Das zweite Kapitel des Dschungelbuches: Pook’s Hill

Unsere Erkundung des Dschungels in Belize setzte sich im Süden des Landes in der Nähe von San Ignacio fort, wir verbrachten drei Tage in der Pook’s Hill-Lodge. Das nächstgelegene Dorf heißt kurioserweise Teakettle. Der Urwald von Pook´s Hill ist noch ein echter Primärwald, in dem nie Bäume geschlagen worden waren und grenzt an das Tapir Mountain Nature Reserve. Auch hier befand sich früher eine Ortschaft der Maya und auf dem zentralen Platz der historischen Siedlung, der von teilweise rekonstruierten Mauern umgeben ist, kann man sehr stilvoll Krocket spielen. Die Lodge liegt in direkter Nähe der berühmten Actun Tunichil Muknal-Höhle, die allgemein ATM-Cave genannt wird. Direkt beim Einchecken erfuhren wir, dass am gleichen Tag auch eine große Gruppe Biologie-Studenten ankommen würde, um Forschung im Feld zu betreiben. Unsere Begeisterung darüber hielt sich erst in Grenzen, aber es sollte sich als sehr bereichernd erweisen.

Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook's Hill
Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden rund um Pook’s Hill

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Wie war Mexiko?

Die verschiedenen Landesteile Mexikos boten uns kulturell und landschaftlich ganz unterschiedliche Szenarien und somit war unsere Zeit in Mexiko sehr abwechslungsreich. Die wenig bewohnte Baja California mit ihren Wüsten und natürlich den Walen, die Welt-Metropole Mexiko City oder der Dschungel im Süden liegen zwar im gleichen Land, sind aber völlig verschieden. Diese Vielfalt hat uns sehr gut gefallen, da es an jedem Ort etwas Neues zu entdecken gab.

Blick von einer der Pyramiden in Palenque
Blick vom Templo de la Cruz Foliada in Palenque

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Der Untergang der Maya

Wir besuchten einige Stätten verschiedener präkolumbianischer Kulturen in Mexiko. Einzig der Grund für den Untergang der Azteken ist sehr genau bekannt. In diesem Fall war es die Ankunft und die militärische Überlegenheit der Spanier. Bei den anderen Völkern, und das der Maya ist das präsenteste, ist der Niedergang weiterhin ein gewisses Rätsel, das auch in den zahlreichen Museen, die wir besuchten, nur wenig thematisiert wurde. Stattdessen ging es mehr darum, die damaligen Kulturen zu beschreiben, wie die Menschen gelebt haben, wie ihre spirituelle Welt aussah und was sie uns in Form von Artefakten hinterließen.

Der Herr des Lebenden Berges, die fleischlosen Lippen symbolosieren den Eingang ins Yibalbá, der Unterwelt der Maya
Der Herr des Lebenden Berges, die fleischlosen Lippen symbolisieren den Eingang ins Xibalbá, der Unterwelt der Maya

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Die untergegangene Pracht der Maya

Die ehemals prachtvollen Stadtstaaten der Maya befanden sich in Gebieten des heutigen Mexiko, Guatemala, Honduras und Belize. Neben den Azteken sind sie das bekannteste präkolumbianische Volk des heutigen Mexikos. Die Blütezeit der Maya-Kultur begann ungefähr von 250 n. Chr. und dauerte bis zum Niedergang ungefähr 900 n. Chr. Wir besuchten die berühmte Maya-Stadt von Palenque, außerdem die größere, aber heute weniger bekannte (und schwerer zu erreichende) Stadt Calakmul, sowie die Ruinen rund um Xpujil (ausgesprochen „Eschpudschil“). Nach all den Eindrücken versuchten wir uns vorzustellen, warum die architektonisch so eindrucksvollen Städte aufgegeben worden waren.

Besuch bei den Maya in Palenque. Im Hintrergrund steht der Palast der Inschriften
Zu Besuch bei den Maya in Palenque. Im Hintergrund ragt der Tempel der Inschriften auf, in dem sich die prachtvolle Grabkammer Pakals des Großen befand.

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