Es geht los!

Nach Monaten der Vorbereitung geht es jetzt endlich los! Wir tauschen unsere Arbeit und den deutschen Alltag für 14 Monate gegen die große weite Welt. So genau wissen wir noch nicht, was uns erwartet. Auch wenn wir schon viel gereist sind, ist so eine Weltreise doch anders, und das ist auch gut so. Wir wollen neugierig sein und Neues lernen und entdecken, unseren Horizont erweitern: Verschiedene Kulturen, Geschichte, Religionen, Werte und Normen anderer Ländern kennenlernen, auch mal ein Fremder sein, Gerüche, Geschmäcker aufnehmen, die Natur, exotische Tiere und Landschaften und manches (hoffentlich zivilisierte) Abenteuer erleben.


Ist das denn sicher?

Neben den vielen guten Wünschen, die wir in den letzten Tagen und Wochen erhalten haben, hörten wir auch immer wieder die Sorge: Ob das denn sicher sei. Auch das wissen wir letztendlich nicht, aber denken wir nach: In all den Jahren sind wir weder in Deutschland noch sonstwo auf dieser Welt überfallen oder ausgeraubt worden. Ganz im Gegenteil, wir erinnern uns an viele Momente, in denen Fremde uns einfach so geholfen haben. Vermutlich lässt sich das sogar verallgemeinern: Menschen sind viel häufiger hilfsbereit als feindselig. Prinzipell gilt in allen Lebenslagen: Don’t panic!

Mostly harmless

In der ganzen Sicherheitsdebatte (nicht nur in Bezug auf Reisen sondern ganz allgemein) ignorieren wir auch gerne (und immer häufiger) Statistiken und den gesunden Menschenverstand. Wo passieren die meisten Unfälle? Natürlich zu Hause! Was gibt es also Sichereres, als um die Welt zu reisen? 😉 Das heißt natürlich nicht, dass wir der Meinung sind, man sollte bewusst die Gefahr suchen, vielleicht sogar in Krisengebiete reisen, ganz im Gegenteil. Vernunft, gesunder Menschenverstand, unsere Reiseführer und die Menschen vor Ort werden uns bestimmt einen sicheren Weg weisen, schließlich ist unser Planet „mostly harmless“.

Außerdem haben wir ein Netz mit doppeltem Boden: Wir haben uns gegenseitig und können uns blind aufeinander verlassen. Wir sprechen zusammen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Ungarisch und einige Fetzen aus anderen Sprachen. Wir sind gegen alles Mögliche geimpft, unsere Reiseapotheke ist von Amoxicillin bis zur Zeckenzange gut gefüllt. Unsere Telefone sind mit den verschiedensten Apps als elektronischen Helferlein ausgerüstet. Und wir haben Euch: Danke Mama, dass Du uns den Rücken freihältst und den Papiertiger bändigst. Danke Thomas für den IT-Support. Danke Euch allen, die Ihr uns Tipps für die Reise gegeben habt, und danke Euch, die wir Euch besuchen dürfen!

Das echte Leben

Unsere globalisierte Welt wird vermeintlich immer komplizierter und unübersichtlicher: Ständig werden wir mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert. Welchen besseren Weg gibt es, sich eine Meinung zu bilden als hinzufahren und zu schauen, wie ein Land wirklich funktioniert, mit den Leuten zu reden, ihr Land und ihre Art zu leben zu sehen, ihre Speisen zu essen, ihren Alltag und ihre Kultur zu erleben… und dann davon zu berichten. Wir freuen uns sehr auf die Monate, die vor uns liegen. Es würde uns sehr freuen, wenn wir Euch über unseren Blog etwas vom Duft der Ferne, von unseren Eindrücken und von unseren Erlebnissen vermitteln könnten.

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Michael Krahn
Gast
Michael Krahn

Liebe Mona und Christian,
wir wünschen euch eine wunderbare spannende Zeit mit vielen positiven neuen Erfahrungen. Ihr macht das absolut Richtige.
Liebe Grüße
Simone & Michl

Sara
Gast
Sara

Viel Spaß euch beiden! Und viele Grüße vom jakobsweg