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	<title>Altiplano - Wittmann Tours</title>
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	<description>Mona &#38; Christian auf Reisen</description>
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	<title>Altiplano - Wittmann Tours</title>
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		<title>Wie war Bolivien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 00:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende. Im Altiplano war &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie war Bolivien?“</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bolivien hat uns als Reiseland sehr gut gefallen. Alles war deutlich unproblematischer als vom Lonely Planet heraufbeschworen, die Infrastruktur erwies sich als besser als erwartet und insgesamt erschien uns das Land wesentlich untouristischer als Peru, trotz Sehenswürdigkeiten auf Weltklasseniveau. In Bolivien fühlten wir uns nicht als Touristen, sondern endlich wieder als Reisende.</p>
<figure id="attachment_2664" aria-describedby="caption-attachment-2664" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-2664" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-1024x683.jpg" alt="Typisch Bolivien: Alpakas auf dem Altiplano" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-053808-3916.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2664" class="wp-caption-text">Typisch für Bolivien: Alpakas im Altiplano</figcaption></figure>
<p><span id="more-2674"></span></p>
<h2>Im Altiplano war es kalt</h2>
<p>Ich glaube, wir sagten es bereits ;). Im <a href="https://en.m.wikipedia.org/wiki/Altiplano#/media/File%3AMapa_cuencas_endorréicas_meseta_del_collao.jpg">Altiplano</a> war es sehr kalt und das, obwohl immer strahlender Sonnenschein herrschte und es an keinem Tag geregnet hat. An unserem letzten Altiplanomorgen begrüßte uns das Thermometer zum Abschied sogar mit -17 Grad… Auch die Einheimischen beklagten sich über die Kälte, aber viele hatten keine Heizung zu Hause. Wir möchten also nicht miterleben, wie die Temperaturen in einem durchschnittlichen bolivianischen Haus sind. Es hat uns schon sehr verwundert, da die Kälte ja kein neues Phänomen darstellt und es Möglichkeiten zum Heizen gäbe. Eines morgens in Uyuni erzählte unser Führer Diter, es sei am vorhergehenden Abend so kalt gewesen, dass er zu Hause nichts hätte machen können und daher einfach ins Bett gegangen sei.</p>
<figure id="attachment_2665" aria-describedby="caption-attachment-2665" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2665" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-1024x683.jpg" alt="Auf verlorenem Posten: Mit 50% Leistung steig die Zimmertemperatur um maximal 2 Grad an" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180604-211152-2324.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2665" class="wp-caption-text">Auf verlorenem Posten: Bei 50% Leistung steigt die Zimmertemperatur um maximal 2 Grad an.</figcaption></figure>
<p>Während ich den Entwurf dieser Zeilen tippte, saßen wir übrigens im Hotel in <a href="http://wittmann-tours.de/von-tupiza-bis-sucre-abschied-vom-altiplano">Tupiza</a> im Süden Boliviens, auf &#8222;nur noch&#8220; 3000 Metern in einem der besten Hotels der Stadt. Als Heizung haben wir erst auf Nachfrage einen wackeligen Elektroheizkörper bekommen, der nur zu 50% funktionierte, da eines von zwei Heizelementen durchgebrannt war. Ich trug ein Thermounterhemd, ein Merino T-Shirt, einen Wollpullover, eine Strickjacke und meine Regenjacke. Damit war mir nicht mehr kalt ;).</p>
<h2>Die gute Höhenluft</h2>
<p>Aber nicht nur in Hotelzimmern, sondern auch im Auto war es mit der Heizung nicht so einfach in Bolivien. So ein Verbrennungsmotor produziert zwar schön viel Abwärme, aber die Bolivianer öffnen lieber das Fenster eine Handbreit, um die gute Höhenluft hereinzulassen, seufz&#8230; Dabei haben wir in einigen Fahrzeugen gesessen, in denen die Heizung prinzipiell an war, d.h. der Dreh- bzw. Schieberegler für die Temperatur stand auf heiß, aber das Gebläse war nicht eingeschaltet. Damit war es auch im Kfz landestypisch kalt… Aber kein Problem, wie eigentlich überall trägt man ja ohnehin mehrere Schichten warmer Kleidung <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2666" aria-describedby="caption-attachment-2666" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2666" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-1024x683.jpg" alt="Zur Vermeidung des Käfergrußes benutzen die Bolivianer nicht die Heizung, sondern öffnen die Fenster" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180606-104634-2377.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2666" class="wp-caption-text">Zur Vermeidung des Käfergrußes benutzen die Bolivianer nicht die Heizung, sondern öffnen die Fenster.</figcaption></figure>
<p>Die Höhenluft der Anden war nicht nur kalt, sondern auch sehr trocken. Das folgende würde also fast besser in einen Artikel &#8222;Wie war das Hochland?&#8220; passen. Nach 7 Wochen Aufenthalt im Hochland der Anden, von Ecuador über Peru bis Bolivien, waren unsere Schleimhäute, vor allem die der Nase, quasi mumifiziert. Spätestens seit unserem Aufenthalt am <a href="http://wittmann-tours.de/titicacasee-und-homestay-auf-amantani/">Titicaca-See</a> hatte die feuchtigkeitsarme Höhenluft sie vollkommen ausgetrocknet. Auch wenn wir nicht erkältet waren, so war das Resultat beim Naseputzen immer blutig und krustig, und wir freuten uns sehr auf das feuchte Amazonasklima. In der Tat, nach den Tagen im <a href="http://wittmann-tours.de/der-bolivianische-dschungel-im-madidi-nationalpark/">Madidi Nationalpark</a> waren unsere Schleimhäute wieder rehydriert.</p>
<h2>Evo Morales, weiser Staatenlenker oder doch korrupt?</h2>
<p>Unterwegs in Bolivien erfuhren wir nicht nur viel über historische Persönlichkeiten wie Simón Bolivar und Mariscal Sucre. Auch der amtierende Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales">Evo Morales</a> war sehr präsent, er lächelte auf zahlreichen Plakaten oder auf Bildern in öffentlichen Einrichtungen. In den Medien und nach der Meinung der Menschen schwindet allerdings seine Beliebtheit. Dabei fing alles so gut an. Morales, Sohn eines Kokabauern, kam aus armen Verhältnissen und wurde trotzdem der erste indigene Präsident des Staates, the Bolivian Dream! Evo Morales hat Bolivien viele positive Impulse gegeben und das Land schien ein Beispiel dafür zu sein, dass ein verantwortungsvolles Staatsoberhaupt, das immer das Wohl des Volkes im Blick hat, gut für die Nation ist.</p>
<figure id="attachment_2667" aria-describedby="caption-attachment-2667" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2667" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-683x1024.jpg" alt="Boliviens Präsident Evo Morales ist seit Ende 2005 im Amt" width="525" height="787" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-683x1024.jpg 683w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-200x300.jpg 200w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122-768x1152.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-105739-2122.jpg 1067w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2667" class="wp-caption-text">Boliviens Präsident Evo Morales ist seit Ende 2005 im Amt.</figcaption></figure>
<p>Als wir in Bolivien waren, bestand Unsicherheit darüber, ob Morales noch eine weitere Amtszeit regieren würde bzw. ob er überhaupt bei den bevorstehenden Wahlen 2020 erneut antreten könne. Für uns als Außenstehende sah es in der Tat so aus, als klammere sich Morales recht ausdauernd an die Macht. Und selbst wenn er der beste Präsident für Bolivien war, ist und sein würde, aktuell sehen die Fakten so aus: Eigentlich darf ein Präsident in Bolivien diese Funktion nur für zwei Amtszeiten bekleiden, so steht es in der eigens von Evo Morales auf den Weg gebrachten neuen Verfassung Boliviens. Morales  befindet sich &#8211; je nach Auslegung &#8211; aktuell in seiner zweiten (wenn man erst ab der Verabschiedung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivien#Verfassung">neuen Verfassung</a> rechnet) oder sogar schon in der dritten Amtszeit. Ein Volksreferendum 2016 über eine weitere Amtszeit von Morales wurde negativ beschieden. Damit müsste er 2019 seinen Posten räumen. Angeblich versucht er aber trotzdem noch, die Verfassung zu seinen Gunsten zu ändern.</p>
<h2>Vertrauen in die Staatsgewalt?</h2>
<p>Zu Beginn seiner Regierungsperiode war Morales beim Volk sehr beliebt gewesen. Inzwischen muss man jedoch sagen, dass der Präsident bei den Bolivianern <a href="https://www.nzz.ch/international/referendum-in-bolivien-evo-morales-steht-vor-der-niederlage-1.18699206">in Ungnade gefallen ist</a>, selbst im Altiplano, seiner politischen Hochburg. Einige Menschen, mit denen wir sprachen, berichteten von Korruptionsvorwürfen. Es werde gerade ein pompöser Präsidentenpalast gebaut und eine ehemalige Partnerin von Morales hätte sich ebenfalls <a href="http://www.dw.com/de/evo-morales-und-die-moral/a-19085745">stark bereichert</a>. Schade, dachten wir, denn Bolivien bräuchte einen integren Präsidenten an der Spitze, um das Vertrauen in die Zentralgewalt zu festigen bzw. überhaupt erst aufzubauen.</p>
<figure id="attachment_2669" aria-describedby="caption-attachment-2669" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2669" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-1024x683.jpg" alt="Das bolivianische Wappen" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-152759-1611.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2669" class="wp-caption-text">Das bolivianische Wappen</figcaption></figure>
<p>Im Reiseführer lasen wir, dass die Menschen in Bolivien sich über Jahre und Jahrzehnte mit Streiks und Blockaden gegen wirtschaftliche Ausbeutung gewehrt, damit aber den Fortschritt im Land gelähmt hätten. Protestieren können die Bolivianer anscheinend effektiv. Oder aber sie nehmen ihr Schicksal auch heute noch gleich selbst in die Hand, ohne auf Unterstützung durch den Staat zu hoffen oder zu warten. Wir erinnerten uns nur an den Eintritt, den wir in <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Copacabana</a> hatten bezahlen müssen, die <a href="http://wittmann-tours.de/erste-eindruecke-aus-bolivien/">Blockade auf der Isla del Sol</a> oder die <a href="http://wittmann-tours.de/das-volk-von-tiwanaku-die-mutterkultur-der-anden/">Studentenproteste</a> in El Alto. In La Paz und El Alto hingen in einigen Stadtteilen lebensgroße Puppen mit einem Strick um den Hals an Straßenlaternen. Eine klare Warnung, dass mit Einbrechern kurzer Prozess gemacht wird. Ein funktionierender Staat sieht für uns anders aus.</p>
<h2>Bolivien kulinarisch</h2>
<p>Aber wenden wir uns lieber profaneren Dingen zu, nämlich der bolivianischen Küche, die wir bisher in unseren Berichten vernachlässigt haben. Boliviens Küche ist nicht so raffiniert wie die peruanische. Stattdessen erschien sie uns eher bodenständig wie in Ecuador. Trotzdem gibt es einige typische Gerichte, zum Beispiel <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Silpancho">Silpancho</a> de Llama. Dabei handelt es sich um ein großes, sehr dünnes Stück Lamafleisch, welches mit Reis und Kartoffeln darunter, Tomaten- und Zwiebelstückchen, sowie einem oder zwei Spiegeleiern oben darauf serviert wird. Es erinnert damit entfernt an ein <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Lomo_a_lo_pobre">Lomo a lo pobre</a>.</p>
<figure id="attachment_2670" aria-describedby="caption-attachment-2670" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2670" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-1024x683.jpg" alt="Silpancho de Llama" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180525-180216-1613.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2670" class="wp-caption-text">Silpancho de Llama</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer bolivianischer Klassiker ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pique_macho">Pique a lo macho</a>. Das Gericht ist in Bolivien sehr beliebt zur Bekämpfung eines Katers, schmeckt aber auch stocknüchtern gut. Vermischt werden Fleisch, Pommes frites, gekochtes Ei, Zwiebeln, Paprika und weiteres Gemüse. Ein wenig tat es uns dabei um die Pommes frites leid, da diese nicht mehr knusprig waren, sondern aufgeweicht. Dennoch eine leckere, herzhafte Speise, die meist in einer so großen Portion serviert wird, dass zwei Personen sie nicht ganz verdrücken können.</p>
<figure id="attachment_2671" aria-describedby="caption-attachment-2671" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2671" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-1024x768.jpg" alt="Pique a lo macho" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1587.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2671" class="wp-caption-text">Pique a lo macho</figcaption></figure>
<p>Außerdem gibt es in Bolivien einige interessante Getränke. Der bolivianische Schnaps ist <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Singani">Singani</a>, ein Traubendestillat, das auch pur nicht zu scharf schmeckt. Zusammen mit Ginger Ale wird Singani zum <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Chuflay">Chuflay</a>, dem angeblich beliebtesten Cocktail Boliviens. Typische nicht-alkoholische Getränke sind: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Api_(Getr%C3%A4nk)">Api</a>, ein dickflüssiges, unglaublich lilafarbenes Maisgetränk, aromatischer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passiflora_tarminiana">Tumbo</a>-Saft (südamerikanische Passionsfrucht) oder <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mocochinchi">Mocochinchi</a>, ein kaltes Gebräu aus Zuckerrohrsaft und Zimtstangen, in dem ein etwas wabbeliger getrockneter Pfirsich schwimmt.</p>
<figure id="attachment_2672" aria-describedby="caption-attachment-2672" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2672" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-1024x768.jpg" alt="Mocochinchi" width="525" height="394" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-1024x768.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-300x225.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586-768x576.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/APC_1586.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2672" class="wp-caption-text">Mocochinchi</figcaption></figure>
<h2>Die kleinen Dinge</h2>
<p>So aggressiv bzw. ambitioniert wie die Bolivianer oft im Straßenverkehr unterwegs waren, so langsam bewegten sie sich zu Fuß fort, zumindest für unser Empfinden. Wir liefen per pedes ständig auf Leute auf und überholten sie. Waren wir am Ende vielleicht doch so gut höhenangepasst, dass wir ein derart flottes Tempo vorlegen konnten? Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass wir deutlich größer waren als die meisten Bolivianer, obwohl wir nach deutschen Maßstäben eher unter dem Mittelmaß liegen.</p>
<figure id="attachment_2673" aria-describedby="caption-attachment-2673" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2673" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-1024x683.jpg" alt="Unser kleinster bolivianischer Busfahrer ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180605-140332-2339.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2673" class="wp-caption-text">Unser kleinster bolivianischer Busfahrer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Bolivien war offensichtlich das materiell ärmere Land im Vergleich zu Ecuador und Peru, was es aber auf keinen Fall weniger sehenswert machte. Ganz im Gegenteil, an einigen Orten fühlte sich Bolivien sogar noch wie ein Geheimtipp an, den bisher nur wenige Reisende entdeckt haben.</p>
<figure id="attachment_2717" aria-describedby="caption-attachment-2717" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2717" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-1024x683.jpg" alt="Hasta luego, Bolivia!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180530-155056-3698.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2717" class="wp-caption-text">Hasta luego, Bolivia!</figcaption></figure>
<p>Damit verabschieden wir uns (fast) aus dem spanischsprachigen Lateinamerika. Rückblickend war es ein großer Luxus, dass wir uns mit den Menschen in einer ihrer Landessprachen hatten verständigen können. Wie schmerzlich wir dies vermissen würden, war uns zum Zeitpunkt unserer Abreise noch nicht bewusst, aber schon in Brasilien reifte diese Erkenntnis rasch. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher nach Lima, der Hauptstadt von Peru.</p><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/">Wie war Bolivien?</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/wie-war-bolivien/">Wie war Bolivien?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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		<title>Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 00:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Altiplano]]></category>
		<category><![CDATA[Eduardo Avaroa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Tagen auf dem Salar de Uyuni verbrachten wir weitere drei Tage im Altiplano. Wir fuhren immer weiter in Richtung Süden. Die Landschaft wurde zwar weniger salzig, dafür aber nicht minder spektakulär. Der Weg führte auf teilweise recht aufregenden Pisten allmählich immer weiter in die Höhe, bis auf fast 5000 Meter über dem Meeresspiegel &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Tagen auf dem <a href="http://wittmann-tours.de/salar-de-uyuni-salz-soweit-das-auge-reicht">Salar de Uyuni</a> verbrachten wir weitere drei Tage im Altiplano. Wir fuhren immer weiter in Richtung Süden. Die Landschaft wurde zwar weniger salzig, dafür aber nicht minder spektakulär. Der Weg führte auf teilweise recht aufregenden Pisten allmählich immer weiter in die Höhe, bis auf fast 5000 Meter über dem Meeresspiegel und bis in die Nähe der chilenischen Grenze. Der Endpunkt war Tupiza, von wo aus wir Abschied vom Altiplano nahmen.</p>
<figure id="attachment_2677" aria-describedby="caption-attachment-2677" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2677" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-1024x683.jpg" alt="Vorsicht freilaufende Lamas!" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-115850-1970-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2677" class="wp-caption-text">Vorsicht freilaufende Lamas!</figcaption></figure>
<p><span id="more-2699"></span></p>
<h2>Unterwegs im Altiplano zwischen Salar de Uyuni und Tupiza</h2>
<p>Die ersten Kilometer der Straße waren asphaltiert, aber je weiter wir nach Süden kamen, desto lückenhafter wurde der Fahrbahnbelag. Auf guten Streckenabschnitten gab es Tempolimits von 40 oder 60km/h, die Schilder standen aber anscheinend eher zur Dekoration dort. Tatsächlich fuhren wir eher 80 bis 100km/h, ohne dass es sich unsicher anfühlte. Im Laufe der Fahrt regelte allerdings der Straßenzustand die Geschwindigkeit automatisch herunter. Immer wenn Rubén doch ein großes Schlagloch oder einen dicken Stein erwischte, litt er sichtlich, zusammen mit dem Auto.</p>
<figure id="attachment_2678" aria-describedby="caption-attachment-2678" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2678" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-1024x683.jpg" alt="Lama-Crossing. Die Schilder standen zu Recht am Straßenrand ;)" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-122609-3803.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2678" class="wp-caption-text">Lama-Crossing. Die Schilder standen zu Recht am Straßenrand <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Neben der kargen, aber sehenswerten Landschaft erfreuten uns auch die Tiere am Wegesrand. Immer wieder sahen wir Lamas und Alpakas, die am Straßenrand grasten, fast wie Kühe auf der Weide, nur dass die Landschaft dort eine trockene, karge Wüste war. Die vertrockneten kleinwüchsigen Büsche sahen für uns alles andere als saftig aus. Kurz bevor wir das erste offizielle Zwischenziel erreichten, das Valle de las Rocas (das Tal der Steine), sahen wir sogar ein paar <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Andean_flamingo">Andean Flamingos</a> vergnügt in einem Fluss auf der Suche nach Nahrung herumstaksen.</p>
<figure id="attachment_2679" aria-describedby="caption-attachment-2679" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2679" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-1024x683.jpg" alt="Ein Andean Flamingo sucht südlich von Alota vergnügt nach Nahrung." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-120847-3782.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2679" class="wp-caption-text">Ein Andean Flamingo sucht südlich von Alota vergnügt nach Nahrung.</figcaption></figure>
<h2>Valle de las Rocas</h2>
<p>Im Valle des las Rocas gab es &#8211; welche Überraschung &#8211; Steine zu bestaunen: bizarre Felsformationen und freistehende, zerbröselnde Wände, sowie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Viscacha">Viscachas</a> :). Diesen Nagetieren, die wie eine Kreuzung aus Kaninchen, Pokemon und Känguru aussehen, waren wir schon in Peru begegnet. Hier dösten sie auf einem Felsen direkt am Parkplatz. In anderen Ländern hätte man schon lange einen Nationalpark aus dem Valle de las Rocas gemacht. In Bolivien hingegen gab es nur einen Parkplatz &#8211; genauer gesagt endete die Piste einfach dort, wo die Viscachas leben, und bildete eine Art Wendehammer. Weder auf Google Maps noch auf OpenStreetmaps ist der Ort eingezeichnet, ein Naturerlebnis mitten im Nirgendwo ;).</p>
<figure id="attachment_2680" aria-describedby="caption-attachment-2680" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2680" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-1024x683.jpg" alt="Schläfriges Empfangskomitee: eines der dösenden Viscachas" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-133154-3850.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2680" class="wp-caption-text">Schläfriges Empfangskomitee: eines der dösenden Viscachas</figcaption></figure>
<p>Im Valle unternahmen wir einen kleinen Spaziergang. Natürlich gab es keine Wege oder Hinweisschilder, aber Diter zeigte uns die grobe Richtung. Unterwegs fanden wir ein Prachtexemplar einer Yareta, einer kuriosen, polsterartigen Pflanze, die ein wenig wie wucherndes Moos aussieht, sich aber beim Anfassen wie ein rauer Stein anfühlt. Sie wächst extrem langsam, nur 1-3 Quadrat-Millimeter pro Jahr. Große Exemplare können bis zu 3000 Jahre alt werden &#8211; wenn sie nicht vorher &#8222;geerntet&#8220; werden. Angeblich geben sie ein ausgezeichnetes Brennmaterial ab.</p>
<figure id="attachment_2681" aria-describedby="caption-attachment-2681" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2681" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-1024x683.jpg" alt="Grüner Anden-Blumenkohl: Yareta. Dieses Exemplar muss sehr alt gewesen sein." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-130752-2001.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2681" class="wp-caption-text">Grüner Anden-Blumenkohl: Yareta. Dieses Exemplar muss sehr alt gewesen sein.</figcaption></figure>
<h2>Laguna Negra</h2>
<p>Unser nächster Halt, gut eine halbe Stunde entfernt, war die Laguna Negra, zu der wir ebenfalls querfeldein wanderten. Der Weg führte durch ein Tal, welches von zahlreichen kleinen Bächen durchzogen war, so dass wir immer wieder von der einen auf die andere Seite hüpfen mussten. Wie eigentlich immer im Hochland war es trotz strahlendem Sonnenschein kalt (wir wiederholen uns). Dort war es sogar so kalt, dass im Dauerschatten Bäche und Pfützen eine Eiskruste hatten.</p>
<figure id="attachment_2682" aria-describedby="caption-attachment-2682" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2682" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-1024x683.jpg" alt="Eiskruste in der Nähe der Laguna Negra. Im Dauerschatten war das Wasser gefroren." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-142123-3885-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2682" class="wp-caption-text">Eiskruste in der Nähe der Laguna Negra. Im Dauerschatten war das Wasser gefroren.</figcaption></figure>
<p>Sogar am Rande der Laguna Negra selbst gab es ein wenig Eis, ein Zeichen dafür, dass es hier im Altiplano nachts bitterkalt wird.</p>
<figure id="attachment_2683" aria-describedby="caption-attachment-2683" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2683" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-1024x683.jpg" alt="Selbst am Rande der Laguna Negra gab es eine dünne Eisschicht." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-140610-3867.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2683" class="wp-caption-text">Selbst am Rande der Laguna Negra gab es eine dünne Eisschicht.</figcaption></figure>
<p>Auf der Weiterfahrt sahen wir neben den Lamas auch Guanakos und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nandus">Rheas</a> (auch Nandu bzw. ñandú oder in Bolivien Suri genannt). Es sind straußenähnliche Laufvögel, die allerdings meistens schnell die Flucht ergriffen, wenn wir auf der Piste angeholpert kamen.</p>
<figure id="attachment_2684" aria-describedby="caption-attachment-2684" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2684" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-1024x683.jpg" alt="Ein Rhea wandelt durch das Altiplano." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180531-143348-3902.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2684" class="wp-caption-text">Ein Rhea wandelt durch das Altiplano.</figcaption></figure>
<h2>Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas</h2>
<p>Am nächsten Morgen fuhren wir bei -5 Grad Celsius auf 4000m Höhe los. Ein kleines Bächlein am Straßenrand war zugefroren und wir merkten sofort den Unterscheid zwischen Morgensonne (andenfrisch) und Schatten (klirrend kalt). Unser erstes Ziel war die Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas, eine Festung und ein präkolumbianischer Friedhof.</p>
<figure id="attachment_2685" aria-describedby="caption-attachment-2685" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2685" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-1024x683.jpg" alt="Ein präkolumbianisches Grab (Chullpa) beim Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-054930-3927-HDR.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2685" class="wp-caption-text">Ein präkolumbianisches Grab (Chullpa) beim Fuerte Necrópolis de Tomás Lakjas</figcaption></figure>
<p>Hier bestatteten die damaligen Bewohner ihre Toten in runden Steinbauten, sogenannten Chullpas. Wir wanderten durch eine Art Canyon, der uns etwas an den mittleren Westen der USA erinnerte. Dort befanden sich unzählige dieser Gräber und mehrere Viscachas &#8222;wärmten&#8220; sich in der andenfrischen Morgensonne auf. Es ist nicht viel über die Hintergründe dieser Stätte bekannt, aber der Ort, den sich dieses Volk ausgesucht hatte, bildete zweifelsohne einen der landschaftlich schönsten Friedhöfe der Welt. Allerdings waren alle Chullpas leer, vermutlich waren sie geplündert worden. Auf der anderen Seite des Canyons sahen wir außerdem die Reste einiger Befestigungsmauern.</p>
<figure id="attachment_2686" aria-describedby="caption-attachment-2686" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2686" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-1024x683.jpg" alt="Erst auf den zweiten Blick zu erkennen: Festungsmauern im Vordergrund" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-061008-3944.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2686" class="wp-caption-text">Erst auf den zweiten Blick zu erkennen: Festungsmauern im Vordergrund</figcaption></figure>
<p>Nach einem kleinen Abstieg erreichten wir einige Felsmalereien (Pinturas Rupestres). Abgebildet waren Menschen, eine Schlange und ein Schamane. Darstellungen von Figuren mit langen Fortsätzen auf dem Kopf sind auch schon als Bildnisse von Außerirdischen gedeutet worden.</p>
<figure id="attachment_2687" aria-describedby="caption-attachment-2687" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2687" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-1024x683.jpg" alt="Felszeichnungen von Außerirdischen?" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-063940-2039.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2687" class="wp-caption-text">Felszeichnungen von Außerirdischen?</figcaption></figure>
<h2>Noch höher hinauf ins Altiplano: Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa</h2>
<p>Und immer weiter ging es hinauf, in den Nationalpark <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reserva_Nacional_de_Fauna_Andina_Eduardo_Avaroa">Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa</a>. Im Süden Boliviens ist das Altiplano (&#8222;die hohe Ebene&#8220;) nochmal deutlich höher. Je höher wir kamen, desto spärlicher wurde die ohnehin schon karge Vegetation. Auf 4600 Metern Höhe gab es immerhin noch ein paar 10 bis 20 Zentimeter große Büsche, auf 4900 Metern sahen wir zwar noch Guanakos, aber die Vegetation beschränkte sich auf wenige Zentimeter messende ausgetrocknete Grasbüschel.</p>
<figure id="attachment_2688" aria-describedby="caption-attachment-2688" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2688" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-1024x683.jpg" alt="Auf der Fahrt zum Nationalpark Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-072532-3972.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2688" class="wp-caption-text">Auf der Fahrt zum Nationalpark Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa</figcaption></figure>
<p>Die Piste war inzwischen auf einem abenteuerlichen Niveau angekommen. Mal war sie sandig, mal steinig, zuweilen nur ein einspuriges ausgefahrenes Band in der andinen Hochebene. Streckenweise hatte sich auch heftiges <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wellblechpiste">Wellblech</a> gebildet, eine echte Tortur für die Reifen. Das Unvermeidliche geschah am vierten Tag. Einen Pneu hatte es erwischt, in der Mittagspause musste er ausgetauscht werden.</p>
<figure id="attachment_2689" aria-describedby="caption-attachment-2689" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2689" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-1024x683.jpg" alt="Am vierten Tag war ein Reifen hinüber, zum Glück war Reserve vorhanden." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-111218-2081.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2689" class="wp-caption-text">Am vierten Tag war ein Reifen hinüber, zum Glück war Reserve vorhanden.</figcaption></figure>
<h2>Die bunte Wüste im Altiplano</h2>
<p>Beim Fahren ließen wir die faszinierende Natur des Altiplano auf uns wirken. Auf dem Weg zu den bunten Lagunen passierten wir das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salvador-Dal%C3%AD-W%C3%BCste">Valle de Dalí</a>, wo bizarr geformte Felsen aus dem bunten Sand ragten. In dieser Gegend präsentierte sich die Landschaft in fast allen Farben des Regenbogens. Kleinste Pflänzchen gaben einigen Hängen einen kräftigen Gelb- oder Grünton. Andere Gelbtöne waren schwefeligen Ursprungs. Manche Hügel und Sandflächen leuchteten rot und orangefarben. Zusätzlich gab es aber auch grau, schwarz, weiß und braun.</p>
<figure id="attachment_2690" aria-describedby="caption-attachment-2690" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2690" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-1024x683.jpg" alt="Die bunte Wüste im südlichen Altiplano nahe der chilenischen Grenze" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-091317-4007.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2690" class="wp-caption-text">Die bunte Wüste im südlichen Altiplano nahe der chilenischen Grenze</figcaption></figure>
<p>Nur wenige Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt, am Südpunkt unserer Tour, lag die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laguna_Verde_(Bolivien)">Laguna Verde</a> (der grüne See), die in der Tat in einem unnatürlichen bläulichen Grün leuchtete. Ursache hierfür ist ein Cocktail von Mineralien. Beim Aussteigen aus dem Auto pfiff uns ein kräftiger kalter Wind um die Ohren, offiziell 3 Grad, gefühlt jedoch wesentlich kälter. Es war so unangenehm, dass wir nur kurz ausstiegen, um ein paar Fotos zu machen, und dann weiterfuhren.</p>
<figure id="attachment_2691" aria-describedby="caption-attachment-2691" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2691" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-1024x609.jpg" alt="Das Idyll trügt. Am Aussichtspunkt an der Laguna Verde pfiff eine eiskalte Brise." width="525" height="312" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-1024x609.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-300x178.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016-768x456.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-095016-4016.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2691" class="wp-caption-text">Das Idyll trügt. Am Aussichtspunkt an der Laguna Verde pfiff eine eiskalte Brise.</figcaption></figure>
<p>Am nächsten Halt war es deutlich wärmer und windgeschützter, es gab sogar eine natürliche Fußbodenheizung. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sol_de_Ma%C3%B1ana">Geothermalgebiet Sol de Mañana</a> bestaunten wir auf 4850 Metern Höhe kochende Schlammtümpel und fauchende Fumarolen. Ein kräftiger schwefeliger Geruch lag in der Luft. Es gab auch viele verschiedenfarbige Becken mit bunten Ablagerungen an deren Rändern.</p>
<figure id="attachment_2692" aria-describedby="caption-attachment-2692" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2692" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-1024x683.jpg" alt="Eine abwechslungsreiche Farbpalette im Geothermalgebiet Sol de Mañana" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-120018-4060.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2692" class="wp-caption-text">Eine abwechslungsreiche Farbpalette im Geothermalgebiet Sol de Mañana</figcaption></figure>
<h2>Bunt, bunter, Laguna Colorada</h2>
<p>Kaum hielten wir eine Steigerung noch für möglich, doch es wurde noch seltsamer, noch bunter. Die Farbe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laguna_Colorada">Laguna Colorada</a> war unwirklich tiefrot, wie ein eigenartiger See auf einem fremden Planeten. Um es noch skurriler zu machen, leben dort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James-Flamingo">James Flamingos</a>. Die Farbe der Lagune erklärt sich durch spezielle Arten von Algen und Plankton. Die Flamingos hingegen werden grau geboren und entwickeln die rosa Farbe ihres Gefieders erst im Laufe des Lebens, da sie Kieselalgen und Krebse verspeisen und der Farbstoff sich im Körper anreichert.</p>
<figure id="attachment_2693" aria-describedby="caption-attachment-2693" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2693" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-1024x683.jpg" alt="Blick auf die Laguna Colorada mit James Flamingos" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-131900-4081.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2693" class="wp-caption-text">Blick auf die Laguna Colorada mit James Flamingos</figcaption></figure>
<p>Wir hatten zwar schon ein paar hundert Höhenmeter abgebaut, die Laguna Colorada liegt auf ca. 4300 Metern, aber wärmer war es deshalb trotzdem nicht geworden ;). Wieder pfiff uns der eiskalte Hochland-Wind scharf in und um die Ohren. Zunächst wanderten wir über einen Hügel, von dem aus wir den ganzen See im Panorama überblicken konnten und wo es sogar ein Betonhäuschen als Windschutz gab :).</p>
<figure id="attachment_2694" aria-describedby="caption-attachment-2694" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2694" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-1024x683.jpg" alt="James Flamingos im Landeanflug" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-132427-4101.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2694" class="wp-caption-text">James Flamingos im Landeanflug</figcaption></figure>
<p>Anschließend gingen wir hinunter zum Rand der Lagune, um die Flamingos aus nächster Nähe zu sehen. Sie schienen die Besucher gewöhnt zu sein. Gut 50 Touristen spazierten dort entlang, ohne dass es die Vögel im Geringsten zu stören schien. Sie durchkämmten ungerührt in direkter Ufernähe das Wasser und den Schlick auf der Suche nach Nahrung.</p>
<figure id="attachment_2695" aria-describedby="caption-attachment-2695" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2695" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-1024x683.jpg" alt="Das Gefieder der jungen Flamingos ist noch grau." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180601-133152-4124.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2695" class="wp-caption-text">Das Gefieder der jungen Flamingos ist noch grau.</figcaption></figure>
<h2>Zurück hinab ins Leben</h2>
<p>Am fünften und letzten Tag unserer Tour fand der Transfer nach Tupiza statt. Morgens stellte das Altiplano für uns einen weiteren Weltreise-Rekord auf: Nicht nur hatten wir am Tag zuvor mit 4927 Metern über dem Meeresspiegel den höchsten Punkt unserer Reise erreicht, in der Früh zeigte das Thermometer -17 Grad Celsius an. Nirgendwo sonst war es annähernd so kalt gewesen. Leider war etwas mit der Heizung im Geländewagen nicht in Ordnung, so dass hinten die Seitenscheiben durch die Feuchtigkeit unseres Atems eine dünne Eisschicht ansetzten. Erst 2 Stunden später, als die Sonne genug Kraft entwickelt hatte, wurde hinten die Sicht wieder frei…</p>
<figure id="attachment_2696" aria-describedby="caption-attachment-2696" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2696" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-1024x683.jpg" alt="Minus 17 Grad und eine überforderte Heizung führten zu eingefrorenen Seitenscheiben." width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-054854-2098.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2696" class="wp-caption-text">Minus 17 Grad und eine überforderte Heizung führten zu eingefrorenen Seitenscheiben.</figcaption></figure>
<p>Wir verloren langsam an Höhe. Allmählich wurde auch die Vegetation üppiger. Die Büsche waren wieder 30 bis 40 Zentimeter groß und ein gelber Schleier aus trockenem Miniaturgras bedeckte den Boden. Hier sahen wir neben den Rheas und Guanacos auch wieder Lamas umherstreifen. Es tat gut, wieder etwas Flora und Fauna zu Gesicht zu bekommen nach unserem Aufenthalt in der lebensfeindlichen Umgebung. Ein wenig fühlten wir uns, als seien wir auf Safari ;).</p>
<figure id="attachment_2697" aria-describedby="caption-attachment-2697" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2697" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-1024x683.jpg" alt="Lamas am Wegesrand" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-071257-4137.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2697" class="wp-caption-text">Lamas am Wegesrand</figcaption></figure>
<p>In diesen 5 Tagen sind wir sehr viel gefahren, nicht unbedingt lange Distanzen, aber jeden Tag saßen wir mindestens 8 Stunden im Auto. Die Landschaft im südlichen Altiplano war eine der abweisendsten und kärgsten Regionen, die wir auf unserer Reise besucht hatten. Trotzdem fanden wir die Gegend wild und unwirklich und auf eine herbe Art schön. Als wir Tupiza, auf ca. 3000 Metern gelegen, am Nachmittag erreichten, kam uns die Vegetation dort mit großen Kakteen und ausgewachsenen Bäumen regelrecht üppig vor.</p>
<figure id="attachment_2698" aria-describedby="caption-attachment-2698" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-2698" src="http://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-1024x683.jpg" alt="Kurz vor Tupiza: Quebrada Palala" width="525" height="350" srcset="https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-1024x683.jpg 1024w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-300x200.jpg 300w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170-768x512.jpg 768w, https://wittmann-tours.de/wp-content/uploads/2018/12/CW-20180602-114046-4170.jpg 1600w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2698" class="wp-caption-text">Kurz vor Tupiza: Quebrada Palala</figcaption></figure><p>The post <a href="https://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza/">Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza</a> first appeared on <a href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de/das-suedliche-altiplano-zwischen-uyuni-und-tupiza/">Das südliche Altiplano zwischen Uyuni und Tupiza</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://wittmann-tours.de">Wittmann Tours</a>.</p>
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