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	<title>Bahn - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Bahn - Wittmann Tours</title>
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		<title>Unterwegs mit Indian Railways</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 00:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Indien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um lange Strecken in Indien zurückzulegen, ist neben dem Flugzeug der Zug das Transportmittel der ersten Wahl, besonders für uns als überzeugte Bahnfahrer. Bei der Organisation der Buchungen stellte der Registrierungsprozess auf der Webseite von Indian Railways erst ein unüberwindliches Hindernis dar, schließlich konnte die Transaktion dann doch noch erfolgreich abgeschlossen werden (Vielen Dank, Ute!). &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um lange Strecken in Indien zurückzulegen, ist neben dem Flugzeug der Zug das Transportmittel der ersten Wahl, besonders für uns als überzeugte Bahnfahrer. Bei der Organisation der Buchungen stellte der Registrierungsprozess auf der Webseite von Indian Railways erst ein <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-indien">unüberwindliches Hindernis</a> dar, schließlich konnte die Transaktion dann doch noch erfolgreich abgeschlossen werden (Vielen Dank, Ute!). Für unsere erste Zugreise hielt die Indische Bahn noch einen zusätzlichen Nervenkitzel bereit: Wir waren auf der Warteliste gelandet (waitlisted ticket), so dass unsere Fahrkarten erst wenige Stunden vor der Abfahrt bestätigt wurden.</p>
<figure id="attachment_4491" aria-describedby="caption-attachment-4491" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-4491" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618-1024x683.jpg" alt="Der Khajuraho Udaipur Express" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-062854-3618.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4491" class="wp-caption-text">Der Khajuraho Udaipur Express</figcaption></figure>
<p><span id="more-4504"></span></p>
<h2>Der Khajuraho Udaipur Express</h2>
<p>Unsere erste Fahrt mit der Indischen Bahn, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Indian_Railways">Indian Railways</a>, führte uns von <a href="http://wittmann-tours.de/die-sinnlichen-tempel-von-khajuraho">Khajuraho</a> nach Ajmer, dann würde sich noch eine kurze Taxifahrt bis Pushkar anschließen. Damit lagen etwa 700 Kilometer vor uns. Am Bahnhof von Khajuraho mussten wir uns, weil wir von der Warteliste aufgerückt waren, vor der Abfahrt noch an den Schalter wenden, um unsere Waggon- und Sitzplatznummern in Erfahrung zu bringen. Daher drängelten wir uns, wie die Einheimischen auch, mit sanftem, aber bestimmtem Körpereinsatz in die dichte Wartetraube vor dem Angestellten der Bahn hinter seiner Glasscheibe. Das Anstehen in Indien funktioniert nach etwas anderen Regeln, als wir es gewohnt sind. Welche Kriterien im Einzelnen die Reihenfolge bestimmen, seien es Kastenzugehörigkeit oder die Qualität und der Preis der Kleidung des Wartenden, wird für Uneingeweihte nicht transparent. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass man sich bei zurückhaltendem, diszipliniertem Verhalten sehr lange gedulden muss, bis man an die Reihe kommt.</p>
<figure id="attachment_4492" aria-describedby="caption-attachment-4492" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4492 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619-1024x683.jpg" alt="Langsam verließen wir den Bahnhof von Khajuraho." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-065638-3619.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4492" class="wp-caption-text">Langsam verließen wir den Bahnhof von Khajuraho.</figcaption></figure>
<p>Sobald wir die gewünschte Information hatten in Erfahrung bringen können, begaben wir uns zum Bahnsteig und stiegen in unseren Waggon. Dann begann unsere Reise recht geordnet und der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Khajuraho%E2%80%93Udaipur_City_Express">Khajuraho Udaipur Express</a> fuhr pünktlich morgens um 9:25 Uhr vom Bahnhof in Khajuraho los. Die planmäßige Ankunft in Ajmer sollte 16 Stunden später um 1:15 Uhr in der Nacht sein.</p>
<figure id="attachment_4493" aria-describedby="caption-attachment-4493" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4493" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR-1024x683.jpg" alt="In der &quot;AC 2 Tier Sleeper Class&quot; hat jeder Gast ein Bett bzw. man teil sich das untere Bett als Bank." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-063941-6893-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4493" class="wp-caption-text">In der &#8222;AC 2 Tier Sleeper Class&#8220; hat jeder Gast ein Bett bzw. man teil sich das untere Bett als Bank.</figcaption></figure>
<p>Wir fuhren in der 2. Klasse AC Sleeper, der höchsten verfügbaren Klasse. Für 3.222 Rupien (ca. 40 Euro) pro Person (inklusive 250 Rupien &#8222;Railway Charges&#8220;!) sollten wir eine Menge Bahnfahrt geboten bekommen. Im zunächst fast leeren und sauberen Zug fanden wir problemlos unsere Plätze, bzw. unsere Liegen, die man zu Sitzbänken aufklappen konnte. Platz gab es in Hülle und Fülle: Eine Bank war für zwei Personen vorgesehen und zum Schlafen konnte man den Bereich in ein Doppelstockbett umwandeln. Im Verlauf der Reise brachte uns der Schaffner auch ein Laken und ein Kissen für die Nachtruhe sowie je ein Handtuch.</p>
<h2>Die Fahrt von Khajuraho nach Ajmer</h2>
<p>Auf den ersten Metern hatte es der Lokführer des Express scheinbar nicht sonderlich eilig. Langsam rollte unser Zug los, so dass man problemlos neben dem Waggon hätte herlaufen können, wenn nicht irgendwann der Bahnsteig aufgehört hätte ;). Nur sehr, sehr langsam erhöhte der Zug die Geschwindigkeit, wurde dann aber stetig schneller und das rhythmische Geräusch der Schienen, Tack-Tack, Tack-tack, beschleunigte sich, erst 30 km/h, dann schließlich 60 und sogar 70 km/h. Trotzdem blieb die Fahrt sehr angenehm, kein Vergleich zu den schwankenden, stoßenden Waggons in <a href="http://wittmann-tours.de/mit-dem-zug-von-yangon-nach-mawlamyine/">Myanmar</a>, aber natürlich auch nicht zum Dahingleiten im Shinkansen in Japan ;). Entfernt fühlte man sich an einen deutschen Regional-Express aus den 80er Jahren erinnert. Ab 80 Stundenkilometern fing es etwas zu klappern an und die Höchstgeschwindigkeit lag bei immer noch bequemen 100km/h.</p>
<figure id="attachment_4494" aria-describedby="caption-attachment-4494" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4494" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622-1024x683.jpg" alt="Blick aus dem Fenster kurz hinter Khajuraho" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-070606-3622.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4494" class="wp-caption-text">Blick aus dem Fenster kurz hinter Khajuraho</figcaption></figure>
<p>Ein ländliches Indien zog an uns vorüber, Felder mit rötlicher Erde, einige frisch gepflügt, andere brach liegend mit vertrocknetem Gras, wieder andere bepflanzt mit Zuckerrohr oder anderen Feldfrüchten. Gelegentlich passierten wir kleinere Dörfer, fuhren aber meistens zu schnell, um viele Details sehen zu können. Beim Halt an den nächsten Bahnhöfen füllte sich der Zug allmählich und ab Agra war tatsächlich jeder letzte Platz belegt.</p>
<h2>Indien kulinarisch: Railrestro statt Speisewagen</h2>
<p>Insgesamt war die Indische Bahn wirklich komfortabel. Als es allerdings um das leibliche Wohl ging, reduzierte sich das offizielle Angebot im Zug auf Chai (indischen Tee, immer gut) und zum Essen hatten wir die Auswahl zwischen einem (angeblich unspannenden) &#8222;veg&#8220; oder &#8222;non-veg&#8220; (vegetarischen oder nicht-vegetarischen) Gericht. Fliegende Händler zogen nicht durch die Waggons, dennoch konnten wir fürstlich speisen, da es (relativ zuverlässig) mobiles Internet gab.</p>
<figure id="attachment_4495" aria-describedby="caption-attachment-4495" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4495 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto-1024x627.jpg" alt="Railrestro erwies sich als überraschend schmackhaftes Erlebnis." width="525" height="321" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto-1024x627.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto-300x184.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto-768x470.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto-1536x941.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Railresto.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4495" class="wp-caption-text">Railrestro erwies sich als überraschend schmackhaftes Erlebnis.</figcaption></figure>
<p>Die Alternative hieß <a href="https://www.railrestro.com/">railrestro.com</a> (Danke an <a href="https://www.seat61.com/India.htm#Travel%20tips">seat61.com</a> für die gute Empfehlung!), es handelte sich um einen Lieferdienst für Speisen und Getränke zum Zug. Auf der Webseite im Internet gaben wir unsere Reservierungsnummer (PNR = &#8222;Passenger Name Record&#8220;) ein. Daraufhin zeigte uns die App eine Liste der folgenden Stationen mit den möglichen Restaurants, die zur Bahn liefern. Ob es wohl funktionieren würde? Das mussten wir ausprobieren!</p>
<figure id="attachment_4496" aria-describedby="caption-attachment-4496" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4496" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418-691x1024.jpg" alt="Kurz nach der Bestellung folgte die Bestätigung per SMS." width="525" height="778" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418-691x1024.jpg 691w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418-202x300.jpg 202w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418-768x1139.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418-1036x1536.jpg 1036w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_6418.jpg 1079w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4496" class="wp-caption-text">Kurz nach der Bestellung folgte die Bestätigung per SMS.</figcaption></figure>
<p>Als zeitlich passender Zwischenstop für das Mittagessen bot sich der Bahnhof in Jhansi an, planmäßiger Halt um 13:30 mit 10 Minuten Aufenthalt. Online bestellten wir Vegetable Kofta und Paneer Tikka Masala mit Reis und zum Nachtisch <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ras_malai">Ras Malai</a> und Rajbhog (eine Variante von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Rasgulla">Rasgulla</a>) zu gehobenen Restaurantpreisen. Nach Eingabe unserer indischen Handynummer und der E-Mail-Adresse bekamen wir prompt auf beiden Kanälen Bestätigungsnachrichten zugesandt. Schließlich waren wir im Land der Computer-Inder!</p>
<h2>Essen auf Schienen</h2>
<p>Der Zug fuhr mit ein paar Minuten Verspätung im Bahnhof ein und wir versuchten, den Boten auf dem Bahnsteig zu erspähen. Das war aber gar nicht notwendig, denn kaum hatte der Zug angehalten, stand ein junger Mann mit einer Warmhaltetasche vor unserem Platz, um uns unser Mittagessen zu übergeben.</p>
<figure id="attachment_4497" aria-describedby="caption-attachment-4497" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4497" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636-1024x683.jpg" alt="Essen auf Schienen, blütenweiß verpackt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-112919-3636.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4497" class="wp-caption-text">Essen auf Schienen, blütenweiß verpackt</figcaption></figure>
<p>Die Nahrungsaufnahme selbst entwickelte sich allerdings zu einem kleinen Artistik-Akt, da wir neben den randvollen Schüsseln nur einen Pappteller und 2 kleine, ziemlich fragile Plastiklöffel bekamen, außerdem war das Tischchen im Zug recht niedrig. Aber geschmacklich entpuppte sich das Experiment als voller Erfolg, wenn auch die Ästhetik unserer Tischmanieren unter diesen Umständen zu wünschen übrig ließ ;).</p>
<figure id="attachment_4498" aria-describedby="caption-attachment-4498" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-4498" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638-1024x683.jpg" alt="Vegetable Kofta und Paneer Tikka Masala mit Reis" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-113545-3638.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4498" class="wp-caption-text">Vegetable Kofta und Paneer Tikka Masala mit Reis</figcaption></figure>
<p>Für das Abendessen wiederholten wir den Prozess der Online-Bestellung, wählten aber diesmal ein Biryani, ein Reisgericht, in der Hoffnung, dass es im Zug einfacher zu essen wäre ;).</p>
<figure id="attachment_4499" aria-describedby="caption-attachment-4499" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4499 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639-1024x683.jpg" alt="Ras Malai: eine indische Süßigkeit auf Milchbasis. Das Bällchen besteht aus einem lockeren Frischkäse, der mit Clotted Cream übergossen wird." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-115103-3639.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4499" class="wp-caption-text">Ras Malai: Eine indische Süßigkeit auf Milchbasis. Das Bällchen besteht aus einem lockeren Frischkäse, der mit Clotted Cream übergossen wird.</figcaption></figure>
<p>Beim Servieren der Speisen fühlten wir uns ein wenig wie Zauberkünstler. Die Inder erwiesen sich als wahre Verpackungsspezialisten. Nicht nur der Rajbhog wurde in einer Plastiktüte geliefert, sondern auch einen salziges Lassi, welches wir in einen aufgehobenen Plastikbecher umfüllten…</p>
<figure id="attachment_4500" aria-describedby="caption-attachment-4500" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4500 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645-1024x683.jpg" alt="Lassi aus der Tüte" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181117-160140-3645.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4500" class="wp-caption-text">Lassi aus der Tüte</figcaption></figure>
<h2>Pünktlich in Ajmer</h2>
<p>Auch sonst war die Indische Bahn gut vernetzt. Wir konnten die Zugfahrt <a href="https://www.railyatri.in/live-train-status/">live im Internet</a> verfolgen. So waren wir im Bilde, ob wir pünktlich unterwegs waren. Die meiste Zeit hatten wir ca. 10 Minuten Verspätung. Kurz vor dem Ziel muss der Khajuraho Udaipur Express allerdings den Nachbrenner gezündet haben. Auf einmal vernahmen wir die überraschende Durchsage, dass wir gleich in Ajmer ankommen würden. Hastig rafften wir unsere sieben Sachen zusammen und torkelten schlaftrunken hinaus auf den Bahnsteig.</p>
<figure id="attachment_4501" aria-describedby="caption-attachment-4501" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4501 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2-1024x675.jpg" alt="Unsere Zugfahrten in Indien: Von Khajuraho nach Ajmer (türkisfarben) und von Udaipur über Ajmer nach Jabalpur (orangefarben)" width="525" height="346" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2-1024x675.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2-300x198.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2-768x506.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2-1536x1013.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/Zugfahrt-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4501" class="wp-caption-text">Unsere Zugfahrten in Indien: Von Khajuraho nach Ajmer (türkisfarben) und von Udaipur über Ajmer nach Jabalpur (orangefarben)</figcaption></figure>
<h2>Zeitsprung</h2>
<p>Gut eine Woche später beehrten wir Indian Railways erneut, diesmal ging die Fahrt von Udaipur mit Aufenthalt in Ajmer nach Jabalpur. Die erste Strecke fuhren wir, in Ermangelung anderer Optionen, in der dritten Klasse. Dort gab es passenderweise Stockbetten mit 3 Etagen. Da die mitreisenden Inder lieber auf den Betten lagen, als sie in Bänke umzubauen, war es sitzend um die Kopffreiheit etwas niedrig bestellt, bis wir um 11:20 Uhr in Ajmer ausstiegen. Im Nachhinein wäre es ein Ausweg gewesen, Plätze am Gang zu reservieren. Dort gibt es nur Doppelstockbetten und auch heruntergeklappt hätte man dort bequem sitzen können.</p>
<figure id="attachment_4502" aria-describedby="caption-attachment-4502" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4502 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505-1024x683.jpg" alt="Unser Abteil in der AC First Class bot extrem viel Platz. Die Bank ließ sich in ein Doppelstockbett verwandeln." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-124803-7505.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4502" class="wp-caption-text">Unser Abteil in der AC First Class bot extrem viel Platz. Die Bank ließ sich in ein Doppelstockbett verwandeln.</figcaption></figure>
<p>Auf der zweite Etappe der Strecke fuhren wir über Nacht: Abfahrt in Ajmer war um 15:25 Uhr, die planmäßige Ankunft in Jabalpur sollte um 8:45 Uhr am nächsten Morgen stattfinden. Dekadenterweise hatten wir in der ersten Klasse gebucht (AC First Class). Unser privates, abschließbares Abteil war ca. 6 bis 8qm groß, hatte sogar einen kleinen Kleiderschrank, ein Tischchen und bot viel Platz. Wir fühlten uns ein wenig in die goldenen Zeiten der Eisenbahnreisen zurückversetzt und stellten uns vor, im luxuriösen Orient Express zu sitzen. Wegen der üppigen Dimensionen des Abteils musste man beim Gang allerdings Abstriche machen. Die Flurtüren waren maximal 45 bis 50 Zentimeter breit, zu schmal, um mit aufgesetztem Rucksack hindurchzutreten ;).</p>
<figure id="attachment_4503" aria-describedby="caption-attachment-4503" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-4503 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852-1024x683.jpg" alt="Bettlaken und Handtücher für die Nacht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852-1536x1024.jpg 1536w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2020/04/CW-20181128-162228-4852.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4503" class="wp-caption-text">Bettlaken und Handtücher für die Nacht</figcaption></figure>
<p>Auf Nachfrage und gegen ein kleines Trinkgeld brachte uns der Schaffner abends freundlicherweise zusätzlich zur Standardausrüstung an Laken und Handtuch eine kuschelige Vliesdecke. Nachdem wir dank Railrestro üppig zu Abend gespeist hatten, schliefen wir gut durch die Nacht, von der leichten Bewegung des Zuges sanft in die Träume geschaukelt. Sehr angenehm war, dass wir im privaten Abteil wenig von den anderen Passagieren mitbekamen, die nachts ein- und ausstiegen. Mit einigen Minuten Verspätung erreichten wir Jabalpur und zogen insgesamt ein sehr positives Résumé der Leistung der Indischen Eisenbahn. Hat man es trotz aller Widrigkeiten erst einmal geschafft, eine Fahrkarte zu erwerben, dann sind die Reisen mit Indian Railways unserer Meinung nach sehr entschleunigend und relativ bequem.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/unterwegs-mit-indian-railways/">Unterwegs mit Indian Railways</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/unterwegs-mit-indian-railways/">Unterwegs mit Indian Railways</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Mit dem Zug von Yangon nach Mawlamyine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 11:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Myanmar ist das Standard-Überlandverkehrsmittel der Bus. Da wir gehört hatten, daß eine Bahnfahrt in diesem Land noch ein echtes Abenteuer sein solle, wollten wir mindestens einmal mit dem Zug fahren. Dafür wählten wir die Strecke von Yangon nach Mawlamyine. Und in der Tat, hier galt das alte Sprichwort: &#8222;Der Weg ist das Ziel.&#8220; Für &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Myanmar ist das Standard-Überlandverkehrsmittel der Bus. Da wir gehört hatten, daß eine Bahnfahrt in diesem Land noch ein echtes Abenteuer sein solle, wollten wir mindestens einmal mit dem Zug fahren. Dafür wählten wir die Strecke von Yangon nach Mawlamyine. Und in der Tat, hier galt das alte Sprichwort: &#8222;Der Weg ist das Ziel.&#8220; Für gut 300 Kilometer brauchte der Zug 10 Stunden, und uns war keine Sekunde langweilig!</p>
<figure id="attachment_1116" aria-describedby="caption-attachment-1116" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1116" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Der koloniale Bahnfof in Yangon" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-063406-1750-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1116" class="wp-caption-text">Der exotische Hauptbahnhof in Yangon</figcaption></figure>
<p><span id="more-1132"></span></p>
<h2>Erstes Abenteuer: Tickets buchen</h2>
<p>Der Weg begann beim Buchen der Tickets. Oft sind die Hotels eine gute Anlaufstelle, um Reisepläne aller Art zu organisieren. Für die Zugfahrkarten ging das leider nicht. Zum Glück haben wir über die exzellente Seite <a href="https://www.seat61.com/">seat61</a> eine Agentur gefunden, über die wir „online“ buchen konnten: Über ein Formular schickten wir unseren Reisewunsch ab. Daraufhin wurden wir am nächsten Tag per E-Mail kontaktiert. In der sich entwickelnden E-Mail-Kommunikation vereinbarten wir die Strecke, Uhrzeit, Klasse und die Lieferadresse unseres Hotels in Yangon. Als wir 3 Tage später abends im Beautyland &#8211; unserem Hotel <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; ankamen, warteten dort tatsächlich 2 (teils von Hand ausgefüllte) Zugtickets für den nächsten Morgen auf uns!</p>
<figure id="attachment_1129" aria-describedby="caption-attachment-1129" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1129" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-1024x588.jpg" alt="Unsere Zugtickets für die Upper Class" width="525" height="301" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-1024x588.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-300x172.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1-768x441.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_1053-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1129" class="wp-caption-text">Unsere Zugtickets für die Upper Class</figcaption></figure>
<p>Durch die Vermittlung hat das Ticket uns deutlich mehr als 4250 Kyat (ca. 2,70 Euro) gekostet. Trotzdem waren wir sehr beruhigt, unser Leben mit 1,76 Kyat bestens abgesichert zu wissen. Die Versicherungsbedingungen lagen leider nicht bei <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Myanmar Railways</h2>
<p>Morgens um halb sieben gingen wir bei schwülen 27 Grad die paar hundert Meter durch das um diese Zeit erwachende Yangon zum Hauptbahnhof. Die Angestellten von Myanmar Railways zeigten uns freundlich den Weg zum Gleis 3, wo der Zug schon wartete: Wagen 10 &#8211; Upper Class (höchste Buchungsklasse!).</p>
<p>Das Platzangebot war mit dem im Shinkansen vergleichbar. Dafür mussten wir andere leichte Abstriche in Kauf nehmen: Die Sitze waren durchgesessen, die dunkelgrüne Farbe bröckelte und der Fensterladen klemmte, ließ sich aber doch öffnen. Die Türen und Fenster standen im ganzen Zug sperrangelweit offen. Das war die Klimaanlage zusammen mit den rotierenden Ventilatoren unter der Decke.</p>
<figure id="attachment_1118" aria-describedby="caption-attachment-1118" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1118" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Beste Aussicht in der Upper Class" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-071607-1780-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1118" class="wp-caption-text">Beste Aussicht ohne störende Fensterscheibe in der Upper Class</figcaption></figure>
<h2>Der Zug fährt los</h2>
<p>Es gab keine Durchsagen am Gleis, dafür erklang das sonore Signalhorn des Zugs: Pünktlich um 7:15 Uhr fuhren wir los. Die erste knappe Stunde bummelten wir mit maximal 20-30 km/h durch die Vororte von Yangon, vorbei an Wohnsiedlungen und Vierteln, die eher wie Slums aussahen. Auf den Grünstreifen lag leider sehr viel Plastikmüll. Es scheint Usus zu sein, alles einfach aus dem Fenster zu werfen. Bei Bio-Müll ist das natürlich kein Problem, aber immer wieder flogen auch Plastikverpackungen aus dem Zug.</p>
<p>Am Rande von Yangon sahen wir einige wenige Industriegebäude und Hallen, die den Schienenweg säumten. Dort nahm die Bahn zum ersten Mal Fahrt auf. Mit geschlossenen Augen fühlte es sich mindestens wie 160 km/h an. Der Blick nach draußen vermittelte jedoch eher 40, vielleicht maximal 50 km/h.</p>
<figure id="attachment_1120" aria-describedby="caption-attachment-1120" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1120" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-1024x695.jpg" alt="Bahnübergang in Yangon" width="525" height="356" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-1024x695.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-300x204.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1-768x521.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-073457-1800-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1120" class="wp-caption-text">Bahnübergang in Yangon</figcaption></figure>
<p>Der Takt des Zugs ist ein Viervierteltakt: Zwei Achtel, Pause, zwei Achtel, Pause, da capo ad infinitum in wechselnden Tempi und Tonlagen: Eins, zwei &#8211; drei, vier &#8211; eins, zwei &#8211; drei, vier &#8211; eins, zwei &#8211; drei, vier… Auf gerader Strecke andante, bei der Einfahrt in die Bahnhöfe adagio bis zum Stillstand, auf Brücken largo im tiefen Bariton. Auf manchen Abschnitten hüpfte der Zug im Takt über die Schienen, und die Wagons schunkelten im Rhythmus <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Tacktack-klappklapp-tacktack-klappklapp-tacktack-klappklapp…</p>
<h2>Kein Bordbistro, trotzdem bestens versorgt</h2>
<p>Die burmesische Mitropa besteht aus einem nicht abreißendem Strom von fliegenden Händlerinnen und Händlern, die mit knusprig gebratenen Teigtaschen (Samusa), vielerlei Arten von Eiern, gebratenen Hühnchen, gekochten Maiskolben, abgepackten Snacks wie Chips oder Nüssen, Süßigkeiten, frischen Früchten, Steckerlfisch, frittierten Heuschrecken und anderen Leckereien durch den Zug ziehen und ihre Waren lautstark anpreisen.</p>
<figure id="attachment_1124" aria-describedby="caption-attachment-1124" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1124" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-1024x683.jpg" alt="Balanceakt im fahrenden Zug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112444-1907-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1124" class="wp-caption-text">Balanceakt im fahrenden Zug</figcaption></figure>
<p>Die Verkäufer kamen an den Bahnhöfen unterwegs an Bord. Einige stiegen schon während der Einfahrt des Zugs in den Bahnhof in bester Wild-West-Manier zu. Die Türen standen ja ohnehin offen. In der Bahn gingen sie im Mittelgang auf und ab, immer auf der Suche nach Kundschaft. Viele balancierten ihr Angebot in großen Körben oder auf silbernen Tabletts auf dem Kopf, freihändig unter der häufig schweren und hoch getürmten Last. Es wackelte und schaukelte, ruckelte und ratterte, trotzdem schwebten sie absolut souverän durch die Waggons, präsentieren ihre Waren der interessierten Kundschaft und sorgten für das leibliche Wohl der Fahrgäste. Wir mußten gut aufpassen, um keine der interessanten Köstlichkeiten zu verpassen, die aktuell vorbeigetragen wurden, da wir die Rufe der Händler dummerweise nicht verstanden. Zum zweiten Frühstück kauften wir 2 dampfend heiße Maiskolben und ein paar Samusas. Ratterdieklapper, ratterdieklapper, tacktack, tacktack, schaukelschuk, tut-tuuuuut!</p>
<figure id="attachment_1123" aria-describedby="caption-attachment-1123" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1123" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-815x1024.jpg" alt="Samosas in der Plastiktüte als zweites Frühstück" width="525" height="660" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-815x1024.jpg 815w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-239x300.jpg 239w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1-768x965.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-091211-1876-1.jpg 1273w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1123" class="wp-caption-text">Samusas in der Plastiktüte als zweites Frühstück</figcaption></figure>
<p>Vom gleichmäßigem Rhythmus des Zuges mal gewiegt, mal durchgeschüttelt fuhren wir durch die burmesische Tiefebene. Ein leichter Fahrtwind wehte durch die Bahn. Trotzdem stieg die Temperatur im Wagen schnell an. Zur Abkühlung stellten wir uns ab und zu an die offene Tür. Die Bäume und Sträucher schrammten dabei oft so eng am Zug entlang, dass wir immer wieder die Köpfe einziehen mußten.</p>
<h2>Das Landleben</h2>
<p>Die Diesellok arbeitete fleißig an der Spitze des Zugs. Oft stieß sie solche Rußschwaden in die Luft, daß wir uns nicht mehr ganz sicher waren, ob es sich nicht doch um eine historische Dampflokomotive handelte. Auch hatten wir bei der Fahrt über das Land den Eindruck, mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit gereist zu sein.</p>
<figure id="attachment_1122" aria-describedby="caption-attachment-1122" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1122" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-1024x576.jpg" alt="Reisernte ganz manuell" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-082851-1852-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1122" class="wp-caption-text">Reisernte gänzlich manuell</figcaption></figure>
<p>In der flachen Ebene dominierten kleinparzellige Reisfelder in allen Stadien: Überflutete Felder mit Setzlingen, saftig grüne Felder, gelblich verfärbte, zur Ernte bereite und abgeerntete Felder. Einige wurden auch abgebrannt, um das Feld für die nächste Saat vorzubereiten. Insgesamt wurden fast alle Arbeiten manuell durchgeführt. Bei der Ernte schnitten die Bauern die Reispflanzen von Hand. Auch das Dreschen lief so ab, wie wohl seit Hunderten von Jahren. Manchmal halfen Ochsen, die Felder zu bestellen, aber nur ganz selten sahen wir Maschinen, die den Bauern den Knochenjob abnahmen.</p>
<figure id="attachment_1126" aria-describedby="caption-attachment-1126" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1126" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-1024x683.jpg" alt="Bambushütten sahen wir in jedem Dorf an der Stecke" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-153019-1924-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1126" class="wp-caption-text">Bambushütten sahen wir in jedem Dorf an der Strecke</figcaption></figure>
<p>Die Häuser waren oft nur einfach Bambushütten, die auf Stelzen standen &#8211; vermutlich ist dies den Überflutungen während der Regenzeit geschuldet. Trotzdem machten die Menschen keinen unzufriedenen Eindruck. Die Kinder winkten den Passagieren der Bahn zu und freuten sich, wenn wir zurückwinkten.</p>
<p>In regelmäßigen Abständen sahen wir auch immer wieder golden glänzende Pagoden vorüberziehen. Nach ungefähr 2 Wochen in Myanmar gehörten die goldenen Stupas nach unserem Gefühl schon ganz natürlich zur üppig-grünen, burmesischen Landschaft. Dennoch erschienen sie uns immer wieder bemerkenswert und märchenhaft schön. Klappklipp-klappklapp-Klappklipp-klappklapp-Klappklipp-klappklapp…</p>
<figure id="attachment_1127" aria-describedby="caption-attachment-1127" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1127" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-1024x683.jpg" alt="Eine von vielen goldenen Pagoden an der Strecke" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-160651-1937-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1127" class="wp-caption-text">Eine von vielen goldenen Pagoden an der Strecke</figcaption></figure>
<h2>Essen auf Schienen</h2>
<p>Um die Mittagszeit bekamen wir wieder Hunger. Da der Zug unterwegs wie eine gute Bummelbahn in jedem Dorf hielt, waren wir bester Dinge, dass das Essen auf Schienen bald an unseren Platz geliefert werden würde. In der Tat: Kurze Zeit später hielten wir in einem Bahnhof, in dem mehrere Garküchenbetreiber fieberhaft damit beschäftigt waren, Essen aus einer verheißungsvollen Batterie silbern glänzender Töpfe zu schöpfen und zu verpacken. Mehrere junge Männer bestiegen mit Bündeln von Plastiktüten den Zug. Eine davon sollte unsere werden: Hühnchen für 1500 Kyat (ca. 1 Euro).</p>
<p>Die Überraschungstüte enthielt eine gut verknotete kleine Plastiktüte mit einer roten Soße, eine weitere kleine Plastiktüte mit einem gegrillten Stück Hühnchen und ein in Zeitungspapier eingewickeltes Palmblatt, welches eine ordentliche Portion Reis enthielt, etwas Chili dazu und eine Art Gemüsedipp. Entfaltet diente das Bananenblatt als Bio-Teller auf unseren Knien. Mangels Besteck aßen wir mit den Fingern. Leider fehlte uns die richtige Technik, so dass uns das Hühnchen, Reis mit Chili und Soße zwar sehr gut schmeckten, wir aber mit eleganten Tischmanieren nicht glänzen konnten.</p>
<figure id="attachment_1117" aria-describedby="caption-attachment-1117" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1117" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-1024x768.jpg" alt="Reis in Palmbatt mit Chili und etwas Gemüse" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/APC_0804-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1117" class="wp-caption-text">Reis im Bananenblatt mit Chili und etwas Gemüse</figcaption></figure>
<p>Kaum hatten wir das schmackhafte Hühnchen verspeist, balancierte ein Händler appetitlich aufgeschnittene Wassermelone durch den Zug. Wir schlugen natürlich zu. Als zweiten Nachtisch gab es später einen hauchdünnen Fladen aus karamellisiertem Zucker, in dem reichlich Sesam eingeschlossen war und burmesisches Bounty, eine Art länglicher Riegel aus Palmzucker und Kokosraspeln. So gut haben wir im Speisewagen der Deutschen Bahn noch nie gegessen!</p>
<h2>Angekommen in Mawlamyine</h2>
<p>Auf den letzten ca. 50 Kilometern verwandelte sich das platte Land ein wenig. Im Osten tauchten die ersten Hügel auf und später wurde es sogar etwas bergig. Auf den Gipfeln, wie sollte es anders sein, standen goldene Pagoden. In ihrer Häufung erinnerten sie uns ein wenig an das Rheintal, wo eine Burg neben der nächsten steht.</p>
<figure id="attachment_1125" aria-describedby="caption-attachment-1125" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1125" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-1024x576.jpg" alt="Berge und Reisfelder" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-112658-1908-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1125" class="wp-caption-text">Berge und Reisfelder</figcaption></figure>
<p>Angekommen sind wir in Mawlamyine mit ca. 15 Minuten Verspätung, Gemessen an 10 Stunden Fahrzeit waren wir positiv überrascht. Wir haben die Fahrt sehr genossen und andere Eindrücke von Myanmar gewonnen, als es auf einer Busfahrt möglich gewesen wäre.</p>
<figure id="attachment_1128" aria-describedby="caption-attachment-1128" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1128" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-1024x575.jpg" alt="Sonnenuntergang in Mawlamyine" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-1024x575.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2017/11/CW-20171112-173701-1949-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1128" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Mawlamyine</figcaption></figure>
<p>Den Abend nach der Ankunft fühlten wir uns noch etwas landkrank, nachdem wir uns so an das Geschaukel gewöhnt hatten. Auch wenn wir fast den ganzen Tag nur im Zug gesessen hatten, waren wir abends sehr müde und schlummerten mit einem Nachhall des Rhythmus des Zuges im Nu ein: Tacktack, tucktuck, tacktack, tucktuck, tacktack, tucktuck…</p>
<p>Statt weiterer Bilder folgt diesmal ein Film mit Eindrücken unserer Bahnfahrt. Er ist bewusst eher langsam geschnitten, um das meditative Element der Fortbewegung zu erhalten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/kbpjfu-VUTE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/mit-dem-zug-von-yangon-nach-mawlamyine/">Mit dem Zug von Yangon nach Mawlamyine</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/mit-dem-zug-von-yangon-nach-mawlamyine/">Mit dem Zug von Yangon nach Mawlamyine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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