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	<title>Belize - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Belize - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Belize?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 00:01:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir Belize in unsere Länderauswahl aufgenommen, um eine Art Reisepause einzulegen, am Strand auszuspannen, Schnorcheln zu gehen und Zeit zum Planen zu gewinnen. Beim Studium des Reiseführers erfuhren wir jedoch, dass es in Belize viel zu sehen gibt, nämlich den Dschungel und die diversen Kulturen. In Belize befinden sich auch einige sehenswerte ehemalige &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-belize/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Belize?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir Belize in unsere Länderauswahl aufgenommen, um eine Art Reisepause einzulegen, am Strand auszuspannen, Schnorcheln zu gehen und Zeit zum Planen zu gewinnen. Beim Studium des Reiseführers erfuhren wir jedoch, dass es in Belize viel zu sehen gibt, nämlich den Dschungel und die diversen Kulturen. In Belize befinden sich auch einige sehenswerte ehemalige Städte der Maya. Aus geplanten zwei Wochen wurden drei und wir wären &#8211; wie so oft &#8211; gerne noch länger geblieben.</p>
<figure id="attachment_2147" aria-describedby="caption-attachment-2147" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-2147" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-1024x683.jpg" alt="Belize-Selfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-154414-8022.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2147" class="wp-caption-text">Belize-Selfie</figcaption></figure>
<p><span id="more-2155"></span></p>
<h2>Ein sehr interessantes und schönes Fleckchen Erde</h2>
<p>Wie wir schon in den <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-belize">ersten Eindrücken</a> geschildert hatten, ist Belize sehr vielfältig. Diese Impression hat sich in der Tat bestätigt. In Belize gibt es große geschützte Gebiete Regenwaldes mit vielen wilden Tieren, eine spektakuläre Unterwasserwelt und das Land ist kulturell sehr divers. Aufgrund von Englisch als Amtssprache und der offenen Mentalität der Menschen war es sehr einfach, mit den Leuten in Kontakt zu kommen und mehr über das Land zu erfahren. Es gab viel zu entdecken!</p>
<figure id="attachment_2148" aria-describedby="caption-attachment-2148" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2148" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-1024x683.jpg" alt="Baselisc Lizard, weiblich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-095437-8264.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2148" class="wp-caption-text">Weiblicher Basilisk</figcaption></figure>
<p>Trotz scheinbar gut funktionierendem Multikulti und großer gegenseitiger Toleranz ist Belize auch ein in sich widersprüchliches Land. Die Unterschiede zwischen arm und reich sind gewaltig, mancherorts fühlte es sich wie ein Spielplatz für (zum Großteil US-amerikanische) Touristen an und viele Einheimische beschwerten sich über die Politik und die Korruption. Diese Seite von Belize offenbart sich aber erst, wenn die Reizüberflutung etwas abnimmt.</p>
<h2>Dubiose Geschäfte</h2>
<p>Nehmen wir die Infrastruktur als Beispiel. Diese fanden wir insgesamt vergleichsweise gut (und trotzdem wird es ein &#8222;aber&#8220; geben). Die Landstraßen waren alle geteert und nahezu frei von Schlaglöchern. Das mobile Internet zeichnete sich in der Regel durch Schnelligkeit und Zuverlässigkeit aus. Einzig der Kauf einer Prepaid-SIM-Karte war vergleichsweise teuer. Im Vergleich zu Mexiko schlug dies mit mehr als dem doppelten Betrag zu Buche. Kein Wunder allerdings bei einem Monopolanbieter&#8230; Auch sonst war das Preisniveau in Belize erstaunlich hoch.</p>
<figure id="attachment_2149" aria-describedby="caption-attachment-2149" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2149" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-1024x683.jpg" alt="Verkehr in Belize: Geteerte Landstraßen und Schulbusse als Überlandbusse" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180331-121507-8285.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2149" class="wp-caption-text">Verkehr in Belize: Geteerte Landstraßen und ausrangierte Schulbusse als Überlandbusse</figcaption></figure>
<p>Und jetzt zum &#8222;aber&#8220;. Einige Menschen schimpften über Korruption und wir hörten, dass vieles im Land früher besser funktioniert habe. Als Beispiel wurde die Organisation des Überlandverkehrs mit Bussen genannt. Früher habe Belize gute und zuverlässige Linien mit einem festen Fahrplan gehabt. Man hätte Sitzplatzreservierungen vornehmen können und die Leute seien zufrieden gewesen mit dem Service. Dann habe wohl ein Großinvestor einen Kredit vom Staat bekommen, um alle Buslinien aufzukaufen und ein Großunternehmen zu schaffen. Leider sei das Unternehmen nach kurzer Zeit bankrott gewesen und damit habe sich die heutige Situation entwickelt. Als quasi-sozialistische Lösung dieses Dilemmas sei die Konkursmasse den Busfahrern übertragen worden. Heute sind Buslinien nicht aufeinander abgestimmt, es existiert kein zentraler Fahrplan, Sitzplatzreservierungen gibt es nicht mehr und alles funktioniert eher flexibel und spontan.</p>
<h2>Subjektive Wahrheiten</h2>
<p>Was man hört, ist manchmal eine subjektive Auffassung der Wahrheit, aber die heutige Situation des öffentlichen Transportwesens können wir bestätigen. Es war unmöglich, im Voraus Informationen über den Busfahrplan in Belize zu bekommen. Es gibt keine offiziellen Internetseiten oder zentralen Anlaufstellen. Wenn die Einheimischen eine Überlandfahrt planen, versuchen sie, den Bus in aller Herrgottsfrühe zu nehmen (man weiß ja nie). Irgendwie funktioniert es. Wie es dazu gekommen ist, ließ sich im Internet nicht ganz recherchieren. Es scheint ein staatlicher Kredit an Novelo (ein großes Busunternehmen der Novelo-Brüder) geflossen zu sein, dieses meldete dann 2006 Konkurs an. Unter identischer Führung (den beiden Brüdern) war das Busunternehmen anschließend als <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/National_Transportation_Services_Limited">National Transportation Services Limited</a> (NTSL) auferstanden. NTSL war einige Jahre später (2010) ebenfalls zahlungsunfähig und seitdem ist die Transportsituation so, wie wir sie erlebt haben. Klingt alles recht dubios&#8230;</p>
<figure id="attachment_2150" aria-describedby="caption-attachment-2150" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2150" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-1024x683.jpg" alt="Bestimmt nicht bequem, aber sehr malerisch, die Bluebird-Busse" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180322-153858-8017.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2150" class="wp-caption-text">Bestimmt nicht sonderlich bequem, aber schön bunt, die Bluebird-Busse (ehemalige US-amerikanische Schulbusse)</figcaption></figure>
<p>Die Geschehnisse um <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Belize_Telemedia_Limited">BTL</a> (Belize Telecom) sind ein weiterer Fall, in dem die Steuerzahler für Fehlentscheidungen der Regierung aufkommen müssen. Ein Name, der in diesem Zusammenhang (und anderen) immer wieder fällt ist Sir <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Ashcroft">Michael Ashcroft</a>. Ihm gehörten 94% dieses Unternehmens. In einer (geheimen?) Absprache mit der Regierung waren Ashcroft <a href="http://www.7newsbelize.com/sstory.php?nid=14843">15% Rendite garantiert</a> worden. Da diese Rendite (angeblich) nicht erreicht wurde, verklagte Ashcroft regelmäßig den Staat Belize. Um die Klagewelle zu beenden, kaufte der Staat die Anteile von Michael Ashcroft. Dieser war der große Profiteur, der Staat Belize hat dadurch viel Kapital in einem angeblich weiterhin sehr profitablen Unternehmen gebunden (oder neue Schulden gemacht).</p>
<h2>Noch relativ untouristisch</h2>
<p>Geschichten dieser Art hörten wir einige&#8230; Es ist zwar immer einfach zu sagen, dass sich die Reichen auf Kosten der Armen immer weiter bereichern und wahrscheinlich haben erstere eine andere Version der Geschichte. Trotzdem wirft es einen dunklen Schatten auf Belizes Regierungsriege und manche Geschäftsleute. Vielleicht sind Klüngelei und Korruption ein Grund, dass keine der großen Ketten und nur wenige internationale Investoren in Belize vertreten sind. Stattdessen gibt es nur kleine, private Restaurants oder Geschäfte und nicht viel Industrie. Einen modernen großen Supermarkt im westlichen Stil haben wir nur im Zentrum von Belize City angetroffen.</p>
<figure id="attachment_2151" aria-describedby="caption-attachment-2151" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2151" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-1024x683.jpg" alt="Strandparadies am Glover's Reef" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180403-164042-8633-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2151" class="wp-caption-text">Tropenparadies am Southwest Caye</figcaption></figure>
<p>Die beiden größten Industrien des Landes sind laut Statistik die Holzwirtschaft und der Tourismus. Von ersterer haben wir nicht viel mitbekommen, wir sahen nur ein paar Plantagen am Wegesrand. Bei letzterer waren wir mittendrin. Insgesamt erschien uns das Ausmaß des Tourismus trotzdem eher gering, soll heißen, wir begegneten erfreulich wenig anderen Reisenden. Das mag allerdings an der Auswahl unserer Ziele gelegen haben.</p>
<h2>Vielleicht noch ein Geheimtipp</h2>
<p>So werden uns die Unterwasserwelt, vor allem aber der Dschungel und die verschiedenen Tiere in bester Erinnerung bleiben. Außerdem erinnern wir uns gerne an viele interessante und positive Begegnungen mit Belizianern und auch einige kuriose Geschichten zurück. Eine davon erzählte uns einer unserer Fahrer, der in seinem früheren Job für einen Mennoniten gearbeitet hatte. Da der Mennonit traditionell lebte, besaß unser Fahrer offiziell dessen Mobiltelefon und auch dessen Auto. Wann immer ein Gespräch zu führen war oder eine Fahrt von A nach B anstand, war unser Fahrer zur Stelle. Auch das ist anscheinend eine Facette von Belize.</p>
<figure id="attachment_2152" aria-describedby="caption-attachment-2152" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2152" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-683x1024.jpg" alt="Ein Klammeraffe macht seinem Namen alle Ehre" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180327-175451-8350.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2152" class="wp-caption-text">Ein Klammeraffe macht seinem Namen alle Ehre.</figcaption></figure>
<p>Aufgrund von Englisch als Amtssprache war Belize einerseits sehr einfach zu bereisen, da die Kommunikation nie ein Problem darstellte. Andererseits war Belize immer dann, wenn wir kein Paket (also nicht so wie z.B. die Tage am Glover&#8217;s Reef) gebucht hatten, organisatorisch etwas aufwändig. Vor Busfahrten holten wir zum Beispiel immer vor Ort eine Zweit- oder Drittmeinung ein, um sicherzugehen, dass wir wie gewünscht ankommen würden. An manchen Orten machte allein die Tatsache, dass wir die einzigen Besucher waren, den Aufenthalt deutlich spannender und interessanter als in anderen Ländern, z.B. unsere Tage in <a href="http://wittmann-tours.de/die-garifuna-hauptstadt-dangriga/">Dangriga</a>. Aber sind das nicht genau die Ziele, die wir als Reisende suchen? Alles in allem sind wir von Belize sehr positiv überrascht worden!</p>
<figure id="attachment_2153" aria-describedby="caption-attachment-2153" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2153" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-1024x683.jpg" alt="Mondaufgang am Glover's Reef" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/07/CW-20180402-203003-8612.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2153" class="wp-caption-text">Mondaufgang am Glover&#8217;s Reef Atoll</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-belize/">Wie war Belize?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-belize/">Wie war Belize?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Karibisches Inselparadies am Glover&#8217;s Reef Atoll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jul 2018 00:01:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach unserem Aufenthalt im Dschungel fuhren wir ans Meer. Belize ist für seine Unterwasserwelt berühmt und hat nach Australien das zweitgrößte Barrier Reef der Welt. Bei der Suche nach einer einsamen Insel stießen wir auf das Glover’s Reef Atoll, das außerhalb des Hauptriffs liegt und ca. 60 Kilometer vom Festland entfernt ist. Benannt wurde es &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem Aufenthalt im Dschungel fuhren wir ans Meer. Belize ist für seine Unterwasserwelt berühmt und hat nach Australien das zweitgrößte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Belize_Barrier_Reef">Barrier Reef</a> der Welt. Bei der Suche nach einer einsamen Insel stießen wir auf das Glover’s Reef Atoll, das außerhalb des Hauptriffs liegt und ca. 60 Kilometer vom Festland entfernt ist. Benannt wurde es interessanterweise nach einem Piraten. So strandeten wir für vier Tage auf einer einsamen Insel, dem Southwest Caye.</p>
<figure id="attachment_2085" aria-describedby="caption-attachment-2085" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180331-163622-8558.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2085 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180331-163622-8558-1024x683.jpg" alt="Gestrandet am Glover's Reef Atoll" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180331-163622-8558-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180331-163622-8558-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180331-163622-8558-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180331-163622-8558.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2085" class="wp-caption-text">Gestrandet am Glover&#8217;s Reef Atoll</figcaption></figure>
<p><span id="more-2093"></span></p>
<h2>Inselparadies mit Rissen: Glover&#8217;s Reef Atoll</h2>
<p>Auch wenn es verlockend gewesen wäre, die Tage beim Rauschen der Wellen in einer Hängematte an sich vorbeiziehen zu lassen, so waren wir doch gekommen, um die Unterwasserwelt von Belize zu erkunden. Also schnallten wir in der Regel zweimal täglich die Flossen an, um mit den vielen bunten Fischen zu schwimmen. Nach nur wenigen Minuten im Boot erreichten wir immer das designierte Schnorchelareal.</p>
<figure id="attachment_2086" aria-describedby="caption-attachment-2086" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR2166.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2086" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR2166-1024x683.jpg" alt="Mona-Fisch und Christian-Fisch" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR2166-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR2166-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR2166-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR2166.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2086" class="wp-caption-text">Mona-Fisch und Christian-Fisch</figcaption></figure>
<p>Über Wasser sah die Inselwelt des Glover´s Reef Atoll wie ein echtes Tropenparadies aus, Sonne, blauer Himmel, türkisfarbenes Wasser und winzige Inseln mit Kokospalmen (ehemalige Plantagen). Durch den Schutz der Korallenriffe des Atolls gab es kaum Wellengang und die Wassertiefe lag dort, wo wir schnorchelten, zwischen zwei und fünf Metern. Vor allem wenn sich die Sonne nicht gerade hinter einer Wolke versteckte, hatten wir eine tolle Sicht im kristallklaren Wasser. Wermutstropfen jedoch waren kleinteiliger Plastikmüll und ein Algenteppich, die an den Strand getrieben wurden.</p>
<figure id="attachment_2087" aria-describedby="caption-attachment-2087" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0521446.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2087" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0521446-1024x683.jpg" alt="Die bunten Korellen waren auch ohne Fische eine Attraktion" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0521446-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0521446-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0521446-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0521446.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2087" class="wp-caption-text">Die bunten Korallen waren auch schon ohne Fische eine Attraktion für sich.</figcaption></figure>
<h2>Faszination Unterwasserwelt</h2>
<p>Sobald wir vom Boot in das wohltemperierte Nass eintauchten, offenbarte sich eine andere Welt. Vielgestaltige Korallen standen prächtig auf den Riffen und Schwärme der verschiedensten Fische durchquerten sie. Es gab viele kleine blaue, gelbe, gestreifte, schwarz-weiße, neongelbe, bunte, gepunktete, kurzum Fische in allen Farben des Regenbogens. Gelegentlich sahen wir auch einige größere, spektakulärere Meeresbewohner wie Hummer, Rochen, Barrakudas oder Haie. Das Wasser war so klar, dass man manche Fische schon vom Boot aus sehen konnte.</p>
<figure id="attachment_2088" aria-describedby="caption-attachment-2088" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1794.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2088" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1794-1024x683.jpg" alt="Yellow Stingray" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1794-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1794-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1794-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1794.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2088" class="wp-caption-text">Yellow Stingray</figcaption></figure>
<p>Eine ganz andere Perspektive gewannen wir beim Nachtschnorcheln. Der Ausflug ging zum Sonnenuntergang in der Dämmerung los und endete in völliger Dunkelheit ca. eine Stunde später. Eigentlich war es erstaunlich, dass wir überhaupt etwas sahen, da wir vergleichsweise schwache Taschenlampen bekamen. Die Fische schienen sich nicht an uns zu stören, nur die Seeläuse (Sea Lice) fühlten sich magisch vom Licht angezogen (je heller, desto mehr), so dass unsere Funzel sogar von Vorteil war. Wir begegneten anderen bunten Fischarten, einem Rochen und einem kleinen Hai.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ckkmdJp0jIU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Auf der Suche nach den Walhaien</h2>
<p>Unseren Aufenthalt auf Southwest Caye hatten wir zeitlich so geplant in der Hoffnung, vielleicht mit Walhaien schnorcheln zu können. Die besten Chancen bestehen angeblich zu Vollmond und die Tage davor und danach, wenn Snapper und andere Fische ihre Eier ablegen. Für die Walhaie ist der Laich eine reichhaltige Nahrungsquelle. Zwei Tage nach Vollmond war es soweit, eine Tour wurde angeboten. Nach einem frühen Mittagessen stachen wir in See in Richtung Südwesten. Ungefähr 25 km vom Glover&#8217;s Reef Atoll entfernt gab es einen vielversprechenden Ort: Gladden Spit. Die Gruppe bestand aus dem Bootsführer, zwei Tauchern, vier Schnorchlern (wir waren zwei davon) und den beiden Guides, einer für die Taucher, einer für die Schnorchler.</p>
<p>Nach gut einstündiger Fahrt waren wir am geplanten Ort angekommen. Von einem befreundeten Boot bekamen wir die Info, dass sie gestern hier einen Walhai gesehen hätten, was uns sehr positiv stimmte.</p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2089" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589-1024x1024.jpg" alt="Platsch! Auf der Suche nach den Walhaien" width="525" height="525" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589-1024x1024.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589-150x150.jpg 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589-300x300.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589-768x768.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589-100x100.jpg 100w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0611589.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Platsch! Auf der Suche nach den Walhaien</figcaption></figure>
<p>Der erste Tauch-/Schnorchelgang diente nur der Erkundung. Die Taucher gingen zuerst ins Wasser, um in der Tiefe nach den Schwärmen der Snapper zu suchen, den Futterspendern für die Walhaie. Sobald sie in der Tiefe fündig würden, sollten wir Schnorchler ins Wasser gehen, um ggfs. auch etwas zu sehen. In der Tat kam bald das Signal für uns, ebenfalls ins kühle Nass zu hüpfen. Das Wasser war sehr klar und die Sichtweite betrug etwa 20 bis 30 Meter. Die scheinbar bodenlose blaue Tiefe, in die die irisierende Reflexion der Sonnenstrahlen zu weisen schien, wirkte geradezu hypnotisch.</p>
<figure id="attachment_2090" aria-describedby="caption-attachment-2090" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1627.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2090" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1627-1024x683.jpg" alt="Die Luftblasen der Taucher stiegen und pittoresk entgegen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1627-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1627-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1627-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1627.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2090" class="wp-caption-text">Die Luftblasen der Taucher stiegen uns wabernd entgegen.</figcaption></figure>
<h2>Das Meer ist voller Überraschungen</h2>
<p>Von den Snappern sahen wir an der Oberfläche leider nichts, obwohl die Taucher später von großen Schwärmen dieser Fische und Haien, aber (noch?) keinen Walhaien berichteten. Für uns gab es jedoch eine andere Überraschung. Ein Schwarm Delfine wollte auch an der Party teilnehmen und sie schwammen für einige Minuten in unserer Nähe, zuweilen so nah, dass wir sie hätten berühren können, was man jedoch nicht soll. Unter anderem glitt eine Mutter mit ihrem Nachwuchs an uns vorbei.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/YW3lt1BifJE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die erste Erkundung des Wassers war also erfolgreich. Die Voraussetzung für eine Sichtung war mit der Anwesenheit der laichenden Snapper gegeben. Unsere Führer waren sehr zuversichtlich, dass wir den Walhaien am späten Nachmittag würden begegnen können, da sie normalerweise um diese Zeit zum Fressen näher an die Oberfläche kommen. Also machten wir landwärts des Riffs eine Pause, da dort der Wellengang nicht so stark war. Wenn man wollte, konnte man etwas um die Korallen herum schnorcheln.</p>
<figure id="attachment_2091" aria-describedby="caption-attachment-2091" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1883.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2091" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1883-1024x683.jpg" alt="Intakte Korallen und bunte Fischlein" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1883-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1883-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1883-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1883.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2091" class="wp-caption-text">Intakte Korallen und bunte Fischlein</figcaption></figure>
<p>Am Nachmittag versuchten wir es erneut am gleichen Ort, aber leider ließen sich die Walhaie nicht blicken. Dafür fanden sich wieder einige Delfine ein. Es war ein großartiges Erlebnis, in ihrer Nähe zu schwimmen, ihre Eleganz und Wendigkeit bewundern zu dürfen und sie unter Wasser sogar hören zu können. Damit war es auf jeden Fall ein wunderbarer und ereignisreicher Ausflug.</p>
<figure id="attachment_2092" aria-describedby="caption-attachment-2092" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180401-175349-8581-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2092" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180401-175349-8581-HDR-1024x683.jpg" alt="Sonnenuntergang am Glover's Reef" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180401-175349-8581-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180401-175349-8581-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180401-175349-8581-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180401-175349-8581-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2092" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang am Southwest Caye</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/karibisches-inselparadies-am-glovers-reef-atoll/">Karibisches Inselparadies am Glover’s Reef Atoll</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/karibisches-inselparadies-am-glovers-reef-atoll/">Karibisches Inselparadies am Glover&#8217;s Reef Atoll</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook&#8217;s Hill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 00:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[Actun Tunichil Muknal]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
		<category><![CDATA[ATM-Cave]]></category>
		<category><![CDATA[Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Pooks Hill]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook&#8217;s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook&#8217;s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir Mountain Nature Reserve. Auch hier befand sich früher eine Ortschaft der Maya und auf dem zentralen Platz der historischen Siedlung, der von teilweise rekonstruierten Mauern umgeben ist, kann man sehr stilvoll Krocket spielen. Die Lodge liegt in direkter Nähe der berühmten Actun Tunichil Muknal-Höhle, die allgemein ATM-Cave genannt wird. Direkt beim Einchecken erfuhren wir, dass am gleichen Tag auch eine große Gruppe Biologie-Studenten ankommen würde, um Forschung im Feld zu betreiben. Unsere Begeisterung darüber hielt sich erst in Grenzen, aber es sollte sich als sehr bereichernd erweisen.</p>
<figure id="attachment_2058" aria-describedby="caption-attachment-2058" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2058 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook's Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2058" class="wp-caption-text">Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook&#8217;s Hill</figcaption></figure>
<p><span id="more-2060"></span></p>
<h2>Die Studenten kommen</h2>
<p>Es waren Studenten des Sohnes des Besitzers der Lodge, der in England als Biologie-Professor an der University of Southampton arbeitet. Uns wurde versichert, dass auf die zahlenden Gäste die größte Rücksicht genommen würde. Dies äußerte sich erstmal positiv darin, dass wir von einem Standard- in einen (von zwei) Deluxe-Bungalows hochgestuft wurden. Diese standen gut 200 Meter entfernt von den anderen Gebäuden unten am Fluss auf langen Stelzen. So hoch kann der Strom in der Regenzeit ansteigen…</p>
<figure id="attachment_2059" aria-describedby="caption-attachment-2059" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2059" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-1024x683.jpg" alt="Unser Deluxe-Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2059" class="wp-caption-text">Unser Deluxe-Bungalow</figcaption></figure>
<p>Die meisten der jungen Leute waren Bachelor-Studenten. Zwei etwas früher eingetroffene Studierende, Andy und Peter, arbeiteten hingegen an ihrer Doktorarbeit. Ihr gemeinsames Thema war &#8222;Gunshot detection&#8220;. Sie waren keine Biologen, sondern Informatiker: Andy war für Hardware, Peter für Software zuständig. Gemeinsam hatten sie kleine Geräte entwickelt, die den Namen AudioMoth tragen, und die Schüsse von Wilderern im Dschungel erkennen und aufzeichnen.</p>
<h2>AudioMoth: klein, energiesparend und preiswert</h2>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal von <a href="https://www.openacousticdevices.info">AudioMoth</a> ist, dass es klein und kompakt ist, wenig Energie verbraucht und wesentlich günstiger ist als vergleichbare Geräte. Andere kommerzielle Produkte sind darauf ausgelegt, dass in direkter Nähe eine Steckdose vorhanden ist.</p>
<figure id="attachment_2074" aria-describedby="caption-attachment-2074" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2074 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-1024x751.jpg" alt="AudioMoth: Allzeit bereit, Schüsse und andere ungewöhnliche Geräusche aufzuzeichnen. (Foto vom https://www.openacousticdevices.info/)" width="525" height="385" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-1024x751.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-300x220.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-768x563.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2.jpg 1632w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2074" class="wp-caption-text">AudioMoth: Allzeit bereit, Schüsse und andere ungewöhnliche Geräusche aufzuzeichnen. (Foto vom https://www.openacousticdevices.info/)</figcaption></figure>
<p>Das Projekt befand sich in der finalen Phase. Ein Jahr zuvor hatten sie die ersten Prototypen getestet und jetzt wollten sie im nahegelegenen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tapir_Mountain_Nature_Reserve">Tapir Mountain Nature Reserve</a> ein großes Netz an „Motten“ platzieren. Zunächst mussten sie die Geräte aus den Materialien zusammenbauen, die sie mitgebracht hatten: Rohre und Dichtungen, Batterien, SD-Karten und natürlich die Detektoren selbst.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="en">Made it to Belize, all unpacked! <a href="https://t.co/Pym8Ei67NT">pic.twitter.com/Pym8Ei67NT</a></p>
<p>— OpenAcousticDevices (@OpenAcoustics) <a href="https://twitter.com/OpenAcoustics/status/979086842837504000?ref_src=twsrc%5Etfw">March 28, 2018</a></p></blockquote>
<p>Da sie von England aus über Houston nach Belize hatten fliegen müssen, waren sie bei den texanischen Sicherheitskräften wegen des Inhaltes ihres Gepäcks natürlich aufgefallen, hochnotpeinlich befragt und gründlich gefilzt worden.</p>
<p>Trotz Übergepäcks hatten sie nicht alles aus England mitbringen können. Also waren die beiden an den Tagen, an denen wir sie auf Pook&#8217;s Hill trafen, auch damit beschäftigt, weiteres Material zu besorgen, zum Beispiel Batterien. Die passenden Batterien gab es aber nur im Set mit Taschenlampen… Eine Bestellung von Batterien (ohne Taschenlampe) würde vermutlich zu lange dauern… So kann es gut sein, dass sie nach unserer Abfahrt eine Kiste voll Taschenlampen gekauft haben, nur um die Batterien zu bekommen ;).</p>
<h2>Der Schutz des Tapir Mountain Nature Reserve</h2>
<p>Ziel des Projektes soll es sein, Fakten über illegale Aktivitäten im Tapir Mountain Nature Reserve zu erheben, das Ausmaß zu dokumentieren und damit gleichzeitig stichhaltige Beweise zu sammeln. Aktuell gibt es nur Vermutungen und folglich sehen sich die Politiker zurzeit nicht in der Pflicht, Maßnahmen zum Schutz des Gebietes zu ergreifen. So werden weiterhin illegal Tiere gejagt.</p>
<figure id="attachment_2062" aria-describedby="caption-attachment-2062" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2062 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Wald rund um Pook's Hill in seiner ganzen Pracht, so möge er bleiben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2062" class="wp-caption-text">Der Wald rund um Pook&#8217;s Hill in seiner ganzen Pracht, so möge er bleiben.</figcaption></figure>
<p>Auch das illegale Schlagen von Edelhölzern bedroht die Integrität des Naturreservates. Eine weitere Anwendung von „AudioMoth“ ist es, auch Geräusche von Motorsägen aufzeichnen, um auch illegale Abholzungsaktivitäten zu belegen.</p>
<p>Bis diese Daten verfügbar sein werden, wird noch etwas Zeit vergehen, da die Geräte die Daten nur speichern und nicht versenden können. In einem weiteren Schritt müssen die Detektoren also eingesammelt und ausgewertet werden. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg beim Projekt!</p>
<h2>Der Dschungel von Pook&#8217;s Hill erwacht</h2>
<p>Auch in Pook&#8217;s Hill gab es viele Gelegenheiten, die Tiere des Dschungels zu beobachten. Die beste Zeit war wie üblich früh morgens. (Warum können die Vögel nicht einfach ausschlafen? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) Der Urwald erwachte zum Sonnenaufgang ab 6 Uhr. Bald entfaltete sich eine bunt gemischte Geräuschkulisse. Der Dschungel schnatterte und quiekte, Papageien krächzten, Spechte zirpten und hämmerten und wieder andere Vögel piepten und zwitscherten. Die Zikaden erzeugten zusätzlich ihr allgegenwärtiges ohrenbetäubendes Hintergrundgeräusch.</p>
<figure id="attachment_2063" aria-describedby="caption-attachment-2063" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2063 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-1024x683.jpg" alt="Red-Throated Tanager am Frühstücksbuffet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2063" class="wp-caption-text">Red-Throated Tanager am Frühstücksbuffet</figcaption></figure>
<p>Noch vor dem Frühstück trafen wir uns mit Mario, einem der Führer, zur morgendlichen &#8222;Wanderung&#8220;. So richtig weit kamen wir allerdings nicht, da die Vögel schon auf uns warteten. Mario stellte das Scope (ein Fernrohr auf einem Stativ) immer wieder an eine andere Stelle und richtete es aus, um uns die verschiedenen Vögel zu zeigen: Trogons, kleine gelbe Flycatcher, Papageien, Tukane, etc.</p>
<figure id="attachment_2064" aria-describedby="caption-attachment-2064" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2064" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-1024x683.jpg" alt="Collared Aracari Toucanet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2064" class="wp-caption-text">Collared Aracari Toucanet</figcaption></figure>
<h2>Wandern, Tubing, Baden, Wandern</h2>
<p>Nach dem Frühstück machten wir eine echte kurze Wanderung auf den Wegen der Lodge. Das war dennoch eine schweißtreibende Angelegenheit, zumal das Terrain hügliger als bei Chan Chich war. Tiere sahen wir relativ wenige, nur einige schöne bunte Schmetterlinge. Auch die Mücken waren weniger aggressiv. Dafür war der Wald mit den riesigen alten Bäumen sehr beeindruckend.</p>
<figure id="attachment_2065" aria-describedby="caption-attachment-2065" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2065 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-1024x683.jpg" alt="Urwaldselfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2065" class="wp-caption-text">Urwaldselfie</figcaption></figure>
<p>Nachmittags lud der Fluss zum Baden oder Tubing ein. Die Fließgeschwindigkeit war eher träge, gerade so, dass wir gegen den Strom schwimmen konnten und dabei nicht vom Fleck kamen ;). Der Kingfisher-Pool machte seinem Namen alle Ehre: Dreimal begegneten wir diesen Vögeln, als sie dicht über der Wasseroberfläche den Flusslauf entlang flogen.</p>
<figure id="attachment_2066" aria-describedby="caption-attachment-2066" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2066 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-1024x683.jpg" alt="Der Roaring River eignet sich hervorragend zum Baden (hier der Kingfisher-Pool) und zum Tubing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2066" class="wp-caption-text">Der Roaring River eignet sich hervorragend zum Baden (hier der Kingfisher-Pool) und zum Tubing</figcaption></figure>
<p>Beim Tubing war das Prinzip das gleiche wie beim Cave-Tubing, nur diesmal ohne Höhle. Ganz gemütlich konnten wir uns in einem Reifen den Strom hinabtreiben lassen. Von unten kühlte das Wasser schön und wir hatten reichlich Zeit, uns den Dschungel zu begucken, da die Geschwindigkeit recht meditativ war. Wenn der Wasserstand zu niedrig wurde und wir strandeten, musste wir kurz aufstehen und etwas flussabwärts gehen. Sobald das Wasser wieder tiefer war, konnten wir uns mitsamt unserem Reifen wieder zu Wasser lassen und weiter ging es. Zwischendurch hielten wir auch mal an einer Badestelle an. Lustig waren die kleinen Tetra-Fische, die uns die Haut beknabberten, sobald wir stillhielten. Am Endpunkt des Tubing trafen wir die ganze Gruppe der Studenten beim Baden. Sie zeigten uns eine Gruppe von Brüllaffen, die direkt neben dem Fluss in einem Baum herumkletterten.</p>
<figure id="attachment_2132" aria-describedby="caption-attachment-2132" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2132" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-1024x683.jpg" alt="Nachts kommen andere Tiere zum Vorschein, zum Beispiel Frösche" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2132" class="wp-caption-text">Nachts kommen andere Tiere zum Vorschein, zum Beispiel Frösche</figcaption></figure>
<p>Den Tag beschlossen wir mit einer kleinen Nachtwanderung nach dem Abendessen. Nach Einbruch der Dunkelheit waren ganz andere Tiere aktiv als tagsüber. So entdeckte unser Führer Mario einige Spinnen und Frösche. Und hoch oben von einem Baum beobachtete uns ein Kinkajou.</p>
<h2>Die Actun Tunichil Muknal-Höhle</h2>
<p>Gut 40 Minuten auf einer holperigen Piste von Pook&#8217;s Hill entfernt liegt die sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Actun_Tunichil_Muknal">ATM-Cave</a>, wo man kein Geld abheben kann, um den obligatorischen Kalauer gleich hinter uns zu bringen ;). ATM steht für Actun Tunichil Muknal (Übersetzt: Cave of the Stone Sepulchre, also Höhle des steinernden Grabs).</p>
<p>Die Höhle war früher für die Maya von großer spiritueller Bedeutung. Sie sahen darin Xibalba, die Unterwelt. Die ATM-Cave ist dahingehend bedeutend, als dass Archäologen dort viele Artefakte und Skelette von Menschenopfern gefunden haben. Durch die Höhle fließt der gleiche Fluss (Roaring River), auf dem wir tags zuvor getubt waren (etwas weiter flussabwärts). Die Besichtigung war ein echtes Caving-Abenteuer.</p>
<figure id="attachment_2078" aria-describedby="caption-attachment-2078" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2078" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-768x1024.jpg" alt="Der Eingang zur ATM-Cave, Foto von Gonzo Gooner, CC-BY-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio.jpg 1536w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2078" class="wp-caption-text">Der Eingang zur ATM-Cave, Foto von Gonzo Gooner, CC-BY-3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg</a></figcaption></figure>
<p>Schon auf den ersten Metern des Weges zum Höhleneingang mussten wir durch den Fluss schwimmen, da die Brücke vor einigen Jahren in der Regenzeit weggespült und nicht wieder aufgebaut worden war. Noch zwei weitere Male mussten wir durch den Roaring River waten. Am Eingang der Höhle befand sich ein großes Becken, das wir durchschwammen. Drinnen gingen oder wateten wir ca. 5 Kilometer, vorbei an prächtigen Gesteinsformationen und glitzernden Kristallablagerungen. Ein paar Vorsprünge im Felsen, die wir erkletterten, und eine Leiter führten uns in die riesige Hauptkammer, vor deren Betreten wir unsere Schuhe ausziehen mussten. Schließlich waren wir &#8211; auf Socken &#8211; im archäologisch spannenden Teil der Höhle angekommen.</p>
<figure id="attachment_2077" aria-describedby="caption-attachment-2077" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2077" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-1024x768.jpg" alt="Maya-Töpferei in der ATM-Cave, Foto von Jkolecki, CC-BY-SA-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2077" class="wp-caption-text">Maya-Töpferei in der ATM-Cave, Foto von Jkolecki, CC-BY-SA-3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg</a></figcaption></figure>
<h2>Archäologische Schätze</h2>
<p>Tonbehältnisse lagen in der Höhle und einige waren mittlerweile quasi mit dem Boden verschmolzen, da Ablagerungen sie umschlungen hatten. Neben der Öffnung eines der Gefäße konnte man ganz klar die eingeritzte Zeichnung eines Affen erkennen. Vermutlich enthielten die Behälter ursprünglich Opfergaben an die Götter.</p>
<p>Der Höhepunkt des Besuches waren die Skelette von dort geopferten Erwachsenen und Säuglingen, die noch fast wie damals in der Höhle lagen, inzwischen aber auch mit einer Schicht von Ablagerungen überzogen waren. Leider sind durch die Besucher schon ein paar Fundstücke in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Tourist war auf den Schädel eines Skeletts getreten, und einem anderen Besucher war die Kamera auf einen anderen Schädel gefallen. Seitdem sind Fotoapparate in der Höhle strickt verboten (weshalb wir die Wikipedia-Fotos zeigen).</p>
<figure id="attachment_2076" aria-describedby="caption-attachment-2076" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2076" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-768x1024.jpg" alt="The Crystal Maiden, Das Skelett eines Menschenopfers in der ATM-Cave, Foto von Peter Andersen, CC-BY-SA-3.0-migrated, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal.jpg 1944w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2076" class="wp-caption-text">The Crystal Maiden, Das Skelett eines Menschenopfers in der ATM-Cave, Foto von Peter Andersen, CC-BY-SA-3.0-migrated, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg</a></figcaption></figure>
<p>Eigentlich ist es sehr erstaunlich, dass diese Höhle für Touristen geöffnet ist. Es würde uns nicht wundern, wenn sie in der Zukunft ganz geschlossen oder die Anzahl der Besucher stark eingeschränkt würde. In der Höhle geht es teilweise recht eng zu und vieles wirkte sehr fragil. Insgesamt haben wir etwa 100 andere Besucher getroffen (maximale Gruppengröße 8). Trotzdem kam es in engen Durchgängen und besonders beim Aufstieg in die Hauptkammer zu Staus und es ist vermutlich eine Frage der Zeit bis wieder etwas passiert, sei es die Verletzung einer Person oder die Beschädigung weiterer archäologischer Fundstücke.</p>
<h2>Ein unvergessliches Erlebnis</h2>
<p>Der Besuch von Actun Tunichil Muknal war ein außergewöhnliches Erlebnis in Belize, da sich auf wunderbare Art und Weise eine spektakuläre Höhle und eine einzigartige archäologische Stätte verbinden. Die Relikte der Maya sind sehr interessant und weltweit für Besucher in dieser Form nur dort so zu sehen.</p>
<figure id="attachment_2067" aria-describedby="caption-attachment-2067" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2067 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Dschungel von Pook's Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2067" class="wp-caption-text">Der Dschungel von Pook&#8217;s Hill</figcaption></figure>
<p>Insgesamt hat uns die Dschungel-Lodge Pook&#8217;s Hill besser gefallen als Chan Chich. Die Atmosphäre war familiär und authentisch, was wir sehr schätzten. Das interessante Projekt von Andy und Peter hat uns zusätzlich in seinen Bann gezogen. Und natürlich hat uns auch die Natur selbst sehr beeindruckt. Eines Abends konnten wir drei Horden von Brüllaffen aus verschiedenen Richtungen akustisch gut unterscheiden. Von den Studenten hörten wir im Gegensatz dazu nichts mehr. Den aufdringlichen Night Jay (einen ziemlich lauten Vogel, der einförmig immer wieder wie ein sehr niedrigfrequenter Digitalwecker piept) hätten wir nachts gerne abgeschaltet ;). Und Mona bestand auf der Entfernung einer fetten schwarzen Tarantel, die innen auf den getrockneten Palmwedeln saß, aus denen das Dach unserer Hütte bestand. Unvergesslich werden uns die Glühwürmchen bleiben, die im Dunkeln rund um unseren Bungalow blinkten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook’s Hill</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook&#8217;s Hill</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Im Dschungel von Chan Chich</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 00:01:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich wohl zeigen würden?</p>
<figure id="attachment_2027" aria-describedby="caption-attachment-2027" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2027" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-1024x683.jpg" alt="Blick auf Chan Chich von oben: Link unser Bungalow, rechts der Gemeinschaftsbereich" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2059.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2027" class="wp-caption-text">Blick auf Chan Chich von oben: Links unser Bungalow, rechts Restaurant und Bar</figcaption></figure>
<p><span id="more-2042"></span></p>
<h2>Auf Ruinen der Maya gebaut</h2>
<p>Die Lodge befindet sich in einem riesigen geschützten Waldgebiet nahe der Grenze zu Guatemala. Vor einigen hundert Jahren befand sich dort eine Maya-Siedlung. Daher leitet sich auch der Name des Hotels her: „Chan Chich“ heißt „kleiner Vogel“ in der Sprache der Maya. Heute sind im Dschungel und um die Unterkunftsbungalows herum einige Hügel zu sehen, unter denen sich nicht freigelegte Bauwerke der Maya befinden. Die Lodge wurde also auf dem zentralen Platz der früheren Ortschaft errichtet. Was sich zunächst erstaunlich anhört, ist gar nicht so ungewöhnlich, schließlich waren die Maya ein Volk von mehreren Millionen Menschen.</p>
<figure id="attachment_2028" aria-describedby="caption-attachment-2028" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2028" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-1024x683.jpg" alt="Unter dem dichten Blätterdach des Dschungels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-163258-8156-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2028" class="wp-caption-text">Das dichte Blätterdach des Dschungels filtert das Sonnenlicht.</figcaption></figure>
<p>Der Bau der Lodge ist aufgrund der archäologischen Stätte sicher reichlich kontrovers, aber die Begründung liegt darin, dass schon einige der historischen Gebäude durch Plünderer mittels Schächten eröffnet und Funde entwendet worden waren. (Ein interessanter Hintergrundartikel zu illegalen Grabungen ist kürzlich auf <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/maya-archaeologie-in-guatemala-auf-der-spur-der-raubgraeber-a-1210456.html">spiegel.de</a> erschienen.) Das Hotel an diesem Ort soll weitere solche sogenannte Mondschein-Archäologen abschrecken. Bei unseren Wanderungen um die Lodge herum besuchten wir auch einige der überwucherten Gebäude und konnten durch die Tunnel der Plünderer einen Blick in die ausgeraubten Grabkammern werfen. Die archäologische Stätte hatte allerdings nicht annähernd so viel Interessantes zu bieten wie die rekonstruierten Städte der Maya, die wir in <a href="http://wittmann-tours.de/die-untergegangene-pracht-der-maya/">Mexiko</a> besucht hatten.</p>
<figure id="attachment_2029" aria-describedby="caption-attachment-2029" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2029" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-1024x683.jpg" alt="Auf Wanderschaft im Dschungel, ganz natürlich, mit einem Stück Holz!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-170452-8071-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2029" class="wp-caption-text">Auf Wanderschaft im Dschungel: ganz natürlich, mit einem Stück Holz in der Hand!</figcaption></figure>
<h2>Die frühere Nutzung des Waldes</h2>
<p>Nach den Maya kamen Baumfäller und Chicleros in dieses Gebiet. Tropenholz war (und ist heute noch) eine der wichtigsten Einnahmequellen von Belize. So wurde der Wald früher selektiv abgeholzt, d.h. die Edelhölzer wurden geschlagen und abtransportiert, meistens über die Flüsse. Heute ist der Wald damit eigentlich ein Sekundärwald, aber er mutet wie ein echter Dschungel an, da er schon 30 Jahre unter Schutz steht, nur die echten Baumriesen fehlen.</p>
<figure id="attachment_2030" aria-describedby="caption-attachment-2030" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2030" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-1024x683.jpg" alt="Nur wenige wirklich hohe Bäume standen im Wald" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172534-8180-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2030" class="wp-caption-text">Nur wenige wirklich hohe Bäume stehen im Wald.</figcaption></figure>
<p>Als Chicleros wurden Männer bezeichnet, die den Urwald auf der Suche nach Gummibäumen durchstreiften und den wertvollen Rohstoff abzapften. Auf dem Gelände von Chan Chich befand sich einst ein Chiclero-Camp und daher gibt es auch heute noch viele schöne Wege zum Wandern durch den Dschungel. Die Chicleros hingegen sind mittlerweile arbeitslos, da die Kautschukproduktion heute auf großen Plantagen in Asien betrieben wird.</p>
<figure id="attachment_2031" aria-describedby="caption-attachment-2031" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2031" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein Gummibaum mit seinen Narben (auch viele Jahre später)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-172310-8177-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2031" class="wp-caption-text">Ein Gummibaum mit seinen Narben (auch viele Jahre später noch)</figcaption></figure>
<p>Mitte der 1980er Jahre kaufte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Barry_Bowen">Barry Bowen</a>, einer der reichsten Männer Belizes, der als Abfüller für Coca Cola ein Vermögen gemacht hatte, das große Gebiet des Dschungels rund um die heutige Lodge und teilte es auf. Ein Areal des Landes wurde zu einer Farm (&#8222;Gallon Jug&#8220;), wo heute Getreide, Mais und Kaffee angebaut werden. Außerdem betreibt der Hof Weidewirtschaft mit Rindern. Der größte Teil der Fläche hingegen wurde unter Schutz gestellt und die Chan Chich-Lodge gebaut.</p>
<figure id="attachment_2032" aria-describedby="caption-attachment-2032" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2032" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-1024x683.jpg" alt="Die Farm Gallon Jug, sogar reiten konnten wir dort" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0360752.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2032" class="wp-caption-text">Die Gallon Jug-Farm, wir konnten dort sogar reiten gehen. Mona auf Luna, die gerne schneller unterwegs gewesen wäre.</figcaption></figure>
<h2>Heute sehr luxuriös</h2>
<p>Die heutige Lodge hat keine Ähnlichkeit mehr mit dem ursprünglichen Chiclero-Camp. Wir bewohnten unseren eigenen luxuriösen Bungalow mit einem großzügigen Doppelzimmer, einem voll ausgestatteten Bad und mit Strom, Licht und eigenem Kühlschrank rund um die Uhr, kein Vergleich mit unserem Dschungel-Trekking in <a href="http://wittmann-tours.de/dschungel-trekking-in-chi-phat/">Kambodscha</a>! Dabei war die bescheidene Hütte trotzdem rundum offen, Glasscheiben gab es nicht. Stattdessen waren Insektengitter und Holzjalousien in den Fenstern befestigt. So hörten wir Tag und Nacht die unterschiedlichen Geräusche des Dschungels: Laut zirpende Zikaden, zwitschernde exotische Vögel, krächzende Papageien, brüllende Affen, quakende Frösche…</p>
<figure id="attachment_2033" aria-describedby="caption-attachment-2033" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2033" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-1024x683.jpg" alt="Unser &quot;bescheidener&quot; Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-074742-8387-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2033" class="wp-caption-text">Unser &#8222;bescheidener&#8220; Bungalow</figcaption></figure>
<p>Allein schon auf dem Gelände der Lodge sahen wir viele interessante Tiere und das aufmerksame und extrem sachkundige Personal machte uns auf einiges aufmerksam. So befand sich eines morgens eine Mini-Boa direkt neben dem Restaurant oder ein sogenannter <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Squirrel_cuckoo">Squirrel Cuckoo</a> saß wenige Meter von uns entfernt in einem Baum. Außerdem war ein Specht im Garten dabei, eine Nisthöhle in einen Stamm zu hämmern.</p>
<figure id="attachment_2034" aria-describedby="caption-attachment-2034" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2034" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-1024x683.jpg" alt="Auf den Foto erscheint sie größer als in Wirklichkeit, die Mini-Boa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-090003-8227.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2034" class="wp-caption-text">Auf dem Foto erscheint sie größer als in Wirklichkeit: die Mini-Boa.</figcaption></figure>
<h2>Den Moskitos zum Fraß</h2>
<p>Um mehr Tiere zu entdecken, unternahmen wir jeden Tag mindestens eine Wanderung auf dem umfangreichen Wegenetz rund um die Lodge. Obwohl wir vor Aufbruch das gute 40%-DEET-Spray großzügig verwendeten, wurden wir unterwegs immer wieder von den Moskitos traktiert. Anscheinend war ihnen nicht bekannt, dass DEET ein hochwirksames Insektengift ist ;). Sobald wir anhielten, um Bäume oder Tiere zu betrachten, fielen sie sofort über uns her, stachen uns sogar durch die Kleidung und summten penetrant um unsere Ohren.</p>
<figure id="attachment_2035" aria-describedby="caption-attachment-2035" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2035" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-683x1024.jpg" alt="Der Dschungel, das Zuhause der Moskitos" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-171856-8171-HDR.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2035" class="wp-caption-text">Pfad im Dschungel, die Moskitos warteten schon auf arglose Wanderer.</figcaption></figure>
<p>Eine typische Handbewegung war das Wedeln mit den Händen zum Verscheuchen der aufdringlichen Blutsauger. Trotzdem erwischten sie uns immer wieder. Lange Kleidung war also unabdingbar, obwohl bei den Temperaturen tagsüber T-Shirt und kurze Hose sehr angenehm gewesen wären.</p>
<h2>Unterwegs im Dschungel</h2>
<p>Neben den vielen lästigen Insekten begegneten wir auch einigen sympathischeren Tieren, obwohl es nicht leicht war, sie zu sichten. Die Vegetation war dicht und beim Wandern machten wir natürlich Geräusche, die die Fauna verscheuchen konnten. Wesentlich leichter ließen sich Pflanzen und Bäume betrachten. Der Dschungel unterschied sich deutlich von dem in Kambodscha. Wir sahen unter anderem Gummibäume und verschiedene Arten von Palmen, allen voran die riesigen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Attalea_cohune">Cohune Palmen</a>. Letztere befanden sich in großer Zahl in der Umgebung der Lodge, da die Maya die Samen zur Ölherstellung zu verwenden pflegten.</p>
<figure id="attachment_2036" aria-describedby="caption-attachment-2036" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2036" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-1024x683.jpg" alt="Gigantische Cohune Palmen sahen wir öfter im Dschungel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-161124-8075-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2036" class="wp-caption-text">Viele riesige Cohune Palmen standen in der Nähe der Lodge im Dschungel.</figcaption></figure>
<p>Fast jeden Tag konnten wir Familien von Affen hoch oben in den Bäumen beobachten. Dabei galt auch hier wieder, dass wir sie zunächst hörten und dann vielleicht auch sahen. Sie verrieten sich entweder durch das Rascheln der Blätter und Zweige, dadurch, dass sie Reste von Früchten, die sie verspeisten, fallen ließen oder durch ihre Lautäußerungen (im Fall der Brüllaffen nicht zu überhören). Sehr agil waren die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klammeraffen">Klammeraffen</a> (Spider Monkeys), die sich mit allen Vieren und ihrem Schwanz, den sie wie eine zusätzliche Greifhand einsetzen können, spielend leicht durch die Wipfel bewegten.</p>
<figure id="attachment_2037" aria-describedby="caption-attachment-2037" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2037" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-1024x683.jpg" alt="Klammeraffe und Klammeräffchen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-174158-8346.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2037" class="wp-caption-text">Klammeraffe und Klammeräffchen</figcaption></figure>
<p>Außerdem sahen wir Eichhörnchen und natürlich viele Vögel. Der definitiv größte war der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Guan_(bird)">Guan</a>, der ein bisschen wie ein großer Truthahn aussieht, aber erstaunlich behände durch den Wald fliegen kann und gerne &#8211; erstaunlich schwierig zu entdecken &#8211; auf dickeren Ästen ausharrt.</p>
<figure id="attachment_2038" aria-describedby="caption-attachment-2038" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2038" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-1024x683.jpg" alt="Ein Crested Guan im Flug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180327-075244-8201.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2038" class="wp-caption-text">Ein Crested Guan im Flug</figcaption></figure>
<h2>Pirschfahrten zum Sonnenaufgang</h2>
<p>Neben den Wanderungen im Wald unternahmen wir einige Pirschfahrten mit einem Führer, immer auf der Suche nach Vögeln und Säugern. Da die lieben Tierchen rücksichtsloserweise früh aktiv werden, ging es morgens zum Sonnenaufgang los. Wir fuhren meistens durch den Wald bis zur Farm, wo es offeneres Gelände gab und damit bessere Möglichkeiten für Sichtungen. Immer wenn wir, meistens jedoch unser Guide, etwas Interessantes entdeckten, hielten wir an. Jeden Tag sahen wir Rehe und verschiedene, teilweise kunterbunte Vögel.</p>
<figure id="attachment_2045" aria-describedby="caption-attachment-2045" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2045" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-1024x683.jpg" alt="Ein Chan Chich Bamby (White Tailed Deer) im Morgenlicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-072752-7998.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2045" class="wp-caption-text">Ein Chan Chich-Bambi (White Tailed Deer) im Morgenlicht</figcaption></figure>
<p>Wenn es auch für wilde Katzen keine Garantie gab, so waren doch regelmäßig viele interessante Vögel zu sehen. Nicht umsonst ist Chan Chich unter Birdern (Vogelbeobachtern) sehr beliebt. Eine engagierte US-amerikanische Gruppe lief immer professionell ausgestattet mit gewaltigen Ferngläsern und Scopes herum. Ganz so entschlossen waren wir nicht, aber wir konnten uns trotzdem sehr für die bunten Tukane, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montezumastirnvogel">Oropéndolas</a> mit ihren kuriosen hängenden Nestern, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannen">Flycatcher</a> mit den langen Schwänzen, die bunten Spechte und die grünen krächzenden Papageien begeistern.</p>
<figure id="attachment_2046" aria-describedby="caption-attachment-2046" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2046" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-1024x683.jpg" alt="Ein farbenprächtiger Keel-billed Toucan" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-065517-7982.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2046" class="wp-caption-text">Ein farbenprächtiger Keel-billed Toucan</figcaption></figure>
<h2>Pirschfahrten bei Nacht</h2>
<p>Eine ganz andere Perspektive bot sich bei den Nachtfahrten, die mit einem Kleinlaster durchgeführt wurden. Auf der Ladefläche waren Bänke aufgeschraubt, so dass die Gäste und ein Guide dort Platz fanden. Gegen den Scheinwerfer unseres Führers erschienen unsere Taschenlampen wie schwache Funzeln. Und so folgten unsere Blicke meistens dem Scheinwerferlicht von links nach rechts, von oben nach unten, immer durch das Laub der Bäume und über den Boden streifend auf Suche nach interessanten Lebewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/-L9MYBWsBKU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Eigentlich war es erstaunlich, dass wir überhaupt Tiere entdeckten. Die Strategie ist, nicht nach den Silhouetten der Körper zu suchen, sondern nach dem Widerschein des Lichts in den Augen Ausschau zu halten. Nachts zeigte sich ein ganz anderes Spektrum der Fauna: vor allem nachtaktive Vögel, wie der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pauraque">Common Pauraque</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Chachalaca">Chachalacas</a> und ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Northern_potoo">Northern Potoo</a>. Außerdem sahen wir prächtige Eulen wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schleiereule">Schleiereulen</a> (Barn Owl) oder die Vermiculated Screech-Owl (s. Foto unten). Nur die scheuen Katzen blieben leider in ihren Verstecken.</p>
<figure id="attachment_2047" aria-describedby="caption-attachment-2047" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2047" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-1024x683.jpg" alt="Vermiculated Screech-Owl" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-210805-8114.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2047" class="wp-caption-text">Vermiculated Screech-Owl</figcaption></figure>
<h2>Die Kolibris von Chan Chich</h2>
<p>Tagsüber kamen verschiedene Arten von Kolibris ab dem späten Vormittag zu den Futterstationen, die rund um das zentrale Restaurant aufgehängt waren. Die Vögelchen waren ein konstanter Quell der Freude für uns, wie sie sich in die Sträucher setzten und immer wieder zu den Feeding Stations summten, dicht über unsere Köpfen brausten, sich zuweilen aber auch gegenseitig mit den Schnäbeln traktierten. Das Licht der Sonne brachte das bunt schimmernde Gefieder zum Leuchten und verwandelte die kleinen Kreaturen in fliegende Edelsteine.</p>
<figure id="attachment_2039" aria-describedby="caption-attachment-2039" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2039" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-1024x683.jpg" alt="White-Necked Jacobin (male)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180325-124146-8018.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2039" class="wp-caption-text">White-Necked Jacobin (male)</figcaption></figure>
<p>Wie könnte man dieses bunte Treiben wohl einfangen? Schließlich sind die kleinen Vögelchen unglaublich schnell und agil… Da kam mir eine Idee: Wäre es nicht schön, die Kolibris aus direkter Nähe zu filmen? Der &#8222;Aufbau&#8220; war etwas kniffelig, aber schließlich hing die Kamera direkt an einem der Feeder. Zunächst waren die Kolibris eher zurückhaltend, aber nach ca. 10 Minuten lockte der Zuckersaft dann doch zu sehr. Im Video seht ihr ein (oder mehrere?) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/White-necked_jacobin">White-necked Jacobin</a>-Männchen.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/1gmw-fndnxM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Paddeln mit Brüllaffen</h2>
<p>An einem Nachmittag fuhren wir zur nahegelegenen Laguna Verde (die grüne Lagune), um dort Kanu zu fahren. Vielleicht würden wir ein paar Krokodile, bestimmt aber den Sonnenuntergang sehen. Wir paddelten eine Runde um den See, aber die Krokos waren anscheinend abgetaucht oder hatten sich in für uns unzugängliche Bereiche zurückgezogen. Dafür übernahmen die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCllaffen">Brüllaffen</a> (Howler Monkeys) lautstark die Bühne.</p>
<figure id="attachment_2040" aria-describedby="caption-attachment-2040" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2040" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf der Laguna Verde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1316.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2040" class="wp-caption-text">Auf der Laguna Verde</figcaption></figure>
<p>Auf der entgegengesetzten Seite des Sees fingen sie zu brüllen an, viel anders lässt es sich wirklich nicht beschreiben, da es alles andere als melodisch ist. Es hört sich an wie eine Mischung aus dem Hollywood-Löwen, einem heiser knurrenden und bellenden Hund und einem lauten Keuchen. Am liebsten hätten wir ihnen ein paar Hustenbonbons angeboten ;). Es dauerte gut 15 Minuten, bis wir quer über den See gepaddelt waren, aber die Affen waren sehr ausdauernd. Sie brüllten immer noch aus voller Kehle und wir konnten sie in den Baumwipfeln beobachten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/PM-Hus7nzcg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Leider bekamen wir bis zum Ende keine wilden Katzen zu Gesicht und ganz so viel Luxus hätte es gar nicht sein müssen, aber die Lage und Umgebung der Lodge waren wirklich wunderschön. Unsere Führer waren Spitzenklasse und dadurch haben wir wesentlich mehr interessante Tiere gesehen, als wir selbst entdeckt hätten. Außerdem haben wir einen ganz anderen Eindruck vom Dschungel bekommen als zuvor in anderen Ländern. So verließen wir Chan Chich um einige schöne Erfahrungen und viele, viele Mückenstiche reicher, die uns noch eine ganze Weile an unseren Aufenthalt dort erinnern sollten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/im-dschungel-von-chan-chich/">Im Dschungel von Chan Chich</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/im-dschungel-von-chan-chich/">Im Dschungel von Chan Chich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Erste Eindrücke aus Belize</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 00:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[Belize City]]></category>
		<category><![CDATA[Cave Tubing]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir die Grenze überquert hatten, merkten wir ziemlich schnell, dass Belize sich sehr von den umgebenden lateinamerikanischen Ländern unterscheidet. Auf einmal wurde nicht mehr Spanisch, sondern Englisch gesprochen und geschrieben. Auch die Leute sahen ganz anders aus, ohne dass es diskriminierend klingen soll. Die Hautfarbe der Menschen war wesentlich dunkler und etwas polemisch könnte &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir die <a href="http://wittmann-tours.de/an-der-grenze-von-mexiko-nach-belize/">Grenze</a> überquert hatten, merkten wir ziemlich schnell, dass Belize sich sehr von den umgebenden lateinamerikanischen Ländern unterscheidet. Auf einmal wurde nicht mehr Spanisch, sondern Englisch gesprochen und geschrieben. Auch die Leute sahen ganz anders aus, ohne dass es diskriminierend klingen soll. Die Hautfarbe der Menschen war wesentlich dunkler und etwas polemisch könnte man sagen, dass auf einmal viele Bob Marley-Typen herumliefen, manche komplett mit eingeflochtenen Muscheln in den langen Rastalocken. Belize ist in vielerlei Hinsicht anders und die Gründe dafür liegen in der (Kolonial-)Geschichte.</p>
<figure id="attachment_1982" aria-describedby="caption-attachment-1982" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1982" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-1024x683.jpg" alt="Willkommen in Belize!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165108-7889.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1982" class="wp-caption-text">Willkommen in Belize!</figcaption></figure>
<p><span id="more-1999"></span></p>
<h2>Erwerbslose Piraten schulen um</h2>
<p>Wie kam es dazu, dass die Geschichte in Belize einen anderen Lauf genommen hat als in den Nachbarländern?</p>
<p>Den von der See ankommenden Spaniern erschien die sumpfige Küste aufgrund des dichten Mangrovenwachstums abweisend, sie hielten das Land wegen des unwegsamen Dschungels zur menschlichen Besiedlung für ungeeignet (das war den Maya, die im Landesinneren seit Jahrhunderten zahlreich in vielen Städten und Siedlungen lebten, allerdings nicht bekannt) und segelten von dannen. Zur Zeit der Conquista durch die Kolonialisatoren in Mexiko wurde das heutige Belize dann ein Rückzugsort der verbliebenen Maya. Die undurchdringlichen Wälder und die wehrhaften Ureinwohner machten die Region für die Spanier wenig attraktiv, zumal es in anderen Gebieten mehr zu holen gab.</p>
<p>Der reiche Strom von Gold und Silber aus den Kolonien in die alte Welt war auch für Piraten eine lukrative Einnahmequelle. Besonders gefürchtet waren die englischen Freibeuter. Diese hatten ebenfalls das heutige Belize als Rückzugsgebiet erkannt und zwar besonders die zahlreichen, der Küste vorgelagerten Inseln, die Teil des Belize <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Belize_Barrier_Reef">Barrier Reef</a> sind. Nach erfolgreichen Raubzügen konnten sie mit ihren schnellen und wendigen Schiffen in den schwierigen Gewässern besser manövrieren und sich zwischen die Eilande flüchten, wohin ihnen die schweren spanischen Galeonen nicht folgen konnten.</p>
<figure id="attachment_1983" aria-describedby="caption-attachment-1983" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1983" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-1024x683.jpg" alt="Heute ankern keine Piratenschiffe mehr in Belize City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-153748-7908.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1983" class="wp-caption-text">Heute ankern keine Piratenschiffe mehr in Belize City</figcaption></figure>
<p>1670 hatte das lukrative Piratenleben ein Ende. Großbritannien und Spanien unterzeichneten einen Vertrag, der die Freibeuterei beendete. Um nicht auf Hartz IV zurückzufallen, wendeten sich die erwerbslosen Piraten dem Handel mit Tropenhölzern zu. Die Erlaubnis dazu bekamen sie interessanterweise von den Spaniern. Für die schweren Holzfällarbeiten im Urwald beschafften sich die Engländer schiffsladungsweise Sklaven aus Afrika. Es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Spaniern und den britischen Siedlern. Das Blatt wendete sich 1798 nach der Schlacht von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/St._George%E2%80%99s_Caye">St. George’s Caye</a> mit einem Sieg der sogenannten englischen „Baymen“ und schließlich stand das Land endgültig unter britischer Herrschaft. 1862 erhielt das damalige Britisch Honduras den Status einer Kronkolonie. 1973 wurde das Land wieder in „Belize“ (die historische Bezeichnung des Gebietes, zu deren Herkunft es mehrere Theorien gibt) umbenannt, unabhängig wurde es allerdings erst 1981.</p>
<h2>Das englische Erbe</h2>
<p>Damit ist Belize heute das einzige englischsprachige Land Lateinamerikas, wie die Belizianer immer wieder stolz betonten. Das frühere British Honduras ist heute noch <a href="http://thecommonwealth.org/our-member-countries/belize">Teil des Commonwealth</a> und immer wieder begegneten wir Spuren der ehemaligen Kronkolonie. In Belize City tragen die Straßen Namen wie Regent Street oder Albert Street, es gibt einen Stadtteil namens Fort George und die größte Kirche des Landes ist die anglikanische <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/St._John%27s_Cathedral_(Belize_City)">St. John&#8217;s Cathedral</a>.</p>
<figure id="attachment_1984" aria-describedby="caption-attachment-1984" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1984" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-1024x683.jpg" alt="Die anglikane St. John Cathedral" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-161238-7924.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1984" class="wp-caption-text">Die anglikanische St. John&#8217;s Cathedral</figcaption></figure>
<p>Die Beschilderung ist auf Englisch, die Geschwindigkeit wird in Meilen pro Stunde gemessen und Längenangaben auf Verkehrsschildern sind in Meilen und Yards angegeben. Trotzdem fährt man in Belize auf der richtigen, der rechten Seite. Die Queen lächelt von den Geldscheinen und auch die Häuser zeugen mit Ihrer Architektur von der kolonialen Vergangenheit. Leider sind an vielen Fassaden Zeichen des Verfalls oder Schäden der letzten Hurrikane unübersehbar, aber einige repräsentative Bauten sind noch erhalten.</p>
<figure id="attachment_1985" aria-describedby="caption-attachment-1985" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1985" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-1024x683.jpg" alt="Eines der schönsten Gebäude in Belize City, das High Court Building" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-145412-7950.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1985" class="wp-caption-text">Eines der schönsten Gebäude in Belize City: Das High Court Building</figcaption></figure>
<h2>Vielfalt ist an der Tagesordnung</h2>
<p>Die Nachfahren der Engländer sieht man draußen auf der Straße nicht und sie stellen auch keineswegs den Großteil der Bevölkerung dar. Heute sind die Belizianer ein kunterbunter Haufen von gerade einmal 350.000 Einwohnern. (Ungefähr so viele Menschen wie auf Island oder in Bielefeld). Die größten Volksgruppen sind die Maya, Mestizen (Maya-Europäer), Kreolen (Afrikaner-Europäer) und Garinagu (mehr zu den Garinagu folgt noch). Außerdem gibt es noch viele kleinere Gruppen, manche mit nur wenigen hundert Menschen. Zu diesen gehören u.a. Inder, die von den Briten als Arbeiter oder Polizeioffiziere verpflichtet worden waren, und Mennoniten, die ursprünglich aus deutschsprachigen Ländern kamen.</p>
<p>Ein Teil von letzteren sind Anhänger einer konservativen Strömung. Sie lehnen die Verwendung von elektrischen Geräten und Maschinen ab und leben von der Landwirtschaft wie vor Hunderten von Jahren. Vor allem im Süden sahen wir einige Mennoniten. Die Frauen trugen lange Röcke und Kopftücher, die Männer weiße Hemden, Hosen mit Hosenträgern und Strohhüte und sie wirkten ein wenig wie Zeitreisende aus der Vergangenheit, was sie auf eine Art ja auch sind. Einmal sahen wir auch zwei junge Burschen auf einem Pferdefuhrwerk. Als wäre dies nicht schon ungewöhnlich genug, muss man sich diese Leute mit nordeuropäischem Äußeren in einem tropischen Umfeld in einer vorwiegend dunkelhäutigen Gesellschaft vorstellen.</p>
<figure id="attachment_1986" aria-describedby="caption-attachment-1986" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1986" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-1024x683.jpg" alt="Die Albert Street, eine beiden Hauptstraßen im Zentrum von Belize City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180324-073512-8052.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1986" class="wp-caption-text">Die Albert Street, eine beiden Hauptstraßen im Zentrum von Belize City</figcaption></figure>
<p>Auch sprachlich herrscht Vielfalt. Englisch dominiert zwar im öffentlichen Leben, aber es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Belizianer im Alltag vier Sprachen benutzt. Diese sind neben Englisch: Kreol (eine vereinfachte und verballhornte Variante des Englischen, die von den Sklaven gesprochen wurde, damit ihre &#8222;Herren&#8220; sie nicht verstünden), Spanisch (vor allem nahe den Grenzen) und Maya oder Garifuna. Dabei werden nicht alle Sprachen in Reinkultur verwendet. Ein Satz kann gerne Wörter aus mehreren Sprachen enthalten. Spanglish ist eine sehr beliebte Verständigungsform.</p>
<figure id="attachment_1987" aria-describedby="caption-attachment-1987" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1987" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-1024x683.jpg" alt="Keine offizielle Sehenswürdigkeit, die Post von Belize City" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-163710-7887.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1987" class="wp-caption-text">Keine offizielle Sehenswürdigkeit, die Post von Belize City</figcaption></figure>
<h2>Stadtrundgang</h2>
<p>Belize City ist zwar seit dem schweren Hurrikan Hattie 1961 nicht mehr die Hauptstadt, dennoch mit ca. 63.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt in Belize. In San Ignacio (der zweitgrößten Stadt) leben nicht ganz 20.000 Menschen und Belmopan (die Hauptstadt) zählt nicht einmal 15.000 Einwohner. Ein orientierender Stadtrundgang in Belize Stadt am ersten Tag dauerte nicht lange und wir hatten vorher genug Zeit für unsere üblichen Erledigungen: SIM-Karte kaufen und Geld abheben. Entgegen eher pessimistischen Schilderungen im Reiseführer war beides kein Problem, die Geldautomaten waren reichlich bestückt.</p>
<figure id="attachment_2050" aria-describedby="caption-attachment-2050" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2050" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-1024x683.jpg" alt="Leuchtturm und Baron Bliss Memorial" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180321-165714-7893.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2050" class="wp-caption-text">Leuchtturm und Baron Bliss Memorial</figcaption></figure>
<p>Neben einigen sehenswerten Gebäuden gibt es ein sogenanntes Touristendorf mit vielen Souvenir- und Kunsthandwerksständen, in dem immer dann viele potentielle Käufer eintreffen, wenn ein Kreuzfahrtschiff vor Belize City ankert. Für uns gab es dort wenig zu sehen und die Belizianer sehen diese Art von Tourismus sehr kritisch, weil fast kein Geld im Land bleibt. Der Spaziergang entlang des Ufers mit Blick auf das sonnenüberglänzte Meer an Kolonialstilhäusern vorbei, die schon bessere Zeiten gesehen hatten, war sehr lohnenswert. Dort konnten wir verschiedene Schiffe beobachten und den Pelikanen beim Fischfang zuzusehen.</p>
<figure id="attachment_1989" aria-describedby="caption-attachment-1989" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1989" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-1024x683.jpg" alt="Ein Pelikan im Vorbeiflug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180323-154654-7931.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1989" class="wp-caption-text">Ein Pelikan im Vorbeiflug</figcaption></figure>
<h2>Belize City am Abend</h2>
<p>Am ersten Abend, als wir gegen 19:30 Uhr zum Abendessen aufbrachen, lernten wir noch eine andere Seite von Belize City kennen. Zu Fuß kamen wir gerade mal einen Block weit. Ein Polizei-Pickup hielt neben uns an und die Beamten fragten, wohin des Weges wir seien. Wir nannten das Restaurant, sie überlegten und baten uns auf den beiden Hauptstraßen zu bleiben, da es abseits unsicher sein könnte. Dann meinte einer der Polizisten im Auto, das Lokal sei geschlossen, aber sie würden uns trotzdem gerne hinfahren, nur um sicherzugehen, dass uns nichts geschieht. Die Polizei, unser Freund und Helfer!</p>
<p>So fuhren wir ein paar Blocks weiter und in der Tat, das Restaurant war geschlossen :(. Nach kurzem Überlegen nannte Mona ein anderes, das auf der anderen Seite der Brücke war, wir waren mittags schon dort gewesen. Die Beamten kannten die Lokalität und fuhren uns bis zur Brücke, da dort ihr Bezirk endete, wirklich sehr freundlich! Leider war im zweiten Restaurant eine geschlossene Gesellschaft, so dass wir uns einen Plan C überlegen mussten…</p>
<figure id="attachment_1990" aria-describedby="caption-attachment-1990" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1990" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-1024x768.jpg" alt="Doch noch ein geöffneter Imbiss abends in Belize City" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1304.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1990" class="wp-caption-text">Doch noch ein geöffneter Imbiss abends in Belize City</figcaption></figure>
<p>Wir gingen entlang der Hauptstraße zurück, wie uns geraten worden war. Nur noch wenige Menschen waren auf der Straße und alle Geschäfte und Lokale schienen geschlossen zu sein. Schließlich entdeckten wir doch noch eine Imbissstube, wo wir <a href="http://belizenewspost.com/belizeanstewedbeans/">Stew-Beans</a>, Reis und Rind bestellten. Beglückt wurden wir mit einer großen, dampfenden Portion (s. folgendes Foto). Es war köstlich! Beim Essen kamen wir mit dem Besitzer des Ladens ins Gespräch, was hier aufgrund der Sprache (Englisch) und der offenen Menschen sehr einfach war. Er erzählte, dass er 20 Jahre in den USA gelebt habe, aber nach Belize zurückgekommen sei, da er in seinem Heimatland investieren wollte. Er habe zwei Lokale und sei der festen Überzeugung, dass es Belize unter der richtigen Führung viel besser gehen würde.</p>
<figure id="attachment_1991" aria-describedby="caption-attachment-1991" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1991" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-1024x768.jpg" alt="Stew-Beans, Reis, Krautsalat und Rind" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/APC_1305.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1991" class="wp-caption-text">Stew-Beans, Reis, Krautsalat und Rind</figcaption></figure>
<h2>Die Auflösung zwei Tage später</h2>
<p>Dass die Bürgersteige so früh hochgeklappt wurden und wir erst nach langer Suche ein offenes Lokal finden konnten, hatte uns sehr verwundert. Nachdem uns die Polizei aufgegabelt hatte, hegten wir schon ein etwas mulmiges Gefühl. Dies hielt uns aber nicht davon ab, unser kreolisches Abendessen zu genießen. Die Hintergründe erfuhren wir zwei Tage später, als wir beim gleichen Imbiss frühstückten. Die Zeitung lag aus und titelte &#8222;A murderous weekend&#8220;.</p>
<figure id="attachment_1992" aria-describedby="caption-attachment-1992" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1992" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-708x1024.jpg" alt="Der Grund für die abends hochgeklappen Bürgersteige: Bandenkrieg in Belize City" width="525" height="759" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-708x1024.jpg 708w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-207x300.jpg 207w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056-768x1111.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_2056.jpg 1106w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1992" class="wp-caption-text">Der Grund für die abends so früh hochgeklappten Bürgersteige: Bandenkrieg in Belize City</figcaption></figure>
<p>Hier ging es um einen Bandenkrieg. Der Boss einer Bande war erschossen worden, was eine Welle der Gewalt und Vergeltung ausgelöst hatte. Daher war die Polizei in doppelter Alarmbereitschaft und die Menschen fühlten sich anscheinend auf einmal bei Dunkelheit draußen nicht mehr sicher.</p>
<h2>Die Garinagu</h2>
<p>Belize City hatte aber mehr zu bieten als ein paar hübsche Gebäude. Die eigentliche Sehenswürdigkeit sind die Menschen und die verschiedenen Kulturen der unterschiedlichen Volksgruppen. Eine der wichtigen (und stolzen) ethnischen Gruppen in Belize sind die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Garifuna">Garinagu (Singular: Garifuna)</a>. Um mehr über sie zu erfahren, besuchten wir das Garifuna Museum in Belize City. Dieses Museum wird vermutlich den Preis des familiärsten Museums auf unserer Reise gewinnen.</p>
<figure id="attachment_1993" aria-describedby="caption-attachment-1993" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1993" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-1024x683.jpg" alt="Wichtige Aspekte der Garifuna Kultur, präsentiert in familiärer Atmosphäre" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-113403-7995.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1993" class="wp-caption-text">Wichtige Aspekte der Garifuna Kultur, präsentiert in familiärer Atmosphäre</figcaption></figure>
<p>Das Museum befindet sich in zwei Räumen des Erdgeschosses eines Hauses in einem Wohngebiet. Wir nahmen vom Zentrum aus ein Taxi für die ungefähr 3 Kilometer. Um unser Kommen anzukündigen, hupte der Taxifahrer vor der Tür und eine ältere Frau rief uns von einem Fenster im ersten Stock aus zu, wir sollten kurz auf der Bank vor dem Haus Platz nehmen, sie würde gleich kommen. Anscheinend musste sie noch ihren sieben Monate alten Enkel fertigmachen, den sie wenige Minuten später auf dem Arm hatte und im Ausstellungsraum in eine Spielecke setzte. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung gab sie uns eine kleine Führung zur Geschichte und Kultur der Garinagu. Anschließend durften wir die Ausstellung selbst erkunden und sie spielte mit ihrem Enkel. Zum Abschied riet sie uns paradoxerweise noch, wir sollten vorsichtig sein und nicht mit den „schwarzen Jungs herumhängen“, was wir sehr lustig fanden, da sie selbst eine alles andere als lilienweiße Haut hatte.</p>
<h2>Eine ungewöhnliche Geschichte</h2>
<p>Die Geschichte der Garinagu ist sehr ungewöhnlich, denn es sind Schwarze, die nicht versklavt wurden. Es ist statt dessen eine Geschichte von Vertreibung, Flucht vor der Sklaverei, der Suche nach einer neuen Heimat und dem Bewahren von Traditionen. Alles begann 1635 als zwei Sklavenschiffe bei St. Vincent Schiffbruch erlitten und sich die Überlebenden mit den dort heimischen Kariben vermischten. Vor der Versklavung konnten sich die Garifuna retten, der Preis ihres Widerstandes gegen die englischen Kolonialisatoren war 1796 die Deportierung von St. Vincent auf die Insel Baliceaux, wo mangels natürlicher Ressourcen ungefähr 50% der Gefangenen starben. Dann erfolgte eine erneute Umsiedelung auf die Insel Roatan. Verzweifelt suchten die Garinagu nach einer neuen Heimat und 1832 landeten viele Angehörige dieses Volkes in ihren Schiffen am Strand des heutigen Dangriga in Belize.</p>
<figure id="attachment_1994" aria-describedby="caption-attachment-1994" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1994" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-1024x683.jpg" alt="Die Garifuna Flagge" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-105754-7980.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1994" class="wp-caption-text">Die Garifuna-Flagge</figcaption></figure>
<p>Heute leben ungefähr 25.000 Garinagu in Belize. Sie sprechen ihre eigene Sprache (Garifuna), haben ihre eigene Flagge, sind stolz auf ihre Musik und versuchen ihre Geschichte und Traditionen am Leben zu erhalten. Der Tag der Ankunft der Angehörigen dieses Volkes (Garifuna Settlement Day) ist mittlerweile ein nationaler Feiertag in Belize. Fester Bestandteil des Festes ist das Nachspielen des Erreichens der Küste durch die ersten Garinagu.</p>
<p>Zu den traditionellen Tänzen gehört auch der Jankanu. Bei diesem Tanz werden die Europäer der Kolonialzeit mit rosa Masken, weißen Kleidern und Hosenträgern nachgemacht und ins Lächerliche gezogen.</p>
<figure id="attachment_1995" aria-describedby="caption-attachment-1995" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1995" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-1024x683.jpg" alt="Die pinken Jankanu-Masken stellen die Weißen dar" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180322-110609-7983.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1995" class="wp-caption-text">Tänzer mit rosa Jankanu-Masken stellen die Weißen dar.</figcaption></figure>
<h2>Cave Tubing</h2>
<p>Kultur ist aber bestimmt nicht der einzige Grund, Belize zu besuchen. Neben dem Dschungel und dem karibischen Meer locken auch einige adrenalintreibende Angebote in der Umgebung von Belize City. Ziplining und Cave Tubing wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen, was sich gut zu einem Tagesausflug kombinieren ließ.</p>
<figure id="attachment_1996" aria-describedby="caption-attachment-1996" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1996" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-1024x768.jpg" alt="Zum Cave Tubing bracht man eine Tube und einen Helm mit Stirnlampe" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR0105.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1996" class="wp-caption-text">Zum Cave Tubing bracht man eine Tube und einen Helm mit Stirnlampe</figcaption></figure>
<p>Als erstes ging es zum Cave Tubing. Dabei lässt man sich auf einem aufgeblasenen Schlauch (Tube), entweder von einem alten Reifen oder in der modernen Variante, auf einem Fluß durch eine Höhle (Cave) treiben. Damit nichts passieren kann, ist man mit einem Führer unterwegs. Wir wurden mit den Tubes ausgestattet und liefen ungefähr 30 Minuten stromaufwärts durch dichten grünen Dschungel. Schon auf dem Weg bekamen wir nasse Füße, da wir den Fluss zweimal queren mussten.</p>
<figure id="attachment_1997" aria-describedby="caption-attachment-1997" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1997" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-1024x683.jpg" alt="Startklar zum Cave Tubing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0080137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1997" class="wp-caption-text">Startklar zum Cave Tubing</figcaption></figure>
<p>Zum Glück waren wir früh von Belize City aus gestartet und hatten so die Höhle für uns alleine. Schnell wurde es dämmerig als wir hineintrieben, und nach einer Kurve war ganz dunkel. Ein kleiner Wasserfall wurde von den Steinwänden akustisch zu riesenhafter Größe verstärkt. Unser Guide zeigte uns einige interessante Felsformationen und erklärte uns, dass die Höhle von den Maya (die auch in Belize heimisch waren und sind) als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xibalb%C3%A1">Xibalbá</a> (Unterwelt) angesehen wurde. Hierhin wurden Geschenke für die Götter gebracht. In anderen Höhlen sind auch Skelette von Menschenopfern gefunden worden.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/6qC7l-dEXyY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Ziplining</h2>
<p>Zum Glück durchquerten wir die Unterwelt unbeschadet und wurden quasi an der anderen Öffnung der Höhle neu geboren ;). Wir ließen uns noch etwa 20 Minuten gemächlich den Fluss abwärts treiben und kamen wieder am Ausgangspunkt an. Anschließend wechselten wir das Equipment und es ging los zum Ziplining.</p>
<figure id="attachment_2051" aria-describedby="caption-attachment-2051" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2051" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-1024x683.jpg" alt="Mona an der Zipline" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/G0310363.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2051" class="wp-caption-text">Mona an der Zipline</figcaption></figure>
<p>Beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seilrutsche">Ziplining</a> (zu deutsch Seilrutsche-Fahren) waren durch den Dschungel lange Stahlseile zwischen den Bäumen gespannt, an denen entlang man mit einer Rolle fahren konnte. An dieser hing man wiederum mit einem Beckengeschirr. Durch die Schwerkraft angetrieben sausten wir also durch das Blätterdach des Regenwaldes und über den Fluss, auf dem wir uns vorher hatten treiben lassen. Im Umkehrschluss hieß das natürlich, dass wir zunächst ein paar Höhenmeter nach oben laufen mussten, um anschließend die Abfahrt genießen zu können ;).</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/rfco2IRHZAM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>So bekamen wir einen Vorgeschmack auf den Dschungel aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Noch viel mehr Urwald sollten wir in den kommenden Tagen in Belize sehen, doch mehr dazu im nächsten Post.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-belize/">Erste Eindrücke aus Belize</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-belize/">Erste Eindrücke aus Belize</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>An der Grenze von Mexiko nach Belize</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 00:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreisegebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[Chetumal]]></category>
		<category><![CDATA[Exit Tax]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schon bei der Einreise nach Mexiko, so waren auch die Formalitäten beim Grenzübertritt nach Belize bei Chetumal etwas spannend. Es ging ums liebe Geld. Eigentlich ist die Ausreise aus Mexiko gebührenfrei. Der Reiseführer geht so weit, dass er sinngemäß schreibt: Wenn jemand versucht, Dir Geld für das Passieren der Grenze abzuknöpfen, dann will er &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon bei der <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-mexiko/">Einreise</a> nach Mexiko, so waren auch die Formalitäten beim Grenzübertritt nach Belize bei Chetumal etwas spannend. Es ging ums liebe Geld. Eigentlich ist die Ausreise aus Mexiko gebührenfrei. Der Reiseführer geht so weit, dass er sinngemäß schreibt: Wenn jemand versucht, Dir Geld für das Passieren der Grenze abzuknöpfen, dann will er Dich ausnehmen. Und so entfalteten sich die folgenden Ereignisse…</p>
<figure id="attachment_1960" aria-describedby="caption-attachment-1960" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Karte2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1960" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Karte2-1024x720.jpg" alt="Die Grenze zwischen Mexiko und Belize (Da man an Staatsgrenzen nicht fotografieren darf, hat dieser Post weniger Bilder als sonst)" width="525" height="369" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Karte2-1024x720.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Karte2-300x211.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Karte2-768x540.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Karte2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1960" class="wp-caption-text">Die Grenze zwischen Mexiko und Belize (Da man an Staatsgrenzen nicht fotografieren darf, hat dieser Post weniger Bilder als sonst.)</figcaption></figure>
<p><span id="more-1959"></span></p>
<h2>Beim Ticketkauf erfuhren wir von der Ausreisesteuer</h2>
<p>Wir fuhren von Chetumal nach Belize City mit dem Busunternehmen <a href="http://marlinespadas.net/">Marlin Espadas</a>, dem einzigen Anbieter in Chetumal, der die Strecke nicht mit alten US-amerikanischen Schulbussen abdeckt. Das war zwar bequem, als reiner Touristentransport vielleicht aber auch fette Beute für die Grenzbeamten. Als wir das Ticket kauften, sagten uns die Angestellten der Busgesellschaft, es gäbe eine Exit Tax von 500 Pesos (ungefähr 21 Euro), manchmal müsse man sie bezahlen, manchmal nicht. Das klang reichlich dubios, also suchten wir im Internet nach Erfahrungsberichten. Und siehe da, der Grenzübergang scheint berühmt-berüchtigt dafür zu sein, bei ausländischen Reisenden abzukassieren.</p>
<p>Den Berichten im Internet entnahmen wir, dass es zwei Hauptvarianten gibt. Variante 1: In Nachtbussen werden einfach von jedem Passagier 500 Pesos einsammelt, ohne Diskussion, erst dann darf der Bus weiterfahren. Bei Variante 2 geht es darum, dass man seine Touristenkarte bezahlen muss, wenn man länger im Land ist. Da die Touristenkarte in vielen Flugtickets im Preis enthalten ist, man aber dafür keinen (anerkannten) Beleg hat, wird eben bei der Ausreise noch einmal kassiert. Das ist besonders lukrativ, weil Flüge nach Cancun wesentlich günstiger sind als direkt nach Belize und die Touristen dann über diesen Grenzübergang bei Chetumal müssen. Bei der Einreise nach Mexiko in San Ysidro hatten wir die Touristenkarte bezahlt und würden diese auch vorlegen können, wir waren also gespannt, was passieren würde.</p>
<figure id="attachment_1964" aria-describedby="caption-attachment-1964" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Touristenkarte.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1964" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Touristenkarte-1024x613.jpg" alt="Touristenkarte als Vordruck, leider haben wir unsere nicht als Andenken fotografiert" width="525" height="314" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Touristenkarte-1024x613.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Touristenkarte-300x180.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Touristenkarte-768x460.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/Touristenkarte.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1964" class="wp-caption-text">Vordruck der Touristenkarte, leider haben wir unsere nicht als Andenken fotografiert</figcaption></figure>
<h2>An der mexikanischen Grenze</h2>
<p>Bei der Ausreise kam es dann, wie es kommen musste. Die Grenzbeamtin auf mexikanischer Seite wollten unsere Touristenkarten nicht anerkennen, da nirgendwo der Betrag ersichtlich war, den wir bezahlt hatten. Touché, den Kassenbon hatten wir nicht mehr. Entgegen einigen anderen Berichten im Internet blieb es aber recht professionell.</p>
<p>Wir erklärten genau, wie wir die Vorgänge am Grenzübergang in San Ysidro in Erinnerung hatten, dass wir dort bezahlt hätten und dass anschließend die Touristenkarte ausgestellt worden sei. Auf der Karte war schon ein Ausreisestempel in einem dafür vorgesehenen Feld aus San Ysidro nach Artikel 38 irgendeines Bankgesetzes. Im Nachhinein fanden wir es auch eigenartig, dass wir schon einen Ausreisestempel hatten, aber das schien in San Ysidro der etablierte Prozess gewesen zu sein. Die Beamtin wollte mit ihrem Vorgesetzten reden, also mussten wir uns hinten in der Schlange wieder anstellen.</p>
<p>Als wir wieder an der Reihe waren, hatte die Grenzbeamtin zwar noch keine Neuigkeiten, war aber bemüht, den Chef des Grenzübergangs zu erreichen. Tatsächlich kam er wenige Minuten später in das kleine Büro. Wir beschrieben den Ablauf in San Ysidro erneut. Zögerlich erkannte er unsere Touristenkarten an, wir bekamen den begehrten Ausreisestempel im Pass ohne etwas zu bezahlen. Alle anderen im Bus mussten 500 Pesos (eigentlich 533 Pesos) aushändigen, da die Zahlungen der Fluggesellschaften nicht anerkannt oder die 6-Tagesregel (die besagt, dass kurze Aufenthalte gebührenfrei sind) nicht angewandt wurden.</p>
<figure id="attachment_1961" aria-describedby="caption-attachment-1961" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180503-153245-9889.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1961 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180503-153245-9889-1024x683.jpg" alt="Am Ende doch ohne Exit Tax, der Ausreisestempel aus Mexiko" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180503-153245-9889-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180503-153245-9889-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180503-153245-9889-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180503-153245-9889.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1961" class="wp-caption-text">Schließlich erhielten wir ihn doch, ohne die Exit Tax zu entrichten, den begehrten Ausreisestempel aus Mexiko</figcaption></figure>
<h2>Geldmacherei oder nicht?</h2>
<p>Wir fühlten uns am Ende einigermaßen fair behandelt, aber ein Geschmäckle blieb. Eigenartig war auch, dass die Ein- und Ausreise keinem einheitlichen Prozess folgte. Jeder Grenzübergang scheint seine eigenen Regeln zu haben. Immerhin haben wir eine Sache gelernt: Für offizielle Gebühren werden wir IMMER alle Quittungen und Papiere solange aufheben (am besten zusätzlich noch fotografieren) bis wir das Land verlassen haben!</p>
<p>Die Einreise in Belize hingegen war deutlich einfacher. Wir hatten im Bus schon das Einreiseformular ausgefüllt und zeigten unseren Pass. Dieser wurde eingescannt, registriert und 2 Minuten später hatten wir unsere Stempel. Der freundliche Grenzbeamte wünschte uns noch viel Spaß.</p>
<figure id="attachment_1962" aria-describedby="caption-attachment-1962" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2602.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1962 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2602-1024x683.jpg" alt="Willkommen in Belize!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2602-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2602-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2602-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2602.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1962" class="wp-caption-text">Willkommen in Belize!</figcaption></figure>
<h2>Wie aus mexikanischen Pesos Belize Dollars wurden</h2>
<p>Da Banken in Belize kurze Öffnungszeiten und lange Schlagen haben und Geldautomaten angeblich nicht immer befüllt sind, war die Empfehlung des Reiseführers, direkt an der Grenze Geld einzutauschen. Dort gibt es allerdings keine offizielle Wechselstube, sondern nur ein paar inoffizielle Geldwechsler. Die Jungs sind nicht auf dem Gelände des Grenzübergangs, sondern auf der anderen Seite eines Maschendrahtzauns.</p>
<p>Damit funktioniert das Geldwechseln an der Grenze so: Man nennt den Betrag, bekommt auf einem großen Taschenrechner den Wert in Belize Dollar gezeigt (der Kurs war besser als erwartet), das Gegenüber schiebt das Bündel Belize Dollars durch eine Masche des Zaunes, man zählt nach und reicht anschließend die Rolle Pesos zurück durch die Absperrung. Wir kamen uns fast so vor, als würden wir im Geheimen schmutzige Drogengeschäfte abwickeln. Illegal ist es aber auf jeden Fall, die Praxis wird aber toleriert.</p>
<p>Damit erhielten wir zwar keine Quittung (muss man vorweisen, wenn man wieder offiziell zurücktauschen möchte), aber das war uns gleichgültig. Hauptsache, wir hatten wenigstens etwas Geld in der Landeswährung. So lächelte uns eine sehr junge Queen gütig von unseren ersten Belize-Dollars entgegen. Belize ist schließlich Mitglied des Commonwealth. Wir konnten wieder in den Bus einsteigen, die Fahrt nach Belize City fortsetzen und erste Eindrücke aus Belize (Link folgt) sammeln.</p>
<figure id="attachment_1963" aria-describedby="caption-attachment-1963" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2158.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1963" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2158-1024x502.jpg" alt="20 Belize Dollar, präsentiert von einer jungen Queen" width="525" height="257" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2158-1024x502.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2158-300x147.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2158-768x377.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_2158.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1963" class="wp-caption-text">20 Belize Dollar, geziert von einer jungen Queen</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/an-der-grenze-von-mexiko-nach-belize/">An der Grenze von Mexiko nach Belize</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/an-der-grenze-von-mexiko-nach-belize/">An der Grenze von Mexiko nach Belize</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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