnte ;).</p>
<p>Die echte Andenmusik, wie sie zum Beispiel aus dem Radio des Taxifahrers erklingt, hört sich anders an. Die inoffizielle Hymne, die sich seit 13 Jahren nicht verändert zu haben scheint, ist Ñuca Llacta. Noch mehr Ecuador geht nicht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" width="525" height="394" src="https://www.youtube.com/embed/X9xfjgYgRGM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ebenfalls nicht verändert hat sich die Reinheit der spanischen Sprache in Ecuador und die höfliche Ausdrucksweise der Menschen. In Mexiko redeten die Menschen wesentlich schneller und informeller. Quito wird wegen genau diesem Hochspanisch als Hannover Lateinamerikas bezeichnet, zu Recht, wie wir finden. Auch für Mona war es einfach möglich, Führungen auf Spanisch zu folgen, ohne dass ich viel übersetzten musste, obwohl sie nie Spanisch gelernt hatte.</p>
<figure id="attachment_2332" aria-describedby="caption-attachment-2332" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180502-110919-1751.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2332" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180502-110919-1751-1024x683.jpg" alt="Der Plaza Grande mitten in Quito bzw. im Zentrum vom Hannover Lateinamerikas" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180502-110919-1751-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180502-110919-1751-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180502-110919-1751-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180502-110919-1751.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2332" class="wp-caption-text">Die Plaza Grande mitten in Quito bzw. im Zentrum vom Hannover Lateinamerikas</figcaption></figure>
<p>Auch die Menschen waren sehr freundlich und interessiert und sahen in uns (meistens) keine wandelnden Geldbörsen, so kamen wir oft ins Gespräch. Insgesamt war Ecuador trotz Weltklasse-Sehenswürdigkeiten erfreulich untouristisch. Die gute Infrastruktur machte es uns zudem sehr einfach, sich im Land zu bewegen.</p>
<h2>Tiefpreise an den Zapfsäulen in Ecuador</h2>
<p>An den Tankstellen in Ecuador fielen uns die extrem niedrigen Benzinpreise auf. Erst dachten wir bei Preisen um 1,40 bis 1,50 USD, es handelte sich um Literpreise. In Wirklichkeit war es aber der Preis pro Gallone (3,8 Liter)! Das sind nur ca. 40 US-Cent pro Liter. Bei einer Suche im Internet stießen wir auf eine <a href="https://de.globalpetrolprices.com/gasoline_prices/">sehr interessante Website</a>, auf der die weltweiten Benzinpreise gelistet sind. Nur in 5 anderen Ländern dieser Welt ist Benzin günstiger (Stand August 2018: Venezuela (könnte sich aber wegen der aktuellen Krise im Land bald ändern), Iran, Sudan, Kuwait und Algerien).</p>
<figure id="attachment_2336" aria-describedby="caption-attachment-2336" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/Benzinpreise.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2336" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/Benzinpreise-1024x691.jpg" alt="Benzinpreise pro Liter in unseren bisherigen und zukünftigen Reiseländern. Die nicht ganz überraschende Erkenntnis: Bruttosozialprodukt korreliert nicht mit dem Benzinpreis." width="525" height="354" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/Benzinpreise-1024x691.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/Benzinpreise-300x202.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/Benzinpreise-768x518.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/Benzinpreise.jpg 1820w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2336" class="wp-caption-text">Benzinpreise pro Liter in unseren bisherigen und zukünftigen Reiseländern. Die nicht ganz überraschende Erkenntnis: Das Bruttosozialprodukt korreliert nicht mit dem Benzinpreis (Quelle: <a href="https://de.globalpetrolprices.com/gasoline_prices/">Globalpetrolprices</a>  und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf">Wikipedia</a>)</figcaption></figure>
<p>Gründe für die günstigen Treibstoffpreise in Ecuador sind die Ölförderung im Land und anscheinend sehr geringe Steuern. Ecuador hat unter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rafael_Correa">Präsident Correa</a> stark vom Erdöl profitiert, indem die Verträge mit den internationalen Ölunternehmen, die das Öl gewinnen, neu verhandelt wurden und jetzt wesentlich mehr Geld im Land bleibt. Das Geld wanderte nicht in die Taschen der Politiker, sondern wurde im Land in Bildung und Infrastruktur investiert. Über die niedrigen Benzinpreise wird ein Teil des Reichtums sogar an die Bevölkerung weitergegeben. Auch wenn nicht alle im Land Gewinner sind (und die Umwelt auch nicht), so hat Ecuador in den vergangenen Jahren doch stark von seinen Bodenschätzen profitiert.</p>
<h2>Morgens schön, später weniger</h2>
<p>Mit Ausnahme von Galapagos war das ecuadorianische Wetter meistens nur (früh) am Morgen schön. Je später der Tag, desto größer wurden die Chancen auf Wolken und Regen. Trotzdem hatten wir (zum Glück) nur wenige echte Schlechtwettertage. Wie so oft hatte auch hier alles zwei Seiten. Die Wolken in den Bergen waren mehr als beeindruckend, nicht nur über uns, sondern auch unter uns oder in vielen verschiedenen Ebenen gestaffelt.</p>
<figure id="attachment_2333" aria-describedby="caption-attachment-2333" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180425-085922-9486.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2333" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180425-085922-9486-1024x576.jpg" alt="Ein Wolkenmeer, am Rande der Pululahua Caldera" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180425-085922-9486-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180425-085922-9486-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180425-085922-9486-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180425-085922-9486.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2333" class="wp-caption-text">Ein Wolkenmeer am Rande des Pululahua-Kraters</figcaption></figure>
<p>Egal bei welchem Wetter, im Andenhochland gab es immer wieder beeindruckende Ausblicke. Die Dimensionen wirkten ganz anders als in den europäischen Bergen. Von der Ebene, auf der wir uns aufhielten, in circa 3000m (oder höher) erhoben sich die Berge in der Regel noch 1000 bis 2000m in die Höhe und durch die trockene Luft war die Fernsicht meistens sehr gut.</p>
<figure id="attachment_2334" aria-describedby="caption-attachment-2334" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180422-075637-1318.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2334" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180422-075637-1318-1024x576.jpg" alt="Andentypischer Fernblick von der Laguna Cuicocha in Richtung Otavalo" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180422-075637-1318-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180422-075637-1318-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180422-075637-1318-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/CW-20180422-075637-1318.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2334" class="wp-caption-text">Andentypischer Fernblick von der Laguna Cuicocha in Richtung Otavalo</figcaption></figure>
<p>An unserem letzten Tag in Ecuador zog ein heftiges Unwetter mit Starkregen und Hagel auf. Die Straßen wurden zu kleinen Flüssen und der Hagel trommelte auf dem Weg zum Flughafen fortissimo auf das Taxidach. So fiel uns der Abschied nicht so schwer. Das nächste Mal kommen wir besser etwas später im Jahr. Ab Mitte Mai, Anfang Juni soll sich das Wetter deutlich bessern. Trotz Abreise aus Quito blieben wir aber weiterhin in den Anden. Ecuador war nur der Einstieg, weiter ging es in Peru.</p>
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		<title>Am Fuße des Cotopaxi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 00:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Ausritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser letztes Ziel in Ecuador war der Cotopaxi, der mit 5897m zweithöchste Berg Ecuadors, ein immer noch aktiver Vulkan. Gipfelambitionen hatten wir keine, dafür war unsere bisherige Höhenanpassung ganz und gar nicht ausreichend. Stattdessen verbrachten wir einige Tage in einer schönen Lodge kurz vor dem Eingang des Nationalparks und unternahmen Wanderungen und Ausritte. Der Cotopaxi, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/am-fusse-des-cotopaxi/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Am Fuße des Cotopaxi“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser letztes Ziel in Ecuador war der Cotopaxi, der mit 5897m <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cotopaxi">zweithöchste Berg</a> Ecuadors, ein immer noch aktiver Vulkan. Gipfelambitionen hatten wir keine, dafür war unsere bisherige Höhenanpassung ganz und gar nicht ausreichend. Stattdessen verbrachten wir einige Tage in einer schönen Lodge kurz vor dem Eingang des Nationalparks und unternahmen Wanderungen und Ausritte.</p>
<figure id="attachment_2310" aria-describedby="caption-attachment-2310" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-071207-1612.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2310" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-071207-1612-1024x683.jpg" alt="Der Cotopaxi am frühen Morgen (fast) ohne Wolken, dafür mit Lama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-071207-1612-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-071207-1612-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-071207-1612-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-071207-1612.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2310" class="wp-caption-text">Der Cotopaxi am frühen Morgen (fast) ohne Wolken, dafür mit Lama</figcaption></figure>
<p><span id="more-2326"></span></p>
<h2>Der Cotopaxi, ein Verhüllungskünstler</h2>
<p>So schön klar und majestätisch wie oben auf dem Bild sahen wir den Cotopaxi allerdings nur selten. Bei unserer Ankunft am späten Vormittag war kein bisschen Berg zu sehen. Es war bewölkt, neblig und am Nachmittag fing es sogar zu regnen an. Erst am nächsten Morgen hatte es aufgeklart (Bellavista und der Pululahua lassen grüßen). Da stand der, der Cotopaxi, scheinbar direkt vor dem Fenster des Frühstücksraums erhob er sich aus der Ebene, fast wie auf einer Foto-Tapete mit seiner dekorativen Eis- und Schneekappe. Der Gipfel überragte uns (die Lodge befand sich auf knapp 3700m) in 15 Kilometern Entfernung immer noch um 2200 Meter. Allein schon bei diesen Zahlen kann einem die Luft wegbleiben.</p>
<figure id="attachment_2311" aria-describedby="caption-attachment-2311" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1494.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2311" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1494-1024x683.jpg" alt="Fast am gleichen Standort aufgenommen: Gut Verhüllt: Der Cotopaxi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1494-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1494-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1494-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1494.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2311" class="wp-caption-text">Fast am gleichen Standort aufgenommen: Der Cotopaxi ist komplett verhüllt.</figcaption></figure>
<p>Trotz des eher mäßigen Wetters unternahmen wir am Nachmittag eine kleine Wanderung zu einem nahegelegenen Wasserfall, eine vom Hotelmanager handgemalte Wanderkarte wies uns den Weg. Wir waren kaum 50 Meter unterwegs und schon hatten wir einen Begleiter, Yana-Yuraq (Schwarz-Weiß auf Quechua), den Hund des Hotelbesitzers. Endlich ging mal jemand mit ihm Gassi ;). Und dann sind die Besucher auch noch so wunderbare Spielgefährten, die so viele tolle Stöckchen finden und werfen!</p>
<figure id="attachment_2312" aria-describedby="caption-attachment-2312" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-135916-1553.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2312" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-135916-1553-1024x683.jpg" alt="Yana-Yuraq mit unbändiger Energie beim Stöckchenholen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-135916-1553-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-135916-1553-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-135916-1553-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-135916-1553.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2312" class="wp-caption-text">Yana-Yuraq mit unbändiger Energie beim Stöckchenholen</figcaption></figure>
<p>Yana-Yuraq war wirklich kaum zu bremsen und sauste am liebsten in dynamischem Galopp über die Weiden und zwischen den kleinen Büschen hindurch. Das ganze Land um den Cotopaxi herum (auch im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cotopaxi-Nationalpark">Nationalpark</a>) wird für Weidewirtschaft genutzt, meistens für Kühe, aber auch für Lamas. Dabei waren die Lamas eher harmlos, aber vor den Rindern sollten wir uns in acht nehmen. Nach vielleicht 2 oder 3 Kilometern querfeldein erreichten wir den Wasserfall. Yana-Yuraq hatte bestimmt mindestens den doppelten Weg zurückgelegt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2313" aria-describedby="caption-attachment-2313" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-143944-9718.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2313" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-143944-9718-1024x683.jpg" alt="Ein kleiner Wasserfall, das Ziel unserer ersten Wanderung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-143944-9718-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-143944-9718-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-143944-9718-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180428-143944-9718.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2313" class="wp-caption-text">Ein kleiner Wasserfall, das Ziel unserer ersten Wanderung</figcaption></figure>
<h2>Ausritt am Fuße des Cotopaxi</h2>
<p>Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt und der Cotopaxi begrüßte uns in all seiner Pracht. Auch die anderen Berge in unserer Umgebung waren zu sehen, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rumi%C3%B1ahui_(Vulkan)">Rumiñahui</a> (4721m), der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pasochoa">Pasochoa</a> (4199m) und der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sincholagua_Volcano">Sincholagua</a> (4873m).</p>
<figure id="attachment_2314" aria-describedby="caption-attachment-2314" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-072441-1645.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2314" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-072441-1645-1024x576.jpg" alt="Am Morgen auch ohne Wolken, der Rumiñahui (4721m)" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-072441-1645-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-072441-1645-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-072441-1645-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-072441-1645.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2314" class="wp-caption-text">Am Morgen klarer Blick auf den Rumiñahui (4721m)</figcaption></figure>
<p>Für diesen Morgen hatten wir einen Ausritt geplant. Die Panoramakulisse war aber leider nicht von Dauer. Als wir losritten zogen immer mehr Wolken auf und der Cotopaxi verhüllte sich zusehends.</p>
<figure id="attachment_2315" aria-describedby="caption-attachment-2315" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-082252-9749.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2315" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-082252-9749-1024x683.jpg" alt="Ausritt vor Bergpanorama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-082252-9749-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-082252-9749-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-082252-9749-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-082252-9749.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2315" class="wp-caption-text">Ausritt vor Bergpanorama</figcaption></figure>
<p>Das Ziel des Ausrittes war Pucará, die Ruine einer alten Inka-Festung auf einem Hügel. Auch wenn der Ausblick von dort sehr schön war, ohne den Cotopaxi, der sich bis dahin vollständig in den Wolken versteckt hatte, fehlte doch der Hauptprotagonist. Damit war eher der Weg das Ziel. Wir ritten durch die hügelige Landschaft, die zuweilen erstaunlich grün war. Große Grasbüschel säumten unseren Weg, der uns auch entlang des Rio Pita führte. Der Fluss hatte sich im Laufe der Zeit einen vielleicht hundert Meter tiefen Canyon gegraben, an dessen oberem Rand wir entlang ritten.</p>
<figure id="attachment_2316" aria-describedby="caption-attachment-2316" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-090700-9770.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2316" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-090700-9770-1024x683.jpg" alt="Saftiges Grün im Cotopaxi Nationalpark" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-090700-9770-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-090700-9770-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-090700-9770-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-090700-9770.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2316" class="wp-caption-text">Saftiges Grün im Cotopaxi-Nationalpark</figcaption></figure>
<h2>Zu Fuß im Cotopaxi-Nationalpark, wie absurd!</h2>
<p>Am Nachmittag unternahmen wir erneut eine Wanderung. Diesmal ging es in den Cotopaxi-Nationalpark und wieder leitete uns eine handgezeichnete Karte. Yana-Yuraq musste zu seiner großen Enttäuschung allerdings zu Hause bleiben. Haustiere sind im Nationalpark nicht erlaubt. Als wir den Parkeingang erreichten, lernten wir allerdings, dass auch Fußgänger im Park verboten sind. Offiziell darf man sich nur im Auto oder zu Pferd auf dem Gelände bewegen. Der Grund hierfür sind die freilaufenden wilden Rinder.</p>
<figure id="attachment_2318" aria-describedby="caption-attachment-2318" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-145146-9792-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2318" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-145146-9792-Edit-1024x683.jpg" alt="Vorsicht vor den Kühen!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-145146-9792-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-145146-9792-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-145146-9792-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-145146-9792-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2318" class="wp-caption-text">Vorsicht vor den Stieren!</figcaption></figure>
<p>Unsere Verwunderung könnt ihr Euch denken: Ein Nationalpark, in dem man nicht wandern darf? Ehrlich? Wir erklärten dem Parkwächter unsere Route (schließlich hatten wir die Karte dabei) und daraufhin ließ er uns doch passieren, aber wir sollten uns vor den Stieren in acht nehmen! Die Kühe (und auch einige Wildpferde) sind anscheinend wirklich herrenlos. Sie blieben zurück, als einige Bauern ihre Farmen aufgaben und vermehrten sich prächtig.</p>
<figure id="attachment_2320" aria-describedby="caption-attachment-2320" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-154246-9794.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2320" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-154246-9794-1024x683.jpg" alt="Die Lamas waren uns wesentlich lieber als die Kühe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-154246-9794-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-154246-9794-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-154246-9794-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180429-154246-9794.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2320" class="wp-caption-text">Die Lamas waren uns wesentlich lieber als die Kühe</figcaption></figure>
<h2>Kalt und windig, aber sehr sehenswert</h2>
<p>Auch am nächsten Tag unternahmen wir einen Ausritt, was eher eine Notlösung war, da sich unser Wunschprogramm nicht realisieren ließ. Der Tag war ein Feiertag und alle lokalen Guides waren ausgebucht. So ritten wir zur Laguna Limpiopungo, was ein sehr schönes Alternativprogramm war :). Bisher hatten wir den Cotopaxi-Nationalpark als quasi menschenleer erlebt. Der Parkplatz der Lagune hingegen war übervoll mit den Autos vieler Tagesausflügler.</p>
<figure id="attachment_2319" aria-describedby="caption-attachment-2319" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180430-110653-9811.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2319" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180430-110653-9811-1024x683.jpg" alt="Graues und kühles Wetter an der Laguna Limpiopungo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180430-110653-9811-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180430-110653-9811-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180430-110653-9811-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180430-110653-9811.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2319" class="wp-caption-text">Graues und kühles Wetter an der Laguna Limpiopungo</figcaption></figure>
<p>Wie auch am Tag zuvor hatte sich der schüchterne Cotopaxi schon lange in den Wolken versteckt. Wir ließen die Pferde zurück, um am Rande des Sees entlang zu spazieren. Rund um die Lagune war es auf 3900m erstaunlich grün und einige Vögel hüpften durch die Büsche. Als besonderer Höhepunkt galoppierte eine Herde schwarzer Wildpferde durch die weite Landschaft. Zusätzlich zum kalten Wind fing es schließlich auch zu regnen an. Zurück auf den Pferden gab es glücklicherweise Sitzheizung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> und auch der Regen ließ nach. Trotzdem waren wir am Ende froh, wieder in unserer Unterkunft angekommen zu sein, um uns aufzuwärmen.</p>
<figure id="attachment_2317" aria-describedby="caption-attachment-2317" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1495.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2317" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1495-1024x683.jpg" alt="Endlich mollig warm :)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1495-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1495-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1495-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1495.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2317" class="wp-caption-text">Endlich mollig warm <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Super-mollig war es dort allerdings auch nicht, sondern eher landestypisch kühl, obwohl wir einen kleinen (leicht überforderten) Elektroheizkörper im Zimmer hatten. Im riesigen Speisesaal, der auch als Aufenthaltsraum diente, war die einzige Heizung ein kleines Holzöfchen. Also galt es pünktlich zum Abendessen zu erscheinen, um einen Platz nahe des Ofens zu ergattern. Noch besser war es, vorher die Bilder des Tages vor dem Kamin zu sichten oder dort Blog zu schreiben. So konnte selbst der kalte Cotopaxi-Nationalpark seine gemütlichen Seiten haben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Ecuador kulinarisch: Spezialitäten der Hochland-Küche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2018 00:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ecuadorianische Hochland-Küche ist nicht für exotische Gewürze oder raffinierte Kreationen bekannt. Trotzdem hat Ecuador viele schmackhafte und für uns ungewöhnliche Gerichte auf der Speisekarte. Werfen wir einen Blick auf einige typische Speisen und ein vielleicht etwas kontroverses Gericht. Popcorn als Gruß aus der Küche Auf dem amerikanischen Kontinent ist Mais traditionell eine der stützenden &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ecuadorianische Hochland-Küche ist nicht für exotische Gewürze oder raffinierte Kreationen bekannt. Trotzdem hat Ecuador viele schmackhafte und für uns ungewöhnliche Gerichte auf der Speisekarte. Werfen wir einen Blick auf einige typische Speisen und ein vielleicht etwas kontroverses Gericht.</p>
<figure id="attachment_2275" aria-describedby="caption-attachment-2275" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1486.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2275 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1486-1024x768.jpg" alt="Die ecuadorianische Küche ist auf der deftigen Seite. Dies ist ein Churrasco Ecuatoriano." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1486-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1486-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1486-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1486.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2275" class="wp-caption-text">Deftige ecuadorianische Küche: Dies ist ein Churrasco Ecuatoriano.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2284"></span></p>
<h2>Popcorn als Gruß aus der Küche</h2>
<p>Auf dem amerikanischen Kontinent ist Mais traditionell eine der stützenden Säulen der Ernährung. In Ecuador merkte man das gleich zu Anfang der Menüfolge. Bekommt man im Lokal in Europa oder Nordamerika Brot und Butter angeboten, wird in Ecuador stattdessen Popcorn (cangil) serviert, geschmacklich eher neutral oder leicht gesalzen. Zuerst dachten wir, dass es eine interessante Idee sei, Popcorn zu servieren. Je länger wir uns jedoch in Ecuador aufhielten, desto mehr realisierten wir, dass dies normaler Standard war.</p>
<figure id="attachment_2276" aria-describedby="caption-attachment-2276" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1481.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2276" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1481-1024x768.jpg" alt="Statt Brot und Butter, in Ecuador wird Popcorn serviert." width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1481-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1481-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1481-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1481.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2276" class="wp-caption-text">Statt Brot und Butter: In Ecuador wird vor dem Essen Popcorn serviert.</figcaption></figure>
<p>Eine andere Maisvariante, die uns sehr gut geschmeckt hat und die sich auch schön knabbern lässt, ist getoasteter Mais. Die Maiskörner sind geröstet, aber nicht gepoppt und dadurch schön knackig. Gerne knusperten wir den getoasteten Mais auch als Snack für zwischendurch. Diese Variante wurde auch manchmal als Beilage serviert.</p>
<figure id="attachment_2277" aria-describedby="caption-attachment-2277" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1404.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2277" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1404-1024x768.jpg" alt="Mais tostado y cangil - Getoasteter Mais und Popcorn" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1404-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1404-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1404-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1404.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2277" class="wp-caption-text">Mais tostado y cangil &#8211; Getoasteter Mais und Popcorn</figcaption></figure>
<h2>Weitere Maisgerichte: Tamales und Humitas</h2>
<p>Weitere sehr traditionelle Maisgerichte sind <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tamale_(Gericht)">Tamales</a> und Humitas. Bei Tamales handelt es sich um einen Teig aus Maismehl, der am häufigsten mit Schweinefleisch oder Käse gefüllt und in Bananen- oder Maisblätter gewickelt wird. Die entstandenen Päckchen werden gedämpft. Die Zubereitung und der Verzehr gehen bereits auf Maya und Azteken zurück. Heute bekommt man sie in verschiedenen Variationen von Mexiko bis nach Peru. Uns erschienen sie ein wenig wie eine warme sättigende Variante eines belegten Brotes, das je nach Füllung eher mild bis würzig ausfallen kann.</p>
<figure id="attachment_2324" aria-describedby="caption-attachment-2324" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1402.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2324" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1402-1024x768.jpg" alt="Eine Humita ecuadorianischer Art" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1402-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1402-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1402-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/08/APC_1402.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2324" class="wp-caption-text">Eine Humita ecuadorianischer Art</figcaption></figure>
<p>Humitas könnte man als Unterart der Tamales bezeichnen. In Ecuador enthält der Teig frische zerkleinerte Maiskörner und Käse, aber keine gesonderte Füllung. Das Gericht schmeckt saftig und einen Hauch süßlich. Wahrscheinlich hilft der Verzehr auch gegen die Höhenkrankheit, mit Sicherheit gaben uns die Humitas Kraft für das ausgedehnte Besichtigungsprogramm in Quito.</p>
<h2>Etwas gegen die Kälte</h2>
<p>Popcorn gibt es aber nicht nur als Appetitanreger, sondern auch als Beilage, in der Regel zu Suppen. Diese sind aufgrund des frischen Klimas bestens geeignet, um ausgekühlte Glieder wieder aufzuwärmen. Typisch ist zum Beispiel Kartoffelsuppe (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Locro">Locro</a> de Papa) mit Käse und Avocado. Das Popcorn kann man entweder dazu essen oder wie Croutons in die Suppe geben. Beides schmeckt erstaunlich gut. So kann man die ecuadorianische Küche auch schnell mal zu Hause imitieren ;).</p>
<figure id="attachment_2278" aria-describedby="caption-attachment-2278" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1426.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2278" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1426-1024x768.jpg" alt="Locro de Papa, eine kräftige Kartoffelsuppe mit Käse, Tomate und Avocado als Einlage" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1426-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1426-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1426-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1426.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2278" class="wp-caption-text">Locro de Papa &#8211; Eine kräftige Kartoffelsuppe mit Käse, Tomate und Avocado als Einlage</figcaption></figure>
<p>Auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Canelazo">Canelazo</a> eignet sich bestens zum Aufwärmen. Hierbei handelt es sich um ein heißes alkoholisches Getränk, das einfach herzustellen ist, wenn man die richtigen Zutaten bekommt: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lulo">Naranjillasaft</a> (eine Zitrusfrucht, die wie eine Mini-Orange aussieht und auch so ähnlich schmeckt) und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aguardiente">Aguardiente</a> (das ecudorianische Feuerwasser). Einige Varianten, die wir probierten, schmeckten gesüßt. Am besten ist Canelazo unserer Meinung nach aber ohne oder mit geringer Zugabe von Zucker. Die Zutaten mischen, aufwärmen und mit etwas Zimt (eigentlich namensgebend: Zimt heiß auf Spanisch canela) servieren. Das Ergebnis schmeckt wie eine sehr fruchtige Variante von Glühwein. Wenn man nicht an Naranjilla kommt, kann man auch andere Früchte verwenden, zum Beispiel Ananas. Je nach Frucht könnte das Ergebnis aber recht süß ausfallen.</p>
<figure id="attachment_2279" aria-describedby="caption-attachment-2279" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1427.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2279" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1427-1024x768.jpg" alt="Glühwein auf eduadorianisch: Canelazo" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1427-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1427-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1427-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2279" class="wp-caption-text">Ecuadorianischer Glühwein: Canelazo</figcaption></figure>
<h2>Deftige Hauptgerichte</h2>
<p>Die andere wichtige Grundzutat der ecuadorianischen Küche sind Kartoffeln. Diese kommen nicht nur als Sieglinde oder Annabelle daher, sondern in allen möglichen Farben, Formen und Größen, schließlich haben die Kartoffeln in den Anden ihren Ursprung. Trotz Mais und Kartoffeln ist das Konzept von vegetarischem Essen in Ecuador nicht verbreitet. Eines der wenigen vegetarischen Gerichte ist Cholco con Queso, ein Maiskolben und dazu etwas milder Käse, ganz einfach aber lecker.</p>
<figure id="attachment_2280" aria-describedby="caption-attachment-2280" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1475.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2280" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1475-1024x768.jpg" alt="Choclo con Queso - Mais mit Käse" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1475-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1475-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1475-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1475.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2280" class="wp-caption-text">Choclo con Queso &#8211; Mais mit Käse</figcaption></figure>
<p>Immer wenn es geht, wird Fleisch serviert. Ein ecuadorianischer Klassiker ist zum Beispiel Seco de Chivo, ein Ziegengeschnetzeltes mit einer herzhaften Soße. Dazu werden Reis und andere Beilagen wie Salat oder Kartoffeln serviert. Auch auf der Straße sehr beliebt ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Fritada">Fritada</a>. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um große Stücke gebratenen Schweinefleischs mit Beilagen, z.B. Mais oder Kartoffeln. Der Deutsche könnte eventuell die Soße vermissen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2281" aria-describedby="caption-attachment-2281" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1474.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2281" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1474-1024x768.jpg" alt="Fritada: Gebratenes Schweinefleisch mit diversen Mais- und Kartoffelsorten" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1474-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1474-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1474-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1474.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2281" class="wp-caption-text">Fritada &#8211; Gebratenes Schweinefleisch mit diversen Mais- und Kartoffelsorten</figcaption></figure>
<h2>Dessert</h2>
<p>Nachtisch scheint keine ur-ecuadorianische Disziplin zu sein. Natürlich gab es einige Leckereien aus der phantastischen ecuadorianischen Schokolade, Karamell-Flan oder Früchte. Ein Baumtomatenkompott hat uns einmal gut geschmeckt. So richtig typisch für Ecuador hingegen sind Feigen mit Käse (higos con queso). Die Feigen waren zuckersüß und der Käse auf der milden Seite. Irgendwie wurde es nicht unser Favorit &#8211; Schokolade ist doch besser ;). Auf Fälle fanden wir Feigen mit Käse bemerkenswert.</p>
<figure id="attachment_2282" aria-describedby="caption-attachment-2282" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1455.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2282" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1455-1024x768.jpg" alt="Figos con Queso - Feigen und Käse" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1455-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1455-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1455-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1455.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2282" class="wp-caption-text">Higos con Queso &#8211; Feigen und Käse</figcaption></figure>
<h2>Meerschweinchen als Festessen</h2>
<p>Eine Spezialität löst unter Touristen Kontroversen aus: das Meerschweinchen. In den Anden wird es als Festessen angesehen und zum Beispiel zu Weihnachten serviert. Nicht umsonst werden die possierlichen Tiere auch auf dem Markt von <a href="http://wittmann-tours.de/otavalo-eine-typisch-ecudorianische-stadt">Otavalo</a> angeboten. Wir lernten auch, dass die Nager in früheren Zeiten in der Küche gehalten worden waren. Der Vorteil war, dass sie alles fraßen, was an pflanzlichen Stücken auf den Boden fiel, der historische Biomüll sozusagen. Sehr praktisches Konzept, fanden wir. Das Meerschweinchen ist übrigens eines der wenigen Haustiere, das in den Anden heimisch ist und dort domestiziert wurde. Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine wurde allesamt von den Europäern mitgebracht.</p>
<figure id="attachment_2283" aria-describedby="caption-attachment-2283" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1483.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2283" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1483-1024x768.jpg" alt="Ein knuspriges Meerschweinchen" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1483-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1483-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1483-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1483.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2283" class="wp-caption-text">Cuy al horno &#8211; Ein knuspriges Meerschweinchen</figcaption></figure>
<p>Was den Verzehr von Meerschweinchen angeht, scheiden sich die Geister der Touristen. Die einen lehnen ihn kategorisch ab (&#8222;Aber es ist doch so süüüß!&#8220;), die anderen probieren gerne. Da wir eher experimentierfreudig sind, bestellten wir an einem Abend in Quito eines für uns beide und haben es sehr genossen. Zusammen mit ein paar Beilagen war das eine vollwertige Mahlzeit, obwohl an einem Meerschweinchen nicht viel dran ist. Es gab vergleichsweise wenig des saftigen, dunkeln Fleisches, dafür viel Haut und diese war extrem knusprig. Der Geschmack erinnerte entfernt an eine Mischung aus Hasenbraten und krossem Miniatur-Spanferkel. Messer und Gabel legten wir nach kurzer Zeit als nutzlos beiseite. Am besten funktionierte der Verzehr wie bei einem echten Rittermahl mit den Händen, um die vielen kleinen Knöchelchen abnagen zu können. Und, würdet Ihr es probieren?</p>
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		<title>Pululahua: Der Ritt im Vulkan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 00:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Ausritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da waren wir schon über ein halbes Jahr unterwegs und es hatte sich noch keine echte Gelegenheit zum Reiten ergeben. Das sollte sich nun in Südamerika ändern. Nachdem ich schon vor 13 Jahren einen Tagesritt im Pululahua-Krater gemacht hatte, war es höchste Zeit für eine Wiederholung. Fahrt in den Vulkan Praktischerweise hatte der Reiterhof uns &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da waren wir schon über ein halbes Jahr unterwegs und es hatte sich noch keine echte Gelegenheit zum Reiten ergeben. Das sollte sich nun in Südamerika ändern. Nachdem ich schon vor 13 Jahren einen Tagesritt im Pululahua-Krater gemacht hatte, war es höchste Zeit für eine Wiederholung.</p>
<figure id="attachment_2261" aria-describedby="caption-attachment-2261" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-083627-1465.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2261 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-083627-1465-1024x683.jpg" alt="Blick in den Pululahua Krater von &quot;El Mirador&quot;. Der Berg links im Hintergrund gehört nicht zum Kraterrand. Er ist ein ein Hügel im Krater." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-083627-1465-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-083627-1465-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-083627-1465-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-083627-1465.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2261" class="wp-caption-text">Blick in den Pululahua-Krater vom Aussichtspunkt &#8222;El Mirador&#8220;. Der Berg links im Hintergrund gehört nicht zum Kraterrand, sondern ist eine Erhebung im Krater.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2263"></span></p>
<h2>Fahrt in den Vulkan</h2>
<p>Praktischerweise hatte der Reiterhof uns einen direkten Transport in den Krater organisiert. Gut 5 Kilometer nördlich von Mitad del Mundo schlängelte sich eine gute Schotterpiste die Innenwand des Vulkans herunter. Vorher hielten wir kurz beim Aussichtspunkt &#8222;El Mirador&#8220; an, um von oben in den Krater zu schauen.</p>
<figure id="attachment_2262" aria-describedby="caption-attachment-2262" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-085904-1467.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2262" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-085904-1467-1024x683.jpg" alt="Auf der Fahrt in den Krater zogen schon die ersten Wolken auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-085904-1467-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-085904-1467-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-085904-1467-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-085904-1467.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2262" class="wp-caption-text">Auf der Fahrt in den Krater ziehen schon die ersten Wolken auf.</figcaption></figure>
<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pululahua">erloschene Vulkan</a> ist als solcher nicht auf Anhieb zu erkennen, da die Caldera einen Durchmesser von 12 Kilometern aufweist und auf der Ostseite eine Öffnung hat. Daher herrscht im Krater ein ganz besonderes Klima. Im Gegensatz zur trockenen Luft im Hochland ist es dort feucht wie im Nebelwald. Pululahua ist Quechua und bedeutet &#8222;Wolke aus Wasser&#8220;, wie treffend! Morgens ist der Himmel meistens klar, aber je später der Vormittag, desto mehr Feuchtigkeit zieht aus der Richtung des Amazonasgebietes in den Krater und kondensiert dort zu Nebel und Wolken.</p>
<figure id="attachment_2264" aria-describedby="caption-attachment-2264" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102740-9499.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2264" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102740-9499-1024x683.jpg" alt="Nebelwaldfeeling im Pululahua" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102740-9499-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102740-9499-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102740-9499-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102740-9499.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2264" class="wp-caption-text">Nebelwaldklima im Pululahua-Krater</figcaption></figure>
<p>Daher eignet sich der Kraterboden des inaktiven Vulkans bestens für die Landwirtschaft. Mehrere Familien siedelten sich hier an, um das Gebiet zu bewirtschaften. Die guten Bedingungen für den Ackerbau bestehen auch heute noch, aber immer mehr Bauern verlassen den Vulkan oder satteln auf andere Erwerbszweige um, zum Beispiel bieten sie Übernachtungen und Reittouren an. Es wirkte für uns sehr nostalgisch, dass die Arbeit auf den Feldern noch in reiner Handarbeit ohne Maschinen durchgeführt wurde.</p>
<h2>Die Pferdchen warten schon</h2>
<p>Bevor es losging durften wir eine amüsante Videoeinweisung anschauen, die erklärte, wie man ein Pferd reitet. Nach 10 Minuten waren wir also bestens im Bilde und gingen zu unseren Reittieren, die schon auf uns warteten. Mona freundete sich mit Faraon an und ich mit Cozumbo. Unser Gastgeber Gabriel ritt Lucero. Als weitere Begleiter hatten wir seine vier Hunde dabei, darunter Mistica, Bobby und Rocky.</p>
<figure id="attachment_2265" aria-describedby="caption-attachment-2265" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102009-9493.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2265" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102009-9493-1024x683.jpg" alt="Christian auf Cuzumbo, Mona auf Noel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102009-9493-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102009-9493-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102009-9493-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-102009-9493.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2265" class="wp-caption-text">Christian auf Cozumbo, Mona auf Faraon</figcaption></figure>
<p>Das Rennen gegen die Wolken hatten wir schon verloren, als wir losritten. An diesem Tag  schloss sich die Wolkendecke etwas früher als üblich, was die Reiterfreude aber nicht minderte. Dadurch wirkte die Vegetation im Pululahua-Krater noch authentischer und saftig grün. Auch hier waren abseits der landwirtschaftlichen Nutzflächen viele Bäume mit Flechten und Bromelien verziert. Unser Ziel waren die heißen Quellen etwas tiefer unten im Vulkan, die wir nach gut anderthalb Stunden erreichten.</p>
<figure id="attachment_2266" aria-describedby="caption-attachment-2266" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-113345-9530.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2266" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-113345-9530-1024x683.jpg" alt="Die heißen Quellen im Pululahua Krater. Der Weg war beeindruckender als das Ziel." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-113345-9530-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-113345-9530-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-113345-9530-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-113345-9530.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2266" class="wp-caption-text">Die heißen Quellen im Pululahua-Krater. Der Weg dahin ist beeindruckender als das Ziel.</figcaption></figure>
<p>Die heißen Quellen erschienen uns aufgrund des schlammigen Wassers nicht sehr einladend, die Temperatur war allenfalls lauwarm. So vergnügten wir uns damit, Stöcke für Rocky in den Tümpel zu werfen. Der Hund sprang mit lautem Platschen voller Begeisterung ins Wasser auf der Jagd nach den Hölzern. Man musste nur achtgeben, dass er sich danach nicht direkt neben einem schüttelte, sonst war die erfrischende Dusche aus dem Fell des Tieres vorprogrammiert ;).</p>
<figure id="attachment_2267" aria-describedby="caption-attachment-2267" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-115109-9551.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2267" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-115109-9551-1024x683.jpg" alt="Die Pferde erwarteten uns schon für den Ritt zurück nach Hause." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-115109-9551-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-115109-9551-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-115109-9551-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-115109-9551.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2267" class="wp-caption-text">Die Pferde erwarten uns schon für den Ritt zurück.</figcaption></figure>
<h2>Charakteristisches Pululahua-Wetter</h2>
<p>Wie nicht anders zu erwarten, fing es wenig später zu regnen an. Zum Glück war es nur ein kurzer Schauer. Auf dem Rückweg ritten wir durch einen tief eingeschnittenen Hohlweg, der schon in präkolonialen Zeiten Teil eines Handelsweges zwischen Amazonasbecken und Hochland gewesen sein soll. Den Hinweg zu den Quellen waren wir eher in beschaulichem Tempo geritten, der Rückweg verlief deutlich spritziger.</p>
<figure id="attachment_2268" aria-describedby="caption-attachment-2268" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-122840-9564.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2268" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-122840-9564-1024x683.jpg" alt="Ein abenteuerlicher Weg, der schon vor hunderten von Jahren benutzt wurde." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-122840-9564-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-122840-9564-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-122840-9564-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-122840-9564.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2268" class="wp-caption-text">Ein abenteuerlicher Weg, der schon seit Hunderten von Jahren benutzt wird.</figcaption></figure>
<p>Zurück auf dem Hof bekamen die Pferde ihr wohlverdientes Futter und auch auf uns wartete ein wunderbares ecuadorianisches spätes Mittagessen. Unser erster Reittag der Weltreise gefiel uns sehr gut und in den kommenden Wochen sollten wir uns noch häufiger in den Sattel schwingen. Nebenbei, kaum hatten wir den Krater auf der Rückfahrt nach Quito verlassen, schien auch schon wieder die Sonne.</p>
<figure id="attachment_2269" aria-describedby="caption-attachment-2269" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-130349-9583.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2269" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-130349-9583-1024x683.jpg" alt="Glückliches Mehlmäulchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-130349-9583-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-130349-9583-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-130349-9583-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180425-130349-9583.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2269" class="wp-caption-text">Glückliches Mehlmäulchen</figcaption></figure>
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		<title>Tanz auf dem Äquator</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 00:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Äquator]]></category>
		<category><![CDATA[Calacali]]></category>
		<category><![CDATA[Catequilla]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Intinan]]></category>
		<category><![CDATA[Mitad del Mundo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch Ecuador verläuft der Äquator, das ist ja allgemein bekannt ;). Aber wo genau befindet er sich? Im Zeitalter von Fake News wollten wir den Fakten auf den Grund gehen, unabhängig und unparteiisch, seit Oktober 2017! Dafür besuchten wir die bekannten Denkmäler wie Mitad del Mundo und Intiñán, aber auch die weniger besuchten von Calacalí &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Ecuador verläuft der Äquator, das ist ja allgemein bekannt ;). Aber wo genau befindet er sich? Im Zeitalter von Fake News wollten wir den Fakten auf den Grund gehen, unabhängig und unparteiisch, seit Oktober 2017! Dafür besuchten wir die bekannten Denkmäler wie Mitad del Mundo und Intiñán, aber auch die weniger besuchten von Calacalí und Catequilla. Dabei vermaßen wir die Standorte der Monumente mit dem Präzisions-GPS-Gerät Marke Eierkocher Nummer 7 &#8211; mit erstaunlichen Ergebnissen!</p>
<figure id="attachment_2119" aria-describedby="caption-attachment-2119" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2119" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455-1024x1024.jpg" alt="Der offiziellste Äquator von Ecuador: Mitad del Mundo" width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-100748-9455.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2119" class="wp-caption-text">Der offiziellste Äquator von Ecuador: Mitad del Mundo</figcaption></figure>
<p><span id="more-2117"></span></p>
<h2>Das erste Äquator-Denkmal</h2>
<p>Eines der ersten Äquator-Denkmäler in Ecuador stand am heutigen Mitad del Mundo. Nachdem in den 1970er Jahren die Entscheidung fiel, ein größeres Monument zu bauen, wurde das alte Denkmal nach Calacalí, ein paar Kilometer westlich, verlegt. Auf dem Weg in den <a href="http://wittmann-tours.de/ecuadors-nebelwald-morgens-auch-mit-bellavista">Nebelwald</a> hielten wir kurz dort an, um das obligatorische Äquator-Foto zu machen, auch wenn es keine aufgemalte Linie am Boden gab, um die Grenze zwischen Nord- und Südhalbkugel zu markieren. So eine Linie wäre sowieso auch nicht richtig gewesen, da das Denkmal 6 Bogensekunden zu weit im Süden liegt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2120" aria-describedby="caption-attachment-2120" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180418-063004-8953-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2120" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180418-063004-8953-Edit-1024x801.jpg" alt="Das Äquatordenkmal von Calacalí" width="525" height="411" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180418-063004-8953-Edit-1024x801.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180418-063004-8953-Edit-300x235.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180418-063004-8953-Edit-768x600.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180418-063004-8953-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2120" class="wp-caption-text">Das Äquatordenkmal von Calacalí</figcaption></figure>
<p>Was heißt das genau? Eine Bogensekunde nördlicher oder südlicher Breite entspricht am Äquator ungefähr 31 Metern. (Den Rechenweg könnt ihr <a href="http://doc-tcpip.org/Gps/gps_tips.html">hier</a> nachlesen.) Das Monument steht also gut 180 Meter zu weit im Süden. Für den ersten Besuch bei einem Äquatordenkmal auf dieser Reise schon ganz gut <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Mitad del Mundo</h2>
<p>Knapp eine Woche später unternahmen wir einen &#8222;Äquatortag&#8220;, an dem wir weitere Äquatordenkmäler besuchten. Die erste Anlaufstelle hierfür war natürlich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mitad_del_Mundo">Mitad del Mundo</a>, die Mitte der Welt, das offizielle Äquatordenkmal. Mit dem Bus dauerte die Fahrt zwei interessante Stunden, einmal quer durch Quito und dann vom Terminal Ofelia weitere 15 Kilometer nach Norden. Im Vergleich zu meinem Besuch vor 13 Jahren hatte sich Mitad del Mundo stark verändert. Dort ist ein Touristendorf gewachsen, das stolz von sich behauptet, die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit in Ecuador zu sein. Im Inneren des Monumentes selbst gab es eine Ausstellung, die versuchte, die Physik rund um den Äquator zu erklären und die Vielfalt Ecuadors zu zeigen. Man konnte das Denkmal bis unter den Globus besteigen und heruntersehen.</p>
<figure id="attachment_2121" aria-describedby="caption-attachment-2121" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-101056-1410-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2121" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-101056-1410-Edit-1024x718.jpg" alt="Das klassische Bild bei Mitad del Mundo" width="525" height="368" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-101056-1410-Edit-1024x718.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-101056-1410-Edit-300x210.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-101056-1410-Edit-768x539.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-101056-1410-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2121" class="wp-caption-text">Das klassische Bild von Mitad del Mundo: Mona steht angeblich auf der Südhalbkugel, Christian im Norden.</figcaption></figure>
<p>Der Ursprung vom Mitad del Mundo liegt mittlerweile mehr als 250 Jahre zurück. Eine französische Expedition hatte den Äquator vermessen und sich dabei ganz gut geschlagen. Die Linie, die auf vielen Bildern von Ecuadorbesuchern zu sehen ist, liegt fast am Äquator, aber trotzdem 8 Bodenminuten (240 Meter) zu weit im Süden.</p>
<h2>Exkurs Schokolade</h2>
<p>Im Touristendorf steht nicht nur das Denkmal, sondern einige Pseudomuseen versuchen, mit kleinen Ausstellungen Souvenirverkäufe anzukurbeln. Neben dem Monument besuchten wir nur das Museo de Chocolate. Ecuadors Schokolade gilt als eine der besten der Welt und hier ging es schließlich um wichtige Weiterbildung ;). Die kleine Ausstellung zeigte, wie Schokolade aus Kakaobohnen hergestellt wird. Außerdem propagierte sie Ecuador als das eigentliche Ursprungsland der Schokolade, wer hätte das gedacht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2122" aria-describedby="caption-attachment-2122" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-112349-9471.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2122" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-112349-9471-1024x613.jpg" alt="Eine Weltkarte der Schokolade" width="525" height="314" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-112349-9471-1024x613.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-112349-9471-300x180.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-112349-9471-768x460.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-112349-9471.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2122" class="wp-caption-text">Eine Weltkarte der Schokolade</figcaption></figure>
<p>Außerdem prieß die Ausstellung die wundersame und auch heilsame Wirkung von Schokolade an, an der wir keinen Moment zweifelten. Schokolade ist natürlich stimmungsaufhellend, gut für den Blutdruck und soll als natürlicher Sonnenschutz wirken. Warum dort nicht stand, das Schokolade auch gegen die Höhenkrankheit hilft war für uns komplett unverständlich, ergänzten es aber gedanklich auf der Liste. Natürlich kauften wir auch 2 Tafeln, des Sonnenschutzes wegen, schließlich ist mit der Sonne direkt am Äquator nicht zu spaßen!</p>
<h2>Intiñán, das alternative Äquator-Museum</h2>
<p>Nach einem Mittagessen mit Ausblick am Rande des Pululahua-Kraters (dazu in einem anderen Beitrag mehr) war unser nächster Programmpunkt das <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Museo_Solar_Inti%C3%B1%C3%A1n">Intiñán-Museum</a>. Es ist quasi das alternative Äquatormuseum und wirbt damit, sich wahrhaftig auf dem Äquator zu befinden.</p>
<figure id="attachment_2123" aria-describedby="caption-attachment-2123" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-134702-1427.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2123" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-134702-1427-1024x683.jpg" alt="Ein Lama begrüßte uns im Intiñán-Museum" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-134702-1427-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-134702-1427-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-134702-1427-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-134702-1427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2123" class="wp-caption-text">Ein versonnenes Lama begrüßte uns vor dem Intiñán-Museum.</figcaption></figure>
<p>Der äußerst engagierte Führer bot uns eine sehr praxisnahe und enthusiastische Show. Nach einem kurzen Vorspann über indigene Kultur, Tiere des ecuadorianischen Regenwaldes und Schokolade (es scheint so etwas wie ein Wettrüsten zwischen Intiñán und Mitad del Mundo zu geben) ging es um den Äquator und seine nahezu magischen Eigenschaften, die ihm die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft">Corioliskraft</a> verleihen soll. Auf der einen Seite wurden wir darüber unterrichtet, dass Ecuador aufgrund seiner speziellen Lage am Äquator keine Wirbelstürme zu befürchten hat. Auf der anderen Seite demonstrierte uns der Führer sehr eindrücklich, dass aufgrund der Corioliskraft ablaufendes Wasser auf der Nordhalbkugel einen Strudel im Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel einen gegen den Uhrzeigersinn bildet.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/O3sWmGY8n9M" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Nun war also eindeutig bewiesen, dass sich sämtliche Kräfte auf dem Äquator aufheben, weshalb auch nur direkt auf der am Boden aufgezeichneten Linie Dinge funktionieren, die sonst nirgendwo auf der Welt möglich wären. Bestes Beispiel: Man kann auf dem Äquator problemlos ein Ei auf einem Nagel balancieren. Persönlich kann ich dies bestätigen: Ich habe zweimal in meinem Leben ein Ei auf einem Nagel balanciert und es war zweimal direkt auf dem Intiñán-Äquator! Eggcellent! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2125" aria-describedby="caption-attachment-2125" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-144046-9479.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2125" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-144046-9479-1024x683.jpg" alt="Eggcellent! Das Ei steht auf dem Intiñán-Äquator" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-144046-9479-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-144046-9479-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-144046-9479-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-144046-9479.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2125" class="wp-caption-text">Eggcellent! Das Ei steht auf dem Nagel am Intiñán-Äquator.</figcaption></figure>
<p>Die Führung war zweifelsohne sehr unterhaltsam! Nun fehlte nur noch unsere unabhängige Messung. Leider mussten wir auch hier feststellen: Knapp daneben! Aber es sind nur 4 Bodensekunden, also knapp 120 Meter. So nah am Äquator war bisher noch kein Denkmal, den Rest könnt Ihr Euch trotzdem selbst denken <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2124" aria-describedby="caption-attachment-2124" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-143022-9474-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2124" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-143022-9474-Edit-1024x776.jpg" alt="Der Intiñán-Äquator" width="525" height="398" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-143022-9474-Edit-1024x776.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-143022-9474-Edit-300x227.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-143022-9474-Edit-768x582.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-143022-9474-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2124" class="wp-caption-text">Der Intiñán-Äquator</figcaption></figure>
<h2>Catequilla, die präkolumbianische Äquatorstätte</h2>
<p>Dass das Mitad del Mundo-Monument nicht wirklich 100%-ig auf dem Äquator steht, ist allgemein bekannt, auch wenn man dies vielleicht in Ecuador nicht gerne hört. Intiñán liegt auch etwas daneben, allerdings deutlich näher dran. Es hält sich außerdem hartnäckig das Gerücht, dass es ein antikes Denkmal geben soll, das sich am korrekten Ort befindet. Das wollten wir selbst sehen!</p>
<p>Der Ort heißt <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Catequilla">Catequilla</a> und wurde von den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Quitu_culture">Quitu</a> um das Jahr 800 herum angelegt. Leider scheint der Ort etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Durch Bergbauarbeiten ist die Stätte sogar gefährdet und selbst im Lonely Planet wird Catequilla nur in einem Nebensatz erwähnt, ohne Beschreibung, wie man hinkommt. Die Taxifahrer kennen den Ort, allerdings muss man vom Mitad del Mundo aus mit deutlich überhöhten Touristenpreisen rechnen.</p>
<p>Eine Wanderung wäre auch möglich gewesen. Bei 7km pro Weg und 200 Höhenmetern, jedoch sollte man bedenken, dass es durch die Höhe, auf der man sich befindet, anstrengender ist als zu Hause in Deutschland. Da wir erst um 16 Uhr nach Catequilla aufbrachen, kam ein Fußmarsch sowieso nicht mehr infrage, daher wählten wir die bequemere und schnellere Variante mit der Taxifahrt (nach zähen Verhandlungen). Die Piste dorthin ist nicht übermäßig gut und schlängelt sich in Serpentinen einen Berg hinauf, so dass wir für unser Geld wenigstens noch ein bisschen Off-road-Erfahrung erhielten.</p>
<p>Oben angekommen fanden wir nach etwas Suchen die Steinscheibe, auf der eine Diagonale den Äquator anzeigt (nicht gut zu erkennen). Wenn das Wetter besser gewesen wäre, hätten wir einen schönen Blick über einen Teil Quitos gehabt.</p>
<figure id="attachment_2126" aria-describedby="caption-attachment-2126" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-153726-1436-HDR-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2126" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-153726-1436-HDR-Edit-1024x623.jpg" alt="Die Catequilla-Steinscheibe, das Äquatordenkmal der Quitu" width="525" height="319" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-153726-1436-HDR-Edit-1024x623.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-153726-1436-HDR-Edit-300x183.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-153726-1436-HDR-Edit-768x468.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-153726-1436-HDR-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2126" class="wp-caption-text">Die Catequilla-Steinscheibe, die Äquatorstätte der Quitu</figcaption></figure>
<p>Ist die Stätte denn genau auf dem Äquator? Nein, auch die Catequilla-Steinscheibe ist nicht ganz darauf, zwei Bogensekunden zu weit im Norden. Aber immerhin ist es wirklich am nächsten dran!</p>
<h2>Gibt es denn überhaupt ein akkurates Denkmal?</h2>
<p>Vier Denkmäler, viermal knapp daneben! Wie schwierig kann es denn sein, in Zeiten moderner GPS-Geräte ein akkurates Äquatordenkmal zu bauen? Das müssen sich auch andere gedacht haben. Neben der antiken Catequilla-Steinscheibe befand sich noch ein neueres Denkmal mit einem aus Beton gegossenen runden Sockel und einer in 12 Metallsegmenten in die Höhe ragenden Säule. Kaum zu glauben, es stand wirklich direkt auf dem Äquator, aber leider stand es nicht im Reiseführer!</p>
<figure id="attachment_2127" aria-describedby="caption-attachment-2127" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-154338-1452-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2127" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-154338-1452-Edit-1024x540.jpg" alt="Wirklich auf dem Äquator, das &quot;neue&quot; Catequilla-Denkmal" width="525" height="277" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-154338-1452-Edit-1024x540.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-154338-1452-Edit-300x158.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-154338-1452-Edit-768x405.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-154338-1452-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2127" class="wp-caption-text">Wirklich auf dem Äquator, das &#8222;neue&#8220; Catequilla-Denkmal</figcaption></figure>
<p>Was beim neuen Catequilla-Monument allerdings fehlte, war eine dekorativ auf den Boden aufgemalte Äquatorlinie, das gab Abzüge in der B-Note ;). Die einzige echte Äquator-Linie fanden wir, leider stark ausgeblichen, an anderer Stelle. Direkt nördlich vom Intiñán-Museum verläuft eine Straße und siehe da: Südlich der Straße zeigt das GPS 0 Grad 0 Minuten 0 Sekunden südlicher Breite an. Nördlich der Straße zeigt es 0 Grad 0 Minuten 0 Sekunden nördlicher Breite. Auf das klassische Äquatorbild mussten wir wegen des starken Verkehrs allerdings verzichten ;). Am Ende war unsere Suche doch noch von Erfolg gekrönt: Das hier ist der Äquator!</p>
<figure id="attachment_2128" aria-describedby="caption-attachment-2128" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-150034-9482-Edit.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2128 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-150034-9482-Edit-1024x444.jpg" alt="Wir präsentieren: Der Äquator als Mittelstreifen auf dieser Straße" width="525" height="228" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-150034-9482-Edit-1024x444.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-150034-9482-Edit-300x130.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-150034-9482-Edit-768x333.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180424-150034-9482-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2128" class="wp-caption-text">Wir präsentieren: Der Äquator liegt auf dem Mittelstreifen dieser Straße.</figcaption></figure>
<h2>Epilog</h2>
<p>Unsere Messungen spiegeln im Großen und Ganzen das wieder, was man auch auf Wikipedia und aus anderen Quellen nachlesen kann. Trotzdem handelte es sich bei unserer Jagd nach dem Äquator natürlich um eine Pseudojagd, da es DEN Äquator, also eine messerscharfe Linie, gar nicht gibt. Wegen der leichten periodischen Bewegungen der Erdachse kann der momentane Äquator bis zu ca. zehn Metern vom mittleren Äquator entfernt sein. Trotzdem ist der Äquator heutzutage über GPS normiert. Die genauen Hintergründe stehen <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Äquator">hier</a> und <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/World_Geodetic_System_1984">hier</a> auf Wikipedia.</p>
<p>Eine weitere Einschränkung ist die Genauigkeit der Messung mit einem Smartphone. Wikipedia gibt eine mögliche Abweichung von bis zu <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System">15 Metern</a> an, andere Quellen bescheinigen Smartphones <a href="https://www.giga.de/extra/gps/tipps/gps-genauigkeit-so-koennt-ihr-sie-erhoehen-android-iphone/">einen bis drei Meter</a> Verlässlichkeit. Wenn man allerdings bedenkt, wie präzise die Orientierung auf Google Maps funktioniert, dann sind es für mich eher nur 1-3 Meter mögliche Abweichung.</p>
<p>Technik hin oder her. Uns hat die Äquator-Jagd auf alle Fälle Spaß gemacht und Euch hoffentlich auch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Otavalo &#8211; Eine typisch ecuadorianische Stadt?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2018 00:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Otavalo war für uns der Einstieg ins Hochland der Anden. Die Stadt liegt auf 2400m und ist berühmt für ihren Wochenmarkt, der jeden Samstag stattfindet. Rein zufällig kamen wir am Freitagabend in Otavalo an ;). Nachdem das Hotelzimmer in Quito nachts eher kalt war, fragten wir beim Einchecken, ob es eine Heizung gäbe. Der Besitzer &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Otavalo war für uns der Einstieg ins Hochland der Anden. Die Stadt liegt auf 2400m und ist berühmt für ihren Wochenmarkt, der jeden Samstag stattfindet. Rein zufällig kamen wir am Freitagabend in Otavalo an ;). Nachdem das Hotelzimmer in Quito nachts eher kalt war, fragten wir beim Einchecken, ob es eine Heizung gäbe. Der Besitzer versicherte uns, in Otavalo würde es nachts nie wirklich kalt werden. Wir fragten uns allerdings, warum er wohl eine Daunenjacke trug. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2236" aria-describedby="caption-attachment-2236" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-164609-9347-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2236" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-164609-9347-HDR-1024x576.jpg" alt="Blick über Otavalo aus der Ferne" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-164609-9347-HDR-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-164609-9347-HDR-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-164609-9347-HDR-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-164609-9347-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2236" class="wp-caption-text">Blick über Otavalo</figcaption></figure>
<p><span id="more-2253"></span></p>
<h2>Markt und Tiermarkt in Otavalo</h2>
<p>Der Markt von Otavalo besteht in Wirklichkeit aus zwei separaten Märkten. In der Mitte der Stadt auf der Plaza de Ponchos werden Teppiche, Kleidung, natürlich auch Ponchos, Kunsthandwerk, Obst, Gemüse, Cocabonbons und viele andere Dinge angeboten. Wegen dieses Teils des Marktes darf Otavalo eigentlich auf keiner Ecuador-Rundreise fehlen. Trotz eines gewissen touristischen Einschlags waren die Einheimischen deutlich in der Überzahl. Noch viel authentischer ist jedoch der Tiermarkt, den kaum ein Tourist besucht und auf dem sicher die wenigsten ein Andenken erwerben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2237" aria-describedby="caption-attachment-2237" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091159-9279.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2237" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091159-9279-1024x683.jpg" alt="Typisch andine Muster auf dem Wochenmarkt von Otavalo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091159-9279-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091159-9279-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091159-9279-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091159-9279.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2237" class="wp-caption-text">Typisch andine Muster auf dem Wochenmarkt von Otavalo</figcaption></figure>
<p>Der Tiermarkt findet frühmorgens statt (ab 7 Uhr läuft er auf Hochtouren) und befindet sich etwas außerhalb der Stadt auf der anderen Seite der Schnellstraße. An anderen Tagen muss das Gelände des Tiermarkts wie ein überdimensionierter Fußballplatz (ohne Tore) aussehen, samstags hingegen pulsierte dort das Leben. Im Bereich direkt am Eingang standen die Bauern und boten ihre Kühe, Kälber und auch einige Pferde an. Letztere hätte Mona am liebsten alle mitgenommen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2238" aria-describedby="caption-attachment-2238" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-064303-9244.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2238" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-064303-9244-1024x683.jpg" alt="Hier werden hauptsächlich Rinder gehandelt, aber auch ein paar Pferde." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-064303-9244-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-064303-9244-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-064303-9244-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-064303-9244.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2238" class="wp-caption-text">Hier werden hauptsächlich Rinder gehandelt, aber auch ein paar Pferde.</figcaption></figure>
<p>Die anderen Marktbereiche waren durch einen Zaun abgetrennt. Nur an einer Seite war ein kleiner Durchgang, durch den wir in den nächsten Bereich gelangten. Hier standen Schweine, Schafe und Ziegen zum Verkauf.</p>
<figure id="attachment_2239" aria-describedby="caption-attachment-2239" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-062406-1132.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2239" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-062406-1132-1024x683.jpg" alt="Eine Prachtsau neben der anderen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-062406-1132-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-062406-1132-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-062406-1132-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-062406-1132.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2239" class="wp-caption-text">Eine Prachtsau neben der anderen</figcaption></figure>
<h2>Reges Treiben auf dem Tiermarkt</h2>
<p>Es folgte noch eine Barriere und wir erreichten die Kleintierabteilung. Das Angebot bestand aus diversem Federvieh, hauptsächlich Hühnern, aber auch Enten und Gänsen, außerdem Kaninchen und Meerschweinchen. Die meisten befanden sich in ebenerdigen Käfigen, andere aber nur in Pappkartons oder Säcken. Ab und zu kam es vor, dass ein Teil der Ware Fluchttendenzen zeigte, so dass die Verkäuferinnen und Verkäufer sie wieder einfangen mussten.</p>
<figure id="attachment_2240" aria-describedby="caption-attachment-2240" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-063131-9201.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2240" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-063131-9201-1024x683.jpg" alt="Meerschweinchen sind in den Anden ein Nutztier." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-063131-9201-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-063131-9201-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-063131-9201-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-063131-9201.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2240" class="wp-caption-text">Meerschweinchen sind in den Anden ein Nutztier.</figcaption></figure>
<p>Der Tiermarkt hatte sich seit 13 Jahren kaum verändert. Es herrschte ein reges Treiben und wir beobachteten die eine oder andere Transaktion. Die Tiere waren nicht immer besonders glücklich, wenn die neuen Besitzer mit ihnen aufbrechen wollten. Einige Schweine bewegten kein einziges Beinchen und wurden unter lautstarkem Protest an einem Seil regelrecht abgeschleppt. Ein Mann trug der Einfachheit halber seine beiden frisch erworbenen Schafe unter seinen Armen, um Widerworte direkt zu unterbinden.</p>
<figure id="attachment_2241" aria-describedby="caption-attachment-2241" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-065336-9261.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2241 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-065336-9261-1024x683.jpg" alt="Widerstand ist zwecklos! Die beiden Schafe werden abtransportiert." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-065336-9261-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-065336-9261-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-065336-9261-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-065336-9261.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2241" class="wp-caption-text">Widerstand ist zwecklos! Die beiden Schafe werden abtransportiert.</figcaption></figure>
<p>Nach dem Frühstück gingen wir auf den anderen Markt. Auf dem zentralen Marktplatz (Plaza de Ponchos) und in den angrenzenden Straßen kann man alles vermeintlich typisch Ecuadorianische kaufen. Neben Ponchos und Hüten gab es Pullover, Mützen, Blusen, Schals, auch Lebensmittel wie Früchte, Gewürze oder Gebäck. Manche Stände schienen eher Waren anzubieten, die auf Touristen als Käufergruppe abzielten. Wegen seiner Authentizität fanden wir den Tiermarkt interessanter.</p>
<figure id="attachment_2242" aria-describedby="caption-attachment-2242" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091851-9290.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2242" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091851-9290-1024x683.jpg" alt="Auf dem Wochenmarkt gibt es natürlich auch Lebensmittel, hier Backwaren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091851-9290-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091851-9290-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091851-9290-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-091851-9290.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2242" class="wp-caption-text">Auf dem Wochenmarkt gibt es auch Lebensmittel, hier Backwaren.</figcaption></figure>
<h2>Cascada de Peguche</h2>
<p>Am späten Vormittag hatten wir genug vom Markt gesehen und folgten den lokalen Ratschlägen zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Wir fuhren zum Wasserfall &#8222;Cascada de Peguche&#8220;. Anschließend wanderten wir zum Kondorpark. Um den Wasserfall herum gibt es einen kleinen Wald, eine Badestelle und einige kleine Restaurants. Die meisten anderen Besucher schienen Ecuadorianer aus Quito zu sein, die hier das Wochenende verbrachten.</p>
<figure id="attachment_2243" aria-describedby="caption-attachment-2243" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-110823-1152-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2243" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-110823-1152-HDR-683x1024.jpg" alt="Cascada de Peguche" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-110823-1152-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-110823-1152-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-110823-1152-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-110823-1152-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2243" class="wp-caption-text">Cascada de Peguche</figcaption></figure>
<p>Die anschließende Wanderung zum Kondorpark war dahingehend etwas abenteuerlich, als dass der erste Teil des Weges mit vielen Ranken und Büschen überwuchert war. Entweder hatten wir den Hauptweg nicht gefunden oder er wird einfach nicht so häufig benutzt. Warum sollte man auch wandern, wenn es Taxis oder das eigene Auto gibt? Dann wanderten wir zwischen Feldern und an kleinen Dörfern vorbei durch ein ländliches und für unsere Augen sehr malerisches Ecuador, das für die Bauern aber bestimmt harte Arbeit bedeutet. Je höher wir kamen (der Kondorpark lag 200 Meter höher), desto mehr eröffnete sich der Blick auf den Vulkan Imbabura und den Lago San Pedro.</p>
<figure id="attachment_2244" aria-describedby="caption-attachment-2244" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-135554-1178-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2244" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-135554-1178-HDR-1024x683.jpg" alt="Ländliches Ecuador. Im Hintergrund der Volcuán Imbabura (4609m)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-135554-1178-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-135554-1178-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-135554-1178-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-135554-1178-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2244" class="wp-caption-text">Ländliches Ecuador. Im Hintergrund ragt der Volcán Imbabura (4609m) auf.</figcaption></figure>
<h2>Parque de los Condores</h2>
<p>Der <a href="http://www.parquecondor.com/">Parque de los Condores</a> (Kondorpark) erinnerte uns ein wenig an die <a href="http://www.detmold-adlerwarte.de/">Adlerwarte in Berlebeck</a>. Ein Teil bestand aus einem Zoo, in dem diverse Greifvögel und Eulen zu sehen waren. Darunter waren auch ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Vogel)">Harpy Eagle</a>, der physisch stärkste Raubvogel der Welt, und eben zwei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andenkondor">Kondore</a>. Es sind wirklich beeindruckende Tiere von stattlicher Größe mit einer Spannweite von maximal 3,3 Metern, auch wenn sie von nahem mit ihrem nackten Hals und Kopf keinen Schönheitspreis gewinnen. Die Voliere war sehr großzügig bemessen, jedoch wirkt jede Umfriedung für einen Kondor zu klein, der es in freier Wildbahn gewohnt ist, hoch über den Anderen zu kreisen.</p>
<p>Ein wesentliches Ziel des Parks war es jedoch, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese riesigen emblematischen Vögel bedroht sind. Der Park setzte sich außerdem für den Erhalt der Art in Freiheit ein. In vielen Ländern in der Anden erschießen und vergiften Viehzüchter immer noch Kondore, da sie fälschlicherweise in ihnen eine Gefahr für ihre Nutztiere sehen. So waren die beiden Kondore gleichsam die Botschafter ihrer Art.</p>
<figure id="attachment_2245" aria-describedby="caption-attachment-2245" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-152553-1284.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2245" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-152553-1284-1024x683.jpg" alt="Der Kondor knabbert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-152553-1284-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-152553-1284-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-152553-1284-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-152553-1284.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2245" class="wp-caption-text">Kondor-Fütterung</figcaption></figure>
<p>Der andere Teil der Attraktion war eine Flugschau, in der diverse Greifvögel frei fliegen durften und auch im Tiefflug über die Köpfe der Besucher hinweg sausten. Die wahre Bühne waren jedoch die Lüfte vor einer gigantischen Andenkulisse. Zu den Greifvögeln des Parks gesellten sich auch noch ein paar wilde Vögel, die einen der Adler immer wieder angriffen. Die 45-minütige Show hat uns sehr gut gefallen, konnte aber die der Adlerwarte in Berlebeck nicht übertrumpfen ;).</p>
<figure id="attachment_2246" aria-describedby="caption-attachment-2246" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-145153-1212.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2246" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-145153-1212-1024x683.jpg" alt="Ein Adler in der Flugschow des Kondorparks" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-145153-1212-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-145153-1212-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-145153-1212-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-145153-1212.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2246" class="wp-caption-text">Ein Adler in der Flugschow des Kondorparks</figcaption></figure>
<h2>Laguna Cuicocha</h2>
<p>Am Sonntag war die Laguna Cuicocha nördlich von Otavalo unser Ziel. Es handelt sich um den Kratersee eines Vulkans von ungefähr 3 Kilometern Durchmesser. Auf unserer ersten Andenwanderung umrundeten wir ihn zusammen mit unserem lokalen Führer Antonio. Wenn er nicht gerade mit Touristen unterwegs ist, arbeitet er als Musiker, spielt Panflöte, Gitarre und andere Instrumente.</p>
<figure id="attachment_2247" aria-describedby="caption-attachment-2247" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-113612-9388-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2247 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-113612-9388-HDR-1024x683.jpg" alt="Gruppenbild mit Antonio, unserem Wanderführer" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-113612-9388-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-113612-9388-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-113612-9388-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-113612-9388-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2247" class="wp-caption-text">Gruppenbild mit Antonio, unserem Wanderführer</figcaption></figure>
<p>Der Wanderweg lag auf einer Höhe von 3200 bis 3500 Metern, was wir sehr deutlich spürten, vor allem wenn es bergauf ging. In einem normalen zügigen Tempo waren wir nach 10 Höhenmetern komplett außer Atem und so gab es nur eine Alternative: die Entdeckung der Langsamkeit ;). Aber die Wanderung war ja kein Wettrennen und so konnte man beim Verschnaufen die spektakuläre Aussicht betrachten. Außerdem erklärte uns Antonio zwischendurch vieles über diverse Pflanzen, die Landschaft und Ecuador im Allgemeinen. Für ihn war zum Beispiel nicht Spanisch die Muttersprache, sondern <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quechua">Quechua</a>, die Sprache der Ureinwohner, die von den Inka vor der Eroberung durch die Spanier in Ecuador eingeführt worden war. Spanisch hatte unser Führer so richtig erst in der Schule gelernt.</p>
<figure id="attachment_2248" aria-describedby="caption-attachment-2248" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-095639-1359.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2248" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-095639-1359-1024x683.jpg" alt="Die Laguna Cuicocha" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-095639-1359-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-095639-1359-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-095639-1359-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180422-095639-1359.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2248" class="wp-caption-text">Die Laguna Cuicocha</figcaption></figure>
<p>So umrundeten wir den See im Schneckentempo, für 10 Kilometer brauchten wir 5 Stunden. Unterwegs mussten wir uns nicht nur an die Höhe gewöhnen, sondern wir staunten auch über die Landschaft, die auf dieser Höhe deutlich anders ist, als wir es aus den Alpen Europas kennen. Hier gab es noch Sträucher und Büsche, Flechten, Bromelien, 8 Orchideenarten und in einigen Bereichen bis zu 3 Meter hohe Bäume. Die Baumgrenze liegt in Ecuador bei 4800 bis 5000 Metern!</p>
<h2>Typisch Ecuador?!</h2>
<p>Ist die Stadt Otavalo und ihre Umgebung nun charakteristisch für Ecuador? Ganz Ecuador? Nein, es gibt ja noch die Küste und den Teil des Landes im Amazonasbecken. Typisch für das Andenhochland? Bestimmt! Hier gibt es Panflötenmusik, hohe Berge, dünne Luft und traditionelle Tracht. Auch wenn Männer öfter in Fußballtrikot oder T-Shirt und Hose unterwegs sind, die traditionelle Kleidung der Anden mit Ponchos, Tragetüchern, weißen, mit bunten Blumen bestickten Blusen und kräftigen Farben prägt das Straßenbild von Otavalo und mehr noch auf dem Land um Otavalo herum. Dazu gehört die Haartracht: Auch viele Männer tragen lange Haare, die zum Zopf geflochten sind.</p>
<figure id="attachment_2249" aria-describedby="caption-attachment-2249" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-094523-9312.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2249" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-094523-9312-1024x683.jpg" alt="Das Lama, ein klassisches Andenmuster" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-094523-9312-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-094523-9312-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-094523-9312-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180421-094523-9312.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2249" class="wp-caption-text">Das Lama, ein klassisches Andenmotiv</figcaption></figure>
<p>Was uns noch auffiel: Obwohl wir ja selbst keine Riesen sind, fühlten wir uns auf einmal richtig groß. Vor allem die älteren Menschen überragten wir um mindestens eine Kopfeslänge. Otavalo zeigte sich &#8211; vom Markt mal abgesehen &#8211; erfreulich untouristisch und bot uns damit einen authentischen Anden-Auftakt.</p>
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		<title>Ecuadors Nebelwald, morgens auch mit Bellavista</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 00:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir von den Galapagos-Inseln auf das ecuadorianische Festland zurückgekehrt waren, leiteten wir eine allmähliche Höhenanpassung ein, da wir planten, die nächsten Wochen in den Anden zu verbringen, in Ecuador, Peru und Bolivien. Zwischen der Küste und dem Hochland gibt es einen nicht sehr bekannten Nebelwald mit einer großen Biodiversität, der zwischen 900 und 2500 &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir von den Galapagos-Inseln auf das ecuadorianische Festland zurückgekehrt waren, leiteten wir eine allmähliche Höhenanpassung ein, da wir planten, die nächsten Wochen in den Anden zu verbringen, in Ecuador, Peru und Bolivien. Zwischen der Küste und dem Hochland gibt es einen nicht sehr bekannten Nebelwald mit einer großen Biodiversität, der zwischen 900 und 2500 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Unsere Unterkunft trug den verheißungsvollen Namen Bellavista (&#8222;Die schöne Aussicht&#8220;). Das erschien uns gleich ein wenig paradox: Wie lässt sich Nebel(wald) mit Ausblick vereinbaren?</p>
<figure id="attachment_2222" aria-describedby="caption-attachment-2222" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2222" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-1024x683.jpg" alt="Vor einer Stunde war es noch sonnig, und bald wird es neblig sein." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180418-103413-8983-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2222" class="wp-caption-text">Vor einer Stunde war es noch sonnig, doch die Nebelschwaden wabern schon.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2213"></span></p>
<h2>Bellavista im Nebelwald</h2>
<p>Bellavista ist eine Öko-Lodge, deren Besitzer 1990 angefangen haben, Regenwald aufzukaufen, um ihn zu schützen und Besuchern zugänglich zu machen. Das erschien den Leuten vor Ort damals als ziemlich verrückte Idee. Die Einheimischen holzten den Wald ab, um Weideland für Milchkühe zu schaffen oder um Baumtomaten anzupflanzen. Es gab sogar eine Vorschrift der Regierung, die bestimmte, dass das Land gerodet werden musste, um die landwirtschaftliche Nutzung voranzutreiben. Da die Böden an sich eher unfruchtbar sind und nur das intakte Nebelwald-Ökosystem die üppige Natur hervorbringt, nahm die Produktivität der bewirtschafteten Flächen schnell ab und die Bauern brauchten neues Land. Mehr Wald wurde gerodet, ein bekannter Teufelskreis…</p>
<figure id="attachment_2223" aria-describedby="caption-attachment-2223" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2223" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-1024x683.jpg" alt="Mehr als nur ein Baum. Durch das dauerhaft feuchte Klima fühlen sich Flechten und Bromelien pudelwohl." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-100601-1072-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2223" class="wp-caption-text">Mehr als nur ein Baum: Durch das dauerhaft feuchte Klima fühlen sich Flechten und Bromelien pudelwohl.</figcaption></figure>
<p>Zu Bellavista gehört heute ein beachtliches Waldgebiet von 700 Hektar, das aus Sekundär- und Primärwald besteht. Die Lodge steht im Bereich des Sekundärwaldes. Dort gibt es viele Wanderwege, um den Wald zu erkunden. Der Primärwald ist nicht durch Wege erschlossen, er soll bleiben wie er ist, unberührt und ungestört.</p>
<figure id="attachment_2224" aria-describedby="caption-attachment-2224" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2224" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-1024x683.jpg" alt="Bellavista im Nebelwald - nur früh morgens ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-070112-9084-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2224" class="wp-caption-text">Bellavista im Nebelwald &#8211; nur frühmorgens <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Es nebelt wirklich</h2>
<p>Der Nebelwald (Cloud Forest) hat seinen Namen zu Recht erhalten. Während unseres Aufenthaltes war der Himmel jeden Morgen klar, die Morgensonne begrüßte uns und es gab in der Tat eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Hügel und sogar auf die hohen Berge in der Ferne. Irgendwann zwischen 9 und 11 Uhr zogen Wolken auf und setzten sich im Wald als zäher Nebel fest, der der Stadt Ulm alle Ehre gemacht hätte ;). Die Sichtweite betrug zuweilen nur wenige Meter. Fast jeden Tag fing es außerdem am späten Vormittag oder am frühen Nachmittag zu regnen an, meist eher ein leichter Landregen. Normalerweise hörte es nach einiger Zeit auch wieder auf, aber es tropfte weiterhin aus dem Blätterdach. Der Nebel löste sich erst am nächsten Morgen auf, wenn die Landschaft nach dem frühen Aufstehen wie ausgewechselt erschien.</p>
<figure id="attachment_2225" aria-describedby="caption-attachment-2225" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2225" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Nebelwald macht seinem Namen alle Ehre" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-113349-9057-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2225" class="wp-caption-text">Der Nebelwald macht seinem Namen alle Ehre.</figcaption></figure>
<p>Nachts war es im Nebelwald erstaunlich ruhig. Es gab keine Schwärme von Zikaden, die um die Wette zirpten. Das lag vermutlich an den niedrigen Temperaturen, die nachts unter 10 Grad Celsius fielen. So packten wir unsere warme Kleidung aus und schalteten abends auch den kleinen Elektroheizkörper im Zimmer an.</p>
<h2>Alle Vög&#8217;lein sind schon da</h2>
<p>Eine der wesentlichen Attraktionen des Nebelwaldes sind die zahlreichen bunten Vögel. Im Gegensatz zu <a href="http://wittmann-tours.de/galapagos-die-verwunschenen-inseln/">Galapagos</a> waren die Tiere dort allerdings eher scheu, d.h. sie versteckten sich gut zwischen den Zweigen und Blättern und flogen oft sofort weg, sobald wir sie erspäht hatten. Daran mussten wir uns erst wieder gewöhnen ;). Zum Glück begleitete uns unser Guide Juan Carlos, ein wahrer Vogelzwitscherer. Wenn wir durch den Wald gingen, reichte ein Vogelruf und er wusste ganz genau, um welche Spezies es sich handelte. Mit einer App und Bluetooth-Lautsprecher imitierte er &#8211; etwas gemogelt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; die Vogelstimmen, erspähte die gefiederten Freunde in der üppigen Vegetation und zeigte uns mit einem grünen Laserpointer (ohne die Vögel selbst anzuleuchten), wo sie sich befanden.</p>
<figure id="attachment_2226" aria-describedby="caption-attachment-2226" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2226" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-1024x683.jpg" alt="Blue-winged Mountain Tanager" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-071324-0624.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2226" class="wp-caption-text">Blue-winged Mountain Tanager</figcaption></figure>
<p>Frühmorgens trafen wir uns (wie auch auf <a href="http://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Pook&#8217;s Hill</a>) vor dem Frühstück auf dem kleinen Bellavista-Parkplatz. Die Vögel schienen die Morgensonne ebenso zu genießen wie wir und wir sahen auf engstem Raum viele verschiedene Arten. Ein Trogon war Dauergast, wir sahen ihn jedem Morgen in direkter Nähe unseres Zimmers. Weiterhin gab es <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Garrulus">Jays</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baumsteiger_(V%C3%B6gel)">Woodcreeper</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tangaren">Tanagers</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannen">Flycatcher</a> und viele mehr.</p>
<figure id="attachment_2304" aria-describedby="caption-attachment-2304" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2304" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-1024x683.jpg" alt="Masked Trogon, männlich (Trogon personatus)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180420-062429-0922.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2304" class="wp-caption-text">Masked Trogon, männlich (Trogon personatus)</figcaption></figure>
<h2>Unterwegs im Nebelwald</h2>
<p>Jeweils am späteren Vormittag und nachmittags unternahmen wir mit Juan Carlos und einem weitgereisten belgischen Ehepaar 2-3 stündige Wanderungen auf den Wegen rund um die Lodge. Durch die Höhe (2250m), den Nebel und die damit verbundenen niedrigen Temperaturen (10 bis 15 Grad Celsius) erschien der ecuadorianische Cloud Forest zwar so dicht wie der Dschungel in Belize, aber Flora und Fauna waren ganz anders. Der Nebelwald hat nur ungefähr die Hälfte der Biomasse eines tropischen Regenwaldes. Interessanterweise sahen wir mehr Blüten als in Belize, außerdem gab es nur wenige Baumriesen.</p>
<figure id="attachment_2228" aria-describedby="caption-attachment-2228" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2228" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-1024x683.jpg" alt="Wanderweg im Nebelwald" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-100232-9042.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2228" class="wp-caption-text">Wanderweg im Nebelwald</figcaption></figure>
<p>Neben den vielen Vögel zeigte Juan Carlos uns auch die vielfältige Flora und andere Tiere wie Eidechsen und Frösche. Die Frösche waren winzig und hätten problemlos auf einer Münze Platz gefunden. Eines Abends konnten wir auf dem Gelände der Lodge ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wickelb%C3%A4r">Kinkajou (Wickelbär)</a> beobachten. Die Pflanzenwelt zeichnete sich durch eine unglaubliche Vielfalt aus und keine zwei Gewächse einer Art standen nebeneinander. Viele Pflanzen können auf die eine oder andere Art genutzt werden &#8211; als Medizin, als Werkstoff oder als Nahrungsmittel. Die verschiedenen Blätter erschienen in ihren unterschiedlichen Formen als wahre Kunstwerke, vor allem, wenn sie von Sonnenstrahlen, die den Weg durch das Blätterdach bis auf den Boden gefunden hatten, erleuchtet wurden.</p>
<figure id="attachment_2229" aria-describedby="caption-attachment-2229" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2229" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-1024x683.jpg" alt="Elephant Ear" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-095308-0683.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2229" class="wp-caption-text">Elephant Ear</figcaption></figure>
<h2>Die Kolibris von Bellavista</h2>
<p>Alle Gäste in Bellavista waren fasziniert von den Kolibris. In den Bäumen nahe der Lodge hingen ein paar Fütterungsstationen und in deren Umgebung schwirrten verschiedene Spezies in leuchtenden Farben durch die Lüfte. Die besonders kleinen Vögelchen einer Art summten beim Fliegen wie überdimensionierte Hummeln. Andere hatte hübsche weiße Federbüschel an den Beinen, die wie kleine Stiefelchen aussahen. Die Kolibris einer weiteren Art hatten lange, blaue Schwanzfedern. Sie alle tranken gerne das Zuckerwasser, hatten sich untereinander aber nicht lieb. Sie schubsten sich gegenseitig vom Rand der Feeder und behakten sich in der Luft mit den Schnäbeln. Das alles spielte sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit ab! Die kleinen Vögelchen müssen ein ganz anderes Zeitempfinden haben als wir.</p>
<figure id="attachment_2230" aria-describedby="caption-attachment-2230" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2230" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-1024x683.jpg" alt="Violet-tailed Sylph, ein junges Männchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-075554-0634.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2230" class="wp-caption-text">Violet-tailed Sylph, ein junges Männchen</figcaption></figure>
<p>Habt Ihr schon mal einen Kolibri auf der Hand gehabt? Wir bisher auch nicht! Das änderte sich am ersten Tag in Bellavista. Wir beobachteten die flinken Vögelchen, die alles andere als schreckhaft waren, an den Futterstationen. Beim ersten Versuch, sie zu filmen, landeten sie sogar auf der Kamera. Kurze Zeit später gab uns Sebastian (der Manager der Lodge) eine rotes Schälchen mit Zuckerwasser und sofort wurden die Kolibris vom Nektar magisch angezogen! Sie summten um unsere Köpfe, so dass wir diese manchmal sogar reflexartig einzogen. Sie landen auf dem Rand des Schälchens oder auf unseren Händen. Wir spürten die kleinen Krallen der wenigen Gramm schweren Winzlinge, was ein wenig pikste, und manchmal kitzelten die weichen Federn. Seht selbst:<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/MomTQTKNTu0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Rot ist anscheinend eine Futter verheißende Signalfarbe für die Vögelchen. Ein Kolibri ließ sogar seine lange Zunge in mein (Christians) von der Sonne auf Galapagos etwas gerötetes Ohr schnellen auf der Suche nach Nektar. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Der Cock-of-the-Rock</h2>
<p>Auch wenn wir keine ausgesprochenen Vogelbeobachter sind, so schauen wir uns doch sehr gerne vor allem bunte exotische Vögel in ihrer natürlichen Umgebung an. Eigentlich ist der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Felsenh%C3%A4hne">Cock-of-the-Rock</a> (zu Deutsch Felsenhahn) der Nationalvogel Perus, aber auch im Nebelwald von Ecuador gibt es gute Möglichkeiten, ihn zu sehen. So schlossen wir uns einer Tour an, um den eigenartigen Vogel in freier Natur zu erleben. Er ist kräftig rot und auf seinem Köpfchen trägt er stolz ein schmuckes Federbüschel wie einen Kamm, das auch den Schnabel größtenteils verdeckt, so dass seine Silhouette sehr ungewohnt aussieht.</p>
<figure id="attachment_2231" aria-describedby="caption-attachment-2231" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2231" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-1024x683.jpg" alt="Cock of the Rock, männlich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152638-0854.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2231" class="wp-caption-text">Cock-of-the Rock, männlich, von hinten</figcaption></figure>
<p>Die Tour startete am Nachmittag und natürlich regnete es ;). Nach ein paar Kilometern Autofahrt, die aufgrund der schlechten Piste gut eine Stunde dauerten, erreichten wir den Ort, wo sich der Cock-of-the-Rock heimisch fühlte und öfters gesichtet wurde. Es gab sogar einen Unterstand, von dem aus wir einen guten Ausschnitt des Waldes überblicken konnten. Wenige Minuten später sahen wir in der Tat (wie bestellt) einen roten Punkt durch die Blätter fliegen. Juan Carlos versuchte, das Scope einzustellen, die Cocks-of-the-Rock blieben aber nie länger an einer Position. Sie flogen von rechts nach links und zurück durch die Äste. Auf einmal ging alles schnell: Zwei Vögel tauchten vergleichsweise nah vor uns auf, setzten sich auf einen Ast vielleicht 10 Meter von uns entfernt und posierten für ein Foto, nur um kurze Zeit später die Bühne wieder zu verlassen.</p>
<figure id="attachment_2232" aria-describedby="caption-attachment-2232" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2232" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-1024x683.jpg" alt="Cock of the Rock, männlich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180419-152422-0845.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2232" class="wp-caption-text">Cock-of-the-Rock, männlich, von vorn</figcaption></figure>
<p>Für drei Tage hat uns der Nebelwald sehr gut gefallen, aber auf Dauer würden wir ihn bestimmt nicht genießen können. In der Regenzeit regnet es angeblich wirklich jeden Tag, in der Trockenzeit wird es nur neblig. Wir erlebten die Übergangsphase zwischen Regen- und Trockenzeit. Egal wann, so richtig warm wird es nie, trotz der Lage direkt am Äquator. Die Tier und Pflanzenwelt war auf alle Fälle sehr interessant. So eine Art von Wald hatten wir vorher noch nie gesehen!</p>
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		<title>Galapagos, sieben Tage live bei „Planet Erde“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 00:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weiter ging es mit der Erkundung der Galapagos-Inseln! Das Feuerwerk der atemberaubenden Eindrücke der ersten beiden Tage setzte sich im wesentlichen so fort. Die von uns gänzlich unbeeindruckte Tierwelt ließ bei uns das Gefühl aufkommen, in einer Episode der Naturdokumentation „Planet Erde“ live dabei zu sein. Die Seelöwen, die Blaufuß- und anderen Tölpel, die Iguanas, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/galapagos-sieben-tage-live-bei-planet-erde/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Galapagos, sieben Tage live bei „Planet Erde““</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter ging es mit der Erkundung der Galapagos-Inseln! Das Feuerwerk der atemberaubenden Eindrücke der <a href="http://wittmann-tours.de/galapagos-die-verwunschenen-inseln/">ersten beiden Tage</a> setzte sich im wesentlichen so fort. Die von uns gänzlich unbeeindruckte Tierwelt ließ bei uns das Gefühl aufkommen, in einer Episode der Naturdokumentation „Planet Erde“ live dabei zu sein. Die Seelöwen, die Blaufuß- und anderen Tölpel, die Iguanas, alle ohne Ausnahme boten ein unglaubliches Schauspiel. Als erstes besuchen wir in diesem Beitrag die Albatrosse.</p>
<figure id="attachment_2185" aria-describedby="caption-attachment-2185" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-093350-9367.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2185" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-093350-9367-1024x683.jpg" alt="Ein Waived Albatross Männchen wartet geduldig auf seine Partnerin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-093350-9367-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-093350-9367-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-093350-9367-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-093350-9367.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2185" class="wp-caption-text">Ein Waved Albatros-Männchen wartet sehnsüchtig auf seine Partnerin.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2207"></span></p>
<h2>Punta Suarez: Albatrosse und mehr</h2>
<p>Auf der Insel Española am Punta Suarez war der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Galapagosalbatros">Galapagosalbatros</a> (Waved Albatros) die große Attraktion. Wir hatten Glück, die Albatros-Saison hatte gerade begonnen. Bei diesen Vögeln bleiben männliche und weibliche Tiere sich ein Leben lang treu, sie treffen sich allerdings nur einmal im Jahr zur Paarungs- und Brutzeit an derselben Stelle. Nachdem das Junge flügge geworden ist, fliegen sie getrennt davon. Einige Männchen waren schon angekommen und warteten sehnsüchtig auf ihr Partnerinnen. Nur ein Pärchen war schon glücklich vereint. Die beiden schnäbelten selbstversunken und richteten sich gegenseitig die Federn. Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass auch die Albatrosse direkt auf den Wegen saßen ;). Wie groß sie wirklich sind, kann man auf den Bildern leider nicht ermessen.</p>
<figure id="attachment_2186" aria-describedby="caption-attachment-2186" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-101328-9401.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2186" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-101328-9401-1024x683.jpg" alt="EIn glückliches Waived Albatross Pärchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-101328-9401-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-101328-9401-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-101328-9401-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-101328-9401.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2186" class="wp-caption-text">Ein glücklich vereintes Waved Albatros-Pärchen</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zu den Albatrossen durchquerten wir eine Kolonie von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nazcat%C3%B6lpel">Nazcatölpeln</a> (Nazca Boobies). Die Nazcatölpel haben im Gegensatz zu den Blaufußtölpeln ein strahlend weißes Federkleid mit schwarzen Federn an den Flügelspitzen, orangefarbene Schnäbel und gelbe Augen. Die Jungvögel sind im Gegensatz dazu eher gräulich. Dafür veranstalteten sie ein reges Treiben. Einige von ihnen unternahmen die ersten mehr oder weniger erfolgreichen Flugversuche.</p>
<figure id="attachment_2187" aria-describedby="caption-attachment-2187" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-090548-9325.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2187" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-090548-9325-1024x683.jpg" alt="Die Flugversuche gehen in die richtige Richtung, ein junger Nazcatölpel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-090548-9325-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-090548-9325-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-090548-9325-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-090548-9325.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2187" class="wp-caption-text">Die Flugversuche gehen in die richtige Richtung, ein junger Nazcatölpel.</figcaption></figure>
<p>Die Landschaft war &#8211; charakteristisch für Galapagos &#8211; vulkanisch schroff mit dunklem Lavagestein. Die Vegetation reichte uns maximal bis zu den Knien und die Insel hatte kaum Erhebungen. Sie bildete ein Plateau wenige Meter über dem Meeresspiegel. Zwar war der Wellengang nicht wirklich stark, aber durch die felsige Küste bildete sich ein weiß schäumender Ring rund um Española. An einer Stelle spritze das Wasser sogar meterhoch aus einem Blowhole.</p>
<figure id="attachment_2188" aria-describedby="caption-attachment-2188" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-094652-8789.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2188" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-094652-8789-1024x683.jpg" alt="Blowhole bei Punta Suarez" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-094652-8789-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-094652-8789-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-094652-8789-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-094652-8789.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2188" class="wp-caption-text">Blowhole bei Punta Suarez auf Española</figcaption></figure>
<h2>Unterwasserwelt</h2>
<p>Am späten Vormittag und am Nachmittag bot sich wieder die Gelegenheit zum Schnorcheln. Neben den alten Bekannten der Vortage sahen wir zum ersten Mal Meeresschildkröten und ein neugieriger Seelöwe glitt behände durch unsere Gruppe. An einem steil abfallenden Felsen sahen wir große Schwärme von kleinen roten, wenige Zentimeter großen Fischen, die sich erstaunlich wenig mit der Dünung bewegten. Der kurioseste Meeresbewohner, den wir an diesem Tag sahen, war eine riesige Flunder, die wie aufgeklebt auf einem Felsen lag. Auch von vorbeitauchenden Schnorchlern ließ sie sich, auf ihre Tarnung vertrauend, nicht aus der Ruhe bringen.</p>
<figure id="attachment_2189" aria-describedby="caption-attachment-2189" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2422.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2189" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2422-1024x683.jpg" alt="Leopard Flounder, graue Phase" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2422-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2422-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2422-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2422.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2189" class="wp-caption-text">Leopard Flounder, graue Phase</figcaption></figure>
<p>Bei weiteren Erkundungen im Wasser entdeckten wir auf den diversen Schnorchelgängen immer wieder neue Fische und andere Meeresbewohner. Blaugelbe Hawkfische, Seesterne (sogar von der Sorte mit Chocolate Chips!), diverse pastellfarbene Papageienfische, Rochen oder Hummer. Ein besonders ulkiger Meeresbewohner war der Panamic Fanged Blenny (s. Foto unten), der auf Felsen im Meer saß und sich dadurch gut getarnt fühlte.</p>
<figure id="attachment_2190" aria-describedby="caption-attachment-2190" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2551.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2190" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2551-1024x683.jpg" alt="Panamic Fanged Blenny (Borracho Mono)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2551-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2551-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2551-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2551.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2190" class="wp-caption-text">Panamic Fanged Blenny, Ophioblennius steindachneri &#8211; lustigerweise wird er auf Spanisch auch <a href="https://www.mexican-fish.com/panamic-fanged-blenny/">Borracho Mono</a> genannt</figcaption></figure>
<h2>Punta Pitt: Blue-footed Boobies (Blaufußtölpel)</h2>
<p>Am vierten Tag besuchten wir Punta Pitt auf der Insel San Cristóbal. Auch wenn wir vorher schon viele Blaufußtölpel gesehen hatten, boten sie hier die beste Show. Wir sahen die außergewöhnlichen Vögel beim Liebestanz, beim Brüten und zusammen mit ihren frisch geschlüpften Küken und schneeweißen Jungvögeln.</p>
<figure id="attachment_2191" aria-describedby="caption-attachment-2191" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-084656-9488.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2191" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-084656-9488-1024x683.jpg" alt="Blaufußtölpel mit Nachwuchs" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-084656-9488-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-084656-9488-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-084656-9488-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-084656-9488.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2191" class="wp-caption-text">Blaufußtölpel mit Nachwuchs</figcaption></figure>
<p>Besonders interessant war es, das Balzritual der Tölpel zu beobachten. Dabei spielen die blauen Füße eine wesentliche Rolle. Je leuchtender das Blau der Schwimmflossen, desto attraktiver der Partner. Die Männchen präsentieren ihre blauen Füße in einem amüsanten Watschelgang, fast so, als hätte man ihnen Taucherflossen angezogen. Er pfeift und zeigt eine Art Verbeugung, indem er seine Flügel hebt und mit dem Schnabel gen Himmel weist. Auch sammelt er kleine Holzstückchen in einer Art Nestbauprozedur, um sie der Angebeteten zu Füßen zu legen. Ist sie von ihrem Verehrer beeindruckt, antwortet sie ihm mit tiefen Lauten und stellt ihre Schwanzfedern als Zeichen der Akzeptanz auf.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/R62unFveKfA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Beim Brüten dienen die auffälligen blauen, gut durchbluteten Füße dazu, die Eier zu wärmen. Die Blaufußtölpel stehen geradezu auf den Eiern. Auch wenn sie zwei oder drei Eier legen, kommt meistens nur das Erstgeborene durch, da es den jüngeren Geschwistern das Futter streitig macht.</p>
<figure id="attachment_2192" aria-describedby="caption-attachment-2192" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092629-9552.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2192" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092629-9552-1024x683.jpg" alt="Brütender Blaufußtölpel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092629-9552-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092629-9552-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092629-9552-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092629-9552.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2192" class="wp-caption-text">Brütender Blaufußtölpel mit frisch geschlüpftem Küken</figcaption></figure>
<h2>Birding</h2>
<p>Selbst für eingefleischte Vogelfreunde sind die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Darwinfinken">Darwinfinken</a> (oder auch Galapagos-Finken) eine echte Herausforderung. Auch wenn sie seinen Namen tragen, erkannte Charles Darwin die Unterschiede zwischen den 13 verschiedenen Spezies, die die Evolution auf den einzelnen Inseln hervorgebracht hatte, nicht ohne die Hilfe eines Kollegen. Eigentlich müssten sie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Gould">John Gould</a>-Finken heißen. Für uns waren die berühmten Vögel eine kleine Enttäuschung. Aus evolutionsbiologischer Sicht mögen sie hochinteressant sein, auch wenn man als Laie die feinen Unterschiede der Arten nicht gut erkennen kann. Ansonsten sind es kleine grau-braune Vögelchen. Auch dass wir ein Pärchen bei der Paarung in unserer direkten Nähe beobachten durften, machte die Sache nicht spannender. Liebesspiel und Akt dauerten ungefähr fünf Sekunden, dann war alles vorbei.</p>
<figure id="attachment_2193" aria-describedby="caption-attachment-2193" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-091204-9793.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2193" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-091204-9793-1024x683.jpg" alt="Medium Ground Finch" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-091204-9793-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-091204-9793-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-091204-9793-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-091204-9793.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2193" class="wp-caption-text">Medium Ground Finch</figcaption></figure>
<p>Wesentlich interessanter fanden wir die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gal%C3%A1pagos-Pinguin">Galapagos-Pinguine</a>, die Pinguinart, die am weitesten nördlich auf unserem Globus lebt. Bei den erfrischenden Wassertemperaturen rund um Galapagos hatten wir keine Zweifel, dass sie sich hier wohlfühlten ;). Trotzdem wirkten die kleinen Frackträger etwas deplatziert unter der tropischen Sonne des Äquators. Wir sahen sie an der Küste der Insel Bartolomé. Sie standen entweder auf den Felsen oder schwammen geschickt durch die Wellen.</p>
<figure id="attachment_2194" aria-describedby="caption-attachment-2194" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-161705-0122.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2194" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-161705-0122-1024x683.jpg" alt="Galapagos Penguin (Sphensicus mendiculus)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-161705-0122-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-161705-0122-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-161705-0122-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-161705-0122.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2194" class="wp-caption-text">Galapagos-Pinguin (Sphensicus mendiculus)</figcaption></figure>
<p>Als wahre Flugkünstler zeigten sich die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gal%C3%A1pagos_shearwater">Galapagos Shearwaters</a>, die in den Aufwinden an den steilen Klippen der South Plaza-Küste versuchten, in kleinen Nischen zu landen. Viele Landeanflüge brachen sie ab, um eine weitere Runde zu drehen und einen neuen Anlauf zu starten. Auf derselben Insel beobachteten wir auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rotschnabel-Tropikvogel">Red-billed Tropicbirds</a>, die mit ihrem weiß-schwarzen Federkleid, orangefarbenen Schnäbeln und langen Schwanzfedern sehr elegant aussahen.</p>
<figure id="attachment_2195" aria-describedby="caption-attachment-2195" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-145846-9895.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2195" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-145846-9895-1024x683.jpg" alt="Red-billed tropicbird (Phaethon aethereus)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-145846-9895-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-145846-9895-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-145846-9895-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180414-145846-9895.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2195" class="wp-caption-text">Red-billed Tropicbird (Phaethon aethereus)</figcaption></figure>
<h2>Iguanas: Meerechsen und Drusenköpfe</h2>
<p>Die Iguanas, eine für Galapagos sehr charakteristische Tierart, muten wie kleine Dinosaurier an, die schon längst ausgestorben sein müssten. Es gibt die Wasser-Leguane bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Meerechse">Meerechsen</a> und die Landiguanas bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Drusenkopf">Drusenköpfe</a>. Ähnlich wie bei den Finken haben sich auf den verschiedenen Inseln unterschiedliche Arten dieser Echsen entwickelt. Am Punta Suarez z.B. fielen die Leguane durch ihre vielfarbige Haut auf: grau, rötlich und türkis. Dort beobachteten wir auch, wie weibliche Iguanas Auseinandersetzungen um die besten Eiablageplätze führten. Das wirkte wie ein archaischer Kampf zwischen Drachen in Miniaturformat.</p>
<figure id="attachment_2196" aria-describedby="caption-attachment-2196" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-092148-9350.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2196" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-092148-9350-1024x683.jpg" alt="Eine Meeresechse - Sieht sie nicht aus wie Jack Nicholson?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-092148-9350-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-092148-9350-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-092148-9350-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-092148-9350.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2196" class="wp-caption-text">Eine Meerechse auf Española &#8211; Erinnert dieses breite Grinsen nicht an Jack Nicholson?</figcaption></figure>
<p>Auf der Insel South Plaza erfuhren wir, dass die Drusenköpfe fast alle Kakteen aufgefressen hatten. Die eigentliche Ursache dieses Mißstandes waren aber nicht die Iguanas, sondern &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; der Mensch. Für die Weidewirtschaft waren große Flächen auf der Insel Santa Cruz (direkt nebenan und wesentlich größer) gerodet worden. Durch die Abholzung verringerte sich der Lebensraum und die Population der Galapagosfalken. Da die Greifvögel sich u.a. von Iguanas ernähren, hatte dies wiederum zur Folge, dass die Anzahl der Drusenköpfe zunahm. Diese fraßen als Konsequenz davon auf South Plaza fast alle Kakteen. Mittlerweile läuft ein Aufforstungsprogramm. Der Zeithorizont ist hier aufgrund des langsamen Wachstums sehr ausgedehnt, das Programm ist Teil von <a href="http://www.galapagosverde2050.com/">Galapagos Verde 2050</a>.</p>
<figure id="attachment_2197" aria-describedby="caption-attachment-2197" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180416-163950-0309.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2197" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180416-163950-0309-1024x683.jpg" alt="Landiguana bzw. Drusenkopf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180416-163950-0309-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180416-163950-0309-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180416-163950-0309-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180416-163950-0309.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2197" class="wp-caption-text">Landiguana bzw. Drusenkopf</figcaption></figure>
<p>Die Meerechsen begeben sich zur Nahrungssuche auf ausgedehnte Tauchgänge ins Wasser, müssen aber immer wieder an Land kommen, um sich in der Sonne aufzuwärmen. Daher ist auch ihre dunkle Hautfarbe nützlich, so kann die Wärme schneller absorbiert werden. Das Salz, das sie im Meer aufnehmen, wird an Land über spezielle <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Exokrine_Dr%C3%BCse">Drüsen</a> in der Nähe der Nasenlöcher wieder ausgeschieden. Dadurch sieht es so aus, als ob sie ab und zu kräftig niesen müssten, wobei ihnen das Wasser aus diesen Drüsen spritzt.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/JsGDmv9_HcY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Seelöwen an Land, im Wasser und vom Kajak aus</h2>
<p>Die Seelöwen bereiteten uns bereits in den ersten Tagen auf Galapagos sehr viel Freude. Nicht nur hatte einer von ihnen uns schnarchend am Pier empfangen, sie schwammen auch um das Dinghy herum oder sonnten sich in großen Kolonien auf den Stränden. Besonders die kleinen Seelöwen waren sehr neugierig und wollten die Besucher von ganz nah anschauen. Ein Seelöwenjunges robbte am dritten Tag direkt auf uns zu und schien nicht zu verstehen, warum wir immer Abstand hielten. An Natalia war es besonders interessiert.</p>
<figure id="attachment_2198" aria-describedby="caption-attachment-2198" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-081637-8763.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2198" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-081637-8763-1024x683.jpg" alt="Natalia und der Baby-Seelöwe" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-081637-8763-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-081637-8763-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-081637-8763-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180412-081637-8763.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2198" class="wp-caption-text">Natalia und das Seelöwejunge</figcaption></figure>
<p>So richtig in ihrem Element waren die Seelöwen allerdings erst im Wasser. Am vierten Tag bot sich an der Isla Lobos (eine kleine Insel an der Westküste von San Cristóbal) die Gelegenheit, zusammen mit ihnen zu schnorcheln. Auch hier waren die jungen Seelöwen wieder die neugierigsten und schwammen agil und elegant um uns herum. Einige von ihnen ließen sich dadurch, dass wir selbst abtauchten, dazu animieren, kleine Kunststückchen zu vollführen.</p>
<figure id="attachment_2199" aria-describedby="caption-attachment-2199" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0312622.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2199" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0312622-1024x683.jpg" alt="Verspielte Seelöwen unter Wasser" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0312622-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0312622-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0312622-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0312622.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2199" class="wp-caption-text">Verspielte Seelöwen unter Wasser</figcaption></figure>
<p>Im Nordosten der Insel Santa Fe fuhren wir Seekajak und trafen dabei eine Gruppe von jungen Seelöwen. Sie tummelten sich in einer flachen und felsigen Bucht. Für uns sah es so aus, als ob sie ihre Hälse so weit wie möglich aus dem Wasser reckten, um zu sehen, wer denn da angepaddelt kommt. Wir näherten uns langsam, mussten aber darauf achten, dass wir nicht zu nah an die Felsen getrieben wurden. Wie so oft missachteten die Seelöwen die Zwei-Meter-Regel und schwammen direkt an unser Kajak heran. Wieder einmal war die Unterwasserperspektive noch beeindruckender als das Schauspiel über Wasser, wie ihr am Ende des folgenden Videos, eines Zusammenschnitts unserer Seelöwenbegegnungen, sehen werdet.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/7jVI5kn9N1Q" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Die majestätischen Fregattvögel</h2>
<p>In den Lüften von Galapagos machten die Fregattvögel am meisten her. Nicht zu unrecht heißen die beiden Arten &#8222;Great Frigatebird&#8220; (zu deutsch eher sparsam <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bindenfregattvogel">Bindenfregattvogel</a>) und &#8222;Magnificent Frigatebird&#8220; (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prachtfregattvogel">Prachtfregattvogel</a>). Ihre charakteristischen, leicht unheimlichen schwarzen Silhouetten sahen wir oft hoch über unseren Köpfen dahingleiten. Fregattvögel bestreiten einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Ernährung damit, dass sie anderen Vögeln die Beute abjagen. Kleptoparasitismus nennt sich das, wie wir erfuhren. Einige Fregattvögel benutzten die Beagle als Transportmittel und setzten sich oben in die Takelage, um ein Stück weit mit uns zu fahren. Wahrscheinlich wussten sie auch, dass manchmal Essensreste im Meer entsorgt wurden. Auf alle Fälle stürzten sie sich immer sofort auf die „Leckerbissen“ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2200" aria-describedby="caption-attachment-2200" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-165829-9645.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2200" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-165829-9645-1024x683.jpg" alt="Ein männlicher Great Frigatebird am Himmel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-165829-9645-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-165829-9645-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-165829-9645-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-165829-9645.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2200" class="wp-caption-text">Ein männlicher Great Frigatebird am Himmel</figcaption></figure>
<p>Auf Española und North Seymour spazierten wir durch eine Kolonie von Fregattvögeln. Die Jungen sind (wie auch bei anderen Vogelarten) noch nicht ganz so beeindruckend und tragen ein gräuliches Gefieder. Dafür sind die Männchen der Prachtfregattvögel echte Machos. Beim Werben um die Weibchen protzen die Angeber mit ihren stattlichen knallroten Kehlsäcken, was für uns Laien fast ein wenig albern aussah. Diese können sie bei Bedarf aufplustern oder die Luft wieder ablassen, was allerdings etwas dauert. Selbst im Flug ist er gut sichtbar und auf dem Boden saßen sie mit aufgeblasenem Kehlsack, um die Damenwelt zu sich zu locken.</p>
<figure id="attachment_2201" aria-describedby="caption-attachment-2201" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-075127-0019.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2201" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-075127-0019-1024x683.jpg" alt="Ein Prachtfregattvogel in voller Pracht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-075127-0019-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-075127-0019-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-075127-0019-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-075127-0019.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2201" class="wp-caption-text">Ein Prachtfregattvogel gibt mit seinem knallroten Kehlsack an.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn sich bereits ein Weibchen zu ihnen gesellt hatte, zeigten die Prahlhanse weiterhin ihre rote, aufgeblasene Brust, vielleicht um anderen Männchen zu signalisieren, dass es nichts zu holen gibt oder um ihre Holde darin zu bestärken, dass sie sich einen tollen Hecht gefangen hat.</p>
<figure id="attachment_2202" aria-describedby="caption-attachment-2202" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-083607-0072.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2202" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-083607-0072-1024x683.jpg" alt="Verliebte Prachtfregattvögel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-083607-0072-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-083607-0072-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-083607-0072-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-083607-0072.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2202" class="wp-caption-text">Verliebte Prachtfregattvögel</figcaption></figure>
<h2>Fahrt durch die Mangrove</h2>
<p>Am letzten Morgen fuhren wir mit dem Dinghy durch die Mangroven von Black Turtle Cove bei Santa Cruz. Die Mangroven dienen Haien, Meeresschildkröten und Rochen als Kindergarten. In den geschützten Gewässern können sie in Ruhe wachsen und gedeihen. Das Wasser ist nicht so klar wie draußen im Ozean und so mussten die Meeresbewohner schon direkt neben dem Boot schwimmen, damit wir sie erkennen konnten. Was sie auch brav taten, schließlich waren wir ja in Galapagos!</p>
<figure id="attachment_2203" aria-describedby="caption-attachment-2203" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0673272.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2203" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0673272-1024x576.jpg" alt="Meeresschildkröte in den Mangroven" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0673272-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0673272-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0673272-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0673272.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2203" class="wp-caption-text">Meeresschildkröte in den Mangroven</figcaption></figure>
<p>Nach gut 20 Minuten Fahrt parkte Harry das Dinghy an einem kleinen Kanal. Einige kleine Haie und Meeresschildkröten schwammen durch die Passage direkt am Boot vorbei. In der Lagune, in der wir uns befanden,  sahen wir etwas später auch Schwärme von Rochen und weitere Haie sowie Meeresschildkröten.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Zt9dOvebXFk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Bedrohtes Naturparadies Galapagos</h2>
<p>Trotz all dieser faszinierenden Tierwelt steht auf Galapagos nicht alles zum Besten. So sind zum Beispiel zwei Schildkrötenarten bereits ausgestorben. Nun stehen die verbliebenen zwar unter Schutz, aber aufgrund ihres langsamen Wachstums wird das Zuchtprogramm lange brauchen, bis es wieder viele Schildkröten der bedrohten Arten geben wird. Eingeschleppte invasive Spezies (Tiere, Pflanzen und Pilze) gefährden das Gleichgewicht der Ökosysteme und schaden der endemischen Fauna und Flora. Die Bevölkerung der Inseln wächst trotz Zuzugsbeschränkung vom ecuadorianischen Festland, da gute Verdienstmöglichkeiten im boomenden Tourismussektor locken. Mehr Einwohner führen angesichts der limitierten Ressourcen zu neuen Herausforderungen.</p>
<figure id="attachment_2204" aria-describedby="caption-attachment-2204" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-172034-8951.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2204" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-172034-8951-1024x683.jpg" alt="Auf vielen Inseln vertreten: Chelonoidis sp" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-172034-8951-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-172034-8951-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-172034-8951-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-172034-8951.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2204" class="wp-caption-text">Auf vielen Inseln vertreten: Chelonoidis sp.</figcaption></figure>
<p>Ein weiteres Beispiel sind die Meere rund um Galapagos, die seit Gründung des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gal%C3%A1pagos_Marine_Reserve">Galapagos Marine Reserve</a> unter Schutz stehen. Vor der Etablierung des Schutzgebietes waren Seegurken und Haie (wegen der Haifischflossen) fast ausgerottet worden. Heute ist die Ernte von Seegurken und Fischfang allgemein (aber keine Haie) unter Auflagen erlaubt. Die Fischer fühlen sich durch die auferlegten Quoten eingeschränkt, obwohl sich einige Arten weiterhin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Galapagosinseln#Naturschutz">nicht nachhaltig regenerieren können</a>. Ein ewiger Konflikt zwischen ökonomischen Interessen und Umweltschutz.</p>
<figure id="attachment_2205" aria-describedby="caption-attachment-2205" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-175153-0186-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2205" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-175153-0186-HDR-1024x576.jpg" alt="Sonnenuntergang über der Insel San Bartolome mit Pinnacle Rock" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-175153-0186-HDR-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-175153-0186-HDR-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-175153-0186-HDR-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180415-175153-0186-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2205" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über der Insel San Bartolome mit Pinnacle Rock</figcaption></figure>
<p>Der Besuch der Galapagos-Inseln war für uns ein einzigartiges Naturerlebnis und wir hoffen, es ist uns gelungen, Euch in diesem und dem <a href="http://wittmann-tours.de/galapagos-die-verwunschenen-inseln/">vorherigen Artikel</a> ein wenig mit auf die Reise zu nehmen. Wir hatten den Eindruck, in eine sieben Tage dauernde Episode von „Planet Erde“ geraten zu sein, live, in Farbe und in Stereo. Eigentlich hat nur noch gefehlt, dass David Attenborough höchstpersönlich uns geführt hätte ;). Unser Reiseführer Harry war allerdings eine würdige Vertretung. Die verzauberte Tierwelt von Galapagos werden wir nie vergessen und wir hoffen, dass sie gegen alle Bedrohungen geschützt und erhalten werden kann.</p>
<figure id="attachment_2206" aria-describedby="caption-attachment-2206" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092226-9544.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2206" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092226-9544-1024x683.jpg" alt="Ein Blaufußtölpel, einfach drollig!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092226-9544-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092226-9544-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092226-9544-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-092226-9544.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2206" class="wp-caption-text">Ein Blaufußtölpel, einfach drollig!</figcaption></figure>
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		<title>Galapagos, die verwunschenen Inseln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 00:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach unserem Puffertag in Quito war unsere erste echte Station in Ecuador die Galapagos-Inselgruppe. Auf den Spuren von Charles Darwin heuerten wir zusammen mit 11 weiteren Passagieren (Edna &#38; Ned, Carolyn &#38; Brian, Simon, Karin &#38; Dietrich, Amy &#38; Bob, Natalia &#38; Chris) auf dem Schooner Beagle an &#8211; die Wilde 13 von Galapagos ;). &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem Puffertag in <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-ecuador/">Quito</a> war unsere erste echte Station in Ecuador die Galapagos-Inselgruppe. Auf den Spuren von Charles Darwin heuerten wir zusammen mit 11 weiteren Passagieren (Edna &amp; Ned, Carolyn &amp; Brian, Simon, Karin &amp; Dietrich, Amy &amp; Bob, Natalia &amp; Chris) auf dem Schooner Beagle an &#8211; die Wilde 13 von Galapagos ;). Der Kurs führte uns für eine Woche auf einer südöstlichen Route zu verschiedenen Vulkaninseln des Archipels und ihren tierischen Bewohnern.</p>
<figure id="attachment_2163" aria-describedby="caption-attachment-2163" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-175931-8740-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2163" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-175931-8740-HDR-1024x627.jpg" alt="Für 7 Tage unser Zuhause, die Beagle" width="525" height="321" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-175931-8740-HDR-1024x627.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-175931-8740-HDR-300x184.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-175931-8740-HDR-768x470.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-175931-8740-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2163" class="wp-caption-text">Für 7 Tage unser Zuhause, die Beagle</figcaption></figure>
<p><span id="more-2180"></span></p>
<h2>Faszination Galapagos</h2>
<p>Was genau macht die Faszination der Galapagos-Inseln aus? Es sind keine tropischen Inselparadiese, obwohl sie am Äquator liegen. Stattdessen wirken sie eher karg, vulkanisch und es mischt sich nur wenig grün ins Landschaftsbild. Galapagos weist außerdem keine große Biodiversität auf (kein Vergleich z.B. mit einem Regenwald). Man findet auch nicht die spannenden Säugetiere, die man auf Safari in Afrika oder im Dschungel beobachten kann (Löwen, Elefanten, Affen etc.). Die Tiere, die es gibt, sind jedoch sehr interessant, einzigartig, seltsam und teilweise auch ungemein unterhaltsam. Man sieht nicht nur bizarr anmutende Tiere wie Riesenschildkröten oder verblüffend große Leguane (Iguanas), die an Mini-Drachen erinnern, sondern auch neugierige und verspielte Seelöwen und lustige Blaufußtölpel (Blue-footed Boobies).</p>
<figure id="attachment_2256" aria-describedby="caption-attachment-2256" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Reiseroute-Galapagos.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2256" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Reiseroute-Galapagos-1024x683.jpg" alt="Unsere Galapagos-Reiseroute" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Reiseroute-Galapagos-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Reiseroute-Galapagos-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Reiseroute-Galapagos-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2256" class="wp-caption-text">Unsere Galapagos-Reiseroute</figcaption></figure>
<p>Viele der dort heimischen Spezies kommen ausschließlich auf den Galapagos-Inseln vor, auf manchen Eilanden haben sich speziell an die dortigen Bedingungen angepasste Unterarten entwickelt. Der Besuch der Inselgruppe 1835 veranlasste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin">Charles Darwin</a>, seine Evolutionstheorie aufzustellen.</p>
<figure id="attachment_2164" aria-describedby="caption-attachment-2164" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-081807-8989.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2164" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-081807-8989-1024x683.jpg" alt="Auge in Auge mit dem Land-Iguana (auf Floriana)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-081807-8989-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-081807-8989-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-081807-8989-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-081807-8989.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2164" class="wp-caption-text">Das markante Profil eines Iguana (auf Floreana)</figcaption></figure>
<p>Außerdem ist das Verhalten der Tiere bemerkenswert. Schon nach kurzer Zeit auf den Galapagos-Inseln merkten wir, dass der ehemalige Name &#8222;Islas Encantadas&#8220; (&#8222;Die verwunschenen Inseln&#8220;), viel besser passt. Die Tiere verhalten sich, als hätte der Sündenfall nicht stattgefunden, als gäbe es keine Räuber. Sie sind überhaupt nicht scheu. Vögel flogen zum Beispiel nicht weg, wenn wir uns ihnen nähern. Am Dock, von dem aus wir mit einem Dinghy zur Beagle übersetzten, schlief seelenruhig ein Seelöwe auf einer Bank und schnarchte gelassen vor sich hin. Er ließ sich auch nicht von mehr oder weniger großen Gruppen von Touristen stören, die ihn umringten, sich über ihn belustigten oder ihn knipsten.</p>
<figure id="attachment_2165" aria-describedby="caption-attachment-2165" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-143411-8610.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2165" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-143411-8610-1024x683.jpg" alt="Die Tiere fürchten den Menschen nicht, scheinbar ganz im Gegenteil" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-143411-8610-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-143411-8610-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-143411-8610-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-143411-8610.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2165" class="wp-caption-text">Die Tiere fürchten den Menschen nicht, scheinbar ganz im Gegenteil.</figcaption></figure>
<p>Damit die Fauna so furchtlos bleibt und es nicht zu einer für beide Seiten unangenehmen Begegnung kommt, lautet die offizielle Regel, dass man mindestens zwei Meter Abstand halten soll. Die Tiere kannten allerdings offensichtlich diese Bestimmung nicht, da sie uns des Öfteren aus freien Stücken wesentlich näher kamen.</p>
<figure id="attachment_2166" aria-describedby="caption-attachment-2166" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0552904.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2166" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0552904-1024x683.jpg" alt="Mindestabstand von 2 Metern klar unterschritten" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0552904-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0552904-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0552904-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/G0552904.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2166" class="wp-caption-text">Mindestabstand von zwei Metern klar unterschritten.</figcaption></figure>
<h2>Charles-Darwin-Forschungsstation</h2>
<p>Bevor wir in See stachen, besuchten wir die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin_Foundation">Charles-Darwin-Forschungsstation</a> auf der Insel Santa Cruz. Dort bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Tagen erwarten würde und gewannen einen Einblick in das Schildkrötenzuchtprogramm.</p>
<p>Die Schildkröten, genauer gesagt die Form ihres Panzers, ist namensgebend für Galapagos. Auf spanisch bedeutet &#8222;galapagos&#8220; &#8222;Wulstsattel&#8220;, aha ;). Bei einigen Riesenschildkrötenarten ist der Nackenbereich wie ein traditioneller Sattel aufgewölbt. &#8211; Naja, „die verwunschenen Inseln“ hören sich für unsere Ohren wesentlich besser an! Zwei Landschildkrötenarten (von den Inseln Floreana und Pinta) sind mittlerweile ausgestorben. Sie waren wohl eine zu leichte Beute für Walfänger, Piraten und die ersten Siedler. Ein fast schon dramatisches Ende nahm die Art der Pinta-Riesenschildkröten, deren letzter Vertreter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lonesome_George">Lonesome George</a> war.</p>
<figure id="attachment_2167" aria-describedby="caption-attachment-2167" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2167" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923-1024x1024.jpg" alt="Lonesome George, der letzte seiner Art" width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-165101-8923.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2167" class="wp-caption-text">Lonesome George, der letzte seiner Art</figcaption></figure>
<p>Lonesome George verbrachte viele Jahre in der Charles-Darwin-Forschungsstation, alle Paarungsversuche scheiterten jedoch und so starb er am 24. Juni 2012 im Alter von etwa 100 Jahren und mit ihm die letzte Pinta-Riesenschildkröte. Wesentlich produktiver war <a href="https://www.galapagosislands.com/blog/super-diego-the-second-most-famous-tortoise-in-galapagos/">Super-Diego</a>, der seinen Namen seiner Herkunft aus dem Zoo in San Diego verdankt. Als das Aussterben der Española-Riesenschildkröten drohte, wurde weltweit nach Schildkröten  dieser Art gesucht. So stieß man auf Diego. Seit seiner Rückkehr nach Galapagos im Jahre 1977 ist Diego im Rahmen des Schildkröten-Zuchtprogramms ungefähr 800mal Schildkröten-Vater geworden und das mit über 100 Jahren! So bekam er dann den Spitznamen Super-Diego. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2178" aria-describedby="caption-attachment-2178" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1412.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2178" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1412-1024x768.jpg" alt="Super Diego, mehr als 800facher Vater" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1412-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1412-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1412-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/APC_1412.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2178" class="wp-caption-text">Super-Diego, ungefähr 800facher Schildkröten-Vater</figcaption></figure>
<h2>Wir lernten Galapagos per Schiff kennen</h2>
<p>Für uns war es eigentlich keine Frage, wir wollten Galapagos mit dem Schiff erkunden. Tagesausflüge sind von den drei bewohnten Inseln aus zwar möglich, aber mit langen Transferzeiten verbunden und nur zu ausgewählten Zielen möglich, vom zusätzlichen Organisationsaufwand ganz zu schweigen. An Bord eines Schiffes sieht man einfach mehr. Außerdem trafen wir immer wieder auf interessante Meeresbewohner. Von Deck aus entdeckten wir immer mal wieder Meeresschildkröten, Rochen, Haie oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfisch">Mola Molas</a>. Einmal begleiteten uns Delphine ein Stück auf unserer Fahrt. In klaren Nächten konnten wir die Sterne bewundern und bei wenig Wellengang die Biolumineszenz im Wasser.</p>
<figure id="attachment_2169" aria-describedby="caption-attachment-2169" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-144014-8617.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2169" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-144014-8617-1024x683.jpg" alt="Die Beagle im Hafen von Puerto Ayora" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-144014-8617-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-144014-8617-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-144014-8617-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-144014-8617.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2169" class="wp-caption-text">Die Beagle im Hafen von Puerto Ayora vor Santa Cruz</figcaption></figure>
<p>Die Tage verliefen ungefähr so: Frühstück gab es um 6:30 oder 7 Uhr, morgens und nachmittags je eine oder zwei Aktivitäten, also ein Spaziergang auf einer Insel und/oder Schnorcheln (oder Kajakfahren). Mittagessen wurde um 12 und Abendessen gegen 7 Uhr nach dem Briefing für den nächsten Tag serviert. Nachts fuhr die Beagle oft schon weiter zur nächsten Insel. Das sparte natürlich Zeit, bedeutete aber auch die eine oder andere schaukelige Nacht (je nach Seegang) in unserer Kajüte. In der ersten Nacht starteten die Motoren gegen 1:30 Uhr morgens, so dass wir die Insel Floreana um 6:00 Uhr erreichten. Die Segel setzten wir leider nur einmal als zusätzliche Unterstützung der Maschine.</p>
<figure id="attachment_2170" aria-describedby="caption-attachment-2170" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-183022-8640.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2170" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-183022-8640-1024x683.jpg" alt="Der Gemeinschaftsbereich im Heck der Beagle" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-183022-8640-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-183022-8640-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-183022-8640-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-183022-8640.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2170" class="wp-caption-text">Der Gemeinschaftsbereich auf dem Achterdeck der Beagle</figcaption></figure>
<p>Das hört sich nicht nur wie ein Vollzeitjob für uns Besucher an, erst recht war die Besatzung quasi rund um die Uhr beschäftigt. Unser Guide Harry begleitete die Gruppe bei allen Aktivitäten und sorgte dafür, dass wir stets bestens informiert waren. Washington, der Kapitän, steuerte die Beagle. Unterstützt wurde er von Fausto, dem ersten Offizier, der in der Regel das Dinghy fuhr. Triki war Mädchen &#8211; oder besser Junge &#8211; für alles an Bord und Fernando sorgte hervorragend für unser leibliches Wohl.</p>
<figure id="attachment_2171" aria-describedby="caption-attachment-2171" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-183445-9727.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2171" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-183445-9727-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang auf der Beagle, am nächsten Morgen wachen wir vor einer anderen Insel auf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-183445-9727-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-183445-9727-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-183445-9727-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180413-183445-9727.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2171" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf der Beagle, am nächsten Morgen wachen wir häufig vor einer anderen Insel auf.</figcaption></figure>
<h2>Floreana</h2>
<p>Als wir in Floreana an Land gingen, warteten die Tiere anscheinend schon auf uns. Seelöwen lagen auf dem Steg und wir mussten die vorgeschriebenen zwei Meter deutlich unterschreiten, um über sie zu steigen. Außerdem sonnten sich riesige Iguanas auf den Felsen in direkter Nähe unserer Anlegestelle. Noch hatten wir nicht begriffen, dass solch ein Begrüßungskomitee nichts Außergewöhnliches war, trotzdem war es just in diesem Moment eine ziemliche Reizüberflutung. Und die Galapagos-Show ging gleich weiter: Die Blue-footed Boobies (Blaufußtölpel) kreisten in weitem Bogen über die kleine Bucht, um dann gezielt in den Sturzflug überzugehen, kurz vor der Wasseroberfläche die Flügel eng anzulegen und wie ein Pfeil ins Wasser einzutauchen.</p>
<figure id="attachment_2172" aria-describedby="caption-attachment-2172" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104256-9094.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2172" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104256-9094-1024x683.jpg" alt="Ein Blaufußtölpel setzt zum Sturzflug an" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104256-9094-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104256-9094-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104256-9094-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104256-9094.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2172" class="wp-caption-text">Ein Blaufußtölpel setzt zum Sturzflug an.</figcaption></figure>
<p>Das Begrüßungskomitee stellte aber nicht die eigentliche Sehenswürdigkeit dar. Die echten Stars auf Floreana waren die Riesenschildkröten, die zwar nicht in Freiheit lebten, sondern in einem Areal, das eine für die Schildkröten unüberwindliche Steinmauer umgab. Der Grund für die Absperrung lag in der Tatsache, dass ein Teil der Reptile Nachfahren von Super-Diego waren (also Española-Riesenschildkröten), die eigentlich auf eine andere Insel gehörten. Trotzdem war es sehr spannend, die Tiere quasi in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben.</p>
<figure id="attachment_2173" aria-describedby="caption-attachment-2173" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-090529-8662.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2173" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-090529-8662-1024x683.jpg" alt="Riesenschildkröte auf Floriana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-090529-8662-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-090529-8662-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-090529-8662-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-090529-8662.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2173" class="wp-caption-text">Riesenschildkröte auf Floreana</figcaption></figure>
<h2>Die Galapagos-Affäre…</h2>
<p>Floreana ist eine der drei von Menschen bewohnten Inseln von Galapagos. Hier spielte sich ein echtes menschliches Drama ab, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gal%C3%A1pagos-Aff%C3%A4re">Galapagos-Affäre</a>, über das mehrere Bücher geschrieben und Filme gedreht wurden. Wir wollen nur kurz ein paar Eckpunkte der Geschehnisse zusammenfassen.</p>
<figure id="attachment_2174" aria-describedby="caption-attachment-2174" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-105751-9117.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2174 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-105751-9117-1024x683.jpg" alt="Blick auf Floreana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-105751-9117-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-105751-9117-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-105751-9117-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-105751-9117.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2174" class="wp-caption-text">Blick auf Floreana</figcaption></figure>
<p>Die ersten Protagonisten waren die beiden Deutschen Dr. Friedrich Ritter und Dore Strauch. Sie ließen sich 1929 als echte Aussteiger auf der bis dahin unbewohnten Insel Floreana nieder. Ritter veröffentlichte ein Buch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Als-Robinson-auf-Galapagos-Berichte/dp/383700547X/">Als Robinson auf Galapagos: Dr. Ritters Berichte von der Insel Floreana</a>&#8220; und mehrere Artikel, wodurch die beiden medial bekannt wurden. Unter anderem dadurch inspiriert wanderte 1932 das deutsche Ehepaar Wittmer (Heinz und Margret) ebenfalls nach Floreana aus, wovon die ersten Bewohner nicht erbaut waren. 1932 kam auch eine exaltierte Österreicherin und selbst ernannte Baronin in Begleitung von zwei Männern (Rudolf Lorenz und Robert Phillipson) auf die Insel. Damit war die Besetzung für das Drama komplett.</p>
<h2>…endete mit rätselhaften Todesfällen</h2>
<p>Das Zusammenleben gestaltete sich alles andere als harmonisch. Die „Baronin“ spielte sich als Regentin von Floreana auf und plante, ein Luxushotel bauen. Es gab Streit um die limitierten Wasservorkommen. Die „Baronin“ las heimlich die Post der anderen und ließ Pakete verschwinden. Zudem gab es auch innerhalb der drei Einzelgruppen erhebliche Spannungen. 1934 überstürzten sich auf einmal die Ereignisse.</p>
<p>Rudolf Lorenz überbrachte Frau Wittmer die Nachricht, dass die „Baronin“ und Phillipson auf einem Schiff (das keiner gesehen hatte) die Insel verlassen hätten, sie verschwanden spurlos. Sämtliche Habseligkeiten der beiden blieben unerklärlicherweise zurück. Lorenz selbst verkaufte kurze Zeit später das  Eigentum der „Baronin“ und verließ ebenfalls Hals über Kopf die Insel. Auf der Überfahrt nach Santa Cruz erlitt er Schiffbruch und kam ums Leben, seine Leiche wurde später gefunden. Friedrich Ritter verstarb an einer Lebensmittelvergiftung durch Hühnerfleisch (obwohl er Vegetarier war), es besteht jedoch der Verdacht, dass er vergiftet wurde. Floreana war alles andere als ein Paradies für die Aussteiger.</p>
<figure id="attachment_2177" aria-describedby="caption-attachment-2177" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104338-9112.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2177" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104338-9112-1024x683.jpg" alt="Den Blaufußtölpeln von Floreana waren die menschlichen Dramen bestimmt egal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104338-9112-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104338-9112-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104338-9112-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180411-104338-9112.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2177" class="wp-caption-text">Den Blaufußtölpeln von Floreana waren die menschlichen Dramen bestimmt gleichgültig.</figcaption></figure>
<p>Die Geschichte wurde mehrmals recherchiert. Es gibt zahlreiche Bücher und Filme über die damaligen Geschehnisse. Die beiden Bücher &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Postlagernd-Floreana-Margret-Wittmer/dp/B0000BPQXL">Postlagernd Floreana</a>&#8220; von Magret Wittmer und &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Satan-Came-Strauch-Walter-Brockmann/dp/B00085CAL4/">Satan Came To Eden</a>&#8220; von Dore Strauch stellen die Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln der damaligen Protagonisten dar. An Bord der Beagle schauten wir den Film &#8222;<a href="https://www.imdb.com/title/tt2960450/">The Galapagos Affair: Satan Came to Eden</a>&#8222;, der ebenfalls versucht, die Ereignisse aufzuarbeiten. Die überaus skurrile und mysteriöse Geschichte wird sich wohl nie aufklären.</p>
<h2>Punta Cormorant</h2>
<p>Am Punta Cormorant, im Norden von Floreana, waren wir zum ersten Mal Schnorcheln. Galapagos erschien nicht nur an Land wie ein riesiger Freiluftzoo, sondern auch im Meer. Das Wasser war trotz der Lage direkt am Äquator sehr kalt, je nach Ort in etwa 20 Grad. Dagegen hatte das karibische Meer vor Belize an eine Badewanne erinnert ;). Der Grund für die niedrigen Wassertemperaturen ist der kalte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Humboldtstrom">Humboldtstrom</a>, der von Süden aus der Antarktis kommt und viele Nährstoffe enthält. Der Neoprenanzug, den wir erhielten, bewährte sich also zur Isolierung, als Sonnenschutz und für den Auftrieb.</p>
<figure id="attachment_2175" aria-describedby="caption-attachment-2175" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR3173.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2175" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR3173-1024x683.jpg" alt="Yellow-tailed Surgeonfish (Prionuurus latclavius)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR3173-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR3173-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR3173-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR3173.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2175" class="wp-caption-text">Yellow-tailed Surgeonfish (Prionuurus latclavius)</figcaption></figure>
<p>Unter Wasser war die Vielfalt beinahe noch größer als an Land. Große Schwärme von Doktorfischen (Yellow-tailed Surgeonfish) zogen immer wieder unsere Aufmerksamkeit auf sich. Außerdem sahen wir Papageienfische, Mexican Hogfish und viele viele mehr. Zurück an Bord hatten wir unsere liebe Mühe, sie im Bestimmungsbuch zu identifizieren.</p>
<figure id="attachment_2179" aria-describedby="caption-attachment-2179" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2258.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2179" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2258-1024x768.jpg" alt="Mexican Hogfish" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2258-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2258-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2258-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/GOPR2258.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2179" class="wp-caption-text">Mexican Hogfish</figcaption></figure>
<h2>Galapagos-Haie</h2>
<p>Am Abend nach dem Essen gab es eine ganz besondere Überraschung: Neben dem Schiff schwammen ungefähr 20 bis 30 Galapagos-Haie. Es war ein majestätischer Anblick, wie sie ihre Bahnen parallel zur Bordwand zogen. Sie schienen zu patrouillieren. Auf einmal kam Bewegung in die Szene. Ein fliegender Fisch huschte über das Wasser, viele Haie schwammen ihm nach, zielstrebig wie Torpedos. Er hüpfte mehrmals über das Wasser, die Raubfische schnappten nach ihm, das Wasser schien zu kochen. Ein Seelöwe erwischte den Fisch wenige Momente später, er hatte die Beute den Haien um Haaresbreite abgejagt. Das Schauspiel wiederholte sich mehrere Male, mal siegten die Raubfische, mal die Seelöwen. Manchmal klatschten die fliegenden Fische auf der Flucht hörbar gegen die Bordwand des Schiffes und fielen für einige Sekunden wie gelähmt ins Wasser. Wir Besucher fieberten für das Überleben der fliegenden Fische, aber nur wenigen gelang es, zu entkommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/dUoIZDWtOKI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
(leider mit sehr schlechtem Ton)</p>
<p>Auch unser Guide und die Besatzung beobachteten dieses Schauspiel fasziniert. So etwas hatten sie noch nie gesehen, ein paar Haie, klar, aber nicht so viele! Die Haie waren in einem wahrhaften Fressrausch.</p>
<p>Da es noch viel mehr über Galapagos zu berichten gibt, machen wir hier eine kleine Pause. In Teil 2 berichten wir weiter über die spannende Tierwelt dieser Inselgruppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Ecuador</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2018 00:01:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Organisation der Anreise von Belize nach Ecuador gestaltete sich etwas schwierig. Natürlich gab es keinen Direktflug von Belize City nach Ecuador (weder nach Guayaquil noch nach Quito). Einen Flug mit weniger als einer Stunde Umsteigezeit über San Salvador haben wir uns nicht zu buchen getraut (wegen des ungewissen Gepäcktranfers). Damit führte der &#8222;direkte&#8220; Weg &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Organisation der Anreise von Belize nach Ecuador gestaltete sich etwas schwierig. Natürlich gab es keinen Direktflug von Belize City nach Ecuador (weder nach Guayaquil noch nach Quito). Einen Flug mit weniger als einer Stunde Umsteigezeit über San Salvador haben wir uns nicht zu buchen getraut (wegen des ungewissen Gepäcktranfers). Damit führte der &#8222;<a href="https://www.google.de/maps/dir/Cdad.+de+Belice,+Belice/Houston,+Texas,+EE.+UU./Quito,+Ecuador">direkte</a>&#8220; Weg über die USA. Houston wurde der Umsteige-Flughafen unserer Wahl. Welch ein Zufall! Clemens und Thomas hatten unabhängig auch einen Flug nach Houston gebucht! So trafen wir uns am Gepäckband für ungefähr eine halbe Stunde <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2135" aria-describedby="caption-attachment-2135" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2135" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-1024x683.jpg" alt="Welch ein Zufall! Clemens und Thomas trafen wir am Flughafen in Houston" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180408-151929-8504.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2135" class="wp-caption-text">Welch ein Zufall! Clemens und Thomas trafen wir am Flughafen in Houston.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2136"></span></p>
<h2>In Ecuador angekommen</h2>
<p>Nachdem wir einen vollen Tag im Flieger verbracht hatten, kamen wir kurz vor Mitternacht am neu gebauten, hochmodernen, aber nicht allzu großen Flughafen in Quito an. Früher gab es einen zentralen Flughafen mitten in der Stadt. Früher bedeutet vor 13 Jahren, als ich (Christian) 2005 schon einmal in Ecuador war. Es könnte also auch an anderer Stelle in den Ecuador-Artikeln vorkommen, dass sich ein Vergleich mit der Situation von vor 13 Jahren einschleicht, da sich in Ecuador viel verändert hat.</p>
<figure id="attachment_2137" aria-describedby="caption-attachment-2137" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2137 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-1024x683.jpg" alt="Ecuador hat wirklich moderne Straßen. Im Hintergrund schaut der Cotopaxi aus den Wolken." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180410-062110-8573.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2137" class="wp-caption-text">Ecuador hat nagelneue, moderne Straßen. Im Hintergrund lugt der Cotopaxi aus den Wolken hervor.</figcaption></figure>
<p>Nicht nur der Flughafen war funkelnagelneu, auch die Straßen vom Flughafen in die Innenstadt waren 2- oder 3-spurig und in perfektem Zustand. Im modernen Taxi gab es Sicherheitsgurte auf der Rücksitzbank und fixe Preise für die Fahrt in die Altstadt. Dort, im historischen Zentrum, hatte sich Quito glücklicherweise weniger verändert. Ein Projekt findet aber aktuell im Untergrund statt: eine U-Bahn ist im Bau. Die Altstadt ist weiterhin ein koloniales Juwel Lateinamerikas mit wunderschönen, gut erhaltenen alten Häusern und einheitlichem Stadtbild. Die Innenstadt besichtigten wir zunächst nur für einen Tag (dieser war als Puffertag geplant), bevor es auf die Galapagos-Inseln ging (dazu natürlich im nächsten Beitrag mehr).</p>
<figure id="attachment_2138" aria-describedby="caption-attachment-2138" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2138 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-1024x576.jpg" alt="Altstadtpanorama von Quito, links der Kirchturm von Santo Domingo und rechts der Panecillo (der Brötchen-Hügel)" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-093935-8756.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2138" class="wp-caption-text">Altstadtpanorama von Quito, links der Kirchturm von Santo Domingo und rechts der Panecillo (der Brötchen-Hügel) mit der Statue der Jungfrau Maria</figcaption></figure>
<p>Quito und die gute Höhenluft der Anden begrüßten uns aber auch noch auf andere Art und Weise. So kalt wie in Quito war es schon lange auf unserer Reise nicht mehr gewesen. Da war die dicke Bettdecke im landestypisch ungeheizten Hotelzimmer sehr willkommen. Am nächsten morgen &#8222;explodierte&#8220; unsere Sonnencreme aufgrund des niedrigeren Luftdrucks &#8211; Quito liegt auf ca. 2800m &#8211; und spendete auf einen Schlag viel zu viel Creme. T-Shirt und kurze Hosen sind in Quito eher unzweckmäßig <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/13.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Demonstrationen und Wachwechsel auf der Plaza Grande</h2>
<p>Unser erstes Ziel des Stadtrundgangs war die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Plaza_de_la_Independencia">Plaza Grande</a> (offiziell Plaza de la Independencia), wo jeden Montag um 11 Uhr vor dem Präsidentenpalast der zeremonielle Wachwechsel stattfindet. Wir erwarteten nur ein paar marschierende Soldaten. Stattdessen fanden wir einen prall gefüllten Platz vor, auf dem die Vorbereitungen liefen und eine Demonstration stattfand. Was wir sahen, war angeblich nur eine Auftaktveranstaltung für eine Großdemonstration am folgenden Tag. Die pensionierten Lehrer forderten höhere Renten, wie uns eine der demonstrierenden Lehrerinnen erklärte. Ecuador hätte viel in Infrastruktur (wie Flughafen und Straßen) oder Bildung investiert, was prinzipiell auch gut sei. Insgesamt habe Ecuador aber trotz aller Einnahmen aus den Erdölexporten noch viele Schulden angehäuft und die Lehrer (vor allem die Rentner) vollkommen vergessen. Die Rentnerin berichtete, sie habe zu Pferd in die Schule reiten müssen. Mona erschien dies zwar gleich sehr erstrebenswert, die Lehrerin empfand ihr Transportmittel allerdings als rückständig.</p>
<figure id="attachment_2139" aria-describedby="caption-attachment-2139" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2139" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-1024x683.jpg" alt="Die ecuatorianischen Rentner demonstrieren vor der Kathedrale von Quito" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-095225-8777.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2139" class="wp-caption-text">Die ecuadorianischen Rentner demonstrieren vor der Kathedrale von Quito.</figcaption></figure>
<p>Kurz vor 11 Uhr sorgte die Polizei dafür, dass die Menschen die Straße vor dem Präsidentenpalast verließen und sich hinter die Absperrungen begaben, was alles sehr friedlich ablief. Und dann begann die Zeremonie: Die Wachen marschierten mit vollständiger Blasmusikkapelle und in prachtvollen Galauniformen ein. Außerdem waren ein paar berittene Soldaten dabei, die nicht nur vor den Palast, sondern auch (durch abgesperrte Korridore hindurch) mitten auf den Platz ritten.</p>
<figure id="attachment_2140" aria-describedby="caption-attachment-2140" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2140 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-1024x683.jpg" alt="Wachwechsel auf dem Plaza Grande mit prunkvollen Uniformen, Pferden und Blasmusik" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-101041-8527.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2140" class="wp-caption-text">Wachwechsel auf dem Plaza Grande mit prunkvollen Uniformen, Pferden und Blasmusik</figcaption></figure>
<h2>Parade und noch eine Demonstration</h2>
<p>Nach dem Einritt gab es kurze Ansprachen, Flaggen wurden gehisst und die Wachen marschierten zackig, alles zu schneidiger Blasmusik. Insgesamt dauerte das ganze Schauspiel eine gute Stunde und war deutlich unterhaltsamer als wir erwartet hatten.</p>
<figure id="attachment_2141" aria-describedby="caption-attachment-2141" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2141" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-1024x683.jpg" alt="Die Wachen marschieren mit den ecuatorianischen Farben" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-102746-8858.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2141" class="wp-caption-text">Die Wachen marschieren mit ecuadorianischen Flaggen.</figcaption></figure>
<p>Nach der Parade wurde eine weitere Demonstration abgehalten. Die Demonstranten (andere, nicht die Lehrer) forderten den Rücktritt der Sportministerin, aber wir konnten keinen echten Grund dafür auf den Transparenten lesen. Die Quiteños, die wir fragten, konnten uns auch keine hilfreiche Antwort geben. In den Nachrichten lasen wir von einem Plan, Sportförderung in Millionenhöhe (Landeswährung ist der US-Dollar) zu betreiben, um bei der Olympiade in Tokio 2020 mehr Medaillen erringen zu können. Vielleicht ging es darum, dass einige Menschen der Meinung waren, dass das Geld an anderen Stellen dringend benötigt werde.</p>
<h2>Nos faltan tres &#8211; Wir vermissen 3</h2>
<p>Auf der Plaza Grande fielen uns außerdem Plakate mit der Aufschrift &#8222;Nos faltan tres&#8220; (&#8222;Wir vermissen 3&#8220;) und den Fotos von 3 Männern auf. Wie wir später erfuhren, handelte es sich bei den dreien um ecuadorianische Journalisten (genauer einen Journalisten, seinen Fotografen und einen Fahrer), die im Grenzgebiet von Ecuador und Kolumbien <a href="https://amerika21.de/2018/03/198149/ecuador-entfuehrte-journalisten">gekidnappt worden waren</a>. Sie waren damit zu Geiseln im Konflikt zwischen der ecuadorianischen Regierung und einem kolumbianischen Drogenboss (&#8222;Guacho&#8220;) geworden. Kolumbien ist weiterhin im Drogengeschäft aktiv und die neue Regierung von Ecuador toleriert den Drogenhandel im Gegensatz zu früher nicht mehr.</p>
<figure id="attachment_2142" aria-describedby="caption-attachment-2142" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2142" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-1024x683.jpg" alt="Gekidnappte Journalisten #nosfaltan3" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-200611-8559.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2142" class="wp-caption-text">Gekidnappte Journalisten <a href="https://twitter.com/hashtag/NosFaltan3?src=hash">#nosfaltan3</a></figcaption></figure>
<p>Leider hörten wir später (als wir nach 2 Wochen wieder in Quito waren), dass die 3 von Guachos Männern <a href="http://www.dw.com/en/ecuadors-president-confirms-2-abducted-journalists-killed-in-border-region/a-43384191">ermordet worden waren</a>. Ecuador hat auch die Hilfe der USA angefordert und mit den USA ein <a href="https://www.telesurtv.net/english/news/Ecuador-Signs-Security-Deal-with-US-Military-Presence-Expected-20180426-0006.html">Abkommen unterzeichnet</a>, um im Kampf gegen den Drogenhandel härter durchgreifen zu können. (Interessanterweise hatte Ecuador die US-Armee erst 2014 zum Abzug aus Ecuador bewegt). Wie erfolgreich die Maßnahmen sein werden, bleibt abzuwarten.</p>
<h2>Die koloniale Altstadt</h2>
<p>Nachdem wir deutlich mehr Zeit auf der Plaza Grande verbracht hatten als gedacht, besuchten wir anschließend einige sehenswerte Kirchen der Stadt, jede mit ihren Besonderheiten. In der Kathedrale von Quito befand sich zum Beispiel der Sarg von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Jos%C3%A9_de_Sucre">Mariscal Sucre</a>. Neben <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sim%C3%B3n_Bol%C3%ADvar">Simón Bolívar</a> war er vielleicht der wichtigsten Kämpfer für die Unabhängigkeit Südamerikas von der spanischen Kolonialmacht. (Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht realisierten war, wie häufig wir seinen Namen in den nächsten Wochen auch in Peru und Bolivien noch hören sollten.) Außerdem beherbergte die Kathedrale ein Gemälde, das eine interessante andine Version des <a href="https://goo.gl/images/GeYuFk">letzten Abendmahls</a> darstellt. Vor Jesus Christus steht ein Teller mit gegrilltem Meerschweinchen (eine Delikatesse der Anden) auf dem Tisch. (Fotografieren war in der Kirche nicht erlaubt, aber <a href="https://goo.gl/images/GeYuFk">auf dieser Seite</a> findet ihr ein Bild.)</p>
<figure id="attachment_2144" aria-describedby="caption-attachment-2144" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2144" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR.jpg" alt="Innenraum der Kirche Compañía de Jesús, Foto von Diego Delso, delso.photo, License CC-BY-SA" width="640" height="385" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR.jpg 640w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/Iglesia_de_La_Compañía_Quito_Ecuador_2015-07-22_DD_128-130_HDR-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2144" class="wp-caption-text">Innenraum der Kirche Compañía de Jesús in der Altstadt von Quito, Foto von Diego Delso, <a href="http://delso.photo/">delso.photo</a>, Lizenz <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode">CC-BY-SA</a></figcaption></figure>
<p>Die angeblich schönste Kirche ganz Ecuadors soll die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Compa%C3%B1%C3%ADa_de_Jes%C3%BAs,_Quito">Iglesia de la Compañía de Jesús</a>, die Kirche des Jesuitenordens sein. Die Fassade wirkte eher nüchtern, dieser Eindruck änderte sich jedoch drastisch, sobald wir das Gotteshaus betraten. Das Innere ist über und über auf das barockste verziert und durch die verschwenderische Verwendung von Blattgold fühlte man sich wie in einem Schmuckkästchen.</p>
<p>Auf den Straßen von Quito sahen wir auch an den Gesichtszügen und der Kleidung der Leute, dass wir in den Anden angekommen waren. Erstaunlich viele Menschen trugen traditionelle Kleidung. Waren, Einkäufe oder Kinder wurden in Tragetüchern transportiert und als Kopfbedeckung sahen wir die typischen Hüte.</p>
<figure id="attachment_2210" aria-describedby="caption-attachment-2210" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR.jpg"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2210" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-1024x683.jpg" alt="Nächtlicher Blick über die koloniale Altstadt von Quito. Im Vordergrund ist die Kathedrale, im Hintergund der Panecillo." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180409-183635-8547-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2210" class="wp-caption-text">Nächtlicher Blick über die koloniale Altstadt von Quito. Im Vordergrund ist die Kathedrale, im Hintergund der Panecillo.</figcaption></figure>
<p>Quito hatte uns einen spektakulären Empfang bereitet. In gut zwei Wochen würden wir zurückkommen, vorher besuchten wir jedoch die Galapagos-Inseln, den Nebelwald bei Mindo und Otavalo.</p>
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