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	<title>archäologisch - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>archäologisch - Wittmann Tours</title>
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		<title>Auf den Spuren der Römer in Jerash</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2019 00:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jordanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von Amman und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. Gerasa) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jerash ist eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt. Sie liegt 40 Kilometer nördlich von <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-jordanien-in-amman">Amman</a> und etwa genauso weit südlich der syrischen Grenze. Das moderne Jerash (bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerasa">Gerasa</a>) ist eine Kleinstadt mit etwa 40.000 Einwohnern. Erstaunlich ist, dass die moderne Ortschaft nicht gänzlich auf den Ruinen der historischen Siedlung aufgebaut wurde, sondern scheinbar daneben. Anstelle von römischen Gebäuden in der Stadt (wie man es aus Rom, Trier etc. kennt) befindet sich die antike Stadt in einem separaten Areal neben den modernen Häusern. Dies hat seinen Grund darin, dass bei der Wiederbesiedlung der Region tscherkessische Siedler sich in den ehemaligen römischen Wohnvierteln östlich des Flusses niederließen. Dort begann dann auch die heutige Kleinstadt zu wachsen.</p>
<figure id="attachment_3838" aria-describedby="caption-attachment-3838" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-3838 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-1024x683.jpg" alt="Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-150216-0421.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3838" class="wp-caption-text">Blick über den historischen Decumanus zum modernen Jerash.</figcaption></figure>
<p><span id="more-3851"></span></p>
<h2>Das historische und moderne Jerash nebeneinander</h2>
<p>Warum die historischen Ruinen auf der Westseite des Wadi Jerash nicht auch vollständig überbaut wurden, hat sich uns nicht vollständig erschlossen. Vielleicht waren die Trümmer der Prachtbauten, nachdem sie durch mehrere starke Erdbeben (wie in <a href="http://wittmann-tours.de/die-filigranen-mosaike-von-madaba">Madaba</a>) zerstört worden waren, bei architektonischen Vorhaben im Wege.</p>
<p>Auch wenn wir über eine Römerstadt schreiben, so reicht doch die Geschichte viel weiter zurück. Die Griechen gründeten Jerash um 170 vor Christus, jedoch erinnern nur wenige Zeugnisse an diese Zeit. Ab 64 vor Christus übernahmen die Römer die Stadt. Sie wurde Teil der Provinz Syria und eine Stadt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dekapolis">Dekapolis</a>. Strategisch gut gelegen entwickelte sich Jerash zu einem wichtigen Handelsstützpunkt.</p>
<figure id="attachment_3839" aria-describedby="caption-attachment-3839" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3839 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-1024x683.jpg" alt="Auch im modernen Jerash gibt es einige antike Bauten." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-104106-0376.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3839" class="wp-caption-text">Auch im modernen Jerash gibt es einige antike Bauten.</figcaption></figure>
<p>129-130 nach Christus erlebte Jerash eine Blütephase durch einen längeren Aufenthalt von Kaiser Hadrian. Dem Imperator zu Ehren wurde auch ein gewaltiger Triumphbogen errichtet. In der Folge änderte sich die politische Großwetterlage und die Stadt verlor an Bedeutung, ohne jedoch ganz unterzugehen. So wurde aus dem römischen Reich das byzantinische, die Muslime eroberten 636 die Region. 658 und vor allem 749 erschütterten zwei starke Erdbeben die Stadt. Die Auswirkungen müssen verheerend gewesen sein. Nach und nach verließen die meisten Menschen den Ort. Für mehr als 1000 Jahre gab es dort keine nennenswerte Siedlung mehr. Heutzutage ist das moderne Jerash um den Teil der historischen Stadt am westlichen Ufer des Flusses herum gewachsen. Eine Fläche von ca. 2km in Nord-Südausdehnung mit variabler Breite bleibt der alten Römerstadt vorbehalten.</p>
<figure id="attachment_3840" aria-describedby="caption-attachment-3840" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3840 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-1024x683.jpg" alt="Der Hadriansbogen stellt den südlichen Eingang zum antiken Gerasa dar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-093101-3024.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3840" class="wp-caption-text">Der Hadriansbogen stellt den südlichen Eingang zum antiken Gerasa dar.</figcaption></figure>
<h2>Willkommen in Jerash</h2>
<p>Wir betraten die römische Stadt durch den beeindruckenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hadriansbogen_(Gerasa)">Hadriansbogen</a>, der zu Ehren Kaiser Hadrians 129/130 nach Christus errichtet worden war. Der Bogen ist aufwändig restauriert worden und vermittelt einen guten Eindruck des alten Glanzes der Stadt. Folgt man nun dem Weg in die Stadt, erreicht man als nächstes das nicht besonders große (&#8222;nur&#8220; 244 mal 52 Meter), aber noch voll funktionstüchtige Hippodrom, das damals immerhin Platz für 15.000 Menschen bot. Interessanterweise kann man dort in modernen Zeiten an fast jedem Wochentag Wagenrennen anschauen. Als Teil der Darbietung demonstrierten außerdem einige römische Legionäre die Kampftechniken der römischen Fußtruppen. Und nicht zuletzt kämpften einige Gladiatoren ebenso engagiert wie mitreißend um ihr Leben.</p>
<figure id="attachment_3841" aria-describedby="caption-attachment-3841" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3841" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-1024x683.jpg" alt="Mona, Centurio et Christian en Hippodromo stant." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-095055-0361.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3841" class="wp-caption-text">Mona, Centurio et Christian in Hippodromo stant.</figcaption></figure>
<p>Die Karten für das Spektakel verkaufte uns ein römischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Centurio">Centurio</a> in einer imposanten, historisch nachgebauten Uniform. In Ermangelung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sesterz">Sesterzen</a> konnten wir zum Glück in JOD bezahlen und nahmen mitten auf der Haupttribüne des Circus Gerasius in bester Manier der Caesaren Platz. Kurze Zeit später marschierte auch schon eine Gruppe Legionäre auf.</p>
<figure id="attachment_3842" aria-describedby="caption-attachment-3842" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3842 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-1024x683.jpg" alt="Eine Tredecire römischer Soldaten marschiert auf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113555-3057.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3842" class="wp-caption-text">Eine Tredecire römischer Soldaten marschiert auf.</figcaption></figure>
<h2>Brot und Spiele</h2>
<p>Sie präsentierten ihre <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gladius_(Waffe)">GladiI</a>, ihre Lanzen und Schilde und zeigten, wie die römischen Soldaten nicht als einzelne Legionäre kämpften, sondern taktisch aufeinander abgestimmt agierten. Eine Strategie war zum Beispiel der &#8222;Rotate&#8220;-Befehl. Er bewirkte, dass sich in der Schlacht die erste Reihe der Römer hinter ihre Kameraden zurückziehen konnte, um sich zu regenerieren. Durch diesen Austausch rückten dann die Hintermänner nach vorne, so dass der Gegner immer körperlich frischen Soldaten gegenüberstand. Dieser Befehl konnte im Handgemenge alle paar Minuten gegeben werden. &#8211; Ein wesentlicher Vorteil im Kampf. Zur Demonstration bildete die Gruppe mit ihren Schilden auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schildkr%C3%B6tenformation">Schildkröte</a> und weitere Formationen.</p>
<figure id="attachment_3843" aria-describedby="caption-attachment-3843" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3843 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-1024x683.jpg" alt="Ein römischer Legionär in Angriffsstellung" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-113853-3059.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3843" class="wp-caption-text">Ein römischer Legionär in Angriffsstellung</figcaption></figure>
<p>Anschließend betraten die Gladiatoren die Arena. Im Kampf Mann gegen Mann demonstrierten sie Wendigkeit und Kraft, jeder mit den Waffen seiner Wahl (Schwert, Dreizack etc.) und eher leichter Rüstung. War einer der Männer besiegt, durfte das Publikum wie in der Antike per Handzeichen über sein Schicksal entscheiden.</p>
<figure id="attachment_3844" aria-describedby="caption-attachment-3844" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3844" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-1024x683.jpg" alt="Zwei Gladiatoren im Kampf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115418-3072.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3844" class="wp-caption-text">Zwei Gladiatoren im Kampf</figcaption></figure>
<h2>Historische Wagenrennen</h2>
<p>Zum krönenden Abschluss fuhren zwei doppelspännige Streitwagen à la Ben Hur ein, die in einem Rennen mit mehreren Runden gegeneinander antraten, zum Glück ohne Achsbruch, Sabotage oder Unfälle. Trotzdem war es ein spektakulärer Anblick, wie die Pferde in vollem Galopp über die Rennbahn jagten und mit wehender Staubfahne um die Kurven sausten.</p>
<figure id="attachment_3858" aria-describedby="caption-attachment-3858" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3858" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-1024x683.jpg" alt="Im Galopp um die Kehre im Hippodrom" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-115818-3148-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3858" class="wp-caption-text">Im Galopp um die Kehre im Hippodrom</figcaption></figure>
<p>Bei der Konzeption des Wagenrennens im Hippodrom waren auch Leute beteiligt gewesen, die schon am Set von Filmen wie Ben Hur oder Gladiator gearbeitet hatten. Der Kompromiss zwischen Show und historischer Authentizität war unserer Meinung nach sehr gut gelungen. Nach Abschluss des Wettstreits bot sich sogar die Möglichkeit, selbst die Bühne zu betreten und zusammen mit den Darstellern für ein Foto zu posieren. Einer der Legionäre, mit dem wir ins Gespräch gekommen waren, lud uns sehr herzlich zum Abendessen ein, was wir leider ausschlagen mussten, da wir unsere Rückfahrt am Nachmittag schon gebucht hatten.</p>
<figure id="attachment_3846" aria-describedby="caption-attachment-3846" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3846" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-1024x683.jpg" alt="Mona als angehende Wagenlenkerin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-120340-0387.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3846" class="wp-caption-text">Mona als angehende Wagenlenkerin</figcaption></figure>
<h2>Stadtrundgang im antiken Gerasa</h2>
<p>Nach dem Ende des Spektakel im Hippodrom folgten wir der Straße in den antiken Stadtkern und überquerten dabei das sog. ovale Forum mit einem Durchmesser von 80 bis 90 Metern. Diese Form soll dem Betrachter vorgaukeln, dass der elegante Platz in Wirklichkeit rund sei. Dazu tragen auch die Säulen bei, die sich in ihrer Höhe dem leicht ansteigenden Terrain anpassen und damit die Perspektive ausgleichen.</p>
<figure id="attachment_3847" aria-describedby="caption-attachment-3847" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3847" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-1024x576.jpg" alt="Das ovale Forum von Jerash" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-152144-3211-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3847" class="wp-caption-text">Das ovale Forum von Jerash</figcaption></figure>
<p>Weiter gingen wir auf der ehemaligen Hauptstraße, dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cardo">Cardo</a> Maximus, der die Nord-Südachse bildet. Er ist flankiert von zahlreichen Säulen und Gebäuden, von denen bei weitem nicht von allen bekannt ist, was ihre ursprüngliche Funktion einmal gewesen ist. Der Cardo war mit großen Steinplatten gepflastert, in die antike Wagenräder ihre Spuren eingegraben hatten. Für Fußgänger gab es schon damals einen Bürgersteig und unter der Straße befand sich eine Kanalisation.</p>
<figure id="attachment_3848" aria-describedby="caption-attachment-3848" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-3848 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-1024x683.jpg" alt="Bummel über die ehemalige Hauptstraße, den Cardo Maximus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-101801-3045.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3848" class="wp-caption-text">Bummel über die ehemalige Hauptstraße, den Cardo Maximus</figcaption></figure>
<h2>Theater, Tempel, Kirchen und Mosaike</h2>
<p>Von den größeren Bauten stach u.a. das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nymph%C3%A4um">Nymphäum</a> ins Auge und natürlich die beiden Amphitheater. Im größeren der beiden erlebten wir 3 Araber, die Dudelsack und Trommeln spielten. Für ihre Darbietung nutzten sie die hervorragende Akustik des Theaters. Wir hatten sie schon von Weitem gehört und uns über die unerwarteten Klänge gewundert &#8211; so löste sich das Rätsel auf ;).</p>
<figure id="attachment_3849" aria-describedby="caption-attachment-3849" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3849" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-1024x683.jpg" alt="Das nördliche Amphitheater" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-142333-3190.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3849" class="wp-caption-text">Das nördliche Amphitheater</figcaption></figure>
<p>Einen herrlichen Blick über das antike und moderne Jerash hatten wir vom Tempel des Jupiter und vom luftigen Artemis-Heiligtum. Allein durch die Größe der Anlagen und den Ruinen nach zu urteilen müssen es früher ehrfurchtgebietende Anbetungsstätten gewesen sein. Aus späterer Zeit sahen wir die Grundmauern byzantinischer Kirchen, die mit feinen Mosaiken ausgelegt waren. Je weiter wir uns von der Hauptstraße entfernten, desto weniger aufwändig wurden die alten Schätze präsentiert. Einige Mosaike waren zum Schutz mehr oder weniger vollständig mit Sand bedeckt und es sah so aus, als ob an mehreren Orten weiterhin gegraben und geforscht würde. Es gibt bestimmt noch sehr viel zu entdecken.</p>
<figure id="attachment_3850" aria-describedby="caption-attachment-3850" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-3850" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-1024x683.jpg" alt="Die Säulen des Artemis Tempels" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/11/CW-20180927-143522-3198.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3850" class="wp-caption-text">Die Säulen des Artemis Tempels</figcaption></figure>
<p>Nach unserem Besuch des antiken Gerasa fiel es uns nicht schwer zu glauben, dass der Ort eine der am besten erhaltensten und ausgedehntesten Römerstädte der Welt ist. Die Ruinen der historischen Siedlung erstrecken sich über ein riesiges, zusammenhängendes Areal, mit einigen erstaunlich gut erhaltenen bzw. wieder aufgebauten Gebäuden und sogar ganzen antiken Abschnitten wie dem Forum oder dem Cardo. Man fühlte sich fast wie mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit versetzt. Es hätte uns nicht weiter verwundert, wenn wir Gruppen distinguierter Römer in Togen, herausgeputzten Römerinnen mit künstlerischen Frisuren, Legionären, Sklaven und Ochsenfuhrwerken begegnet wären.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-roemer-in-jerash/">Auf den Spuren der Römer in Jerash</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-roemer-in-jerash/">Auf den Spuren der Römer in Jerash</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Flug über die Nazca-Linien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 00:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Peru sind die Nazca-Linien, sog. Geoglyphen, die zwischen 450 und 600 n. Chr. entstanden sein sollen. Hierbei handelt es sich um Zeichnungen, die das Prä-Inka-Volk der Nazca vor über tausend Jahren in den Boden schabte und die noch heute zu sehen sind, allerdings am besten aus der Luft. Also buchten &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Peru sind die Nazca-Linien, sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geoglyphe">Geoglyphen</a>, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien">zwischen 450 und 600 n. Chr.</a> entstanden sein sollen. Hierbei handelt es sich um Zeichnungen, die das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Kultur">Prä-Inka-Volk</a> der Nazca vor über tausend Jahren in den Boden schabte und die noch heute zu sehen sind, allerdings am besten aus der Luft. Also buchten wir einen Flug über die Nazca-Linien von Pisco aus mit Transfer von Lima und zurück.</p>
<figure id="attachment_2752" aria-describedby="caption-attachment-2752" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-104800-3038.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2752" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-104800-3038-1024x683.jpg" alt="Bereit zum Start. Wir fliegen über die Nazca-Linien." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-104800-3038-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-104800-3038-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-104800-3038-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-104800-3038.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2752" class="wp-caption-text">Bereit zum Start. Dieses Flugzeug wird uns zu den Nazca-Linien bringen.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2750"></span></p>
<h2>Fußballfieber am Flughafen von Pisco</h2>
<p>Morgens um 7:30 Uhr wurden wir abgeholt und fuhren gut 3 Stunden bis nach Pisco. Die Fahrt war dahingehend kurzweilig, dass an diesem Tag das Fußball-WM-Spiel Peru gegen Dänemark stattfand. Alle Peruaner fieberten dem Spiel entgegen und waren sehr siegessicher, schließlich war ihr Kapitän Guerrero <a href="https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-wm/sportpolitik/peru-kapitaen-paolo-guerrero-darf-trotz-doping-sperre-zur-wm-15617067.html">doch Teil des WM-Kaders</a>. Zuvor hatten <a href="https://www.sueddeutsche.de/news/sport/fussball-raetseln-um-ursache-fuer-positive-dopingprobe-von-guerrero-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-171105-99-741807">Dopingvorwürfe gegen Guerrero</a> das Land erschüttert, die von den Fans stark heruntergespielt worden waren. Phantasievolle Gerüchte kursierten. Guerrero hätte doch nur aus einer Tasse getrunken, in der vorher Coca-Tee gewesen sei, und auch diese sei ihm von einem Argentinier untergeschoben worden. Und selbst wenn, was wäre schlimm an <a href="http://wittmann-tours.de/hochland-kulinarisch-coca">Coca-Tee</a>?</p>
<figure id="attachment_2759" aria-describedby="caption-attachment-2759" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-140051-3017-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2759" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-140051-3017-Edit-1024x683.jpg" alt="Public Viewing am Plaza Mayor im Zentrum von Lima" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-140051-3017-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-140051-3017-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-140051-3017-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-140051-3017-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2759" class="wp-caption-text">Public Viewing auf der Plaza Mayor im Zentrum von Lima</figcaption></figure>
<p>Der Flughafen von Pisco wirkte etwas überdimensioniert: Check-in, Security, Wartebereich, 12 Gates, aber nur 24 Passagiere. Die einzigen beiden Flüge des heutigen Tages waren zwei Rundfüge über die Nazca-Linien mit je 12 Fluggästen. Auf dem Rollfeld von Pisco International befanden sich keine Flugzeuge, die größer waren als unseres. Laut <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Pisco">Wikipedia</a> wird das Areal nur als Militärflughafen genutzt. Linienflüge gab es (noch) keine. Ein umgekehrter BER? Flughafen fertig, aber keine Flüge? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h2>Abflug in Richtung Nazca-Linien</h2>
<p>Der Anpfiff für das sehnlichst erwartete Fußballspiel in Saranska sollte um 11 Uhr peruanischer Ortszeit stattfinden, unser geplanter Abflug um 11:30 Uhr. Das Personal des Flughafens war offensichtlich voller Vorfreude und natürlich in Trikots der peruanischen Nationalmannschaft gekleidet. Ob der Flug überhaupt starten würde? Der Pilot könne doch unmöglich das Spiel verpassen! Oder war unser Flugkapitän der einzige Fußballverweigerer in ganz Peru? Witze machten die Runde unter den Passagieren, als wir benachrichtigt wurden, der Abflug verzögere sich wegen ungünstiger Wetterbedingungen um unbestimmte Zeit. Aha! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2814" aria-describedby="caption-attachment-2814" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20190106-143743-8023.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2814" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20190106-143743-8023-1024x683.jpg" alt="Nazca-Kolibri oder Wappen? Das ist die Auswahl beim Soles-Münzwurf." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20190106-143743-8023-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20190106-143743-8023-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20190106-143743-8023-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/CW-20190106-143743-8023.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2814" class="wp-caption-text">Nazca-Kolibri oder Wappen? Das ist die Auswahl beim Soles-Münzwurf.</figcaption></figure>
<p>Auf jeden Fall gab es noch eine wichtige Formalität zu erledigen. Als Andenken an den Flug offerierte Aerodiana einen äußerst dekorativen Stempel. Der musste unbedingt in mein <a href="http://wittmann-tours.de/wir-sammeln-stempel/">Stempelbüchlein</a>!</p>
<figure id="attachment_2753" aria-describedby="caption-attachment-2753" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2947.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2753" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2947-1024x787.jpg" alt="Ein Deluxe-Stempel von Aerodiana, er füllt eine ganze Seite aus." width="525" height="403" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2947-1024x787.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2947-300x231.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2947-768x590.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_2947.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2753" class="wp-caption-text">Ein Deluxe-Stempel von Aerodiana, er füllt fast eine ganze DinA6-Seite aus.</figcaption></figure>
<p>Auf einmal ging es dann aber doch los und wir bestiegen das kleine Flugzeug. Wir durften es uns auf den Plätzen Nummer 1 und 2 bequem machen, direkt hinter dem Cockpit mit Ausblick nach vorne. Schnell stieg das Flugzeug über die Wolken auf. Von oben sahen wir das zähe Bewölkungsband an der Küste, das vermutlich für das graue Wetter auch in Lima verantwortlich war. Im Landesinneren hingegen war es heiter.</p>
<figure id="attachment_2754" aria-describedby="caption-attachment-2754" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114048-3065.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2754" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114048-3065-1024x683.jpg" alt="Das erste Bild, das wir anflogen: Der Wal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114048-3065-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114048-3065-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114048-3065-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114048-3065.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2754" class="wp-caption-text">Die erste Figur, die wir anflogen: Der Wal</figcaption></figure>
<h2>Die Nazca-Linien von oben</h2>
<p>Nach gut 45 Minuten Flugzeit waren wir über den Nazca-Linien angekommen. Unsere Flughöhe betrug nur noch 1500 Fuß (ca. 400 Meter) und der Pilot fing an, seine Kreise zu ziehen. Er flog jedes Bild zweimal an, so dass die Passagiere auf beiden Seiten einen guten Blick auf die prä-kolumbianischen Kunstwerke hatten. Dabei flog er nicht geradeaus an den Figuren vorbei, sondern im Kurvenflug mit beachtlicher Schräglage.</p>
<figure id="attachment_2755" aria-describedby="caption-attachment-2755" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114843-3074.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2755" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114843-3074-1024x683.jpg" alt="Ein Affe in der Wüste. Er ist 110 m groß. (Körper 80 m, Schwanz 30 m)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114843-3074-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114843-3074-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114843-3074-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114843-3074.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2755" class="wp-caption-text">Ein Affe in der Wüste. Er ist 110 m groß (Körper 80 m, Schwanz 30 m).</figcaption></figure>
<p>Der Co-Pilot kommentierte in flüssigem Englisch das Geschehen, kündigte die Figuren an, nannte ihre Namen, erklärte die Richtung, in der sie auftauchen würden, und das genau zum richtigen Zeitpunkt. Einige der in den Boden gescharrten Kunstwerke sind nur aus einem bestimmten Blickwinkel richtig gut zu erkennen. Die Linien an sich sind nicht breit, vermutlich nur gut einen Meter. Die Motive sind einzig und allein dadurch entstanden, dass ihre Schöpfer einen Teil der oberflächlichen Erdkruste entfernt haben, wodurch eine hellere tiefere Schicht zum Vorschein gekommen ist.</p>
<figure id="attachment_2756" aria-describedby="caption-attachment-2756" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115342-3085.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2756" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115342-3085-1024x683.jpg" alt="Die Nazca-Spinne" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115342-3085-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115342-3085-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115342-3085-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115342-3085.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2756" class="wp-caption-text">Die Nazca-Spinne</figcaption></figure>
<p>Der Flug war durch die ständigen Richtungswechsel, die engen Kurven und eine ungünstige Thermik alles andere als ein ruhiger Linienflug. Am Anfang waren die Bilder noch etwas weiter voneinander entfernt. In der zentralen Zone hingen wir mehr in engen Kurven, um die Zeichnungen zu umkreisen, als dass wir geradeaus flogen. So faszinierend es war, die Motive mit eigenen Augen zu sehen, so froh waren wir auch, dass der Rückflug nach Pisco einfach nur geradeaus verlief ;).</p>
<figure id="attachment_2757" aria-describedby="caption-attachment-2757" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115405-3088.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2757" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115405-3088-1024x683.jpg" alt="Eines der berühmtesten Bilder: Der Kolibri (fast 100m groß)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115405-3088-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115405-3088-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115405-3088-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-115405-3088.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2757" class="wp-caption-text">Eines der berühmtesten Bilder: Der Kolibri (fast 100m groß)</figcaption></figure>
<h2>Nach der Landung</h2>
<p>Zurück in Pisco war die Euphorie des Morgens beim Flughafenpersonal in stille Trauer umgeschlagen. Peru hatte das Spiel verloren. Auch wenn wir keine Fußball-Fans sind, tat es uns doch sehr leid für die Peruaner. Ihre Mannschaft nahm seit 1982 das erste Mal wieder an einer WM teil, lange hatten sie um ihren Kapitän gezittert und dann kassierten sie gleich beim ersten Spiel eine Niederlage…</p>
<figure id="attachment_2758" aria-describedby="caption-attachment-2758" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114626-3071.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2758" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114626-3071-1024x683.jpg" alt="Priester, Alien, oder Fußballfan? Die Bedeutung der Nazca-Linien ist bis heute unklar." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114626-3071-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114626-3071-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114626-3071-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180616-114626-3071.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2758" class="wp-caption-text">Priester, Außerirdischer oder Fußballfan? Über die Bedeutung der Nazca-Linien wird auch heute noch spekuliert.</figcaption></figure>
<p>Und wie hat uns der Flug über die Nazca-Linien gefallen? Es war sehr spannend, die mysteriösen Figuren selbst zu sehen. Über ihre Bedeutung und Funktion existieren die wildesten Theorien, z.B. sollen sie zur Kommunikation mit oder als Landesignale für Außerirdische gedient haben. Am wahrscheinlichsten erscheint die These, dass die Zeichnungen im Rahmen eines Fruchtbarkeitskultes angelegt wurden. Das Rätsel über ihre Bedeutung bleibt jedoch weiterhin ungelöst. Interessanterweise werden sogar noch heute durch den Einsatz von Drohnen <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/peru-forscher-entdecken-neue-nazca-linien-a-1202290.html">neue Formationen entdeckt</a>. Welch unglaubliche Leistung der Nazca, dass sie Motive in solchen Dimensionen darstellen konnten und welch ein Glück, dass die Figuren die Jahrhunderte überdauert haben.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/flug-ueber-die-nazca-linien/">Flug über die Nazca-Linien</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/flug-ueber-die-nazca-linien/">Flug über die Nazca-Linien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Peru reloaded: Lima und Umgebung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 00:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[El Circuito Mágico del Agua]]></category>
		<category><![CDATA[Huaca Pucllana]]></category>
		<category><![CDATA[kulinarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Lima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Bolivien aus flogen wir zurück in Richtung Norden nach Peru. Lima, das am Meer liegt, hatten wir als Station vorher bewusst, u.a. der Höhenanpassung wegen, ausgelassen, aber den Besuch der peruanischen Hauptstadt für später fest eingeplant. Dort gibt es schließlich viel zu sehen: eine koloniale Altstadt und die Überbleibsel mehrerer Prä-Inka-Kulturen. Außerdem hatten wir &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/peru-reloaded-lima-und-umgebung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Peru reloaded: Lima und Umgebung“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Bolivien aus flogen wir zurück in Richtung Norden nach Peru. Lima, das am Meer liegt, hatten wir als Station vorher bewusst, u.a. der Höhenanpassung wegen, ausgelassen, aber den Besuch der peruanischen Hauptstadt für später fest eingeplant. Dort gibt es schließlich viel zu sehen: eine koloniale Altstadt und die Überbleibsel mehrerer Prä-Inka-Kulturen. Außerdem hatten wir einen Ausflug zu den mysteriösen Nazca-Linien organisiert (dazu mehr im folgenden Artikel).</p>
<figure id="attachment_2764" aria-describedby="caption-attachment-2764" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-123452-2975.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2764" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-123452-2975-1024x683.jpg" alt="Lima, die Perus Hauptstadt, haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben. Hier, der Präsidentenpalast am Plaza de Armas.q" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-123452-2975-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-123452-2975-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-123452-2975-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-123452-2975.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2764" class="wp-caption-text">Lima, die Hauptstadt Perus, haben wir uns bis ganz zum Schluss aufgehoben. Dies ist der Präsidentenpalast an der Plaza de Armas.</figcaption></figure>
<p><span id="more-2770"></span></p>
<h2>Das Lateinamerika-Puzzle</h2>
<p>Unsere späte Rückkehr nach Peru mag vielleicht verwunderlich erscheinen, wir hatten jedoch drei gute Gründe dafür. Nummer eins war die Höhenanpassung. Durch einige Tage in Lima wollten wir unsere mühsam erworbene Akklimatisierung nicht verlieren, daher waren wir ein paar Wochen zuvor von Quito gleich weiter nach <a href="http://wittmann-tours.de/cuzco-die-ehemalige-inka-hauptstadt/">Cuzco</a> geflogen. Nummer zwei waren zeitliche Restriktionen aufgrund des Termins der <a href="http://wittmann-tours.de/ritt-auf-paso-peruanos-im-colca-tal/">Reittour</a> im Colca-Tal, um die wir herum planen mussten. Ein weiterer nicht unwichtiger Punkt war die anstehende Weiterreise nach Brasilien, aus der das große Lateinamerika-Puzzle erwuchs.</p>
<figure id="attachment_2778" aria-describedby="caption-attachment-2778" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2778" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3-1024x604.jpg" alt="Kaum Ost-West Verbindungen: In Türkis der mögliche Landweg und in Rot unsere tatsächliche Route." width="525" height="310" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3-1024x604.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3-300x177.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3-768x453.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Lateimamerika-Puzzle3.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2778" class="wp-caption-text">Kaum West-Ost-Verbindungen: In Türkis der mögliche Weg zu Wasser über Zubringerflüsse des Amazonas und in Rot unsere tatsächliche Route</figcaption></figure>
<p>Bei der Planung unserer Südamerika-Reiseroute mussten wir nicht nur die üblichen Faktoren berücksichtigen, wie saisonales Klima oder Minimierung von Reisezeiten. Stattdessen stellte die Verfügbarkeit von Verbindungen nach Brasilien einen Engpass dar. Ursprünglich hatten wir vorgehabt, auf dem Landweg nach Brasilien einzureisen. Dafür gab es erstaunlich wenige überhaupt mögliche Routen. Insofern einleuchtend, da man das Amazonas-Regenwaldgebiet durchqueren muss. Der beste Weg, den wir fanden, führte über die peruanische Stadt Iquitos und das Drei-Länder-Eck von Kolumbien, Brasilien und Peru mit dem Amazonasschiff nach Manaus. Schließlich entschieden wir uns aber doch für den Flug nach Brasilien, da uns der Land- oder besser eigentlich Wasserweg zwar abenteuerlich (wie <a href="http://dernasenach.blogspot.com/2014/07/unsere-etwas-andere-kreuzfahrt-auf-dem.html">hier</a> beschrieben), aber auch recht langwierig erschien. (Die Fahrt auf dem Amazonas holten wir auf anderem Wege nach).</p>
<figure id="attachment_2779" aria-describedby="caption-attachment-2779" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Flug-La-Paz-Manaus.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2779" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Flug-La-Paz-Manaus-1024x816.jpg" alt="Kein direkter Flug von La Paz nach Brasilien, würde man für 2019 zu gleichen Datum suchen wäre das eine der besten Routen." width="525" height="418" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Flug-La-Paz-Manaus-1024x816.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Flug-La-Paz-Manaus-300x239.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Flug-La-Paz-Manaus-768x612.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/Flug-La-Paz-Manaus.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2779" class="wp-caption-text">Kein direkter Flug von La Paz nach Brasilien. Würde man für 2019 zum gleichen Datum suchen, wäre das eine der besten Routen (über Lima wäre die Verbindung zum Zeitpunkt des Screenshots 200 Euro teurer gewesen).</figcaption></figure>
<p>Aber auch die Flugrouten waren erstaunlicherweise wenig besser. Im westlichen Südamerika ist es relativ leicht, auf der Nord-Süd-Achse zu reisen, d.h. es gibt Flüge zwischen den großen Städten. Allerdings existieren so gut wie keine Verbindungen auf der Ost-West-Achse des Kontinents. Zum Beispiel gab es keinen einzigen Direktflug von Boliviens Hauptstadt La Paz nach Brasilien. Der schnellste und einzige ansatzweise vernünftige Weg, den wir fanden, führte über die peruanische Kapitale &#8211; ein Grund mehr für uns, den Besuch von Lima am Ende des Ländertrios von Ecuador, Peru und Bolivien zu planen.</p>
<h2>Die (zweit)-trockenste Hauptstadt der Welt</h2>
<p>Lima ist angeblich (nach Kairo in Ägypten &#8211; je nachdem, welcher Quelle man glaubt) die (zweit-) <a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/wo-wasser-bald-mit-gold-aufgewogen-wird-13956327.html">trockenste Hauptstadt der Welt</a>. Es fiel uns allerdings schwer, dies zu glauben. Das Wetter war die ganze Zeit grau in grau (normal für die Jahreszeit), wolkenverhangen und ohne Sonne. Abends verspürten wir sogar des öfteren einen feinen Nieselregen. Keine Ahnung wie die Statistik gefälscht war <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Aber die Trockenheit ist wohl trotzdem eine Tatsache.</p>
<figure id="attachment_2765" aria-describedby="caption-attachment-2765" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094911-2954-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2765" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094911-2954-Edit-1024x678.jpg" alt="Lima, die trockenste Hauptstadt der Welt, empfing uns mit Nieselregen." width="525" height="348" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094911-2954-Edit-1024x678.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094911-2954-Edit-300x199.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094911-2954-Edit-768x508.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094911-2954-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2765" class="wp-caption-text">Lima, die (zweit-)trockenste Hauptstadt der Welt, empfing uns mit Nieselregen.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn das Wetter nicht umwerfend war, so beeindruckten uns doch die Sehenswürdigkeiten sehr. Als erstes besuchten wir <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Huaca_Pucllana">Huaca Pucllana</a>, eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lehmziegel">Adobe</a>-Pyramide der Lima-<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lima_culture">Kultur</a> aus dem 5. Jahrhundert. Pyramide hört sich vielleicht höher an als es wirklich war. Das Bauwerk erreichte 10 Meter Höhe und umfasste mehrere Ebenen. Der Ort war wohl zeremoniell und administrativ von Bedeutung. Außerdem hatte man dort einige spektakuläre Mumien und Grabbeigaben der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wari-Kultur">Wari-Kultur</a> gefunden.</p>
<figure id="attachment_2766" aria-describedby="caption-attachment-2766" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180614-143428-2925.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2766" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180614-143428-2925-1024x683.jpg" alt="Huaca Pucllana, eine Ausgrabungsstätte mitten in der Hauptstadt" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180614-143428-2925-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180614-143428-2925-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180614-143428-2925-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180614-143428-2925.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2766" class="wp-caption-text">Huaca Pucllana, eine Ausgrabungsstätte mitten in der Hauptstadt</figcaption></figure>
<p>Auch für sich alleine betrachtet waren die Millionen von akkurat aufgeschichteten Lehmziegeln sehr sehenswert. Sie bildeten ein regelrechtes Labyrinth mit interessanten Mustern. Und das alles steht, ähnlich wie in <a href="http://wittmann-tours.de/frueher-tenochtitlan-heute-mexiko-city/">Mexiko City</a>, mitten in der Großstadt, umringt von modernen Gebäuden.</p>
<h2>Lima kulinarisch: Das Foodie-Mekka der andinen Staaten</h2>
<p>Nicht nur die Ausgrabungen waren interessant, es gab auch ein sehr empfehlenswertes Restaurant mit Blick auf die abends beleuchteten Ruinen, ein Muss im Foodie-Mekka der andinen Staaten. Wie wir vorher schon geschrieben hatten, war das Essen in Peru deutlich raffinierter als in den anderen Andenanrainerstaaten und jetzt waren wir nicht nur in der administrativen, sondern auch in der kulinarischen Hauptstadt angekommen.</p>
<figure id="attachment_2767" aria-describedby="caption-attachment-2767" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-204840-3032.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2767" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-204840-3032-1024x683.jpg" alt="Nächtliche Aussicht auf Huaca Pucllana im angeschlossenen Restaurant" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-204840-3032-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-204840-3032-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-204840-3032-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-204840-3032.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2767" class="wp-caption-text">Nächtliche Aussicht auf Huaca Pucllana im angeschlossenen Restaurant</figcaption></figure>
<p>An der Küste führt natürlich kein Weg am Nationalgericht Perus vorbei, dem erfrischenden Ceviche. Es besteht aus rohen Fischwürfeln, die in einem Sud aus Limettensaft, Chili, Salz, Zwiebeln und verschiedenen Gewürzen mariniert werden. Ein anderes, typisch peruanisches Gericht sind <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Anticucho">Anticuchos</a>, gegrillte Spieße, am häufigsten mit saftigem Rinderherz.</p>
<figure id="attachment_2768" aria-describedby="caption-attachment-2768" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1633.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2768" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1633-1024x768.jpg" alt="Anticuchos - Spieße mit gegrilltem Rinderherz" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1633-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1633-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1633-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1633.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2768" class="wp-caption-text">Anticuchos &#8211; Spieße mit gegrilltem Rinderherz. Nebenbei: Das ist eine Vorspeise!</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer peruanischer Klassiker ist Rocoto Relleno, eine mit Rindfleisch und Käse gefüllte scharfe Paprika, die auf einer Art Kartoffel-Gratin serviert wird.</p>
<figure id="attachment_2769" aria-describedby="caption-attachment-2769" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1634.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2769" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1634-1024x768.jpg" alt="Rocoto Relleno: Gefüllte Paprika mit Rind und Käse gefüllt" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1634-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1634-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1634-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1634.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2769" class="wp-caption-text">Rocoto Relleno: Mit Rindfleisch und Käse gefüllte scharfe Paprika</figcaption></figure>
<p>Der wichtigste Gang überhaupt ist &#8211; wir erwähnten es bestimmt schon einmal &#8211; der Nachtisch. In Lima führt in dieser Disziplin kein Weg am &#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Suspiro_de_lime%C3%B1a">Suspiro de Limeña</a>&#8222;, dem &#8222;Seufzer einer Dame aus Lima&#8220;, vorbei. Warum sie seufzt ist nicht überliefert. Womöglich liegt der Grund darin, dass sie eigentlich schon satt ist, vielleicht hatte sie ihre Vorspeise aufgegessen ;). Wahrscheinlicher finden wir allerdings, dass sie seufzt, weil es einfach so gut schmeckt: Eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dulce_de_leche">Dulce de Leche</a>-Creme und darauf fluffiger Eischnee, einfach köstlich! Ein zuckersüßer Seufzer also.</p>
<figure id="attachment_2846" aria-describedby="caption-attachment-2846" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/APC_1635.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2846" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/APC_1635-768x1024.jpg" alt="Suspiro de Limeña, der Seufzer einer Dame aus Lima." width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/APC_1635-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/APC_1635-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2019/01/APC_1635.jpg 1200w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2846" class="wp-caption-text">Suspiro de Limeña, der Seufzer einer Dame aus Lima.</figcaption></figure>
<h2>Stadtrundgang: Die koloniale Altstadt</h2>
<p>Wohl genährt konnten wir am nächsten Tag unseren Stadtrundgang beginnen :). Wie so oft in Lateinamerika begegneten uns bekannte Namen, wir waren schon recht Lateinamerika-erfahren ;). Es gab u.a. ein Gran Hotel Bolívar, eine Plaza de Armas und eine Iglesia de la Merced. Doch trotz der gleichen Benennung der Orte und Bauwerke hatten sie einen ganz eigenen Charakter, der Lima von anderen lateinamerikanischen Hauptstädten abhob. Zur Abwechslung fand man dort zwischen den kolonialen Gebäuden außerdem einige Häuser mit üppigen Jugendstil-Verzierungen. Insgesamt waren die Bauwerke mehr oder weniger gut erhalten. Etwas überrascht waren wir, als wir auf dem Kopf einer Statue der Madre Patria, einer Allegorie auf die Mutter Heimat, ein bezauberndes kleines Lama entdeckten :).</p>
<figure id="attachment_2771" aria-describedby="caption-attachment-2771" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094530-4824.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2771" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094530-4824-1024x683.jpg" alt="Man beachte das Lama auf des Generales Kopf" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094530-4824-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094530-4824-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094530-4824-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-094530-4824.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2771" class="wp-caption-text">Man beachte das Lama auf dem Kopf der &#8222;Mutter Heimat&#8220;.</figcaption></figure>
<p>An der großen Plaza de Armas standen (wie üblich) zahlreiche imposante Gebäude. In einer Seitenkapelle der Kathedrale von Lima sind die sterblichen Überreste des spanischen Konquistadors <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_Pizarro">Franscisco Pizarro</a> beigesetzt. US-amerikanische Gerichtsmediziner hatten in zahlreichen Tests die Identität des Skeletts bestätigen können. Angesichts aller Gräueltaten, die Pizarro verübt hatte, fragten wir uns, wie die Kirchenbesucher im Laufe der Geschichte dazu gestanden hatten, dass sein Leichnam in der Kathedrale ruht. Aber am Ende stand er schließlich auf der Seite der Sieger und war ein Held der Spanier.</p>
<figure id="attachment_2772" aria-describedby="caption-attachment-2772" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-131725-3001.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2772" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-131725-3001-1024x683.jpg" alt="Die sterblichen Überreste von Francisco Pizarro befinden sich in der Kathedrale von Lima." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-131725-3001-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-131725-3001-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-131725-3001-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180615-131725-3001.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2772" class="wp-caption-text">Die sterblichen Überreste von Francisco Pizarro sind in der Kathedrale von Lima beigesetzt.</figcaption></figure>
<p>Im Norden der Plaza de Armas steht der Präsidentenpalast und es gab wieder mal einen Wachwechsel zu bestaunen. In Lima wurden wir mit einer zackigen Version des Lieds &#8222;Moskau, Moskau&#8220; begrüßt, vielleicht wegen der Fußballweltmeisterschaft? Die Militärkapelle spielte, um die Zeit bis zum Beginn des Apells zu überbrücken <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die peruanische Ehrengarde mit ihren rot-blauen Uniformen, den riesigen Epauletten und den goldenen Helmen mit rotem Federbusch wirkte wie einem historischen Gemälde entsprungen.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/NGOHFW1P1Cw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Museen und Wasserspiele</h2>
<p>Lima war in mehrfacher Hinsicht ein würdiger Abschluss unserer Reise durch die Anden und damit auch durch die Geschichte ihrer Kulturen, da es einige der besten Museen aufwies, die wir in Lateinamerika besucht hatten. Aus der Kolonialzeit war das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Basilica_and_Convent_of_San_Francisco,_Lima">Kloster San Francisco</a> mit seinen stickigen Katakomben und seinen Wandmalereien sehr sehenswert. Das <a href="http://www.museolarco.org/en/">Museo Larco</a> präsentierte eindrucksvolle Artefakte prä-kolumbianischer Kulturen auf angemessene und informative Art und Weise. Und das (unser Meinung nach etwas überbewertete) <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Gold_Museum_of_Peru_and_Arms_of_the_World">Museo de Oro</a> (&#8222;Goldmuseum), in dem es nicht nur Gold zu sehen gab, sondern auch historische Waffen, komplettierte unser Museums-Trio.</p>
<figure id="attachment_2773" aria-describedby="caption-attachment-2773" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-162006-3178.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2773" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-162006-3178-1024x683.jpg" alt="Die Gottheit Naymlap der Lambayeque Kultur im Goldmuseum von Lima" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-162006-3178-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-162006-3178-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-162006-3178-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-162006-3178.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2773" class="wp-caption-text">Die Gottheit Naymlap der Lambayeque Kultur im Goldmuseum von Lima</figcaption></figure>
<p>Wirklich einzigartig (und auch reichlich kitschig) war &#8222;<a href="http://www.circuitomagicodelagua.com.pe/">El Circuito Mágico del Agua</a>&#8222;, zahlreiche bei Nacht poppig bunt angeleuchtete Springbrunnen in einem der Parks der Stadt. Es gab etwa 20 verschiedene Fontänen, eine farbenfroher als die nächste. Den zahlreichen Limeños schien es zu gefallen. Sie posierten für Selfies vor den Brunnen und wir schlossen uns ihnen an.</p>
<figure id="attachment_2774" aria-describedby="caption-attachment-2774" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-184600-3199.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2774" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-184600-3199-1024x683.jpg" alt="Im magischen Wassertunnel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-184600-3199-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-184600-3199-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-184600-3199-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-184600-3199.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2774" class="wp-caption-text">Im magischen Wassertunnel</figcaption></figure>
<p>Der Höhepunkt war eine auf das Wasser projizierte Lasershow mit Musikuntermalung, die Peru, seine Sehenswürdigkeiten und die Peruaner feierte.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Hz5dDd1DygY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Pachacamac</h2>
<p>Auch in der Umgebung von Lima erwartete uns eine spannende Sehenswürdigkeit. Zirka 40 Kilometer südöstlich der Innenstadt befindet sich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pachac%C3%A1mac">Pachacamac</a>, die Ausgrabungsstätte einer prä-kolumbianischen Stadt. Erste Fundstücke datieren aus dem 3. Jahrhundert nach Christus. Zwischen 600 und 800 herrschten dort die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wari-Kultur">Wari</a>. Anschließend wurde Pachacamac selbst das Zentrum eines regionalen Reiches, welches aber nie die Größe und Bedeutung des Wari-Herrschaftsgebietes erlangte. Ab ca. 1440 gliederten die Inka Pachacamac in ihr Imperium ein und errichteten auch weitere Bauwerke, zum Beispiel die Sonnenpyramide.</p>
<figure id="attachment_2775" aria-describedby="caption-attachment-2775" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-101414-3139.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2775" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-101414-3139-1024x683.jpg" alt="Blick über Pachacamac und die umliegenden Häuser" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-101414-3139-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-101414-3139-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-101414-3139-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-101414-3139.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2775" class="wp-caption-text">Blick über Pachacamac und die umliegenden Häuser</figcaption></figure>
<p>Die Überreste der Stadt waren interessant, aber sicher kein Höhepunkt wie zum Beispiel Machu Picchu, was auch durch das gräuliche Wetter und die wüstenhaft braune Umgebung nicht besser wurde ;). Unsere kompetente Führerin konnte dennoch die Stadt für uns ein wenig zum Leben erwecken. Sie erzählte von den alten Straßen und Handelswegen, den Pilgern aus antiker Zeit, die dorthin gereist waren, den vermuteten Ritualen und den Goldverzierungen des Sonnentempels, von denen natürlich heute nichts mehr übrig ist.</p>
<figure id="attachment_2776" aria-describedby="caption-attachment-2776" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-095835-3133.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2776" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-095835-3133-1024x683.jpg" alt="Wir stehen vor dem Acllahuasi" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-095835-3133-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-095835-3133-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-095835-3133-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180617-095835-3133.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2776" class="wp-caption-text">Vor einem Eingang ins Acllahuasi</figcaption></figure>
<h2>Tanzende Pferde</h2>
<p>Nach der Besichtigung von Pachacamac fuhren wir zu einem Restaurant, in dem es nicht nur reichlich zu Essen gab, sondern vor allem eine Reitvorführung. Als Höhepunkt der Darbietung tanzten die Darsteller mit den Paso Peruanos barfuß(!) die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Marinera">Marinera</a>, einen der beliebtesten traditionellen Tänze Perus. Die Kombination aus Tanz und temperamentvollen Pferden hat uns sehr gut gefallen.<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/wV5ilQCqiAc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/peru-reloaded-lima-und-umgebung/">Peru reloaded: Lima und Umgebung</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/peru-reloaded-lima-und-umgebung/">Peru reloaded: Lima und Umgebung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 00:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
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		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Stundentenprotest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das hochentwickelte und mächtige Volk von Tiwanaku wird als Mutterkultur der Anden angesehen. Es handelte sich um eine Hochkultur lange vor den Inka, die über ein beachtliches Gebiet herrschte. Ihr Einfluss in der Region hielt über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren an, während die Macht der Inka nur ca. 100 Jahre dauerte. Die Ruinen &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das hochentwickelte und mächtige Volk von Tiwanaku wird als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tiwanaku">Mutterkultur der Anden</a> angesehen. Es handelte sich um eine Hochkultur lange vor den Inka, die über ein beachtliches Gebiet herrschte. Ihr Einfluss in der Region hielt über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren an, während die Macht der Inka nur ca. 100 Jahre dauerte. Die Ruinen ihrer mutmaßlichen Hauptstadt Tiwanaku liegen südöstlich des Titicacasees nicht weit von La Paz und sind problemlos in einem Tagesausflug zu besuchen. Auf geht&#8217;s!</p>
<figure id="attachment_2544" aria-describedby="caption-attachment-2544" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2544" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-1024x683.jpg" alt="Die Estela Ponce, verziert mit typischen Tiwanaku-Mustern" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-095319-3286.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2544" class="wp-caption-text">Die <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Monolito_Ponce">Estela Ponce</a>, ein typisches Beispiel der Steinmetzkunst in Tiwanaku</figcaption></figure>
<p><span id="more-2573"></span></p>
<h2>Bolivianische Anfahrt</h2>
<p>Eigentlich sollte unsere Tour ganz bequem um 9 Uhr morgens beginnen. Am Abend zuvor rief uns allerdings um 22 Uhr die Agentur an, bei der wir den Ausflug gebucht hatten, dass wir unbedingt schon um 7 Uhr losfahren sollten, da es voraussichtlich am kommenden Morgen in El Alto zu Demonstrationen und Straßensperren kommen werde. Was blieb uns anderes übrig, als den Wecker deutlich früher zu stellen als ursprünglich geplant?</p>
<p>Was aber war nun der Grund für die Proteste? Wie wir am kommenden Morgen erfuhren und später auch in der Zeitung <a href="https://www.eldeber.com.bo/bolivia/Estudiante-de-El-Alto-muere-por-impacto-de-una-canica-la-UPEA-desconfia--20180525-0005.html#">nachlasen</a>, ging es bei den Demonstrationen ursprünglich „nur“ um mehr Geld für die Universität von El Alto. Drei Tage vor unserem Tiwanaku-Ausflug war dabei allerdings ein Student erschossen worden. Niemand wollte die Verantwortung für die Tat übernehmen. Dadurch waren die Proteste (verständlicherweise) deutlich eskaliert und die Studenten zogen auf die Straße, um gegen staatliche Willkür und für die Aufklärung des Todes von Jonathan Quispe Vila zu demonstrieren.</p>
<figure id="attachment_2545" aria-describedby="caption-attachment-2545" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2545" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-1024x576.jpg" alt="Den Stau hatten wir umgangen. Landschaftsaufnahme auf dem Weg nach Tiwanaku" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-065748-1715.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2545" class="wp-caption-text">Landschaftsaufnahme auf dem Weg nach Tiwanaku</figcaption></figure>
<p>In der Tat gelang es uns, die geplanten Straßensperren durch den frühen Start zu umgehen. Wie wir später aus den Nachrichten erfuhren, präsentierte die Polizei schließlich und endlich einen <a href="http://www.la-razon.com/sociedad/Identifican-subteniente-Policia-Jonathan-Quispe-Bolivia_0_2938506143.html">Schuldigen</a> als Bauernopfer.</p>
<h2>Tiwanaku</h2>
<p>An der Ruinenstätte angekommen besichtigten wir nach einem improvisierten Frühstück zunächst das kleine Museum, das uns die Geschichte von Tiwanaku näher brachte. Leider konnten wir nur einen Teil der Ausstellung sehen, da das Dach des neu gebauten Hauses vom Einsturz gefährdet war und daher nicht alle Fundstücke gezeigt werden konnten. Trotz wesentlich früherer Funde entwickelte sich Tiwanaku erst ab 300 v. Chr. zu einem administrativen, religiösen und kulturellen Zentrum in der Region. Den Höhepunkt seiner Macht erlebte Tiwanaku zwischen 600 und 900 n. Chr. Zu dieser Zeit erstreckte sich das Reich vom Süden des heutigen Peru über die gegenwärtige bolivianische Provinz Cochabamba bis zur Pazifikküste Nordchiles und Teilen des heutigen Argentinien. Der Niedergang Tiwanakus folgte circa 1200 n. Chr., Ursache war vermutlich eine ausgeprägte Dürreperiode. Trotzdem hatte die Kultur wohl eine große Strahlkraft, so dass Elemente ihrer Religion bis in die Inka-Zeit lebendig blieben.</p>
<figure id="attachment_2546" aria-describedby="caption-attachment-2546" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2546" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-1024x683.jpg" alt="Zu gut erhalten für ein Original: Diese kunstvolle Replik stand vor dem Museum" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-084707-1722.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2546" class="wp-caption-text">Zu gut erhalten für ein Original: Diese kunstvolle Replik stand vor dem Museum</figcaption></figure>
<p>Die ausgegrabene Stadt selbst ist ein weitläufiges Areal mit den Resten mehrerer Bauwerke, einer Pyramide an einem Hügel, Tempel, anderer zeremonieller Gebäude und einiger Stelen. Viele Details rund um Tiwanaku sind weiterhin Spekulation, nicht zuletzt, weil die Stadt später von Schatzjägern geplündert und als Steinbruch genutzt wurde. (Die Dorfkirche des Ortes wurde zum Beispiel ohne Zweifel zur Zeit der Kolonialisierung durch die Spanier mit Baumaterial aus den Ruinen errichtet.) Die Ausmaße der Stätte zeugen dennoch von einer sehr frühen Hochkultur, die einige architektonische Meisterwerke hervorgebracht hatten.</p>
<figure id="attachment_2547" aria-describedby="caption-attachment-2547" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2547" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-1024x683.jpg" alt="Blick über Tiwanaku von der Piámide Akapana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-090620-1725.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2547" class="wp-caption-text">Blick über Tiwanaku von der Pirámide Akapana</figcaption></figure>
<p>Nicht nur, dass sie tonnenschwere Steinblöcke gut 40 Kilometer aus den Steinbrüchen transportiert hatten. Die Tiwanaku-Baumeister konnten die Steine auch haarfein bearbeiten und verzieren und das 500 bis 700 Jahre bevor die Inka ihre berühmten Bauwerke errichteten. Am sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pumapunku">Puma Punku</a> haben die Tiwanaku-Steinmetze zum Beispiel Steinplatten passgenau angefertigt, die bis zu 140 Tonnen wiegen und mehrere Meter lang sowie breit sind.</p>
<figure id="attachment_2548" aria-describedby="caption-attachment-2548" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2548" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-1024x683.jpg" alt="Riesige Steinblöcke am Puma Punku" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-101924-1768.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2548" class="wp-caption-text">Riesige Steinblöcke am Puma Punku</figcaption></figure>
<h2>Wurde Tiwanaku von Aliens gebaut?</h2>
<p>Wie die Tiwanakuaner es schaffen konnten, Steinmetzarbeiten einer solchen Präzision auszuführen und solche gewaltigen Steinblöcke zu transportieren, ist weiterhin rätselhaft. Um das Unerklärliche verständlich zu machen, werden in Tiwanaku sogar die <a href="https://www.ancient-code.com/the-alien-connection-the-pre-inca-tiwanaku-culture/">Außerirdischen</a> bemüht. Befeuert werden die Theorien durch einen mittlerweile verwitterten Steinkopf im Templete Semisubterráneo, der so aussieht, wie man sich ein Alien aus der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Area_51#UFO-_und_Verschw%C3%B6rungstheorien">Area 51</a> vorstellt.</p>
<figure id="attachment_2576" aria-describedby="caption-attachment-2576" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2576" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z.jpg" alt="Foto (https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/22687671199) von Jose Luis Hidalgo R. (https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/), Lizenz CC BY 2.0" width="640" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z.jpg 640w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/11/22687671199_71e956844f_z-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2576" class="wp-caption-text">Tiwanaku-Alien: <a href="https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/22687671199">Foto</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/enfocalafoca/">Jose Luis Hidalgo R.</a>, Lizenz CC BY 2.0</figcaption></figure>
<p>Weiterhin wurde die Theorie aufgestellt, dass das berühmte Sonnentor ein Dimensionsportal gewesen sein soll. Alles sehr amüsant und prinzipiell möglich ;). Leider befand sich um das Monument eine Absperrung, so dass wir es nicht selbst ausprobieren konnten. Vielleicht  werden die Archäologen in der Zukunft noch andere Erklärungsmodelle aufstellen, schließlich sind weite Teile von Tiwanaku noch nicht ausgegraben.</p>
<figure id="attachment_2549" aria-describedby="caption-attachment-2549" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2549" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-1024x683.jpg" alt="Das reich verzierte Sonnentor (Puerta del Sol)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/10/CW-20180528-100018-1756.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2549" class="wp-caption-text">Das reich verzierte Sonnentor (Puerta del Sol)</figcaption></figure>
<p>Zweifelsohne ist die Stätte von Tiwanaku bei weitem nicht so spektakulär wie z.B. Machu Picchu. Nichtsdestotrotz fanden wir unseren Tagesausflug dorthin lohnenswert.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Das Volk von Tiwanaku, die Mutterkultur der Anden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Machu Picchu, entzaubert aber sehenswert</title>
		<link>https://wittmann-tours.de/machu-picchu-entzaubert-aber-sehenswert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 00:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Inka]]></category>
		<category><![CDATA[Intipunko]]></category>
		<category><![CDATA[Jardin del Mandor]]></category>
		<category><![CDATA[Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Machu Picchu]]></category>
		<category><![CDATA[Peru Rail]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als wir uns Gedanken über unsere Reiseroute in Peru machten, fragten wir uns ernsthaft, ob wir wirklich nach Machu Picchu fahren wollten, da wir von den überhöhten Preisen und den Touristenmassen gehört hatten, die jeden Tag die Ruinen besuchen bzw. über den Inca Trail pilgern. Schließlich entschieden wir uns doch dafür, uns Machu Picchu anzusehen, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/machu-picchu-entzaubert-aber-sehenswert/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Machu Picchu, entzaubert aber sehenswert“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir uns Gedanken über unsere Reiseroute in Peru machten, fragten wir uns ernsthaft, ob wir wirklich nach Machu Picchu fahren wollten, da wir von den überhöhten Preisen und den Touristenmassen gehört hatten, die jeden Tag die Ruinen besuchen bzw. über den Inca Trail pilgern. Schließlich entschieden wir uns doch dafür, uns Machu Picchu anzusehen, schließlich ist es DAS Highlight von Peru?! Wir ließen also das touristische Programm über uns ergehen und haben es am Ende nicht bereut.</p>
<figure id="attachment_2388" aria-describedby="caption-attachment-2388" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092053-0281.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2388" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092053-0281-1024x683.jpg" alt="Machu Picchu, das Highlight von Peru?!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092053-0281-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092053-0281-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092053-0281-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092053-0281.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2388" class="wp-caption-text">Machu Picchu, das Highlight von Peru?!</figcaption></figure>
<p><span id="more-2387"></span></p>
<h2>Neue Regeln, große &#8222;Vorfreude&#8220;</h2>
<p>Erst kurz vor unserer Ankunft in Peru erfuhren wir, dass für den Besuch in Machu Picchu neue Regeln in Kraft getreten waren. Nun werden nicht nur separate Tickets für einige begehrte Wanderungen verkauft, sondern beim Erwerb der normalen Eintrittskarten muss man sich auf eine der Kategorien morgens (6 bis 12 Uhr) oder nachmittags (12 bis 17:30 Uhr) festlegen. Die Anzahl der Tickets ist offiziell auf 2500 pro Tag begrenzt (prinzipiell vernünftig, aber in der Realität kommen deutlich mehr Besucher, z.B. über den Inca Trail oder Touranbieter, die Extra-Karten bekommen), d.h. man sollte sie so früh wie möglich kaufen. Einige Optionen, v.a. für die Wayna Picchu-Wanderung sind in der Hochsaison bis zu einem halben Jahr im Voraus ausverkauft…</p>
<figure id="attachment_2389" aria-describedby="caption-attachment-2389" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2874-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2389" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2874-Edit-1024x732.jpg" alt="Am besten im voraus kaufen: Das Machu Picchu-Ticket" width="525" height="375" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2874-Edit-1024x732.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2874-Edit-300x214.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2874-Edit-768x549.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2874-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2389" class="wp-caption-text">Am besten weit im Voraus kaufen: Das Machu Picchu-Ticket</figcaption></figure>
<p>Und so lauten die neuen Regeln in Machu Picchu: Essen und Trinken darf man auf dem Gelände nicht. Plastikwasserflaschen sind verboten, Wasser darf nur in wiederverwendbaren Behältern mitgebracht werden. Mitgebrachte Rucksäcke dürfen ein maximales Volumen von 20l nicht überschreiten. Eine Toilette befindet sich nur außerhalb des Eingangs, Wiedereintritt ist nicht erlaubt. In der archäologischen Stätte darf man sich nur in Begleitung eines zugelassenen Führers bewegen. Die guten Ideen sind erkennbar, aber war das wirklich ernst gemeint?</p>
<figure id="attachment_2390" aria-describedby="caption-attachment-2390" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2869-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2390" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2869-Edit-1024x708.jpg" alt="Auch das Bahnticket kauft man besten weit in voraus." width="525" height="363" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2869-Edit-1024x708.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2869-Edit-300x208.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2869-Edit-768x531.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_2869-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2390" class="wp-caption-text">Auch um das Bahnticket muss man sich rechtzeitig kümmern.</figcaption></figure>
<p>Unsere schlimmsten Befürchtungen in puncto Massenabfertigung schienen sich zu bestätigen. Wir sahen unseren Machu Picchu-Besuch schon auf eine 2-stündige Führung reduziert, da es im Vorfeld unmöglich war, zu erfahren, wie die Umsetzung in der Realität gehandhabt würde. Die sonst sehr hilfreiche Touristinfo <a href="https://www.peru.travel/de/">iPeru</a> kannte auch nur die offiziellen Regeln, aber nicht deren Auslegung. Wir vermuteten natürlich, dass es in der Praxis anders aussehen würde, sonst hätte es bestimmt im Internet schon vernichtende Kommentare gehagelt. (Die Auflösung über die Situation vor Ort folgt unten.)</p>
<h2>Peru Rail statt Inca Trail</h2>
<p>Der einzige Weg nach Machu Picchu für alle, die nicht über den Inca Trail wandern möchten, führt über den nächstgelegenen Ort Aguas Calientes (neuerdings auch Machu Picchu Pueblo genannt). Das einzige Transportmittel dorthin ist die Bahn. Eine Straßenanbindung gibt es nicht. Trotzdem werden von lokalen Reiseanbietern interessanterweise Auto/Bus-Transfers nach Aguas Calientes angeboten, dann muss man aber (angeblich) nach gut 7 Stunden Fahrt (von Cuzco aus) die letzten 2-3 Stunden an den Bahnschienen entlang zum Dorf laufen, um dort in den Zubringerbus nach Machu Picchu zu steigen.</p>
<figure id="attachment_2391" aria-describedby="caption-attachment-2391" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-070609-0214.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2391" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-070609-0214-1024x683.jpg" alt="Kein Hogwarts-Express, sondern der Inca Train von Perurail" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-070609-0214-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-070609-0214-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-070609-0214-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-070609-0214.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2391" class="wp-caption-text">Kein Hogwarts-Express sondern der Inca Train von Peru Rail</figcaption></figure>
<p>Es gibt zwei Zugunternehmen, die von Touristen benutzt werden dürfen. Bei den Tickets hat man die Auswahl zwischen den Kategorien „teuer“ und „noch teuerer“. Wir entschieden uns für die Variante &#8222;teuer&#8220; und zahlten stolze 230 US-Dollar pro Person (Cuzco &#8211; Aguas Calientes &#8211; Cuzco). Damit konnten wir 2 Monate im Voraus einige der letzten Tickets dieser Kategorie buchen und fuhren im sogenannten Vistadome. Die Wagen sahen von außen historisch aus, waren aber innen recht modern mit bequemen Sitzen und Panoramafenstern, sogar im Dach.</p>
<figure id="attachment_2392" aria-describedby="caption-attachment-2392" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-082345-0232.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2392" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-082345-0232-1024x683.jpg" alt="Innen sind die Züge modern und sehr bequem" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-082345-0232-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-082345-0232-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-082345-0232-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-082345-0232.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2392" class="wp-caption-text">Innen sind die Züge modern und sehr bequem.</figcaption></figure>
<p>Wir hatten genügend Muße, den Blick aus den Panoramafenstern zu genießen, da das Tempo des Zuges eher beschaulich war. Für 92 Kilometer betrug die Fahrzeit gut 3,5 Stunden. So zog die interessante Landschaft an uns vorbei. Der Zug rollte durch das bäuerliche peruanische Hochland, vorbei an Maisfeldern und kleinen Dörfern. Dort war vom Glanz Cuzcos nichts mehr zu sehen. Die Mehrzahl der Häuser bestand aus unverputzten roten Backsteinziegeln mit einem sichtbaren Betonskelett. Die Straßen waren nicht asphaltiert, Kühe, Schafe, Alpakas und Lamas weideten auf den Wiesen und die Bauern gingen ihrer täglichen harten Arbeit nach. Dabei war es ein wenig surreal, dass drinnen im Wagen das elegant gekleidete Personal die Tische mit Stoffservietten und echtem Metallbesteck für den morgendlichen Snack deckte.</p>
<figure id="attachment_2393" aria-describedby="caption-attachment-2393" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-081436-0226.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2393" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-081436-0226-1024x683.jpg" alt="Draußen zieht die peruanische Realität vorbei." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-081436-0226-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-081436-0226-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-081436-0226-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-081436-0226.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2393" class="wp-caption-text">Draußen zieht die peruanische Wirklichkeit vorbei.</figcaption></figure>
<h2>Aguas Calientes oder Machu Picchu Pueblo</h2>
<p>Hinter <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ollantaytambo">Ollantaytambo</a> begann der Abstieg nach <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Aguas_Calientes,_Peru">Aguas Calientes</a>. Unser Startpunkt in Cuzco  befand sich auf 3360 Metern, Aguas Calientes dagegen auf &#8222;nur&#8220; 2000 Metern. Die Gleise führten immer entlang des Rio Urubamba durch eine spektakuläre Schlucht. Die spärliche Hochland-Vegetation veränderte sich deutlich und wurde immer üppiger. Schließlich erstreckte sich dichter Wald an den Hängen der Berge, der uns an den <a href="http://wittmann-tours.de/ecuadors-nebelwald-morgens-auch-mit-bellavista/">Nebelwald in Ecuador</a> erinnerte.</p>
<figure id="attachment_2394" aria-describedby="caption-attachment-2394" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-100446-0237.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2394" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-100446-0237-1024x683.jpg" alt="Die Bahnstrecke folgt immer dem Rio Urubamba" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-100446-0237-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-100446-0237-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-100446-0237-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-100446-0237.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2394" class="wp-caption-text">Die Bahnstrecke folgt dem Flußbett des Rio Urubamba.</figcaption></figure>
<p>Untermalt wurde die Fahrt von Panflötenmusik, gelegentlich unterbrochen von kurzen Durchsagen, die die Landschaft oder die Orte erläuterten, durch die wir gerade fuhren. Die Zugfahrt war durchaus gut inszeniert, so wie man sich bestimmt im peruanischen Tourismusministerium vorstellt, dass es den Touristen gefallen würde. Und jede Tour endet natürlich im obligatorischen Souvenirgeschäft ;). Diesmal gab es jedoch keinen Laden im Bahnhof von Aguas Calientes, sondern der Ausgang des Stationsgebäudes mündete direkt auf dem Kunsthandwerksmarkt (Mercado de Artesanias), auf dem eher Kitsch als Kunsthandwerk angeboten wurde. Etwas orientierungslos bewegten wir uns durch das Labyrinth der Stände auf der Suche nach dem Ausgang, in der Hoffnung, uns dann orientieren zu können. Nach einem Spießrutenlauf an wohl 150 Buden vorbei gelang es uns, den Markt zu verlassen. Wir überquerten eine Brücke und erreichten nach weiteren 400 Metern steil bergauf unser Hotel.</p>
<figure id="attachment_2395" aria-describedby="caption-attachment-2395" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-153714-0248.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2395 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-153714-0248-1024x683.jpg" alt="Aguas Calientes oder Machu Picchu Pueblo, klein aber trubelig" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-153714-0248-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-153714-0248-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-153714-0248-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180509-153714-0248.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2395" class="wp-caption-text">Aguas Calientes oder Machu Picchu Pueblo: klein aber trubelig</figcaption></figure>
<p>Aguas Calientes zeigte sich auch in den nächsten Tagen mindestens so touristisch wie unser erster Eindruck. Alle 2 Meter wird man angesprochen: &#8222;Restaurant my friend, Comida tipica, Pizza, Parilla, Massage, Happy Hour, 4 for 1&#8220;. Viele Restaurants erheben illegale &#8222;Steuern&#8220; (&#8222;Tax&#8220;), mit denen die vermeidlich niedrigen Preise erst beim Bezahlen der Rechnung angepasst werden. Offiziell leben im Dorf 1000 Menschen und jeden Tag kommen tausende Besucher, was will man also erwarten…</p>
<h2>Der große Tag: Machu Picchu</h2>
<p>Genug der Vorrede, jetzt geht&#8217;s nach Machu Picchu, für uns allerdings nicht so früh wie empfohlen wird. Unter dem Stichwort &#8222;beat the crowds&#8220;, wird oft geraten, mit dem ersten Bus um 5:30 Uhr zu fahren. Am besten, man stellt sich ab 4 Uhr morgens an der Haltestelle an. Darauf hatten wir nun gar keine Lust ;). So saßen wir um 7:30 Uhr ohne Wartezeit und Schlangestehen im Bus, der uns die steilen, 400 Höhenmeter überwindenden Serpentinen hinauf nach Machu Picchu brachte.</p>
<figure id="attachment_2396" aria-describedby="caption-attachment-2396" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-111643-2235-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2396 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-111643-2235-HDR-1024x683.jpg" alt="Diese Serpentinen führen hinauf nach Machu Picchu (Blick Nähe Intipunko)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-111643-2235-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-111643-2235-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-111643-2235-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-111643-2235-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2396" class="wp-caption-text">Diese Serpentinen führen hinauf nach Machu Picchu (Blick nahe des Sonnentores Intipunko).</figcaption></figure>
<p>Am Eingang des Geländes angekommen wartete schon ein Heer von Führern auf uns, die lautstark ihre Dienste anpriesen und uns ihre Ausweise unter die Nase hielten. Wir wählten keinen der Schreihälse, sondern Veronica, eine eher zurückhaltende Frau, die auch japanische Gruppen führte, was uns gleich sympathisch war. Sie erklärte uns, dass wir zunächst einen gemeinsamen 2-stündigen Rundgang machen würden und dass wir im Anschluss auf eigene Faust wieder eintreten dürften. Einlass war mit dem Morgen-Ticket bis 11:59 Uhr, wir dürften aber auch danach so lange drinnen bleiben, wie wir wollten.</p>
<figure id="attachment_2397" aria-describedby="caption-attachment-2397" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-072037-0257-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2397" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-072037-0257-HDR-1024x683.jpg" alt="Morgens war es noch etwas neblig und wolkig, Pech für alle, die früh aufgestanden waren ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-072037-0257-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-072037-0257-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-072037-0257-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-072037-0257-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2397" class="wp-caption-text">Morgens war es noch etwas neblig und bewölkt &#8211; Pech für alle, die früh aufgestanden waren <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<h2>Die Machu Picchu-Führung</h2>
<p>Bei der Führung erläuterte uns Veronica die Geschichte von Machu Picchu, zeigte uns die wichtigsten Gebäude und erklärte uns deren vermutete damalige Funktion. Vieles ist weiterhin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu#Allgemeines">unklar und Spekulation</a>. Die Archäologen nehmen mittlerweile an, dass die Stadt nur ca. 1000 Menschen ein Zuhause bot. Ein umfangreiches Wegenetz deutet auf eine gute Anbindung zu den Handelsverbindungen der Inka hin. Machu Picchu war wohl ein zeremonielles Zentrum, worauf mehrere Gebäude höchster Qualität hinweisen.</p>
<figure id="attachment_2398" aria-describedby="caption-attachment-2398" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092042-2216-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2398" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092042-2216-HDR-1024x683.jpg" alt="Machu Picchu mit dem Berg Huayna Picchu im Hintergrund" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092042-2216-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092042-2216-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092042-2216-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-092042-2216-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2398" class="wp-caption-text">Machu Picchu mit dem Berg Wayna Picchu im Hintergrund</figcaption></figure>
<p>Natürlich gibt es auch in Machu Picchu einen Sonnentempel, ein Observatorium und Wohnhäuser der Adeligen und Priester. Die Bedeutung der Gebäude konnte man an der Größe und Qualität der Bausteine ihrer Mauern ablesen. Der größte Fels war jedoch der sogenannte „Heilige Stein“, der die Silhouette des dahinterliegenden Berggipfels nachbildet. Unsere Führerin berichtete, dass viele Besucher dieses Monument der Inka berührten, um die Energie zu spüren.</p>
<figure id="attachment_2399" aria-describedby="caption-attachment-2399" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-084500-2189-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2399" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-084500-2189-HDR-1024x683.jpg" alt="Der heilige Stein" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-084500-2189-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-084500-2189-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-084500-2189-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-084500-2189-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2399" class="wp-caption-text">Der „Heilige Stein“</figcaption></figure>
<h2>Um Machu Picchu herum</h2>
<p>Nach der Führung begannen wir unseren eigenen ergänzenden Rundgang. Unser erstes Ziel war die „Hut of the Caretaker“. Von dort aus kann man den klassischen Blick über Machu Picchu genießen, den sicher jeder schon einmal auf Postkarten oder Werbeplakaten gesehen hat.</p>
<figure id="attachment_2400" aria-describedby="caption-attachment-2400" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-102108-2220-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2400" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-102108-2220-HDR-1024x683.jpg" alt="Der klassische Machu Picchu Blick von der &quot;Hut of the Caretaker&quot;" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-102108-2220-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-102108-2220-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-102108-2220-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-102108-2220-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2400" class="wp-caption-text">Der klassische Machu Picchu-Blick von der &#8222;Hut of the Caretaker&#8220; aus</figcaption></figure>
<p>Anschließend wanderten wir zum Sonnentor (Intipunko). Um dorthin zu gelangen, geht man das letzte Stück des Inca Trail in umgekehrter Richtung bis zu den Ruinen des besagten Tores. Dies ist der Aussichtspunkt, an dem die tapferen Wandersleute Machu Picchu das erste Mal erblicken und von dort müssen sie nur noch bergab laufen. Für uns hieß das im Umkehrschluss: Es ging hinauf, von 2400 auf 2700 Meter. Durch die Höhe, den unebenen Weg und die Mittagshitze war die Wanderung erstaunlich anstrengend.</p>
<figure id="attachment_2401" aria-describedby="caption-attachment-2401" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-121015-0325.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2401" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-121015-0325-1024x683.jpg" alt="Das letzte Stück des Inka Trails war mit großen Steinen gepflastert" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-121015-0325-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-121015-0325-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-121015-0325-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-121015-0325.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2401" class="wp-caption-text">Das letzte Stück des Inca Trail ist mit großen Steinen gepflastert.</figcaption></figure>
<p>Am Tor angekommen hatten wir in der Tat einen schönen Blick auf Machu Picchu und die umliegenden Berge. Während wir das Panorama auf uns wirken ließen, trudelten immer wieder Bezwinger des Inca Trails ein. Die amüsanteste Reaktion auf die Aussicht durften wir bei einer amerikanischen Wandersfrau miterleben, die sichtlich erschöpft ihren Führer fragte: &#8222;Oh, what is this?&#8220; Der Guide antwortete höflich: &#8222;This is Machu Picchu!&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2402" aria-describedby="caption-attachment-2402" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-115409-2248-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2402" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-115409-2248-HDR-1024x683.jpg" alt="Blick vom Sonnentor (Intipunko) auch Machu Picchu" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-115409-2248-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-115409-2248-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-115409-2248-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-115409-2248-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2402" class="wp-caption-text">Blick vom Sonnentor (Intipunko) auf Machu Picchu</figcaption></figure>
<h2>Das i-Tüpfelchen</h2>
<p>Spätestens in Machu Picchu erschloss sich uns eine der elementaren Regeln des Tourismus: Alle Destinationen (selbst eine Weltklasse-Sehenswürdigkeit wie Machu Picchu) werden lustiger und interessanter, wenn sich dort auch Tiere befinden. <a href="http://wittmann-tours.de/ausflug-nach-nara/">Nara</a> in Japan mit seinen heiligen Rehen ist ein exzellentes Beispiel und bei einem Spaziergang am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Donoperteich">Donoperteich</a> ziehen die Enten alle Aufmerksamkeit auf sich. In Machu Picchu waren es die freilaufenden Lamas, die im oberen Bereich der Ruinen und auf dem Inca Trail grasten und von den Besuchern bewundert und ausgiebig fotografiert wurden. Die Kameloide ließen die ihnen zuteil werdende Aufmerksamkeit mit der Gelassenheit von kameraerfahrenen Stars über sich ergehen. Ein weißes Baby-Lama wurde gar von einer entzückten Schar von Paparazzi verfolgt. Die Inka-Stätte schien darüber ganz in Vergessenheit geraten zu sein.</p>
<figure id="attachment_2404" aria-describedby="caption-attachment-2404" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124519-2283-Edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2404" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124519-2283-Edit-1024x683.jpg" alt="Eine Inka-Stätte für eine Lama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124519-2283-Edit-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124519-2283-Edit-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124519-2283-Edit-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124519-2283-Edit.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2404" class="wp-caption-text">Die Lamas stahlen der Inka-Stätte beinahe die Show.</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss unseres Tages bildete die kurze Wanderung zur Inkabrücke (Puente del Inca). Die einfache Brücke, die man nicht betreten darf, ist dabei weniger das Highlight als die Landschaft. Weit unten in einer Schlucht windet sich der Rio Urubamba zwischen hohen Bergen hindurch. Man geht auf einem alten Inka-Pfad entlang eines steilen Abhangs. Machu Picchu selbst sieht man bei dieser Wanderung nicht, so gut ist es verborgen.</p>
<figure id="attachment_2405" aria-describedby="caption-attachment-2405" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-131750-0332.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2405" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-131750-0332-1024x683.jpg" alt="Die Inka-Brücke" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-131750-0332-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-131750-0332-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-131750-0332-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-131750-0332.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2405" class="wp-caption-text">Die Inka-Brücke</figcaption></figure>
<p>Auch ohne frühes Aufstehen zum Sonnenaufgang waren wir nachmittags rechtschaffend müde. So stiegen wir etwas erschöpft gegen 16:30 Uhr in den Bus ins Tal. Mona kam dabei überraschenderweise neben unserer Führerin Veronika zu sitzen, die sich ebenfalls auf dem Heimweg befand.</p>
<h2>El Jardin del Mandor</h2>
<p>Es ist möglich, Machu Picchu in einem Tagesausflug von Cuzco aus zu besuchen. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann in Aguas Calientes übernachten. Wir verbrachten zwei Nächte dort. Da unser Zug am Abreisetag erst nachmittags fuhr, hatten wir zwei Möglichkeiten: Entweder Happy Hour ab 10 Uhr morgens mit vier Cocktails zum Preis von einem oder Besuch des Mandor-Gartens (<a href="https://www.jardinesdemandor.com/">Jardin del Mandor</a>). Was ursprünglich als kleiner Spaziergang geplant war, entwickelte sich zu einem interessanten, halbtägigen Programm abseits der ausgetretenen Touristenpfade.</p>
<figure id="attachment_2406" aria-describedby="caption-attachment-2406" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-095552-2345.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2406" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-095552-2345-1024x683.jpg" alt="Cantua buxifolia: Die Nationalblume Perus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-095552-2345-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-095552-2345-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-095552-2345-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-095552-2345.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2406" class="wp-caption-text"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cantua_buxifolia">Cantua buxifolia</a>: Die Nationalblume Perus in den Farben der Flagge rot und weiß</figcaption></figure>
<p>Der Garten liegt zu Fuß etwa eineinhalb Stunden von Aguas Calientes entfernt, das erste Drittel auf der Straße nach Machu Picchu, danach immer an den Bahnschienen entlang. Auf diesen fährt auch ab und zu ein Zug, allerdings mit maximal 30 bis 40 km/h, es ist also nie gefährlich.</p>
<figure id="attachment_2407" aria-describedby="caption-attachment-2407" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-094151-2341.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2407" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-094151-2341-1024x683.jpg" alt="Der Inka-Regional-Express" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-094151-2341-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-094151-2341-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-094151-2341-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-094151-2341.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2407" class="wp-caption-text">Der Inka-Regional-Express</figcaption></figure>
<p>Im Garten selbst folgten wir einem hübsch angelegten kurzen Wanderweg zu einem Wasserfall und einem Aussichtspunkt auf umliegende Berggipfel. Wie überall in der Umgebung des Rio Urubamba-Tals wucherte auch hier üppige Vegetation mit zahlreichen Pflanzenarten und Blüten. Durch den kleinen Park schlängelte sich ein Seitenarm des Flusses. Auch verschiedene Vögel sollte es geben. Auf der Wanderkarte prangte als Verzierung ein Bild des peruanischen Nationalvogels, des Cock-of-the-Rock. Dennoch staunten wir nicht schlecht, als wir in etwa auf der Hälfte des Weges tatsächlich einen prächtigen Cock-of-the-Rock entdeckten, kurze Zeit später gefolgt von weiteren kunterbunten Vögeln, dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blauscheitelmotmot">Relojero Andino</a> und einem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnh%C3%A4her">Grünhäher</a>.</p>
<figure id="attachment_2408" aria-describedby="caption-attachment-2408" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-103338-2363.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2408" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-103338-2363-1024x683.jpg" alt="Der Nationalvogel Perus: Der Cock of the Rock" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-103338-2363-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-103338-2363-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-103338-2363-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-103338-2363.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2408" class="wp-caption-text">Der Nationalvogel Perus: Der Cock-of-the-Rock</figcaption></figure>
<h2>Rückfahrt nach Cuzco</h2>
<p>Auf der Rückfahrt mit dem Inca Train wussten wir in etwa, was uns erwarten würde &#8211; dachten wir jedenfalls. Als dann aber auf einmal ein furchterregender peruanischer Teufel zu andiner Panflötenmusik durch den Gang tanzte und die Passagiere das Gruseln lehrte, staunten wir hingegen nicht schlecht. Dann folgte eine Modenschau, auf der das Zugpersonal diverse Kleidungsstücke aus Baby-Alpaka-Wolle vorführte. Vielleicht hatten wir uns mittlerweile mit dem ganzen Machu Picchu-Rummel abgefunden, auf jeden Fall fanden wir die Darbietung sehr unterhaltsam!</p>
<figure id="attachment_2409" aria-describedby="caption-attachment-2409" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-163137-0398.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2409" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-163137-0398-1024x683.jpg" alt="Der Nationalvogel Perus: Der Cock of the Rock" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-163137-0398-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-163137-0398-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-163137-0398-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180511-163137-0398.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2409" class="wp-caption-text">Teufelstanz im Inca Train</figcaption></figure>
<h2>Hat es sich gelohnt?</h2>
<p>Abschließend können wir diese Frage mit einem klaren &#8222;Ja&#8220; beantworten. Trotz des touristischen Drumherum ist Machu Picchu sehr, sehr sehenswert. Sicher kam uns positiv zugute, dass wir die Inka-Stätte (eher zufällig) in der beginnenden Saison (Anfang Mai) besuchten. Im Juli oder August sollen die Besucherzahlen doppelt so hoch sein, wie wir sie erlebten. Auch das Wetter war zum Glück sehr gut und es gab (noch) keine Moskitos.</p>
<figure id="attachment_2410" aria-describedby="caption-attachment-2410" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-073859-0269.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2410" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-073859-0269-1024x683.jpg" alt="Die alte Inka-Stadt wurde prächtig ausgegraben" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-073859-0269-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-073859-0269-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-073859-0269-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-073859-0269.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2410" class="wp-caption-text">Die alte Inka-Stadt wurde sehr sorgfältig rekonstruiert.</figcaption></figure>
<p>Was war jetzt aus den schönen neuen Regeln geworden? Theorie und Praxis wichen in der Tat voneinander ab. Es gab Morgen- und Nachmittagstickets und mit einem Morgenticket durfte man die Anlage wirklich nach 12 Uhr nicht mehr betreten, was vor allem deshalb entscheidend ist, da sich die einzige Toilette vor dem Eingang befindet. Rucksäcke wurden nicht auf Größe oder Inhalt kontrolliert, auch Plastikflaschen wurden nicht angemahnt. Auf dem Gelände gab es keine Mülleimer. Stattdessen beobachteten viele Wächter die Besucher auf Schritt und Tritt. Wenn die Regeln (und das Personal) eins bewirkt haben, dann ist es, dass man in der ganzen Anlage keinen Müll sah, was wir sehr positiv fanden. Die Organisation rund um den Besuch wirkte sehr professionell. Die Züge waren pünktlich, wir mussten nicht auf den Bus warten und nicht in langen Schlangen stehen.</p>
<figure id="attachment_2411" aria-describedby="caption-attachment-2411" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124240-2274-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2411" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124240-2274-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein letzter Blick von oben, danach sind wir abgestiegen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124240-2274-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124240-2274-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124240-2274-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180510-124240-2274-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2411" class="wp-caption-text">Ein letzter Blick von oben, danach sind wir abgestiegen</figcaption></figure>
<p>Ob einem der Besuch von Machu Picchu mehrere hundert Dollar wert ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Diese Ausgabe hat man aber schon vergessen, wenn man dort ist, da man sowieso alles lange im Voraus buchen muss ;). In unserer Erinnerung wird uns der Ort als sicherlich entzauberte, aber dennoch sehr sehenswerte Inka-Stadt bleiben. Seine Lage in den Bergen und das umgebende Panorama sind atemberaubend und weltweit einzigartig.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/machu-picchu-entzaubert-aber-sehenswert/">Machu Picchu, entzaubert aber sehenswert</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/machu-picchu-entzaubert-aber-sehenswert/">Machu Picchu, entzaubert aber sehenswert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Die Stätten der Inka im heiligen Tal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 00:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund um die ehemalige Inka-Hauptstadt Cuzco gibt es noch weitere Stätten der Inka. Wir besuchten die Ruinen im sogenannten Heiligen Tal (Valle Sagrado) auf einem Tagesausflug, indem wir ein Taxi für den ganzen Tag mieteten. Unsere Ziele waren Pisac, Ollantaytambo und Moray. Pisac: Landwirtschaft, Festung und Heiligtum Pisac war unser erstes Ziel, 35 Kilometer auf &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/die-staetten-der-inka-im-heiligen-tal/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Die Stätten der Inka im heiligen Tal“</span> weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um die ehemalige Inka-Hauptstadt Cuzco gibt es noch weitere Stätten der Inka. Wir besuchten die Ruinen im sogenannten Heiligen Tal (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sacred_Valley">Valle Sagrado</a>) auf einem Tagesausflug, indem wir ein Taxi für den ganzen Tag mieteten. Unsere Ziele waren Pisac, Ollantaytambo und Moray.</p>
<figure id="attachment_2368" aria-describedby="caption-attachment-2368" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-074943-1977-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2368" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-074943-1977-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein erster Blick ins heilige Tal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-074943-1977-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-074943-1977-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-074943-1977-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-074943-1977-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2368" class="wp-caption-text">Ein erster Blick ins heilige Tal</figcaption></figure>
<p><span id="more-2374"></span></p>
<h2>Pisac: Landwirtschaft, Festung und Heiligtum</h2>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/P%C3%ADsac">Pisac</a> war unser erstes Ziel, 35 Kilometer auf einer kurvigen Straße von Cuzco entfernt. Die heutige Stadt liegt im Tal des Flusses <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Urubamba">Urubamba</a>, 600 Meter tiefer als Cuzco. Pisac war ein weitläufiger bäuerlicher Ort, unschwer zu erkennen an den zahlreichen landwirtschaftlichen Terrassen, die sich auch heute noch an den Hängen des Tals entlangziehen und die teilweise noch bewirtschaftet werden. Außerdem gab es dort Befestigungsmauern, einen Tempel und Wohnhäuser. Pisac lag strategisch günstig an einem wichtigen Inkaweg, der Cuzco mit anderen Städten im Dschungel, also östlich im Tiefland, verband. Interessanterweise sind einige dieser alten Pfade auch heute noch in Gebrauch und an den Berghängen problemlos zu erkennen.</p>
<figure id="attachment_2369" aria-describedby="caption-attachment-2369" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091418-0037.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2369" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091418-0037-1024x683.jpg" alt="Die moderne Straße (oben diagonal und in der Mitte) und der alte Inkaweg (steiler als die Straße, auf Ort nach rechts aufsteigend)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091418-0037-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091418-0037-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091418-0037-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091418-0037.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2369" class="wp-caption-text">Die modernen Straßen (oben diagonal und in der Mitte des Bildes) und der alte Inkaweg (steiler als die Straße, vom Ort aus nach rechts aufsteigend)</figcaption></figure>
<p>Die Terrassierung der Berge wurde zwar schon in der Zeit vor der Herrschaft der Inka begonnen, die Inka perfektionierten den Terrassenbau jedoch. Mit ihrer produktiven Landwirtschaft legten sie den Grundstein für ihren Aufstieg zur überregionalen Macht. Die Felder am Hang, die wir in Pisac sahen, waren natürlich instandgesetzt worden. Unabhängig davon sieht man aber im heiligen Tal auch sehr häufig entlang der Straße alte Terrassen, die nicht mehr benutzt werden, aber trotzdem noch sichtbar sind.</p>
<figure id="attachment_2370" aria-describedby="caption-attachment-2370" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094718-2000.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2370" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094718-2000-1024x683.jpg" alt="Die Terrassen von Pisac" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094718-2000-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094718-2000-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094718-2000-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094718-2000.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2370" class="wp-caption-text">Die Terrassen von Pisac</figcaption></figure>
<h2>Terrasse ist nicht gleich Terrasse</h2>
<p>Es gab verschiedene Arten von Terrassen. Die drei Haupttypen waren entweder für die Landwirtschaft, zum Anbau von Blumen oder zur Befestigung der Hänge gegen Erosion konzipiert worden. Die Befestigungsterrassen waren schmal und hoch. Die landwirtschaftlichen, die wir in Pisac sahen, waren relativ breit. Letztere wiesen eine Höhe von 5-8 Metern auf und eine Breite von etwa 10 bis 12 Metern. Allein schon die Anlage der Terrassen muss ohne Arbeitstiere eine Knochenarbeit gewesen sein. Um es noch anstrengender zu machen, soll sogar fruchtbarer Mutterboden von anderen Orten herbeigeschafft worden sein, um optimale Anbaubedingungen zu schaffen.</p>
<figure id="attachment_2371" aria-describedby="caption-attachment-2371" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093721-1993.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2371" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093721-1993-1024x640.jpg" alt="Blick über Pisac und das heilige Tal" width="525" height="328" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093721-1993-1024x640.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093721-1993-300x188.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093721-1993-768x480.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093721-1993.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2371" class="wp-caption-text">Blick über Pisac und das heilige Tal</figcaption></figure>
<p>Die verschiedenen Kulturpflanzen wurden in unterschiedlichen Höhen angepflanzt. Auf den unteren Terrassen wuchs Mais, in der Mitte Getreide (Quinoa) und oben Kartoffeln, damit jede Pflanze in dem für sie besten Mikroklima gedeihen konnte.</p>
<figure id="attachment_2372" aria-describedby="caption-attachment-2372" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-084445-1986.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2372" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-084445-1986-1024x683.jpg" alt="Eine wilde Kartoffel" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-084445-1986-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-084445-1986-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-084445-1986-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-084445-1986.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2372" class="wp-caption-text">Eine wilde Kartoffelpflanze</figcaption></figure>
<p>Natürlich düngten die Inka ihre Felder auch. Dazu wurde nicht nur Lama- und Alpaka-Dung verwendet, sondern auch die Hinterlassenschaften der Meerschweinchen. Wir hatten allerdings Probleme, uns vorzustellen, wie viele Meerschweinchen man braucht, um eine Terrasse düngen zu können. Vielleicht sind die Ausscheidungen der Nager aber auch einfach extrem potent &#8211; ein Köttel pro Absatz und alles sprießt und ergrünt? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2373" aria-describedby="caption-attachment-2373" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-092942-0039-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2373" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-092942-0039-HDR-1024x683.jpg" alt="Hobbyarchäologen in Pisac" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-092942-0039-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-092942-0039-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-092942-0039-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-092942-0039-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2373" class="wp-caption-text">Hobbyarchäologen in Pisac</figcaption></figure>
<h2>Mauer ist nicht gleich Mauer</h2>
<p>Selbst für Hobbyarchäologen wie uns war es erstaunlich einfach, die grobe Datierung einer Mauer in den Ruinen vorzunehmen. Bestand sie aus kleinen Steinen, die eher zufällig aufgeschichtet waren, handelte es sich um eine Prä-Inka-Wand. Kleine, ordentlicher gefügte Steine wiesen auf die frühe Inka-Periode hin. Mauern aus großen Steinen, akkurat und scheinbar nahtlos eingepasst, waren in der späten Inka-Periode entstanden.</p>
<figure id="attachment_2375" aria-describedby="caption-attachment-2375" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093816-0047.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2375" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093816-0047-1024x683.jpg" alt="Eine ältere Mauer bzw. von einem einfach Gebäude" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093816-0047-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093816-0047-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093816-0047-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-093816-0047.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2375" class="wp-caption-text">Eine ältere Mauer bzw. von einem einfachen Gebäude</figcaption></figure>
<p>Ganz so trivial war die Altersbestimmung der Wände allerdings doch nicht, da noch eine weitere Dimension in die Überlegungen einbezogen werden musste: ihre Verwendung. Die wichtigen Gebäude (Tempel, Observatorien, Festungsmauern, Paläste von Würdenträgern), meist am Hang oberhalb der Unterkünfte des gemeinen Volkes gelegen, hatten feiner gearbeitete Mauern als normale Wohnhäuser.</p>
<figure id="attachment_2376" aria-describedby="caption-attachment-2376" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094320-1997.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2376" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094320-1997-1024x683.jpg" alt="Eine Mauer der späten Inkazeit bzw. von einem wichtigen Gebäude" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094320-1997-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094320-1997-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094320-1997-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-094320-1997.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2376" class="wp-caption-text">Eine Mauer aus der späten Inkazeit bzw. von einem wichtigen Gebäude</figcaption></figure>
<p>Wie in jeder wichtigen Inka-Anlage gab es auch in Pisac eine Zitadelle, einen Sonnentempel, eine Art astronomisches Observatorium und zeremonielle Bäder. Zusätzlich  befand sich in der Nähe ein antiker Friedhof der Inka. Zahlreiche Grabhöhlen waren im Steilhang zu erkennen.</p>
<figure id="attachment_2377" aria-describedby="caption-attachment-2377" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091358-0036.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2377" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091358-0036-1024x683.jpg" alt="Inka-Gräber im Steilhang" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091358-0036-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091358-0036-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091358-0036-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-091358-0036.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2377" class="wp-caption-text">Grabstätten der Inka im Steilhang</figcaption></figure>
<h2>Ollantaytambo, der letzte Rückzugsort der Inka</h2>
<p>Zur Mittagszeit erreichten wir <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ollantaytambo">Ollantaytambo</a>. Am Rande des Ortes lagen die gleichnamigen Inka-Ruinen, die sowohl militärische Festung als auch Verehrungsstätte gewesen waren. Das Heiligtum lag hoch oben auf einem Felsen, wir mussten also zahlreiche Terrassen erklimmen. Oben angekommen sahen wir den Sonnentempel und weitere zeremonielle Anlagen.</p>
<figure id="attachment_2378" aria-describedby="caption-attachment-2378" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-132712-0055.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2378" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-132712-0055-1024x683.jpg" alt="Beim Aufstieg in Ollantaytambo" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-132712-0055-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-132712-0055-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-132712-0055-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-132712-0055.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2378" class="wp-caption-text">Beim Aufstieg in Ollantaytambo</figcaption></figure>
<p>Außerdem hatten wir von oben einen wunderschönen Blick über das heilige Tal. Dabei sah man einige Kilometer in der Ferne den Steinbruch, in dem das Baumaterial für die Anlage gewonnen worden war. Auch die Rampen, die dem Transport der Steine gedient hatten, waren zu erkennen. Sicher hatten die Menschen damals Schwerstarbeit verrichtet. Wir konnten uns gerade noch vorstellen, wie die Blöcke vom Steinbruch bergab ins Urubamba-Tal gebracht worden waren. Wie die Menschen sie jedoch in Ollantaytambo hinauf zur Festung geschafft haben könnten, blieb für uns ein Mysterium.</p>
<figure id="attachment_2379" aria-describedby="caption-attachment-2379" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-141319-2029-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2379" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-141319-2029-HDR-1024x683.jpg" alt="Blick über das heilige Tal. Auf der anderen Seite befand sich der Steinbruch. Die Rampen sind zu klein, um sie erkennen zu können." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-141319-2029-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-141319-2029-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-141319-2029-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-141319-2029-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2379" class="wp-caption-text">Blick über das heilige Tal. Auf der anderen Seite befindet sich der Steinbruch. Die Rampen sind zu klein, um sie auf dem Bild erkennen zu können.</figcaption></figure>
<p>Nachdem das Inka-Heer unter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Manco_C%C3%A1pac_II.">Manco Inka</a> in der verlustreichen Schlacht von Sacsayhuamán durch die Konquistadoren besiegt worden waren, zogen sich die Überlebenden in die Festung von Ollantaytambo zurück. Dort konnten sie einen der wenigen Siege über die Spanier erringen. Die Angreifer konnten die oben auf einem Felsen liegende Zitadelle nicht erstürmen und die Inka fluteten die Ebene mit Wasser. Dann jedoch kamen die Spanier mit Verstärkung zurück und griffen erneut an. Schließlich konnten die Inka Ollantaytambo nicht mehr halten und waren damit im Hochland besiegt.</p>
<h2>Das Andenkreuz</h2>
<p>Sowohl in Pisac als auch in Ollantaytambo (und sonst auch auf jeder Führung mit Inka-Bezug) erklärten die Führer uns die Bedeutung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andenkreuz">Andenkreuzes</a>, angeblich eines der zentralen Symbole der Inka. Dafür, dass es derart wichtig gewesen sein soll, sahen wir es allerdings an den Inka-Stätten relativ selten, stattdessen jedoch immer als Souvenir (z.B. als Schlüssel- oder Kettenanhänger). Es sind also durchaus Zweifel angebracht, ob es wirklich ein historisch relevantes zentrales Symbol war. Es könnte sich dabei auch um eine moderne Interpretation der Weltanschauung der Inka handeln. Wie dem auch sei, das Andenkreuz sieht aus wie ein Kreuz, über dem noch ein kleineres Quadrat liegt. Damit ergeben sich 4 Seiten in jeweils 3 Ecken. In der Mitte ist zusätzlich ein Loch.</p>
<figure id="attachment_2418" aria-describedby="caption-attachment-2418" style="width: 512px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/Tawa_chakana_qillqana.svg_.png"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-2418" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/Tawa_chakana_qillqana.svg_.png" alt="Das Andenkreuz, erstellt und hochgeladen von Huhsunqu (CC BY-SA 2.5)" width="512" height="512" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/Tawa_chakana_qillqana.svg_.png 512w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/Tawa_chakana_qillqana.svg_-150x150.png 150w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/Tawa_chakana_qillqana.svg_-300x300.png 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/Tawa_chakana_qillqana.svg_-100x100.png 100w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2418" class="wp-caption-text"><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tawa_chakana_qillqana.svg">Das Andenkreuz</a>, erstellt und hochgeladen auf Wikipedia von <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Huhsunqu">Huhsunqu</a> (CC BY-SA 2.5)</figcaption></figure>
<p>Angeblich steht das Kreuz für das Reich der Inka: Das Loch in der Mitte symbolisiert die Hauptstadt Cuzco und die vier Achsen stehen für die vier Himmelsrichtungen und das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Inka#Tawantinsuyu_%E2%80%93_Reich_aus_vier_Teilen">Tawantinsuyu</a>, das aus vier Gebieten bestehende Reich. Die drei Stufen (von der Mitte aus gesehen) zeigen die Aufteilung der Welt in die Unterwelt, die Welt der Menschen und die Götterwelt an. Außerdem stellen sie die drei heilige Tiere (Schlange, Puma, Kondor), die drei Tugenden (lernen, lieben, arbeiten) und die drei Verbote (nicht lügen, nicht stehlen, nicht faul sein) dar.</p>
<p>Wir wollten Euch diese Theorie vollständigkeitshalber nicht vorenthalten. Vieles aus der Zeit der Inka scheint jedoch eher von Esoterikern und New-Age-Anhängern aufgegriffen, interpretiert und vielleicht verklärt worden zu sein. Vielleicht sehen wir es aber auch zu nüchtern ;).</p>
<figure id="attachment_2380" aria-describedby="caption-attachment-2380" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-140455-0062.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2380" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-140455-0062-1024x683.jpg" alt="Oft erklärt, selten zu sehen, das Andenkreuz. Dieses hat zudem noch zu viele Ecken. Das richtige Andenkreiz findet ihr bei Wikipedia." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-140455-0062-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-140455-0062-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-140455-0062-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-140455-0062.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2380" class="wp-caption-text">Oft erklärt, selten zu sehen: das Andenkreuz. Dieses hat zudem zu viele Stufen.</figcaption></figure>
<h2>Moray, eine landwirtschaftliche Versuchsanlage</h2>
<p>Gegen Ende des Tages wurde die Zeit knapp. Wir fuhren über eine gute Piste aus dem Tal bergauf nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moray_(Inka)">Moray</a>. Die Landschaft, die wir durchquerten, wirkte wie ein ländliches Idyll und schien im Abendlicht von innen heraus zu leuchten. Der Blick über die Felder und die schneebedeckten Berge im Hintergrund war atemberaubend.</p>
<figure id="attachment_2381" aria-describedby="caption-attachment-2381" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160634-0103.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2381" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160634-0103-1024x576.jpg" alt="Das Andenglühen setzt ein" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160634-0103-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160634-0103-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160634-0103-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160634-0103.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2381" class="wp-caption-text">Majestätische Bergwelt</figcaption></figure>
<p>Moray selbst besteht im wesentlich aus drei trichterförmigen Terrassenanlagen, die wohl eine Art landwirtschaftliches Freiluftlabor waren. Hier sollen die Inka getestet haben, in welchem Mikroklima welche Pflanzen am besten gedeihen.</p>
<figure id="attachment_2382" aria-describedby="caption-attachment-2382" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-154736-2056-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2382" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-154736-2056-HDR-1024x683.jpg" alt="Moray, das Agrarinstitut der Inka" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-154736-2056-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-154736-2056-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-154736-2056-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-154736-2056-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2382" class="wp-caption-text">Moray, das Agrarinstitut der Inka</figcaption></figure>
<h2>Und dann ging die Sonne unter</h2>
<p>Wie so oft hätten wir uns mehr Zeit gewünscht. Für einen Tagesausflug war unser Programm entweder zu ambitioniert oder unser Besichtigungstempo zu langsam. Wie auch immer, die Sonne ging unter, die Besichtigung von Salinas (Salzpfannen, die bereits durch die Inka zur Salzgewinnung genutzt worden waren) fiel aus und wir fuhren den größten Teil der Strecke im Dunklen zurück nach Cuzco. Im Nachhinein wäre es geschickt gewesen, von Cuzco aus ins heilige Tal zu fahren (Pisac, Salinas, Moray), einen Tag in Ollantaytambo zu verbringen und dann von dort mit dem Inca Train nach Machu Picchu zu fahren. So waren wir am Ende des Tages wieder zurück in Cuzco und fuhren von dort mit dem Zug nach Machu Picchu.</p>
<figure id="attachment_2383" aria-describedby="caption-attachment-2383" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160754-0106.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2383" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160754-0106-1024x576.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen fallen auf den Nevado Veronica (5682 m)" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160754-0106-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160754-0106-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160754-0106-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/09/CW-20180507-160754-0106.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2383" class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen fallen auf den Nevado Veronica (5682 m)</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/die-staetten-der-inka-im-heiligen-tal/">Die Stätten der Inka im heiligen Tal</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/die-staetten-der-inka-im-heiligen-tal/">Die Stätten der Inka im heiligen Tal</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook&#8217;s Hill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 00:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belize]]></category>
		<category><![CDATA[Actun Tunichil Muknal]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[ATM]]></category>
		<category><![CDATA[ATM-Cave]]></category>
		<category><![CDATA[Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Pooks Hill]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook&#8217;s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook&#8217;s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir Mountain Nature Reserve. Auch hier befand sich früher eine Ortschaft der Maya und auf dem zentralen Platz der historischen Siedlung, der von teilweise rekonstruierten Mauern umgeben ist, kann man sehr stilvoll Krocket spielen. Die Lodge liegt in direkter Nähe der berühmten Actun Tunichil Muknal-Höhle, die allgemein ATM-Cave genannt wird. Direkt beim Einchecken erfuhren wir, dass am gleichen Tag auch eine große Gruppe Biologie-Studenten ankommen würde, um Forschung im Feld zu betreiben. Unsere Begeisterung darüber hielt sich erst in Grenzen, aber es sollte sich als sehr bereichernd erweisen.</p>
<figure id="attachment_2058" aria-describedby="caption-attachment-2058" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2058 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-1024x683.jpg" alt="Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook's Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-175937-8224.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2058" class="wp-caption-text">Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook&#8217;s Hill</figcaption></figure>
<p><span id="more-2060"></span></p>
<h2>Die Studenten kommen</h2>
<p>Es waren Studenten des Sohnes des Besitzers der Lodge, der in England als Biologie-Professor an der University of Southampton arbeitet. Uns wurde versichert, dass auf die zahlenden Gäste die größte Rücksicht genommen würde. Dies äußerte sich erstmal positiv darin, dass wir von einem Standard- in einen (von zwei) Deluxe-Bungalows hochgestuft wurden. Diese standen gut 200 Meter entfernt von den anderen Gebäuden unten am Fluss auf langen Stelzen. So hoch kann der Strom in der Regenzeit ansteigen…</p>
<figure id="attachment_2059" aria-describedby="caption-attachment-2059" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2059" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-1024x683.jpg" alt="Unser Deluxe-Bungalow" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/GOPR1247.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2059" class="wp-caption-text">Unser Deluxe-Bungalow</figcaption></figure>
<p>Die meisten der jungen Leute waren Bachelor-Studenten. Zwei etwas früher eingetroffene Studierende, Andy und Peter, arbeiteten hingegen an ihrer Doktorarbeit. Ihr gemeinsames Thema war &#8222;Gunshot detection&#8220;. Sie waren keine Biologen, sondern Informatiker: Andy war für Hardware, Peter für Software zuständig. Gemeinsam hatten sie kleine Geräte entwickelt, die den Namen AudioMoth tragen, und die Schüsse von Wilderern im Dschungel erkennen und aufzeichnen.</p>
<h2>AudioMoth: klein, energiesparend und preiswert</h2>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal von <a href="https://www.openacousticdevices.info">AudioMoth</a> ist, dass es klein und kompakt ist, wenig Energie verbraucht und wesentlich günstiger ist als vergleichbare Geräte. Andere kommerzielle Produkte sind darauf ausgelegt, dass in direkter Nähe eine Steckdose vorhanden ist.</p>
<figure id="attachment_2074" aria-describedby="caption-attachment-2074" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2074 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-1024x751.jpg" alt="AudioMoth: Allzeit bereit, Schüsse und andere ungewöhnliche Geräusche aufzuzeichnen. (Foto vom https://www.openacousticdevices.info/)" width="525" height="385" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-1024x751.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-300x220.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2-768x563.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/AudioMoth2.jpg 1632w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2074" class="wp-caption-text">AudioMoth: Allzeit bereit, Schüsse und andere ungewöhnliche Geräusche aufzuzeichnen. (Foto vom https://www.openacousticdevices.info/)</figcaption></figure>
<p>Das Projekt befand sich in der finalen Phase. Ein Jahr zuvor hatten sie die ersten Prototypen getestet und jetzt wollten sie im nahegelegenen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Tapir_Mountain_Nature_Reserve">Tapir Mountain Nature Reserve</a> ein großes Netz an „Motten“ platzieren. Zunächst mussten sie die Geräte aus den Materialien zusammenbauen, die sie mitgebracht hatten: Rohre und Dichtungen, Batterien, SD-Karten und natürlich die Detektoren selbst.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en">
<p dir="ltr" lang="en">Made it to Belize, all unpacked! <a href="https://t.co/Pym8Ei67NT">pic.twitter.com/Pym8Ei67NT</a></p>
<p>— OpenAcousticDevices (@OpenAcoustics) <a href="https://twitter.com/OpenAcoustics/status/979086842837504000?ref_src=twsrc%5Etfw">March 28, 2018</a></p></blockquote>
<p>Da sie von England aus über Houston nach Belize hatten fliegen müssen, waren sie bei den texanischen Sicherheitskräften wegen des Inhaltes ihres Gepäcks natürlich aufgefallen, hochnotpeinlich befragt und gründlich gefilzt worden.</p>
<p>Trotz Übergepäcks hatten sie nicht alles aus England mitbringen können. Also waren die beiden an den Tagen, an denen wir sie auf Pook&#8217;s Hill trafen, auch damit beschäftigt, weiteres Material zu besorgen, zum Beispiel Batterien. Die passenden Batterien gab es aber nur im Set mit Taschenlampen… Eine Bestellung von Batterien (ohne Taschenlampe) würde vermutlich zu lange dauern… So kann es gut sein, dass sie nach unserer Abfahrt eine Kiste voll Taschenlampen gekauft haben, nur um die Batterien zu bekommen ;).</p>
<h2>Der Schutz des Tapir Mountain Nature Reserve</h2>
<p>Ziel des Projektes soll es sein, Fakten über illegale Aktivitäten im Tapir Mountain Nature Reserve zu erheben, das Ausmaß zu dokumentieren und damit gleichzeitig stichhaltige Beweise zu sammeln. Aktuell gibt es nur Vermutungen und folglich sehen sich die Politiker zurzeit nicht in der Pflicht, Maßnahmen zum Schutz des Gebietes zu ergreifen. So werden weiterhin illegal Tiere gejagt.</p>
<figure id="attachment_2062" aria-describedby="caption-attachment-2062" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2062 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Wald rund um Pook's Hill in seiner ganzen Pracht, so möge er bleiben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-095300-8227-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2062" class="wp-caption-text">Der Wald rund um Pook&#8217;s Hill in seiner ganzen Pracht, so möge er bleiben.</figcaption></figure>
<p>Auch das illegale Schlagen von Edelhölzern bedroht die Integrität des Naturreservates. Eine weitere Anwendung von „AudioMoth“ ist es, auch Geräusche von Motorsägen aufzeichnen, um auch illegale Abholzungsaktivitäten zu belegen.</p>
<p>Bis diese Daten verfügbar sein werden, wird noch etwas Zeit vergehen, da die Geräte die Daten nur speichern und nicht versenden können. In einem weiteren Schritt müssen die Detektoren also eingesammelt und ausgewertet werden. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg beim Projekt!</p>
<h2>Der Dschungel von Pook&#8217;s Hill erwacht</h2>
<p>Auch in Pook&#8217;s Hill gab es viele Gelegenheiten, die Tiere des Dschungels zu beobachten. Die beste Zeit war wie üblich früh morgens. (Warum können die Vögel nicht einfach ausschlafen? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) Der Urwald erwachte zum Sonnenaufgang ab 6 Uhr. Bald entfaltete sich eine bunt gemischte Geräuschkulisse. Der Dschungel schnatterte und quiekte, Papageien krächzten, Spechte zirpten und hämmerten und wieder andere Vögel piepten und zwitscherten. Die Zikaden erzeugten zusätzlich ihr allgegenwärtiges ohrenbetäubendes Hintergrundgeräusch.</p>
<figure id="attachment_2063" aria-describedby="caption-attachment-2063" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2063 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-1024x683.jpg" alt="Red-Throated Tanager am Frühstücksbuffet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-063510-8453.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2063" class="wp-caption-text">Red-Throated Tanager am Frühstücksbuffet</figcaption></figure>
<p>Noch vor dem Frühstück trafen wir uns mit Mario, einem der Führer, zur morgendlichen &#8222;Wanderung&#8220;. So richtig weit kamen wir allerdings nicht, da die Vögel schon auf uns warteten. Mario stellte das Scope (ein Fernrohr auf einem Stativ) immer wieder an eine andere Stelle und richtete es aus, um uns die verschiedenen Vögel zu zeigen: Trogons, kleine gelbe Flycatcher, Papageien, Tukane, etc.</p>
<figure id="attachment_2064" aria-describedby="caption-attachment-2064" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2064" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-1024x683.jpg" alt="Collared Aracari Toucanet" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-073330-8511.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2064" class="wp-caption-text">Collared Aracari Toucanet</figcaption></figure>
<h2>Wandern, Tubing, Baden, Wandern</h2>
<p>Nach dem Frühstück machten wir eine echte kurze Wanderung auf den Wegen der Lodge. Das war dennoch eine schweißtreibende Angelegenheit, zumal das Terrain hügliger als bei Chan Chich war. Tiere sahen wir relativ wenige, nur einige schöne bunte Schmetterlinge. Auch die Mücken waren weniger aggressiv. Dafür war der Wald mit den riesigen alten Bäumen sehr beeindruckend.</p>
<figure id="attachment_2065" aria-describedby="caption-attachment-2065" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2065 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-1024x683.jpg" alt="Urwaldselfie" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105234-8269.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2065" class="wp-caption-text">Urwaldselfie</figcaption></figure>
<p>Nachmittags lud der Fluss zum Baden oder Tubing ein. Die Fließgeschwindigkeit war eher träge, gerade so, dass wir gegen den Strom schwimmen konnten und dabei nicht vom Fleck kamen ;). Der Kingfisher-Pool machte seinem Namen alle Ehre: Dreimal begegneten wir diesen Vögeln, als sie dicht über der Wasseroberfläche den Flusslauf entlang flogen.</p>
<figure id="attachment_2066" aria-describedby="caption-attachment-2066" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2066 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-1024x683.jpg" alt="Der Roaring River eignet sich hervorragend zum Baden (hier der Kingfisher-Pool) und zum Tubing" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-171625-8213.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2066" class="wp-caption-text">Der Roaring River eignet sich hervorragend zum Baden (hier der Kingfisher-Pool) und zum Tubing</figcaption></figure>
<p>Beim Tubing war das Prinzip das gleiche wie beim Cave-Tubing, nur diesmal ohne Höhle. Ganz gemütlich konnten wir uns in einem Reifen den Strom hinabtreiben lassen. Von unten kühlte das Wasser schön und wir hatten reichlich Zeit, uns den Dschungel zu begucken, da die Geschwindigkeit recht meditativ war. Wenn der Wasserstand zu niedrig wurde und wir strandeten, musste wir kurz aufstehen und etwas flussabwärts gehen. Sobald das Wasser wieder tiefer war, konnten wir uns mitsamt unserem Reifen wieder zu Wasser lassen und weiter ging es. Zwischendurch hielten wir auch mal an einer Badestelle an. Lustig waren die kleinen Tetra-Fische, die uns die Haut beknabberten, sobald wir stillhielten. Am Endpunkt des Tubing trafen wir die ganze Gruppe der Studenten beim Baden. Sie zeigten uns eine Gruppe von Brüllaffen, die direkt neben dem Fluss in einem Baum herumkletterten.</p>
<figure id="attachment_2132" aria-describedby="caption-attachment-2132" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2132" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-1024x683.jpg" alt="Nachts kommen andere Tiere zum Vorschein, zum Beispiel Frösche" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180328-200536-8427.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2132" class="wp-caption-text">Nachts kommen andere Tiere zum Vorschein, zum Beispiel Frösche</figcaption></figure>
<p>Den Tag beschlossen wir mit einer kleinen Nachtwanderung nach dem Abendessen. Nach Einbruch der Dunkelheit waren ganz andere Tiere aktiv als tagsüber. So entdeckte unser Führer Mario einige Spinnen und Frösche. Und hoch oben von einem Baum beobachtete uns ein Kinkajou.</p>
<h2>Die Actun Tunichil Muknal-Höhle</h2>
<p>Gut 40 Minuten auf einer holperigen Piste von Pook&#8217;s Hill entfernt liegt die sogenannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Actun_Tunichil_Muknal">ATM-Cave</a>, wo man kein Geld abheben kann, um den obligatorischen Kalauer gleich hinter uns zu bringen ;). ATM steht für Actun Tunichil Muknal (Übersetzt: Cave of the Stone Sepulchre, also Höhle des steinernden Grabs).</p>
<p>Die Höhle war früher für die Maya von großer spiritueller Bedeutung. Sie sahen darin Xibalba, die Unterwelt. Die ATM-Cave ist dahingehend bedeutend, als dass Archäologen dort viele Artefakte und Skelette von Menschenopfern gefunden haben. Durch die Höhle fließt der gleiche Fluss (Roaring River), auf dem wir tags zuvor getubt waren (etwas weiter flussabwärts). Die Besichtigung war ein echtes Caving-Abenteuer.</p>
<figure id="attachment_2078" aria-describedby="caption-attachment-2078" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2078" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-768x1024.jpg" alt="Der Eingang zur ATM-Cave, Foto von Gonzo Gooner, CC-BY-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/ATM_Cave_-_panoramio.jpg 1536w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2078" class="wp-caption-text">Der Eingang zur ATM-Cave, Foto von Gonzo Gooner, CC-BY-3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ATM_Cave_-_panoramio.jpg</a></figcaption></figure>
<p>Schon auf den ersten Metern des Weges zum Höhleneingang mussten wir durch den Fluss schwimmen, da die Brücke vor einigen Jahren in der Regenzeit weggespült und nicht wieder aufgebaut worden war. Noch zwei weitere Male mussten wir durch den Roaring River waten. Am Eingang der Höhle befand sich ein großes Becken, das wir durchschwammen. Drinnen gingen oder wateten wir ca. 5 Kilometer, vorbei an prächtigen Gesteinsformationen und glitzernden Kristallablagerungen. Ein paar Vorsprünge im Felsen, die wir erkletterten, und eine Leiter führten uns in die riesige Hauptkammer, vor deren Betreten wir unsere Schuhe ausziehen mussten. Schließlich waren wir &#8211; auf Socken &#8211; im archäologisch spannenden Teil der Höhle angekommen.</p>
<figure id="attachment_2077" aria-describedby="caption-attachment-2077" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2077" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-1024x768.jpg" alt="Maya-Töpferei in der ATM-Cave, Foto von Jkolecki, CC-BY-SA-3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_tunichil_muknal-pottery-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2077" class="wp-caption-text">Maya-Töpferei in der ATM-Cave, Foto von Jkolecki, CC-BY-SA-3.0, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_tunichil_muknal-pottery.jpg</a></figcaption></figure>
<h2>Archäologische Schätze</h2>
<p>Tonbehältnisse lagen in der Höhle und einige waren mittlerweile quasi mit dem Boden verschmolzen, da Ablagerungen sie umschlungen hatten. Neben der Öffnung eines der Gefäße konnte man ganz klar die eingeritzte Zeichnung eines Affen erkennen. Vermutlich enthielten die Behälter ursprünglich Opfergaben an die Götter.</p>
<p>Der Höhepunkt des Besuches waren die Skelette von dort geopferten Erwachsenen und Säuglingen, die noch fast wie damals in der Höhle lagen, inzwischen aber auch mit einer Schicht von Ablagerungen überzogen waren. Leider sind durch die Besucher schon ein paar Fundstücke in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Tourist war auf den Schädel eines Skeletts getreten, und einem anderen Besucher war die Kamera auf einen anderen Schädel gefallen. Seitdem sind Fotoapparate in der Höhle strickt verboten (weshalb wir die Wikipedia-Fotos zeigen).</p>
<figure id="attachment_2076" aria-describedby="caption-attachment-2076" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2076" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-768x1024.jpg" alt="The Crystal Maiden, Das Skelett eines Menschenopfers in der ATM-Cave, Foto von Peter Andersen, CC-BY-SA-3.0-migrated, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg" width="525" height="700" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-768x1024.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal-225x300.jpg 225w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/Actun_Tunichil_Muknal.jpg 1944w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2076" class="wp-caption-text">The Crystal Maiden, Das Skelett eines Menschenopfers in der ATM-Cave, Foto von Peter Andersen, CC-BY-SA-3.0-migrated, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Actun_Tunichil_Muknal.jpg</a></figcaption></figure>
<p>Eigentlich ist es sehr erstaunlich, dass diese Höhle für Touristen geöffnet ist. Es würde uns nicht wundern, wenn sie in der Zukunft ganz geschlossen oder die Anzahl der Besucher stark eingeschränkt würde. In der Höhle geht es teilweise recht eng zu und vieles wirkte sehr fragil. Insgesamt haben wir etwa 100 andere Besucher getroffen (maximale Gruppengröße 8). Trotzdem kam es in engen Durchgängen und besonders beim Aufstieg in die Hauptkammer zu Staus und es ist vermutlich eine Frage der Zeit bis wieder etwas passiert, sei es die Verletzung einer Person oder die Beschädigung weiterer archäologischer Fundstücke.</p>
<h2>Ein unvergessliches Erlebnis</h2>
<p>Der Besuch von Actun Tunichil Muknal war ein außergewöhnliches Erlebnis in Belize, da sich auf wunderbare Art und Weise eine spektakuläre Höhle und eine einzigartige archäologische Stätte verbinden. Die Relikte der Maya sind sehr interessant und weltweit für Besucher in dieser Form nur dort so zu sehen.</p>
<figure id="attachment_2067" aria-describedby="caption-attachment-2067" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2067 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-1024x683.jpg" alt="Der Dschungel von Pook's Hill" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/06/CW-20180329-105040-8260-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2067" class="wp-caption-text">Der Dschungel von Pook&#8217;s Hill</figcaption></figure>
<p>Insgesamt hat uns die Dschungel-Lodge Pook&#8217;s Hill besser gefallen als Chan Chich. Die Atmosphäre war familiär und authentisch, was wir sehr schätzten. Das interessante Projekt von Andy und Peter hat uns zusätzlich in seinen Bann gezogen. Und natürlich hat uns auch die Natur selbst sehr beeindruckt. Eines Abends konnten wir drei Horden von Brüllaffen aus verschiedenen Richtungen akustisch gut unterscheiden. Von den Studenten hörten wir im Gegensatz dazu nichts mehr. Den aufdringlichen Night Jay (einen ziemlich lauten Vogel, der einförmig immer wieder wie ein sehr niedrigfrequenter Digitalwecker piept) hätten wir nachts gerne abgeschaltet ;). Und Mona bestand auf der Entfernung einer fetten schwarzen Tarantel, die innen auf den getrockneten Palmwedeln saß, aus denen das Dach unserer Hütte bestand. Unvergesslich werden uns die Glühwürmchen bleiben, die im Dunkeln rund um unseren Bungalow blinkten.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook’s Hill</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-zweite-kapitel-des-dschungelbuches-pooks-hill/">Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook&#8217;s Hill</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Auf den Spuren der Olmeken in Villahermosa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 00:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg in den Osten Mexikos, wo wir die berühmten Maya-Ruinen von Palenque und die weniger bekannte, aber nicht minder bedeutende Maya-Metropole Calakmul besuchen wollten (dazu mehr im nächsten Post), fuhren wir von Oaxaca aus mit dem Nachtbus nach Villahermosa. Als wir morgens im Bus aufwachten, staunten wir nicht schlecht, dass über Nacht draußen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg in den Osten Mexikos, wo wir die berühmten Maya-Ruinen von Palenque und die weniger bekannte, aber nicht minder bedeutende Maya-Metropole Calakmul besuchen wollten (dazu mehr im nächsten Post), fuhren wir von <a href="http://wittmann-tours.de/in-oaxaca-und-um-oaxaca-herum/">Oaxaca</a> aus mit dem Nachtbus nach Villahermosa. Als wir morgens im Bus aufwachten, staunten wir nicht schlecht, dass über Nacht draußen Palmen gewachsen waren. Willkommen zurück auf Meeresniveau!</p>
<figure id="attachment_1911" aria-describedby="caption-attachment-1911" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1911" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-1024x683.jpg" alt="Villahermosa hat auch seine schönen Ecken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-105129-7641.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1911" class="wp-caption-text">Villahermosa hat auch seine schönen Ecken</figcaption></figure>
<p><span id="more-1915"></span></p>
<h2>Villahermosa, heutige Heimat der Tolteken</h2>
<p>Für uns war Villahermosa, die Hauptstadt des Bundesstaates Tabasco, eigentlich nicht mehr als eine Durchreisestation, um es nach der Nacht im Bus ruhig angehen zu lassen und am nächsten Tag nach Palenque aufzubrechen. Der Reiseführer berichtete süffisant, dass der Name Villahermosa („die schöne Stadt&#8220;) alles andere als der Wahrheit entspräche. Naja, der Ort ist keine Perle Lateinamerikas. Aber wir wollen die Stadt auf keinen Fall schlecht reden, schließlich gibt es dort den sehenswerten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parque-Museo_La_Venta">Museumspark La Venta</a>.</p>
<figure id="attachment_1912" aria-describedby="caption-attachment-1912" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1912" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-1024x683.jpg" alt="Die Stele des Königs" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133335-7677.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1912" class="wp-caption-text">Die Stele des Königs</figcaption></figure>
<p>Dieser Park ist die angeblich beste Gelegenheit, archäologische Funde des Volkes der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olmeken">Olmeken</a> zu Gesicht zu bekommen. Die Olmeken waren die erste bedeutende Hochkultur Mexikos zwischen 1500 und 400 vor Christus. Sie haben damit in vielen Bereichen den Grundstein für spätere Kulturen gelegt. Ihnen wird die erste Errichtung von Tempelpyramiden und das Ballspiel, sowie eine Schrift und Kalenderrechnung zugeschrieben. Vieles bleibt aber leider im Unklaren, gerade was ihre Gesellschaftsstruktur, ethische Vorstellungen und Religion anbetrifft. Was man weiß ist, dass sie gekonnt riesige vulkanische Gesteinsblöcke bearbeiten und transportieren konnten.</p>
<figure id="attachment_1956" aria-describedby="caption-attachment-1956" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1956" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-1024x683.jpg" alt="Die sogenannte junge Göttin" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-122919-7648.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1956" class="wp-caption-text">Die sogenannte junge Göttin</figcaption></figure>
<h2>Monumentale Werke der Olmeken</h2>
<p>Sich wiederholende Motive sind gewaltige Köpfe mit teils negroiden (Lippen und Nase), teils asiatischen Zügen (mandelförmige Augen), die vermutlich wichtige Persönlichkeiten, z.B. Herrscher oder Krieger portraitierten. Die riesigen ca. 1,50 Meter großen Häupter ohne dazugehörigen Körper, Kolossalköpfe genannt, wirken teilweise erstaunlich lebendig. Häufig sieht man die Darstellung von höhlenartigen Strukturen, aus denen Menschen ans Licht gelangen. Diese werden als symbolische Darstellung des Mysteriums der Geburt gedeutet. Es tauchen auch immer wieder katzenähnliche Gravuren und Skulpturen auf, entweder als realistisches oder abstraktes Motiv oder als Bildnis einer zoomorphen Figur, also mit einer Mischung aus felinen und menschlichen Zügen. In diesem Zusammenhang vermutet man die Verehrung einer Jaguar-Gottheit.</p>
<figure id="attachment_1914" aria-describedby="caption-attachment-1914" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1914" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-1024x683.jpg" alt="Triumphaler Altar der Olmeken" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-132843-7671.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1914" class="wp-caption-text">Triumphaler Altar der Olmeken mit Darstellung einer Höhle und stilisiertem felinem Gesicht am Rande der Platte</figcaption></figure>
<p>Ein Großteil der Fundstücke im Museumspark steht nicht in einem klassischen Museum präsentiert, sondern in einem großen Park, umgeben von üppiger Vegetation. Die Exponate sind in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_Venta_(Mexiko)">La Venta</a> gefunden worden, etwas 120km von Villahermosa entfernt. Sie wurden in den Park gebracht, um nicht durch Ölexploration zerstört zu werden.</p>
<figure id="attachment_1913" aria-describedby="caption-attachment-1913" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1913" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-1024x683.jpg" alt="Einer der 4 erhaltenen Kolossalköpfe in La Venta" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180315-133459-7678.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1913" class="wp-caption-text">Einer der vier erhaltenen Kolossalköpfe von La Venta</figcaption></figure>
<h2>Der Zoo</h2>
<p>Neben den archäologischen Ausstellungsstücken gab es auch einen Zoo, der erfreulich große Gehege und erstaunlich vielfältige, vor allem einheimische Tiere präsentierte. Unter anderem sahen wir viele bunte Vögel, Affen, Schlangen und Pekaris. Auch außerhalb der Umfriedungen bewegten sich einige ansässige Spezies, so z.B. wilde Brüllaffen und neugierige Coatis. Wir hatten Glück, die verschiedenen Katzenarten waren unerwartet aktiv. Wir sahen gelbe Jaguare, einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tigerkatze">Tigrillo</a>, ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ozelot">Ozelot</a> und einen schwarzen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jaguar">Jaguar</a>, der durch sein Gehege schlich und sich lautstark äußerte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/--vwgf8Ho-Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Beim Mittagessen schlossen wir außerdem ungewollt enge Bekanntschaft mit den frei umherlaufenden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Coati">Coatis</a>. Sie sind mit den Waschbären verwandt und nicht gerade scheu. Am Ende tauften wir sie Chaotis <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Lvhc5BOG0wQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-olmeken-in-villahermosa/">Auf den Spuren der Olmeken in Villahermosa</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/auf-den-spuren-der-olmeken-in-villahermosa/">Auf den Spuren der Olmeken in Villahermosa</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>In Oaxaca und um Oaxaca herum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 00:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Mexiko City war Oaxaca unsere nächste Station, gut 8 Busstunden Richtung Südosten von Mexiko City entfernt. Trotz seiner fast 500.000 Einwohner wirkte Oaxaca auf uns fast wie eine Kleinstadt. Die höchsten Gebäude der Stadt sind die zahlreichen Kirchen. Die Straßen sind schmal, eng und abseits des Zentrums oft nicht geteert, stattdessen weisen sie ein holperiges &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="http://wittmann-tours.de/frueher-tenochti…eute-mexiko-city/">Mexiko City</a> war Oaxaca unsere nächste Station, gut 8 Busstunden Richtung Südosten von Mexiko City entfernt. Trotz seiner fast 500.000 Einwohner wirkte Oaxaca auf uns fast wie eine Kleinstadt. Die höchsten Gebäude der Stadt sind die zahlreichen Kirchen. Die Straßen sind schmal, eng und abseits des Zentrums oft nicht geteert, stattdessen weisen sie ein holperiges Kopfsteinpflaster auf. Außerdem fiel uns sofort auf, dass die Gesichtszüge der Bevölkerung deutlich indigener sind und manche Frauen traditionelle Tracht tragen.</p>
<figure id="attachment_1888" aria-describedby="caption-attachment-1888" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-130614-7417-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1888" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-130614-7417-Edit-1-1024x683.jpg" alt="Willkommen in Oaxaca! Im Hintergrund steht die Kirche Santo Domingo de Guzmán." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-130614-7417-Edit-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-130614-7417-Edit-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-130614-7417-Edit-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-130614-7417-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1888" class="wp-caption-text">Willkommen in Oaxaca! Im Hintergrund ragt die Kirche Santo Domingo de Guzmán auf.</figcaption></figure>
<p><span id="more-1886"></span></p>
<h2>Lateinamerika wie aus dem Bilderbuch</h2>
<p>Während Mexico City viele interessante Museen und Sehenswürdigkeiten bot, war hingegen in Oaxaca mehr das scheinbar seit Kolonialzeiten unveränderte Stadtbild an sich die Attraktion. In der Innenstadt, deren Straßen im Schachbrettmuster verlaufen und die nur aus Einbahnstraßen besteht, spielt sich vor der Kulisse der historischen Gebäude das normale Leben ab. Die prächtigen Kirchen der Stadt dominieren die Plätze und dort flanieren, essen, tanzen, musizieren und feiern die Oaxaqueños abends.</p>
<figure id="attachment_1889" aria-describedby="caption-attachment-1889" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-191312-7378-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1889" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-191312-7378-1-1024x683.jpg" alt="Abendliche Fiesta auf dem Zócalo mit der Catedral de la Asunción im Hintergrund" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-191312-7378-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-191312-7378-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-191312-7378-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-191312-7378-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1889" class="wp-caption-text">Abendliche Fiesta auf dem Zócalo vor der beleuchteten Fassade der Catedral de Nuestra Senora de la Asunción</figcaption></figure>
<p>Neben dem Stadtbild sind auch die Märkte der Stadt sehr sehenswert. Samstags findet der große Markttag statt und damit sind die Markthallen, Plätze und Straßen übervoll mit vielen bunten, typisch lateinamerikanischen Waren: Tropisches Obst, frische und getrocknete Lebensmittel, traditionell bestickte Textilien, bunte Körbe, Lederartikel, Elektrozubehör, Spielsachen, Haushaltsgegenstände, diverse Plastikartikel und vieles mehr.</p>
<figure id="attachment_1890" aria-describedby="caption-attachment-1890" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-092012-7325-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1890" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-092012-7325-1-1024x683.jpg" alt="Welche Chilis solln's denn sein?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-092012-7325-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-092012-7325-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-092012-7325-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-092012-7325-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1890" class="wp-caption-text">Welche Sorten Chilis solln&#8217;s denn sein?</figcaption></figure>
<p>Die meisten Touristen besuchen zwar die Märkte, aber die Menschen aus Oaxaca und den umliegenden Dörfern sind deutlich in der Überzahl, vor allem wenn es um Mole und Schokolade (dazu in einem weiteren Beitrag mehr), Kinderspielzeug und alles rund ums Telefon geht. Außerdem gibt es Hüte, Schuhe, Insekten (zum Essen), Brot, Käse (typisch für die Region von Oaxaca), Honig, Blumen, Mais und Chilis in den verschiedensten Formen, Farben und Schärfegraden, um nur einige der gehandelten Artikel zu nennen.</p>
<figure id="attachment_1891" aria-describedby="caption-attachment-1891" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-091716-7313-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1891" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-091716-7313-1-1024x683.jpg" alt="Zahlreiche Stände verkauften frische Schnittblumen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-091716-7313-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-091716-7313-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-091716-7313-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180310-091716-7313-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1891" class="wp-caption-text">Zahlreiche Stände verkaufen frische Schnittblumen.</figcaption></figure>
<h2>Monte Albán</h2>
<p>Auch im Umland von Oaxaca gab es viel zu sehen. Ganz in der Nähe befindet sich zum Beispiel eine weitere ehemalige Hauptstadt eines präkolumbianischen Volkes. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Monte_Alb%C3%A1n">Monte Albán</a> war die Kapitale der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zapoteken">Zapoteken</a> und erlebte seine Blütezeit von 300 bis 900 n. Chr. Ähnlich wie unser Ausflug nach <a href="http://wittmann-tours.de/teotihuacan/">Teotihuacán</a> war der Besuch von Monte Albán für uns ein Tagesausflug.</p>
<figure id="attachment_1892" aria-describedby="caption-attachment-1892" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-124119-7420-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1892" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-124119-7420-1-1024x683.jpg" alt="Ausblick von der Plataforma Sur über den Plaza Grande von Monte Albán" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-124119-7420-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-124119-7420-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-124119-7420-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-124119-7420-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1892" class="wp-caption-text">Ausblick von der Plataforma Sur über die Plaza Grande von Monte Albán</figcaption></figure>
<p>Eine Verbindung und ein kultureller Austausch mit Teotihuacán fand damals über Handelsbeziehungen statt. Beide Städte waren einflussreiche Zentren. Auch die Gesellschaft der Zapoteken in Monte Albán war eine hoch entwickelte und arbeitsteilige Kultur, die ihre Macht über die Menschen und ihre Kontrolle der Natur schon durch die Lage der Hauptstadt demonstrierte. Wie der Name schon sagt, liegt Monte Albán auf einem Berg. Damit betonten die Machthaber symbolisch ihre Überlegenheit und Herrschaft über das landwirtschaftliche Umland. Ab ungefähr 200 n. Chr. wurde der Gipfel des Berges sogar abgetragen, um eine ebene Fläche zu schaffen, auf der dann große Teile der Stadt erbaut wurden. Alles musste mühsam dorthin gebracht werden, nicht nur die Handelswaren, sondern auch Lebensmittel und in der Trockenzeit sogar Wasser. Monte Albán verfügte über keine eigene Quelle.</p>
<figure id="attachment_1893" aria-describedby="caption-attachment-1893" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-115859-7336-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1893 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-115859-7336-1-1024x576.jpg" alt="Blick über das Tal von Oaxaca von Monte Albán" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-115859-7336-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-115859-7336-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-115859-7336-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-115859-7336-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1893" class="wp-caption-text">Blick über das Tal von Oaxaca von Monte Albán</figcaption></figure>
<h2>Landschaftlich und archäologisch interessant</h2>
<p>Monte Albán besticht damit nicht nur durch seine archäologischen Qualitäten, sondern auch besonders durch seine Lage. Bei strahlendem Sonnenschein boten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke über das rund 400 Meter tiefer liegende Tal von Oaxaca. Neben der reinen Ausdehnung der Anlage und den Plattformen, auf denen Tempel errichtet waren und die den Hauptplatz einrahmten, waren die archäologischen Höhepunkte der sehr gut erhaltene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mesoamerikanisches_Ballspiel">Ballspielplatz</a> und die sog. „Danzantes“ (wörtlich die Tänzer).</p>
<figure id="attachment_1894" aria-describedby="caption-attachment-1894" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-113234-7323-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1894" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-113234-7323-1-1024x683.jpg" alt="Die Ballspiel-Arena von Monte Albán" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-113234-7323-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-113234-7323-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-113234-7323-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-113234-7323-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1894" class="wp-caption-text">Der Ballspielplatz von Monte Albán</figcaption></figure>
<p>Als „Danzantes“ werden eine ganze Serie von Flachreliefs bezeichnet, die verschiedene nackte Männer in unterschiedlichen Posen darstellen. Bei den Tänzen der „Danzantes“ handelte es sich allerdings keineswegs um einen Ausdruck von Lebensfreude. Stattdessen waren die Wandreliefs eine öffentliche Demonstration der kriegerischen Erfolge Monte Albáns. Abgebildet wurden gefangengenommene Anführer und Würdenträger unterworfener Städte, entkleidet, gedemütigt und den Zeichen ihres Standes beraubt. Sie wurden misshandelt, verstümmelt und den Göttern geopfert. Krieg zwischen den heute teilweise stark idealisierten präkolumbianischen Völkern war demnach eine grausige und brutale Angelegenheit, vor allem für die Verlierer.</p>
<figure id="attachment_1895" aria-describedby="caption-attachment-1895" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-130323-7427-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1895" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-130323-7427-1-1024x683.jpg" alt="La Galería de Danzantes - wörtliche &quot;Galerie die Tänzer&quot;, in Wirklichkeit aber Kriegsfangene" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-130323-7427-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-130323-7427-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-130323-7427-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-130323-7427-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1895" class="wp-caption-text">La Galería de Danzantes &#8211; wörtliche &#8222;Galerie die Tänzer&#8220;, in Wirklichkeit aber gedemütigte Kriegsgefangene</figcaption></figure>
<p>Dass archäologische Stätten auch heute noch eine Bedeutung haben, erfuhren wir bei einer sehr interessanten Begegnung mit einem Hopi-Indianer aus Nordamerika auf der Südplattform von Monte Albán. Er war ebenfalls ein Besucher und auf der Suche nach seinen eigenen Wurzeln. Die Hopi betrachten ihr Volk und die präkolumbianischen Kulturen als Nachfahren gemeinsamer Ahnen. Neben vielen anderen Dingen erzählte er uns, dass sich die Hopi, wie auch die heutigen Bewohner der Region um Oaxaca, als &#8222;People of Maize&#8220; verstehen. Nach dem uralten Schöpfungsmythos wurden die ersten Menschen aus Maismehl geformt. Dies ist ein Konzept, das es in vielen mesoamerikanischen Kulturen (u.a. bei den Maya) gab und gibt. Nach Ansicht des Hopi-Indianers seien die präkolumbianischen Kulturen für ihre Verirrungen und ihre Unmenschlichkeit (z.B. das Praktizieren von Menschenopfern) bestraft worden und hätten darum ihren Einfluss verloren.</p>
<figure id="attachment_1896" aria-describedby="caption-attachment-1896" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-125811-7351-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1896" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-125811-7351-1-1024x683.jpg" alt="Der Gran Plaza, geschaffen von Menschenhand, indem ein Teil des Bergs abgetragen wurde" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-125811-7351-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-125811-7351-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-125811-7351-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180311-125811-7351-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1896" class="wp-caption-text">Die Gran Plaza, geschaffen von Menschenhand, indem der Gipfel des Berges abgetragen worden war.</figcaption></figure>
<h2>Ausflug auf die Dörfer</h2>
<p>Außerhalb von Oaxaca beginnt direkt das Land mit kleinen, bäuerlich geprägten Dörfern. Um die Logistik zu vereinfachen, buchten wir einen Tagesausflug bei einer lokalen Agentur, die uns zu vielen interessanten Orten führte. Wir sahen die Herstellung einiger lokaler Produkte, denen wir auf dem Markt schon begegnet waren: Textilien, Webarbeiten und natürlich Mezcal. Zusätzlich besuchten wir eine weitere interessante präkolumbianische Stadt und bekamen unerwartete Naturwunder zu Gesicht.</p>
<figure id="attachment_1897" aria-describedby="caption-attachment-1897" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-112452-7529-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1897" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-112452-7529-1-1024x683.jpg" alt="Agavenplantagen im Tal von Oaxaca" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-112452-7529-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-112452-7529-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-112452-7529-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-112452-7529-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1897" class="wp-caption-text">Eine Agavenplantage im Tal von Oaxaca</figcaption></figure>
<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81rbol_del_Tule">Baum von Tule</a> wird in Oaxaca und um Oaxaca herum gerne als der größte Baum der Welt bezeichnet. In gewisser Hinsicht ist das ein Aspekt der Wahrheit, aber bekanntlich kommt es immer darauf an, wie man die Statistik fälscht ;). Laut <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_superlative_trees">Wikipedia</a> ist diese mexikanische Sumpfzypresse &#8222;the stoutest tree in the world&#8220;, also der stämmigste Baum der Welt, soll heißen, derjenige mit dem größten Stammdurchmesser. Wir hatten eher eine B- oder C-Sehenswürdigkeit erwartet, aber der Baum war wirklich sehr, sehr beeindruckend. Er überragte alles in der Umgebung bei weitem, sogar die direkt daneben stehende Kirche.</p>
<figure id="attachment_1898" aria-describedby="caption-attachment-1898" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-105234-7451-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1898" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-105234-7451-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Auch mit Weitwinkel schwer einzufangen, der Baum von Tule" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-105234-7451-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-105234-7451-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-105234-7451-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-105234-7451-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1898" class="wp-caption-text">Auch mit Weitwinkel schwer einzufangen: der Baum von Tule</figcaption></figure>
<h2>Traditionelle Textilien &amp; Mezcal</h2>
<p>Ohne dass es in eine Kaffeefahrt ausartete, besuchten wir auch eine Weberei und eine Mezcalfabrik. Bei der Herstellung der Textilien war besonders interessant, wie die Wolle für die sorgfältig hergestellten Webarbeiten gefärbt wird. Der rote Farbstoff wird zum Beispiel aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cochenilleschildlaus">Cochenilleschildläusen</a> gewonnen, die auf bestimmten Kakteenarten leben. Was auf den Opuntien wie ein weißer Belag und nach dem Trocknen wie ein gräuliches Pulver aussieht, wandelt sich zu einem kräftigen Rot, sobald die Insekten zerdrückt werden.</p>
<figure id="attachment_1899" aria-describedby="caption-attachment-1899" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-121929-7505-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1899" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-121929-7505-1-1024x683.jpg" alt="Cochinilla, aus diesen getrockneten Insekten wird eine intensive rote Farbe gewonnen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-121929-7505-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-121929-7505-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-121929-7505-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-121929-7505-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1899" class="wp-caption-text">Cochenilla: Aus diesen getrockneten Läusen wird eine intensive rote Farbe gewonnen.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn die traditionelle Weberei sehr interessant war, stieg die Stimmung der Gruppe beim Mezcal-Tasting doch deutlich mehr. Vor das Probieren hatte die Reiseleitung jedoch die Wissenvermittlung gestellt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mezcal">Mezcal</a> ist der Oberbegriff für Schnaps, der aus Agaven, genauer gesagt aus ihren süßen Herzen, hergestellt wird. Tequila ist somit eine spezielle Sorte von Mezcal, da für Tequila nur die blaue Agave verwendet werden darf. Bei Mezcal gibt es mehr Freiheiten und es werden viele verschiedene Agavenarten verarbeitet. Den besten Schnaps liefern angeblich diejenigen Pflanzen, die wild gesammelt (d.h. nicht in Plantagen angebaut) werden.</p>
<figure id="attachment_1900" aria-describedby="caption-attachment-1900" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-124040-7516-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1900" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-124040-7516-1-1024x683.jpg" alt="Agavenausstellung, der Grundstoff für den Mescal" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-124040-7516-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-124040-7516-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-124040-7516-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-124040-7516-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1900" class="wp-caption-text">Agavenausstellung, der Grundstoff für die Mezcalherstellung</figcaption></figure>
<p>Wir probierten also die verschiedenen Qualitätsstufen joven (klar und nur sehr kurz gelagert), reposado (mindestens 2 Monate in Holzfässern gereift) und anejo (längere Lagerung in Holzfässern, ein Jahr oder (viel) länger). Für alle diejenigen, denen der Mezcal zu stark oder zu rauchig war, gab es auch diverse Liköre mit Früchten, oder &#8211;  unwiderstehlich &#8211; mit Dulce de Leche (Karamell)  <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1901" aria-describedby="caption-attachment-1901" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-125010-7563-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1901" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-125010-7563-1-1024x683.jpg" alt="Mescal in allen Reifegradedn und Geschmacksrichtungen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-125010-7563-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-125010-7563-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-125010-7563-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-125010-7563-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1901" class="wp-caption-text">Mezcal in allen Reifegraden und Geschmacksrichtungen</figcaption></figure>
<h2>Mitla</h2>
<p>Mitla, eine wichtige Stadt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zapoteken">Zapoteken</a>, gewann an Bedeutung, als Monte Albán schon seinen Zenit überschritten hatte. Der Ort wurde zunehmend zu einem kultischen Zentrum und einer Nekropole. Im 15. Jahrhundert eroberten und plünderten die Azteken die Stadt. Die Spanier ließen im Rahmen ihrer Missionierungsbemühungen eine Kirche mit dem Baumaterial der alten Gebäude auf dem Fundament der Tempel errichten, um der Ausübung der bisherigen Religion durch die indigenen Einwohner eine Ende zu bereiten. Heute ist Mitla vor allem für seine prachtvollen Mosaike und Steinreliefs mit einmaliger Wandornamentik bekannt.</p>
<figure id="attachment_1902" aria-describedby="caption-attachment-1902" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-140635-7519-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1902 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-140635-7519-1-1024x683.jpg" alt="Mitla, eine Stadt der Mixteken" width="1024" height="683" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-140635-7519-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-140635-7519-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-140635-7519-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-140635-7519-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1902" class="wp-caption-text">Mitla, kultisches Zentrum der Zapoteken</figcaption></figure>
<p>In Mitla begegneten wir wieder den Spuren von Leopoldo Batres, dem ehemaligen mexikanischen Generalinspekteur der Monumente, unter dessen Leitung 1901 Ausgrabungen und Rekonstruktionen der Anlage durchgeführt wurden. Er ließ an einer der Originalwände im sogenannten „Saal der Säulen“ eine Inschrift anbringen, nach der das Beschmieren, Verschandeln und Beschädigen der historischen Stätten unter Strafe verboten sei&#8230;</p>
<figure id="attachment_1924" aria-describedby="caption-attachment-1924" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-141617-7578.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1924" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-141617-7578-1024x683.jpg" alt="Nachricht von Leopoldo Batres an alle Übeltäter, die archäologische Stätten beschädigen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-141617-7578-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-141617-7578-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-141617-7578-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-141617-7578.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1924" class="wp-caption-text">Nachricht von Leopoldo Batres an alle Übeltäter, die archäologische Stätten beschädigen</figcaption></figure>
<p>Auch beim Ausflug nach Mitla erlebten wir wieder, dass die alten Völker in der Gegenwart nicht in Vergessenheit geraten sind. Unser Führer (&#8222;Antonio&#8220;) bezeichnete sich selbst stolz als Zapoteken. Wenn er über religiöse Aspekte sprach, nannte er den Katholizismus gerne &#8222;die neue Religion&#8220;.</p>
<figure id="attachment_1903" aria-describedby="caption-attachment-1903" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-142045-7524-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1903" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-142045-7524-1-1024x683.jpg" alt="Prächtige Steinmetzarbeiten, auch in den Gebäuden" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-142045-7524-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-142045-7524-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-142045-7524-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-142045-7524-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1903" class="wp-caption-text">Prächtige Mosaikfriese und Steinmetzarbeiten in den historischen Gebäuden von Mitla</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Ausflugs auf die Dörfer bildete der spektakuläre Ausblick auf den &#8222;Hierve el Agua&#8220; (in etwa als &#8222;kochendes Wasser&#8220; zu übersetzen), etwas 25 Kilometer von Mitla entfernt. Dort befindet sich eine riesige Mineralformation am Berghang. Massive Ablagerungen mineralreicher Quellen sehen wie ein versteinerter Wasserfall aus.</p>
<figure id="attachment_1904" aria-describedby="caption-attachment-1904" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-170516-7549-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1904" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-170516-7549-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Hierva de Agua im Abendlicht" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-170516-7549-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-170516-7549-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-170516-7549-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180313-170516-7549-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1904" class="wp-caption-text">Hierva el Agua im Abendlicht: Gewaltige Mineralablagerungen sehen wie ein erstarrter Wasserfall aus</figcaption></figure>
<h2>Mexiko in all seinen Facetten</h2>
<p>Während die Baja California uns sozusagen als &#8222;Mexico light&#8220; erschienen war, so machte Oaxaca im Gegensatz dazu auf uns den Eindruck von 100% Mexiko. Die Stadt ist sehr sehenswert und aus gutem Grund im Zentrum recht touristisch. Kulturell haben Oaxaca und seine Umgebung viel zu bieten, außerdem haben wir die teils authentische, teils innovative Restaurantszene erkundet und fabelhaft gegessen. Nicht zuletzt war Oaxaca trotz vollen Programms für uns recht entspannt.</p>
<figure id="attachment_1905" aria-describedby="caption-attachment-1905" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-124129-7412-HDR-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-1905 size-large" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-124129-7412-HDR-1-1024x683.jpg" alt="Die Kirche Santo Domingo de Guzmán, der Innenraum ist mit Schnitzarbeiten im Stil des kolonialen Barock ausgeschmückt " width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-124129-7412-HDR-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-124129-7412-HDR-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-124129-7412-HDR-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180312-124129-7412-HDR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1905" class="wp-caption-text">Die Kirche Santo Domingo de Guzmán, der Innenraum ist mit Schnitzarbeiten im Stil des kolonialen Barock ausgeschmückt</figcaption></figure>
<p>Nicht zuletzt war Sicherheit in Oaxaca anscheinend kein Thema. Niemand hat uns proaktiv vor bestimmten Orten gewarnt, auch nicht vor dem belebten Zócalo. Als wir am ersten Abend unser Hotel verließen, um zum Abendessen zu gehen, fragten wir an der Rezeption, ab wann die Haustür abgeschlossen sei und ob unser Schlüssel dafür passen würde. Die Fragen hätten wir uns sparen können, die Tür wird nie abgesperrt. Es gab auch kein Wachpersonal im Hotel. Todo tranquilo!</p>
<figure id="attachment_1906" aria-describedby="caption-attachment-1906" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180314-150603-7632-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1906" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180314-150603-7632-1-1024x683.jpg" alt="Die Häuser in Oaxaca sind oft sehr farbenfroh" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180314-150603-7632-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180314-150603-7632-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180314-150603-7632-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180314-150603-7632-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1906" class="wp-caption-text">Die Häuser in Oaxaca sind oft sehr farbenfroh</figcaption></figure>
<p>Unvergesslich wird das Geräusch von &#8222;Gas de Oaxaca&#8220; für uns bleiben. Täglich fährt ein Kleinlaster durch die Straßen, der Gas (i.S.v. Brennstoff) in Flaschen verkauft. Sein Kommen kündigt er über ein Megaphon an, aus dem aber keine hektischen Werbesprüche schallen. Stattdessen erklingt das sonore Muhen einer Kuh (&#8222;Muuuuhhhh!&#8220;) <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> gefolgt von der Durchsage &#8222;Gas de Oaxaca!&#8220; &#8211; das war&#8217;s. Mehr Werbung ist nicht notwendig!</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/in-oaxaca-und-um-oaxaca-herum/">In Oaxaca und um Oaxaca herum</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/in-oaxaca-und-um-oaxaca-herum/">In Oaxaca und um Oaxaca herum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Teotihuacán</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 00:01:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[archäologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[präkolumbianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Quetzalcoatl]]></category>
		<category><![CDATA[Teotihuacan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bekanntesten präkolumbianischen Kulturen sind die Maya (auf der Yucatan Halbinsel) und die Azteken mit Tenochtitlan als Hauptstadt (heute Mexiko City). Das Wissen, dass es in der Geschichte Mittelamerikas noch weitere hochentwickelte Völker gegeben hat, ist nicht so verbreitet. Eine der ältesten Hochkulturen ist das Volk von Teotihuacán, dessen historische Hauptstadt direkt vor den Toren &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die bekanntesten präkolumbianischen Kulturen sind die Maya (auf der Yucatan Halbinsel) und die Azteken mit Tenochtitlan als Hauptstadt (heute Mexiko City). Das Wissen, dass es in der Geschichte Mittelamerikas noch weitere hochentwickelte Völker gegeben hat, ist nicht so verbreitet. Eine der ältesten Hochkulturen ist das Volk von Teotihuacán, dessen historische Hauptstadt direkt vor den Toren von Mexiko City liegt. Seine Blütezeit erlebte es von 100 bis 650 n. Chr. und es legte wichtige Grundsteine für andere mesoamerikanischen Kulturen. Einige danach folgenden Völker sahen sich als legitime und geistige Nachfahren von Teotihuacán. Sie übernahmen Errungenschaften aus einigen Bereichen wie z.B. Handwerk, Architektur und auch religiöse Anschauungen.</p>
<figure id="attachment_1854" aria-describedby="caption-attachment-1854" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-141123-7013-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1854" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-141123-7013-1-1024x683.jpg" alt="Wir stehen auf der Sonnenpyramide von Teotihuacán (in Hintergrund die Mondpyramide)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-141123-7013-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-141123-7013-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-141123-7013-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-141123-7013-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1854" class="wp-caption-text">Auf der Sonnenpyramide von Teotihuacán (im Hintergrund die Mondpyramide)</figcaption></figure>
<p><span id="more-1860"></span></p>
<h2>Unterwegs in Teotihuacán</h2>
<p>Teotihuacán ist relativ einfach mit dem Bus von Mexico City aus zu erreichen. Mit einmal umsteigen am Terminal Norte dauerte die Anfahrt ungefähr 2 Stunden. Da die Busse auch abends nach Schließung der historischen Stätte noch zurückfahren, hatten wir genug Zeit, das mehrere Quadratkilometer große Gelände zu erkunden &#8211; und die Zeit brauchten wir auch. In brütender Hitze liefen wir gut 14 Kilometer an diesem Tag.</p>
<p>Unterwegs auf der Calzada de los Muertos („Straße der Toten“), der Hauptstraße von Teotihuacán, hörten wir oft Jaguare fauchen. Die wilden Katzen schlichen aber nicht zwischen den Ruinen umher, sondern es waren Souvenirverkäufer, die die Geräusche verursachten, und ihre Waren anpriesen: Eben jenen Jaguar-Imitator, auch Jaguarfiguren und andere mehr oder weniger kitschige pesudo-historische Staubfänger. Die Händler waren jedoch erfreulich unaufdringlich, womöglich auch wegen der Hitze. Für zukünftige Touristen hoffen wir, dass dies so bleibt, und dass die Verkäufer nie ein Praktikum in Marrakesch machen werden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_1855" aria-describedby="caption-attachment-1855" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-105552-7161-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1855" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-105552-7161-1-1024x683.jpg" alt="Unterwegs nach Süden auf der &quot;Calzada de los Muertos&quot;, der Hauptstrasse von Teotihuacán" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-105552-7161-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-105552-7161-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-105552-7161-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-105552-7161-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1855" class="wp-caption-text">Unterwegs nach Süden auf der &#8222;Calzada de los Muertos&#8220;, der Hauptstrasse von Teotihuacán</figcaption></figure>
<p>Der Name Calzada de los Muertos entstand aus der Annahme der Azteken, bei den Gebäuden an der Straße handele es sich um Mausoleen hochstehender Persönlichkeiten. Bei Ausgrabungen stellte man jedoch fest, dass die Bauwerke keine Grabstätten waren, sondern vermutlich eher Wohnpaläste von wichtigen Würdenträgern und Priestern.</p>
<p>Beim Besteigen der Pyramiden spürten wir zum ersten Mal die mexikanische Höhenluft: Teotihuacán liegt wie Mexiko City auf gut 2300 Metern &#8211; kein Wunder dass die mexikanische Fußball-Nationalmannschaft bei Heimspielen meistens gewinnt ;). Beim Erklimmen der steilen und hohen Stufen stieg unsere Pulsfrequenz schnell an. Umso wichtiger war es, zwischendurch ausgiebig Fotos zu machen und den Reiseführer zum besseren Verständnis der historischen Hintergründe zu konsultieren ;). Von oben boten sich eindrucksvolle Ausblicke über die historische Anlage.</p>
<figure id="attachment_1856" aria-describedby="caption-attachment-1856" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-153830-7188-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1856" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-153830-7188-1-1024x683.jpg" alt="Hintergrund mittig die Calzade de los Muertos, links die Sonnenpyramide" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-153830-7188-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-153830-7188-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-153830-7188-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-153830-7188-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1856" class="wp-caption-text">In der Mitte die Calzada de los Muertos, links in der Ferne die Sonnenpyramide</figcaption></figure>
<p>Außerhalb des archäologischen Hauptgebietes besuchten wir auch die Ruinen palastähnlicher Wohnhäuser, die teilweise noch gut erhaltene Wandbemalungen mit lebhaften Motiven und leuchtenden Farben aufwiesen.</p>
<h2>Wer waren die Bewohner Teotihuacáns?</h2>
<p>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teotihuac%C3%A1n">Geschichte</a> von Teotihuacán lässt sich stark vereinfacht ungefähr so zusammenfassen: Ab 600 v. Chr. scheint es an diesem Ort eine Siedlung gegeben zu haben. In den kommenden Jahrhunderten weitete sich die Macht von Teotihuacán weiter aus. Die Blütezeit Teotihuacáns begann ab 100 n. Chr.</p>
<figure id="attachment_1862" aria-describedby="caption-attachment-1862" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-122056-6986-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1862" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-122056-6986-1-1024x683.jpg" alt="Abseits der Ruinen standen viele stattliche Kakteen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-122056-6986-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-122056-6986-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-122056-6986-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-122056-6986-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1862" class="wp-caption-text">Abseits der Ruinen trafen wir auf viele stattliche Kakteen</figcaption></figure>
<p>In der Stadt lebten bis zu 150.000 Menschen. Es muss also eine stark arbeitsteilige Gesellschaft gewesen sein und die Bevölkerung war auf Lebensmittelimporte angewiesen. Ihr Wohlstand lag unter anderem in den Rohstoffen der Region begründet. In der Nähe gab es zum Beispiel seltene Vorkommen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Obsidian">Obsidian</a>, das damals als harter Grundstoff für Werkzeuge sehr begehrt war. Die Teotihuacaner hatten damit ein Quasi-Monopol in Mittelamerika und in vielen Werkstätten in der Stadt wurden aus dem glänzenden Stein z.B. Messer und Nadeln für den Handel hergestellt. Die durch den Fernhandel aufgebauten Beziehungen zu anderen Völkern führten zu dem großen Einfluss der Stadt in weiten Teilen Mittelamerikas.</p>
<figure id="attachment_1858" aria-describedby="caption-attachment-1858" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-133601-7175-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1858" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-133601-7175-1-1024x683.jpg" alt="Palacio Atetelco: Ein ehemaliges prachtvolles Wohnhaus" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-133601-7175-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-133601-7175-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-133601-7175-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-133601-7175-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1858" class="wp-caption-text">Palacio Atetelco: Ein ehemaliges prachtvolles Wohnhaus</figcaption></figure>
<p>Ab 650 n. Chr. ging es dann bergab und die Stadt wurde um das Jahr 750 verlassen und teilweise zerstört. Was genau die Ursache war, ist heute schwer zu sagen. Es gibt aber bestimmt nicht nur einen Faktor. Verschiedene Theorien machen Krieg, Feuer, Dürre, Spannungen innerhalb der Bevölkerung oder Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten als mögliche Ursachen für den Niedergang von Teotihuacán verantwortlich.</p>
<h2>Das Erbe von Teotihuacán</h2>
<p>Die Azteken fanden Teotihuacán Jahrhunderte später (ca. 1325) als Ruinenstadt vor und gaben ihr den Namen, den wir heute kennen, und der soviel bedeutet wie &#8222;Wo man zu einem Gott wird&#8220;. (Schriftliche Überlieferungen gibt es nicht, erst die Maya hatten eine vollständige Schrift.) Die Azteken sahen Teotihuacán als den Ort an, an dem die fünfte Sonne erschaffen wurde und die Götter sie durch Opferung ihres Blutes in Bewegung setzten. Die Stadt lag in Ruinen, aber viele Elemente der Kultur lebten weiter.</p>
<figure id="attachment_1859" aria-describedby="caption-attachment-1859" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-130540-7003-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1859" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-130540-7003-1-1024x683.jpg" alt="Der grüne Tlaloc (im Gebäudekomplex Tetitla)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-130540-7003-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-130540-7003-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-130540-7003-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-130540-7003-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1859" class="wp-caption-text">Der grüne Tlaloc (im Gebäudekomplex Tetitla)</figcaption></figure>
<p>Einige der Gottheiten Mesoamerikas haben ihren Ursprung in Teotihuacán. So wurde zum Beispiel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Quetzalcoatl">Quetzalcoatl</a>, die gefiederte Schlange, zuerst von den Bewohnern Teotihuacans angebetet. Quetzalcoatl ist eine der zentralen Gottheiten in einigen mittelamerikanischen Kulturen. In Teotihuacán war es ein Naturgott, bei den Azteken wurde er als Gott des Windes, des Himmels, der Erde und als Schöpfergott betrachtet. Eine weitere Gottheit, der wir immer wieder begegneten, war <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tlaloc">Tlaloc</a>, der Regengott und Gott der Fruchtbarkeit.</p>
<figure id="attachment_1857" aria-describedby="caption-attachment-1857" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-113324-7171-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1857" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-113324-7171-1-1024x683.jpg" alt="Tempel von Qutzalcoátl in Süden von Teotihuacán" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-113324-7171-1-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-113324-7171-1-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-113324-7171-1-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-113324-7171-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1857" class="wp-caption-text">Der Tempel von Quetzalcoatl im Süden von Teotihuacán</figcaption></figure>
<h2>Eine Stadt mit gewaltigen Ausmaßen</h2>
<p>Die gewaltigen Ausmaße von Teotihuacán beeindrucken bereits ohne Betrachtung der geschichtlichen Hintergründe. Die Sonnenpyramide zum Beispiel hat eine ähnlich große Grundfläche wie die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cheops-Pyramide">Cheops-Pyramide</a> in Ägypten. Noch eindrucksvoller wird das Bauwerk von 70 Metern Höhe, wenn man bedenkt, dass es, wie alle Gebäude der präkolumbianischen Zivilisationen, ohne die Verwendung von Arbeitstieren oder des Rades, also nur durch reine menschliche Kraft, gebaut wurde. In damaliger Zeit waren alle wichtigen Gebäude verputzt und in leuchtenden Farben bemalt und müssen den Menschen in früherer Zeit wie ein Wunder erschienen sein.</p>
<figure id="attachment_1861" aria-describedby="caption-attachment-1861" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-144000-7179-Edit-1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-1861" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-144000-7179-Edit-1-1024x576.jpg" alt="Die Sonnenpyramide hat eine ähnliche Grundfläche wie die Cheobspyramide, ist aber nicht so hoch" width="525" height="295" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-144000-7179-Edit-1-1024x576.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-144000-7179-Edit-1-300x169.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-144000-7179-Edit-1-768x432.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/05/CW-20180305-144000-7179-Edit-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1861" class="wp-caption-text">Die Sonnenpyramide hat eine ähnliche Grundfläche wie die Cheops-Pyramide, ist aber nicht so hoch</figcaption></figure>
<p>Bei den Ausgrabungen von Teotihuacán ab 1884 ging man damals etwas anders vor, als man dies heute tun würde. Die Archäologen rund um den damaligen mexikanischen Generalinspekteur der Monumente <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Leopoldo_Batres">Leopoldo Batres</a> arbeiteten in Wildwest-Manier auch mit Dynamit, damit Ausgrabungen und Rekonstruktion der Monumente schneller vorwärts gingen. Auf der Suche nach tiefer liegenden Strukturen wurde mutig gesprengt. Anschließend baute man die Pyramiden wieder auf, ungefähr so, wie wir sie gesehen haben. Dabei wurden mögliche Funde für immer zerstört und der Wiederaufbau orientierte sich mehr an Batres Vorstellungen, als an wissenschaftlichen Erkenntnissen.</p>
<p>Trotz aller Bemühungen der Conquistadoren, die alten heidnischen Kulturen komplett auszurotten, weiß man heute doch erstaunlich viel über ihre historischen Hintergründe. Es war faszinierend, Teotihuacán, diese gewaltige Stadt eines längst untergegangenen Volkes, zu besuchen und sich die Organisation der Gesellschaft, ihre Religion und das Leben dort vorzustellen.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/teotihuacan/">Teotihuacán</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/teotihuacan/">Teotihuacán</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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