Die reiche Tierwelt des Pantanal

Unsere Tage im Pantanal waren unbeschreiblich aufregend. Wir beobachteten neben den Jaguaren auch viele andere Tiere, die wir im ersten Teil sträflich vernachlässigt haben. Über diese wollen wir im Folgenden berichten. Dabei begegneten uns nicht nur Vögel, sondern auch viele Säugetiere, die wir fleißig zählten – und auch diesmal waren erstaunlicherweise Katzen dabei!

Ein Amazon Kingfisher (weiblich) mit fetter Beute
Ein Amazon Kingfisher (weiblich) mit fetter Beute

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Im Pantanal, dem Reich der Jaguare

Wörtlich übersetzt bedeutet Pantanal „Sumpf„. Eigentlich ist das Gebiet eher ein Marschland, bedeckt eine Fläche doppelt so groß wie Österreich und wird in der Regenzeit 3 Meter hoch überflutet. Damit ist das Pantanal ein Stückchen Erde, dass sich der Mensch bisher nur bedingt unterworfen hat. Mehr oder weniger ungestört konnte so eine unglaubliche reiche Tierwelt überdauern, deren Stars zweifellos die Jaguare sind.

Aug in Aug mit dem Jaguar: Scarface ist auf der Jagd.
Aug in Aug mit dem Jaguar: Scarface ist auf der Jagd.

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Ecuadors Nebelwald, morgens auch mit Bellavista

Nachdem wir von den Galapagos-Inseln auf das ecuadorianische Festland zurückgekehrt waren, leiteten wir eine allmähliche Höhenanpassung ein, da wir planten, die nächsten Wochen in den Anden zu verbringen, in Ecuador, Peru und Bolivien. Zwischen der Küste und dem Hochland gibt es einen nicht sehr bekannten Nebelwald mit einer großen Biodiversität, der zwischen 900 und 2500 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Unsere Unterkunft trug den verheißungsvollen Namen Bellavista („Die schöne Aussicht“). Das erschien uns gleich ein wenig paradox: Wie lässt sich Nebel(wald) mit Ausblick vereinbaren?

Vor einer Stunde war es noch sonnig, und bald wird es neblig sein.
Vor einer Stunde war es noch sonnig, doch die Nebelschwaden wabern schon.

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Galapagos, sieben Tage live bei „Planet Erde“

Weiter ging es mit der Erkundung der Galapagos-Inseln! Das Feuerwerk der atemberaubenden Eindrücke der ersten beiden Tage setzte sich im wesentlichen so fort. Die von uns gänzlich unbeeindruckte Tierwelt ließ bei uns das Gefühl aufkommen, in einer Episode der Naturdokumentation „Planet Erde“ live dabei zu sein. Die Seelöwen, die Blaufuß- und anderen Tölpel, die Iguanas, alle ohne Ausnahme boten ein unglaubliches Schauspiel. Als erstes besuchen wir in diesem Beitrag die Albatrosse.

Ein Waived Albatross Männchen wartet geduldig auf seine Partnerin
Ein Waved Albatros-Männchen wartet sehnsüchtig auf seine Partnerin.

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Galapagos, die verwunschenen Inseln

Nach unserem Puffertag in Quito war unsere erste echte Station in Ecuador die Galapagos-Inselgruppe. Auf den Spuren von Charles Darwin heuerten wir zusammen mit 11 weiteren Passagieren (Edna & Ned, Carolyn & Brian, Simon, Karin & Dietrich, Amy & Bob, Natalia & Chris) auf dem Schooner Beagle an – die Wilde 13 von Galapagos ;). Der Kurs führte uns für eine Woche auf einer südöstlichen Route zu verschiedenen Vulkaninseln des Archipels und ihren tierischen Bewohnern.

Für 7 Tage unser Zuhause, die Beagle
Für 7 Tage unser Zuhause, die Beagle

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Im Dschungel von Chan Chich

Der Regenwald ist eine der Hauptattraktionen von Belize. Unsere erste Unterkunft im Dschungel war die Chan Chich-Lodge. Vom Standard her ist die Unterkunft deutlich am oberen Ende der Bequemlichkeits- (und Preis-)skala angesiedelt, aber der ausschlaggebende Punkt für uns war, dass es mit viel Glück die Möglichkeit geben sollte, wilde Katzen zu sehen. Ob sie sich wohl zeigen würden?

Blick auf Chan Chich von oben: Link unser Bungalow, rechts der Gemeinschaftsbereich
Blick auf Chan Chich von oben: Links unser Bungalow, rechts Restaurant und Bar

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Die Wale von Guerrero Negro

Der geplante Höhepunkt unserer Erkundung der Baja California sollten die Wale in der Laguna Ojo de Liebre in Guerrero Negro sein, einem der angeblich besten Orte der Welt, um Wale aus nächster Nähe zu beobachten. Trotz enthusiastischer Berichte, auch aus erster Hand, waren wir trotzdem skeptisch. Schließlich hatten wir an anderen Top-Whale Watching-Orten dieser Welt schon Waltouren gemacht, auf denen wir teilweise viel Meeresoberfläche, aber wenige Wale sahen. Würden wir wirklich einen Wal treffen, der direkt bis an unser Boot heran schwimmt? Soviel sei an dieser Stelle verraten: Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen!

Whale Watching hautnah: Ein Wal nähert sich dem Boot
Whale Watching hautnah: Ein Wal nähert sich dem Boot

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Wie war Australien?

Auf den ersten Blick ist Australien ein sehr westlich geprägtes Land, keine fremdländische Exotik wie in Myanmar oder Kambodscha. Auf den zweiten Blick gibt es jedoch sehr viel zu entdecken: Die Kultur der ersten Bewohner, eine geradezu außerirdisch wirkende Tier- und Pflanzenwelt mit Kängurus, Schnabeltieren, Koalas, Flughunden und jeder Menge außergewöhnlicher Vögel, ulkiger Grasbäume oder undurchdringlichem Regenwald. Auch unter den Aussies selbst fanden sich einige lustige Vögel und alle, die wir trafen, waren sehr entspannt und freundlich, so dass wir die 5 Wochen in Australien sehr genossen haben.

Durstiger Papagei im Park in Adelaide
Durstiger Papagei auf einem Springbrunnen im Botanischen Garten in Adelaide

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Kangaroo Island

Warum fährt man nach Kangaroo Island? In der Tat gibt es reichlich Gelegenheit, Kängurus zu sehen, auch wenn sich der Name nicht nur aus dem Vorkommen der Beuteltiere ableitet. Außerdem genehmigte sich der Entdecker und Kartograf Matthew Flinders nach seiner ersten Ankunft auf dem Eiland sich und seiner Mannschaft ein Festessen aus dem Fleisch der Tiere. Interessanterweise unterscheiden sich die dortigen Kängurus in ihrem Aussehen etwas von ihren Verwandten auf dem Festland. Die drittgrößte Insel Australiens hat aber wesentlich mehr zu bieten. Auf einer 2-tägigen Tour durften wir einige der zahlreichen Attraktionen erleben.

Natürlich gibt es auf Kangaroo Island auch Kängurus!
Selbstverständlich gibt es auf Kangaroo Island auch Kängurus!

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Die Pinguine an der Great Ocean Road

Im Süden Australiens leben verschiedene Arten von Pinguinen. Unter anderem in Port Campbell und Warrnambool sind die kleinsten der Welt heimisch, die Zwergpinguine. Vor Ort werden sie als „little penguins“ bezeichnet bzw. „fairy penguins“. Leider haben eingeschleppte Raubtiere, allen voran die Füchse, den Beständen stark zugesetzt. Trotzdem konnten wir sie an einem Abend beobachten, als sie an Land kamen. (Tagsüber verbringen sie ihre Zeit auf dem offenen Meer). Außerdem lernten wir eine erstaunlich einfache Strategie kennen, wie die Pinguine vor Feinden beschützt werden können.

Pinguin im Visitor Center von Fort Campbell
Zwergpinguin im Visitors Center von Fort Campbell

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